elektrische Licht, insbesondere tehlünipen Schreibtisch etc. ’Ble auch feine hreib- »"/„ Garnituren 't tn sehr grosser Wahl tstgewrbehaus TL. BACH Hoflieferant Goeq, Nr. 296 Ter 6ltfctittr Injelget erfchcim mghd), außer Counkaq«. - Beilagen: v t c i m o I roöibeiitlicb 6kfiener$amilknblälter, iiviunol ipciientLKrci«! fclcUfärten Kreis (Skfttn (Ti.n6inflimDnrcinii>; Aircuiml xwnnil..Land- wirtschaftliche 3eitfra;en hemivicd) - Anschlüsse: für die Dirhnfiton 112, 2-cilaa ii. irrpefttion öl ^ldrcsse Ifit Teucicticn: -luzetger Wiefern. ffrftes Blatt 16<. Jahrgang 5am§tag, 16. Dezember IW - Q m * n I! 1**75 V, ol ertel- lehenerAnzeiger V\Jf öhr tkrmmrorthct) hlr Den General-Anzeiger für Oberhessen ZZW 21 nnü!,nit Mn Sniciitn n , ,, . _ . „ V I | II »wr. t. .<1i .* für die Zöflcenuiiiiiier Hotanonsonia und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Steinörucferet R. Lange. Redaktion, Expedition und vruckerel: §chulstratze 7. ™,h*.h£ ‘‘V*1 "n£> s von INI s not, Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16». An"eig'enteiE^ H.'' Ved' Die heutige Nummer umsatzt 24 Seiten. werden daher auch die Gefahren des Bergsteigens (Bergkrankheit, I einfach löst sich der alte (streu. Alkohol) beachtet. | kräftiges Bollwerk gegen jene Be Im Innensaal, der nur durch die Fenster der Schmalseite TaS alpine Museum ist ein , - gegen jene Bewegung, die in der törverlichen Betätigung den Lauptvortcil des AlpmiSmus siebl. IPer in diesem Glauben sich stolz erhall, blicke freudig am 17 Tczcmbcr aus zu den Bannern, die die Eröffnung des alpinen Museums verkünden. Und in diesem Glauben vereinigen sich alle echten Älpinitten zu einem freudigen „Bergheil". sein nicht empfängt, wird die Abteilung links des MtttelraumS zu einem kleineren Tritte! ebenfalls mit Statistik besonderer Art belegt, vier erfährt der Bergbau mit der Mineralogie eine günstige Beachtung, alpine Flora wird gezeigt, der Einfluß des Höhenklimas aus die Alpenpflanzen demonstriert. Eine hallen ähnliche Nische birgt Ludwig Putschellers Büste, um die eine Sammlung von Pickeln berühmter Mpinisten gestellt ist. An der Hauplwand stehen Höften mit alpinen Trachten, hier und tn der Mitte enthalten Schränke und Vitrinen die Arbeiten der Schnitzschulen, besonders Cortinas Jntaruen, und die Sammlung alpiner Plaketten und Beremszeichcn. Tie Hauptwand der rechten Abteilung ist der Zoologie eingeräumt. Tavor stehen die Modelle der Unterkunftshäuser, von der ganz primitiven Form angcsangen bis zum Typ des heutigen „Berghotcls". Tie Verschiedenheit der geschmiedeten und geranzten Eispickel ist m einer ziemlichen Vollständigkeit zu studieren, während der gleiche Versuch bei den Schneeschuhbindungen problematisch bleibt, bis hierzu ein eigenes Museum gebaut wird. Tie Treppe nebenan, die zum Ebentod leitet, wird durch ausgezeichnete Aufnahmen alpiner Flora an den Wänden geschmückt. Ter obere Saal ist em Breitsaal und genießt daher ein besseres Lickt. Hier sind kulturhistorisch mickrige Tafeln unrergebracht. Eine Reihe wertvoller Aauarelle Thomas Enders betont mehr die künstlerische Absicht, Zeichnungen und Silber von Loder und Ganemann, um 1820 entstanden, interessieren durch die humorvolle Einzeldarstellung. Merzbachers Steifen nach dem Tien-Tschan, Reschreiters Besteigungen in Amerika geben durck Photographien und Gemälde eine Borstellung von der Bergeswelt der fremden Erdteile. Tie Wanderung der Gletscher wird ebenfalls an schönen Bildern Reschreuers dargestellt. Wal>- rcnd eine Harte über die Bcroreitung der Giftschlangen, die wir in Glasern darunter sehen, orientiert, zeigt eine Sammlung von 350 alpinen Exlibris, wie weit das alpine Interesse die Persönlichkeit ganz erobert. Tas aivine Interesse — so schreiben wir uitbedenklich, indem w-tr das menschlilv-bege sterungsfreudige Jmercise an der Schönheit der Natur vorausietzen. Je weiter wir tortiajieucn aur der Bann des Alpinismus, um so (tarier wird d.e sovr..i^. Seite b:r Tätigkeit in den Vordergrund treten. Sport kann aber nur dann em Kutturoegrifs fern, wenn ihm etyische (rkmente anyaften, die das Persönliche zum allgemeinen erheben. .Wie daß man brau en Deut cklaud jur reis hält, niebergebrürft und übervorteilt zu werden. Ein geheimer fref enber Schaden, der bad Reich bedroht, ist jetzt ja auch wieder aufaedeckt worden in dem Spionagenetz, das die Engländer um uns aufgedeclt haben. ES ist uns amtlich gesagt worden, wie gefährlich und weitverzweigt bad S. stem war, das von neuem den herausforderndcii Eiier Cng.a.te.- lennzcichnet und dem die Schultz und Genossen jede bessere Regung opferten. Tas Reichsgericht hat har.e, aber gereckte Strafen über bie Verbrecher verhängt. Bei ben alten Völkern wurde Vaterlandsvcrrat mit bem Tode bestraft. H.imlucke und Verstocktheit werden bei kaum einem anderen Vergehen in so hohem Grade gefunden werben, als bei bie,er Art von Spionage, wo Menschen um schnöden Geldgewinnes willen bas eigene Baierlano dem Feinoc auSliesern. Mau hat das Empfinden, daß solchen Menschen nicht mehr zu helfen fei, und sie iverbcn der allgemeinen Berachtunx preisgegeben. Darüber hinaus ober müLeit die Richter strenge und unerbi.tliche Urteile sprechen, denn eS gilt die Abwehr empfindlichster 0;iii.,ren. In bem Leipziger Prozeß wußte ciiuogen werden, wie außerordentlich s^bli.y uno verderblich bas konsequente Treiben der Angeklagten dem Lande geworden ist oder noch werden mag. Man hat viel auigcbcut, aber nicht altes. Au dieser Tatsache gemeßen erscheinen die mehrjährigen Zucythausstraseu noa) als eine leichte Sui;ne. Wenn es Engländer gewesen wären, die ihrem Lande diesen Spionagedienst hätten leisten wollen, luge die Sache an?erb. Tie englischen L-f.i^iere Trenu- und Äranoon wurden darum nur zu Feitungshaft verurteilt. Wenn solche Agenten einer fremden Maust aber im Lande, das sie auslundscha.ten wollen, Mittel und Wege jinden, um Vaterlandsverrat im groß.n S.iie anzustiften, muß alles daran gesetzt werden, um die,em Treiben zu ftcuent. Schwere Freiheitsstrafen, auch für die Verführer, wenn man ihrer i abjajt werden kann, sind da am Platze. Tie englische Pre.ss hat die Leipziger Ur.eile ziemlich kleinlaut aufgenommen. Nur der ,,S.andart" hat ben Spruch des höchsten bentschcn Gerichtshofes eine „juristische Gemeinheit" genannt. Es ist der Aerger über das exemplarische Vorgehen, das man in Tcitischland der ins ttraut schießenden engli i.en Spionage en.g.gcnstelit, im übrigen aber eine Entalcksttng, die wenig Beachtung verdient. Tie Engländer mögen bei ihren Forschungen nach unseren Flotten- und Ltusleiteiurichtungen vorsichtig fein und den Preis, den fie BaierlaudSvcrrctoern zahlen, noch mehr in bie Höhe schrauben! Q-ener Schutzmann Elauß, der in Wilhelmshaven wegen Landesverrats schon hinter Schloß und Riegel saß und dem es bann unbegreiflicherweije gelang, aus bem Gefängnis zu entspringen, soll aus Englänb jur feine Treuste 75 000 Mark erhalten haben. Clauß stammt, nie uns mitgeteilt wirb, aus unserer Nachbarstabt Wetzlar, wo fein Vater Gendarm war. Er hat bei der Manne gebient unb ist bann in Wilhelmshaven Schutzmann geworden. Für ben hohen Jubaslohn hat er, wie es heißt, die Pläne über die gesamte Wasserversorgung Wilhelmshavens in englische Hände gespielt uno bie Ein sahn in ben Jadebusen verraten. Man nimmt an, baß er zahl- reiche HAfershelfer harte. Da es auch in biesem Falle nicht gelungen ist, alle Fäden bes schünblicheu Treibens bloß- zulegen unb bie Schulbigen zu ergreifen, so ist aus allen diesen Vorgängen die Lehre zu ziehen, baß ber Spionage unb bem Verrat noch viel scharser nachgespurt werben muß als bisher. Tas ausführliche Urteil im Prozesse Schultz unb bie amtlichen Berössenllicksttngen dazu lassen erwarten, baß bie Regierung in biefer