Zweites Blatt 161. Zahrgang Nr. 258 edd)ttm täglich mit Ausnahme de» Sonntag». tte „«Idjener fiamilienblätter- werden dem jüngfifler* viermal wöchentlich beigelegt, da» „Krtliblatl für de» Krtls Liehen" zweimal wöchentlich. Die ..randwirtichastliche» Sell- frage»" erfchernen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Donnerstag, 2. November 1911 Stotanonflbrucf und Verlag der Br üblichen UnwersilälS - Buch- und SteinbrutfeteL R. Lange, Dießen. Redaktion, Ervedition und Druckerei: Schul» ftraöe 7. Erved von und Verlag: 5L £Hcbaftion:e^ll2. Tell-Adru AnzeigerGieben. wieder eine Schlacht bei hankaii. London,-1. Nov. (Reuter.) Nach einer Meldung aus Hankau griffen am Samstag bei Tagesanbruch 5000 Revolutionäre die Regierungstruppen wcsi lich der Ansiedelungen der Europäer an und nahmen nach heftigem Kampfe die H a u p t b a h n ft a t i o n wieder ein, wobei ihnen auch ein Maximfeldgeschütz in die Hände fiel. Tie kaiserlichen Truppen zogen sich in die Rennbahn zurück; inzwischen feuerten die Batterien der Nordforts von Wutschang auf die JiVanonenboote und zwangen sie, flußabwärts zu gehen. Tie Kaiserlichen, die gegen Mittag durch 3000 Mann verstärkt wurden, rückten vor uiü> bedrohten die äußere Flanke der Revolutionäre. Die Zahl der Verluste beträgt aus beiden Seiten hundert Tote und Verwundete. Tic Revolutionäre bewiesen großen Mut und gingen unter Hurrarufen kaltblütig gegen die Maximgefckütze vor. Wahrscheinlich opferten sie dabei für jeden gefallenen Feind zehn der ihrigen. Die Kaiserlichen benutzten jede Teduug und gingen sparsam mit der Munition um. Sie befolgten mit der Exaktheit von Maschinen die Befehle, die ihnen durch Horn- und Pfeifensignale übermittelt wurden. Mehrere Granaten fielen in die europäische Besitzung uni) töteten und verwundeten einige Chinesen, richteten aber sonst nur geringen Schaden an. Ein fremder Dampfer ging mit einer Anzahl Hulks flußabwärts, um dem erwarteten Bontbardement zu entgehen. Andere Dampfer nahmen die europäischen Frauen an Bord, während auf den Hulks sich tauscirde von Chinesen befinden, die in europäischen Firmen angc- stellt sind. Später am Tage nahmen die Kaiserlichen die Bahnstation den Revolutionären wieder a b. Der Flotte des Admirals Sah war es trotz des einstündigen Bombardements nicht gelungen, die Batterien nordwärts von Wutschang zum Schweigen zu bringen. Die Schisse zogen sich ohne ernsthafte Beschädigungen zurück. Mb mir al Sah benachrichtigte die Europäer, bag er Wutschang nicht bombardieren werde. Bevor Hankau eingenommen worden ist, wurden sämtliche Straßen der europäischen Niederlassung stark verbarrikadiert. Freiwillige unb Marine,oldaten halten ständig Wache. Es bereitet Schivierigleiten, für die An,iedelungen Lebensrnittel zu beschaf,en, da die Zufuhr abgeschnitten ist. / Huauschikai Prtwirrminister. Peking, 1. Nov. Amtlich wird gemeldet, Yuanschi- kai wurde zum Premierminister ernannt, der Exgeireral- gouverneur von Manton, Weikuangtao, zum General- gouocrncur von Hu Mang, General 4) intschang zum Chef des Generalstabes, Prinz Ching zürn Präsidenten, Nutung und H su e s ch it s ch a n g zu Vizepräsidenten des Gehetinen Rates. Das Kabinett soll gebildet werden, wenn Buanschikai fein Amt übernimmt. Zn der Zwischenzeit fungieren Prinz Ching