[ Station Donnerstag, 19. Januar M 16t Jahrgang Giekener Anzeiger er I Europäer cm Afrilaner wir wollen, i Wetter Seb. Y" 1) 1) ) 1) 1) 4) 1) ) 166 (+ 2) 207.75 (-0.00); Ar. 16 Der Siebener WÜ« erscheint täglid), außer Sonntags. — Verlagen: viermal wöchentlich SiebenerFamilieubläller zweimal wöchenkl-Xreir- blatt Mr den Ureis Stehen der Borwoche in Haier löS i- ) 156 (+ 1) IM (- ) 162 i-V y 160 173 l-r 1| 168 (+ 2) 166 (- 167 (- ) 164 (- ) 151 (- ) 172 (+ 2) 170 (-j- 3) 155 (- ) 165 (+1) 165 (- > 166 (- ) 1) Dlai -v.... ? in. 224.70 (- W Nai 156.40 (+ KM Haler: Berlm 9» wieder eine Hetze gegen einen Museumsdirettor. Der Wremer Mitarbeiter der „Köln. Ztg." bcrid)tet „von einem heftigen Zwiespalt, der in den Kreisen der Bremer Kunstfreunde entstanden ist, wegen des Ankaufs eines Bildes von van Gogh um den Preis von 30 000 Mt., den Direktor- Pauli für die dortige Künschalle bewirkt hat. Der bekannte Landschaftsmaler Binnen hat sich mit einer Veröffentlichung an die Spitze einer unzufriedenen Mehrheit gestellt." „Direktor Pauli", schreibt der genannte Herr, „hat sich uni dre Breuker Kunsthalle, die er aus einer vollständig rückständigen provinziellen Anstalt zu einem schönen, modernen Museum ausgestaltet hat, zweifellos große Verdienste erworben, die einer Gegnerschaft gegen dre neueste Erwerbung eine zu große.Schärfe nehmen müssen. Sachlich handelt es sich aber doch um einen offenbaren 9)dißgriff, der auch für Fernerstehende insofern Bedeutung hat, als man es dabei nicht bloß mit der Persönlichkeit des Direktors Pauli, sondern mit einer typischen Erscheinung in^den Kreisen der fetzigen Museumsdirektoren zu tun hat. dem löblichen Bestreben, in die meist vernack)lässigten und rückständig gc worden en Sammlungen der verschiedenen Städte einen frischeren Zug zu bringen, und auch bei einzelnen Neugrundungen haben diese Museumsleiter sich in einem gegenseitigen Wetteifer von einem gewissen Kunsthandel überrumpeln und ins Schlepptau nehmen lassen. Dieser Kunst handel mit seiner geschickten Reklame für französische Werke, die in Frankreich selbst keinen großen Markt haben, erkannte die Schwäche der Nruseumsleiter und wußte sie auszunutzen. Man zahlte willig, wenn man es irgendwie aufbringen konnte, die höchsten Preise für gewisse groß gemachte Franzosen, nur damit der Kollege an einem andern Ort, der sich angeblich auch um das Meisterwerk bewarb, nicht durch denen Erwerb als findiger und als aufgeklärter erscheinen sollle, als man selber war. Der Kunsthandel beging damit am Ende fein Verbrechen, er machte eben sein Geschäft mit den Chanceii, die sich ihm boten, wenn die Museumsdirektoren durch die Presse ordentlich gekitzelt waren, und das wurde gründlich besorgt. Als alle Ueberreste der Impressionisten, alle Entwürfe, "die sie uilbefriedigt in eine Atelierecke gü- worfen hatten, so ziemlich an den Mann gebracht waren, setzte der Kunsthandel das gewinnbringende Geschäft ui Amerika und in Deutschland fort, ganz in der kunstgeschichtlichen Reihenfolge und mackite jetzt, van Gogh zum modernen Götzen, um &en sich die Franzosen selbst gar nicht gekümmert hatten«Md auch weiterhin sich Zü kümmern keine Lust zeigen." land bekennen." — Die Entstehung der Metalle. In seiner ums Jahr 1700 erschienenen Schriit: „Physica, oder vernünftige Abhandlung natürlicher Wissenschaften" nimmt der Physiker Tr. Nicolaus Börner an, daß die Metalle unter der Erde entstehen/, ebenso wie die Pflanzen auf der Erde aus einem eamcnfprnj Er verwirft die Anschauung, daß die Metalle seit der Erichagung der Welt int Innern der Erde vorhanden seien und behauptet, daß sich diese erst in der Erde entwickeln, reis und vollkommen werden. Liegen sic jedoch allzulange in der Erde,, so werden ftc überreif und fallen der Zerstörung anheim; diese Erscheimmg nennen die Bergleute verwittern, lieber den Ursprung der Metalle findet sich in dem erwähnten Werk eine gelungene Tqcouc, die in der Prager Zeitschrift „Lotos" nachgedruckt ist: ,Mas den Ursprung der Metallen belanget, so wird davon unterschiedlich Zehalten. Einige stehen in der Meinung, cs waren all2 Metallen so viel man derer bereits aus der Erde gegraben hatte, oder noch graben werde, bet) der ersten <^chöpsung^von Gott in die Erde gelegt worden, ohne daß noch heut zu -Lage dieselben wüchsen: Alleine, daß solches nicht seyn könne, schlienen wir aus unterschiedenen Beweg-Ursachen. Tenn wo keine Metallen aurs neue gezeugt werden sollten, so würden Gold und Silber, weil man selbige fleißig suchet, voriängst nicht mehr in der Erden an denjenigen Orten, wo man sie noch immer häufig grabt, zminden gewesen seyn, sondern hätten lange ein Ende nehmen muiiem Weil aber Gott bei der Schövsung einem jeben .unge Urne jichk sortzupflanzende (Kraft verliehen, so wird er locoes gewitzt ich, ben den Metallen nicht unterlassen, sondern selbigen wwohl als andern Körpern ihren gewissen Sarnen gegeben haben, durch welchen sie sich vermehren können. Gestalt dieses aus der Berg-Leute Erzählungen klärlick abzunehmen: denn wenn ne irgendwo em- schtagen und allda die Metallen nicht zeitig sondern nur wie einen schleim oder Seife in der Erden liegend finden, sagen sie, wir sind zu frühe kommen: Lassen iie aber solchen Metallen noch 30 oder mehr Jahre Zeit, so werden sie reu und vollkommen. Tenn wir müssen uns nicht einbilden, als wenn alles in der Erden still und ruhig wäre, sondern wissen, daß beständige Veränderungen darin vorgehen. Maßen die Natur in der Erde sublimiert, wenn Zinnober bereitet wird, oder crystallisiert, indem allerhand Sofien entstehen, nicht weniger coaguliert; wie denn zu allen harten Körpern eine Koagulatton erfordert wird. Auch wird unter der Erden destillirt und silttirt, und dadurch das Wasser von seinen bevgemischten groben und fremden Theilen gesondert, anderer chimischen Wirkungen, welche die Natur verrichtet, zu verschweigen, wozu die unterirdische Wärme, welche an .manchen Orten lehr groß ist, gar viel hilft." R M er em SOd)tf- Ulen eine än sei. mven b°n Cİ9t”. ÄZ Ws 5S.