Freitag, 20. Januar 1911 161. Jahrgang Abl üMMp. nmet gerne in uhen, die mit Pilo •utjt find, denn Pilo d)t blitzblank und : das Leder weid). ftebotttw, Expedttton enb Truderet! Schul» ftrofee 1. Lxvedttwn unb Verlag: ö© 6L Kebaltton: e=Ä 112. XeL-2U»u2ln3etfl ec® leb» ir (ihm Nr. 17 t*WW WtwMWölnew viewrie* ,ie Verkaufsstellen findet (8S% gibt die Erklärung al, , ..... ehr auszuhöhlen, für den nationalliberalen Dcrmittlungsantrag trmmen werden. ®it „SleBener gamlüenbiatter* -«Le» te* wtlnjetger* tteonal «öchentltch beigelegt, bei ^reisblaö ffli kl Krtb Gieße«- ireehnal wöchentlich. Die w£mrti)trWftfl$ei Lev- frage»- erscheine» ewaatiicb tweunal. missionsbefchlüsse, in besonderem gegen den gleichmäßigen Ab- 'zug von 2 Proz. wird jetzt schon die Bestimmung des zurückgegriffen wird, wenn der Erwerl steuerfreien Rechtsvorgange — Erbfall usw. — beruht und der lcktc steuerpflichtige Rcchtsvorgang nicht in die Zwischenzeit fallt. ' § 12, der bestimmt, daß die Gemeinden bei Bemessung des Wertzuwachses Erwerbsvorgänge berücksichtigen können, die vor 1. Januar 1885 liegen, ist von der Kommission gestrichen ÄdtaAwAitte wb Verla, bet vröhNch« UmversuLt» • Buch» enb 6tetnbrudetti. K 8e*ge, Ließen» g. Graf Wcstarp (Kons.) ib, daß feine Freunde, um das Gesetz nicht zu Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejfen und Ueberlraguna einschließlich der ortsüblichen DermiUlungs- gebühr, sofern Nickt an Stelle des ÄeräutzerungSpreifeS bei Wert maßgebend ist; ferner auf Antrag des Veräußerers der Betrag, um den während des für die Stcucrberechnuna maß- gebenden Zeitraums, jedoch nicht langer als für 15 Javre, bei aus dem Grundstück erzielte Ertrag hinter drei vom Hundert des Erwcrbsprciscs zurückbleibt. Abg. Cuno (23».) _ beantragt, auch die aufgcwcndctcn AnkündigungS- unr Propagandakost en abzugsfähig zu machen. Abg. Doerksen (Rp.)5 Wir haben die Absicht, für den nationalliberalen Antrag zu stimmen. Nach der Erklärung des Schatzsckretärs wollen wir aber die Vorlage nicht weiter abschwächen und stimmen für die ÄOm§ie ^nme^r^erfolgcnben Abstimmungen über den § 10 erfolgen mit fortwährend wechselnden Mehrheiten. Das Haus kann ich nur mühsaßi in dem Wirrwarr von Einzelabstimmungen zurecht finden und das Bureau hat große Schwierigkeiten, die Ergebnisse der Abstimmungen festzustellen. Die Anträge des Zentrums, auch Aufwendungen aus den Ziffern 1 und 2 bc&_s 10 für den Zinsabzug anzurechnen, sowie auf Erhöhung der Wert- grenzc der Weinberge, bei der ein Abzug von 2% Proz. erfolgt, Don 200 auf 300 Mark, werden angenommen, desgleichen die Anträge der Nationalliberalen, wonach der Zinsabzug bei städtischen bebauten Grundstücken 14 Proz. beträgt, und innerhalb der ersten fünf Jahre bei Bauplätzen, dagegen nicht bei bebauten Grund- tückcn, nur die halben Zinsen abgezogen werden dürfen. Im übrigen werden die Kommissionsbcschlüsse zu § 10 c bestätigt. § 11 enthält die rückwirkende Kraft auf den 12. April 1910, das ist der Tag, an dem der Entwurf des Zuwachssteucr- gcsetzcs im