kr. 296 6r1d>etm tif II* mit tluSnebme bet Sonntags. General-Anzeiger für Cberheffen ?ebot! s"/u armer dpadw# mee um § Gegen das Altern DVi me 482 < Mundwasser Teil. ^XZ/C^QAZlWi lie vor* Wal von 3S4 . li . «MW »weg 27 Dr. Hommefs Haematogen WABNÜNGl Mae verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hammel. Tage lassen fid) den Knospen dieses Krautes die blutigen Tränen entpreffeii, mit denen die l)eilige Jungfrau ihr Laaer benetzte. Nach einer Flämischen Legende mar Maria das Kind Cleverstolz ersetzt beste Meiereibutter Vitello ist feinster Gutsbutter ebenbürtig Prell 'N? 3'4 4 5 6 6 IO 3/z45 6ölO Fftf.d^ldC Samstag, 16. Vezember 19JJ Rotanonibnid unb Vertag bet Br üblichen Unwersuäls • Buch» unb SieinbrudereL 9L Lange, Dietzen. EmWeihna(bis(5e$dienk jedem Raudver und Kenner willkommen! ru^itcine". :»■ oeranschlacft zu und Herstellen veranschlagt zu In echten Bronzen, Skulpturen in echtem Marmor, Meissener u. 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Zu guter Stunde, noch früh am Tage, macht sich Ull- ftebafhon. EroebtNon unb Druckerei: Schul« ftroBe 7. Eroeb tion unb Verlag: ew dl 9iebaftion:e=a»#112. Tel.»Adr,Anzetgerutietzen. Tie ^Httytner ^«mllienblärtef werben betn .Wnietaer* etrnnal wöchentlich betgeleflt, bas „Knublot! für den Kret« Gletzea" »wennal wochenilich. Die ..Lanbwirtlchastltchev Lett« traflen* erldjemen monatlich |iveimeL soll man mit gebogenem Finger an jeden Obstbaum klopfen, ihn an die heilige Zeit zu erinnern, um dann zu sagen: Auf, Baum, beut' ist die heilige Nacht, Bring' Früchte mehr, als du je gebracht. Ebenso schlug man sich gegenseitig mit Ruten von Obstbäumen, um sich dadurch als fruchtbar gegenseitig zu bezeichnen SALEMALEIKUM SALEM GOLD (Cxoldmxind.sf-u.ck,) Cigareffen atls edel em türkischen Tabak, naturell - aromatisch mann auf, mit dicken Päckchen von Billetts aller d>e rr mit Bleistift bezeichnet hat, setzt sich in eine Droschke und säk lvadrend seiner Fahrt still und versckarnegen die k illet!.' in alle ivmöe. Am Abend drängt sich, wie man sich wod'. denken kann, eine un- geheurc Menge vor bem DonsertdanS. Tre st.'ntrollenre, ' >nner von würdigem und strenaein Aussehen, betrounen alle Tillett« mit gerunzelter Stirn unb erklären, das; di gesunderen 'enlied des 15. Jahrhunderts lästt die Natur in der WeihnachtSnacht erblühen: „Mles Land war mit Blütenfülle überdeckt, und in den sandigen Sorten selbst rannen Narben und Nektar," heißt cs im lateinischen Hinnnus von der Christnacht. Ter alte Hymnus, wie die sinnbildliche Kirchen- und Predigtsprache feiern Mana als einen Zweig aus der Wurzel Jesse, ihren Sohn aber aP dessen Blute. Ten bekanntesten Ausdruck hat diese Allegorie in dem deutschen Kirchenlied aus bim 16 Jahrhundert gefunden: Es ist ein Ros' entsprungen . . Einen noch heute befanntf i Weihnachtsbrauch berichtet der Leiv iger Magister und gcfri ite faiierlidK Poet PrätoriuS (geft. 1660) m seinem Buch „E ic Kompagnie Weihnachtssratzen". Sie sind ui halbem Her Ben ht, Halo unterhalteiib, l)alb satirisch und halb gelehrt. An zahlreichen Stellen berührt er diesen Volksglauben: ,,Es ist auch der Wohn, daß die Christwurz (eine Art der schwarzen Nieswurz) in der Christnacht ihre erste Blume trage. ES wächst bin unb wieder em Kraut, dessen Wurzel in sich den Namen Jesus CljristuS hat, so sie in der WeihnachtSnacht ausgegraben wird Auch die Alraunwurz blüht mitten in der Weihnachtsnacht, unb am Christtag steige der Saft wieder von unten hinaus in die Bäume". Nach dem genannten Autor sollen in der Christnacht auch die folgenden Blumen blühen, deren AnsangS- budntaben zusammen den Namen „Weihnadst" ergeben (durch Versehen des Setzers bei Herausgabe des Buches sind zwei Blumen fortgeblieben): es sind dies: Welcke Poley, Epsel, Indianische Nelken, Andreana feu Petroselinum Macxckom, Cvoeus, $)eren- ober Alaunwurz, Teige oder Zweige von Kirschen. Eine spätere Zeit legte den Glauben an die Christnmrz auf die sog. Rose von Jericho. Um 12 Uhr soll in der Christnacht alles im Keller auf* bewahrte Gemüse zu knospen beginnen, so erzählt man sich in Böhmen, in Klumpbenren und auf dem Solling, wie überhaupt in der ganzen Gegend zwischen Adelcpsen unb Minden glaubt man, b.r Hopfen grüne in der WeihnachtSnacht und komme selbst unter dem tiefsten Schnee hervor, nachher sei jedoch nichts mehr davon zu sehen. Tecselbe Glaube kommt im Hannover^ scheu, in Westfalen und in Elsaß vor. Auch sonst kommen Pslanzensagen, die sich aus die