S kräftigeu u- Frau 0047t 't sweg 6. / Aus hefte« - > uuy »cujuiuua ", *:.rv " . an;.,,. Häusern und Apotheken, die ?liuftlcht, die Anfbrmgung der Mittel und die Sailen wrbänbc wird z ur uckge stell t ebenio die Vc- ratirng des in erster Lesurig abgclehnten § 446 über die Behaiw- lung von Versicherungspflichtigen, die in ländlichen Handwerts- betriebat beschäftigt sind. Abgelchnt hatte der Ausschuß in erster Lesutig auch! den § 447, wonach in den Landkrankenkassen das Recht, im Falle gleichwertiger Unterstützung durch den Arbeitgeber die Befreiung von der Ver- sicherungspslicht zu beantragen nicht dem Versicherten, prtbern1 dem Arbeitgeber zu stehen soll. Von der Rechten wird die Wieder- ick ielfersweg 52. Verband. Dr. Jos. Stark aus Dr. Hans Löwenseld Direktor der Hamburger »per. Wie aus Hamburg gemeldet wird, wählte die Stadt- theatergesellfchaft den' bisherigen Oberregisseur der Leipziger Oper Dr. Hans Löwenfeld zum Direktor des Stadttheaters. Löwenfeld nahm die Wahl an. Dr. Hans Löwenfeld gilt als einer unserer bedeutenderen Regisseure und Direktoren auf dem Gebiet der Oper. Er hat sich bereits in Stuttgart mit der neuartigen Einrichtung verschiedener klassischer Werke, z. B. der „Zauberflöte", hervorgetan Und noch mehr in Leipzig, wo er u. a. mit „Maifestspielen" unter Mitwirkung hervorragender Gäste beträchtlichen Erfolg hatte. Seine Tätigkeit blieb nicht unbestritten und man hat ihm vorgeworfen, daß seine Inszenierungen die Oper nicht rein aus dem Geist der Musik erfaßten. Jetzt, auf dem hervorragenden Posten des Leiters der Hamburger Oper idie also weiter ein Pacht- Institut bleibt), kann Dr. Löwenfeld, der nach Selbständigkeit strebte, zeigen, was er will und kann. * Außerdem werden noch zwei Neubesetzungen gemeldet: Als Nachfolger des verstorbenen Anges-Neumann wurde von dem öandesausschuß der Chefredakteur des „Prager Tageblattes" Heinrich Tewel es mit der vorläufigen Leitung des deutschen Landestheaters in Prag betraut. Die Führung des Theaters erfolgt zunächst noch zugunsten der Erben Neumanns. An Stelle des in den Ruhestand getretenen Hofinten- danten v. W angenheim ist der Koburg-Gothaische Hof- , intendant v. Fr a n ke n b c r g - Lud w i g s d o r f als Intendant an das Braunschweiger Hoftheatcr berufen. — Das Bismarck-Denkmal in Bingen. Tie Jury für das Bismarck-Denkmal in Bingen beginnt am Montag vormittag ihre Arbeiten unter dem Vorsitz des Geh. Kommerzienrates E. Kirdorf. Vorher fährt das gesamte Preisrichterkollegium am kommenden Sonnabend nachmittag nach Bingen, um nochmals den in Aussicht genommenen Platz auf der Luisenhöhe zu besichtigen. Es sind im ganzen nicht weniger als 37 4 Bewer- i Hungen e.tngegangen, davon der größte Teil ausgeführte Modelle ■ins sfcrumenten > Jbach :: mhildt asw. listige Zahlung* Bar-Rabatt (ISO ranko-Lieferung. M mi L jrnsprecher 367, 3 Proz. Konto en ^gerückter Saison auf ilen. keine Gebiete mehr abgebe. Der Ausschuß beauftragt den Abg. Wolf-Stadecken mit der Abfassung eines entgehenden Berichtes. Zu der Vorstellung des Hess. Landesvereins für Toteneinäscherung, über dte ebenfalls Abg. Wolf-stad- ecken berichtet, wird einstimmige Älblehnung beschlossen, dagegen soll eine Erleichterung dahrngehend tn die Wege geleitet werden, daß die schriftliche Erklärung eines Verstorbenen keiner beglaubigten Unterschrift bedarf. Erscheint Sgllch m3 beß T«ntagS. Die „Tletzeaer Zamlllendlätter" reerben dem ySngeigct4 viermal wöchentlich freikriegt, ba5 „KreisfrUti str Uo Krell •iefctii'* imeimel wöchentlich. Die „£enfrBUif*eftli*a Leit- fragetK' erscheinen monatlich groeimaL 60 Lichtbilder erläutert werden. ** Gießen ar Konzcrtverein. Es gehört ^u! den vornehmsten Mfgaben der Musikvereine, zeitgeiWssischen Künstlern und besonders Komponisten die Wege tn dte Oef entlichkeit zu ebnen. Der Gießener Konzertveretn hat sich stets bemüht, auch dieser Aufgabe zu dienen; wtr erinnern nur an die Aufführung von Phil. Wolfrums Weih- nachtsmhstcrium, die ein Ruhmesblatt feiner Geschichte tst und bleiben wird, und weisen darauf hin, daß auch dta bevorstehende Aufführung von Händels Judas. Maceabäus in einer zeitgenössischen Bearbeitung erfolgt, die das Interesse der-weitesten musikalrschen Kreise erweckt hat. Vornehmlich aber dienten dte Kammermusik - abende dazu, jüngeren Talenten Gelegenheit zu geben, bekannt zu werden, und Kompositionen «unserer Zeitgenossen! zur Aufführung zu bringen. Auch in dem am nächsten, Sonntag angesetzten .Kammermusikabend dient der 9$erem vornehmlich' dieser Aufgabe, indem neben je einem Trio von R. Strauß und L. Krehl eine Reihe neuerer Lteder von Karl Hallwachs, einem geborenen Darmstädter, zu Gehör kommen werden. Da der Komponist selbst die Begleitung übernommen hat und die Lieder von Frau Hall wachs gesungen werden, so tst alte Gewähr für eine ausgezeichnete Wtedergabe ganz int Geiste der Kompositionen gegeben. Aus Stadt und Lund. Gießen, 20. Januar 1911. Volkszählung und Steuerbehörde. Darf das Ergebnis der Volkszählung zu swucrlickicn Zwecken! verwendet werden? Diese Frage wird zurzeit in einem -reile der Provinz Oberhessen lebhaft erörtert. Auf den zur Volkszählung am 1. Dezember v. I. den Zählkarten beigegebenen Haushaltung^- listen waren auf der ersten Seite deutlich die Worte aufgcdruckt. „Die gewonnenen Angaben werden nur zu amtlichen statistischen Arbeiten, nicht aber zu steuerlichen uitd an« deren Zwecken verwertet". Auch in den Zeitungen wurde das Publikum ausdrücklich hierauf hingewiesen. Trotzdem hat ein oberhessisches Finanzamt eine Verfügung an die Bürgermeistereien seines Bezirks erlassen, worin sie nicht allein in ftaatlidwr, sondern auch int gememdesteuerlichem Interesse darauf aufnterf- sam gemacht wurden, daß die Ergebnisse der Volkszählung bei Aufstellung der Personenstandsregister, die seither vielfach gar nickst oder nur sehr mangelhaft geführt worden seien, vorteilhaft verwendet werden können. Da diese Personenstandsregister nur als Unterlage bei Veranlagung der Steuern dienen, kann es das Publikum nicht verstehen, wenn der Staat einerseits die Zusicherung verschwiegener Behandlung der Volkszählungsergebnisie macht, anderseits eine irtitcrgeorbncte staatliche Behörde diese Zusicherung nicht beachtet. Eine Ausklärmtg wäre daher sehr erwünscht. * "Vom Landeslehrerverein. Der hessische LandcS- lehrerverein hatte am 1. Januar einen Mitgliederbestand von 3506 Personen, welche Zahl sich auf 105 Bezirksvereine verteilt. R B. Darmstadt, 19. Jan. Die Erste Kammer wr Landstände wird voraussichtlich vom Mtttwoch, Idem 1. Februar ab mehrere Vollsitzungen äbhalten und sich in erster Linie mit der Be rat un g d e r W ahl r e ch t s- ! vorlage beschäftig em___________________________ dieses Gefühl der Erlösung wird dem Unterseemann nur eiten geschenkt und ist teuer erkauft durch lange Stunden und Tage in ungewisser Finsternis. Ter Mann auf einem Schiffe kann getrost den Kampf mit dem Sturm und dem e?orn des Meeres aufnehmen, er hat den Himmel über sich, er hat Licht, er sieht sein Schicksal und kann mit ihm rrngeii. Aber die Männer, die im Unterseeboot ihre Pflicht tun sehen nichts von der Sonne, keine Wolken, keine Farben, es gibt kein Deck, wo sie einmal die von Bewegungslosigkeit matten Glieder strecken können, es gibt keine Luke, 'durch die man einmal frische, wirklich frische Lust schöpfen kann. Tas Boot ist eine große Maschine und der Mann nur Nebensache Es gibt keine Kabinen, überall sind Masckinen- teile, Drähte, .Hebel, Klappen, zwischen denen man, fast unbeweglich steht und eine ewig gleiche Ausgabe erfüllt. Für Oefen ist kein Raum, die Maschine braucht alles für ich- wenn die Wintermonate nahen, wird das Boot zum Liskühler, und oft stehen die Matrosen stundenlang bei einer Temperatur von beinahe null Grad auf ihrem Posten, ohne sich durch kräftige Bewegung erwärmen zu können. Tas Boot ist vielleicht nur halb untergetaucht, durch den turmartigen Aufbau sieht mau die See in der dumPsm muffigen Atmosphäre wird die Sehnsucht nach frifcher Lust übermächtig: aber wenn die Luke geöffnet wird, schlagen vielleicht eiskalte Wogen in das Innere Wer einen Augenblick frei ist, schleicht sich in die Nahe des Gasmotors, um ein wenig Wärme zu empfangen. Z -amStag ^veriammlunfl i-Sr« Aorstandswayl, DerVor-ao^ '* Alldeutscher Wien, der am Sonntag in SteinS Garten über das Deutschtum in Oesterreich sprechen wird, hat als Wanderlehrer in der Bukowina und in Galizien gewirkt und kennt daher die dortigen, auch sozialpolitisch sehr interessanten Verhältnisse aus eigener Erfahrung. Der Vortrag wird durch über sd. Darmstadt, 19. Jan. Der Ges etzgebungs- ausschuß setzte seine Beratungen heute fort und verhandelte zunächst den Antrag Dr. Gläsfing, betr. die Kosten von Eigentumsveränderungen. Nach Anhören der Regierung wird beschlossen, aus Grund des § 10 des Stempel- aese'tzes das Recht der Stempelbefreiung, das für Kreise besteht, auch auf Gemeinden bei Erwerbung von Grund- besist zum Straßenbau usw. auszudehnen. Tann wird über .