-S ^rtschchzrats ell geblieben, denn 'Jet. GtntaS mehr nb erfennen, Jii immer )Q1 macht Agebn i^Maltung r1!" ?abei snch^ l>e andauernd nach Tuplbar machenden ‘9 der inländischen «en mit neuen ter Mark, die aber sum Schluß wieder 109gen einen Kurs- ’ da sich für diesen aachte und narnent- Äbzug nach Nord- vockrat. Auch im etilen Preisen leb. Jnlandsangeboten, rigen Geboten der ten Preisen schwer :n zumckgeht. Im int sich der Export 'takten. Braugerste lehr Beachtung und Nur ih Bayern nssische Futtergnste dazu auch die feste . Artikel hat Argen- Ernteaussichten er- e Exporteure frühere üisches Getreide am ach Qualität, wobei — Neger über Selb st er zieh ung. Unter den Eingeborenen Afrikas mehren sich die Stimmen, die die Norwendigteit gründlicher und vor allem praktischer, den cinsachm aTrttanu±f?n Verhältnissen angemessener Erziehung betonen: sie wollen eine afrikanische, nicht eine Kopie der für sie unbrauchbaren europäischen Erziehung. Bei der Jahresversammlung des Techntüten Instituts in Lagos hielt, wie wir der „Kolonialen Rundschau' entnehmen, ein Eingeborener eine Rede, die diesen Wünschen Ausdruck gab; er redete seine Hörer an: „Wer von euch jungen Leuten, der Ehrist ist, hätte wohl Lust, Tischler, Maurer, An- stteicher oder Schmied zu werden? Hohe Kragen und elegante Krawatten mögen ja sehr sein aussehen, aber ich läge euch, datz diese hohen Kragen und eleganten Krawatten noch einmal zu eurem Verhängnis werden. Wieviele junge Leute der heutigen Generation haben vorzeitig dies Institut verlassen, um bet Behörden oder Kaufleuten Elcrks zu werden? Ein Elerk kann allerdings leicht durch unsaubere Manipulationen im Monat zwei Dollar und mehr nebenher verdienen. Aber was ist die Folge? Tas Gefängnis in Lagos ist voll von unseren jungen Leuten. Wären sie im Institut geblieben, so könnten sie heute tüchtige Mechaniker sein. Es ist eine sehr ernste Sache für die jungen Leute und für uns alle, die wir Eingeborene dieses Landes sind." — Ein anderer Eingeborener sagte: „Tic ersten Missionare, die vor 50 Jahren zu uns kamen, begnügten sich nicht damit, uns zu Ehristen zu machen, sondern sie wollten daneben europäisierte Afrikaner oder imitierte Europäer aus uns machen: sie lehrten uns unsere eigenen Sitten verachten und erklärten, nichts in unfern Bolksgebräuchen sei gut und deshalb erhaltenswert. Unseren Vätern wurde gelehrt, daß alles Europäische überlegen und alles Einheimische unmoralisch, albern und abergläubisch sei. Tie große Mehrheit von uns verachtet auch heute iwch alles, was an unfern Sitten wirklich) gut ist und zieht es vor, in den schlimmsten europäischen Lastern zu leben, eben weil sie europäisch und darum nach ihrer Meinung besser sind. Der Eingeborene nmß sich bewußt werden, daß er zuerst ein Afrikaner und dann em Ehrist oder eng- lischer Untertan ist. Ksine Erziehung kann ihn zum Ter Unfall des Unterseebootes U. 3, der entgegen der ersten Annahme drei tapferen Männern das Leben gekostet hat, ist der erste, den die deutsche Marine mit dieser neuen Waffe erlitten hat. Gewiß find die drei Männer, die in treuer Pflichterfüllung auf ihrem Posten ausharrtcn und dabei untergingen, aufs tiefste zu betrauern, aber gleichzeitig tonnen wir auch stolz auf die Mannschaften fein, die mit zäher Ausdauer und mit Todesverachtung an der Rettung der versunkenen Kameraden arbeiteten und durch I das Torpedolanzierrohr ins Innere des Unterseeboots dran- Europä er machen. Er ist geboren als Afrikaner, er wird ; bleiben und ganz gewiß als Attilaner sterben. Wenn JLU. iuvuul, daß Lagos, Benin, Abeokuta, Ibadan und das ganze Borubaland in der Welt einen guten Nomen Haden )ollen, dann müssen wir uns zuerst und vor allem zu unterem eigenen Vater- VezugSvret»: monatlick)75Vi., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. - ___ __ __ __ ___ ___ ___ __ __ cilcnpreiS:lokal 16Ps^ (Tienstag und Freitag); WF ■ ■ »k. ■ ■ H JA . H gL, Q UL «LH wW «y auswätts 20 Pfennig, zweimal monatL Land- M W ■ WM gfi W ^F VW ^F ’XF (Chefredakteur.A Goetz, wirtschaftliche reitst«^«, ÄW Verantwortlich für den Fernsprech - Anschlüße: MF politischen Teil: August _ General-Anzeiger für Gberhefsen Annahme von Anzei-en R-taüo«r-nuk UN- Verlag -er Vrühl'schen Univ.Vuch- UN- Ztein-ruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition unv Vruckerel: §chulstratze ’t* Land": E.Heß; für den to «rpeöition ffir Büdingen: »ahnhosstraße 16a. - Telephon Nr. 50.Moment«!: H. «--- Und in diesem Tone geht es fort. So gewiß es wahr ist,! daß ein in Paris zentralisiertes Kunstbörseanertum die Preise für nur in der Mode geltende Künstler gewissenlos hinauftreibt, — so sehr muß die Art zurückgewiescn werden, mit der journalisttsche Besserwisser 5zand1uno.cn bedeutender Museumsleiter zu kritisieren wagen. Direktor Pauli gehört zu den hervorragendsten deutschen Kunsthistorikern und es gereicht ihm zur Ehre, daß sein Wissen vor der modernsten Kunst nicht Halt macht und daß sein Mut groß genug war, das Bild eines herrlichen, nur von Kurzsichtigen (die freilich die „Mehrheit" bilden) angefeindeten Malers um einen — gar nicht einmal so hohen — Preis zu erwerben. Jedenfalls wiegt der eine van Gogh zehn — Binnen auf. die mit großer Freude begrüßteii deutschttschechllchen Abmachungen vom Jahre 1890 zerriß, sich also als Feind des Ausgleichs erwies, sich inzwischen so verändert, daß er der geeignete Mann ist, das Ausgleichswerk in aller Unparteilichkeit zu fördern ? Wird nicht er, der sogar einstmals verlangte, daß der Kaiser von Oesterreich sich in Böhmen mit der Krone des hl. Wenzeslaus schmücken sollte, auch jetzt wieder die Tschechen in jeder Weise bevorzugen und jene Zeiten erneuern, wo er gegen die deutsch-nationalejn Vereine in Böhmen mit aller Härte vorging, ja, in Graßlitz sogar auf deutsche Umzügler schießen ließ? Wir glauben kaum an eine Gesinnungsänderung des Grafen Thun, mag er sich auch im vorigen Herbst bei den Ausgleichsverhaudluiigen noch so sehr als ehrlicher Maller aufgespielt haben. Denn man wird den Verdacht nicht los, daß das nur aus parteipolitischem Interesse geschehen ist. Liegt es doch im Interesse der Feudalen, nachdem das parlamentarische Leben in Oesterreich eine Aenderung er fahren hat, die deutsch-tschechische Verständigung, die doch einmal kommen muß, zu fördern und für ihre Zwecke nutzbar zu machen. Wie schön, wenn Graf Thun die bohinische Frage löste! Tann würden Feudale, Klerikale und Slaven darauf Hinweisen können, daß nur sie und nicht die deutsch- nationalen Gruppen staatserhaltend zu wirken verstünden. Und wie wir den Grafen Thun zu kennen glauben, wird