Donnerstag, 24. August M Erstes Blatt 16t. Jahrgang Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen nr. 198 Te, Gießener Anzeiger -scheint täglich, außer Sonntag«. - Beilagen: viermal wöchentlich ^ießenerZamtlienblStter, -weimalwöchenll.Areit- dIaNsvrven«ret,Sießrn iTicn«tngimblfretm-i); . loeimal monail. tanb ivirlfchaflliche-eitsragei. .ferniprech - Anschlüsse . für die Redaktion 112, Berlag u. Expedition 51 Adresse ttir Depeschen: Anzeiger Wlcfceu. _ _ flnnaijnie oon »njEtgen Rotationsbrud und Verlag der vrühl'fchcn Univ.-Vttch- und Zleindruckerei R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Ztbulftrahe 7. bi» Donnina^’Tu^ Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Seschästsftelle vahnbofftratze 16». monaklich75P^vierie Post L'ik.2.—vierlel- MhrL auofchl. Bestell-, '»eilenprerö: lokal 151% auSwari» 20 Pfennig. G bdrtbflfteur: 91. Goetz. Perantwörtlich für den oolitifchen Teil: August Goetz; für »Feullle- ton*. ,5enntlrf),cs* und .(Bcncbtc-Iaar: lk. Neurath; für ,Ctadl und Land": E.heß; lür den Anzeigenteil: $>• Beck« 8ranfreid)s letzter Wort? Uebereilistiinmcnd melden heute ein wiener und ein Pariser Blatt, der Ministerrat in Paris stel ?(uflcbot" Frankreichs in der Marottofragt fest und werde den Botscha'ter in Berlin mit „ausführlichen und peinlich genauen" Weisung« 11 versel en ': auch davon gesprocl r d 1 her n vielleicht sich berei de» französischen rtongogebtetes > folgt wiederum in einem Tone, nlv sei da» Anrecht Frankreich» auf den alleinigen Besitz Marokkos ganz seldswer- ständlich und ai trüg I ischcn oder btttclhaftcu Eharaltcr Cb die dcuiichc Regie runa tun k ich mit ' z Wenn nicht, dann wäre es da» unücrhullt in einer amtlichen Kundgebung schon ictzi |U sagen, damit Frankreich mit seinem letzten War vanach richten könnte Tenn von Pari wird noch gemeldet, die Bespri chun icn - n Minister würden di nächsten Tage fortgesetzt Bieileicht würden die französi schen Großsprechereien in dein Augenblick aushören, ivo Teutschlanv ein getvichliges Wort dazli sagen mürbe. Tie „Wicner ?l l l g e m c i n e Zeit u 11 g". deren amt liche Beziehungen bekannt sind, läßt sich ans Paris melden: „Bei den geinigen unter dem Vorütz des Miini'terpräildcntcn nbflcbaltcncn Konferenzen wurden genaue 3 njt r u 11 i 0 n c n lür den Berliner Botichasler I >i l . s Eanibon beidilafien QrS beißt, daß in diesen Instruktionen da» letzte .1 n g c b 0 t, ipcldj.o s i i d) c Negierung willeincweitereDcrschleppungder Verhandlungen verhindern uno bind- »?rrn Eambon ihre letzte Lfierte stellen l*-) wird beabsichtigt, daß letzt verlangt, daß dasselbe genau präzisiere, welche Interessen, ents es in Maroklv an den Lag legen will. Xjcrr U.aiubon wird zu diesem Behüte den Lnnvun eines Prowkotlv des InteressementS in Berlin vorlcgcn, an dessen Fonunlierung auch d-er Iustizminister tcilgenommcn bat. Tie französische Regierung will ceimciöcn, baß abermals eine Konvention wie im Jahre 1909 zustande kommt, welche zu neuen Mißhcll igkeiten und M iruerüänb n 1 i f c n Anlaß geben könnte. Ern wenn die französische Regierung tic Gewißheit Laben wird, daß die von ihr bcaiuvrutbicn Redne ui Marokko gewahrt bleiben, wird sie fid> uuf die Wei terver» h a il d l n n g, betreficnb die Abtretung von Teilendes j 1 anzösischcn K 0 ng 0 gebietesan Deutschland, einlasscn." Tie „Deutsche Tageszeitung" meldet aus Paris: lieber bic Besprechungen der französischen Minister und Diplomaten schreibt die „x* i b c r t „Ter geitrige, sowie der heutige Tag sind mit Beratungen unserer leitenden Staatsmänner unb Divlomaten an»gctülü gc wesen. ES handelt sich vor allen Dingen darum, die französischen Realisationen in M a r 0 f f 0 und die Kom- peufationen Deutschlands in .'longo f c ft 5 u ft e 1» len. Die „Liberty" glaubt zu wissen, daß 01c vorbereitenden Vorschläge die volle Zunimmuiig des Minifterpraiidenten und der in Paris anwesenden Volksvertreter erbauen haben Tie Ratifizierung dieser Vorschläge durd, den Präsidenten der Republik und den Ministerrat, wird endgültig Ende dieser Woche erfolgen, yerr Jules Eambon wird am kommenden Montag sehr ausführliche und vcinlid) flciiflue Weisungen schriftlich mit nach Berlin nehmen. Es handele sich darum, eine Form zu finden, die der Würde Frankreich» entspreche. Eirnschädi- gnngen, aber feine Zugeständnisse an Deutschland. Ein zuruckgrwiesenes Lügenmärchen über den Kaiser. Tie zahlreichen Aufmunterungen an die deutsche Regierung, auswärtigen Lügenmärchen kräftiger entgegenzu- treten, haben endlich Wirkung gehabt. Tic „nölnuchc Zcu tung" schreibt aus Berlin Die ..Westminster Gazette" ver öffcntlidit einen längeren Artikel, der, an eine angeblim neu erfolgte StellungnaIiine des Kaisers zur d r a m a t i s di e it .'tunst anschließend, eine nicht uninteressante Abhandlung Über den mächtigen Einfluß des Tra mas auf die Gestaltung von politischen (Webanten bringt Es mangelt dem Verfasser offenbar nicht an geschichtlichen Menntnifi'en und tiefsinnigen Gedanken, aber cs ist bodi chade Um den Scharfsinn, den er auf seine Betrachtungen verwandte: denn was er über bas Verbot des Kaisers adelt, nach b . 1 fin inziell unterstützen und feint amtlichen Beziehungen zu in Theater unterhalten sollen, ist gänzlich ans der Luft g e g r i f f c n Ein derartiges Verbot, das der Verfasser mit der angeblichen Abneigung des Kaisers gegen das moderne Drama begründen null, in nicht erlassen worden, auch ist nicht der geringste Grund vorhanden, es zu erlassen. Abgesagte Manöver in Frankreich. Paris, 23. Ang. Nach einer halbamtlichen Mitteilung steht es nunmehr ziemlich, fest, daß die für den September IUI Norbbepartement geplanten Manöver, an benen das erste und sechste Armeekorps teilnehmen sollten, nicht st a 11 f i n d c n werden. Ter Präfekt des Norddepartements hat wegen der daselbst herrschenden Maul- und Sllaucnfcudic beantragt, daß das Manöver des ersten Armeekorps aus fällt. Das sechste Armeekorps wird verschiedene Brigade- Übungen vornehmen.