Beziehung fortan auf dem Posten sein wirb. Pas alpine Museum in München. k/. München, im Dezember. Als die Frage, ob bas alpine Museum nach Innsbruck ober Muncken kommen sollte, durck die Schenkung des ehemaligen Restaurationsgebäudes der Ausstellung von 1886, der „Jiarlml", von selten der Münchener Stadtgemcinde ihre endlicke Erledigung erhielt, blieb für ermle Berleckster dcr geitrengcn Museumspraxis, die das Gebäude kannten, ein sehr bedenkliches Fragezeichen stehen. Es ist das große Verdienst der Männer, deren Tätigkeit die Einrichtung bes alpinen Museums zu danken ist, baß sie aus den deutbar ungeeignetsten Räumen unter geradezu unmöglichen Licht- verhälinifscn etwas Eigenartiges, Wertvolles, Nachahmenswertes gesdxmeu haben. Nicht ein Anfang von Anfängen, ctn Kom- promiß zwischen kahlen Mauern und schematisch davorgenelltcn Vitrinen wird durch die feierliche Eröffnung am 17. Dezember zugänglich gemacht. Tas Museum ist, fertig In feiner Ein- riostung verbindet es glücklich Wisfenschaftlichkest und Popularität Tie Geschmacklosigkeiten der Atelierauiinachung sind durchweg ver- mieden, und so darf eine flüchtige Schilderung des Mu>'eums nut dem Lobe anheben: Und siehe da, es waro alles gut. Ter höchst bedenkliche Mittelraum des durck ben unteren stock ganz burajgeljenben Längssaals sand tu dem imposanten JmiclO- schen Jungiraurelief, das den Platz vollständig belegt, einen aus- •jejeidmeten Bewohner, dem bie geringere Lichtzufuhr in 1 einer Deutlichkeit nicht schadet. Wir betreten den Saal bürd' eine kleine Vorhalle, bie in zwei mächtigen statuen eines Alpinisten und cines Schiläufers von Geiger ihre Wache hat, an deren selten Nesfliche Bilder von HeiMcin, Metz unb anderen Künstlern eine Lirtungsvolle dekorative Note geben. Tem Längssaale sind zwei Lrößcre jiabinette rechts und linls von der Vorhalle vorgelagert. Tie,e Räume |inb für >latisli,che Zwecke benimmt. An einer äußerst überiid)tlid)en Tafel wird uns eine Gesa-iwte der Ersa ließung der Lstalpcn von Jahr zu Jahr während des 19. Jahrhunderts gegeben, die Entivicklung der Felsiletterci (Nordrand der heilten ijinnc' läßt sich verfolgen, der Einfluß des Schisports auf den Alpinismus ist fcugefteilt. Auch das numerische Anwachsen der Bergsteiger, nach Männlein und Weiblein, führerlosen und Fuhrer- buiiUen, wird durch die 600 Zinniigürchen der Tot.nc.rd-- beüeigcr symbolisch veeanichaulichi Aus der Gegenseite berichten Labeilen über das Anwachsen des Alpenoereins und des Hutten- Besuchs, über die Entwicklung der itartograpbie. Man konnte Lso von einem Kabinett deS praktischen und einem des orgai:/ :n Alpinismus, ober beutlicber vom Wirlen ber Gesamtheit «er Wirksamkeit des Einzelnen sprechen. Im Saale des letzteren — Xie Reichst Heater-Konferenz trat am Frei lag vormittag im ReickstagSgebäude mfammen sic sott sich mit den Vorarbeiten für em zu schaffendes Rcichstbeatergescn beschäftigen. Tie Verhandlungen umfassen zwei Teile, einmal die önentlich-rechtlichcn und dann bie vrivatrechllichcn Verhall niste des Sckcuispielerstandes. Tie Monieren', beichäi'iigi h zunächst mit der stautwnsleistung. ES wurde angeregt, daß aue.i die Unternehmer von Vartetss und ähnlichen Instituten per rilichtel werden sollen, Kautionen zu stellen. Tic Verhandlungen werden morgen fortgesetzt. — TesinfektionStraft der Hohenfo n n c Ter alte Glaube an die Hell kraft der Sonne hat, rote neuere llntct ludjungen immer deullicher zeigen, zroeisellos viel Berechiigun'. Tie strahlende Energie, die von ihr ausgeht, hat einen itarlcn irinsluß aus die Organismen. Sie wirkt enuveber tötend oo , belebend uno stärkend. Tas erste tritt ein bei mfektionserregendcn Mikroorganismen, deren Entwicklung ausgehoben bOtr stark g. hcmmt wird, bas zweite bei dem mcnichlicken uno tieiischen Crga« iiismus, ber sich der Infektion leichter erwehren kann. Tabci spielt bie Jnternität ber Svnncnstrablung, ber Unter chied zwischen Lief land sonne und Höhensonne eine große Wolle. T le tonnten Stabsarzt Flemming und Tr. E r »s i u s , roic j in der „Teutschen Medizinu'cken 'L-ock, n'christ" mittcilten, o Ballonfahrien beobackten, Oie sie in Regionen zwecken 5><>) ui 6(JOO Di eiern aussühnen. Tie batterowe, o. y. batte nr;i toter.. A. inung Der Sonnennrahlung in bie er Höhe war ans Taberl bazlllen Dreimal so groß als in der Liefe Ja, es gelang sogar. oen Ausbruch einer versuchsweise erzeugten irankheit a if bie Bieisc vollkommen zu verhinvern, so oaß man geraden v- einer bcsinjiziercnoen Winung der Höhensonne spr>> . tor.- — Kurze Nachrichten aus Kunst uno L ; ; en schait. In ünstcr i W in am 1 1. o. ber •. c i- Tomta^uular u.to väo wicher Hauspralat T.'. ir.uo;. et jiir^ Jo' Hannes Hartmann im 83. l'eoensjabre gestorben. politische Wochenschau. Gicizen, 16. Dez. Der bcut;d)-cngli|d)cn Aussvradic ist .n der UntcrbauS- bejprechung am TonnerStag nidits besonderes mehr hinzu- gesügt worden. Selbst Lord Deressord wiederholte die mehr- sach gehörte Redensart, es wäre ein Verbrechen, wenn ein •trieg zwischen den stammvenvandten Vollem begonnen würde. Tas hört sich gut au, ist aber wirklich kaum mehr denn eine Phrase. Daß die beiden fllcidje in einem gespannten Verhältnis leben, läßt sich doch u^cht mehr bestreiten, wurde von mehreren Unterhausredueru and) zugegeben. Nicht der Neid über Deutschlands Expansion lei.e als Beweggrund die englische Politik, versicherte Sir Grey. Hatte er territoriale Expansion im Auge, so mag die Behauptung wohl stimmen, denn wir haben unS in dieser Beziehung nicht ausgedehnt. Anders verhält eS fiel) mit den wirt- ichastlichen Er.olgen Teutsch.'ands. Diese Rivali.ät spielt in der englischen Politik dod) wohl zweifellos eine große Rotte. Und ist die Vergrößerung unserer Flotte, die den Engländern ein so großer Tom im Auge ist, nicht aud) eine Expansion, bie den britischen Staatsmännern Sorge macht und zu der Einkreisung. Politik den Anstoß gegeben hat? Die Gegensätze sind nicht wegzuleugnen, und ein Funke kann bas Pulverfaß zur Entladung bringen. Lin solcher Funke braucht nicht von verbrecherischer Hand ae- fdjleubert zu sein. Wenn Sir Grey eines Tages aus nationalem Gmnde, vielleicht bei einer ähnlichen Spannung wie bie bes letzten Sommers, Teutsdstand zum Kriege heraus- fordern würbe, so wäre wahrscheinlich Lorb Beresford her letzte, ber ben englischen Staatsmann bes Verbrechens am klagen würbe. Zwei liberale Rebner haben im Unterhausc nochmals bar auf hingewieseu, wie ein besseres beutsch- eirglisches Verhältnis erreicht werben könnte. Sir Nor- man meinte, die englische Politik müsse Deutschland die llcberAeugung beibriugen, daß die englische Flotte niemals dazu benutzt würde, Deutschlands Ausdehnung in irgend einer Weise entgegeuzutreten, wenn nidjt Englands Qntcreffc und Ehre auf dein Spiele stehe. Das mar also eine deutliche Kritik von Sir Grens Marokko-Politik. Der liberale Ab- aeorbnete Jones würbe nod) bcutlicher, inbem er crtlärte, bie Beziehungen zu Deutschland lönnten nur durch bic Abkehr von der Politik der Herausforderung verbessert roeiben. Es bricht sich allo im Britenreiche langsam bie Er- kenntnis Bahn, Die mir in Tentschlanb längst besitzen. Die Zeit liegt noch nicht lange zurück, wo in Engi an b aus Sorge vor bem wachsenden Konlnrrenten dem Volke planmäßig die Gesvenstpnppe der Jnvastonsgesahr vor Augen geführt wurde. Roberts unb Beresforb waren an derAusstaffie- iuiig bieses Gespenstes nicht ganz unbeteiligt. Unb bie „Drcabuoughts" wurden luciier geoaut. Heute hat in England wohl niemand mehr Besorgnis vor deutschen Angrifss- absichten. Der Philosoph von Hoheusinow hat, das weiß man drüben, schwerlich Lust, zur Bereick-emng feiner Lorbeeren Mars in Anspruch zu nehmen. Und der Kaiser hat es ja direkt aitsgesprochen, daß unter seiner Reg.emug der Friede erhalten lucioeu solle. Es ist menwürd.g unb aufiailenb, daß gerade unter solchen Zeichen unb Verkündungen Deutschlands Feinde im ganzen Umkreise fiel) so vermehrt Haden. Ten erfolareichen Franzosen und Engländern schließen sid- —der Besuch Sasonows in Paris hat das gezeigt — die Russen enger an. Und immer sind es die hilflosen unb scywamen Reiche, bie von ben Stärkeren verarmt unb zerstückelt werben: die Türkei, Persien, China. Bei aller Gegnersd)aft gegen neue Steuern: hüten wir uns, Matznahmka gcgea die ep onagr. Berlin, 15.Dez. Tem K i 2age getretenen Tatfackcn ciiißc.cdci rotrb unb das 'to n : .i getroiicn werden, um in Zuka tntgenentreten zu fönnen. Tic Ucbcrwack'ungsdcslilnniu^igcn in den Dcrstcn dürsten verschärft werden, auch sollen sckr.uc nn- geleitet wcrd.'n, um ben Verrat tron Kvnstruktiansgeb.