Drittes Blatt 161. Jahrgang Nr. 259 Erscheint lRgNch mit Ausnahme bei KonntagL. Filialen '» >8« Wt ich mb Sttßt Kreis Lauterbach. ) (t Bunbenen Beschwerden empfiehlt, aber (- (+ (+ 2) 1) (- (+ (- 1) Frankfurt a.M. 208'/, (—!'/,) 10 (- 4) 2) (+ (- Mannheim Straßburg 2Jlfmcf)cn (- ) t- ) (- ) 193 (- 197 (— 200 (— lande» zu rna 1) 1) ) 1) 2) 2) 1) 1) ) ) 1) 1) (- (- (- (+ (+ (- (— (- (- (+ t- 4) 3) ) 1) 3) 2) ) 3) 2) 1) 1) ) ) 3) 1) 3) 21 1) 198 176 19 J 195 188 183 190 195 200 195 181 (— 178 (- 176 (+ 198 ( + 193 (+ 200 (— 202 (— Die „Glttztner $awlllenbl8tter“ werden dem ,91nidfler* etermal wöchentlich deig-legl, dal „Xretsblalt fir dea Kreis riehen" zweimal wöchemUch. Tie .,rantz»irtichastlichev Leit- freien** erscheinen nwnatlrch poetmaL 204 (— 199 (— 207 (— 206 (— 200 205 200 199 200 202 206 194 itaffce echtes Malz Klammern () Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Hatte Leipzig Dresden Rostock Hamburg Hannover Tüheldori Köln kctzig an allen Tagen. Tic Eilgutabfcriigungsstelleu sind an- l'rjiefcn, über die eiiizelncn Kurse und die zweckmäßigsten Aus- z^ezeiten jür die frostempfindlichen Eilgüter Äuskünst zu er- rlcn; ebenso wird auch durch besonderen Aushang auf den an . ir Lesörderungsstrccke liegenden Dienststellen auf die Einrichtung ■ gewiesen. VISITKA RTEN in Jeder beliebigen Schriftart und Kartonsort r ...... ■= sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühCsehe Um^Druckavi» Mittwoch, U. Oktober 1911 Rotattonßdruck und Verlag bet ®rflbl*M>en Unroerfuäil - Buch- und 6teinbrudeceL 9L Lange, Dieven. uicht nur für Kinder, sondern auch festigung dieses Artikels bei. Es stellten fick die Preise für inländisches (Betreibe am Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- (träne 7. Expedition und Verlag: 6L Redaklwn:e-zK llL. Tel.-Adru AnzeigerDreben, (4- 2*/,) (- 2'/,) (- ) 166 168 177 174 182 179 185 188 189 187 174 182 178 190 184 187*/, 195 197'/, 212 217' , (-2'/,) 220 (—2*/,) 234 (- 2) stltersrorfl 81: hier: Dispens. 6. Bauaesuch der .Hoch- und Aefbaugesellscyast zurErrichtung eines Wintergartens Bahn- Xffstraße 65 B. 7. Errichtung einer Automobilhalle Nord- Unlaae 38 (A u. W. Denninghoff). 8. Gesuch der Hoch- unb Tiefbaugesellschaft um Genehmigung zur Anlage einer W. Speisekartoffeln für Winterbedarf alS: Taberjche, rolcraubickü Hicikix'iuli,nclbilcif(t).i2j sigcnbcimcr, Qelbfleiiti:; agnuiu bonmu, Cblitl Pros. Woltmanii !t Zentner von M. 150 r empfiehlt frei HauS t ösn Weisel Kartoffelhandlunz fVboH 88. gönnen :t Siehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Cft. 202.25 (— 0.50), Dez. 207.75 (— 1.50); Budapest Cft. 205.95 (+ 5.15); Liverpool Tezbr. 168.30 (— 0.5-j) ; Pans Oktober 204.25 (-f- 1.10); Chicago Dez. 151.00 (— 0.60). Roggen: Berlin £It. 180.50 Ein erprobtes Hausmittel. Gegenüber den vielen, tagtäglich neu entstehenden und angepriesenen Mitteln ist es eine große Beruhigung, mit Vertrauen zu einem Haus- : mittel greifen zu können, das seit 35 Jahren in der Aerzte- und Laienwelt sich des besten Rufes erfreut Es ist das bekannte Stärkungs- und Kräftigungsmittel Scotts Emulsion, dessen Gebrauch sich in allen Fällen von Entkräftung, nach Erkältungen und den damit ver- vüchertisch. — Der 5. B a nd (O b c r t c r t i a-U ntcr sc ku n da) des deutschen Lesebuches für Die höheren Schulen des G r o s> l; er z 0 g l