Reichstag cingebracht wurde. Eine andere Bestimmung dieses Paragraphen enthält die Rückbeziehung auf den 1. Ianuar 1885, d. b. wenn der für die Bemessung des Wertzuwachses maßgebende Erwerbsvorgang noch hinter diesem Termin zurückliegt, so ist der Wert maßgebend, den das Grundstück am 1. Januar 1885 gehabt hat. Abg. Dr. W e b e r b e a n t r a g t, den Rückgriff nur bis zum 1. Januar 1895 zuzulassen. Aba. Dr. Arendt (Np.) erklärt den Rückgriff für unannehmbar. Auch das Stcucrrecht des Reiches hat eine Grenze. Es ist ausgeschlossen, daß sich Fiskus und Steuerzahler jemals über den Wert eines Grundstücks im Jahre 1885 einigen können. Ich will keinen Antrag stellen, damit es mir nicht so geht, wie neulich, als ich allein gegen alle anderen Stimmen war. (Heiterkeit.) Als ich damals das fröhliche Lachen hörte, hatte ich die Empfindung, daß der Reichstag nicht über mich, sondern über sich selbst lacht. (Oho-Rufe.) Wenn man später einmal die Geschichte dieser Verhandlungen schreibt, dann wird man seststellen, daß i ch recht habe mit meinen Bedenken und nicht der Hohe Reichstag. (Heiterkeit und Oho-Ruse.) Abg. Graf Wcstarp (Kons.): Die Bcdentzn des Dr. Arendt find ohne praktische Bedeutung. Abg. Cuno (Vp.) halb Prozent erhöhen. Nach einer weiteren Bestimmung der Vorlage ermäßigt sich der Mzug der Zinsen auf die Hälfte, wenn der für die Steucrbercchnung maßgebende Zeitraum nicht mehr als 5 Jahre beträgt. Die Nationalliberalen beantragen, dies nur für unbebaut gebliebene Grundstücke gelten zu lassen. Einen inhaltlich gleichen Antrag hat a u ch das Zentrum gestellt, und nicht sehr abweichend davon auch die Konservativen. Die Sozialdemokraten beantragen den ganzen § 10c zu streichen. Abg Trimborn (Zentr.) empfiehlt besonders den Antrag, daß Bauplätze noch in den ersten 5 Jahren im Gegensatz zu bebauten Grundstücken nur die halben Zinsen abziehen dürfen. Dadurch werde ein gesunder AnreizzurBebauung geschaffen. Der gleiche Erfolg werde erzielt, wenn man beim Zinsabzug im übrigen die bebauten und unbebauten Grundstücke gleichstelle. Abg. Dr. Weber (Natl.)' befürwortet den nationalliberalen Antrag auf Erhöhung des Zinsabzuges bei bebauten Grundstücken auf anderthalb Prozent als Vermittlungsvorschlag und nimmt Bezug auf die Bc- ftrebungen der Bodenreformer. Bis zur dritten Lesung werde man sich vielleicht auf eine andere Fassung einigen. Abg. Cuno (Vp.) wendet sich scharf gegen die auf erhöhten Abzug von Zinsen gerichteten Anträge. Aber nachdem die Herren sich so außerordentlich bemüht haben, die Landwirtschaft von der Steuer frei zu lassen, sehe ich nicht ein, warum wir nicht nunmehr 'auch den Städten soviel wie möglich abnehmen sollen. Dann wollen wir nämlich das Gesetz gleich so schlecht machen, daß nachher gar nichts mehr übrig bleibt. Abg. Graf Westarp (Kons.): Das schießt doch über das Ziel etwas sehr hinaus. Wir können den Anträgen eine solche Bedeutung wie Herr Cuiw nicht beilegen. Abg. Dr. Potthosf (Bp.): .. Die Hoffnuiigen der Bodenreformer, die noch bei der