•’oeÄm. » > n, tta-,. 3 J *"*•*•»( 1 *«, Srodtes Blatt Nr. 295 161. Zahrgang Erfchetnt tlglld) mtt tlu8na6me bei Lonntagß. General-Anzeiger für Oberheffen Tie „•Icfirntr $amllitnbläfttr~ roerben dem ,llnArtflere otennal «vöchenilicb beipriegt, bat „Hrrisblati ffir bce Kreit Cltfcrn** «iveiniat roörtjenthd). Die „ranbwtrttchattllchkv Seil» (ragen" erfdjemen monatlich jrocunaL Lrcitag, 15. Dezember 19Y Äofanontbrud unb Sntag der Pr ü bllitee UntMtfuitl - B.icd- und Gtembruderet H Senge, •lefctn. flebaffton EspedMon und Tnirffttit ödmfc ftravk 7 Erved'Non und Sedflfl. 51« fkbafnorce^eilL IeL-t!Lbr-fliMeiQet®ieeen. im halten wollte, Kumal für die meisten Verbindungen tixi, für viele sogar vier Löagenklafsen in tfrragc konünen und besondere Fahrkarten für Perionen- und Schnellzuge vor- banden sein müssen, von Karten für Luxuszi ge, Miiitarfahr- lartcn u. dgl. gar nicht zu reden. " getroffku. billigste $r: ’ Teierbc' Lisenbah.satzrkarten. Der sich beim Antritt einer Re.se seine FayrLrrte kauft, hat wohl noch laum überlegt, welche Mühe die Dcreil- haltung der Fahrkarten den Lisenbahnvcrwaltungen bereitet. Ter Anhalter Bahnhof in B e r l i n hat z. B. 47 OUO Bcr- kehrsbeziehungen, unb er müßte ganz ungeheure DorratS- räumc haben, wenn er für sie alle Fahrtartcn aus Lager Ta hil,i. |id) denn die ölaniolarten, die Schnüren ie&Ux uud c°uein8atz ■ Fernruf Nr. 56t n., 3—5 Uhr nicht de, 10—12 Uhr vom I, A Weyl , Nasen-, OhrenkTmke Eiscnbahnverwa.tung mit den sog. Alant erst im Bedarfsfall von dem au-gcoendcn Beamten au3- gesertigt werden. Die Mehrzahl der Fahrkarten wird aber nach dem sog. Edmonsonschen Muster bercitgchalten, daS sind die betannten flcinert Papptärtch n von b< x SO,5 Mm. Größe, die je nach der Älafje eine gelbe, grüne, braune oder graue Grund.arbe zeigen. Ihren Namen führen sic nach dem Vorstand des l.cinen engüichen BaunyofcS Milton an der Strecke Newcastle-'Tarlisle, der sich durch sie einen io«: *U6r: . KE WÄtr. ... , «reift ■ Der M- , E SbJHg w lattduiskei In’d Eenhorn )age, Frecda« s £ >bl mH bpw« on Pintel_ rallerte-V« Aatzerordtttlitt ersaum'lM »eutschervM SLS-N SEI unsterblichen Vlamcn wenigstens in der Fachwelt gesichert hat. Eine sebr interessante Sammlung von Fahrkarten besrtzt, so entnel)men wir der „2-ugl. Rundschau", das Verkehrs- und Daumuseum in Berlin, uiu) auf der Versammlung deS Internationalen Eisenbahn-Kvngrcd-Ver- bandcS in Bern im Juli 1910 wurde eine Sammlung von Fahrkarten fast aller 2ur freien Fahrt aus, die als Anhänger an der Uhrfette getragen werden können. Die mecklenburgische VerfafjüugLreform. Sternberg, 14. De-. Dem Landtag g.ng ein R e f k r i p i. der G r o ß h e r z o g l i ch e n R e g v t t u n 6 oe.r die VersasfungSrcform zu. ES fuhrt tu feu.u tnnlci tung auS: Trotz langwieriger Verhandlungen ift eß 1 flJ* lungen, die von unS in Angriff genommene Reform ^u einem annehmbaren Abschluß »u bringen und da» >hr ßefehte Ziel zu erreichen. Air haben e4 daher als un ere Aufgabe" angesehen, im Sniereffe einer unsere eigenen Dunscye hinsiä>iiich d^r *CL neuen Landesversas ung zurückzustvl.en und dm L e r s u ch zu machen, von einer anderen Grundlage aus mit unseren beiden getreuen Ständen vver ö.e -jer* fafiung--resorm zu einer Einigung zu g- angen. Sodann wird auSgcfüIjrt, daß auch wr dem biej^r.fl€-a Landtag vorgelegte le;,le «B;; " schäft ab gelernt worden ist. Das Reskript. fG;litpt. Die erwähnte Sa nun hing Halle übrigens einen Umfang von acht Bänden, deren letzter allein durch Bahnsteig- i (arten aus-gefüllt wurde. Die Daynsteigsperre ift in Deutschland, Belgien, Bulgarien, Italien, Lcpcrreich-llngarn und I Aegypten ft reng burd>gefii:)rt; ein milderes System, bei dem meist nur auf größeren Bahnhöfen da« Losen einer Lahnsteiglarte verlangt wird, bestehl in den meisten übr.gen I europäischen Ländern, in Indien und Australien; ganz 1 ausnahmsweise kommt es in den Vereinigten Staaten vor, oaß Bal,nsteigiarten ausgigeoen werden. Auf den großstädtischen Scbncitbahnen Nordamerikas kann man allerdings den Bahnsteig nur betreten, wenn man im Besitz einer Fahrkarte ist. Diese wird aber beim Detve.en des Bahnsteiges vor den Augen deS DahnsteigschaffnerS in einen Kasten