- nn,i n Erwägungen angcfieUt^cui besonderes T c l ekt i v ko r p s s_iir llcberroad u i erhebliche V e r i ch ä r fu n g mungen zurzeit ? ib.ii kann, ist nidji sidrer, da iai|äd).id) bie^e Regelung nach d?n Abächten der zuständigen Stellen dem neuen strasgefetzbuch voröelulten bleiten sollte. Ta aber b.c^cS Gesetzbuch frühesten- in 8—9 Jahren in Kraft treten kann, wohl schon iuiber einer Regelung cntgcg n.eistyrr weiden. Vcab- lidjtigt ist, die.c Bestimmung.m nanv.utlid) für Ioldie ?> ä 11e ju verschärfen, in b.mn Ausländer Teutscke -um Verrat verleiten. Ab.r auch die Strafen für die Landesverräter sollen bedeutend verschärft ro.rofn. —~— ...... —- - ...... — 3ur Lröffuung der neuen h.lsisjreu Sländckammcr. rb. Darmstadt, 15. Dez. Tie sämtlichen Mitglieder der Zweiten Kammer sind von der Großh. Einweisungskommission zur vorläusigen Konstituierung der Ziammcr auf TienStag, 19. Dez., mittags 12 Uhr, nach dem Sitzungssaal im Srändehaufe emgeladen worden. Der Akt dieser vorläufiger! Konstituierung vollzieht sick) nach den Vorschriften der laudständischen üe|cnä|b5orbnung in zicmlick) einfacher Form. Nachbem sich die Abgeordneten in ber Kanzlei als arrwesenb augemclbct unb im Sitzungssaal versammelt haben, erscheint bic Großy. Cinweifungsiommishton unb bereu Wortsithrer nimmt ben, Platz bes Präsibcnten ein. Er fdjreitet bann nach einigen emleiteriden Worten zur Feststellung ber Präsen-listc unb dcr Zahl der anroeieuoeu Mgeorducteu, wobei diese alphn ■ betisch ausgemsen werden uno mit „hier" antworten. Rach der jetzigen Geschästsordnu läufigen Konstituierung der Hammer nur die Anwcfenheii von 2 7 Mitgliedern erforderlich, also mehr als di.- Hälfte der bisyeriaen 50 Abgeordneten. Ta die Zakst dcr Landtagsmaudatc durch das neue Wahlgesetz auf 58 erhöh! worden ist, so wird dementsprechend auch in Zukunft die von 30 oder 31 Mitgliedern festgesetzt werden müssen. So lange aber diese Abänderung nicht erfolgt ist, wirb sich bie Emweisungstomniissiou nad) ber bestehen den Vorschräst ridsten unb die vorläufige Konstituierung schon bei 27 Mitgliedern vollziehen müssen. Tie Frage wird aber laum eine praktische Bedeutung gewinnen, da er fahrungsgemäß sich stets sasl sämtlillie Abgeordnete zur Eröffnung der Kammer einzusindcu pflegen; bei der Kou Htuieiung vor 3 Jahren waren es deren 46. Der Wortführer der Einwcijungs-Kommifsion hat nad) erfolgtem Namensaufruf festzustellen, wer das älteste Mil glied des Hauses ist; dieses beruft er dann als Alterspräsident, übergibt ihm das Verzeichnis der Akten über bic Lanbtagswahlen unb erklärt, indem er ihm den Platz bc • Präsibenten überläßt, die Zweite -dämmer für vorläufig konstituiert. Die Aufgabe deS Alterspräsidenten bestehl allein in idem Vollzug 6er Wahl der drei Kammerpräsident, u, die durch Stimmzettel erfolgen muß. Ist dies geschehen. Aden • Artikel. kolade- ns, täfel* und io In Packungen ßT üeultadt $ [.ßeidiäit tsfes/ Motmieren, ier bkudien, n, ichen- il, IW* -.and.Ptoc^Ml rasend l rffij ihl Billigst« ft«* e & sPdchen ein u"11 lenstüflde S-- Der italienisch-türri.che Krieg. In Ermangelung kriegerischer Ereignisse im Felde wird der Zeitungskrieg zwischen Italien und der Türker ausgiebig fort^cfc^t * Rom, 15. Tez. Das türkische Kriegsministerium veröfsent- licht eine Depesche des Kommandanten der türkrschen Truppen in Ben-Ghasi, welches be,agr, bau die Italiener Dumdumgeschosse und andere Explosivgeschosse verwendeten, die durch die internationalen Uebcreinkommen verboten sind. Der Kommandant soll auch angekündigt hoben, italienische Munitionskisten mit Dumdumgeschossen nach Konstantinopel zu senden. Diese durch den türkischen Minister veröf.entlichte Nachricht entbehrt, so erklärt die Agenzia Stefani, jeder Begründung. Es genügt, auf die Tatsache hinzuweisen, daß bisher keine Munttions- kiste den Italienern vom Feinde genommen worden ist, denn er wurde stets geschlagen. Rom, 15. Tez. Aus Tripolis, Ainzara, Tatjura und Homs ist nichts neues zu melden. Kundschaster und Flieger bestätigen, daß das Gebiet nördlich von Aftzies fast völlig vom Feinde geräumt ist. Ein Teil der Türken soll sich in Garian, ein Teil in Azizies befinden. Bei den Türken sollen noch etwa tausend Araber von Gebe! und aus Zavia, sowie einige Häuptlinge aus anderen Ortschaften, jedoch ohne Mannschaften lein. Es sind Anzeichen vorhanden, daß die Araber die Türken mit der Absicht, sich den Italienern zu unterwerfen, verlassen. Aus Ben-Ghasi wird nichts neues gemeldet. so übernimmt der erste Präsident den Vor,ist und e§ steht dann im Belieben des Hauses, sich zu vertagen oder auch sofort die Wahl der beiden Schriftführer, die Brldung der ständigen Kammerausschüsse und des landständrschen Mitglieds der S taats schuld eu-Verwältung vorzunehmen. In der Regel erfolgt jedoch die Bildung der Ausschüsse usw. erst am zweiten Tage, um den verschiedenen Fraktionen Gelegenheit zu geben, sich über diese meist nicht leichte Aufgabe auszusprechen. Zum ersten Präsidenten der Kammer durste, tote schon früher bemerkt, der nationalliberale Abg. Oberbürgermeister Köhler und zu Stellvertretern wieder die Herren Oekö- nomierat Korell (B. d. ^.) und Justizrat Dr. Schmitt (Zentr.) ernannt werden. Die feierliche Erössnung der Ständeversammlung erfolgt dann am Mittwoch, 20. Dezember, mittags 12i/2 Uhr, tm Großh. Residenzfchloß durch eine Thronrede des Großherzogs. ** Ein verschwundener Abgeordneter. Der Landtagsabgeordnete und frühere.Bürgermeister I 0 u st von Butzbach, dessen Mandat noch drei Jahre gültig ist, ist verschwunden; dem Einweftungsk'ommissär der Zweiten Kammer ist die an Joutz ergangene Einladung zur Erössnung des 35. Landtags am nächsten Dienstag als „unbestellbar" wieder zugegangen. Erkundi-gungen bei der Bürgermeisterei Butzbach sowie beim Kreisamt in Friedberg ergaben, daß Joutz verzogen ist, die in Frankfurt und Bao-Nau^eim eingezogenen Erkundigungen — er sollte dort gesehen worden sein — hatten bisher keinen Erfolg. Die Reichstagrwahlbewegung. Aus dem Wahlllreis Glebeil-Grunbcrg-Ridda. Vom Wahlbureau für die Kandidatur Erkelenz erhalten wir einen Ueb er blick über die erste Woche der liberalen Wahlagitation im Gießener Wahlkreise: Die erste Woche liberaler Werbearbeit zur kommenden Reichs- tagswahl liegt hinter uns. Nach dem glänzenden Austritt in Gießen haben in einer Reihe anderer Orte des Wahlkreises Versammlungen stattgefunden und die ersten Zusammenstöße mit den gegnerischen Parteien haben gleich für die nötige Feuertaufe der Wahlredner gesorgt. Der Kaitdidat selbst, Herr Verbandssekretär Erkelenz, sprach am 9. Dezember vor stimmungsfroher Versammlung inL 0 llar. Ein soziatdemokrackscher Reoner aus Frankfurt versuchte dort für seine Partei mit norddeutsche sozialdemokratischen Dtethoden zu arbeiten. Bei Schluß der Versammlung verlieb er mit seinen Freunden den Saal in dem Gefühl, daß man in Overlnu-u nicht nou/ £.iiart"|uÄ-r Mcth^oc agitieren darf. Am 11. Dezember war eine glänzend besuchte Versammlung in Da ub r tage n. Herr K r u m m-Gieszeu versuchte in sachlicher und anständiger Art die Gedanken seiner Partei zu vertreten. Aber er wird Eount den Abend als einen Erfolg empfunden haben. Am 13. wurde dann den Rednern zu Gemüte geführt, wie auch moderne Verkehrsmittel gelegentlich störrisch werden können. In Rüttingshausen uno Grünberg sollten Versammlungen sein. Aber nicht weniger als acht „Pannen" zwangen schließlich dazu, Rüttingshausen nicht zu besuchen und sich auf Grünoerg zu DCiiymin'. 