als Premierminister, Natung und Hsueschitschung als Betgeordnete. Ein kaiserliches Edtkt genehmigt den Rücktritt aller Minister. Die juneljmc.iöe Ausrottung unserer vogclwelt. Aus landwirnchaftlichcn Streifen schreibt man uns: Belannllich sieht das neue preußische FischrreigcFtz die Schaffung eines böseren Schutzes der 5i über et gegen schädliche Tiere vor. So soll nach dein neuen Fischcrcigesetz den Ftscheretberechtiglen erlaubt werben, Seehunde, Fischottern, Taucher, Reiher, Fisch- adler, Möven usw. ohne Amvcndung von Schußwaffen zu fangen, ohne daß sie eines Jagdscheines bedürfen. Es werden in dem Entwürfe den J-ischeretberecyttgten sogar besondere Befugnisse erteilt, Retherhorsle zu vernichten. Durch diese Maßnahmett dürsten dite Reihe von Tierarten in Preußen dem vollständigen Untergänge geweiht sein. Nachdem der Biber durch rigoroseMaß- nahmen bei Flußregulierungen in Norbdeutfuiland falt vollständig misgerottet ist, wird durch das neue Fischcrcigcsetz den Fisä>- ottern, Fischadlern, Reihern und Möven ebenfalls das Todesurteü gesprochen. Es ist sehr zweifelhaft, ob die Zntereüen der Fischcrci- berechligtcn den Ausroimngstainpf gegen diese Tiere berechtigen und es wird Sache des preußischen Landtags sein, diese Frage genau zu prüfen. Als im vorigen Jahre Klagen von der preußischen Wasserkante laut wurden, die Protest gegen den Massenmord der Möven dnlcgtcn, wurden von der Regierung gegen diese Abschlachtung ödjritte getan. Man beklagt in Deutschland die italienische Bar- barn des Schwalbenfanges, man hat in Deutschland vor kurzer Zeit ein Gesetz zum Schutze der einheimischen Bogelioelt erlassen und ist jetzt auf dem beiten Wege dazu, durch ein neues Gesetz Tierarten, die man zu den selteneren rechnen muß, unb bereit Schädlichkeit ciiuvanbirei nicht ieftge,teilt ist, auszurotten. Nach der Meinung weiter Bolkskreise geschieht in Deutschiand für bia Erhaltung der einheimisa en Tierwelt unb namentlich in Bezug aut bie^ Dogelwelt, viel zu wenig. Man hat durch das Bogel- schutzgesetz wohl den Fang unserer gefieberten Sänger verboten, sorgt aber nicht dafür, ihnen die Lebens^edingungen zu erleichtern. So ist in letzter Zeit vielfach beobachtet worden, daß auf dem platten Lande wegen der immermehr um sich greifenden Ausnutzmtg des Bodens die Hecken mehr uiib mehr verschwinden unb unseren Singvögeln der Nestbau dadurch recht erschwert wird. Das neue Füchereigesetz will nun auch die Wasservögel ausrotten. Tic Zeit wird nicht ntehr fern fein, wo in manchen Gegenden die eiiizelnen Reprasentanlen unserer einheimischen Vogelwelt der Storch unb der Sperling sind. 2liis Stadt und Land. tote gen, 2. November 1911. * * Kammerpräsident Geheimerat Haas hat n. d. Darmft. Ztg. den Beamten der Kanzlei der Zweiten Kammer, die ihm anläßlich der Vollendung seines 7 2. Lebensjahres ein Blllmenarrangement nebst Glückwunschschreiben übermittelten, in ticsempfundenen Worten seinen Dank sür dieses Zeichen treuer An hang lich leit ausgeiprochen. * * Hessische Schlacht u n gsftati st i f Nich der amtlichen Stali .it über die Sch.a^tvüh- und F.v schb s au wurden in Hessen im Juli, August und Septen.., 1011, bezw. (1910) geschlachtet: 271 (238) Pferde, 37„2 (1314 Achsen, 38ö <414) Lutten, 9792 (9937 .vuge, 10813 (112-2) ^ungrinder über 3 Monate a.t, 22 38 < (-012.) z^äwer bi.