men em Ä o n g e eine Kompensation f i n b e n könne. Die heutige Nummer umsoht 16 Seiten. phon 61 |u fordern. it 'Vereinigung: die die riM |j$ Walltorstr. »■— iriumhb: er je CltDcr ab, bet 1882 für seine Parente von einer Gesellschaft nicht weniger al» dOUOUO Dollar erhallen haben soll. tn- mstoffe einsten Qualitäten ichten zu janz dr- m Verkauf Auswahl :ster Qualität chtsgesclienke ! Preisen : - betoul ■n entgegen- . ogo a b .»n ®rchenPa^4 ändert Rechte, ba5 Zentrum mü> die äufjeriie Linke lebhaft pro teil icr- icn, und unterhielt fici mit fcaillaur, woraus ec die Tribüne n ieder bestieg T c Seine» gab einen historischen Ucocrblick über die PerhandUrneeu mit Tculscklano, inocm er an daS Db- kommn von 1V09 nno an die LgcciraZakte erinnerte. Teutsch- lanb habe wissen lassen, dast SranrreicäJ Lkkupation in Marolko und die öipeDitüm nach Fe; der '.ltgeciraSakte wiocrsorLchen, und bnkftc den Wunsch au->, über alle die beiden Lander intet- essiereni cn Fragen, bcionbcr-3 über Marokko, zu verhandeln. TaS war damals, als wir zur Regierung kamen, xe SelveS erinnerte sodann an die Entsendung deS „Panther" und sagte, dast die Regierung in böheran Interesse die Entsendung eines Kriegs- schifseS nach Agadir verichoben habe. Er habe nicht geglaubt, haß eS angebracht gewesen wäre, eine Konferenz einzu berufen. Deutschland habe deutlich erklärt, ba& cd den Zusammen rrill einer solchen Konsercnz nicht an nehmen und ihm nicht Rechnung tragen würde. 'Zurufe.) vören Sie mich ruhig an, ich spreche von ersten Dingen! Man hat anerkannt, da» die Macht des Sultans eine fulive sei und dast Fran!reich benimmt war, sie zu stutzen. Tie Frage war von Teutschland gen eilt. Man must.e sie lösen. Nachdem wir Teutsch- Icrtb wegen der Entsendung eine- Schiffes, die die Verhandlungen stören töniuc, unter Bedauern ausgesprochen hatten, I, aben wir die Verhandlmigen begonnen. Spanien nahm nicht daran teil, weil bann auch England Hütte teilnehmen mühen. Wir stellten für unsere Besprechungen 3 Bedingungen: Erstens, unsere Freunde und kkrounbeten, mußten aus dem Lausenden gupalten werden: zweitens, die Signalarmachte der MgcciraS- alie mühten damit befaßt werben: brüten», Deulfchland dürfte keinen Besitz in Marokko fordern. Deutschland ließ wissen, bah seine össentliche Meinung Kompensationen taroeie, wenn eö unser Proteitorat über Äarokto an;K'hmcn wurde. Tcutithlanb sagte: Ihr habt mit England, Italien, Spanien bcrlranoeii; was wollt ihr mit uns machen'? (Zurufes zer deutsche Botschafter sagte mir, baß ’n Reste 5 u.ilM M‘r nzojß. enovm W srden noch Rabatt- Königin B'.kkrra wurde es bann auch in Japan möglich, ba:; Lada fQafto auco weiter m ihrem Lermatlande sellut an Kawa kamiS Leite aufrrat. kaioaUmi seck't war ein sehr erahr-n*.- anSdruelSoollcr und fttpercr Lchauipieler, und in der 2itr gechiuzte Japans rcnn> sein Name ehrenvoll iortlebcn. — Kurze Rachrichten aus kunit uns Wissen schüft. Ter Geheime Ra: Proscisor Tr. phil. W.i ^m i m öchllcthek zu Ä arlSruqc, begeh', cm 17. Dezemd« leinta 7ll Öeburtäus. taten ebäck in besten den Preisen bei :h,Gießet Seltersweg'; sßtD" Ldt-"r° Dasselbe sagte her St üS^ekretär r. Kiderlen-Lachter -u unüiem Bote e.ster IuleS Cc.mbon. le Mun: tzauc n.an verüer boorn ge vrochen?' ES wurde andauernd über die Lang samkeit der Verhandlungen geäußert. Diese Langamk .: den Widers:and. den wir beständig den deutschen Ansprüch gegengefe-t ho.en £*err v. 8 ib c rlen erklärte b'ambon Uber, cast Deutschland bereit sei, in einen la m 6 in und Kamerun e.nzuimUigen. aber eS fordere den ' und den Longo zwischen dem C;can und dem Sanga. (Zwisa >'n- rufe.) Dir erfiärten. bah wir die Perbanblunmrn am dieser Grundlage nicht fortsepen könnten ^n diesem Augenblul gab etz eine Zeit her Spannung, die Sie in (irinnfruiy haben. Man bat geiaat, dast unS unsereFreundc zum S11e11« trieben. DaS ist ein vollständiger Irrtum Gewiß, unsere igtemitfl fügt. Antrag bc Mune jurücfatm.eien l'utic, iiufCärungcn über Verhandlungen mit Deutschland geben werde. Die Tatstkllling des M nifterr des Y uSttartigen. Ter Minister verließ hieraus die Tribüne, roäljrcnb Die älfcften $d)rdbmafd)incn. Obwohl noch frinc 40 Ia^e icü dem Zeitpunkt verstrichen smd da die betübtitte ammtamidx: Da ^nsaorik von Ktcaiuig ton u. SonS zu Illon im Staate 'Jlcunort sich aui den vüu uno Vertrieb von Schreibmal clutien zu wirsen begann, tatm dreier nützliche Apparat, der sich trotz seines immerhin n«h z'.mlck,' hohen PrciicS immer neue Gebiete erobert, h arnaam bwi aui eine 200iuhngc Geichtchle juxür.i'.n.cn. Ucoer eitlen %apatbruacr, den der Bostoner Mechaniker Cfcvrgv Lmdoam im ö^bre 1/Ub erfunden haben soll, ut nichts Znverlasngec beünju, uni> btcic tzkjchichtc gehört vielleicht von ünfang bu$ zum Ende zu «n vü senil ich falschen xtUupLuiigcn, mit denen echwiiülcr von kraut Has rem Ehrgeiz s.cv einen nickt icrbicniai >u »4aj hoffen. Sicher dagegen stehr eö test, daß, wie Ora^.m Belltng naonnu't, der Engianocr Mut rm >iavrc iini5er BvemTh patcn^ertc rdxnc, die mit einer Art Winkelhaken arbeitete, bnrue nur ganz: Linien drucken und eine von dem 2ünm *?.i(aUtngoanr,n€T- nmb.'nc Schrcibkugel, bei der bewegliche Stifte btt an thren fcaben angebrachten Typen gegen eine im Zentrum der vcuo.ugcl rar- illx'rbcn>cgie Papi er flache schrägen und mit £>uie ro« indupapier Alürrücte der Huchstaoen lieferten, war so )dxpn>^hg, dcz mar. bemu viel langsamer schrieb üli mit der Vanb. La- gleune ga. ten d:r dem Amerikaner Thurber le4Z patentierten zepciral*- mfdnne, die übrigens die errte war, bte trirttdi schrieb, toer int besten Falle nur 9—10 Worte i:x bei Xvi.-ute fen.g vraa»:. Lm meisten wurde die Lo.'ung des ^rvu.ems du. - xn flfi Lallen ^.cchaniker Foucault gcioiben, ixr die k.a.^aui mit rerband, und durch den EieLrophc^ter Li-catstone, der in «.nsn Jahrzehnt nickt weniger old sieuen LLobtuIe mit immer neuen StrbCiferungcn heran Sorack». y tra-xyber yü-uiä tourte btt Schrciomaicktne a^ct errt 186 / lat zu# p;n .-i'ünziund ist auf dem Seiiptum her Gewerkschaft Aattowiy in Böhmen entdeckt roorten. ES handelt sich um böhmische Denare aus dec Zeit DratislawS, BretislawS, BrnSvois usw., also um die Zeit von 1054—1124. — 800 Silbermun^en tat der OrtSschulze iJemcr in Mühboek bei SÄwuckuS beim izauSdau gefunden. Ter Fund besteht in allen möglichen Sorten oom Treier bt3 ,um : . Gulden und reicht biS in den Äniang des lb. JadroundertS hinein. Bei treten find Gcptägc von Eesterrcick, Ungarn, Äänuben, Steiermark, Tirol, Böhmen, CI- mütz, Sal:bürg, Liegnitz, Sricg, BreSlau. Polen, Saw'cn, Ostpreußen, Brandciwurg, Mainz und kleinere deutsche Fürsten. — Xie Zola-Manuskripte der Pariser Rational b i b l i o l h : k, bie die Ditwe bc5 Dichters kurz nach seinem Tob: Lern Stcc:c überwiesen hat, sind letzt der allgemeinen Be- Nutzung zugangtlch gmaoM worden. Tie oO Bände Manuskript, bic ixe icnrvurrc und Nieder'chnsten von Zolas Romanen em- halten, un£> uie 30 vunde nut Faunenbrucken, txe die ngenbänbigen ^ozui^zen Zoias um'assen, bitten ein gerxbuge^ Statmal znm exoium unb jur tieferen Erkenntnis der Schat cns.ix.i t, bie Per nüpeer des SLHura.ucui» bei a.i lernen iPcrten oeo^ach-c. hat. iit btntoaite ,,-.c.