Zweiter Blatt 161. Jahrgang Nr. 294 Erlitzetnl tS-Nch mtt AuSnahm« bei Bemttagi. nährten * ‘in । 'h.Steinwtfah I rbsster Auswahl I Jffik 'L legen Köpfet “PP° ■3 I legen Haarn^k [F-volisieredeinBu' ,kvoldasB«if der für der — Die Zuerkennung des Nobel-Preises Literatur an den belgischen Tick, ter Maeterlinck hat in ’ch, fliess I haus am Plalst Uenf. Küche u Hix Donnerstag, 14. Dezember (9U JUtencwiibted un» Fevtafl bei Brüdl'lche» Untnetfbdtl • V.»ch- and L'embruckertt. leistung tvcrden in erster Instanz vom Rentenausschuß, >n zweiter und fester Instanz vom Schiedsgericht entschieden. Von Wichtigkeit sind noch die Bestimmungen über Anlegung des Vermögen), da auch die ReichSvcrfichcrungS- crticblidi:» Vermögen ansammeln wird den, das; da- vermögen der ReichSversi lelegeDhefc !■ Kaote, sranzösischen Akademie lebhaite Verstimmung hervorgerusen, da p.n hi V err: Loti für den P.eiS vorg^schlagen wo.den war. heißt, die Akademiker hätten deshalb beschlossen, in Zukunft keine Vorschläge mehr zu erstatten. ki. Niesenbüche r. viblicthekarischc W tlc, deren Gesamt- grroia;: sich über 100 Milcgramn. . .^auf:, und feilte Sel:enh: .t. C» gibt sranzöslsche und cn^ . che Onzyllopädien ron etwa 30 tid 40 Bünden, bei denen jeder 43anb ein Gcwichr von elioa 4 Üg. ausweist, so daß da- ganze L.-rk aui 120 bi» 160 ug. se-ützrn wäre. In Amerika iit eacn-ali- em Werk von au. j-wohnlicher V/tötc und Schwere vorhanden: es ist der Bericht i :r Stadt tilbanq an den Seiiat von -..ngten, der in einem Lande von 1,20 Meter Höhe geburwen tu, Letten -ählt und 490 xg. wiegt khn wahrt- Rresemoerk i't die uaa:r.a? tz/?ichiä,:e anierikaiuschen Sezessionskriege-, bic in Wa.hrngton h.rausg> temmen ist. Xie Aufgabe s^.t 128 . nüe ron je lüOO Si’un uno hat als Ergänzung nn.it Al.as in 2-5 Tellen, £>:r 3L) jtg. ni. üui anderer Ricenal.25 befindet sich rm Brunchen ..'luicum -,u London, der 2,15 Meter hoch >st und 362 Üg. w.egl. Tie Lau - treuen, die mit (Liier ihre Xag.'-.^nunZ:.i sammeln, um sie zeittn r- iicnc zu verkaufen, n-ccden .cd eine Vorstellung davon mac^ii tonnen, was die Lan^e der Lmg.iu^n LiOtwihek, ci. ui- ci.i,.....1 Zeirur.gr n icchrwcije gcoundcn enthalten, für an riesiges ' v^ciä# Dar »eilen mögen. Teuerung und deren fortdauernden Steiaernng in b - größten Notlage befinden, bedarf wohl mit Rücksicht an Den gesamten Inhalt der Eingabe der a k a d i- n. i f ch e 1; Beamten mit einem jLhrlichen Turchsckmi.! gednu von 210 Ml nebst WoKnungsgeld, (einer weiteren Begründung Di? iveucrcn Vergünstigungen der akademischen Beamten bezüglich Arbeitszeit, wNitige Tienüverbnitiiiffr, '.»leben- bczüge und Urlaub will man noch voNnandig hierbei 011: r. Betracht lassen. legnng von Mündelgeldern zugelassen find, sowie in solchen aus den Inhaber lautenden Pfandbriefen deutscher Hüpo- theken-Aktienbanken angelegt werden, welche die Reichsbank in Klasse I belegt. Mindestens ein Viertel des Vermögens ist in Anleihen deS Reichs oder der Bundesstaaten anzulegen. Tie Beleihung von Bauplätzen und solchen Reubauten, die noch nicht vollendet und ertragsfähig sind, sowie von Grundstücken, die einen dauernden Ertrag nicht ne- währen, insbesondere von Gruben, Brüchen und Bergwerken sind unzuläisig. Mit Zustimmung des Reichskanzlers kann das Vermögen für gemeinnützige Zwecke auch in anderer Weise anaelegt werden. Ter Lag deS Inkrafttretens bet Gesetzes wird durch Kaiserliche Verordnung bestimmt. lahmten aber gut er den Platz seiner üuchlin an eine Tome Gesellschaft ab". £ie „Oletzener ZawillendlSNee- werden dem .Anzeiaer' viermal wöwentlich beiqdeat, bat „Krtlsblan fir bti Krrii Kirben" zweimal wöchentlich Die „lanbwuNchasillihe, Mtt» flogen“ erscheinen monatlich zweimal. Was bringt die Angeftclllcnverstchcrung? Bon LandeSversick>crung--a ic'i'or L c e! rn a n n , Oldenburg i. Gr 8. Tie Organisation. ^"a'henbS *äs£ NedakNon. E,oeditton and T ruderet: 6Au<* (traut 7 ErvebiNon and Verlag: e** 6L Retef itotc^w UL Tet.