Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. für große Bezirke (Provinzen, Staaten errichtet sind und von höheren Beamten unter Mitwirkung von Arbeitgebern Dar deutsche Wonprinzenpaar in Petersburg. Berlin, 17. Mai. Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: In Deutschland wird der herzliche Wlllkommcnsgruß, der dem, Kronprinzenpaare von der ruisiichcn Iheiie dargeboten wird, mit schmiedet. Der aroBC Zug, die straffe Bewältigung der Lzene, wie wir ne gestern sahen, wurde von den tüten vielleicht nicht überboten. Und Reinhardt ließ die Hebung moderner -ckampiel'unst milsprechen. Wir Lernten da, da» Pose und aroße Gebärden es allein nid)! tun. Tie Charaktere waren durchdacht, und der Regisseur ließ fic, wie es auch in Sovstoties' Sinne lag, ganz natürlich menichlichwcrdcn. Bei aller Würde der Rassischen Snleinheitr bei der Abge- Theater ) den leitenden politischen .......... v . raaendsten Vertreter der wissenschaftlichen und kunstlerv- schen Welt erschienen. Gegen 3/49 Uhr kamen die Mitglieder der königlichen Familie mit Ausnahme der im Buckingham- Palast wohnenden fürstlichen .Herrschaften. Punkt Uhr verkündeten die Klänge der Nationalhhnine die Ankunft der Majestäten. Ter deutsche Kaiser führte Die Königin von England, der König von England geleitete die datfiche Kaiserin, der Prinz von Wales führte die Prinzessin Viktoria Luise. Tie Kaiserlichen und Königlichen Majestäten verneigten sich wiederholt gegen das Publikum, über die Herzlichkeit des Wikllommengrußes sichtlich erfreut. ^0) Die Abordnung des 1. Gardedragoner-Regiments Königin Vik- toria von Groß-Britannien und Irland wohnte'der Vorstellung bei. Mittags harte Jon. A. Russell, der Militärattache in Berlin, ihr zu Ehren ein Lunch gegeben; nachmittags hatten die Herren am Polospiel teilgenommen. des Jahres 1909 286 Millionen Mark. Die Unfallversicherung (1909 14,8Millionen vcr- sicherte Männer, 8,9 Millionen versicherte Frauen, erfolgt Durch BernfSgenossenschaften, welche für Die großen Ge- werbs- und Industriezweige errichtet sind und unter Aussicht des Reiches von den Arbeitgebern verwaltet werden, die auch die gesamten Kosten dieser Versicherung allein trage,i Der durch einen Betriebsunfall verletzte Arbeiter erhalt spätestens von der 14. Woche nach dem Unsall ab (für die ersten 13 Wochen tritt die Krankenversicherung em- arztlichc Behandlung, Heil- und Hilfsmittel (Krücken, ^tutz- apparate usw ' sowie sur die Tauer der Erwerbsunsähigkeit eine Rente Bei völliger Erwerbsunfähigkeit werden - z des Jahres Arbeitsverdienstes alt Bollrente, bei teilweiser Er werbsunsähigkeit ein entsprechender Teil der Vollrente gc» wahrt Wird der Arbeiter durch den Betriebsunfall gelotet, so wird Sterbegeld und für die Hinterbliebenen eine Rente gewährt. Zur Verhütung von Ilnfällen werden von Den Berniegenotsenschaften für die Betriebe und b*c tn denselben beschaitigteu Arbeiter Hnfallverhütungs Vorschriften erlassen, welche sich insbesondere auch auf Die Anbringuiig von Schutzvorrichtungen an Majmincn usw. beziehen, -tie Be- russgenossenschasteii sind darauf bedacht, den verletzten Arbeiter völlig wieder herzu'lellcn und feine Erwerbsfähigkeit zu erhalten. Zu Die]cm Zwecke find auch eigene besondere Kranlcnliauser von Berussgcnojscnschaftcii eingerichtet wor- den Tic Arbeiter können ihre Ansprüche zur Entscheidung vor'besonders eingerichtete Schiedsgerichte für Arbeiter- Versicherung und vor das Reichs-(Lande: PersicherungSamt bringen; in diesen beiden Instanzen wirten Vertreter Der Arbeitgeber und der Arbeiter bei Der Rechtsprechung mit. Seit iyrem Bestehen (1885 hat die Unsallversicherung den Versicherten 1808,3 Millionen Mark zugewandt. Tie Zuwendungen im Jahre 1909 betrugen 162 Millionen Mark. TaS Gesamtvermöaen betrug Ende 1909 510 Millionen Mark. Die Invaliden- und Altersversicherung (1909 10,7 Millionen versicherte Männer, 4,7 Millionen Der» sicherte Frauen erfolgt durch Versicherungsanstalten, welche Die deutsche Arbeiterverficherung. Tic deutsche Arbenerveisicherung setzt sich zum Ziele, die Arbeiterschaft gegenüber den unvermeidlichen Gefahren und Schäden ihres Berufs in ihrem wirtschaftlichen Leben zu sichern Heber ihre Leistungen entnehmen wir einem zur Hygiene-Ausstellung in Tresoen herausgegebenen Merkblatte solaende hochbedeutsamen Angaben : Tie Krankenversicherung erfolgt durch Kranken lassen, welche für die einzelnen Gewerbszweige in kleinen Bezirken errichtet sind und von Arbeitgebern und Arbeitern unter staatlicher Aitfsichi gemeinschaftlich verwaltet werden. Tic gesamten Kosten der Versicherung werden getragen zu 2/3 von den Arbeitern, zu 13 von den Arbeitgebern Der erkrankte Arbeiter erhält von der Versichenlng freie ärztliche Behandlung und Arznei (auch Brillen, Bruchbänder usw.) sowie vom Dritten Tage nach der Erkrankung ob Krankengeld Im Todesfälle erhalten die Hinterbliebenen Sterbegeld. Wöchnerinnen erhalten Ihtfcrftübuug für sechs Wochen Seit ihrem Bestehen (188a) hat die Krankenversicherung den versicherten Arbeitern (1909 9,9 Millionen Mäckner, 3,1 Millionen Frauen) 3994,4 Millionen Mark zngewcndet. Tic Zuwendungen im Jahre 1909 betrugen 342 Millionen Mark. Tas Gcsanttvcrmögen betrug Ende Ter Standpunkt des Wiener Kabinetts kann von dem Der übrigen Kabinette umsoweniger abweichen, als Sesterreich- Ungarn sich mit Kolonialpolitik nicht beschäftigt und nicht jene direkten Interessen in Marokko erblickt, wie die Staaten, welche Besiyungen in Afrika haben. VollenS muß unter dieien UniftänDcn schon die '21 u 11 ahme von „c einungsverschieden heiten zw iidicn Wien und Berlin als unsinnig em bi mitten werden. Paris, 17. Mai. Tie Agencc >?avas nicldet aus Madrid: Ter Gcneralkavitän von Melilla teilt mit, daß die Stämme in der Rachbarschast von AlhueemaS hart- nädig Die spanische Schutzherrschaft über ihr Ge- l)ict fordern. _ .. Tanger, 17. Mai. Ein Bote der de111 f ch c n Post, der von Fez'aufgebrochen