Donnerstag, 16. November M Zweites Blatt 161. Jahrgang Rr. 270 tr1d)rtnl ftrbnimg des ffiinifteriums des Zn- nern vom 13. Dezember 1839, die Ausführung des In- Validenversicherungsgesetzes betreffend, hat keine Veränderung erlitten Die zum 1. Januar 1912 in Krankenkassen- kreisen befürchtete Aushebung des Einzugsverfahrens für Znvalidenversicherunasbeiträge in Hessen ist nicht einge- treten, wie dies auch kürzlich in einer Versammlung der „Freien Vereinigung von .Krankenkassen" in Darmstadt unter Mitwirkung der zuständigen Behörden zum einstimmigen Ausdruck kam Unzertrennlich von diesem Ein,zugsver-- fahren ist aber gerade die Führung eines .^eberegisters, nicht zum mindesten im Interesse der Versicherten. In löblicher Erkenntnis dieses wendet auch der Vorstand der LandesversicherungS Anstalt Großh Hessen Es ist die echte Scotts Emulsion, j die sich seit 35 Jahren bewährt hat, j Man schreibt uns von sachverständiger Seite: In Rr. 266, 4. Blatt, vom 11. d. Mts. befindet sich eine ^Abhandlung über eine Konferenz der hessischen Berg- wcrksbctriebsleiter. Tarin ist über die Buchführung Tir «r/imi 1 behalt auch von bcn konservativen an genommen werden Eins ^lnanzmtnlNcr or. vraun. Unser Darmstädter Mitarbeiter schreibt und: I erfi irten, man müs b;c Gründe gellen lassen, welche di Rc Die bereits gestern von uns gebrachte Meldung von gterung für ibr Verdat n an te ührt habe Von national- der Absicht des Finanzministers Tr Braun, mir dem Ab liberaler Serie. wurde auSaefÜM, dandiese ,^»ne. , - nm. qinften in riirfiiifretrii Ul !'! an einen Koni ik b nke unb U i) unter Umituii c.i au n mit Icure des Etatjahres von feinem ^njurudWxeUn, dm.t :K.io.li:ion ^fric.enzcben werde: für eine iol.be ie; a'er ttnrÖ, nnf wir crfabircn, leider ihre ^stätlgunA fnchei ^„s^cineiid k in Medrdei. vorhanden. D.r Antrag u ■ S Mit Tr. Braun scheidet wohl die populärste Per.onlichkcn lafff bic ^.rag< offen, ob das Marokko-Abkommen, aus dem Ministerium Minister Braun besitzt eine lettene mnce ^anbelSabkommen be r?.d 4 t. nicht auck der! Arbeitskraft und Energie. Sein rastloser Fleis; hat ibn, Genehmigung b dürfe. Der Au'assung, ban da - M-rok o Ad > der auS Heinen Verhältnissen hervorgegangen war, aus kommen ein v rickleier ec Handelsvertrag sei, wurde vo r. A u s den Ministersessel erleben roärtigen Amt cntidi/bcn iribcrivrodkn un? bab ' brau Dr Braun wurde am Januar 1857 in London, wo hingewiesen, baß auck im am o c Abkommen von 1 4ci c hin fein Pater, ein Kaufmann au-, Lich. einig.' ,1ahrc .beutfdjeii .c-uM.be-e: ebne »htmetunj Ijer «n--qcb .v.en vorher ansqewander, war. geboren Sen. Pater starb ir.ib "Wri<6« en -b«l:e«n rotben fern, C n flut,e. 3e^ unb die Mutter liedeltenach Darmstadt über Lm Sauf- U, r5 a‘aftlram,; ,V1 ;.u,,r fei de b.äfrer «.