__________________________________ Die Befreiung Richters. Wir konnten in einem Teil unserer gestrigen Auslage noch mitteilen, daß es gelungen ist, den entführten Ingenieur Richter a • chischen Grenze aufzufinden Heute einlaufende neue Meldungen bestätigen dieses er- freuliche Treigni 3 c n a, 23. August Bei der Firma Karl Ze iß ist ein Telegramm des AuSn irrigen Amtes eingeganaen, uadi dem der deutsche Konsul in Saloniki bestätigt, daß der Ingenieur Richter befreit ist und sich in Elassona befindet Saloniki, 23. Aug. Ingenieur Richter wurde nach Erlegung de» V ö i e g c l b c » von 4000 türkischen Pfund v ? n 0. 11 R <111 Dem aus 11 : e ch t s ch e m Boden fr ei - gelassen uub bi» m die Nähe des Milunnapasies geführt, wo .: bet 01 türkischen Wach heute früh eintraf Bon dort wurde er nach EtassouA gcbrad)i. Richter begibt iid) nach Saloniki. Ans A t h e n werden nocli folgende Einzelheiten gc- niclbet: Vor einigen Tagen fei aus türkischer Quelle bekannt geworden, daß Ingenieur Rickiler in Tyrnovo, im 5?ause eines bekannten ehemaligen Briganten, versteckt ge halten werbe. Tie griechische Regierung habe daraus Nach Forschungen nach Ritter angestellt Cn infolgedessen Richter von den Räubern, die ihr Versteck entdeckt sahen, freigelassen worden sei, sei einstweilen noch unklar. Der Berliner „Lokalanzeiger" erfährt aber aus Salo niki: Die Freilassung des Ingenieurs Richter erfolgte gegen Erlegung eines Lösegeldes von 4000 türkischen Pfund, welcher Betrag ans in Deut f ck land v e r a n st a l t e t e n 2 n in m; u n g c n g e deckt wird. Außerdem erhielten die Räuber vier goldene Uhren, vier goldene Ketten und vier Leibbinden Die Unterhandlungen ivurden mit den Räubern unabhängig von den Behörden durch eine geeignete Mittelsperson des deutschen Konsulats geführt. Richter soll sehr niedergeschlagen sein. So scheinen wir die Befreiung unseres Landsmannes lediglich den Bemühungen des deutschen Konsulates zu ver- danken. So groß die Freude über Richters Rettung ist, kann den türkismen Behörden doch kaum ber Borwurf eriparc werden, daß ihre pflichtmäßigen Bemühungen lässig uub unzulänglich gewesen sind. Erfolge der persischen Regierungstruppen. Teheran meldet, besetzten die Regt e r u ngst r u P P c rt die kaspischen .väfen wieder uub schloss e n d e n E x s ch aÜ vollständig ein. Säma es Saltaneh soll die oüioalt über die Turkmenen verlieren, die am 20 August in großer Zahl plündernd und raubend in 5cmnan eingedrungen sind. Unter den Turkmenentruppen des früheren Schahs soll eS .zu beträchtlichen Desertionen gekommen sein. Der Emir Musfakham kann aus Mangel an Geldmitleln gegen Salac ed Da ulest nicht vorgehen: Morgan Shuster weigert sich, ihm Mittel zu gewähren, was zu einer Reibung zwischen, dem Mitiisterium und Morgan Shuster fuhrt. Konstantinopel, 23. Aug. Gegenüber den WcriKhten, nadi denen die P forte gegen den Vormarsch des E r f di a h S P.' 0 hani m e d Al, atuv aufiutreten gedenke, wird uiuandiaer- seils erklärt, daß die Pforte vollständige Neutralität; beobadic Die Bemühungen bei Pforte seien daran» gcridrtct, in pcrhindern. daß die kurdifdien Grenzstämme die Parteigänger __ü Dcntfchc» Heidi. Ter Reichstag sabgeordnete Domherr uub Geist 1 icher Rat Fra 1, k (Zentritm , Vertreter des 8. Wahlkreises (Cppehr, ist, ber „Schles. Volksztg." zufolge, gestorben. [ Ausland. Entsprechend dem seinerzeit vorn französischen Parlament genehmigten Gesetzentwurf begibt sich benr- n ach st eine ans einem Cbcringenifiir und vier Ingenieuren' bestehende französische Mission nach Netlhork, die die Ausgabe hasten wirb, bic i u 0 u st riel len, t e d) - ni sch e n und kaufmännischen Methoden N 0 r b- amerikas zu studieren Tie Mitglieder dieser Mis«^ sivn, bic als eine ftänbige Einrichtung gedacht ist, tuerbeit' zwei Jahve lang eine praktische Uebungszeit in verschis- denen öffentlichen und privaten Betrieben bei Eisenbahn-, sowie gvohinoustiellen Unternehmungen Norbamerikaq burchmachen unb nach ihrer Rückkehl minb s Fahre im französisi en Staatsdienst verbleiben müssen ite jährliche Ausgabe ber Mission i|t auf 100000 Franks ver-' anschlagt toorben. Aus Plymouth wird gemeldet, daß PolfzeibeamtL aus Plymouth int Verein mit Beamten des Geheimpolizei- departements eine neue Haussuchung auf dec Facht des als Spion verhafteten D r. S d> u4 f, ■ Dorgenommen haben. Sie soll zur Entdeckung „hochwich-^ tiger Dokumente" geführt haben, welche der «äenchtsver- Handlung „einen noch viel sensationelleren Charakter" geben ' Würben. Tas montenegrinische Ministerium Tomanowitsch gab seine Entlassung Ter König nahm sie an uub ernannte Tomanowitsch neuerbings zum Ministerpräsidenten Auch' der Minister bes Znnern T 1 ch u k a n 0 w i t s ch unb Finanz-- Minister V ergo witsch behielten ihre Portefeuilles^ Kriegsminister würbe Du ko witsch, Justiz unb linier-, richtsminister Staatsrat T 0 schitsch, Minister deS. Acußern der bisherige Konsul in Skutari, Greg 0 wits ch< Der „Reuyork-Heralb" melbet: Auf Map Haitien befinben sich jetzt fünf amerikanische M r i e g 0 - Die gestohlene Mona Lisa. Die gesamte Presse beschäftigt sich in fpallenlangen Artikeln mit bem Diebstahl der „Eioeonda" und bezeichnet diesen als das unerhörteste und phantastischste Ereignis Roch immer hat man nicht den geringsten Anhaltspunkt ge junben, der zur Entdeckung des Täters führet^könnte. Die Annahme, daß es sich um einen schlechten Scherz eines Reporters ober Kunstfreunbes hanbeln könnte, der der Museumsverwaltnng eine Lektion erteilen wollte, wird all gemein als höchst unwahrscheinlich bezeichnet. Man hält es eher für möglich, daß der Rachcalt eines entlassenen ober unzufriedenen Dieners vorliegt, der seinen Vorgesetzten llnannehmlidjfeiten bereiten wollte. Mehrfach wird aud) die Vermutung geäußert, daß ein von einer fixen Zdee befallener Sammler hinter dem Diebstahl stecken könnte. Ueber die Entdeckung des Diebstahls wird erzählt, daß zuerst ein Besucher einen Saaldiener darauf aufmerksam