tu ■) machen werden. Man schreibt uns aus Berlin: mente wohl niemals vor dem Richter errietet werden, weil der Richter in der Stadt die Zeit nicht hat, die die Aufnahme solcher Testamente unbedingt erfordert. Er muß ein Testament in einem Akte erledigen, die Erklärungen des Erblassers nicdcrschreibcn und das Testament versiegeln, so daß die Erblasser Abschrift nicht erhalten können, was schon häufig unangenehm empfunden wurde. Tie rid)ter-1 liehen Testamente in der Stadt send daher in der Regel auf Entgegennahme bereits fertiger Testamente, oder die Aufnahme meist einfacher und klarer Tatbestände be- schränkt. Wer aber sich sein Testament reiflich überlegen, zunächst einmal einen Entwurf sehen und später eine Abschrift davon zur Aufbewahrung haben will, der niuii cs sich — von Privattestamentcn abgesehen — entweder anwaltlich aufsehen lassen und dann bei Notar oder Gericht^ übergeben, lvodurch er doppelte Kosten hat, oder einen Notar mir der Aufnahme betrauen. Tiefer letztere steht ihm so oft zur Besprechung zur Nersügung, als er es wünscht, fertigt ihin einen, lind wenn erforderlich auch mehrere Entwürfe, nimmt alsdann sein Testament auf und liefert es bei Bericht ab. Für diese, häufig recht erhebliche Arbeit, stehen ihm nur diefelben Gebührensätze zu, wie dein Gericht zur Erhebung des Zuschlagsstempels, und >venn er bei einem solchen Testament sich an die obere Grenze der Ter Bittschrifken-Ausschuß des Reid>stags bejchästiglc sich mit zahlreichen Wünschen des Lundes deutscher Mililäraiiwarter. In der Bittschrift des Bundes wird auSgefuhrt, dal; das Unter- kommen der M i l i t ä r a n w ä r t e r sich immer s ch w i c a . - 2, t)a in Den verschiedensten' Verwaltungen die Notar in ! Zay? der' ihnen osten stehenden Stellen verringert sei. Tie allen solle. Tic Regierung stand diesen Wünschen ziemlich kühl gegenüber. Wenn bei dem Freiwerden von Stellen leine Milrtaranmärl fachen hinstellt. ... .... Der Herr „Fachmann" schreibt: „Für einen ländlichen Amtsgerichtsbezirk gibt es im Rechtsrheinischen nur einen Notar, zu dem man gehen muß, wenn man nicht an das Gericht will." Er kennt also nicht den § 15 des Notariats- qesetzes, nach welchem die Notare für die gaiize Provinz zuaelassen sind, so daß dem Publikum in Starkenburg zwölf, in Oberhessen zehn Notare zur Verfügung stehen. Aber der .verr „Fachmann" macht seine unrichtige Ausführung nicht etwa, um die Zulassung weiterer Notare zu fordern, was man danach doch erwarten müßte, fondern um die Aufhebung des Notariats zu erreichen, damit das Publikum nicht mehr die Wahl zwischen Richter und -Kotor hat, sondern eben nur noch auf das Gericht angewiesen ist. Ties hält der Herr „Fachmann" für eine wesentliche Verbeste- rultn, weil er eben von der einseitigen Annahme ausgeht, daß für die Beurkundungen alle Richter gut, alle Notare aber schlecht seien, eine Ansicht, die zu der Statistik des Be- urlimduiigswesens in Preußen, wo sie über einen genügend langen Zeitraum verfolgt werden kann, in schroffem Gegensatz steht und sich in ihrer Einseitigkeit von selbst richtet. Ter Herr „Fachmann" gibt dann Einzelbcrechiiungen von Verträgen und Testamenteii, die, was die Gerichtskoslen anlanqt, sämtlich falsch und zwar sämtlich zu niedrig gegriffen find, liefert also auch hier den Beweis, daß er noch nicht einmal die Kosten eines einfachen Vertrags berechnen kann, sich aber die Fähigkeit zutraut, über die Notare ab- sprechende Urteile zu fällen und sich dazu beruseu glaubt, die Oefsentlichkeit mit Unrichtigkeiten „aufzuklaren". Unrichtig ist die Behauptung des Herrn „Fachmanns , daß die Notare in Starkenburg und Oberhessen zum größten Teil durch ihre anwaltliche Tätigkeit in Anspruch genommen werden. Ich darf wohl behaupten, daß die meisten Notare ihre anwaltliche Tätigkeit mit Vergnügen em- fchränken oder ganz aufgebeu würden, wenn sic durch das Mtariat vollauf beschäftigt wären und genügendes Einkommen daraus erzielten, wie es der Fall wäre, wenn nicht das Publikum infolge solcher Unrichtigkeiten, wie sie der Artikelschreiber bringt, an manchen Orten dem No- tariat leider immer noch mit Unkenntnis und Mißtrauen gegenüber stände. Gerade der Notar hat und verwendet für seine Verträge mehr Zeit, als z. B. der städtische Richter, der bei der Vielseitigkeit seiner Inanspruchnahme auch bei höchster Gewissenhaftigkeit nicht imstande ist, den einzelnen Vertragschließenden und den einzelnen Verträgen soviel Zeit zu widmen, wie der Notar. Ueberall in Deutschland, wo das Notariat seit längerer Zeit besteht, erfreut es sic daher des allgemeiueii und ungeteilten Vertrauens und wird zur Beurkundung von Verträgen und Testamenten weit mehr in Anspruch genommen, als die Gerichte. Warum soll die Entwickelung gerade im rechtsrheinischen Hessen in entgegengesetzter Richtung verlaufen, wenn man ihr nicht künstliche Schranken zieht und nicht durch Verbreitung unwahrer Angaben absichtlich Mißtrauen sät? Ter Herr „Fachmann" schreibt weiter: „Man mun, doch berücksichtigen, daß der Richter heute jeden Immobiliar- ti er trag eingehend studieren, nachprüsen und berichtigen lassen muß." ’ . . L . Das erste imd zweite ist allerdings seine Pflicht und die Sicherheit des Publikums ivird — ich beschränke mich darauf, dies rein theoretisch festzustelleu - dadurch natürlich erhöht, wenn der von einem Notar, also einem ^u- rijtcn, gefertigte Vertrag nochmals von einem Richter, also einem zweiten Juristen, nachgeprüft werden muß, gegenüber dem vor dem Richter protokollierten Vertrage, da vier Augen bekanntlich mehr sehen als zwei. Tag aber der Richter jeden notariellen Vertrag, der ihm zur Eintragung ins Grundbuch vorgelegt wird, berichtigen lassen müsse, ist denn doch eine Behauptung, deren Unwahrheit nur noch von ihrer Kühnheit übertroffen wird. Nickt anders verhält es fich mit der Angabe, bar, die Notare bei Testamenten erfahrungsgemäß höhere Gebühren berechneten, als das Gericht. Wo hat denn der Herr Fachmann feine Erfahrungen darüber gesammelt? Hak ihm Dabei außer seiner Phantasie noch anderes, etwa statistisches Material vorgelegen? .. . Ware dies der Fall gewesen, so hatte er sich doch sagen müssen, dag man hierbei aus den Za. icn gar keine -Saftusse ziehen fanit, weil man den Umfang und die Schwierigkeit des Geschäftes, die die Höhe der Gebühren und des Zuschlagsstempels mitbestimmen, statistisch nicht feststellen kann. Dagegen durfte allgemein bekannt seiii, da«; speziell in der Liadt umiangiciuje und besonders schwierige ^esta- daraus zieht. .