-übt. snnes OnkelS Ohly, des Oberbürgermeisters vo.t Darmstadt, c auck der Reibsia-i mehr ober weniger ak evt.ert wurde er erzogen. Er besuchte das Gymitasium zu -tarnt obn .rfniy. nd stillschweigend gc.?u de htbe k • Tc der Sd.ul" ftabt und bann die Universitäten Heidelberg (18,3—18.. (iCt]c also auch bim Panamcmi. Ter Rei r^taq könne aber und Gießen (1877—1878). Nachdem er sein Staatsexamen keineswegs post festum das bisherige R d auß.r 0 tum setz n. mit der Rote „sehr aut" bestanden hatte, war er bis zum Das würde in der Tat einen Konflikt oon ungelyeurcr ^roi gahte 1883 Stellvertreter des Rechtsanwats Tr Gut ' - ■ ------- --------- "* "" fleisch in ließen Er wurde später Amtsanwalt in Alzey unb 1886 ttreisamtmann in Lauterbach. An, 1. Januar 1896 erhielt er seine Berufung als Oberfinanzrat nad) Mainz tn bad Ministerium der Finanzen Hier wirkte-er zwei Jahre, würbe bann Kreisrat in Lauterbach, aber noch im selben Jahre trat er wieder in das Ministerium ein und war zutiächst als Ministerialrat unb Ehef der oberen lanbwirtschaftlichen Behörbe im Ministerium des Innern Am 1. April 1900 wurde er zum Letter der neuen Mi nisterialabteilutig fiir Landwirtschaft, .vandel und Gewerbe ernannt Seine Bestallung zum Präsidenten des Mml. steriums des Innern erfolgte am 5. Februar 1906. xen Titel Minister des Innern erhielt Tr. Braun am 1. Ja- bczw 3 v. H. Hebegebühreil ans Wünschen nun bic Knapp chaflskrankenkassen ausnahmsweise kein Hebcregister mehr zu führen, so empfiehlt sich für sie die Aufhebung des Einzugsverfahrens. Als Ar« ocitflcbcr haben sie alsdann nach ?? 141 des Invaliden Ver- .ichcrungsgesetzes vom 13. Juli 1899 (ReichsversicherungS- orbitunQ § 1428> die Marken sowieso zu verwenden. Die _ ... Versid'erungsanstalt aber erspart die >?ebebebühren An- weile b beuten, denn man müsse dann auck nachträglich bie bcrnfaH:? konnten aud) die jeweilig zuständigen Orts- unb ■ I bie zukünftigen Dandkrankenkassen durch bic Sanbt minder wichtige Fälle aus der Vergangenheit fordern I runasanstalt mit der Einziehung der Beiträge betraut Lage der Ting- könne nichts anderes geichehen, a s gegenüber „den heil der Part ien in diesem Punk c msamme-tfmdeit wollten. 11111 vi« Schließlich wurden bie Anträge auf (Yenehmigurn des Ab- Gießen, 14 Nov. und Bundesrat mit l-> g >'.1 > >1 101 den Hettlerbelptecbungen ift versckiedenlltch schon das Stimmen abgelehnt, der Antrag S) c r 11 i n g -1 [Ci|e Sprechen bec cdiaulpieler gerügt worben, ohne daß darin M ü 11 e r M e i n i n g c n zum Schutzgebiets G.sctz, wonach c 51 abcr e|n eibcblidier IVanbel eingetreten wäre. Tie Theaterbelucker zum Erwerb unb z u r Abtretung eines S ck u tz g e - l i)Clben aber dock wohl da- tliecht, nicht nur Zuschauer sondern auch L) i f t c... bei von Teilen c i n e! sol chen e 1 n es Re t chs I ubäret zu lein, und es wäre b< Bbo(b ro< »l auai rächt, wenn die gesetzes bedarf, diese Vorschrift jedoch auf (9rcnjberid)tig-1 ShenterlcUung etwas mehr Nachdruck ans diese eeitc legen wollte, ungen keine Anwendung findet, einstimmig angenommen Der Invaliden- und Altersversicherung unter anderem gesagt, daß auf Grund geführter Verhcrndlungen auf bie Führung des Heberegisters verrichtet werden könne. Ferner, "baß damit eine häufig wiederkehrende formale Sdiwicrigkeit in der Buchführung dieses Versicherungs- _____1 - ....