gemacht habe, daß die „Gioeonda" fehle und vielleicht ge stöhlen worden fei. Ter Diener zuckte bic Achseln unb meinte spöttisch: Vielleicht hat man auch bic Venus von Milo gc stöhlen. Bald barauf stellten die Saaldlener zu ihrem Eni- setzen fest, daß die „Gioeonda" tatsächlich gestohlen war. Nach dem bisherigen Ergebnis der Untersuchung scheint der Dieb mit großer Ruhe vorgegangen zu fein. Er muß bas Bild adgeschranbt und durch mehrere Säle getragen haben. Zm Slicgenhaus durfte er den Rahmen vollständig losgelöst und an die Tur des Tienerzimmers gelehnt haben. Man hält es für möglich, daß er sodann das Bild durch ein Fenster einem Helfershelfer zugeworsen hat. — 2er Deputierte Delarochc Vernet teilte dem Minister für Unter richt uub Schöne Künste mit, daß er ihn über das Verschwinden der „Gioeonda", sowie über die Maßnahmen interpellieren werde, die er znm Schutze der Meisterwerke des üoubre zu ergreifen gedenke. Ueber den Diebstahl fehlt noch jeder Anhaltspunkt, der zur Entdeckung der Diebe führen könnte. Polizeibeamte erklärten einem Berichterstatter, daß gegenwärtig im Louvre verschiedene Bauarbeiter! ausgeführt werden, uub daß bic Diebe wahrscheinlich als Maurer d c r 11 e i b c i waren; denn nur so sei es zu erklären^ baß sie unbehelligt mit ihrer Beute abziehen konnten. — Ter radikale Tcpu tierte Ehastenct kündigt ein, er werde die Regierung auch über die Nachlässigkeit unb Unerfahrenheit ber Verwaltung ber staatlichen Museen und insbesondere des Louvre interpellieren. Tas Louvre-Museum bleibt bis Freitag geschlossen. Von verschiedenen Seiten wirb behauptet, baß ber Diebstahl ber Gioconba schon lange vorbereitet gewesen märe. Im Laufe bes Jahres 1910 habe ber Berichterstatter einer amerikanischen Nachrichtenagentur in Paris bet ber Agentur angefragt unb mitgctcilt, feine Direktion in Neu üm-t verlange sofort telegraphischen Bericht von ihm, ob bas Gcmälbc „Mona Lisa" aus bem Louvre-Museum gestohlen worben sei. Eine halbe Stunbc später sei ihm geantwortet worden, daß sich bas Bilb noch an feinem Platze befinbe. Es würbe der Polizei leicht sein, feft- zustellen, von wem biese Anfrage in Neunork ausgegangen ist. Es trifft zu, baß seinerzeit bnrch ein berartiges Gerücht die Pariser Redaktionen sehr beunruhigt wurden, und daß sie mitten in der Nacht den Minister ber schönen Künste aus bem Bett holen ließen, ber ihnen lachcnb versichern konnte, bas Bilb sei noch an seinem Platz. Unterredung mit Geheimrat Lode. Ter Generaldirektor der Königlichen Museen, Wirklicher Ge Heimer Rai Dr. Wilhelm Bode machte einem Mitarbeiter des Bert. Tgbl. folgende Angaben: ,,Es ist nur geradezu unverständlich, wie das Bild unbemerft beiseite gesä>aftt werden konnte, zumal es 77X53 Zemimeier groß ist und außerdem am Holz gemalt ist. Sehr austalUg ,st auch, wie das Gemälde unoemerki aus feinem Rahmen herausgenommen werden fonntr, eine Arbeit, bic immerhin einige Zeit in An'vruch nimmt. Allerdings hat ein Diener des Museums drei große Sale in überwachen, so daß er naturgemäß nur eine ungenügende Kontrolle ausuben kann Der Saal, aus dem die „Monna Lisa", rote die Gioeonda allgemein genannt wird, ent führt wurde, ist die salle carree, die etwa 20 Meier tm Geviert wißt. Außer Pbotogravhen find des Montags auch zahlreiche Vkoler im Louvre beschäftigt, um Kosten von Gemälden angutertigen. Möglich, daß einer der Maler mit dem Verschwinden des Bildes im Zusammenhang steht. Ein nnrf lidicr Diebstahl schemr mir jedoch nicht d 0 r 5 u liegen und Cd wäre zu wünschen, daß^sich das Geheimnts^aui irgendeine günstige Weise aufkläre. Sollte rs aber pem Dieb, anbei alle Wahrscheinlichkeit gelingen, dos Bild zu veräußern, so bürftd er ein gutes Gesdxrfi machen, denn das Gemälde gehört zu den wertvollsten des Louvre und repräsentiert lchätzungsweise einen Wert von etwa fünf Millionen Francs. TaS. Bild bat überdies seine Geschichte. Vic bekannt, hat vor etwa einem halben Fahr der „New Aork Herold" die Frage zuc Diskussion gestellt, ob bic im Louvre befindliche „Monna Lisa" - taliachlich das Original des berühmten Bildes oder nur eine, Hopic des Gemäldes fei, das sich tm Prado in Madrid be- iintut. Es wurde von verschiedenen Seiten behaupte!, daß das Madrider Bild das echte fei, während das Bild tm Louvre eine Kopie wäre, bic freilich auch von der Hand Lionards flamme. Demgegenüber ist meine Ansicht die, daß das Louvrebild zweifellos das Lrigiual 1 st." Geheimrat Bode fprach bann noch über Mufcuiiisoicbstahle und Beschädigungen von Bildern in Museen im allgemeinen« Er erwähnte die Tcnsadic, daß vor etwa sieben Zahrcn im Ber-, lincr Kaiser-Friedrich-Museum eine Zeitlang systematisch bic Augen! von Porträts nut einem Bleistift von einem unbekaniuen Täter ausgestochen wurden. Lbroohl bantals das Auifichtsperional sei- dovveli wurde, blieb der Täter nicht nur unentDcdi, sondern icgttf sein Zerstörungsroerk an den eben wiederher gestellten Bildern eine Zeitlang noch fort. Seit dieser Zeit befinben sich die Gemälde unter Glas. \ * — Fermath scher Satz. Eine Korrespondenz teilt mit; daß rin Laie in lärm habt den Fenn ätschen six, au» bei) en Lösung der verstorbene Dr. P. W 0 l i s k e h l in Darmstadt einen Preis von 100000 Mk. ausgesetzt bat, gelöst habe. Dem Inhaber des Gasthofes Valdfriede bei Darmstadt, Peter Tix, soll cs gelungen fetn, den seit Jahren heftig umworbenen Satz zu lösen. — Kurze Nachrichten aus Kunst unb Wissen- schaf t. Gchcimcr M-.biZinalrat Di mcö. Aböl' Seeligmalle r , a. n Professor für Nervenheilkunde und ElektrotberapiL an der Universität Halles. S., feime am 22. d. M. bas 'M jährige Doktoriubilüum. Er flamm 1 aus Naumburg a. S. uno steht im 75. Lebensjahre. — Der Mathematiker, (Hehemrrat fror. Dr phil. Leo Pochhammer in Krel begehr am 25. b. M. feinen 70 (^ebunstag. — Vor einigen Wochen wurde, wie wir gemeldet haben, bic von Frsn; de Baprss illuifriftte Ausgabe von Boccac- cws Tekamcron, die tm Verlag Wilhelm Borngräber in Berlin erschienen ist, gerichtlich