—,, ■ . , <. . m .. „ die Lust zum Notar zu gehen" infolge dieser Vorgänge "aan*. gewaltig abgeitommen habe". Es wäre interessant, zu erfahren, auf welch tatsächliches Material der Herr Fachmann" diese Behauptung stützt und mochte ihm hier nur entgegenhalten, daß selbst in Rheinhessen und speziell in der Stadt Oppenheim, in der Hubert seine bedauerlichen Unterschlagungen beging, eher noch eine Zunahme d^ Vertrauens zu den anderen Notaren konstatiert wer- bu5 Notariat prüfen zu können, muß man toärtiaen, daß in Rheinhessen lick) die Notare im Lause der geit ui Vertrauten ihrer Klienten entwickelt haben und ich mochte sagen, geradezu deren Vermögensvermalter geworden find und daß sie dieses Vertrauen i.i dem über hundertjährigen Bestehen des rheinhemichen Notariats glänzend gerechtfertigt haben, venu eine Ausnahme m die,er langen Zeit bestätigt nur die Regel, aort Ui c.' z. B. üblich, dan die Kassen, Bauten und sonstigen Geldgeber Die liypothe- karifchen Tar.eben nicht an die Schuldner direkt auszaylen, sondern dem ?iotar in Verwahrung geben, der dodurM die 'uivd.cn i icht uncrhebtichc Veranuvor. -ng bann itrei- nimmt, daß zwischen der Ausnahme und oer Eintragung Mk. bei höheren Objekten mehr tosten als Gericht, und zwar nicht durch die Hauptgebühr, sondern durch zwei Nebengebühren, die die Notare erheben m u f s c n, während sie unter Durchbrechung des Prinzips der Kosten gleichheit von den Gerichten nicht als Stempelzuschlag zu kassieren sind. Hierdurch wird allerdings eine Ungleichheit geschaffen, aber nicht etwa zum Vorteil der Notare, fondern zu ihrem ganz außerordentlichen Nachteil. Tenn gerade durch diese Ungleichheit, die durch nichts gerechtfertigt ist, lassen sich viele Leute, namentlich bei Verträgen i'tber Heine Objettc, bet baten fie -a-in i^ Gewicht frnlt, bawn «b-. worunter ich die Umwandlung SÄ8 S SC der Zuständigkeit des Notariats sur den wEgstcn Z^ig gerufenen^eber^ au. ^mjemgcn möglich ist, bei seiner Tätigkeit. Hier mußte also bu ge.etzlichr Änderung ' id.e statistische Material vollständig be getroffen werden, daß entweder die Gerichte auch die Neben- das Jeljr ^nsangreich^, a ^tikelschreibe? die gebühren als Zuschlag^stempel zu kassierin, oder baß di I - qcnüaen die der Herr Staatsminister in der -Nebengebühren auch bei den Notaren wegzufa len Habern 9 9 6 ' Tezember 1910 zn dem Antrag aus Schließlich darf nicht unwidersprochen bleiben, was derIKammersitzung n sollte aber trotz- Herr „Fachmann" über die Veruntreuungen der I ^ne ^Zerstaailichiing des hessischen oder rechtshessischen Link und Hubert sagt und die ^chlußsolgerung, die e I beschlossen iverdeii, so würden sicherlich viele 3» mutz mit tntfdjtcöenbett Mimten, baß Rmb b5 ;l Änwalt zu biet- ... .nm,an bt»« SoraanaeI "L ,i°b"«-w-rb'-»? Notariat auch al. fest angestellter Beamter sortsetzen wollen, keiner aber wiirde aus egoistischen Motiven sich dem widersetzen. Wie nun auch Regierung und Landtag darüber beschließen werden, zu beiden darf das hessische Notariat das unbedingte Zutrauen haben, daß sie seme Entwickelung nicht mehr hemmen, noch viel weniger aber einen Rückschritt der Hypothek nicht eine andere Belastung ins Grundbuch eingetragen wurde. Dort ist es üblich, daß die Verlasseii schalsten, Versteigerungserlöse, Kaufpreise und was sonst alles den Notaren zur Verteilung ausgehändigt werden und alsdann naturgemäß oft lange Zeit in feiner Verwahrung bleiben. Dieses Hinlerlegungs und Verwahrungswesen hat mit dem Notariat als solchem d. h. mit der Urkundstal ig leit der Notare gar nichts zu tun und wie es in Rhein Hessen aus Grund der mehr als hundertjährigen Gewöh nung wohl nie mehr davon getrennt werden fajin, so wiid es in Rechtshessen wohl niemals zii einem wesentlichen Be standteil des Notariats werden, da hier weder für das Publilnm noch für die Notare irgend welches Bedürfnis dafür besteht, vielmehr Publikum wie -)totare, die hier ja bekanntlich gleichzeitig Anwälte sind, ihrer anderen Ge wöhnung treu bleiben werden. Tie rechtsrheinischen Notare sind uub wollen sein nur Urkundbeanite und wenn jeuianb 20 Jahre lang Hunderte von Verträgen beim Notar proto follicren läßt, so kann ihm dieser, und wenn er ein ans acinachter Spitzbube sein sollte, abgesehen vielleicht von stempel noch nicht einen Pfennig unterschlagen, weil I er niemals Geld von ihm in die Hand bekommt, sollte sich aber bei dem einen ober anderen meiner rechtsrheinischen Innung eigentlich zu cmem anderen, ^el naher lwgen- Verhältnis viel mehr als unter den Notaren. w-HWMich nur b°, wo fte beut ihm v°rha„t-n ttotai.ate finb/biefe Summen in Himer «onenWueib des Herr., sckftagungen schützen kann, daß man das Notariat anfhebt. Dieser Hinweis genügt, um darzutun, wie nnmaljr hastig, ledenziös und offenbar selbstsüchtig das Geschrei derjenigen ist, die aus einem bedauerlichen Einzelfall heraus einen ganzen Stand verdächtigen und sich nicht scheuen, mit ollen möglichen Unwahrheiten das Publikum zu beunruhigen, um es dudurch zum Vernichtiingskampf gegen die. -Notare mobil zu machen. Ob eine Verstaatlichung des hessischen oder auch nur m 43 Erstes Blatt M Jahrgang Montag, 20. Februar M ***• ™ _______ ' _ ÄX Bezugspreis: «7>er «iehener Anzeiger ■■■ Ä monatlich75^.,vicrtfl- ■ Gießener Anzeiger wirtschaftlicheSeitfragen MM MM Verantwortlich für den Fernfprech-Anschliisie: volitlfchen Teil: Auau'l sMM General-Anzeiger für Gberhessen m “«>n@anjcigen Hot«tioits6nitf und Verlag der SrShl'schen Umv.-Vuch- und Steinörnderei B. Lange. Retiaftion, (Erpeöition und v ruderet, Schulftrahe 7. oon’i».f e tür dm HS oorrnMaA'su^ vüdingen: z-rnsprecher Nr. so Seschäftsstelle vahnhosstratze ,ba. An;-m-nt-it: p. s-d. Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. Das Notariat im rechtsrheinischen hesjen. Eine Erwiderung und .Aufklärung von Rechtsanwalt und Notar Römheld-Gießen. Unter der anziehenden lleberschrift: „Größere Erspar- nifje in der hessischen Staatsverwaltung" sindet sich in Nr. 37 des „Gießener Anzeiger" vom Montag den 13. bruar 191L die Zuschrift eines angeblich „nicht interessierten Fachmannes" abgedruckt, die, wie es heißt, ,,das Wesen des Notariats auch einmal von einem anderen Gesichtspunkte aus beleuchtet". Diese Zuschrift ist voller Unrick)- ligleiten und Irrtümer und darf, di.i sie geeignet ist, das Publikum irre zu führen, nicht iinwidcrsprocheii bleiben. Dabei wird sich ergeben, daß der „nicht interessierte Fachmann" weder Fachmann noch interessiert ist, da ihm die wichtigste Voraussetzung eines Fachmannes, näinlich die Kenntnis der einschlägigen Verhältnisse fehlt, und da er fein Urteil ganz einseitig in einem dem Notariat mißgünstigen Sinne abgibt und seine mangelhaften Beobachtungen und unrichtigen Schlußfolgerungen als allgemein anerkannte, unumstößliche Wahrheiten und Erfahrungstat- den kann. < G. , __ baä wtm I Militäranwärterwünlche und Reichstag. o könnte diese Erschütterung nur am völliger Unkenntnis - -- -- icruhen und es ist daher erforderlich, em Wort zur Ans- klärunq hierüber zu sagen. Was die Unterschlagungen lunks anlanqt, so sind dieselben memeS Wiftens haupNackiltch in seiner Eigenjchaft als Anwalt, beziehuugsweiie als ^esta- mentsvollstrecker und VermögenSverwalteL begangen, also riger gen alte in gälten, in boten ihn bic Leute gar nubt al« Vlotar »« W <>« >b«n’ siüefamt'eii/ bie‘ Jöeranjwöunq Anfpruch genommen haben und wenn Ne aus } n I nb übermäßige Beschäftigung von Hiliskräften aus oem Jivu fchmacklosigleit, sich iclbit m notariellen ^citainentcii I nmuärter, Ullö" 2trbcucrnanbc, die zunehmende Beschäskigung von Testamentsvollstrecker vorznschlagen, einglngen uni ibm Ui uicibltdicn Personen verminderten ständig ihre Aussichten am Vermögen anvcrtrauten, jo können |te dies wiederum Nlch. I m cxxu elatsmäßige Stelle. Bei d:c Re ich s post werde dem -iätariat, sondern nur ihrer eigenen Unvornchtigkeit Amcilsverhälmis der Milüäranwärter >eit ^ahreit nicht mehr ,.,r Gn)-f ieften Wäre es aber anders, 4'0 würde das weiter Erreicht und bei bicicr Verwaltung seien etwa a()00 ^teilen dn ""^nVÄwirÄ bMSungen Huberts auf S RÄVS' W bas XÄ Innern ich mochte sagen, geradezu deren Permogensverwalter ge- V bet gese^lichen Rc.bmfokgc besetzt worden imb. Tas morden sind und daß sie dicies Vertrauen i.i dem über 1)abe die Pslichl, für bic Unterbringung bei Militaranwarter fmnbertiahriaeit Bestehen des rhemhesfifcheit Notariats . ctatsmäßigen Zivilstellen z» sorgen vecr und flotte ent» i.unoetin 1 h . .. Ungeiäl)t jiiDilid) den bnt-?n Teil der MgintulanUii mit bciu Zivilverivrgungsjcheine» tut beren aiigcmcnenc ilntcrlunit in der Zivilvcrwaliung gesorgt werben müsse, wenn nicht öti llnlerosfizierersatz unb baimi die Wehrkraft des Reichs letbat Bestbewährte 70% Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Dnrch die Elektrizitätswerke und Installation®- gescbOfle zu beziehen. Aoenlesellschaft, Berlin 0.17 Maurermeister Wilh. Harbach III. wurde zum ersten Vorsitzenden, — Reiskirche». 