11. Fünizig Personen waren int ersteren Ort leider vergeblich erschienen. . Ter Verlaus in Grünberg war gut. Der Führer der nationalliberalen Partei sprach sich recht günstig aus über die Rede des Herrn Erkelenz.^ Während Herr Pfarrer Schick eine Lanze brach für den Antisemiten und resigniert sagte: wer dann das deutsche Vaterland schützen sollte, wenn cs öe.ue kon,ervaooen ^bgeoroncten mehr im Reichstage gäbe? Herr Erkelenz mußte Herrn Schick daran erinnern, daß bisher die Schützer des Vaterlandes, die Soldaten aus den Kreisen der Bauern, Bürger und Arbeiter gekommen wären, lend oum an luu/ngen Omztcren üu-j diesen Kreisen könne es nicht fehlen. Am 14. waren zwei Versammlungen in Geilshausen und Londorf. Herr Erkelenz entwickelte sein Agrarprogramm vor den Lauern dieser Ortschaften und fand uneinge,chrünkt Zustimmung, während die Herren Redakteur Münz und Sekretär Kuhlmann die Sünden der schwarz- blauen Reaktion beleuchteten. Von Tag zu Tag werd letzt das Versammlungsleben lcbhaster. Am kommenden Sonntag hat der liberale Kandidat in sieben Versammlungen zu sprechen, wobei noch sieben andere Redner Mitarbeiten. Herr Prof. Urstadt und Herr Kuhlmann hielten bereits Versammlungen ab. Und von dem Augenblick, der uns die liberale Einigung als Tatsache beschert, werden hoffentlich die Sck-aren der Mitarbeiter waä)fen. Nächsten Dienstag spricht Herr Erkelenz mit Herrn Pfarrer Korell in Nidda. Im Wahlkreis Wetzlar-ckUenkirchen ist, wie uns aus Weilar mugeteUt wird, zwischen den Christlich-Sozialen, der fortschrittlichen Volkspartei und den Konservativen vereinbart worden, die öffentliche Wahlagitation in der Zeit vom 23. b is 28. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar ruhen Anlassen. Tie Zentrumspartei stellt Ljre Wahlagitation für dieselbe Zeit ein mit Ausnahme des 1. Jan., an welchem sie nachmittags 3 Uhr eine Vertrauensmännerversammlung und daran anschließend eine öffentliche Versammlung abhalten will. Tie Sozialdemokratie will ihre öffentliche Agitation ruhen lasjen vom 22. bis 26. Dezember. Von den in Frage kommenden Parteien haben nur die 'Nationalliberalen die Anregung, einen „Waffenstillstand" für die Feiertage p vereinbaren, ablehnend beantwortet. Tie württemberglschen Konservativen. Stuttgart, 16. Dez. Das Organ der Württemberg i s ch e n Konservativen, die in Stuttgart erscheinende „Retchspost", teilt mit, daß int 13., 15., 16. und 17. württembergischen Wahlkreis leine konservativen oder bündlerischen Kandidaten aufgestellt werden. Als Wahlparole wurde von der konservativen Parteileitung der Grundsatz proklamiert, feine (Stimme einem Natio- ttalliberalen, Demokraten oder Sozialdemokraten. Die Zukunst Chinas. Petersburg, 16. Tez. Die „Rowoje Wremja" meldet aus Peking: Ter chinesische Ministerrat entsandte eine Delegation mit dem bekannten Politiker Panschae nach Udschana zwecks Unterhandlungen mit den Rebellen. Die Regierung wird den Rebellen den Vorschlag der Errichtung eines konstitutionellenStaatenbundes mit doppelter Spitze, einem erblichenKönigund einem gewählten Präsidenten machen. Tie Realisierung dieser monarchischen Republik wird in Regierungs- und Tivlomatenkreisen bezweifelt. Eine chinesische ZeUung meiöet aus Tschungling, daß in Wutaschau; vier Missionare getötet wor- den seien. Ans StaOt nnd Land. Gießen, 16. Dezember 1911. • * Tageskalender. Stadttheater: Sonntag nach- mittag 3)4 Ubr: „Polnische Wiufchast-: abends 1% Uhr: »Tie 2chnengallerie." Colosseum: Täglich Vorstellung. Kinematograph: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglich Vorstellung. W e 1 c> n a ch l s - A u s > ü h rang 111 der neuen Aula Sonntag nachnütlag 5 Uhr. ♦ ** Vom Deutschen Buchdrucker-Verein geht uns folgetides zu: An die Auftraggeber des deutschen Bucy- druckgewerbes! Im deutschen Buchdruckgewerbe tritt nach abermaligem Ablauf der jeweils fünfjährigen Tarifperioden am 1. Januar 1912 der von Arbeitgwern und Arbeitnehmern neu revidierte Buchdruck w-Loyntarif in Kraft, der wiederum für fünf Jahre giL. Mit der Einführung desselben ist eine je nach den örtlichen Verhältnissen auf 10 bis 15 Prozent festgesetzte Lohnerhöhung verbunden, die den Arbeitern als Ausgleich der verteuerten Lebenshaltung gewährt worden ist. Die Buchdruckerechesitzer finb nicht in der Lage, diese Mehrbelastung selbst zu tragen und sehen sich tnfolgedessen genötigt, ab 1. Januar die Lruckpreise entsprechertd zu «rrhöhen. Die geehrten Auftraggeber des Buchdruagewer^es bitten wir, hiervon Kenntnis zu nehmen und die um das nouvendtg,te Maß zu erhöhenden Preise zu bewillig m. Leipzig, im Dezembi r 1911. Der V0rstand des Deutschen Buchdrucker- Vereins Dr. Petersmann-Leipzig, Vorsitzender Wilhelm Bär-Leipzig — L. Baltz-Berlin — M. Bauchwitz- Stettin — Albert Brofchek-Hanwurg — Geh. Kommerzienrat Georg Büxenstein-Berlin — Otto Edler-Hannover — I. B. Gratzl-Deünchen — Ernst L>aberw..d-Lrtpz:g — Wckhelm Karras- Halle — i?r. Viktor Klinlhardt-Leipzig — Eugen Mahlau-Frank- surt a. M. — Max Neusch-Breswu — A. Neoen Du Mont-Köln — Geh. Kommerzienrat ur. I. Neven Du wtont-Estratzburg — Kommerzienrat Hans Oldenbourg-Ncünchen — Eugen Rieger- Stuttgart — Georg Wagner-Posen. Franz Kohler, Generalsekretär. * * Lehrerpersonalien. In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Schwabsburg, Joh. B a st i a n aus sein Nachsuchen. * * Ernannt wurde der E:t^ueraufseheraspirant Gefangenaufseher am Landes^uchthaus Marw.llchlotz Val. Kissel, zurzeit in Alsfeld, zum Sleuerausfeher und ihm der Auffichwbezirk Alsfeld mit dem Wohlwrt Alsfeld zugewiescn. * * Studeutljche u Ul e r r l chtsk u rse für Arbeiter lind Unterbcamle. Am Sonntag vormittag findet eine Führung durch die U n iv e rj itü ls - S a mm l u n g alter Kunst mit vorausgehendem Vortrag statt (KoUegiengebäude, Ludwigsiraße 23). * * Sta dttheater. Auf die beiden Vorstellungen des morgigen Sonntags, nachmittags „Polnische Wirt- f chaft", abends „A h ncn g0 ler ie", sei nochmals hin- gewiesen, da beide Werke in den bisherigen Vorstellungen stets außerordentlichen Beifall errungen haben. Beide Vorstellungen werden bei kleinen Preisen gegeben. • * 41 un |t oe r e 1 n. Tie gegenwärtige Ausstellung ist nur noch morgen Sonntag von 11 bis 3 und am Montag von 11 bis 1 Uhr geöffnet. Von Dienstag an bleibt die Ausstellung wegen vollständigen Wechsels der Gemälde vier Tage geschlossen. Es gelangen dann einige für den Turnus angemeldete Gemälde zur Ausstellung, die aber auch nur kurze Zeit hier bleiben. Verkauft wurden noch „Mecklenburger Bauernstube" von H. Koberstein-Berlm und „Tiroler Bauer" und „Tiroler Bäuerin" von G. Rötzler-München. • * Die Anlagenmusik fällt morgen aus. ** V 0 m Ausschuß der © t u b i e r e n b e n. Wir werden um bie Mitteilung geoeten, baß infolge einer Verwechslung in vem Personalbestand dec Universität als stellv. Vorsitzender im „Engeren Ausschuß" stud. jur. Adolf Mathes genannt ist. Tas Amt des stellv. Vorsitzenden im „Engeren Ausschuß" wirb in diesem Semester von der Verbindung „Adelphia" verwaltet und zwar von stuo. phü. Karl sJJt arhe s. ** Heber die Lehre des Mainzer Katholikentages sprach im ,,'a iab ’ m i f cbe n V 1 