Regierungsvorlage ziemlich groß waren, sind im Verlauf der Kommissioiisberatung ziemlich auf den Nullpunkt gesunken, und je mehr wir jetzt in die Detailbe. ratung kommen, desto mehr geht dabei der bodenreformerische Gedanke zugrunde. Der Redner spricht sich für die Gleichstellung von bebauten und unbebauten Grundstücken aus, hält es aber für bedenklich überall, wie es der Zentrumsantrag will, den Zinsabzug auf 2 Proz. festzusetzen. Man könne höchstens auf 1 Proz. gehen. Er sei aber überhaupt gegen die ganzen Anrechnungen und werde im Sinne der Bodenreformer gegen den ganzen 'Paragraphen stimmen. Unterstaatssekretär Kühn und Schatzsekretär We r m u t h warnen dringend vor der weiteren Verwässerung der Kom- ^iKellnek' , «einer. 1 I !UNg- Ä ScVn-,,!** i Abg. Raab (Wirtsch. Vg.): Wir stehen vor einer ernsten Entscheidung. Der § 10 geht mit den vielen, was er anrechnen will, schon viel zu weit, da muß dieser Paragraph hier jetzt abgelehnt werden. Es lohnt wahrhaftig nicht den Aufwand geistiger Arbeit, den das Gesetz schon verursacht hat, wenn schließlich nur das herauskommt, daß alle diejenigen, die Sie mit der Steuer treffen wollen, sich ins Fäustchen lachen können. Wir werden höchstens die KommissionSbeschlusse durchgehen lassen. stimmt dem zu. Die Beratung der Bestimnmngen über die rückwirkende Straft und die Rückbeziehung wird zurückgestellt. Angenommen .....- " ‘ ~ § 11, wonach auf 40 Jahre :b der Grundstücke auf einem Abg. Cuno (Vp.): . . Ich erinnere an die Propagandakosten, die an laiidwirtlchast» liche Organisationen zur Förderung desKaliabsatz cf gezahlt und von diesen genommen worden sind. (Zuruf: 11 Soxleth!) Abg. Dr. Rocsickc (Kons.) . ~ r iia erklärt es für geschmacklos, solche Dinge hier in der Debatte zu ziehen. Auch im Kaligesetz find Propagandakosten zur Hebung des Kaliabsatzes vorgesehen. r x Die Abgg. Vogel (Natl.) und Neumann-Hofer (Vp.) z i e h e n die Anträge ihrer Partei für die zweite Lesung zurück- $ 8 15 wird mit einem Anträge M ü l l e r ° Fulda (Zentr.) an» genommen, wonach die nach § 10 1 biß 3 zulässigen Abrechnungen auch hier in Abzug gebracht werden können. Die §§ 16 bis IV bleiben unverändert. .... , t., 8 20 bringt dieSteuerskala. Die Steuer ermäßigt sich für iedes vollendete Jahr des für die Steuerberechnung maß. gebenden Zeitraumes, längstens für dreißig Jahre, um 1 vom Hundert ihres Betrages. Zur Verhandlung steht auch der zuruckgestellte § 11 Absatz 4, der die Zurück bezieh ung biS zum Jahre 1885 Vorsicht.^ Ein Antrag Weber will diese Zurück- ocziehung nur bis 1895 gelten lassen. Abg. Marx (Zentr.) oeantragt einen Abzug von 2 Prozent für die Zeit vor dem 1 Januar 1911. Reichsschatzsekretär Wermuth: Durch diese Anträge würde der finanzielle Effekt dcS Ge. ,etzes um 50 Prozent vermindert werden. Den kann ich durchau? nicht zustimmen. Man sollte nicht immer von Vermogenskonsts- ration reden! Sie stellen die Wirkung des ganzen Gesetze? in Frage. Abg. Dr. Roesicke (Kons.): An sich ist der Zentrumsantrag zu billigen, aber nach den