LSI 1L uüCE tulkrund ür. 296 Lrschetnt tSglich mti Hulnabmt de« Bonntag«. General-Anzeiger für Gderhesjen 91 uf leidigem Wochen niairte loiieie; Untier pr. 1,40—1.15 ‘l'.t. Welter sSZ-ö Fel. MenielMohn-Bf; Höchste Temperatur am 14. Niedrigste 14. Niederschlag: — 4,9 mm. t, Girl Hine WOtVHQNN Patrtfih sehr auch „weich“ (icbmalzäbnlich) za fo&ffiL r. Meteorologische Beobachtungen der Station Gic Regen Nebel S SSE 8 ler Universität abends 5 Uhr. ro: itgesang Mer Te». 1911 43,4 .45,5 Märkte. Clefcett, IS. Tez, TIn rftb ert ent. duktc Gnd von abfoluter Reinheit, leicht verdaulich (kein flufftoßen, kein Sodbrennen!), sehr preiswert und gllnz- lief» frei von tierischen Fetten. - Man vermeide die zahl* reichen Nachahmungen, betrachte ihr Vorhanden* Iqd Vielmehr als einen veweis für die vorbildliche Qualität unterer Produkte. V-V H. Sd)!ind< & Cie. H.=6. Airchliche Nachrichten der evangelische»» Gemeinde Büdingen. Sonntag, den 17. Dezember, 3. Advent: öornultags 10 Uhr: Plärrer Göbel» WoU. Abends ö Uhr: Weihuachislcier der Kinder. Tie AmtSivocye hat Psarrer Göbel. kennen die Vorzüge von Palndn (Pflanzenfett) und Palmona (Pflanzen-But'.er* ; Margarine) als Speitefett und als Brotaufftrich. viele Pro* i Rebaftion. Eppeditton und Druckerei: Schul- ftrae« 7 ttrpeötnon und Verlag fcw 5l> •Ie6af!u?n:fce6111 reÜ-Adr^ Anzeigers le »en. Katholische GotteSdienstordnung. Sonntag, d e u 17. Dezember 1911, 8. ‘21 b ü c n L ?! idda: «X Uhr. B i'i binnen: 10 Uhr. tie „eichener Samillenblätter*' ro erben dem ,ttnifiqer* viermal wöchentlich betgdegt, da« „Kreisblati für öee Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „£anöu>irifd?aftlld)tn Seit* fragen" erscheinen monatlich zweimal. Hühnereier 1 et bis 15. , 16. Samstag, 16. Dezember 1911 Rotationsdruck and fledere 6et Rrüblichen Unwerfudt« - v.ich- und Sttinbrucfertt 0L Lange, •tefceri Ausland. Das österreichische Abgeordnetenhaus nahm d.rs Mm der ^Regierung Dorgc.cgtc ,e^^ monatliche tubgerproi-’i mit 276 gegen 18ü Stimmen an. ^Zm Budgetpr. sorutm lr tr». ote nimmt die darin enthaltenen Beleidigungen, insbc^nberc auch die gegen die Person des yerrn Sr Rohwald al- unberechtigt zurück, z ic Beschuldigten ubernehmfit die >1 ölten des BersahrcnS und verviltchten sich, eme Buße von Mark zu einem beUeoigen Zioecke zu Händen bei RechlSd i audcs der V - > ualtluger, Recgtsanwalt Dr. Stettenyeim, zu zahlen." Nach Abschluß diese- Vergleich- ist zu erwarten, boü auch noch eine titcihe anderer auf ilraitfdiiiidKin Gebiet schwebender Prozesse burui ihren gütlichen Vergleich au- der Welt geschasst weroen wird. vüchertisch. — „V o m S o n n c n t ö n i g", wn Ludwig XIV., bandelt der neue sie vierte Band der n.nvollcn Sammlung ,,Kultur- geschichtliche Tohimcr.tc" und so betitelt er sich auch. Reben den Vriijcn der „Liielot.e", in eine- der wichtigsten lohimaitc über Ludwig- Libcn das hier neu hcrau-gegeoene Buch, die geheimen üriiimrungcn des Herzogs Xiubwig von Saini Simon. Seine Herausgabe durch die Sdm»aoadxr;a;c BerlagsouchhandtUirg i.i Stuttgart unter