19. Febr. Eine richtige UnglückS> usw. übertreten. — Da Herr Buff dadurch verhindert ist, in die Ortsgewerbevereins hin. ' Kommission für bic Umarbeitung des Strafgesetzbuches weiter „*018 eryuterMaHm" Heß * I m Kampfe mit Wilddieben. Aus Düb e- ritz wird gemeldet: Auf der Döberitzcr Heide sand am Samstag zwischen drei Wilddieben und dem Gefreiten Brandt von der 3. Kompagnie des Gardeschützen-Bataillons ein blutiger Kampf statt. Brandt überraschte die drei Wilderer als sie ein R c h beiseite brachten. Er erhielt v ier ^lebensgefährliche Schutzverletzungen und wurdc dem Lpandauer Garnisonlazarett zugeführt. Eine Verfolgung durch den^ Forstaufseher und Gardejäger blieb erfolglos. — Am Samstag wurde in Eich gründ bei Döbe- nochmals hmgewiesen. Dec Besuch kann um so mehr empfohlen werden als die zur Aufführung gelangende Groteske „Man soll keine Briefe schreiben" einen sehr lustigen Abend verbürgt. Die Franks. Ztg. schrieb s. Z. über die Aufführungen im „Kommodienhaus": „Unter den Christbaum legte der Weihnachtsengel Herrn Direktor. Martin em einziges, aber um so wertvolleres Geschenk, ein schönes, großes, lustiges Puppen- spiel, das mit seinen heiteren Personen und seiner grotesken Handlung die Festgäste Herrn Martins riesig vergnügte. Verheißungsvoll munter hatten die Verwicklungen im ersten Akt angehoben — in einem reizenden Salon mit gutbewegten Gesellschaftsszenen — zu lebhafter Spannung waren sie im zweiten Aufzug hinaufgeführt worden — dank auch dem Milieu: einer verblüffend echt inszenierten und belebten Ver- brccherspelunke — nett wurden sie im dritten Akt in dem Aus Stadt und Land. Gießen, 20. Februar 1911. ** Promotionen an der Landesunioersität ^tn Jahre 1910. Es wurden promoviert 2 Lizentiate dec Theologie, 16 Doktoren der Rechtswissenschaft. 50 Doktoren der Medizin, 96 Doktoren der Tierheilkunde und 52 Doktoren der Philosophie. Aus Anlaß des fünfzigjährigen Doktorjubiläums wurde erneuert, das Diplom als Doktor der Rechte: Seiner Exzellenz Demeter Constantin Sturdza aus Bukarest; das Diplom als Doktor der Medizin, dem /Geh. Obermedizinalrat Dr. Karl Neidhart zu Darmstadt, dem iSanitätsrat Dr. Herm. Momberger zu Rödelheim, dem Generaloberarzt a. D. Dr. Mart. Schäfer zu Darmstadt, dem Sanitätsrat Dr. Herrn. Reuß zu Seligenstadt: das Diplom als Doktor der Philosophie dem Professor a. D. Dr. Armin Schäfer zu Darmstadt, dem Gymnasiallehrer i. P., Professor Dr. Karl Oßwald zu Büdingen, dem Professor Dr. Wilh. Körner zu Mailand, dem Schriftsteller Dr. Wilh. Jensen zu München, dem Geh. Legationsrat Dr. Wilh. Cahn zu Berlin. ** In Audienz empfangen wurden am Samstag tz. a. Major MatthieS vom 5. Hessischen Infanterie- Regiment Nr. 168 und Zahnarzt Dr. Koch von Gießen. Gerichtspersonalien. Der Großherzog hat 4ren Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Ulrichstein Fritz Hanstein zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Gernsheim ernannt. Lustjchissahtt. — „Versenkbare L u s i s ch i f s h a l l e n" iür mili- lärische Zwecke. Die Einfahrt von Luftschisfeu in die Luft- schiffhallen ist mitunter mit sehr großen Schwierlgtelten verknüpft, da Harfe Winde die Einfahrt sehr erschweren und oft zu Beschädigungen der Luftschiffe führen. Als einzige Abhilfe dagegen galten bisher .drehbare Lnitschitzhallen", die je nach der Windrichtung gedreht meiDcn können, jo daß die Einfahrt des Luftschiffes m das Tor der Halle mit dein Winde erfolgen kann. Wegen der ungeheuren kosten, die derartige drehbare Hallen verursachen, kommen sie aber sehr selten für private Zwecke und überhaupt nicht für militärische Zwecke in Betracht. Darum ist eine neue Erfindung des Baumeisters Johann E i s e l in Reutlingen von großem Interesse, die das Prinzip der drehbaren Luftschiffhallen völlig umgeht und trotzdem eine völlig gefahrlose und leichte Ein- und Ausfahrt von Luftschiffen ermöglicht. Baumeister Eisel hat nämlich eint Lustschiffhalle gebaut, bei der die Seitemväilde umgeklappt und flach auf den Boden gelegt werden können. Tie Giebelwände und das Dach lassen sich kulissenartig zusammenschieben und gleichfalls flach auf den Boden hinlegen. Dadurch ist es ermöglicht, daß die Luftschiffe auch bei stärkstem Winde ohne jede Gefahr für die Sicherheit des Luftschiffes und der Luftschiffhalle eingebracht und aussahren können. Bei dieser „zusammenlegbaren Luftschiffhalle" tommt noch der Vorteil hinzu, daß das Luftschiff nicht nur von der Seite, sondern auch von oben einsahren fann. Dieser Vorteil ist selbst bei den drehbaren Luftschiffhallen nicht vorhanden, da hier das Luftschiff stets von der deut Winde zugewandten Torjeite ein- fahren muß. Wenn ein Luftschiff in die zusammenlegbare Luftschiff- Halle einfahren will, dann wird in roenigen Almuten durch Rollen iiud Seile die ganze Luftschiffhalle platt auf den Boden gelegt und das Luftschiff steigt ganz einfach wie zu ebener Erde nieder. Sobald es auf den Boden angelangt ist, wird es fest verankert und im Laufe von wenigen Minuten werden dann die Wände der Lustschiffhalle mit Hilfe eines Motors wieder an den Seilrollen in die Höhe gezogen. Tie Ausrichtung des Daches und der Giebel- wände erfolgt durch ein Zahnspangengetriebe. Tas gleiche ge- schiehk, wenn ein Luftschiff bei starkem Winde die Halle verlassen will. Es ist also sowohl die Landung, wie die Ausfahrt bei jeder Windrichtung und von jeder Seite der Halle atis möglich. In mililärischen Kreisen bringt man dieser eigenartigen Erfindung, die sich besonders für Alanöverzwecke hervorragend eignet, das größte Interesse entgegen, und es werden tu kurzer Zeit mit dieser neuen Lustschisshallenkonstruktioii militärische Versuche angefieUt werden, die sich besonders auf das sichere Riederlegen und Ausrichten der Hallenwände erstrecken werden. , Die Beratungen » Aus d em Kr e i j e F r i eob e r g, 19. Febr. Zahlreiche Alters- und In- &cmeuwen unteres Kreffes^ haben dieser Tage den Anschluß an Verhörzimmer des Polizetrats zuc Auflösung gebracht" l;._. Das Stadttheater übt offensichtlich auf die Umgebung von Gießen eine immer mehr wachsende Anziehungskraft aus. Das zeigte besonders wieder die gestrige Nachmittags-Vorstellung der trefflichen Schönherr'schen Tragödie „Glaube und Heimat", die ganz besonders stark von Auswärtigen besitcht war, die mindestens die Hälfte des Publikums stellten. Da „Glaube und Heimat" z. Z. in ganz Deutschland das am meisten gegebene Stück ist, — laut , Franks. Ztg.