Nr. 225 Zweiter Blatt Jahrgang Erscheint tigllch mit Außnahm« de« Sonntag«. W tU „fi't'i'r JraffitiNitter werden dem 1 g| | JI ff 4^ V .Lnielger' otetmal wöchentlich beigelegl, da« 5 1 W' 1 S X | 1 W' 1 A/l 111 R, I UM «k JL wXrlatt |6r kl Krtls «letze»- zweimal V 11 ▼ ■ ▼ ▼ ▼ ▼ ▼ ■ ▼e| " ▼ ~ »tzchentlich. Die ..tanbwirtschaflUche» iett- — f e Irenen" erscheinen monatlich iroeimeL (dCHCFOI*Anzeiger für Oberheffen Freitag, 22. September Hot an ort« btu cf und vertag der Br ü h lachen llnwersutt« - Buch- und E^mbnxfertt •t Singt, Gletzen. Redaktion. G?pedition und Trudecrh Schuft strotz« 7. «Tpebttion und Verlag: esU. ftoafitorce^BUl. Teß-Adr^ ?lngeiß«rttetzea. Vie LlekNIzilättoersorgung ©berljeffens. L. Gießen, 22. Sept. Wir haben bereits in unserem „UcbcrMnbivcrf Wolle v heim" überschriebenen Artikel vom 15. b M. (Gies; A»z Nr. 217, 1. Blatt) hervorgehoben, baß bie von ber Provinz prosektierte Ueberlanbzentrale nur einen Teil von Lberhessen mit elektrischer (Energie versorgen kann T,e Grünbe hiersiir sinb in ber Hauptsache bariit zu suchen, baß bie Bersorgungsmoglichkeit von einem zentral ge legenen Punkte ber Betriebssicherheit halber nicht unbeschränkt ist. Tom Provinziaitag luar dies bei seiner im Frühjahr b. 3 erteilten Genehmigung beS von ber Pro vinzialverwaltung vorgelegten BersorgungsprojekteS Wölfersheim auch bekannt. Tenn nur hieraus erklärt sich die von ihm gefaßte Entschließung, bereu Grunbgcbanke in dem Vertrauen gipfelte, bie Provinzialvcrtvaltung werbe bas ihrige tun, um zur gegebenen 3®it und innerhalb der vorhandenen Möglichkeiten auch bie damals noch nicht für bie Versorgung mit elektrischer Energie in Aussicht genommenen Gemeinden mit solcher nach unb nach zu ver sehen. 9hin ist bekannt, baß ber Provinzialvenvaltung hinsichtlich ber Aussuhrung bieses Wunsches gewisse Schran ken gesellt sinb. Sie sinb einerseits barin zu erblicken, daß sich größere Kraftquellen, besonbers im norbösllichen Teil ber Provinz, nicht ohne weiteres auftun lasse», anderer- seitS barin, baß eS aus Grünben einer vorsichtigen Finanz- gebahrung nicht unbebentlich erscheint, weitere Provinzial mittel zu einem Zeitpunkt slüssig machen, in bem noch gar nicht zu übersehen ist, wieweit man mit ber, allein schon für das Ueberlanbwerk Wölsersheim ersorberlichen Summe von beinahe .3 Millionen gelangt unb wie bieses Werk bemnächst bie Provinz belastet. Es liegt aus ber Hand, daß Bebenken ber vorerwähnten Art bann ausscheiben können, tvenn Gelegenheit geboten wirb, weitere Gemeinben ohne finanzielles Risiko ber Provinz, jeboch unter beren Mitwirkung, mit elektrischer Energie zu versorgen. Eine solche Gelegenheit ergab sich kürzlich, inbem fick, bie S t a b t v e r t r e t u » g Gießens nunmehr zur Versorgung einer Reihe o b e r h e s s i s ch e r Gemeinden unter genau benselben Bebingungen für imftanbe erklärt Hal, unter beiten Gemeinben von bem Ueberlanbiverke Wölfersheim versorgt werben. Tie Slabl Gießen ist hierzu auch in ber Lage, ba sie ein Elektrizität werk besitzt, bas sich, wenn entsprechenb vergrößert unb ausgebaut, für Versorgung eines weiteren Gebietes sehr wohl eignet. Die staatliche Verivalttingsbehörbe scheint bei dieser Sachlage den Augenblick für gekommen erachtet zu haben, um unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Interessen ber 'Stabt Gießen auch de» der beteiligten Landgemeinden zu dienen. Sie hat beshalb Verhanblungen mit ber Stadt Vertretung l/erbeigefüyrt, bie sich nunmehr zu einem Abkommen verdichtet haben, das bereits am 9. d. M. die Genehmigttng des Provinzial-Ausschusses unb gestern auch bie ber Stadtverordnetenversammlung gesunden hat. Rach bicjein Abkommen verpslichtet sich bie Stabt, 43 im nördlichen Teil des M r e i s e s G i e ß c n beleg e n e n Gemeinden, beren Versorgung von Wölfersheim aus nicht mehr ins Auge gefaßt war, elektrische Energie unter denselben Bedingungen zu lie fern, wie sie für den Bezug von Elektrizität auS dem Kraftwerk Wölfersheim fest stehen. Da ferner bie Stadt mit ber Lieferung spätestens zwei Jahre nach den abgegebene» AnschlußerNäruitgen zu beginnen hat, so werden die Gemeinden innerhalb kürzester Srift, bei a l *> b a l b i g e i» Vertragsabschluß zum Teil schon hiS zum Herbst nächsten JahreS, in ben Genuß ber Licht unb Kraftquellen kommen können Im übrigen ist in bem Uebercinkommen »och von ivcscntlichcr Bebeutung, baß bie Etabt ohne Genehmigung ber Provinz die Verträge mit den Gemeinden nicht ändern kann, so baß sämtliche Ge meinden, gleichviel ob sie von der Provinz oder von der Stadt aus versorgt tverden, völlig gleichgestellt sind Be sonders muß die etabt ber Provinz bann nachfolgen, wen» diese etwa die Strompreise herabsetzen sollte Endlich soll im Interesse eines inöglichst einheitlichen Bau und Geschäftsbetriebes die Stadt gehalten sein, Vorschriften »der bie an die ^nftaUatcurc zu stellende» Anforderungen, ferner bie Stromlieferungsbedingungen für bie einzelnen Ab nehmet sowie schließlich die Znstallationsvorschriften nur im Einvernehmen mit der Provinz zu erlassen Znstalla kionsmonopole ober sonstige Vorrechte sind daburch ausgeschlossen Hiernach sind die Interessen der Gemeinden, sur die jm vollen Einverstänbuis mit der Provinz in Gießen eine Kraftquelle erschlossen werden soll, im ganzen Umfang ge wahrt. Tic Vorteile, bie sich für bie Stadt aus dem gedachten Uebereinkommen bieten, bestehe» i» ber Haupt fache darin, daß bie Provinzialverwaltung die nötigen Ver Handlungen mit den Gemeinde» übernimmt unb dadurch ber Stadt bei der Schafsung ihres Interessengebietes eine nicht zu unterschätzende Hilfe leistet. Schließlich bahnt das Abkommen insofern schon jetzt eine Interessengemeinschatt ber beiden großen Versorgungsquellen an, als sich Provinz und Stadt gegenseitig, soweit erforderlich, ein T-urdv lkitungsrecht durch ihre Interessengebiete zugesichert haben unb auch für eine spätere gegenseitige Aushilfeleistung mit elektrischer Energie Vorsorge treffen wollen. Wir glaube», daß bas nunmehr zwischen Provinz unb Stabt abgeschlossene Uebercintommen allseitig mit Genug hiung begrüßt werden wird unb möchten besonders audi unserer Freude darüber Ausdruck geben, daß sich zwei für das Wirtschaftsleben unserer Provinz so bedeutungsvolle Faktoren im wohlverstandenen, beiderseitigen Interesse die $änbc gereicht haben, um in friedlicher Nebeneinander- arbeit der Allgemeinheit zu bienen. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 21. Sept. 1911. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum: bie Beigeordneten Keller und Emmelius; die Stadwerordneten Tr. Ebel, Eichenauer, Faber, Friedberger, Gabriel, Grünewald, Habenickt, ."oaubaai, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huhn, Iann, Iughardt, Krumm, Leib, Löber, LooS, Orbig, Petri, Plank, Simon, Tr. Sommer, Troß, Vetter-, Wallenkel-, Tr. Wimmenauer, Sinn. Äillrilungrn. Ter Vorsitzende erinnert daran, daß wahrend der Ferien der Versammlung in der Marburg e ein B: gebrochen ist, der leider große Timensionen angenommen bade An den Bericht über den Brand habe der Gießener Anzeiger eine mißliebige, wahrdeitswidnge Äritif angeschlosfen Die Feuerwehr habe, wie er ftststrllcn wolle, voll und gar,; ihre Wicht getan. Sie sei zu rechter Zeit dagewcsen und habe alles getan, den Brand zu löschen und namentlich den Mann heranSzuboleii, der m dem brennenden Gebäude geschlafen habe. Daß da- Feuer einen so großen Umfang angenommen habe, sei darauf zurück zuführen, daß da- Haus so viele, leicht brennbare Stoffe enthalten habe 15 Minuten nach dem ersten Alarm sei Wasser dagewese», was für eine freiwillige Feuenvehr eine sehr gute Leistung sei. Auch sonst sei kein Mangel bei den Löschgerätschaften und Arbeiten gewesen. Ten Leistungen der Feuerwehr sei burchau« Tank und Anerkennung zu zollen ^Bravorufe». ^Anmerkung der Redaktion: Ter Schristsübrer ber Freiwilligen Feuerwehr bar in einer von uns veröffentlichten Zuschrnt selbst „unuuiwunden zugegeben," „daß manches noch verbesserungsbedürftig sei" und rociicr erklärt, daß eine sachliche Aussprache zur Aufklärung und Abstellung von Mißständen diene. Um eine solche Aussprache war es uns einzig und allein »u hin, und wir bestreiten, daß wir eine „wahrheitswldrige und mißliebige Kritik" geübt haben. Wir werden morgen auf die Angelegenheit Uiriicffoimncn.) Ferner teilt der Vorsitzende mit, daß eine Einladung zu der Blumenausstellung am nächsten Sonntag in der Stabt» Mädchenschule vorliege. Baugesuche. Bei ben Baugesuchen des Hch. T r e ch s l e r um Genehmigung zur Errichtung einer Eishalle unb des Großh. Eisenbahnbetriebs aiutes I für cm Stellwerksgebäude auf dem Bahnhof werden die erbetenen Tispensc befürwortet. Gelandeangelegenheiten. Badeanstaltsbesitzcr Philipp Müller ist um Gewährung einer Entschädigung und Ermäßigung des Pachtvreises eingenommen, da cm Teil des ihm verpachteten Geländes ander- wcitig in Anspruch genommen wurde Man beschließt, die Pacht auf IO Mark zu ermäßigen und ihm eine einmalige Entschädigung von 16 Mark zu gewähren. Verschiedene Pächter von städtischem Gelände in der ftlinif st raße, deren Pachtvertrag im Herbst 1912 abläuft, sind um Verlängerung ihrer Pachtverträge eingekommen. Man beschließt, dem für drei weitere Jahre zu williahrcn unter der Bedingung, daß für Düngung usw. keine Entschädigungsansprüche gewährt werden, wenn die Räumung der Felder früher erfolgen muß. Eine Giese an bat Kläranlagen, bie seither durchschnittlich jährlich 67,87 Mark cinbrachte, wofür die Stadt die Mollen der Bewirtschaftung hatte, wird bem Maschinisten Schnabel für jähr» lid) 60 Mark verpachtet. Turch die Feldbcreinigung ist eine neue Regelung der Bern ä s s e r u n g s r e ch t e in ben Lchsenwiesen erforderlich geworden, wo fiskalische und städtische Wiesen durcheinander liegen Mit dem Nachtrag zu dem 1853 abgeschlossenen Vertrage ist man einverstanden. Zuschuß für ben Konzertverein. Ter Konzcrtverein hat au die Versammlung eine Eingabe um Gewährung eines Zuschusses von jährlich 1000 Mark gerichtet Ter Verein begründet dies damit, daß er seit Jahren an einem Tesizil leide: der Voranschlag für das kommende Vercinsiahr l'chlicßt mit 16 864 Mark Ausgaben und 15 900 Mark Ein nahmen ab. Tie Finanzdeputation beantragt, mit Rücksicht auf die durch bas neue Gemetnbesteuergesetz bebingte Ungcwißh it über bie Finanzlage ber Stabt, die unter Umftänben eine Erhöhung ber Gemeindesteuer nötig mache, von ber Bewilligung eines bau ernben Zuschusses für jefct abzusehen und einen einmaligen Beitrag von 500 Mark zu bewilligen Stadw Grünewald suhri dazu aus, er sei damit ciiioer- standen, baß man nickt letzt schon baucriib den Zuschuß bewillige, aber man solle dock diesmal bie 1000 Mark zugestehen Ter Konzcrtverein sei nickt mit jebem anderen Bevern zu vergleichen, er habe die hervorragende Bedeutung, daß er für unsere Ltadt