smarabund" Generalsekretär Wahl. Ter Vertreter des Bundes begrüßte du: Aistvesenden und betonte, daß katholisch und ultramontan nicht gleichzustellen fei. Katholisch wird in religiöser und ultra- montan in politischer Beziehung gebraucht. Ter Redner führte ecwa aus: Jeder Katholirentag hat eine doppelte Natur. Erstens soll er den Opsergeist und das Pflichtgefühl gegen den Papst stahlen. Zweitens treten Redner auf, deren Reden vorher genau zusammengestellt |inb, die über politische und kulturelle Gebiete sprechen. Ter Zentrumssührer Groeber meinte dieses Jahr, „wir stehen am Vorabend großer politischer Kämpfe, die im Winter ausgefochten werden sollen, daher ist es unsere Pflicht, einig zu sem . Nur streng ultramontane Reoner würden zugelassen, daher^kornmt eö, daß Leute wie Prof. Schell-Würzburg nicht zum ^pr euren l’uinen. kji.uiui Muii.ui habe uciiia-d» zur Einrg- teit geniahrck Jeder Zwist solle ein Jahr zucückgestellt werden! Ttesec Satz stehe wohl aus guten Gründen nicht im offiziellen Festblatt, aber er wurde gesprochen. Weiter gelte der Kamps Ballestrem habe gesagt, „wir sind die beste Garde des Papstes". Marx: „können wir es dulden, daß immer starker der Rus ertönt, die Schule gehört unter das Regi- rnciit be/ Staates,^ nicht dec Kirche?" Galen habe gegen ba$ ^üchstsrecht des iLtaates über die geistliche»i Orden gebrochen. (Eesuuen und dre Schwestern vom heiligsten Herzen Jesu.) Selbst gute Katholiten, Professoren und Richter, hätten sich gegen sie gcioanöt. ckie Schwesiern, die einen Sitz in Elsaß hatten, errichtete n dort eine förmliche französische Kolonie. Atan sollte sraiizosisch beten, da her gotteSsürchtige Franzose Golt mit Sie ES,.“ nr>?e\‘beL putsche nur mit Du. Die Borromäns- Enzhllna, die die scharssten Angriue auf die deutschen Protestan- ten enthielt, touroc als $JtaturnoüDenoigtcit bezeichnet. Rechts- amuali viunips-i'-^unchen habe nicht nur konfessionelle Schulen, solidem auch lathoiische Tanzvereine verlangt. Der 'Jintimober- miteneib, der ieoc jreie Forschung an tachoiischen llnioer.itäten unteroinöet, sei in ieder Beziehung verteidigt worden, lliilverfi- tatsprosc,ioren wurden auf Dem Katholikentag in einem Atem Bei eintretendem Tamvetter iqb Schnee und Eis zu ent- »'Oelungsprämien 1 fernen; bei Schneefall muß dns Trottoir rein gekehrt und .. 1;. einem äunben 50 oies bei fortdauerndem Schneefall, so oft als nötig, wieder- j Äfchü Luittutii vor holt werden. Der Verein der Hausbesitzer hat mit Oer Winter werden die Hausbesitzer an die Einhaltung der Polizeiverordnung erinnert, wonach bei Glatteis das Trottoir genügend mit Asche oder Sand bestreut werden muß und zwar längstens mit Mlauf der ersten halbni Stunde nach Entstehen des Glatteises, und wenn dieses in der Nacht entstanden ist, spätestens bis 7x/a Uhr morgens. M im MM un Jtagung in M atenGefLn'güi mchnet. Der am 27, Ap Mel/e £). ')?. war . Ip a/s Knecht 1 j’.m Heinere Betr- Zurechn Der 48 Jahre alt M als Bevollmäch^ j Grundstücken besb p Oberhessens verst rj aber wider sein ?! alte Frau hatte >.7M quittiert. Er !.fiht, und fing eine rite er nicht wenige it einen großen Pro ::lor. Der Richter ii einem Querulant iloien waren, richt! jrin er geradezu u ijvb. Er hat sich l verantworten. D Äich hintergangm is .ücht und Amtsgerick 1 bringen. Währen chen zuhöck, entfte' mchnungsfähigleit Adlung aus, ihm zu lassen. U 'Hraun,e;J Sfllärung • ta bat vo dem Gießener Wach-, Schließ- und Trottoirreinigungs- Jnslitut die erforderlichen Abmachungen getroffen, um für seine Mitglieder ein Abonnement zu ermöglichen, das den Hausbesitzern nicht nur diese lästigen Pflichten abnimmt, soiidern durch pünktliche und sachgemäße Befolgung der Polizeivorschriften Unannehmlichkeiten, wie Bestrafung oder ^chadenserjatzansprüche, von den Wonnenten fern hält. ES wäre zu wünschen, daß von dieser Einrichtung, die der tzausbesitzerverein jedoch nur für seine Mitglieder geschaffen hat, recht zahlreiche Hausbesitzer Gebrauch machen, Damit eine für die Verkeyrssicherheit im Winter und für die Allgemeinheit wichtige Frage eine befriedigende Lösung ,indet. Landkreis Gießen. = Hausen, 15. Tez. Auch hier hat sich das Bedürfnis nach einem großen Saal herausgestcllt. Gastwirt S ch a r b t hat mit ben Vorarbeiten zu einem neuen Saal bereits begonnen. Kreis Schollen. a. Schotten, 15. Dez. Durch die beabsichtigte Ec- schließung von Baugelände scheint sich die Bau tust zu beleben; bei Ausführung der Projekte erhält Schotten mehr und mehr ein garten st abtähnlicheS Gepräge. — Tie elektrische Beleuchtung eines Teils der Vorstadt wird diese Woche in Gebrauch genommen. — Zum Umbau beS Bahnhofs sollen 99 000 Pik. vorgesehen sein, eine Summe, oie kaum hinreichen dürfte, die Betriebsanlagen den Bebürs- uissen entsprechend zu gestalten. Es wird allgemein ge* wünscht, ein ansehnliches Bahnhossgebäube zu erhalten. — Tie Furcht vor der Lia ul- und Klauenseuche hatte in dec Ätachbarschaft ein hastiges Ausführen der Haus- ichlachtungen zur Folge. Da aber die Seuche sehr vereinzelt und nicht bösartig auftritt, hat sich die Furcht gelegt. mit blöbgcfoffc’.ten 53m: 1 nln;eintrinf'evn her Großftabtspeliiiüen genannt. Es sei höchste Zeit, den srechen Angrissen entgegen- zutreten. Als es England gewagt habe, ein Anssichtsrecht über Deutschland zu beanspruchen, hat sich das deutsche Volk wie, ein Mann gewehrt. Wer dem deutschfeindlichen, kultur- und wissen- schaftfeindlicyen Rom steht es noch gleichgültig gegenüber. Auch bie konservative Partei, bie oft mit bem Zentrum zufammengehe, richtet sich in ihrem neuesten Kalenber S. 13 gegen ben Ultra* montanismus. Der Vortragenbe forberte bie Anwesenben auf, ben Bismarckbnnb mit Wort unb Tat zu unterstützen. „Nach ber Satzung bes akabemischen Ausschusses bars keine Tisknssion stait- finben. Ungeteilter Beifall ber Zuhörer würbe.dem Rebner zuteil. ** Stenographie. (Ver,piuet emgtgangenj Am letzten Samstag feierten bie Gabelsbergerfchen Sienographeiwereine am Gymnafium, Realgymnafium unb an der Oberrealschnle im Philo- lophenwald ihr Stiftungsfest im Anschluß an ein Verbanbsschreiben overhestischer Schülervereine. Der Vorsitzende des Vereins am R.-G. unb an der O.-R. Weber dankte den Gasten für ihr zahlreiches Erscheinen, die Hoftnung aussprecheno, auch in Zutunst das Gabelsbergcrsche ©intern an ben Schulen gepflegt zu lehen. In der Festrede legte der Bezirksleiter, stuo. theol. Berger, bie inneren Vorzüge des Gabelsoergerichen Sy,Mns bar. Herr Loh überbrachte im Namen des Männervereins nnb ber „Stenv- graphiichen Ge,ellschaft" Glüawünsche. Herr E. Meyer, Vor- fttzenber der „Äkadeimisck-en Vereinigung" und Herr H. Roloff, lajlofien sich diesen Wünschen an. Mehrere muzikcnische Vorträge, cm gut gespieltes Theaterstück, einige humoristische Einlagen, Ver- ifliung und Saalpvst sanden großen Beifall. Ten Schwß bildete ein flotter Tanz, der Jung unb Alt bis zum frühen Morgen zu- lammenljieit. Bei bem Preisfchreiben erhielten ersten und Ehrenpreise: In 200 Silben: 1. und Ehrenpreis E. Weber, R.-G. Gießen. In 180 Silben: 1. Preis R. Weisenberger, Seminar uciedberg. In 160 Silben: 1. und Ehrenpreis W. Jordan, O.