- 3 Monade att, 99 .4. So ,91) Schweine, -232 ,3303, Scha.e und 2432 (2432) Ziegen. ,** Lebensretter. Der Badcanftaltsbesitzcr Franz ^cheplh Schell in Mainz hat am 13. Mai 1911 wiederum einen Menschen vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung hierfür ist ihm vom Großherzog wiederholt die Rettungsmedaille zugleich mit einer die Jahreszahl 1911 tragenden Spange verliehen worden. • • Vom Konzertverein wird uns geschrieben: Frau Ca hudlet)-Hink en zählt zu den sympathischsten und beliebtesten Erscheinungen im Konzertsaal und hat allenthalben, iüo sie auftmt, ebenso sehr als Oratorien- wie als Sieber» ängerin die Zuhörer entzückt, lieber ihre neuliche Mitwirkung in den , Jahreszeiten * in Darmstadt schreibt die „Tarmftäbler Zeitung" vom 23. Oktober: ,'Bon den Solisten verdient ztinächst Frau Tilly Cahnbley-pinken von Würzburg genannt zu iverben, die ja schon seit langen! alS eine unserer ersten Oratoriensängerm geschäht ist, die ober daS „Hcmnchcn^ heute so vollendet sang, wie man eS hiei noch kaum gehört.» Ihr keuscher, kristallklarer und in bei Höhe einen bestrickenden Tonrelz besitzender Sopran, die ivunbervolle Ansatz- und Atemtechnik, die ausS feinste biffcrcn- zierte unb entzückend tonmalcrische VortragSkunst, daS alles machte ihre Leistung zu einem Kunstgenuß, an dem man sich wirklich einmal restlos erlaben konnte. Nach einem solch ungewöhnlichen Erfolge sollte der Vorstand sich doch dieser ungewöhnlichen Straft von jetzt an alljährlich versichern!' Ge- legentlich deS ostpreußischen RlusikscslcS m Königsberg war ihr Gesang, gleichwie derjenige eines Felix Krauß als „schlecht- weg meisterhaft* bezeichnet. Wtr hatten in Gießen noch nicht Gelegenheit, Frau Cahnbley-Hinken alS liieberfängerm zu hören, umsomehr dürste es, zumal daS Programm sehr geschmackvoll von ihr zusammengeftellt ist und sie in Herrn Professor Traut mann der feinsinnigsten Begleitung sicher ist, interessieren, sie gerade in diese,n Fache hier kennen zu lernen. * * Stadttheater. „M e y e r S", der neue Schwank fron Friedenau-Fredcrich, der morgen hier zum ersten Male gegeben wird, beherrscht zurzeit wie in anderen Groß- ftäbten, so auch in Frankfurt im Neuen Theater, den Spiele plan und erweist fia; als zugkräftigste Novität dieser Bühne. — Es sei heute schon darauf hingewiesen, daß am Freitag, 24. 9lovember, zur Vorfeier von Großherzogs Geburtstag Goethes „Iphigenie", die im neuen Haus noch nicht war, gegeben wird. * * Renitent. Gestern nachmittag benahmen sich auf der Herberge zur Heimat zwei Handwerksburschen unanständig und mürben deshalb von dem Hausverwalter hinaus- gernteten. Sie zerschlugen dabei im Lokal ein Glasgefäß, in dem sich Gurken befanden und zertrümmerten zwei Fensterscheiben. Die Burschen wurden später feftgenommen. Der Strafantrag wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung ist gestellt worden. * * Verhaftet wurde ein hier bediensteter Knecht, der sich eines Sittlichkeitsvergehens schuldig gemacht haben soll. ** Der Mtlttär-Brieftauben-Verein Germania- Gießen machte auch dieses Jahr Vereins- und Staatswettslüae, bei denen Preise erhielten: Sangerhausen, 200 Kim. Luftlinie: Deibel VII., Wieseck 1., 3, 5., St. Böhling 2., St. Neuling 4., Konr. Reusch 