weithin bekannte, rühmlichst bekannte Konzerte veranstaltet, die eine At irafiton unserer Stadt, neben dem Theater iaü Die einzige, bilden Es sei dringent» notwendig, daß die Stadt Gießen alles tue, was Kunst und Visscnschast »ordert, womit auch der wirtschaftliche Vorteil verbunden sei, daß der Zuzug Fremder sich vermehre Weithin inen die Gießei,er .Konzerte bekannt und^ man begegne auswärts bauiig bem Hinweis auf sie Andere Städte, Heidcl berg, Würzburg usw, versammelten bei ftongreficnji nb sonstigen Veranstaltungen große Menschenmengen, die den Stabten große Vorteile brächten: Gießen fei durch feine geographisch und durch seine londichastlickic Lage hervorragend geeignet, Kongreßstadt zu sein. Fehle ein Saalbau, so solle man ihn bauen. Tie Stadt solle die Initiative ergreiscn zu seiner Errichtung, alle Kräfte bie öffentlichen und die privaten, sammeln und den Bau errichten. Geschehe das nicht, so verweise immer einer auf den anderen Tic E-ntwicklung Gicßcns werde stagnieren, seine Bevölkerung nehme sehr mäßig zu, es müsse alles geschehen, um bie Anziehungskraft zu steigern. Ter V o r , i tz e n b e erklärt, Gicßen stagniere nicht. Zwar sei 1905 bis 1910 die Zunahme nicht so stark gewesen wie in bem Jahrfünft vorher, aber das iei in fast allen Stabten so gewesen. Gerade in der letzten Zeit seien eine Masse von Einrichtungen entstanden, auf die man stolz sein könne. Stadw. Löber ist der Ansicht, baß wohl jeder gern zur Hebung ber Kunst alles bewilligen werde, wenn wir in finanzieller Beziehung in einer aufsteigenden Linie seien, aber bei der lebigen ungewissen Sage solle man ben Vorschlag ber Finanzdepuralwn annchmen. Stadw. Vetters kann nicht ohne weiteres für Dir Fvr berumi stimmen. Für die reichen Leute, aus denen der Konzert- r-erein vorwiegend bestehe, sei die Teckung eines Tefiztts von 1000 Mark doch eine Kleinigkeit. Mit ber Bewilligung unter stütze die Stadt etwas, was nur wenigen Leuten zugute komme. Wenn Veranstaltungen für die Allgemeinheit stattsänden, ließe sich cber darüber reden Er bezweiftc, daß auf diesem Wege etwas zur Hebung des städtischen Brrkehrs geschehe. Ter Vorsitzende erklärt, das ständige seitherige Defizit sei stets non einzelnen Privaten gedeckt worden. Vor Jahren habe der .Konzertvere.n ein volkstümliches Konzert veranstaltet, von dessen Eindruck auf die Besucher er ,'ehr erfreut gewesen sei. Stadw. Krumm meint, es fehle dem Kon^rtverein an Popularität in der Bevölkerung. Trotzdem sei er bereit, bie 500 Mark zu bewilligen, d'.c hoffentlich für den Verein ein An sporn seien, auf dem Gebiet der Bolkskonzerte vvrzngehen. Ter Bau einer großen Kvnzerthalle sei nicht so eünad) ^inb eine Rentabilität sei kaum zu erwarten. Ohne kräftige Jnitiaiwe von Privatleuten sei wohl in den ersten 10 Jahren nicht daran zu denken. Uebrigen? sei der Moniertvtrnn selbst Schuld daran, wenn er nicht bekannter fei. Stadw. Wallensel« war in der Finanzdeputation zunächst gegen ben Antrag Tie Stadt stehe vor Aufgaben, die recht viele Mittel erfordern, auch inrn die Konseauenzen zu befürchten. Schweren Herzens habe er schließlich für bie 500 Mk. nefnnum Wenn diele bewilligt werden, habe man sich wohl iedc» Jahr mit der Sache ui beichästigci Stadtv. Grünewald bemerkt, es sei nicht richtig, was die sozialdemokratischen Stadtverordneten meinten, daß nur die Reichen die Monieric beiudblcn, audi von Mindcrdcmittelien gc- fchehe dies. Tic Sozialdemokranc trete für Fordenmg von Kunst und Wissenschaft ein und sic soUte auch im vorliegenden Falle nickt aus private Hilft verweisen, iondern Mittel der AUgemein- heit bewilligen Solche Ausgaben, wie die geforderte, feien nicht unmittelbar rentierend, sie ivirhni aber au» die Tauer, nützlich für die Stadt. Sic mufft dafür sorgen, daß man gut in Gießen wohne, daß man gerne daselbst wohne, iveil c» Annehmlichkeiten bieic Tos romme letzten Endes jeden Gewerbe- treibenden zugute, das sei eine mciticbaucnbc Politik, bei der 500 Mk keine Rolle spielen. 3ebcr Verein übrigens, der dec Allgemeinheit, wenn auch nur mittelbar, nütze, werde von der Stadt unterstützt, sogar der Zicgenzuchtverein Stadtv. Tr. Ebel ist bei Ansicht, daß ber Kvnzertvereiir deshalb so unbekannt sei, weil gute Musik teuer se,. Es fei nicht richtig, baß man alles, was für bie Kunst zu geschehen habe, aus die Privatinitiative verweise, ebenso wenig wie die- z. B. bvi öffentlichen Bibliotheken unangebracht sei Die Tätigkeit des Konzertvereins komme ber Allgemeinheit zugute Man tolle jetzt bie 1UU0 Mk bewilligen und nadi einem Jahr, wenn man die Finanzlage übersehe, der Frage einer bunerrtben Be Billigung näher treten Inzwischen solle man mit bem Konzert» herein über gewisse barem ui knüpfenbe Bebingungen verhandeln: Bolkskonzerte, Vertretung ber Stabt im Vorstand usw Stadtv. H a b e n i ch t bcsürwortct die Bewilligung von 1000 Mark Gegenüber dein Stadtv Vetter» bemerke er, baß jährlidi nickt 2—3, ionbern 7 Konzerte veranstaltet würben. Ta» vor- hanbene Tesizit flamme au» früheren Jahren ber. Es sei in Aussicht genommen, im nächsten ober übernächsten Jahr em popu lärc» Moniert |u geben. Im übrigen würden bie Veranstaltungen bes Vereins nicht nur von ben sogenannten oberen Zehntausend, sondern vorwiegend von anderen Leuten besucht Stadtv. ft r u in m ist der Ansicht, daß die Sache mit der Sozialdemokratie nicht» zu tun habe Er habe sich für die Bewilligung von 500 Mk ausgcfprocheii, weil er das für richtig halte. Tie Verstaatlichung der Kunst sei nicht io einfach, diese 2ad)c müsse man der privaten Initiative üboclaiien. Tränierte! der Bevölkerung wisse nicht» vom MoiuertDeran, der da» große Publikum durch billige Preise berainiehen solle Im nächsten Jahr solle die Stadt mit dem Verein über sein Programm und bann über ben Zuschuß verhandeln Stadtv. Hau dach sührt au», die Tätigftit des ftomert* verein» liege zweiscllos int Interesse der Stadt, da durch fic der Zuzug hierher gefördert werde. In dieser Hinsicht sei der Konzertvereiil nut dem Theater zu vergleichen Daß früher Defizite entstanden seien, habe vieNeichi mit an der Verwaltung gelegen. In der letzten Zeit seien die Preise der -ollsten gestiegen, weshalb das Desizit geblieben sei. Die Konzerte seien im allgemeinen recht gut besucht: daß da» Abonnement zuruckgehe, liege an der allgemeinen Teuerung. Mit einer Verbilligung der Konzerte werde man nichts erreid>en, da man keinen großen Raum für iie habe Volkskonzerte könne ber Verein wohl nut bann veranstalten. wenn bie Stabt noch mehr tu«. Stadtv. Grünewald betont nochmals, daß auch minderbemittelte Leute in die Konzerte gehen Menen sei bekannt durch seine guten Konzerte, bieic müßten erhalten bleiben. Man kranke wesentlich an bem Mangel eines großen Saales, hierbei müffe die Stabt die Initiative ergreifen. Er wolle nochmals daraus Hinweisen, daß Gießen keine Mongrcfic habe. Namentlich die Geschäftsleute sollten für die Beschaffung der Mittel eintreten, daß man solche hierher bekäme Er bedauere sehr, daß die alte Klinik dafür nicht geeignet sei Ter Vorsitzende bemerkt, daß ja ein Saalbauverein Vor- Iwnben sei Was an ihm Rcbner> liege, Leichehe, um dessen Ziele zu sördetn. Zurzeit könne aber die stadl nichts in ber Sache tun. Stabtv. Habenicht führt aus, bei Saalbauverein besitze Kurzen 50 00U Mk, aber die Zunahme dieses Kapitals erfolge lehr langsam Es sei übrigens zu beachten, oaß durch die Kon- zene zahlreiche Leute von auswärts hierher kämen. Stadlv. Tr. Wimmenauer schließt sich ben AuSsuhrungen der Stadtv Grünewald, Habemchl und Tr Ebel an Er habe seit mehr als 50 fahren Musikerinncrungen au» Gießen und könne feststellen, day das hiesige Musikleben große FortschriUe gemacht habe. Ten in den letzten Jahren eingclrtlenen gewissen Rückschritt solle man verhüten Er stehe nicht aus dem Standpunkt, daß man nur der Allgemeinheit zugängliche Beranstaft lungeit unterstützen solle Man solle für diesmal 1000 Mk. bewilligen, sich aber nicht binden und zusehen, daß auch Bolks- konzertc veranstaltet würden. Stadtv Heichelheim bat sich in der FtnaitzdeputatiOitz zunächst für Oie Bewilligung von 1000 Mk ausgesprochen, aber lich später mit Rücksicht aus die vorgetragenen (jfaüftbt mit 500Mk. begnügt Vielleicht sei e» dem .Konzertverein auch möglich, seine Ausgaben zu verringern Später könne man vielleicht eine höhere Summe bewilliaen Stadtv. Haubach ist der Ansicht, daß man mit ber Gewinnung von Attraktionen sehr vorsichtig fein solle, damit nicht dadurch eine Steuer er Bähung unb baburtb das "ftgerueil des Beabsichtigten eintme Er könne nid» zustimmen, daß die Stadt in der Saalbaufrage die Jnitiattve^ergreiien solle. Es sei nicht richtig, daß durch einen großen Saal die Veranstaltung von Monierten ohne Defizit ermöglicht werde, denn schon jetzt feien die Konzerte manchmal recht leer Er erinnere daran, daß das Theater im letzten Jahr 5000 Mk. Zuschuß bekommen habe und bei der jetzigen Teuerung sei anzunehmen, daß eS dieses Jahr nicht besser sein werde. Stadtv Löber meint, ote große Politik, die Stadtv Grünewald empfehle, sei mit Rücklicht auf die Finanzen nicht durchführbar. Man habe Grund, vorsichtig zu sein, und es sei gutbaß ber Oberbürgermeister in diesem Sinne vorgehe. Stadw. Tr. Sommer bezeichnet es als eine Notwendigkeit- daß der Konzerwerein auf seiner Höhe gehalten werde. Die jetzige Sage sei so, daß etwas geschehen müffe. Man solle aber direkt die Bedingung stellen, daß im nächsten Jahr ein Bolkskonzert veranstaltet werde. Da für den Saalbau ein Grundstock von 50000 Mk. vorhanden sei, solle man an bie Vorbereitungen herantreten. Vielleicht könne man eine ähnliche Volksbewegung wie beim Theater Hervorrusen, rote dies damals dem Stadtv. Haubach uns Prof. Fromme gelungen sei. Bei der Abstimmung wrrv der Antrag auf bedingungslos Bewilligung von 1) Mark gegen 7 Simmren abgelehnt und einstimmig ein einmaliger Zui'ckvrtz von 500 Mark beschlossen. Zur Saalbaus rage bemerkt der Cbcrbürgmr« iFire noch, wenn dachr nickt mehr Interesse wie seither wackg-rinen nxrbe, werde man noch lange darauf warten können. Die Vorarbeile« seien längst gemacht. Die Errichtung eines LupnsheimS !hvt die Versammlung schon früher beschäftigt, doch waren die mit der Regierung und dem Hessischen L>eUstättenverein deshalb geführten Verhandlungen bis zu diesem Sommer ergebnislos. Neucr- dnrgs kam mit dem Heilstätterwcrem die Berenrbarung zustande, daß die .Stadt in der Nähe der zn erbauenden Hautklinik ein Gelände von 3500 Quadratmeter kostenlos zur Verfügung stellt, leine Straßenkostenbeiträge berechnet und die Zuleitungen für Licht und Wasser macht. Tas für das Gebäude und dessen Einrichtung erforderliche Geld gibt die Laitdesvorsicherilngsanstalt zu 31/2 Prozent. Sie erhält von dem Hcilstättenverein für das Kapital 6V2 Prozent, wofür sie die Instandhaltung des Hauses usw. hat. Das Heim soll für 24 Kranke eingerichtet werden und der miirdeste Verpflegungssatz würde, da sich das Heim bei den beschränkten Mitteln des Herlstättenvereins selbst erhalten nrun, 4,50 Mark betragen. Der Direktor der Hautklinik soll auch beim Lupusheim Q4rerarzt sein. Die Stadt hat ein Interesse daran, daß das Heim möglichst abseits vom Verkehr errichtet wird, was auch im Interesse der Kranken liegt. Es entspinnt sich über die Sache, besmrders über die Platzfrage, eine längere Auszprache, in der u. a Stadtv. Grünewald die Errichtung des Heims als einen großen Erfolg für Gießen und als Segen für die ganze Gegend bezeichnet. Weiter sprechen die Stadtv. Dr. Sommer, Löber, Beig. Emmelius, Stadtv. Wallenfels, Krumm, Simon, Helfrich und Eichenauer.