uin s Hessen ist erschienen, und danrit ist ein Werk vollendet, dessen gediegener Inhalt den Bearbeitern, Direktor Ritsert, Professor Hattemer, Professor Glaser, Direktor Lauteschläger, Professor Schntidt und Professor Bölsing, wie der Verlagsanstalt Emil Rolh-Gießen alle Ehre, den Lehrern iinb Schülern aber gewiss viele Freude machet: wird. Ob wir den ersten oder letzten Baird aufschlagen, überall merken wir: das Ganze ist aus einem Geiste herausgeflossen, hier sind Manner tätig gewesen, die wissen, was der fugend not tut, für die das Beste gerade gut genug ist. Was aus alter Zeit Großes winkt, hier ist es mit markigen Strichen gezeichnet, was aus modernen Bewegungen dem Heranwachsenden Geschlecht wissenswert und wertvoll ist, in diesen Büchern tritt es lebendig und frisch uns entgegen. Tie Vergangenheit kommt zu chrem Recht, und die Gegenwart findet hier ihren Platz, wie und wo es sich gebührt. Ans allen Darbietungen aber leuchtet ein Grundton heraus: die Libe zur Heimat. Sie wird in einer großen Reihe passend ausgewählter und trefflich ausgeführter Bilder veranschaulicht, die nach bestimmtem Plane die schönsten Gegenden des Hessenlanbes dar- bieten, und sie klingt aus so mancher Schilderung in Prosa und Poesie uns entgegen. Dabei ist die Auswahl so dem Lehrplan angepaßt, daß diese Bücher in der Tat manches Unterrichtsfach wesentlich unterstützen können, bringen sie doch eine Fülle vortrefflicher Aufsätze, vom Märchen für die Kleinsten an bis zum letzten Ziel moderner Naturwissenschaft. Ntan sieht dem Werke an, daß Männer der Praxis hier treu gearbeitet haben, und so begreift es sich auch, daß schon sofort beim Erscheinen der ersten Bände viele hessische Schulen dies Lesebuch eingeführt haben, wie denn wohl auch mit gutem Grunde angenommen werden darf, daß die seither noch zögerndm Lehranstalten, die erst den Abschluß des Werkes erwarten wollen, nun dieses hessische Lesebuch zu ihrem Buche machen werden. Das Werk braucht die Kritik nicht zu scheuen; es bestand und besteht die Probe. — Soeben erschien im Verlage von Karl Siegismund, Hofbuchhandlung, Berlin SW., Dessauer Str. 13, die neueste Ausgabe von Stecherts Armee-Einteilung u n d Q u a r t i e r l i st e des deutschen Reichsheeres und der Kaiserlichen Marine, nach dem Stande vom 1. Oktober. — Die Stechertsche Armee-Einteilung, welche gegen die letzte Ausgabe bedeutend erweitert und um einen ganzen Bogen vermehrt wurde, bringt in der neuen Ausgabe folgende neue Angaben: Die Kommandeure der Bezirkskommandos: die etatsmäßigen Stabsoffiziere, Platzmajors, Adjutanten der Kgl. Prinzen und deutschen Fürsten, ferner Beschreibung der eingetretenen llnirormänberungen, sowie als wichtigste Neuerung: eine Anciennitätsliste der Generalität, der Obersten und Oberstleutnants, Majore der Kavallerie und Feldartillerie, soweit sie Regiments-Kommandeure sind. Mit diesen Neuerungen ist die Stechertsche Liste die vollständigste geworden und entspricht allen an sie zu stellenden Anforderungen. (-f- 1.00), Dez. 186.0u (- 1.75). Hafer: Berlm Oft. 181.00 < + 1.00', Dez. 184 (— 0.25). Futtergerste: cif Hamburg Oft. i 0.5 , Dez. 185.00 (— 0.50). Mais: Mired Dez.-März 128.50 (ff- l.uO), Donau Cft. 130.00 (- O.001, Odessa fchwim. 