Beigabe von mer Bildern nadi alten seltenen Stichen ist ein recht verdicnslliche- Unternehmen. ■eiu'uii- .. Tez. = + 6,1 ‘J. = — 0,7 *C. de: Chöre der Höheren - ! Landgra{-Lndwig-GyD:k'iu aus Giessen: Herr W Regierung zur Ausnahme einer Anleihe von 177 M. lionen flronea ermächtigt: davon werden rund 130 Millionen für Ei enbahn- mveiaonen u:o '-0 Mü.ioncn für *8üij.j:ualmng ocs ^e.cpb.n» iDc.ciu. entgelt'."Ht. Danach b.a.itwonc.e der Mini arp.a tacnl D.t Jiniragca ubur den Rücktritt deS früheren General- uabschejS Rotzen dorff und Die daran gel;uu i.n m ragen über die curwurtige Politik. Ter Ruckt.üt vovendorsi- fei keines insbesondere auch aus b.e o^agai der au^:värtigen Po.i.ik an- ipieienbai p-udazisti,u).n Crviinuiipen au^cmnnmai weiden. Tie Grünt.orjeu der u u 6 c r e n Politik der Monarchie, n u ne seit Bahren d-aig .cgt woroen seien, bestanden auch reute unverändert fort. ICirdic uud 5duilc. i04 Motu ptop.io. Rom, 15. Dez. Tor „^ncruulacj Romano" veröffentlicht heute eine No.e, in der festgestellt wird, daß das „Motu proprio „LAicu.t-avis diligen.ia" Deutschland n i üj t b c- rührt. Tic Note ftünnu nut der gestr.g.n Mitteilung des Wois.schen Bureaus übre die Schritt, der picuß.sa-en Staats- rcgierung in dieser Angelegenheit völlig üvercin. lu—12 t-lß., üäfe pr. cL ti—s <>g., Mü|ematte 2 <.L u—ö .’g., Landen pr Pr. ü,8U—J,uO 9)1 fN viilmec pr. cL J/iu—1,00 Valuten pr. Stiid U,hO—1,80 l.t., Enten pr. ct. 1,80 — 2,20 il'it., wäufe das Pid 70—80 ‘big« Lchjeiisieisch pr. Pio. v2—90 l «g„ Jäiiöileifd) pu Pfund M—86 Pfg^ Unbileisch 7u iiU P.il'b das tlter 22 pig., riep-el pec 3tr. 15 bis 20 'JJIL Slüfie 100 Ltnck uV—OU Plg^ per u. o—uO *jjlfw Birnen das Pfund 15—25 Psg. Marklzeit von 8—2 ll.,r. Die nach- A np71p a,n Sonntag, den stellenden QvlZilv tun 12 Unt iikilmx-' 6 » 1- uur lur dnngriide r dlie sehr anzutretien: Dr. Steinreich. S'encn Bhae 25. Dr. Stuhl, 8(Id-Anlage 7. Deutsche» Neieh. s Der demnächst dem preuszischen Landtag zugehende Entwuri eines W a s s e r g e s e p e s regelt, der „Berliner Korrespondenz" zufolge, das gesamte Wasserrecht einheitlich und erschöpfend in gatrz Preußen und halt die Bestimmungen aufrecht, die sich in einzelnen Landesteilen besonders bewährten. Es regelt in erster Linie das Eigen- tum und die verschiedenen Arten der Wasserläufe, ihre Unter- uattung, Ausbau und Benußung^ einen gerechten Ausgleich der entgegenstehenden wirtschaftlichen Intcrcsien anslrevend, enthält Vorschriften zur Verhütung von Hochwassergefahren, Bestimmungen über Wasfergenosfenscha. ten, Reinhaltung der Gewässer, wildablaufende Wasser, Durchleitung des Wassers und anderer flüssiger Stoffe durch fremde Grundstücke und über Wafserpolizeibeyörden. Es regelt endlich zur Zett nicht oder ungenügend rechtlich geordnete Gegenstände, besonders das Talsperrenwesen, die Zrcilegung der Ucberschwem- mungsgebiete der Wasserläufe und die Verfügung über unterirdische Wasser. Um Klarheit über die an den Waster- laufen bestehenden, sich als Lenupunasrechte rm ^tnne des Entwurfs