^ Dem Abkommen wird von der Versamnrlung grundsätzlich zu gestimmt: der Vertrag soll auf wenigstens dreißig Jahre Abgeschlossen werden. Folgende Wirtschaft8konzession?gesuche werden befürwortet: Von Hch. Knoch für Sonnenstraßc 29, Konrad Weiß für Burggraben 9, Karl O hm für Walltorstraße 36—38 (Kolosseum, unter der Bedingung, daß den sicher- heitspoliznlichen Anforderungen entsprochen ivird), Wilhelm B 0 p f (Erweiterung des Betriebs) für Frankfurter Straße 23, Fritz Euler (Erweiterung des Betriebs) für Hmnmstraße 15 und Adalf Seibert für Ederstraße 6. Die Teuerung. Stadtv. Vetters regt Maßnahmen zur Linderung der Lebensmittelteuerung an. Ter Vorsitzende meint, daß man gegenwärtig kaum etwas tun könne. Mit der Forderung, die Grenzsperre aufzuheben, werde die Stadt keinen Erfolg haben. Mehr verspreche er sich von einem Vorgehen unserer Abgeordneten im Landtag. Auch von einem Großeinkauf von Lebensmitteln sei eine wirksame Abwchr der Not nicht zu erwarten. stadtv. Vetters meint, man solle zunächst wegen Auf- hcknng der Futtermittelzölle vorstellig werden. Stadtv. Grünewald teilt mit, daß er mit dem Abg. Reh int Landtag eine Anfrage wegen der Teuerung vorbereitet habe, die allerdings teilweise durch die Ermäßigung der Frachtsätze auf Futtermittel erledigt sei. Eine Fleischnot sei zurzeit nicht da, ob sie noch kommen werde, sei ungewiß. Tie Ernte sei teilweise nidjt so schlecht ausgefallen, wie man befürchtet habe. Bon Futtermitteln sei zwar nur Heu genügend vorhanden, doch seien von diesem vermehrtes Angebot aus Canada vorhanden, so daß die anderen Futtermittel dadurch ersetzt werden könnten. Die Hauptursache der jetzigen Notlage sei in der verfehlten Wirtschaftspolitik zu erblicken, die die Lebensrnittel künstlich verteuere. Stadtv. Friedberger führt aus, die hohen Getreidepreise seien lediglich darauf zurückzuführen, daß man den Jdentitäts- nachweis aufgehoben habe. Man habe dies vor Jähren getan, als der Getreidepreis niedrig gerochen sei (Roggen 120 Mark), aber ihn nicht wieder eingeführt, als dec Preis gestiegen sei tjetzt ist der Roggenpreis 200 Mark). Dadurch werde das Inland von Getreide entblößt und der Preis künstlich hochgehalten. Durch die Zulassung von Mais zum Brennen würden die Kartoffeln als Nahrungsmittel frei. Er beantrage eine Eingabe wegen Einführung des Jdentttätsnachweises und Aufhebung der Futtermittelzölle. Stadtv. Krumm mtterstützt diesen Antrag. Wegen des gemeinsamen Bezugs von Lebensrnitteln müsse man vorsichtig sein nach den Erfahrungen, die man beim städtischen Fischmarkt gemacht habe. Uebrigens gebiete es die Gerechtigkeit, festzustellen, daß die Kleinhandelspreise dem Aufschlag auf dem Lebensmittelmarkt nur langsam folgten. Eine wirksame Abhilfe der jetzigen Not sei nur durch die Beseitigung der agrarischen Landtags- pnd Reichstagsmehrheit zu erwarten. Ter Antrag .Friedberger, an die hessische Regierung eine Eingabe zu richten, sie möge im Bundesrat auf Wiriderein- führung des Jdentitätsnachweifes und Abschaffung der Futtermittelzölle hinwirken, wird einstimmig angenommen. Verschiedenes. Tie Koks preise werden wieder so festgesetzt, wie sie im hörigen Winter waren. Vorn Gleibergverein ist eine Eingabe wegen der unentgeltlichen Legung der elektrischen Leitung in der Burg an die Versammlung gelangt, da diese Einrichtung die Mittel des Vereins übersteige. Tie Gemeinde Krofdorf komme dem Verein ebenfalls entgegen und es fei dlussicht vorhanden, daß die Leucht- körper usw. von privater Seite gestiftet würden. Tie Stadt erklärt sich bereit, die Jnftallationsarbeilen in der Burg zum Selbstkostenpreis (etwa 500 Mark) auszuführen ober einen baren Zuschuß von ,200 Mark für die Beleuchtung zu geben. Tie von bem Oberbürgermeister abgeschlossene Versicherung der Stabt gegen Haftpflicht aus der Automobilhaltung aus 5 Jahre gegen 135 Mark Prämie wird gutgeheißen. Tie Stadt ist bis 150 000 Mark gegen Ereignisschäden versichert, bis 50 000 Mark für jede beteiligte Person und bis 10 000 Mark für Sachschäden. Stadtv. Grünewald erinnert daran, auch das Dütomobil selbst zu versichern. Ter seither bezahlte Beittag an die Deutsche Gesell- schastfür Samariter - und Rcttungswesenist wegen Austritt aus der Gesellschaft gestrichen worden. Ta die Ausmeldung zu spät erfolgte, um für das laufende Vereinsjahr schon zu gelten, werden die 14,80 Mark Beitrag noch einmal bewilligt. Einige Rechnungen, Arbetts- und Lieferungsvergebungen werden nachträglich genehmigt. Aus Stadt und Land. Gießen, 22. September 1911. •• Landes Universität. Die Universität St. Andrews, die älteste Universität in Schottland, hat vom 12. bis 15. September l. IS. das Fest ihres 500jährigen Bestehens gefeiert. Der Vizekanzler Lord Balfour of Bur- leigt) und der neugewählte Rektor Lord Rosebery haben die Festrede gehalten. Unsere Universität war bei dieser Feier durch ihren Anglisten Prof. Dr. W. Horn vertreten. Stadtt he ater. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Ausgabe der Theaterabonnements am Samstag, den 23. d. Mts. beginnt. Die Ausgabe findet täglich in den Geschäftsstunden von 10—1 und von i/a4 bis 5 Uhr statt. Näheres ist auS dem Inserat in der heutigen Nummer zu ersehen. — Nach einem Anschlag am Stadt» theater beginnt die Spielzeit am 1. Oktober mit A. Wil- brandts „Der Meister von Palmyra". •• Eine Sitzung des Provinzial-AuSschusses findet am Samstag, 30. Sept., vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Klage des Orts arm en- rund zwei Tage Haft ti er» bezahlen s ollen. Es wird fodann die Expeditionsbuchhalterin Hedwig Sperling aufgerufen. Sie erklärt in großer Aufregung: Ich verweigere jede Aussage. Vors.: Das können Sie nicht. Jeder Zeuge muß aussagen, auch wenn es ihm unangenehm ist: wir müßten Sie sonst eventl. verhaften. Zeugin: Ich werde meine Aussage auf das allernotwendigste beschränkerr. Äuf Antrag des R.-A. Pagenstecher wird sodann die Oeffentlichkeit ausgeschlossen, den Vertretern der Presse der Aufenthalt im Saale jedoch g<< stattet, nachdem sie erklärt hatten, nichts zu veröffentlichen. Die Zeugin verbreitet sich über die einzelnen Fälle und bemerkt dabei, daß die Assistentin wohl eine Antwort falsch aufgefaßt haben möge. Später hat die Zeugin einen Strafbefehl erhalten, nach welchem sie ohne jeden Grund zwei Tage Haft verbüßen sollte. Die weitere Vernehmung der Zeugin ergibt, daß sie einmal einen Offizier geküßt habe. Bors.: Warum haben Sie uns das nicht aleich.gesagt. Wir Richter wissen doch aum, wie weit solche Verhältnisse führen. Angekl. Hirsch: Alle diest Fälle beweisen doch nur, welcher Schnüffeleien I ich die Polizei schuldig gemacht hat, und daß keinem der Mädchen ein Vorwurf zu machen ist: die Mädchen könnten erhobenen Hauptes den Saal verlassen. Der Vorsitzende wnst diese Aeußexung des Angeklagten als unangebracht zurück. Die roeiterbin vernommenen Mädchen erklären, daß auch ste aut Veranlassung der Polizeiassistentin Strasbefehle er- halten hätten, gegen die sie Einspruch erhoben haben. Zwisckeo der Polizeiassistentin Schapiro und der Mutter einer der Zeuginnen kommt es zu einer ziemlich heftigen Szene Es gelangen hierauf mehrere Fälle zur Besprechung, wonach sich die Polizetassiftentin verschiedene Ucbergrtffc habe zuschulden kommen lassen. Es wurde gegen sie sogar einmal auf eine M- zeige hin ein Strafverfahren eingeleitet, das aber bald wieder eingestellt mürbe. . ..., Der Student Weinheimer wirb über seine angebliche Tcilnchme an verschiebenen bienstlichen unb sonstigen Gänaen der Polizeiassistentin vernommen. Er gibt an, baß er die Afststelttm zweimal begleitet habe und beim zweitenmal auch den Mann der Schapiro itnb den Polizeiaspiranten Bruder getroffen habe. Er bestreitet, daß er sich als Lockspitzel habe gebrauchen Der frühere Polizeibeamte Storing, jetzt H>oli)eikommiss« in Halle, bekundet, daß er einmal mit der Pol.zeiapistentm und einem Kriminalbeamtsn an einer Razzia ,teilgenommen habe. Hierbei habe die Assistentin zu ihm gesagt, er fei hierzu nicht retbt brauchbar, er mache ein zu ernstes Gesicht- Dos Hobe tim verbände? Gießen gegen den Ortsarmenverband Butzbach wegen Unterstützung des Johs. Barkhahn auS Hamburg 2. Gesuch des Wilhelm Schneider zu Butzbach um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft. 3. Hllfsbedürftigkeit des Theodor Held von Offenbach a. M. 4. Beschwerde des Ludwig Treut zu Büdingen wegen Verweigerung der Gemeindenutzungen. 5. Klage des OrtSarmenverbandeS Hanau gegen den O rtSarm en verba n d Lich wegen Ersatz von Verpflegungskosten für Max Duphorn. B. DekanatSsyn ode. In der gestern mitgeteilten Entschließung der Dekanatssynode muß cs statt unter „14 Jahren" heißen unter ,17 Jahren". Landkreis Gießen. b. Wieseck, 21. Sept. In der gestrigen Gemernde- ralssitzung waren nur zwei Punkte auf der Tagesordnung. Tas Ortsbaustatut wurde bis $u Art. 12 durchberaten, die übrigen Artikel wurden auf eine spätere Sitzung verschoben. Betreffs der Lebens rnittelsrage wurde folgende Entschließung auf Antrag des Bürgermeisters an die hessische Regierung angenommen: Zur Bekämpfung der bevorstehenden Teuerung aller Lebensmittel wird die hessische Regierung ersucht, um Aushebung der Zölle auf Lebens- und Futtermittel, JDeffnen der Grenzen, erleichterter Vieh- und Fleischeinfuhr unter Au frech t- erhultung der nötigen Vorschriften des Seucheg setzes, zum Schutze der Gesundheit des Volkes, Verbilligung des Vteh- unh Getreidetransportes auf der Eisenbahn. Es wurde sodann noch ein Ausschuß gewühlt, der zum Bezüge der nötigsten Lebensmittel Angebote einziehen soll. — Am Freitag, 22. l. M., abends 81/3 Uhr ist abermals Gemeinderatssitzung. Die Tagesordnung eitthült die Genehmigung des Planes zur Entwüsserung der neuen Schule am Lichtenauer Weg und der Schulstraße. Die übrigen Punkte sind nicht öffentlich. ----- Grünberg, 22. Sept. Am 24. September findet hier die Einweihung des Neubaues der Höheren Bürgerschule statt. Mit der Feier ist eine Zusammenkunft der ehemaligen Schüler verbunden, 'lieber hundert haben schon ihr Erscheinen zugesagt. Em Fackelzug leitet am Samstag abend die Feier ein. Sonntag findet um 