eingeworsen, und der Reisende bleibt dann aus der Fahrt ohne Fahrtausweis. Ein solches Verfahren ist nalur- - lich nur bei einem Einheitstarif möglich. Tie Fahrkarten werden den Ausgabestellen in Paketen von je 100 Stück geliefert. Sie sind mit lausenden Nummern versehen, so daß die oberste — oder auch die unterste — [ Falyrkarte durch ihre Nummer stets erkennen lagt, wie viele I starten bereits verkauft sind. Um zu verändern, daß .jarten au« der Mitte herauSgeuommen werden, sind die Paie.e, ne Zuweilen burd) sinnreich an^eordnete Klammern zu- \ gIESSE\ J Mänibarg >z iiiniiuiiiiiiiiiiiie me, Braunfels moniert. „ Prima E; 1 K> Böhme, Hou i6 ich meine Wn । nach ammengchalten werden, häufig an der Seile durch einen diräaer. Strich oder durch Scyr.,f'icrilng gezeichnel, so i-a^ ich eine aus der Mitte fehlende Fahrkarte ourw cme Urücr- brechuna der Striche kenntlich macht. Neuerding>-. werden auch Unarten in Form von Rolle n angeferngt, von denen man stets nur die dem Ende zunach.t liegende Karte abtrenr.cn kann. In Deutschland, ^ramrcirfi, ^2ißi:n und den Niederlanden werden f it iurzem, zunaani öcn.iajo- tocife, Masminen benutzt, bei denen der sahrlarienveitauler die Karten im Augenblick der AuSgave erst h e r st e l 1 t. Zur Sicherung gegen Fälschungen ^mmen verschiedene Maßnahmen vor, in Kuolano 3. v- ein zeichen, in Italien und Rußland ein fe.ner, netzartiger Aufdruck, der nachträgliche Aenoerungan stch.bar machen wurde. Der Volistänoigleit halber erwähnen wir zum die F a h r k a r t e n a u t 0 m a I e n , di - alten unseren Les ern geläufig sind: sie find für die Eisenbahn^erwaltungen insofern von großer Wichtigkeit, als sie die i^hr^onschaler entlasten, tonnen aber natürlich nur für gan9 beschrank.c Verkehrsbeziehungcn in Frage kommen. Wir wollen unter diesen verlsältni sen auf eine Fortsetzung der Beratungen über eine Abänderung der oestchenden LandeLversas 1 ng durch den gegen- toärtigen Landtag verzinnen. So bedauerlich der AuSgang ist, s 0 s i n d wir d a 0 u r ch d 0 ch i n dem Entschlüsse nicht wankend geworden, die von nnS in Angriff genommene und aiß iw.wenoig erkannte Beri'ajiungsre,orm ourchzufuhren. Dir ho,sen, daß unsre getreuen Stande dura; den bisherigen Beilauf der Ber- yandlungen davon überzeugt wurden, oaj ein ivei.ercS Eiiigege.ikonlmeii beider Siunde und»dingt notwendig ist, wenn die Reform auf versa fungSmastigem Dcgc zum Abschluß gebracht werden soll. Sitzung Oer StaOtverorOnetcil. Gießen, 14. Dchember. Anwesend: Lberbürssermcistcr Ikccum; die lOcigeardnelci'. K-rllcr, EnnucliuS und Dc. Sd)äfcr; die Stadtoerorbmlcn: Dr. cbd, Ciuicnaucr, öried^erger, Ükuriri, Eru.nnoald, vabenian, ^r. yab.r.jrn, deiast.hrim, .velfrich, L»clm, vuhn, Iann, 3uj Hardt, Lew, Vöcer, Loos, Plank, Lcha.ssraedl, 3.nun, Tr. Sommer, Troß, llrstadl, Betlers, DaltensetS, Dr. Dimmcnauer, äBinn. Einsührung bei Beigeoronkten 1 r. S.1.5 er. Zunächst erfolgte die Einführung und Defläligung bc5 Veig Dr. Schwirr. Der Voriitzcude oanüe ihm für die Annahme der Dahl und sprach die Zu^criicht auS, daß Tr. Schäfer das De» gcordnetcnami in bcmicibcn Sinne versehen werde, wie seither oaS Stadiocrordnetenaml. Beig. Tr. Schäfer dankte nach seiner Dcreibig'lng dem Lberbüraermcister für die ihm (dem Redner) gegenüber betätigte freundliche Gcsl. nunt,, sowie den Mitgliedern der Versammlung für daS ihm durch die Dahl gcschenlle Berlrauen. Er roiiie diese- Derirauen um so mehr ;u schätzen, alS er wisse, daß er kein zureichender Nachfolger deS Deig. Georgi sei. Dafür fehle ihm 11a ment lieh dessen sicherer Blia in Finanzlagen. Nach zwei EesichlSpunkten wolle er in seinem neuen Ami verfahren, er wolle nur das chsentliche Wohl im Äuge behalten und stets nur das tun, was im Interesse der Stadt liege (Bravorufe). Pl-tie hingen. Ter Verein für Bewegungsspiele hat in«roci Eingaben darum ersucht, den fläbtifaten Graben an seinem Spiel- platz zu vertiefen und den verstopsten Abfluß zu reinigen, damit der Platz nicht mehr überschiveinmt werden könne. Nach einer v.itteiluna be5 TiesbauamtS ist dec Graben in völliger Ordnung. Ties wurde dem Verein mitgctcilt. Lehrer Lotz in Ossenbam bat der Stadt einen Führer durch die Invalidenversicherung