161. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 254 Eichener Ameiger trldjetnl tS-Iich mit Ausnahme deS Sonntags. f.» General-Anzeiger für Cberhejfen Tie ..«lehener LamiliendlStter" werken dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigeleqt, das „Krciiblati für den Kreis Eietzen" zweimal wöchentlich. Die ..tandwirlichasllichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Somstag, 28. Moder M Rotnnonsdrnck und Verlag der Brübl'schen UnivcrsilätS - Blich- unb Kremdruckerel. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition unb Dnickerei: Echul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Rcdaltion:e^Sll2. Tel.-Adr.: AuzeigerDießen. Vie privatbeamteilverflcherung im Ansschuh. :: Berlin, 27. Eft. Ter Reichsvcrsichcrungsausschuß förccrtc heute die Beratung tes Anaestclltcnrerncherungsgcfctzcs cm gutes Süick. Ter bis Irrige Verlaus der Beratuirg berechtigt zu der ziemlich sicheren '.'Innähme, daß der für den Beginn der zweiten Lesung im Pümim in Aussicht genommene Zeitpunkt, der 23. November, ivirb cm gehalten iverden rönnen, und daß daher der Aussckußbericht etwa am IN. November zur Verteilung gelangen wird. Erleichtert wird tie Arbeit des Ausschusses durch unverbindliche Besprechungen zwischen den Parteien außerhalb der Sitzung, die schon eine vor- lausige Verständigung anbahncn. Die 2—9 wurden mir unwesentlichen, zum Teil rein reba Ilion dien Acnberlingen angenommen. Es hanb.lt sich in diesen Bestimmungen um die Berechnung des Einkommens, ferner um gewisse Personcnkrcisc, deren Versicherungspslichl vom Bundesrat angcordnet werden sann, oder die versicherungsfrei sind, um vor übergehend.' Ticnstlcistungcn und dergleichen. Nach 8 4 kann der Bundesrat allgemein die Versicherungspslichl aus solche Personen erstrecken, welche eine ähnlickfe Tätigten, wie die im § 1 ausgeführten versichcrungspslichtigen Personen, aus eigene Rech ming ausüben. Durch einen vom Ausschuß beschlossenen Zusatz werden Personen, die in ihrem Betriebe selbst Angcltcllte beschäftigen, davon ausgeschlossen. Nach § 9 sind v?rsicherungösrci die in össcntlichen Betrieben Beschäftigten, wenn ihnen Anwari schäft auf Ruhegeld und Hinterbti.benenrenten im Mindestdclragc nach beit Sähen der G.'haltsftassc A gewährleistet ist: das iU die Klasse mit/einem IahrcsarbeitsvcrLienst bis zu 550 Mk. Diese Bestimmung der Vorlage wird durch Annahme eines Antrags '.Hausmann.Hannover (9ctL) dahin geändert, daß die Bestimmung der Gchaltsklasse durch den Bundesrat erfolgen soll. Ter Ausschuß wird täglich von zehn bis drei llhr tagen, am Montag von drei Nhr nachmittags an.______________________ Der vittschristenansschutz öcs Reichstags beschäftigte sich am Freitag mit zahlreichen Bittschriften von Fraucnverbändcn betreffs die Herbeiführung eines Verbotes der w e i b l i ch e n B e d i e n u n g i n G a st w i r l s ch a s- t e n. In einigen Bittschriften wird die Herbeiführung eines Verbotes als nicht durchführbar erachtet, dafür aber um eine Ein- schränkung gebeten. In den Eingaben werden die Gefahren geschildert, die den Kellnerinnen bei Ausübung ihres Berufes drohen. Es wird ausgeführt, daß die Existenz der Wirte durch die Abschaffung der weiblichen Bedienung nicht gefährdet sei. Die moderne Sozialgesetzgebung habe für die Frauen so viel Wohltaten ge- schasfeu, daß es wunderbar erscheine, daß die Gesetzgebung aus diesem Gebiete vollständig versage. Es werden Vorschläge gemacht, die Gewerbeordnung in dieser Hinsicht abzuändern oder noch besser ein Rcick-sgcsctz zu erlassen. Ter Ausschuß war der Meinung, daß das Verbot eine Gewaltmaßregel darstelle und daß speziell im Melhierinncnbcruf die Verhältnisse in Norddeutschland und Süddeulfchlanb wesentlich verschieden wären, so daß ein Reichsgeictz