6. Preis. Witten- berg (Staatsflug): Deibel VII. Wieseck 1., 6., 13., 14., K. Reusch 2., 3., 7., Neuling 4., 5., 11., K. Böhling 8., Hüne» mund Wieseck 9., 10., 12. Preis. Sternberg, 500 Kim. Luftlinie: Deibel VII. Wieseck 1. unb Ehrenpreis, Hühnermunb Wieseck 2., 3. Preis. Von Bosen, 600 Klrn. Luftlinie, legte die erste Taube von Hünermund die Strecke in 10 Stunden zurück und erhielt den gestifteten _ Ehrenpreis. Ferner wurde mit diesjährigen Tauben ein Wettflug ab Hannöversch-Minden abgehalten, iedoch war die Ankunft so schnetl und unerwartet gekommen, daß es nicht möglich war, sie mit dem Apparat festzusiellen, um die Preise zu vergeben. ** Unbestellbare P osts cndungen. Bei der Lberpostdirektion in Darmstadl Haven im Jahre 1910 29120 Postsendungen aus Orten Hessens (und zwar 6448 Briefe, 21 u8ü Postrarten und 1092 Drucksachen- vernichtet werden müssen, weil ihre Zustellung weder an den Empfänger noch an den Absender mög.ici) war. Wie viele Unannehmlichkeiten mögen den Empfängern und den Absendern aus diesem Anlaß erwachsen sein, und wieviel ungerechte Vorwürfe über Unzuvertäsfigieit sind wohl gegen die Postverwaltung und ihre Beamten erhoben worden: Immer wieder müssen wir daher den Briefschreibern empiehlen, in oder auf den Postsendungen stets Namen unb Wohnung bes Absenders, sei es handschriftlich oder durch Abdruck eines Stempels, anzugeven, damit ihnen, falls der Empfänger niajt ermittelt wird, die Sendungen zurückg.-geben werden können. Landkreis Gießen. w. Leihgestern, 1. Nov. Ter kürzlich hier mit 15 Mitgliedern gegründete Kaninchen- und Geflügel- zuchtvercin ut dem Landesverband hessischer Kaninchenzüchter bcigetrcten. Lia), 1. sjloü. Eine erfreuliche Inanspruchnahme hat die Bibliothek des Vereins für Volksbildung zu verzeichnen. Sie ist nun etwas über ein Jahr eingerichtet unb hat fcyon über löuu oäruc au.geliehen. Tas qt für hieqge Verpaltnijse eine recht hoye Za.^. ^m Lause des Winters werden vom Verein unter Leitung von For,r- rat Dr. Tiesfendach unb Vorsteher Lorenz roieber VoUs- vorlesungen über zusammenhängende Themen abgehalten werden, die vergangenes Jahr hier so viel Anllang fanden. Vor Weihnachten i|t auch das Rhein-Maimsche Verbands- theater noch zu einer Vorstellung gewonnen worben. Schon- i-errs „Glaube und Heimat kommt zur Ausführung. Kreis Friedberg. x Friedberg, 1. November. Musikdirektor Schmidt vom Lehrerseminar begeht am 4. November sein 50jähriges Jubiläum als Mustt^ehrer in genannier Anstalt. Im Saalbau wirb eine allgemeine Feier aus DtC|Cin Anlaß stattstnben. Auch Lehrer Weitz in Dorheim, ber mit Musitoirektor Schwibt 1861 oas Fneo- berger Seminar verlas,en hat, feiert in biejen Tagen ßo. jCjaqrige Drens jubiläum. (fieriditsfaaL w. C f f e n b a di, 2. 'Roo. M i l ch p a n l s ch e r e i e n betrieb die Ehe'ran des Mllchbändler-r Friedrich Winter, bie Tlaflcv- nutch als Vollmilch octfauile oder der Vollmilch auch Tlaflemnld) zu setzte. Tic wegen Pantscherei Vorbestratie ertzielt eine o clbftrate non luO Tlf. — Etwas gelinder kam der Mitdihänbler Jobann vSimpet l)>nwea, ter die ateidien Veraeben verübte. Mu Rücksicht aii< sein« bi5berifle £tra>lo|ia(eii wurde er mit 60 Mk. beüraft. vüchertisch. — Die „Illustrierte Zeitung" (Leipzig, Verlag von I. I. W.'ber folgt mit ihrer neueren