um Ankauf zur Ecrieilung angeboten. Tic Versammlung lehnt daS Angebot ab. Ein Gesuch einer Frau wegen Entlassung au5 einer Dürg^ schäft oder Gewährung eines Darlehens von 500 Mark geht an den Finanzausschuß. . v Der Vorsitzende teilt mit, daß einige Mitglieder brr Versammlung den Wunsch geäußert hätten, baß Anfragen und nicht auf der Tagesordnung steüende Ungelegen freiten erst nach Erledigung der Tagesordnung erledigt werden sollten, damit die zur Verhandlung vorgesehenen Gegenstände ordnungsmäßig in Ruhe erledigt werben könnten. Stadtv. DetterS wünscht, baß die Sitzungen regelmänig alle 14 Tage abgcfrallen wurden, damit nicht zu viel in einer Sitzung erledigt werden müsse. Ter Vorsitzende hält e5 für nötig, daß ihm die Sachen, die außerhalb der Tagesordnung vorgebracht werden sollten, vorher mitgctcilt würden, damit er sich vorbereiten könne. Er rönne nicht alles im Kopf haben Stadtv. Troß wünscht, daß die nicht aus der Tagesordnung stehenden Sacken am Schluß der öiienttidjen Sitzung vor- gebraust werden sollen, damit sic auch in die Oefsen.lia-keit gelangen könnten. , _ _ Nach Mitteilung bc5 Vorsitzenden ging der geäußerte Wunsch dahin, daß die Sachen nach der gesamten Tagesordnung erledigt loürben, roäfrrenb Stadtv. Loder die Erledigung am Schiutz der ofientließen Sitzung für richtig hält. ^augesuche. Der Verein AdelphenhauS will an der Kaiscr-Dllce ein Verbindungshaus errichten, dosen cb:rer Stock in Holzsachwcick ausgesührt werden soll. Die Veriammlung bejürwortet den er- soroerlichen DiSpenS. v Ein Vaugesuch des GairimrtS IaSkowSkh und Genoiscn für den Lindcnpiatz (Hotel Einhorn bedarf verschiedener Dis» pense. Außerdem soll ein Teil deS im Besitz der Stadt befindlichen Stadtbackgel^ndeS überbaut und die Front nach der Wetz- stclngafje evvaS zurückgerückt werden. Tic Baukommisiion schlägt vor, daß wegen dieser beiden Dunkle ein Tauschvertrag abgeschlossen werden soll. Erst nach dessen Abschluß soll über die BefromngSgesuchc entschieden werden. c. _ . In der 'ich anschließenden Le mear.nj touniyen d.e stadtv. Huhn, Loder un) Troß möglich.e Beia-üunigung der Lache, während Stadtv Sinn für soiornge ^esiulupsasung ü.cc bei Lauge uch ist. Auf Anfrage d.S Sladw. Grünewald wi.o mügeteiit, daß der Abicklug des Kaufvertrags mit Der TiZpcnS- betodhgung in feinem Iu^mmenhanz i.cfrt. Auf ein: tyragc Dc5 Siad.'v. Scuaff,1 adt ir r) milgeteut, dag Die erw-onie Zuzieh ng bc5 itun .be-.rat5 nicht beschließenb, sondern nur ui beratendem Sinne erfolgen soll. Der Antrag des BauauS aiasteS nnder Annahme Eg Aren der hat da» ich.n mc.rach Den der L>eriamm!ung senchmigte Ge.uch, das Hintergebäude tn ftinem Haue Neu» liaot 17 noch e.ne Setuang erhalten ju bürf.n, erneut oorgetegt. ~ü die Süylanlage im S^lachthof, deren Fehlen ieit.;er tur d»e G.nehmigung des Gesuar.S masg b.itD war, nunrn.b'. fertig- gcndlt tu, wird Dao neue C-xiucfr adgelchnt und dem Gouchnellor ,ur die ordnungsgemäße Ge .arfung fernes Hosraumes ^rm biS ium 1. August U112 gegeben. Am Hotel Gro ßfrerzog soll in Höhe von 8 Meter em transparent angebracht werden. Man in damit rlnverstanden, beschränkt aber die mit 1,90 Meter Dorge-rfrtne AaLladung aus 120 Meter. Stadtv. Habenrcht hie.l dies sür zn wen.g. SDcnglermei'.er Fleck will am Hause Bahnho srraße 34 eine Saicme mst 60 Zentimeter Ausladung anoringen, waS genehmigt wird. Bebauaazttzlane. Die Herren Schmidt und Süchel, die am Sübabhang r** C,ahr*ng5öersc5 einen grcßen Gelände ko mpleL ocsisen, i-.nD c'Äeut daruui eingefommc.i, uog e batte aber den Mangel, daß die Anlieger keine Zufuhr zu ihren Häuf er n hätten. Man solle den fevtgen Zustand bi- auf weiteres lassen Ter Vorsitzende bemerkt, c5 sei auch envogen worden, an den Häusern her e.ncn zioct Meter breiten Bürger.erg und Daneben eine iiaijrbabn von 4Vi—5 Meter Breite anzulegeu Stadtv Schassstädt weist darauf bin, da» auch in den anderen Anlagen Die Straßen direkt an den Häusern h.r'uhren Stadtv Grünewald ist von dem neuen Projekt nicht be friedigt. Man gebe dafür viel Geld auS, um einen für längere Zeit nicht ertvünschtm Zustand au fdiaiicn. Das an sick tiuiLgc frühere rßrojeft l-ave man auf Dir Einsprüche Inn fallen lauen. Auw