Ausführungen des Staatssekretärs würde der Ertrag dadurch zu sehr hcrabgcmindert, und deshalb sind wir gegen ihn. Abg. Dr. Arendt (Nv.): . Wird der Zentrumsantrag angenommen, so wird direkt ein» Prämie auf den Verkauf nach Ablauf des Termins für die Rückbeziehung ausgesetzt. Das haben die Antragsteller wohl übersehen. Deshalb lehne ich den Antrag ab. Abg. Marr (Zentr.) widerspricht den Ausführungen Dr. Arendts. Reichsschatzsekretär Wermuth: Wenn das Gesetz in den ersten Jahren weniger erbringt bann verliert es viel von seinem Zweck. Es liegt gar kein Grund vor, den Antrag herabzudrücken. Wir machen doch Steuergcfetze, damit sie etwas cinbringeit I Abg. Dr. Südekum (Soz.): . Es sind schon gerade genug Erleichterungen in der Vorlagr enthalten, wir brauchen sie nicht noch zu vermehren, weil sonst überhaupt nichts Übria bleibt. Wir behalten uns vor, bei der dritten Lesung das Jahr 1871 als Stichjahr Voranschlägen. Jedenfalls lehnen wir den Antrag Weber schon jetzt ab. Abg. Raab (Wirtsch. Vg.) spricht sich im Sinne des Abg. Roesicke aus. Abg. Cuno (Vp.): Sie haben sich verpflichtet, eine Wertzuwachssteuer zu machen die 20 Millionen Mark bringt. Ich erinnere Sw an daß Versprechen. Wenn Sie den Ertrag der Steuer fortwährend httab- drücken, dan besteht dieGefahr, daß dieUmsatzsteuer in voller Hohe dauernd erhalten bleibt. Dagegen müssen wir mit aller Ent- schiedenheit protestieren. (Sehr gut! links.) Bei der Abstimmung wird ein Antrag W e b e r ange« n-mm-n. »er statt 1 Prozent ''/-Prozent ,-tzt Der Absatz 4 des 11 bleibt unverändert, ebemo der Rest des § 20, ferner 21. Der 22 enthält die Befreiungen von der Steuer- hfl i ch t.' Befreit fiijb das Reich, die Bundesstaaten und Gemeinden und gewisse gemeinnützige Vereinigungen, z. B. solche die sich mit innerer Kolonisation, Arbeiteransiedlungen u. a. befassen und nickt mehr als 4 Proz. Reingewinn verteilen Ern konserva- titier Antrag Graf Garnier fordert Ausdehnung der Steuerfreiheit auf den Landesfürsten und die L a n d e s f ü r st i n, ein zweiter will statt 4 Proz. Reingewinn 5 Proz. setzen. Abg. Korsantp (Pole) beantragt, die Steuerfreiheit der Bundesstaaten zu streichen und , nur solche Vereinigungen steuerfrei zu lassen, die ihre Tätigkeit ohne Rücksicht auf die Abstammung derer- dem sie zugute kommen soll, aus üben. Das Haus vertagt die Weiterberatung auf Freitag 11 Uhr. ( Schluß 6'/- Uhr. Deutscher Reichstag. 111. Sitzung, Donnerstag, den 19. Januar. Tische des Bundesrats: Wermuth. Kuhn. Daß Haus ist ganz schwach besetzt. Präsident Graf Schwerin-Lowitz eröffnet die Sitzung Um 1 Uhr 20 Minuten. Die zweite üefung des Zuwadisifeuergeiefzes. Vierter Tag. lieber die Höhe des AnteilS der G e m e i n d e n an der Zuwachssteuer, § 49, wird namentlich abgestimmt Von den Konservativen und der Reickspartei ist ein A n - trag Graf Car m er eingegangen, der in einem neuen § 10a die Hinzurechnung von Aufwendungen fur Bauten, Umbauten, Meliorationen zum Erwerbv- preis auch dann zuläßt, wenn sie an sich der laufenden Unter- Haltung