128.50 (- 1.50) Nif. lste«! litte* unb ’* mhe ®ie6en6 wltW **-;'*: . „niet 6186 0 * Märkte. fc. Frankfurt a. M., 10. Oft. H e u- und St roh markt. Angefahreu waren 12 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Hell -1.50—5.« >0 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0.00—0.00 Pik, Wirrslroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft schleppend. Die Zufuhren waren aus dem launuSfrctd, Oberhessen und dem Kreise Dieburg. — Kartoffelmarkt »Bericht vom 9. Oktober 1911. Berlin: Rote Daber . t 3.15—3. >o, andere rote Sorten Alk. 3.00—3.10, Maguttin bonmn Mk. 3.00—3.10, weiße runde Mk. 3.00—8.10. Breslau: Rote Daber Mk. 8.00-3.10, Rote Sorten Mk. 3.o0 bis 3.10, Magnum bomim Mk. 3.20—0.00, weiße runde Alk. 3.00 - 8.10. Liegnitz: Magnum bouum Mk. 3.80—3.70, weiße runde Mk. 2.50 bis 3."0. Leipzig: Rote Daber Alk. 3.80, andere rote Sorten 3.60-0.00, Magnum bouum 3.80—0 00, weiße runde Alk 3 55—0.00, (Melbflcifdiigc blaue Mk. 0.00, rote Pik. 3.80-0.00, weiße 0.00—0.00. Magdeburg: Rote Daber Mk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Pik. 2.85—3.10, Magnum bouum Mk. 3.20—3.50, ivetße rimbc Mk. 2.75—3.25, Gelbsleischige rote Mk. 3.20—3.75, weiße 5.00—0.00. Köln: Rote Daber Alk. 0.00, andere rote Sorten Alk. 0.00—0.00, Alaguuiu bouum Alk. 3.50—3.70, weiße rimbc 3.65, Gelbfleischige rote 8.55 - 3.65. Dort m und: Rote Daber o.OO, andere rote «orten Alk. 0.00-0.00, Magnum bomim Mk. 3.60—0.00, weiße runde 0.00 bis O.uO, Gelbfleischige blaue Alk. 0.00—0.00, rote Alk. 3.70, weiße Alk. 3.00—00. Plaidt: Andere rote Sorten Mk. 3.50 bi« O.uo, Magnum bomim Alk. 3.30—0.00, Gelbfleifchige rote Mk. 3.30—0.30. Kempen: Magnum bouum Alk. 3.20 - 0.00, Gelb- fleischige rote 4.00—0.00. Hagen: Rote Daber Mk. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 —0 00, Magnum bomim Alk. O.oO—0.00, weiße runde Alk. 0.00—0.00, Gelbsleischige rote Alk. 0.00—0.00, weiße Alk. 0.00. (Alles für 50 Kg.) •toms&SS* für Erwachsene jeden Alters. EcottS Emulsion wird von un8 audjchlieftlich im großen verkauft, und zwar nie lose nack Gewichr oder Matz, sondern nur tn versiegelten Crifltnilfla dien tn Rarton mit unserer Schutzmarke (Hrscher nut dem Torlch) Scott L Sora ne, iS. m. b. H., ^ranffutt a. M. Bestandteile: fernster Medizinal-Ledertran 150/), prima Glpzerin SOA untcrpboßcbongfauTcr Rolf 44, unterphoSphonglaurr» Natron 2,0, pulv Traganr 3,0, feinster arab. ®utnmt puio. 2A Waflcr 12»A «lkohol ii*. Hierzu aromatifche Emulsion mu Zimt-, Mandel- und Eaulthertaöl je 2 tropfen. ♦♦ Kalleschutzwagen bei der Eisenbahn. Der in | tn letzten Wintern vorgenoimncne Versuch, fr oste mp find- ff.che Eil stück güt er, z. B. Wein, frisches Obst, Gemüse uni> h(]L, während des Transportes aus der Eisenbahn vor der schlichen Einwirkung der Kälte zu schützen, ivird auch in diesem butter fortgesetzt. Zu diesem Zwecke verkehren wieder in den 1 Aktien Oktober bis März auf den Strecken Frankfurt—Eisenach- nrlin Anh. Bf., Frankfurt—Kassel—Hamburg H und ^böln— ' ksbftnz—Mainz—Frankfurt besonders gebaute gedeckte Güter- ticen, die für Dampf- und Preßkohlenheizung eingerichtet sind. Li: Wagen dienen zur Aufnahme der frostempfindlichen Eilstück- p:rr von ^ind nach allen an der Zugstrecke unh.Abzweigestrecken ' fit irden Stationen und verkehren in bestimmten Kursen regel- letzten Marlttag in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (-pj bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in