daS jetzige Projekt solle man obiebnen und nur die Burger steige ui einen ordentlichen Zmtand versetzen. Stadtv. Habemcht schließt sich dem an xif Anwohner wünschten vor allem die Anlage von Bürgersteigen, damit ihnen kein Schmutz inS HauS getragen werde. Man solle an Den Huuscrn einen Bürgersteig herführen und den letzigcn Fußweg mit Kleinpslaster versehen. Tie Bäume solle man lassen und die Fahrbahn Herstellen. . Stadtv. Schassstädt ist der Ansicht, das; man die Fahrbahn belassen und für den lokalen Verkehr eine schmale Fahilwbn mit Bürgersteig anlcgcn solle. Er beantragt, bie Sache nochmals an die Kommission -uruckziwerweisen. Staotü. 231 n n ist ebenfalls für eine schmale Straße, die zugleich als Bürgersteig diene, vor den Häusern. Der Vorsitzende hält das für undurchführbar. Ltadtv. Troß macht daraus aufnifrliam, ball man von einer schmalen Straße her nicht ut die Hosreiten eiusahrcu fonnr. Tie Ansvofrner Dürften durch t»ic Neugestaltung nicht geschaoigt werden. . _ Stadtv. Grünewald warnt davor, zwn ^trotzen neben einander zu schassen. DaS frühere Proiekt sei lebeniollS daS praktischste, dessen Turdiftifrrung nochmal- erwogen rocrocn solle. Man solle dcn Einspruch entroener durch Vereinbarung ober burdi den Rechtsweg entscheiden. Jeden a.ls verliere Herr Geiliu, nw-.s durch daS alle Projekt, wenn man ihm eine genügende Einiahrt schasse. _ , Lladtv. Pl 0 nkist eben'allS gegen die Sckaijung cimt uv i;..t Fahrbalm, da hierdurch brr Zustand nur verschlimmert wer. Turch eine Verhanb.ung nut Gcilfus werbe man wohl eine passende Lösung finden. Stadtv. Gabriel halt eine Leucrung tur unocoingt ituug. Vorerst genüge es aber, wenn man einen Bürgersteig anlege. Stadtv. Wallenfels iDrid)t sich äfrnlidi aus. Stadw. Tr. Sommer halt es ebenfalls für richtig, die Straße an den Häu.ern hei zu führen. Jetzt solle man möglichst wenig ncachen, nur den Bürgeriteig läng^ dcn Häusern her und einen befestigten Weg für die Spaziergänger. Auch Stadw. Friedberger ,pi o t sich Tür bi? Verleguig her Fahrstraße nach den Häusern zu auv T>uch eine Anlage nach dem SöafrnDainin zu, mad^t r. nn Den Anblick der Stadl auch Tür die Vorüberfahrendcn anziehenD. Stadtv. Tr. Wtmme nauer würde cbenfalL für die .lnlag^ zweier Fußsteige an Den Häusern frei und neben b'T fetzigen Fahrbahn sein, tvtnn ihm nicht her dativischen Detvialnnoe ?Naum zu gering für die spätere Anlage einer Falirstraße sei. Auf Antrag des Stadw. Schaffstaedt wird die Sache an die Baudcputaiwil verwiesen. Stratzenbeaeunuagen. Auf Antrag deS Stadw. Blaut war die Benennung bet „Großen Mühlgasse^ an ben 2^>rsck:um SchanKoirtschaftiOttnere für Frankfurter Straße 19 .ul, re lathou eo- Kirche wird -urückgcste.u, um Erhcvungi.i Toegcm t Born.genS beS Seoürsni'i-s anzultecken uno ;ur rechcki2-7n < -. fur.fl d.r Frage, ob Der katfr. Kirchekwvrsvanb eine Konze-fion er* halten kann. Las Lton4e. rensgesuche von Hch L eftreich für koejuarer kvcg 77 unD tx5 Friedrich Deller für Solarer u>:g 6a mangels Dedur'nllses Nicht befürroorrtt. Möbl Markusgememdö gemeinsam. Piarrer Schwabe. :üt Vertre Gelegenheit marsu Dividende Unverzinsliche Lose. do. do. 4 Frk. Hyp.-Kreb.-Ber. Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 kündb. 1906 do. Tlr. 20 bis incl. Ser. 52 . do. 4 34.9) 110.5u 3'/, do. 163. . Ultimo. 6 6 r. 102 Industrie-Aktien. 41/, Eisenb. Rentenbaut Al.eininger Hyp.-Bk. Ser. 2 do. do. 4*/a Elseniverke Vollac r. 102 4 11 57.0 67, 10 98.90 5 57, 4 Preuß do. 9 Verzinsliche S. 1" lünbb ad. 1908 4 162, 111.90 Pfandbriefe. do. Frk. Hyp.-Bk. Westo. Bbkr. ü. 4 3 Sieaua rttom.Petr. 126.— ab 1905 ad 1007 Eistnbahn-Nenten-Bk. . Frank,. Hypothek.-Bank Ser. Ser. Ser. kündb. ab 1906' unk. v. 1911 . 90.10 91.2) Franks, pos c. 10a y.eue Boden c. 102 106.— 134.70 M.1000 Ak. 1000 7 10 8 6 7 9 4 4 4 4 40 43 46 1902 1907 3 3V, alt. K. »kd alt. ft. 8t. der hat 266. 125. 530. 444. Sudd. Bodenlrrdlt-Äank Ungar. Üredttdank . . Unionbont (Uxten) . . SVienec Banlvercm. . Ldurttbg. Bankanstalt. nnk. unk. unk. unk. unk. unk. 90.10 90.10 9 '.90 90.60 S. S. S S. L. S. S. S. 1 u. 2 . unk. b. unk. d. unt, o. b. b. d. b. d. d. 1909 1911 1913 I r. 105 II r. 102 Kr. 1400 d. fl. 200 ö. fl. 260 Di. 1200 L 1c. 2üU 67 lo 1 i j ö 5 u. 41 unk. d. 1910 . unk. b. 1913 . . . lündb. ab 1908 . . u. S. 18 . unk. d. 1912. do. do. do. . , Ungar Staat- Bencttaaer . 