- wurde es gestern an etwa einem Drittel aller Bühnen gespielt — so käme die Direktion des Stadttheaters sicher den Wünschen vieler auswärtiger Theaterfreunde entgegen, wenn sie dieses Stück noch einmal an einem Sonntag Nachmittag zur Aufführung bringen würde. ** Dia Eisenbahnverbindung Gießen— Knöchelbruch zu. Der Sohn des Fuhrunlecnehmers Biedenkopf wird von der städtischen Vecwattung eifrig PH. Damm brach das Bein beim Stämmeladen, und das betrieben. Ende dieser: Woche trifft ein Eisenbahn-Ingenieur Töchterchen des Christian Möbus I. hackte sich mit dem T blm ®trCcC begehen und dann mit der Aus. Schiochtbeil — es wurde gerade ein Schwer» geschlachtet - arbeitung der Pmne beginnen. den einen Finger saft oollsiond.q ab. 3 ” ’ Kreis Friedberg. Eine Wahnsinnstat in Lamernn. Berlin, 18. Febr. Eine erschütternde Trauerkunde Lu8 Kamerun wird vom stellvertretenden kaiserlichen Gouverneur durch eine soeben beim Reichskolonialamt eingetroffene Lelegraphische Meldung übermittelt. In Buea am Sitze des Gouvernements hat der in der ersten Dienstperiode stehende Sekretär Korner in einem Anfalle von Geisteskrank- heit den Bezirksleiter Biernatzky und den Sekretär Gnieß erschossen, die Sekretäre Nagel und Schnebele leicht verletzt und bann sich selbst erschossen. Der Verlust von Biernatzky und Gnieß trifft die Kolonialverwaltung um so schwerer, als es sich um Beamte -handelt, die sich in langjährigem Dienst des Schutzgebietes Kamerun besonders bewährt hatten. , B^irksleiter Biernatzky, geboren 1863 in Neuhofs bei Straßburg l Westpreußen), war bis November 1893 Vizefeldwebel des Infanterieregiments Nr. 30 und kam im Januar 1894 als Polizellneister nach Kamerun. Er wurde später Polizeiinspekrsr 11907 Stationsleller von Ri adel Re y und vor wenigen Wochen LUM Betriebsleiter befördert; er machte eine ungewöhnliche Laufbahn durch. Sekretär Gnieß 1878 in Schlitz (Hessen) als Sohn des dortigen gräflichen Oberförsters geboren, war Morst hessischer Finanzaspirant und 1903 dr den Koloniäldienft berufen worden. Er war Sekretär zunächst heim Gouvernement, sodann außerdem in Victoria und schließlich einige Dienstperioden in Duala beim Bezirksamt bezio. als stellvertretender Vorstand des dortigen Hauptmagazins. Der Täter, 1884 in Köln geboren, toar zunächst Gerichtsaktuar, wurde 1908 dem Kolonial insttttU in Hamburg zur Ausblldung überwiesen und im August 3909 beim Gouvernement Buea angestellt. *• Gerichtspersonalicn. Demnächst wird Ober- sprechung mit den Geschäften beauftragte Maurermeister Wilhelm landesgerichtscat Dr. Buff in da§ Reichsgericht in Leipzig Harbach III. deutete mit kurzen Worten auf die Wichtigkeit eine« übertreten. — Da Herr Buff dadurch verhindert ist, in die Z^tsgew erbeb meins hin. Nachdem Weißbindermeister Wilhelm Kommission für bic Umarbeitung der Sk°sg°schbuch.r weiter Kto sÄwÄi mitzuarbeiten, ist an seine Stelle der ^andgertchtsdicektor Dr. der sich 30 der Anwesenden als Mitglieder unterzeichneten. R ü st e c-Darmstadt dorthin berufen worden — nach Berlin. — Maurermeister Wilh. Harbach III. wurde zum ersten Vorsitzenden, Da diese Arbeit in Berlin VL Jahre dauert, wird an Weißbindermeister Wilh. Größer III. zu dessen Stellvertreter, sXn^^V^e^bCClQnbCS9m^rüt ¥fannm8Uet biC ÄÄTÄ Slraskalnmcr 1 letten. meister Adam Franz und Malermciiter Adam Schneider als Mst- Dte Prüfung int Hufbcschlag haben bestanden sitzer gewählt. und sind demgemäß berechtigt, den Hufbeschlag auszuüben ' 7 „ Aug. Wilh. Beck aus Nteder-Rosbvch und Nidrtin Schmidt woche war die vergangene Woche für unser Dorf. Der aus Wohnfeld. Landivirt Wilh. Becker zog sich durch einen Fehltritt einen Die Me h r h e it d e s A u s s chu s s es stand auf dem Standpunkte, datz der Bund der Militäranwärter mit seinen Forderungen über das berechtigte Ziel weit hinausschieße. Es dürfe nicht allem das Interesse der Militäranwärter maßgebend sein, sondern es müsse auch auf die Bedürfnisse und Interessen der Zivil- Verwaltungen gebührende Rücksicht genommen werden. Die weiteren Wünsche des Bundes der Militäranwärter gingen dahin, die Pr o b e d r e n st z e i t für die M i l i tä r a n wä r- ter zu beseitigen und sie möglich st sofort lebenslänglich an zu stell en. Die rein diätarische Beschäftigung sei nicht gesetzmäßig. Infolge der langen diätarischen Beschäftigung erreichten die Militäranwärter das Höchstgehalt der Beamtenstellen, m die sie einrückten, vielfach überhaupt nicht. Hierzu wurde von der Regierung erklärt, daß einem solchen Verlangen nur stattgegeben werden könne, wenn alle Militäranwärter zu leber Laufbahn, zu der sie sich meldeten, auch brauchbar feien Dies sei aber leider nicht der Fall. Wenn ein Militäranwärter anstellig sei und den Anforderungen bald entspreche, so sei auch die Probezeit keine allzu lange. Die Behörden müßten es aber jederzeit m der Hand haben, die Probezeit nach ihrem Ermessen aus- zudehnen. Eimge Wünsche, betreffs Anrechnung von $6)010^9^ dienstzeit wurden dem Reichskanzler zur Erwägung überwiesen. heim, Echzel usw., auch die Landwirte wollen die elektrische Kraft ihrem Berus nutzbar machen. Andere Gemeinden, die sich noch nicht zum Anschluß entschlossen haben, haben vorläufig die kostenlose Durchführung der Leitung durch ihre Gemarkung genehmigt. Leider gibt es auch Gemeinden, die die neuzeitliche &• sich melden, so würden diese Stellen mit Zivilanwärtern besetzt werden. Ern Offenhalten solcher Stellen für Mllitäranwärter sei nicht angängig, weil dies eine nicht zu rechtfertigende Schädigung der Zivilanwärter bedeute, den unter Umständen auf Vahre hinaus die Aussicht auf Anstellung genommen würde. iDic verbündeten Regierungen seren den Ansprüchen der Militär- wovärter int weitesten Maße entgegengekommen. Die damals verfolgte Neuregelung habe den Militäranwärtern unbestreitbar große Vorteile gebracht, daß das Bestehen von Verstimmungen bezweifelt werden müsse. Der Uebelstand liege vielfach darin, daß die Vereinigung einzelner Beamtengruppen und vor allem deren Lreßorgane, mag auch geschehen sein, was da wolle, neue Forderungen glauben aufstellen zu dürfen. Dadurch würden neue geweckt und ein friedliches Nebencinanderarbeiten von Wllitär- und Zivilanwärtern in bedauerlichster Weise erschwert. Im Aus s ch u ß wurde darauf hingewiesen, daß es sich nicht leugnen ließe, daß sehr viele Mllitäranwärter Versorgungsstellen erhielten, die ihre Ansprüche nicht befriedigen könnten, so würde ein großer Teil der Landbriefträgerstellen den Militäranwärtern sich häufig infolge mangelhafter Vorbildung nicht für bessere angeboten. Es sei behauptet worden, daß die Mllitäranwärter Stellen eignen. _ Hier müsse Wandel geschaffen werden, indem tor Unterricht für die Unteroffiziere verbessert und den Unter» offijteyen die Möglichkeit gegeben wird, schon während ihrer Mllllärzeit durch Prüfungen ihre Brauchbarkeit für bestimmte Gruppen von Zivilbeamtenstellen nachzuweisen. Dieser Anregung gegenüber wurde von einem Kommissar des Kriegsministeriums bemerkt, daß erst kürzlich die Militärverwaltung den Militäranwärterunterricht Weller gefördert habe. Dieser beginne für die Unteroffiziere nach vollendetem 9. Dienstjahre und habe den ausgesprochenen Zweck, diese ganz allgemein für den mittleren Beamtendienst heranzubllden. Daß Militäranwärter sich mit Postbotenstellen abfinden lassen müßten, fei ein sehr seltener Ausnahmefall. Es sei vielmehr in der Zioilversorgung ein erfreulicher Umschwung eingetreten. Während noch 1900 nur 2030 Mllitäranwärter mittlere und Kanzlcibeamte, dagegen 3452 Unterbeamte geworden seien, wären 1908 3879 Mllitäranwärter mittlere Beamte und nur 2928 Unterbeamte geworden. Hierbei sei »och hervorzuheben, daß ein Teil dieser Unterbeamtenstcllcn, z. B. die der preußischen Zollausseher, die Eingangsstellen für die spätere mittlere Beamtenlaufbahn bildeten. Der Verein zur Förderung des Hand- werksunterdenJsraeliten hielt gestern nachmittag 1 rm Hotel Central seine Hauptversammlung ab. Nach dem