mar, kehrte zurück, weil er nicht über Mulen Pakoub, einige 15 Kilometer uorbrocfthd) der Stabt, hinauskoinmcn konnte. Ms der Bote am 11. Mai die Stabt wieder verließ, wurde gerade ein großer Kampf rings um Die StaDt ausgefochten Tic Truppen, Die einen Ausfall aus Der StaDt machten, warfen Die Ailsständischeu zurück. Tic Aufständischen geben große Verluste seit der Eröffnung der Feindseligkeilen zu Sphinx übertvunben und spöttisch berechnend läßt er seinen Sdimagcr Kreon wissen, daß man nur mit Volk und Gold ein Fürstentum gewinnt. Tann aber durchschuttelt ihn das Bewußtsein seiner Schuld, und er nimmt die schwerste Sühne nur lidi, blind hinauszuirren, „unerreichbar jebem Gruß der Menschen". -niic Lebipus tragen auch die übrigen Personen der ^ra- qödi? solch menschliche Züge. Am erhabenften aber zeigt ,ch der hohe Kunstsinn Des L-ophollcs in der Gestaltung -er Chöre. Sie mildern die Schrecknisse Der »anDlung unb geben Dem Zuschauer Die erforderliche Tistanz. Tie Sprecher und den Geschehnissen nicht voraus, eher folgen jie^ine ~tufc hinterher. Ter versöhnlichste und abgeklärteste sinn waltet hier. Da die Chöre die tragischen schick,alswogen nicht auipeitschen, sondern glätten. Wie Der wiener den q'-ausen Vorgang berichtet, wo Lcdipus vor der erhängten König'n sich blender, wo sich Die granbiofcn Lchilderungeu des schrecklichsten Jammers häufen, Da tont es von Den '»ipDcn Des Chorführers sanft: „Ist nun Dem Firmen1 eine 'Xul»’ in seiner Rot ?" Sicher hat Schiller, als er Die „Braut von Mesfista" schuf, gerade von Sophokles viel entlehnt. Ter Regisseur Reinhardt ist mit Dem Chor sehr gut fertig geworden. Wie er die verworrene Volksmenge Der Pestkranken und Geängstigten zmammenraften unb um den itraft zu scharen wußte, so zeigte er auch in Der abgemessenen Gliederung Dieser würdevollen Gestalten, in ihrem stilvollen Tahinschreiten bie glücklichste Hanb E-. greift ineinander. Mrgends herrf cht die leiseste Wlll^r ^atz Tembo und der Takt find genau ocstiinmt. E- herrscht e^in Geist über der Szene: seinen Gestaltungen und Ein- aebungen folgt man hingerissen, überrascht Durch die kühne Sicherheit, mit Der Das lebendigste Gesuhl, modernster Formensinn aus der antiken Hinrerlassenfchaft eine Einheit wogenheit aller Bewegung blitzten Doch die eigenen, innerlich erlebten Einfälle hindurch. Cb der Ledipus des Herrn Alerander Moiffi Die Heberlegenheit vor der Volksmaste pielte, das stockende Mißrtauen vor Kreon, ober die lohende Angst vor der Wahrheit, ob Jokaste, die Königin^ (Rosa Bertens, ihrer selbst gewiß über Die delphischen Spruche pottet ober die Marteraualen der Ahnung und Zeugenvernehmung verwindet: immer war eine geistige Einhert geschaffen, nirgends hing äußerliche Mache als Fetzen herab. Wie die Tckorationsmittcl der Bühne verschmäht wurden, so war es auch hier der Geist, der sich den Körper baute, und Reinhardt Durfte mit seinen Leuten im ganzen zufrieden ein. Taß Herr Moissi als Cebipus im xone öfter einförmig Düfte, lag wohl an der Vorschrift bes Raumes, an der Absicht des Regisseurs, nichts an Tentlief)feit unb_ber Ge- tragenheit des Stiles verloren gehen zu lallen ^.as ftnb Die Sdmttenfeüen Der Arena-Szene, in denen feinere Jndi- vidualkünste unserer mobemen Bühnen öfter auf gehen müssen Aus demselben Grunde roirtten audi Die im -talt fiar und gewickstig gesprochenen Ehorstrophen mitunter monoton. Tagegen war Die dramatische Steigerung in Den leßten Austritten ein Meisterstück gant; moDeniet 5fun|t. vier sprangen Die rafimierteften Mittel des Min«n. Ob manchmal nicht etwas zu viel geboten wurde, besonders bei Dem Schreckensbericht der Magd, und bei der De? geblendeten Cedivus selbst, bleibt Dem Gefühl Des Einzelnen überlassen. Es schien uns, als hätte Der lieb er] e^er, ■kugo von Honnannsthal, in Dieser Beziehung bei jeiner Einrichmng für Die neuere Bühne" Dem etwas verbildeten Geschmack unseres heutigen Publikums gleichfalls etwas entgegeniommen wollen. Erschütternd und hinreißend natürlich war aber wieder Die szenische Gestaltung bei Der Flucht des entsetzten Gesindes, Das, in breiter Woge aus dem .Hause ausgeiDicen, wiederum ilagenD an Den stufen Des Palastes brandete. Dunkelheit Des Hauses ersetzte am Schlüsse das Fallen : des Vorhanges, worauf Die Tar'teller, darunter auch .Herr Reinhardt selbst, der Den Teircsias sehr wirkungsvoll ge- ' spielt halle, wiederholte ile stürmisch gerufen wurden. • Mochte Herr Reinhardt Lust und Mut zu neuen Hnterneh- 1 mungen gewinnen! - König (Dcötpus. Die Ausführung von Ma^ Reinhardt in Frankfurt a. Al. Gießen, 18. Mai. Gin seltener, höchst eindrucksvoller Abend. Tie feinste < Blüte attischer Kunst ist wiedererstanden, und es zeigte sich, baß Sophokles' großes Werk trotz bet ^ahrtau)enDc, Die üorbeigegangen sind, Die ursprünglichste ^lung aus- üben mag Reinhardts gerühmte Regietunst brachte die Tragödie in Die Arena, gab ihr Die der Antike nachgebllDete Szene, und doch war es uns, als umramchtc uns cm ganz moderner Geist. Nur war es freilich nicht Die Brettertunn unserer Tage; wir sahen Die äußere UnorDnung unD Ge roanbung ber Allen, ein elementares Leben, nutzt nut einer geglätteten Schauseite uns zugewendet, sondern umflollen von milde ansgebchnter Bctrackstung. >as guu Der Handlung ]ciic Getragciiheit unD Größe, die wir bei mobernen Stücken meist ganz vermissen. Es führt unicren an Du engen Bühnenbilder gewohnten Sinn tiefer hEN m die Form dramatischer Kunst, wo der ^chaufpieler die volle Bewegungsfreiheit wiedcrgewinnt, wo.ieinem CiNoilfpiel im Rahmen kunstvoller Raumgctalllmg neue Erfolge winken Max Reinhardt entwickelte im Zirkushaus des Frankfurter «chumanntheaters feinen groben izenifchen Apparat; darin iicgt feine Stärke, daß einzig das gefprochene Wort und die wobldurchdachte Gruppierung der handelnden Personen Den überwältigenden Eindruck schaffen, womit er aeraDc Der Wesensart Der antifen tlailifdien xianung, Dem Stil edler Einfachheit und