11 Uhr der Weiheakt statt. Um 3/42 Uhr ist Festessen im Hotel ,zum Hirsch", um 8/45 Schulfeier in der Turnhalle. Abends findet ein Kommers statt. Am Montag nachmittag ist in Hamels Garten Schülerfest, verbunden mit turnerischen Hebungen unb Wettspielen. — Die Anstalt umfaßt die Klassen Sexta bis Unter-Sekunda und hält Ostern 1912 zun^ .erstenmal die Prüfung zur Berechtigung des einjährig.freiwillicM Dienstes ab. Kreis Alsfeld. + Alsfeld, 21. Sept. Von einem Auto mobil überfahren wurde gestern abend in der Hersfelder Straße das vierjährige Kind des Arbeiters K. Als es aus die andere Seite der Straße zu Spielkameraden gehen wollte, wurde das Kind von dem Automobil ersaßt. Tas Kind erlitt schwere Verletzungen. Den Führer des Automobils trifft keine Schuld. Kreis Lauterbach. ^Radmühl, 21. Sept. Infolge der fast in jedem Winter sich einstellenbeit Ueberschwemmungen des SalzflusseS bei Radmühl, die hauptsächlich durch die ungenügenden Flutdurchlässe der Salzbrücke zwischen der hessischen und preußischen Gemeinde Radmühl herbeigeführt werden und worunter der auf hessischer Seite gelegene Mühlenbesitzer P. Maul schwer zu leiden hat (seine Mühle stand 5. B. im Februar 1909 bei der damals rasch abgegangenen Schnee- schmelze teilweise 1 bis P/2 Meter unter Wasser), wird die Brücke einer bedeutenden Vergrößerung durch Einbauten weiterer Flutdurchläsie unterzogen. Die Arbeiten werden durch das Landratsamt Gelnhausen ausgeführt, jedoch trägt der Kreis Lauterbach, da beide Kreise gleiches Interesse an der Brücke haben, die Hälfte der etwa 3400 Mark betragenden Kosten. Kreis Friedberg. L. B ad--Nauheim, 21. Sept. Im Laufe der nächsten Woche werden das isr. Kinderhospital, das isr. Männer- und das isr. Frauenheim geschlossen. Das KinderhospitcU, Elisabeths uns, das ein eigenes Badehaus besitzt, bleibt bis zum Februar 1912 geöffnet. Gar nicht geschlossen werden das -Militärkurhospital und das Konitzkystift (Kurhospital). Im'Badehaus des Konitzkystifts werden von Weihnachten an, wenn alle staatlichen Badehüuser geschlossen sind, Bäder aller Art, auch Sprudelbäder, verabfolgt werden. Starkenburg und Rheinhessen. R. B. Darmstadt, 21. Sept. Die Kun st aus stel- lung auf der Künstlerkolonie im Jahre 1913 wird vom 18. Mai bis 6. Oktober stattfinben. Die Ausstellung soll umfassen: Werke der freien Kunst, der angewandten Kunst und der Architektur. Als Aussteller sollen zugelassen sein: die Künstler der Kolonie mit ihren Gemälden und Zeichnungen, ihren plastischen Werken, ihren Plänen, Entwürfen und Modellen, und mit von ihnen selbst hergestellten kunstgewerblichen Gegenständen, Kunstgewerbe- treibenbe nnd kunstgewerbliche Verkaufssirmen mit Gegenständen und Werken, die nach Entwürfen von gegenwärtigen Mitgliedern der Künstlerkolonie yergestellt sind, lieber die Zulassung dieser Gegenstände entscheiden die entwerfenden Künstler. Die .Hauptteile der Ausstellung werden fein: der Platanenhain, der als großer Festraum unter freiem Himmel gedacht, mit plastischem und gärtnerischem Schmuck, mit keramischen Erzeugnissen und einer großzügigen, künstlerischen Beleuchtung versehen werden soll, int Platanenhain wird das Ausstellungsrestaurant feine Stelle finden. Es soll mit seiner Architektur, wie mit seiner Innenausstattung und seinem Inventar, einen Bestandteil der Ausstellung bilden. Hier ist also den verschiedenen Industrien Gelegenheit zur' praktischen Vorführung ihrer Erzeugnisse geboten. In dem städtischen Aus- stellungsgebäude sollen mehrere reich ausgestattete Wohnräume vorgeführt werden, ein Empfangssaal, Salon, Musitsaal, Speisesaal, Herren- und Tarnen,Rimmer, Raum für kirchliche Kunst usw. Ferner wird der Rosenhof gärtnerisch und mit ornamentaler Plastik auszuschmücken sein und zwar so, daß die Möglichkeit besteht, abendliche Vorstellungen darin zu veranstalten. Von den am Olbrichweg zu errichtenden Etagenhäusern sollen zwei bis drei in die Ausstellung, bezogen werden, und in den Etagenhäusern sollen sechs oder mehr komplett eingerichtete Mietwohnungen vorgeführi werden, deren Ausstattung.rn sich in mäßiger Preislage halten. In den Atelier sollen fogeuaimte Atelierausstattungen der Künstler vorgeführt werden. Wahrscheinlich rverden der Ausstellung auch einige Verkaufs- läden eingegliedert werden, deren wechselnde Auslagen von Mnftlern der Kolonie zu arrangieren find. m. O s f e n b a ch, 22. Sept. Gegen nie Wählerliste, die 11186 Wahlberechtigte, darunter 2789 Doppelwähler, aufweist und bis zum 27. September in der Bürgermeisterei aufliegt, sind zahlreiche Einsprüche erhoben worden, bei denen es sich namentlich um die Fwage des dreijährigen Wohnsitzes handelt. In der Auslegung des Artikels 6 des Wahlgesetzes vom 3. Januar 1911, nach dem jeder Wähler mindestens drei Jahre in Hessen ansässig fein muß, hat sich eine Streitfrage darüber gebildet, ob diese Bestimmung so auszulegen ist, daß die,er dreijährige Wohnsitz ununterbrochen sein muß. Das Kreisamt hat entschieden, daß jeder Wähler einen ununterbrochenen Wohnsitz in Hessen aufweisen muß. — In der Streitfrage um die Vertretung des Bürgermeisters hatte der zum stellvertr. Bürgermeister bestimmte Beigeordnete Rech Dem Kreisamt auf die an ihn ergangene Aufforderung big Vertretung an den dienstältesten Beigeordneten Porty sofort abzugeoen, die Antwort zuteil werden lassen, daß er zur Niederlegung des ihm übertragenen Amtes sofort bereit sei, falls sich das Kreisamt in seiner Verfügung auf den Artikel 122 der Städteordnung stütze. Das Kreisamt hat jetzt geantwortet, daß es sich nicht auf die §8 122 und 123 der Städteordnung berufe, aber auf Grund der Beschwerde des Beigeordneten Porth hin die vorläufige Ueberlassung der Stellvertretung an diesw verlange, brs die Entscheidung der Aufsichtsbehörde gefallen sei. Hessen-Nassau. 0 Marburg, 21. Sept. Heute wurde im Fronhof die vom Landwirtschaftlichen Kreisoerein vor Jahren ins Leben gerufene Ob st Verkaufsstelle für dieses Jahr eröffnet. Trotz der schwächeren Obsternte gestaltete sich daß Angebot reichlich. Durchschnittlich wurden bezahlt für Kochäpfel unb Birnen 10—12 Mk. unb für feinere Tafelsorten 15—20 Mk. Der Handel gestaltete sich lebhaft. Die Vermittlungsstelle wirb morgen unb Samstag früh noch einmal geöffnet sein. — Die durch die große Hitze dieses Sommers sehr schadhaft geworbene Orgel in ber lutherischen Pfarrkirche soll laut Beschluß des Presbyteriums durch eine neue ersetzt werden. Der prozetz der polizeiaWentin jfrau Dr. Schapiro. ~ Mainz, 21. Sept. Zu ber heutigen dritten Sitzung des Schapiro-Hirsch-Prozeffes war ber Zubrang bes Publikums ein ganz riesiger. Namentlich zahlreick)c junge Mäbchen aus allen Standen, bie mit ber Frau Schapiro zu tun aehabt haben, befinben sich im Sitzungssaal, in welchem Frau Schapiro am Anwaltstische Platz genommen bat. Es würbe heute in ber Zeugenvernehmung fortgefahren. 23er* schiebens Mäbchen bekunben, baß gegen sie auf Veranlassung ber Polizeiassistentin Schapiro Untersuchungen und Strafverfahren eingeleitet worben seien, und zwar in vielen Fällen mit Unrecht. Eine Frau Künstler betunbet, ihre beiben Töchter, anständige Mäbchen, seien eines Tages auf bie Polizei zu ber Assistentin vorgelaben worben, bie ihnen vorgcworfen habe, baß sie sich mit Männern herumgelrieben hätten. Schließlich habe bie Mi- stentin zugeben müssen, baß sie sich geirrt habe. Die in bem Prozeß vielfach genannte Betty Löwenstein bestreitet entschieben ieben Verkehr mit Offizieren unb leugnet, jemals Anlaß zu polizeilichem Einschreiten gegeben zu haben; sie muß aber zugcben, baß einzelne ihrer Bekannten Beziehungen mit Offizieren unterhielten. — Die Leiterin bes Wiesbadener Cäcilienheims, Frl. v. Barner, erklärt, sie habe als Mitgliü) der Inneren Mission früher die ihr überwiesenen Mainzer Mäbchen in Pflege genommen, habe aber später bie? abgelehnt, da sie eine Bezahlung bafür nicht erhalten habe. Die Zeugin erklärt weiter, F-rau Dr. Schapiro habe int Verkehr mit Mäbchen nicht bie erforbet« liche Nachsicht gehabt, es fehle ihr das richtige iucib* liche Empsinben. Dem Voffitzenben würbe fobamt mitgeteilt, baß bie Mehrzahl der als Zeugen geladenen Offiziere erst morgen aus dem Manöver znrückkchrt unb in Mainz eintreffen werbe. Der türkische Leutnant Hussein Hassai bittet um seine sofortige Vernehmung, weil seine Abkommanbierung beenbet sei unb er nach ber Türkei zurückkehren wolle. Der Zeuge Leutnant Knabe besttettet, baß es in ber Kaserne zwischen ihm unb ber Meta G. zu Vertraulich teilen gekommen sei, unb stellt ferner in Abrcbc, baß sie zu einem anberen Zweck in bie Kaserne gekommen sei, um ihr Bild zu holen. Der Angeklagte Hirsch macht daraus aufmerksam, daß ihm der Untersuchungsrichter gesagt habe, Leutnant Knabe habe angegeben, baß sich bie G. stets als armes Mädchen bezeichnet habe, bas .sich feine Ehre nicht rauben lassen wolle. Rur bei bem Beigeordneten Bcrnbt unb bei Frau Schapiro sollte es bazu kommen, aus einer ganz harmlosen Geschickte gewerbsmäßige Unzucht hcrauszukonstruieren. — Der Leutnant Hussein Hussai weist barauf hin, baß er ben beutschen Eib verstehe. Er gibt zu, mit ber Rebaklionssekretärin Sperling verkehtt zu haben. Ebenso gibt Leutnant Bras Beziehungen zu ber Zeugin Sperling zu. Hierzu bemerkt ber Angeklagte Hirsch, baß es harmlose Verhältnisse zwischen Leutnants und jungen Mäbchen immer geben werbe, solange es Leutnants unb junge Mäbchen gebe. Auf ben Einwanb bes Vorsitzenben, baß der Leutnant wiederholt die Zeche bezahlt habe, meinte der Angeklagte Hirsch, ob vielleicht das Älädchen für ben Leutnant hätte • Ein Hl (laben, wie ans die 'Sielt zn flie ihres Enstchlusie- ans in den Öre nicht fliegen fön wollen. Sie bei Million. liebe Mcnnet, das sie an der Kime wn wollen unb baraui Mm. Senn es Md) diesen fom tttiWq in, einen Mänöe erlauben mit demTamyier sie Neu-Leeland ui iiiriid nach Eurox wie möglich von juriidjulegen uni beringen. ii'Ä Kinrf «lllltl lie d° „ Stuf « flfiietlt« m’Ä $«««■! $&olt Mädchei -chZ sSk L7rre poy.den !nb daß die aus LeME btt Hieraus Kat ° In der Ach Miluntö so st" '' werden Men und Zuschauern erelgnei Menlm soll e m ber sich tM.0,,en 6 mit einem lunM von der Alize wurde vorgeladen vis Jnlervention ' geben an, daß nm unb der Frau Lch' Es roirb dann tnals über seine Ti Er gibt an, baß ei richten mußte, der nannt mürben. 1 aus einer Razzia r lirhmer an einer » viro beteiligt war. das er gesammelt toben, bestritt abe: haben. Hinaus wurde vertagt. ________ ses 8 3 ODm 'O 2 5. '10 <2 S to 2 n • (! 2 O tits r 5 52.2 1« :2- 0 z c 2 tr 5 z ® Li-' JE to c ? 6 S s ? (tir iJoniiiltog« von 6'L lltjt an: WdegeiUjeii nie i>L veiett. , um 7 Uhr: £te ent« beiL i’lcllc. um v Uhr : UuMcihm.i ver LL Hommmtion, um 9 Uhr tzochaint mit Aredigt. um 11 Uhr. 1. 2. 