-2U>r-Anzeigerch'rz?w Crew arlieMtt1 Schönen m: Fn terzeoge Fase/ient ächt ;it unter Prej lenden Rechts ober auf einen Ber stoß wider den klaren In- hall der Allen beruhe ober bas; das Verfahren an loefeni- heben Mängeln leide Tie Revision ist ausgeschlossen, wenn eS sich handelt um fcöhc, Sdegiim und Ende von Ruhegehalt oder Leibrente, um Hinterbliebenenrente, Abfindung ober Erstattung, ober um nie Kosten des Verfahrens Strcitigfeiicn über DerficherungSpfttcht und Beitrags« -M Es wäre daher Pflicht der Abgeordneten und der R. gierung, bei Beratung dieser Angelegenheit vor allen Dingen Tanz. Am Abend warb dann bei Fackelschein die Rückfahrt burü) die Stille der Winlernachr an getreten, .-lad) 1800 wer auch Goethe, der sich in den neunziger Jahren von ovr Qtej eilig Leit* mehr und mehr zurückgezogen halte, bei solchen Festen wieder habet. „Niemand fuhrt mit einer iriurnohicrend.n Miene unb mit mehr Passion, faxünl es," schreibt der boshafte Marl von Stein im Januar 1802 an seinen Bruder, „als uet oiäc c ^auplluitbarFcit des RvUlo, i.mckcn io auf das Gis verpflanzt uno erh'.e.tcn einen roma:i.iim-r«>cn- raftildjen Schimmer, der der jungen Generation die 0erciis ettvas vcraltcte Mastcnmobe in einem neuen, uitere'.anten \ia\e er- scheinen liefe. Beim Mondichein dehnte Goethe das Gis laus en rcru bis in den späten Avend aus, um so rech! die erpaoene .»arur- inmmung der feicrlichcn Winternacht au 'Iten zu können, ^x- londcrs wenn die schone Corona Schrot, eine „0 r.vj.ure al» lrLflige" Mitläuferin war, bat er das W^cr dieies mi. her ganzen Seele ausgcrostei, und die Erinnerung an bi-e auoe- rischen Wintermondnachte in inner herr.uoen atizt.b«.u..n, der it'ionb weislich verschwieg: sie süh.tcn sich beide ui einem festlich behaglichen Zuiüandc. ulle hLchit^mmrgen Wcwen u.. erteil an d.n Gräben, (Uid meorigi O.vüiu aui L)vh.n mu Vügdn wer bau.iw geworden: bic Sterne flammten, D:e Staue war gen'aebien, sie HU, ,ien nichts davon unb fuhren dem lang dahergiitz-mdeu Liberiwxin des Moudes, uumilklbat dem himm- tUchen Gestirn selbst entgegen." ■jüttb in frätcren Jahren waren EiSsestr in der Weimarer Gesell- schäft sehr beliebt. Sv gao Karl August z. B. tm Winter 1796 u;icrÄ am L'lorgen em Frühstück, zu dem sich auch eme^große G> leUschast von Franzosen unb (higianbern emfanb. Tie „Fvle" mürbe immer mit einem dtuigclücchen beiCWoiicn; bie Tarne, bie ben Ring b.lam, hatte bann das Recht, ooranzufahrcn Eine andere Lustbarkeit, in Der sich die Freuden des Winters^ io rech: wie in einem vrennrunti sammelten, wartn^bic großen Schlttren- laürten, d:c man gemeiniam unternahm. Tama Gatt Ztmot ale Sucher 0 ux oen juic.. jur Genot m erhicue, iüuedoi bte Tarnen oeiloü, so daß vcCf. -erbäte Maare zusammen kamen, was den ;li(L .en Urdu allnngsftoft bot. An schönen frostigen - tncibc lustig dahin: »uiaren ritten Vortritt voran, und tuoinlliciie id>uicücrien ihre hell.n Fanfaren in bie Lust. %atp ben LnstfÄlos'ern gingS, nach Zicrur;, euersburg und yedrebere; ba gabt* Tee und Gon . nn, uno vold drehten sich bie Paare un anstatt, ebenso wie bie Lanbesvcriicherungsanftattcn. rin Dingen hier helfend einzugreifen und eine .lcnd.ruug, 0. ... Es i: vorgeschric-, wo sie am nötigsten und beg rundet neu erscheint, riiitie.i- vt„, _______u... ReichSverjicherungSanstali, wie! zu lassen; denn folLe nur eine Aufbesserung ber Beamtem Mündelgelder, verzinslich angelegt werden muß. Auster- erfolgen, fo würde die E ri st enz fähig leit der Staat. Dir : dem darf cd m Wertpapieren, die landesgefetzlich zur An- anwarter vollends vernichtet. 