er seine Aufgabe erfüllen und das böhmische Problem losen. Freilich nicht im Sinne eines auch die Deutschen befriebiqciv den Ausgleichs, sondern im Sinne einer tschechischen Vorherrschaft in Böhmen. Wenn aber die Teutschen etwa un Landtag obstruieren sollten, wird er Gewalt brauchen. Tenn er hat keine Geduld, sondern ein überschäumendes "Temperament und ein Selbst bewußt sein, das leinen Widerspruch duldet. Man versteht es daher, daß der deutsche National'- rerband der Ausgleichstatthalterschaft des Grafen Thun mit bangen Sorgen ciitgegensieht 'und, wenn es sich bestätigt, daß ihni von Wien aus besondere Machtvollkommenheiten mitgegeben sind, dem Ministerium Bienerth den Krieg .Aus Wien wird uns geschrieben: Schon seit den ersten Tagen des neuen Jahres ist davon die Rede, daß der frühere österreichische Ministerpräsident und jetzige Führer der Feudalen un Herren- l;au c, Graf Franz Thun, Schloßherr auf Tetschen, an Stele des kränkelnden Grafen Eoudenhove zum Statt- Ha ter von Böhmen ernannt werden soll. Und zwar mit dem Auftrage, den deutsch-tschechischen Ausgleicki zustande zu bringen, um dadurch nicht nur den böhmischeii Landtag wieder arbeitsfähig zu machen, und Böhmen ans seiner Finanznol zu retten, sondern auch das dritte Kabinett Bienerth vor der ilym sonst drohenden tschechischen Opposition und Obstruktion im österreichischen Reichsrat zu schützen. Und wenn die Ernennung des Grafen Thun zum Statthalter von Böhmen erst am Dienstag erfolgte, so liegt das wohl daran, daß Graf Thun für die Ueber- nahme dieses schwierigen Postens Bedingungen stellte, die ihm der Kaiser und das Ministeriuni Bienerth um kernen Preis zugeprhen wolften und bannten. Soll er doch nicht mein und nicht weniger verlangt haben,. als daß er nicht dem Minister des Innern oder dem Ministerrate überhaupt unterstellt würde, sondern direkt dem Kaiser. Es läßt sich nicht annehmen, daß man in Wien diese Wünsche erfüllt'hat. Denn die öfterreichifche Verfassung weiß nichts von einem Minister für Böhmen, und das österreichische Kabinett Bienerth würde direkt Selbstmord begehen, wollte es dem Grafen Thun eine Sonderstellung etnräunten, die sich in seinen Händen nur zu bald zu der eines Vizetonigs auswachsen und damit die Treimung Böhmens von Oester reich vorbereiten würde. Etwas scheint aber Graf Thun bei den Verhandlungen doch herausgeschlagen zu haben, wenn man auch, nm die Deutschen nicht vor den Kopf zu stoßen, amtlich nichts davon verlauten läßt. Er geht nicht als bloßer Statthalter nach Prag, sondern als ein mit besonderen Vollmachten ausgestatteter Schiedsrichter in dem deutsch-böhmischen Streit, dem man Kugestaiiden zu habeir scheint, daß er in allen Böhmen betreffenden Angelegenheiten eine beratende Stimme haben soll, die der Mnisterrat nicht imv- geijen darf, und ebenso scheint man ihm in Wien bereits versprochen $u haben, daß, wenn es ihm durch ferne Tätigkeit in Böhmen gelingt, ein Zusammenarbeiten der Deut- lchen und Tschechen im Reichsrat vorzubereiten, er die Bildung eines parlamentarischen Kabinetts au Stelle des jetzigen Beamtenministeriums übernehmen soll. Die Den ts ch-Bühm en verhalten sich gegenüber ber Ernennung des Grafen Thun Lum Statthalter recht fkep- tisch, ja, sie halten sie sogar für die JnteressenBer D^llfchen in Böhmen direkt gefährdend, wenn man auch zugibt, datz Gras Thun bei den Ausgleichsverhandlungen des letzten Jalires eine ganz hervorragende Rolle gespielt und wenigstens der Erllärung "Prags zu einer zweisprachigen Stadt zugestimmt hat. Denn mit voller Berechtigung fragt man sich: Hat Graf Thun, der vor zwölf Jahren als österreichischer Premierminister (1898—1899) seiner Politik eine deutschfeindliche Spitze zu geben wußte, und der vor fünfzehn Jahren als Statchalter von Böhmen (1891—1896)1 das Torpedolanzierrohr indStrohmarll Ä’Ä |jen und dem Kreil Der amtliche Bericht. Berlin, 18 Jan. Von amtlicher Seite wird über den Unfall Ides Unterseebootes „U 3" folgende zusammenhängende Schilderung gegeben: Bei den gestern gegen IO Ufti oormitlags .int östlichen Kieler Hasen bet -'öeikeudon stattgemn- denen Tauchübungen des Unlersecbootes „V .-> fant dav Boot, ohne selbst wieder mit seinen HiUSmittelii an die Oberfläche gelangen zu können Durch die von dem Begleckichijs fowit herbeigerufenen Kriegsschiffe und Werftfahrzeuge gelang es, eine V c rbindung mit dem gesunkenen Boote herzuitellen llus dem Boote wurde telegraphiert: „Wasser cxnbringt achtern" Schon um 11 Uhr vormittags war der grotze djroimm - fr an der kaiserlichen Werft zur Stelle, und es selang, das Boot, das inzwischen durch Ausblasen des vorderen Ballalttanfv aus dem- Wasser gehoben war, mit Hilfe des Krans so wett zu heben, daß die Mündung des Torpedolancierrohres aus dem Watzer kam Durch dieses Rohr wurden gegen .ft- Uhr nachmittag.' 2 8 Personen aus dem B o ot g eholt. hierbei freicbnetm sich per Oberleutnant zur See B al en t tue r und der Boots- mannSmaat Heinrich, sowie der Torpedoheizer ^^5^/r besonders aus, indem sie durch das Torpedorohr rn daS hincingingen und die Kameraden unter schwierigen Umständen aus dem sehr engen Raume retteten. Kä rügte sich, daß die Rettung der im Ko mm and o türm eingefchlosfenen drei Personen, be5 Wachtosfiziers und des Rudergasts nur nach -Hebung des Boote^ durch« den „Vulkan" möglich sei. Erst nach det Bergung der ~euic auÄ üem vorderen Schiffsraum konnte der „Vulkan an dre Hebung des Bootes und somit an die Rettung der eingeschlotzenen Leute gehen. Hierzu mußte das Unterseeboot erst wied-r in den Grund gesenkt werden. Trotz der früh einsetzenden Tunke heit und be-, fischen Windes gelang es dem „Vulkan" um vier Uhr morgen«, öa-s Boot zu heben und die im Turm befindlichen Leute zu bergen. Diese gaben noch einzelne schwache Leb e nsz-eichenvon sich Tie schon vorher vorbereiteten und sofort mit allen Mitteln angestellten Wiederbelebungsversuche waren leider e r - folgloS. Die Namen der Verunglückten sind (wie schon mit- getcilt wurde',: Kapitänleutnant Mischer- Daimsladt, -.cuU qcn, den Eingeschlossenen Hilft und Unterstützung bringend. Wenns nicht ein unglücklicher Zufall mitgespielt hätte, wäre, vielleicht auch dieser erste ernstere Unfall, der unsere junge deutsche UnertfccbDOtflottillc betroffen hat, ohne verhäng nisvolle Folgen abgelaufen. Ein böser