-ir.. l____ R\ a QlrtkotFrtrHTrtitoTiirhltTKl hPT# zreitag, 20. Januar M Rotationsdruck und Verlag der Brühl ichen Universität^ - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: s^Dol. Redaktion:d^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGüßen. Jedermann an Bord ist sich bewußt, daß ein kleines Versehen, ein Zufall, eine geringfügige Nachlässigkeit das Scbicksall aller besiegelt, und darum werden auch nur die zähesten, mutigsten und charakterstärksten Leute ausgewahlt, um im Unterseeboot ihrem Lande zu dienen, xic Auswahl ist streng, und nickst viele bestehen die Probe, die sie ablegen müssen, um in dies Elitekorps der Marine ausgenommen zu werden. In Amerifti macht jebc Bemannung eines Unterseebootes eine Prufungssahrt mit,, bei der allen Matrosen an Bord Ziel und Tauer der Reise unbekannt bleiben. Mit vollem Ballast 1inft_ das Boot in die Tiefe, die Lichter erlöschen und die ^ahrt beginnt Nur der Mann am Kompaß kennt die Richtung, ^ie Uebrigen stehen int Dunkeln an ihrem Posten, sie spüren, wie die Stahlhülle unter der Arbeit der Maschine zittert, aber sie wissen nicht mehr, wo sie sind und was werden wird. Ta zeigen yf) Mut und Selbstbeherrschung. Das ist auch der Augenblili, tn dem der Offizier die .ceroen eingestellt, als notwendig erweise. '------ ... Stelle eines außerordentlichen Professors für Forstwissen schäft für das neue Jahr unbesetzt bleiben. Eine längere Aussprache knüpfte sich an das Hauptkapitel direkte Steuern, Regalien usw., bei welchem eine Einnahme von 23 645 255 Mk. und eine Ausgabe von 2 6d6 554 Mk. vorgesehen ist, so daß ein Ueberschuß von 20 988 701 Mk verbleibt. Tie Regierung soll ersucht werden, die wohl inzwischen eingegangenen definitiven Ergebnisse der Steuer- einschätzung für 1911 vorzulegen, um ju ermessen, ob die jetzt eingestellten Summen für direkte Steuern nicht noch etwas erhöht werden können. Weiter wurden noch verschiedene Vorschläge zur Reorganisation in der Steuerver- M-------.... , ivaltunq erörtert. Bei Kap. 88, Justizministerium, Antrag Köhler, über die Fideikommißbildung, ver- sollte zuerst auf Anregung des Ausschusses eine der beiden und vp.n der Regierung verlangt, daß sie hierzu anaesorderten Ministerialratsstellen gestrichen werden. Nach J • ----- s™ der von der Regierung im Ersparnisausschuß gegebenen Tarleaung über die Notwendigkeit der beiden Stellen hat sich der Ausschuß jetzt entschlossen, beide Stellen wieder zu bewilligen. Eine weitere Stelle ist bekanntlich schon aus Veranlassung des Ministeriums hier in Wegfall gekommen. Weiter beschloß der Ausschuß, die Regierung um Mitteilung der Zahl der Urteile usw. zu ersuchen, die un ^ahre von den Amtsgerichten erlassen werden. Der Ausschuß wird morgen in einer gemeinsamen I Sitzung mit der Regierung über die noch Nicht erledigten Haushaltsabschnitte beraten. ^Alle Bewegungen des Bootes, das Tauchen und Auf- tauchen, müssen langsam und vorsichtig bewirkt werden, denn dein Leben hängt davon ab, daß die Ehemikalieu in den Batterien nickt durcheinander geraten. Aber einen Augenblick gibt es doch, wo wir Unterseebootsleute cm Glücksgesühl kennen lernen: an schönen -tagen, wenn wir nach langer Fahrt .im Tnnkeln anfsteigcm und durch btc Deckluke emporschauen. Lichter und lichter wird es dann, das Dunkelgrün wird zu einem Hellgrün, wir kommen dem Seespiegel näher. Es ist, als glitten wir hinaus zu einem mächtigen, lichten, silberblitz.enden Spiegel. Aber seiner Mannschaften prüft, das ist die Stunde, in der Schwächen unfehlbar erkannt werden. Kein Wort fällt: aber der Vkami, der bei dieser Prüfunasfahrt nur für wenige Sekunden Anwandlungen von Schwäche oder Unruhe gezeigt hat, über den ist das Urteil gesprochen. Er scheidet aus dem Unterseebovtkorps aus und nie wieder betritt sein Fuß die Stahlfließen eines Tauchbootes. Naü 161. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejjen Gies96"#»1' „aklSll' worden ist. Bei Art. 81, Gewerbeinspektion, wurde von Ansschußmitgliedem über den umfangreichen Beamtenappa- rat Klage geführt und Vereinfachung verlangt. Esnmrde I ÄantragtRle wifb aber, nachdem u. a. ein Fall angeführt, daß zur Besichtigung eines Rack-1 ein Mitglied der Reichsparlcr dagegen erklärt hat, ab- ofens in einem Odenwaldvrt nicht weniger als sech, Be-" L r" amte, zwei von der Gewerbeinspektion, der Baumspektor, der Kreisamtmann, der Bürgermeister und ein Vertreter des Kreisgesundheitsamts in Bewegung gesetzt wurden. Beim Kap. 36, Landesuniversität, ist eine neue Anforderung von 800 Mk. für Seelsorge bei Klinikkranken gelehnt. Bei § 448 wird für die Landkassen folgende Bestimmung beschlossen: Ist der Versicherte über die Geltungsdauer des Arbeitsvertrages hinaus krank und arbeitsunfähig, tritt sein Anspruch auf Krankengeld wieder in Kraft. Der Arbeügeber bat der Kasse das Krankengeld zu erstatten. Ich. übrigen werden | von 800. mt. für ®=tifo$e.= I ÄÄÄ Ter Ausschuß fragt, ob diose Forderung sich I Bestimmung wiederhergcstcllt, daß die Vorschriften für das Weiter soll die^jetzt^ unbesetztk- ^^xengeld auch für das Wock)engeld und Hausgeld gelten sollen. 1 Nächste Sitzung Freitag oder Dienstag. ihsfen 3m Unterseeboot. Das tieftraurige Sckstcksal der drei Helden des Unterseebootes „11 3" lenkt den Blick auf die harten Bedmgungen und die steten Gefahren, unter denen die Offiziere, urwi Mannsckwften der Unterseeboote ihre die Nerven aufs höchste ans Pannen de Pflicht erfüllen. Die Eindrücke und Gefühle, welche die Insassen eines Unterseebootes lvährend emer längeren Fahrt bewegen, hat einmal ein amerikanischer Tauchboottommandant wie folgt geschildert: Tas Boot ist untergetaucht, das Tageslicht verschwunden, man hört nur das dinnpfe, zornige Stampf^ der Maschine. Die Atmosphäre ist ähnlich der des Maschinenraumes eines großen Schlachtschiffes: aber dort kann man sich bewegen, kann vorwärts gehen, kann sehen. Hier bist du in ein heißes, dumpfes, enges Lock bingepretzt xu. siehst nichts; du hörst nichts als die arbeitende Maschine. Dein Auge inuß am Kompaß haften, du verfolgst das Schwaiiken der Stadel und nach kurzen Glockensignalen bewegst du die .Hebel, deren Handhabung dir übertragen ist. Du selbst wirst zu einer Maschine, einer menschlichen Maschine, die eine andere im Gang halt. Wenn das Boot senkreckft herabstnkt, spurst du gar nichts, nur ein Zeiger verrät dir, daß du mit deinem Stahlfftch in die Tiefe hinabgleitest. Wenn du schräg hinabtauchst, dann verrät dir wenigstens die leichte Neigung des Bodens die Bewegung, und du mußt dich vorwärts oder ruawartv neigen, um das Gleick)gewicht zu behalten. Wenn du den Blick emporwendest und durch die Luke schauen willst, dann siehst du nur einen dünnen, grünlichen Lichtschimmer, der dir vom Tageslicht erzählt. Hin und wieder steigst du empor, um ourch das Periskop nach deinem Ziele Aus- sckiau zu litten. Aber das sind kurze Augenblicke: dann wieder mußt du hinunter, dünner und dünner wird da^ Tageslicht, bis dich wieder matte, grünliche Finsternis Mus dem tMschen Manzausschuh. I D,t «eichsverflcherung. | R- B. Darm stadt, 19. Jan. Reühsversicheriuigsaussckuß setzte heute die Beratung Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer fort bci ^m Abschnitt über die Zusammensetzung der Bettrebs- und »»ÄS» I Ä&sssrÄhr fäw. Regierung vorgeschlagenen Streichung ^^^rtragenden n u nf r an f cn rü f f Cn wird redaktionell geändert: cs wird, Rats und der Besetzung einer Stelle tn der Schulabteilung toie dem Beschlüsse erster Lesung, zum dlusdruck gebracht, datz mit einem Hilfsarbeiter ist der Ausschuß^einverstanden. burd) bic Satzung die Hälstelung der Stimmen Bei Kav 24 Allgemerner Aushilfs- und Vertretungs- ^d Beiträge cingesührt werden tann Die Berattmg des .'lb- tniT(h2 merheit anstatt 75000 Mk. im Vorjahr diesmal schnittes über die innere Verwaltung derKranken- Der Ausschuf, gluubt, diese -uss^u .Ne^Trausgabe sparen zu können. i oasc. ------ Beim Kapitel Zentralbauwesen, 209 000 Mk., Ausschuß die Mehrforderung von 6000 Mk. und für SSor> arbeiten bei Neubauten usw. statt 4600 Mk. nur 3000 Mark bewilligen, da die Ausführung von neu.en Staatsbauarb eiten wesentlich eingeschränkt lesteht in r«ei- mässiger Verdauung! El triller lt dieselbe u. wird ienAerzten alsge- est u. leicht ver- ich auch Magen-1 LTl I udluneen^^^,! iMMWt mittag 5 Ubr dabei Wirt Zchnmb. für II. Kloße