Ur. 92 Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, 20. April M Der Glehener Anzeiger JMOMV M M VeznqSpretS: scheint täglich, außer ÄBMe ▼ MI monatlich75Vi.,viertel- SÄ AM wl M4A4 xä* in117 BZIjTi lz r JB 11X171017 r ä» fürben ■ B ■ ■ ■< MM ■ R Bf R X ■ ■ R Wf ■ ■ ■ Wf ■ .Tienstag und Freitag)-, WF M R - R ■ R M , H R H K Bk. R Ml R_ ZeilenpreiS: lokal lb Pf., monatl. Land ^Wk W M< M M R Me AB ^Rr^B M M< M B ^BBk ^B auswärts 'Mennig. wirlfchaftlicheSeitfrager ▼ > M ” ■ ▼ ▼ ” ~ ▼ ■ ▼ A1 ▼ ~ Lhelredalteur: A- Goetz. Fernlprech - Anschlüße Ä Jw Iw Verantwortlich für den für die Redaktion 112, N ee a ** politischen Teil: August ■®S General-Anzeiger für Oberhessen LKL- ttir"^dl^Taaesnurnmer Rotationsdruck und Verlag der yrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei E. Lange. Eedattion. Expedition und Druckerei: §chulstratze 7. Land":^E.Heb'°ür den bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Geschäftsstelle Bahnhofstraße I6a. Anzeigenteil: 'h. Beck. Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten. Professor vr. viermer über die preuhisch-hesfische Cisenbahngemeinschast ii. Prof. Tr. Biermer beschäftigt sich mit den letzten Reden tn der hessischen Kammer, die er ausführlich im Wortlaut mitteilt, und kritisiert ziemlich scharf das Vorgehen des Eisenbahndirektortz a. D. Grooß: „Fast alle Fraktionsredner stehen unter dem unmittelbaren Einfluß der Grooß- fchen Broschüren und scheinen geneigt zu sein, die Grooß- schen Darlegungen und Berechnungen für unbedingt zuverlässig zu halten, was sie aber nicht sind. Merkwürdig ist dabei, daß in keiner Rede der in hohem Grade lesenswerte Aufsatz des preußischen Regierungsassessors und Hilfsarbeiters im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Quaatz, der im amtlichen „Archiv für Eisenbahnwesen" (Jahrgang 1909, sechstes Heft) veröffentlicht worden ist, erwähnt wurde. Quaatz erwähnt zwar in seiner Replik auch die Grooßschen Broschüren nicht. Zwei von ihnen, „Die hessischen Eisenbahnen unter preußischer Verwaltung" (Darmstadt 1908) und „Der hessische Staatshaushalt und die Eisenbahngemeinschaft" (Darmstadt 1909) waren indessen damals bereits erschienen. Die beiden weiteren Schriften von Grooß, auf die namentlich der Darmstädter Korrespondent der „Frankfurter Zeitung" eingeschworen zu jetn scheint, „Die Finanznot Hessens und der preußisch- hessische Eisenvahnvertrag" und „Die hessischen Eisenbahn- ftnanzen, wie sie sind und wie sie fein sollten", sind nachträglich 1910 und 1911 herausgekommen. Der Quaatzsche Aufsatz ist bei weitem das Gründlichste, was wir in der Fachliteratur über die Vorgeschichte und die Entwicklung des Gemeinschaftsvertrags besitzen. Sie zeigt alle Vorzüge einer amtlichen Relation und dürfte den Standpunkt Preußens, der sich in der Zwischenzeit kaum geändert hat, hinreichend präzisiert haben. Es ist eine Schattenseite, daß Herr Grooß seine an und für sich anregenden vier Broschüren viel zu sehr unter parteipolitischer Färbung geschrieben hat. Auffallend ist es jedenfalls, daß Herr Grooß in seiner vorletzten Bro- ichüre der Quaatzschen Arbeit aus Zeitmangel eine eingehende Anttttilit nicht entgegensetzen tonnte, sie aber auch in der letzten Schrift nicht nachgeholt hat. Daß ein Hilfsarbeiter im preußischen Ministerium den Standpunkt der Berliner Zentrale vertritt und die zahllosen Angriffe von hessischer Seite zu parieren sucht, kann niemand überraschen. Ebensowenig soll Herrn Gri^ß daraus ein Vorwurf gemacht werden, daß er als ehemaliger Direktor der Hessischen Ludwigsbahn, deren Verftaatlichnng er stets bekämpft hat, als begeisterter laudator t&mporis acti Austritt. Er ist eben durchaus Partei, ebenso wie die Gegenseite, nur mit dem Unterschiede, daß er das hessische Publikum auf seiner Leite hat, jetzt auch die Mehrheit des Parlaments und eine einflußreiche Presse, die nicht müde wird, Grooß als Retter in Der Not in allen Tonarten zu feiern, während die Darlegungen von preußischer Leite in Hessen einfach totgeschwiegen werden." Indem Biermcr die ost hervortretende persönliche Kampscswcise des Eisenbahndirettors Grooß tadelt, kommt er zu folgendem Urteil: „Epigonenhafte Urteile, was Ministerium, Parlament vor fünfzehn Jahren hätten tun sollen, wenn sie gewußt hätten, was wir jetzt wissen, sind feil wie Brombeeren. Geradezu gekünstelt und bei den Haaren herbeigezogen ist aber der Versuch, die jetzige Finanznot deS hessischen Staates in ursächlichen Zusammenhang mit der Eijenbahngemein- schaft zu bringen. Wo waren denn diese Schwarzseher mit Jbfcn und björnson. Aus den E r i u n e r nage n G n n n a r Heiberg s. Gunnar Heibergs Erinnerungen an Ibsen erweisen sich, tc weiter ihre Veröffentlichung vorrückt, um so bestimmter als die bedeutsamsten und reichhaltigsten Mitteilungen zur Lebensgeschichte und Charakteristik des nordischen Dichters, die die jüngsten Jahre gebracht haben. Er gelangt in dem eben in „Politiken" erschienenen neuen Kapitel zu den* sehr interessanten Thema der Beziehungen Ibsens zu Björnson. Man bemerkt dabei einen eigentümlichen Widerspruch der Empfindungen bei Ibsen: er bewunderte Björnson, aber er war doch auch wieder nicht frei von jenem von ihm selbst geschilderten „kleinen Teu- selchen" des Neides oder wenigstens der Schadenfreude. Als in den siebziger Jahren um die Einführung der „reinen" norwegischen Flagge anstelle der Unionsflagge gekämpft wurde, fiel die Presse der norwegischen Rechten über Björnson, den Führer im Kampfe für die reine Flagge, mit äußerster Heftigkeit her. Als Hciberg Ibsen nm feinen Standpunkt in der Angelegenheit befragte, da antwortete der Dichter, die Flaggensache interessiere ihn nicht besonders, „aber was mich interessiert, das ist, daß man in Norwegen noch nicht werter gekommen ist, als einen Mann, wie Björnson, so auf die äußerst schofle Art zu behandeln, wie es geschehen ist. Das interessiert mich, denn das ist empörend". Im ganzen pflegte Ibsen über Björnson stch Hciberg gegenüber sehr objektiv, aber ohne eigentluije Sympathie für seinen großen Dichtergenossen zu äußern. Sr hörte Hciberg, der damals sehr scharf ablehnend zu Björnson stand, anscheinend ganz gern reden, und im übrigen — sah int Grunde genommen jeder der beiden Dichter doch immer nur sich selbst. Da hatte der Äxitifer Jrgens Hansen über Heibergs Schauspiel „Tante Ulrike" eme Kritik geschrieben und darin von dem wahrnehmbaren Ernfiuße Ibsens auf Heiberg gesprochen. Von Björnson wte von Ibsen erhielt er darauf sehr anerkennende Zu- ihren Kasandrarnfen, als erstmalig die