Unstern wollte es, daß das Torpedobootmutterschiff „Vulkan", das lediglich dem! besonderen Zwecke dient, Unterseeboote, die abgesunken sind, zu heben, sich gerade gestern im Trockendock befand. Bis! der „Vulkan" klar gemacht und unter Tampf gebracht werden konnte, verging immerhin eine geraume Zeit, \o daß der „Vulkan" bei den Rettungsarbeiten anscheinend erst zu spät ernstlich eingreifen konnte. Man mußte sich anfangs auf die Verwendung zweier großer Schwimmkrane beschränken, die schneller als „Vulkan" zur stelle sein tonnten. Hätte dieser unglückliche Umstand beiden Rettungsarbeiten nicht mitgcsprochen, dann hätten diese vielleicht schneller bewerkstelligt werden können, und auch den letzten drei Mann der Besatzung wäre das Leben erhalten geblieben. Die Ursachen des Unfalls .konnten seither noch nicht fest- gestellt werden und alle Mutmaßungen Berlmer Blatter über Ledienungsfehlcr oder Materialversaguiig find müßige Kombinalionen, die jeder tatsächlichen Grundlage entbehren, und es liegt auch kein Grund vor, dem amtlichen Bericht, den wir hier folgen lassen, im geringsten Grade ju mifi’ trauen. Jedenfalls wird die Untersuchung tn allernächster Zeit die Ursache des Unfalles klarstellen. j j-oy3* n»Ü ~ 3,0 ^7s!a!ne" «inbrhundeu ÄgstlOci' ^ine S'one1' 6e*146W-) 461, nämlich 233 Knaben und 228 Mädchen. Die 295 c ~ ~~ *• ■ * ■ ' 1 ■. unehelichen Geburten in unserer Stadt verteilen sich auf rtani zur See Kalbst-Berlin, Torpedomatrose Riep, er-Hamburg. 'Das Unterseeboot wird im Laufe des heutigen Tages env gedockt. Die Ursachen des Eindringens des Wassers in Die hinteren Schiffsräume werden erst nach der Dockung festgestellt werden können. Die gesamten Bergungsarbeiten wurden von allen Beteiligten mit großer Umsicht, Energie und aufopferungsvoller Hingabe .ausgeführt. Die Schilderung eines Geretteten. Einer der Gereiteten sagt über das Unglück folgendes aus: Wir waren gerade im Begriff, unter Wasser zu gehen, als wir merkten, daß das Schiff außer Manövrierfähigkeit gesetzt worden sei. Zu gleicher Zeit drang Wasser in das Kompartiment der inneren Abteilung ein. Trotzdem wir versuchten, einen Schwebe- kiel loszulassen, gelang cs uns nicht, wieder nach oben zu kommen. Die Mannschaft befand sich in dem vorderen Raum, in dem vorgeschriebenen Ort. Mit dem Turm, in dem sich Kapitänleutncmr Fischer, Leutnant Kalbe und der Matrose Rieper befanden, konnten wir keine Verbindung mehr aufrecht erhalten. Die Telephonboje, die wir auswarfen, funktionierte zuerst ausgezerch- nct, später scheint sie aber durch Unvorsichtigkeit, eines Matrosen beschädigt worden zu sein. Später erhielten imt forgeie^t bon oben her Notlust, so daß einigermaßen ein Wechsel der ~ufi eintreten konnte, sonst hätten wir es nicht so lange aushalten Tonnen. Aber auch so war es schließlich die allerhöchste Zeit. Wir wurden durch ein Tau, das uns durch ein Dorpedolanzierrohr zuging, mit der Außewvelt in Verbindung gebracht. Dann wurde einer nach dem anderen durch ein Torpcdolanzierrohr an die frische Luft befördert. Der Wechsel, den wir alle aus der komprimierten Luft in die stische Luit zu bestehen hatten, machte uns zuerst recht schwindelig, aber nach wenigen Minuten konnten sich die meisten von uns erholen. Wir haben gestern alle noch selbst unsere Angehörigen davon benachrichtigt, daß iutr heil davonkamcn. Schade ist es, daß unser braver Kommandant, der einer der tüchtigsten Kenner des Unterseebootwesens war, das Leben hat einbüßen müssen. Die Toten. R.B. D a r m st a d t, 18. Jan. Der bei dem Unter g nn g des Unterseebootes „U 3" jäh ums Leben gekommene Ka - bitänlcutnant Fischer ist ein geborener Darmstädter. Er war derjenige Seeoffizier, der im vorigen Sommer die Großherzoglichen Herrschaften bei ihrer Rückkehr aus dem engliicheu Seebad im Kieler Hafen empfing, als sie unter seiner Führung mit dem jetzt verunglückten Unterseeboot „U 3" eine zweistündige Fahrt auf dem Meeresgrund unternahmen. Fischer ist am 10. April 1899 in die Marine eingetreten, am 27. September 1902 Leutnant zur See geworden, rückte am 26. April 1904 zum Oberleutnant und am 27. Januar 1909 zum Kapitäilleutnant auf. Als Leutnant zur See tat er Dienst auf dem Linienschiff „Kaiser Wilhelm der Große", als Oberleutnant kam er auf den kleinen Kreuzer „Kondor", der auf der australischen Station die deutsche Flagge zeigte. Dann in die Heimat zurückgekehrt, war Fischer ältcjter Oberleutnant auf dem großen Kreuzer „Scharnhorst". Als Kapitänleutnant stand er, der sich besonders im Torpedowesen ausgebildet hatte, zur Verfügung der Inspektion des Torpedowesens unter dem Konteradmiral Lans. Leutnant z. S. Kalbe ist am 1. April 1905 in die Marine eingetreten und am 28. September 1908 Leutnant zur See geworden. Auch er hat eine besondere Ausbildung im Torpedowesen erhalten und als Fähnrich zur See und als Leutnant auf dem .Linienschiff „Wittelsbach" Dienst getan. Ein Bedienungsirrtnm? Berlin, 18, Jan. Ein Berliner Blatt spricht in seiner .Abendausgabe als autoritative Ansicht des fachmännischen Mitarbeiters die Mutmaßung aus, daß das Unterseeboot „U 3" wahrscheinlich deshalb verunglückt sei, weil es keinen Bundtorpedo an Bord gehabt habe und man unterlassen habe, entsprechenden Ballast als Gewichtsausgleich mitzunehmen. Das Boot hätte daher „kippen," müssen. Diese Erklärung des Unfalls ist der amtlichen Untersuchung vorgegrisscn und wird uns von unter- ricksteier Sciite als völlig unzutreffend bezeichnet. Die konitrnktive Einrichtung und die Torpedolanziervorrichtung schließen bei normalem Funktionieren die Möglichkeit eines Unfalles auf diese Art aus, sonst müßte das Boot immer kippen, wenn die Torpedos abgeschossen wären. Erst die genaue Untersuchung wird ergebest, ob etwa an irgend einer Stelleimg ein Bedienungsirrtum, erfolgt ist, oder iob eine Material- versagung vorliegt. Beileidsbezeugungen. R o m, 18. Jam Der Marineminister richtete an den Staats- leEretat v. T r r pi tz folgende Depesche: „Ich bitte Eure Exzellenz, lebhaftes und tiefes Beileid entgegenzunehmen, sowie das Beileid der königlichen Marine, die sich der Trauer der deutschen Marine über den Verlust der tapferen Kameraden des Unterseebootes „U 3" anschließt." Kopenhagen, 18. Jan. Der Verteidigungsminister Berntien sprach dym Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitz anläßlich des Unglücks des Unterseebootes „U 3" die Teilnahme der dänischen Marine aus. Die Unterseeboote. Zn den neuesten maritimen Waffen gehören die Untersee- voote. ^m russisch-japani;chcii Kriege haben sie noch keine Verwendung finden können, so daß man über ihre Verwendbarkeit inr Kriege noch im Dunkeln tappt. Frankreich, Amerika und England haben ichon seit einer längeren Zeit eine ganze statt- Uche Unterseebootsflotte. Deutschland hat mit dem Bau von Unterseebooten erst sehr spät begonnen; Staatssekretär v Tir- Pitz hat wiederholt int Reichstag erklärt, daß man nichts bet» laumt habe, da die Erfahrungen in anderen Ländern bewiesen hatten, daß die ältesten Unterseeboote den Erwartungen nicht entivrochen Ijätien, die man auf sie gesetzt habe. Das erste deutiche Unterseeboot „U 1" wurde von der Germania-Werst in Kiel gebaut und im Herbst 1907 erprobt. Es hatte 19 Mann Besatzung und stand unter dem Kommando des Kapitänleutnants Bartenbach. Die günstigen Erfahrungen, welche die Marine mit „U 1 gemacht hatte, ließ nunmehr ein schnelleres Tempo in dem 5au der Unterseeboote eintreten. „U 2" wurde auf der Werft in Danzig gebaut, unb diese erhielt auch den Auftrag für „U 3" und „U 4". 1909 wurden diese Boote der Unterseebootsflottille eingereiht: die weiteren Boote wurden teils auf der Germania- Werft, teils auf der Danziger Werft gebaut. Im vorigen Jahre waren im Marineetat für den Bau von Unterseebooten 15 MM Mark eingestellt, in diesem Herbst wird eine gleich hohe Summe verlangt. Im Herbst vorigen Jahres standen unserer Marine zwölf seetüchtige Unterseeboote zur Verfügung, die „allen zeitgemäßen Anforderungen an Ausdauer und Geschwindigkeit" ent- sprechen „U 3" und „U 4" Wurden besonders scharf erprobt und legten Mitte "November 1909 die 540 Seemeilen lange Strecke Euxhaven-Skagen-Kiel in etwas über 40 Stunden ohne Begleftfahrzeug zurück. Dabei hmrben 12.55 Knoten gelaufen das war eine respektable Leistung. Alle Marinen haben daran festgehalten, über die Deplacements ihrer Unterseeboote nichts zu veröfseiitlichen, und auch Deutschland ist darin gefolgt. Nach Dem „Beil. Lok.-Anz." haben die neueren Unterseeboote ein Deplacement von 400—550 Tonnen, die Geschwindigkeit unter Wasser Seemeilen, über Wasser 15—13 Seemeilen, 'lkt'oiisradius über Wasser ist 3000 bis 1500 Seemeilen, Hjrter Laster öO—40 Seemeilen. Mit dem Bau der Unterseeboote ist natürlich auch die Organisation erweitert wordeii. Eine ^'Ä^tSschule wurde errichtet, und zwar auf dem Spczial- .bisherige Kommandant des „Vulkan", Kor- rreebootsschule ernannt. Ans Oejsen. hessischer Lehramts- er end ar c. ,xic trostlosen Aussichten auf eine dienst- nche Verwendung vcranlafsen gegenwärtig, so lesen juir ffn -er dauert« V- 9*ae.oat V -Wiesbaden- B Sim»1* Soldatennatur boten ' noch 5* Gedern, 6eemen besindct ! Länge von über 1 iiL Täglich wird wobei gute Fahrer eilen. Die W 2 Kurven, die von 31m verflossenen ö( unb bis fiel in il(( Sport gehuldigt. . Unfall zu, indem ei ungeschickten Anker Same einen Knö - Ober-La zu dem am 11. un Fahnenweihe dem 6. Bundes Vereinigung fall die Einladungen an zahlreiche Beteiligur musik wurde an dir Star! Darmstadt, hing des Gießener L tag abend zum Best totium in Gief lhekn Franz Felix das Gießener Liebig kjsantes Lebensbild ginnend mit der i ft von des Knaben ncntelkm Gebiete (. den Lehrjahren iml rlockholm, von einen lldtf)rte in Paris h .-.lannkschast machte st^ir-Proiessor der Weltruf u Jiiittn gab Redne -iüi«;üaboratoriumi W titt der Erhalt oß Moratoriums = Offenba! l^uudes, Oberbncget abend einen Vorlu 3iele des ^ansabu gruppen des 'M worden find. Mainz, öäweiger "rrchedenOpse K die Ber 8 tt sich in ffw Diebstahl S ttbrechcu, «mann überm bmt s 6on d ©Mma !xan9te er nur bis ü Z gefesseltem 2 l«-1 ■-.^ainz ii Herats 'm und 517 Mädchen zur Welt. Die Zahl der ehelichen Geburten belief stch auf 788, 418 Knaben und 370 Atädchen, unehelich geboren wurden 295 Kinder, darunter 148 Knaben ** Zur Reichstagsersatzwahl. Man schreibt — __,, uns: Die durch einige Blätter gehende Mitteilung, daß in DerJustizausschuß desReichStagcs stellt- am einer Besprechung zwischen den nationaüiberalen und tret« Mittwoch den Bericht über die Strafprozeßord- lmmgen Boytunden eme Zuructziehung der K-ndrdutur n u n g fest. G i f cd tuund eine endgültige Einigung erfolgt sei, wöbet Die wirtschaftliche Vereini gung des Reiche tag5 hat im Reichstag folgenden Antrag einge „Dies Werk redet mit Engelszungen hu>n heutigen Tag und w.i ii u 3 |iu ii v ymcivii. xjvt wuuvrnituc CTiiurte, er erroane ^bNli dre Gewalt ües Dramas stündlich das Eintreffen von 500 Manu Zivilgarde. Er sei aber beidjloHen, baö dstse Me.stchen einer blutigen Zeit dennoch entschlossen, erst dann die Macht in die Hände der Militärbehörde .^Enslamm fühlte mich zu legen, wenn alle gesetzlichen Mittel zur Aufrechterhaltung der ^bseu öllerrelchljchen Bauern verwandt IN Seele und Herzen. . . . Ruhe und Ordnung, über die er verfüge, erschöpft seien. ^ncht wäre es, von all der dichterischen Herrlichkeit erzählen zu Nach Mitteilungen von amtlicher Seite aus Athen, zogen '"ollen, von den Jronleen und der queUeiiden Krack. Wer Augen am Dienstag hundert bis hundertstinfzig Kreter, darunter etwa r**' äU s^^"on, der schaue oder lese, denn es ist ein Kunstwerk, das zehn bewaffnet, nach einer Rede des Abgerndneten Aliaff in Kan^a fTL's bet den ganz großen Kunst, ein um eine Widerspruchsentschließung gegen die Note der Sd* werken st s war und sein nurd." rnächte über die Souveränität des Sultans zu überreichen. Eine lieber tircyliche Krankenpflege spricht auf verirrte Kugel tötete einen Studenten. Sonst verlief die Kund- Veranlassung deZ Gesamt-Gemeinde-FraucnvereinS Pfarrer gebuiig in voller Ordnung, wie anders lautenden übertriebenen ©Iocf von Nieder-Ramstadt. Meldungen gegenüber ausdrücklich festgestellt wird. »» Monl- unb e, .. Y Aus T okio wird gemeldet: In demAnarchistenpr ozeß ~vaUrl . unb Klauenseuche. Neue Ausbruche gegen 26 Personen, die beschuldigt waren, dem Kaiser und ^^uche sind gemeldet aus Fahrenzhausen, Regie-» anderen Mitgliedern der kaiserlichen Familie nach dem Leben ge- rungSbezirk Oberbayern. trachtet zu haben, wurden 24 Angeklagte zum Tode v er- Landkreis lAiekr-n urteilt, und zwei zu Gefängnisstrafen. Während die l-anoirelS Gletzen, Verhandlung geheim war, wohnten die Mitglieder des divloma- = Nein h ard S h a in, 19. Jan. Am 8. 