Nummer 356) vom 2 ■. Oktober beu wichtignen Ereignissen auf dem Welith ater unmitt Ibar auf dem Fuße unb liefen in mustergültiger Weise eine illu iti rte Chronik ber Zeit. Ter Aufruhr in China wird von Franz Woas in einem biircb eine Siarlcnskiz-e erläuterten Leitartikel bcbaubclt. Bei bem nahe bevvrstchen^n Abschluß des deutsch-französischen Marokko Abkommens wirb ein breifctiiger, reich illustrierter Beitrag über ben „Skompensations-Neger" in Französisch-Slongo aus der Feber von Tr. Äarutz baS lebhafteste Interesse erregen. Ter italienisch-türkische Krieg, die Hochzeit des künftigen Slaisers von Oesterreich, Erzherzog Karl Franz Josef mit ber Prinzessin Zita von Parma, bas Richtfest bes Völkerschlacht-Tenkmals in Leipzig, ber erste Aufstieg deS Schütte^Lanz-Luftschiffs und noch viele andere bcmerkenswer.e Porkommniisc ber TagesHeschichte haben eine bildliche Berücksichtigung gefunden. Die Enthüllung bed Aachener Kaiser-Friedrich-Denkmals im Beisein STaiicr Wilhelm» zeigt eine doppelseitige Zeichnung von Professor Hans W. Schmidt. Als eine hochbedeutsame Publikation darf ein vierseitiger, mit vielen instruktiven Abbildungen geschmückter Beitrag bezeichnet werden, ber sich mit der genialen Entdeckung von Professor S p a 11 e h o l z beschäftigt, menschliche und tierische Präparate mit Hilfe einer Flüssigkeit durchsichtig ju machen. Für Freunde des Theaters bringt Die Nummer eine Originalzeichnung ber Uraufführung bes Dramas „Herzog Heinrichs Heimkehr" von Hans Franck am Altenburger Hoftheater, ein szenenbilb von der Uraufführung von Schnitzlers Tragikomödie „Das weite Land" im Wiener Hosburg-Theaier und ein Tableau zum 80. Geburtstag der ältesten aktiven Schauspielerin Deutschlands, der Münchener Hosschauspielerin Rosa Lanzlott. Der belletristische und der übrige textliche und illustrative Teil ber Nummer stehen wie immer auf bet Höhe. Märkte. fc. Frankfurt a. M. Schwetnernarktberlcht vom 1. Nov. 9Iuffletricbeit waren 1848 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 48.50—51.00 Alk., Schlachtgewicht 62.00-64.00 'DIL, vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 17.00-49.00 Mk., Schlachtgewicht 60-63.10 Mk.: vollsleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 49.00—51.00. 'Ulf., Schlachtgewicht 62—64.00 Mk.: vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 50.0'1—51.00 Mk., Schiachtgeivicht 63.00—64 Alk.; Fettschweine über 150 kg Lebendgewicht 00.00 bi» 00.00 Alk., Schlachtgewicht 00.00-00 Mk. Sauen 00-00 Alk. VSeschäst mäßig rege, bleibt Heberftanb. r HiiaEg Sie kommen nicht Io hoch hinauf in der Gun ft des Publikums wie Palmin (Pflanzenfett) und Palmona (Pflanzen- Butter-Margarine), die (ich jeden Tag mehr einbürgern sowohl als Koch- und Backfett wie auch als Brotaufstrich. - Das beweisen am bellen die ® zahllosen Nachahmungen, die gewiß ein beredtes Zeugnis ablegen für die vorbildliche Qualität unterer Produkte. H.Scblinck & Lie.fl.-6, NB. Palmin letzt auch „weich" ((chmalzäbnlich) zu haben. IVO PUhOhN- MWÄM schallt laut und frei und sie war am Tage vorher so überanstrengt worden, dass am Abend kein Ton mehr heraus kam. Ein paar Wy b er t - Tabletten haben die Stimm, wieder rein, den Bals frei gemacl • Sie sind für niemanden zu entbehren, der viel und laut zu sprechen har. Eine Schachtel mit ca. 400 Tabletten kostet in allen Apotheken nur 1 Mark. Depot in Glennen: Pelikan-Apotheke, ixreazJ ss , Sanatorium Lindenfels en ! Jarmstadt—Heidelberg, 403 m ) cd. lenk feieren, iss11/ everrtl. Austritt zurückgezahlt. 