247.90 142.30 138 50 Hyp. do. do. do. do Ser. 6 Ser. 1 Ser. 8 Ser. ) abgeil, lünbb. tünbb. to09 5.88 9 b'/. 137.50 181.50 98.3' 101— Llr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . MU i. fl. 100 d.fl. loo . f.fl.7 ö.fl.10 Fr. 400 Fr. 400 s. st. 1UÜ Lire 30 382.80 46.- 18 . 20 . 12, 13 15 . 8 57. 1910 6.48 9 67, 140.50 20..20 131.80 ^/.^'ubecler v. 1863 . 2l/tvuaiajec v. 1853 . j i’iaöcioec abgeil. 15 k 136— 146.90 147 JO 100 100 l,)0 23 -6 1909. 1912. 1911. 1915 . 1912. 1911. 290— 171.20 123.75 32 J.60 133.60 179.40 138.50 180,2s 149.9' "1.40 25660 335.50 172.25 198.25 416.50 222— 13 9 67, 66A 6 37, 4 37, 4 4 4 4 4 37. 37. 37, 47, 4 4 37, n 37, 4 4 do. Bk. do. Ung. do. bo. do. xu 14—15 . ®er.I—V unk. 1909 Rom. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 . 101.80 9 ».10 101— 102— 19 22 25 132.5u 163— 123.10 13s— 198.50 13-.7o 177.70 Sehr leittu Schwäbische E! den-u. Lauerst sucht siir hiefi bezw. Distrikt 7" 7 -tBBkinrtet §örse Aschaff.Masch.Pap 'Jieue üoöeit "21. 0). Braueret Btudtng. „ .yemuiigec. „ do. PC. nkt. „ Rempif . . „ Mainzer Mt. „ iiettenineqec „ Stern^Overr.) „ Brerger . . Zement,, staclftabt Q..,em. Bao. Änttut n Btetu.Stid.Br. „ Q>ricj6l). siiettr. „ Aidert . . . j)t. '2ltl. Lelegrap^ Klette. BOje Borz. , ÄUgein. Berun „ va^meyec „ S^uclerl , «lern. 6t. HalSke , Untern. Zürich Farbwerke Hüchst. Kun!t|cideFst.a.M. Wia) u. ftlegec. w Griijner . . „ «rab.Lschleich. Hamo.-Ärn.-Pattt. iltocoö. Miogo . Am 1. Feiertag wird in beiden Kirchen die alljährliche Kollekte die Kleinkinderbewahranstalt erhoben werden. 174.30 210— 163.40 103— 1-1.25 127.80 Sonntag, den 17. Dezember, 3. Sonntag im Advent. Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe. w um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. * um 9 Uhr Hochamt mit Predigt. e um 11 Uhik Heil. Messe mit Predigt. Militärgottesdtenst. Nachmittags um 57, Uhr: Gbrrnenlebre: daraus sakramentalische Bruderschafts-Andacht. whafr jdde. BliesenbachBergiv. , Borz. Akt. Bochumer Gug BuoeruS liiieii ^omocbia Bergb. -^t. L'u^emb. Bg>v. Eiektr.r.'ichtu.rira,t ^imiveilec Berg«, oagu» z'.aniiitaot , Borz. Akt. Get>enkirch. Brgiv. Zarpener , ■yajpec iLiseniv. yemmooc Zement •yiDeniia Bergiv. •yo|dj. Elseniv. •pumbolo Ma sch. . L'aucagütte. . . Lianen Bergbau. ^culhenner Bergiv. Jiom. Lvotlka.ttin. ^ber|chle|.^.-Zuo. p^bmx Bergw. . rlt^eln-Paij.-Bgw. ittyein. etaglmecte zHicbed Montan . Schlei. Berg-Zink 96.30 90— 99.— 99.20 99— 9! '.SO 9u.l0 90.10 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 .... 47, Ltsch. itujemb. conb. , ’ 13 9 67, 6‘f. 6 6 86.. 0 9 ..50 92.75 Lesi.-Ung. Bank . . Ltft.-Xlaiibcrbant . . Lest.-Kredn-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Prellst. B^deniredilbonk Abends 5 Uhr: Piarrer D. Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für die Mattbäusgemeinde, wozu besonders auch die lonfirmierle Jugend eingeladen wird. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer der Geineinde erbeten. 'Montag, den 18. Dezember, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Mattbäusgemeinde. Am 2. .Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember, wird im Vormittagsgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Atarkusgeineinde gehalten werben, Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. 3n der Iohanneskirche. Vormittags 97? Uhr: Pfarrer Ausield. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johann es gemeind«. Pfarrer A u s s e l d. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer B e ch t 0 l s h e t m e r. Beichte und heil. Abendmahl für die Lnkasgemeinde. Anmeldung vorher im Pfarrhanse Liebigstraße 56 erbeten. Abends 77, Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der L il k a s gemeinde. 'Mittwoch, den 20. Dezember, abends 8 Uhr: Weihnachtsfeier des Bibelkränzchens für Schüler höherer Lehranstalten und Der Konfirmandenvereinigungen der Johannesgemeinde im Johannessaal. Samstag, den 23 Dezember, nachnuliags 4 Uhr: Weihnachtsfeier der Kinderktrche der Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Am 1. Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember, wird im Vormittagsgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- nnd Johannesgemeinde gehalten werden. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gememde erbeten. 4 4 4 4 4 4 37, 37, 47, 37, 37, 4 4 4 4 4 37. 37, 37, 37, Augsburger , . . Braunschweig , . Fiunlaubische . Freiburger . . ti>enua ...... Mailander . . , Mailander , . . . Memmger . . . . Oestr. b. 1864 , . . Oeur. Kredit v. 1858 . Papeno. Grast. . . . rttudoltS-Stistung . . Türkische..... 231.U 112.25 508 50 191.80 132.25 180.- 163.50 165.— 197.70 194.50 17x50 130 — ^taall. ober vrov inzi al-garant. Hess. LandeS-Hyp. Baak Ser. 12—13 . 4 37, 4 4 4 31?. kirchliche Nachrichten. Loa.lgeiische oememöe. Sonntag, den 17. Dezember, 3. Advent. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Schwabe. Voinnttags 11 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für dir Militärgemeinde. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus und Die granffinter pressesehöe vor Gericht. LH. Frankfurt a. M., 14. Dez. 133.90 148— 190.55 1-5— 126.50 121.80 2o2— 118.60 199.50 75— 135— 519.5' 122.50 270— 515. 5 134— 8 8 1 ) IO1, 8 8 örtiiöd Mtiö Verkehr, voLkswi^tichaft. ** Schifssliste für billige Briefe nach den Ver- einigten Staaten von s2lmerifci (10 Pfg. für je 20 Gr.): „Barbarossa' ab Bremen 19. Dezember, „Pennsylvania" ab Hamburg 23. Dezember, „Blücher" ab Hamburg 30. Dezember, „George Washington' ab '-Bremen 6. Januar, „Victoria Lmse" ab Hamburg 11. Januar, „President Lincoln" ab Hamburg 13. Januar (Postschluß jedesmal nach Ankunft der Frühzüge). 'Alle diese Schisse, allster „Barbarossa' und „Pennsvlvania", sind Schnelldampfer oder solche, tne für eine bestimmte Zeit vor dem Abgang die fcbneflfle Beförderungs« gelegenheit bieten. Es entpfiehlt sich, die Briefe mit einem Leit- vermerk, wie „direkter Weg" oder „über Bremen oder Hamburg' zu versehen Tie Portoerniästiglmg erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auch auf Postkarteit, Trucfiacben usw. und gilt nur für Brieie nach den Vereinigten Staaten von Amertka, nicht auch nach anderen Gebieten Ante'tkas, z. B. Kanada. do. do. do. 245.30 191.60 558..0 101— 453.50 i 288— 158— 1 H.60 104— 127.20 2b 2.50 1-9.2U 125.bO 191.60 158.25 100.70 100.90 90.30 100.70 100.90 9 .30 94— 94— 94— 37, 4 430.60 167— do bo. dv bo. bo. bo. bo bo. bo. bo. bo. do. R ein. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. Ser. lo 98.40 98.10 98.-0 98.40 98.10 80.50 89.50 89.50 90.50 96.30 88.2-1 98 3) 9.J.8Ü 98.50 98.50 9xöü 98.80 99— 92.50 92.50 89.60 90.10 98.7-. 98.70 89.60 89.,0 90— 98.80 98.60 9.8.60 98.60 37, Frk. Hyp.°Bk. Ser. 19 ...... 37, do. bo. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 I ZeitungiTeutichcVt Eiilinnen Lose« Tlr. 100 . ö. st. lüO . Llr. 100 . Tlr. 100 . Llr. o0 . h.fl. lOu . Llr. lOu . Llr. öu . Fr. 80 . Fr. 100 . Llr. 100 . ö. fl. oOu . Llr. 40 do. Psddc. do. bo. bo. bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. da. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. loo 101. fl- I - 'Mcmntger Pram. Psanbbr. Lciterr. 0. 1860 . Llbenourger..... Allsttsche 0. 1864 Stugilche o. 1866 . . . dv. bo. bo. 98.5- 98.50 99.50 99.— 99.60 93— 90.50 90. 0 9..5ii 88— 88— 88— 98.50 98.5o 98.50 89.75 89.75 bo S. bo. S. bo, S. bo. S. bo. S. 67- 67, 12'/2 121/. 47 . ... 44 unk. b. 1913 28-30, 32 (tilgb.) 4 4 4 37, 4% 4% Mamuietm küuvb ab bo. tmiob. ab 37, Wcstd. Bbkr. Hyp. (Köln) S.3 kündb. 1905 37. ’ ‘ tzchriiil. Angebote andenGieMrAr "SÄnrnen rui od. Fünf-Zimme >-Endlicher Lane gesucht. Tchriftl. Ar in den Gienener Ar kleine Familie t Avril 1912 modern Volinuna, nicht 3. L ÜMboteniitPrelsa m den Gietzener Ar Cani phll. fut möbliertes Zimmct Lchriill. Angebote m den Gienener A, Bank für handel und Industrie Niederlassung Sieben. 47, bo. Bank-Aktien. ReichSbanr . 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Das Blatt, das seit ungefähr einem Jahre 97, 10 87a! 87a 8 87, 97a 97, 8 8 ®7< 57. 0 67, 67a 7 Ceti. Hyp.