beigefügt ist, wie folgt: Weizen Roggen geben mußte. In Hafer begegnete das knappe Angebot des Inguter Kauflust, zumal Rußland frühere Abschlüsse rückgängig _ .men suchte, doch sträubten sich hiesige Händler zum Schluß gegen die gesteigerten Fort^fungen. Sehr fest war die Stimmung für russische Gerste, da ein großer Teil der zu billigeren Preisen erfolgten Abschlüsse von den südrussischen Mladern nicht erfüllt wird. Die Mckwirkung dieser Verhältnisse zeigt sich auch ans dem Maismarkte. Auch amerikanische Rückkäufe trugen zur Be- Starlrnburg und tfifirinhriirn. = Mainz, 10. Cft. Im Mainzer Krematorium fanden im 3. Quartal 105 Einäscherungen statt, gegen 81 d.s Vorjahres. Von diesen waren 33 aus Wiesbaden, 13 aus Mainz, 6 aus Köln, 4 aus Darmstadt, 3 aus Sonnenberg, je 2 aus Biebrich, Bonn, Düsseldorf, Elberfeld, Ems, Frankfurt a. M., Königswinter, Kreuznach und Mehlem, je eine aus Amsterdam, Arnheim, Athen, Baarn (Holl.), Berleburg, Biebesheim, Bischofsheim, Brüssel, Eharloltenburg, Erefrld, Cronenberg, Düren, Dorn Holzhausen, Duisburg, Freulautern, Fulda, Gießen, Guntersblum, Honnef, Hahnstätten, Igstadt, Johannisberg, Kastel, Neu wied, Pützchen, Rüdesheim, Wörrstadt und Wonsheim. Unter den eingeascherten Personen waren 66 männlichen und 39 weiblichen Geschlechts. Der Religion nach waren 72 evangelisch, 17 katholisch, 2 altkatholisch, 3 freichristlich, 5 israelitisch und 6 Dissident. Wandern und Keifen. n. Herb st Wanderungen Frankfurter Schüler im Vogelsberg. Von verschiedenen Schulen wurde letzte Woche ber Vogelsberg seitens der Schüler in Beleitung ihrer Lehrer durchquert, Lauback>-Schotten-Lauterbach usw. In jbren Quartieren und aus den Märschen ist die jugendliche Schau stets lustig, beim Abkochen stellen sich viele ganz brauchbar an. Die Zweckmäßigkeit dieser Wanderungen liegt auch in der Billigkeit, Wtnn gerade diese Wanderungen sind für die weniger Bemittelten eingerichtet, sie werden ihre gute Wirkung nicht verfehlen. Ter Zweigverein Frankfurt des F. H.-C. hatte für die Kinder seiner Mitglieder erstmals eine Wanderwoche in dem Vogelsberg eingerichtet, die Kosten der ganzen Wockie sollen pro Kind 15 Mark nicht überschreiten. In Grebenhain war gutes Quartier eingerichtet und von da aus ging es auf Kriegspfaden in den Wald. Am ersten Tage siegten bei der Einnahme der „Burg" die Roten, während am nächsten Zage der Kampf um den Taufstein und am folgenden Tag die Schlacht beim Klubhaus zugunsten der Blauen ausfiel. Bei der Friedenssuppe stieß die Kritik bei den Roten auf Widerspruch, da die Blauen von Hartmannshain dis Station Oberwald die Bahn benutzt hatten, so daß ihnen mit diesem Vorsprung die Eroberung des Klubhauses glatt gelang. Am Freitag wurden Kämpfe am Mooser Teich ausgetragen und am heutigen Samstag wurde das Kriegsvolk in Bierstein nach Frankfurt verladen. Diese erste Jugendwanderung der B. H.-C.