beschlagnahmt. Durch Brichluß des Landgerichts Berlin ist auf Grund der vom Berlcger emgercidncn Beschwerde bic Beschlagnahme aufgehoben uno bic konsisziertyr Zeichnungen von dem Gericht frei gegeben worden. schiffe und ein französisches auf haitianischen Gewässern. Es heißt, daß sämtliche Schiffe dort bleiben werden, Lis die Rückstände der haitianischen Schuld, die sich auf eine Million Dollars in Gold 'belaufen, bezahlt sind. Arbeiterbewegung. Ausständige Hafenarbeiter in Frankreich. Marseille, 23. Ang Infolge der Entlassung eines Dockers der Schiffahrtsgesellschaft Transports Maritimes sind 2 0 0 H a f e n a r b e r t e r in den A u s st a n d getreten. Die Zig a r r e n a r b e i t e r un d - a rb c i t e r i n n c n Berlins hielten am Mittwoch eine Versammlung ab, um die Unzulänglichkeit der gegenwärtige n L ö h n e zu besprechen. Der Verdienst der Großberliner Tabakarbeiter sei sehr zurückgegangen. Es wurde eine Tarifvorlage angenommen, die den Arbeitgebern vorgelegt werden soll. Die Arbeiter hoffen, auf friedlichem Verhandlungswege weiter zu kommen. Die Lohnbewegung der El ektromon teure in Berlin führte am Mittwoch zu Arbeitseinstellungen bei verschiedenen Firmen Großberlins. Vorläufig dürften jedoch, der „B. ß. am Mittag" zufolge, nicht mehr als 500 Arbeiter in Betracht kommen. Der Ausstand in der Nürnberger Blech spielwarenindustric ist durch beiderseitiges Entgegenkommen beigelegt. Die Arbeit wird am Montag wieder ausgenommen. — Falls bis zum 23. Au au st kein Nachgeben seitens der Metallarbeiter erfolgte, sollte nach einem Beschluß des Ausschusses des Kartells der sächsischen Bezirksverbände des Gesamtverbandes Deutscher Metallindustrieller am 23. Aug. die Aussperrung von GO Prozent der gesamten Belegschaft vorgenommen werden. Ties ist zur Gewißheit geworden, nachdem die Metallarbeiterschast Leipzigs bis Mittwoch keinerlei Schritte getan hat, von dem bisher eingenommenen Standpunkt abzugehen. Der Streit in der sächsischen Metallindustrie hat eine Verschärfung erfahren. Die Lage i n der deutschen M e t a l l i n d u st r i e muß als ernst bezeichnet werden. .-uv Verfügung stellen, crsuchm wir, sich unserer Wctzr ack- Mitglieder anzuschließen, um ihre Kenntnisse zu Nutz und Frommen in die Tat umzusetzcn. A d. Bourgeois, Schriftführer der G. F. ö-. Wir freuen uns, daß hier anerkannt wird, jede sachliche Aussprache diene der Aufklärung und Abstellung von Mißständen. Selbstverständlich haben unsere bisherigen Ausführungen einzig und allein diesen Zweck verfolgen wollen. Wir wissen es, wie opferfreudig und unverdrossen unsere Wehrleute bei Bränden bisher ihre Schuldigkeit getan haben und wollen dazu beitragen, daß ihnen diese wackere Gesinnung auch künftig trotz mancher zutage getretenen Uebelständc nicht verloren gehe. Darum ist es erforderlich, daß die vielfach in der Stadt verbreitete Mißstimmung über das System unserer Feuerlöscheinrichtung ourch eine öffentliche Besprechung beseitigt wird. Wer bei neuen Verbesserungsvorschlägen das erste Verdienst für sich in Anspruch nehmen darf, ist uns dabei gleichgültig; Die Hauptsache ist, daß alles Zweckdienliche endlich verwirklicht wird. Vdr allem möchten wir den von den verschiedensten Seiten geäußerten Wunsch nochmals hervorheben, daß mehr eingesessene Gießener der Wehr bci- tretcn. Wer Lust und Befähigung für das schöne Werk der Menschenliebe hat, melde sich zum Eintritt! Wir sind der Uebcrzeugung, daß die. geplante Reform nunmehr rasch und zweckdienlich durchgesührt werde unter Benutzung aller Erfahrungen, die bei den letzten Bränden gewonnen worden sind. , Die zeuerlöscheinrichtungen der Stadt Gießen. Vom Vorstände.der Gießener freiwilligen Feuerwehr erhallen wir zu den bisherigen Veröffentlichungen eine Zuschrift, deren Sachlichkeit sehr anerkennenswert ijt; sie lautet: Infolge der .Kritiken über den Brand der Hofraite des Oeko- nomen Sievers sicht sich der Vorstand der G. F. F. gezwungen, hierzu auch vsfcntlich Stellung zu nehmen. Daß manches noch vcrbcsicrungsbedürftia ist, geben wir unumwunden zu, in erster Linie die Art der Alarmierung. Schon vor zehn Jahren hat der Vorstand von der Stadtverwaltung in einer schriftlichen Eingabe gefordert, daß zirka 25 Feuerwehrleute an einer elektrischen Klingelleitun.g angefchlossen würden, um in kurzer Zeit die erste Hilfe zu leisten. Die Sache scheiterte damals daran, daß zu wenig '-Bürger und Bürgersöhne, denen es eigentlich zuerst zukäme, sich gegenseitig beizustehen, der Freiw. Feuerwehr angehören. Mit anderen Worten, cs mangelt an Leuten, die mehr an einen ständigen Wohnplatz gebunden sind. Zurzeit beginnt die Alarmierung immer noch mit dem Anschlägen der Sturmglocke des Stadtkirchturms und der Wächter ist angewiesen, nicht eher zu beginnen, als bis er Flammen sieht. Unseres Erachtens wäre die Anwendung einer Tampfsirene, vielleicht vom Elektrizitätswerke ans, durchgreifender. Wenn man nun bedenkt, daß die Wehrlcnte auch erst die Unisorm anzieben müssen, einerlei, ob sie schon int Schlafe ober sich von ihrer Wohnung entfernt befinden, alsdann an das Geräte- Hans eilen und von da mit den Löschgeräten auch noch einen Weg wie diesesmal von ca. 8 Minuten zurückzulegen haben, so vergeht eine Viertelstunde, welche denjenigen, die sich in der Nähe befinden oder aus den Wirtschaften direkt dahineilen, doppelt lang erscheint. Die Alarmierung begann vom Stadtkirchturm um 11 Uhr Und um 11,17 Uhr waren vier Strahlrohre im Betrieb. Wenn die Hunderte von müßigen Zuschauern, Mälinlein wie Weiblein, die angrenzende Straße wie eine Mauer besetzt halten, so wird der nurüdenben Wehr das Aufsuchen der Hydranten dadurch nur erschwert. Ein Freilassen der angrenzenden Straßen ist die erste Forderung der Feuerwehr, sonst ist ein übersichtliches und schnelles Eingreifen uinmoglich gemacht. Wie schwierig das Zurnctdrängen der Menschenmassen Sonntag nacht war, davon weiß die Schutzmannschaft mehr zu erzählen. Tas Ablöschen des Brandes wird von