M- Zahrgang Zweites Blatt Nr. 167 Erscheint Ugllch mit Ausnahme des Sonntags. n Mitteilungen von An gen »engen. lliit.-riührung arbeiteten unb* über egetz im Trieb SN |900 a aBier nach Prozenten verkaufen vcr° Interesse, wurden Die Verhandlungen vertagt. (6lt Mittel fovtfäfert. ohne Löscgeld RickUer zu sicher nicht entziehen können. lolnno *’ir Magen- un leiung yfrVcnkr.ink*. eiten das Konsumvereinswesen 0" Mitglicr« (eine andere Nation der tiett es bat. später wieder an sich zu sich ihren Berpslichtungcn Kaufmann L.....—v - o - - ---------- Thema: „Unsere Forderungen an Gesetzgebung uno Verivattnng, Einer der Shbciice, i. .. fllüdlid:friv i e gc. *• >. Da-5 Unglück, das er mit aniah . imic machten instammga in der Stabt zu machen. Es wurde hierauf folgender Antrag angenommen: „Ter Vorsitzende des BerbandeS deutscher Rabattsparvereine wird" ersucht, bei den zuständigen Stellen dahin vorstellig ;u werden. d.n; bei der bevorstehenden Regelung der -sonntags^ uerlaufszeit den Landesregierungen dos Recht cingcräumt werde, je nach den obwaltenden Verhältnissen in eine Verkürzung der Sonntagsr-erkausszcit einzuwilligen oder nicht." . Treu ha ns , Dortmund- sprach sodann über Das Müllheimer Eisenbahnunglück Keine Verhaftungen. Saloniki besagt: giriert Sport. — Am letzten Samstag 'and auf dem S v o r t v l a .z c n n der tzard : ein Fcr u st b a l l w c 11 f p i e 1 -wischen den Schülerm annschäftec e hüsigen St und des Vereins für Bewegungsiviclcr statt. Ture, narlcn Lind wurde das Svr-.l etwas beeinträchtigt, Sn der erden Halste hat oer Sportverein die günstige Seite und kann bangernah mit dem hohen Ergebnis von 91 zu 35 Punkten gewinnen Sie w ac Hälfte brachte einen schärferen Kampf Ter Sportverein blieb Per entführte deutsche Ingenieur Richter ist leider noch immer nicht den Händen der Räuber entrissen worden. Ta diese ein außergewöhnlich hohes Löse gelb verlangen, dessen spätere Erlangung nicht sicher steht, unterliegt der Fall setzt einer peinlichen Erörterung der Finanzsrage. Tic „Köln. Ztg", die bekanntlich Verbindungen mit der deutschen Regierung besitzt, schreibt u. a.: meine Schwester!" und bann in O hnmacht siel. Tas Militär arbeitet? mit der grönwn Energi., um die Ausräumung her Trümmer zu beichlcunigcu. Mutzte man dockt no.i) am Rachmittag befürchten, das; unter den Trümmern des 1. man.'- Wagens Passagiere begraben seien. Tie>e Befürchtung Hal sich als unrichtig erwiesen. nerfrtfthen Mii ,»/ ebenster Lage. Pension lan verlange Prospekt. Fernsicht. Gro Itter Park i. Aufenthalt. Gute Küche Hoffentlich erlahmt Wan in der Erwägung der sinan ziellcn Frage nicht dariii, die Räuber nartibrüdlid) zu verfolgen, um ihnen womöglich ' ' *'3J‘4..... entreißen oder die Lösesumme bringen, .vier wird die Türkei Von der deutschen Regierung ist alles Mögliche für seine Befreiung getan worden, al. r dem nutenJiHiIlcn stellten iidi bisher die motzten Sdtttcriqfcitcii entgegen Sie beruhen einmal au* den örtlid en Berhältmit'eti, iodann aber aui der Völker restlichen Frag - betracht kommt Tie türkische ■ 'i: Richters oll :• tuian, nm das Nilglück abzuwene.n 2tc hat rliidter gewarnt, , . Gendarmen milgegeben. di der allerdings mit grosser Vorsicht arbeitete, um Züchters üeben nicht in Weialjr zu bringen Tagegcn hat die Piorte allcrding. nut grohtcr Bestimmt! en erklärt, bau sic für das g e s a r ö c r te 2 ö i c n e 1 b grundsätzlich nicht aufkommen werde Rack allmr/.cinrti Pölfmcdtlid)cu ihrundi.ii en kann tie dazu nicht ii.it werden, es ist indessäi nicht -o überseheti, bau «ich luttce dem autokratischen Regiment ein gewisse Gewohnheit heraus iub-ioj hatte. Ti« Biort hat bei derartigen fällen, wo ihre Behörden een Fremden geivarnt und ihm B'glciumg mitgegebeu hatten, iid. immer geweigert, zu zahlen, und erst Drohungen her Botschafter braducn sie zur Rachgiebigkeu Aus bt.'icm O)c wohnl eitsrecku könnten audi iür den neueften Fall Amprüche ber Billigkeit abgeleitet werb.'N. doch will die Türkei am dies ent Ohr letzt nicht mehr hören. Wer ioll nun aber das Lösegcid zahlen? Tie erite Verpflichtung hätte Richter und seine 'Ing?cbc, wie ,i. ia jetzt schon die Räuber stellen. betreffcnb". Ter Redner führte im wcfentlichcn aus, bass die Sdiäbigung des Kleinhandels und Handwerks durch die Konsumvereine seit Jahren Anlatz zu Vorstellungen bei den maügcbenocn Behörden gegeben habe. T.'r Redner empfiehlt ichtießlich, die an den Reichstag, die Bundesregierungen und den Prcussnchen Landtag cingercid.te vorjährige Eingabe mit Nachdruck zu vor treten, die Sclbflfnlfcbcitr.bungen in den Vordergrund zu stellen, die zum Teil darin bestehen, durch erhöhte Lcmungsiähigkeit die Monf umenten an bie Gefchäite zu fesselu. Bei’all. pflicht eingeiührt werden. Tie nächsten Anträge