Größe, so nahe kommt Er braucht nichts als den weiten Raum des Heaters nut der Arena das schwarze Portal des Konigsichlof,es bildet Den Abschluß Ein Scheinwerfer bringt Die Beleuchtungswir- hingcn. t .. -ophokles bat Scdipus und Den Andern geistige ^uge gegeben, Die uns durchaus verftändlich mtd. Selaullg fmd. Er ist ein echter Dramatiker, ein feiner .. cenfch^ibeobachter, unD dadurch ist er über Aefchylus hinaus gewachsen. Daß er feine Charaktere dramatisch auf baut, auf epifche ^.it- schweisigteit verzichtet. Tedipus l.ai nicht nur fein i.ag ]u) » Schicksal, sondern er wirkt in Der Dichtung auch dura besonders ausgeprägte Charakterzüge. er ist l.c^onfcha Durch Mord hat er sich schuldig gemacht. Listig hat er Die und Arbeitern unter Aufsicht de? Reiches verwaltet werben. Tic gesamten Kosten werben von Arbeitgebern und Arbeitern ,e zur halste getragen; außcrbem gibt Das Reick? zu jeder Rente einen Zuschuß von •>" Mark Ter versicherte Arbeiter erhält, wenn er Dau ein D erwerbs unfähig wirb lJnvalibität, ober das 70. Lebensjahr vollendet bat. eine Rente Auch erhält er eine Rente int Falle einer Erkrankung von Der 27. Woche ab; bis dahin tritt die Krankenversicherung ein. Zur Verhütung des Eintritts der Invalidität bei erkrankten Arbeitern wird von Den Bei ichernngsanstalteti ein umfassendes und nachhaltiges .Heilverfahren cingclcitct. Zu diesem Zwecke haben die Ver- sicherungsanstalten zahlreiche eigene Lungenheilstätten, Sanatorien, Krankenhäuser usw. errichtet. Auch werden Die erkrankten Arbeiter in Bäder geschickt, cs werden ihnen künstlicher Zahnersatz und sonstige Hilfsmittel (künstliche GlieDmaßeit, Bruchbänder, Plattfußstiesel, Stützkorsetts usw. gewährt. Einen großen Teil ihres Vermögens verwenden die Versicherungsanstalten zur Förderung von Einrichtungen, welche der Wohlfahrt und der Gesundung der beut» dien Arbeiterschaft bienen, insbcsonbcrc zum Bau von Ar- beiterwolmungen. Seine Ansprüche kann ber Arbeiter, ahn- ich wie bei ber Hnsallvcrsichcrung, verfolgen, -seit ihrem Bestehen (1891) hat bic Jnvalibenversicherung ben Arbeitern 1871,0 Millionen Mark zuaewanbt. Tie Zuwendungen im Jahre 1909 betrugen 189 Millionen Mark. Tie gesamte deutsche ArbeiterversicheruvA hat also feit ihrem Bestehen bis 1909 den Arbeitern über 7i/Ä Milliarden Mark zugewandt; im Jahre 1909 täglich 1,9 Millionen Kaiser Wilhelm in England. London, 17. Mai. Ter Kaiser und ber Cberft Henri) Legge unternahmen heute vormittag mit einigen Mitgliedern bes Gefolges eine Ausfahrt in offenen Automobilen unb ftatteten eine Reihe von Besuchen ab. Heute mittag gab ber beutsche B 01s ch a f ter zu Ehren bes Kaiserpaares ein Frühstück Tic Majestäten unb Prinzessin Viktoria Luise löurbcn beim Betreten per Botschaft von sämtlichen Mitgliebern ber Botschaft begrüßt Ter Kaiser unb bic Kaiserin machten heute nadimittag eine Spazierfahrt in ben Hhbcpark unb nahmen ben Tee bei Lorb unb Labst Lonbonbcrrst eim mc Kaiserin empfing später im Bücking harn Palast Labst Amp. thill, bic Witwe bes verstorbenen Lorb Ampthill, welcher unter bem Namen Lorb bo Rüssel von 1871 bis 1^4 i8at- schastcr in Berlin war, unb beren Schwiegertochter. Menbs fanb Familientafel im Buckingham Palast statt. Ter Galavorstellung im Trury Lane- wohnte eine glänzenbe Gesellschaft bei. Neben -n politischen Persönlicstkciteu waren bie hervor- Nr. stö Erster Vlatt W. Jahrgang - — - Donnerstag, 18- mal Ter Glestener Anzeiger Ä W monatlich7dM^vi«tÄ- erscheint täglich, außer A » ▲ ▲ ▲ ▲ A ▲ Mk.2L0; durch Sonntags. - Beilagen: M A. Ä A A A WB «fr V.VVo'.c- iu 3:vci ;r.ellen viermal irerfir AWA W n-.onallich KL Ps.; durch tkfrnerV M IW ■ 11 1 W ■ ■ Md M Ä l/ll I WT ■ zweimal wöchentlAttir. ■ B H B Bz VfUr £ ■ 1/ ■ W M BQ Q B Q Br Q auLlchl. Beuellq. dialtsurdenXtti,«letze» M M M Q BT ■ Wnf jF ■ ' kK B ■■ Bl (^tenstagunb^rciioq); M B B KW. B KL, HE Q^ K auSwäri^ *20 Pfennig. M ^| B MM HH Ebefredakteur: A. Doetz. wirlfchaftlicheSeiNragen ■ M ~ ” MM aietamivovlüd) für ben ^ernfprech - Anschlüsse. «« «y politischen Teil: Augistl »«ä General-Anzeiger für Oberhessen BssSB «nzetger «ießcn. V *7 1 • ’ ’ . cx.jur^. •? raih: kür .Stadt und Annahme von Anzeigen Rofafionsbrutf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und 5teindruckerei H. Lange. Nedaktion, Lrpedmon und vruaerek: dwuistraye c. oanb.; Lveb: Mr den m Büdingen: $ernfpred)er Nr. 50 Lesch-ft-ftelle B-hntz-fftratze i6a.________________________ anyi^nMi: H. Mark.____________——— Gefterreich llngarn und die Marottosrage. Tas „Diener Frcmocnblatt" schreibt in einer offiziellen Erklärung zur Marokkofragc u. a.: Tas Jnteressc Eestcrreich-HngarnS an der Marokkofrage deckt fich mit bem Interesse an ber Erhaltung ber Integrität Marokkos, ber Unabhängigkeit bcS Sultans unb ber offenen Tür für ben Öanbel aller Nationen. Seitens ber ftanzöfischen Regierung find feit Beginn ber jetzt im Zug befinblichen marokkanifchcn Expedition offizielle Erklärungen in bem Sinne abgegeben worden, daß fic mit dieser 1x5^^01011 teine Eroberungsabsichten c rlnüpfe, sondern ausschließlich den anardnschen Zuständen in Maro!ko ein Ende machen wolle unb daß er jede Verletzung der Algecirasakte fern» hege. Frankreich kann bas Recht beanspruchen, baß biesc Erklärung bei ben auswärtigen Regierungen Glauben ge- schenkt werbe. Ta nicht nur bic österreichisch-unganfche Regierung und bic deutsche Regierung, sondern, soweit wir informiert find, auch die Habt nette von London, Petersburg unb Rom ben französischen Erklärungen Vertrauen cntcegcnbringcn, bedarf es keiner weiteren Bc.oeijc dafür, daß vereinzelte Zeitungsmeldungen von Meinungsoerschie- benhcitcn bezüglich Marokkos in das Gebiet der ^abel ge- hören, insbesondere müßten derartige Gcrüd)te hinjicht- lid) des Verhältnisses Oesterreich - H n g ar ns zu dem ihm verbündeten Reiche als a b 11 ch 111 d) e E nt- ,'tellunq gekennzeichnet werden Tiefe Feststellung durfte genügen um für die Zukunft ungehörigen