38-39 78-80 26-29 66—67 -.droht, die aber 62.00-54.00 66.00- 68.00 60^0-52.00 65.00—67.00 62.00-64.00 66.00-68.00 CfynßaJUA' **ma*^4- £! Prnimr.t und grbraudjt/rrti| sinh: Ü I p - FRANKFURT-MAIN—— d || Feinste Mayonnaise Anchovy-Faste & Sardellen-Butter Willkommen jun tzeelisch, Fiühstsck rtr. und tonst Oie gewöhnlichen Ehniicnlehre tue die aus der LukaS benuyeiL gemein Oe. S S »?»(?) « E '2 2 2- © S « s s r Ludwig Lazarus Aeterweg53. Fernsprecher .>0.5. SS lä 3Qbren ini 3«it «. lüfte sich bai flW für pgch, k« ^itliodei “ft Tie tz«, ,*> "och einmal lkics 6ommtfl lutherische, yteriumS but^ sSe.s-e's»» - N7=* l.$ 2 ° s-x - 2 = »le 3 -S63 2 se~s es 3 g-tCD; o ~ -« tc„ es- - Nachmittag» um 2 Uhr: 21ndachi für die Abgestorbenen. ösrütlitifcbc Rdigionsgcmcinbe. (Bottcsbicnft in btr Sqnagoge (cüb-Vlnlage; Lamoiag, den 23. und «ouutag, den 24. Lepi. 1911 t j; f u l a D r • i c 9 Tag. Vorabend: O Uhr. Predig« : 6.20 Uhr. Diorgeu» : 7.30 Uhr. Predigt: 9 Uhr. Rachuiittags : 4 Uhr. Tag. Voradcu» t 7 Uhr. Viorgeu» : 7.30 Uhr tziachwittagd. 4 Uhr. Fegcoansgaiig: 7 Uhr. XB. «ahrenv der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet G>" 5. Sts ~ G)c St ä 1 b e r. 3emfte MaOkälber . . . , Muttere Mail- und befic Saugkälber . . . . ipeiuigece *4/ >n den Grenzen des Möglichen halten werden, und wo fie nicht stiegen können, sich anderer Be>örderung»»iittet bedienen wollen. Die beiden eRBeltumfheger" sind PI ainet imb Jienä 1U ilion. lieber die Einzelheiten des Unternehmens crUaite Tlnmet, bafj fie zunächst durch nraukreich fliegen werden, bann an der Hülle von Spanien entlang, dann die Meerenge ubethiegen wollen und daran' der hüiienlmie von 'Jilgicr, Tunis und Tripoli» und bet Frau Schaprro sm» ruhig und anständig behandelt habe. Es wirb bann der ehemalige Polizeiaspirant Brüller nochmals Über feine Tätigkeit bei den Strajzcnvalrouillen vernommen. Er gibt an£ bah er fein Augenmerk besonders auf solche Mädchen richten muhte, bereit Namen in Mainzer feerrentreifen viel genannt würben. Weiter gab er zu, einmal einen Nejerendar auf einer Razzia mitgenommen zu haben, und auch einmal Teilnehmer an einer Razzia gewesen zu fein, an welcher Frau Scha- piro beteiligt war. Lchlteylich gestand er, lms ganze Material, ba» er gesammelt habe, der Polizeiafsisienttn ausgehändigt zu haben, bestritt aber, die Mädchen ausgesorschl und angeloctt zu ■ beträtet, bi zu ’ßtxtxaul* ckste itt* m ihr d- f .uimtrfhx® M abdien wolle, k * iro iolttt dV* Sefchizu; . rer gs» .eutschen lr-‘v Spnlmg w» : 6trf* ”2 jungen »* d junge W «B der W 'Xngäfagte tc« lutnanii*" tzedivig -Ich Jeder wirE; icin tÄg't; «tfl 'rösjenlf^^e '«•sS »en* Mi Mi Urtb C05! ■ »BP E * «iF [ habe « M ik”S kL D ie Frauenrechtlerin a l 4 schiNsbeizer. Tie amerikanische Jrauenrechllern, Frau Qbailotte N. Poole, die jüngst auf dem PoNschiss ,C»eana* von den tterniubahilcln nach t>oufe reifte, holte sich m den Moä gefegt, bai mühtelige Leden eine» schinshetzcr» keimen zu lernen, cie hatte M zu Liefern Zwecke mit IMmmetfldbcnt versehen, und mit i?.'enebmigung be-> ita;iianl 'lieg sie in den Maschinentautn Le» schiff» hinab, wo sie lolort ihre Arden al« Oeticr begann. Rachdem fie freilich ernt halbe stunde laug Hohlen geidjautelt hatte, ninvte fie ihre Arbeit unterbrechen und hinauNteigeu, um eui meiiia Inidx Luit zu atmen. Nach einer Piettelsiunbe aber ging fie mit neuem Mut und neuen Kräften wieder hinunter und naum die einmal gewählt« Arbeit w eder auf. sie erwies sich als eine Person nut überraschend Harfen Muskeln, und der Cbertjeiiet ivar nut der Leistung de» neuen Arbeiters sehr ftuhicben. ,Lr arpettet augercrociitli.D schnell,* sagte er von ihr j was ihn aber am meinen in Erstaunen fehle, war, datz der neue Angestellte gar keinen Ashiski- trank; und auf dieses Lod war Mrs. Poöle noch stolzer als auf die Anerkeiinung ihrer Lenningen. «o a-g = - 3n der Joljanncslirdjc. Vormfltags 8 Uhr: Pfarrer Bechtoishetnier. ,e‘........ ' ; die yteutonfirinierteit l„: l._ In der Nachmittogssivung ist der Andrang deS Pu- ölikums so stark, daß zahlreiche Poli-etmannschasten auigebüten werden müssen und sich verschiedene Prügel stenen unter den Zuschauern ereignen. ES wird sodann in der Zeugenvernehmung wrtacjahren. Ein Fräulein Lobes sagt aus, die Polizei- Assistentin sollte früher mit einem Lfsizier bekannt gewesen sein, der sich erschossen habe. Ein dreisjigjährigeS Mädchen, da- abenb» mit einem jungen Manne in den Rbeiganlagen gesessen hatte, fei von ber Polizeiassistattin beobachtet worben. Tas Mädchen wurde vorgelaben und ihr eine Untersuchung angeb auf Intervention ihrer Mutter unterblieb. Bersch folgen. Wenn es möglich i|t, wollen fie so in kurzen Flügen bis ne*!) Aegypten kommen. Bon dort aus weiden ne, da Fliegen zu £elohrlich in, einen Dampfer nach Inoten uchmen. Wenn cs die mftL.de erlauben, wollen sie quer durch Indien fliegen und dann mit dem Dampfer weiter nach Auftralten fatjrciu Tarauihm wollen st« Neu-Seeland und Südamerika befnchen und zuletzt den Tampfcr zurück nach Europa benutzen. Ihr Ziel befiehl also dann: jo viel rote möglich von der Tour um die 'hielt - zurückzulegeu und sonst f M Ms/ :s£ Svt Fä Annes fofon en fei selbstoernäiidlich geärgert, namentlich afö die Assiftentin hinzu- setzte, Bruder i'ciütbf viel besser mit den Mädchen zu sprechen und iu lacken: das wäre das richtig. Tie Asfinenlin habe ihn auf ein Mädchen aufmerksam gemacht und ihn ersucht, c» an* lufptetben, um ihren Naineit'berau-zubekommen. Ta bas Mädchen teines Erachtens korrekte Angaben gemacht habe, habe et sie gehen lassen Tie Assistentin habe, als er mrückkam, gefacht und gesagt man hätte fie doch mihtflfmen sollen Er lasse iut zu leicht düpieren Aus eine Frag< des Borsi-enden erNart der Zeuge, er sei überzeugt gewesen, daß das Mädchen richtige Angaben gern acht hab Tie Bolizeiassistentin Frau 5d>a- piro kann sich nicht an die Bemerkung erinnern R -A. Lagenttechcr: Wollen 3ie behaupten, da» die Beamten dazu benußt werden, Mädchen anzulocken? Zeuge: Ta# wül ich nicht lagen. Bors.: 3lt es Sitte, Mädchen anzulodcn? Angell Litsch. Freilich ist es Sitte. Poliieurfvirant Bruder hat wiederholt Mädchen angesprochen und angelacht Zeuge: Tavon kann ich nichts tagen. Eine wettere Zeugin erklärt unter erneutem Ausschluß der Lejs entlichkeit, daß fie zwei Verhältnisse gehabt habe und zwar das eine zwei, das andere fünf Jahre lang Autzer- dem habe fie keinen Verkehr unterhalten, fei aber trotzdem wiederholt von der Polizei belästigt worden. ,rrau Schaviro iei sogar in ihre 'Löhnung gekommen und habe ihre lkorres pondens durchsucht Tie Polizeiaisisientin erllärt hierzu, daß sie aus Anordnung des Poliznrats- gehandeli habe und daß die Durchsuchung der Honesvondcnz iedetrs all- (!) auf Verfügung des Polizeirat# erfolgt sei. Hierauf trat die Mittagspause em - 2.x, a S fi T*tSh 3-5 ?O(JI ir; ör. Sdjaptro. i> ?1. otbt vusch ™hi |tr. Xammtlid t mit ber in Sieungii i genommen tgefabren. Veranlassung be tajvnsahm n» en mit Unrt» hier, flnüini.: i der Xriüfli'i.r k, daß sie fitb ■ :■ e. Tic in dm rettet fldfäntber. Bdl< Maß N iß aber ugtbei Mmrn uur.' Üienljtimi, ttL inneren 91«".- in Wiege ■ eint ÄezaKlv t weiter, 3r fOi- — 3 D — — 7" ™ — S' 3» ST n " iaß die Mevs ir aus den 5: e. Scrttfot» n 3.n 2 " - - " ** « 612.-*.* - x- O a«n '*• "35? 'D'—'= 2.». 5 %% 3"= 3 5-3 » 5-5 = iQ”, A'’ X. 5 = 4‘®',?: = = 2 <. — — — —5 x2 Ö» L r-~io° 5,= = E. — ** — (?) er ” ** Lebeiibgewicyt . 51.50—58.00 66.00—67.00 -tb. Wetzlar, 21. EepL Tie Stadt tbeglar Hal ihre Hram- unb Aiehmärkte für das Fahr 1912 wie folgt festgesetzt: 26. Februar, 26. März, 14. Mai. 25. Juni, 30. Juli, 27. Äuguit, 24. teeptember, 16. Oktober, 8. und 12. Tezember. Außeidem finden am 12. März, 80. Aprll und 6. Dloucmber nur Äiehmärkte statt. Spielplan Oes Kurt)aus^t)caters Baö Naicheim. XueUunt. yenaanu »lemgoctur. Sonntag, den 24. September: ,Tie versunkene Glocke.' Montag, Den 25. September: „Ter verr Senator.' (cdjlny der Spielzeit.) ICircblidic Hacbricbtm. wCnklllve. Sonntag, Den 24 Septem ber, 15. nach IrinitatlS. Kollekte für den üttdibau m Gadernheim. z Sottesdienfi. 3n oer Staätlirdje. PorniiltagS R/, Uhr: Ptarrer sch >vabe. Beichte und heil, .'ibendmahl für Matthäus- und MarknS- flcincinöe. Anmeldung vorher bet dem inaner jeder (tiememDe etbeien. Bormitlags ll1/« Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgenieinde. Biarrer s ch w a b c. Am sonntag, den 1. Oktober, nimmt Die Äinberlirdje für die 'Dloitljauegt’meinoe wieder ihren An'ang. Tie Borbereitung dazu findet Freitag, den 29. ceptemier, nachmittags 3 Uhr, nn 'Matthäus- jaal flau. haben hinauf wurden die weiteren Verhandlungen auf morgen vertagt. *3ssFprö2i-Ä 1 3 3* S=e*2 a 5-z. — -.2 2 ergs.c s» =5=-«»3? 1-=' =|s@ep ..s E ZZ -ff«S§Z 2 *S" 5 2=3 LsZ.» Li' c 2. ^2 S-2 3-2- es * 2 s II = o-" = = - E = 2$: rc tc ro to — — - m *7 - er . «« y r t 5 i Q. --- A' - - "Barometer W Kfl CO O> auf 0° n *• A X reduziert s s w _ Temperatur 5 — — — £ O X 03 ber Suh । a x o Absolute । p ao *2 io Feuchtigkeit 1 'S y x Relative p S83 Feuchtigkeit | Wind- rc p; Lichtung O tc tc tc Windstärke o s--—-- (Brcb V lxr S«DÖl>urg • c o o (n ßebnitl ötr 1) __ fichid. ötmmdsfL + H* g o - - p isblatt für den Kreis Metzen Badeeinriditungen s Darmstadt, den 21. September 1911. 5772 Ich verkaufe Julius Schulze Rabattmarken des Rabattsparvereins. Ferd. Nennstiel Plockstrasse 7 Telephon 236 5490 Dn/D Die Direktion der chirurgischen Beterinarklinik. Hosman n. D-7< & Re Reichhaltiges Lager in deutschen u. englischen Stoffen. Stets Eingang von Neuheiten. 4 4 4 4 4 io. io. to. A'lche Für bas Gießen soll für die Zeit klinik, Frankfurter Straße 94, einzusehen. Gießen, den 21. September 1911. Vergebung. Großherzogliche Provinzial-Arresthans zu vom 1. November 1911 bis 31. Ott. 1912 Ä, Im Namen der Geschwister: Dr. Gustav Landmann. Unterkleider Strümpfe Socken etc in langjährig erprobten Qualitäten. erstklassige , Fabrikate SarlSchunck aI“ Seltersöeg 52 a 79 Feine Kerrense/ineiderei nach Mass ■ — 'fingl. 3) am en Kostüme tffeinr. Jfretiert Plockstr. 11 — vorm. Jul. Fischer — Tel. 323 1. Fritter lieferung für die chirurgische Veterinärklinik in Gießen. Für die Zeit vom 1. November 1911 bis zum 31. Oktober 1912 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- und Handdrusch), Hafer, Welzenschalen, Futtermehl u. Hundekuchen für die chirurgische Veterinärklinik vergeben werden. 2. Verkauf von Dünger. Der in der Zeit vom 1. November 1911 bis zum 31. Oktober 1912 gewonnene Dünger soll nach dem Gewichte, so ivie er sich in der Grube findet, an den Meistbietenden verkauft werden. Reflektanten werden ersucht, ihre Angebote an die Direktion bis zum 1. Oktober d. Js. einzureichen. Die Bedingungen sind in der chirurgischen Vetcrinär- w m etoflti / bo, Mol 6 io. W 4 io. M1 4 bo. W 4‘/lobo. GM! 8 bo. J% bo. Eold. d bo. bl J V. *7. 