bctreffeii die K o u z e s f i o n i c r u n g des F l a f cd c n b t e r b a n d e i s. E- wurde befchlofscn, mit Anträgen an die Parlamente Heranzit- g; i e d e l Breslau begründet hierauf eine Entschließung, in der bedauert wird, datz die Reichsregierung dos den Vertretern des Gastwirtsgewerbes wiederholt gegebene Verwreden, die Jlb änbcnnifl dcr Reid sgewerbcordtiung und speziell des -r o-j dein -Reichstag als Entwurf vorzulegen, bis letzt noch mdit cinqelult hat. ,,Tcr Bundesvorstand wird deshalb beauftragt, beim Reic!,soerbatrb deutscher Gafnvirtsverbändc dahin zu Iriden, datz von der Remis regictung die baldige Vorlegung eines . efetzentwurses zwecks -lb- ändermig des s 33 der R. G.r.. gefordert wird, m Zukumt in stanz Teutschland nur eine Konzession erteilt wird und icber Hon- zcssionsinhaber alle Getränke ausschönken darf, die von den Gasten Gietzener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für ©berljefjen 11. -atzenmetsstr: na nn. Redaktion. Expedition unb Triickerei: Schul- stratze 7. Ervebil on und Verlag: Redaktion, 112. Tel.-'Adr.:AnzeigerDießen. Bundestag der Sünder deutscher Gastwirte. 2$. Kassel. 18. Juli. Unter Beteiligung von delegierten aller größeren Gastwirts- Vereinigungen des Rcidjes trat Heute vormittag hier bei Bund deutscher Gastwirte zu seinem 19. Bundestag zusammen Es mürben zunächst Begrüßungsreden gewechselt. Als der Vorsitzende Dann ein H o ch auf den staifci ausbringen wollte und die Abfcndung eines Huldigung-, tel.'gramms an den Kail er Doriduagt. uei langte ein Delegierter das Wort zur Geschäftsordnung -tci Vorsiizendc erlliuy, daß er zunächst über die Abfcndung des Telegramms abstimmen lassen werde. Tie Absendung bc~_ Leu- gram ms jrurce sodaini gutgeheißen Hierauf bemerkte L a> a tz öi'iiburg, Hessen-: Ter deutsche Gastwirtsstand behübet hdi heute in einer Lage, die ihm den Olebaitfeii nahelcgen sollte, von der Absendung eines solchen T c l c g r a in m s Abstand z u n c h m c n. Wie wir von den Vertretern der Behörden bebanbcli werden, haben wir keinen Anlaß, ein soldies Telegramm abznicnden. Pfui-Ruie und Ruse: Hinaus mir ihm!) Vorsitzende», kämpf Leipzigs bemerkt zu bicicn Worten: „3di mutz scststellcn, daß diese Ausführungen eine ganz neue Erscheinung in unserm Bundesleben dar stellt. Wir stehen au, nationalem Boden, wir find.Tentsche und müssen es uns auf das energrehite verbitten, daß andere Tendenzen in unseren Bundestag hincingctragcn werden. 3d> muß mein Bedauern darüber aussvrechen, dai; iolme Aussprüche hier vorgekommen sind. Solange wir cm deutsches Reid» und einen deutschen Kaiser traben, werden wir für das dentfche Vaterland emtreten und keine anderen Tendenzen zu- lafscn; denn wir^ führen den Aamen „Bund dentsd)cr Gmtwirte" nicht nur zum Schein'." Beifall.» Der Vorsitzende legt sodann den Jahresbericht vor, in welchem daraus hingewicsen wird, daß troa verschiedener Widerwärtig- leiten und Schwierigkeiten de Bund öcutfdicr Gastwirte audi heute noch fest steht. Es folgte hieraus die Besvrcchung iv i r t s ch a s 111 ch c r fragen. U. a. hatte der Rhein Main-Gastwirte Verband beantragt: Tcr Bund deutscher Gastwirte wolle dahin wirken, daß bei dcr Werlzuwach-sstcue r der Betrag der Konzessionssteuer ncbst Verzinsung desselben vom Tage des Bezahlens an bis zum Tage des Hausverkaufs, an den iestgestellten Wertzuwachs bei solchen Birten, ivcldic Hausbesitzer sind, und die Konzessionssteuer selbst bezahlt haben, in Abzug gebracht wird." H c r r m a n n .Tarmstedt- führte hierzu aus. Tie „Siebener ^amilicublält« * werden dem .Anzeiger^ oicnnal ivoclientlich beiqdegt, daS ..Kreisblatt (flr den Kreis Sichen'' zweimal wöchentlich. Tie „randwinschastltchen Seil- trageir** erscheinen monatlich zweimal. dammW { Liegst'^ m. »• «• >nds- Äokstattd'. :r ’s*n"ö‘ «ontro“'“1' jkph""' J 3n der Aussprache meldet sich d r R e i ch s t a g s a b g c o r d - nelc Verner zum Wort, um gegen die Behauptung zu protestieren daß die R.-.chstagSabgeordneten in ihrer Gesamtheit mdii wissen. waS die Wirte verlangen. Tic Wirnchauitche Ver- ciniqung ici wiederholt iür die Konzeisiomerung des »vlaswen- birrhandelL cingctrcteii, weil gerade burd) den ^lasdrenbierhandel dcr Böllerri Porichub geleistet werde. . Reichstaasabg Lattmann betont, ban er ebenialls tut bic Konzciiionspslicht des srluschenbierhanbcls cintrcten werde. E' nurbc nodi ein Antrag ors Rhein M.ilN-Gait- . «< -<» m-v..—» zum cbgc: alten werben. Nad) kurzer eluSspradzc stimmte man dem R ebn er bei ^adr Beratung weiterer Anträge von nnnberan Wirteverbandes angenommen: Es soll als Nadnrag Braustcucrgcsetz bestimmt werden, daß die Brauereien Ter Eilzng kam mit ungewöhnlicher Sd-nelhglnt biher-r* braim die man aui f.O Kilometer in der Stunde sdiätzkc, wahr ud ronthrinömäh.i n-:r mit 20 Äilnirrter emgi,ihrn. werden Mr- Pi > h. • icL ich, wi-- i-.r Tender heftig hin und Der id*roann\ unb der Führer der Maschine, Lvlomotiv'.