6728 Klnematograph Babnbofstrane 54. Vabnbofstratze 54. (091411 rnn, Georg Klkilmg a’A MWl >686 Ctepbaostrast Blockstrasse 5 6687 Anfang 8 Uhr Sonntags 4 Uhr Eintritt frei Jedermann willkommen. Freie Aussprache. Str Vorstand des Vereins der fortschrittlichen Volkspartel tote Restaurant Aquarium [6737] Walltorstrasse Walltorstrasse Amüsantes Programm! 3 Damen. 3 Herren. Amtlicher Teil. Ctto Schaaf. 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November, abds.S^Uhr, in Steins Garten. kandfagswahL Freitag, den 3. November, abends 8 Uhr Humoristisches Konzept des bestens bekannten Singspiel-Ensembles „Ernst Berghans" aus Elberfeld. Redner: 1. Reichstagsabgeordneter Kopsch-Berlin. 2. Dr. Strecker-Bad-Nauheim. 3. Stadtverordneter Pros. Urstadt. aus der Fabrik von Adolf Hommel jr., Hanau. 6428 Per Flasche Mk. 1.60. ftür Kinder, für .9-nnfc, für Schwache, für Bleichsüchtige, für Blutarme istHaeinatogen d. Beste. IMhhHil'ntat Sari Stapel Sonucnstrasre 31 Tel. 634 ert. Rat m Rechtssachen, empfiehlt sich in Anfertigung von Gesuchen, Steuerdeklaration., Jorderungs- beitreibung, Aufstellung von Ber- mögens-Berz. und Vertretung in Erbschaftssachen vor Gericht. Sprechstunden auch Sonntags 066G6J von tz—2 Uhr. Steins Garten Gießen Sonntag, den 5. November 1911 Militär-Konzert ausgeführt von der Kapelle des Inf. - Regt. „Kaiser Wilhelm" unter persönlicher Leitung des Odermusikmeisters Herrn W. Löber. hlönafe'1»" telc'te wEiai Kartoffeln. 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Darum gebt keinen sozialdemokratischen Stimmzettel ab, denn es tjdft doch nichts. Sorgt dafür, daß der fortschrittliche Kandidat in die Stichwahl foinmt Dann wird der antisemitische Bewerber geworfen werden. Wählt nietet sozialdemokratisch, wählt nicht baucrnbündlerisch, Wählt Am Mittwoch, den 1. November d. Js.. wurde in Wissmar VerteiBun^sstelie 7 eröffnet- Neneintritte können täglich erfolgen. Das Eintrittsgeld beträgt 50 Pfg., der Geschäftsanteil von 30.— Mk. ist innerhalb dreier Jahre zu zahlen, wird nach Vollzahlung verzinst und bei „Meine ^-rnu war über 50Iahre mit einer häßlichen Flechte behaftet. Kein gesundes stleckchen halte sie aus d.Leibe.DurchZucl cr's Patcnt-Medirinal-Seifcwurden die flechten in 3 Wochen beseitigt. Diese Seife ist Tausende wert. (5. W." ä Si. 50 Pf. 115° „inl U. 1.50 M. (35,% in, stärkste A-ormi. Da^u Znck°^ Crcme (nicht fett. u. mild! 75 Pt. u. 2 M. in der Universi- tätS-Avothcke.Hirsch-Avotbcke, bei Nug. i'ioll, Ö». Seibel. W. Kilbingcr, C. Schaaf, C. Karn u. E. Noll, Drogerien. ls?