so vielen 'Augenzeugen geschildert und kritisiert, denen jede fenerwehrtechnische Meinung abzusprechen ist. Die erste Fracke bei der Feuerwehr heißt: Sind Menschenleben in Gefahr. Wenn nicht, so ist die nächste Aufgabe die, an- grenzende Nachbarhäuser zu schützen. Die brennenden Gebäude, wenn es keine Wohnhäuser sind, kommen erst in zweiter Linie. Ob diese mehr ober iveniger zusammenbrennen, kommt nicht in Frage, denn was das Feuer nicht ruiniert, geht durch das Wasser doch zu Grunde. Aus diesen Gesichtspunkten geht auch hervor, daß die große Leiter erst später Wasser bekam, da die beiden Schlauchlinien nach bem gefährdeten Hanse von Keßler gelegt werden mußten. Auch eine Beruföfenerivehr hätte nicht anders handeln dürfen. Daß die Scitweine zu Grunde gingen lag an der Bauart des Stalles, da sich der Eingang zu den Ställen innerhalb des brennenden Gebäudes befand, und die Türen nicht nach dem Hofe zu gelegen waren. Tie Kühe wurden durch die Feuerwehr unter tatkräftiger Mitwirkung einiger Soldaten und eines Knechtes auS dem brennenden Stalle gerettet. Taß Mißgriffe einzelner Vorkommen ist zu bedauern, ist aber bei den aufregenden Szenen eines so großen Braitdes begreiflich, wenn man in Erwägung zieht, daß der Brand an einem Sonntag abend, wo ja allgemein etwas mehr Alkohol genossen wird, und der Brandherd an einer Straße gelegen war, die alle Kirmeögäste von Wicseck her passieren mußten. Wir wollen nicht verhehlen, daß auch einige unserer Wehrleute Kirmcsgästc waren. Tic mit einem Wasserstrahl Bedachten sollen sich aber auch nicht in Sachen mischen und kommandieren wollen, was sie nichts angeht. Wenn gegenseitig erhitzte Gemüter aneinander geraten, werden solä>e Fälle auch in späteren Zeiten Vorkommen. Wir Feuerwehrleute waren alle mehr oder weniger durckntäßt, von dem Qualm den wir dabei schlucken mußten, gar nicht zu reden. Tie wenigsten haben gesehen, was unsere Stcigermann- schaft in dem verqualmten Gebäude beim Absuchen der Schlafstellen auszuhalten hatte, als es hieß, eS würde noch ein Knecht vermißt, und daraufhin auch wirklich noch ein fest schlafender Knecht aus dem brennenden Gebäude befördert wurde. Tie Einwohner der Stadt Gießen brauchen mit der Tätigkeit ihrer Freiwilligen Feuerwehr nicht so unzufrieden zu sein, ist doch Gießen die einzige hessische Stadt, wo die 23ränbe in den letzten 40 Iak-ren, io lange sich Schreiber dieses erinnern kann, stets durch die Tienstsreudigkeit ihrer Feuerwehr auf ihren Herd beschränkt wurden, und Menschenleben nicht zu beklagen waren Eine jede saMiche Aussprache, dient zur Aufklärung und Abstellung von Mißifanden, nur muß die Angelegenheit in einem Tone gehalten werden, durch welchen den freiwilligen Feuerwehrleuten, welche Zeit, Oleld, Gesundheit und Leben für das Gern unwohl aufs Spiel setzen, ihre gewiß nicht leichte Aufgabe auch noch verleidet wird. Tie Verfasser der verschiedenen Artikel, welche die rbesse- rungen der Löscheinrichtungen in so reichem Maße der Zeitung Aus Stafct und Land. Gießen, 24. August 1911. • • Z u RegierungS bau meistern wurden ernannt die Negiernngsbauführer Ernst Ackermann anS Berga a. d. Elster, Berthold Anton auS Darmstadt, Jos. Bordells aus Mainz, Karl Dürr aus Bockenheim, Jos. Gerlach aus Heldenbergen, Karl Lerch und Ernst Lincke aus Darmstadt, Aug. Metzger auS Langen und Adolf Stoll an6 Gettenau. " Erledigt ist eine mit einem kathol. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu MoSbach, mit der OrganisiendienÜ verbunden ist. DaS Präsentationsrecht steht dem kath. Pfarrer und dem Gemeindevorstand daselbst zu. * * Von der Gendarmerie. Dem Vernehmen nach wird der Kommandeur de8 Hessischen Gendarmeriekorps Freth. v. Normann ivegen geschwächter Gesundheit von seiner Stellung ziirücktreten. AIS sein Nachfolger ist Oberstleiitnant Schmidt auScrsehen. * * Hofspediteure. Die Herren Adolph und Wilh. Lyncker, Inhaber der Firma Adolph Lyncker, bahnamlt. Nollstihrunternehmer hier, wurden vom Groß Herzog zu Hofspcditeuren ernannt. Die Ernennling erfolgte auS Anlaß der jetzt 40jähngen Jnhaberschaft der Familie Lyncker in dem Geschäft. * • Die neue Kinderklinik, die hier errichtet werden soll, wird von der Großhcrzogl. Zentrale für Säuglings» und Mutterschutz errichtet. Der Staat hat für den Neubau den Baiiplatz ziir Verfügung gestellt. * * Die Gießener Kleinkinder sch ule begeht in diesem Jahre das Fest ihres 75 jährigen Bestehens. Die für unsere Bevölkerung segensreiche Einrichtung wurde auf Betreiben des verstorbenen Kirchenrats Dr. Engel seinerzeit von der Loge Ludwig zur Treue begründet, dessen Mitglied und späterer Meister vom Stuhl jener war. Tic Loge spendet alljährlich noch zu Weihnachten zur Erinnerung an Dr. Engel, der einer der populärsten Geistlichen war, die Gießen je besessen hat, eine Gabe an den Kindergarten. * * Geräuschloses Pflaster. Vor der Stadtknaben- schiile ist gestern begonnen worden die Nord-Anlage für geräuschloses Pflaster oorzubereiten, das in SFuiupf- aspha lt von der Firma I. S. Kahlbetzer, Frankfurt a. M.- Köln hergestellt wird. Die Unterbettilng führt die Stadt in eigener Regie aus. * * Wieder ein unschöner Fleck beseitigt. Der tiefe Graben, der gegenüber dem Schlachthof die Nodheiiuer Straße entlang hinzog und die gerade nicht wohlriechenden Abwässer der Schützenstraße zur Lohbach abführen sollte, ist durch die durchgeführte Kanalisation jener Gegend überflüssig geworden. Man ist jetzt dabei, diesen unschönen Fleck durch Zuwerfen zu beseitigen und auf bem so gewonnenen Gelände- streifen den Bürgersteig anzulegen. • • Blühende Kastanienbäume befinden sich zurzeit in der Universitäts-Reitbahn am Brandplatz. * * Vom Kinematog raph wird uns geschrieben: Das neueste Meisterwerk kinernatographischcr Darstcllungskunsl, betitelt „Wbgrünbc II. Serie", also ein Gegenstück zu dem bereits früher in Gießen gezeigten ersten Teil, hatte sich gestern abend eines guten Besuches zu erfreuen. Der Kinematograpl) kennt kein Hindernis mehr, er