kM ^DerLoritant. s Veteranen- LsLtzkreis GirHeru -g Huli gen, 19. Jan. 5-eute vvrmrttag wurde bei ■einer Treibjagd im Jagdrevier des Apothekers R. Hahn fim Sternheimer (Äemeirrdewald em kapitaler männlicher Hirsch zur Strecke gebracht. Die beiden Jäger R. Hahn und Wilh. Hofmann von hier gaben gleichzeitig zwei gutgezielte Schüsse auf das etwa dreijährige, stattliche Tier ab, so daß es sofort tot nieder stürzte. Es wog 1.85 Ztr. Weidmannsheil! -g. Rvdheim b. -Hungen, 19. Jan. Bei der gestern hier vorgenvmmenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Schäfer wiedergewählt. Er steht der fitem ein be schon viele Jahre vor. Kreis Schotten. x Wetterfeld, 18. Jan. Mitte Juli findet hier das JahreSfest der oberhessischen Posaunenchöre statt. Nahezu 200 Bläser werden an den Massenchören teilnehmen. Kreis Wetzlar. •= Krofdorf, 19. Jan. Der Pächter des Jagdbezirks Krofdorf I. schreibt uns: Die Verhältnisse in der Krofdorfer Jagd habe nicht ich in die Zeitung gebracht, ich will aber trotzdem die Erörterungen nicht fortsetzen, und auch die Ausfiihrungen des Herrn Forstmeisters Lieber nicht mehr eingehend erwidern. Wenn die mir gewordene Nachricht, daß Förster E. Kahlwild mit Schrot geschossen habe, unrichtig ist, so zeigt dies eben, daß man leicht über Vorkommnisse im Nachbarrevier falsch belehrt wird. Die übrigen Angaben meiner Erwiderung über nachbarliches Verhalten, Anzeigen, Stinklappen, Wegeverbot, Fütterung, Abschuß usw. bestreitet Herr Forstmeister Lieber nicht; von Dank habe ich niemals Kenntnis erlangt. Ich aber muß bestreiten, daß überhaupt in meinem Revier am 2. Januar nach einem Stück ^Rotwild geschossen worden ist; das ist positiv unwahr. Es ist am 30. Dezember nach einem Hirsch geschossen worden, den man als Achter ansprach; hierbei waren Zeugen zugegen. Die Identität mit dem weit nördlich im König!. Revier zur Strecke gebrachten Hirsch ist nunmehr erst recht zweifelhaft. Diesen Zweifel werden auch die Leser Ihres geschätzten Blattes, welche man mit dieser Sache wiederholt behelligt, niemals lösen." (Wir schließen hiermit die Auseinandersetzung über diese Jagdgeschichte, da sie für weitere Kreise ohne jedes Interesse ist. Red.) <5crid?tsfaaL Darmstadt, 19. Jan. Das Kriegsgericht der 25. Division verhandelte heute einen etwas tragikomischen Fall, dessen sich der erst 21 Jahre alte Musketier des Jnf.-Rgts. Nr. 116, G. S. V. von Hahn, schuldig gemacht hat. Während der Weihnachtsseiertage war er auf Urlaub zu Hause und geriet mit seiner Frau aus Eifersucht in Streitigkeiten. Die Leidenschaft übermannte ihn so, daß er sich an der Frau vergriff und sich sogar des Seitengewehrs bedümte. Glücklicherweise ging diese Mißhandlung ohne erheblichen Nachteil für die Frau ab unb S., dessen Aufwallung sich bald wieder gelegt zu haben scheint, veranlaßte durch Schwindel eine abermalige Urlaubserteilung, lmt zu seiner besseren EhehäHte nochmals zurückkehren zu können. Er zeigte seinem Vorgesetzten einen von ihm selbst angefertigten Brief vär, worin chn eine Fremwin seiner Frau, deren schwere Erkrankung mitteilte. Diesen Urlaub überschritt er bann noch ieigemnächtig. Dass Urtdif latwt-ev wegen Körververleduirg, Falschmeldung, Belügens eines Vorgesetzten und Urlaubsüberschreitung auf drei Wochen strengen Arre st. Frankfurt a. M., 19. Jan. Das Schwurgericht verhandÄte heute gegen den 25jährigen Leopold N i e n ß und seine Frau Mina geb. Steinmetz, die sich auf Betreiben ihres Mannes in Hamburg, Leipzig, Naumburg, Pegau, Kassel und Frankfurt a. M. als Dienstmädchen vermietet hatte und dann regelmäßig nach wenigen Tagen mit der Barschaft und den Schmucksachen der Herrschaft verschwand. Beim Verkauf einer in Frankfurt gestohlenen wertvollen Brillantbrosche war das Paar in Köln verhaftet worpen. Nach fast neunstündiger Verhandlung verurteilte das Schwurgericht wegen Urkundenfälschung und Diebstahls bezw. Hehlerei den Ehemann zu 4, die Frau zu 3Vs Jahren Zuchthaus. Ofenpest, 20. Jan. Der Strafgerichtshof von Grvß-Becs- Terct fällte gestern das Urteil gegen die ungarischen Branntwein- ht Gips und anderen Materialien, ein anderer Teil als Zeichnungen. Auch Prof. Lederer, der das Hamburger Denkmal entworfen hat, befindet sich unter den Bewerbern. Der Wettbewerb, der den beteiligten deutschen Künstlern wohl eine ganze Million Mark Unkosten verursacht hat, lieferte eine Reihe origineller Entwürfe. Da gehören Anlehnungen an die Engelsburg und das Grabdenkmal des Theodorich in Ravenna zu feinen Seltenheiten, ein Zeichen dafür, wie unsere Architekten an alten Formen hängen. Dann sieht man „dekorierte Gasometer", Wassertürme, Burgen und Festungswerke. Sogar die äußeren Formen von Kirchen und Kapellen hat man ;n einem Bismarckdenkmal ver werten wollen. Dabei haben: die meisten dieser Künstler, wie eine Zuschrift an die „Werkstatt der Kunst" berichtet, das Gesicht des Denkmals vom Rhein abgewendet. Dazu tritt der weitere ungünstige Umstand, daß dann der Eingang zum oder in das Denkmal und) rückwärts zu liegen kommt und die nun angebrachte Bismarckgestalt, besonders die in Innen- räumen aufgestellte, in den meisten Füllen dem Vater Rhein den Rücken kehrt. Gegenüber her ja begreiflichen Unruhe aber, die sich in Künstlerkreisen angesichts der bevorstehenden Entscheidung in dem Wettbewerb geltend macht, und die sich in plen Kunstzeitsäxriften recht lebhaft ändert, wird hoffentlich die Entscheidung selbst eine gerechte, alle Fragen gleichmäßig berücksichtigende Lösung finden. — Die bayrischeu Jubiläumsmarken sind nunmehr vom Prinzregenten genehmigt worden. Es werden fünf- zehn Marken in Einfarbendruck auf Tonpapier in Photolithoflach- druck hergestellt. Der bisherige Prägedruck, den Bayern noch allein hatte, ist damit verlassen. Die Pfennigwerte tragen in zwei Arnsfubrungen den treffend ähnlichen Kopf des PrinzregeMen nach bem Bilde Fritz August von Kaulbachs mit dern Datum des 90. Geburtstages 12. März 1911: sie entsprechen in der Größe den jetzigen Pfennigwerten von 30 bis 80 Pfennig. Die Mmckwerte von 1 bis 20 Mark haben 40:34 Millimeter im Umfange unb sinb die größten unter allen europäischen Briefmarken. Sie tragen in reicher, ornamentaler Ausstattung bas Brustbild des Regenten als Jäger. Außer den Marken gelangen drei Jubiläumspostkarten zu 5 und 10 Pfg. unb zu 5 Pfg. mit bezahlter Rückantwort, von Professor Julins Diez mit besonderem Wertzeichenbild auf der Vorderseite und auf ber Rückseite mit einer allegorischen Huldigung für den Jubilar geschmückt, in Vielfarbendruck zur Ausgabe. Mit demselben Markenbild werden Postanweisungen und 10-Pfennig-Kartenbriefe sowie einige Bahn marken für die Verwaltung ausgegeben. Die Gültigkeit der neuen bayrischen Postwertzeichen ist nicht beschränkt. Am 11. März imrb jeixod) der Verlauf der alten bayrischen Postwertzeichen eingeschränkt. Der Prinzregent hat den Künstlern für die An- ferttgung des Markenbildes wiekterholl Sitzutrgen gewährt unU tst. >ehr zufrieden mit den wohlgelungenen Arbeiten. — Ku r z e N a chr i cht e n a u s K ii n st u. W i s s e n s ch a ft d^tur schütz park bewilligte die Stadt Hambürg 0-0000 Mark wahres,übvention. Der Verein hat bekanntlich rn der Lüneburger Heide den Grundstock zu einem norddeutschen Nationalpark nach dem Muster bes Bellowstonepark- angelegt Unter den zahlreichen, in den letzten Tagen betgetreteuen Mitgliedern mit größeren Beiträgen befindet sich u a auch der König von Württewherg, Pcx Wprinz von Buden, her Landgras von Hessen ufto. panischer, die zum Bereiten von Branntwein vergällten Spions verwendet hatten, wodurch mehrere Leute an Vergiftung starben. Wegen fahrlässiger Tötung wurde Kovacs zu 9600, Koslovacstr zu 200 Kronen verurteilt. Vie Reftorsgattin als Totschlägerin. S. u. H. Nürnberg, 19. Jan. Der Zuhörerräum des Schwurgerichtssaales ist auch heute wieder überfüllt, namentlich von Damen der besten Gesellschaftskreise. — Die Angeklagte, die mit ihrer Pflegerin Pünktlich zur Stelle ist, sieht heute weniger leidend aus als gestern. — Der Gerichtshof beschließt die Verlesung der kommissarischen Aussage des ersten Ehemanns A. H. Dillinger. Dieser lebt gegenwärtig in Berlin, er ist 63 Jahre alt und gelähmt, so daß er nicht vor Gericht erscheinen konnte. Der Zeuge bezeichnet in seine« kommissarischen Aussage die Angeklagte, mit der er 15 Jahre verheiratet war, als hochgradig hysterisch, sehr gebildet und im Grunde gutmütig. Sie habe sich vielfach wissenschaftlich unb namentlich Mit ber Frauenfrage beschäftigt. Als der Zeuge, der seinerzeit Reichstagsabgeordneter war, einmal aus Berlin nach Hause zurückkehrte, ging die Angeklagte mit der Waffe gegen ihn vor. Der Zeuge hat ihr den Vorfall aber nicht nachgetragen. Der Zeuge hält seine ehemalige Frau für stark erblich belastet, eine Schwester von ihr sei im Jrrenhause, unb seine Freunde hätten ihm schon damals geraten, seine Fran auf ihren Geisteszustand hin untersuchen zu lassen. Sie hatte auch verschiedene Extravaganzen unb behandelte manchmal die Kinder grausam. Die Angeklagte lehnt sich während den Verlesung des Protokolls apathisch zurück unb stützt den Kopf an das Pult des Gerichtsschreibers. — Der Gerichlsarzt Tr. Frickinger redet ihr vergeblich zu, sich wieder aufzurichten, sie stößt ihn und ihre Pflegerin unwillig zurück. — Dorf.: Sind die Aerzte ber Meinung, daß bie Angeklagte verhandlungsfähig ist?.