«ft tot — 'X. rÄ nt 8n 1 n »uar 1907. Als im Februar des Jahres 1910 eine gefährliche trife in den Ministerien entstcnid, war es Minister Braun, der durch seine Entschlossenheit und seine Tatkraft die Situation rettete Das Vertrauen des Großherzogs übertrug ihm am 28. Februar 1910 das Finanzministerium, das nad) Gnauths Rücktritt führerlos wurde. Am 1. April 1910 hatte er die damals besonders schwere Arbeit, daS Budget zum Abschluß zu bringen, geleistet. Der Großherzog zeichnete ihn darum mit dem h ü ch st e n hessischen Orden aus, mit dem 8ommanbeurkreuz der Ersten Klasse des Ernst Ludwlgordens. Tr Braun ist die einzige ntchtfurstliche Persönlichkeit und der einzige Minister, der diese hohe Auszeidmüng erhalten hat. Am 22. Oktober 1910 erlitt her verdienstvolle Beamte einen 5d)laganfaÜ, der ihn für längere Zeit an das Hranfenlagcr fesselte. Es ist vielleicht nicht uninteressant, zu erwähnen, daß Dr. Braun im Jahre 1893 als nationalliberaler Reich Stag skandidat für den Wahlkreis Vka inz-Oppenheim auftrat. Er kam in bic Stich- wahl, unterlag jebock) seinem sozialbemokratischen Foulard - Seide ▼. 95ab — Schon verzaill! — Verlangen Sie Master! — p»/ €r. Henneberjf, Zürich. „ „ , Märkte. Die endgültigen Ergebnisse der letzten Dolrzzaylung lc.Frautsurt a.M. Vi e 1, h ot-Ük a rktb eri cht vorn I6.N00. V", u.uyIH K M ’’ « Auftrieb: 63 Rinder, barunter 14 Ochsen. 00 Bullen,: 49 Nutze lm VkUIlÜ|eil I und Färsen, 744 Kälber, 522 Schale, 1791 Schweine. Nachbem bereits im Febritar d I. die vorläufigen Er Tendenz: Ochsen geräumt, Slälber und Sdiale lebhaft, ge« qebnii'fe ber letzten Volkszählung mitgeteilt worden waren, räumt, Schweme gedrückt, bleibt Ueberstand. Preis lür 100Pfb. werden jetzt vom Kaiserlidren Statistischen Amt die enb-1 gültigen Jahlen verösfentlicht. Danach toareu am 1. De-1 zember 1910 insges. H4 925 993 Personen in Deutsch- Mastkälber lanb ortsanwesend gegen 60641 489 am 1 Dezember IdUa. juulcre vu|afl. unö befte‘eaugfälbec .... Tic vorläufige Zahl betrug 64 903 423, lag also um über ^^Uigere wia|i- und gute Saugkälber . . . 22 000 unter ber enbgültigen. Die Zunahme im Zeitraum Scka'e. 1905 bis 1910 erreicht also eine Höhe von 4 284 504 Per- Stallmastschale fonen oder 7 06 v H I Mastlämmer und Btatthammel .... Während sich in den meisten kleinen Staaten gegen die bord Weitere Mastbammel, gut genährte junge Schale läufigen Ergebnis^ wenig geändert hat, ist in bcn größeren und geringere Maiilammer. ... . . . manche crbeblidjc Veränderung cingctretcn. V rl>ä tnismäßig a m! Mamg genährte Hammel uitb edjafc (Merz- besten haben von ihnen in dieser Beziehung Preußen und schale). . . . ....... Hessen abge schnitten, in denen die alten Zahlen nur Schweine. wenig anberä gnvorben sind. Preußen hat nach dkr -ndaüll.aen Echw-.n- von 8C-100kg Feststellung 40165 219 (40 163 333 nach ber oorläuugcn) unb • . • • • • • • • essen 1 282 051 (1 282 219) Einwohner. Recht b^beulcnb ^^Elstvtge Schweine unter 80 kg größer ist ba gegen die Einwohnerzahl Bayerns mit 6 887 291 •. • • • A gegennur 6 876497 und auch Sachsen mit 4 806 661 neuen floUfieitoige ed)roetn« von 100-120 kK -- - Württemberg hat nad) dem jetzigen Ergebnis „^Eudgeiotcht . . . . . ... 