bietet jetzt nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, er ist als Erhalter wirklicher fünftlid)er Leistungen unentbehrlich geworden. Selbst unsere Schauspicler benutzen eifrig das lebende Bild, um aus dem Spiel berühmter Fachkollegen Anregungen und Belehrung zu schöpfen. „Abgründe" zweiter Teil ist ein derartig geschickt aufgcbautes dramatisches Meisterwerk mit seiner Fülle eindringlicher Wahrheiten, daß wir erschüttert die läuternde Kraft dieser kunstvoll dargestellten Realistik empfinden. Tie be teiligten Künstler, sämtlich Mitglieder einer bedeutenden Kopenhagener Bühne, haben die ihnen gestellten mimischen Anforderungen mit Meister selbst erfüllt. Tie Kunst, seelische Vorgänge durch die Pantomime wicderzugeben, hat überhaupt durch die Kinematographie erst jene Vervollkommnung erfahren, wie sic auf dcr Normalbühne. noch nicht anzutreffcn war. „Abgründe" wird daher in Gießen berechtigtes Aufsehen erregen, zumal auch in technischer Hinsicht etwas Vollkommenes geschaffen wurde. ' Besitzwechsel. Die Firma I. Jttmann hier hat das Fangmannschc Haus, Bahnhofstraße, übernommen. ** Zur Raupenplage. Die Trockenperiode hat die Vermehrung der schädlichen Raupen sehr begünstigt. In vielen Gemarkungen beherrschen sie sämtliche Kohlfelder, so daß die Landwirte diesen Schädlingen ratlos gegenüber» stehen. Erneutes fleißiges Ableseu sowie Verfolgung auf ihrer Wanderung kann Mhilfe schaffen. Zu Tausenden wandern sie nämlich nach ihrer vollständigen Entwicklung den nächststehenden Gebäuden zu, um sich in einem Schlupf- winkel zu verpuppen. Landkreis Gicsten. △ Reiskirchen, 23. Aug. Unser Wasserwerk und die Kanalisation sind fett voriger Woche vollendet und nunmehr in Betrieb gesetzt. Die Arbeiten begannen Mitte Mai. Ter Kostenpunkt beträgt 95000 Mark. Bei dem Bau gab es keine Störung im Verkehr, auch keine Störung an den landwirtschaftlichen Arbeiten. Die Bauleitung, die Kreistechniker Müller führte, arbeitete sehr zur Zufriedenheit der Bewohner. Trotz dcr Trockenheit liefern ldie Quellen täglich 200 Kubikmeter Wasser, während Rets- .irchcu nur 60—Kubikmeter benötigt. T.e Kanalisation hat sich bei den Gewittern vor etwa 4 Wochen gut bewährt. Sämtliche Häuser sind auf Kosten der Gemeinde ange- chlossen. Tie Arbeiten der Was erleitung und der Kanali« ation wurden von dcr Firma Breuer-Höchst a. M. ausge- ührt, Maschiuenhaus und Hochbehälter hat die Firma Schäfer und Lindenstruth-Gießcn erbaut. Aus Anlaß dcr Eröffnung fand eine kleine Feier statt, an der Regierungs- baumcistcr Knöll-Gießcn, KreiStechniler Müller-Gießen und der Ortsvorstand teilnahmen. A Ettingshausen, 23. Aug. DaS Fe l d b er ein ig« ungSoerfahren ist seit vorigem Jahre im Gange. Gestern ivlirdcn luicoer für ctwa 12 000 Mk. Drainierungsarbeiten vergeben, und zivav fast sämtlich au hiesige Arbeiter, so daß daS meiste Gelb im Dorf bleibt. Bei diesen Arbeiten handelt eS sich um die Entivässerllng deS Feldes der Gcinarkung Harbach. — Dcr durch lmsere Gemarkung fließende Esch erS- bach ist unterhalb des Dorfes reguliert und gerade gelegt ivorben. Leider mußten dabei die alten Weidenbüsche und Bäume fallen: dcr neue Wasserlauf ist bäum- und strauchloS. Um dcr Fulternot etwas 311 steuern, ließ die Forstbehörde heilte die Einwohner in den Wald bestellen. An die zahl» reich erschienenen Leute wurden die Grasplätze zuni Abmähen verteilt, und bald sah man die Leute mit Wagen und Karren das ßhci§ nach Hause bringen. O p v c n r 0 d , 23. Aug. Gestern begann dieErrichkung unserer Wasserleitung unter Leitung dcr Kulturinspektion! Gießen. Tic Quellen liegen oberhalb des Dorfes, das Maschinen- haus kommt dabei, der Hochbehälter auf dm gegenüberliegenden Berg zu sichen. Tic Leitung baut die Firma Oltsch-Zweibrücken .und das Maschinenbaus Bauunternehmer Schcpp-Burkhardsfelden, Kreis Alsselv. A Nieder - Ohmen , 23. Aug. Wie häufig die Funken aus der Lokomotive die gänzlich ausgedörrten Böschungen des Bahndamms in Brand setzen, zeigen die ungcmciii zahlreichen Brandstellen am Bahndamm zwischen hier und Alsfeld, lieber dreißig solcher abgebrannten Plätze werden auf dieser Strecke bemerkbar. Manchmal sind auch die den Damm abschließenden Fichtenhecken an- gebraunt, einmal hat sich die Brandstelle sogar in unmittelbarer Nähe einer Waldecke befunden. Getreide kann jetzt nicht niehr durch Lokomotivfunken angczündet werden, da die Felder vollständig geräumt sind. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 23. Aug. Unter einem Transport von 58 Schlachtschweinen, der gestern abend auS Nord« deutschland auf bem hiesigen Bahnhof eintraf und für die Wurslsabrik von Duchardt bestimmt mar, wurde die M aul- 11 nt) Klauenseuche festgestellt. Ein Tier war bereits auf dem Transport au der Seiiche eingegangcn. Da die Schweine schon nach dein Schlachthof verbracht waren, mußte der ganze Betrieb desinfiziert werden. Die Bahnhofstraße wurde für den Verkehr von Klauenvieh gesperrt und die übrigen Vor- fichlömaßregelu gegen Wciterverbreitirng der Seuche getroffen. Die Schweine sollen 011S einem verseuchten Gebiet stammen. Kreis Schotten. --- Lau bach, 23. Aug. Ein stattlicher Neullaü erhebt sich eben im Garten des Gräflichen Johann- Friedrichs-Stifts, dicht am alten Haus. Er soll jclbstzahlenden Alten, Einsamen, Pflegebedürftigen ein freundliches und doch nicht teures Heim bieten. Der eine Stock ist für männliche, der andere für weibliche Bewohiic^ beftimmt. Die Eröffnung soll noch in diesem Herbst stattfinden. Der Bau selbst wird aus eigenen Mitteln des Stifts' errichtet, für die innere Einrichtung hofft man auf die Hilfe von Wohltätern. Die leitende Schwester Magdalene Germann ist gern fiu jeder Auskunft bereit, nimmt auch mit Dank jede Gabe entgegen, ebenso Pfarrer Nelwl. Kreis Friedberg. L. Bad-Nauheim, 23. Ang. Die Erweitern n g s a r b e i t e n int Stadthause sind nun int Innern beendet, der äußere Anstrich wird in der nächsten Zeit erfolgen. In dem Stadthause bleibt Bürgermeisterei, Orts- gendjt, Standesamt usw. während in das Erdgeschoß neu die Stadtkasse kommt. Sie war seither im einige hundert- Fahre alten Rathause untergebracht. In das Rathaus wird die Gewerbeschule ein^iehen. x Bad-Nauheim, 23. Aug. Der Lndwigstagj wird hier am Freitag von der Kurverwaltung wieder in der seit vielen Jahren üblichen Weise festlich begangen. Nachmittags finoet Festkonzert aus der Terrasse statt. Abcitds wird bei einigermaßen günstiger Witterung eine Illumination der Terrasse und des Kurhauses und im Konzerthaus ein Ball mit Blumenwalzer veranstaltet. — Dorheim, 23. Aug. Mit Bezug auf die in Nr. 191 b. Bl. enthaltenen Mittciliutgeit über bic Person des Burgett ineisters Schudt teilt uns dieser mit, daß die Eingaben unrichtig seien. Starkenburg und Nhcinhefsen. M. Offenbach, 24, Aug. (Prio.