-Kinder ivirb ihren guten Eindruck haben, namentlich dürfte der erzieherische Wert unter Leitung hervorragender Klub- mitglicbcr nicht zu unterschätzen sein. Auf dem Anmarsch zum Vogelsberg über Büdingen hatte der Fürst mit lebhaftem Gefallen die jnndendliche Schar, darunter ein paar Samariterinnen, aufs freundlichste begrüßt. x Friedberg, 8. Cft. Bei sehr starker Beteiligung von Damen und Herren unternahm heute der Taunusklub „Wetter au" (Sektionen Friedberg und Bad-Nauheim) unter Führung von Geometer Ritzert seine 7. Programmwanderung, die mit der Bahn zunächst über Gießen nach Katze nfurt führte. Dori begann die Fußwanderung, die nach der hochgelegenen Burg minc Greifenstein ging, von wo aus Forstassessor Maul auf herrlichen Wegen durch die ihm unterstellten Wälder nach Forsthaus und Jagdturm Dianaburg führte. Am Bahnhof Braunfels erreichte die vom herrlichsten Herbstwetter begünstigte fünfstündige Wanderung ihr Ende. — Die nächste Tour führt im November von Butzbach über die Hessel, Maibach, Wernborn, Cronsberg, Forsthaus Winterstein nach Friedberg. G Handelsgesetzbuchs betreiben. Die im Handelsgewerbc Angestellten sind dagegen nur unter der ihrer Stellung entsprechenden Bcrufsbezeichnung (Prokurist, Buch- i(alter, Handlungsgehilfen usw.) anzuführen. Da über die rcherechtigte Beilegung der Bezeichnung „Kaufmann" finerhalb wie außerhalb des Geschäftslebens unerwünschte kerwechslungen veranlaßt werden, wird es für zweckmäßig |d)alteu, hiergegen einzuschreiten, soweit hierbei eine Ein- tirfung staatlicher Behörden in Betracht kommt. Zu diesem tzpecke sind die «Ortspolizeibehörden anzuweisen, bei den joltzeilichen An- und Abmeldungen und beim Ausstellen kni Meldescheinen und sonstigen polizeilichen Ausweis- ppieren hierauf zu achten. 'emplel)leU . ’*”’Ä rische1* tor l°stti " ik.cl! 10 " v leier« 10 „ ,heien IV .. ->) i*“”9 ..zNl" & Landet ento W.St. 143738 . lut jruteu eitUgee Gctreidc-Wochenbcricht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 3. bis 9. Oktober 1911. Die kriegerischen Ereignisse haben trotz der damit zusammenhängenden Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs keinen sonderlichen Eindruck auf den Weltmarkt gemacht. Auch argentinische Frostmeldungen blieben wirkungslos, da Frost um diese Zeit für die Weizensaaten noch keine ernste Gefahr bildet. Die Importländer zeigen sich angesichts der Erschwerung des Bezuges vom Schwarzen Meere und von der Donau in keiner Weise beunruhigt. Direkt betroffen ist ja nur Italien, ba$ aber diesmal über eine auskömmliche Ernte verfügt, so daß ein dringendes Impori- bedürfnis vorläufig nicht besteht. Zwar bat Italien diesmal kleine Anschaffungen in Deutschland gemacht, aber es ist kaum anzunehmcn, daß dieses Land in größerem Maße als Absatzgebiet für deutschen Weizen in Betracht kommt. Der allgemeinen Sage entsprechend war auch in Deutschland die Stimmung überwiegend ruhig Und das Geschäft sehr still, zumal die schwierigen Verhältnisse im Binncnschiffahrtsvcrkehr fortbcstehen und hohe Wasserfrachtcn die Unternehmungslust lähmen. Trotz geringen Angebots konnten sich die Preise für Brotgetreide nicht behaupten, doch sind die Rückgänge keineswegs erheblich. Auf Lieferung drückten zeitweise starke Oktober-Andienungen, die aber bei dem bestehenden großen Aufgeld für Dezember zur Weiterlagerung Aufnahme fanden. Dezemberabgaben, die im Zusammenhänge damit erfolgten, bewirkten schließlich eine Verringerung des Aufgeldes, indem Oktoberliescrung bei Weizen Mark, bei Roggen 1 Mark gewann, während Dezember um V/z bis l:i i Mark nach- ~ Lauterbach, 10. Oft. Seit einiger Zeit find Be- ihtbungen im Gange, eine bessere Zugverbin dunh zlrischen Lauterbach und Gießen herbeizufuhren. Ter trle Morgenzug passiert um 550 Uhr, von Fulda kommend, hi: hiesige Station, während