-Bk. (vr. Pommr. abgefL 80% k" S«tu S-r. 16 u.' 17 unk.' 1910 Ser. ‘ ’ in einem neuen Gewände erscheint, machte seitdem dem „Fvank- fnrter General-Anzeiger" empfindliche Konkurrenz. In diesem Konkurrenzkampf soll der „Frankfurter General-Anzeiger" sehr zweifelhaft gehandelt haben. Im Laufe der vergangenen Monate hatte ,/Die Fackel", ein bekanntes Skandalblatt, in zahlreichen Nummern die „Frankfurter Nachrichten" heftig angegriffen. Anfang August veröffentlichten die „Frankfurter Nachrichten" eine Erklärung, in der u. a. behauptet wurde: „Die seit Monaten in der „Fackel" gegen die „Frankfurter Nachrichten" abgedruckten Schmähartikel sind bestellte und bezahlte Artikel des Frankfurter General-Anzeigers. In den Räumen des Frankfurter General-Anzeigers, von seinen Redakteuren und Beamten, aus seinen Schreibmaschinen und auf seinem Papier ist die große Mehrzahl dieser Schmähartikel gegen die „Frankfurter Nachrichten" abgefaßt wvrden. Die erforderlichen gerichtlichen Sck>ritte zur Durchführung unserer Rechtsansprüche sind von uns bereits in die Wege geleitet worden" Gleichzeitig veröffentlichten sie eine Broschüre, in der das gesamte Material der „Frankfurter Nachrichten" zusammengetragen wurde. Die „Frankfurter Nachrichten" behaupteten weiter, daß der „Frankfurter General-Anzeiger" von allen Artikeln, die gegen die „Frankfurter Nachrichten" in der „Fackel" erschienen, jedesmal 150 Nummern bezog und diese versandte. Von den Artikeln der „Fackel", die dem „General-Anzeiger" für feine Zwecke ganz besonders wirkungsvoll erschienen, seien nicht nur die üblichen 150, sondern 1500 upd 2000 Sondcrabdrucke bestellt worden. 'Dtefe Sonder- abdrucke seien im Umschlag an hiesige und auswärtige JnserrnUeit sowie an Annoncen-Expeditionen im Reich und im Ausland versandt worden. Gegenüber diesen schweren Angriffen erklärte der „General- Anzeiger", er lehne ein sachlick>es Eingehen aus die Angriffe ab, nachdem das gerichtliche Verfahren eingeleüet sei. Er werde vor Gericht den Beweis erbringen, daß die Artikel der „Fackel" keine von ihm bestellte und bezahlte Arbeit gewesen seien. Im Verlaus der weiteren Pvessepolemik zwischen den beteiligten Blättern behauptete die „Fackel", daß die in Frage kommenden Manuskripte aus dem Schreibtisch ihres Chefredakteurs gestohlen worden seien und deutete an, daß mit dem Einbruch die „Frankfurter Nach- touar flcfle’ hun? Süd FPa;ep höbe Voj i. gfeti bo. Beretusbaut Ans Stadt and Land. , Gießen, 15. Dezember 1911. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Johs. Sättig aus Dieburg eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bodenheim, dem Lehrer Rud. Ferkinghoff zu Weiskirchen eine Lehrerstelle an der Gemeinde schule zu Mainflingen. An der Volksschule zu Mainz 9 Lehrerstellen, von denen 5 mit kath. und 4 mit evaug. Lehrern $n besetzen sind, und 5 Lehrerinnenstellen, von denen 4 mit kath. Lehrerinnen und eine mit einer evang. Lehrerin zu besetzen sind. ** Bei der Landesversicherungsan st alt (Gr0ßh. Hessen sind im November 265 Rentenaesuche (240 Invaliden- und Krankenrentenanträge, sowie 25 Alters- rentenanträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den Monat übernommen 291 Rentengesuche, so daß 556 Gesuche in Bearbeitung standen. Es fanoen Erledigung: 217 durch Rentenbewilligung (189 Invaliden-, 14 .Kranken- und 14 Altersrentengesuche); 58 durch Ablehnung, weil unbegründet (54 Invalidenrenten- und 4 Altersrentengesuche), 16 durch andere Weise — Zurücknahme usw. — (14 Invaliden- und 2 Altersrentengesuche), zusammen 291, )o daß 265 Gesuche als unerledigt auf Dezember übernommen werden mußten. Ferner wurden im November 350 Anträge auf Beitragserstattung gestellt und zwar 289 infolge Heirat weiblicher Versicherter (H.), 58 infolge Todes versicherter Personen (T.) und 3 wegen Bezugs von Unfallrente (U.). Unerledigt wunden übernommen 134 Erstaitungsanträge, so daß zu Bearbeiten waren 484 Gesuche. Bewilligt wurden 288 Anträge (247 H. und 41 T.), abgelehnt wurden 34 Anträge (14 H. und 20 D.). Unerledigt blieben 162 Erstattungs- anträge (120 ,H., 38 T. und 4 11.), die aus den Monat Dezember übernommen wurden. — In welchem Umfange die Landesversicherungsanstalt Heilversahrenskosten für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich aus nachstehenden Er-^ läuterungen, daß Ende November in Anstalten 