Gefahren, die den Finanzen des Landes aus seiner sorglosen Budget- und Tilgungspolitik drohten, zur öffentlichen Diskussion gestellt wurden? Ich selbst habe längst vor Grooß die jetzige Fi- nanzmisere in einer besonderen Broschüre, die zwar alsbald vergriffen war, aber anscheinend nicht den geringsten Eindruck gemacht hat, prophezeit. Man hat mich einfach totgeschwiegen. Herr Grooß ist in seinem Bestreben, die Schuld an unfern Finanzzuständen auf den „preußischen Racker" abzuwälzen, nicht einmal objektiv genug, einige kräftige Worte über die uferlose hessische Nebenbahnpolitik, vor deren üblen finanziellen Folgen ich schon vor sieben Jahren gewarnt habe, zu finden. Das eine ist eben populär, das andere nicht. Wenn man aber das politische Zensoramt mit Erfolg ausüben und auch in sachwissenschaftlichen Kreisen, an die Herr Grooß nachdrücklich appelliert, Eindruck machen will, so muß man über den Parteien stehen und mit gleichem Maße messen." Prof. Biermer zitiert auch die Reden des Herrn von Pappenheim und des Ministers Breitenbach im preußischen Abgeordnetenhaus vom 23. Februar d. I. und meint, es sei ausgeschlossen, daß die Berliner Zentrale durch die neue hessische Denkschrift, die die hessische Kammer verlangt, irgend etwas Neues erfahren werde, denn die grundlegenden Zahlen, die die Denkschrift veröffentlichen werde, müßten, soweit sie nicht schon bereits bekannt sind, von den Eisen- bahndireklionen Mainz und Frankfurt geliefert werden. In interessanter und nützlicher Weise entwickelt Prof. Biermer sodann die Rechtslage beim Gemeinschaftsvertrag : „Wäre die Ansicht des Abgeordneten Reh, daß der Eisenbahnvertrag ein reiner Gesellschaftsvertrag des Privatrechts wäre, zutreffend, so wäre die Untündbarkeitsllausel im Artikel 21 unwirksam Nach Dem Bürgerlichen Gesetzbuch § 723 ist eine Gesellschaft, die nicht für bestimmte Zeit ein gegangen ist, jederzeit lünöbar. Nun ist freilich Der Eisenbahnvertrag vor dem 1. Januar 1900, also vor dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches, perfekt geworden. Aber nach einer Entscheidung des Reichsgerichts vom 9. Ql tob er 1905 (R. G E. Bd. 61 S. 328), die sich der in der Literatur herrschenden Meinung anschließt, gelten die Vorschriften des § 723 des Bürgerlichen Gesetzbuchs auch für bereits vor 1900 entstandene Gesellschaften. Da es sich nun um eine nichtige Bestimmung handelt, wäre damit die Wirksamkeit des ganzen Eisenbahnvertrags in Frage gestellt. Nicht zu leugnen ist zwar, daß der Eisenbahnocrtrag auch wichtige privatrechtliche Bestimmungen enthält, aber in erster Linie bewegt er sich doch auf öffentlich-rechtlichem Gebiete (Hoheitsrechte, Verwaltungs- und Beamtenfragen und dergleichen mehr;. Jedenfalls enthalt der Vcr- trag Privatrecht und öffentliches Recht in einer so innigen und unlösbaren Verschmelzung, das; es ganz ausgeschlossen ist, den Vertrag einem Rechtsgebilde der privatrechtlichen Sozietät unterzuordnen. Es handelt sich vielmehr um einen sogenannten „völkerrechtlichen" Vertrag, der von zwei selbständigen Staaten, die sich als solche gegenübertreten, abgeschlossen wurde. Daß es sich in diesem Falle um Bundesstaaten handelt, ist für unsere Frage gleichgülttg." Reh und Genossen scheinen, so schreibt Prof. Biermer weiter, von der Ansicht auszugehen, daß, wenn Preußen Transporte, die vor Dem Gemeinschaftsvertrag nicht durch die Ludwigsbahn gingen, vielmehr um Hessen herum gelenkt worden sind, jetzt aber auf hessischen Schienenwegen befördert werden, das eine vorsätzliche Vertragsverletzung dar stelle. Eine solche Auffassung ist erst recht eine Künstelei. Siss widerspricht der Natur des ganzen Eisenbahnwesens und dem Geist des Gemeinschaftsvertrags, der ja unter anderem gerade Den Zweck hatte, den normalen Transitschriften — nur in einem Punkte gingen die Ansichten der Beiden auseinander: Ibsen hob hervor, wie richttg der Hinweis auf seinen, Ibsens, Einfluß auf Heiberg sei, aber Björnson erklärte das für eine ganz irrige Meinung — Heiberg sei vielmehr von ihm, Björnson, beeinflußt! Eines Sommerabends in den neunziger Jahren traf Ibsen in Christiania Heiberg auf der Straße. „Nun, was machen Sie denn?" fragte er ihn. Heiberg antwortete: „Ich schreibe einen groben Aussatz über Björnson." „Nein, tun Sie das — tun Sie das?" fragte er in munterem und lebhaftem Tonfall und rieb sich eifrig die Hände. 9hin erzählte Heiberg den Gedankengang seines Artikels, der hauptsächlich gegen Björnsons Idee protestierte. Daß Die norwegische Kultur wesentlich eine Bauernkultnr sei. Ibsen nickte die ganze Zeit mit dem Kopfe und sagte: „Ja, ja. Das ist richtig. Es ist europäische Kultur. Unsere Literatur ist europäisch." Und als Die Beiden sich trennten, drückte Ibsen warm Heibergs Hand und sagte: „Ja, nun erwarte ich also recht bald von Ihnen zu hören." Auch über Theaters achen hatte Heiberg mit dem Dichter sehr interessante Erfahrungen. Einmal — Heiberg war Direktor des Theaters in Bergen — sollte Ibsens „Frau Inger auf Qestrot" gespielt werden, und zwar vor Ibsen selbst, der auf Der Durchreise in Bergen wellte. Bei Der Hauptprobe wurde Heiberg plötzlich gemeldet, Ibsen bitte um Einlaß. Den konnte er ihm nicht gut verweigern, aber gleich der Anfang war von übler Vorbedeutung, denn Ibsen veranlaßte eine längere Zögerung, weil ihm die Aufstellung des Gesindes am Herde so, wie sie Heiberg vorgenommen hatte, nicht gefiel. Dann ging aber alles gut bis in den dritten Akt, wo Mels Lykke, Den Herr Halvorsen spielte, einen wichtigen Brief vorzulesen hat'. Den, wollte Hciberg, sollte er in Der Erregung schnell lesen — aber Davon wollte Ibsen nichts hören: Halvorsen sollte den Brief ruhig lesen, wie er es getan hatte und wie es in Der Rolle stand. Darauf machte Heiberg Den Vorschlag, Der Schauspieler solle den Brief doch einmal so lesen, wie er es verkehr wiederherzustellen Sie widersprich- aber auch oem Artikel 4Ä der Reichsverfassung, wonach Deutsche Ellen- bahnen im Interesse des allgemeinen Verkehrs wie ein einheitliches Netz zu verwalten sind Es kommt hinzu, daß Htzssen bei dem Vertragsabschluß genau gewußt hat, daß und welche Umleitungen früher vorgekommen sind. Das hessische Parlament hat sich ja mit diesen Monhin11'113- manötiern wiederholt, namentlich im Jahre 1885, eingehend besaßt. Nebenbei bemerkt waren diese Praktiken, wie noch nachzuweisen sein wird, nur Repressalien gegenüber der Politik der Damaligen Ludwigsbahn, Die sich, solange noch Die Rheinische Bahn und die Eöln—Mindener Bahn ebenfalls Privatbahnen waren, das Menschcnmög ■ liehe in