— Dr. Frickinger: Davon bin ich fest überzeugt, bie Angeklagte will nur nicht. Sie ist nicht ohnmächtig, sondern macht ganz deutliche Abwehrbewegungen. — Die Angeklagte lehnt sich jetzt wieder zurück und schließt die Augen. — Der Vorsitzende verhandelt barauf weiter unb läßt ein neues Protokoll verlesen. Danach befunbet ihr erster Ehemann Dillinger, daß die Angeklagte einmal mit dem Tranchiermesser auf chn losgegangen sei unb wieberholt Selb stmordab sichten geäußert habe. Der folgende Zeuge ist ber städtische Oberarzt de Volini. Er bekundet, daß er am 25. November 1907 in die Wohnung ber Angeklagten gekommen sei. Sie habe ihm einige Striemen an ber Backe gezeigt und gesagt, daß diese von Mißhandlungen durch den Ehemann herrührten, ber sie mit einer Reitpeitsche geschlagen habe. Die Angeklagte habe auch von einer Scheidung gesprochen. Fräulein Helene Meßt al er kennt bie Angeklagte voM Brocken-Verein her. Sie bezeichnet sie, abgesehen von ihren! Erregungszuständen als wahrheitsliebend bis zum Extrem, als logisch, pflichttreu und barmherzig. Einen Mord mit Absicht könne sie ihr unmöglich zutrauen. In einem Erregungszustand sei allerdings nichts mit ihr anzufangen gewesen. Die Buchhändler switwe Lin Haber aus München sagt im wesentlichen dasselbe aus unb bekundet, baß Dr, Herberich ein sehr gutmütiger Mann gewesen sei. Jnsepktor Rob. Bauer aus München hat mit der Angeklagten in einem Hause zusammen gewohnt. Schon beim ersten Besuch bezeichnete die Angeklagte ihm ihren Mann als nervös. Später hörte er einmal aus der Wohnung Lärm und dann einen Fall. Das Dienstmädchen der Angeklagten kam unb wollte ein Beil haben. Der Zeuge lehnte bas aber ab, worauf ein Beil aus bem Keller geholt wurde. Professor Herberich soll damit die Türfüllung eingeschlagen haben, nachdem die Angeklagte hinter sich zugeriegelt hatte. Frau Babette Bauer schildert die Angeklagte als lieb unb gut, sie sei aber keine Hausfrau gewesen. — An gekl. (ein-, fallend): Ja, nach Frau Bauers Geschmack natürlich nicht. — Bors. (zur Angeklagten): Schweigen Sie, wir hängen genug von Ihren Launen ab. Der Verteidiger stellt fest, baß der Vorfall mit dem Beil Fastnacht 1901, am 19. Februar, sich ereignete unb baß am 1. März noch bie Verletzungen bei der Angeklagten sichtbar waren. Praktischer Arzt Dr. Ossi an (München) bekundet: Dr. Herberich war sehr gut, die Frau war exaltiert, ich hielt sie für hysterisch. Wenn ich die kleinen Kinder zu behandeln hatte, glaubte sie, daß schon der Tob vor der Tür stehe. — Die Angellagte versucht hier wieder zu unterbrechen. — Der Vorsitzende rügt das unb weift sie darauf hin, baß sie nachher zu Wort kommen könne. Das Dienstmädchen Brande! bestätigt, daß am 1. März eine neue Türfüllung da war. Die Angeklagte hatte Verletzungen, namentlich ein blaues Auge. Vorst: Sprach sie von Mißhandlungen? Zeugin: Nein, aber später dachte ich es mir. Bors.: Wie war der Ehemann? Zeugin: Der Herr Doktor war sehr gut, auch ijur Angeklagten. Das Dienstmädchen B r e s s e l erzählt, daß die Angeklagte auf ihren Mann sehr stolz war. Eine weitere Zeugin, ebenfalls ein Dienstmädchen, behauptet, daß die Wirtschaft vielfach nicht richtig geführt wurde. Namentlich wurde das Essen wegen zu späten Einholens nicht rechtzeitig fertig, so baß Dr. Herberich sein Essen zu spät bekam, weshalb es bann tm Hause Skandal gab. — Es tritt hierauf die Mittagspause ein. Als erste Zeugin wird bann die Privatin Stofe ne r vernommen, die im Jähre 1905 sechs Monate als Stütze in ber Familie der Angeklagten tätig war. Die Zeugin bekundet, der Ehemann fei ein seelenguter Mann gewesen. Die Angeklagte aber habe gar keinen Versuch gemacht, ihrem Mann das Lehen angenehm zu gestalten. Sie habe ihn viel geschimpft und auch angespicn. Frau Hofrat Dr. v. .Vor st er, die Vorsitzende der Ortsgruppe Nürnberg des Deutschen Frauensttmmrechtsvereins, bekundet, daß bie Angeklagte sehr extrem gewesen sei. Oberlehrer v. Gaffel meier, der zu dem Lehrerkollegium ber Töchterschule gehörte, stellt dem Verstorbenen das denkbar beste Zeugnis aus. Er ging jeder Beschwerde gewissenhaft noch und war ein ruhiger objektiver Mann. Die Angeklagte hält er für leidenschaftlich unb stark exaltiert, von übersprubelndem Wesen. In der Gesellschaft träte sie oft störend hervor. Der Zeuge bekundet noch, es sei einmal davon gesprochen worden, daß die Mädchen in bezug auf Herz und Gemüt gefördert werben müßten. Da erklärte die Angellagte, bie Hauptsache sei nicht das Gemüt, sondern bie Intelligenz. Heber bie Schule ihres 5Wanne3 meinte sie, die Eltern bekämen gar kein Recht, sie wolle ihre Tochter aus ber Schule heraus nehmen, und wenn ihr Mann dagegen sei, sich scheiden lassen. Bors.: Welchen allgemeinen Eindruck hatten Sie? Zeuge: Ich habe die Angeklagte für etwas überspannt gehalten, aber nicht für anormal. Angeklagte: Sie haben mich ja sogar für eine Sozialdemokratin gehalten. Professor Bopp ^München) früher in Nürnberg schildert einen Vorfall, wobei die Angeklagte einmal zu ihrem Mann sagte, er ,ein ein Bauernlackcl. Die Angeklagte entgegnet, ne hätte nur gesagt: Tie Windeln hängen dir noch an. Dies )ci geichehen, als eines ihrer Kinder von dem Hauptlehrer Dorsch gezuchttgt worden war unb ihr Mann nicht energisch genug cingrirt Der bereits als Zeuge vernommene Oberlehrer Gaffel- meler wird nochmals aufgerufen unb bekundet, baß er von den MM.andlungen nichts gesehen Irobc. Angeklagte: Sie sind vielleicht ettoas kurzsichttg? (Heiterkeit.) Daraus gelangt ein Urteil des Landgerichts Neuburg a. d. ?onau aus dem Jahre 1894 zur Verlesung. Laut diesem ist Dr Sterbend) auf Grund des § 240 des Str.-G.-B. wegen 21 sachlich zusammentr essender Schülermißhandlungsfälle zu 140 Mark Geldstraic verurteilt worden. Auch ein Kollege von ihm erhielt eine Geldstrase Im wesentlichen lmndell. es sich um Ohrfeigen. bernd wurde u. a. in Betracht gezogen, baß die Eltern ausdrücklich um eine strenge Behandlung ihrer Söhne gebeten haben Die nächste Zeugin ist die Sprachlehrerin Mathilde König ^te ist oer Ansicht, daß die Angeklagte im Grunde, ihres Wesenü seelengut ist, daß sie aber sehr exaltiert war. Es tritt hierauf wieder eine Paust ein. Die Angeklagte gebt tnzwMen M ihrer Wterin bent Flur spazieren unb erwidert huldvoll die Grüße ber spalierbildenden Zuhör« und ^chorerimren^ $^anbiung erzählt die Frcm des Steuer-, inspektors Großmann aus Nürnberg, daß die Angeklagte bet einem Besuch in ber Wohiiung ber Zeugin mit bem Stocke ihr Kinb berartig prügelte, daß der Aock zerbrach. Sie babe bann noch ein Stück des Stockes vom Boden aufgehoben unb auf ihr Kinb weiter geschlagen. Die Angellagte war stets exaltiert, so daß bie Zeugin wohl fürchtete, sie werde sich vielleicht ein Leid antun. Vorst: Wissen Sie, Frau Rektor, noch etwas von dieser Züchtigung Ihres Kindes? Angell.: Ich weiß nur, ba6 nur Frau Großmann davon im Gefängnis erzählt hat. Die Zeugin bekundet weiter, die Angellagte sei ost über polttische Fragen so erregt gewesen, daß sie sich alles von der Leber herunter reden mußte. Ost war sie erbittert, baß fte twn ihrem Manne Nicht genügend Mittel zur Führung des Haushalts erhielt. Versicherungs-Direktor B ä u m l e r bekundet, die Angeklagte war im allgemeinen eine nette Dame, die ihren Mann Siebes tat. Dieser war herb unb verschlossen. Die AngAagte schien öfter geistesabwesend zu sein. Bert: Was haben Ihre Tochter Ihnen über das Verhältnis ber Eheleute erzählt ? Zeuge: Meine Tochter sagte, der Rektor behanble seine Frau nicht sehr geziemend. Oberlehrer Dr. K n h l m e i e r, ber Nachfolger Dr. Herberrchs, an der städtischen Schule erllärt, daß.sich der Verkehr zwischen ihm und Tr. Herberich nur auf wissenschaftliche Beziehungen beschränkte. Aus Befragen des Vorsitzenden bekundet der Zeuge, daß Dr. Herberich in den letzten Wochen offensichtlich gedruckt war. Auf dem letzten Spaziergang sagte er: Das Leben lost sich für mich in Probleme auf, ich will die Last ber Vergangenheit: aber nicht auf mich wirken lassen, ich fasse bas Leben mehr verstandesgemäß auf. Vorst: Also em Gefühlsmensch war er nickt? Zeuge: Im eigentlichen Sinne nicht. Aber bicnftbmü zu seinen Schülern. . , . ,, c Eine Reihe weiterer Zeugen werden ebenfalls über das Verhältnis ber Ehegatten vernommen. Als ber letzte Zeuge, Realschullehrer L e b c r m a n n , über basselbe Thema vernommen wird, unterbricht ihn wiederholt die Angellagte, worauf ber Staatsanwalt beantragt, sie aus dem Saale zu entfernen. Die Angeklagte s p r i n g t a u f, r a u f t s i ch b a s H a a r unb ruft: Gut ich gehe! Plötzlich aber wirft sie sich zu Boden. Es muß eine Pause eintreten und die Angellagte wird hinausgetragen. Als die Verhandlung wieder beginnt, erzählt ber Zeuge einen Vorfall aus Kassel. Es wurde davon erzählt, daß ein Mann zwei Frauen habe, worauf bie Angellagte fragte: Sind bie Männer wirklich so leistungsfähig? Als der Zeuge diese Sache vorträgt, schreit ihn die Angeklagte an: Sie sind ein Lügner! unb als der Zeuge zurüektritt, ruft sie ihm noch ein Schimpfwort nach. Die Verhandlung muß abgebrochen werden unb wirb bann auf morgen vertagt. ....... - ......