2 437 574 gegen 2 435 611 Einwohner nach dem vorläufigen Lollflehchige schweme von 120 150 kff Döber als ursprünglich angegeben ist auch die Emwohnerzahl l teoenogewtcyt in Elsaß-Lothringe n mit 1 874 014 gegen 1 871 702, meb- riger dagegen die in Hamburg mit 1014664 gegen 1 Ola <07 Das Verlxiltnis der männlichen zu der weiblichen Bevölkerung hat sich nad), dem endgültigen Ergebnis etwas zuungunsten der erfteren verschoben; denn das Uebergewicht der weiblichen Bwölkerung erreidji eine .Löhe von 84a 661 Perionen gegen nur 839 487 nach der vorläufigen. die Ersatzkassen beginnt. Das Hebregister bei den Sabtiflranttntafien, r Cenosse erhGe A t, daß " -weise d-5 di- uns bc und,bg16cj?J 9hir rfA eil dieser Shrft-btnrf.'i'i — kn 6» ar ar:-.e« €crti* (ftm Srr'ifcrea*; Auf Grund ber zwischen der ersten und zweiten Lesung vereinbarten Einigung gelang es dem Reid)sversickerungsausichutz, au dem heutigen .weiten Tag der zweiten Lesung die Turd)beratung ber Angestelltenversid)erung so weit zu fördern, daß in der vaupt sadu- nur noch bie ^lngelegenheit der Ersatzka i i en -au er ledigen ist, was morgen geschehen wird. Wesentliche Äeiwe- rungen an den Beschlüssen der ersten Lesung erfolgten mit einer I Ausnahme aud) heute nicht. 3m § 63 wird die Bestimmung über bie Gewährung von Leibrenten an meiblidie Versicherte, die aus ber versicherungs biliditigcii Beschäftigung ausscheiden, obligatorisch gemacht. Jnadi S 98 ist bic cicdsoeriickerunasanstatt recktsiähig. Tie Anfrage, I *3u !**-•#«■ •'*■••• — ' *■ o -- a i ob das zur Folge habe, daß die Öälfte ber Stellen mit - "litar fügunq. Ter Landtag wird erfl tm Saujc bc» 4.iacmbcr I anroärtm, su beieben sind, wird von der Regierung beiahl. Mit linammentretcn. Dozu kommt noch, das; lau bei I SRncffid>t auf tieic Erklärung wird, da hierzu Anträge gestellt Januar zu einer pontiveu Arbeit der Reichstagswahlen lrcri?cn sollen, der Absdmitt über die Organe die §§ 98 bis 122, Legen ungeeignet ist. Unb bic Monate Februar und Marz bis morgen ausgesetzt In i-13o wird d.e Bestimmung über die allein würden zur Verabsdnedung des Beamtendeioldiings Beschränkung der Walstbark it auT bie -warmer gegen die^1^^ »ur ..um au. reichen. frarische Antrag zu 151, ber bic geheime Dahl einführen will Die Derfafiungsantragc im buogetaus|a)uß• I tretet de^ großen Crgannationcn auf das geheime Wablreckr, weil - Berlin, 15. Nov. I es undurchführbar fei, ^'in Gewicht legten. Wesmllich ist etn Ablehnung des triebe wird nunmehr die Zmatzbemmmung aurgenommen, daß 1 die Rcich--vcrfickerungsanstalt mit Genehmigung des Rc^skanzlers andere Q u 111 u n g s 1 e i ft u n g zulaisen kann. Bei 8.184, betreffend die Entwertung der Marken, wird hmiugcniat, baß ber ‘‘Hunbe-'-rat Zuwiderbandlimgen mit Strafe bedrohen kann. Die Beratung gedieh bis zu § 361, wo der Abschnitt über Rheumatische Schmerzen.Reissen Hexenschuss. Apotheken Flasche M 1,20 FABRIK1 Qj Se!lersweg9. Schirme werden repariert, sowie nen überzogen. Orangenblüten, Lindenblüten, Feldblüten. „Seit 3 Jabren litt ich an häh- lichem Hautausschlag. Schon nach Ztächgem Gebrauch von Zutker's Patent - Medizinal - Seife war der Erfolg augenfällig. Die Pickel trockneten ein und es bildeten sich keine neuen mehr. SchonnachLSt. war meine Haut völlig rein. P. N." ä St. 50 Pf. <15°/°lg! und 1.50 M. <35°/° tfl, stärkite Form». 