Umgehungsoperationen geleistet hat. Uebrigens hat den größten Vorteil von den preußischen Umleitungen niemand anders als der hessische Staat gehabt, denn er erhielt auf diese Weise die Hessische Ludwigsbahn beson ■ ders preiswürdig, was auch Grooß zugibt, der die geringe Entschädigung Der Aktionäre auch heute noch nicht verwinden kann. Für die hessischen Interessen sind, nachdem Biermer dem preußischen Standpunkt Gerechtigkeit hat widerfahren lassen, folgende Sätze besonders bemerkenswert, die in ihrem Inhalt auch mit den neuesten Ausführungen des Eisenbahndirektors Grooß in der Frkf. Ztg. übercinstimmen. Pros. Biermer erklärt: „Viel näher als die Aenderung der Teilungsziffer läge der Gedanke, den bekannten Artikel 11 des Gemeinschaftsvertrags, wonach nur die kleineren Aufwendungen unter 100 000 Mark von der Gemeinschaft, also zu Lasten des Betriebsetats, alle anderen Aufwendungen aber für Er- gänzungsanlagcn von jedem der Kontrahenten zu tragen sind, einer Revision zu unterwerfen. Diese Bestimmung des preußischchessischen Staatsvertrags ist mit Ausnahme seiner Unküudbarteit die anfechtbarste von allen. Sie berücksichtigt nicht, daß bei dem Groß- und Massenverkehr, den die Gemeinschaftsbahnen bewältigen, soweit er Transitverkehr ist, Ausgaben entsteyen, deren Tragung unmöglich nur dem einen Teile zugcmntet werden kann. Hessen werden finanzielle Lasten aufgebürdet, die bllligermaßen der Betriebsetai, also die Genieinschaft, zu tragen hätte, zumal wenn sich feststellen läßt, daß die heutigen hessischen Linien als Trichter, Durch den Der größte Verkehr von Preußen nach Süddcutschland durchgeführt wird, eine viel größere Ausnützung durch Betriebsleistungen als vor dem Gemeinschaftsvertrag erfahren haben. Feststellungen und Berechnungen derart sind bereits gemacht worden. Wahrscheinlich bedürfen diese Ziffern noch einer gründlichen Nachprüfung. Man braucht cs indessen nicht zu tragisch zu nehmen, wenn der preußische Eisenbahnminister erklärt, ohne Liquidation der Gemeinschaft und Einführung der getrennten Verwaltung der Gemeinschaftsbahnen könnten die erforderlichen Unterlagen nicht beschafft werden. So spröde und undurchsichtig sind die Verwaltungs- und Verlehrsstatiftiken unserer Eisenbahnen glücklicherweise nicht. Mit gutem Willen muß cs möglich fein, wenn auch nur schätzungsweise, sestzustellen, welche Erweiterung der Bahn- anlagen nur durch den größeren Transitverkehr bedingt war. französische hisse für Muley Hafid. Nach französischen Meldungen soll Muiey Hafid um französische Hilfe gebeten haben. In Der belagerten Stadt Fez wird es ja nicht gerade gemütlich zugehen, und es besteht vielleicht wirklich Gefahr, daß Dort Schreckenstaten bevorstehen, wenn nicht bald Hilfe lammt. Aber welche Absichten Frankreich verfolgt, kann erst Die Zukunft lehren. Jedenfalls wird es für seine Hilfe sich teuer bezahlen lassen. Wir erhielten folgende Meldungen: Paris, 19. April. Die Regierung wurde gestern abend wolle. Tas geschah, unD unter großer Spannung sagte der Meister ruhig: „So ist es besser: wir wollen nun weiter gehen." Heber Die Aufsührnngen von Ibsens Stücken in Ehristiania hatte Heiberg mit Dem Dichter ost lange und merkwürdige Unterhaltungen. Bei der Aufführung von „Wenn wir Toten erwachen" waren die beiden in Meinungsverschiedenheiten über Die Besetzung der Rolle Der Irene Ibsen hatte die Rolle Fran Wettergreen zuerteilt, während Hciberg die auch bei uns bekannte Frau Dybwad für geeigneter hielt Ja, meinte Ibsen, Bildhauer Rubeck würde sich nicht in eine Dame wie Frau Dybwad verlieben können, und zwar, weil, er sich gerade als Bildhauer zu einer Frau von höherem Wüchse hingezogcn fühlen müßte. Heiberg antwortete: „Bildhauer gehen wohl in solchen Dingen n.idn gerade nach dem Metermaße." „Ein SilbtjaucT mit Villa? murmelte Ibsen zweifelnd. . . Im Verlause derselben llnierrcDung ergab iich noch eine weitere interessante Meinungsverschiedenheit der beiden über das Alter der Irene. Jb,en erklärte auf Befragen, Irene sei 28 Jahre alt. Unmöglich, meinte dagegen Heiberg, sic müsse an "Die vierzig sein, da zwischen ihrem Liebeserlebnisse und Dem Drama selbst schon viele Zahre liegen müßten. Der Alte war offenbar verdrossen „Irene soll 28 Jahre fein", unterbrach er Heiberg. „UnD warum fragen Sie, wenn Sie eS so gut wissen?" Damit ging er mürrisch ab. Nächsten Tages empfing Heiberg einen Brief von ihm. Er lautete: „Lieber Gunnar Heiberg.' S'e hatten reckst. Ich hatte unrechi. Ich habe' in meinen sirotizen nachgesehen. Irene ist etwa vierzig Jahre alt. Ihr Henrik Ibsen." ♦ — Vcröa ndst 2 g bei deutschen GoethebLnde Die AbgeorDnelen Der i'cunajcn Eoerbec-unbe tra^n an: jm Vorort Bremen zur- Jahresversammlung zusammen aüc den Volksschillerprcis, Der im Jahre 1912 w caer fällig ist wurde ein aus la Personen bestehendes Preisgericht gebildet' Den Vauptpuntt der Beratungen bildete der Kamps gegen Die SchundlltexatLr. Berlin. Bremen mch StMtaarr hatten 4' Ohmen über. ur üts taf. ®crMcrtit das Zuchtregl|ter eingetragen die fid) solgenbermaßen oer- Ziegen 62Ö HOu 5t?8 372 121 243 General-Vertret Giesse General-Vertret Au» StaSt wuO Casio« tiiieuen, 20. April 1911. Vom Wölfersheimer Elektrizitätswerk. Dbßiciuj |tuj i)ie ^ani)|4.uiive uuer vie xiciouiiguiig der für die Errichtung einer eiettrischen Zentrale in Wölfersheim erforderlichen Mittel erst nach den Osterferien schlüssig machen werden, werden von der Provinz schon jetzt alle Vorbereitungen getroffen, um nach Verab|chiedung Der Vorlage sofort mit der Vergebung der Arbeiten beginnen zu tonnen. Der mit den einzelnen Gemeinden abzufchiießenoe Vertrag, über dessen Grundlagen bereits eine Einigung erzielt ist, liegt im Entwurf vor und wird den Gemeinden alsbald durch Vermirtiung der Kreisärnker zur Be- |chlußsa|sung zugehen. In diesem Stadium oer Vorarbeiten i|i es nun unbedingt erforderlich, daß die Gemeinden, die mit der Erklärung über den Anschluß noch im RücksianD find, dies mit tunlichster Beschleunigung nachholen, wollen sie sich nicht der Gefahr aussetzen, durch eine infolge der Verzögerung veraniätzie Abanoerung der Leitungsfuyrung von dem Anschluß auf längere Jahre hinaus ausgeschlossen zu werden. ♦ L. U. Landes Universität. Für die Anmeldungen zum Besuch der Universität Gießen im Sommersemeiier 1911 gelten folgende Bestimmungen: Studierende, die bereits hier immatrikuliert sind und ihre Studien hier fortsetzen wollen, haben sich aus dem Universitats-Serretariat, Bismarckftraße 22, anznmeidcn, um die Ausweistarte um- zutaufchen und ihre Wohnung anzugeben. Die