■■■■■■■■■■■ ■■■■!! 11^ Handel. 1$. Siegerinnber Eisensteinverein G. m. b. H. Nach bem Bericht bes Vereins betrug bie Forderung ber Vereins-., gruben im Dezember 5575 Sonnen Glanz- und Brauneisenstein, 41612 Tonnen Rohspat unb 93 722 Tonnen Rohspat, zusammeln also 169 026 Tonnen Eisenstein. Der Versand belief sich auf 189 524 Tonnen Eisenstein, also mit einem Mehr von 20 498 Tonnen über bie Förberung, um welfte Menge die Vorräte ab- nahmen. Die ©efamtförberung des Jahres 1910 betrug 2 018 694 Tonnen, während ber Versand die Förderung um 86 251 Tonnen überstieg, um welche Menge ber Vorrat sich verringert hat. Märkte. le. Wiesbaden, 19. Jan. Heu- und Strohmarkt. Angesahren waren 13 Wagen Heu und Stroh. Man notierte: Heu 6.20-7.20 Mk., Stroh (Richtstroh) 4.30-5.10 Mk. - Frachtmarkt. Hafer 16.00—17.20 Mk. Alles für 100 Kilo. Spielplan öes Siebener Staöttfyeaters. Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, 24. Januar, abends 8 Uhr, 15. Dieustags-Abonne« ments-Vorslellung: „Glaube und Heimat." Tragödie eines Volkes in 3 Akten von Karl Schönherr. Ende IO1/., Uhr. Mittwoch 25. Jan., abends 7 Uhr, 14. Mittwochs-Abonnements-Vorstellung, unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie-Regiments: „Er und seine Schwester." Ende 9h, Uhr. Freitag, 27. Januar, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (außer Abonnement, Gutscheine haben Gültigkeit): Festvorstetlung zum Geburtstage Seiner Majestät des Kaisers. Gastspiel von Fräulein Käthe Gothe vom Großherzogl. Hoftheater in Darmstadt: „TUnna von Barnhelm." Lustspiel in 6 Aufzügen von G. E. Lessing. Ende gegen 11 Uhr. Sonntag, 29. Januar, nachmittags 3'/, Uhr, bei kleinen Preisen, unter Mitwirkimg der Kapelle des hiesigen Infanterie-Regiments : „Die Förster-Christel." Ende 6 Uhr. Abends 71/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: „Glaube und Heimat." Ende 10 Uhr. In Vorbereitung: „Faust" — .Herr und Diener" — „Man soll keine Briefe fchreiben." riirchUche «ad,rieften. (Lvaugeusche wemeinoe. Sonntag den 22. Januar, 3. nach Epiphanias: Gottesdienst. 2n der Ltadttirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Malthäusgemeinde. -If , ... Pfarrassistent Schorle m in e r. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: _ Versammlung der konfirmierten mäpnlichen Jugend der Alatthausgemeinde. ' Dienstag beu 24. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus, saale: Frauenmissionsverein. 1 Mittwoch > den 25. Januar, abends 8 Uhr: Versammlung der konftrnuerten weiblichen Jugend der Markusgemeinde 9 Donnerstag den 26. Januar, abends 8 Uhr, im Matthäussaal: B i b e l st u n d e. (Bilder aus der Apostelgeschichte.) Freitag den 27. Januar, Vormittags 1 Vereinigt« SÄ Öet bÖe§ ^urtstages Leiner Vormittags 91/, Uhr-:^Piar°^B e6no lsheimer Vormittags 11 Uhr: Krnderkirche für die Lukasgeme'inde. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Au^ekd.°l§ h -"ner. l i ch e i/Jugend'der^o'u der konfirmierten w e i b- im SuÄatn 251 3m.uar sMu.tbe $=r|amnilung ber to,.furnierten we°"chen L-n' L Johann es gemeinde. -jugeno o«r katholische Gemeinde. t~ Gottesdienst. ,.r NS um-.- iMöte UV&“ Sonntag bei. 2 2. Januar: »'L?? "°°l> Spiobanie. um WFSr h-l-- B-icht. : "rn 8 Uhr: tetrthmh« hl Kommunion. nm 11 \\u Hochamt mit Predigt. Mittags nm Fest-Andacht 9, „ nut Segen. *• L°u"°r, n bE" Kaufhaus Fritz Wo wach I Günstigste Einkaufs-Gelegenheit für Brant-Ausstattungen und zur Ergänzung des Hausbedarfs. ,«/, *** *• • ■ Die diesjährigen Gelegenheitskänfe bieten ganz besondere Vorteile. kbrad). GU . .. Se|)°ben be! • ''"s mSv l- noch cyt em ^ iiut^bon diZ hhaSsi Mau nicht I?^ger F'tliche ZV? ^jschgi b bekundtt rS/- b.^nsichtlich L hö8 der gtoLyta I fasse das N°W ss'M FsstsS I” «titrnin. £ fcsMt: ®ut I,1 ?u Boden. p4 ptc wird hinausgctraqen. -t. der Zeuge L plt, bau cm Mam, iS E«: 6mb die MäL F diese Sache vortiagr, '"Lugner! und als b« chlmpiwort nach. Serben und ivird dann In sämtlichen Abteilungen des Kaufhauses werden grosse Waren-Posten in Weisswaren, Bettwaren, Wäsche -L Ausstattungs-Artikeln zu enorm billigen Preisen ausgelegt. Die diesjährigen Grossen Gelegenheitskäufe beginnen Mittwoch den 25. Januar verein G. m. b. H Forderung der Verein-. und Brauneisenslein, iteii ^ofiiDat, zusanunüi Verland belief sich ain ncnt Mehr t»n 20 W Menge die Vorräte ar s 1910 betrug 2 018 691 img um 86 251 Tonnen sich verringert hat. und Strohmarki. Stroh. Man notiert«: ■ol>) 4.30-5.10 M. - Alles für 100 Kilo. jchten. ,1(06. iad) Epiphanias: lött^atcrs. igoelier. 15. DmMacitz-A^ Tragödie eures W f 10l/3 Uhr. öliM [ bünnemeuls-Vorstellm. I i Juiantcrie-Regiine>^ I Freitag, 27. Janu-r. j m (außer 2Wonnenim « ellung zum Veburt-to:! < e( von Fräulein fiil- ! armftadl: „Minna vc- n G. E. Lessing. En>i achinittaqs 3V, Uhr, ba spelle des hiesigen s>n- Ende 6 Uhr. Abends ube und Heimat.' Cmbi - und Diener* — i®®1 nde- *, 6«L »# !%>uf s»'^ latfl01 c^die Malthäusgemeindi t Schorlemnier. konfirntierten mävnlich» zs 4 Uhr, im M°t^ Uhr: Versammlung da Xu?**!* Iflcicöicbtt) ((cr. fitstes; des GedurtE - Bechtols^ et konfirmierten -5'5" 8 = *'°' Seil«.","'* Kursblatt der Gießener Anzeigers iss Bank für handel und Industrie vorn 19. Januar 1911. Niederlassung Gießen. Staat«-Anleihen. a. Deutsche. 3'/, Deutsche Reichs-Anleihe 3 • • 1 • 3 do. do. 3'/, Preußische ConsolS 3 do. do. . 4 Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 B1 /, do. do. von 1892 n. 94 . . 3/, do. do. v. 1902 unk. b. 1910 . 3 do. do. v. 1896 4 Bayr. E.-B-Aul. unk. b. 1906 . . . 3',, do E.-B. u. Allg. Ans 8'/, do. LandeSkultur-Rente 3 do E.-B.-Anl 8'/, Bremer St.-Ant. v. 1888, 92, 99 . . 3% do. do. v. 1896 unk. 1912 . 3 do. do. v. 1902 unk. b. 1912 4 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . o1/ do do. do. v. 1887,91,93,99 3 do. do. do. v. 1886,97,1902 4 Hessische St.-Anl. v. 1899 4 do. v. 1906 ...... » 3'/ do. Aut. abgest. . 3‘/j do. do 3 do. do . . . . 3 Sächsische Rente 4 Dürrtemba v. 1907 . 3'/, do. v. 1875—80 abgest. . . . 31/. do. v. 1900 . 31/, do. v. 1903 ..... 3 do. v. 1896 94.20 85.1Ü 94.20 85 — 101.— 93.30 92.30 86.- 102^- 83*- 91.30 81.70 10L- 83*70 101.70 101.70 92.10 92.3« 81.50 8410 101.9-1 94.60 92*60 84.60 b. Ausländische. I. Europäische. 41/, Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 Kr. 4 do. do. .... . „ 5 vulgär. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . M. l®/,„ Grrech. E.-B. v. 1890 fteuerfr. , Fr. I1/ do. Monopol-Anl. v. 1887 . . „ 4 Italienische Rente Lire 27,. do. do i. ® 41/ Oest. Silber-Rente......6.fL 47, do. Pap^r-Rente 4 do. Gold-Rente ...... bfl.G 4 do. tinbctil. Reut (conö.) . . . kkr. 1 do. Staats-Rente , 1 Oest. E.-B. St. ch.-Bersch. (conö. (Sin ab. Obl.) t G. fteuerfr. . .öfL®. 57. Oest. E.-B. Et. ch.-Bersch. (conö. Franz-Fosef) i Silb. fteuerfr. S. fl. 8 Orsterr. Votalb. (verstaall.) . Kr. 57. do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest. Elisab.-A.) t. fteuerfr. Pp. . . N 3 Porwg. unifiz. v. 1902 Ser. I . . M. do. umstz. v. 1902 Ser. III . . , do. Spez 4 Rmnän. amort Rente 1881/88,92, 93 „ 4 do. do. Rente 1. G. ö. 1903 , 4 do. do. do. 1. G. v. 1891 , 4 do. amort. diente ö. 1894 . . M. 4 do. amort. Rente 0. 1898 . „ 47, Rufi, ©taatsanl. ü. 1905 .... „ 4 do. Consotid.-Anl. v. 1880 . . w 5 do. Gold-Anl. v. 1889 .... 4 do. Eons. E. B. Ser. I u. n 89 , 4 do. Gold-Anl. Em. m v. 1890 . „ 37,. do. StaatS-Renle v. 1894 . alt.Kr. Rbl. 4 do. do. v. 1902 fteuerfr. M. 37, do. Gold-Anl. ü. 1894 fteuerfr. . , 3 do. do. v. 189b fteuerfr. . , 37, Schwedische v. 1880 abgest. ... „ 37, do. d. 1890 ...... 