Jahresbericht hat der Verein während seines 21jährigen Bestehens im ganzen 80 junge Israeliten aus Oberhessen und den angrenzenden Gebietsteilen dem Handwerk zugeführt. Augenblicklich werden aus Vereinsmitteln ein Bäcker, ein Gärtner-, ein Schneiderlehrling und ein Mädchen, das sich als Näherin ausbildet, unterstützt. Der Verein, der über 4000 Mark Vermögen verfügt,'hat 136 Mitglieder; er hat an Unterstützung an jüdische Handwerrerlehrlinge im letzten Jahre 616 Mark verausgabt. In der Versammlung wurde zum Ausdruck gebracht, daß der Verein in der Lage ist, weiteren jungen Leuten, die sich dem Handwerk widmen, Unterstützungen zu geben und daß es wünschenswert sei, wenn die Lehrer in der Provinz die Eltern der Heranwachsenden israelitischen 'Knaben bestimmen würden, diese dem Handwerk zuzuiühren. Der Verein befolgt passende Lehrstellen, zahlt für Lehrlinge Lehrgeld oder bestimmte jährliche Beträge für deren Unterhalt, vermittelt den ausgelernten Leuten Stellen und sorgt nach jeder Richtung für ihr Fortkommen. ** Eine Veteran en-Witwe aus Kloster- Mansfeld am Harz hat sich unter dem Hinweis, sie habe in dem Mansfelder Kreisblatt gelesen, daß die Stadt Gießen an Kriegsteilnehmer mit einem Einlommen von unter 2000 iDiarf einen Ehrensold zahlt, an die hiesige Bürgermeisterei gewendet. Sie schreibt, ihr erster braver Mann sei auch Veteran gewesen, und sie habe den Feldzug als Marketenderin mitgemacht. Sie lebe heute in bedrängten Verhältnisfen und bitte um den von der Stadt Gießen ausgesetzten jährlichen Ehrensold. Der Oberbürgermeister, dec der Bitte der alten Kriegstellnehmerin nicht willfahren konnte, hat sie davon verständigt und gleichzeitig aber deren Schreiben an seinen Kollegen nach Mansseld gesendet und gebeten, wenn es nötig erscheine, der Witwe zu helfen. ** Dec Sturm, bei am Samstag und Sonntag hier und in der Umgebung wütete und von liestigen Regen- und Hagel- Ichauern begleitet war, hat soweit sich bis jetzt überblicken läßt, keinen besonderen Sck;aden angerichtet. Das voräberziehenoe Tiefdruckgebiet hat uns zuerst starke Regenfälle und später Schnee gebracht. In den Mittelgebirgen liegt eine geschlossene Neu- Ichneedecke. Schon gestern hat sich zeitweise die Sonne bemerkbar gemacht und heute haben wir unter dem Einfluß eines neuen Hochdrucks wieder heiteres Wetter, das auch jedenfalls von einiger Beständigkeit fein wird., Landkreis Gießen. — Lollar, 20. Febr. Wie man uns mitteilt, soll dec Tob des S ch n e i b e r l e h r l i n g S nicht auf Selbstmord zuruck- zuführen, sondern beim Spielen mit einem Revolver durch Unvorsichtigkeit erfolgt sein. = Großen-Buseck, 18. Febr. Am Freitag sand im Arale „Zur Germania" eine Versammlung hiesiger Ge- lchastsleute und Gewerbetreibenden zwecks Gründung eines O rts- gewerbevereins statt. Der bereits in einer früheren Be- er hessische Landesverband des deutschen tz-l o t t env er eins hielt an- Samstag im Baseler Hos zu Franksurt a. M. eine Vorjäanoositzung ab. Di. Z— betrafen im wesentlichen die Gründung eines Alters- und In- x;» ; * xrö' -" r c "*Tcw •— oalIdenheims für deutsche Seeleute und die im Auslandsdienste My tIÜ L 5 x V C e t2n Verwendung findenden Teile des ^andde-res — hierw iü fcprJta beschloßen. Lies gilt vor allen Dingen von den Orten der mllt- em- hSUKÄ !,E Mttb-ch. Södel, SerflM Dorh-l-n Asien, Ziehung, Weroe.arigteit uno vor allem uie Lanücsyaupcver,amm- lung in Hessen für das Jahr 1911. Sie soll aml7.Septem- ?. 5 r u e rstattfüiden. Admiral Lroseiidahl wird voraussichtlich einen Vortrag halten. Fahrten an die Wasserkante nach Hamburg, Helgoland und Kiel sollen vorgenommen werden vom 17.—28. Jmii imb vom 14.—21. Juli. *• 23 o m Stadttheatec wird uns geschrieben: Aus bas morgige Benefiz des Regisseurs Rudolf Goll sei ri-cytung kurzweg ablehnten. ötartenburg und Nhcinhcfsen. rm. Darmstadt, 19. Febr. Im Hause Heidelberger Straße 98 fand man heute früh die 32 Jahre alte Ehefrau des Kaufmanns Ludwig Brack, Melitta geb. Winde, sowie ihr viereinhalb Jahre altes Söhnchen, ein sehr hübsches Kind, in der Küche als Leichen auf. Den Hausbewohnern fiel ein starker Gasgeruch auf. Als man aufsperrte, fand man beide tot vor. Der Körper des Kindes «oll noch nicht ganz ercaltet gewesen sein. Die durch einen benachbarten Arzt angestellten Wiederbelebungsversuche hatten keinen Erfolg, lieber die Ursache zu der Tat ist noch nichts bekannt, doch hat die Frau in einem verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift: „Mein letzter Wille", wohl darüber Ausschluß gegeben. Die Frau soll schon einige Zeit nervös sein und jetzt erst einen starken Jnfluenzaanfall überstanden haben, der sie 14 Tage an das Bett fesselte. Sie hatte gestern noch den Arzt besucht. Der Ehemann 2)rack ist schon 8 Tage unterwegs und konnte direkt von der schrecklichen Tat feiner Frau nicht benachrichtigt werden. — Plötzlich gestorben ist im Alter von 53 Jahren der in weiteren Kreisen bekannte Hofjuwelier G. Wondra, der als Kunstfreund wie als Maler einen guten Namen hatte. Hessen-Nassau. w Frankfurt a. M., 20. Februar. Der Direktor der Stadtkämmecei, Löwenstein, dec heute vormittag als Zeuge iu einer Beleidigungsklage geladen war, erlitt vor dem Gerichtssaale einen Schlaganfall; ec war sofort tot. Airehe und Schule. Speyer, 19. Febr. Heute vormittag sand im Dome der festlich geschmückten altenBischofsstabt bieFeier berK o n s e k r at i on und Inthronisation des n e u e n B i s ch o i s von Speyer Dr. Faulhaber statt, der die Spitzen der weltlichen Behörden, zahlreiche andere geladene Gäste und die Chargierten katholischer Studeutenkorporation beiwohnten. Sc N Po Verbi ELS 8 feinen München een WechstlM font um ein ; .Zeit Jahren wc We häufig wa h»! Bte : ll.Mrenschwäll I nägheil imolge I weife. Au! arzt! Mbuchboriter I Starkauelle I ,Qoifal3fluellel. I jühlieichmichal I rieUrinabsonc u. schmerzlos u mniedenMar I lich, habe mich r gesübliw. jetzt. I empf. Jl.NPi Avotbekez. gc I ben Drogeriei. 353. ftilbinget «in tzs AU ihr' JUwZ o T fl n S^ftnd Eck KZ b chW ~<^ei6ei Berftej W ttl^ flsss Der buck iss Handels mder ;a dies der K 11 Ml ist " 1 »n Serr ausd M großem inimerM kanu dn stch ru Platze einporgv i nehmen.__ ' oder ub, Cbtibour yemen. Sremefl., genui.lt Spemea.Q "einen ■Sarnen.ß fernen. L «etchspostda °remen.A Nähere Ausk Norddeuts ,__Brei od« . *'.«« necn^niet6 i?"b d°S Sy d-m flachtet - Q, äahlrrichx tuiii. 2 dn mitt, .Zen. 5’ ■“ lich drc ^Mg 8fi Wüitfc Kelberger ltekhefrau llwe, foioie 9t hübsche- 1 hausbe- 5 man au . des Kindes durch einen "gsversuche *t tat ch einem bei, n letzter e Frau soll nen starken 4 Tage an rzt besucht. Und konnte icht benach- t int Ater Yosjuwelier ^aler einen Direktor der >g als Zeuge !in GeruhlS- m Lome du Itlration ii tpeger i Melfotöen, fattjolifäei lüt mili« in dir hüllen öednüpil, ijt ju Leichö- igegen galten Mndrichlung chisles m öa= -gen der un- jjen, lominw upt nicht im ne Erfindung großem sjn- wollig umgeht und Ausfahrt nämlich eint tgellappt uni lelivande uni md gleichsalls licht, daß die .fahr liir die .gebracht und -uiischiffhalle jchl nur von )ie|et Lortul nöen, da hter Lorfeite ein- mreUullsch'll' durch Köllen en gelegt und nieder. verankert und e Ltiände dec len Seilrollen ,ü der hiebet- .s gleiche ge- lalle verlast^ ahrt bei M möglich- 3« xrsmdung, o a, das gr^te t dieser neuen efteüt roeröW iiuirichte" w & öc saud 00 ^efre^ fr*# । Ci t'unb vurd/ >r blieb er t, bei* Tth em verdächtiger Arbeiter verhaftet, en Irateu und der Oberhauptung von Tomara verwundet. 