^b; ', aut der er den e;perinienxcl.en vornan auroaure, unter,u-^b ,ich letzten fackeS niax tnd von bei Art, in d.-r ganz anders gtcrietc i.an — man denkt an Sudler — i^uen. ^ola ent wall zuerst ein Senarium, f am neue bann Doku- metue aller x-.it, wahrte aus die.er Fülle prs Materials aus, verwarf in omh.amer lleotr.egung ruck itellte die großen Limen der va..buung T-.iL ?ckch bx en (cmpiliierten Borarbcite» schrie:, er bann otn Seit seurer bto-iaiu juit ohne jeOe Iberbeiteruns nicbex und f-ille bei bet Drucklegung. y 1 >• '”>* 1 kf. Äaroafami, der Gelte Saba DakkoS, der „japanischen Tuse", unb selbst wohl der bekannteste japanische Bühnenkünstler der Gegenwart, in gc- itorben. Kawakann war ein reicher Mann geweicn, der hohe' Änschen genob unb der seinen Ehrgeiz in der politischen l'iir bahn zu brinebigen gedachte. ES n idenuhr ihm aber cm Schicksal, ba> manchen Politiker bctroficn hat: er fiel bei den Wahlen zum Senate, bei denen er sich als Bewerber stellte, wiederholt durch, und darauf wandte er erst fein Interesse der Bühne zu. Es entstand in ihm der Plan, das jupanifüic Theater in mooernem Sinne zu reformieren. Er hat, mit einmal seine Frau sich auf gedruckt Hai, alS eine Art Antoine der japanudxn Buhne gv „ub Szcnenkunst durch einen her;ha,ten Realismu: zu re:iüngen Er erörnctc inne Theaterschule unb errichtete em grc ... Zhcat i Schon nach sechs Monaten wat feine Schule von ir< Ijr r. 14 300 Zöglingen besucht um) ba^ au« ihr auigebaute Theater a- freute iick leb ha'reiten Zuspruches in Tokio. Im Jahre 1895 betratac er Saba 7)akko, bie bis dahin eine Geisha gewesen war. Immer trnternehmunaSlustig, jasttc fiawakam: den Plan einer Turn ec nach Amerika In Begleitung von 12 Schulern segelte er nach San FranuSkv, wo man gern eine» der Stücke seines modernen Reperto.res (eben wolltc Qaroa kamt wählte hierzu das Drama „Tie Geisha und der fflitter", wozu er eine hervorragende Ausitattung geschafsen hatte. Tc widerfuhr ihm das Miggeschick, baß am Tage bet Ausführung cer junge Manti, der die Geisha ipiclcn sollte, erfran.'tc E. erschien unvermeidlich, die Bor-iellung, die mit Spannung er wartet wurde, ab-usagen, als seine Frau, die bis dahin noch nickt au (getreten war, ihm ben Vorschlag machte, die Grolle ül-ernchmen Kowakami hatte d'c grö*j:en B:denk-n. denn ba-- Austreten einer Frau aui dem Theater war damals in Japan bei hoher Strafe für die Frau wie für ben betrerenoen Theater Unternehmer verboten. Allein er liest sich Überreben unb Saoa 3n der Kammer mar heute ein aroster Tag. 2cb Laus hwr bixfit besetzt In der Tiplonuilcnlrgc jicbt n an u a. ben baitfdien Boockaftcr Freiherrn v. Sujön, ben c-.:r- reichisch-ungariichcn, ben italienischen, den ipamiqen uno bnt englischer Bvrickaiter. Grqf de Mun, emtr brr Irrroroag:..: ■ fitn Redner ber Hammer, btt seit mehreren Icmren infolge jc.net schtvanl.ndeii Gesuniheit der ‘Jicbnerlribür • ferngcrlir,.nt war, wird bei seinem Erflyeinen vom ganzen Lause mit leohnsicm Beifall begrüstt. Er ergrin' bav Dort zur Begründung fernes BertagungSantrageS. Er kritisierte daS fran- zösisck'dculsckc ilblornmcn in überaus scharfer Weife. Frankreich habe grobe mit dem Buue ferner Scibaicn ernuigcnc Gebiete an einen Rivalen abgetreten, ohne das» eS trgcnb ein Mistgeschick oder durch einen Unglück.ichen Krieg baju rStürmi ch.r Bri fall.) liefet Bcrziast verstümnfstt daS airikünische äolomalrea: Frankreichs. Durch den ermöglicklev. Zugang zum llbangi unb Kongo wird bie Lage^ FranlreicyS gegcimber T>:.gl'a>- .'llingo einschneidend geänbcit. Tic Sammer nuriic erfahren, wann ynb wie ber Gedanke an eine Abtretung des fituijo a.. uetaudu icu Eell Monaten ici Frankr.ich einem unerträglichen Zusraud umer- worfen, benn nur durch die Zeitungen habe daä fraryoitidK- Boll über bie Verhandlungen mit DeuNcküand enca:- enahren. a.a-5 fei ber ttewiüuurtlnbfeit ber Minister unb b Par.ame. iS unwürdig Die Verblüffung unb bet Zorn des S?.i . sei um fv arofeer gewesen, als es erfuhr, bat; Die fran-oiija-e Hcg.etung über die Ylotrctung des Kongo periu Meine Herren VAuuiut! Sprechen Sie diesem h o ch h e r z t g c n Volk I h^r e n Dank aus, denn es hat Sie gegen ^ie so.bst gerettet, ,-süir- Nischcr Beifall.) Was bas maiolTaniicbc '..brommen anlangt: jjie tonnte man die S-oiweränitui der Sckutzmachte mit der ton bet ftaniösifchen Regierung wiainbeten internationalen G.eick- hell vereinbaren? yerr von Beihmann-Lollweg hole erfiurt, Dsltschland habe in Marokio Vorteile errunnen, nrlaic es iruiKi nicht hatte. Ich glaube das gerne. Reiter fcu.) 23ir Hao en er- obren, dast Franlreick icu 7 Zähren durch g-ll^ne Freunde standen un8 ^ur Seite, dazu bereit, uns £>ilic zu ge währen, weiche bie Um .änbe begründen konnte Ader in f .t im Augenblick lt-sten sie cm ausrnzendes Dort hören ^D.e der <>crsöhnu:ig, die ste sanden, liegen im Interesse Frankrein's «Beifall.) Dir hoben aus die Forderungen Deutschlands in ' Nein geanlloortet Als Deutschland seine Forderungen rckuz>ert hatte, verlangte die Negierung, da« von tcrri i o r i o l e n Abtretungen erst nach her Regelung de marokkanischen Frage gesprochen wurde In diesem Lugeiiblick wurde eine Unterbrechung ber Vcr Handlungen dadurch berbeigefübrt, dast bet Staatssekretär t>. .fiiderlen-Äächter aui 91 eilen ginn und votschastcr ttambon nach Pari- kam Bei der Äidcrausnahme ber Verhandlungen widerstand Fran All ch den n irlschastlichen Prütensioncn Deutschlands, welche in Mar. klo die Sdiaffung zweier Zonen wünschte, mit deren eine es Vorteile erhalten hätte. Dir wollten wirtschaftliche Gteidchercchliguiig Dir Minister sprach sich zufrieden über die .stlause! auS, die clipafgc Schwierigkeiten dem föaagct Schiedsgericht zur Entfckie, düng ül'crgibt. Bezüglich des stongoS iüftc der Minister hinzu: Tic Regierung rettete bie LebenSsuhigkeit ihrer B- lilungen in Aeauatorialasrila. Sie dachte niemals ihr Borzugd reckt auf Lelgi'ck-stongo fluf .ugcbcn, ein Reckt, das ganz persönlich unb unbeiircitbar ist. Die filauset, welche einen eventuellen I a u f di von den S i g n a t a r m a 4 t c n ber Berliner ?fftc von 1G85 abhängig macht, iit garantiert Weiter legte ber Minister bar, da« das Äbkommen Frankreich völlige Freiheit in Marokko gäbe sowohl hinsichtlich ber Verwaltung, wie des Militärs uno ber Finanzen, llebcrall in ber Welt werde anerkannt, dast Frank reich aus bteien Verhandlungen in einer Lage heroorgdic, die wert davon entfernt ,ei, eine Schwächung zu bedeuten. «Beifall Der Ruhm hierfür gebühre zum größten Teil ber üffent lichcn Meinung, bie ber Welt und Frankreich die Kraft ihres Patriotismus offenbart habe. Zu ben fr anttzsi sch-spanischen Verhandlungen Übergebend, sagte de SelveS: Unsere Politik wird sein, Spanien zu sagen Vir haben uns in iU^roffo ir.it Opfern eine neue Lage geschaffen. Ihr werdet an dem, waS wir erworben Haden, tdliicbmcn; nehmt auch an den Opfern teil, die wir bcioilligt haben! Wir werden bebadn sein, Spanien bie» zu sagen, ohne sein. Würde zu verletzen. (Lebhafter Beifall.) Ich habe dos Gcll-l, dast ein grohes Land wie ...antrcid» nicht seine Mucht mistbraudwn darf. (Lebhafte Unruhe unb Entrüstungsruse auf der Rechten, im Zentrum unb auf