Anmeldungen werden vom 24. April bis zum 20. Mai 1911, vor- mitiags von 9—121/s, nachmittags von 3—5 Uhr, angenommen. Anmeldungen zur Zmmatritulation werden vom 24. April bis zum 20. Mai 1911, vormittags von 9—12y3 Uhr, angenommen. Nach dem 20. Mai werden Anmeldungen nur dann angenommen, wenn die Verspätung in genügender Weife erufchuidigt wiro. Bei der Anmeldung! zur Znnnatritulatiou find die zmn Abschluß des gewählten Studiums gemäß reichs rechtlichen oder hessischen Prüfungs- Vorschriften erforderlichen Zeugnisse über die Vorbildung einzureichen. Nach dem Ermeßen oes Rektors können auch Bewerber zugelafsen werden, die sich durch andere Zeug- nifse über ünoesa-vnenheii und wij,enfchastriche Vorbuonng answeisen. Für Frauen gilt diese Befiimmung nicht. In jedem Falle bleiben für Die Zulassung zu einer Prüfung oder zur Promotion die Befiiinmungen der beiressen- den Prüfungs- oder Promotionsordnung allein maßgebend. Wer schon eine Hochsa-uie besucht hat, ist verpflichte^, deren Abgangszeugnis einzureichen. Ist seit Ausstellung dieser Zeugnisse eine längere Zeit abgetanen, so ist für die Zwischenzeit ein LeuniunDSoeugnu> beizuoringen. Minderjährige haben eine begiauoigie Bescheinigung ihrer ge,etz- iicheii Vertreter darüber beizubringen, daß sie mit deren Einwilligung die Universität Gießen besuchen. •• Lchrcrpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Aug. Nie hm et zu Groß-Elchen die Lehrcrstelle an der Gemcmdcschiüe zu Betzenrod, dem Lehrer Karl Petter, zu SponShcun eine LehrerueUe an der Gemeindeschule zu I Stemple», dem SchulamtSaspicanten Peter Gärtner aus LmdcnfelS die LehrersleUe an der evang. Schule zu Hering, dem SchulamtSaspiraulcn Franz Trunk aus Abenheim eine LehrersleUe an der kathol. Schule zu Groß-Zimmern, der Schulamtsaspirantm ÜÜathilde Lorenz aus St. Gallen eine Lehcermstellc an der Gemeindeschule zu Bad-Nauheim. — Erledigt sind: An der Gemeindeschule zu Heu doch eine mit einem lath. Lehrer zu besetzende Stelle, mit der Organisten-1 Entschließung en ui uicicr rmgeiegiiiyui uoigciawagen. Nach ausführlichem Berichi Georg Engels und me^riunoiger Beratung wurde folgende Fassung angenommen: „Die demichen Goethe- bünde fühlen die Vervslichtung, Den itampf gegen die -Lchuiidliierarur aufzunehmen. Sie geben der llederzeugung Ausdruck, Dau durch polizeiliche Maßnahmen diesem hebel nicht Halt geboten werden fann, iocil diese nie Die wirtlichen Schaden an der Wurzel zu fassen vermögen, wohl aber oft jeinc Ansätze einer vorwärtöstrebcnden unD echten üunsi im Kenne ersiiaen. Die Goethebünde steheii nach ivie vor aus dem Slandpuntte, daß jede polizeiliche Bevormundung in tüiifüerischen und literarischen Dingen unbedingt z u r ü ck z u w e i s e u ist Dagegen sprechen die Goethebünde die zuversichtliche Erwartung aus, daß durch den Zusammenschluß der eihiich und literariich hoeyststehenden Elemente der Nation eine erfolgreiche Hilfe gegen die schwere Schädigung des Volles, die in der Verbreitung der eschundliterarur liegt, beroirtt werden wird. Alle Bestrebungen, Die darauf ab» zielen, durch Lesehallen, Vorlesungen, Voli'sbwiioiheteii, Irterariiche Ausstellungen usw. gute Literatur z u verbreiten, werden die Goethebünde tatkräfüg unterstützen. Ein Hauptaugenmerk werden die Goechebünde irdoch daraus zu rumcii haoen. Daß sie selbst auf dem Wege der Kolportage geiunoe literarische Nahrung dem Volke zu führ en. Zu Die । em Zwecke wird eine Goethe-Bücherei gefchasfen werden, durch oie laich Art der Kolportage von ersten Schriftsiellern veriagte Vonsbücher in Einzelheiten in Stadt und Land vertrieben werden sollen. Die geschüflliche AuSgenaltung dieses buchhundieriichen Uniernchmens iß bereits in die Wege geleitet/' Ein Antrag aus Erriastung einer N a t i o n a l b ü b n e wurde zur Beraiung an Die einzelnen Gocipe» bünde verwiesen. Die Zeitsa>rift „T i e L c s e" wurde zum Organ der Goethebünde besllmull. Zum Vorort wurde Stuttgart gewählt, wo auch die nächste Tagung smtftinden wird. Jrn Anschluß an Die Tagung fand Diensrag eine vf,eiu.liche Bersauinllung jliiti, in der die Frage der Trennung von Kirche und Staat behatwell wurde. Als Berichterstatter traten Paswr Äneutoolr; und Graf Hoenöbroech auf. Stach diesen Vorträgen wurde eine Entschließung angenommen, die sich eneraiieb nir Die Lremrung von Kirche und etaat auSsprichü lod 3u4U GS??‘Abonnen Sdei Starte Attisch«! Fpanz lu*hie &rel1 Ctl 6 *e#,i vom französisch en Konsul in Fez verständigt, der Snl tan habe den Wunsch ausgesprochen, die Truppen des Schaujagebietcs möchten unter dem Befehl deS Kalifen von Casablanca El Mrami mit den von den DuNala und den Beni Mcskin gebildeten Kontingenten sich nach Rabat und dem Charbgebiet begeben. Die Regierung befahl dem General Moinier, unverzüglich der schleunigen Verwirklichung der Wünsche Muley Hafids seine Unterstützung zuteil werden zu lassen. Zu der Meldung, wonach Fez blockiert ist und der Sultan Rtuley Hasid um die Entsendung der Truppen des Schaujagebretes nachgcsucht hätte, wird in einer anfchei- »end amtlichen Zeitungsnote bemerkt: Für den Augenblick soll dieser Marsch nur von Eingeboren en t r u p p e n ausgesührt werden, die nötigeusalls von den französischen Slreitträfteii imterslützt würden. Die Annahme, daß ein Marsch französischer Truppen nach u c 8, b ev or st ehe, ist zum mindesten verfrüht, Deiui Die französische Regierung ljat die Absicht, zunächst den Sultan alle Versuche mit den Eingeborenen-Hilfslräften erschöpfen zu lassen, bwor sie zu einem Marsch nach Fez ihre Zuflucht nimmt. Falls sich dieser alö notwendig erweise, würde er gleichzeitig die algerische Grenze und Casablanca zur Basis haben, entsprechend den an- crlannten besonderen Rechten und Interessen Frankreichs. Das „Journal des Döbats" schreibt: Falls Die Lage in Fez wirklich kritisch ist und die dortigen Europäer sich in Gejahr befinden, bann wäre Die CnftenDung einer glücklich zusammengesletlten und vorsichtig gecührteu gemischten Kolonne Das beste RettungSmitre 1. Mer eS müßte dabei laut erklärt »verden, daß es sich nur um ein Unternehmen des Sudtans l-aiwle. Bei Der Ginge- borenen-Bevöllerung Dürfte darüber nicht Der geringste Zwei sei ■ betont zum Sclstuß, daß es nach wie vor leder PolUik der Eroberungen feindlich gegcnüberstehe, und die Besetzung wäre notgedrungen eine Eroberung. Elve Empörung unter den Eimvohnern vou Fez? Nack) einer Meldung des Korrespondenten der Agence Havas in Rabat sind dort Gerüchte verbreiiet, wonach eine EmpörungunterderEinwohnerschaftvon Fez ausgebrochen und die Stadt g c p 1 ü n o e r t worden sein soll. Eine Bestätigung dieser Gerüchte liegi nicht vor. Aus dem türkischen Parlament. Ju der iun.i|uVLn es geordnet zu, unt> ganz nach wesieuropäisajem wcriscer rnunoigen sich oic Abgeordneten mit großem Interesse nach dem Scanoe Der auswärtigen Fragen: Konstantinopel, 19. SLpriL Bei der Beratung des Budgets des Ministeriums des A e u ß e r n in der Kammer betonte der Minister des Aeußern, Risaat .Pascha, daß die Pforte mit allen Mächten freunDschast- Uche Beziehungen unterhalte. Sie wünschen auch aufrichtige Beziehungen zu den Nachbarstaaien, was von deren Gesinnung abhänge. Die Pforte befolge eine friedliche Politik, die auch darin bestehe, uic icguuiien Rechte Dritter -u respektieren und sie erwarte eine ähnliche Politik der Türkei gegenüber. 