Erörterungen den Boden zu entziehen, denen der Wunsch zu Grunde iu liegen scheint, in der Maroktoangclcgenhcit durchaus ein lritisches Moment hineiiizutragcn. ^aufrichtiger Befriedigung ausgenommen. Tie engen Bande, die die Kaiserhöfe Deutschlands und Rußlands mit einander ver- Enüpfen, sowie die aus bewährter Ueberlieferung und klarer Würdigung der beiderseitigen Interessen beruhenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarmächten werden bei Gelegenheit des Besuches unseres PrinzenpaareS in Rußland erneut und weithin sichtbar als bedeutsame Bürgschaften des Friedens und dessen Erhaltung die Herrscher der Regierungen Deutschlands und Rußlands als hohes Ziel ihrer Politik ansehen. Z ar s ko je Sselo, 17. Mai. Der deutsche Kronprinz und die Kronprinzessin sind heute nachmittag 41/» Uhr hier eingetroffen und vom Kaiser Nikolaus und von der Kaiserin Alexandra empfangen und nach dem Palais geleitet worden, wo später auch die Kaiserin-Witwe cintraf. Heute abend 8 Uhr fand int Hauptsaal des Zarenpalais ein Galadiner statt. Die Tafel war mit roten und weißen Rosen reich geschmückt. In der Mitte der Tafel saß der Kaiser und die Katserin-Mutter, rechts von der Kaiserin-Mutter der Kronprinz, links von dieser die Kronprinzessin. Anwesend waren ferner die Großfürsten, die Minister, die Hofstaaten, die Präsidenten des Reichsrats und der Tuma, der deutsche Botschafter, der deutsche Gesandte, der bayerische Gesandte v. Grunelius und die beiderseitigen Gefolge. Während der Tafel konzertierte das Hoforchester. Der Kronprinzessin wurde vom Kaiser Nikolaus der Orden der heiligen Katharina verliehen. Der deutsch-schwedische Handelsvertrag. Stockholm, 17. Mai. In der Aussprache über den Handelsvertrag mit dem Deutschen Reiche in der Zweiten Kammer wurde darauf hingewicsen, daß der neue Vertrag die Lage der schwedisck-en Eisenindustrie direkt verschlechtere und daß Schweden inbczug auf die Stcininduslrie zu große Nachgiebigkeit gezeigt habe. Der Finanzminister gab zu, daß nicht alle Wünsche und Hoffnungen Schwedens erfüllt worden seien, wies jedoch zugleich auf die eventuellen Folgen eines vertrags- loscn Zustandes hin und betonte z. B., daß die Gewinnung eines neuen Absatzgebietes für die schwedische Tischlerindustrie erhebliche Zeit in Anspruch nehmen würde. Dieselben Gesichtspunkte machte der Minister des Aeußern in der Ersten Kammer geltend und betonte, namentlich, daß die Regierung angesichts der Schwierigkeiten der Tischlerindustrie lieber auf den ganzen Vertrag verziclstet hätte, als in diesem Punkte eine Verschlechterung des bestehenden Zustandes anzunehmen. Auch in Sachen der Pflastersteine habe die Regierung die Erfüllung ihrer Forderungen als conditio sine qua non behandeln müssen. Obwohl die schwedische Regierung bedeutende Zugeständnisse habe machen müssen, die der deutschen Eisenindustrie für eine Reihe von Jahren eine beträchtliche Menge von Eisenerzen sicherten und sowohl die beiderseitigen Ausfuhrziffern nicht zugunsten Schwedens sprächen, sei der Vertrag nach seiner Ansicht für S ch tv e d e n doch so vorteilhaft, wie er unter den obwaltenden Umständen zu erreichen war. Aus der Mitte der Ersten Kammer wurde außerdem noch geltend gemacht, daß für den schwedischen Eiscn- export und speziell für das Holzkohleneisen nichts oder nichts wesentliches erreicht worden sei. Schließlich wurde der Vertrag in beiden Kammern angenommen. Zum Rücktritt de; Abg. Dr. Entfleisch. Darmstadt, 17. Mai. Tie Fraktion der Fortschrittlichen Volkspartei hat an Abg. Dr. Gutfleisch folgendes Schreiben gerichtet: Mit lebhaftem Bedauern haben wir von der Niederleguug Ihres Landtagsmandats Kenntnis genommen. Es tut uns aufrichtig leid, daß Ihr Gesundheitszustand Sie genötigt hat, auf eine Ihnen lieb gewordene Tätigkeit zu verzichten, und wir können mit Ihnen fühlen, wie schwer Ihnen dieser Entschluß geworden ist. Ihre nie versagende Sckwffenskcast, Ihr sachliches und objektives Austreten, Ihre gründliche Sachkenntnis haben Ihnen bei allen Parteien, und nicht zum Mindesten bei der Regierung, eine int parlamentarischen Leben seltene Achtung und einen nicht zu unterschätzenden Einfluß erworben. Unsere Fraktion beklagt tief nicht nur im Interesse der Partei, sondern auch des hessischen Volkes Ihr Ausscheiden aus Ihrer parlamentarischen Tätigkeit und hofft mit Zuversicht, daß Sie, sobald es Ihre Gesundheit erlaubt, uns als tatkräftiger und erfahrener Ratgeber weiterhin zur Seite stehen. Wir wünschen Ihnen recht baldige Gesundung und verbinden damit den aufrichtigen Dank der Partei für Ihr unermüdliches und erfolgreiches Wirken für das Volkswohl und für die Volksrechte im wahrhaft liberalen Sinne. Aus Hegen. R. B. Darmstadt, 17. Mai. Für die morgen in der 2. Kammer beginnende Beratung der Regierungsvorlage über dieErrichtungeinerBrikettfabrik auf der Grube Wölfersheim mit elektrischer Ueb erland- zentrale für Oberhessen haben sich in den jüngsten Taßen die Aussichten sehr wesentlich verbessert. Es ist in wiederholten eingehenden Besprechungen zwischen Re- gierungs- und Volksvertretern gelungen, die anfangs vorhanden gewesenen erheblichen Bedenken gegen das Millionenprojekt wesentlich zu verringern und den Boden für eine Annahme der Vorlage zu ebnen. Tie Fraktionen der Bauernbündler, des Zentrums, der Freisinnigen und der Sozialdemokraten haben sich in vertraulichen Besprechungen im atlyemeinen für die Vorlage entschieden; das Zentrum beabsichtigt, zur besseren Sicherung der Rentabilität der neuen Anlagen die Anstellung eines zweiten kaufmännischen Direktors zu beantragen. In der national- liberalen Fraktion, die sich heute nachmittag ebenfalls mit der Vorlage beschäftigte, sprachen sich die Wortführer gleichfalls für die Bewilligung des Gesetzentwurfs aus. Es wurde beschlossen, dem schon bekannten Älusschußantrag noch folgenden Zusatz anzufügen: „Die Regierung wird ersucht, die Brikettfabrik nebst elektrischer