2Iu$ der Doltsjählung 1910. Die amtlid)e Berliner Korrespondenz schreibt: - Nach dem endgültigen Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 betrug die ortsanwesende Bc völkerungimDeutschen Reiche 61 925 993 Personen (32(MO 166 männliche und 32683 827 weibliche). Die Vo'l. zahlung vom 1. Dezember 1905 hatte 29884851 mannlu und 30 756 638 weibliche, zusaminen 60811 489 Personen ergeben; bic Bevölkerung Ist mithin im letzten Jahrfünft um 4284501 ober um 7,07 v. H. gewachsen. Im Jahr fünft 1900 d i S 1903 betrug bic Bevölkerungszunahme 1274 311 ober 7,58 v. H Auf je 100 männliche Personen kamen im Jahre 1910 102,6 weibliche. Im Berl)ältnis zur mittleren Einwohnerzahl war b‘.c durchschnittliche jährliche Zunahme von l'.'i bis 1910: 13,6 ü. X. ber Bevölkerung, banegen im Jahr fünft 1900 bis 1905: 14,6 v. I. unb im Ialrrsunft 18:v. > 1900: 15,1 o. X. An ber Zunahme im Zeitraum r bi 1910 waren alle Gebietsteile des Reichs beteiligt. Am stärksten war bie burchschnittliche jährliche Zu,,ahme int Regierungsbezirke Potsdam (40,82 v. X. ber mit:lernt 55r vötterung), im Staate Hamburg (29,53), int Regierung, bezirke Tüffelborf (26,<9), im Staate Bremen (23,611 uno im Regierungsbezirke ArnSberg (25,43). Sehr gering war bas Wachsmm im Regierungsbezirke Gumbinnen < v. ber mittleren Bevölkerung , m Anhalt (1,88’, in Obe reif an (2,25), in ber Stabt Berlin (3,03), im Regierungsbezirke Stettin (3,28), in Braunschweig (3,42>, im Negierung-: bezirke Magbeburg (3,74) und im Jagstlreise in iBürttcm- berg (3,85). Ter Flächeninhalt des Deutschen Reichs beträgt nach ben neuesten Feststellungen >40 857,62 C u a - bratkilo meter. Ta 64 925993 Einwohner gez .!)lt wurden, so tarnen auf 1 Quadratkilometer durchschuin'.ub 120,04 Einwohner: am 1. Dezember 19<35 famen aus cm Quabrattilometer 112,14 Einwohner. Abgesehen von eer Stadt Berlin,in welcher auf 1 Quadratkilometer ;<2 66 » Lin mobiler kommen, weifen die größte Dichte auf bie Hanfe floaten Hamburg, Bremen unb Lübeck, in benen ber Reihe nach 2447,63, 1168,24 und 391,65 Personen auf 1 Quadratkilometer wohnen; hierauf folgen: rtonigreich Sachsen (330,59), Provinz Rheinlanb (263,74), Neuß u. L. (230,07 , Westfalen (204,01), Reuß j. L. (184,77-, Hessen 166,75 , Sachsen-AUenburg (163^0), Anhalt (114,01), Baden (112,19,, Hessen-Nassau (141,45), Sck)aumburg-Lippc (137,09 , SchtC- sien (129^6), Elsaß-Loth ringen (129,05), Württemberg (124,96), und Provinz Sachsen (122,26). Am dünnsten fmb bevölkert Mecklenburg-Strelttz, Mecklenburg-Schwctin, :.al deck, Lstpreußen und Pommern. Tie Zählung der zur Wohnung dienenden ober bestimmten Baulichkeiten ergab insgesamt 7 136 023 Gebäube unb sonstige Baulichkeiten, unb ,war 6 864 501 bewohnte Wohnhäuser, 157 694 unbewohnte Wohnhäuser unb 113 828 andere bewohnte Baulichkeiten, wie Schulen, Ställe, Hütten, Bretterbuden, Zette, Wagen, Schiffe usw. üehen-^ihA' 9« , , ’Wrichtun ry Mett aus t- | ' Unseren Anzeigenkun-en zur gefälligen Beachtung Um den größeren Anzeigen für die SanrstagSnummvr eine sorgfältige Satzausstattung zu sichern, empfiehlt es sich dringend, die Aufgabe ein bis zwei Tage vorher z?'