291)7 Landkreis Gieren. rKs°«b-«°' tätet A^der ® /debber; AS ■4J Verbreche ÄS? 1S33. r Än5. r uneraie | uni I ßiffj Kreis Alsfeld. X. Alsfeld, lu. April, ^er Großherzog und Prinz Heinrich von Preußen trafen am Dienstag abend in zwei Aukoniobuen von LarmsiaDt hier em uno stiegen im „Hotel zur Krone" ab. Die holjan Herrschaften widmen sich in den waldreichen Gründen unserer Umgegend der Auerhahnjagd. Der Aufenthalt in Alsfeld ist auf zwei Tage bemessen. Trotzdem keinerlei ofsizieller Empfang fkatcsand, Hane sich bei Ankunft oec hohen Herrschaften eine zahlreiche Menschenmenge vor dem Hotel zur Krone eingefunden, die den Fürstlichkeiten eine herzliche Ovation darbrachte. /\ Mücke, 19. April. Der Osterverkehr war diese Ostern besonders stark. Heute und gestern, am dritten Festtage, flutet er wieder zurück. In den Ortschaften unserer Umgegend, die zum Dekanate Grünberg gehören, findet die Konsicmation immer noch Sonntags nach Ostern statt. Da aber Die Paten der Konfirmanden aus den Städten und Jn- dustriebezirken an diesem Sonntag nicht abkommen können, so verlegen sie ihren Besuch aus das Osterfest. Und die Eltern der Konsirmanden halten auf Ostern — die Konfirmations- seier, während die Konfirmation erst am nächsten Sonntage stattfindet. Wie angebracht die Konfirmation auf Ostern wäre, zeigen diese Umstände. -r. Ruppertenrod, 20. April. Lehrer Strack und Fran feiern hier nächsten Mittwoch den 26. D. Nils, das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Kreis Lauterbach. — Herbstein, 19. Aptn. Lv^^icnd der beiden Oster- feiertage konnte man beobachten, wie auf allen Höhen Rauchsäulen aufstiegen, die durch mutwilliges Abbrenn c n v o n Hecken durch Kinoer verursacht wurden. Trotzdem eine Poltzeiverordnung erlassen ist, die zum Schutze der Vogelwelt das Abbtennen von Hecken usw. während der warmen Jahreszeit verbietet, wird dieser Verordnung selten Achtung gcschentt. Aufgabe des Feldschutzperfonais wäre | es, gerade an Sonntagen aus das Treiben der Kinder chr Augenmerk zu richten. Abge,eycn von der Vernichtung der Vogelbrutstätken ist das Anzünden von Feuer auch dem Waid sehr gefährlich, indem durch das reiajlich dürre Gras eine schnelle Weikerverbreikung des Feuers eintritt und, wie es vor einigen Tagen in Freiensteinau vorgekommen ist, Waldbründe verursacht werden. Kreis Schotten. 1. Feldkrücken, 18. April. Bei prächtigem Frühlings- Wetter wurde heute im Beisein der Behörden und unter zahlreicher Beteiligung der Ortseimvovner und der Umgebung unser neues SchulhauSeinge weiht. Schon vor 30 Jahren wurde der Plan gesagt, jetzt ist er endlich zur Ausführung gekommen. Das neue Lrchulhaus ist ein musterhaftes Gebäude aus Vogelsberger Basalt, von einfachem Aeußeren: innen ein Heller, lustiger Schillsaal, eine geräumige Lehrerwohnung. Am alten Hans sprach Lehrer H e u ß Worte des Abschieds, die Kinder sangen ein Lied, dann folgte die Weihe des neuen Schulhauses. Hier sprachen Geh. Regicrungsrat Schönfeld, Schulrat Feuerbach, Bauinspek- tor W i tz l e r, Pfarrer Hartmann und Bürgermeister S ch l e u- nmg. Letzterer dankte allen, die am Bau mitgewirkt hatten, den Handwerkern für ihre gediegene Ärbell, besonders aber dem Kreisrat, der vom Staat einen Zuschuß von 4000 Mk. bewirkt und selbst der Gemeinde 8000 Mk. zu 31/» Prozent geliehen hat. Das alte Schulhaus soll als Rathaus dienen. An die Einweihung schloß sich ein Mittageffen im Gasthaus zum weißen Roß, an dem sich etwa 30 Herren beteiligten. In einem anderen Lola! war Tanzmusik. Ganz besondere Freude erregte es, als Geheimrat Schönselb auf dem Tanzboden erschien und — trotz seiner 75 Jahre — einige Runden mit einem jungen Mädchen tanzt« -- wie ein Junger. sW u“ ■'J »opiiuunben u i j3 tfttiri“ Liv-Darm Radi Aki'i -SYÄ AOberbülM 'M rationeller/ Ai- «• Ä* y in Briten Kreisen Verwaltung ui 1« «Ai Damit dem P 8.B. Darmsl :jrZmannsschu! ijgg genommen. ‘ji je 4 Schutz! „:j3 Alzey, Lad •injen also 16 § Marburg,! :.:oung gestaltet i traurige Wei kneten Geh. ! Ji Leichen lonoulk, jide man viele a JiDMegienm ji General ^aco' Ige etwa 60 ükriec Bezüglich der Kretafrage erklärte der Minister, die Türkei wünsche, daß ihre Souveränitätsrechte gewai-n und die Banoe Mischen der Türkei uno Kreta aufrecht er- hakten bleiben. Der Minister gab seinem Bedauern Darüber Ausdruck, daß widerholte Schritte der Pforte zur enb- Sülkigen Lösung der Krekafrage erfoigrnv gcbiieoen seien, rit Bezug auf die p ers is ch e Fr ag e wünsche die Psvrte die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit Persiens. Der Minister teilte mit, daß Die Pforte Perfien eingeiooen habe, zur Lösung Der Frage der strittigen Zone tllvgesanote nach Konstantinopel zu entsenden. Im Laufe Der Aus- spräche verlangte Der .Atbanese Basri Ausnärung über die AnglieDerung Der russischen Schule in Palästina an Das russische Ministerium Des Aeußern. Der ReDner sprach Serbien Das Recht Der Einmisch-nng in Die ADria-Bayn- frage ab unD verlangte Die Durchfntjrung Der Angrenzung gegen Montenegro. Der Deputierte Fezzan benagte sich über Die Uebergriffe Frankreichs im HinterlanDe von Lripols. Der G r o ß w e s i r erklärte bezüglich Der Kretafrage, daß Die Pforte nur Die Beachtung unD Vollstreckung Der Vereinbarungen Mischen Der Türiei uno Den Machten verfolge, wonach Kreta eine autonome Verwaltung unter Der Souveränität Des Sultans verliehen werde uno Die Rechte der MvhammeDaner geschützt luerucn. Die Einmischung Griechenlands müsse aiifhören, doch sei die Regelung der Frage nickt gewaltsarn, sondern nur Durch ein Einvernehmen mit den vier Mächten möglich. Lin neuer Lrsoig oer äuf|ianöi|a)en in Mex.ko. Washington, tu. uptu. aujlc Dem otaat-?oiparte- matt gemeldet luiro, nah nie » Die AusstunDischen in Mexno Papasquiaroein. Die Verluste betragen auf betoen Seitai über hundert Mann. /X Grün berg, 19. April. Das seither dem Schneider- Dem runuiEm Amtsblatt * wurde Alexander 5l o.