darstellenden Rechte zu scha.fen, sollen Wasserbücher angelegt werden, in denen diese Rechte einzutragen sind, so daß sie bis zum Beweise des (itegenteils als richtig acltcn. Die Mttwirkung der Interessenten bet der Unter- .altung und Benupung der Wasserläufe durck) Vorfchriften uber Schauämtcr, Stromausschüsfe und Wafserbeirate ist Für die Vermehrung des Fuhrparks der preußisch-hessischen Eisenbahnen um 10 Proz des ietzigen Wagetiparks werden un nächsten Eiienbahn- cmleihegesep Mittel gefordert werden. Es handelt lid) bei dieser Vermehrung deS Wagenparks hauptsächlich um Guter- uragen, um den zurzeit erheblich bestehenden Wagenmangcl für eine Reihe von Jahren zu beseitigen .Dreser Wagen mangel hat sich namentlich in dem verflogenen ^ocken^i Lommcr sehr erheblich bemcrtbnr geinacht, da burdi1 bic infolge der Trockenheit niedergehaltene ^Enschtttahr eine starke Steigerung des Güterverkehrs herbeigcsu i t toUrb2cr Wert des deutschen Spezialhandels rm leinen Warenv-rl-hr belief ftch »n ^»oernb t auf 8G8^ Millionen Mark m der Einfuhr und ,14,1 Millwnen Amrt ui der Ausfuhr, im abgelaufenen ^ahrestett aus MiU- in der Einfuhr gegen 8032,0 Millionen --‘‘jd. ^u- fuhr auf 7323,8 Millionen gegen b'bO,3 M Uwnen Jtan im Vorjahre. Außerdem erreichte die Einfuhr an Gold und Silber im drovcmber einen Wert von 13,0 ..u lwn n, im abgelaufenen Iahresteil einen solchen von 240^ gegen -W,ö Millionen Mart im Vorjahre, die Dleichz.ttige uu. fuhr an Gold und Silber im Werte von 5,o und 11-, Jv 138,2 Millionen Mark im Vorjahre. . Für die Reichstagswahl 1912 ist soeben ein Wegweiser in Hermann Hillgers Verlag, Berlin, - schienen. Tas handliche Buch enthalt eine yiülc d^ niannig faltigsten Materials, so die 1300 bisher au>gestellten LbanDi Daten, 144 namentliche Abstimmungen, die rgamsationen der Parteien, die Parteiprogramme, die WachrLcht^bc,l m mungeii, die Statistii der Reick-s.agswahien 1 eit 1903 unö mancherlei andere Mitteilungen, die in der ^ohiz.il uno darüber hinaus verwertet werden können. Herausgeber oe» Ruches sind Dr. A. Blaustein und Herrn. Hillger. leine ; jie ABw1' LuNgÄirrA W it« ♦><■11 Pitht sh. Frankfurt a. M, 15. Tez An den Zivüpwzeß schloß sich heuw die strafrcckiliche Er nrferuna der Angelegenheit, da bie „'.rrankfurier Nachrichten Sie bemriÄn fcttld der „S-ckel" nubt nur al? »-rmögens- irffähinenh sondern auch als ehrenkränlena empfanden und daher ^11.1 Inder s^atilung dem hraigen -Lö,.-nz-r>chl waren d.- ^anr. hiSer Nachrichten" durch ihren ^irelror ^r. Rohwald ver- während ,'ich die PrwatNage gegen, den, Verleger de- Vorsitzenden kam schließlich folgender Vergleich zustande: f[mQnn ei, gedulde! zu haben und deren “äw^t an^ieSi, iid) beledigten. >?err Mattern föÄwTÄ ** bereu,-! zu haben. un°! Zweites biüu ;l Jahrgang Gießener Anzeiger ... 