nicht in I-ragc fonimcn tonne. Man dürfe weder in die Generbefreiheit noch in die Berufswahl eingreisen. Der Ausschuß überwies diejenigen Bitt- schristen, die eine Belämpsung des Aniiuierkneipeniveiens forderten, dem Reichskanzler als Material, ging über diejenigen aber, welche eine allgemeine Abschaffung der weiblichen Bedieunng für ganz Deutschland verlangen, zur Tagesordnung über. Der Deutsche als Biertrinker ist durch den diesjährigen heißen Sommer besonders stark in die Erscheinung getreten. Es liegen jetzt die amtlichen Zahlen über den Braustoffverbrauch und die Biererzeugung im norddeutschen Brausteucrgebicl während der Monate Juli bis September 1911 vor. Danach wurden in diesen drei Monaten 2 052 296 Dz. Malz versteuert gegen 1666 829 Dz. gleichzeitig 1910, 1593 743 Dz. gleichzeitig 1909 und 1963 751 Dz. gleichzeitig 1908. Die Zunahme gegen das Vorjahr beträgt 23 bis 24 Proz. Seit dem Jahre 1908 ist die angegebene Verbrauchsmenge nur einmal überschritten worden, nämlich in den drei Moltaten April bis Juni 1908. Faßt inan die erste Hälfte des laufenden Rechnungsjahres, nämlich die Monate April bis September 1911, zusammen, so stellt sich der Matzverbrauch auf 4 073 392 Dz. gegen 3 674 527 Dz. gleichzeitig 1910 und 3 620188 Dz. gleichzeitig 1909. Hergestellt wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Rechnungsjahres im Brausteuergebiet 19 056932 Hl. untergäriges und 3 723 080 Hektoliter obergäriges Bier. Die konsumierte Menge war indessen noch erheblich größer, denn es muß noch das aus Suddeutschland und aus Böhmen eingeführte Bier hinzu- gerechnet werden, während die Ausfuhr von Bier aus Norddeutschland nicht von Belang ist. In der zweiten Hälfte des vorigen Rechnungsjahres wurden 3 293 638 Dz. Malz versteuert gegen 3038 370 Dz. in der zweiten Hülste des Rechnungsjahres 1909/10. Es ist anzunehmen, daß die Zahlen in der zweiten Hälfte des laufenden Rechnungsjahres ebenfalls stark überschritten werden, zumal mit einer Verminderung der Einsuhr von Pilsener Bier gerechnet iverden kann. ________________________________________ Die Revolution in China. Peking, 27. Eftober. Der Führer d-r Aufständischen Lihuanheng, teilte den fremden Konsuln in Lankau mit, er sei zum Präsidenten der chinesischen Republik proklamiert. Die hiesigen fremden G.sandten, denen die Au- kündigung übermittelt wurde, liefe.n sie unbeantwortet. Lihuanheng machte ferner den Vorschlag, daß er die Verwaltung der Zollämter in Tschangscha und der anderen int Besitz der Ausständifchen besindlichen Häsen übernehmen wolle. Die Gesandten erhoben jedoch dagegen Einspruch und wiesen daraus hin, da» die Zölle zur Verfügung des Gen.'ralinspektors bleiben sollen. Die Gesandten antworteten also nur aus eine Anfrage Lihanhengs, welche die Interessen der fremben Mächte direkt berührt. Die Gerüchte über den ToddesKriegsministersVintschang erhalten sich hartnäckig unb versetzten die Beamten, wie bi.' Maud sch US in Peking in große Unruhe. Ihre Familien wandern weiter in großer Zahl aus. Die Fremdemiiederlassungen in Tientsin unb im Süden füllen sich mit Flüchtlingen. Die hiesigen srem- den Banken waren geneigt, der Regierung Beistand zu gewähren. Da sie aber zu der Ansicht kamen, daß die Lage rein politischen Charakter amtahm, so unterbreiteten sie die Frage ihren Ebcrlcitungen in Europa und Amerika. Nach e/,vas. unbestimmt gehilienen amtlich u Berichten sollen die Negierungstruppen die A u s st ä n d i f ch e n gestern g c s ch 1 a g c n und Tschangtoefu e t n g e n o m m e n Haben, wobei die A u s - ständischen 700 Tote haben sollen. Die Regierung erhielt jedoch keine Bestätigung dieser Nachricht. Peking, 27. i_.t. Dura) em heutiges Ediit i|t P u au - s h i - k a i der Titel eines Alle r h ö d: st c n