| A‘1* if‘S' resco zum Gesandten in Athen ernannt. Damit sind Qui benl Biarktplatz ging heute emschließltch des Hut- die seit dem Jahre 1906 unterbrochenen diplomatischen Beziehungen und Blützengefchäftes für Den Preis von 28 000 Mk. tn den 6u GiiechenlanP wiePer uufgenommen. Besitz des Schuhmachermeisters 5k. Stein von Ober- --— ~.~e . • "" ßarteus zu diesem Erfolg Glück wünschen fann. DcttLsiches Uercy. *• Die Ziegenzucht in Oberhessen hat sich, so- Aus Korfu wird gemeioct: Der Kaiser spazierte am weit es sich um Die Remzucht der Saaner Äieae handelt in Müllooch morgen über Verarna unD Eanens nach Garitza um> iCütcn fahren febr nut entimrfeü unh L f verweüre Dort bei Den Ansgrr-bungeii. Zugegen waren Rir Ge- K' c 8 ! . 1 , 0U? entwickelt, und doch kann auf fauste Freiherr v. WangeiGimi unD Mr. Airnour. ^coienor I öieleni Gebiete, Da» überaus lohnend ist, noch viel geschehen, Doerpseid iprach über DaS Atter unD Den hiftorifchen Inhalt Der 11111 öie Produttion zu steigern. Stach dem StachivciS des houiefifchen Gesäiige un L>uiauiuienhang mit den neueren AuS- Landivirtschastslauimer-AuSschusseS für Oberhessen waren am grabungen ui GtiecheillanD. Der Kaiser nahui Das Früh,iück 1, Januar anqetört und in auf Mr. Armourö 'Jacht „Utoroana". Iico ? U(1,n > —-------- __ 163 Böcke und 3049 Ziegen, AttSicinS. heilen: AuS Lissabon wird gemclDct: in einer amtlichen Ver- ügung wird Die Aufhebung Des Bistums Beja unD Du Erhebung Der Anklage gegen Den Bischof Vas- c e 1 l o s betannt gegeben, der beschuldigt wird Fälschungen begangen zu l-aben. Gerüchte aus Konstantinopel wollen wissen, daß über 30 Mitglieder der jungtürtischen Partei der UbgeoiDiietem- lanuner beabsichttgien, aus Der Partei auszutreren uno eine neue Partei unter Dem Nameti „Wahre Partei für Freiheit uno Foii- id)LLtt" zu grunDen. Dec Parteiobiiiann erklärt Die Gerüchte für unbegründet. Präsident Zalliere; in Tunk. I dienst verbunden ist; die Lehrerstelle in Schlechtenwegen. Tunis, 19. April. Nach der Truppenbesichti-P™ der Stelle ist Organisten- uno Lektorendienst verbunden' gun g gab Präsident Falliörcs in der Residenz eine Früh- sie hat Ortszulage. st ü ck s t a f e l, zu der auch das Konsularkorps geladen war. "* D i e W e t t e r d i e n st st e l l e an unserer Universität Der Bey und der Präsident wechselten Trinksprüche, in denen die 1903 von Dr. A. Peppler begründet und seither auch sie darauf hinwiesen, daß die Friedensarbeit Frankreichs von diesem geleitet wurde, ist am 1. April von Preußen die Wohlfahrt Tunesiens hcrbeigefnhrt habe. übernommen und der öfjentlickjen WetterDienststelle Franko Der Bey hat dem Präsidenten Falliöres zu Ehren ein furt a. M. angegliedert worden, womit ihr Weilerbestehen großes Diner gegeben, bei dem gleichfalls herzliche Trink- gesichert erscheint. fprÜche gewechselt wurden. ** Der Zirkus Straß kurzer wird von morgen ab ----• L‘-■ ——-----!---s I auf Oswaldsgarten eine Reihe von Vorstellungen neben Die Bemcbremnahmen der preutzisch-hessischen 'Nach uns vorliegenden Zeitungsberichten bietet der hier ja' Staaiseijentiatynen. nicht fremde Zirkus cm gutes Programm, dessen Besuch ergaben, wie die „No'coo. Aiig. Zig." fcyreibt, im März 19111 empfohlen werden kann. gegenüber März 1910 im Personenverkehr 3,4 Mil- " Dem Ruderklub „Hassia" wurde zu dec am lioueu oder 6,94 Prozent weniger, der Güterver- H' Juni auf der Lahn stattfindenden 16. Regatta deö Süd- kehr 16,1 Millionen oder 14,50 Prozent mehr, ins- deutschen Ruderoerbandes vom Prinzen Heinrich von gesamt nach Abzug der Mindereinnahmen von 3,3 Mill. Preußen ein Ehrenpreis gestiftet. bei den fonslißen Einnahinen 9,3 M i l 1 i o n e n o d c r 5,2< *♦ D i e Ost er feier des Kindergartens von P r o z e nt in e h r. Bei der Beurteilung des Ergebnftfes Fräulein Möser unter Leitung von Fräulein Thumm steht, 1 /)Cru,c£llci-^lÖcn/ daß in bie)ern ah re das Ost erfest wie man uns schreibt, den Teilnehmern noch in so freund- 11111)1 wie im Vorjahre ut den Akarz, londern April siel, licher Erinnerung, Dau auch anocre Davon hören sollen. Es |o Dau Die Marzeinnahmen Dieses Jahres aus Dem Per- war ein reizenDes BilD, das sich den zu Dieser Feier Ge- lonenverkehr um den vollen Betrag Der Ostereinnahmen laDenen bot. Ein Begi'üßilngsgedicht bildete Die Einlei- Vorjahres zuructoiieben. Da anderer- tung; Einzelvorträge, gcmciniain gejungene LieDchen mit tu Dteienl Jahre zwei Werkiage mehr hatte begleitenden Haudbewegungen und lustiges Marickiereu als im Vorjahr, so erlkart ftch yierans die betrachnicye |chio,sen sich an. Darauf juinten lebenoe Bilder, Szenen Mehreilliiayme aus Dem Guteroeriehr. lieber Die Minder- aus Dem Tageslcben res Kinorrgar.cus Darstellend. >juketzt einnahmen bei den sonstigen Einiiaymen ist zu bemerken, erhielten Die itinoev mit Oster,acyen geruiiLe, reizeno ot> Daft em Teil dieier Einnahmen, wie Wagenmieten, Akt- flochtene Körbchen, Handarbeiten Der lieben „Santen". Heber maierialenerlose je nach Dem SkanDe Der Abrea)nungs- allen Diesen Veranftalinngen lag ein |o warmer, liebevoller arbeiten unD der Materialabichyme bald früher, bald von feinem Verständnis für Die Kinderseelen getragener Ipater itzngeyt. Im Vorjahre ift ein beträchtiicijcr Teil Ton, und Die Kinderschar bis herab zum kleinsten war io dieser Einnayinen erst im Marz zur Kasse geflo,jen. I fröhlich bei Der Sache, Daß man der Leiterin oc» Minder» Zuchtverein Gründungsjahr Mügliederzahl Böcke (liegen Itiuö 700 12 Alsield 1U02 1050 bO Friedberg 19u3 459 21 liautcibad) 1901 U37 29 Schonen 1901 123 7 Büdingen 1904 288 14 Wer-Slictai-iiöcta automobile A.Salomon&C^ (1870 Michilin- und Dunlop-Stock Fr. Krogmann Mosel- । Weine Fernsprecher 401 Bahnhofstrasse 30 । j । I n 1 Peltkan Llvotbckc, Kreuzplatz BIgktr. WM. W°a tottiiiti U1U11U I u 1UUIWWHU1 ■ w „rnmnt ,, fmlini; I Anfuhr prompt u. billigst.. [03040 Gros. Ttrmmpfwaven g bet der der auf wegen Aufgabe des Artikels mit 30*Rabatt. Z Ferd. Nennstiel Blockstrasse 7. Nähere Auskunft, Prospekte und Antragsformulare kosten- nan sorschie, desto mehr goldene Kopse des heiligen Diartm stellten sich hudraähnlich ein. Schon vor 1907 batte der llnterstaatsselretar Lujardin-Beaunieu den Kops m SoudeilleS in einen ^tahlschranl verschlicsten lassen; da dieser jetzt perkauite Kopf aber nicht der echte sein soll, muB die Veriaiischuug schon vorher vorgenoninien 1) möglichst billige Ansangspräinie, 2) möglichst niedere Gejainileistung. Hohe, für Männer u. Frauen gesonderte Rententarifo. Außer den Prämienreserven noch bedeutende, besondere Sicherheitsfonds. sssV» MM, lricktrisiereii, Frot- timinisii!.,Lai!!i>!