9. unb 2uli19" finbet h>°r ba« Bezirks.Kri°g°-s°st d-- aussprangen: ein anderer rief: Hock, lebe die Anarchie' Dann Gründ erg, verbunden nut Fahnenweihe, licfeen sich alle ruhig abführen. Man hält es für möglich, daß |tatte Die Vorbereitungen hierzu sind eifrigst im Gange und die Todesstrafe m cme lebenslänglick)e Verbannung umgewandelt demnächst wird der Juxplatz vergeben. Die Festmusik wurde —____ der Musikkapelle Hisgen-Lich übertragen. Heer und Flotte. »JA Nonnenroth, 17. Jan. In die Dickwurz. ..ÄÄ-saesssÄ S« i-Ä»; » o. Dernes investiert. Der Kaiser als Ordeusgroßmeister 6 ‘ J * ijing ben bor hem Throne Knienden die Ordenskette um u n 9 c n, 18. Jan. Heute fanb unter sehr zahlveutzeü und erteilte ihnen den Mtterschlag. Vetciligirng die.Beerdigung des langjährigen Beigeordnete "" statt, der als Vertrettr der Provrnzialdirettion und des ' *“•**“•» «,«“?• .... ssÄ“«as!g*!a;"Ä .. -»'s- ää m 43ortrag be3 kaufm. und des Lrtsgewerbeverems: Diplom, ^tzdem er gleichzeitig im Namen der Stadt Hungen einen Kranz b L0j-^nif5h9 Dunkler, Frankenhausen- Neue Riesenwerke ^'^egte Weitere Nachrufe widmeten dem Leen ew & JÄ ' "Nb ihre Bedeutung für Kultur und ?^^r der Arbcitersckwft seiner Fabrik und ein BLet^ Menschheit (mit Lichtbildern) Abends 8^ Uhr in der Univer- ber Spar- und. Leihkasse Hungen. ^crirerer 9lrtr6tl.AAU9 ober hessischen Geschichtsvereins: ] « Büdingen. yenvaubtäVhilrbfrVK»* ^u/hes-Darmsladt: Rmgwälle und , "1"‘ Tübingen, 18. Jan. DaS auf heute abend an« nm P !• ^^"eilungeii von Hauptmann a. D. beraumte ElSsest, das nach dem gestern einaetretenen wu^cherZeit ani^Westausgang^vin0Lei^gestern*^Abends^6^Uhr ^"orungsumschlag vereitelt zu werden drohte, konnte dank un Easö Ebel. 8 "lygesteru. Abends 6/, Uhr der estrig betriebenen Herstellungsarbeiten an der Bahn und k inzwischen wieder gestiegenen Frostes programmaemäß KLub ft“ ^tz1ym7rsch"ein -nzunchmen. foÄ Ä KSJÄX Mainzer'Tagebl", sehr viele hessische LehraNitsreferenhare die Reiben anderen Flüsse ttrcht ebenfalls richtig schiff- s'icb um Stellen in anderen deutschen Bundesstaaten, ins- bav gemacht werden. Aus diesem Grund werden die nach- besondere in Preußen, zu bewerben. In den letzten Wochen stehenden Mitteilungen über einen Beschluß der Stadt- trat wieder eine ganze Anzahl junger Akademiker aus dem verordn eten-Bersammlungvon Saarbrücken hessischen Staatsdienste aus. Daß diese Leute sicherlich nicht hier besonderes Interesse sinden: Die Stadtverordneten, au hert geringeren Kräften zu rechnen sind, ist bei der die sich am Donnerstag mit der Frage der Kanalisierung scharfen Auswahl, die die preußische Schulbehörde übt, selbst- von Mosel und Saar beschäftigten, beschlossen einmütig, verständlich Hessen verliert auf diese Weise viele tüchtige von dem Standpunkt auszugehen, daß die Kanalisierung Kräfte- denn nach den .jetzt in Hessen geltenden Bestim- der Mosel und Saar eine Lebensfrage für die Stadt sei, munge'n können Kandidaten des höheren Lehramts nicht eine Eingabe an den Reichstag zu richten, die die nach einem anderen deutschen Bundesstaate beurlaubst, Aufnahme ber Mosel- und Saar-Kanalisie-f sondern nur auf Ansuchen aus dem hessischen Schuldienst rung in den Gesetzentwurf betreffend den Ausbau entlassen werden. der oeutschen Wasserstraßen bezweckt, soweit die ** Kassenverwaltung durch Lehrer. Der Erlangung eines Zuschusses seitens des Staates zu den Abg. Wolf-Stadecken hat eine Anfrage folgenden In- Kosten her Kanalisierung mindestens in der Höhe, wie die haltes an die Regierung gerichtet: Ist der Regierung be- Schiffahrtsabgaben auf dem Rhein infolge des neuhinzu- kannt, daß die Geschäfte der meisten ländlichen Durlehns- —** «—>— lassen leider weit über das ursprünglich gesteckte Ziel hinausgewachsen sind und fast überall bankenmäßigen Charakter angenommen haben, so daß deren rechnerische Verwaltung ,, , , .... von keinem Lehrer nebenamtlich versehen werden kann seinem auf lange Zeit festgelegten Programm aufgeuommen ohne erheblichen Schaden für Schulen und Kassen. Ist werde, später immer wieder der Einwand gemackst werben die Regierung bereit, den Volksschullehrern bic Nebenamt- könnte, die Sta.atsregierung habe hurch die Nichtaufnahme liche Verwaltung von Kassen, welcher Art sie auch sein in das Wasserbauprogramm die Kanalisierung von Mosel mögen, zu verbieten? und Saar al§__unnötig bezeichnet. H. Eines Achtung btÜ. zu vcrk. B. Av Schuhmachermeifter, ('*$*) ~ Achtung 1(D Blinddarmentzündung 1 (1) 1(1) Hotel-Restanrant Royal. Freitag: Abgespannt! ICllU, Hundsg. 4. Reiskirchen. 0437) dünget §unö iU3MÄ. F 2 2(1) 1 2 1 1(1) 2 1 1 Nierenentzündung Krebs «ei Husten, Heiserkeit wirken Altersschwäche ilebenSfchwäche Bliitvergistnng yibervcvfaltung Atrophie Bruch Metzelsuppe. Morgens: Wellfleisch mit Kraut. Sanatorium Lindenfels zwischen Darmstadt—Heidelberg, 400 m hoch hcrrl. gelegen. (ss”/u VIR! 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Beim Zuwerfen einer Kiesgrube verunglückte ein Arbeiter; er stürzte in die Qtatbe und wurde von den nachfallenden Erd- massen verschüttet. Er erlag bald nachher den hierbei erlittenen Verletzungen. ' MabDlotaolra 20 und 30 PS., sowie diverse Feldbabugcräte, als Schienen, Schrauben, Kipploren sofort geg. Barzahlung zu verkaufen. (D18/1 SnIjniOTiilttr Ahns, Butzbach. und Rundwn-e ntfd Die Musikstück« b«r Stadkkapelle haeen, der Frier deS 18. Januar entsprechend, patriotischen Umschlag. ES dauerte lange, bis die festfreudigen Läufer^und Zuschauer ihre wärmere Behausung anffuchten. Alle Teilnehmer kamen auf ihre Rechnung und auch der Eisoerein selbst durfte wenigstens nach der Richtung hin gut ab- geschnitten haben, daß ihm ungeteiltes Lob für die Veranstaltung gezollt würbe. g. Berstadt, 18. Jan. Seit einigen Jahren besteht hier ein Volksbildungs verein, der zurzeit 75 Mitglieder zählt, gewiß ein gutes Zeichen für den gesunden und empfänglichen Sinn der Landbewohner. Schon manche genußreiche Stunde hatten wir diesem rührigen Vereine zu banken. Am Montag abend ging die „Annaliese" von Hersch in Szene. Zu dieser Mifluhrung waren schon tagelang vorher sämtliche Plätze ausverkauft. Der Tarstellung ging eine von Pfarrer Kullmarln gehaltene, von eb(er Begeisterung für die Sache der Volksbildung durchwehte Ansprache voraus. Die Aufführung der Annaliese war eine Glanzleistung des mittclrheinischen Verbandsthecrters aus Wiesbaden. Ganz entzückend war Frau Direktor Wilhelm!) als Annaliese, während die schneidige, dabei etwas derbe Soldatennatur des Leopold durch Direktor Wilhelm!) hinreißend »gespielt wurde. Auch die übrigen Damen und Herren boten ihr Bestes, so daß die Theaterbesucher hochbefriedigt nach Hause gingen. Kreis Schotten. .