. bewirken. Bei der großen Menge der Anzeigen kann nur bei rechtzeitiger Bestellung eine wirkungsvolle Anordnung ge* wührleistet werden. Verlag der Siebener Anzeigers. vom Zungdeutschlandbund. In Berlin hat eine Vertvauensmännerversammlung des Keu gegründeten Iungdeutschlandb undes getaut Die zweitägige Versammlung wurde vom Bundesvorsitzenden Frhrn. v. d. Goltz geleitet. Wie wir dem „Tag" entnehmen, faßte Oberbürgermeister Dominicus das Ergebnis der Tagung in seinem Schlußvortrag in klarer Werse zusammen. Tie Wege sind, so führte er Lus, gezeigt, auf denen alle Stande zur freiwilligen, begeisterten Mrtarbett herangezogen werden können an dem Werke, eine gesunde, kraftrae, frohlm)e, vaterländische Jugend zu erziehen. 'Der Jungdeutschlandbund wird als seine elfte Tat es zuwege bringen, daß das O f f l z r e r k o r P s von seiner bisherigen Zurückhaltung ab kommt und als tätiges Migtlied, gleichfalls nur auf freiwilliger Grundlage, in die Bewegung eintritt. 'Damit sind der Jugendbewegung neue Führerkräfte gewonnen, die mit der Jugend umzugehen versteyen, lund an die sich die Jugend gern anschiießm wird Aber damit soll die Mitwirkung aller anderen Stände, der Lehrer, chast, der akademischen Berufe, der Geistlichkeit, der Kaufmann,chast, der Handwerkerschaft ujro. nicht weniger mit allen Mitteln erstrebt werden. Man hofft einmal, daß die bestehenden Vereine, die Turnvereine, die Sportvereine, die Wehrkraft- und Psadfiudervereine und wie sie alle heißen, die heute schon JUcit» glichet des Jungdeutschlaiidbundes sind, durch Tragen dieses Namens und Verbinden der Ziele werbend für die Sache eintreten und immer neue Scharen zu ihren eigenen Fahnen veriammeln; man hofft aber auch, daß durch Neugründungen überall da, wo ,lch Neuland zu erschließen scheint, abieits stehende Volkskreiie gewonnen werden. Denn welchem Vater und welcher Mutter konnte es nicht recht sein, wenn sie weiß, daß ihr Kind in guter Aufucht, die ihm alle Freiheit, alle Fröhlichkeit läßt, hinausgesührt wird ms Freie und gekräftigt wird in Sport und Spiel, erzogen wird zum ,Denken und Sehen und geübt wird in allen praktischen Anforderungen des Lebens! Gerade daß von nun an in der Führerschaft der Jugend der Offizier stark vertreten sein wird, das bürgt, dafür, daß in die Jugendbewegung hinein nicht die gefchmacklo,e und verwirrende Soldatenspielerei tömmt. Der Jungdeutschlandbund will die Sammelstelle für die gesamte Körpererziehung unserer Jugend werden. Die Mitgliedschaft beim Bunde ist durch nichts beschränkt. Ihm können angehören der einzelne junge Bursche ebenso wie die Eltern selbst, der Jünglingsverein eben,o toie der Lehrerverein oder der Verein und Verband, der alles umschließt. Auch die Beiträge, die an den Bund gezahlt werden, sind beliebig, weder nach oben noch nach unten begrenzt. Diese können ebenso an die Geschäftsstelle des Bundes m Charlottenburg, Wielandstraße 6, wie an die Vertrauensmänner in den Bezirken gerichtet werden. Die ersten Verwaltungsschritte des Bundes werden zur Schaffung einer Haft- und Unfalwersicherung fuhren, die Führer und Jugendmitglieder ohne weiteres umfassen soll. Heer unb Flotte. Einstellung von Dreijährig-Freiwilligen bei der Kaiserlichen Marine. Die 1. Abteilung II. Werftdivision zu Wilhelmshaven stellt am 3. Januar 1912 Dreijährig-Freiwillige für den Dienst in der Funkentelegraphie ein, und zwar: Fnnken- telegraphie - Anwärter (Kapitulanten) und Funkentele- grapbie-Gasten (Mchtkapitulanten). Gesuche sind umgebend an die Abteilung zu richten. Diese müssen enthalten: 1. Nachweis über dreijährige Lehr- oder Arbeitszeit als Elektrotechniker, Feinmechaniker, Mechaniker oder ähnliche Berufszweige. 