2ün 29. Iamtar babc ich „(Sormoran" nach Metlanim und „Nürnberg" nadi 'HeuEiti verlegt, um in der dortigen Gegend das Landungskorps auSzpschiffen, itm Fühlung mit dem Feind zu suchen. Ter „Planet" ging nad) der Palininsel, um dort einige Schuldige Iokts feftgunclymen Vom 30. Januar bis 2. Fe^ bruar marschierten alle Landungskorps konzentrisch auf Impiep südöstlich und oberhalb von Naukiop im Dfchokatfch gebirge, wo der Gegner stehen sollte. Seine Stellung wurde geräumt vorgefunden. Das Landimgskmps wurde mit der Poliieitruppe am per idriebene Punkte verteilt, um mit den Aufständischen Fühlung zu gewimteii, wobei es von lovalen Gingeboieiiai unterstützt wurde. Ant 6. und 7. Februar ergaben sich aus Hunger und Le-rzweiflung an einem Erfolg ihrer Sache 28 I ol l o v t s mit 1 3 Frauen u n d 8 K i n b e r. Nach ber Erstürmung von Nankvop iinb die Aufständischen entmutigt. Sie haben sich in einzelne Trupps zerstreut und hoffen die Truppen zu ermüden. Am 10. Februar übergaben sich sieben, am 11. vier Eingeborene und am 14. Irmatn mit fünf Leuten. Seit bem 7. Februar burchstreifen fünf Detachements von je 60 Mann bad Gelänbe. Die Beenbtgung ber Operationen stehl unmittelbar bevor. Das Befinben ber Verwundeten ist big auf bas des Obermatrosen Meyer betriebigenb. * Konstantinopel, 20. Febr. Gestern nachmittag wurde das türkisch-bulgarische Handelsabkommen hier unterzeichnet. Le Havre, 20. Febr. Im Güterbahnhof entstand gestern ein Brand, durch den 80 Güterwagen vernichtet wurden. Der Schaben beträgt mehrere Millionen. Die Kunst schö« zu sein gemäße Hautpffege zu üben und zwar ausschließlich mit Morr" boliniciie. bic ja auch wissenschaftlich von ersten medizinischen Kavazilaten geprüft worden ist. ___________________________ ^niiflcr havsbiirslsjk gcfndit 2. Stock zu nmnitlcn. 511 Wolsstr. 10, Eckeflaifcrnüec. Walltorstraße 5, lläSi (1525 aller Art u. a. m. Johann, Gr. Psanbmeister Inh. H. Äuihardi. 12:191 Schillcrstraße 18. 1241) weitig zu vermieten. 923 (1160 Z. 111. 9 2 Zimmer b1»/. Leipziger& Cd. 3it verkaufen Du vermieten Mietgesuche st inisstlie suche (Offene Stellen Dorschredruos Ftelsen-Gefnche oder dessen Agenturen. In Gießen: Carl Loos (Dl4/i Grünberg: Julius Carl gesucht. 12381 Louis Zaber, Weit-Anlage 44. und Postdampfer- Verbindungen nach allen Weltteilen Norddeutscher Lloyd BREMEN Visitenkarten liefert rasch and billiget arabi sche Üni^-Ürackeret Aeltere Frau, Bcamtenwitwe, sucht 2-Zim. Wohnung m. Küche, varterre, aus 1. Avril. Schristl. Angebote unter 01318 an den Gteßener Anzeiger erb. 12311 Abgeichl. schöne 2 Zimmer' Wohnung m.Zubeh. »um 1 Avril zu vermieten. Ebelstratze 14 v 11511 Schöne 2 Zimmer m. Küche u großem Gartenant. an ruhige Leute zu vermieten Preis pro Monat 16 Mark. Schöne Aussicht- 01332» Emvfehle mich als Klavierspieler für alle Festlichkeiten. Earl Engels, Walltorstr. 4611. kebrMk Limigmlt, (Barren, Reck u a.s zu kaufen gesucht. Schrtstl. Angebote u. 01314 an den Gteßener Anzeiger erb. Einen Lehrling, Sohn achtbarer Eltern, iucheu ver Ostern Brüder Schmidt, Mittleres Haus mit kleinem Nebengebäude und Garten zu kaufen gesucht. Offenen bauptpostlagernd Herr s. sch. abaeschl. 2 Z.-Wolm. in d. Nähe der Stevhanuraße zum 15. März. Schr. Angebote u. 01326 an den Gießener Anzeiger erb Suche per sofort oder 1. März ein gut möbl. Zimmer, ungestört und roomöaL mit sep. Eingang. Schristl. Angebote unter 01316 an den Gießener Anzeiger erb. Küchenabfälle zu vergeben. Angeb. b. 24. Febr. erbeten. Bezirkskommando, 1)"/,)West-Anlage 31. MAUMANHIA!: Versteigerung. Freitag den 21. ds. w.tS., Harbin. 3 Ubr, werden im Vsand- lokal Seltersweg 11 versteigen: 1 Büfett, 1 Sdjtctbtommobc, 1 Backwarengestell, 1 Waschmaschine, 2 Koffer, 1 Hund, Schreibtische, 1 Fahrrad, Möbel ein aeräum. leeres ^)C|UCl)r Zimmer z. Unterstellen guter Möbel in der Nähe ber Roonstrahe od. nächster Nähe. Schristl. Angebote unt. 1228 an den Gießener Anzeiger erb. Zum 1. Avril tüchtiges, fleihiges tWÄSrfioit für Küche u. vaus ♦Vt HD CI) Cll ^sucht. Bermitt- hing nicht ausaestMosfen. 1191]Nahrungsberg 8 p. i yrisciil-MdBlirbier- AsljäD-EimilhtW (Herren und Damen-Salou) gut erhalten, günstig zu verkaufen. L. Alt ho st, Konkursverwalter. Pädagogium Held™Ibber, 1 Seit 1900: 202 Einjähr. 118 Primaner 7-/8- KL Pensionat. (ss11/») Frdl. 3-Zim. Wobu. v. 2 r. Leut, z. 1. März ev. spät. ges. Nähe Landgericht bevorz. Säir. Angebote in. Preis n. 01320 a. d. Gieß. Anz. erb. Die Beletage meines Haufe» Ul* 1 bestehend auS 8 Zimmern, Bad, Küche, nebst 2 groß. Zimmern in der III. Etage u. Gartenanteil ist per 1. Juli ander- Nnalerin ^moßehlt sich in und /OuQluin außer dem Hause. 1242 Schillerstraße 7. Schneider empfiehll ijch im An- serliaen v. Herren- u. SHnbergar» derooen,Damenjacketts, i. Aender., Reparatur.,Aufbüqeln in u.auß. b. Hause. Hübner, Lieinitr. 75. 'o~23 01315) Fast neu nerftellb. Kinder stüblchcu z v Robb Straße 40II 1217> Gebrauchter Gasherd ab- zugeben. Liebigttraßc 57 p. Bremen • Kew-York. zweimal wochentl. direkt oder über Soothampton- Cherbourg Bremen - Baltimore Bremen - Canada Genua-New-York Bremen Philadelphia Bremen-Gclveeton Bremen-Cuba Bremen -Brasilien > Bremen-La-Plata Reichspostdampter-Linien Bremen-Ostaaien Bremen-Australien Nähere Auskunft erteilen Norddeutscher Lloyd Bremen Bekanntmachung. Es ist eine Beratungsuelle für Säuglingspflege in Büdingen errichtet worden, die den Zweck hat, Müttern uncntgeUlich ärztlichen Rat m Ernährung und Pflege ihrer Säuglinge zu erteilen. Dieie sollen möglichit früh nach der Geburt zur Ratserteilung und regelmäßigen Beobachtung zur Beratungsstelle gebracht werden. In geeigneten Fällen wird auch die Unterstützung durch Lieferung guter Pli Ich, oder Gewährung von Stillprämien oder Kiiiderwasche ermöglicht werden. Leiter der Beratungsstelle ist Herr Dr. raed. Otto Brettel. Sprechstunde findet alle 14 Tage Freitags, von 10—11 Ubr vormittags, beginnend Freitag den 24. ds. MtS. in einem Zimmer des neuen Bolksichulgebäudes (Erdgeichoß) statt. Fch fordere alle Beteiligten au>, vertrauensvoll die Hilfe der Beratungsstelle in Anspruch zu nehmen und bitte die Bevölkerung, vor allem die Herren Aerzle, die Hebammen, die Stadtfchwestern. die Krankenkaffen und die Damen des Aliceftauenvereins ber Einrichtung ihr lebhaftes Znlereiie zuzuwenden und anregend auf den Besuch der Stelle hinzuwirken. (Bdw/a Büdingen, den 13. Februar 1911. Der Borsttzende ber Zweigstelle tm Shreifc Büdingen Boeckmann. -SeitJabrenwarich müden.matt, hatte häufig wabns. Kopfschmerzen u. jede Luft zur Arbeit u. zum Leben verloren. Hch batte ein veraltetes Blasenleiden n. Nierenschwache, daneben Darm- trägbeit infolge sitzender Lebensweise. Aui ärztlichenRat trank ich Altbuchboriter Mark - Svrudel Starkauelle (Jad-Eisen-Mangan- Kochsalzguellei. Schon nach 3 Fl. suhlte idp mich als ganz and. 'Hicnfcb. Die Urinabfonderung wurde lebb. u. schmerzlos u. blieb eS feitd. Fch trinke den Mark'Svrudcl jetzt täglich, habe mich nie so wohl u. gesund gefühlt w. jetzt. H. B." Aerztl. warm Sipf. F1.95Pfg.i.d.UnivcrniätS potbeke z. goldenen Engel u. in den Drogerien von Carl Seibel, W. Kilbinger, 2lugust Noll. Aiilchabnehmer für prima Vollmilch, tägl. 80 Liter, frei Gießen lieferbar, gesucht. Schriitl. Angebote unt. 1200 an beu Gießener Anzeiger erb. Zur Errichtung einer Filiale wirb ein Geschäftshaus mit Laden und größerem Lager in guter Lage zu kaufen oder zu mieten gesucht. Ausführliche Angebote unter 01284 a. d. Gieß. Anz. erbeten. wirken Apotheker Eafvary's aef. gefch. Nr. 92459 I2B Sr* Pee-Cee Bonbons *BS glänzcudc Gutachten von Kgl. Sängern. Vorzüglich bewährt b. Husten, Hciferkeit, Katarrhen ufro. Nachahmungen weife man zurück. Beutel ä 20 u 40 Psg. in den Drogerien von: Emil Slam, Otto Schaaf. Gebr. Michel, Auq. Noll, C- Seibel u. Viktoria Drog. Versteigerung. Dienstag den 21. ds. Mts., uarbm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dabier gegen Bar- zablung: 1. 