8 bü. \ Ecrb. amorl \ Epan. ousl. ; Türken v. Pri»., 4 do. amti. i * ”rio : bestatt besonderer Anzeige Freunden und Bekannten mache ich hiermit die traurige Mitteilung, dass unser lieber Bruder Albert Landmann in Paris am 17. September nach kurzem, schwerem Leiden gestorben ist. 4 °> ? 6 3., ’• b0 6 3. »• K U°. £ T. * 6, L 41/ eo8tritnu.$> I W.» ye* 4 Menilchr 8 Silber«! JJolb*9l( 4 bo". Mtill. 4 bo. Staats- 4 Crst. S.'B. Wab. O' blj.Och. T.-D. wegen Vergrösserung meiner Tapeten-, Linoleum- und Dekorations- - —Abteilungen „ —...... mein gesamtes Möbel-Lager zu hed^leni herabgesetzte! 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Verbrauchsgegenstände: etwa 8000 Kilo abgetrockneter guter Speisekartoffeln, Brot, Lüecke, Ochsensleisch, Schweinefleisch, Kalbfleisch, Hammelfleisch, Frankfurter Würstchen, gemischte Wurst, Schweineschmalz, Nierenfett, Kykosnußbutter, Kaffee, Milch, Bohnen, Erbsen, Linsen, Gerste, Mehl, Reis, Gries, Hafergrütze, 9ku- bcln, Handkäse, Heringe, Eier, Salz, Lorbeerblätter, Pfeffer, Nellen, KMmnel, Muskatnuß, Essig, Seife, Schmierseife, Soda, Stroh, Wichse, ferner die Entleerung der Keh- richtgrube im Verdingungswege vergeben werden. Versiegelte Angebote unb — soweit tunlich — Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine MtM, öen 11. Mobec 1911, MinittG 10 Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft hier — Justiz- gebäude, Zimmer Nr. 43 — niederzulegen. Dke Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betr., enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft eingesehen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen-werden können. Für die Kokosnußbutter kann der Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfung der vorzulegenden Proben durch den Anstaltsarzt erfolgen, im übrigen bleibt der Zuschlag 3 Tage Vorbehalten. Gießen, den 20. September 1911. Der Oberstaatsanwalt am Großherzoglichen Landgericht der Provinz Oberhesscn. Bekanntmachung. Die Stabt Gießen hat infolge Einführung einer Einbetts' fuppelung abzugebcn: 42 Gicrsbergkuppelungen mit Jnncneinband für Schläuche von 52 mm l. W- 11 Giersbcrgkuppelungen mit Außeneinband für Schläuche von 52 mm l. W- 7 Uebcrgangsstückc von Giersbcrg auf Metz Normal 80 Schlauchverschraubungen Metz Normal für Schlauche von 52 mm l. W. 13 Schlauchverschraubungen für Zubringerfchläuche von 75 mm l W. 1 Verteilungsstück, 2 Vcrschlußdeckcl 52 mm. 2 Strahlrohre. Nähere Auskunft erteilt bas Stabt. Tiesbauamt, AstcrwegO, auch können baselbst bie Gegenstände eingesehen werben. |B”'» Gießen, bett 21. September 1911. Der stäbt. Branddirektor. Braubach. Amtliche Bekginitnichmieell der Stellt Kietze«. Älnträge auf Gaseiirrichtrrnaen. ,i(Vu!n Onartalwechsel häusenben Aufträge für Ulmtellen von Gasmessern usw., ersuchen wir r Gasaönchmcr, bie Bestellungen schon jetzt mit Kv bcr 3clL warn, die Arbeiten auszuführen sind, on n hpr®äfnrl^ukcnbcn- ^Icbmung der Aufträge erfolgt Lj i ber ernlaufenben Bestellungen. Ausnahmen können nicht gemacht werben. [B~/9 WILH. HERBERT Marktplatz 2 Städtischer Arbeitsnachweis liessen Asterweg 9. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Eisenhobler, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Spengler, 1 Schmied, 2 Bau- unb Mobelscbreiner, 1 Handlanger, 1 Hausburfche, zwei Dienstmädchen, 5 Erdarbeiter. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Kaufmann. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Spengler, 2 Schmiede, 1 Glaser, 1 jung. Schlosser, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Polsterer u. Tapezierer, 1 Weiß- . binder, 8 Bau- unb Möbelschreincr, 3 Zieaeleiarbeitcr, 1 Hilfs« Monteur, laubwirtsch. Arbeiter, 3 Dienstmädchen. Gast« und Schankwirlschaftspersonal: 1 Llüchenmädchen. Es suchen Arbeit: 1 Friseur, 1 Wagner, 1 Dachdecker, 1 Anstreicher, 1 Weißbinder, 1 Maschinenschlosser, 2 Heizer, 1 Buchbinder, 1 Maurer, 1 Metzger, 1 Krankenpfleger, 1 Kistenmacher und Packer, G Taglöhner, drei Haitsburschen, Putz-, Wasch- und Lauffrauen, Laufmädchen, eine Näherin, 4 Handlungsgehilfen. Gast unb Schankwirtschaftspersonal: Kellner, SWS« Hilfskellner, Zapfer. (B*/e Jmmobilienverfteigernng. Zm Auftrag Großh. Amtsgericht Grünberg sollen " Samstag, den 30. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, die den Nikolaus Peters ®1)deute dahier gehörenden Immobilien: I 9er. 444 = 94 qm Hofreite auf dem Krool im hiesigen Nathaussaale freiwillig versteigert werden. Die Versteige rungsbedingungen sowie Auszug aus dem Grundbuche können auf dem Geschäftszimmer des Gr. Ortsgerichts »nährend der Geschästsstunden eingesehen werden. D-’-’/g Gründ erg, am 19. September 1911. Großh. Orts gerächt Grünberg. Zimmer. 6'|t to. W,' 8 ^ottiia.nn lo. M' Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- unb Geldbesitzer an den ihren Grundbesitz an öffentlichen ^abr- oder Fußwegen einfriedigcuden Hecken int Lause des Monats September die neuen Sprößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurückzubinden haben, wird mit dem Anfügen iviederholt zur önenttichen Kenntnis gebracht, daß Zurviderhandiungen aus Grund des Art. 43 des Zeldstrafgesetzcs mit Geldstrafe von 1—10 Mark bestraft werden.B“/» Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 10 — 11 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern und 2 Mansardenzimmcrn, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 5 Zimmern mit Bureau und Lagerraum, 9 Wob- nungen von 5 Zimmern, 2 Wohnungen von 4—5 Zimmern, 4 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3—4 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern tt. Kammer, 6 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 4 Kammern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 2 Kabinetten, 1 Wohnung von 2 Zimmern, eine Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 1 Zimmer und Kammer, 7 möblierte Zimmer, 1 dreistöck. Lagerhaus mit Pferbestall und Henbodcw 2 Werkstätten, 1 Ladcnloral. Zu mieten gesucht: 29 Wohnungen von 2—5 Zimmern. [B”/e Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 21. September 1911 » Türken Vaodak-Badn « Staatm-Anleihea Ungonfdff iSelMirate 2026r 4 München p. 190001 not b. 191011 . 87.70 e. 1903 fünbbb. ab 1908 4 SH. M. 3' , 100. Unfterenropiif 8>v TL da. um. . ®. L <3. i. ®. 100.79 100.90 100.70 100.90 9-.50 94.10 94.10 94.50 <7.. d°. . . Zlr. 1U0 136.50 . . b.fl. 500 18X30 . . Zlr. 40 123.90 alt. e. ÄbL 100 alL«. «bl 100 —.— . . b.ft 150 111.90 Än*i. E.-B. t. ®. innere 0. 188n . ÄueetT Sold-AnU do. bo. bo. v. 1902 fteuerfr. Eold-AnL v. 1894 fteuerfr. . ^'/,Köln-M>ndener. Lübecker v. 18->3 2'/,Lätncher 9. 1853 Madrider abgeft. bo. bo. bo. Nürnberg. Bereinsbk. M. 300/1200 Oeft.-Ung. Bank . . Kr. 1400 Oeft.-Länberbanl . . b.fl. 200 Defl.-Shcbil-Ünftalt. . b.fl. 260 Pfälzische Bank . . . 3)1.1200 Preug. Bodenkreditbank Zlr. 200 bo. Hyp'-AkU-Bk. M. 600/1200 Rhein. ShebitbL M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Banl 3)1. 600 1200 1. Mannheim lünbb. ab 1902 to. tünbb. ab 1907 Diverse Obligationen. 4 BukcruS r. 103 ...... 4V, Disch. Luxemo. cono S. 1879 9- 1900 fünbb. ab 1906 v. 1891 92 t abgeft) . . t. 190*2 lünbb. ab 1908 v 1905, 3*/ »aftel abgeft. 37, »isftngen v. 1886, 1888 u. 1903 4 K0lii v. 1900. . . ... 4 „ v. 1908 99.40 90— 90.- 90— Berl. Hyp.-Ak. (vr. Pommr., abgeft. 80°/. abgeft. 80°/( bo. Sommnnaf Ser 111. II unk. 1909 37, Nassauische LanbeSb. tiiu F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ 3L N. p. . . 6fL® Sh. ■0 30 90.30 90.30 90.30 4 4 3i/ SV, Gräfl. Solms-RSdelheim .... 37 Fürftl. z/senb. u. Büb.-Birftein v. 1887 4 to. bo. -L9ächtersbach 0. 1884 3 do. garantierte . , 47, Japaner 6er. II v. 1905 4°/, Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 47, do. do. Serie II r. 102 Hamburger St.-Anl.amrt. 1900 u. 1909 do. do. v. 1887,91,93.99 r. 1901 lünbb. ab 1906 . . r. 1887 e. 1891 abgeft. v. 1896 9. 189« p. 190*2 6rr. II fünbb. ab 1907 1901 lünbb. ab 1907 . . . (B. iM. G. G. Ä. 3V, Westb. Bbfr. Hyp. «KSln- S.3fünbb. 1905 37, do. do. do. Ger. 4 fünbb. 1906 do. bo. 0.I886,97,1902 M. Zlr. 3)1. Fr. Mainz v. 1900 unL b. 1910 abgeft. 1878 u. 83 . D esif. amort innere Ser. I—IV Pes. to. cons. duftete v. 1899 fteuerfr. Lftr. 98.75 98.75 98.75 98.80 98.80 89.75 89.75 89.75 90.60 96.80 88.90 98 JO 94.10 98^0 98L0 £h.6O 98.8 99.4*1 92.6 j 92.60 89.70 90.6-1 9V.8-) 98.80 83.60 89.80 90.50 9»L0 98.80 98.80 99.20 st „ 113.20 Fr. Fr. | 90.50 Z 102- M. „ I 87.80 „ 87.80 „ I 87. 0 „ I 88— 81/ Schwedische v. 1880 abgeft. 8» do. v. 1890 . . 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . . 4'/, Elelir. liierl Homburg r. 103. 4 D. Atlant Zdcgrat 6tern(.Dbcrr.j 2'/j.— tticrgrr . . 82.— do. bo. bo. do. do. do. bo. ko. to. bo. bo. Prince Henri . . . 31.80 Prag-Duz Et. Akt. 27« bo 5 “ ' Bbkr. Hyp. iftöln/ S. 1 n. 2 . . . to. Ser. 5 unt b. 1D9 400 , 400 , 400 , . .b.fl. . . 211. . . 6-fl. 4'/, ®r|. Henckel Hg.v. Lonn. r. 4105 v. 84 4 Fürlll. Solms»Braunfels v. 18») . 37, bo. bo. v. 1886 . 3'/, Gräfl. Solms-Laubach abgeft. . . Inländische. Braunschweig. LaNdes-E.-B. n E . . bo. bo IE abgeft. bo. bo. IIIE uni. b. 1905 Augsburger . . . Braunschweig . . , Finnlänbische . . , Freiburger . . *j>enua . . , , , . Jtailänbec , . , . Mailander , . . , Meimnger . . . . Ceftr. 0. 1864 . . . üeitr. Kredit 0. 1858 . Popenh. StäfL . . . Rudolf--Stiftung . . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abgeft. 87, Zürk -Egypt. Zribut 4 Zurren v. 1800 4 bo. priv. v. 1903 fteuerfr. . . . 4 bo. cono. unif. v. 1903. . . . u B. v. v. Hank-Aktien. . . M. 1000/3000 124.60 Eschwetler Bergw. Fagou Mannftavt Hyv.-Bf. Lit. A 3M. 1000 67. 8H. B *1'1.1000 6‘y, H bo. J Frk. HyP.'Bt 87, Frk. Hyp.» Bk. Ser. 19 37, do. do. kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 Frk. Hhp..Shed>Ber. S. 15-19,21-27,31,34,35-39, 42 • ’ ~ u. 41 unt b. 1910 . bo. bo. Lit. N-P Lanbw. Kreditbank Pfdbr. LiL Q*S . . Lambg.Hvp.^8k. S. 141 -340 lünbb.ab 1905 do. do. S. 341-400 unt b.1910 bo. bo. S. 401-470 unt b. 1913 3',, Heft. Provin, Öderbeften .... 3'/, to. bo. Starkenburg . . . 37, Frankfurt e. M. Lu. N u. Q abgeft. v 1906 . . . . R abgeft. (Gtraftenbabni v. 1899 v. 1901 Äbu L . b 1901 «bt. n.». in. 87, «l,ey v. 1899 unt b. 1912 87, Aschafiendurg ». Ib8*!> ... 4 Augsburg v. 1901 unt b. 1908 . . 4 Babenhausen (Heften) 3',, Baden-Baden 0. 1898 lünbb. ab 1903 37, Bamberg v. 18v8 87, Berlin 0. 1886/92 4 Bingen v. 1901 lünbb. ab 1906 3 to. v. 1895 .... 37, do. v. 1898 ... 37, Zarin1!, abg. v. 79 L»L U u. 81 Lit. A 11.V bo. bo. v. 91 „ i. ko. bo. v. 97 i. rinsländischt. fteuerfr. 1. 01. . . 2000 M. 9lrbb. 1887 ftf. i.-S. . . b.fl. Itiihitiler firlt «schaft.Masch.Pap 133.50 Neue Boden 21. * 140.— 4 Preuß. Hypolheken-Lkl..SL \ auj cq», ab yy «m h* 1 4 bo. 41/ Ruft. Staatsanl. v. 1905 . 4 bo. Lonsolid^Anl. v. 1880 0. 1890 . Lftr. ... 1.. v. 1888 . Lftr. 9. 1897 . M. 37.Hambg. Hyp.