-1-rer Planen aus On.n. bürg, hdi weil ans dem Führerstand herausueigte, und bind) Schwenken der Arme belimbeic, daß irgend etwas an der '.'Aaia ine nickt in Crtmung sei Tic Lufkbruckbremie iunknoin-erte md-i, unb ini selben Augenblick erfolgte die Entglenung. Gm Haacl von Sdiotteriteimn ergoß fid) über den «ibnlhifl und mau iah deut- tick wie einige T-crichten aus dem aug l kausgrichG-idert ivurern. In d.r nächsten Minute erfüllten furchtbares Geid-rct und Hii'e- tU,CTrr Miner des Speisewagens schildert, daß er int Moment des Unglücks an dcr Türe stand. Plötzlid- neig.c |.d. der schwere mirb iui; rmcn nno bei in n-eitern Bogen heraii-.-geid leudert -Us er iidi erhob, lag nut wenige Schritte von ihn entjcrni eine lorrespondcnt berichtet über das Unglück. Vic ich höre, soll die Bremse bereits bei der Station IAuggc n versagt und der tVübrcr das Ungl u ck voran •? ge - I sehe n haben, das er mit dem Ausgcbot aller Kraft nicht mehr iu SSie das „Freiburger Tageblatt" von amtlicher Stelle crfähri, bestätigt sich bic Aawricht von der Ber ßa si u n g des LokomotivfüHrers nicht. Es tmirb: biv icht niemand vom Zugpersonal verhaftet. Ter mit ber llntmuchung betraute Staatsanwalt ans Freiburg be findet sich noch an der Uufallstelle in Müllheim Tas Bc linden der Schwerverletzten läßt hoffen, daß kein wei- terer Todesfall cuitritt.. Zm folgenden teilen wir noch die Aussagen einiger Augenzeugen mit. h die stadt. Kurven, altan|, (Königsteiner Hof) rt. Frühiahrsautenthall. Kui-hau* ). Bangcf u Telephon :V Litt. Elektr. Lichl. Bädw/ bewilligt werden müssen. Tas ist im Ernste nid : ,u verlangen, und tonitt bleibt nur das ine übrig, daß man auf Grund der uorlrnnbcncn recht geringen bic Befreiung zu betreiben. daß die beutirfxn Gastwirte seit 3fl Jahren gegen das Unrocien bed MaidicnbicrbanbcfA, bie Privatpcnihoncn und die Privat mittcgCtadK petitionieren, durch welche das Gastivirtsgewerbc schwer geschädigt wird Wir müficn verlangen, daß aucki der 3 laschen- t irr handel der Konzeii'ionspilichl unterstellt wird und die Privat- vcniionc!' nicht das Recht erhan n. Bier und Wein abzugeben Äitefihuri ys sunLinii :: Tclevbon.AI. - ---- :. Prachtv., großer itintt- Oofli Mittwoch, 19.3uh 19U Rotationsdruck und Vertag der Brüdl'schen UniversilälS»Viich- NNd Steinbrudereü R. Lange, Gießen. •m Taunos 400 m ü. d M :’,e St. MerHz) Nerven-Kor »ft. Frankfurt a. M.u. Wiesbaden Nachkuren Luftichisfahrt. Zeppelins Sieg. heimlichen Waren handel. I Zu den Erfolgen des neuen LnftschiffeS .Schioabcn^ Er betonte daß der den Behörden nicht angemeldete Warenhandcl I schreibt die »Tagt. Rimdschatl^: eine für den ehrlichen Handel bedrohliche Ausdehnung gewonnen Bor wenigen Wochen wurde in eine, unserer bekannteren habe. Tiefer werde in Kontoren, Betriebswcrlstätien, staailidwn Zeilschriilen das starre Ltiftschiss ZeppclinS ^abgetan', ^iese und fldötiidicn Vcrwaltungsbureaus zum Teil recht fchwuiighuil l Kähiic" seien altes Eisen: noch fein einziger trember etnm habe betrieben Tcr Redner führte hierfür eine größere Anzahl uon uuc x,en r -rsnch gemacht, nach dein starren System zu bauen. Beispielen an. Ter heimliche Wareuhandcl muii. mit allem Nad> Bz.e ahnungslos das bock) medergeschrieben ivurde: Tenn acht bruct bekampst werben Zu forbecn sei daher 1 , daß jede Arl Tage znvor ivar in Barrow eaS englische .Plarineluslsckstff'' znnr der Warenvermiltlung anmeldepflichtig sein mühe, - , daß bei or,'ieii öluge auigesliegeii, das eine sklavische >topic unseeer Zeppc!> '- der znstandigcu Bchörde eine alvhabciiid) angelegte Liste aller I Grenzer ist: unb nun ivirb geftern abcnb gemeldet, daß der ueuelte angcmclbeten Betrieb- zur vheini'.dnn Einsicht ausliege, 3., dass Zeppelin, bas ^tistschisf .S.ywaben", nicht weniger wie 19,8 L» Angestellte ober Beamte zur Eeöi'nung bes Warenhanoels bie I künden,ueler Eigeugeschwindigreit enlivickelc. _ . id'riitlid c Gcnehmrgmig inrer Priuzivile oder Vorgesetzten b. izu I Das ist eine gewaltige Ueberraschnng, \a es nt ein O Mark zu belegen noch mit besonderer Rücklicht am große Tragfähigkeit kon- nnd bie Snafbefiimmuiifl tm ü 14b, 1 entiprcchend .ui ergangen I üvuictt und der Zeppclin-Ban konnte, wenn er biese Anwrnche zn- fei - Tie Vcfommlung stimmte den Voncklägcii zu. gmisten ausschließlich der Schnelligkeit niedriger schranbie, sogar Hermann ZI gen München iorock' über das I „och mehr erreichen. Welch em gorlichrUl m den letzten beiten fahren! Ter Techniker kann cs ermefien, welche Summe uon ivifsenichastlicher und praktischer 'Arbeit dazu gehört, um auch mir 2 Seinnbcnrjctcv inehr