-S. G.; 1. Preis Fr. Koch, G. Friedberg. In 140 Sllben: 1. unb Ehrenpreis K. sJJieib, O. S. Gießen; 1. Preise: R. Sck;midt, R. G. G., E. Kramer G. G., O. Hornberger G. G., H. Müller G. G., R. Fourier G. G., O. Trapp G. G., E. Geitz R. G. G., W. Krapp S. Fr. In 120 Silben: 1. und Ehrenpreis: E. Höxter O. S. G., G. Egly R. Fr., W. Weller O. S. G., R. Schäfer G. Fr. In 100 Silben: 1. und Ehrenpreis: L. Wahl G. Fr.; 1. Preise: H. Schenk R. G. G., W. Goldschmidt R. G. G., E. Vingel O. S. G., A. Langer R. Fr., Ph. Winkler G. Fr., H. Euler O. S. G. In 80 Silben, 1. und Ehrenpreis: K. Heil O. S. G.; 1. Preise: K. Herzberger O. S. G., E. Nelken- swck R. G. G., K. Lang G. Fr., H. Schütz R. Fr., H. Spitz- nagel O. S. G., H- Nachtigall O. S. G., H. ÄLüller O. S. G. In 60 Silben: 1. und Ehrenpreis: M. Sadowsky O. S. G.: 1. Preise: E. Brück O. S. G., H. Krämer O. S. G., F. Köhler R. G. G., H. Fuhr R. G. EL, W. Schlehenbecker N. G. G., F. Schlicphake N. G. G., W. Klingspor G. G„ W. Gemmecker G. G., O. Bvpf S. Fr., H. Müller O. R. G. ** Sachbeschädigung. Drei von auswärts zugereiste angetrunkene Haudwecksburschen passierten heute nacht 111/2 Uhr die Schulstraße, um eine Schutzuiannspatrouille zu suchen, bei dec sie sich als obdachlos melden wollten. Einer davon zertrümmerte dabei an einem Laden eine große Erkecscheibe. — Die Personen, die in der letzten Zeit zahlreiche Erkerfcheiben durch Schnitte beschädigten, sind von einer Schutzmanns- Patrouille bei Ausübung ihrer lichtscheuen Liebhaberei erkannt und zur Anzeige gebracht worben. ** Trottoirreinigung von Schnee und Eis und Streuen bei Glatteis. Beim herannahenden Der Arbeiter I. iS Nre alt uw .trafanitalten zugebc »strafen erlitten Stahle und (Straf Zuchtbaus ve Wud und das! yr geständig und i « Ä Friedberg ■ W er verba ° noch bei dem A le-, um snne Vo 2 teltgniert zugibt ? mißbrauchte »ei Fällen ^Nter Auss Da gegen dk 5 tzalue nlfptt < Tezember w , -SB e X Entwu jüj inb« t wgm. ®“ b ? ! Äugust San" der Revolver erschossen, f , andere Kinder, 0 a sind bald n S Verletzung iffi anderen Kinder iirb gezweiiel Kietz ©tartciiliurn und Rheinhessen. (M) Offenbach, 16. Tez. (Priv.-Telegr.) Der 20-jährige Fabrikarbeiter Franz Lotz hat nach dem Besuch eines Mine* matographentheaters auf ojfeuer Straße aus Ei,ersucht seine siebzehnjährige Geliebte Mathilde Müller durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt. Kreis Wetzlar. — Wetzlar, 15. Tez. In der heute in Frankfurt a. abgehaltenen Aufsichtsrats-Sitzung dec BuderuLschen Eisenwerke berichtete der Vorstand über bas voraussichtliche Erträgnis des laufenden Jahres. Trotz der bisher unbefriedigenden Preise für Roheisen und einzelne Gußerzeugnisse, besonders Llluffenbruckrohre, wirb dank ber durch Betriebsverbesserungen eingetcetenen Selbstkoslcn-Vec- biUigung der erzielte Gewinn bei den gleichen Abschreibungen wie im Vorjahre die Verteilung einer Dioibende von 6 Prozent auf bas infolge dec Verschmelzung mit ber Zeche Massen erhöhte Aktienkapital von ÜJlf. 22 000 000.— gestatten. Im Vorjahre wurden von Buderus 51/, Proz. Divibenbe auf Dik. 12 500000.— Aktienkapital und von Niassen 6 Proz. Divibenbe auf Mk. 7 000 000.— Aktienkapital gezahlt. Wie ber Vorstand weiter berichtete, herrscht zurzeit in allen Betriebsabteilungen eine lebhafte Beschäftigung. + Aßlar, 15. Dez. Trotz ber herrschenben Dürre bc3 verflossenen Sommers und der geringen Fulterernte ist bec Viehbestand nicht zurückgegangen. Das Gesamtergebnis anflerter, nachdem 68 starben an: Zusammen: weisen andere wieder eine austerordenllich massige Form auf. 1 Stelle unserer heutigen Möbelrollen. 6s wurden die Füße von Blinddarmentzündung 6 (4) 8(8) 6 aus Letzte Nachrichten hast, so scheute ihr nicht zu viel goldene Mrnn pangen. Der billige Scbub^sfaren-Verkauf dauert nur noch kurze Zeit und bietet jedermann Gelegenheit, für wenig Geld ein praktisches und gutes Weihnachtsgeschenk zu erstehen Schuhhaus mitdem Hen Gewähre auf sämtliche Artikel IO Prozent Rabatt Emmericher Waren-Expedition I Fest-Kaffee Giessen Kreuzplatz 9. Kreuzplatz 9. Mk. 1.50, 1.70, 1.80 bei wir der 7(1) 1 4(3) 11(2) 1(1) 2(2) Kl) 2(2) <(1) 2 2 1 1 7(1) 1 8(2) 4(1) 1 1 3(2) 1 2(2) <(i) 3 Wochenbetlfieber Diphtherie Rose cepHS Tuberkulose Uungeuentzinidung anderen Xiuugeu- ßkrmitheilen Herzkrankheiten Schlagfiuß vom 2.—16. Lahr: 9(2) KD $ori8, 16. Ttj. Ter Kongreß deS internationalen MotoryachtverdandeS nimmt einstimmig alle deutschen vortchläae au. insbesondere den detressenö die Abhaltung eines Handicape- neben den Klassenreiinen bei internationalen L-ett- sahrten. And einem Zuge Stettin-Berlin entsprang, während der Zug sich in voller Fahrt befand, ein Rierenkraukhenen Bösartigen Reu- blldungen Selbstmord Berungluckung anderen tirainheiten 66 ist ferner uachgewiesen, daß unsere inodernen Hutnadeln den Haarnadeln eniuanden sind. k-k Seltsame Grabinschriften finden wir ost Griechen und Römern. Einige davon seien hier mitgeteilt: entnehmen sie dem interessanten Beiblatt „der Sammler" GerichtssaaU Berlin, 15. Tci. Ter Obkrbahnassistent deinie. welcher auf dem Schlesischen Bahnhof Summen im Betrage von vielen Taufend Mark veruntreut batte, wurde ivegen Unterschlagung im Amte und UrkundenfäUckung 6u zwei Jahren neun Monaten Ge söngniS verurteilt. Als feinen« t die UtttenAlamingrn entdeckt wurden, ergriff die Fahrfartenverköuscrin Michaeli . btc ebenfalls größere Unterschlagungen begangen halte, b-.c Fluckn und Verübte schließlich in einem Hotel im dar» Selbstmord Amtlicher U)eticroerid)U WelterauSsicbteu in Hessen am Sonntag, den 17. Dezember lvll: Aufhe.ternd, höchstens noch geringe Niederschläge, etwa» kälter, nacht» bi» zu jroft. Irni uni Damen Mark 10.50, 12.50, 14.50 „Zeiten und Völker" (Stuttgart, Franckhsche Verlagshandlung). Lv wird uns auf einer Grabinschrift von einem jungen Pärchen berichtet, das am Genüsse von Pilzen gestorben ist. Er, btei Monate alter als sie, verdiente als Schneider, sie als Wollweberin den täglichen Unterhalt. Beide starben am gleichen Tage, und jo arm, daß der Verlaus ihrer ganzen Labe die Begräbniskosten nicht deckte. Ihre Freunde, ebeniatls arme Leute, schosjen zusammen, stifteten eine Urne und den Stein und mieteten einen Totenkläger. Ter Pontifex verzichtete auf btc ihm für die Leichenfeier zustehenden Gebühren. Eine römische Tarne iit Raubmördern zum Opfer gefallen, und der trauernde Gatte erteilt auf ihrem Grabstein folgenden praktischen Rat: „Wenn du dein Weib lieb Erwachsene: im L Lebensjahr: 1(1) - Marburg, und den iu.i,,c^ujuhrrgen Frueurteorling v ö. von ©tefeen verhandelt. Beide sind angeklagt, miteinanber wider - natürliche Unzucht getrieben zu haben. Ta4 Urteil Iau::te aeaen bat Tlenstfnecht auf vier Monate Gefängnis, roäorenb bex von ihm verführte jugendliche Friseurlehrling mit einem gerichtlichen Verweis davonkam. Summa: 4o (17) öl (luj 7 7(7) Anm.: -itc ui iuuudiiirn gti<-t>*-H Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreibenden iiranl . t auf loh auswärlv nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Tischen, Stühlen oder dergl. ausgehöhlt und diese „Kragenknöpfe' in der Höhlung beteiligt, so daß sich die Möbel aui glattem yuu- bodeu augeiordentlich leicht vom Platze ziehen liegen, ohne daß das angebrachte Hilismittel sichtbar ivurde. Tie jrauen tu jenen Tagen gebrauchten Gürtelschliegen und kleine Haarspangen, die heilte nach 2UUU Zähren noch tininer dieselben sind. Um die Haare ieslzustecken, gebrauchten sie gerade Bronzenadeln mit runden Unopien. die sich von den mobernen Hutnadeln kaum unlerichelden. hat sich das «Mls [t GaiMck Schars Saal bereit tofliwa die beabsichtigt- fr d,e Bautust zu l erhält Scho"e" m« !s Gepräge. 7-^ r Lorstadl M ZM U-nbou w * * s iLanlagen den ®irü M*"' St**: stch di! W 9' ’ 20^ -Telegr-' &&& Schnee unb iit beim tytöMNeit die EiiWlng bei bai and Ksirriü Tottbm s iei echen und wenn dieses: $ 71 j lllji morgen; e unb Eis zu ein ir rein gelehrt uni ft als nötig, ivied :sde.sitzer hat nut TroUoirreinigunge- ien getroffen,mn p ermöglichen, das et: i Pflichten abniiM mH- Bei°lg»ng d,i wie Beslrasung obä bonnenten fern halt : Einrichtung, bte m seine Mitglieder öt- »er Gebrauch n* im Winter unbjb befriedigende Lofmij ter Viehzählung jur die zwölf Gemeinden der hleiigeu . l i>ueisterei beträgt: 148 Pferde, 3436 Rinder. 