dienen, aber nachweislich dadurch notwendig geworden sind, daß sie in der Zeit vor dem letzten steuerpflichtigen Rechts- vorgange von einem Vorbesitzer unterlassen wurden. Abg. Graf Wcstarp (Kons.)" begründet den Antrag. Oft muß auch der Erwerber eines 'Gruiid- stücks, auch eines städtischen, erst eine Menge von Arbeiten au-° führen, die notwendig sind wegen ihrer Unterlassung durch den ®°lb©&hfdrctär Wcrmuth orhM, cUnfo toie bic "ÖM- Dr. Weber (Natl.) und Dr. Potthoff (^>p.) Gedenken, was der Antrag bezweckt, werde auch schon durch den Wortlaut iic Kanal-Gebühren können hnlojten an die etaW 13 Januar itSII, v-m teilung 3, .6, J, 3, u, Lotz, Wieicck). ftm. 995 Fichienmsslmgen L 6,7 Rm. Sum'&Ä BW GW- 1,8 Ani. vncbev' Wtck-M bat Äfe***1 h,r KaSleitons 7 ajnnncrn- 1 WohnuM 2 s Zimlncrn i Wohnung v°" i L-odnuns 8tnunerN' 1 ^ghnung 9. bC§ Wg° Graf^Westarp (Kons.) zieht mit Rücksicht auf diese Erklärung den Antrag zurück. . Nach § 10b sind vom Erwerbspreis (5 n t c i gnun gy = entschädigungen und Entschädigungen für Bergschäden abzuziehen, iDcId?c der Veräußerer wahrend deS für die Steuerberechnung maßgebenden Zeitraumes für Minderung des Wertes des Grundstücks erhalten hat. Die,e,AE^mmung wird durch Annahme eines Antrages Dr. Weber (Natl.) mimn geändert, daß der Abzug nicht erfolgt, soweit die Entschadi- gung nachweislich zur Beseitigung von Bergschäden verlvendet ist. Ein Antrag des Zentrums, trotz dieser Verbeperung die ganze Bestimmung zu streichen, wird bei zweifelhafter Mehrheit für abgelehnt erklärt. § 10c wird der Abzug der Zinfen vorgesehen. Nack dem Kommissionsbeschluß werden dem Erwerbspreis für jedes Jahr des für die Steuerberechnung maßgebenden Zeitraumes hinzugerecknct: bei land» und forstwirtschaft- l i ch e n Grundstücken — nämlich wenn der Erwerbsprei- mit den Anrechnungen für Meliorationen usw-, die nicht der laufenden Unterhaltung dienen (§ 10, Ziffer 3) 100 Mi. und bei Weinbergen 200 Mk. für das Ar nicht übersteigt — 2'/- vom Hundert; von dem Mehrbetrag — also bei städtischen Grund st ücken — bei unbebauten Grundstücken 2, bet bebauten Grundstücken 1 vom Hundert. Hierzu beantragen die Konservativen die Anwendung des § 10a betreffend die besondere Berücksichtigung der Moorkulturen usw. Die Volkspartei (Cuno) und das Zentrum wollen beim Zinsabzug auch iroch weitere üuftoenbungen (aus § 10 Ziffer 1 bczw. 1 und 2) anrechnen. Das 3 ent rumi toiH weiter den 2^prozentigcn Zinsabzug bei Weinbergen nn Werte bis zu 300 statt bis zu 200 Mk. zulassen. Das Zentrum beantragt, die Unterscheidung zwischen bebaute nundun beb a u tenGrund st ücken zu beseitigen und die Mehranrechnung durchweg auf 2 vom Hundert festzusehen. Die National liberalen wollen die Unterscheidung zwischen unbebauten und bebauten Grundstücken aufrecht erhalten, ober den Mehrabzug bet bebauten Grundstücken auf andert- Abg. Vogel (Natl.) schlägt folgenden § 15a vor: Beim Ucbergang von gewe rb. liche n Unternehmungen, zu denen Grundstücke ober diesen vom Gesetze gleichgestellte Berechtigungen