brr au Herst en Linken. Der Lärm dauerte mehrer. Minuten.) ES würde zu tadeln sein, wenn wir unsere VezichuiigiUi zu Spanien anders a!3 in freundschaftlichem Geiste aiivanm würben. Lebhafter Beifall.) Weiter gab der Minister feiner Freude darüber 2.U-druck, dast bad beutsa>.fraitzösi'Me Abkommen bie auSlpärtige Politik von ber Marottoscage beireit baue, die eine beständige Quelle von flonfliften geweien sei. Das sei nn nicht zu gering zu Deranidrfagenbcr ®orieil in einem Äugcnblil. wo die austcre Lage besondere ?luhnfri)amfcit erfordere. T. SelveS schlost: Fraickrcid) must in btr Lage sein, an ben g?gen- roartigen Lrciamssen in friedlichem Geiste tiilzunehmen, uno jc»t ist b:r Augenblick da, ioo wir die Wohltaten unserer F r e u n c- schäften und unseres Bündnisse- würdigen können. tzoflo hatte an dem SLocno einen Riesenerfolg, mit bem ba Pb:-g ber Gesellschaft Zawakami' einsetzte. Seitdem hat mit seiner Frau unb feiner Truppe ganz Europa durch wandert, in Deutschland hat er besonbercL Interesse gesund n uno vorzügliche Ernnahmcn er zielt. Dank der Fürsprache b: X'anganba'tcnber Teifufl.) ler Redner fuhr^ fort: Frankreich bat nidrt mehr Eründe al5 England, die alle Freund- Khaft zu vergeben, ^ki dem gegentoätiigen S tube 6ur?pa5 ha; weder ber eine noch b:r ano?rc eine Freundschaft ju viel. L'bdafter Bei ail, bie Minister applaudieren. In keinem Äugenb.icke war die Lage bedrohlicker. , Wir werden nicht in die Falle geben, eine Freund'chaft um einer neuen Freundschaft willen ai:i«ugeben. (Beifall.) Der Redner 'öilost, indem er die Ramme; beschwor, sich ihr Votum vor- subeballen. Ter Minister deS Tleußern de Selve- erklärte, dast er keine Be.oindung »wis, >en den fr in;ösisch-spanick>en Ber- i/nnblungni und ber Annahme be; fran-Ssiicki-dcutschen Marokko- abkomMenS erkenne, bie übrigen3 die Besprechungen nur er- Ictd'tern könne. 1 ehrere Mächte hätten bereit; ihre Zustimmung gegeben, andere müßten sie noch ihrem Parlament unter- breiten. Ter st^eoner erklär.?, dast er, sobald die Lämmer ben Das deutsch sranzöstsche Abkommen in der srarizöflscheli Kammer. Die französische Kammer hatte ne'tcm einen entscheidenden Tag. ES lag ein Widerspruch ta-rag vor dag >i, schon jetzt den Vertrag nut Dcutschtmtd gu.ztuhri^cn Er wurde schließlich mit überwiegender Mehrheit abgelchnt. So hat bad Ministerium in dieser rngelegenheit die VolkSmeinung für sich. Dast gegen die ÄPtretung französischen Gebietes noch ein paar patriotifdK P rajen gc- brosck>en würden, war vorauZzusehen. Tie yranzos.'n sind eben Freunde schwülstiger Wort? unb die Stell'e in de MunS Hebe: „Danken Sie diesem hochherzigen Volke" usw. ist dafür ja wieder recht bezeichnend Str müssen die in ber fran;ösisck)en Lämmer gestern gehaltene Nede auch alS ein Echo unserer Reichötag..verlEanolungc.i ansehcn. Ti? Franzosen haben gesehen, daß daS deutle Volk eine starke Politik von seiner Regierung will, und ste beeilen sich, den nach üjrer Ansicht nötigen Gegendruck zu erzeugen. Wichtiger alS alle diese Reden, itbeutfamer auch als alle neuen Beteuerungen int englischen Unterhaus ist für unS die Tatsache, daß Rügland neuerdingS sich noch enger mit Frankreich verbündet hat. Die 2hii>cuuing:n des fcaitgöiifdjen Ministers über den Erfolg bc» Besuch > Sosonowö sirtd vielsagend. Wir erhalten folgende laichte: Pari-, 14. Dez. Vertretung, rrclc-*- anstatt die velle W mit Spani-n urb England cc'.n »cn war Die'eS Land, Dtlci^n man naanigt, dast e-5 mehr alS irgend ein anöereS ^ert "r.r.r: ö'idridc fei, kenne einen derartigen Zustand nv>t. tinrrc-v.n, ücklrmischer Beifall, besonders ba n».in wisse, dast nickt Host amtlich: Verband.ungen unter Diplomaten, i'on.-.n aum geheime Verhaedlungcn unter Finanziers stattgewnd-n hcbm Fr.:7-krc-ick ha>.- ebeu'owen e <^mnb wie Eng.aad, feine auen Freundschaften zn verge. en und der gesübrlichen Chimäre einer neuen Freundschaft nackzi-jogen. Seit 40 Iahre>', schloß beTiun, n?'r bie Lage nid*t b.brobliclnr alS heute: bie Qfcfdndite blickt auf Sie berao. Crinneni Sic sich einer si'.rckberen xkrintn>or:irng brr Boike- Blatt Srcitag, 15. Dezember 19U 161. Jahrgang Anzeiger für Gberhesfen Rolallsnrtkuck und Verlag der vrLhl'schen Nniv.'vnch- end Steindratferet R. Lange. Redaktion, Expedition und Drntfirel: §chn!stratze 7. vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 SeschSstrstcSe vahnhosslratze iba. Nr. 295 Tn «lelentr Sujelget fddieim täglich, auüet EonntagS. - Beilagen: vier mal rodd«entlid) •IcfctnerSamilifnblälter, Irre imal rvödientl.KidSi Ian fürbcii Krtli Sieben (I lenviag und Freiioa); gmeiiral mcnatl Land- »lltfchasilicheSeitfre en Feniipiech - ^Inldihifie; für die Redaknou 112, Verlag u. (hfDeOition 61 tibiefie für Tepdcbcn: Anzeiger «icsten. Unnobme van Anzeigen tiir bie lageeniuninec bii vormittags 9 Uhr. mennthATS i;L viertel« fädel ich Jlf. LL >. durch vlbb.'le- il Zweigstellen nie .itlic >ck t“.: durch - jährt Be teilg» Zeitenprei»: lokal 16 90 eumg. VlKfrebaflmr: ?! Peruiu vonttch für den relinfche' ZeU. Äuaufl Hr-ekf. tih efteutOe» ton', ,*iieniuf(t'tre' und ,vtnid)t>:aate ü. ‘?le»t* Land*: E eiest; für den Äuzeigentest: 0- ^eck. Tie Abstimmung. '/Lebhafter Beifall.) Indern wir bm es tto m enger gehalten, wenn cS möglich ist, wünschen wir unjcrc Aufgabe zu ^Mlen Wenn wir dies tun, entsprechen wir nur bem in England von dem Staatssekretär des Auswärtigen ausgedrückten Gefühl mnb dem Gefühl, das; kürzlich bei seinem Besuch, den »vir in wertvoller Erinnerung behalten werden, der Minister des Aeu- Lern einer verbündeten Macht zum Ausdruck gebracht ha.t (Lebhafter Beifall auf der Linken und aus verschiedenen anderen Bänken/» . , Kolonial Minister Lebrun ftihrte unter Beifall aus, in welchem Geist die Regierung m die Abtretung des Gebiets eingewilligt habe. Die Regierung, habe Librewille und den mittleren Kongo behalten wollen wegen seines Reichtums und wegen der guten Verbindungen in diesen Gebieten. 'Tas Abkommen würde für dieses Land keine unangenehmen Folgen haben. Es sei sich selbst genug. Lebrun erklärte lodann die Zufahrtsstraßen in Zentralafrika und legte dar, daß der Zugang in die französischen Gebiete auch nach dem Abkommen durch den Kongo jund den Ubangi gesichert bleibe. Er machte des werteren Angaben über die Ausdehnung des abgetretenen Gebiets, das ans 50 000 Quadratkilometer sumpfigem B o d e n (Marecage), 50 000 Quadratkilometern Urwald und 100 bis 120000 Quadratkilometern anbaufähigem Lande bestehe. Ter Kolonialminister stellte sodann den abgetretenen Gebieten am Kongo den Zuwachs gegenüber, den das afrikanische Kolonialreich) erfahre, und sagte schließlich: Kann man es nicht sagen, daß es die Brazza sind, die Frankreich Marokko gcfchenlt haben? Frankreich wird ihnen dafür ewig dankbar fein. Ter Abgeordnete Iaur 6 s forderte genaue Angabe über die Art, in der die französisch-spanischen Verhandlungen geiuort werden sollen. Nachdem Jaurös Bedenlln über die Opportunität des Antrags de Mun geäußert hatte, bestieg C a i l l a u x die Tribüne und führte aus: Tie Verhandlungen mit Spanien gründen sich auf das Abkommen von 1904. Frankreich beabfich- tigt, mit Spanien in einem Gefühl vollster Freundschaft und größter