76b Schafe r/3189 Schweine. Tie Einwohnerzahl der Bürgermeisterei I :-aqt nach der letzten Personenstandsaufnahme 8170 gegen fi |6 am 1. Dezember 1910. -; Braunfels, 15. De». Anläßlich der Großjährig- f .^-Erklärung des Fürsten Georg zu Solms- s' 1 a u n f e 14 bat >?ockwer selbe die langjährigen HosgutSpächter , onr. S t e fl t in Ringelshausen und Friede. Brückmann in klar zu Fürstlich Solms-Braunsel-'schen Oberamttnünnern er- I iMt. Hefsen-Naflau. • Marburg, 16. Dez. Unsere Stabt soll in nächster fit r wei Denkmäler erhalten. Ein Denkmal für den be- r amten Marburger Chirurgen Wilhelm Roser, der hier am l'i. Dezember 1888 das Zeitliche segnete unb ein Kreis- Üriegerdenkmal. Die Aufstellung deS ersteren, die bereits in bieiem Sommer stattsinden sollte, hat sich verschoben, weil »an angeblich Schwierigkeiten wegen dem hierzu in Aussicht j nommenen Platze auf der oberen Ketzerbach bekam: obwohl tzrinahe 7000 Mark Baugelder vorhanden sind, ruht die 3adx cjifriufig. Der Entwurf zu dem KveiSkriegerdenkmal ist jedoch 5 reit5 dem bekannten Berliner Professor August Gaul über- •jügeu morden Er weilte gestern hier, um sich über die Platz- rage für diese- Denkmal zu informieren. Rach seiner Meinung eignet sich der Marktplatz vor dem Rathause hierfür am besten, .jherbingS müßte der Marktbrunnen dann verschwinden. Frankfurt a. M., 15. Dez. Ein furchtbares Drama het sich in der Nacht zum Freitag gegen 2 Uhr in Oberursel [«.getragen. Der dort in der Auftrage 19 wohnende Laufmann I jarl August Sauer bat -auf seine Frau und seine fünf itnber R e v 0 l v e r s ch ü s s e abgegeben und sich dann »bst erschossen. Ter siebenjährige Sobn Paul war sofort tot; i»ei andere Kinder, der achtjährige Adolf und der dreijährige Lired, und bald nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus .ihren Verletzungen erlegen. Frau Sauer und die 'mben anderen Kinder schweben in Lebensgefahr; an ihrem Aufkommen wird gezweifelt. n4Wiii?n »5 ► hin 11 “ob 1': ' 13?. OU eint iiiMr 34 Zangen.) £ utn Sfr' ««“ L I I plagen, ® trührn yiöl,fn ; ■itn eiiie.i wu, iV. «mm. L -r 1140. «üben: 1. un, 9t. «inür K E. Qkie Di. ö. tz unb ßjrenpteis; t '• geller C. 6, ® 1 Ehrenpreis; L. Bei ■ A ^olbichmidt . ’ KMV »inner 1. mib ^hreiipine W 9i.Fr., tz. Lp-^ •JO. Mitt 0. e.(j ^vadoivstz £. 3. © ruÄ®-' b.Söhtc: lehenbecktt R. tz. W. (Semmed.; I G. m auswärts zugemfle heute nacht Ul/, Uhi , irouille zu suchen, b. ; 11. Einer davon jer» ' jro&e Eckerschttbe. - ahlreiche Erkerfcheibci: einer Schutz,nannf- in Liebhaberei dann: -■ Es Marktstr. 9 HB W 5S Wettergasse haust ttr oiM mn tioitoiunncn, uiti> lotnuiowl |ie uut Lohn iut ihre Zärtlichkeit, dann magst du ihren Bitten entsprechen, aber nur mit Gewändern; verweigere glänzenden, köstlichen Schmuck, der die Babgier von Räubern reut oder von Walaucn, die dein Deib umschwärmen." — Ein Römer rechnet sogar bie Lebensdauer seiner verstorbenen Lebensgefährtin bis auf die Stunde auS und scheint dazu allerdings guten Grund gehabt zu haben. ^,Reun Zahre, vier Monate, heben Tage und amt Stunden habe ich mit meinem Derbe zusammen gelebt und am rage ihres Todes den gütigen Gättrrn Tankopfer dargebracht " — Eine »weite so tmenberugt Inschrift habe ich nicht gefunden Vorwiegend halten sich die Epitaphien, besonders die lateinischen, an landläufige Phrasen, wenn die Tugenden eines verstorbenen VeideS gerühmt werden sollen. „Unvergleichlich' ist ein beliebter Ausdruck. Bezeichnend für die Deltantchauung bei Allen find nachstehende kurze Inschriften: „Müder Pilger, der du hier vorüberschreitest, magst du auch lange Beit noch rocucrroanbeln. endlich kommst du doch zu mir." — „Bei beiner Geburt schon haben dir die Parzen dies zum S?eim bestimmt." — „Unsere Wünsche narren uni, die Zen betrügt uns, und der Tod spottet unserer Sorgen. Eich im Leden Sorgen zu machen, ist zweclloS — „AU unser Tun bringt keinen Nutzen, aller Ruhm ist eitel." — Neben solch düsterem Moralisieren wird auch der Lebensgenust gepredigt: ,,^tz und trinke und vergnüge dich!" — „Lebe fui den Tag!" erscheint aus zahlreichen Grabsteinen als die Summe aller Philosophie. Kleine Lagerchronik. Auf dem Berliner Bahnhof Putlitzstratze brach gestern der Arbeiter Gruse in Krämpfen zusammen und nst im Fallen den Schüler SchmelinamitsichausdieSchie- nen, als der Zug einfuhr. Zm letzten Moment sprang der Arbeiter Vogt aus bie Sch cnen und rettete Schmeling Druse wurde von der Lokomotive erfaßt unb bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Giehener Strafkammer. X Gießen, 15. De». Zurechnungsfähig oder nicht? Ter 48 Jahre alte Taglöhner I. A. von Frankfurt a. M. Mtc als Bevollmächtigter seiner Schwägerin den vorwiegend .rs Grundstücken bestehenden Nachlaß seiner in einem Städtchen Lberhessens verstorbenen Schwiegermutter versilbern. Er jnb aber wider sein Erwarten nur geringes Vermögen vor. 3te alte Frau hatte die Grundstücke verkauft Die Kaufbriefe mar en quittiert. Er behauptete nun, die Quittungen seien gelöscht, und fing eine Anzahl Prozesse an. Am Amtsgericht reichte er nicht weniger aI8 zwanzig Klagen ein, die er ebenso pie einen großen Prozeß am Landgericht und OberlandeSgericht ucrlor. Der Richter tarn schließlich zu der Ansicht, daß er eS hdt einem Querulanten zu tun habe. Nachdem die Prozesse Heileren waren, richtete er ein Schreiben an das Amtsgericht, worin er geradezu ungeheuerliche Vorwürfe gegen die Richter rpob. Er hat sich deshalb heute wegen BeamtenbeleidigunL .4 verantworten. Ter Angeklagte erzählt nun, wie er angeblich hintergangen ist. Unterschritten gefälscht wurden und Orts- , erid)t und Amtsgericht mitgeroirtt hätten, um ihn jim sein Geld 4 bringen. Während daS Publikum mit offensichtlichem Ver- irfgen zuhört, entstehen beim Gericht erhebliche Zweifel an der iirechnungssähigkeit des Angeklagten. ES setzt die Ber- Gablung aus, um ihn auf seinen Geisteszustand unter* »lchen zu lassen. Ungetreuer Knecht. Ter am 27. April 1887 in Kirchham geborene Scklosser- Vermischte». * Im Meere verschollen Von Emdener Le- ringSloggern, die die schweren Sturme auf der Nordsee durchgemacht haben, sind drei noch nicht zurückgekehrl. Ter „Emdener Zeitung" zufolge wächst die Beunruhigung über daS Schicksal der Schiffe. Es handelt sich um den Logger „Jakob" von der Nevtunsischerei mit 13 Mann Besatzung, ausschließlich Holländer, den Logger „Braunsckstveig" von der Emdener Heringsfischerei mit 14 Mann Besatzung und den Logger „Terflinger" von der Heringsfischerei Großer Kurfürst mit 13 Mann Besatzung. Das erste schiff verließ den Hafen am 18. Oktober, das zweite am 29. Oktober, das dritte am 27. Oktober. * 5a j „aufmerksame Auditorium". Daß Professoren bisweilen vor „leeren Bänken" reden müssen, ist bekannt. Besonderes Pech aber scheint in dieser Beziehung ein Vertreter der Physiologie an der Sorbonne in Paris zu haben. Nur eine einzige Zuhörerin war zu seiner Vorlesung erschienen. Nichtsoestoweniger sprack) der Gelehrte eine Stunde lang vor seinem „zahlreichen" Auditorium, und dieses schien ihn durch große Aufmerksamkeit und Wiß- begierde entschädigen -u wollen. Seine Zuhörerin hing förmlich an fernem Munde und folgte gespairnt feinen Ausführungen. Nachdem er geendet l)aitc, trat sie auf ihn zu. In der Meinung, daß sie noch einige Fragen an ihn richten wollte, sagte der Gelehrte höflich: „Wünschen ©ic noch einige Erklärungen?" Als Antwort laut die Frage: „Do you speak englisy?" Seine „aufmerksame" Zuhörerin war eine Stockengländerin, die sich anscheinend in seinen Borlesungssaal verirrt hatte. * Moderne Erfindungen au- alter Zeit. Immer und immer wieder werden Artikel iabrizierk, von denen behauptet wird, daß sie vollständig neue Erfindungen seien, obgleich sie in Ajirklichkett geradezu uralt sind. "1 ls Beispiel nennt die „Umschau' unter anderem die Sicherheitsnadel, die in Wirklichkeit massenhast in römischen Grabern aus der Zett vor Ehrtsti Geburt geinnden wird. Tie aus Bronze hergefleüte .Fibula" wurde von den alten Römeri» vielfach oeiiveudet. Viele bieler Nadeln waren 20 bis 25 Zentimeter lang und zeigen teilweise außerordentlich eigenartige Form, als wenn sie dazu gedient hallen, die Itleiöer vorn zusammenzuhallen und gleichzeitig als Blumenhalter verwendet zu werden. 