gehören, gilt als Verkaufspreis dcr gemeine Wert zurzeit der Veräußerung. Abg. Dr. Pottbvfs (Vv.): Dieser Vorschlag würde das Gesetz unwirksam machen. Reichsschatzsckretär Wcrmutlf lehnt alle Abschwächungsanträge ab. Was ist denn eine „gewerbliche Unternehmung?" Ich kann das nicht sagen. Ich glaube ick bin auch nicht gesetzlich verpflichtet, das zu sagen. (Heiterkeit., Abg. Graf Wcstarp (KonsZ: Wir halten an den Kemmissionsbeschlussen fest. Sie änderungsanträge bringen nichts besseres. Der Antrag Vogel würde eine unberedjtigte Bevorzugung des Berg« ,o c r k s bedeuten. Abg. Raab (Wirtsch. Vg.) spricht gegen den Antrag Cuno. Diese Abschwächung ist d,e scheust lichste, die ein Menschenhirn erfinden kann! Was kann Nicht alles zu den Pr o p a g a n b a I o ft c n gerechnet werden! worden. Abg. Brühnc (Soz.) tritt für die Wiederherstellung dieser Paragraphen ein. Wir haben nichts dagegen, wenn den Gemeinden dadurch größere Erträge zufließen. Abg. Dr. Weber (Ngtl.). spricht sich gegen den Antrag aus, ebenso Abg. Dr. Neumann-Hofer (Vv.)k weil der G r u n d st ü ck s s p e k u I a t i o n ein Riegel vorgeschoben werdett soll. Abg. Dr. Arndt (Rp.): Eine solcke Doppelbesteuerung würde zu unglaublichen Schwierigkeiten führen. Der Komissionsbeschluß wird aufrecht erhalten, ebenso beim § 13. § 14 bestimmt im dritten Absatz, daß bei Leilverkaufen durch denselben Veräußerer innerhalb zweier Jahre Verluste bei einem Teile von dem Wertzuwachs anderer Teile abgezogen werden können. Ein Antrag Cuno will die Frist auf drei Jahre verlängern. , . Kaiserlicher Regierungsrat Dr. Cuno spricht gegen den Antrag Cuno. Abg. Zictsch (Soz.) beantragt Streichung des ganzen Absatzes, der eine Ausnahmebestimmung zugunsten großer Grundbesitzer und Spekulanten fei. Aus der Kommission sei nur ein Bankerott heraus- gclommen. Vom Antrag Cuno wollen wir schon gar nichts wissen. Abff. Dr. Ncumann-Hofcr (Vp.): Allzu großes Gewicht legen wir auf unseren Antrag nicht. Wir wollten nur Unbilligkeiten vorbeugen. Abg. Dr. Weber (Natl.): In dem Absätze steckt ein ganz gesunder Gedanke, den wir nicht missen wollen. Er erleichtert die Ausschließung großer Terrains. Gegen Schiebungen sichert § 55. Berichterstatter Graf Westarp: Ohne deui Präsidenten vorgreifen zu wollen, protestiere ich aufs schärfste gegen die unbegründete Kritik, die der Abgeordnete Zietsch an der Arbeit der Kommission geübt hat. (Beifall.) Bei der Abstimmung über den Antrag Cuno bleibt das Bureau zweifelhaft. Durch Hammelsprung wird der Antrag Cuno mit 12b gegen 118 Stimmen angenommen und mit dieser Abänderung der gaiize Paragraph in der Kommisfionsfassung, ebenso § 14 a. k 15 handelt von denAbzügenvomDeräußerungs- p reife. Abzugsfähig find die ersten die dem bisherigen Eigentümer nachweislich zur Last fallenden Kotten der Veräußerung '"'taMen „TuMalschaL, k »erbälttich,NLr Katarrhe. Ä* ± ± V r > (sz *-x 8? ■SC? B? 5 S -v> ö «=cc Z © fM 03 Ol *r 3 s s CQ *0Q e?rs cd OD -t S N 67 ?G 5? = £ G E'e'S" politii' •ö L zö? Z 5 = te 67° © s 5$ :© <59 3 >- SCT‘ s £ 77 G> Z » 3 S Q-« a V ' D S?8 d9 tS C?s£ ti or> • « S'e 19-2 Q S oo N $»,xa©„ Cs§ = <9 - S ®>*2 5> &©) Q sä' iS M Dlrldwd« Unverzinsliche JLose, Frk. Hyp.