Christnacht beziehen, noch häufig vor, sie sind jedock) lvkalbeichränkt und oft schwankend überliefert. Wenn man in der Christnacht nasse Strohbander um die Obstbäume bindet, so werden sie fruchtbar, denn diese Bänder halten den Raureif ab, der die Knospen erfrieren macht, auch 1 Eltern und mußte, als sie klein war, auf einem sehr harten Laaer schlafen Ihre Mutter, die hl. Anna, hätte sie gern auf weiche Tarnten gebettet, aber sie hatte kein Geld dazu. Ta fiel ihr ein, zarte Kräuter für ihr Kind zu suchen, sie ging auf bte Heide und pflückte wilden Tlstimian, dieser verwandelte unter dem Körper Mariä in eine bequeme Stätte In fast allen Familien des ErmlaiideS ist es Sitte, am ersten Weilmackts- feste bei der Hauptmahlzeit Erbsen zu essen. Als Grund wird von den Leuten angeführt, daß Christus gleich nad) seiner Geburt in die Krippe Erbsenstroh gelegt worden fei. Nach einer französischen Sage schenkte der Erzengel Gabriel der ficinen Hirtin Magdalene, als sie bitterlid) meinte, daß sic dem Jesuskind nichts schenken könne, licblidye Rosen, die auf seinem Befehl mitten im Winter aus vvrl-er nod) kahlen Sülchen sprossen. Eine besondere Stellung in den Pflauzensagen der Christnacht nehmen die blühenden Bäume ein. Nad, germanischer Harstellung war die cigenllidjc Jahres Anfangsnacht vom 10 jem 11. November. Mit der Einsühruug des Christentums traien drei Tage das Erbe der Winter-Anfangsseier an, Martins- tag Andreastag und Nikolaustag. Ter erste war das erste yroße Schlachtfest des Herbstes, der letzte daS zweite. Aus den Andreastag aber ging alles über, was zum eigentlichen Jahresausang in Bestehung stand, namentlich die Losspiele, mit denen man die Schicksale des neuen Jahres erkundet, und der Glaube an die Blü!'rast der Natur in einer Nacht. Schon das ausgehende Mitielalter weilt nickt ungern bei den Vorstellungen vom Blühen der Pflanzen in kalter Wiitterszeit. Von mehreren berühmten Gelehrten, von ?Ubertus Magnus und Cornelius Agrippa von Nettesheim, von Theophrastus Bombastus Paracelsus unb dem Landstreicher Georg Sabellicus, dem nachherigen Faust der Sage, berichten ihre Zeiten, daß ste in blühenden Garten miß reifen Früchten unter Vogelsang und bet Quellengemurmel im Sommersonnenschein wandelten, während rings eine harte Eisdecke die Fluren ein hüllte. Ter Ctebanfe, sich des deutschen Glaubens utr Stützung der firdilidwn Autorität zu bedienen, lag nabe: seit dem 13. Jahrhundert läßt sich in Deutschland Nachweisen, daß die neue .Religion den Versuch machte, den Winteraufaugsglauben von den blübent>en Bäumen auf Weihnachten zu übertragen. Im 8. Buck>e des Lebens der heiligen Hedwig, die um 1180 in Schlesien geboren war, wird uns berichtet, daß ihr einst ein Knecht, als sie am Weihnacktstag tafelte, gemeldet habe, daß ein Kirsckbaum int Garten in fnldient Blütensckmiick stehe. Sie hörte dies und schickte ihn zurück, daß er beobachten solle, ob die Blüten am unteren ober am oberen Teile des Baumes sprossen. Er ging unb mribete zuruck, daß der Baum an seinen unteren Ae,tcn blühe. Jene aber wrack: „Ties ist ein Zeichen künftigen Sterbens: viele Arme werben dieses Jahr sterben." Unb wie sie vorausgesagt, so gelchah es. filtl’Ä*... tir am*' - ZS» 6«6 *!,g M-stl - * 4 'N" . 39 - dieser V* Drittes vlqtt 161. Jahrgang Gießener Anzeiger rf* Taalende Raadi er raptcbL nein. GDrsa:. uoae- kipddl.. des- hoB H-r telrtff.ml, c. gtSL-Ddco Tabii. I Ttbebipltlltum- boB zoSPId.riCioa berübsica Tateke fnrako gegen Radio. Bitte oawgetra. ob ortet liebende Ge- fandbeltsptei'c oder coe rad>ge!(hD;|!e Bolzpfe ’t oder rat lange PL «nrtildi!. 8»1b.S»rtrTl«l«l m V' 4-2S _ Velereatalal „ 6.— „ )«,» a«»ckst r » l.M „ |#(L XtneBrr „ 7 50 ,, Irealf Xeeetet 10 - „ XeUrrttiUer .. 13Jo E. Köller,Bruchsal F4brik.WeltruUR3'rA' S aus G0CGS.1USS3IL Garantiert naturrein, ohne jeden Zusatz, tot leichter verdaulich, ausgiebiger und billiger als jedes andere Speisefett. Die daraus hergestellte Pflanzen-Butter (Margarine) Koche* BacKct Braiet dH hat den Geschmack und den Duft der Naturbutter. HbL^ LS -ntnat ve/t&w&it, witt LS ■nic&t L^t^s^prLtt -B ErnstChallier(RudolphsNachf.) GIESSEN Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art Grosse Auswahl Solide Preise Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko Meeikalien-Handlung und - Leih-Anstalt Spezialität: Billige Ausgaben DVi Jedem Paket Schneestemwolle liegen ZWO. :H5h<1-g^i)?rckL Strick- u. 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