um bis des den mit Nr. 65 ®an® »e *»*«#*«*• M ******* Uetecttuäte - Bucfr- «n> €tetnfrtudmk 8t Bane«, Lietzen. Tie Abstimmung über die Resolution Graef wird zur dritten Lesung z u r ü ck g c st e l l t. Abg. Baßerrnann (9?ofl.)' »eteBrwti ^aeUIcnBiatter* ®eö>e» <*» Bn^rifler* rtmnni ®öd)entltd) betgelegt. Bal *Hr»tsblaD tto M» 8reb Bietzen* »roetmal •dd)enthd> De. .lanöölrtldfattlldKi M* frage»* etldjcmen menatiufc tieeuneL mb. Deutscher Reichstag. 149 Sitzung. Donnerstag, 16. März- Am BundeSratStisch: Delbrück. .... Präsident Graf Schwerin.Lowitz eröffnet die Sitzung 1 Uhr 20 Minuten. Der Etat des Reichsamfs des Innern. (Fünfter Tag.) Redaktton. ExpedMo» en> Trnrferet! ®<8t* ffrraB» 1. 6rpebttwn an> vertag > C4W U* SttixiftüMue^Lll. Tel.-Adr^ Anzeiger« retze» Abo PftBr. b. Rickjtliosen (ßonf.): Im vorigen Jahre standen wir unter dem Eindruck des traurigen Unglücksfalles unseres Mitgliedes Dr. Delbrück. Eine besondere Reichsanstalt balten wir nicht für erforderlich. Es albt Reicksanstalien genug Dagegen sind wir gern bereit, alle Mittel zu bewilligen, die das Reichsamt des Innern zur Herbeiführung einer internationalen Organisation des gesamten Luftschiffahrtswesens für erforderlich halten sollte. (SBeifoIL) Staatssekretär Dr. Delbrück: Die Parteien waren darüber einig, das; eine Zentralstelle für die Förderung der Luftsckiffahrt notwendig sei, dagegen gingen die Ansichten über den Umfang und die Ausgaben der Zentralstelle weit auseinander. Ein fester Lrganisations- plan ist inzwischen ausgearbeitet und mir vorgelegt worden, doch läßt sich ein endgültiger Beschluß setzt noch nicht fasten. Daß eine Reichsanstalt notwendig iit, halte ich nicht für wahrscheinlich. Ich glaube, daß eine Verständigung der Interessenten und Förderer bin reichen wird, um die Sache in anständiger Weise vorwärtszubringen und das; nur in Frage kommen könnte, daß das Reich eventuell Beiträge für alle oder für bestimmte Aufgaben zu leisten hätte. Im übrigen stimmen wir darin mit dem Vorredner überein, daß wir alles tun müssen, um zu verhindern, daß Deutschland auf dem Gebiete der Aviatik vom Ausland überflügelt wird. (Beifall.) Abg. Dr. T röscher (Kons.) begründet eine Resolution, um schleunige Herbeiführung einer Vereinbarung der deutschen Ostseeuferstaaten über gemeinsame polizeiliche Vorschriften zur Regelung der d e u t s che n O st se e k ü st e n f i s ch e r e i und zum Schuhe des Fischbestandes an der deutschen Ostseckiiste sowie über eine zweckmäßige Gestaltung der Fischereiaufsicht, ferner auf Vereinbarung eines internationalen Abkommens über die Befischung der Ostsee unter sämtlichen Ostsceuferstaaten. Der Redner verweist auf den Niedergang der Küstenfischerei an der Ostsee, den nur eine ^enderung der Fischereigeschgebung aufhalten könne. bespricht die Fortschritte in der Aviat i k. Das Reichsamt Innern sollte biefe Bestrebungen unterstützen und sich durch metallischen Beigeschmack nicht abhaltcn lassen. Wie steht es der Ausführung der im vorigen Jahre angenommenen Resolution 'auf Errichtung einer Reichsanstalt für Luftschifffahrt? Abg. Metzger (Soz.): Wir stiminen der Resolution zu. Freilich bei der.Rede Dr. Hahns kam wieder der agrarische Pferdefuß zum Vorschein. Die Resolution wird einstimmig angenommen. Abg. Dr. Dahlem (Zentr.) führt Beschwerde über die .Handhabung des preußischen Reblausgesetzes. In den Reblauskommissionen sitzen Leute, die keinerlei Verständnis haben, Die kaum aus der Schule heraus sind. Einige Leute werden reich entschädigt, andere verkommen in Not. Abg. b. Kaphengst (Kons.) begründet eine Resolution, wonach die Landesregierungen dem Verein für soziale innere Kolonisation Deutschlands zum Zwecke der Fürsorge für vorübergehend Arbeitsloie nachhaltige Förderung und Unterstützung zuteil werden lasten sollen. Leider ist das Land jetzt auf ausländische Arbeiter angewiesen. so daß Hunderte von Millionen ins Ausland geschleppt werden. Taufende von Arbeitslosen belasten in den Städten den Stadtsäckel. Die Asvle sind überfüllt, ebenso die Kaschemmen, und die Zahl der Verbrechen steigt. Da gilt cs bei Zeiten einzugreifen. Tiefe Leute müsten wieder für die ehrlich? Arbeit gewonnen werden. Dann können wir uns im Frieden aus den Oedländereien eine neue Provinz erobern. Diese Fürsorge ist notwendiger als nach dem Nordpol zu fliegen. (Beifall.) Da oben ist verteufelt wenig zu holen. Fröhliche Gesichter deutscher Arbeiter, denen wir geholfen haben, sind mir mehr wert als eine Metze afrikanischer Diamanten. Ich denke nicht daran, die Arbeiter der Städte wieder aufs Land zu lotsen: aber eine Verbindung von Stadt und Land soll hergestcllt werden. Die Städter sollen zur Natur zurückkehren. Es handelt sich hier um keine politische Frage. Die Preste aller Parteien hat sich auf meine Seite gestellt. Auch eine Mainbrücke des Verständnisses zwischen Stadt und Land soll hergestellt werden. Tragen Sie alle Bausteine heran. (Beifall.) Abg. Baßermann (Natl.) äußert sich eingehend