Herzlichkeit zu verhandeln. Es beabsichtigt, die Würde Spaniens zu wahren bei allem Eintreten für die Interest en Frankreichs. (Lebhafter Beifall.) Auf das twdamalige Verlangen de Muns, etwas über die Besprechungen zu erfahren, die der Entsendung des „Panther" nach Agadir vorausgegangen seien, erwiderte Caillaux, er werde darauf antworten, wenn die Kammer sich über die Vorlage ausgesprochen habe. Er habe die Pflicht, vorher nock) verschiedene Redner zu hören. Ter Abg. Deschanel, Vorsitzender des Ausschußes für auswärtige Angelegenheiten, bekämpfte den Antrag de Mun und betonte: Tie Lage Europas verlangt, daß wir die Frage regeln. Wir haben Deutschland gebeten, die Fragen nicht miteinander zu verbinden. Der vom Grafen de Mun gestellte Antrag, die Rati-- fizierimg des deutsch-französischen Abkommens bis nach Abschluß der französisch-spanischen Verhandlungen aufzu- schieben, wurde mit 448 gegen 98 Stimmen abgelehnt. Noch ein Echo im englischen Uterhaus. London, 14. Dez. Im Unterhaus wurde die Aussprache über die auswärtigen Angelegenheiten von Sir Henry Norman (liberal) wieder eröffnet. Er erklärte, die Reden Sir Edward Greys und des deutschen Reichskanzlers hätten gewiß die Schiefertafeln gereinigt, wenn sie nichts neues darauf geschrieben hätten. Englands Freundschaft mit Frank- r«ich sei aus der Spannung, welcher sie ausgesetzt war, nur noch stärker hervorgegangen. Die Beziehungen mit Deutschland wurden jetzt das werden, was die beiden Mächte daraus zu machen wünschten. Der einzige Weg, Deutschland zu dem Schritte zu führen, der beide Nationen von der Bürde der immer wachsenden Rüstungen zur See befreien werde, sei, ihm die Hebet» aeugung b ei z u b r i n g en , daß Englands Flotte nie dazu angewendet werden würde, Deutschlands Ausdehnung in irgendeiner Richtung zu behindern, die mit den Interessen und der Ehre Großbritanniens vereinbar sei. Lord Beresford sagte u. a., es wäre falsch, wenn Großbritannien sich in die berechtigte (Apansion eines großen Reiches tote Deutschland mischen sollte. England müsse es zeigen, daß seine Macht von der Erhaltung der Herrschaft zur See abhänge, und man könne das versichern, ohne Deutschland gegenüber unhöflich zu sein. (Beifall.) Ein Krieg mit Deutschland wäre ein Verbrechen, und.er .könne nicht einsehep, warum England nicht mit allen Nationen Freund sein sollte, wenn es dadurch feine Politik zur .Verteidigung des ganzen Reiches aus- einand ersetze. Ter Abgeordnete Atherley Jones (liberal) sagte, er müsse zwar Grey seine Anerkennung aussprechen, weil er imstande gewesen sei, den Frieden ohne Sd)mälerung des Ansehens und der materiellen Interessen Englands aufrechtzuerhalten, glaube aber, daß die Beziehungen zu Deutschland nur durch die Ab kehr von der Politik der Herausforderung verbessert werden könnten, die von dem britischen Auswärtigen Amt befolgt worden sei. Im Verlaufe seiner Rede erklärte Sir Edward Grey: Sir Henry Normann sagte, daß die Stimmung in Deutschland augenblicklich keine gute f e i. Es mag fein, daß wir etwas warten müssen, bis die Atmosphäre etwas besser geworden ist. Denken Sie andererseits daran, daß die Marokko- frage aus dem Wege geräumt ist, was auch der deutsche Kuazler in seiner ersten Rede gesagt hat. Was für Schwierigkeiten auch Auftreten mögen, Eifersucht auf Deutschlands Expansion ist nicht unser Beweggrund und wird es niemals fein. Die Regierung über die Wirkung der neuen Steuern. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: In der Sitzung bom 4. Dezember wurden aus der Mitte des Reichstags so ungünstigeAngaben über die bisherigen Erträge der neuen und erhöhten Zölle und Steuern gemacht, daß sich eine alsbaldige Richtigstellung seitens der verbündeten Regierungen als unerläßlich erwies. Trotzdem werden die unrichtigen Zahlen in der Presse weiterverbreitet mit dem erstaunlichen Schlußergebnifse, daß die neuen Zölle und Steuern noch nicht 55 Proz. dessen gebracht hätten, was man sich von ihnen versprochen habe. Es ist Pflicht, dem von neuem entgegenzutreten. Deshalb bringen wir nachstehend die Ziffern über die Entwicklung der einzelnen Abgaben. Dabei sind für die Zeit vor dem Inkrafttreten der neuen Abgaben die tatsächlichen Erträgnis,e unter Berücksichtigung der Voreinfuhr, für lblu, uic nach dem Jahresabschluß aufgekommenen Summen und für 1911 diejenigen Beträge eingesetzt, welche sich aus der seit langem bewährten, regelmäßig in der Etatsrede des Staatssekretärs verwerteten Novemberschätzung ergeben. Hiernach sind auigeiümnten und geschätzt: 1. beim Kaffee- und Teezoll früher 76,2 Millionen, 1910 108,8 Millionen, 1911 113,4 Millionen, 2. beim Zabat (Gewichtszoll uno Wertzollzuschlag mit Ausnahme der Abgaben von Tabakrippcn, der Tabatsreuer und der Zigarettensteuer) früher 91,4 Millionen, 1910 141,b Millionen, 1911 155,9 Millionen, 3. beim Branntwein (Zoll, Steuer und Essiasäure- verbrauchsabgabe) früher 125,3 Millionen, 19.0163,3 Millionen, 1911 197,4 Millionen, 4. beim Schaumwein (Zoll und Steuer) früher 8,6 Millionen, 1910 14 Millionen, 1911 13,6 Mlllionen 5. bei der Leuchtmitte lsteuer 1910 9,9 Millionen 1911 12,4 Millionen, 6- bei der Zündwarensteuer 1910 13,6 Millionen 1911 18,2 Millionen, 7. beim Bier (Zoll, Steuer, Ucb°rg°ngs°bg°be und Ausgleichungsbcträge) früher 68,9 Millionen, 1910 146,b Millionen, 1911 164,9 Millionen, j 1Qin 8. beim Wechsel stempel früher 16,4 Millionen, 1910 18,7 Millionen, 1911 18,1 Millionen, 9. beim Scheckstempel 1910 3,6 Millionen, 1911 3,1 Millionen, M 10. bei Abgabe von Wertpapieren, ^winnanteil- scheinen und Zinsbogen früher 27,2 Millionen, 1910 5/,b Millionen, 1911 63,1 Millionen, 11. bei Abgabe von Grund st ücksübertragun- aen 1910 44,3 Millionen, 1911 41,7 Millionen, 12. bei der Erbschaftssteuer (Mehreinnahme für das Reich infolge der Herabsetzung des Anteils der Bundesstaaten von ein Drittel auf ein Viertel der Einnahme) 1910 4,7 Millionen, 1911 4,6 Millionen. Insgesamt haben die aufgeführten Abgaben also ein» gebracht vor Inkrafttreten der neuen Finanzgesetze: 414 Millionen und 1910 727,1 Millionen, für 1911 ist der Ertrag geschäht auf 803,4 Millionen, also mehr 1910 313,1 Mill., für 1911 392,4 Millionen, während im Reichshaushaltsetat für 1910 die Mehreinnahme mit 295,2 Millionen und trn Etat für 1911 mit 328,2 Millionen angesetzt war. Gegen den für den Beharrungszustand erwarteten Mehrertrag von zusammen 417 Millionen bleibt der Ertrag von 1910 um 103,9 Millionen, der von 1911 nur noch um 24,6 Millionen zurück. Danach bringen die neuen Zölle und Steuern vor Ablauf des dritten Jahres des Bestehens n i ch t 5 5 P r o z., sondern mehr als 94 Proz. des geschätzten Betz arrungszu st andes. Daß sie auf den Beharrungszustand unmittelbar zuschreiten, läßt eine Entwicklung von 1910 auf 1911 vermuten, die jedenfalls kräftiger ist als beispielsweise die Entwicklung der Steuern von 1903. Sie ReichrtagLwcchlbmeglmg. Aus dem Wahlkreis Alsfeld-Lauterbach. Alsfeld, 14. Dez. Der Reichstags Wahlkampf in unserem Wahlkreis hat nunmehr auf der ganzen Linie eingesetzt. Am vergangenen Sonntag abend hielt der Kandidat der wirtschaftlichen Vereinigung Vindewald im dichtgefüllten Saale des „Deutschen Hauses" eine