249 versicherte Personen untergebracht waren. In der Eleonoren- h-eilstätte befanden sich außerdem noch 44 Personen, die teils auf eigene Kosten, teils auf Kosten des >Fonds der Großherzogin eingewiefen waren. ** Akademischer Btsmarckbnnd. Wir machen nochmals aufmerksam auf den heute abend 8l/2 Uhr in Stein? Garten stattfindenden Vortrag des Generalsetretärs Wahl (Berlin) vom antittltramontanenRetchSverband über die Lehren des Btainzer Katholikentages. Auch wird Herr Wahl dac- Motu proprio des Papstes gebührend beleuchten, sticht nur der Gegenstand, der infolge des letzten Katholikentages und des neuen Motu proprio besonders aktuell , ist, dürfte interessieren, sondern auch vor allem die Person des Redners. Ist er doch als ehemaliger katholischer Geistlicher und be> rühmter Kanzelredner, der nach Erscheinen der Moderniften- t« pklika im Jahre 1907 infolge seiner modernistischen An- scyauungen exkommuniciert wurde, nicht nur als Vorkämpfer gegen den Ultramontanismus, sondern auch als hervorragender Schriftsteller und Redner weithin bekannt. •* Die Weihnachtsausstellung der Kunst- und Handarbeitsschule Landmann findet Samstag und Sonntag statt; sie wird eine Fülle praktischer und feiner Arbeiten ans allen Techniken aufwetsen. (Siehe Inserat) ** Der Stenographen-Verein „Stolze-Schrey" Gießen hielt am 12. Dezember unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder seine 5)anptversammlung ab. Der vom Vorsitzenden erstattete Jahresbericht ergab ein sehr günstiges Bild von dem im Verein herrschenden Leben. Der Besuch der Uebungsabende war im Berichts,'al/re durchweg gut und die Benutzung der reichhaltigen Vereinsbücherei sehr rege. Die Kassenverhältnisse sind die denkbar günstigsten. Der Verein beteiligte sich auch im verflossenen Jahre wiederholt an öffentlichen Wettschreiben hier und auswärts und errang eine Anzahl Einzelpreise, sowie viele Auszeichnungen für schönschriftliche und Ausstellungsarbeiten. Die Generalversammlung beschloß, den Verein in das Vereinsregister eintragen zu lassen und wählte einstimmig wieder zum Vorstand: 6.15.19,21.27,31,34,35.39, 42 bo. S. Karl Reitz als 1. Vorsitzenden, H. Hoerster als 1. Schriftführer und Otto Knörr als Kassenverwalter. Der erweiterte Vorstand setzt sich nach der Neuwahl zusammen: A. Roth, 2. Vorsitzender, H. Ztrausköps, 2. Schriftführer, G. Reiber und F. Jäggle, Bücherwarte, Feldwebel Karn, Sergeant Brink und L. Hörle, Beisitzer. Als Vertreter der Ortsgruppen Großen-Linden und Leihgestern wurden E. Strack und Karl Faber ernannt. Das Weihnachtsvergnügen begeht der Verein kommenden Sonntag im Saale des Hotel Großherzog von Hessen. ** Schueeschuhwettläufe. Der gute Besuch, den die votjährigen Schneeschuhwettläufe des Schiklubs Wintersport, Gießen (Gießener Schiflub) auf dem Hoherodskopf aufzuweisen hatten, hat den Klub veranlaßt, in diesem Jahre mit einem noch reicheren Programm an die Oeffentlichreit zu treten. Am Samstag, 27. Januar, findet der große D a u e r l a u f statt, der über etwa 10 Kilometer sichren wird und nur für Mitglieder des Klubs offen ist. Start und Ziel sind in der Nähe des Klubhauses. Der Haupt-Renntag ist der 28. Januar, an dem mehrere Rennen gelaufen werden, an denen sich jedermann beteiligen kann. Es kommen zum Austrag: ein Dam en lauf (Abfahrtsrennen), ein Hindernislauf, ein Alte -Herren -Rennen, ein Volks- und ein Jugendlauf. Die Teilnahme an den Volks- und Jugendrennen ist unentaeltlich und in allererster Linie für die Bevölkerung des Vogelsbergs eingerichtet. Wie im vergangenen Jahre werden bei diesen Läufen auch diesmal wieder lauter praktisch verwertbare Preise verbeben. Durch dad neuerbaute Klubhaus ist für eine große Zahl von Gästen Raum geschaffen und durch das Entgegenkommen des Klubwirtes S t e i n ist auch ein heizbarer Raum zur Ablage der Schneeschuhe hergerichtet worden. 47, tiiettr. zvert poinburg r. 103. 1 L. ültlant Lclegras .... Franken-Allee, garant. v. Franksu unk. b. 1911 Kommunal . Hyo. (Kolii/ S. i bo. Ser. 0 bo. Ler ■> bo. Ser. i Wegelin & Hübner Lveperegelu Alkali 1 206.50 e Barz. Äkt. | — fL7| -- 207.5( bo. Hyp.-;treb.«B. M. 600/12U0 Wancio. 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