-Bt 6er. 1—190 u. 301-310 »7, do. do. Ger.311.350 unt b. 1913 47, L'ieckld. Hyp. n. Wbt Ser. I oert * 12 bo. Ser. 3 abgeft. . . . . . 235— 142.20 136 — 2U1.V0 105 — 164.10 121.90 138.75 197.8? 133.80 175.. 5 tu Teutschc. Deutsche Reichs-Anleihe do. da. Preußische Eonso!» vadilche Anleihe v. 1901* unt'1903* bo. bo. von 1892 n. 94 do. do. v. 1902 unt b. 1910 bo. ko. v. 1896 voyr- E^v -Anl unt b. 1906 . . bo. E^B. u. «llg. «ut ... . bo. Laubeskultur-Rente .... bo E^B.-Anl Bremer SL-AnL v. 1888, 92, 99 . Zements, uarlftabt , 128— E;ein.Bad. Lnüm 4 ^3.b0 , Bleiu. Silb.Br. 121 — 8 bo . 87, Schweiz. Eidg. (A.-Ä.) unt b. 1911 4 Serd. amort. . 1895 (405) . . . Rvi'on Koslow fteuerfr. gar . . do UraUf fteuerfr. gar 404/9090 de. do. 97 fteuerfr. gar. . Sarit.-Vien. ftfr. gar. *2020/4040 Slablfa.Pt 85 ftfr. gar. 4. «.2040 Anotolische ». G. . . . 2040r do. v «. (5. n Irgnt) 2040 fertg. E. B. v. h6(^atra «aqa) 4 bo. ?7.. do Provinxial- und Commeno Obligationen. Rkeinprovinz Ansg. 20 n. 21 unt b. 1902 Brünn-RS. 72 ftf. i. Staalsb. d. 83 „ i. I—VIII Lm. , t. IX (hn. , i. v. 1885 , x. (ErgönjgS.-N.) „ t. v. 1895 ftf. t. ®. 37' bo. bo. 6. 45 (tilgb.) . . . 47, Landw. Kreditbank Psanbbr. T-V bo Lanbw. Strebitbant Lit. D-J . bo. v. 1898 Kopenhag. v. 1901 unt 1911 9043: bo. do. bo. to. . Albert . . . 4*9— Tt AU. Zelegraph 132— Eieftr. Böse Borz. b-50 , ÄOgcra. Berlm 262.50 , Vaime^ir . . 120— , Squckert ., 152.60 , LikM.LHalLke —— , Untern. Zürich —.— Farbwerke HöchS. 525— Kun,neideFit.a.M. 107. V' P/, Bosnien n. Hercegov.v. 1902 unt 1913 to. • . • • . Sank für handel und Industrie Hie^crlafiung (liegen. 6 vulgär. Tab. Ank. v. 1902 i. (P, 17 Sriech. E--B. v. 1890 fteuerfr. 17 bo. Dkonopol-Ant v. 1887 . 4 * Italienische Rente .... 2do. do t ®. , . 47 Dcft. Silber-Rente .... 47* do. Popier-Rente .... 4 to. Gold-Rente .... 4 bo. nnheiiL «ent (tono.) . 37, ko. 9. 4 Heidelberg 3‘/, to. 37, bo. 37 Karlsruhe 37, bo. 8 bo. 4 bo. StaatS-Rente .... , 4 Lest. L^B. St - ch.-Bersch. (cono. SUsab. Cbl.) i ®. fteuerfr. . .vfl.B. b7.L>eft. L.-B. St. - ch.-Bersch. (cono. ^ranz-Joses) i Silb. Heuerfr. . 8 Ceflerr. Lokald. (oerflaatl.) Mi bo. E^B. St Sch.-Bersch. (abgeft. Elisad.-«.) L fteuerfr. Pp. . . 8 Porwg. nnifiz. v. 1902 Ser. I . . bo. Wifti. 0.1902 6er. III 4 bo. 87, bo. ' Stuttgart Henninger. 129^ do. tftt. ÄtL 129. Vempft . . 124. Mainzer Akt Rettenmeyer 17, LbUe Gold-Ani. v. 1889 ... h Chinesische Giaais-..nL v. 1-9'» . Lftr. 1 bo. -7, bo. 37, bo. 27, da. 87, bo. Ziehungs-Riste der Gießener Herbst-Pferdemarkt-Lotterie vom 31. September 1911«. Los- Gew.- Nr. Nr. Gegenstand. 19 1 Viersitziges Mylord komvlett, nebst dunkelbraunem Wallach mit Stern mit silbervlat- tiertem Geschirr und Anüatzzügel 196 463 Büchergestell 217 249 1 Dtzd. Messer u. Gabeln 225 454 Konfektkorb 245 68 1 Paar Herrenstiefel 247 543 1 Paar Hosenträger und Gürtel 352 230 1 Paar Damenstiefel 374 367 Pferdedecke 386 396 Dtzd. Handtücher 449 579 Garnitur Gartengeräte 560 256 Handtasche 601 586 3 Gabeln 642 351 Küchenuhr 653 434 Vs Dtzd. Handtücher 668 628 4 Viehketten 669 65 Visitenkartenschale (Silber) 721 430 Tischdecke 766 238 Kabarett 813 159 Tablette 817 71 1 Paar Herrenstiefel 823 306 Weckeruhr 826 517 Peitsche 860 615 Waschseil 887 649 Küchenbrett, 6 Teile 905 203 Zinkwanne 1011 336 1 Paar Hauspantoffel 1017 73 Regulator 1095 168 Silberner Löffel 1135 326 Tischdecke 1155 236 Salatschüssel, 3 Teile 1173 384 Nipylisch 1206 418 Photographie-Album 1241 302 Photvaraphie-Älbum 1243 534 Waschkorb 1246 12 Fahrrad 1261 429 Tischdecke 1272 556 1 Paar Bügeldecken 1278 594 Bügeleisen 1293 334 Waschservice, 5 Teile 1357 389 Bierservice 1480 262 Büchergestell 1486 333 Waschservice, 5 Teile 1502 481 Weckeruhr 1546 551 Spiegel u. Haarbrenn- 1567 510 Portemonnaie leisen 1569 507 Postkarten-Album 1657 82 Bild(Großherzogspaar) 1663 483 Waschleine 1724 26 Wanduhr 1762 603 Waschgarnitur, 5 Teile 1773 409 4 Koyskissenbezüae 1832 364 Pferdedecke (3 Teile 1853 514 Pferdeputzgeschirr, 1877 268 Kaffeeservice, 9-teilig 1898 520 Peitsche 1906 420 Pserdehalster 2029 83 Bild(Großherzogspaar) 2945 452 Sahneservice, 3 Teile 2061 286 Hauslciter 2149 149 Sllb. Zigarettenetui 2156 67 1 Paar Herrenstiesel 2166 431 V> Dtzd. Handtücher 2187 63 Teemaschine 2209 33 Wanduhr 2233 341 1 Paar Hauspantoffel 2352 202 Picknickkorb 2392 496 Schreibmappe 2413 274 Bild 2432 368 Pferdedecke 2592 377 Pferdedecke 2605 467 Stuhl 2672 512 Brieftasche 2682 470 1 Paar Wassereimer 2695 347 Küchenuhr 2697 64 Blumenkorb (Silber) 2735 44 Waschtisch mit 411. Garn. 2775 61 Obstschale 2794 305 Postkarten-Album 2797 94 Ausschnittschale 2863 433 ’/2 Dtzd. Handtücher 2895 125 Regen-Pferdedecke 2901 522 Kamm und Bürste 2966 353 Weckeruhr 2980 619 Küchenmage 2985 97 1 Paar Herrenstiefel 2988 32 Bild, Aauarcll, Hof- 3074 327 Tischdecke ieinsabrt 3085 393 Gemürzgestell, 7 Teile 3206 344 1 Paar Mädchenstiefel 3216 562 Portemonnaie 3302 260 Hausapotheke 3329 244 Mundharmonika 3353 101 1 Paar Herrenstiesel 3371 314 Taschenuhr 3411 504 Haussegen 3416 145 Seidenes Halstuch 3446 688 Garnitur Gartengeräte, 3459 413 Toilettecimer [3 Teile 3483 681 Reißzeug 3546 453 Konfektkorb 3605 136 Bild 3639 509 Portemonnaie 3738 698 Tintenfaß 3743 2 Lauterbacher Wagen mit Kntichierbocr und Bremse nebst Kjäbriq. brauner Stute mit komplettem Kummet- gcichirr 3767 46 1 Paar Reitstiefel 3768 388 Tortenplatte 3791 211 Kaffeegedeck, 7 Teile 3806 340 1 Paar Hauspantoffel ■—■aaKgeewi in ■ m ■■ u ■■■ntw Gegenstand. 3956 371 Pferdedecke 3957 235 Salatschüssel, 3 Teile 3977 222 1 Paar Damenstiefel 4008 178 iyüUiebeiljnltcr 4012 691 Zigarrenetui 4020 592 Bügeleisen 4034 614 Schtießkorb 4075 164 Bettvorlage 4095 699 Tintenfaß 4132 323 Toiteuesviegel 4161 161 Flcischhackmaschine 4207 214 '-!SuertQ>dje 4352 129 Pierdekopszaum 4358 657 Garnitur Fußabtreter 4395 567 Z,igareltenetul 4484 571 2 Gabeln u. 1 Schaufel 4492 234 Photographie-Album 4518 673 1 Paar Herrenpantoffel 4588 U5 2 Bilder 4678 416 Handkoffer 4716 439 Photographie-Album 4717 39 Reisekosfrr 4744 181 Bettdecke 4750 630 4 Btehketten leisen 4898 549 Spiegel u. Haar-Brenn- 4976 355 Weckeruhr 5059 308 Geflügelschere 5105 490 Damenlasche 5159 339 1 Paar Hauspantoffel 5184 12.3 Zigarrenetui 5225 635 Wärmflasche 5230 322 Putzschrank 5336 317 Taschenuhr 5380 350 Küchenuhr 5387 672 1 Paar Herrenpantoffel 5411 100 1 Paar Herrenstiefel 5437 613 Schtteßkorb 5455 626 1 Paar Sägen 5471 200 V2 Dtzd. Servietten 5492 560 Kaffeedecke 5515 10 Bild, Hcidelandfchaft 5520 372 Pferdedecke 5540 31 Wanduhr 5693 402 Betttolter 5786 637 Kohlenkasten 5824 257 Schulranzen 5870 176 Photographie-Album 5876 392 Palmentopf 5878 279 Kaffeeservice, 9teilig 5891 620 Küchemvage 5900 126 Regen-Pferdedecke 5911 610 Sculießkorb IGürtel 5998 544 1 Paar Hosenträger u. 6022 675 Schreibzeug 6027 458 Bettvorlage 6054 158 Tablette 6213 444 Buch (Ratgeber) 6222 468 Stuhl 6239 106 Silberner Becher 62/9 210 Kaffeegedeck, 7 Teile 6302 665 v2 Dtzd. Messer ».Gabeln 6315 552 Kamm und Bürste 6353 114 Werkzcugbrett, 7 Teile 6361 80 Silb. Zigarettenetui 6465 577 Regenschirm 6492 440 Photographie-Album 6517 283 Garnitur Garlengeräte 6578 646 Küchenbrett, 6 Teile 6639 163 Bettvorlage 6780 219 1 Paar Damenstiefel 6786 437 Phoiographie-Album 6794 291 Lederne Leilriemen 6804 678 Brieftasche 6809 357 Küchenuhr 6855 643 Vichvutzgeschirr 6877 545 Haar-Brennlampe 6933 535 1 Paar Waschkörbe 6943 677 Photographie-Album 6994 578 Postkarten-Album 7013 486 Waschleine 7019 488 V3 Dtzd. Löffel 7062 348 Küchenuhr (Gürtel 7094 541 1 Paar Hosenträger und 7105 425 1 Pmr Stallaternen 7153 86 Küchengarnitur, 16Teile 7211 84 Bild (Iagdstück) 7276 240 Huillcr 7287 641 Vichputzgeschirr 7309 139 Waschgarnitur, 4 Teile 7416 130 Pserdekovszaum 7438 47 Wendepfliig 7453 108 1 Paar Herrenschuhe 7638 497 Postkarten-Album 7683 37 Wanduhr 7725 118 Nickel-Aluminiumtops 7759 267 1 Paar Knabenstiesel 7771 653 Wäschetrockner u. Leine 7847 475 Handwaschgefäh 7862 436 *i2 Dtzd. Handtücher 7865 280 Kaffeeservice, 9teilig 7871 318 Taschenuhr 7874 285 Hausleiler 7882 671 1 Paar Damenpantoffel 7929 132 Pserdehalster 71)66 369 Pferdedecke 7975 583 Garnitur Gartengeräte 8012 407 Aktenmappe 8051 346 1 Paar Mädchenstiesel 8071 693 Garnit. Pserdeputzgesch. 8081 633 1 Viehketten 8083 540 1 Paar Hosenträger u. Gürtel 8088 447 Huiller 8090 472 1 Paar Wassereimer 8114 654 Garnitur Fußabtreter 8115 636 Sand, Seife- und Sodabehälter 8174 53 Silberne Taschenuhr 8191 601 1 Paar Manschettcn- knöpse N?.'' Gegenstand. 8283 531 Markttasche 8323 92 Konsekrschale 8373 471 1 Paar Wassereimer 8388 85 Küchengarnit., 16 Teile 8420 530 Spiegel 8464 275 Bild 8473 623 Sturmlaterne 8510 631 4 Viehketten 8526 . 67 Silberner Löffel 8537 226 1 Paar Damenstiefel 8578 378 Pferdedecke 8631 624 1 Paar Sägen 8619 360 Weckeruhr 8663 48 Jardiniere 8711 492 1 Paar Ballschuhe 8759 162 Bettvorlage 8794 218 1 Paar Damenstiefel 8798 381 Pferdedecke 8817 547 Spiegel und Haarbrenneisen 8839 694 Garnitur Pferdeputzgeschirr 8915 187 Regenschirm 8934 122 1 Paar Damenstiefel 8960 276 Bild 9010 591 3 Gabeln 9014 663 Vi Dtzd. Messer und Gabeln 9050 400 Bisitenkarlenschale 9065 539 1 Paar Hosenträger und Gürtel 9133 596 Bügeleisen 9163 473 1 Paar Wassereimer 9237 479 Weckeruhr 9305 585 Waschgarnitur, 5-teilig 9314 668 1 Paar Herrenpantoffel 9340 165 Bettvorlage 9351 134 1 Paar Gamaschen 9357 177 Pbotographie-Album 9407 298 Waschservice, 5-teilig 9409 137 Photographie-Album 94-16 529 Kleiderbürste 9458 242 Ziehharmonika 9539 HO 1 Paar Herrenschuhe 9542 245 Mundharmonika 9559 408 Zigarrenetui 9704 404 Bettkolter 9745 661 V2Ätzd. Messer u.Gabeln 9757 251 Deckengurte 9766 175 Photographie-Album 9809 363 Pferdedecke 9819 193 Bügelbrett 9821 385 Truhe 9830 186 Regenschirm 9839 574 2 Gabeln u. 1 Schaufel 9856 462 Garderobeleiste 9892 461 Bettvorlage 9900 272 Bild 9920 553 Kamm und Bürste 99 >4 581 Garnitur Gartengeräte 9987 343 1 Paar Mädchenstiesel 9991 642 Vichputzgeschirr 10005 607 Kamm und Bürste 10012 313 Brokattasche 10013 573 2 Gabeln u. 1 Schaufel 10063 184 Jruchtschale 10124 281 Kaffeeservice, 9teilig 10171 320 Putzschrank 10215 575 2 Gabeln u. 1 Schaufel 10284 526 Kamm und Bürste 10333 128 Regen-Pferdedecke 10355 265 Kaffeeservice, Rettig 10385 525 Kamm und Bürste 10392 489 Dtzd. Löffel 10410 485 Waschleine 10493 109 Reisekoffer 10509 77 Obstmesserständer 10572 27 Bild „Buchenwald" 10591 566 Zigarettenetui 10599 474 Brotkorb 10630 441 Photogravhie-Album 10672 231 1 Paar Damenstiefel 10685 445 Buch (Ratgeber) 10705 3 braune Stute, Ojährig 10710 365 Pferdedecke 10713 141 Cotlvö-Koffer 10746 213 Damentasche 10779 338 1 Paar Hauspankoffel 10808 237 Salatschüssel, 3 Teile 10882 580 Garnitur Gartengeräte 10896 4 schwarze Stute, fünfjährig, mit Stern und zwei weißen Fesseln 10905 685 Briefwage 11032 273 Bild 11046 81 Rasierzeug 11056 542 1 Paar Hosenträger und Gürtel 11070 174 Photographie-Album 11074 667 1 Paar Herrenpantoffel 11125 666 1 Paar Herreirpantoffel 11135 45 1 Paar Reitstiefel 11188 312 Brokattasche 11327 254 Hutkoffer 11355 495 Zeitungshalter 11368 288 Hausleiler 11438 119 Nickel-Aluminiumtopf 11441 170 Zigarrenetui 11483 696 2 Tischtücher 11503 289 Hausleiter 11520 133 Pserdehalster 11607 508 Postkarten-Album 11682 197 1 Dutzend Servietten 11698 632 4 Viehketten 11716 269 Kaffeeservice, 9teil. 11736 205 Zinkwanne 11773 588 3 Gabeln 11799 460 Bettvorlage 11810 95 Silberner Brotkorb 11955 35 Silberner Aufsatz Inv' Gegenstand. 