ösfentliche Versammlung ab, in der auch der Gießener Kandidat Dr. Werner sprach. An der Diskussion, beteiligten sich Rechtsanwalt Kaufmann-Gießen und ein sozialdemokratisch-er Redner, denen gegenüber der Kandidat Dindewald einen schweren Stand hatte. Am Dienstag abend sprach , im großen Theatersaale des „Deutschen Kaisers" der Kandidat der Fortschrittlichen Voltspartei Pfarrer Möbus-Udenhausen, er behandelte insbesondere die Bodenreform; eine Aussprache sand nicht statt. Der Kandidat der Nationalliberalen, Landwirtschaftslehrer Heck-Alsfeld, ist ebenfalls eifrig bei der Arbeit und hält im Wahlkreise Versammlungen ab, die zum größten Teile besucht sind. Die Agitation der Sozialdemokraten wird demnächst auch einsetzen. Der italienisch-türkische Krieg. Die Italiener in Tripolis. Trip olis, 14. Dez. (Agence Havas.) Die Italiener besetzten gestern Tadjura, ohne Widerstand zu finden. Deutsches NeLch. Die „Norddeutsche Allgem. Ztg." schreibt: Im Reichs - j u st i z a m t sanden in der letzten Woche, anschließend an frühere Beratungen, Verhandlungen mit Sachverständigen über die internationale Vereinheitlichung des Privatrechts statt. Neben einigen mit dem Seerecht besonders vertrauten Juristen toar.n Vertreter au^ R^dertrec en,Vec,m)crungsgeiellschaften, Dispacheure und Ladungsinteressenten zugezogen. Tie Ergebnisse der Beratung werden für die Stellungnahme Deutschlands zu den Entwürfen eine wertvolle Grundlage bieten. In einer Bundesratssitzung am Donnerstag wurde den vom Reichstag angenommenen Entwürfen betreffend das Gesetz über die Ausgabe kleiner Aktien in den Konsularbezirken und im Schutzgebiete Kiautschou, betr. das Hausarbeitsgesetz, das Gesetz bett. Aenderung der §§ 114 a uff. der Gewerbeordnung, das Gesetz betr. die Aushebung des Hllsstasfengesetzes und das Versicherungsgesetz für Angestellte, das Gesetz betr. die Handelsbeziehungen zum britischen Reich zugestimmt. Eine Reihe Voranschläge für 1912 wurden genehmigt. Heer und Flotte. General der Artillerie und G e n e r al i n sp e k- teur der Fußartillerie General v. D u l i tz wurde nach dem „Militärwochenblatt" unter Genehmigung seines Abschiedsgesuchs zur Disposition gestellt. Lauter, Generalleutnant, Inspekteur der Ersten Fußartlllerie-Jnspektion, wurde zum General der Artillerie beförbert und zum Generalinspekteur der Fußartillerie ernannt. 2ürd?c und Schule. Eine Feststellung des preussischen Gesandten beim päpstlichen Stuhl Berlin, 14. Dez. Nach Veröffentlichung des Motu proprio vom 9. Oktober d. Js. war, so teilt das amtliche Wolsfsche Bureau mit, der Königlich-preußische Gesandte beim Päpstlichen Stuhl angewiesen worden, bei der Kurie festzuftellen, ob der Geltungsbereich des päpstlichen Erlasses sich auch auf Deutschland erstrecken werde. Der Kardinal st aatssetretär hat Herrn v. Mühlberg nunmehr ertlärt, daß das Motu proprio Deutschland nicht berührt. Nach dem Erkenntnis der Kurie, daß das Motu proprio für Deutschland keine Geltung hat, besteht für die Staatsregierung kein Anlaß mehr, die Angelegenheit weiter zu verfolgen. Aus SruSt und Land. bleuen, 15. Tezember 1911. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Schung unserer Sradrvertretung begann mit der Verewigung des neugewählten unbesoldeten Beigeordneten Dr. Schäfer, der in seiner Dankesaniprache warme Worte der Anerkennung für seinen verstorbenen Ann soorganger Georgi hatte. Die Sitzung selbst vertief tn ruhiger und sachlicher Weise, so daß die ausnahmsweise zahlreich erschienenen Zuhörer statt des erwarteten „großen ^agc3 nur sachliche nüchterne Arbeit zu hören bekamen, ^er von mehreren Stadtverordneten dem Oberburgermeiner gegenüber geäußerte Wunsch, baß nicht auf der Tagesordnung fteyende Angelegenheiten erst nach Erledigung der ^agesordnnng vorgebracht und verhandelt werden möchten, liegt durchcms im Interesse der Bürgerschaft, der weniger an großen Reden ihrer Vertreter liegt, ms an gründlicher «achttcher Arbeit. Von den verhanoetten Gegenwänden sei hcroorge.)ooen, daß das Gesuch um Schaffung eines Be- oauungsplane^ für den südlichen Teil des Nahrungsberges abgeleynt wurde. D-en breitesten Raum in den Verband- lungen beanspruchte luieber einmal die Umgestaltung der A>e,^Anlage, die schließlich an £>en zuständigen Ausschuß zuruckverlmesen wurde. * i ** Tageskalender iüv Freitag, den 15. Tez.: Stadt- tbeater: „Tie ll-uder der Exzellenz/' Anfang 8 Uhr. A k a d e m. B i s m a r ct b u n b : Vortrag von Generalsekretär Wahl: Tie Lehren des Dlatn-er Katholikentages. Abends 8/1, Uhr in Steins Garten. * ** In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordneten wurde dem Verkauf eines Bauplatzes an der Kaiser-Allee an die „Teutonia", oberhalb des Teutonenhauses, zugestimmt. Da die weiter oberhalb dort liegenden Plätze inzwischen an die „Frankonia" und die „Adelpbia" verkauft worden sind, so sind fetzt sämtliche dort liegenden städtischen Bauplätze in den Besitz der studentischen Korporationen übergegangen. . ** In Audienz empfangen wurden vom Großherzog am Mittwoch u. a. Pfarrer Diehl von Sellnrod, Geheimerat Dr. Usinger und Schulrat Scherer von Büdingen. , , ** Lehrerpersonalien. Bestätigt wurde der von dem Grafen zu Erbach-Erbach auf die fünfte Lehrerstelle an der evang. Schule zu Erbach i. O. präsentierte Schulamtsaspirant Friedrich Gölz aus Dorf-Erbach: ferner der von dem Prinzen Friedrich zu Solms-Braunsels aus die erste Lehrerstelle an der Gemeindelchule zu Obbornhofen präsentierte Lehrer Wilh. Rupp daselbst. Zurückgenommen wurde die Versetzung des Lehrers Ludw. Pi rot von Ober-Wöllstadt nach Gau-Wemheim. Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Ofleiden. . ** Märchenvorstellung. Man teilt uns mit, datz die beiden Wiederholungen der von der Vereinigung für Volkskunde veranstalteten Märchenvorstellung ausschließlich für bestimmte Klassen b er verschiedenen städtischen Schulen bestimmt sind. Die Kinder werben von der Schule aus darauf hingewiesen und werden unter Führung der Lehrer stehen. Andere Kinder werden schon aus Mangel an Raum keinen Platz mehr finden. ** Stabttheater. Das Lustspiel von Stein und Heller „Die Ahnengalerie", bas in den bisherigen Ausführungen äußerst lebhaften Beifall gefunden hat, wird Sonntag abend zum letzten Male gegeben. Die Vorstellung findet wie die Nachmittags-Aufführung von „Polnische Wirtschaft" zu kleinen Preisen statt. ,Polnische Wirtschaft^ erlebt damit hier bereits die siebente Aufführung. Landkreis Gießen. a. Klein-Linden, 14. Dez. Der Gesangverein „Harmonie" hat Einladungen zu seinem 25jährigen Stiftungsfest am 29. Juni und 1. Juli 1912 an die Nachbarvereine ergeben lassen. Der Vortrag schöner Volkslieder und volkstümlicher Gesänge sollen bei dem Feste geboten werden. -ck. W ieseck, 13. Dez. In der heutigen Gemeinderatssitzung wurde über den erhöhten Bürgersteig in der Schulstraße, der nur für eine Seite genehmigt war, verhandelt. Nachdem der Vorsitzende die Sachlage erörtert hatte, wurden die Arbeiten als zweckmäßig anerkannt,- sie sollen dem Unternehmer der Kanalisationsarbeiten für denselben Preis übertragen werden, wie er für die schon genehmigte Seite festgesetzt ist. Für die Ausstellung der Genehmigung zum Bezüge