zu dieser Frage. Seine Ausführungen sind im einzelnen, da der Redner von seinem Platze aus spricht und daher der Journalistentribüne den Rücken zuwendet, auf dieser nur mühsam und stückweise zu verstehen. Er erklärt die Zustimmung seiner Parteifreunde zur Resolution. Der Vorredner hat vom Standpunkt des flachen Landes gesprochen, aber auch die Stadtverwaltungen können an dieser Frage nicht mehr vorbei- neben. Ter Redner nimmt u. a. Bezug auf das Vorgehen der MannheimerStadtverwaltung. Die vielseitige Tätigkeit der Zentral st elle für Bolkswohlfahrt zum Besten der unbemittelten Volkskreise kann mit Recht unsere Beachtung verlangen. An Anerkennung hat es der Zentralstelle nicht gefehlt. Aber wertvoller ist schließlich noch die finanzielle Förderung. Darum sollte das Reichsamt sich gegen eine mäßige Erhöhung des Zuschustes nicht sträuben. Ich appelliere an sein wohlwollendes Herz. (Beifall.) Staatssekretär Dr. Delbrück: Ich bin der Letzte, der nicht anerkennt, daß die Zahlstelle wichtige Dienste geleistet hat und noch weiter leisten kann. Aber die meisten Zuwendungen haben keine Erhöhung erfahren, sondern sind noch herabgesetzt worden, weil ich dem Staatssekretär darin Recht geben mutz daß auf allen Gebieten eine gewisse Sparsamkeit 1 erforderlich ist, wenn wir mit unseren Finanzen endgültig in ! Ordnung kommen wollen. Man kann da nicht einzelne Unternehmungen herausgreifen und bester dotieren. Icki bui gern bereit, im nächsten Jabre auf seine Erhöhung ^u'. 4 Provinzial-AuSschuß der Provinz Oberhessen. 3 bo. zu Vilbel. Bei der Ge- zur 4 4 4 4 tc bc Siu b b bi bt Gießen, 15. März. Dr. Usinger als Vorsitzender ArUvesend: Provinzialdirektor und 6 ordentliche Mitglieder. Anfang 9, .Ende V/s Uhr. 1. Gemeindcr atswahl 100 000 Einwohnern, ist seit 1905 von 41 auf 4/ gestiegen. Zu diesen 47 Großstädten, die insgesamt 13 709 863 Einwohner oder 21,12 v. H. der gesamten Reichsbevölkerung zählen, ist nod) eine Ländgemerndc mit mehr als 100 000 Einwohnern hinzugetreten, nämlich Hamborn mit 101 718 Einwohnern. , um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. w um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; daraus sakramentalische Bruderschafts-Andacht. Dienstag und Freitag abend um 61/, Uhr ist Fastenandacht. bo. bo. । bo. Lest. 61 F" 3 1 S'j.tzchr '4 tzni 4 tzpa 3*/,Iüt 4 T 4 bc 4 bi Märkte. [] Marburg, 16. März. Auf dem heutigen Frühjahrs. Pferde markt standen insgesamt 204 Pkerde und Johlen zum Verkauf. Ter Handel ging lebhaft. i\'M 4 bo. 5 bo. 4 bo. 4 bo. *V «• 4 bo, r»j, to. bo. bo. bo. fu 4 b0< L k %b4 heil. Beicht. Sonntag den 19. März, 3. Fasten-Sonntag: Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. w um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe. Nit Sranffi fabi/fy bo. Mtii Mnitq, •^onnfiäbt _ Banti. •tUlfdit : w <01 *Wonio,( Tttsdner Wn« «I'ndihü, dtoiiii. j «Uitlo.y JitUlbld,, Soilb, ],$ Älmbtrs O«Ö..Un9; ppani U-Kr.b Rildjt wub. iß ÄL k 9- I hcßisch bo. ' pflegen erfahrene Herren nicht ohne eine Schachtel Wybert-Tabletten zu gehen. Wer zu Erkältung neigt, hat kein besseres Mittel, um Husten und Heiserkeit, die durch die Anstrengung der Stimme meist noch befördert wird, rasch und gründlich zu vertreiben. Die Schachtel mit nahezu 400 Tabletten kostet in allen Apotheken nur 1 Mk. Iss’/» Depot in Giobscn: Pelikan-Apotheke, Kreuz 2. 1/7 c i Tfc'A R TF Kl in jeder beliebigen Schn Hart und Kartonsortt, _____ sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu. mäßigen Preisen die BrühPsche Univ.-Druckend blj.Ley. Fr 3 Lch V- k bi « 3 Port MoiMörelnrrWnngen de? Ne^cheS^dder^N Mmde?staÄes macherk? Nach dieser Richtung hat Herr Oeser vollständig neue Perspektiven eröffnet. Es wäre zu erwägen, ob man beispielsweise elektrische Betriebe, die in eine Fülle von öffentlichen Interessen eingreifen, aus der Hand der Private» in die des Staates legt. (Sehr richtig! links.) Ob das aber durchzuführen ist. ist eine zweite Frage, auf die ich heute kerne Antwort geben kann. Ferner konnte man sich dadurch gegen monopolistische Auswüchse schützen, daß man derartige Anlagen konzessionSpflich- tig macht. Zahlreiche Kommunen haben schon Monopole auf dem Gebiete der Elektrizitätserzeugung und Verwendung geschaffen. _ Man schreib,, auch von seilen der Kommunalverwaltung eine Prüfung der Installateure vor, so daß für die technische Zuverlässigkert die notigen Garantien gegeben sind. Soweit die Benutzung von Wegeanlagen in Betracht kommt, sind die Kam. ntunen und der Staat sehr wohl in der Lage, Ausnahmen zu machen, die den Mittelstandsunternehmungen eine gewiffe Freiheit sichern. Die ReichSgesetzgebung müßte in Bewegung gesetzt werden, wenn wir zu einer grundsätzlichen Umgestaltung des Gewerberechtk oder zu einem Elek - trizitätSmonopol kommen würden. Auf dem Gebiete des Wegerechts könnte man den Unternehmern noch die Verpflichtung auferlegen, für die Benutzung der Wege gewisse Abgaben zu leisten. Mg. Wallenborn (Zentt.) dankt für die Unterstützung deS Deutsche« PomologenvereinS. - V V Abg. Dove (Vp.)