Zentrale und den Betrieb der Grube Wölfersheim an eine Aktiengesellschaft zu übertragen und sich an einer solchen zu beteiligen. Die Regierung hat nach dieser'Gründung der Kammer'Mitteilung zu machen." Ausland. Neu York, 17. Mai. Ein Telegramm der Associated preß Kus der Stadt Mexiko meldet, daß Präsident Diaz bereit sei, vor Ende des Monats ab zu danken. Nach einer Meldung der „Newyork Times" soll die Abdankungsurkunde bereits unterzeichnet sein. Nach der Meldung der „Newyork Times" aus der Stadt Mexiko sandte der beut j- ch e Gesandte an das Ministerium des Aeußern einen Protest, in dem erklärt wird, das Eigentum und Leben der Deutschen würden ungenügend beschützt. Die Mitglieder der deutschen Kolonie unterzeichneten eine in demselben Sinne gehaltene Vorstellung. Washington, 17. Mai. Das Staatsdepartentent hat der britischen und französischen Regierung durch ihre hiesigen Botschafter den Entwurf eines allgemeinen Schiedsgerichtsocrträges als Grundlage für Verhandlungen über den Abschluß dauernder Verträge unterbreitet. Fragen, welche die nationale Ehre und vitale Interessen berühren, werden na*,- diesem Entwurf einem Schiedsspruch unterworfen. Im allgemeinen soll der Haager Schiedsgerichtshof über die Streitfragen entscheiden. Im besonderen Falle sollen besondere Ausschüsse mit der Entscheidung betraut werden. Die Lösung jeber Streitfrage bedarf der Gutheißung des Vundessenats. Aus StaSt und Land. Gießen, 18. Mai 1911. Der Verkaufstag der Großherzogin, der am Tienstag, 13. Juni, in Gießen stattfindet, soll zur Verstärkung des Fonds Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin zum Besten unbemittelter tuberkulöser Personen in Hessen dienen, für die keine Versicherung eintritt oder für deren Heilbehandlung andere Mittel nicht zur Verfügung stehen. Wie segensreich dieser Fonds bisher gewirkt hat, ist aus den folgenden Mitteilungen zu ersehen: Im Jahre 1909 wurden auf Kosten des Fonds in Heilstättenbehandlung bezw. in Krankenhäuser oder Bäher 87, und 1910 88 Personen ausgenommen, wozu noch die im Jahre 1910 stattgefundenen Wiederholungskuren für 24 Personen kommen. Im Jahre 1911 wurden bis jetzt 93 Personen (einschl. 13 Wiederholungskuren) in Heilstätten, Krankenhäuser oder Bäder ausgenommen, wofür insgesamt 11197,41 Mark für Verpflegungen verausgabt wurden. Im Jahre 1909 sind 20673,32 Mark und 1910 32 994,86 Mark Kosten hierfür entstanden. Weiter tourbeit aus dem Fonds Unterstützungen gewährt für Beschaffung stärkender Lebensmittel, zur Beschaffung von Betten, zur Beschaffung von Zahnersatz und künstlichen Gliedern, Uebernahme der Haus- miete für die Familie während der Tauer eines Kuraufenthaltes, Zuschüsse zu Kurkosten, Zuschüsse zu Badekuren, sowie Beiträge zur Errichtung von Kinderhetlstätteu, Beiträge an den Heilstättenverein uno an Fürsorgestellen für Lungenkranke. Hierfür sind 1909 640,35 Mark; 1910 4209,10 Mark und 1911 bis jetzt 2317,50 Mar. verausgabt worden. In folgenden Heilanstalten, Krankenhäusern und Bädern waren auf Kosten des Fonds Kranke untergebracht: Eleonoren- Heilstätte bei Winterkasten, Ernst-Ludwig-Heilstatte bei Sandbach, Lungenheilstätte von Göttmaun Wwe. zu Reichelsheim im Odenwald (2r. Fischer-, Alice-Hospital zu Tarm- stadt, Krankenhaus in Langen, Evangelisches Krankenhaus in Lampertheim, St. Bonifauus-Kramenhaus zu Hirschhorn, Kreiskrankenhaus zu Viernheim, Villa Friedrichsruh in Wimpfen, Elisabeth-Haus in Lad-Nauheim, Konitzky-Stift in Bad-Nauheim, Mathildenhospital zu Büdingen, Kreiskrankenhaus zu Alsfeld, Städtisches Krankenhaus in Worms, Nassauische Heilstätte bei Naurod im Taunus, Städtisches Krankenhaus Frankfurt am Main, Akademisches Krankenhaus zu Heidelberg und Ernst-Ludwig-Heilanstalt von Dr. Lossen in Darmstadt. Seit Bestehen des Fonds wurde bis jetzt Oon 452 Personen um Unterstützung aus ihm nachgesucht und in 335 Fällen konnte dem 'Gesuche entsprochen werden. In 117 Fällen könnte dies nicht geschehen, da die um Unterstützung Nachsuchenden zum Teil bei der Landesversicherungs-Anstalt gegen Invalidität versichert waren, was eine Gewährung von Unterstützung aus dem Fonds bestimmungsgemäß ausschließt, teils wurden die Gesuche von den Bittstellern wieder zurückgezogen. In letzter Zeit konnte wegen der außerordentlichen Inanspruchnahme des Fonds und der dadurch bedingten Erschöpfung der Mittel eine größere Reihe von Gesuchen leider nicht mehr berücksichtigt werden, weil nach der von der Großherzogin getroffenen Anordnung der verzinslich angelegte Fonds nur bis zu einer bestimmten Summe, um für die Zukunft ein Stammkapital zu behalten, aufgebraucht werden soll. Es ist deshalb aufs innigste zu wünschen, daß der Gießener Verkaufstag der Großherzogin dem so segensreich wirkenden Fonds einen recht erheblichen Betrag zuführt. * * * I n Audienz empfangen wurde vom Groß- Herzog am Mittwoch u. a. Hauptlehrer Mockenhaupt von Büoingen. * * Juuizpersonalien. Ter Großherzog hat den Notar mit dem Amtssitz in Darmstadt Geh. Justizrat Ernst Schmeel auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treuen Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone verliehen, sowie den Rechtsanwalt Justizrat Dr. Artur O s a n n in Darmstadt zum Notar mit dem Amtssitz in Darmstadt, als Nachfolger des Notars Geheimen Justizrats Schmeel, ernannt. * * Lehrerpersonalicn. 