Bevoll m ächlig len verliehen worden. Gleichzeitig sind ihm damit alle gegen bic ausständifchen operierenden Truppen zu Wasser unb su Laude unterstellt und es ist ihm überlassen, alle zur Unterdrückung des uuf- slanbes geeigneten Maßregeln nach eigenem Ermessen unabhängig vom Kriegsminister zu ergreifen. Kriegsminister Bintschang hat ten Befehl erhalten, das Armeekommaudo dem Kanzleichef e zu bringen, aber ohne Erfolg. Es kam zuletzt soweit, daß der Angeklagte sein Messer zog und einem andern Landwirt, der ihn abzuhalten suchte, derart, mit einem zerbrochenen Schoppenglas auf die Hand schlug, daß der Verletzte wohl dauernde Nachteile erlitten hat. Der keineswegs betrunkene rabiate Mensch erklärte hierbei: Wenn ihr mich ans Gericht bringen wollt, bann will ich euch and) Grunb dazu geben. Als Anzeige erhoben war, markierte der Angeklagte den Geistes- (ranfcji. Er stellte sich zunächst dem Gericht nicht, und als er daraufhin in Hast genommen wurde, spielte er ben wilden Mann. Inzwischen aber hat er sich eines besseren, besonnen. Er gibt Rede und Antwort. Allerdings spricht bet große unb kräftige Mann zaghaft wie ein Kind, mit weinerlich heller Stimme, was seine zahtreichen als Zuhörer oder als Zeugen anwesenden Mitbürger zu großer HeitCrk.it veranlaßt. Auch der Sachberständige erklärt ben Anegklagten für einen Simulanten, bet sich verstelle unb der voll zurechnungsfähig sei. Dementsprechend wird der Angeklagte wegen Majestätsbeleidigung in zwei Fällen und wegen Körperverletzung mittels gefährlichen Werkzeugs in eine Gesamtstrafe von sechs Monaten Gefängnis und in die Kosten verurteilt. Gerichtssaal. F. E. U n t e r l i e d e r b a ch , 27. Elt Am 12. und am 13. März b. I. zeigte der frühere Stationsvorsteher H a r s auf der Bürgermeisterei ben Polizeisergeanten Faubel wegen öffentlicher Beleidigung an. Diese Anzeigen waren wissentlich salsch, da F. für den zweiten Vorfall einen Zeugen Stern hatte, der bekundete, daß er ein solches Wort nicht von Faubel gehört habe. Tie Wiesbadener Strafkammer erkannte gegen Harf auf drei Monate Gefängnis. F. C. Bi er stabt, 27. Eft. Weil feine Tochter am 9. Juli dieses Jahres eine Stunde nachsitzen füllte, stürzte der Händler Simon Levy von hier in die Schule unb schlug den Lehrer Rosenberg mehrmals aus ben Kops, Rücken usw. unb beleidigte ihn. Vom Wiesbadener Schöffengericht erhielt er wegen Störperverletzung unb Beleidigung drei Wochen Gefängnis. Auf Berufung des Angeklagten ermäßigte die Strafkammer die Strafe auf 100 Mk. Geldstrafe, indem es mildernd die große Erregtheit in Betracht zog. jj Marburg, 27. Eft. Das Landgericht verurteilte ben 27 Jahre alten, fchon vielfach vorbestraften Schreiner Heinrich Otto von hier wegen mehrfacher Diebstähle unb Unterschlagungen, die er teils hier, teils in Frankfurt, begangen halte, zu 2 Jahren Zuchthaus. Bei Appetitlosigkeit Dr. Hommel’s Haematogen 20jähriger Erfolg! Warnung! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. DT/i Die Ausstellung des Eichener Aunstocreins. Von P. Messer-Platz. Namen von gutem Klang sind es, mit denen der Gießener Kunstverein seine Winterausstellungen beginnt. Da ist zuerst R. von Haug, ein schwäbischer Künstler mit ausgesprochener Eigenart. Er ist am meisten bekannt durch ferne Soldatenbilder aus der napoleonischen Zeit, denen fast allen ein eigentümlicher Reiz der Farbe und Stimmung eigen ist, Vorzüge, die auf dem Bild „Vorposten" deutlich zutage treten. Ter Künstler gibt sich mit besonderer Liebe den feinen Nuancen der grauen Farbe hin, und versteht es, aus ihr eine ungeahnte Vielheit von warmen und kalten Zwijchentöncn zu locken. Freilich gelingt es ihm nicht immer, dabei die Gefahr des „Schmutzigwerdens" zu vermeiden, wie das Bild „Tachau" zeigt. Ganz mit den