'Itzährend viele mit kostbaren Sternen verziert waren, «eile H. N. war bei einem hiesigen Agenten und Köhlen- Dudler als Knecht beschäftigt. Er unterichlug zunächst ver- pitbcnc kleinere Beträge, die er für gelieferte Ko bien oder als 'rrsicherungsprämien vereinnc' ' ' einem Kunden o0 ' ~ er dem begleitenden Polszeibeamten einen wuchtigen Stoß gegen die Brust versetzt hatte. Obwohl sofort die Notleine gezogen wurde, entkam der Flüchtling. Ferdinand Bonn, der zu dem Termin vor dem Münchenei Landgericht in seinem Prozeß gegen Possart nicht erschienen mar, ist auf Antrag der München-er Behörde von der Berliner Polizei zwecks Vorführung in Hast genommen worden Von seinem Rechtsanwalt begleitet, reiste er unter polizeilicher Bedeckung juufo München. Im Lause des heutigen Freitages wurde wieder eine Anzahl Schiffsbrüchiger von dem gestrandeten Dampfer „T eI hi" an Land gebracht. DaS Wetter hat sich gebessert, die Lage deS Schiffes verfchlinmiert sich dagegen. 2er Herzog und die Herzogin von Fise haben den Tag zu Bett verbracht, da sie infolge der Anstrengungen des ScknffsbruckieS ermüdet sind und Quetschungen am ganzen Körper erlitten haben. In Petersburg vergifteten sich zwei hochbegabte Studenten, die Bruder Lwetkow, im chemischen Laboratorium der Universität. Kürzlich lvar ihr Baler gestorben und die Mutter infolgedessen in Wahnsinn gefallen. Die Brüder batten mit schweren dtahrungüsorgen zu kämpfen Monatl. lledersicht der Hoöesfäüt in der Stadt Sietzcr. Monat November 1911. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,300 (iutL 1600 Nimm Militär). SterbllchkeitSzister: 17,2 */M, nach Abzug von 17 OrWfremOen 10,8 «/«» Kinder lagung in fünf Fällen eine Gesamtstrafe von neun Mosten Gefängnis. Ein Monat UMersuchnngShaft wird an- rechnet. Ein schwerer Junge. Der Arbeiter I. I. D. aus Reichelsheim (Amt Mosbach) ;it 40 Jahre alt und hat naheru die Hälfte seines Lebens in 'trafanltalten zugcbracht. Er hat nicht nur eine Anzahl Ge- 'Lngnisstrasen erlitten, sondern ist wegen verschiedener schwerer riebslähle und Straßenraubs zu einem, drei, vier und fünf iahren Zuchthaus verurteilt worden. Er macht den typischen Andruck und bat daS Benehmen des gewerbsmäßigen Verbrechers, er ist geständig und überführt, am 5. November 1911 auf dem 'ahnhof zu üTiebberg einen Rucksack mit Inhalt geltohlen zu uben. Als er verhaftet wurde, gab er bei der Polizei unb iäicr noch bei dem Amtsrichter einen falschen Namen an. Er ::t dies, um seine Vorstrafen zu verbergen, hatte aber, wie er cldst resigniert zugibt, kein Glück damit; denn der andere, dessen amen er mißbrauchte, hatte selbst ein stattliches Sündenregister Lifzuweisen. Mit Rücksicht auf die ganze Per.önlichkeit versagte -s Gericht milbernbe Umstände und erkannte gegen den rückfälligen ?ieb auf ein Jahr drei Monate Zuchthaus und fünf ihre Ehrverlust. Außerdem erhielt er wegen falscher Namen- hning in zwei Fällen je zwei Wochen Haft. Unter Ausschluß der Öffentlichkeit -4tbe hierauf gegen den bei einem hiesigen Landwirt bcfdiäp nen 23 Jahre alten Dienstknecht I. E. aus Oöerrotgc, zlreic> Luxemburg, 16. Dez. Tas Befinden de» edranften Großheizog» von Luxemburg hat sich fo verfchlim- mert, bau die Sorge um ihn aufs höchste geiüegen ist. Tie Ottoßl.erzogui-Mutter ist von Schloß Königstein im Taunu» in lieber ' Luxemburg emgetroffen. vereinnahmt hatte, dann erschwindelte er. E»ue andere allrömilche Erfindung »st eine Art Rragenfnopf, ob- ------- Mk. Kohleng.elder, indem er eine von ihm gleich die Leute zu jener Zett lerne Kragen trugen. Er ivurde ^'fälschte Quittung vorzeigte. Der Angeklagte erhalt wegen Be- teils zum Zusammenhalten der Kleidungsstücke benutzt, teils an krugs im Rückfall und Urkundenfälschung sowie wegen Unter- Stelle unserer heutigen Aiöbclrollen. Es wurden die Füße von 2»^ lenen ® . sw»* .ooo." 'SyS* । Der Verein FmMuen junger Mädchen ladet nur Stützen, Laden-und Kinderfräulein zu einer Weihnachts-Feier auf Sonntag, den 17. Dezember, freundlichst ein. Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Bereinszimmer: Kaiserhof, Sonnenstraße, 1. Stoch Eingang durch den Hoi. 7186 KInematograph. Bahnhofstraße 54 (010190; Bahnhofstraße 54 7KM- Ab heute: der dritte Asti» Nielsen-Film Vorführungen tiiglich von 3—11 Uhr. Zigeuner Mut (Die Vagabundin) Drama in 3 Akten von G. Schätzler-Perasini. In Szene gesetzt von Urban Gab. Personen: Baron Korfs........Hugo Flink Baronesse Leonie......Mary Hagen Ein Zigeuner........(Sutil Albes Luscha...........* » * *** Asta Nielsen. (Bon der Vielseitigkeit ihres Talents, Md von der stets meisterhaften Durch- H führung ihrer Rollen gibt die gefeierte ■ Künstlerin in ihrer jüngsten Schöpfung I Ä der Luscha-Gestalt einen neuen zu höchster w Bewunderung zwingenden Beweis. " Außerdem: Eine Auslese der neuesten Lichtspiele aus Natur, Kunst u. Humor. ftoheWeihnachlen bleibendes Vergnüoen: Dcls Jdecdinffrurnenf Grammophon mit der ^elilDekcmnfen. Schulz-Marke DIE STIMME SEINES HERRN V- :&• ’ Ti’ : ' Ä: i Oper, Operette Konzert \br iete vereint "Das Grammophon" in fictr. Verführung bereihvilligff. Offizielle Verkaufsstelle: D. Kaminka, Marktplatz 11. W Windhof. -W Morgen Samstag Metzelsuppe. Samstag und Sonntag 7516 Wellfleisch mit Kraut. Große Posten Schuhwaren. II kommen von heute bis Weihnachten zum Verkauf. «1*1 a /1» Ein Posten Boxcalf-Herrenstiefel das Paar H. 7.50 Fussball Rodel Stiefel pUMMI'l Echuhe. k» 3 wV. UM" ■Vf ifif j i. r - Ein Posten Boxcalf-Kinder-Stiefel 2? bis so Damen 1 EA von M. 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Walldorfs 6 Riesen-Bären assistiert von Miss Tilly Walldorf. Ariam, Kraft-Antipode Ariam balanciert 1800 Pfand. Ley ton und Partner Komische Kontorsionisten. [010174 Fred Folkmann Tierstimmen-Imitator und Kunstpfeifer.___________ Marina Tlevesor Lins-Trio das Mädchen von Montmartre Kunst-Radfahrer Winkler-Venturini Bionranh. Zauberkünstler —m—h—i am am am ■bdar^°^ntlich l«lN§bettoe Münchener „Löwenbräu „ „Bürgerbräu“ „Hellguell“ empfiehlt für die Feiertage in Flaschen, Siphons und Gebinden Emil Schmall, Biergrosshandlung, Telephon 83. [7538] Frankfurter Strasie l IO* Prompter Versand nach auswärts. "CK Gesangverein „Harmonie“ Giessen -■ Gegründet 1846. Sonntag, den 17. Dezember Weihnachtsfeier im Vcreinslokal (Sauer), verbundenmitKonzert.GesangS- Vorträgen und Verlosung, wozu ergebenst einlaoet v16/l2) Der Vorstaud. Anfang 8 Ubr. OOOOOOOOOOQ Stadttheater Giess Direktion: Hermann StelngoetW Sonntag, den 17. Dezeustt nachmittags 3V5 Uhr Kleine Preise. Kleine Unter Mitwirkung der Kasellt des hiesiaenJnfanterie-Regimen» „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 Neuhe i t! Neuhelt PolnischeWirtschai Vaudeville Posse mit Gesang o 3 Akten von Kraatz u. Oko koM Mußk von Jean Gilbert. Ende nach 6 Uhr. 2lbcnds 7'/. Ubr Kleine Preise. Kleine Preist Die Ahnengalerie Lustspiel in 3 Aufzügen orri Leo Walter Stein und Ludwig Heller. Ende 9°/4 Uhr. Dienstag, den IS. Dez. INI abends 8 Ubr 11. Dienstag° Abonn.° Vorstes Neuheit! Neuhot. $od klein.LMMmoW Lustsp. in 4 Akt. v. Paul GamB Deutsch von G. v. Schönttzar Ende 10-/. Uhr. M W»MMW in der neuen Aula der Universität am 17. Dezember, abends 5 Uhr. Vorträge: I. Chor mit Orchesterbegleitung: Festgesang Leop. Geller ?. Einzelgesang: 3 Weihnachtslieder