6 Mtlle Zigarren u. 1 Trrnk- born. < 2. 1 Pferd, 1 Halbverdeck, 30 Lorbeerbäume, 1 Kaffenfchrank, 1 Registrierkasse, mehr. Hobelbänke mit Zubehör, Mevers Konversat.-Lexikon, 1 Spiegel- schrank, 1 Bücherschrank, mehr. Betten und andere Sachen. Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt statt. Tüchtiger Reisender oder auch Vertreter für eine Zigarrenfabrik, Nähe Gießens, aefucht. , Schrift!. Angebote unt. 1222 an den Gießener Anzeiger erb Hicsigks Fabrikgeschäft sucht zu sofort. Eintritt einen jungen Mann für leichte Aontorarbeil. Lchr Ängeb. tu. Gebaltsang. u. 1230 an den Gieß. Anz erb. jüngerer Lihrcibgehilfc für Registratur, Schreibmafchine (Adler, u. leichte Burcauarbelien per 1. April oder ftüher gesucht. Schristl- Angebote m. Zeugnis- atzschristen u. Gebaltsansprüchen unt. 1236 an den Gieß. A.nz. erb. 6in flinöcrmäörfjeit usiicht für halbe Tage zum 1. April. Frau Rodcwald, Mainzlar, 012451 Bahnhofstr. 45. Rollbahnen- An schilt ss yl ei xe. Miete u. Kauf. Neu- u. Altmaterial vorrätig. Frankfurt a.M., SÄS 01321’ Jüngeres, Üech. u. braves Mafstben von auswärts sucht p. JVlUUuini sofort od io. Stellung. ?iäheres Bruchftraßc 13a II. 013191 Gesunde Amme, Haush. u. i. Mädchen i. Stellg. Sophie Düster, gewerbsmäßige Stellenvermilt- lerin- ?ceustadl 50.________________ Junges nettes Mädchen angenehmes Aeußere sucht Stellung als Büsettwädchen o. Slaf= nereriiu Schristl. Ängeb. unter 01307 en den Gieß. Anz. erbeten. MWcn Liebigstr^Ä p"^!oi^7 ZungkS Mädchen ‘«ff Marktplatz 18, HuUaden. (01322 Eine Weibliche Person wird znr Hansarbrit u. Pfiege eines alten Mannes gesucht. 01324, TcusclSluslgärtchcn ll. 1220) Dienstmädchen vom Lande gesucht. Walltorstraßc 5. 01317, Äelteres, unabhängiges Mädchen, schlafen kann, sofort gesucht. Frankfurter Ltrastc 9 II. Saufniäödicn Bergstraße 1 v. Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. 1224' Feuer und VolkSvcrfichcrung. Alte, sehr große deutsche Ber- sicherungsgeseüfckast sucht Mitarbeiter aus allen Ständen. Offerten u. D. Z. 163 bef. Daube & Co. Frankfurt a. M.______ Leistungsfähige, tetlweife ein- geführte Zigarrensabrlk hat sur Oberhesseii Vertretung zu vergeben Schr. Anftagen m. ProvistonS- anfprüchen unter 1054 an den Gießener Anzeiger erb________ Hypotheken - Institut sucht gerinn. Vertreter. X_nert. unter Kdt. 241 an Rudolf A! osfc, Köln.[ss*8/, Per 1. April evtl, früher Kontoristin, perfekt in Stenographie u. Maschinenschreiben, von hiesig. Großhandlung gesucht. Schristl. Angebote unt. 1244 an den Gießener Anzeiger erb. IfitDliae Btttisttimil finden dauernde Beschäftigung. 12071 Fn schöner waldr. Gegend (Kr. Gießen) find die Räume ein. Grundft., best.a.2Sälen, ca. 80 qm, außerd. zablr. Zimmer rc. z. verm. Das Grundst. eign, sich seiner gef. u- freien Lage wegen ganz befand, als Erholungsheim, Kinoerheim, Sommersriskve?a Näheres zu erfragen in der Ge- schäftsstellr des Gieß. Anz. Wir beabsichtigen unsere diesjährigen ItaimrHa an einen leistungsfähigen Unter* nehmer ^u vergeben, und bitten kautionssähige Bewerberum Einreichung ihrer Offerten. Besichtigung des TerruinS bei vorherig. Anmeldung gern gestattet. U219 Wcsterwaldcr Tbonindnstric G- m. b. H.. Brcitfcheid ____________(DillrreiS). Wurde heute unter Nr. SSO an das hiesige Televbonuest angeschloffen. (01330 Gießen, den 18. Febr. 1911. J. P. Sann Papierhandlung, Buchbinderei und Kartonnagenfabrikation. Peter Kronenberq. | 7 Zimmer | Dle volluanülg neuhergerichtete Wohnung im 1. Stock der Asten Post (Walltorstraße 24) 7 Zimmer mit Zubehör ist per 1. April anderweit zu vermieten 40 Näheres bet Architekt Stein. | 4 Zimmer | 1156] 4-Ztm.-Wobnung m. abgeschl. Korridor per 1. April od früher zu vermieten, ^kaheres bei ___Otto Rühl^Brandgane 3. Ecke Asterweg und Steinstrahe schöne 4-Zimmer-Wohnung per 1. April d. I. zu vermieten. Näheres oei Carl Stückratb, Seltersweg 38.__111 875) 4-Zimm.-Wobn tm 3. Stock per 1. April zu vermieten. I. Weinert, Neuenweg 9 | 3 Zimmer | 23J Schöne 3-Zim. Wohnung im 3. St. per 1. April 1911 zu verm. Näh. Friedrichstr. 5 ll a. Bahnh. Für leichte Beschäftigung alleres Fräulein von hiesig befs. Geschäft gesucht. (Wenn auch noch in feinem Geschäft gewesen.^ Schriftliche Angebote unt. 01328 an den Gieß Anzeiger. Tüchtiges Saiis- und KiickmWcil zum l. Avril gesucht. Fr. Rechtsanwalt Hornberger, Scltcrowcg 70. (1243 föcüilbetes Ä. u. bügeln fann, zum 15. März ges. 11881 Franksurter Str. 24 I. Bin tiidjtifl. SKäödjtn 1'“ per L April gesucht. [1134 Frau L. Stern, Bahnhofstr. 2. \ Möbl Zimmer \ Schönes Wohn und Schlas- zinlmcr m angenehm, freier Lage sofort preiswert zu vermieten. Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. [1226 MU.Mmr Siciustr. 35~LL 01331! Schön, groß. möbl. Ziuimer zu verm. Walltorstraße 46II, _________Enigang Braugaffe 2. 01188! Ein möbl. Zimmer hl fep. Eingang zu verm. ^chillerstr. 19p. 3wti gut möbl. jiinmcr mieten. Q1162I Diezttraße ß p. 011141 Anst. Arbester k.Koit u. Log. erhalt. Schulstr. 11, Mans., tinks. 01203, Schön ob. eins. möbl. Ztrn. zu vermiet Weserstraße 20 l. 01260) Möbl. Zimmer zu verm. Lindenvlatz 4. 10411 2 große Zimmer, Äad und Balkon, mit ob. ohne Küche, Part., zu vermieten, mu Anschluß an Zentralheiz- paffend für einzelne Dame. Friedrichstraße 11. 012401 Eine sch. L-ohn. zu vermiet, auf sofort oder später, 2 Zimmer, Küche, Keller, Boden und Holz- stall.________ Neuenweg 33 01305>Einsache2 Zimmer Wohn, im Hinterhaus Löberstr. 7 iofort zu vermieten. Verschiedene 1561 Der 1. Stock meines Hauses Sckottstraße 10, bestehend auS fünf febr schönen geräumigen Simmern nebst Zubehör, ist p. 1. April 191L evtl, auch stüher. zu verm. Ebenso daselbst die Mansardenwohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, letztere per sofort. 1 Näheres Bahnhofstraße 50L HMW. MuttcrWm au verkaufen. Näheres Wieieck, Altenbufecker Straße 14. 11214 ßidieiv u. raniM-Absiillhch zu verkaufen. (1233 F. Wellliöfer, Marb. Str. 34, _________Telephon 743.________ Einen Wagen Korustrob, Hand- drusch, zu verkaufen. 01329, Näheres Wolkengaffe 13. Wer ist Kassa - Abnehmer für unsere beiden (1 kl. u. 1 größerer) Kassenschränke? Offerten unter H. 257 an den Gießener Anzeiger erbeten. ültftromiM sehr gut erhalten, zu verkaufen. 11051 Wild. Schmidt, Goelbestraße 23. HllilShürslht (KlW. 11871 Scltcrswcg 23, Laden. Bin krästigcr ■duuobiiridir mit guten Zeugnissen fof. gesucht. 1204___________ Steinstraße 33. Wagnerlehrling Giessener Konzert-Verein Mittwoch den 22. Februar 1911, abends 5% Uhr, mit einer Hauptprobe s Dienstag den 21. Februar, abends 5V2 Uhr, in der Stadtkirche Achtes Konzert Erstes Chor-Konzert Judas tiakkabäus Oratorium in drei Teilen von G. F. Händel ---— —- Zum ersten Male in Giessen ■ tu der Bearbeitung von vi . Hermann Stephani - Text von H. Gernnus Dirigent: Herr üniversitätsmusikdirektor Professor Gustav Trautmann Solisten; Frau Sophie Schmidt-JIling aus Darmstadt (Sopran) Fräulein Clara Lion aus Frankfurt am Main (Alt) Herr Anton Lohmann aus Frankfurt am Main (Tenor) Herr Otto Schwendy aus Berlin (Bass) Chor: Der Akademische Gesangverein unter gefl. Mitwirkung der Evangelischen Mädchenchorschule und der Evangelischen Knabenchorschule Orchester: Das Konzert-Orchester des Palmengartens zu Frankfurt a. M. Cembalo: Herr Assessor Curt Blumenau Orgel: Herr Organist Otto Görlach aus Giessen Pintrittckarfpn • T. Platz Mk.5.