-ll.Hchl!ist- sowie KMochltiit Sorl LtWcl Sonncnstraßc 31 Tcl. 634 crt. Rat in Rechtssachen, empfiehlt sich in Anfertigung von Gesuchen. Steuerdeklaration., Forderung^ beitreibunn, Aufstellung von Der- mögenS-Berz. und Vertretung in Erbschaftssachen vor Gericht. Sprechstunden auch Sonntags 027411 Vou 0—2 Uhr._______ Für Saison-Abonnements TO«# gag* ■ ifcßl ■ empfehle schönstes Eiakcllerel J. 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In Marburg hatte man bis jetzt ein derartiges Leichenbegängnis noch nicht gesehen. • Herborn, 19. April. Hier konzertierte am ersten Feiertage im Saale des .Nassauer $of«8- eine Gießener Prioatkapelle, deren Leistungen einen wirklichen Genust boten. Trotz deS guten Wetters, daS die Bewohner zu AuS- flügen lockte, war der Besuch deS Konzertes sehr gut. Reicher Beifall lohnte den Mttwirkcnden der Kapelle die vorzügliche Grösste Auswahl in Schaumweinen und Champagnern, Verlangen Sie bitte meine Preisliste. (2183 tll—lll II« I II WM« ■ ITlli Kaiserkrone, Perle von Erfurt, Paulsens Juli, sowie alle Sorten Ltzisc- ttiii LMkarlojM empfiehlt billig '2603 J. WeiseB Sonnenstr. 6. Telephon 88. „ ___in braun, schwarz, färb., Sockeu, tlbMstüigle VWtas| et L. Schnei-er, Dauuufnatze 6. । enorm billig. Bahnhofstr. 14 (t£dU und Utensilien finden Sie in der Central-Drogerie Emil Karn. Schulstraße. 2128 Lästige Haare 706 im Gericht, an d. Armen, entfernt Prof. Ur-. Grunwald s Enthaar- la. Aahiwti« empnehlt Firma 2518 Konrad Rolii 11 Zoz» lsganc 9. Telephon 375. worden fein. Nun hat, wie die ,'Hnnnlc5- oenaiten, ein gründlicher Kenner der Frage, Herr Roineuf, die Frage nach dein Kopie des heiligen Martin in die Hand genouimen, und danach sieht die Sache ctroa so aut: Im Jahre 1907 bot ihm ein Kunst Händler die berühmte Goldschnnedear eil zum Kaufe an -- da-Z war Nummer 1. Wenige Tage später bot ihm ein Pariser Antiguar einen anderen Kops des t-ciligen Martin an — Nummer 2, dann tarn ein dritter Pariser untiquar mit einem Kopie bc5 beiltgen Martin — Nr. 3. Wenig später erfuhr er, der echte Kopf befände sich m München. Er hatte Gelegenheit, ihn zu sehen, und erklärte ihn für die Fälschung Nr. 4. Kurz darauf traf au4 London die Meldung ein, der Kops be» heiligen Martin fei dort — Nummer d. Ter Brüsseler Antiquar hat die Fälschung Nr. 6 ui Händen, brci weitere falsche Köpfe werden in verschiedenen Städten Italiens au'bewahrt, macht neun, und c5 versteht sich eigentlich von selbst, dost in der berühmten Sammlung Pierpont Morgan« der Kops nicht fehlen darf — macht 10. Irgendwo aber (leider roei3 niemand, wo) must sich doch der echte Kops de« heiligen Manin befinden, so daß man gegenwärtig von 10 solchen Meisterwerken der Goldschmiedekunst glaubhafte Nachricht hat. * Selbstgespräch. Lebemann: „Ach waS! Ich habe jetzt die 2Btiber satt — ich werde heiraten!" * Aus Frauenmunde. T-amc: „Tiefe junge Frau Doktor ist wirklich von c.nvörendcr Schönheit!" Wiedergabe deS auSgewählten Programmes. n. Limburg, 19. April. In der Nähe des Wester- waldorteS Th al heim wurde vor einigen Tagen eine Tropf st einhöhle entdeckt, die wunderbare Sterngebilde bergen soll. Die Höhle ist etwa 25 Meter zugänglich, soll sich aber, wie alte Leute wissen wollen, auf Hunderte von Metern forterstrecken. Wegen des herabgesallenen Gestein« war ein weiteres Vordringen bisher unmöglich. b. Laurenburg, 19. April. Der Osterhase brachte der Familie des Möbelhändlers und Schreinermeisters Fr. Wolf ein Zwillingspärchen, womit die Kinderschar des Ehepaars die stattliche Zahl von 29 erreichte. w. Wiesbaden, 19. April. Gellern abend fuhr in der Nähe der Station Chausseehaus unterhalb der Hohen Wurzel ein Berliner D r o schk enauto mo b il, in dem sich zwei Damen und ein Kind befanden, infolge Versagens der Bremse gegen eine Telegraphcnstange. Die In- fassen wurden in hohem Bogen herauSgeschleudert, erlitten aber nur leichte Verletzungen. DaS Automobil ist tota zertrümmert. — Im hiesigen St. Josefshospttal erhängte sich ein Kranker aus Bremerhaven an der Kltngclschnur, die über seinem Bette hing. W, BersicherungSstaud 54 Tausend Policen. na Allgemeine Renten-Anfialt Hegründet 1833. zu Stuttgart Dcorgauifirrl 1855. Lebens- und RenleuversLchcrungsverein auf Gegenseitigkeit. Moderne Bersicheruugsbediugnngeu für LebenSver» sichcruugen, wie für Rentenversicherungen. Aeußerst liberale AZestimmuugen in Aiczug aus Atumfechl- ßarßeit und Anvcr fallt arüeil Sir Policen. ■ AuerLaunt SilligS 6tted)nde Z'rämteu fiel frühem pra AividendcnbejUfl. as» -uMh, Progressiv fallende Prämien für abgekürzte Kreis Friedberg. ' L Friedberg, 19. April. Das im vergangenen Jahr »nn-ch das Dombenattentat arg verwüstete Rathaus ist Innern wieder hergestetlt worden. Zu den .^rstellungs- ^stcn hat die LandeSbrandkasse einige tausend Mark bei- t ragen. Jetzt wird auch daS Aeußere erneuert, das na deutlich auf einer Seite damals arg gelitten hatte Heute fat man mit der Aufstellung des Gerüstes begonnm. ^n. Friedberg, 19. $tiL Von dem Uebersall auf i.,n Schutzmann Kaiser ist noch folgendes zu melden: Den «ecberchen des Polizeikommissars Weis ist es gelungen, le beiden Verbrecher festzunehmen. Die Täter sind der Loengler, Schirmflicker und Hausierer Philipp Kümmel, ?,b am 3. März 1873 zu Dettenhausen tn Oberhessen, wohnhaft zu Mainz, sowie dessen Stiefsohn Georg Shim- geb. den 17. April 1893 zu Mühlhofen in »a^rn. Sie Surben in der Nähe von Ober-Mörlen durch Bad-Nau- ^imer Gendarmen, sowie durch Sck>utzmann Kaiser-Frted- b ra verhaftet. Ihre Waffen lMten sie vor ihrer Aest- ,aümc versteckt. Sie leugneten hartnäckig, sind ledoch in Fau^r/ach^^ Sb. 19. April. Sin hier zu Besuch «eilender Junge st ü r z t e aus dem 2. Stockwerk emeS Neubaues, ■uj fünf Meter Höhe auf einen Hausen Ziegel. Außer einigen Bnnen Kopfwunden und einigen Verletzungen an den Zahnen jit ihm wunderbarerweise nichts pasfiett. uiiuuiii u.u .iio Hessen. nn Darmstadt, 19. April. Die Uebergabe der städtischen elektrischen Straßenbahn in Betrieb und Lei- ung der Allg. Elek trizitätsg eselischast, uön die utieü Verhandlungen schweben, erregt wette hiesige Kreise. Emige -lädte. darunter Königsberg, haben ähnliche Vertrage abgeschlossen 7nd unser Oberbürgermeister ist der Meinung, daß em durch eine oxidlidjait rationeller, mehr kaufmännisch geleiteter Betrieb, an htm jid) die Stadt nur finanziell beteiligt, für die städtischen Saiuen nur von Vorteil sein könne. Dr. Glässtng war deshalb vor einigen Tagen in Königsberg, um sich über die dortigen Verbältnifse zu informieren. Nach den Crsahrungem bte man fcia mu der Süddeutschen Eisenbahngesellschaft gemacht hat, hat inan in weiten Kreisen Scheu vor derartigen Vertragen, die der Siadtverwaltung in lebet Weise die Hände binden und dem Der- iir und damit dem Publikum in keiner Weise Rechnung tragen. Ü. B. Darmstadt, 18. April. In der hexischen Hchutzmann sschule hat der FrühjahrSlehrgang seinen Ansang genommen. AuS den Städten Darmstadt und Vlainz urhiucn je 4 Schutzleute, ou8 Worms 3, ou5 Offenbach 2 unö auS Alzey, Bad-Nauheim und BenLhcim je einer, ira Ganzen also 16 Schutzleute teil. Hessen-Nassau. VMarbura,lL. April. Zu einer erhebenden Trauer- fimdgebung gestaltete sich die heutige Beerdigung des aus io traurige Weise umS Leben gekommenen Landtag^- al>gcordneten Geh. Reg.