von Arbeiterfahrkarten und Ar- beiterradsahrkarten stand bisher dem Bürgermeister eine Gebühr von 40 Pfg. zu, die vom 1. Dezember ab, da an diesem Tage Bürgermeister Schomber sein Amt als Berufsbürgermeister antritt, in die Gemeindekasse geflossen wären. Ein Antrag Luh verlangt die Abschaffung dieser Gebühren. Ter Vorsitzende erklärte sich für Beibehaltung, da sie der Gemeindekasse zugute kommen, jedoch wurde durch Stimmenmehrheit die Abschaffung beschlossen. Als Schulvorstandsmitglieder wurden die Gemeinderäte Hch. Weller XVI., Balch. Wacker und Friedr. Deibel gewählt. Die Bewohner der Marburger Straße, die aus nur 5 Hofreiten besteht, hatten ein Gesuch eingereicht, nachdem ihnen der Voranschlag der Gemeinde zu hoch war, und sich noch zwei Besitzer ausgeschlossen hatten, die Wasserleitung mit engeren Rohren aus eigene Kosten erbauen AU dürfen. Es wurde ihnen die Genehmigung auf Widerruf erteilt. Im übrigen haben sie sich dem Wasserstatut der Gemeinde zu unterwerfen. Die Reinigung des am 1. Januar in Gebrauch zu nehmenden neuen Schulsaales soll für die Zeit vom 1. Januar bis 1. April der Wilhelm Größer Ehefrau für den ortsüblichen Preis übertragen werden. Mit den Kanalanschlüssen und den Einfriedigungen der Hofreiten in der Grabenstraße sind noch einige Anlieger im Rückstand da die Fahrbahn und Fußsteige der Straße gegenwärtig im Ausbau begriffen sind, soll, um ein späteres Aufreißen der Straße zu vermeiden, ihnen eine Frist bis zum 1. April gewährt werden. Nach Ablauf dieser Frist sollen die Arbeiten unverzüglich von der Gemeinde auf Rechnung der Säumigen vorgenommen werden. ~ -n. Göbelnrod, 14. Dez. Gestern abend fand im Saale des Gastwirts Ehr. Schultheiß dahier eine gut besuchte Wählerversammlung statt, in der Reichstagsabgeord- neter Werner sprach. — Gleichzeitig hatte sich auch nach Schluß der Versammlung eine größere Zahl Ortsbürger ein* gesunden, die auf Einlaoung des Ortsvorstandes erschienen waren, behufs nochmaliger Aussprache wegen der eiet» irischen Beleuchtung unseres Ortes. Trotzdem die Gemeinde sehr belastet und den höchsten Gemeindesteuer* satz (238,755 Proz.) im Kreise Gießen hat, ist sie docy nicht abgeneigt, auch hier diese Erneuerung einfuhren zu lassen. Kreis Büdingen. ~ x Nidda, 13. Dez. Heute abend hielt Bergrat Dr. Schottler, Geologe aus Darmstadt, hier im Gambrinus einen Lichtbildervortrag über Vulkane und Erdbeben. Der sehr interessante, auch auf die Verhältnisse unseres na^en Vogelsbergs eingehende Vortrag war ziemlich gut besucht. Kreis Alsfeld. X Alssed, 13. Dez. Tas Interesse für den Wintersport macht sich auch bei uns lebhaft rege. Der Zweigverein Alsfeld des Vogelsberger Höhenllubs beabsichtigt vor dem sogen. Homberg, einem bewaldeten Höhenzug, etwa 45 Minuten von A'lsfelo entfernt, eine regelrechte Rodelbahn anzulegen. Die Bahn soll etwa 1300 Meter Länge mit schöner Kurve uno ausreichendes Gesäll erhalten. Die Voraroeiten zur Ausführung sind schon im Gange. Man lann dem Alsfelder V. H. E. oantbar jein, daß er hier einen vielfach geäußerten Wunsch in die Tat umsetzt, die von allen Sportfreunden — und deren gibt es bei uns recht zahlreiche — freudig und dankbar begrüßt werden wird. Seither mußten uujere wackeren Rodler den Vogelsberg oder gar bie Rhön auf such en, um dem schönen und gesunden Wintersport zu huloigen, was mit mancherlei Uirbequemllch- leiten injoige der notwendig werdenden längeren Eiseu- vahujayrt verbunden war. Künstrg werden sie es bequemer haben. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 14. Dez. Gestern wurden von unbekannter Hand an einem Neubau drei große Erkerscheiben durchschnitten. Der Täter tonnte dadurch Ban-$dnmhe ii Allerneueste Moden für 1911—1912. $ Lackleder, Chevreaux und Atlas S Puinp’s Ist da» Xeneste, I Samt, Brocat und Chromleder. au/"l NH • GIBSSEN. . Reiss, jrz x\ 1 Spar-Marken. ■ ^lnfvnf Der Krieg zwischen Italien und der Türkei, der seit Wochen die Gemüter bewegt, hat daS Teutichc Rote Kreuz entsprechend seiner Humanitären Aufgabe veranlaßt, der Gießen, den 14 Dezember IfilL Billigte prelle Srvhte Auswahl Sulius Schulze e:j| Cel. 774 Kreuzplafc Sehr preiswert! IIIllNIll vcn AlS da- französi.che Dümpfboot ta^rt versuchte, schlag da- Sovr um. er tra n len, ein Lfsizicr unö vier i*iann tonnten sich an l*anb retien. Tie englischen Matrosen stellten einen Euftschiftahrt. Ter bekannte Wrighlpilot Witte ist gestern nachmittag aus dem Flugplatz in Johannisthal von seiner eigenen Maschine übersahrcn worden. Er geriet beim Bc icigen unttr den Topvcl- i-cdcr, dessen Rader ihm über die Brust gingen. Witte öcrmccyic lief) nur mühsam vom Boden zu erheben. Dann ließ er trotz keiner Lchmerzen den Motor wieder anwersen und ilog nach Xcltoro. Beim Absteigen von der Maschine verlor er daS tic- nmßtscirr. soll icooch keine bedenklichen Berlevungen erliucn habeti. Der Zwcigverein vom Roten Kreuz. Wteuer, Landgerichtörat.__ Italienischen Gesellschaft vom Roten Hteuj und der Oltomanischen Gesellschaft vom Roten k Halbmond seine Hilfe für die Pflege der Verwundeten und Kranken anznbieten. Vonseiten Italiens ist dieser Antrag mit der Begründung dankend abgelehnt worden, daß daS Italienische Rote Kreuz auS eigenen Kräften den Anforderungen dieses Kampfes Ge^en kalte Füsse bei nassem Wetter Fuss-Schlüpfer aus echt Kamelhaar Paar 30 Pfg, (»•/„ A. Salomon & Cie. «4***1^; - Tesangverein inem Lbjährigen Juli 1912 an dir trag schöner Volks. bei dem Feste ge« iigen Gemeinde ten Mrgersleig ü ite genehmigt ivai ie Ächlage erörtm äßig anerkannt' fr ^arbeiten für den- :r für die fljan gt> Ausstellung bt'r &■ frfjrlarlen unb Är- Surgeminster eine ezember ab, da ar in M ata ng dieser Gebühin Haltung, da sie de rbeburrf) Stimmer Is Ähulvorsiandt Weller X^l-, Lallt; Lie Bewohner da Äint besteht, Hatter. >er Voranschlag dei zwei Besitzer aus iit engeren Mrc. Es wurde ihnen ln! n ül'rigen habens» r unterwerfen, i« mch zu nehmend« )om 1. Januar bll für den ortsüblich« taataWKÄ etSioienM'r die Schrtch m . Msbau begnii« der Straße zu wil gewährt werd« Icnunverzuglch^ nigen vorgenoumv ern abend sa^ » d 6ier '".T®'6' W"®' t.t. ooot mit grauen und -indem zu dem gerade onkom- menben_engIifdKn Panzer „TuFe of Edinbourgh zu schlep- 5a- fran^ösijche ^mpfbool die yaeite Rettungö- Drei Matrosen ßerreivüagdweffen pon Mlk. 3.50 bis INK. 14.80 Gelfrickfe Bsrrenwslten ohne Bermel In neuen farbigen Delfins Unterwelten für CTlilifär leicht und dodi warm Metzger-Belten von IKK. 3.25 an zu genügen imstande sei. f , Der Türkische Rote Halbmond dagegen heißt die Hilfe deS Roten Kreuzes sehr willkommen. Ter Rote Halbmond, eine nach den Grundsagen der Genfer Konvention zu wirken entschlossene Gesellschaft, befindet sich im ersten Stadium seiner Entwicklung und wird voraussichtlich eine nachdrückliche Wirksamkeit vorerst nicht entfalten können. Einrichtungen zur Behandlung von Verwundeten und Kranken nach den Vorschriften unserer jetzigen Wissen- schäft sind nur in spärlichem Umfange vorhanden; eS fehlt an Instrumenten, Arzneien und Verbandmaterial ebenso wie an Personal, daS solche Hilfsmittel sachgemäß zu verivenden versteht. Tas Deutsche Rote Kreuz unterzieht sich seiner Aufgabe, zu