3 do.......... I 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Fr. 4 Serb. amort. . 1895 (405) ... M.! 4 Span. ausl. Rente ö. 1882 abgest. Pes. 37, Türk.-Egypt. Tribut Lstr. 4 Türken v. 1890 M. 4 do. prin. ü. 1890 fteuerfr. ... » 4 do. conö. unif. v. 1903. . . . Lstr. 50.60 50.- 100.50 97*20 99*20 93.25 93.80 64*- 66.80 91*90 102.- 92.50 94.70 100*50 94.10 96*— 94.- 88*70 96.— 86.20 92*— 88*- 94.50 4 Türken Bagdad-Bahn .... Lstr. 4 Ungarische Gold-Rente 2025 c . M. 4 do. StaatS-Rentc .... 5kr. 3*/, do. do. v. 1897 fteuerfr. „ 3 do. (Eisern Tor) Gold st fr. . M. II Außereuropäische. 5 Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . . Pes. 5 do. do. abgest. . . „ 5 do. Suß. E.-B. t. G. ü. 1890 . Lstr. 47, do. innere v. 1888 M. 47, do. äußere Gold-Anl. v. 1888 . Lstr. 4 do. do. do. v. 1897 . M. 47, Chile Gold-Anl. ü. 1889 .... „ 6 Chinesische StaatS-Anl. ö. 1895. . Lstr. 5 do. do. v. 1896. . „ 4'/, do. do. v. 1898. . „ 4 EgYPtische unifizierte Fr. 37, do. privil „ 3 do. garantierte Lstr. 47, Japaner Ser. II v. 1905 .... 4 do. v. 1905 ö Mexik. amort. mnere Ser. I—IV . Pes. 5 do. cons. äußere v. 1899 fteuerfr. Lstr. 8 do. cons. innere Pes. Eisenbahn-Prieritäten. Inländische. 4 Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . 37, do. do. I E abgest. . 3'/, do. do. in E unk. d.1905 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Eüdd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 37, do. do. do. ö. 1904 Ausländische. 4 Elisabeth fteuerfr. l. G. . . 2000 M. 4 tt. Ferd. Nrdd. 1887 stf. i. S. . . ö. fl. 4 do do. 1887 stf. gar. . „ 4 Franz-Josef . . i. S. 200/1000 „ 4 Äaschau-Odrb. v. 1889 i. S. . - ö. fl. 4 do. do. ö. 1889 «. G. , . M. 4 do. do. ö. 1891 i. G . . „ 5 Oest. Süd (Lomb.) stf. t. G. 400 „ 4 do. do. , i. „ 2710 be do. , t @. 500 Fr. 27„ do do. E.V. 71L®. 500 , 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. . . M. 5 do. Brünn-Rs. 72 stf. i. G. 100 Tlr. 4 do. EtaatSb. d. 83 „ L ®. . . M. 3 do. I—Vin Em. , 1. ®. 500 Fr. 3 do. IX Em. „ i. G. 500 „ 3 do. v. 1885 , i. G. 500 , 3 do. (ErgänzgS.-N.) „ i. G. 500 » 3 do. v. 1895 stf. i. G. 1000/2000 M. 3 Prag-Dux v. 1896 stf. i. G. . . , 3 Raab-Oed.-Ebenf. „ t ®. 400 „ 3 do. do. ö. 91 , i. G. 400 „ 3 do. do. ö. 97 , i. G. 400 „ 4 Rudolf .... , L @. . . ö.fL 4 do. (Salzkgtb.) stf. i. G M. 5 Ungar.-Galizische. stf. t. S . . S.fl. 4 Vorarlberg . . i. S. , . „ 27., Jtol.stl.gar. E. B.Ser. X-E. i.G. . . Lire 4 Jtal. Mrttelmeer fteuerfr. i. G. . . „ 27,, Lwornes. Lit. C. D. u. D/2 500 , 4 Sarb. Sec. ft fr. gar. In. II . . , 4 Siciliamsche fteuerfr. i. G. ü. 1889 , 4 do. „ i. G. d. 1891 , 2%,Südital. (Mend.) , 4 ToScanische Central .... 500 „ 5 Westficilum v. 1879 ... 200 Fr. 37, Gotthardbahn Fr. 3% Jura-S'mplon v. 1894 . . 500 , 4 Schweiz. Central ü. 1880 . . 1000 , 4 MoSkau-Kalan unk. 1915 .... M. 4 Russische Südoft 97 fteuerfr. gar. . , 4 do. do. 98 unk. 1909 stfr. gar. w 4 do. do. 1901 uncü.b. 1915 ftf.g. , 4 do. Südwest stfr. gar. 408/2040 „ b6.5< 1 94.20 92.20 82.20 102‘50 99*- 92— 103*20 100.10 98*40 93.20 67*10 89*40 89.40 97.50 10050 81*50 57.7" 57.40 98*o0 82 50 78- 79.30 76.90 67*90 95.30 98.50 104.- 73*30 7490 101.40 72.2 115 90 101.30 94.10 93.- 92*80 93- 93.- 92.70 92.80 4 Ryäsan-KoSlow fteuerfr. gar. . . 4 do. UralSk fteuerfr. gar. 404/2020 4 do. do. 97 fteuerfr. gar. 4 Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 5 Anatolische >. G 2040r 5 do. L G. (S. II Ergnz.) 2040 3 Porig. E. B. ö. 86 (Baira Baixa) . 47, do. ö. 1889 I. Rg. . . do. ö. 1889 n. Rg . . . 3 Salonique-Constant. Jonction . . 3 do. Monastir . . 2020/4040 M7 9-<6ü 92.70 M. 100.50 100.50 77.60 68.80 Fr. 2«. Provinzial- und Cemmunal- Obligationen. 29 37, Frankfurt 94. do. 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 91.60 ö. ü. 19u7 unk. b. 1910 . D. 1901. 37, 4 Mannheim 91.70 lündb. lündb. lündb. 100.10 91.50 4 Fulda 4 G re gen ab 1901 ab 1902 ab ly08 100.10 91.50 91.50 91.50 91.80 4 3'/. 100.40 92.50 91.60 91.50 91.50 3% 37, y% v. v. ü. v. v. 1893 1896 1897 1903 1905 v. 1901 kündb. ab 1906 v. 1888 ö. 1895 ö. 1898 lündb. ab 1903 1905 1894 1905 1902 kündb. ab 1907 1903 kündb. ab 1908 1897 95.— 91.- 100.50 3* 3% 3% 37, i. B. d. 1900 lündb. ab 1905 ü. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 ö. 1898 kündb. ab 1902 d. 1903 lündb. ab 1908 1901 Ser. I kündb. ab 1906 101.10 97.- 92.25 91.10 91.50 95.50 101.25 94.80 do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 d% 37* 37, 37, do. do. do. do. o. Lu. N u. Q abgest. b. 1906 . „ R abgest. . (Straßenbahn, 0. 1899 v. 1901 Abt. I . . v. 1901 Abi. II. u. HI Rheinproöinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 1 . . . ö. b. ö. ö. v. 37, 37. 37, 37, 3% 92.10 91.80 91.80 100.10 93.90 95.30 91.20 91.50 37, Kassel abgest. . . .... 37, Kijsingen o. 1886, 1888 u. 1903 4 Adln d. 1900. 4 „ v. 1908 ...... 37, Kreuznach ö. 1888 u. 1898 . . 4 37, 37. 37, 37. 37, do. 60. do. do. do. 92.50 91.20 91.20 94.50 91.50 91.50 97, 37, 37, do. do. do. do. do. 37, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg d. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) . . . . 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 37, Bamberg ö. 1888 37, Berlin ü. 1886/92 4 Bingen ö. 1901 kündb. ab 1906 . , 3 do. v. 1895 .... 1908 do. convcrt. ü. 1891 Lit. H . do. v. 1897 do. v. 1902 amort. ab 1907 do. ü. 1905 amort. ab 1910. Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1378 u. 83 . 37, do. v. 1898 3% Darm st. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V ö. 1888 u. 1894 . . , 4 Heidelberg 37, do. 37 do. 3% Karlsruhe 31/ do. 3 do. abgest. Lit. J 0. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 4 Frewurg 37, 37, do. „ 10, 12-16, 24.26 37, Hefi. Provinz Oberhessen . . . 37, do. do. Starkenburg . . . 37, Lahr v. 1889 37, do. ö. 1902 37, Lündurg abgest. 37. LudnngShafen v. 1896 . . . "*L do. d. 1903 lündb. ab 37, Metz 0. 1903 unk. b. 1912 . . . M. 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 . 37, do. ö. 1903 kündbb. ab 1908 . . 37, Rauhelm v. 1902 unk. b. 1912 . . . 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 37, do. v. 1903 kündb. ab 1903 . 4 Nürnberg v. 1899-1901 4 do. v. 1902 unk. b. 1913 . . . 3% bo............ 3 do. ü. 1903 kündb. ab 1908 . . 47, Offenbach v. 1879 4 do. ö. 1900 kündb. ab 1906 . . 37, do. v. 1891/92 (abgest) .... 37, do. v. 1898 37, de. b. 1902 lündb. ab 1908 . . 37, do. b. 1905 37, Offenburg v. 1898 kündb. ab 1904 . . 4 Pforzheim v. 1899 kündb. ab 1904 . , 4 do. d. 1901 kündb. ab 1906 . . 7, do. v. 1883 abgest 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 . , 37, do. ö. 1904 untilgb. b. 1912 . . 4 Trier ö. 1901 kündb. ab 1906 . . . 37, do. v. 1899 37, Ulm d. 1905 4 Wiesbaden 0. 1900 kündb. ab 1905 . . 4 do. v. 1901 kündb. ab 1906 . . 37, do. abgest 37, do. ü. 1887 ...... 31/, do. v. 1891 abgest. 37, do. ü. 1896 37, do. b. 1898 37, do. v. 1902 Ser. H kündb. ab 1907 4 Worms v. 1901 kündb. ab 1907 . . . 37, do. v. 1887/89 37, do. ü. 1896 kündb. ab 1901 . . . 37, do. ö. 1903 unk. b. 1914 .... 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . . . 37, do. ö. 1903 unk. b. 1910 . . . 47, Bukarest v. 1884 conö M. 4'/, do. ö. 1888 conö 47, do. ö. 1895 . . . 4050r „ 47, do. v. 1898 4 Kopenhag. ö. 1901 unk. 1911 2043r „ 37, do. v. 1886 , 3 do. b. 1895 w 4 Lissabon ö. 1886 . . . 2000c „ 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 Rbl. 38/io Neapel itaatl. gar. . . 1000c Lire 4 Stockholm v. 1880 M. 5 Wien Kommunal i. G r 5 do. do. u P 8. fl. 4 do. v.1898 kündb. ab 1908 Kr. 4 do. Invest-Anl. .... M. 37, Zürich ü. 1889 Fr. 6 Stadt BuenoS-AireS ö. 1892 i. P. Pes. 4 7, do. do. ö. 1888 i. ®. Lstr. Ö7O do. do. v. 1909 t. G. M. 5°/0 Rio de Janeiro ü. 1909 i. G. „ 5% Sofia 100.40 93.60 91.10 ■100.30 100.50 92.20 89.00 100*— 91*60 99*50 100*20 91.50 94*40 92.— 100.40 100.40 95.80 95.80 95.80 95 80 95.30 91*30 98*80 80.40 86.— 100.70 98.30 95.50 97.40 95.- 97*50 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Oest.-Ung.Staasb. Öest.Südb.(Lomb) Raab-Odenb. . . 20*90 27,75 Gotthardbahn. . Ztal. Nktttelmeer . Anatol. Ersenb. . Pmnce Henrr . . Prag-Dux St. Akt. 120*50 Standesherrliche Anleihen. 47, Grt. Henckel Hg. 0. Donn. c.älO5ü.84 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS v. 1880 . 37, do. do. ü. 1886 . 37, Grafl. EolmS-Laubach abgest. . . M. I 91*50 tfL 3V, Gräfl. SolmS-RSdelheim .... , 37, Fürst!, Ufenb.u. Büd.-Birftein 0.1887 M. 4 do. do. -WachterSdach 0. 