herauszukonstruiereii, wem, eru eine gewijie Lchneliigkeit erreickst ist; bic Zeppelin-Schiffe aber sind in dieser 3eit der Stille von 14,2 aus 19,3 Seknndemneter gcloiiunen, — cm Anffchwung ohne Beispiel. yiuii ist also nicht mehrV, sondern .Schwaben bas schnellste Luslichisf der Welt T:c gestrige Leislunaspr>i|niig bederitct, baß dieses Lnstschiff ohne Rnck-ichl nut Wino irab Weiler bas ganze ^sahr hindurch anfficigcn kann, währenb bisher uie Ckepriker bei aller Anerkeimnng des ui fe. Luftjchiffahrl Gelcineteii nch daran stießen, baß nur an rund 90 Tagen im Iahr die tzingmöglichkeit vortiege. Wir sind jetzt also ans dein Slabturn der Siobellc herali-. . Wir haben das erste lricgsdrauchbcire Lnftschifi, ein Fahrzeug, wie Eine letzte Nachricht aus überbrachten zwei T r o h b r i e s e von den Entführern Richters iiad) Elassona, in denen angcknndigt wird, daß Richter gelüpft werde, falls in zwei Tagen keine Antwort aus die alte Forderung ber Räuber erfolge. Tie Hirten erklären, die Briese in der Räße eines kleinen Klosters im Gebirge der Umgebung von Elassona erhalten zu haben. Hamid Bey wurde nach Elassona bcschieden, um neue Weisungen entgegenzunehmen. Infolge des neuesten Schreibens der Räuber Richters Ijat sich Hamid Bey bereit erklärt, zusammen mit einem Vertrauensmann, den das deutsche Konsulat nach Elassona ciitjeubcu soll, ins Gebirge zu gehen unb burd) Vermittelung ber beiden Schäfer eine Verbinbuug mit den Räubern herzustclleii müssen, mindestens aber, daß dieselben in kurzen Fristen den Prozentsatz ily er Biere zu verössentlid n haben. Es muss ver° laugt werden, daß die Brauer von jetzt ab genau angeben, wie viel ci 1 a IN ihren vieren enthalten ist. Es muß die a..'klarations« rrqebung» rod. i" *•* en m-S-b-n «ri» neronW I11 ' I 17L80 ' 263.- * KÄ verhindern vermochte. _ . . Pünktlich suhr der Zug in die Station ein, der Führer gab Gegen dampf, weil die Bremsen versagten und nm einem Male gab es ein unheimliches Mrad'cu unb Mltern, ans d in . Gelciic wubden die ^chottersteinc uadi allen Seiten geworden. g^Ta »omaneubc fugte hierzu bei: Um unserer wiederholten Tie Lokomotive wrang aus dcni Geleise nnd nut ilr der noch- oder 1.1- » - - l u n g c n gerade die meisten Paiiagiere, bic f ä m t i i d' g c t o i c t würben. jsrotcitbcriamni lunger | -m ousgeschobenen Wagen wurden die Wand wie em Blcuebalg äivammeiigebriidi, j(inuucrlid)c Sdircic wurden aus den Wag n laut. Ein Fahrgast erzählt, er hätte im Sveuewagen gerade^eina Taiie Bouillon an den Mund geltet, als es einen heiligen stoss gab, bic Tasse wurde ihm ans der Hand geworicn und er iclber Lin verbandstag öer RabattsparvemnevcutWandr. SÄ»" Braunschweig, 18. öuh. flflr „j^t mehr besaäbigi, audi der Posuvagen trägt nur leich.e In der heutigen n-eilen Bersammlung des Verbandes beut-1 Beschädigungen unb das Personal blieb unvcrletzi. icherabalrfvarvereiue wurde der Maitcnbcndt verlesen, dem zu- Soll idi die Szenen bcschreibeu. t-.- ml’ rbgeipielt, als Civ folge die Einiiahmeu l.^>)!)8. ore Ausgaben 17 IM Mark betragen, verletzte Baier nad) dem toten Mmv, die bciorgtc schwerverletzte fo daß fid) ein Heberscl uß von 698 Mark ergibt. Fran nad, ihrem toten Manne nagte? ' er erste Vortrag betraf bic Neuregelung dcr Nad) der ersten vrlielctitung ging es au br ,selNtclluitg d.r b a n b c 1» q c iv c r b l i rh c n Sonntagsruhe. Perfonalie n_, die nid.k leidst war, ba die ivenigil.n eine ^egi - Tcr Vorrrageubc Beunc T.ii.ru beantragte, der Verband falle rimation bei fid) trugen. Zn der Loleickammer d s Spitals iviu .n an zuständiger Stelle dahin cinwirken, dass eine weitere 9.1c- bie loten ncbciicinaiu'cr aufgcbabii. öricDlidHugai ne tait alle bluteten au-5 Atiuib, qeufäftc müßten burd' eine Sd’cnuuiherung in Der Regelung bei I Rufe unb Ehren. Als bic Namen der Toten und riebt ui ini- sonntagsrul c große B - ui I stäudiqe Souutagsruhe ebenfalls schwer geschädigt, da die Land ^ch verlas am Wuntch eiucc Gruppe vertonen dw ^am<>i e r bcrcolmcr ticiiad) nur an Sonntagen Zeit haben, ihre Einkauic Toten, als plötzlid) einer ber llmilcljenben audrtc). »XH Ul j a ki jedoch auch diesmal, trotz Gegenwind, infolge seines flacheren Spieles mit 75 zu 69 Punkten siegreich, so daß der Sportverein das Spiel mit dem Gesamtergebnis von 166 zu 104 Punkten gewinnen konnte. 6 Gießen, 18. Juli. Tcr3. leichtathletischeVer- cinskampi fand am Sonntag morgen unter guter Beteiligung statt. Im allgemeinen wurden recht gute Leistungen erzielt. Ten Wanderpreis erhielt mit 44 Punkten zum dritten Male E. Balser, in dessen Besitz er jetzt übergeht. 