Problemen der Farbe beschäftigt, wird auch die Schwierigkeit des „stofflichen" Malens hie und da von Haug übersehen. So ist auf dem Bilde „Ausmarsch" der Baumstamm links und der Rock des daneben stehenden Mädchens viel zu gleichartig wiedergegeben, während doch die rauhe Rinde ganz anders behandelt werden muß, als der Faltenwurf eines Kleides. Ungeteilten Genuß bieten die Landschaften, die etwas Friedliches und Freundliches an sich haben. Mit den hohen künstlerischen Qualitäten der Werke Haugs sind die Bilder von R. Riemerschmid, A. Benewitz und P. v. E sch w ege nicht zu vergleichen. Riemerschmid, München, fehlt der große Zug. Seine „Chiemseelandschaft" verliert sich in Detailmalerei, und wo er sich gar an das Schwierigste, die Wiedergabe des Menschen wagt, versagt seine Kunst. Insbesondere dem Kinderakt Fehlt der Hauch und die Wärme des Lebens, er wirkt fast wie ausgestopft. An Benewitz vermifsen wir hauptsächlich die Plastik des.Vordergrundes, lvährend z. B. die Schneeberge im Hintergrund von „Frühling im Stubailaee" auperorde.it. in) wirkungsvoll gemalt sind. Den Bildern von Eschwege, Weimar, fehlt zu sehr das Studium der Natur, um über das Konventionelle hinaus zu führen. So sieht kein Bauernmädchen bei der Arbeit „im Heu" aus und auch die Häuser und Bäume in der Natur draußen haben ein anderes Gesicht. Ihm wie M. M o d d e fehlt der Blick für die feinen und feinsten Luftschichten, die zwischen den Gegenstand und unser Auge treten, ihnen geht der eigentlich „malerische" Sinn oh, der Formen und Linien nur durch Farbenstusen erzeugt und der nicht Umrisse kennt wie die Zeichnung, sondern Ueber- gänge. Freilich darf diese farbige Welt nicht ausarten zu einem Chaos von Pinselspuren, das mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat, noch weniger ein getreues Bild von ihr vermittelt. Ich glaube, ehrlichen Beschauern aus der Seele zu reden, daß Werke wie „Herbst" von M. K. F i l s e r, München, einer ernsthaften Kritii als zu „genial" erscheinen müssen. Gewiß mag es einem Künstler nützlich sein, auch solche Versuche zu wagen, aber er sollte sich bewußt bleiben, baß es eben nur Versuche, nicht Ausstellungsobjekte sind. Dagegen zeigen die „Kartoffelhäcklerin" und „Frühling in ben Alpen", daß Filser weit über dem Durch,chnitt fleht und ihr Ringen und Suchen nicht ohne Erfolg geblieben ist. 9loch ein schwäbischer Künstler tritt uns in der Ausstellung entgegen, der in Gießen schon bekannte £ tt o Jung, Stuttgart. Eine hohe und gereifte Kunst spricht hier aus Porträts, Landschaf.en und Blumenstücken, «seine Porträts ziehen zuer,t das Auge an. Nicht ein malendes Virtuosenmm zu betätigen ist sein Bestreben, sondern er benützt die Technik, um in der äußeren Erscheinung immer nur die Seele zu fassen. In der Technik i|t jeder Kuiiftter mehr oder minder an seine Zeil gebunden. Das innere Ergebnis aber, das in ihm nach Ausdruck ringt, ist zeitlos, ist das, was ein '-ucrt zum Kunstwerk p.mpelt. So kommt es, daß Jungs Por.raes, trotzoein >ie ganz der Natur abgelaujcht, ganz reali .La, sind, sich zu m^präfen- laniCii cuicj .lIi.LUu,°n. jur gletch ob. 1. Nov. durch Frau Herr, gewerbsnlähigeStellcnver- Sonnenstr. 6. [09027 Wrteck mit ßchm zm tof*«S»Ä3S6S mcvhctt gewerbsmäßige Stellenvermitl- IVCtDCtt gesucht 6602 (ernt, Seltersweg 67.s°8«7 Herren nllerStände zum Berkaus unserer weltberühmten Fabrikate und Futtermittel als Behende gesucht, leichter Verkauf, groß. Ab- satzb. Landwirten u.Vieh- bciitzern. Nach 1 monatl. befr. Tätigkeit Anstellung auf Fixum, [ss31/» Sachs. Viehnährmittel-Fabrik Kais. u. Kgl. Hoflieferanten Dresden A. 40 Wintergartenstrahe 74—75. Ri läiitljen i. SunDe, ftS 090211 Hammstraße 5. - sowrt Näh. Schiffenberger Weg 2p. binbermeister Schäfer. 