-Rat Landrat v. Regel ein. In oem Leimentonoutt, dem die Jägerkapelle voranschritt, be- merkte man viele auswärtige hohe Beamte und Mtriiars, ii a. Ober-ReateiTungsrat Ries v. -Sdyeuer 11^)10,3 aus Kaf,er L,nb General Jacobi aus Berlin, ferner waren in dem «juge cuoa 60 Kwiegervereine mit Fahnen, sämtliche Feuer- «Bulb unb Teilbäder auch außer dem Haufe. Tel.^4 L. 9lratz Tel. 354 Lauograf-Philipp-Platz 8. Den werten Damen bestge- fchulte weibliche Bedienung tut Ber'llgung. _______________ Frische Eier 10 Stuck 69 unb 65 V fg. cmps. G27&: W. Mlrick, SÄlongaiie 7. K 30/11 _ „ bdJ4 £onitcv8taa, 27. 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Im ersten dieser Bäiide sind die Jugenddramen Schülers vereinigr (Räuber, Fiesco, Kabale und Hiebe). Zu diesen Jugenddrameii fin* alle Vorreden, Sclbst- Befprechungen und Abhandlungen gleich nutgcgebcn, die von Schiller selbst herruhren. Diese Selbstrezenlioncn crlcubtern das literaihistorifche Verständnis auf die beste Weise. Ein iwch unmittelbarerer Zuscmimenhang besteht in Band 3 zwischen dem Atm Karlos und den Briefen über Don Karlos, die in anderen Aue, gaben gewöhnlich in weit anjcinaitberlicijcnben Bänden getrennt sind. Der vierte Band vereinigt alle ästhetischen Hauptjchriftan. Von den Jugeiidschttften über Theater und Schaubuhne angc- sangen, bis zu den großen Abhandlimgen über ästhetische Sitten, ästhetische Erziehung usw. Dieser Band bildet das EingangStor zu den klassischen Dramen in den folgenden Bänden. In Band 10 besitzen wir endlich den Abfall der vereinigten Ntederlcutde, den Freiheitskamps des von den Spaniern so unterdrückten Volkes. Auch die Scyiller-Ausgabe schließt sich in ihrer künstlerischlli Qualität der gemobnitn schönen und anerkannten Gcsamtausstat- tung der Tempel-Klassiker an. llleilerausiichteu in pellen am Freitag dem 21 April 1911; Zeitwciic heiter, Hocfcn, marin. Carl Schwaab Weinhandlung empfiehlt seine garantiert reinen Letzte Nachrichten, bin flüchtiger 'Millionär. Paris, 20. April. Der Bankier Rivier, der durch das Versprechen hoher Zinsen zahlreiche Leute veranlaßte, Spargelder bei ihm anzulegen, ist verschwunden. Seine Verbindlichkeiten betragen etwa 3 0 00 000 Fr. üine Million hat er voraussichtlich mitgenommen. Dr. Zuckcr's Stoblcuiuurcböbct mit den Kissen find nach den neuesten uergleichenden Untersuchungen von Vrosesior Dr. Funghahnund Dr. B a e d c ck e r-Berlin ein cm-igartiger vollwertiger Ersatz der Bäder in Nauhei m. Kissingen usw. (hv*°/, Buckskin-Nestk &S: Kinder-Anzüge zu jed. annehmb. Preise. Bahnhosstr. 14 lEckl.l. 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Zur Versteigerung kommt: 1/534’ to = 96 qm hofrette tn der Kuhgasse. .... Gießen, den 18. 2lprtl 1911. Großh. Ortsgencht Gtetzen. ___Gros.__ K 99 11' (B^/j Touuerstag, 27. April 1911, nachm. 3 Uhr werden tn unserem Amlözimmer die dem Gustav Weimar u. Ehefrau geb. i—uuuinfl in Gießen zugeschriebenen, nach- stehend verzeichneten Parzellen qm Grabgarten am untersten Riegelpsad bet der Superiniendententotese. 4348,. — 1G0 qm Hotreue daselbst. ' Gießen, den 22. M^ärz 1911- Großherzogliches Ortsgencht. __Gros._________ Kräftige HsHälptaeii Biograph Plockstraße 12 03119 Plockstraße 12 Nur noch heute und morgen: Tinlf1i<* W Lil Kilo totaif der Ein Blick 03138 5chuhwarenhaus Wolff Giessen Seltersweg 19 380 bis 1700 Mk. & Anfang 8 Uhr Eintritt frei 3Esaas: 5 Pianola, Phonolanud Phonola-Piano 1250 und 950 Mk. 2150 - 2650 Mk. Obst- u. Gemüse-Konserven | Große ReparatarwßrtstäHß für Flöge!, Moos o. 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Niemand versäume diese Gelegenheit, den größte» Erfolg der Kinematographie anzusehen, sowie die übrigen erstklassigen Glanznummern. GesMast fit to= unb SiUtthtk Wir machen unsere Mitglieder auf den am Freitag den 21. April 81/. Uhr abends in Steins Garten stattftndenden Lichtbilder-Bortrag über den Schwarzwald und sein Leben von den Herren K. Blumenthal und O. Schwarz aufmerksam und empfehlen dessen Besuch. v«y _____ Die Vorsitzenden? 0r Mikreick Tagen niW di Meter der zen eines ausg L TanM Jt giftet, 6« 61 (ine politlsche ' W Cafe Am end Täglich rechte, Cleni Die wegen Dementi haben, gefälschte i llllständig er Minen „Goldene Kreuz von Jtm Mg" verlieh M Folgende Ar Dosen Sache, i Wugsfällen in ziigekominen sin $ Lrdensschwini orbite ten l'ich d fr andere zu erht summen, die dlmsi bediente si ~\ Diplome eines Mrs weiter Der? I fr gefälschte I ferfaufe her Untei I i löschen Revue 5 I ^reicher Person I Ä der Diret! I .’iicatcrs, welk I Älenji darüber ■ I schänden habe. I machen und über | denen die beiden | wurden. Wenter I nicht vermutet, I konnten, I Menlemans I DHeaterdire Ikaöemischc feiner "Bofjinntc I Wntftiitfe gefun L jttonte 'N er 1 a-, Es heißt, m f1 Mt machen. . .Äuch die Ve I Wgen noch (i II _.?.aris, 19. «iniiterium des A | "chungsrichter Der Hamon 7^ lhn tneger ÄLLkl S1 i*«' z°M< .. mhrmgen M>. iS«1 d-r $iti, £ $ ^fvizern und I .. .^ebanne, be | ?»lehr reicht I faches, | ^ Aage dez y 1000 bis 3300 Mk. HARMONIUMS 33 bis 1000 Mk. Nur anerkannt gute Fabrikate :: Höchster Bar-Rabatt Kleinste Raten Langjährige Garantie Probe-Lieferung überallhin ML Gtz ÄS Eine Kriminalstudie in 2 Akten von Carl Alstroup. Dargestellt von ersten Bühnenkünstlern Kopenhagens. MinMmzM fiir Bühl Ein Schlager ersten Ranges 800 Meter laug. Außerdem das gesamte, S^.****^ **.******* reichhaltige, vorzügliche Nrobi tz- .Tngenic EL» f hat, j fetfrtT ? .oben nach ^nerzcit bt '** nffen- ft.ik u |r Ö a r r« ir. WILH. RUDOLPH Großh. Hess. 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