2. Sieger wurden mit 40 Punkten Rech, 3. Albold und Tickhardt, 3. C. Kraushaar, 4. Bungenroth und 5. Sauer. Sommerfell öes Männer-Turnvereinr. Vergangenen Sonntag veranstaltete der Männer- Turn-Verein Gießen sein diesjähriges Sommer- fest, mit dem ein Schüler-Wetturnen und insbesondere auch die Auskämpfung des vom Männer-Turnverein im Jahre 1910 gestifteten Wanderpreises „Jahnschild" verbunden war. Um 2 Uhr zogen die Schüler nebst dem Verein im Festzuge von Lswaldsgarten aus durch die Stadt in den Philosophenwald, wo 10 Turnplätze für die einzelnen Uebungsarten, 100-Meter-Lauf, Klettern bezw. Klimmen, Steinstoßen und Weitfprung eingerichtet waren. Außerdem mußte ieder Schüler eine Pslichtfreiübung aussühren und sich an oen allgemeinen Freiübungen beteiligen. Insgesamt traten 133 Schüler aus allen Schulen zum Wett- tampfe an, von denen nur fünf die vorgeschriebene Mindestpunktzahl 451/» nicht erreichten, 128 also Sieger wurden; ein Zeichen, daß vorher fleißig geübt worden war. Tas zeigte sich auch bei den allgemeinen Freiübungen, die vorzüglich klappten und ungeteilten Beifall bei Den, zahlreich erschienenen Zuschauern fanden. Am Wettkampf um den Jahnschild nahmen sieben Riegen teil, von denen die eine nicht vollständig durchturnte. Siegerin wurde die Mittelstufe der Realschule, bestehend aus folgenden Schülern: A. Bierau, R. Werner, H. Fayet, H. Mack, S. Eck, A. Struch, E. Schubecker, W. Jung, O. Jäger, I. Selzer, K. Schäfer und W. Deibel, mit zusammen 901 Punkten. Es erreichten weiter 2. Realschule-Unterstufe (6. Riege) 899Vr, 3. Stadtschule-Unterstufe (7. Riegel 894V2, 4. desgl. 8. Riege 875V», 5. Realschule-Unterstufe (o. Riege) 849 und Stadtschule- Unterstufe (4. Riege) 667V? Punkte. Alle sieben Riegen beteiligten sich am Eilbotenlauf, bei dem eine Strecke von 1200 Meter von den 12 Schülern einer jeden Riege in Teilstrecken von je 100 Meter durchlaufen werden mußte. Es brauchten hierzu 1. in der Mittelstufe die 2. Riege 3 Minuten 9-*/5 Sekunden, 2. in der Unterstufe die 5. Riege (Realschule) 3 Min. 26Vs Sek., die 8. Riege (Stadtschule) 3 Min. 36Vö Sek., die 7. Riege (St.) 3 Min. 363/5 Sek., die 6. Riege (R.) 3 Min. 39 3Sek, die 9. Riege (St.) 3 Min. 43V5 Sek., und die 4. Riege (R.) 3 Min. 5b2/5 2er. Auch die aktiven Turner und Zöglinge zeigten ihr Können am Reck und Barren, wofür ihnen reicher Beifall zuteil wurde. Bei Eintritt der Dunkelheit stellte die aktive Mannschaft mit 40 Turnern Leiterpyramidcn mit bengalischer Beleuchtung, die eine sehr gute Wirkung erzielten. Ter erste Sprecher, R.-A. Kaufmann, nahm gegen 8 Uhr die Preisverteilung vor, die er durch eine temverament- volle Ansprache einleitete und in der er die guten Leistungen anerkennend hervorhob, die von den Schülern erzielt worden waren. Den ersten drei Riegen wurde'je ein schönes Album mit Photographien vom letzten deutschen Turnfest überreicht und allen Schülern, die mitgeturnt hatten, eine Turnervorstecknadel als Erinnerung. .Folgende Schüler errangen Preise: I. In der Oberstufe: 1. Alfred H ahn, Realschule, mit 87 Punkten; 2. K. Möhringer R. mit 86; 3. F. Schott, Real- Gymnasium, mit 841/2; 4. W. Menges R.-G. mit 761/2; 5. A. Törmcr Gymnasium, mit 76; 6. H. Euler und P. Weil, R., mit 73: 7. W. Fabel, R.-G., mit 72>/2 und 8. R. Peppler, 9t., mit 62. II. In der Mittelstufe: 1. A. Bierau und R. W e r n e r, mit 87 Punkten; 2. W. Kauß, R.-G., mit 85; 3. H. Fayet und H. Mack, R., mit 82; 4. E. Grein, G., 811/2; 5. S. Eck und A. Struck, R., mit 81; 6. E. Schuhbecker, R., mit 8OV2; 7. R. Schulte, R.-G., mit 791/2; 8. 5t Euler, R., mit 79; 9. W. Jung, R., 72V2: 10. O. Jäger, R., mit 691/2; 11. I. Selzer, R., mit 651/2: W. Schäfer, R., mit 591/2; 13. W. Deibel, R., mit 531/2. Neuen je 75 III. In der Unterftufe: 1. I. Jung, R., mit 90; 2. K. Steinbad), R, 89'.: 3. K. Zöller, R.-G., 89; 4. H. Nikolaus, G., 881.»; 5. W. Arnold, R, 87; 6. G. Kutzner, G., 86; 7. K. Blick, R.,851.2; 8. B. Fix, R.-G., S). Gerhardt und C. Sann ,Stadt-Schule, je 85; 9 '21. Rinn, St., 84i 2: 10. A. Betz, St., 84; 11. H. Krug, St., W. Michel, R.-G. und K. Nagel, R. ,je 83; 12. 2; 13. R. Dietrich, R.-G., 82; 14. A. Moehl, G., 81V; 15. K. Philipp, St., 81; 16. W. Margolf, R., 80V; 17. ö. Stamm, R.-G., 80; 18. H. Hauser, St., H. Boehm, St. und H. Wagener I., R., je 7912; 19. O. Koehler, R., 79; 20. K. Becker, O. Hof und H. Müller, R., je 78’2; 21. K. Mäurer, St., 78; 22. L. Römer, St., 77i/2; 23. K. Port, R., 77; 24. F. Spantet, R., 76 V; 25. H. " Hagen, G. 76; 26. G. Amend, St., und W. Scholz, R.-G. je 751/2; 27. A. Teulscher, St., und H. Ludwig, R. 28. F. Berg, St., 74-2: 29. H. Möhl, St., G. Pfaff, R., K. Reuk, R., und L. Steimnüller, 9t, je 74; 30. K. Schmidt, R.-G., 721/2.; 31. £. Bender, St., H. Wagener II., R., und P. Weber, R., je 72; 32. O. Biedenkopf und A. Greb, St., je 71; 33. W. Hainer, 9t, und L. Thöl, St., je 70V; 34. H. Klöß und R. Zlühler, St., je 70; 35. 