1884 , Bekanntmachung. Durch Beschluß vorn 14. Dezember 1910 ist der Landwirt Jatob Wilhelm Nürnberger von Bersrod wegen Trunksucht entmürüügt. B2% Gießen, 17. Januar 1911. ______________Großherzogliches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. Der Landwirt Johannes Schmidt IV. in Bersrod ist durch Beschluß vom 15. Dezember 1910 wegen Trunksucht entmündigt. B2% Gieß en, 17. Januar 1911. ______________Großherzogliches Amtsgericht.______________ Vergebung von Schlofferarbeiten. Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 werden die Anschlagarbeiten für das feste Habs öffentlich vergeben. Zur Verdingung stehen ca. 50 Türbeschläge, 10 Abschlüsse u. dergl- Verdingungsunterlagen und Zeichnungen können auf dem Neubaubureau, Lichcr Strane 106, eingesehen und erstere ohne Zeichnungen dorther, soweit der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Die Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Ausschrisl versehen, porto- und Bestellgeldfrei bis zum Eröffnungstermin, Montag den 13. Februar 1911, vormittags 11 Nbr, auf dem Neubaubureau, Licher Straße 106, einzureicheu. Zuschlagsfrist 14 Tage. (z19/i Gießen, den 18. Januar 1911. (tzroßb. Hochbaunmt. Neubaubureau Irrenanstalt. ________________________I. V.: Schön. Bekanntmachung. B e tL/r Wotlaufseuchc unter den Schweinen i>cä Gastwirts Kraft, dahier. Frarrffnrter Straße Nr. 81—83. Nachdem die unter dem Schweinebestand des Gastwirts Kraft, Frankfurter Stvaßie Nr. 81—83 dahier ausgebrochene Rotlanf- seuche erloschen rft, wird die angeordnete Sperre aufgehoben. Gießen, den 18. Januar 1911. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Gebhardt. Sksltzlichk ßtftllftipriifiiiigtn. Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden in den Monaten Februar bis April statt. Die Anmeldungen haben am 31. Januar und am 2. Februar je zwischen 10 und 12 Uhr Dorrn, in der Gewerbeschule — Zimmer Nr. 8 — zu erfolgen. Die Prüfungsgebühr von 3 Mark ist bei der Anmeldung zu entrichten. Gießen, am 16. Januar 1911. Der Prüfungsausschuß des Ortsgewerbevereins Gießen: Traber, Vorsitzender. V"/i Lieferung Die Lieferung des ungefähren Bedarfs an nachstehenden Gegenständen soll für 1911 vergeben werden: 1. Kalbfleisch — 1,5 Dz., 2. Rindfleisch — 25 Dz., 3. Nierenfett = 8 Dz., 4. Schweinefleisch — 12 Dz., 5. Sveck, deutscher ge räucherter -- 4Dz., 6. Schweineschmalz, deutsches—25 Dz., 7. Schell- stsche = 18 Dz., 8. Eier = 1500 Stück, 9. Butter = 1,5 Dz., 10. Hand- täfe =.18 Dz., 11. Schmierkäse =11 Dz., 12. Roggenmehl = 170 Dz., 13. Weizenmehl 9ir. 3 = 115 Dz., 14. Weizenmehl dir. 1=8 Dz., 15. Weizenmehl Nr. 0 = 1 Dz., 16. Staubmehl - 1 Dz., 17. Bohnen, weiße = 13 Dz., 18. Erbsen, geschälte -13 Dz., 19. Linsen -= 13 Dz., 20. Gerstenmehl = 3 Dz., 21. Gerste - 4 Dz., 22. Reis - 8 Dz., 23. Gerstengrütze = 6 Dz., 24. Hafergrütze = 6 Dz., 25. Weizen- nrüfee = 13 Dz., 26. Bohnenkaffee = 8 Dz., 27. Malzkaffee = 6 Dz., 28. Mohnöl = 100 Liter, 29. Pfeffer, ganzer = 0,3 Dz., 30. Zwetschen, gedörrte = 0,3 Dz., 31. Essig = 800 Liter, 32. Fadennudeln -- 0,2 Dz., 33. Maioran = 0,02 Dz., 34. Kümmel = 0,02 Dz., 35. Senf =• 0,2 Dz , 36. Natron = 0,2 Dz., 37. Schreibgegenstände s. Verzeichnis, 38. Petroleum = 30000 Liter, 39. Spiritus, 95"/„iger = 10000 Liter, 40. Kernseife = 10 Dz., 41. Schmierseife = 11 Dz., 42. Soda = 10 Dz., 43 Lampendochte = 100 Meter, 44. Lampendochte -- 40 Stück, 45. Lampenznlinder - 200Dtzd., 46. Zkohlenlöffel — 30 Stck., 47. Kohlenschippen = 10 Stck, 48. .Kohlenkasten = 10 Stck., 49. Kochtöpfe, eis. = 5 St., 50. Jilzmützen = 40 Stck., 51. Aufsehermlltzen = 34 Stck., 52. Karbolsäure — 9 Dz., 53. Eisenvitriol = 3 Dz., 54. Fensterpavier — ein Ballen, 55. Makulaturpapier = 7 Dz., 56. Reiserbesen = 250 Stück, 57. Kamme 30 Dtzd., 58. Zahnbürsten = 14 Dtzd., 59. Putzlumven- zeug = 700 Meter, 60. Stearinlichre = 0,01 Dz., 61. Zündhölzer = 300 Pack, 62. Wasserflaschen = 30 Stück, 63. Wassergläser mit Fuß = 50 Stück, 64. Lampenschirme = 10 Stück, 65. Eßlöffel von Britannia = 150 Stück, 66. Tannenscheitholz = 70 Rm., 67. Austragbürsten = 50 Stück, 68. Zilindervutzer = 40 Stück, 69. Handbesen -- 80 Stück, 70. Schuhbürsten = 40 Stück, 71. Schrubber = 200 Stück, 72. Stubenbesen = 80 Stück, 73. Schmutzbürsten = 70 Stück, 74. Eßnäpse von Emaille = 40 Stück, 75. Wasserbecher von Emaille = 40 Stück, 76. Kaffeebleche von Emaille = 40 Stück, 77. Farbwaren und Leim = 17 Ds-, 78. Lcm- Rüb-, Maschinen- und Terpentinöl sowie Benzin - 460 Liter, 79. Fenster- und Spiegelglas = 30 qm, 80. Nahutennlieu = 512 Dtzd., 81. Eisen waren - 50 Dz., 82. Leder und sonstige Schuhmacherartikel = 10 Dz. und 90 Meter, 83. Dielen unb ,y££teno^ cbm' 84. Baumwollgarn weiß, blau und schwarz = 4,6 Dz,, 8o. Leinengarn wem, blau und grau = 9,5 Dz., 86. Sar- >e.net == 300 Meter, 87. Uniformtudj zu Röcken, Hosen, Mäntel, Litewken und Sommerhosen = 230 Meter, 88. Strickgarn weiß, uaturgrau, grau und schwarz = 2,8 Dz., 89. Wolleschußgarn weiß und namrgrau -- 2,3 Dz., 90. Bay = 350 Meter, 91. Holzkohlen = 25 Dz., 92. Schmiedegries = 30 Dz, W. Bodenwachs -2 Dz. m Außerdem kommen zur Vergebung die im genannten Rechnungsjahre erforderlichen Fuhren, der Bezug von Gespül, Absallmchl, sowie Knochen, altem Eisen und Lumpen. , Die Gegenstände unter Nr. 1-3, 4-6 7—73, 74—76, 84 und 85 werden zusammen vergeben. Zu Ord.-Nr 12—36, 37, 40—42, 54 und 55, 56, 57-59, 61, 65, 67—73, 77 nur von Leim, 80, 82, 84-90 sind Muster vorzulegen. Denselben dürfen weder Preise noch Namnn der Anbieter oder Firmenstempel, sondern nur emsache Zeichen, welche tnt Angebot zu wiederholen sind, beigesügt werden. Verschloßene Angebote sind mit der Auffchrtft: „Lieferung für das Landeszuchthaus" kostenfrei bis zur Eröffnungsstunde: Dienstag den 21. Februar 191L vormittags 10'/. Uhr, bei der unterzeichnelen Behörde einzureichen: dieselben dürfen den elnzureichenden Mustern nicht beigepakt sein. Die Bedingungen lMinisterialerlaß vom 16. Juni 1893) liegen an den Werktagen vormittags von 9*/2-io*/2 und nachmittags von 3—4'/, Uhr aus der Schreibstube zur Einsicht offen, können auch gegen rostfreie Einsendung von 70 Pfg. bezogen werden «hierbei ist anzu- geben, bezgl. welcher Ord.-Nr. die Bedingungen gewünscht werden). Für die Angebote ist em besonderes Muster oorgeschrieben, welches gegen Erstattung von 10 Pfg. Schreibgebühr zu erhalten ist. r, Die Vergebung der Gegenstände pou Qrd. Nr. 12 bis 36 emi.kbl. stndet nur für das erste Halbjahr (1. Avril bis 30. Scp- tember 1911) statt. * Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Martenschloß, den 18. Januar 1911. Großb. Direktion des LandeszuchtbaufeS. B o r n e m a n n. hv19/, Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Großen-Linden für daS Rechnungsjahr1911 liegt vom 21. ds. Mts. an während acht Tagen zur Einsicht- und Entgegennahme etwaiger Einwendungen bei unS offen. Großen-Linden, 20. Januar 1911. Großh. Bürgermelsterei Großen-Linden. Leun. 526 Jagd-Verpachtung. Montag den 30. Januar 1911, nachmittags 3 Ubr, wird im hiesigen Rathaus, Zimmer Nr. 1, durch öffentliche Versteigerung die der Stadt Lich gehörige Jagd, 900 Hektar Wald und 1100 Hektar Feld umfaffend, in drei Abteilungen auf weitere sechs Jahre verpachtet. B20/: Lich, den 19. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Lich. ______—________________Dörmer.___________________ Jagd-Verpachtung. Die am 1. Februar 1911 leiMMg werdende Jagd der Gemeinde Münster, ca. 350 Hektar Feld und Wald enthaltend, Bahnstation der Lich-Grünberger Eisenbahn, soll Freitag den 3. Februar d. I. nachmittags 3 Uhr in der Wirtschaft des Johannes Damer III. auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. 514 Münster (Kr. Gießen), den 18. Januar 1911. ____________Gontrum, Bürgermeister.____________ Jagd-Verpachtung. Donnerstag den 9. Februar l. I. nachmittags 2 Uhr soll aus dem Bürgermeisterei-Bureau die der hiesigen Gemeinde zustehende Wald- und Feldjagd auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. 510 Lauter, den 18. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Lauter. _________________________Asst_________________________ Jagd-Verpachtung. Mittwoch den 1. Februar 1911, nachmittags 3 Ubr, werden im Hotel Stern zu Nidda ^Oberhesseu) die nachverzeich- neten Domanialjagden öffentlich auf 12 Jahre verpachtet: 1. Großh. Oberförsterei Bad-Salzbausen: Domanialjagdbezirk Nr. J „der Harbwald" einschließlich der darmliegenden Forst- und Kameralwiesen mit ca. 688 ha Fläche; ll2 Stunde von den Stationen Nidda, Borsdorf, Bad-Salzhausen und Unter-Schmitten; 2. Großb. Oberförfterei Eichelsdorf: Domanialjagdbezirk Nr. VI, „der Lohwald" einschließlich der Wiesen mit 69,4 ha Fläche; Stunde von Station Unter-Schmitten und 1 Stunde von Station Nidda. Die Bestandzeit beginnt am 1. Februar 1911. Nähere Auskunft erteilen die oben bezeichneten Oberförstereien. Die Pachtliebhaber, deren Qualifikation nicht bekannt ist, wollen sich rechtzeitig vor der Verpachtung ausweisen. Bad-Salzhausen lOberhessen), den 5. Januar 1911. In Auftrag Großh. Obersörsterei Bad-Talzbauseu. K i r cfa n e r. __________________________(p?