11 ebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Gorr aus Heuchelheim (Kr. Gießen) eine Lehrerstclle an der Gemeindeschule zu Obcr-Ohmen. — Entlassen wurde die Lehrerin an der Gemeindeschule zu Bieber (Kr. Offenbach) Karoline N old en auf ihr Nachsuchen. — In den Ruhestand verseht wurde die Lehrerin an der Gemeindeschule zu Ober-Noden Eva Brunn auf ihr Nachsuchen bis zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit. — Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besehende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schwabs bürg. * * Das Ergebnis des hessischen Blumentages am 6. und 7. Mai zum Besten der Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge beträgt nach der Mitteilung der letzteren 165 000 Mark. * * Feuerlöschwesen. Baumeister T r a b e r ist, wie uns mitgeteilt wird, von der Stelle des städtischen Branddirektors zurückgetreten. * * Der Gesangverein „Harmoni e", einer der ältesten Vereine der Stadt, blickt in diesem Jahre auf sein 65jähriges Bestehen zurück. Ter Stistimgstag soll im Herbste festlich begangen werden. Der Verein gehört dem Lahntal-Sängerbunde an und nimmt daher auch an der Jubelfeier des Männergesangvereins Wetzlar teil. * * Kein Selbstmord. Nach den inzwischen angestellten Ermittelungen erfolgte der (in der Montagsnummer gemeldete) Tod des Studenten Kobligk aus Altona nicht durch Selbstmord, sondern infolge Unvorsichtigkeit bei dem Gebrauch von Schlafmitteln. * * Zusammenstoß. Gestern vormittag stieß ein Automobil mit der Elektrischen Straßenbahn in der Bahnhofstraße am Hotel Schütz zusammen. Tas Auto wurde nur leicht beschädigt, so daß es bald wieder weiterfahren konnte. Das Auto kam erst am Tage vorher aus der Fabrik und machte seine erste Fahrt. * * Versendung von Paketen während der P fing st zeit. Tie Versendung mehrerer Pakete mit einer Postpaketadresse ist für die Zeit vom 29. Mai bis einschl. 3. Juni weder im inneren deutschen Verkehr noch im Verkehr mit dem Ausland — ausgenommen Argentinien — gestattet, Nach Argentinien können auch in dieser Zeit mehrere, jedoch höchstens drei Pakete mit einer Postpaketadresse versandt werden. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 17. Mai. Einen seltenen Appell werden am 3. Pfingstseiertag alte Lehrerveteranen begehen. Die unser Lehrerseminar zu Ostern 1858, 1859 und 1860 verließen, wollen an diesem Tage noch einmal in Bad Homburg zusammenkommen. Es sind von den 130 damaligen Friedberger Seminaristen mir wenige, die der heute ab- gegangenen Einladung folgen können. Starkenburg und Rhein Hessen^ R.-B. Darmstadt, 17. Mai. Unter dem Vorsth dec Frau Staatsminister Ewald sand heute nachmittag in Gegen- wart der Großherzogin die Schlußsitzung des Haupt- ausschusscs für den Blumentag statt. Provinzialdirektor Fey wies auf den glänzenden Erfolg der schönen Sache hin, der alle Erwartungen übertroffen habe. Zu diesem Erfolge hätten die Vertreter aller Berufsstände mitgewirkt, und besonders dankbar müsse die Tätigkeit der zahlreichen Helferinnen in Stadt und Land anerkannt werden. Ueber den Verlauf des Blumentages in der Stadt referierte Bürgermeister Müller, über den Verlauf und das Ergebnis auf dem Lande Kreisschulinspektor Prof. Kissinger. RegicrungSrat Pi stör aab alsdann eine allgemeine Uebersicht über das pekuniäre Ergebnis des Blumentages, dessen Gesamterträgnis rund 1 6 5 0 00 Mark betrage, bei nur etwa 7 000 Mk. Unko sten, also mehr als das Doppelte von dem, was man zuerst geschätzt und erwartet hatte. = Darmstadt, 17. Mai. Tie Komposition des 100. Psalms, die bei dem Reger-Musikfest am 28. Mai int Hostheater zur Aufführung gelangt, ist das 106. Werk des Meisters. Die Erstaufführung des Wertes auf dem ToNkünsllerfest des Allgemeinen Deutschen Musil'oereins in Zürich 1910 war das bedeutendste Ereignis jener Festtage. Vornehmlich int Bachschm Geleise sich bewegend, schreitet es mächtig einher, kontrapunktisch großartig, mit gewaltigen Klangmassen und -Wirkungen. Die Tonsprache, die hier zu uns redet, mag nicht jedermann sofort verständlich sein. Deshalb wird, wie auch jüngst in Heidelberg, der Psalm zweimal, mit dreiviertelstündiger Zwischenpause, zu Gehör gebracht, um so ein tieferes Eindringen in seinen Aufbau zu ermöglichen. Es ist höchst wünschenswert, daß diese Gelegenheit, durch zweimaliges Anhören das Werk genauer kennen zu lernen, von möglichst vielen Besuchern des Festes benutzt wird. Die Eintrittskarten gelten für die ganze Dauer des Konzerts von 6—8 Uhr, also für beide Aufführungen; doch dürfen sie auch von zwei Zuhörern für je eine der beiden Aufführungen gebraucht werden. — Tie Einzelheiten bezüglich des Festes sind aus den Anzeigen ersichtlich. d. Mainz, 17. Mai. Heute nachmittag vor 6 Uhr ging ein außerordentlich heftiges Gewitter mit woltenbruchartigem Regen und Hagel über unsere Stadt. Besonders heftig wütete das Wetter in der Neustadt und den angrenzenden Straßen der Altstadt. Eine Unzahl Keller und Erdgeschoßwohnungen wurden unter Wasser gesetzt, in der Gärtnerstraße mußte die Feuerwehr das Wasser aus beit Parterrewohnungen herauspumpen. — Bei der heutigen Gewerbegerichtswahl fielen auf die Liste der Arbeitgeber 93 Stimmen (bei der Wahl vor 2 Jahren 283 Stimmen), auf die Liste der Arbeitnehmer erhielten die freien Gewerkschaften 3017 Stimmen und die christlichen Gewerkschaften 432 Stimmen. Auf die freien Gewerkschaften entfallen 23 und auf die christlichen Gewerkschaften 3 Beisitzer. Bei der Wahl vor zwei Jahren waren auf die freien Gewerkschaften 3505 und auf die christlichen Gewerkschaften 575 Stimmen entfallen. Das Unwetter dürfte viele Wähler von der Wahl abgehalten haben. -o. Worms, 17. Mai. Aus die hiesige Vereinsbank kam am Montag ein Mann, der einen auf 30 000 Mk. lautenden Depositenschein vorzeigte, auf den er 8000 Mark abheben wollte. Da die Kasse im Moment nicht soviel bares Geld flüssig machen konnte, gab mau dem Manne nur 2700 Mark und ersuchte ihn, später wieder zu kommen. Der Mann kam aber nicht wieder und es stellte sich heraus, daß er den Depositenschein bei einem Einbruch in dem pfälzischen Dorfe Zell gestohlen hatte. Der Einbruch erfolgte in der Nacht auf Montag in das Haus des Handelsmannes Johann Müller, während die Leute auf einem Tanzvergnügen waren. Hessen-Nassau. = Herborn, 17. Mai. Die hiesige mtnmehr vollendete 3. L a n d e s i r r e n a n st a l t, die Dienstag, 20. Juni eröffnet werden soll, hat sieden Millionen Marr erfordert. Sie ist einstweilen für 650 Kranke eingerichtet, so daß für längere Zeit dem Bedürfnis Rechnung