11956 102 Standuhr 11963 423 1 Paar Stallaternen 11977 155 Waichsack 11980 88 Rcisekorb 12016 90 Sahne-Service 12025 138 Tvilettespiegel 12067 397 Dtzd. Handtücher 12157 78 Obstmesserständer 12177 361 Weckeruhr 12208 287 Hausleiter 12242 449 Hu Mer 12248 358 Küchenuhr 12283 342 1 Paar Mädchenstiefel 12320 309 Aeroflasche 12342 315 Taschenuhr 12368 516 Peitsche 12374 606 Salatschüssel m. Besteck 12429 337 1 Paar Hauspantoffel 12552 89 Reiiekorb 126i4 74 Bild (Körner) 12629 56 Wringmaschine 12636 179 Füllfederhalter 12652 564 Portemonnaie 12677 487 Waschleine 12679 224 1 Paar Damenstiefel 12712 296 Waschgarnitur, 4 Teile' 12714 401 Zigarrenetui 12727 325 Tischdecke 12740 370 Pferdedecke 12749 456 Ziehharmonika 12799 225 1 Paar Damenstiefel 12806 93 Aschenschale 12811 391 Bierservice 12832 648 Küchenbrett, 6 Teile 12866 266 1 Paar Knabenstiefel 12908 412 Tischdecke 12955 183 Fruchtschale 13003 590 3 Gabeln 13007 380 Pferdedecke 13017 311 Damentasche 13037 676 Garnitur Gartengeräte, 13056 171 Zigarrenetui [3 Teile 13108 8 braunes Hengstfohlen mit Stern 13109 252 Deckengurte 13135 216 1 Paar Damenstiefel 13152 428 Tischdecke 13168 217 1 Paar Damenstiefel 13169 278 Kaffeeservice, 9teilig 13242 172 Zigarrenetui 13252 450 Sahneservice, 3 Teile 13282 201 Vs Dtzd. Servietten 13297 166 Bettvorlage 13336 503 Haussegen 1334 1 394 V2 Dtzd. Handtücher 13362 250 Deckengurte 13391 9 braunes Hengstfohlen 13430 658 Garnitur Fußabtreter 13461 382 Pferdedecke 13537 695 Garnitur Pserdeputz- geschirr 13585 41 Goldene Damenuhr 13613 295 Waschgarnitur, 4 Teile 13686 96 Rer-Kochapparat 13754 239 Huiller 13844 294 Reißzeug 13863 399 V» Dtzd. Handtücher 13915 307 Weckeruhr 13935 638 Kohlenkasten 13937 443 Buch (Ratgeber) 13962 432 Vs Dtzd. Handtücher 13998 501 Photographie-Album 14010 270 Bild 14031 188 Regenschirm 14078 480 Weckeruhr 14160 476 Jleischhackmaschine 14170 5 fchwarzeStute, 6jähr., 14231 359 Weckeruhr [mit Stern 14255 42 Egge mit Zugbalken 14274 324 Tischdecke 14331 515 Peitsche 14357 466 Stuhl 14386 459 Bettvorlage 14413 502 Hausbaltungsbuch 14439 91 Brotkorb (Nickel) 14453 299 Vogelbauer 14482 457 Ziehharmonika 14501 379 Pferdedecke 14524 587 3 Gabeln 14528 321 Putzschrank 14535 424 1 Paar Stallaternen 14538 600 Pserdeschere 14549 419 Photogravhie-Album 14572 54 Buttermaschine 14585 427 Tischdecke 14616 584 Toiletteeimer 14605 23 Nähmaschine 14691 261 Schwarze Säule 14709 151 Waschgarnitur, 5 Teile 14717 589 3 Gabeln 14773 568 Bettkolter 14836 192 Schtießkorb 14852 511 Brieftasche 14910 160 Putzschrank 14922 349 Küchenuhr 14930 301 Messingkochkessel 14983 156 Damenhut-Koffer 14992 692 Garnit. Pserdeputzgesch. 15062 220 1 Paar Damenstiesel 15066 173 Zigarrenetui 15140 627 4 Viehketten 15176 87 Küchengarnitur, 16Teile 15184 103 1 Dtzd. Handtücher 15227 670 1 Paar Damenpantoffel 15229 116 Werkzcugbrett, 7 Teile 15237 247 1 Dtzd. Messer u. Gabeln 15261 403 Bettkolter 15346 182 Huiller 15349 105 1 Dtzd. Handtücher Söä. ®cnx. G-g-nswnd. 15350 390 Bierservice 15391 395 1, Dtzd. Handtücher 15408 51 Silberne Taschenuhr 15435 196 Waschgarnitur, 4 Teile 15445 690 Garnitur Gartengeräte, 3 Teile leisen 15458 546 Sviegel u. Haarbrenn- 15510 117 Nickel-Aluminiumtops 15593 618 Küchemvage 15618 215 Bücherstütze . 15627 99 1 Paar Herrcnstiefel 15702 146 Kaffeeservice, 9teilig 15709 498 Postkarten-Album 15795 330 Waschsermce, 5 Teile 15827 304 Dokumentenmappe 15850 52 Silberne Taschenuhr 15807 180 Füllfederhalter 15967 21 Mcidcrichrank 15976 426 Tischdecke 16008 565 Zigarrenetui 16009 422 1 Paar Stallaternen 16044 411 Regenschirm 16064 157 Tablette 16067 538 Brieftasche 16099 656 Garnitur Fußabtreter 16125 582 Garnitur Garlengeräte 16135 414 1 Pr. Kuh-Rückenriemen 16170 303 Dokumentenmappe 16188 505 Haussegen 16229 209 1 Paar Serviettenringe 16247 121 Nickel-Aluminiumtops 16384 120 Nickel-Aluminiumtops 16457 212 Kaffeeservice, Rettig 16534 405 Putzschrank 16593 207 1 Paar Serviettenringe 16629 189 Regenschirm 16650 478 1 Paar Damenschuhe 16661 233 1 Paar Damenitiefel 16662 152 Waschgarnitur, 5 Teile 16674 76 Butterdose 16720 143 Konfektschale 16721 599 Pserdeschere 16766 524 Kamm und Bürste 16814 107 1 Paar Herrenschuhe 16843 7 braunes norddeutsch. Stutfoblen 16875 10 Große Hausuhr 16923 570 2 Gabeln ». 1 Schaufel 16959 634 Bürstenblcch, 7 Teile 16970 70 1 Paar Herrenstiesel 17018 228 1 Paar Damenstiefel 17021 253 Deckengurte 17029 406 1 Schippe und 2 Gabeln 17054 664 V2Dtzd.Mefferu.Gabeln 17065 651 Wäschetrockner u. Leine 17078 290 Postkarten-Album 17083 198 1 Dtzd. Servietten 17145 482 Hängematte 17264 684 Briefwage 17308 513 Brieftasche 17333 113 Regenschirm 17371 169 Zuckerschalc 17438 142 Brotschneidmaschine 17456 140 Waschgarnitur, 4 Teile 17480 674 1 Paar Herrenpantoffcl 17485 204 Zinkwanne 17489 662 V, Dtzd. Messer u. Gab. 17497 659 Garnitur Fußabtreter 17523 154 Waschsack 17524 241 Ziehharmonika 17537 69 1 Paar Herrenstiefel 17569 243 Ziehharmonika 17636 669 1 Paar Damcnpantosfel 17661 264 Nipptisch lStutfolttcn 17724 6 Dunkelbraunes Belg. 17725 259 Bettvorlage 17786 410 Figur 17802 13 Nähmaschine (Pfaff) 17821 316 Taschenuhr 17879 79 Silb. Zigarettenetui 17890 655 Garn. Fußabtreter 17979 700 Tintenfaß 17987 421 Pserdehalster 17989 153 Waschgarnitur, 5 Teile 18013 679 Reißzeug 18028 518 Peitsche 18075 506 Geldkassette 18079 190 Regenschirm 18085 469 Stuhl 18184 519 Peitsche 18234 621 Sturmlaterne 18236 387 Nauchservice 18240 24 Buttermaschine 18273 533 Waschkorb 18331 438 Photographie-Album 18367 310 Aeroflasche 18386 622 Sturmlaterne 18398 040 Viebvutzgeschirr 18574 687 Musikmappe 18580 194 Bügelbrett 18583 376 Pferdedecke 18587 328 Tischdecke 18592 150 Waschgarnitur, 5 Teile 18614 602 Waschgarnitur, 5 Teile 18650 557 1 Paar Bügeldccken 18723 60 Silberne Herrenuhr 18767 195 Bügelbrett 18773 59 Handkoffer 18832 609 Photographie-Album 18875 331 Waschservice, 5 Teile 18905 593 Bügeleisen 18979 595 Bügeleisen 19015 58 Rasiergarnitur 19027 383 Pferdedecke 19137 683 Schreibzeug Los- Gew.- Nr. Nr. Gegenstand. 19152 494 Zeitungshalter 19224 537 Büchergestell 19277 528 Maniküre 19310 644 Vichputzgeschirr 19321 639 Kohlenkasten 19322 199 1 Dtzd. Servietten 19494 484 Waschleine 19498 523 Kamm und Bürste 19505 660 '/2Dtzd. MesserU-Gabeln 19513 131 Handkoffer 19528 297 Waschgarnitur, 4 Teile 19554 271 Bild 19635 144 Seidenes HalStuch 19658 625 1 Paar Sägen 19670 55 Wringmaschine 19677 284 Garnitur Gartengeräte 19730 561 Portemonnaie 19777 576 Regenschirm 19880 329 Tischdecke 19885 352 Weckeruhr 19905 682 Schreibzeug 19908 111 1 Paar Herrenschuhe 19924 536 1 Paar Waschkörbc 19938 612 Schtteßkorb 20056 229 1 Paar Tamenstiesel 20065 697 Portemonnaie 20278 597 Bügeleisen 20367 532 Toiletteimer 20392 465 Stuhl 20400 398 Vj Dtzd. Handtücher 20409 617 Waschseil 20424 477 1 Paar Damenschuhe 20453 448 Huiller 20459 499 Postkarten-Album 20488 550 Spiegel u. Haarbrenn- 20519 611 Schließkorb leisen 20533 455 Konfektkorb 20558 563 Portemonnaie 20596 319 Taschenuhr (3 Teile 20601 689 Garnitur Gartengeräte 20603 335 1 Paar Hauspantoffel 20628 686 Briefwage 20631 374 Pferdedecke 20661 232 1 Paar Damenstiefel 20686 559 Brosche 20719 652 Wäschetrockner u. Leine 20763 227 1 Paar Damenstiefel 20770 282 Garnitur Gartcngeräte 20844 345 1 Paar Madchenstiefel 20885 292 Led. Leitriemen 20900 435 Vs Dtzd. Handtücher 20968 115 Werkzengbrett, 7 Teile 21008 124 Ofenschirm 21081 527 Kamm und Bürste 21104 558 Portemonnnie 21108 446 Buch (Ratgeber) 21168 223 1 Paar Damenftiesel 21186 647 Küchenbrett, 6 Teile 21207 293 Komvl. SchlachtgeschiN 21292 300 Vogelbauer 21379 112 Regenschirm 21449 417 Handtasche 21468 572 2 Gabeln u. 1 Schaufel 21-557 442 Buch (Ratgeber) 21569 362 Pferdedecke 21583 258 Blumenkrippe 21660 386 Truhe 21687 206 Zuckerschale 21734 629 4 Viehketten 21760 49 Rauchscrvice, 4 Teile 21775 491 1 Paar Ballschube 21781 650 Wäschetrockner u. -Leine 21797 680 Reißzeug 21798 598 Schulranzen 21843 356 Weckeruhr 21868 521 Rucksack 21950 569 Bettkolter 21965 66 Garnit. v. Leder, 3 Teile 22023 548 Spiegel u. Haarbrenneisen 22031 148 Kaffeeservice, 9teilig 22035 104 1 Dtzd. Handtücher 22049 248 1 Dtzd. Messer u. Gabeln 22117 332 Waschservice, 5 Teile 22126 500 Postkarten-Album 22162 147 Kaffeeservice, 9teilig 22204 366 Pferdedecke 22210 616 Waschseil 22216 354 Weckeruhr 22236 604 Kamm und Bürste 22249 373 Pferdedecke 22253 555 1 Paar Bügeldecken 22285 127 Regen-Pferdedecke 22363 605 Kamm und Bürste 22477 554 1 Paar Bügcldecken 22495 72 1 Paar Herrenstiefel 22605 57 Wringmaschine 22622 246 1 Dtzd. Messer u. Gabeln 22627 263 Nivpttsch 22638 493 1 Paar Ballschube 22663 191 Lamve 22666 375 Pferdedecke 22687 208 1 Paar Serviettenringe 22738 608 Kamm und Bürste 22755 75 Kakesdose 22759 464 Stuhl 22761 185 Goldene Brosche 22790 277 Kaffeeservice, 9tcilia 22858 415 1 PaarKuh-Nückcnrtem. 22876 98 1 Paar Hcrrenstiefel 22922 645 Vichputzgeschirr 22954 255 Hulkoffer 22961 451 Sahneservice, 3 Teile 22979 221 1 Paar Damenstiefel Sollte sich in vorstehender Ziehungsliste wider Erwarten ein Druckfehler finden, so behält sich die Pserdemarkt-Kommission die Richtigstellung desselben auf Grund deS offiziellen, bei den Akten deS PotizeiamtS befindlichen VerlosungSvrotokolls vor. Die Gewinne, versehen mit einer Plombe der Pserdemarkt-Kommission, können gegen Rückgabe der betreffenden Lose in der Stadtknabenschule mittags von 11 bis 2 Uhr (auch Sonntags) in Empfang genommen werden. Die lebenden Gewinne werden 8 Tage, die übrigen Gewinne 4 Wochen nach beendeter Ziehung auf Kosten nnd Gefahr der Gewinner aufbcwahrt. Pferde und Fohlen nebst zugehörigen Wagen und Geschirren werden nach 8 Tagen verwertet. Pferde und Fohlen sind gegen Tod und Wertvcrminderung, alle Gewmoe gegen Feucrsgefahr versichert. Der Erlös nach Abzug der Kosten wird weitere 3 Wochen zur Verfügung der Gewinner gehalten. Bier Wochen nach der Ziehung sind die nicht abgeholten Gewinne verfallen. Die Uebcrsendung von Geminngegcnständen an auswärtige Gewinner findet nur auf deren Rechnung und Gefahr, sowie gegen Nachnahme der Verpackungskosten statt. Man wolle sich dieserhalb an Herrn Richard Buchacker dahier wenden. — Die Ziehungsliste ist für 10 Pfg. vom Vorgenannten zu beziehen. D’V» Die städtische Pserdemarkt-Kommission.