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Für jedes Kilo Auslands-Cacao stellt sich der Einfuhrzoll aus M. 0.65, für jedes Kilo Chocolade aus M. 0.50. Der deutsche Fabrikant kann also entschieden preiswerter liefern als der ausländische. Tell-Cacao ist nicht nur billiger als die gangbarsten ausländischen Marken/ er ist auch infolge feinster Pulvert- /sierung viel leichter, voluminöser und daher ergiebiger. Der köstliche Geschmack deS Tell- Cacaos befriedigt den verwöhntesten Gaumen. Tell-Chocolade steht in der Qualität den besten importierten Chocoladen in nichts noch: sie ist dabei nahrhafter als Fleisch, Eier etc. und äußerst preiswert. Werden wir also wirtschaftlich klüger und bevorzugen inländische Erzeugnisse! Wir erfüllen dadurch eine vaterländische Pflicht, unterstützen den einheimischen Gewerbefleiß und sorgen für die Vergrößeruna des Nationalvermögens. Vergebung. Die Füllung des Eiskellers in den medizinischen Und Frauenkliniken zu Gießen soll im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbureau nachmittags von 3—5 Uhr ein gesehen werden. Schriftliche Angebote sind verschlossen bis zum Eröffnungstermin Freitag, den 2 4. November 1911» nachmittags 4 Uhr, ChotoladeCacao Vertreter: Fritz Kunze, Münster i. W., Friedensstr, 11 [ssm/m einzureichen. Zuschlag erfolgt bis zum 30. November 1911, .Gießen, den 15. fliovember 1911. Großh. Verwaltungsdirektion der medizinischen und Frauenkliniken. Ros Engst l Dann G.W , Evo auf Reifte Kreuzchz 10 ]. XäSN jk. KreWlaz 1(1 Betr. : Die Lieferung von Walzmaterialien im Jahre 1912. Bekanntmachung. Im Jahre 1912 werden zum Walzen der Kreisstraßen des Kreises Gießen 8172 cbm Kleinschlag, 1008 cbm Grus und 1874 cbm Kies erforderlich. Angebote hierzu sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen 6iS1 Mnstig, öen 5. Dezember i). 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Sektion auenkliniken. iteti lei)* «“4 *”■ ungen btr N"* .geniberME mSinlaufebuN" n Sinfu^joBfn «* BglÄ,F auSlänbiW« 61,1,1 t beut» «•“»£ ist bei 11*5 serttl tfSi? SLx ’etWh« OuaWä'Jf in . rt;A|S nd r erfülle" & <.«; * Rad-Klub „Germania66 Giessen Samstag, den 18. November 1911, abends 8'/s Uhr, in der Turnhalle dahier Winter-Fest. Konzert, Kunstfahren, Theater, bum. Duetts, Ball. Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Gäste, sowie Freunde des Sports sind willkommen. MM Ernst W — Inhaber: A. Rath — Ab heute, den 16. November: Kurzes Gastspiel :: der weltberühmten :: 14 jähr. Violinvirtuosin Odette Belza Hessischer Verein für Luftschiffahrt Ortsgruppe Gießen. Vortrag deS Herrn Dr. Karl Nturhtry, «ffbicnt am VhuftfdlHebert gnstiiut in Marourg über D1*/11 Der Freiballon und Fahrten im Freiballon ab 8 Uhri Grosse Künstler-Konzerte Ensembles „Rheingotd" Direktion: Hardy Holzapfel, Kapellmeister. „Die grosse Kanone“. goss (mit Lichtbildern) Montag, den 20. November 1911, abend» 81/« Uhr im Groden Hürsaal des KollegiengcbäudeS (II. Stock». Gülte willkommen. i Theater-Variete i ■ KOLOSSEUM :: GIESSEN fh Direktion: KAHL OHM LJ ■ Walltorltraszc 30—38 r. u Telephon 645 K9 jer/ÄrMvwMrMrxeFÄrÄrÄrzevjBrjerwww ■e Wlajslgks hfjfntfi Ftmilin-Prnnm Täglich abends 8 Uhr. Ende gegen 11 Uhr. Boni 16. bis 30. November engagierte Kunltkrälte: DW 2 Damen Goltz-Trio Herr Equilibristen auf rollender Kogel und Drahtseil Eiue ganz aparte Neuheit für Glessen Heta Tamara I Max Lange BerwandlungS-Tänzerin I DaS sächsische Unikum £>£>£>£>£>£>£>£>£>£>£>£>£>£>£>£> Rose und lllelkort Englische Land- und Holzschuh.Tänzer 1 l>am<- - . ----- 2 Herren G. Walther I Paula Wacker Evolutionen nuf freistehender Leiter Soubrette ♦ OF» ♦ ■* | THE DARLEYS I 1 Dame komische Radfahrer. 