— f'am Altar u. 1. Reihe der Emporbühnen). II. Platz Mk. 4.— (im Dmuma&dUCiL, Schiff vordere Reihen und 2. Reihe der Emporbühnen). III. Platz Mk. 3.— (am Altar und hintere Reihen der Emporbühne links). IV. Platz Mk. 2.50 (hintere Reihen im Schiff). Unnumeriert bezw. Stehplatz Mk. 2.—. Studentenkarten Mk. 1.—. Texte in der Musikalien- Handlung Ernst Oh al li er (Rudolph s NachfA Studentenkarten auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und vom 20. Februar ab alle Karten bei Herrn Kaufmann Louis Lind, gegenüber der Stadtkirche. Zur Hauptprobe Mk. 1.50, für Mitglieder (nur bei Chai Her) Mk. l.~. Schülerkarten Mk. —.50. Oeffnung der Kirche Uhr. v15/« Es empfiehlt sich Texte u. Programme möglichst frühzeitig sichanznscliaffen Turn-Verein Giessen von 1846. Sonntag den 26. Februar BOSS in unserer Turnhalle: M MrMug. Um 4x/2 Uhr Einzug des Elferrats mit daran anschliessender Galn-DamensitzniBg nach Kölner Art. — Neueste Reden und Lieder. v;0/$ Karnev. Variete-Programm mit neuen, hier noch nie gebotenen Attraktionen. Anfang punkt 4 ühr. Eintrittspreis inkl. Mütze für Nichtmitglieder 50 Pfg., für Mitglieder 30 Pfg. Karnevalistische Kopfbedeckung Bedingung für Damen und Herren. Um für die in diesem Monat eintreffenden neuen Sendungen Platz zu schaffen, gewähre von heute bis Samstag, 25. Februar Grosse Preisermässigungen auf alle ■.....— Schuhwaren Bei Einzelpaaren, Restbeständen und Muster paar en beträgt der Nachlass bis zu 5O°/o. Tanz-Schuhe besonders preiswert. Nur Inh,: M H6F1)ert eine Woche! VV IUI. J- ÄCI UvI V Telephon 741 Marktplatz 2. a’% QSgg neuen er ebine- Ki iischer Erme. §3 UN U«BesteGeschmacks- ■ B® inifdmngeu.öi".'- 63 WKAS schied. Preislage W und Packung. Adler Drogerie Seltersweg 39. Otto Lchaas. 817 a Militär OVV Mäntel gebraucht, werden vcr Stück zu Mk. 3.20 abgegeben, io lange Vorrat. (472 Versand nur per Nachnahme. Maier Weinheimer, Karlsruhe i. B., Kronenstr. 32. Früh Bessere J MaskeD-lBzige ;u verleihen bei Karubach Bahnhoiitr. 27. - • morgens und abends eine Tasse Ögssi - Tee hilft sofort bei Husten, Heiserkeit, Bronchial- katarrh, Asthma. - Paket 50 Pfg. - ('" Central-Drogerie Emil Karn, Schulstrasse. Klavier- Stimmen Reparieren Z Polieren in tadelloser Ausführung. Wilh. Rndolph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg.u-Reparatur- werkstätte. Selters weg 91. Fernspr. 389. Ein erstklassiges Pianino direkt von einer renommierten u. leistungsfähigen Fabrik bezogen, ist stets das beste und billigste und gemährt sicherste (Garantie. Dian verlange Preisliste mit Lieferungsbedingungen und Neferen zen von der (ss*/, Pianoforte-,Fabrik MH. Arnold, Wasstnburg. Gcscllschaftsvrrcin Girßcn. Die (Äeheimkarten zum Besuche des diesjährigen Fastnachtsballes — Sonnabend den 25. Februar, 8 Uhr: „Ein Maskenball in der Narrhalla", werden am 23., 24. u. 25. Februar von 12 bis 1 Uhr im Weinzimmer des Gesellschaftsvereins ausgegebcn. Näheres über die Veranstaltung durch Plakate in den Räumen des Gesellschastshauses. vu/f Der Vorstand. Oeiaillisten-Verein, Werör^MicheGeUi'slversmmlNg Montag den 20. Februar, abends 9 Uhr, im Kaiscrhof TölstsordNMg: Handelskammer-Ersatzwahl v", Der Vorstand. Biograph Plocke.tr. 12 (01323) Plocketr. 12 Heute zum letzten Male Frciuengunsf hervorragender dramatischer Kunstfilm, Länge 360 Meter Bestimmungen des Lebens großes Drama nach einem berühmten Roman von Caston Leroy Ei« Besuch bei der Am Bmiugtou großartige amerikanische Komödie und die übrigen vorzüglichen Nummern des Programms. Restaurant Royal Dienstag 1240 Metz el-Suppe Morgens Wellfleisch mit Kraut. CeseWsl fir Eü- unb Völkerkunde Sechster Vortrag Donnerstag, 23. Februar 1911, S':/4 Uhr, in der großen Aula der Universität: Herr Dr. C. Wolf (Frankfurt a. M.) „lieber die KsMunsse btt Liibstt" mit Ltchtbildern. Jahresbeitrag iür Mitglieder u. deren Angehörige M. 4.—. Eintrittspreis für Nichtmitglieder M. 1.—, für Studierende . —.50. (v30/, Konen sind in der Ricker'schen Univ. Buchhandlung und in der Frees'schcn Hofbuchhandlung zu haben. Jahreskarten für Studierende aus sämtliche Borträge M. 1.50 sind bei dem Hausverwalter des Kollegiengebäudes zu haben. Mitglieds und Eintrittskarten find am Eingänge zur Aula vorzuzeigen. V. D. H., Leipzig. Der für Dienstag angesagte 8W"" öffentliche Vortrag findet wegen der Verschiebung der Kaufmannsgerichtswahl nicht Dienstag, sondern erst v,0/2 ===== Freitag den 25. ds. Mts. statt. = Hierdurch zeige ich den verehrlichen Behörden und Interessenten ergebenst an, dass ich meine Tätigkeit als Leiter der hiesigen Filiale der Frankfurter Wach- und Schhessgesellschaft, welche Stellung mh ca. 5 Jahre inne hatte, aufgegeben habe. Mit dem 1. April d. J. eröffne ich ein «selhtüliges Hm und bitte, das mir persönlich in so reichem Masse bisher geschenkte Vertrauen auch für mein neues Unternehmen bewahren zu wollen. H®r Ml- Bl WHIul Heinrich Schmidt, Mäusburg 16. ei^39tM»«»ffi»a9a0aBaMMMBaN Bahntwfstratze 54. Babnhofstraste 54 Von heute bis Freitag gelangt das senfationellfte und spannendste aller bis jetzt aufgeführten Schauspiele 01325 stündlich zur Vorführung. Sowie das neue interessante und vielseitige Programm. NB. Illustrierte Textbücher werden an der Kasse für die Besucher gratis ausgegeben. Prim SofliioMBtrfilinitt. Diese Ware zeichnet sich besonders durch milden Geschmack aus, ist tret von Aetherbeimüchungen, seines in sranzösischer Art verschnittenes Weindestillat, pro Str.- Flasche Mk. 2.25. .(899 Ferner empfehle ich erstklassigen französischen Kognak. E. Dort, Walltorstr. 45. Das neue Bartpflegemittel Struwwelin gibt dem Barte jede Form ohne zu kleben, ohne Brenneisen und ohne Bartbinde, hergestellt v. E. D. Wunderlich, Hoches., Nürnberg, zu 1 Mk. u. 2 Mk. v. Fl. bei W.Kilbinger, Drogerie, Giesten. Ganz vorzüglich wirken E. Walther’s Fichtennadel- Brustbonbons bei Husten u. Heiserkeit zu 30 und 50 Pfg. bei: Gustav Walter, Mäusburg 13. (hv^Ao Thiiring. Bauernkäse Tluiring. Stangenkäse allerfeinste goldgelbe Delikateh- ware, reinstes Naturprodukt. Post' kolli Mk. 3.— franko Nachnahme. Beste Bezugsquelle fiir Wieder vcrkäuser. ss*/1 Walter Fischer, Käserei, ______Buttstädt, Tbüriug. Kanfmaniisgerichtswaiilen. Die Wahl findet am 25. ds. Mts., abeuds vou 6—9 Ubr, im Bürgermeisterei - Gebäude statt und lassen wir Stimmzettel an alle Wähler daselbst abgeben. v-o/z) Kaufm. Verein. Bäuerischer Gesangverein Nächste Singstunde Donnerstag abend vräzisvUhr Ltollzähliges Erscheinen unbedingt erforderlich. v-«/-___________Ter Vorstand. taesMIi* Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag d. 21. Februar 1911 Auster Abonnement. Gew. Preise Gew. Preise Abonnenten zahlen gegen Ablieferung des 5. Ermästigungs Coupons kleine Preise. Venen; für Herrn Regisseur Nud. Goll Man soll keine Briese Weißen Groteske in 3 Akten v. Stifter u. Tursjinskv. a”/; Anfang 8 Uhr. Ende geg. 11 Uhr auswärtigen Aufliage der heutigen Nummer liegt eine Berlage der Maschinenfabrik A. Bentzti A.-G., Graudenz und Cassel über ihren Neuen Normalpflug „Correet" bei. dm/3