getragen ist. Der jährliche Zugang an Geisteskranken beträgt im Bezirk durchschnittlich 70. — Für erwachsene Taub stumme hält am 25. Juni, vormittags 11 Uhr, in dem Chor der Stadtkirche Dekan Ernst zu Eckstein einen Gottesdienst ab. w Frankfurt a. M., 17. Mai. Heute abend nach 9 Uhr versuchte der Arbeiter Dengler seine Geliebte, eine Prostituierte, in deren Wohnung in der kleinen Fischergasse mit einem Messer zu ermorden. Er brachte ihr einen ziemlich tiefen Schnitt in den Hals bei, so daß die Schwerverletzte in das Heiliggeisthospital übergeführt werden mußte. Bei der Verfolgung des Täters verletzte dieser einen Arbeiter, der ihn feslnehmen wollte, leicht an der Hand. AniveriZtäts-Nachrichten. Darmstadt, 17. Mai. Einem Ruf an die kaiserlich chinesische Reichs-Universität P e k i n g als Professor für Mineralogie folgt jetzt ein geborener Darmstädter, der bts- herige Assislem am mineralogischen Institut der Universität Heidelberg und Mitarbeiter der Großh. Badischen Geologischen Landesanstalt, Dr. Ernst Becker. Ursprünglich Offizier im hiefigen In- fanterie-Leibgarde-Regiment, studierte er n. d. „Darmst. Ztgck seit 1900 Naturwissenschaften, besonders Geologie und Mineralogie und promovierte 1904 in Halle mit einer geologischen Bearbeitung des Roßberges bei Darmstadt. Leipzig, 17. Mai. Ter hiesige Universitätsprofessor der Nationalökonomie Dr. Ed. B i e r m ann errichtete zu Gunsten des Volkswirtschaftlichen Seminars der Universität Leipzig eine Stiftung von 5 0 0 0 0 Mark zum Andenken an seinen verstorbenen Vater, den Bremer Großkaufmann Biermann. London, 16. Mai. Ter außerordentliche Professor der allen Geschichte an der philosophischen Fakultät der Universität Berlin Dr. C. F. L e h m a n n - H a u p t ivurde als Professor des Griechischen an die Universität Liverpool berufen als Nachfolger des aus den Lehrstuhl der alten Geschichte nach Oxford berufenen Professors Myres. Gerechtssaae. R.B. Darmstadt, 17. Mai. Vor dem Kriegsgericht hatte sich heute der Musketter BoranowSki vom Jnf.-Reg. Nr. 116 in Gießen wegen unerlaubter Entfernung von seinem Triippenteil, zu verantworte. Er wurde deshalb und wegen verschiedener falscher Bekundungen zu 3 Wochen Mittelarrest ti er urteilt. Lustschiffahrt. Berlin> 17. Mai. Bis zum ersten Meldeschluß für den d euts chen Rundflug 1911 um den ,,B. Z'' Preis der Lüfte, der am 11. Juni beginnt, ließen sich achtzehn Flieger einschreiben: Emil Jeannin, Hugo Büchner, Robert v. Mosner, Oskar Wittenstein, Otto Lrndpaintner, Bruno Hanuschke, Georg Schendel, Witterstätter, H. Oele- rich,. Karl Müller, Eugen Meneziers, Gustav Otto, Hans. itung. 3289 Wieseck, den 18. Mai 1911. 1. kailerliä als W Julius Schulze Mosel- ! Weine Teleph. 774 Kreuzplatz Geld pl» (Eicht vnd i. Salomon 8 Cie. Vertreter: Peter Kronenber^, Telephon 680 GIESSEN tSüd-Anla^e 7 W achstuche Bohnerwachs A.breibpolitur lasten 3 9t? ms die freier «werkschaslcü viele Äählci Zeieins- Ü 30000 M nf bm er if SRomtnl , ^ab ma ater mv ber a bei e.e (vhlen Ijc ntag in M während k Ferd. Nennstiel Plockstrasse 7. erste Qualttät, Niesen, Pfund 56 Pfg. Pa. Suppen Psd. 3*4 Pfg. /JAVOL> gegen Kopfcchuppen. gegen Kaara.usftdl Javolisiere dein Haar x* Javol das Beste Ziehung schon am 22. u. 23. Mai Ivofte u 3.30 Mark einschließlich Porto und Liste auch gegen Nachnahme versendet: Hch. Hildebrand Loae-Vertrieb. 071 Stettin. Lignitflammkohlen in verickiedcnen Körnungen Billigster Hans- und Jndnstriebrand. Bewährt alSMiickbrand L«r Srciboltnno u. Schonung der Roste Lorzüglichts Srcnnmatcnal für ZenKaIhel;nngen, W leibktriebc, tocrtkit iisiv. 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An knt Geleis-Dreieck, ungesähr an der Stelle wo vor einigen wahren der Zusammen sm st zwischen zwei Hochbabnzügen erfolgt jl ist am Mittwoch gegen 7^, Ubr der letzte Wagen ettwÄ LÜges der Strecke Bülowstraße und Mockernftrahe aus den schienen gesprungen und hat sich euer über das G.lerS 'Aülowstraste Spittelmarft gelegt fitiihllc int Bereiche der sogenannten 15-Kilometerstrecke, auf tlrnnrf, der Verschrist tonofam werden muLIeust . irt der Wagen unobrontbbar in bieTufc gestürzt Duge- i mtr Hochbahnstrecke musste mwichst sttomlos gemacht werden^ Itc Passagiere uertießen die Wagen und erst nach 8 Uhr wurde r .(4) und nach brr Verkehr wieder ausgenommen. An der Unfall fteile wurde her Verkehr burd) Umsteigen aufrecht erhalten. Der- I' .t sind drei Personen und zwar zwei leicht. V rsonen haben infolge des schreckens einen ^eroen'dwd Strümpfe und Socken Hosenträger, Sockenhalter empfiehlt IrriM, Robert TRefeü, Dr HooS unb Reicharbt. Ingenieur skumvler meldete für zwei noch unbestinnute Flieger. Eine yiyabl weiterer Meldungen mußte vorläufig zurüngmtent tr erben, da die betreffenden Flieger noch nicht im Best! M Piloten,vmgnisses find. Weitere befanntc deutsche Flug uaführer stellten außerdem ihre Teilnahme in Aussicht, । daß der zweite Meldeschluß am 25. Mai noch eine be- k-ächtliche Erhöhung der Teilnehmerzahl bringt. Bitterfeld, 17. Mai. Tas im Benv des Lustschmer- lnaillonS befindliche Luftschiff ,,P 2". das auf der hiengen ^rft bet Lufttahrzeug^esellschast tn Stand geietzt worden war, rkbigte heute seine erste Probefahrt. )m Begrm zu landen, > urde es gegen die Halle getrieben: die Hülle fhefe an die Halle unb erhielt einen Riß. wodurch das Schiss »u Boden kam. Es ft einiger Materialschaden an der Gondel entstanden .vcr jr mn des „P 2" mit der Gondel und ihren Insassen erfolgte aus ;.