6. Lewe wald . . E. Hüdu itnd. phil. I .Vereins nnd der W-®| te Kräfte- erierter Platz ;halller und abends rt aben. reilwacbtsbesclier4 gnkW5^|| üwenbry iirgerb^ iueil । Biergrosshanf* 1 '1 Fr.i*wSi Die Weileroerhandlung ker sranzösHchen Kammer über öas Morottoabio.ulne.i. Paris, 15. Dez. Die heutige Kammersipung nahm zunächst einen wenig bemerken-?wcricu Verlaus. Ter geeinigte Sozialist Saillant erllurte, daß seine Partei für oas Aolommen, das ein Friedenswcrk ^ei, stimmen werde, und Ljie in einer eineiuhalbftündigeu Siebe uiuer großer Aufuie..sannest des Hauses den Staudpunlt seiner Partei gegenüber dem Abkommen bar. Hieraus übte ber Repnotnancr Abel Ferry eingehende Kritik an dem Marotloabiommen, namcnllia) an ben den Bergbau betreffenden Punkten, inoem er u. a. sagte, ber Boden Marokkos mtt feinen Lasten bleibe der Regierung, der UiUergrunb mit seinem Gewinn den Berg- wertskonsortiums. Schliehlich tadelte er auch die Regierung, weil sie aus der enischlos.enen Hal-ung des sranzöii- fchen Volkes nicht die eiitspre^oende xraft geschöpft habe, um bei den Verhandlungen mit Berlin energifct) zu bleiben. Ter Nationalist Delayayc erging jiu; in he,tigen ^lussällen gegen daS Ministerium, ndniemiiu) gegen Tel- casjs und Eaillaux, welch letzterem er feine Beiuuiouiigen mit der Ainanzwelt vorwarf. Er erklärte, das Abkommen sei eine Schmach mid eine F r i e d e n s g e f a h r und versuchte in einer saft zweistündigen Rede dura) beleidigende Angrifse gegen das Kabinett und die Radikalen irgend einen lärmen Den Austritt 1-eroorzurufcu, was ihm aber nicht gelang, da die ^ammermehrheit sittlich ent* schlossen war, ihn nicht ernst zu nehmen. Schließlich er- Harte Telahaye, daß er c. mbet sei und morgen seine Rede sorksepen werde. Sodann ergriff Millerand das Wort und verteidigte im Namen der sozialistisch-republikanischen Gruppe uiuer sespannter Aufmerksamkeit der Kammer das Aolommen n einer sehr wirkungsvollen Rede, in welcher er u. a. L agte, Frantreich müsse sich in Marolko vor einer Erobe- •r rungöpolitif mit ihren unberechenbaren Gefahren hüleii und bestrebt sein, den (eingeborenen Vertrauen einzuslösten. I Zranlreich müsse eine realistische Politik verfolgen und seine Freund,chasten und Bündnisse betätigen. Schließlich i erklärte Milerand, Frankreich werde bas Abkommen mit der peinlichsten Reblichkeit anroenben, aber auch alle Konsequenzen baraus für sich ziehen Es sei ebenso entschlossen, die Rechte ber anderen zu schützen wie den seinen Ackstung zu verschassen. Mit einer Ver.icherung der Friedensliebe ^ranlreichs scktlost Milleranb seine mit großem Beisatt auf- iicnommenc Rede. Die persische Zrage. Ter R e i ch s v e r b a n d der Deutschen Presse erhielt aus Teheran eine telegraphische Kundgebung des Synditats der persischen Presse, in der die Hilfe der deutschen Presse erbeten wird, um zu einer Lösung der von Rustiand gestellten Foroerungen zu gelangen, die mit der Wurde uno Ehre einer zur Ausrechterhattung der Freiheit und Unabhängigkeit entschlossenen Nation verträglich sind. Der geschäftöfül,rcnbe Ausschuß deS Neichsverbandes der beutsaien Presse erwiderte darauf, daß der Reichs- verband i.tts reine Berufsvertretung sa(;uiigsgemäß ledig- lich die Forderung der gerne, ns amen Berufs- und Standes- Interessen und ber