^ ' a . _■ Ich habe vorhin Herrn Kaphengst zugefiimmt. Run glaubte Dr. Hahn vorhin, er müsse sich revanchieren und Herrn Dr. Oeser zustimmen. Dr. Oeser denkt nicht im entferntesten daran, mit der Gewerbefreiheit aufzurämnen. Auch auf dem Boden des bestehenden Rechts ist eS möglich, Ausschreitungen entgegenzutreten. Die Kartellfrage ist außerordentlich schwierig. Wir wissen ja, daß Dr. Spahn ein Kartellgesetz im Tischkasten liegen hat. Ich kenne es nicht, aber mißbillige es. (Heiterkeit.) _S)ie Bedenken des Staatssekretärs gegen die Zentralstelle für die Textilindustrie sind berechtigt. Es ist doch schon sehr viel auf diesem Gebiete von den Landesregierungen und von der Industrie selbst geschehen. Auch das Materialprüfungsamt in Gr.-Lichterfelde arbeitet sehr gut. Man mag einen Erweiterungsbau machen, soll aber keine neue Stelle schaffen. Eine Zentralisation auf diesem Gebiete in Hamburg ober Berlin ist gar nicht wünschenswert. Die bisherigen Institutionen reichen aus. Wir brauche» doch nicht gleich jeder Anregung, die ei» erfindungsreicher Kops in eine Resolution kleidet, nachgehen. (Beifall.) steckungsgesahr und der abschüssigen, stark wasserhaltrgen Lage des Hofgeländes erließ das Grotzh. Kreisamt Büdingen einen Polizeibefehl gegen den derzeitigen Pächter, in dem die Einfriedigung des gesamten Geländes, auf dem Tierkadaver verscharrt nwrden waren, verlangt, der Weidegang der Tiere untersagt und noch eine Anzahl sanitätspolizeilicher Vorschriften getroffen wurde. Der Vertreter des Pächters erhob dagegen Rekurs an den Prouinzial-Ausschuß, indem er nachzuweisen suchte, daß einmal nicht bennesen sei, daß weitere Falle von Milzbrand, ittsbesonüere in dem letzten halben Jahr, vorgekommen seien, außerdem aber auch die getroffenen Anordnungen zu weit gingen. Der Provinzial- Ausschuß verwarf die eingelegte Berufung kostenpflichtig. 3. Klage des Ortsarmenverbandes Berlin gegen den Landarmenverband Gießen wegen Unterstützung des G. Rosolowski. Rvsolowskr erschien int Juli 1909 auf dem hiesigen Polizeiamt und bezichtigte sich selbst eines in Berlin ausgcführten Diebstahls. Er wurde festgenommen, nach Berlin verbracht, widerrief dort in der Hauptverhandlung sein Geständnis und fand schließlich nach ärztlicher Untersuchung Ausnahme in der Irrenanstalt Herzberge, wo er ein Vierteljahr verpflegt wurde. Der Ortsarmenverband Berlin her langte Rückerstattung der entstandenen Kosten von dem Landarmenverband Gießen, weil die Hilssbedürftigleit in Gießen hervorgetreten sei. Auf die Weigerung Gießens kam es zur Klage. Berlin erbrachte dann noch ein ärztliches Zeugnis, wonach der Unterstützte an zeitweise stärkeren geistigen Störungen leidet, infolge deren er fick) u. a. der Ausführung von Straftaten bezichtigt. Diese Zustände seien als Geisteskrankheit aufzufassen und erforderten An- statts'oehandlung. Gemäß 8 30 b, Satz 2 des llnlerstützungs- Wohnsitz-Gesetzes mußte der Provinzial-Ausschuß heute der Klage stattgeben. meinderatswahl am 20. September 1910 erhielt der letzte Ge- wähtte 439 Stimmen, der Nächsthöchste 393. Gegen die Wahl erhob H. Fink folgende Einwendungen: 1. eine Person habe gewählt, obwohl sie nicht im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sei, 2. nach Ablauf der Mahlzeit hätten noch 17 Personen gewählt, 3. von etwa 7 Uyr abends ab seien die Aufgänge zum Wahllokal so von Anhängern der sozialdemokratischen Partei /besetzt gewesen, daß die Angehörigen, der bürgerlichen Partei verhindert worden seien, zu wählen, 4. der Bürgermeister habe 'die Wahlzeit ohne Einvernehmen mit dem Gemeinderat feft- Igesetzt. Zwei weitere Reklamationsgründe wurden heule zuruckgenom-- men. Der Ar eis aus schuß des Kreises Friedberg wies die Einwendungen als unbegründet zurück und stellte dabei fest: zu 1. und 2. Die Einwendungen zu 1. sind ganz, die zu 2. zum Teil begründet. Da aber der letzte Gewählte noch 47 Stimmen mehr erhalten hat, wie der Nächsthöchste, so sind hie 8 un- giltigen Stimmen (es hatten nur 7, keine 17. Personen nad) 8 Uhr abgestimmt) ohne Einfluß aus die Wahl gewesen. Zn 3. ,Einmal sind keine Namen von solchen Wählern genannt, die durch das Gedränge von der Ausübung ihres Wahlrechts zurück- gehalten worden sind. Dann aber stand cs den Wählern tret, ihr Wahlrecht zu einer früheren Stunde auszuüben. Zu 4. Es besteht keine gesetzlicl)e Bestimmung, das; der Gemeinderat bei der Bestimmung der Wahlzeit gehört werben muß. Wenn auch das Verfahren des Bürgermeisters mit der Wahlanlettung nicht jübereinstimmt, so kann doch daraus ein Reklamattonsgrund nicht hergeleitet werden. Uebrigens habe diese Einwendung, da nachträglich vorgebracht, außer Bettacht zu bleiben. In der Rekursschrift an den Provinzialausschuß wiederholte Fink die vorgebradsten Gründe. Er behauvtete insbesondere, daß 130 Wähler der bürgerlichen Partei nicht gewählt hätten, weil sie durch die Sperrung der Treppe und die Angst vor den