-Tel.) DaS drei Jahre alte Söhncheu des Fabrikanten Welpert stürzte gestern nachmittag vom Balkon des Hauses Bettinastraße 46, 2. Stock, und erlitt einen Schädelbruch. Herite morgen ist daS Kind gestorben. w. Schornsheim, 23. Aug. 60 Personen, die an einer goldenen Hochzeit teilgenommen hatten, erkrankten unter heftigen Schmerzen. Ein Arzt stellte VergiftungS- erscheinungen fest, die auf den Genuß einer Speise zurück- zliführcn waren. Es imirbcn sofort Gegenmittel angewendet.- Die Erkrankten sind außer Gefahr. Neu-Isenburg, 23. Aug. Der Arbeiter Gustav' Heilbronn, der in der Nacht zum 18. Juli seine Frau bei Sprendlingen angeblich aus Versehen erstochen hat, hat gestern ein Gest ä n d n i s abgelegt, in bem er zugibt, seine Frau im Zorn deshalb erstochen zu .haben, weil sie ihm nicht ausreichend zu Willen gewesen sei. ch. Bingen, 23. Aug. Heute fand hier eine Milchhandler- versammluitg statt, in der der Preis für den Liter Milch auf 2 4 Pfennig festgesetzt wurde. Die Erhöhmtg tritt am 1. Sep^ fernher in Kraft. Die Erhöhung wurde mit dem Futtermangel und der Milchpreiscrhöhung durch die Produzenten begründet. Hessen-Nassau. * Naunheim, 23. Aug. In unserer Gemeinde ist die Maul- und Klauenseuche eingezogen und beherrscht bereits neun Gehöfte. Nach Meinung unserer Landwirte steht das Auftreten der Seuche mit ihrem s2luf* treten in der nahen Stadt Wetzlar int Zusammenhang, sic wurde gewiß durch Handelsleute zugetragen. = Wilsbach, 23. Aug. Wilsbach ist in feiner Bewohner- und Häuf erzähl immer mehr zurückgegangen, da die Industrie fehlt und wir von jeglichem Verkehr abgeschlossen sind. Der beschlossene Schulhausncubau ist abermals zurückgestellt worden, obgleich Pfarrerwohnung und Schulsaal unter einem Dache vereinigt find. In geziemend in Kenntnis zu setzen. D /• Die studentische Retormverbindung „Adelphia Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre lieben Philister, Ehrenphilister, Inaktiven und auswärtigen Mitglieder von dem am 20. August in Frankfurt a. M. erfolgten Ableben ihres lieben auswärtigen Mitgliedes Herrn Wilhelm Bär Assistent Allen denen, die uns während der langen Krankheit und bei der Beerdigung unserer lieben Mutter tröst- und hilfreich zur Seite standen, insbesondere dem Herrn Pfarrer, der Krankenschwester und für die zahlreichen Blumenspendcn sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. [06852 Staufenberg, 24. August 1911. Familie Gerhard „ Richm, Mainz. Kleine GogcstfironlL eppt worden. Blockstraße 12 06856 Plocketraße 12 Kinematograph Bahnhofstraße 54. 106850) Bahnhofstraße 54. vüchertisch. _ Auf der Hygiene-AuSstellung in Dresden fiat sich die Lnffee-HandclSgesellschast in Bremen cm schönes ttastechauS errichte!. daS sie in rnem sehr geschmackvollen Werkten des näheren darstellt DaS sein auSgeführte Heft erhalt euren besonderen Reiz durch ben Artikel „Tie Förderung deS Svorts durch .AubhLuser" von Heymel, sowie bic vornehme TruckauS- stattung. — In Bielefeld ist beim dortigen zweiten Hataillon des Infanterie Regiments Nr. 55 die Ruhr ausgebrochcn. SiebenMann imtrden inS Lazarett geschafft. Die lkrank- beit ist aus dem Sennelager eingeschleppt worben. Amtlicher Wetterbericht. WetterauSlickte» in Hessen am Freitag, den 25. Ang. 1911 Trüb, Regeniälle, kühl. mit Brat vernichtet radikal Rademachers Goldgeist eohQtxt. Nr. 75168. Geruch-a. ferbloi. Sleltctte Lchwemmttcin - Fabrik auß. 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Strafkammer, der llanbnhrt Heinrich S chaad von Dornb'im wegen Vergehen? 1 «egen das R e i chs v iehseu chen g efetz verurteilt. sdnuö haße den Ausbruch der Klauenseuche in feinem stall bei dem kreisoeterinöramt nicht angezeigt, auch die M ilchl t e ferung »ach auswärts sorlge'eyt und geeignete TeSinfeklionSmannahmen unterlassen. Als schließlich in seinem Stall plöhlich «ne Sud verendete, wurde der Sachverhalt entdeckt und Anklage erhobtn Das Schönengerickn hatte daraufhin den Landwirt zu zwei Tagen «efängnis verurteilt In der auf Beranlaisung des S-reiSamts von der Staatsanwaltschaft erzielten B.rin'ungüverlxindlung wurde xchaad im Hinblick auf d,e Gemcingriahrlichkeit seiner Hand- bmgSweise zu drei Woche n Wfiangnu perurtedt. früherer Zeit verwaltete der Ortspfarrer gleichzeitig das -Mlamt Bon 1W9 bis 1899 war die Pfarrer aumebebrn •mJb WUsbach war Filiale von Erba. Mit 1900 ist Wils- bgcf; obgleich es nur 300 Seelen zählt, wieder eine selb ständige Psarret Bei der erfolgten GrundbuckSrequlicrun mürbe der Schulsaal der Zioilgemeinbe zugesprochen, es nrub daher ein Psarr- oder Sck,ulhaus gebaut werben Letzte ffein Lösegeld für die Befreiung Richters. Konstantinopel, 24 Aug Ter st ommandeur vvnstoOiM teilt mit. Richter bade erNan, er sei einige Tage in der .läge brr stloster» Sparvos untergedracht gewesen und sei dann in den griechischen Töriern SÄifcIar und ftnrapunor verborgen ge- lern nackö sei c: < Qkciuf gebracht und dann frei gelassen worden. das Mädchen zu erdrosseln und beging dann Selbstmord durch Erbarmen Ta-.? Mädchen liegt bewußtlos im Krankenhaus baulicher. 3n Kriovoljan in Kroatien, etwa eine Stunde von der südsteicrifchen Stadt Friedenau, wurde ein Todesfall durch Cholera und vier weitere Erkrankungen an Eholcra afiatica bakteriologisch icngcnclU. 