wirtschaftlichen Interessen feiner Mitglieder bezweckt uno nicht in der Sage sei, einen politischen trinfluß auf die Presse auszuuben und daher ben Wunsch des Shnbilats ber persischen Presse nicht erfüllen könne. Die $rantfurter prejsesehüe vor Gericht. sh. Frankfurt a. M., 15. Tez. Tie Verhandlung zwischen den „Frankfurter Nachrichten" und dem „Frankfurter General-Anzeiger" bat vor der simiten Zivil- rammet des hiesigen Landgerichts ftattgefunhen. Ter Konkur- renzstreit zwischen den beiden genannten Blattern hat zu einer ganzen Reihe von Zivil- und Strafprozej,en geführt, die zum allergrößten Teil noch der Erledigung harren. Bei dem Zivilprozeß handelt eS sich um die von den „Frankfurter Nachrichten" erhobene Schadenersatzklage gegen den „Frankfurter GcnerattAn. zeiget" in L»öye von einer Million. Ter „General Anzeiger" erhob Widerklage, um den „Frankfurter Nachrichten" gerichtlich untersagen zu lassen, verschiedene mißliebige Behauptungen über den „General^Anzeiger" zu verbreiten. Tas Verbot sollte sich vor allem auf die Behauptung beziehen, daß der „General- Anzeiger" ihm mißliebige Leute auf Grund eines ganz Frankfurt bedrohenden Korruplionssystems fysiematisch durch die „tfadel" besudeln lasse und dadurch einen „Terror" ausübe, von dem Frankfurt befreit werden müsse. In einem selbständigen Zivil- prozeß flogen bann noch die Verleger des „General-Anzeigers" gegen die „Nachrichten" wegen unlauteren Wettbewerbs und beantragen den Erlaß einer gerichtlichen Verfügung, durch welche den „Nachrichten" verschiedene Agitations- und Reklamemittel verboten werden sollten. Ter Vorsitzende Landgerichtsdirekwr Dönch sucht zunächst die Frage zu klären, ob die Artikel der „Fackel" von dem „Genc- ral-Anzeiger" veranlaßt und versaßt worden seien. -Lte Anwälte bcs „General Anzeiger" erklären nach einem Konsilium, sie bestritten diese Tatsache, ständen aber gleichzeitig aus dem Ltand- punkt, daß, auch roenn alles wahr wäre, em Anspruch wegen unlauteren Wettbewerbs nicht gegeben wäre, jedenfalls stche fest, daß von dem „General-Anzeiger" kein unlauterer Wettbewerb getrieben worden sei. Darauf erwidert der Rechts beistand der „Franlfurter Nachrichten", Rechtsanwalt Gehrke, der .General-Anzeiger" müsse sich doch schuldig fühlen, denn er habe noch in letzter Stunde durch ben Generalsekretär des Verbandes Teutscher Zeilungsverleger Tr. Bartsch sHannover) eme Entschädigungssumme von 100 000 Mark angeboten. In 1 einem Plädoyer wies Rechtsanwalt Tr. Gehrke darauf hm, datz die Agitationsmethode der „Nachrichten" — kleine Inserate gegen eine Einschreibgebühr von 10 Pfennig amsunebmen -Trübet auch vom „General Anzeiger" geübt worden sei. Ter Weg d^ „General-Anzeigers", durch d»c „^ackel" aus dem pmierhalte herauf die lästige Konkurrenz der „Nachrichten zu unterbinden, bedeute einen ungeheuerlichen Betiwß gegen die guten Sitten, der in der Presse einzig dastehe. xer ..General-Anzeiger Ui au feige gewesen, ben Konkurrenzkampf mit offenem Visier zu iübten und habe Wegelagerermanieren gcjeiat, die selbst