Sozialdemokraten davon abgehalten worden seien. In der fauligen Verhandlung erklärte der als Zeuge vernommene Bürgermeister, haß allerdings von V-7—8 Uhr ein ungewöhnlicher Andrang 'geherrscht habe. Es komme kurz nach 6 Ufa ein Arbeiterzug von Frankfurt, und in der fraglichen Zett hätten etwa 100 Wähler ihre Stimme abgegeben. Da dies bei früheren Wahlen nicht der Fall gewesen fei, so habe er keine Vorkehrungen Tür Freihaltung der Treppen getroffen. Es sei richtig, daß nad) '8 Ufa noch 7 Wähler gervähtt hätten, die aber bereits vor dieser Zeit im Wahllokal anwesend gewesen feien. Zwei. andere Zeugen bekundeten, daß ein großes Gedränge geherrscht und die bürgerlichen Wähler von den auf den Treppen postierten Anhängern der Sozialdemokratte verspottet worden seren. Der P r o- vinzial-Ausschuß wies beit Rekurs als unbegründet .mruck. 2. M i l z b r a n d z u R i n d e r b ü g e n. Im Dezember 1910 wurde aus dem Rinderbügerhof eine Kuh geschlachtet, die an Milzbrand lttt. Die Krankheit übertrug sich aus den Metzger, der daran starb. Auck) der Pächter des Hofes infizierte stch später, erttankte schwer und behielt einen Herzfehler zurück. Bei der norgenommenen Untersuchung stellte sich nun heraus,^ daß der frühere Pächter des Hofes eine Anzahl im Laufe der .^afae verendeter Tiere wahllos in der Nähe des Hofes in der Erde verscharrt hatte. Es »vor dabei nicht festzustellen, an welcher Krankheit die Tiere verendet waren. In Anbetracht der großen An- Spielplan der Siebener Stadttheaters. Direktion: Hermann Stetngoeuer. Dienstag den 21. März, abends 7 Uhr (20. Mittwochs-Aboime» ment-VorsleÜung): „Faust*. 1. Teil, erster Abend. Ende 10 Uhr. Mitwoch, 22. März, abends 7 Ufa (21. Mittwochs-Abonnement- Vorstellung): „Faust*. 1. Teil, zweiter Abend. Ende 9*/4 Uhr. Freitag den 24. März, abends 8 Ufa (19. Freitags-Abonnement- VorsteUung): »Der Raub der Sabinerinnen." Ende 10* 1 2 * * * * * */, Uhr. Sonntag den 26. März, nachmittags 3V, Ufa, bei kleinen Preisen. „Mein Leopold.' Ende nach G Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei gewöhn« Uchen Preisen (Gutscheine haben tiüUigfeit); „Uriel Acosta." Trauerspiel in 5 Akten von Karl Gutzkow. Ende gegen 10'/, Uhr. In Vorbereitung: Montag den 27. März 1911 (Benefiz für Herrn Regisseur Eurt Gähne): „glachSmann als Erzieher.' »L do. Spott» ** Ga la sa al spo r t f e st des Ra d-Clubs „Ger nta- n ia" Gießen. Das Galasaattportfest des Rad-Clubs „Germania" Gießen, das am Sonntag in der prächttg geschmücktett Turnhalle stattfand, gestaltete sich in jeder Beziehung zu einem vollen Erfolg für die Veranstalter und dürste dem Radsport wieder viele neue Freunde und Interessenten gewonnen haben. Vor allem war es natürlich das reichhaltige und vielseitige Sportprogramm, welches das Interesse des überfüllten Hauses in Anspruch nahm und ohne weiteres als „erstklassig" bezeichnet werden darf- Unter den Mitgliedern des Efaenausschusses bemerften wir die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden und gegen 6 Ufa erschien auch der Protektor des Festes, Fürst Karl zu Solms-Hohensolms-Lich uitb der Fürst!. Kammerrat Frhr. v. Löw zu einem zweistündigen Aufenthalt und verfolgte die einzelnen Aufführungen mit sichtlichem Interesse. Bei feinem Weggänge sprach er seinen Dank und seine Anerkennung für die gesehenen vorzüglichen Leistungen aus. Die Aufführungen selbst boten ein hier noch nie gesehenes sportliches Schauspiel ersten Ranges, voll interessanter Momeitte. Dies gilt besonders von dem großen Achter-Knnstteigen, der von den MannsckMen des Radsahr-Vereins „Germania" Höchst a. M. und denjenigen des Radfahr-Clubs „Pfeil" Ilversgehofen-Erfurt bestritten wurde. Die brillante Mannschaft des letzteren Vereins errang mit der Vorführung ihres überaus schwierigen und vvrzüg- lich aufgebautlm Kunstteigens unter dem brausenden Beifall der Zuschauer den von dem Hirstcn Karl zu Solms-Hohensolms-Lich gestifteten Ehrenpreis. — Im 2lchterMiederradreigen gelang es dem Nadsahr-Verein Marburg 1891 den von der Stadt gestifteten Ehrenpreis zu erringen und ihren schärfsten Gegner, den Radfafa-Verein Herborn 1893 auf den 2. Platz zu verweisen. Der Aufbau des Reigens des letzteren Vereins war ebenfalls recht hübsch, boa) ließen die Fahrer in der Ausführung die elegante Ruhe und Sicherheit vermissen, die den Gegner auszeichneten. — Das Radballspiel II., das von ca. 10 Maiurschaft en bestritten wurde, ivar eine sichere Sache für die beiden, Mannschasten des Bieyele-Elubs von 1882 Offeichach a. M., die sich' nach glänzenden Zwischenspielen für bat Endlauf qualifizierten und hier bor dem Velo zched-Club Frankfurt i e n ft; im Anschluß Beichte und hl. Abendmahl. Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. AbsrdS 6 Ufa: Pfarrer Ausield. Abends 71/, Ufa: Versammlung der konfirmierten weib« lichen Jugend der Lukasgemeinde und Versammlung der kon- firmierten männlichen Jugend der Johannes gemeinde. Atittwoch den 22. März, abends 6 Ufa: 4.P assionsandachl. Pfarrer A u S i e l d. Freitag den 24. März, nachmittags 4 Uhr: Versammlung des F r a u e n - M i s s i o n s v e r e i n s der LukaS gemeinde. Abends 51/, Ufa: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannes gemeinde. Katholische Gemeinde. Gottesöienft Samstag den lv. März 1911: Nachmittags um 5 Ufa und abends um 8 Ufa: Gelegenheit 3 i fiofflbii $>, to ?' bo. pi,8o8ntt । bo. j kulgai « ®ri«f bo. i 3totiei r/|w dc 4>N' 4to. - Be^renS (MrisH. 2?gg.^F - . "3t- Die Korrektur, die Herr Dove an der Oeserschen Rede vorgenommen hat, hat den Eindruck nicht zerstört, daß Herr Oeser zum Schutze der Gewerbefreibeit eine Beschränkung der Gewerbefreiheit gefordert hat. Der Fortschritt macht also gute Fortschritte, um zu einer glücklichen Mittel st ands- politik in unserem Sinne zu kommen. Wir wollen uns in diese inneren Streitigkeiten irmerhalb der Volkspartei nicht einmischen. (Lachen b. d. Vp.) Der Redner erklärt sich für die Resolution Schiffer und empfiehlt bann eine weitgehende Förderung des Obstbaues. Abg. Dr. Hahn (Kons.): Heber Me Rede Dr. Oesers habe ich eine große innere Be friebigung empfunden. Seine sachlichen Aussührungen habe» durchaus den Tatsachen entsprochen. Darum hat die Rechte und auch das Zenttum ihnen rückhaltlos zugestimmt. (Zuruf links: Na also!) Die Zwischenrufe zeigten aber ein gewisses Erstaunen, daß gerade ein Mitglied der Volkspartei eine solche Rede hielt. Man hätte erwartet, einen Konservativen so sprechen zu Horen, da ja seit Jahren gerade die Konservativen Interessen der wirtschaftlich Schwachen vertreten. (Schallendes Gelächter links.) Freilich tiefer darf man in die Oeserscke Rede nicht einbringen. Sie war schließlich doch ein Eiertanz. (Oho-Nufe links.) Wenn Herr Oeser wirklich mit uns den wirtschaftlich Schwächeren schützen will, bann muß er helfen die Gewerbeordnuna zu revidieren. Sonst müßte idj in seinen Worten eine Wahlrede erblicken. (Widerspruch links.) Ja, ich muß eS leider tun. (Heiterkeit.) Auf dem Sanbe könne» die Freisinnsfan mit dem Freihandel nichts machen. Es heißt da immer, de» setzt bestehenden Schutz der Landwirtschaft durch Zölle wolle man ihr belassen. Denken Sie an Herrn Korell in Gießen. Trotzdem werden Sie Gießen verlieren! (Zurufe der Soz.: Abwarten! Vizeprä- sident Dr. Spahn erinnert an das Etatskapitel. Rus link-: Lassen Sie ihn doch die Wahlrede halten!) Ich empfinde über Herrn Oeser trotzdem das bekannte angenehme Gefühl, über den einen reuigen Sünder. Aber die Priorität ht dieser Frage muß ich für mich in Anspruch nehmen. Iw habe schon vor vierzehn Tagen im Abgeordnetenhause darüber gesprochen. Sie sehen aber, wie ein Freisinniger mit uns über- einstimmt, wenn er einmal nicht durch die Parteibrille sieht und Fragen des gewcrblchen Lebens behandelt, die et kennt. (Lachen nnks.) Der Redner empfiehlt die Kultivierung der Moore, besonders im Kreise Labiao-Wehlau. (Zuruf: Wahlrede.) Abg. Wagner-Labiau (Vp.) tritt unter lebhaftem Beifall der Linken dem Dr. Hahn entgegen. w Freitag 1 Uhr: Fortsetzung, j , 2. Ehrenpreis: Herr Dach, Mdfahr-Veretti „Wanderlust" Nieder- Zwehren-Kassel mtt 11.462 Puntten. — Radballspiel II ; 1. Ehrenpreis: 2. Mannfch-aft des Bicpcle-ClubS von 1882 Offen- bad) a. M. mit 5 Toren; 2. Ehrenpreis: 1. Mannschaft des Bicycle-Etttbs von 1882 Offenbach a. M. mtt 3 Toren; 3. Ehrens preis: 1. Mannschaft des Belozipcd-Clubs Frankfurt 1883 mü 2 Toren. — Rad pol o s Pie l: 1. Ehrenpreis: Radfafa-Verein Wetzlar 1887 mit 7 Toran: 2. Ehrenpreis: Radfafa-Verein Herborn 1893 mtt 5 Toren. ’ i c yi bo. t " bo । giürttt 111 bo. ’ bo., ;i $reu6‘ ' bo. j Labillh ui bo. "J* bo. j bo. j Sayr. 8‘ do , In Tier 'Hand hrft, lvofssn 'Assest sich "da köenden, ' wenn sie ihre Stellung wechseln? 'm richte Sie ernfte Dkahnung an die Großindustrie, die Gesetze zu beachten und, die Gewerbe- frerfait nicht zu verletzen! (Lebhafter Beifall.)^ Staatssekretär Delbrück: Meine Meinung über die gewünschte Zcuttälstelle habe ich schon vor einigen Tagen bargelegt.. Ich halte unter den fetzigen schwierigen Finauzverhältnissen es für bedenklich eine neue Institution zu schaffen, deren Funktionen augenblicklich schon von anderen Stellen loahrgenommen werden. Ich bin aber bereit, unter Fühlungnahme mit der Industrie und den DundeS' staate» die Frage z» prüfen, ob eine derartige Einrichtung tatsächlich notwendig ist. 9tun zum Vorredner! Ich muß sagen, ich hccke eine j o reboln tionierenbe Rede auf dem Gebiete des Gewerberechts, so lange ich bcnlcn kann, noch nicht gehört. (Lebhaftes Hört! Hort!) Jeder Jurist wird mir zustimmen, daß auf Vertrag beruhende Monopole mit den Bestimmungen in Artikel 10 der Gewcrbeord- ' nung vereinbar sind, der lediglich hat verhindern wollen, daß neue Zwangs- und Bannrechte entstehen. Was der Vorredner beklagt, ist zweifellos eine Konsequenz der bei uns bestehenden schrankenlosen Gewerbefreiheit. Ich kann niemand verhindern, sich mit anderen zu gemewschaftlichen gewerblichen Zwecken