helfen, um so lieber, alt nicht bloß au« den Reihen seiner Angehörigen, sondern auch aus vielen anderen Kreisen des Deutschen Volkes die Stimmen sich mehren, die zu einem Hilfsunternehmen drängen, und eine große Anzahl angesehene und mit den Verhältnissen Tripolltaniens wohl vertrauter Männer auch ihrerseits für tunlichst nachhaltige Unterstützung der in KriegSnot beflndlichen Türken und Araber eintreten wollen. . m An daS deutsche Volk richten wir daher die dringende Bitte, Gaben für den beregten Z.occk, vor allem Geldspenden an die hierfür bekannt zu gebenden Sammelstellen abzuführen. Jeder,' auch noch so kleine Beitrag wird um so willkommener fern, je rascher er bargeboten wird. Das Zcutrallmittt btt IeMcn Vereint oom Roten Kmz. Bezugnehmend auf vorstehenden Ausruf bitten wir zur Förderung deö.Humanitären Werkes die Bewohner der Stadt und Deö Streife« Gießen um flütioe^uiuenöunfl von bemnädnt öffentlid) Quittiert werden wird und die von der GeichaitSstcUe; ves v>lc»cnrr mb öcm Uutcr»dd)uctcu zur Weiterbeförderung enrgegengenvmmen werden. D lu fiflniifltlJf ibfdjulf iok Kl. Landumn Lüd-Aulagc 7. Weihnachts-Ausstellung *& 'M u uiir und ih jebcrmoiuL insbesondere die liUcrnunö Vinflcyor.nen Ser Schülerinnen, zum Besuche freundlichst emorlaben. " ÄS AK w Weihnachtsgeschenke und Verlosungs-Gegenstände :: in großer Auswahl zu billigsten Preisen bei Löwer & Beckstein vorn. PL Wagner Neustadt 4, Ecke Bahnhofstr. und Marktstr. Tel. 484 Vereine erhalten Extra-Rabatt, <506 Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen bezüglich der Firma: 1. Emil Weißenberg, Gießen: Die ^rma ist erloschen. 2. Recha Loeb, Gießen: Die Frrma ist erloschen. 1. Z-riedrick Schreiner, Gießen: Der bisherige Ge>^lsamftcr Hemrick Sulzer ist aus der offenen HandelsgefeUschast au.- 'geschieden. Das Geschäft wird unter der seitherigen tfrana iurd) den bisherigen Gesellschafter Friedrich Schreiner fort- geführt. Der Katharine Sckreiner, geb. Teigmann, Eyetrau des i'.Sugcrmeisters Friedrich Schreiner, ist Prokura erteilt. Ließen, den 13. Dezember 1911. B1 /u LLroßherzogtiches Lmtsgericht. niemand anders schaden als der Bersicherungsgeselljt^I, da ja die Scheiben versichert waren. Starkenvurg und Rheinhessen. rm. Darmstadt. 14. Tez. Prinzessin Heinrich von Preußen kam heule früh um 8 Uhr mit Gefolge hier an und wurde von dem ÄroßherzogSpaar am Bahn Hofe rmpsangen. Tie Abreise der Pnnzessin erfolgt heute abend . in 5 Uhr nach Kiel. Hesien-Nasian. 0 Marburg, 14. Tez Wie jetzt bekannt wird, ist im Voranschlag der hicstgcn Unioediliu fstr vas Iuhr 1H12 die ctue luc em n e u c j. P h h s i k a l i' m c s Institut ein* 6ißci(t. Mtt dem Bau oieseS schon lange beantragten Gebäude- ui( im Frühjahr begonnen werden —In Niederwalgern machte eine Jtuö des Landwirt- Johannes Heuser ein sonst völlig iunoes und lebensjahige- Kalb mitsechsBeinenzur Wett. Fährsmhl zwischen der „Delhi" und dem Lande her, auf dem alle Frauen an Land gebracht wurden, ebenso der Herzog von Fife und seine Gattin, die in der eng- Uscyen Gesandtschaft in Tanger Unterkunft fanden. Auch der Offizier und die vier Mann vom „Frtant" sind in Tanger etngetroffen. Die „Delhi" schcuit verloren -u sei». • Zu der Benzin-Explosion in Saarae- mund wird unS noch mitgetetlt, daß der Besitzer und Be- zirtsragsmilgUeo Jeantt) wegen sa^rcksiiger Lotung lc|t- genommen worder» ist, weil sestgestellt ivoroen war, daß zu groge Mengen von Benzin in oem Hause lagerten. Tic Rclrungsarbcuen mußten vorläufig eingestellt werden, weil Gefahr für dav Laben oer btet_uuasmu.tnichajten bestand, da das HauS cinzuscurzen drohie. Die Zahl der Vermißten und wahrschciillta) iut unter den Trimmern Liegenden beträgt vier, nämlich zwei Lngeslellte des Geschäfts und zwei Käufer. £b sich noch wet.ere Leuu: U4uec den Trümmern bciinben, konn.e noch nicht festgestellt werden. Kleine Tagerchronik. Tie Quelle deS Mains, die aui dem LÄsenk."vs im Fichtelgebirge entsp.i gt, lex (ogin-nnte „WecßcMain istvol l- ständig versiegt. In K a 1 i s ch sind über 50 Personen an der Trichinose erkrankt. Alle Fleischerläden sind ge,chlossen. Ein Fleischer wurde v e r h a s t e t. Ter Rentier Tänicke in Flensburg, der anscheinend in sehr dürftigen Umständen gelebt hatte, ist gestorben Rach seinem Tode wurden 200 000 Mark in Wertpapieren gesunden. In Udine ist da^ im 17. Jahrhundert erbaute T h e atro Sociale gestern nacht nach dec Boriicllung bura) einen Ärand gänzlich zerstört worden. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Puppen Puppenwagen Schaukelpferde sowie Mck Dieteren unb prall Geschenkarlikel in großer -luSwahl billigst Max Marum Babubofstr. 4. 7514 Settine rei(ilt.6$trc=$aiiitt Qooooooooou NH.La Fraakf. Schublager .Rßiss^^Ä In Dien wurden aus dem Hose des Vrsrnal- drei Geschützrohre von je IV. Meter Singe und j: 12S Kilogramm Gewicht gestohlen Von den Dieben fehlt jede Spur. tieucraut'ietilen tn (>eflen am Eam-tag, fett 16.1 taember 1911; Wechselnd bewölkt, trocken. Temperatur wenig verändert, Morgennebei- Lctzte 2lad>rid)tcn. D ie Sozialdemokratie und daS „D e t t r ü st e n". Berlin, 15. Ter. Bebel hat aui die Fricden-adress« der englischen Ä r b e i t c r p a r t e t an die sojialdcmokratisct'e Rcichsiagvjraktwn eine Äwwort an d.e entiiudx Ärdeuerporiei gesandt, beten Wortlaut der „Borwärtö' heute bekannt nibt. Lebel jührte u. a. auS, daß die c^uiUPenwtrahe dem Wettrüsten zu Wasser und zu Lande entschieden entflcgcntreten werde. GreyS Rede im Unterhau». London, 15. Dez. (Unterhaus, ovitsetzung.) Nachdem G r c n betonte, daß das englisch-russische VI b f o m m c n bic Unabbangigfnt Perlens nicht garantiere, warf er eineu Rück- und aui die tiraanuie, welche zu der gcg.-moartigen «risi» ge- stlhrt Haden Er juin dann fort: Seit der rr.ioerc Seuah vertrieben, taub eine ständige Reumng mit Rußland jetten» Ukrjicn» statt. So lange die britiidtcn Interessen nicht berührt werden, halte top es nicht |ur l.ug, von linieret S^nic her Änsicht über bat Rechtspuittt in die en Streitigkeiten Ausdruck zu geben. LininternationalcrWetlbewerbsür militärische Flugzeuge. London, 15. Tez. uiu urieg-ministerium schrieb einen IiiternationalenWettben'eibiürmilitäriiche Flugzeuge au#, rm Preisen sind inogeiamt 11000 ^nutb Sterling ausgeietzt worden. Die Vorgänge in China. London , 15. Tez. Das SKeulcrburoau meldet aus Peking: Neuere Berichte auv Schitschuatsdnang besagen, daß die jkaiserliche it ohne Rücksicht auf bie Befehle Puanschi- lat» vorwärts drängen, Fuhvultng unb den Paß von 'Jiiangtictuan genommen hab.n. Tte Rc del len zogen sich ül'Ct bie Pässe zurück, die ^kaiserlichen haben bat Paß von Riongtsekuan nicht überschritten. iiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiuiöttiin AMlht Bekakllsilllllhnngtii öer Ltadt Kietzks tmmern. unmern. 3n 2 Tapezierer, 1 Kuo'orrchmieL 1 Lchuymacher, 1 Jicdjamfer, 2 Friieare, 1 Schneider, 1 iplajcr, 1 Lchrtftsetzer, 1 Lvagner, 1 Heizer. 