/. Atifsehen erregendes Drama, darqestellt von der berühmtesten Künstlerin der Welt, Fräulein Polaire, der Schöpferin des weltbekannten Apachentanzes „Danse noir“. Die großen Tageszeitungen schreiben spaltenlange Artikel über die ^Polaire", die Dame mit der dünnsten Taille der Welt und ihre für ihr Spiel erhaltene Riefengagc von 15000 Mk. für eine Woche, die ihr eine Düsseldorfer Filmfabrik zahlte. Der besiegte Sieger Kunstfilm, 520 m lang. Inszeniert von Walter Schmidthäßler, Berlin W* und die übrigen Schlager HM per *6'Sc6 ;(|ltÄ^55S= '•-''■-fZinnn® Ls""“ Konsumverein Giessen u. Umgegend e. G. m. beschr. H. Giessener Konzert-V erein Zweites Konzert Sonntag, den^5. November 1911 5V< Uhr in der neuen Aula Lieder- und Klavierabend Ausführende: Frau Tilly Cahnbley-Hinken, Würzburg (Sopran). Frau Ellen Saatweber-Schlieper, Barmen (Klavier). Programm: Lieder. Frz. Schubert, Du bist die Ruh’; Schumann, Der Nussbaum; Liszt, Die tote Nachtigall: Mozart, Allelujah; Cornelius, Weihnachtslieder; Brahons, Der Tod das ist die kühle Nacht, Ständchen, Salome, Der Schmied; Cahnbley, Draussen im Garten; van Eyken, Kurze Antwort; Reger, Mein Schätzelein; Pfiizner, Gretel. Klavierstücke. Beethoven, Sonate Cis-moll; M<5hul, Suite A-Dur; Schubert, Impromptu G-dur; Chopin, Nocturne C-moll. Fintrlttskartpn" I- Platz Mk. 5.- , TI. Platz Mk. 4.—, ITT. Platz Mk. 3 —, IV. Platz Mk. 2.50. DWiiiua ii Studentenkarten Mk. 1.— sind in der Musikalienhandlung Ernst Cha Hier (Rudolphs Nachf.), Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. US- Oeffhung des Saales 4Vi Uhr. "A2 Die bisher noch nicht abgeholtcn Abonnements- Karten sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challicr rechtzeitig in Empfang zu nehmen. [v-8/10 Fortschrittlich - politischcr BilUungs - Verein. Die Mitglieder werden gebeten, an den Politischen Ausbüdungs - Kursen in Giehen (4., 5. und 11., 12. November) recht zahlreich teilzunehmen. — Anmeldungen bei Geheimrat Biermann oder Professor Urstadt. p-°/,<, feSÄf' 'MW MMZ '■ -Stn, Näheres LW ■ r 2 Zimme - j-timmecwol jEctrmieten. Naßeres JMirft Nicolaus^-u iMMilage IstmeZimmer sofort o I QTiniet n- .zHimerwobnung, de ■riprettieiib, billifl #u v lljll Wcserttra ■' Verschiede iKMkWtz. MLI frankfurter T Mansarden-N Mdbeimer Ett. 4V zu ' Möbl. Zimi iMJIöbl. Wolmung UiÄajzimmer in freier Ufian.m.KaneeNM. I?ms.z.verm.i!elhgester IW Möbl. Zimme lüinflann, evenll. mit '1 Demmeten. Äoetbesü |W Pension Bellt Urnen Päue 22 ia.S/c ™ne6mer Slufentbnl wußlanöer, elefti. üiit, UNKms UMZ MiUPMk- Nicge!vsad2r und ; iiBitr mit sev. Linaa., fe^-^oetbeitr 5i riobi.ßtmmev felWeitt. 2G etc, HM IM» feWel'j,1’' \wt Scheue AKS""' Merdestc glorott ober hJ Bekanntmachung. B e t r.: Tie Wahlen zum XXXV. Landtag im Wahlkreis Nidda (XII. Oberhess.). Dienstag, den 7. November l. Js., vormittags 9 1 j Uhr, werden im Rathause zu Nidda die Protokolle über die Wahlen in den einzelnen Abstimmungsbezirken des XII. ober-- hessischen Wahlkreises (Nidda) durchgesehen und das Ergebnis zusammenaestellt und verkündet. — Tie Verhandlung ist öffsrtlich. Büdingen, den 30. Oktober 1911. Der Wahlkommissär: Froelich. Wird hiermit veröffentlicht. Gießen, den 1. November 1911. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Ufingen la. L-cisc- ii. TMkurtssscln für den Winterbcdarf Gelbe Mäuschen{ Paulsens Juli s Salatkart. Norddeutsche und Wetterauer Magnum bonum Up do date Eidorador Geb. Haas und andere Sorten per Ztr. von 3.50 Mk. an empfiehlt in nur gesunder auserlesener Ware H. Trechsler, Kartoffelhandlung Stcinttr. 48 Telepb. 581 Auf Wunsch Proben. <6335 Einige Muster- Pianinos für Mk. 500.— und höher, sehr gut im Ton, unverwüstlich haltbar, feinst.Spielark,Wflabre Garantie. 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