der zweite Zug mit fast vier- sfiadiger Zwischenpause erst um 939 Uhr von hier nach Gießen ^tiähri. Ebenso ist in den Nachmittagsstunden eine bessere Mjinbung in entgegengesetzter Richtung erwünscht, da in der Jri zwischen 205 und 815 außer dem um 351 Uhr fälligen tz^liellzug kein Personenzug von Gießen eintrifft. Durch Ein- Mung zweier Personenzüge, von denen der eine von Fulda Lnmenb gegen 8 Uhr vorm. von hier nach Gießen abfährt, in) eines GegenzugeS, der etwa um 6 Uhr nachm. hier ein» falt; wäre den Wünschen, die hauptsächlich von dem hiesigen hon )elSoerein ausgehen, Rechnung getragen. Ganz besonders rira die Einschaltung deS BormittagSzugeS im Winter zu kgrÄßeu, da hierdurch ein günstiger Einschluß zum Besuche illSfelber Realschule geschaffen würde, womit auch den lfacj|rt gehegten Wünschen vieler Eltern entsprochen wäre. Tie eillbahndirektion Frankfurt a. M. hat die * Einstellung der Züge zum 1. Mai 1912 in Aussicht gestellt. Emil Horst. 11. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen 12 Genehmigung von Rechnungen. 13. Abgabe von Eis au- dem Schlachthof an die Firma -I. H. Jhrina. 14. Erbauung einer Großviehschlachthalle. 15. Aufstellung eines dfleischdämpfers im Schlachthof. 16. Rechnung des Real- aijrnnafiunid und der Oberrealschule für 1910. 17. An- und li erkauf von Grundstücken. 18. Einführung des Fortbil- bttngsschulzwanges für weibliche Personen im Handels- enterbe. 19. Gesuch des Franz Wigandt um Erlaubnis ium Schankwirtsck) *♦ Wer darf sich Kaufmann nennen? Vielfach begegnet man der Ansicht, daß die in einem Handelsgeschäft, fij] einem Kontor u. ögl. beschäftigten Gehilfen, die den ^aufmannsbertif erlernen wollen oder bereits in einem solchen Geschäft angestellt sind, die Bezeichnung „Kauf- maim" führen dürfen. Nach einem Erlaß des hessischen Ministeriums ist diese Bezeichnung nur solchen Personen chattet, die ein Handelsgewerbe im Sinne des § 1 Abs. 1 I'/Yrabenüberbrückung in der Marburger Straße. 9. Ent A zpässerung von Grundstücken. 10. Lieferung von Auffüll- n.itcrial für die verlängerte Bleichstraße durch die Firma Sater 178 (ff- 2) 1791/, (ff- 21/,) 21m> rind Land. Gieuen, 11. Oktober 1911. * Für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 12. Okt., nachm 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung ausgestellt: 1. Miteilungen 2. Baugesuch der Hoch- und Tiefbangesellschaft ur die Marburger Straße. 3. Baugesuch Franz Brück für At Marburger Straße. 4. Baugesuch des Phil. Wagner III. ür die Licher Straße. 5. Baugesuch des Philipp Nikolaus für . M. SchuW Televbon M omvlerLersand naib^5_ IPl'Äe, <>udW«tzM»'I ? Wissen Sie schon, \ daß Persil Ihnen die Wäsche nicht nur ' von selbst wäscht, sondern daß es Ihnen die Wäsche auch schont und erhält? Wenn nicht, dann überzeugen Sie sich durch einen Versuch. ErhÄlllleh nur in erifflnal-Pnlieten. .HENKEL & Co., DÜSSELDORF. ■u$d",^enh«ÄtaL .. ■ / ■■ ■=* ■* K v ■ -4 Obsthochstämme, Zwergobst, Beereuvbst empfiehlt Fürstliche Obstbaumschule Sich. Prei-liste kostenlos. D*/,] D. BeIte, Obernärtner. Zkstr fdiiii für 25 Psg. 1 WnS Fleisch tjjtn. E1“,,| Z la, editociitcflciitflcifrt) bestehend n. fleischigen Rippen, Köpfen, g • Beinen, Schivnn^en re., gar. tierärztl. untniiicbtc, fonbere tnlnnö. e • Ware, in Klibeln v. 3» Psd. an, p. 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