2 Schmiede, 3 Schreiner, Maler, Anstreicher unb Lackierer, LSeitzornder, landwirtich. Arbeiter, Haus- und Fahr- burschen, Lagiotzner, Lagerarbeiter, ^uv-. Wasch- und Lauf- trauen, 1 -taperuu 1 Handlungsgehilfe, 1 Bureaugehilfe. Gast- und Lchaukwirtichafrsocrional: Xeuuer, Au», bilieteüna» Bäpfer, 1 Au-htitöthchm. städtischer ^trbeitsnachideis liessen «sterweg v. Eö fönneu eingestellt werden: a. bei hiesigen rtrbeitgebern 1 DtüUer, 1 Schlosser, 1 Dien imadchen, 1 Laustnädche». Lehrlinge: 1 Äeuner, 1 Gtaier, 1 Schuhmacher. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Buchbinder, 1 Soengler, 1 Bau- und kkunstschloffer, 1 ftun.T schmied, 1 Dachdecker, 1 Schuhmacher, Erd-uLreinbrucharbeuei ES iurtien Arbeit: -j Gartner, 1 c^nenbreher, 1 Gerber, 2 Schlößer, 1 Sattler und Bekanntmachung. 99 e t r.: Besetzung einer dilfsschutzmannsstclle. Bci unterzeichneter Behörde ist die Stelle eines bilfsschutz- mannes alsbald zu besetzen. Ansangsgehalt 60w .j.arf, steigend alle 3 Jahre um 60 Mark bis zum Höchstgehalt 840 Mark, 100 Adark Metderentschädigung beim 2tenitcintritt, 36 Mart jährliches Klcidergeld. Bewerber, nicht unter 25 und nicht über 35 Jahre, wollen sich bis 1. Januar 1912 bei un6 melden. Gießen, den 13. Dezember 1911. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Gebhardt. Et ist wiederholt die Mahrnehmung gemacht worden, daß mwohl Eigentümer als auch Mieter Schuiutzwaster in die Straßen- rtnniiehie, in die Sintkasteii der btegenkanale, oder auf die Bürger« steige fließen, damit es in die ttanaic ablaufL Jiodj der Polizewerordnung, die Gntwafierung von Grundstücken Mi uii’ajiub an die städtische Slanalilation in der provinzial- Uauvmaöt Gieoen bcirenenö, vom L Wunuü UM lii das Ausoießeu vou ^>auS, LLirtichattS', Stall unb sonstigen 'Abwässern in dir rtranenrinniteine, sowie das Einschütten von MmnH luaner in die vtegcnwanertlunlänfe des getrennt entwässerten cstcbieto vcrooteu und iiraidar._____________________________B**/» «ladt. ILohnuugsnachwei» Gießen, «fterweg V. Einladunq zu der am Tonnerötag, den XI. Tezember 1911, nachmittas- » Ubr im Lcnz'schen Aelienketter zu Gießen stattstnbenden Hauptversauimlnug dee> landwirtichaitlichen Vereins für die Vrovinz Cberbcficn. Tagesordnung: L Tie Oauvtuerfanimlunn deS BezirkvvereinS AlSfeld hat untcrni 16. Dezember W1U beschwssen. den Antrag auf Auilvsung des Provinzialvereins zu stellen, tiefer Antrag ist tn der Ausfchuhsttzung desProvlnzialvereins am 1. MatlSll mit 14-gegen 7 Lummen abgeiehm worden. Die Hauptversammlung hat nun hierüber endgilttg »n entscheiden. — Eveniueü kommen nachstehende 'ssegenuande der Tagesordnung zur Entscheidung. — 2. Neuwahl bev Präsidiums. (Präsident Schiente lehnt eine Wiederwahl ab). — 3. Hanoi Versammlungen im Laus des Winter- in den Streifen Alsfeld, Büdingen unö Friedberg — Der Hauptversammlung geht in demselben Lokale um 12'/, Uhr eine Au-fthutzsitzimg voran-. iZriedberg, den 13. Dezember ItilL Der Präsident deS landwirtschastlichrn BerernS für die Provinz Oberhessen. Lchlenke. ES sind zu vermieten: 1 ^-ohming von 10 — 11 Zimmern, 1 Wohnung von 10 Zimmern, 1 Wounung von d Zimmern, 1 Wohnung von 0 Zimmern mit Bureau und Lagerraum, 10 Wohnungen von S Zimmern, 2 Wo. liungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3—1 Zimmern, 1 Lroonung von 3 Zimmern mit Stammet, 4 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Woynung von 2 Zimmern und Mabinett, drei Woonungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, u möblierte Zimmer. 1 unmöblierte- Zimmer zum Aui bewahren von Möbeln. 1 bremdd. Lagerhaus mit Pserdestall und veubooen, 2 Wercitatten, 1 Üabenlolal । B“/,t mieten aeiucktt: 31 Woonuuflen von 2—8 Zimmern. Niedrigere Scftc Preise wie Sprechstunden: Vorm. 8—9 Uhr, naehm. 2—3 Uhr. Sonntags nur vormittags. T4M gewöhnlich! ywsy. —-y »V« V« --- 1 /Damemi-StieM n H. tes Sonder-Offerte iiiiiiiiiiiiiinsis neueste Stickerei, > Giessen, den 15. Dezember 1911. 7518 9! Weihnachts Ansstellnng ^den wir unsere Mitglieder freundlichst ein. — ^reinsabzelchen und Liederbücher nicht verges en. „ Gcchenke, die Kur Wethnachtsverlosung ge- stislel werden ,ollen, tönnen bei Kamerad 2lmcnd abgegeben werden. - Die Veremsmützen sind bei Kamerad Stübler, Bahn- hontraße 23 erngelrosien. ' nnPinkeL V1S/.2 | Peter Cornelius 3. . . Fel. Mendelssohn-Bartholdy 4. abends 8-/. Uhr. 5. Carl Hirsch 9t e uij eit! Morgen Samstag ’-l Sektion Giessen euue itl 7.1 vA V ko M ' Die Könige .... b) Simeon...... c) Christus der Kinderfreund Chor mit Klavierbegleitung: Verleih’ uns Frieden . . V18/j Der Vorstand. Nach zehnjähriger Praxis in Hungen und vorhergegangener, mehrjähriger Tätigkeit als Assistenzarzt habe ich mich hier als prakt. Arzt niedergelassen Dr. Heinrich Wagner W'est-Anlage 27 p. — Fernsprecher 871 Samstag und Sonntag 7518 Kinder-Capes von 50—90 cm Länge zu 6.—, 5.—, 4.—, 3.—, L.— Mk. Kieler Jacken 10.75, 8.50, 4.80 ml Kinder-GolLJacken 8.25,7.50,5.-, 3.50,2.50 Mk. Kinder-Kleidchen, weiss und farbig, in modernen Neuheiten. Reform-Mädchen-Hosen zu 3.25, 3 -, 2.75 ml Kinder-Mäntel in Samt, Eisbär- und Lammfell von 12.— bis 3.35 Mk. Herren-Normal-Hemden, Angora-Wolle, von b s 1.85 Mk. Herren- und Damen-Üaterjacken, Angora-Woiie, von 3.— bis 1.25 Mk. Herren-Unterhosen, Angora-Wolle, von 3.50 bis L50 Mk. Herren-Krawatten in allen Fassons und Preislagen. Herren-Hosenträger von 3.- ml bis 75 pfg. in der neuen Aula der Universität am 17. Dezember, abends 5 Uhr. Vorträge: 1. Chor mit Orchesterbegleitung: Festgesang Leop. Geller 2. Einzelgesang: 3 Weihnachtslieder ideville Posse mit Gesang ix Eten von Kraatz u. Cfo towski. Musik von Jean Gilbert. Ende nach 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr Kleine Preise. Kleine Preise. Die Ahnengalerie Lustspiel in 3 Aufzügen von Leo Walter Stein und Ludwig Heller. Ende 9*/i Uhr. Verein elMlißer 116 er . der^arn Samstag, den 30. Dez. 1911, abends 9 Uhr, im Caf^ Amcnd stattsindenden Weihnachtsfeier mit Familie - -______ Kavallerie-Verein Plattduisken In’d Eonhorn Van Dage, Freedag’s, abends Kohl mit Speek 8 Uhr, in der Turnhalle, Steinstr. 3, Weihnachts- Ä. Holterhoff Söhne Giessen Seltersweg 20 :: Telephon 662 Kaufmännischer Verein!Hanta Wir laden hiermit unsere Mitglieder nebst An- “ ■ M« 1 ’w gehörigen zu der am Sonntag, den 17. d. M., abends Freitag, 15. Dezember ci Mihvirkeiide: Gemischter Chor: Die vereinigten Chöre der Höheren und Erweiterten Mädchenschule u. des Landgraf-Ludwig-Gymnasinms. Solisten: Fräulein Ida Stammler aus Giessen; Herr Heinrich Reinhardt aus Darmstadt. Klavierbegleitung: Herr H. Röse, stud. pbil. Orchester: Mitglieder des Orchester-Vereins und der Regiments- Kapelle, sowie andere geschätzte Kräfte. Eintrittskarten 1 Mk., numerierter Platz 2 Mk. Die Karten sind bei Herrn Ernst Challier und abends an der Kusse zu haben. Der Reinertrag soll der Weihnachtsbescherung für arme Kinder zu gute kommen. D» Set l/2 Uhr Hotel Schütz (Wintergarten) Wlmcktz-feier. Näheres siehe Post. pealer-ple „Kolosseum46 Direktion : KARL OHM. Telephon 645. Gioui Christbaumc ''L ... beute wieder frisch eingetroffen. 010149 . Grüßte Auswahl. Billigste Preise. >! Nur Mmis jfr.3, Mnüb.d. TtaMsuuterS, sKt«m Vm? ^elevhon 612. W. Hankel. Telephon 6l2 7500 Ä grosse | Vslks-Vorsldluog 1 Alle Plätze, vom 1. , Sperrsitz ar | eiMD» Platz inkl- III „ — 40 Hennig 40 DaS 40 Pfs. Programm Pfg. 40 wird 40 1 Pfff. Jeden inter- Pfg. 40 esiieren. 40 1 Pfg. Pfg.