1 Herr I w i —iaii»am» Paula n. Maxon I Bernhard Leszinsky I Original-Humorist. gen.: Humoristisches Duett | Bernhard sinnt noch elnö!! Original Pul NoMty-trappe Grobe komische akrobatische Pantomime. — r: Ein fideles ttzesängnis!! Z« eorörren Rchmant große flünftlrr-fionKrtr Eintritt frei! Sonn- und s>eierlagS 2 grobe Vorstellungen, nachmittags 8‘/i llbr zu ermähigten Preisen. Von 11 bis 1 Uhr Früh*choppen-Konzert. ®her Loge Mk. 2^0, Sverrfiv Mk. 1.60 Viril* Vrr Vluqr. i.Play Mk. i.oo, 2. Plav Mk. o.eo Galerie Mk. 030. Der Barverkauf findet in den Zigarren-Geschäften von Loeb. Sonntag. Scharmann. i>rieSleben, an der Theaterkasse und in den durch Plakate erkenntlichen Stellen statt. 09470 Freidenker Vereinigung Giessen. Montag, den 20. -rovember, abends 81/, Uhr, im «aale des Hotel Einhorn Oeffentl. Vortrag* (mit Diskussion) öön Prediger W. Klanke. Frankfurt a. M. über: Die religiöse Krisis der Gegenwart Eintritt frei! 6980 Der Vorstand. Zur Landlaos-SlichwahüForlschrittliche Volkspartei. Wie bei der Hauptwahl bitten wir unsere Mitolieder und Freunde auch bei dec Stichwahl ihre Stimme einhellig zu vereinen auf Herrn Adolf Klingspor Es fehle diesmal niemand. lDw/u Zusammenkunft im Hotel Hopscld. Tie Ortsgruppen der deutsch-sozialen und der christlich-sozialen Partei. I 91.: Georg Uling._______________Dr. Emil Heuser. Vortrag non MWnsbittltoc Spierker tvs Bsmko Montag, den 20. Rov., abends 8 Uhr, in Stein» Garten Biß iulgata der Rbeioischen Mission bei der Bildung heideö-christlicber Volkskirchen auf Sumalra und Nias. Eintritt 50 Pfg., Familien bis zu 3 Personen 1 Mark. DM/u I. A.: D. Schlosser. Unsere Mitglieder und Freunde versammeln sich am Freitag zur Ab- wartung der Stichwahlergebnisse im Restaurant Metropol (Plockstrahe). »'•In Brr Kinematograph. Babnbosstrahe 54. OM76i Babnbofstrabe 54 Nur noch heute und morgen Das Opfer Frankfurter.Hof. Freitag, den 17. November, abends 8 Uhr: Humoristisches Konzert des bekannten Komiker- und Singspiel-Ensemble» owd ..Ernst Berghaus" aus Elberfeld. 3 Damen. Amüsantes, dezentes Programm! 3 Herren. ■ Höflichst ladet ein J. ><>11. deS Mormonen. Großartiges Schauspiel in 3 Abteilungen, gespielt von den berühmten dänischen Schauspielern. Gesellschaftsverein. Die Besucher des Balles am Samstag werden an die rechtzeitige Bestellung der Gedecke erinnert. Erst am Balltage aufgegebene Bestellungen unterliegen einem Aufschlag von 50 Pfg.__________________y’\, Cafe Amend 6909 Tfigiich Künstler-Konzert Anfang 8 Uhr Sonntags 4 Uhr Eintritt frei । Vorführungsdauer 1 Stunde ------------- Die Opium-Zigarre. 3. Serie aus »Der Diebstahl im Grandhotel * von Prinzessin Cartouche. Restaurant z. Bayerisch. Löwen Marktplatz 5 MarktplaU 5 Täglich: KONZERT der erstklassigen Tyroler-Kapelle Ernst und Schere. 