nerven- starken Menschen aus die Tauer unertraglub iem mußten, -ter : Vertreter des „General-Anzeigers", Iuittzrat ^.r. Löwen tha l.: betonte, daß die „Nachrichten" mit der Broschüre nur Agitation^ zwecke verfolgt hätten. Die „Nachrichten" hatten Geschastsprak tlken eingeführt, bie bisher nicht üblich waren, und das gute Recht der Gegenseite sei es gewesen, hiergegen vorzugehen und v-ir einer Beteiligung an diesem Blatte zu warnen. Lie Agenten der ^Nachrichten" batten sogar Namen von Grab kreuzen des Friedhois abgeschrteben, um die Abonnentenliiten zu füllen Nach meiteren 21useiuandersetzungen beschlotz der Gerichtshof, das Urteil am 21. d. M. zu verkünden. 17. Der., *T- T LH "St Relattve FeuchtigkeU • Wind- nditung Windstärke 3n urrmieteii -<■- • V... J X fl 1 - neuzeitl. eingerick- tct, auch Zentral- beiAimn,9Rimmer und reich!. Zubehör, Nabe der Universität, zum 1. Avril 1912 zu vermieten, evtl, zu verkaufen. Schrift!. Angebote unter 6827 an den Gießener Anzeiger erbet. Die seither von Herrn Professor Sirackbe- Kaiser-Allee wohnte 9ir. 89 iit Dom 1. Avril 1912 ab anderw. zu verm. Näh b.AbennannL Kling. 7 Zimmer Wilhelmstraße ist die 2. Et. beit, aus 7 Zimniern, Bad, Gas, elektr. Licht und allem Zubehör durch Versetzung des Herrn Major v. Sodenstern per 1. April 1912 eventl. früher ander wenig zu vcrmieien.741 <'■ r 6 Zimmer | 6-Zimmerwohnung zu vermieten, l^l Plockstr. 11. towigiNt 36 ’S? 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Die Beerdigung findet Montag, den 18. Dezember, nachmittags ’M Uhr, in Bellersheim statt. fr den Gewerbeverein Nabenmr in Londorf mit 39 Mitgliedern, den Ortsgewerbeverein in Sich mit 48 Mitgliedern. Die festgestellten Bestandslisten liegen in der Leit von Montag dem 18. Dezember 1911, bis Dienstag, den 2. Januar 1912 efr schließlich, aus Zimmer Nr. 6 unjeres Ämlsgebaude- zur' Urinnd® offen. Beschwerden sind innerhalb dieser Frist bei Meldung dcs Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 14. Dezember 1911. Groszy. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach. Visitkarten «35 Brühl'scha Universitäts-Druckerei. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen tiefgefühlten Dank Salomon Sternberg u. Kinder Denkmal für Landgraf Ludwig V. Für obiges Denkmal erhielt ich beute von dem ungenannten Gießener Bürger au den früher gespendeten 5300 Mk. weitere 2000 Mk. Dem hochherzigen Spender sage ich für die wiederholten reichlichen Spenden herzlichen Dank. Möchte dieses edle Beispiel Nachahmung finden, damit den, Begründer unserer Landesuniversilät bald ein würdiges Denkmal gesetzt werden kann. Gießen, den 15. Dezember 1911. B16/11 Mecum, Oberbürgermeister. Los III u. IV. Aufsehen der Steine und Herstellen der Cbaussieruiigsarbeiten veranschlagt zu Los V. Grabenarbeiten ... „ _ Schmerzerfüllt machen wir Freunden und Bekannten die Mitteilung, dass unsere innigstgeliebte, unvergessliche Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter Frau Lehrer Deiss Wwe im 81. Lebensjahre nach langem, schwerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. zeugen für die vor» Zuniz zügliche Qualität von Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns schwer betroffenen Verluste sagen wir aufrichtigen Dank. Besonders danken wir der Krankenpflegerin für die liebevolle Pflege. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Körber. Vergebung non Wnnsslernugsnrbeiten. Donnerstag, den 21. ds. Mts., vormittags 10 /2 Uhr, sollen für die Feldbereinigung Ober-Hörgern 8 Bei Rückgratverkrümmung wirkte mit überraschendem Erfolg — selbst in den schwersten Fallen, wo nachweislich nichts anderes mehr hals — der Emas'schc patentierte lenkbare Rcdttßms-Kttadchlter - Ülppimt für Erwachsene und Kinder. F. Menzel orthopädisches Institut, Frankfurt a. M., Schillcritrahe 5. Broschüre, Untersuchung u. fachmännische Beratung kostenlos. ss16/13 WP Sie N* I Äjt verweilt sich nalM »lM-uüe hie Erinnerung an ! onber^ aus dem Sn »d di-? rM-ig einen Dorla Lhcbt im Koran < Sa'bie’S* baunies, da. tagte ! »296 Ti Ri«mk «ranfangsglaub. I y Übertrag | W'g. die um Uj 3?/ bQ6 lhr eit er ben 5 ° Hc. rin fr TTloderne'Kiüfien- Küchen- Möbel Einrichtungen in erstklassiger Arbeit aus der 32 Mitgliedern, die Fleischerimrung in Gießen mit 37 Mitgliedern, den Ortsgewerbevcrein in Gießen mit 202 Mitgliedern, ben Ortsgewerbeverein „Großen-Buseck" mit 42 Mitgliedern, den Ortsgewerbevcrein in Grünberg mit 90 Mitgliedern, den Ortsgewerbevcrein in Hungen mit 29 Mitgliedern, den Ortsgewerbevcrein Lollar und Umgegend mit 64 Mitgliedern, Dar Nicht übersehen! Jnnge Leute erhalt. kostenL aneruhrlicben Prospekt dW , Landwirtschaft). Lohranstalt o. Lehrmolkerei Braunschweig, ~ Madamenwep 158. Grnndl.. Redieg. Ansbild. tum Verwalte^ Rech-'ungatobr. u. Molken* beamt. KostonL ßtellenvennittlfc In 18 Jobren über 3600 Schüler. Direktor Krae* Gießen, den 15. Dezember 1911. Großherzogtiches üre,samt Gießen, 3. B.: Langermann. Bekanntmachnng Betr.: Wahlen zur Handwerkskammer für das Jahr 1912. Nach Prüfung der bei uns eingercichten Bestandslisten haben wir folgende Vereinigungen als wahlberechtigt anerkannt: die Friseur- und Perückenmacher-Jnnung in Gießen mit I Mn'laM, und ■ kamt*, dann werd I und trinke und I Lincolnshire nm de I würbe, bestreut mii ■ ^lbe Frauen-Bettit 1 Sommer unöedcuten ■ jeht mar es Winter | Schrei des göttliche | Blüten zu Ehren d- | zeigte keine Aerehn hervorbringen kann -oldener Blümchen Sage verdankt das Maria Bettstroh de Tage lassen sich der enloressen, mit den einer Flämij I Eltern und mußte, ! Lager schlafen. 3 aus weiche Saunen fiel ihr ein, zarte aus die Heide und unter dem Körper Familien des Ern feste bei der haup von den Leuten nacht nehmen bie Wellung /pur b nn 11. WoDemfei ntten drei Tage das tag, Andreastag ut 9W SchtMch b' b.nbreastag aber qi ansang in BeMw man die Schicksale °n die Blübkrast Spende Mittelalte bom Blühen der kriifnrtcn Gelehr Sgripba von Rette- unb dem Landstreic Der enge, berichte: M reifen Früchte, KahSOmvCr,onneni BC?le Auren frUbens zur Stü 2 Knopf In mode, braun, grau etc. das Paar ÄwBIä