zusammenzuschließe» und seine Abnehmer im Vertragswege zu verpflichten, sich nur von bestimmten Firmen liefern zu lassen. (Hort, hort! links.) Das ist ein Recht, über das es gar keinen Zweifel gibt ES kann nur die Frage entstehen, ob man etwa dazu über gehen soll, derartige Fälle für die Zukunft zu verbieten. Was ist die verlangte Prüfung der Installateure anders als die Einführung deS BefahiaungSnach- weises? (Sehr richtig!) Wenn wir der Schwierigkeiten, um die es sich hier handelt, Herr werde» wollen, wird es so gehen müssen, wie man einmal gesagt hat, als ich als Oberbürgermeister den Ausschank bo» Bier konzessionspflichtig machen wollte, man wird die Axt au dem Baum der Gewerbefreiheit legen müssen. Ich gebe dem Vorredner zu, daß die Bevenken, die er aus den bevorstehenden Zirständen hergeleitet hat, nicht ohne Berechtigung find. Wer wir können mit keinem gesetzlich zulässigen Mittel verhindern, daß sich Monopole bilden, daß Betriebszweige vollständig vertrusten. Wenn auf dem Gebiet« der Elektrizität Zustände eingetreten sind, die mit den öffentliche» Interessen nicht vereinbar sind, werden wir daS Reich ober die Bundesstaaten durch ein Gesetz ermächtigen müssen, brm den Grundsätzen der Gewerbefreihett aktzuweichen. (Abg. Bebel: Verstaatlichen!) Herr Bebel, eS kommt ganz daraus an, wie man es macht, Man kann derartige Einrichtungen zu Die Bevölkerung des Deutschen Reichs. Nach bem vorläufigen Ergebnis der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 betrug die ortsanwesende Bevölkerung für das gesamte Reich 64 903 423 (32 031967 männliche und 33 871456 weibliche) Personen. Die Volkszählung vom 1. Dezember 1905 hatte 29 884 851 männliche und 30 756638 weibliche, zusammen 60 641489 Pfasonen ergeben; somit ist die Bevölkerung in den letzten fünf Jahren um 4 261 934 Personen oder um 7,03 v. H. gewachsen. Die männliche Bevölkerung hat um 2147 116 Personen oder 6,88 v. H. zugenommen. Aus je 1000 männliche Personen kamen int Jahre 1910 1026 weibliche. Seit der Volkszählung 1905 ist in allen Bundesstaaten eine Zunahme der Bevöltecung eingetreten. Am größten war sie, abgesehen von den bret Hansestädten Lübeck, Bremen und Hamvurg, wo sic 10,1, 13,4 und J6,l v. H. erreicht, im Großhch-zogtum Oldenburg (9,9 v. H.), im Königreiche Preußen (7,7 v. H.), im Königreiche Sachsen (6,5 v. H.), in Baden (6,5 v. H.), in Sachsen-Koburg-Gotha i6,l v. H.) und im Großherzogtum Hessen (6,0 y M. M. 4 Xürfen 6aqbat»6abit Staat*-Anleihen. do. 91 ft euer fr. gar. 4 408/2040 LNadlkawl 85 stfr. gar. Ä. M. 2040c 1899.1901 do. do. 1902 unk. b. 1913 Preußische donloU «ußereuropäis che. n tünbb. ab 1908 Bel. 3 mn. ®.-Anl. t*. 1887 47, Offenbach obgeft. bo. kündb. ab 1906 1890 67.60 D, 85.50 90/5 101.60 do. do. 82.50 100.60 Lftr. 6 Lhinesifche 1905 ab 91.50 4 Stuttgart 9120 3*/, do. do. v. 1904 untilgb. b. 1912 Lftr. 96. do. 3*/, Frankfurt 97.80 94.10 4 4 com. euRerr v. lv-9 ftturrfr. Lftr. WL coiil. murrt 96.80 Eisen bah n-Priarl täten. 100.10 91 v. do. do. do. 100. «*/i do. M. 47, Bukarest 4050t do. 47 2O43r Kovendag. v. 1901 uni. 1911 Lire i. ®. . 4 Freiburg 97. 4 Ml 80. 99.^0 Oeft. 6üb (Lomd.) stf. u ®. unk. 67.40 (couv.) Fr. 4 do. E. v. 71 u (W. Wien kommunal t. G. ch.-Bersch. (couv. ®. ftturrfr. . .8fl.®. 4 (Bienen 4 do. 100 Brünn.RS. 72 stf. i. 97.40 lündb. ab 1901 u ftr.l u unk. d. 1910 M. M. 3 1000/2000 Prag-Dux v. 1896 stf. i. Rente 1881/88,92,93 v. 1897 3 do. M. 105.50 do. <*/. Lire 6 27— 94.50 Raab-Odenb. . 4 Sicilianische steuerfr. i. ®. 92.50 M. 90.80 ab 1908 '. ®. Standesherrliehe Anleihen. do. do. do. 3 M. do. UP- 4 1906 SIL Russische Südost 97 ftturrfr. 92. 4 gar. 90.70 1903 do Eüdwest stfr. gar. 408/2040 4 Lstr. Lnversinsiicne Lase Dl X* 1009 5.83 142.80 4 btfl incl. 6er 52 . do. Staate ober vrov inzi al-garanl 284.- LandeS-Hyp. Bank Ser 12—13 . H-lf. 37. unk. b. 1913 6 37. do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 do. do. Ultimo 6 6 Industrie-Aktien. 4*/, r. 102 do. 41/, Eifenb. Rentenbank do. Ser. 2 u. 3 do. do. Meininger Hyv 47. Eilenwerke Lollar r. 102 4 4 Franken-LUee, garant v. Frankfurt Nürnbero. BereinSbk. M. 300/1200 11 99.30 Kr. 1400 Tlr.200 4 Preuß 171— b. st. 200 ö. st. E ll do. do. s. 24 >. 'Jlauutjeuu kündb ab tiuttn. Hyp. do. 37, do. abgefl. 80"/< o 27, SiuiiUveigenb.-Raab.Graz ö.fl 27. Ser. 6 unk. b. do. Ser. 7 unk. b. bo. etnbeitL Rent bo. Staat«»SHrnte 12 137, 47, 5 1909 1911 1913 3 3 161.25 141.75 148.10 148.75 6 4 do. do. v. 1889 L ®. v. 1891 L ® 400 400 400 do. do. do. bo. do. do. bo. bo. 31/, do. 37, da. 13 9 67. 7 7 8fL® Rr. 9 57. 67, 10 5 8 9 ’s'- 10 8 77, 7 7 1'25. 125. 3 3 3 3 3 3 3 3 8 4 4 4 4 4 4 Str. 9 abgeft. lündb. kündb. 1888 1897 unk. unk. unk. unk. unk. 500 500 500 500 1902 1907 89.40 89.30 5 5 3 4 37, dtu)|ifCt)e o. 1864 . ftu||ii$e v. Iv66 . do. do. bo. do. do. lündb. lündb. ab ab 87— 95.— 90 50 100.20 4 37, ab ab ab Pulheimer Bergw. 187.50 Jiorbö.^uoUlämm. 147._ Cberschles.iL.-Ind. 92*75 100. 100. 