§! Gedern, 18. Ian. Zwischen hier und Ober- Seemen befindet sich eine herrliche Rodelbahn, die eine Länge von über 1500 m besitzt und ausgezeichnet befahren ist. Täglich wird diese Bahn von Sportsfreunden besucht, wobei gute Fahrer diese Strecke in knapp 2 Minuten durch- eilen. Die Bahn ist ' sehr übersichtlich und besitzt nur 2 Kurven, die von geschickten Fahrern gut genommen werden. Am verflossenen Sonntag wimmelte e§ nur so auf der Bahn und bis tief in die Nacht hinein wurde bei Mondschein dem Sport gehuldigt. Leider trug sich noch in letzter Stunde ein Unfall zu, indem ein zweisitziger Rodelschlitten durch seinen ungeschickten Lenker aus dee Bahn flog und die mitfahrende Dame einen Knöch elbruch davon trug. == Ober-Lais, 18. Jan. Die Vorbereitungen zu dem am 11. und 12. Juni d. IS. stattsindenden Fest der Fahnenweihe des Gesangvereins „ßi e b e r f t e u n und dem 6. BundeSfest der Vogelsberger Sänger- oe r einig u n g find tm vollen Gauge. Demnächst ergeben die Einladungen an die Vereine. Alan hofft auf eine recht zahlreiche Beteiligung der auswärtigen Vereine. Die Fest- mufik wurde an die Kapelle HlSgen, Lich, vergeben. Starkenburg und Rheinhessen. 16* ■ Bügeln wird angenommen. Klein. Posten werden auch gewaschen. 04501 Riegelvsad 26 v. getragene Kleider, Schuhe ,",{ tonnte * ,n an sieS gjlul'Ü 0111 f*nSunb^ln SiM hlreich^' £uftfd)ifiabrt Von der Bergung des Ballons Hildebrandt. Wilbenbruch, 18. San. Heute nachmittag um 4 Uhr wurde die Leiche des Prokuristen Keidel geborgen. Die Fundstelle ist etwa 50 Meter von der Unfallstelle. Die Bergung geschah durch zwei Fischer, die von morgens an mit einer mit Widerhaken versehenen Leine das Wasser absuchten. Außerdem wurde ein Pelzmantel, eine Pelerine, einige Karten und Apparate gefunden und geborgen. Die Leiche des Rechtsanwalts Kohrs wird heute nach Lübeck überführt 195 500 Mark Strafe. Berlin, 19. Jan. Der Flieger W i e n s c i e r s beteiligte sich bekanntlich an den Oktoberslügen in Johannistal, obgleich die Pilotengesellsckaft eine einstweilige Verfügung herausgcbracht hatte, bei der es dem Flieger bei Vermeidung einer Strafe non 15 000 W. für jeden Fall des Zuwiderhandelns und eine an die Gesellschaft zu zahlende Strafe von 10 000 Mk. für jeden Aufstieg, verboten war, auf fremden Fahrzeugen zu starten. Das Kämmergericht erkannte gestern die durch das Landgericht ausgesprochene Verfügung als zu Recht bestehend au. Wiensciers bat also allein für feilte Flüge in der Oktoberwoche 195 500 Mk. zu zahlen. Glücklicher Flug. San Francisco, 18. Jan. Der Flieger Ellh unters nahm heute mit einem Curtiß-Doppeldecker einen Flugversuch von einem Platz 12 Meilen südlich bet Stadt nach dem vor San Francisco liegenden Kreuzer „Pennsylvania", wobei cs,hm gelang, auf dem Deck des Kreuzers glatt zu landeii. Mädchen bas Leben gerettet . . . sch habe es aus bm ©aficr gezogen!" — Sie: „Schäm ftbu dich nicht, du alter Es el r * * Gin guter Kerl. Baron (der eben den Adsagumef von feiner reichen Braut bekommt^: „Verlobung aufgehoben, Johann .... suchen Sie das unseren Gläubigern recht schonend beizubringen!" . Gestern besichtig- chineningenieut dti rung bes Tireltoi- ijere neue Sch/alb? 'Nunbreijc Stutr teiiüeu SchlE' besehene daß sie in tzch: Anlage vieles- nattijd) und nmr- ) im Äaubureaudii ütung des Schlack!- die Anlage nach und chrieben: Schönhcrci ier zurErsiaussührung ng, Welch Aussehen t unter anderem au- )er „Jugend' hervor mm heutigen Ag und !e Gewalt ^Dramas r blutigen Zeit den»o^ mernstamm fühlte mich Seele und Herzen.. • ■ tz-rrlichkelt erzählen -u m firait. Der Auger § ,st em Kunstwerk, daS „pflegt spricht aus UW P'^rer Neue Ausbrüche :enzhause"' W* Stabiles '"»> benVJsV'' J der höbt- Ä I liberalen unb U m Ler, ^bibatui- i sei, wöbe, n Sencrnnt werden, t91.01 Im Qbge,1 1 M berichteteil, kmnen L °er ehelichen Ge. und 370 Atädchen Knaben W der Geburten 'Ettling, nämlid) ^lremde (Ainilen i Mädchen. Die Aä ■ verteilen sich aus ° ortsfremde Mutte-, ^lerbefälle betrug ne männlichen und Toten hatten M 1 Md 1 Prozent wn - orbene waren Orte- 1 lten Unterkunft ge- ii ommen auf Kinder || i der Ehe geborene [ n gab es 52, näir. I meyelichen Kindern. lc Sterbefälle stellt 1 .92 Knaben und 121 |l hem Ergebnis man Zur Errichtung von IMemobnungeu auf paritätisch. Grundlage soll eine Gesellschaft gegründet werden. Wer sich mit Kapital beteiligen will, wird gebeten gefall. Adreffe unter 0456 in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers niederzulegew__________ Ich warne hiermit jeden, meinem Manne Ludw. Debus I. etwas auf meinen Namen zu borgen, da ich für nichts haste. Marie Debus, Kleine Tageschronik. Die von Berlin aus verfolgten beiden Bankkassiercr, Richard Krause und Fritz Giese, die im Dezember vorigen Jahres bet der Deutschen Bank etwa 80 000 Mk. unterschlagen hatten und in Lille verhaftet fourben, finb von den französischen Behörden ausgeliefert und vorübergehend in das Bezirksgefängnis von M e tz eiugeliefcrt worden, von wo sic nach Berlin weiter-» befördert werden. Bei Köln kam es in den letzten Tagen wiederholt zu Zusammenstößen zwischen Wilddieben und Förstern. In einem Falle wurden von mehreren Wilddieben Schütte auf einen Förster abgegeben, worauf dieser sich zur Wehr setzte und einen W i l d d i c b s ch w e r v e r w u n d e t e. In einem anderen Falle wurde ein berüchtigter Wilddieb von einem Förster e r s ch o 1 s c n. Der Kassierer der Dresdener Geschäftsstelle der Aachen- Mindener Feuerversicherungsgesellschaft, Obst, ist nach Unterschlagungen von 35 000 Marr flüchtig. Die letzten drei Seiten des Tagebuchs Tolstois sind aus rätselhafte Weise verschwunden. Es gibt aber Abschriften davon. humoristisches. * Erklärt. „Wie mag wohl die Redensart entstanden sein: Ter säuft wie ein Bürstenbinder!" — „Wahrscheinlich denken die Bürstenbinder immer an den Staub, der nut den Bürsten entfernt wird, da bekommen sie trockene Kehlen!" *JnderAugenklinik. Arzt: „Sehen Sie sehr schlecht?" — Patient: „So schlecht, daß ich bisweilen einen Meufchen kaum von einem Ochsen unterscheiden kann." — Arzt: „O, da trösten Sie sich! Das ist auch bei guten Augen Nicht immer leicht!" * Eifersüchtig. Sie: „August, du bist ja ganz durchnäßt, wo kommst du denn her?" — Er: „Ich habe einem lungen Bauplatz, chOder Bahnhofstraße unter günstig. Bedingungen, bei geringer Anzahlung, zu Derr. Näh. Badnbofftr. 