91. Jlgner, K. Schäfer und K. Volkner, St., je 69y2; 36. G. Baldauf, St., und K. Lindenftruth, 9t, je 69; 37. L. Klein, 9t, 68; 38. F. Tewald, St., Th. Dietrich, R.-G., je 671/2; 39. G. Hofmann, St., O. Mannche, R., je 661/2; 40. L. Sier, St., 66; 41. R. Eise und H. Rosenbecker, je 65i_; 42. H. i'lppel, R., 64i2; 43. A. Tosch, R., 631/»; 44. A. Teibel, St. und M. Ohr, R., je 63; 45. H. Hammel, St., #. Heck, 9t., H. Huhn, St., und G. Siegel, St., je 62; 46. E. Bernhardt, G. Bötz, 9i„ je 61V; 47. L. Alf, E. Heller, St, je 61; 48. 9t Arnold, M. Günthe, St., je 60; 49. A. Schmidt, nt., 59; 50. H. Sonntag, St. 58 V; 51. 9t Leithäuser, R, 57; 52. W. Pauli, St., 56V; 53. I. Bötz, 9t. und ä. Säpnidt, St., je 56; 54. A. Teibel, F. Kreitlow und A. Rahneseld, R., je 54; 55. W. Heep, 9t, 53 V; 56. F. Konrad, R., 53; 57. G. Fehl, 9t, 49V; 58. A. Lepper, St., 48 und 59. K. Schwerer, 9t, mit 45V Punkten. Die Riegen waren namentlich in der Unterstufe von den einzelnen Schulen nicht glücklich zusammengestellt, jedenfalls waren nicht die sichersten Schüler in je einer Riege, vereinigt. Das ergibt sich, wenn man die von den l'_ besten Schülern der einzelnen Anstalten erreichte Puntt- zahl zusammenstellt. Darnach würde im Riegenwettkampf die Unterstufe der 9tealschule mit 9861/» Punkten an erster und Die der Stadtschule mit 975 Punkten an zweiter Stelle stehen. Vielleicht wird dies beim nächsten Auskämpfen be^ Hahnschildes beachtet. An die Siegerverkündigung schloffen jid) noch Jugendspiele an, bei denen auch die Kleinen und Kleinsten in Gestalt von Bretzeln, Forstmeistern und Würstchen zu ihrem Recht kamen. Von 8 Uhr an fand cm Lanzchen im Saale statt, so daß auch den Wünschen der alteren Jugend Rechnung getragen war. Tie von der ^rnedberger Militär-Musikschule gestellte Musik spielte fleißig und gut. (Verspätet eingegangen) GericbtssaaL. ~ Nürnberg, 15. Juli. (Aus Liebe zur Verbrecherin geworden.) Von der Strafkammer des mengen Landgerichts wurde die bisher unbestrafte ledige DienMnagd Unna Lunzer wegen schweren Diebstahls zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Tas Mädchen, dem von seinen Dienstherrschaften durchweg das beste Zeugnis ausgestellt wurde, nand hier bei einem Lolzwarenfabrikanten im Dienst und lernte bort einen jungen Kaufmann kennen, mit dem sie ein Verhältnis anfnuprtc. Um vor ihrem Bräutigam nicht als das arme Dienstmädchen dazu stehen, benützte sie eine Reise ihrer Dienstherrschaft, um fich aus einer verschlossenen Kassette mehrere hundert Ma^k Bargeld und über 12 000 Mark in Wertpapieren zu stehlen. Von biejer Summe gab sie der Mutter ihres Bräutigams ca. 10000 Mark vorübergehend zur Aufbewahrung. Zu Weihnachten schenkte, sie ihrem Bräutigam ein Schokolade-Herz, dessen Inhalt eine größere Anzahl von Goldstücken bildeten. Um den für ein Tiemtmadchen doch auch nach ihrer Ansicht etwas auffallenden Aufwand zu erklären, erzählte sie, sie habe aus zwei Stiftungen größere ©elxäge bekommen. Ter Diebstahl fiel erst längere Zeit nach der Rückkehr ihres Tienftherrn auf. Von dem ganzen Gelde sah der Mann nur ein paar hundert Mark wieder. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren, das Gericht erachtete aber die oben angegebene Strafe für ausreichend, zumal das Mädchen bisher unbescholten gewesen war. 2$. Metz, 15. Juli. (Das eigene Kind lebendig begraben.) Gegen eine beispiellos rohe Tat richtete sich die Anklage, unter der sich der 28 Jahre alte Arbeiter Karl Andres aus Driesen vor dem hiesigen Schwurgericht zu verantworten hatte. Er ist beschuldigt, gemeinsam mit der 25 Jahre alten Tienstmagd Margarete Jacobi das 6 Wochen alte Kind in einem Walde bei Luxemburg lebendig vergraben zu haben. Glücklicherweise wurde das Wimmern des armen Kindes von einem zufälligerweise vorübergehenden Manne gehört, ber sofort Nachschau bielt und das Kind noch rechtzeitig aus deut Grabe befreite. Ter Angeklagte wurde in der Militärkuabenanstalt Annaberg erzogen, beim Militär aber wegen gefährlicher Körperverletzung bestraft, er desertierte später, stellte sich aber wieder freiwillig und wurde zu 8 Monaten Gefängnis und Tegradation verurteilt. Seine Geliebte, die Jacobi, ist wegen Kindesmords bereits vorbestraft. Sie gibt an, der Plan, das Kind lebendig zu vergraben, sei von Andres. Ter Staatsanwalt beantragte eine Zuchthausstrafe von 8 Jahren: das Gericht erkannte auf eine von 6 Jahren Zuchthaus und auf Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von 10 Jahren. vermischter. • Ein seltsames Teftament. Aus Prag wird uns berichtet. In Libotz bei Prag starb am Sonnabend der ehemalige Profeffor der Berliner Malerakademie I. Froehlich, ein Sammler von Altertümern. Er verfügte testamentarisch die Abtrennung seines Kopfes und seiner Hände und ihre