100.50 98.70 103.40 W. 1000 Dir. 100 5 8 67i 9 7 8 10 77; 0 5 37« do. 37, do. 4 4 4 4 40 43 46 47 44 ab 1905 ab 1907 . 500 . 1000 milyeleill von der 40 100 100 150 99.50 91— do. do. do. 1903 1879 1900 1904 1904 1906 99.80 90.50 37.90 207.50 500— 4 4 4 4 4 8'/. 3 5 5 5 VI, 4 5 dv. do. do. Lstr. Di. Lftr. M. 67— 94.70 37, 4 37, 99.90 92.30 91.10 96.30 96.30 96.30 99.75 91.50 91.50 91— do. Hyp.-Mt.-Bk. M. 600/1200 «hem. RreDttbf. st'k. 600/1000/1200 b. Llttsländische. 1. EuropLiiche. 7.77 9 7 80.60 80.60 37, 3 unk. b. 1913 . kündb. ab 1908 kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . 86.7 93.75 92.75 81 30 77.60 74. 0 101.75 100.20 76.70 78— 76.50 do. do. do. do. do. 100.60 100.30 78^0 103.90 1 2— 99.60 102.50 103.20 97.4u 8V, 4 4 37, 6 n 57, M. Fr- Elisabeth K fr erb do 94.— 93.40 93.50 92.60 b. 1883 abgest. V. 1895 lündb. v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Ser. 30-33 543.- 460. 181.40 181.30 885— do. do. bo. 130.80 27O.8U 115.70 128— 19s 50 lu4.20 91.40 92.50 37, 37, 37. 37. 3 Oeft.»Ung. Bank . . LesU-Lanberbank . . Lest.-Krebit-Änstalt. . Pfälztfche Bank . . . Preus. Bodenkreditbouk bo bo. M. 1000 2n. iooo DL iooo 600/1200 unaortöer abgest. , Mewmger Pram. P/andbc. . Ceitetr. o. 1860 . . . . Oldenburger 6. ft. 200 600/1200 I. ft 350 bo. do nnk. b. 1914 Kommunal . Oeft.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) v. 1887/89 . 0. 1896 tünbb. v. 1903 unk. b. v. 1884 tonv. v. 1888 conti. v. 1895 . v. 1898 . ab 1901 1914 . b. 1910 b. 1910 bo. do. bo. S. 28-30. 32 (tilgb.) do. S. 45 (tilgb.) . 37. 37. 37, 37, 4 kontiert, d. 1891 8iL H v 1897 .... v 190- amoru ab 1907 v. 1905 amort. ab 1910 Rbl. Lire M. 16 u. 17 uuk. 1910 18 20 12, 13 15 .... . i ö 5 3 19u7 1893 1896 1897 1903 1905 bo do. Lissabon Moskau Mittelo. Bdlr. <®rey)Au.B. M. luuO Mütelbsche. «reditb. . SW. 800/1200 ttatlb. s.DtschU E.I-VIM. 300/1200 94.3 84.30 94.40 84-1U 100.60 87.40 94.10 Rudolf .... do. (Solzkgtb.)stf. Ungar.-Galizische . bo. do. do. 400 500 500 3 4 4 3 5 5 1901 1894 . . . . 1905. . . . 1902 kündb. ab 1907 19Ü3 kündb. ab 1908 L Ä- t. ®. 37, 37, 37, 91.50 91.50 91.50 91.50 91.50 99.90 Fr- M., P's- Lstr. Rk. 100.70 100.90 91.80 100.70 100.90 91.80 । 94.50 I 94.50 | 101.50 273— 117.20 v. 1886 11. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 bo. bo. unifizierte, vrwtl. . . garantierte «ul. abgest. . bo. . . bo. . . . 202.25 132.50 luH. S.-B. ,. ®. innere v. 1888 . äußert ®olb»Aul. S. 19 e. 22 S 25 S. 27 6.23 6. .6 98.40 92.90 93.90 102. IcO. 99.2-j 99.20 99.80 99.30 100.10 93.5u 91.-0 91.50 4 j 37, 37, . . M. 600 M. 600,1200 M. 600 1200 l V 100. 92 8* 87, 3 87, V- ö>l._ 124.60 569.60 263— 152— 142.5 j 103— 185— 6er. Ser. Str. Ser. Ser. BertmSbank Diskonto-Geseüschast Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein Eisenbahu-Rciiten-Bl 11 6*«,e 6 ö-fi- M. 37. 37, 37, 37, 3V, 4 37, 4 37, 47. 47< unk. b. 1914. u. S. 18 . . niil o. 1912. 102 — 99.50 n. 14-15 . Ser.I-V unk. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 . Trier v. 1901 kündb. ab 1906 do. «. 1899 .... ^rrliier ^srfe. BlieseubachBergw. , Borz.ÄkU Bochumer Gug Buderus Et|en Concordia Bergb. Dl. Luxemd. Bgiv. Clektr.üichtu.Kraft Ejchweüer Bergw. fra^on JJiannitaot , Borz. 2LU. Gelsenkirch. Btgw. Harpener „ ■palper Eisenw. peutmoor Zement pibenua Bergw. posch. Ciseniv. pumbolö Masch. . Laurahütte. . . Lianen Bergbau. Verzinsliche Badische Prämien Serie II . Tonau-Rcguiierung . . . Gothaer Pram. Psatidbr. I . 248.60 308.25 171.25 208.50 401 — 218.25 222.50 104.50 Phdntx Bergw. . Ryetn-Rass.-Bgw. Rhein. Staylwerke tfüebed Montan . Schles. Lcrg.Ziuk Wegelin L Hübner Westeregeln Zlllali ,. Lorz.Lku do. Rnleibe ti. 1901 unf. 1909 do. von 1892 ll. 94 bo. v. 1902 unk. b. 1910 bo v. 1896 v. 1875—80 abgest. ti. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 ...» 9;.9u 84.80 do. S. do 6. do. S. do. S. do. S. b. 1909. b. 1912. d. 1914. b. 1915. b. 1912. 100-20 5 —— 15 --I 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 87, v. 1888 v. 1909 do. do. do. do. M. SLlr. M. Fr. Fr. M. do. ‘•iürnbetg do. do. do. „ Untern. Zürich , Farbwerke Höchst. KunstietdeFst.a.M. Masch. ftleqer . . , Griyner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.»Lm.»Pcktst. Wordd. Lloyd . . Steaua Rom. Petr. Hefitsche St.-Anl. ti. 1899 bo. v. 1906 . . . Spez. . i. amoru bo. bo. omort. amort. •Dl. t'it. N u. Q abgest. v 1906 . . . „ R abgefl . - '.Stra»tubahn v. 1899 . v. 1901 Abt. L . . . v i90i iibu II. U. m. Henninger. „ do. Pr. nkt. „ ftempif . . e Piamzer Ükl w Üettenmeqer , SternfOberr.) , iserger . . Zements, rtarlßabt iÄ,Mem. Bad. Äntlttt „ Bletn.SUb.Br. w GneSh. liieltr. „ ilibert . . Du Ätu Telegraph «tieltr. Böse Borz. w illlgein. Berlin „ Laameyer . . 3 3 i 8‘4 87, 3 »7, 37, 37, 37, 37, ft 37, 87, 87, 87, 3V, 37, 37, ÄugSburger . . . Braunschweig . • Ftunlandische . . Freiburger . . ivenua ..... •Uiatlanber . . . Hiailauber . , . Uiemuiget . . . Oestr. o. 1864 . . Oeur. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . -jindottS-Stiftung . Lurktsche .... do. . . . . Ungar. Staats . , Benetton« . , . do. bo. do. do. 13 9 67. 67, 6 9 'J>~> 4 91.60 4 -— 37, Llr. . alu K. Rbl. . alu». Rbl 1902 1^08 9 y/, 77,187, 100— 4 9 'L0 3'/, 90.4o 3 90.40 4 90.40 4 a. Deutschs. 3 , Deutsche ReichS-Lnleibe do. do. do. ö Hamburger v. 1866 . . 3 Postaudiiche Komm. v. 1871 07,Koln-Muidener . . 37,Vübeder v. 1863 . . . 2l/,X*utud)er o. 1853 . . . bo. Vit. N-P v. V. £fir. M. ÄT. V. V. V. V. ti. Rväsan-KoSlow steuerfr. gar. . . bo Uralsk steu«fr. gar. 404/2020 .'U.ÖU 90.80 100.30 91.90 109. - 137.20 Pfandbriefe« (tir. Pommr. abgefl 80°,'< 92.6(1 82 60 Io* bO 101.10 91.25 80. iö 83.70 101L0 94.8u 99.25 99.25 9b.50 90.50 90.50 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 4'/, Dtfch. Vutcmc. couv. .... v. 1901 länbb. ab V. 1883 . . . v. 1895 ti. 1898 lündb. ab 1905 . . do. i Pfbbr. do. do. Clule Äold.Lili. ti. 1889 ' Staats-/lnl. o. 1-95 do. do. bo. do. do. do. do. do. do. do. Schuckert .! 159.75 stem. L Halske i 241^0 Saloniqiit.LonftanU Ionrtiou do. P.onaftir . . 2020/4040 27„Südital.(Merid.)Sr.L.-ü. 4 ToScanifche Central . . 5 Weflstriltan v. 1879 . bo. do. do do. do. do. do. do. 115 20 98*50 93.- 102— 91.80 91— 91 — 91— 91. do. bo. do. do. do. v. 1881 II. 1884 abgefl . v. 1888 v. 1898 lündb. ab 1902 . v. 1903 lündb. ab 1908 . 1901 Ser. I lündb. ab 1906 . 65.40 67— 11.75 92.40 102.- 92*30 91.70 100.8c 92.40 do. do. do. do. Fulda 1891,92 (abgefl) . . 1898 1902 lündb. ab 1908 1905 238— 138.40 135.50 211.20 104.50 165— 12s. - 138.90 205 — 142.75 176.70 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 unen.b. 1915 rtf.g. ■ fl.7 Ur. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . Ml 7 6. ft. 100 r.fl. loo - Ist-? ö. fl. 10 Fr. 40o Fr. 400 ö. fl. 100 ÜueüO do. Badische do. do. do. i. ®. v. 1903 ,. ®. v. 1891 v. 1894 . . ti. 1898 . Provinzial- und Comminal- Obligationen. Rbeinprovinz AuSg. 20 u. 21 uni b. 1902 do. , 22 u. 23 . . do „ 10, 12.16, 24-26,29 v. ti. ti. D. ti. ti. ti. StaatSb. v. 83 , I- VIII Sm. , IX Tm. „ v. 1885 , (E^ganzgS.»N.) „ v. 189d stf. i. ®. Rente do. Rente Rente 100— 39.40 v. v. b. 37- Ulm 0. 1905. . . - - 4 Wiesbaden v. 1900 lündb. ab 1905 do. do. do. do. do. do. do. do. d.fl. 3)1 B. fl. i bo. bo. bo. do. do. do. do. WormS bo. bo bo. bo. bo. bo. 101.20 52 60 51 — IOUj 2000t b. 1913 lOOOr m. b. ft. 37, 4 87, 4 4 4 4 4 37. 37. 67, 47, 4 3 do. Ser. 14 >.»Bl. Ser. Set. 6 eer. I Set. 8 37, 37, 4 4 4 4 4 37. 37, 37, 37, Diannbeim do. bo. bo. bo. ti. v. Ungarische do. bo. bo. 231.50 117.60 317— 199.10 138— 185— 209— 208.25 212.70 187.50 179.50 125.25 ®. «. ®. Koin- e.o tnndo. iuu-, 31/, do. do. bo. Ser. 4 kündb. 19u6 Südd. Boden Kr. S.53 u. 54 künvb. 1906 310— 142.70 175.25 118— 4 B«l. Hyp.-Bk. 31/, bo. 4 Frk. Hhp.»Bk. Ärgern, bo. bo. bo bo do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. bo. do. do do. do. do. de. do. do. bo. do do. do. bo. do bo. do. do. do. do. do. bo. bo. bo. Ser. 10 do. do. do. do. bo. bo. bo. bo. bo. '. P. 1. «. t. G. ®. ©. ®. ®. 6. 99.10 99.lu 99.10 99.20 99.20 9-.80 90.86 90.80 91.70 97— 90— 98 80 94.10 89— 9 — 9-».30 99.30 99.60 93.10 93.30 90.30 91.2u 99.60 99.'6o 99.20 90.-0 90.80 99— 93— 99— 99J0 Heft. Provin; Oberbeflen Starkettburg . I Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 37,®otthardbahn .... 8'/, Jura-Simplon v. 1894 Schweiz. Seutral v. 1880 Moskau-Kasan unk. 1915 37, Mey v. 1903 unk. b. 1912 . . . München v. 1900/4)1 uuk. b. 1910/11 v. 1903 kündbb. ab 1908 . Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . . 1. B. v. 1900 lündb. ab 1905 . Lese. Tlr. 100 . B. fl. 100 . Dir. 100 . Dir. 100 . Tlr. 50 . b.fiioo . Dir. 100 . Zit. 50 . frr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . B.fLbOo 8 9 i 97, 8 | 8 57. 57. 67,1 6 6 1 67, Sank für handel und Industrie Niederlaffung Gießen. 3 4 fc7, 3, 3 Allgemeine Deutsche Kleindaunen abg. 60% Sudd. lfismbahn-®el. Zarmftaot . . . d. 1904 tielb-ÄnU v. 1894 steuerfr. v. 189b steuerfr. v. 1901 kündb. ab 1906 . . abgest v. 1887 v. 1891 abgefl v. 1896 ti. 1898 v. 1902 Ser. n kündb. ab 1907 1901 kündb. ab 1907 . . . Menl amort. innere Ser. I —IV Del. bo. bo.». 1886,97,1902 Sächsische Rente v. 1907 do. luudb. ab ch.-Bersch, lronv. Silb. steuerfr. . B. fL 4 ” Italienische Rente 2«i bo. bo 47 *Oeft. SÜber-Rente 4'/* bo. Lao.er-Rente 4 ’ bo. ^olb-Rente . 37, Raffel abgefl 3% «issingen 0. 1886, 1888 u. 1903 4 K0ln v. 1900 4 „ v. 1908 Hypotheken-Akt..Bk. \ abg do. I Hyp.B.Zs. kündb. ab 1905 . 37. Türk.'SghPt. Tribut . . 4 Türken v. 1890 . . . 4 bo. priti. v. 1890 steuerfr. 4 do. tone. unif. v. 1903. do. 27,. do 3%. do Lest.-Ung. Stab. 1873/741®. iRhein. Hyp.-Bank M. 600 1200 'Schafthaus. Bankver. . M. 10C>0 Sudd. Bodenkredtt-Bank . M.600 Ungar. Kreditbank . . Unionbant (&ien) . . Wiener Bankverein. . Wüntdg. Bankanstalt. do. BereinSbank t. P..... v. 1898 kündb. ab 1908 Jnvest-Änl. . . 4»/, Bosnien u. 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