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In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Helene Feigenspan zu Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren 93er» mogensstücke — der Schlußtermin auf Donnerstag, den 23.November 1911, vormittags 11 x/2 Uhr, vor dem Großh. Amtsgerichte Hierselbst, Zimmer Nr. 13, bestimmt. Bre.lo Gießen, den 26.Cftbr. 1911. Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. II. 1 Nähmaschine. 1 Ladentheke, 1 Wage mit 11 Gewichten und 6 Pflanzen versteigert werden. Versteinerung unter ad II. findet bestimmt statt. Gießen, am 28. Lklober 1911. ©ei Del, Gerichtsvollzieher. Goetbrstr 25 IL Ludwigur. 18 1. Ludwigstr. 19 vart. Wilhelmstr. 8 III. Wilhelmstr. 51 I. Bleichstraße 42 Neub. LiebigiN'. 76 Neubau. Licblgstr. 95 I. Weserstr. 4 vart. Wilhelmstr. 44 I. Wilsonitr. 10 II. Uriedrichstr. 13 II. 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Betr. r Tie Wahlen zum XXXV. Laichtag. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Zusammenstellung und Verkündigung des Ergebnisses der am Dienstag, den 7. November 1911, üorm. 9 Uhr i n dem Rathaussaale zu Reichelsheim erfolgt. Tie Ermittelung des Wahlergebnisses ist öffentlich. Friedberg, den 26. Oktober 1911. Der Wahlkommissär für den II. Wahlkreis der Provinz Oberhessen Muhl. Großh. Regierungsrat. L™ tat i 1Ita“'l8en>eiene ffirat. Sarum ? 3000 bis 6000 Mg fc 6000 K.Me WM SaiM-tartiil. Wegen Schluß der Saison habe ich von meinem Fitialgeschäst Bad Salzschlirf noch einen Posten Decken, Spitzen, Motive und Schale usw. zurückbchalten, welche ich zu herabgesetzten Preisen empfehle. Fr. Schmitt. [6294 Teufelslustgärtchen 26. ' Bekanntmachung. Betr.: Landtagswahl 1911. , Jm Nachgang zu unserer Verfügung vom 19. September 1911 — Kreisblatt Nr. 75 — Punkt 3, ernennen wir für die Gemeinde Grüningen den Beigeordneten I s h e i m zum Wahlvorsteher, das Gemeinderatsmitglied Christian Leid ich IV. zu seinem Stellvertreter. Gießen, den 27. Oktober 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießen. vr. Usinger.__________________ ©cmarfung Wres eck und die Gemeinden Alter- npiirhL» 1 £ W Rödgen und Trohe werden in düs SpiMumK t u n 9 3 g e B i e t einbezogen. Für den Spcrc-, bezirk und das Beobachtungsgebiet gelten die Bestimmungen untr VImltnfor,cr Bekanntmachung vom 17. l. ML, (Gretzeyer Anzeiger Nr. 246) Greßen den 28. Oktober 1911. Großher^ " Bekanntmachung. Betr.: Kanalisation Hungen. .. Tie Ortsdurchfahrt in Hungen ab Marktplatz bis zur Pfau-.« ist vom 27 d. Mts. ab bis aus weiteres wegen Vornahvc ^»r^Kanglrsatwnsarberten für schweres Fuhrwerk g:- Gießen, den 25. Oktober 1911. Großherzoglichc^ Kr--'samt Gießen. ________________________I- V.: Dr. M e r cf. Die Jungi Wie wir berichtet' Ifleujj ältere Linie bei Itauen unb Jungaef l.'ie für Junggesellen I Mcher Weife bedeut I '6gs wird dem „Berl I :ag hat mit der Erl | ^gleich das SMal 13ungfern[teuer",üben tywig ausgefät tvorl 'Gerung erffärt hatte Wachisch sei, entschie! -Mnpflugschen Antra M gestoßen. Abg. ö. Mdaß viele von bei «“Reiten auf Frau OberIanber legte Ittfonen ein, die sich { iie^jnitiatibe zur Sie schlafen schlecht, hab. Kopfschmerzen, sehen schlecht! aus! Trink. Sie »r.Bergmann's Nerven -- Tce ,.BcW“ ltzerb. Veroni mal regelmäßig, Paket 50 und 100 Psg. 62951 Otto Schaaf. „ „ Achrajitkohlea „ Lniutiniriffttö „ liiliM-BrikkttS Kokö uni) Brmnhlz empfiehlt (229 J. Happel, Holzhandlung. Ftal.Hühncr,beste x?^ Leger, gemischte Far- Wi benca.3AionatM.1.40, itärfeve M.1.75, ca.4'/, bis5Monat, baldleg- JjT reif, 501.2.20 Rachn. ab hier; bei 25 Stück 10 Psg. billiger. Lebende Ankunft garantiert. Zuchtgeslügcl, Rie- scngän.e u. -Enten, Geräte re. Katalog gratis. Geflügelhof i. 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