Är HShe von etwa 10 Metern. Drei Personen haben Ber. ,«ngen erlitten. Schwer verletzt wurde niemand. Die fortwährenden Unfälle an und in den Hauen scheinen xniutun, daß diese Bauwerke, an deren auch gestern die Hülle ■n*L wobei sie einen Rist erhielt, eine stetige Gefahr für die •sollen Ungetüme sind, sobald sich an Wmditoß emstellr Auch b r o s Z e p p e l i n , der in Düsseldorf die Trümmer der „Dastsch- i,nh" befiduigte, erklärte die Halle in ihrer gegenwärtigen stvn- Aktion für verfehlt. Er äußerte sich dahin, daß es angebracht einen zweiten AuSgang an der Halle zu schaffen, um das Luftschiff mich bei ungünstigem Winde unversehrt herauszubringen. Los Angelos, 17. Mai. Der flieget Hardlee ist beim xrobcslug obgeftürit und getötet worden. pagne vernichtet. « . .., „ . — . • Brände Das Hotel „Zum Lustdichten" tn Swine münde, das Geburtshaus Schcrenbergs, ist beute durch Feuer zerstört worden. Das angrenzende Fortiflkationsgebäude wurb- beschädigt. — In dem Orte Dvwi n im nnmeben Bezirke Kvbrm wurda, durch Feuersbrunst über 600 Häuser zerstört, darunter die Bottchchule und das Hospital. Zwei Tlemdxn sind der brcmnt — Sine Feuersbrunst in Kirin bei Charbm zurstorte 8387 Gebäude im Werte von 15 Millionen Rubel, 40, > Luden tmd 15 Bankkontore. Ucber 40000 Menschen sind obdachlos. Der Gaomwerluft beträgt 40 Millionen. .* Ein Familiendrama in Mannheim. Mittwoch früh wurde der beim städtischen Gas-- und Wasserwerk angeftellte 54jährige verheiratete «vnzlei-Assistent Ludwig Krau« aus Hagenbach in ferner hiesigen Wohnung aus bisher unbekannten Ursachen von fernem fest Jahren lungenkranken 23iabripni ohn Theodor Kraust durch einen Schust m die rechte 'sdilate getötet. Der Mörder begab sich daraus, nachdem leine Mutter vor ihm geflüchtet war, wieder in sein Schlafzimmer zurück und brachte fick selbst eine lebensgefährliche Schußwunde in den Stopf bei. Er würde ins Krankenhaus gebracht. Kleine Tageschronik. Der Schneider Facht, der seine beiden Knaben nit Walde bei Lohr a. Main Hinterfronten) erwürgte, wurde am Mittwoch abend verhaftet, als et „in ferne Wohnung Äurürfrebrtc Der Verhaftete konnte nur mit Muhe vor einem Lhnchgendit der Ortsbewohner gescküztt werden. . Der in diesem Frühjahr verstorbene Baumcister Endl er t aus Daltinwre ftiftete seiner Gebnrtsstad: Volkach 200000 Mark für eine Schule und einen Kindergarten. . Nach einer Meldung aus Beuthen erplodterte ein Sprcng- stück, welches ein 10 jähriger Schüler in die Schule von Or^gew mitbrachte. Acht Kinder wurden verletzt, darunter drei schwer. Nach einer, einer Hamburger Firma zu gegangenen Depeschc,i|t die Landungsbrücke in Lome (Togo) infolge schwerer See ringe l'türit. litten. Gn Arzt, der sich im Zuge Seftmd, leistete bie erste Urinierter. Ski einem Gewirtrr schlug ber Blitz in die Lichtanlage c-es Ortes Niem. Dadurch verloren etwa 00 Ortsdiatten ter Umgebung Münchens verläuftg ihre Beleuaitun i lieber Groß Mescritsch. Brikowid. NctzdiF und -chumid ,n Movrcn gingen Wolkenbrüche nieder, die großen e (haben an« richteten. Einzeln? Wirtschaftsgebäude m der Umi bung von Beftvwitz wurden fortarfdnvemnU. In O^roß Meferft:sch drang das Wasser in einige Hauser ein. Auch über der Payan er und Kamenitcr Gegend bei Prag ging ein Wolkenbruch weder, der ebenfalls bedeutenden Gdwben anriductc. Drei Menschen tollen um gekommen sein. — In BorvSlaw Gal iien richtete fin CrTan, verbunden mit Wolkenbruch, große Verheerungen an Stadt ist überschwemmt, daS Wasser ist in die Hänicr und Kau'- lödni eingedrungen: Wohnhäuser und Rohölschächte wurden be schädigt, viele Bohrtürme mit Einrichtungen wurden wegqe schwemmt. Durch Blitzschlag gerieten sieben wenig ergiebige fRob- ölfchächte in Braud. — Durch ein über Rordo stfranrreim niebrrgegannates Unwetter wurde die Weinernte in der Cham- i dem k,... 5rat 05 PetugX» erlri9H| nut .... doppelte C;. e, °>> bei im dec- Wtifo.“ tfeft des L, Äd •«K* berufend * hingen, f nnann (oign «.Seibelh- jlDiiditiyjait; n [einen Sv WB dich ß-, Knauer renne .denutzl icrt V «nzers 'ürfen sie ifltn gebrauÖ! ! vor 6 H itter mit nsere Stabt faipabt im: fnzchl Mr. er gesetzt, ü Wasser m; der heutigem e der Arbeit' it 283 Stitn m die freier „Ich war am ganzen Leibe mtt Wechten behaftet, welche mich durch daS ewige Jucken Tag Rächt veinig- ten Rach kaum 14 Janen bat Zuckcr'o Patent Mcdizinatteise D R. P. Ar. das liebel voll- ftänb. beseitigt. Diese Seife ist mcht 1.5091. fnnbernimiiLiüert.2crn. M." i! 2t. 50 Pf. ,15".»ich u. 150 Dl. ,35°Via, stärkste fXorm). Dazu •turfoob (s vt-nie ,nicht fettend und niilb>”7ä Ps. u. 2 M. in der Uni- vcrntätö - Avotbcke, bei Aug. Noll, n endet sich als Austchunberichterftatt^ hauvt- sächli.ch gegen bcu Antrag b.i nationalliberalen o-rafhon. Den Bcn rcb einer .Iktie.rncsellscha l unter Betei igung der StaateS ju überlassen. Die Regierung müsse bcu alleinigen Ginsluh bet dem Unternehmen behalten. Aba Mo 11han jentr । führte aus, scme Partei nabe erhebliche Bedenken gegen die Vorlage, bereit ^nnadnre nur b bie Derguickung der Britetttabrik nut einer UeberlanbÄcnhulc ermöglicht werbe. Ter Redner, begründet dann den -ln'rag dcS Jentrmns, einen zwei teil fnufmännUdien Direktor anzn wetten. Die Sitzung dauert fort. * N. B. Darmstadt, IN. Mai. Die AuSstellunaver freien Vereinigung Darmstädter Künstler wurde heute vormittag 11 Uhr durch den Großherzog er- 'Paris 18 Mai. Es wird hier angciwmmcn, daß die üoloime Dr'ulard fich beute und) 60 Kilometer von ,ve; be- findet, so daß sie, wenn feine Zwischenfalle cmtrclen, am öam8- tQS Nf'u n or k^l8. ri”aL Aus M e r iko wird oemeldet, daß zwisch^m der Regierung und den ^ufltanduchen em Waffenstillstand von fünf Tagen Dauer vereinbart wurde, ber sofort begann._____________’__- Neue Matjes-Heringe erste Qualität heute frische Tonne angebrochen per Stück 15. Pfg. 3 Stück 40 Pfg. Soner- j Wä-Wolieln 3 Pfund 50 Pfg. A«k Teilzahlung Einzelne legante Möbelstücke Kleiderschränke von an J. JIImd, MsMe Plockstrasse 14/16 Giessen Äwxiessen« riocnsirasse u it» Prachtkatalog über Einrichtungen auf Verlangen gratis und franko. ff. dunhköKraftbier Biograph Klnematograph Babnbofstraßc 54. Bahnhofstraße 54. (04121) Plocketraße 12 04112 Plockstraße 12 der 2227 Anfang 4 Uhr Eintritt frei r - sind von Va7—V29 Uhr. Schulgeld 3 Mk. in dem r ' 3286 Achtung! Achtung! Telephon 337. Telephon 337. 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