71 v. <4^4 Gut erhalt, gebt. Hammcran Kassenschrank zu ücrf. Off. unt. F. 387 a. den Gießener Anzeiger erb. <1 />, 480) Ein gebrauchtes, aber noch sehr gut erhaltenes Sofa, sowie em langer Tisch wegen Weg- tu« zu verkaufen. 'Näheres bet (Sbr. Arnold, Bahnhotftr. 31. vüchertisch. Das «wirksamste Mittel, das der Jndustri^, und Handclswelt zur Erweiterung ihrer Absatzgebiete zur VeNugung steht, ist die Zeitungs-Reklame. Tie Schwierigkeit aber, bei der Mannigfaltigkeit des Rellamen»efens daS ZiveckmatziM und Richtige zu treffen, macht es den Inserenten ivünichenswert, einen zuverlässigeti Führer und Ratgeber zur Verfügung zu haben. Dem. um die Jahreswende regelmäßig ersdieuunidOi Zer tungs- Katalog der Annoncen-Erpedition Rudolf DLvsse wwd deshalb stets mit besonderem Interesse entgegengesehcn. Auch die neue 44 Auslage dieses bewährten Handbuches enthält wieder alle wünschenswerten Angaben in übersichtlichster Anordnung. Wie früher, ist auch diesmal Rudolf Mosse's Rormal-Zeilenniesier, der die cm^Tg sichere und bequeme Handhabe >ür eine korrekte Zeilenberechnunq der Anzeigen bietet, dem Kataloge betgerugt. Als besondere Beigabe zum Katalog widmet die « 1. Lebensfahr: 2.—15. Jahr . Vor nutzlosen Nachahmungen — sei dringend gewarnt. — Otto Reichei, Berlin SO. In Glessen bei: E.Karn, Schulstraße: A. XolL Bahnhofstr. 21; K. Seibel, Frankfurter Str. 30; O. Schaaf. Seltersweg 39; A. Schäfer, Marktstr. 5. Grünberg: Carl Schott, Kronen- Drogerie. Lieh : F. Zimmer, Drogerie. Nidda: F. Jost, Drogerie. tD4/i Die neugcgründete GefangSab- teilung des Poft- u. Telegravhen- Umerbeamten.Bereins fucht einen tüchtigen Dirigeulcn. Gefl. Meldungen mit Gehalts- am'vr. sind bis fvätestens Samstag norm. 10 Uhr an Briefträger Horst su richten. Gutes Stimmenmaterial Vorhand. Singstunde möglichst Dienstags. (0441 1 — KD 2 — 2(1) - 1 — KD 12 (3) 2 t Ain 8- 9,f, T. 'KW"'' 3« i hts M faä oti diner Mchrus, dt rit -”6 Amtlicher Metterdericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießern Verlauf der Witterung seit gestern früh: Milde Sudwestwinde unter dem Einfluß einer nach Osten abziehenden Zyklone haben in ganz Deutschland Tauwetter gebracht. Veremzeli ist etwas Regen gefallen, lleberall im Flachland ist die Schneedecke in starkem Schwinden begriffen. Nur die Mittelgebirge weisen noch Schiiechöhen von 50-60 Ztm. auf. Da im Norden der britischen lnseln wieder ein neues Tief im Anrücken begriffen ist, werden in Deutschland lebhafte südwestliche Winde auftreten, die Regen mit ’lCl) Weiwraiisstchteii in Hessen am Freitag, dem 20. Jan. 1911: Windig aus Lüdweften, Regen, mild, auch tm Gebirge Tauwetwr. In den höheren Lagen der fBlittelgebirge noch Frost; Schibahnen noch gut. __ Letzte Nachrichten. -Oberstein, 19. Jan Gestern nachmittag wurde der Edel- stc in Händler Adam Gottschyd von zwn^^Wegelagerern überfallen und ihm Edelsteine un Werte von 20 000 Mk. geraubt. Ter Beraubte wurde dabei leicht verletzt. Von den Tätern fehlt jede Spur. Paris, 19. Jan. Nach der „France Militaire" betrug im abgelaufenen Jahr die Zahl der De serteure in der französischen Armee 13 500 und die Zahl der Ge- ftellungspflichtigeii 53 000. Gegen das vorhergehende Jahr hat die Zahl der Deserteure um 500 und die der Gestellungspflichtigen um 3000 Mann zugenommcn. Paris , 19. Jan. In D ü n k i r ch e n wurden z w e i j u n g e Leute, die aus der dortigen S ch i f s a h r t s sch u l e für Handelskapitänc studierten, verhaftet, weil sie einen Schneider überfallen und ausgeraubt hatten. Es stellte sich heraus, daß die beiden Verhafteten Söhne eines Generals und emes Majors sind. __ G. Henneberg, Zürich Direkte Bezugsquelle von Seidenstoffen jeder Art Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster!(D5/> Au verknusen AaKMWW Isi'rsisi ieden en Bekanntmachung a17i Bf rgrapa Plockstr. 12 0453 a19/i Giessen unseres Kiflsmatograpli zielibar 1. Avril 1911. [159 Wir suchen (hv‘J,/i2 Bahnhofstrasse 54 Bahnhofstrasse 54 0444 Fra Diavolo (Galizien und Bukowina). D18/, Deutschgesinnte Männer und Frauen sind freundlichst ungeladen. Eintritt 20 Pfg. Wetzsteingasse 21. mieten. gesucht. (D1 >/i Eintritt 20 Pfennig. 385 4991 Wilhclmstraire 45. Karten im Vorverkauf bei A. Schwager, Marktplatz 8. Verein d. Gaslwirle t Eieta i Dmgegend Frau Prof. Höhl bäum. D19^ Peri. Büglerin gesucht. [465 0458] Steinstraste 711. 00000000000 447 Goethestraste 10IIL (v»/x MV WlWMstlW Mietgel'uchr omon L Cie Hamburger Engrcs-Lager Herr Herr Herr M59| Eins, yröbl. Zimmer aus sofort. Offert. postlag. A, B Gesangverein Harmonie. Gegr. 1846 Ordentliche General Versammlung Montag den 23. Januar d. 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"Wir laden deshalb Interessenten zur Besichtigung der neu aufgestellten Safes in unserer mit den neuesten Sicherheitseinrichtungen versehenen Stahlkammer ein und stehen jederzeit zu schriftlicher oder mündlicher Auskunftserteilung gern zur Verfügung. Statt tamitaj Tagesordnung: Die Nichtabhaltung der Bicbmärktc in Gicsten. Wir laden zu dieser Versammlung sämtliche Interessenten, insbesondere unsere Mitglieder freundl. ein. (Dlb/i Der Vorstand. Nur Mifj heute uni) morgen das gan; oorzüglilhe Programm. Um seins Tochter zu retten äußerst spannendes Draina. Samstag den 21. Januar bei Sauer. Tagesordnung: 1. Berichterstattung. 2. RechnnngSablage. 3. Borstandswahl. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Der Vorstand. Drama von Scribc. Oer kleine Weichensteller ergreifendes Drama. 476; 1. irtage, u Zimmer, Dade- zimmer, Mansarden, zum 1. April 1911 zu vermieten. M. Michel, Bleichftr. 24 v. 5 Zimmer 88WVD -E R aufs Junger Mann, Rads., m. gut. Zeugn. sucht Beschäst., gleich welch. Art. Näh. 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