Uebergabe an das Museum J"ng-Bunslau, das auch seine Sammlung erhalten soll; der Rumpf der Leiche soll in Chemnitz eingeäschert werden. "Ter Sarg als Geburtstagsgeschenk. Von einem seltsamen Familienvrauch in China erzählt eine englische Wochenschrift. Wenn der Vater oder die Mutter ihr 55. Lebensjahr erreichen, will es die Sitte, daß die liebenden Kinder sich zusaminen- tun und den Eltern zu dem Freudentage mit ihrem Glückwunsch einen regelrechten Sarg zum Angebinde überreichen, der dann später beim ersten Todesfall benutzt wird. So erklärt es sich auch daß der Reisende im inner» China so oft im Chinesischen Hause emen leeren Sarg stehen sieht, der Geduldig auf die Erfüllung seiner Bestimmung wartet. Kledie Lageschromk. Wie der „Pforzheimer Anzeiger" aus Tietlingen (Amt Pforzheim) meldet, brach dort am Tienstag vormittag 8 Uhr im Hause des Schreinermeifters Schwarz Feuer aus, das rasch um sich griff. Es sind dem Feuer 4 Häuser uno 4 Scheunen zum Opfer gefallen. In Triest wurde bei einem achtjährigen Kind: durch bakteriologische Untersuchung die asiatische Cholera feftgeftellt. Aus Petersburg meldet man: Tas im Zentrum belesene Wäschemagazin der Wohltätigkeitsgesell schäft der deutschen Kolonie wurde am Hellen Tage erbrochen. Die Einbrecher haben für mehrere Tausend Rubel Wäsche gestohlen. Im Gefängnis von Aleppo kam es zu einer schweren Meuterei, deren Gründe nock nicht aufgeklärt sind. Ein großes Truppenaufgebot mußte das Gefängnis stürmen. Zahl- reiche Gefangene wurden getötet und über 40 verwundet. Getreide-Wochenbericht der Preisberi. 1 ■- ’ rat3 vom 11. bis 17. Juli 1911. Ter internationale Getreidemarkt stand in der letzten Woche unter dein Eindruck des ungünstigen Saatenstandsberichtes der Per- einigten Staaten vom 1. Juli, der für Winterweizen 7<;,8 Proz. gegen 8u,4 Proz. am 1. Juni d. Js., für Soiniiierweizen sogar nur 73,8 gegen 94,6, für Roggen 85,0 gegen 88,6, für Hafer 68,8 gegen 85,7, für Gerste 72,1 gegen 90,2 und für Mais 80,1 gegen 85,4 im Vorjahre ergab. Ta die furchtbare Hitzwelle erst nach dem l.Juli emtrat, lauten die obigen Ziffern noch zu günstig. Allerdings wird der geringere Ertrag durch eine größere Anbaufläche zum Teil wieder ausgeglichen; so ist die gesamte Weizenfläche in diesem Jahre um fast 4 Millionen Acres größer als im Vorjahre, die Maisfläche um säst 2 Millionen. Dazu kommt noch, daß die Ge- treidevorräte in diesem Jahre außergeivöhnlich groß sind und daß Canada eine gute Ernte erwartet. Tie Nachrichten ans Rußland waren auch in dieser Woche infolge der Dürre im Zentralgebiete recht ungiinstig. In Deutschland verkehrten die Getreidemärkte angesichts dieser Auslandslage und der bereits begonnenen Roggenernte zurückhaltend. Das Angebot von neuem Roggen hat die noch vorhandenen Reste alter Waren hervorgelockt, die zum Teil nur bet weichenden Preisen abgejetzt werden konnten. Die Qualität des neue» Roggens wird noch verschieden beurteilt, doch soll das Korn vielfach von schöner Farbe und schwerein Gewicht sein. Bemerkenswert war, daß wiederholt Lieferting für norddetitsche Rech- nung gekauft wurde. Auch die noch nicht gehobenen Schrffahrts- schwierigkeiten wirkten auf den Umsatz in Roggen und Weizen hemmend. Die Preise von Weizen waren leichten Schwankungen unterworfen; überwiegend gestaltete sich die Stimmung für spätere Lieferung schwächer, während sich für nahe Sichten etwas Teckungs- begehr bemerkbar machte. Sehr feit war die Stimmung am Haier- marftc angesichts der hohen Forderungen der Provinz und Ruß- lands. Für Gerste waren die Forderungen billiger, dagegen verkehrte Mais in fester Haltung, Es stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttage m Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigefügt ist, wie folgt: Weizen Roggen Hafer Königsberg 200 (— ) 165 (- 3) 170 (- ) Danzig 206 (4- 2) 167 (- 3) 170 (- ) Stettin 207 (- ) — (- ) 173 (- ) Posen 203 (— ) 164 (- 7) 171 (— ) Breslau 212 (- 1) 161 (- 6- 173 (— ) Berlin 210 (4- 1) 170 (- 2) 188 (— ) Piagdeburg 205 (- 1) 174 (— 5) 188 (— ) Halle 208 (— ) 172 (— 8) 192 (- ) Leipzig 217 (— 3) 174 (— 9) 193 (-*- 1) Dresden 214 (- ) 175 (— 5) 194 (— ) Kiel 2-J3 (— 2) 17U (— ) 185 (— 2) Hamburg 207 (- ) 183 (- ) 192 (+ 2; Hannover 210 (+ 3) 186 ((neu)) 178 (neu) Düsseldorf 208 (— 2) 165 ( (neu) ) 174 (+ 1) Frankfurt a.M. 210 (- ) 170 (- 5) 190 (— ) Piannheim 212V (- 4) 1721/, (- 21/,) 185 (— ) Straßburg 205 (- ) - 175 (- 5) 185 (— ) Piünchen 218 (- 3) 195 (- 3) 198 (-}- 2) Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Juli 213.00 H- 1.00) (K.