/, Holzverfteigerung Mittwoch den 25. Januar vormittags 9l/2 Uhr anfanqenb soll im Gememdewald nachstehendes Holz versteigert werden: 9 Kiefern-Schnittstämme von 30 bis 38 Ctm. Durchmesser. 99 Fichten-Siämme. 26 Fichten-Derbstangen. 12 Fstm. 2 bis 3 Meter lange Eichen-Rutzknüppcl. 78 Rm. Buchen-Scheit, 24 Rm. Eichen-Scheit. 6 Rm. Kiefern-Scheit, 54 Rm. Buchen-Knüppel. 49 Rm. Eichen-Knüppel, 178 Rm. Stockholz. 3800 Buchen-Wellen, 4230 Eichen-Wellen. 1900 Fichten-Wellen. Zusammenkunft: Distrikt Vogelherd. Leihgestern, am 19. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. H e ß. 524 Warnende Anzeichen! I Heiserkeit, trockener Hals, zäher, fest I ■ sitzender, grauer Schleim, zuweilen I I pfeifende Atemgeräusche, Husten, /fä/ I Hüsteln, Räuspern, Kitzelreiz im ■ Kehlkopf, Atemnot — das sind Vor- I boten zu ernsten chronischen Leiden ys, | roic Bronchialkatarrh, I Luströhrenkatarrh, Lungenkatarrh, I Rachenkatarrh, Asthma, Emphysem j)/]%£>. ■ u. a. Wer derartiges an sich beob- fl I achtet, sollte nicht versäumen, sofort J7l //J /a» I ■ Tancrö's Katarrh-Plätzchen zn UQ Ah I gebrauchen. Vorbeugen ist besser L/j D /cs ■ wie heilen. Tancres Katarrh- 'P3 r? R> H Plätzchen enthalten in den günstig- L o I sten Verhältnissen künstliche Mine- Cp | ralsalze, wie sie in den natürlichen Q ■ Quellen von Wiesbaden, Ems unb > r-> •r* | Soden von den Llerzten geschätzt und verordnet werden. I I Sie haben sich als ein ganz hervorragendes, diätisches I ■ Mittel bei Katarrhen der Atmungsorgane vorzüglich be- B 1 währt. Tanere s Kartarrh - Plätzchen schmecken sehr an- I 1 genehm und sind in der dreieckigen Originalschackitel für I I W Psg. in Apotheken und Drogerien erhältlich, sonst auch I I direkt durch das Laboratorium Taners, Wiesbaden 225. | Gratiskupon für Katarrhe. Schneiden Sie diesen Coupon aus und send n Sie ihn mit Ihrer genauen Adresse versehen im Kuvert als -Drucksache an das: Laboratorium Taners, Wiesbaden 225. Sie erhalten hiesür gänzlidi kostenfrei und ohne Kaufzwang eine Probe von Tancres Kartarrh-Plätzchen, sowie wertvolle Anregungen, löie Sie ohne Berufsstörung bei Kartarrhen der Atmnngs- organe sich schützen können. Viele glänzende Anerkennungen von Aerzten und Patienten. Name unb______________________________________ deutliche___ Adresse ____________________________________________________ Verteilung von Gratisproben durch die Verkaufsstellen findet nicht statt. (ss“/i, Wir gQherx immer gerne in Schuhen, die mit Pilo geputzt find, denn Pilo macht blitzblank und hält das Leder weich. Mliche Bekanllinlalhungel! iitr Stadt Giehk«. Holzverfteigerung. Dienstag den 24. I. M. soll im Grüninger Und Dors-Giller Martwald n-achsteheirdos Holz versteigert werden: 5 S-iefemfi.,130—39 Ztm. Durchm., 3. «Kl. bis 13 Mtr. Länge = 3,76 Fstm. 6 Klef ernst, 25—29 Ztm. Durchm., 4. Kl. bis 14 Mtr. Länge = 3,65 Fstm. 5 Kiefernst, Mter 25 Ztm. Durchm., 5. Kl. bis 12 Mtr. Länge = 2,05 Fstm. 1 Fichtenst .über 50 Ztm. Durchm., 1. Kl. bis 9 Mtr. Länge = 1,84 Fstm. 1 Fächtenst, 40—49 Ztm. Durchm., 2. Kl. bis 8 Mtr. Länge = 1,33 Fstm. 23 F4chtenst, 30—39 Ztm. Durchm., 3. Kl. bis 23 Mtr. Länge = 22,57 Fstm. 38 Fichtenst, 25—29 Ztm. Durchm., 4. Kl. bis 21 Mtr. Länge = 32,56 Fstm. 418 Fichtenst unter 25 Ztm. Durchm., 5. Kl. bis 21 Mtr. Länge,-- 148,44 Fstm. 28 Fächten-Derbstangen bis 14 Mtr. Länge = 2,49 Fstm. Der Anfang ist morgens 9y2 Uhr an der Kreisstraße von Dorf-Gill—Garbenteich. 513 Grüningen, den 18. Januar 1911. Der Vorstand der Mark Grüningen und Dorf-Gill. Nutzholzversteigerung. Dounerstag den 26. l. M., vormittags 10 Ubr beginnend, sollen aus den Domanial - Waldungen der Obersörsterei Bad Balzhausen, Dutrikte Universitätswald, Glaubzahlerdickung Harbkop) und Frankenhausen der Forstwartei Glaubzabl versteigert werden: °uy 1 Stämme: Eichen: 3 Stück III. Kl. = 2,00 Fm.; Kiefer: 4 Skück II. Kl. - 7,09 Fm.; 25 Stück III. Kl -- 19,13 Fm.; 5 Stück des. Kl. = 3Z Fm.7 Lärchen: 1 Stück II. Kl. = 1,06Fm.; 21 Stück M Kl = 18,45 Fm.; 26 Stück TV. fa. _ 24^ Fm Ö? ?lück V. Kl. = 62,29 Fm.; 75 Swck bes' —,, - , "i. -- 44,12 Fm.; sichten: 1 Stück II. Kl. -1,06 Fm.; 10 Stück III. Kl. — 14,00 Fm.; 34 Stück IV. Kl. -- 31,78 Fm • afStu£7a = 13,46 Sm.; 16 Stück V b Nutzknfivvel: Fich t e:'37Rm. 0011'3^^^0^^ L ~24,'° SttL Knüppel: Fichte: 21 Rm. von 3 c Länge; Lärche: 9 Rm. von 3 m Länge. q.,.,. Zusammenkunst auf der Nidda-Rodheimer Kreisstraße an der Phtüppschneue, Distrikt Glaubzahlerdickung. 0 cr 6au$ bUt* 6lro66- Sätf,CI ^umrich iu 3orft= äSkscUMcrt1 railb' 6a6 baS H°l' StäßtenteilS auf chausfi°rt°n Vad-Salzhausen lOberheffen), 15. Januar 1911. m*/ Großherzogliche Qbersürsterei Bad-Salzhausen. ___________________________________K i r d) n e r. ----- Rheinische Groß-Brauerei — sucht, zur Einführung ihrer erstkl. Qualitätsbiere an allen größeren Orten geeignete, zahlungsfähige Abnehmer bezw. Vertreter. Bierhändler, die bereits gut emgefuhrt smd, erhalten den Vorzug. Weitgehendes Entgegenkommen wird zugesichert. Gefl Off.unL Ang. von Referenz, snb. K. H. 1136 bef" Kudolrlosse, Annonc.-Exped. inCöln. (ssM/i Das 5. Ziel Gemeindesteuern und die Kanal-Gebühren können in dell nächsten 10 Tagen noch ohne Mahnkosten an die Stadtkaffe bezahlr werden.__________ (B20/, Holzverstciacrung Montag den 23. Januar |1911, vorm. 9'/, Uhr, im Distrikt Haugelftein, Abteilung 3, 6, 7, 9, 12, 15 (Forstwartei Hangelstcin, Forstwart Lotz, WiescM. 346 Fichtenderbstangen mit 30,06 Fstm., 995 Fichtenreisstangen mit 3,55 Fstm., 131,8 Rm. Biichenscheitholz, 6,7 Rm. Eichcnscheitholz, 111,8 Rm. Buchenknüpvelholz, 3 Rm. Eichenknüvvelholz, 5,2 Rm. Fichtenknuppelholz, 29,5 Rm. Buchenstockholz, 1,4 Rm. Eichcnstockholz, 4 Rm. Flchten'tockholz, 2060 Wellen Buchcnreisig, 180 Wellen Eichen- retfig, 130 Wellen Kiesernreisig, 50 Wellen Fichtenreisig. Zuiammenkunft ist auf der Straße nach Taubringeu am Ä-telnbruch.________________________________ ßn/t Donnerstag den 26. Januar 1911, vorm. 1? Ubr, m den Abterlungen Haicnbecke, Alter Pfianzgarkeu, Klrngelfiuik und ^chützcnfchlag (100, 101, 102, 103) Fortt- ^ .UmrteiMeßen III, Forstwart Geisel, Gießen. /66 Fichtenderbstangen mit 52,15 Festm., 34,2 Rm. Eichenscheitbolz, 1 Rm. Kiefernscheitholz, 49 Rm. Eichenknüvpelholz, 3 Rm. Larchenknuppelholz, 31Rm. Kiefernknüppelholz, 16,2 Rm. Fichten- hiuppelholz, 36,2 Rm. Eichenstockholz, 0L Rm. Lärchenstockholz, 13,4 Rm- Kie,ern)tockholz, 0,4 Rm. Fichtenstockholz, 1540 Wellen Eichen- Wellen..Halnbnchenrcisig, 240 Wellen Kiesernreisig, 20 Wellen Fichtenretng. (ß20/. Zuiammenkunft ist auf der Lichcr Straße an der 7. Schneise, Vekhkltiiiigsiiiiiftejick bei teriitontljitniien. ®tt§gerud) wahrgenommen wird, so ist in den betrenenden^und anschlleßenden Räumell Licht und Feuer fern zu bauen; die Türen und.Fenster Namentlich die oberen Flügel) find ■ U;rtun9 .°,^neiL Hierauf sperre man die Gaszufuhr fimStÄÄTl x 1 H?bne an den Kochern und Lampen, sowie des das^ GaswerkO^ ^Cr ^br oder tnt Keller ab und benachrichtige sofort hnAunuU'cli dcr fcblcrbaften Stelle au der Gasleitung Städi. Wohnungsnachweis Gießen, Astcrweg 9. Es und zu Vermieten: 1 2Smn?n tF Llntmem, 1 Wohnung von 7 Zimmern, und 9*SiimnSSJl b^^wimern, 1 Wohnung von 5 Zimmern non Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung nnn 3 4 F^obnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung nnn Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen ?Ohreh"tndn"Saa1 M11^ Kammer, 8 möbl. Zimmer, "aaerraum Schaufensterlt, 2 Zimmern und smtl in' Stallung, Scheuer und Lagerräume. ^iu mieten getucht > 33 Wohnungen von 2—10 Zimmern. u®/, zftädtisc/er jtfrbeitsnachuieis giessen Afterweg 9. Es können eingestellt werden: a. bet hiesigen Arbeitgebern: 1 unverb, Kutzcher, 3 Hausmädchen. 1 Sr U,9C: 1 Kaufmann, 1 Glaser, 1 Schuhmacher, 1 Kellner, i E!n^n,^I^^?^"ichaftsvcrsonal: 1 jung. Kellner, 1 -Qj »«»«er mabefjen, 1 ^uchenmadchen, 1 Hausmädchen; . b, bei. auswärtigen Arbeitgebern: 2 D?^llstmädch^n^^"^"^or, 1 Holzbildhauer, 1 Möbelschreiner, 3 4 Zimmermädchen, Es suchen Arbeit: 1 Bäcker, 6 Schlosser, 1 Schmied, 1 Feuerschmied, 1 Former, mrffer briUrerfi'nL ^"^binder, 2 Sattler u. Tapezierer, 2 Schuh- .1 Schneider, d Schreiner, 2 Weißbinder, 2 Heiner und iuhrte Utioe"'nm^^ubrknechic und Fahrburschen, 1 Obstbaum- ^uolohner, 6 -vaitsbutlchen, 5 Putz- und Laufsrauen. 1 Ster unb äfi“'1 «-.ndlungsgehMe, 1 Sditeibet, Ä 5 ‘^ne^^^KC,0"“r: 1