-Kred.-Ber. 4 So unk. b. 1913 131 37, 542. 3-/, do. Ultimo, n Lire 30 I 43.60 99.60 Indus trie-Aktien. Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 Ser. 6 . 3*/, Verzinsliche S. 18 lündb.ab. 1908 ö. fl. 200 do. . t. fl, 350 107.50 137.40 Pfandbriefe. 4 Sctf. HyP.eBk. (vr. Pommr.- abgest. 80°/. Sr,?°tzyp,B.S^4 . do. Ser. Westd. Bdkr. Ser. 20 Ser. 6 unk, b. do. do. Ser. 7 mit, b. « kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . ab ab mrtgeteilt von der do. do. 4 4 do. do. do. do. do. dv. do. do. Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek-Bank Dl. 1000 M. 1000 M. 1000 97, 8 57. 6 67, 3'/, do. 37, do. D E unk. unk. unk. unk. unk. unk. 4 4 3 6 5 13 9 67, 67, 6 4 4 4 4 4 do. Bk. Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. kündb. kündb. 1909 1911 1913 4 37, 4 4 4 4 37, 37, X> vO ~ Q 40 43 46 47 44 ab 1905 ab 1907 D E S3 der Ecke der Gne gestern «lbend eine al daraus in einer nah ^'/^Westd. Bdkr^Hyp. (Köln) S.3 kündb" 1905 37, do. do. do. Ser. 4 kündb. 1906 Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 kündb. 1906 do. bis incl. Ser. 52 . . Nürnberg. Bcreinsbk. M. 300/1200 Ocst.-Ung. Bank “2 £ Lese. . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 100 .'2 _ -- es £ « Ser. 16 u* 17 u'nk.' 1*910 10 jG °t* do Laudw. Kreditbank Lit. D-J . . . bo. do. Lit. N-P...... Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q«S . . Hambg. Hyp^Bk. @.141 -340 füubb.ab 1905 do. do. ©.341-400 unf. b. 1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 4 Preutz Hypotheken-Akt.-Bk. 1 1 do. j °uf 80V» abg. Hyp. B. Zf* kündb. ab 1905 . . do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 Bank f. Handeln. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Esselt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Aereinsbank . . . M. 600 DiSkonto-Gcsellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein . asq miD-tadiua^ 12Sl?nqsr od mv aaj9iuojüfl-s t<5 oN>g" E "2 ä (5 :c S-« 3% 4 Frk. Hyp.-Bk. 4 5^ « ä •5? ■Q ’c = a v US £ 4 Badische Prämien Serie II 5 Donau-Regulrerung 3'/, Gothaer Präm. Pfaudbr. I 37, do. do. ii 3 Hamburger v. 1866 3 Poüändlsche Komm. v. 187*1 Z'/,Kölu-Mmdener. 3'/,Lübecker v. 1863 . 2'/,Lülncher v. 1853 . * 3 Uiiadnder abgest. . Meininger Präm. P/andbr Oesterr. 0. 1860 Oldenburger. . Russische v. 1864 Russische v. 1866 . 7! 1 JW Und bOn Wut solche in Württbg. Bankanstalt. 60*0/1200 do. BcreiuSbank P^,uuo,H -qitpij Wuq»e uj SunDgm»L ug gwg 6un)(pu -cfUlgx yszßllhrnsZ aaipjajß jpjBi|(pnaß ajnjojq^ . . Tlr. 100 . . ö. fl. 500 • . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 o., ~ ; _ ---- • - . alt. K. Rbl 100 2'/,Stui,lwe,ßeub..Roab.Gcaz . . d. fl 150 2,/* U* d°- ^.Sch. ' Ö.' fl. 150 >0. Aurechtscherne. ... fl. | 3575 Q >U\ <-* w i. do. do. Ser. 3 abgest...... do. do. 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