'S'mLZ m,t$ßQ0en unb RotXts Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Maul- unb Klauenseuche in Utphe. Unter dem Viehbestände deS Pachters Jakobi in Utphe ist die Maul- und Klauen,euwe au»- gebrochen. Es wird daher ein Sperrbezirk gcbiQxt, welcher das ganze Gebiet des Ortes und der Gemarkung lltvbe umfaßt. Für diesen Sperrbezirk und das verseuchte Ge- höft finden die in unserer Bekanntmachung vom 17. August l. I. (Krci-blatt Nr 64) angcordnelen Maßnahmen Anwendung. In bad bestehende BeobachtengSgebiet werden die Okmanbet Trat*. Horloff, Inheiden, Steinheim und Rod heim mit Hof^Sratz em- bC>°(?ie6cii, ben 24 Auaust 1911.__ Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Ufinger. /n t k so lautet das Urteil der Besucher Ganz Hervorrageno I Uber unser diesmal Programm Die Opfer te Alkohols. Ein künstlerisches Drama von Path£ frfcre*. Wie nicht anders zu erwarten,, bat dieser großartige Qum mit seinem sein stilisierten Aufbau m Handlung und Sviel auch in Giehen die beite »lutiiabme gefunden. K iin 'Nen sch szemerung gebt mit ineiiierhaner Dar>tellungSkiinit Van” Krrfür bürgt auch schon der Name der Firma, die ibn berauSbrachte. Keine Sensation, sondern ein soziales Wrama von '!?nidlichem Wen, bei dessen äviel die Künstler stch ernchtlich^bemubt baden, ibr bestes Können in den Dienst einer guten ^acuc au neuen. Die geschickteste ,>eder kann dieses Erzeugnis der Lichtbild tunst nicht genügend beschreiben, man must cd «eben. VormbrungSdauer dieses Films 1 Stunde. AiMdk« die hcmrrMndci! Program-Nmamkni. Ihr Jugendfreund Ein Drama auS dem Leben. Ein ineisterbasteS Sviel deS benlhmten Berliner Schauspielers W. Schmidthäßler. Moritz als Dieb Eine tolle Humoreske, von unserem beliebten Moriv-Darsteller Herrn Prinee gespielt. Ein böser Traum Hervorragendes Drama. Außerordentlich spannend vom An sang bis ;um Ende. sowie die übrigen Xummern. Nur noch heute u.morgen Extra-Einlage Oer größte 5chlager der 5aison! Abgründe II. Serie Großes SenfationSdrama in 2 Akten von Urban Gab, 900 m Iona Reit: Gegenwart. Ort: Teils im Gebirge, teils in y* der Großstadt. Abgründe" ist ein kühnes Wagnis der Kinematographie, ü'on wundersamem, dramatischem Aufbau und von erlesenen Kräften erster Theater gespielt, ein echtes Kunstwerk, wie eS in dieser Vollendung seit Gründung deS lebenden BildeS noch nicht geboten wurde. Sowie das weitere Elite Programm! Bon Sonntag, den 27. August, bis einschl. Sonntag, den Sefteuretien Euler, örnnmitw b, Großes Preiskegeln! bau. wozu fämtl. Freunde dieses Svorts eingeladen sind. Bahn ist geöffn.: an Wochentagen ab 7 Ubr abdS., Sonntags v. 3Ubr nachm. ab. Biograph lolil-taertal Wegen erfolgten Ablebens unseres Herrn Sonneborn geben wir unsere Ladengeschäfte auf. Unsere Warenvorräte werden deshalb zu jedem annehmbaren Preise ausverkauft. Kuder & Sonneborn Neuenweg 17 Giessen Marktstrasse 25 Reinigt d. Kopfhiatron Schuppen, befördert d. Hftirwuche, verhüt. Zuzug v. 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Wir machen Sie, soweit Ihre Gemeinden iu einem bft ge- bildeten Beobachtunasgebiete gehören, auf vorstehende Bekanntmachung ganz besonders aufmerksam, eie wollen die erlassenen Anordnungen ortsüblich bekannt machen lassen und aufeetbot die Viehhändler, die in Ihren Gemeinden wohnen, schriftlich ober xu Protokoll noch besonders auf diese Vorschriften Hinweisen. Gleichzeitig verweisen wir die LrlSpolizeibehörden auf da» Ausschreiben Großh. Ministeriums des Innern vom 15. Auaust 1902 Amtsblatt Nr. IS Nach den Vorschriften dieses «umschreibens, insbesondere nach Aificr 1 t^felbst 'st »u verfahren, sobald in einer Gemeinde ein Fall von Maul- und Liauensvtche ieftgefidlt wird. Tie Mitteilungen an den zuständigm KreiS- veterinärarzt haben telephonisch oder telegraphisch w. Großherzogliche- Kreisamt Gießen. ________________Dr. Ufinget. " Bekanntma chung. Betr.: Maul- unb Klauenseuche auf der Pulvermühle zu Gießen Ta5 in unserer Lekannnnachung vom 16. l Mts. Gießener Anzeiger Nr 192» gebildete Beobachtungsgebiet und die dort erwähnten Anordnungen werden wegen Erlöschens der Seuche hiermit aufgehoben. Gießen, ben 23. Auguu 1911. Ürroßherzogliches Kreisamt Gießen. L I. B.: Langerman», begann bieffrri*. .tunn k«, ,U|t ?ll9; Wie häufig d? ÄIi4au59(böntt- } b sttzcn, zeigen bi ! eilen am Bahndaw« I m solcher abgebrannten ! oemertbar. Manchmal senden Fichtenhechn ar. 'stelle sogar in unmittd.ll en. Getreide kann jeuV angezsmdet werden, h l ach. Unter einem Tranipod I gestern abend and Nord. « chos eintras und für bit |1 war, wurde die SJloubH Gin Tier war bereite oc gangen. Da die Schweifst waren, mußte der ganjt Bahnhofstraße wurde ii Tt und die übrigen Bo:- hing der Seuche gelrofir. rskuchten Gebiet ftainme-. en. stattlicher Neubar z Gräflichen Johanr- m alten yan« Gr soll , Pflegebeditch/M m 5 Heim bieten. Der eint e für weMHr %too\T!n'- ch in diesem WN-j igenen Mitteln des 3nit: e ia hofft man ans die HM chwester Magdalene M, nimmt auch imt Tat -er Nebel. 6$tg. Die Erweite- use sind nun im 5nnr. d m der nächsten 3«t» ,bt Biirgermetlteret t.^ nd in das ErdgesW n« seither im einige Hund» jjt. In das Ralhaus w. •esr»» «tteruM ci« SS ui» im M'*»1 sä ®-iii,,no,i 'mmen niftni’S- )lrzt stellte Set i n@cmlB m eNng^ ort ©egennnttei r’l? I Arbeiter Äi seines-E e fand Setzlar betrage" . & MW ^ache j Eltern die ihre Kinder lieb haben sorgen besonders für einen der Ferm des Fußes entsprechenden Stiefel. Diese, hygienischen der Plastik des Fußes entsprechenden Fassons erhalten Sie in bester Qualität bei billigstem Preis im Schuhhaus Wolff, Giessen Seltersweg 19 06847 KMen-Pcnsmiit koetWulc, MW a. M. I Privatreal- u. Handelsschule, erteilt Einjährigcn-Zcugnis. Gute Vervstegung und Aussicht. Sorgf. llcbcrivadninn der Schularbeiten. Pensionspreis in kl. ScQiitgclö 900 —louo 'DL Hroip. durch d. 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