-r 1 a« 95 ( 0.251* Budapest Cft. 187.70 ( 8.0o), Liverpool Ok? 151 35 (-18." ' Paris Juli 199.35 (-1.90); Chicago Juli 139 80 (— 5 45). Roggen : Berlin Just 167.25 (— 2.00), September ifiR9s 0 25) Hafer: Berlin Juli 166.50 (+ 1.75), Sept. 166.25 (+*2 75) Ma s: New York Levi. 118.50 (+ 1.80). Futtergerste: cif Umburg Sm- 123.50 (- 0.00) Juli 121.00, Juli alt 116.25 - 0.00), Herbst 112.00 (- 1.50) Mk. ( Märkte. " (kicken 18. Juli. Sen- und Strohmarkt. Die Nachfrage nach Heu am dem Markt auf Oswalds Garten ist sehr stark Gegenüber dem Bedarf sind die Zufuhren mäßig, so daß der Preis in den letzten Wochen in die Hohe gegangen ist. Bezahlt wurde für den Zentner Heu S.oO—3.80 Mk. droh wurde nicht gehandelt. fc Kranfrurt a. M., 18. Juli. Heu- und S t r 0 h m a r k t. Mngetatjrat waren 11 Wagen Heu und I Wagen Eir-h Mm notierte- veu altes, 0,o0—0,00 Alk., neues 2.90-3,4 1 Alk. Stroh Sor, im.qürö'.,) neu 1,50 M, «tarfto* 0,00-0.00 M 21 to für 50 Kilo. Geschäft flott. Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Hanau, Dieburg und aus Dberhessen. F C. Wiesbaden. B ie b h o «-M a r k tb eri ch k vorn 17. Juli. Auftrieb. Rinder 69 (Echsen 45, Kühe 24, Bullen 00), Kälber 17, Schafe 0, Schweine <59. v , . . , Tendern • Rrnder, Kälber, Schafe und ednoeme mittelmäßig. Preis Durch. pro 100 Pso. Id)nitt5pret? t'ebenb« pro 100 Pfund aeiui$. ^eoenb» Lchla Ochsen. _ cin-btSoon-otS Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 49—ol 88 93 o) ■ 90 Junge, fleischige, nicht aiisgeinäste und , ältere ausgemästete ... . . - 45—48 84—87 46 85 Ungejochte ... 50—53 90—96 51 93 Bull eru Dollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes........ 44—47 80—84 45 82 Bollfleischige, jüngere .... . 40—44 75—80 42 77 b ä r । e n. K ü h e. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtivertes ..... 48—52 36—92 50 89 Vollfieischlge ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu « Jahren. . 40—44 77—80 42 78 Vettere ausgemäjiete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe n. Färsen 35—39 70—75 37 72 'Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 29—32 65—66 30 65 K ät Dec. Feinste Mastkälber 60—62 100-104 61 102 Mittlere Ai ast- und beste Saugkälber . 53—56 89-93 54 91 Geringere Mast- und gute Saugkälber 48—52 80—87 50 83 S ch a 'e. Weidemastschafe . 43—00 86-00 43 86 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zeiitner vevendgewicht 48—49 61—63 48 61 Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht .... . . . 48 — 49 61—63 48 61 Vollfleischige Schweine über 2V, Zentner Lebendgewicht 45—47 58—60 45 58 Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht .... 47—48 60—61 47 60 Ueberstand: Rinder Ueberstand, Kälber, Schafe und Schweine langsam geräumt. — Aartosfelmarkt-Bericht (Frühkartoffeln) vom 17. Juli 1911. Siegniß: Rosen (frühe) Mk. 3.5u, frühe weiße, Kaiserkrone Mk. oval blaue Mk. 5.75, runde blaue Alk. 4.80, neue lange Alk. 5.25, Frührosa Pik. 3.50. Magdeburg: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik. 3.50—>.75, oval blaue Mk. 4.10—4.25, Nieren, Paulsens Juli Mk. 2:80-3.10, Lrallen Pik. 3.90-4.10. C a l b e a. d. S.: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik. 4.25, oval blaue Mk. 5.50. Hamburg: Rosen, frühe Pik. 3.00, Nieren, Paulsens Juli Mk. 4.00, neue lange 'Mk. 3.50.—4.00, srührofa Mk. 3.üO. Dortmund: Holländer Mäufe Pik. 3.80-0.00, belgische SPiäuie Ptt. 3.60-0.00, belgische runde Pik. 3.50. Hagen t. W.: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik. 5,45, oval blaue 6.45, Nieren, Paulsens Juli 6.30, Holländer Piäuse 4.50, belgische Mause 4.50, rheinische Vieren 4.80. Krefeld: Nieren, Paulsens Juli Ptt. 4.20, trüljgelbe Mk. 4.50. empen a. Rh.: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik. 5.00, neue lange Pik. 5.00, frühgelbe 5.00, Holländer Mäuse 5.00, runde Eierkartoffeln 5.00. Köln a. Rh.: Rosen, frühe Pik. 3.40, frühe weiße, Kaiserkrone 3.10, Nieren, Paulsens Juli 3.60. Saarlouis: Frühe iveiße, Kaiserkrone Mk. 4.80—5.50, frührosa 4.20—4.80. Frankerr- t h a l: Rosen, frühe Mk. 4.00, frühe weiße, Kaiserkrone 4.25 (Alles für 50 Kg.) Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. 93.: K. Neurath. Müller'sche Badeanstalt. 9ßaH erro arme der Lahn am 19. Juli: 1 7 0 R. Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben. E Q w -2 jO - s ifi AlO w E 2 ß =5 COx> *4 Wetter 744,5 । 747,9 Höchste Temperatur am 17. bis 18. Juli Niedrigste , 17. 18. 43 78 79 8 9 0 Stürm. Wind Aew. Himniel Sollnenschein 18. 18. 19. 25,5 10,1 18,4 12,2 16,2 10,8 SW w SW 6 2 2 Cigaretten, Etwas fürjie! Salem Aleikum Ggareite des Feinschmeckers! N? 5, 6, 8,10 Preis: 34.^. 5,6, 8 10 Pfg.d.St 0 rient.Tab. u.Ci^arettenFabrikyenidze' Jnh.HugoZietz, Dresden. = + 25,8 ° = + 12,8 ei WoirenSie etwas feines rauchen dann empfehlen wir Jhnen: 2”;l 741,9 0“! 7 * * = fürWx nderünd Kranke (NESTLE 2 Zimmer OJ ■ 90 lördeoll. 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