3 Damen. 00479 2 Herren. Wir gestatten uns hiermit zur gefl. Kenntnis zu bringen, dass wir mit dem Heutigen eine Verkaufsstelle mit Milch-Aussdiank Flockstrasse 2, Ecke Seltersweg eröffnet haben. Daselbst gelangen die Produkte unserer Molkereien Giessen und Kirtorf in täglich frischer und anerkannt bester Qualität, sowie Käse und frische Eier —........ zum Verkauf. <®85 Dampfmolkerei Glessen Fernsprecher 636 Gebrüder Grieb Fernsprecher 636 Verkaufsstellen: Schanzens!rasse 4, Bismarckstrasse 11, Plockstrasse 2 Stadttheater Giessen A Direktion: Hermann Slelngoetter. Freitag, deu 17. Nod. 1911, abcudS 8 llbt 7. Freitag-Abonnem-Borstellung Gewöhnt. Preise Gewöhnt. Preise 3um ersten Male! Neuheit! Neuheit! Die Ahnengalerie Lustspiel in 3 Auszügen von Leo Walter Stein und Ludwig Heller. Ende 1fr/, Uhr. LamStaa, den 18. Nov. 1911, nachmittags 31/, Ubr: Bolkö'Breise. BolkS-Prerie. Schüler Borstelluug MigfraiimOrle Eine romantische Tragödie in 5 Ausz. von Friedr. o. Schiller Ende nach« Uhr. iaie/u Möhler! MM von Gießen n. Wirseck! V ■•9 Die Hauptwahl am 3. November hat gezeigt, daß die Kandidatur Klingspor sich in allen Kreisen der Bürgerschaft der größten Sympathie erfreut. Es ist darum nichts als ein plumper Wahltrick, wenn von gewissen Kreisen, nicht ohne Absicht, aus- gesprengt wird, Herr Klingspor habe seine Kandidatur zurückgezogen. Herr Klingspor führt seine Kandidatur energisch durch und hosst, gestützt auf den guten bürgerlichen Sinn der Wähler, seine Sache zu einem erfreulichen Ende zu fuhren. Herr Klingspor, von dessen Programm auch die Freisinnigen anerkennen mutzten, datz es durchaus liberal ist, und das er als vollständig unabhängiger Mann voll und ganz vertreten wird, ist durch seine Ausführungen so bekannt, datz es unnötig erscheint, sein Programm in einzelner Punkten breit zu wiederholen. Eine gerechte Wirtschasts- und Steuerpolitik, Schonung der wirtschaftlich Schwachen, Förderung der Bildungszwecke aller Art, Berücksichtigung der berechtigten Wünsche der zelnen Berufsstände, ein- das sind Richtlinien, die Herr Klingspor verfolgen wird. Jeder Schmälerung der Volksrechte wird er jederzeit entgegentreten. Mitbürger! Wähler! Wenn Ihr wollt, datz diese Grundsätze nachdrücklich und unerschrocken zur Geltung gebracht werden, so wählt den wirklich und in jeder Beziehung unabhängigen Kandidaten, Herrn Zabrikante« Adolf Mllgspor. Und nun noch eins! Die fortschrittliche Volkspartei sucht in ihrem Ausruf das Programm ihres Kandidaten mit haltlosen Verdächtigungen des Gegners zu schmücken. Wir halten es unter unserer Würde einen derartigen Weg zu betreten und wir versagen es uns sogar, scharfe Angriffe zu erheben, obgleich wir zeigen könnten, datz aus der Seite unserer Gegner Reden und Handeln oft zweierlei Dinge sind. Eine plumpe Ueberhebung ist die Behauptung, datz nur ihr Kandidat ein „entschieden liberal gerichteter, energischer und unabhängiger Mann" sei. Unser Kandidat ist ganz entschieden „liberal gerichtet, energisch und in jeder Beziehung unabhängig, ja unabhängiger". Darum wählt am Stichwahltag Dem MriUilAdolf Alingspor Der Wahlausschuß