2. Lebenslauf. 3. Meldeschein zum drei- .jährig-freiwilligen Eintritt, welcher vom Zivilvorsitzenden >der Ersatzkommission zu beschaffen ist. Für die Einstellung als Funlentelegraphie-Anwärter (Kapitulant) wird verlangt: Genügende Fertigkeit im Deutschen, Rechnen und Zeichnen, ©ine ärztliche Untersuchung wird auf dem zuständigen Bezirks-Kommando veranlaßt. Mrndestalter 18 Jahre. In dem Gesuche muß besonders ausgedrückt sein, ob der Gesuchstester als Funkentelegraphie-Ailwärter (Kapitulant) oder Funkentelegraphie-Gast (Nichtkapitulant) ein- zutreten gewillt ist. Tas neue russische Wehrpflichtgesetz. Die russische Reichsduma begann am Mittwoch die Beratung des neuen Wehrpflichtgesetzes. Der Berichterstatter wies darauf hin, daß die Wehrpflicht in Rußland bedeutend leichter sei als in den Nachbarländern. Das Wehrpflichtgesetz von 1874 sei veraltet. Das neue Gesetz fordere nicht viele Opfer und diese träfen hauptsächlich die wohlhabenden Bevölkerunasklaften. Die Bauernbevölkerung erhalte dank der Herabsetzung der absoluten Zahl des Rekrutenkontingents einige Erleichterungen. Die Befreiung der Ernährer ihrer Familien von der Wehrpflicht bleibe bestehen Die Beendigung des Kurses der Volksschule verkäme die Dauer des Dienstes auf 3, das Bestehen der Offlziersprüsung auf 2 Jahre. Die.G e i ft* lichen, sowohl der orthodoxen als auch der anderen Konfessionen, bleiben von der Wehrpflicht befreit. Die A e r z t e ulid Lehrer, die bisher militärfrei gewesen sind, werden die gekürzte Frist von zwei Jahren Dienen. Zur Offiziersprüfung werden nicht nur Freiwillige, sondern alle Wehrpflichtigen, welche die sechs Klassen einer Mittelschule besucht haben, zugelassen Die Freiwilligen werden 20 Monate dienen. Der Reservedienst der Offiziere wird um fünf Jahre verlängert. Die Strafe für die Umgehung der Wehrpflicht werde erhöht. Die Kommission schlägt nur zwei Abänderungsanträge vor, nämlich die Rekruten nur vom Tage ihres Erscheinens auf dem Sammelplatz an der ^Militärgerichtsbarkeit zu unterstellen und die im Gesetz vorgesehene Geldstrafe für Familien von Juden, die die Militärpflicht umgehen, abzuschafsen Der Chef des General stabes wies auf die Unmasse der Wehrpflichtprivilegien hin, die zur Folge hatte, daß nur 50 Proz. der Bevölkerung der Wehrpflicht genügten Der Redner erläuterte die Maßnahmen zur Ausfüllung der Lücken des Offizierkorps und zur Sicherung einer bei der Mobilisierung genügenden Ofsizierzahl. Die Weiterberatung fand in geschloßener Sitzung statt. Aus Sludt und Lund. G test en, 14. Dezember 1911. ** Neuer Konsul. Der zum französischen Generalkonsul in Frankfurt a. M. ernannte Paul Louis Charles Claudel, dem bas Reichsexequatur erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen im Großherzogtum Hessen zugelassen worden. ** Das Kuratorium des Hilfsvereins für die Geisteskranken hielt am vergangenen Montag seine diesjährige Versammlung im Philippshospital zu Goddelau ab. Der Verein ist trotz seines nunmehr vierzigjährigen Bestehens immer noch nicht zur Genüge im Lande bekannt. Einige Hinweise auf seine Leistungen im letzten Rechnungsjahre sind darum wohl am Platze. Er vereinnahmte in 1910,11 insgesamt 47 645,38 Mk. und verwandte davon zur Unterstützung entlassener Patienten der Larwes- anstalten bezm. bedürftiger Familien die Summe von über 45 000 Mk. Das vorhandene Vereinsvermögen beträgt zurzeit rund 75 000 Mk. Da die Gesuche um Unier)tüyung beständig sich mehren, entsprechend der Zunahme der Zahl m i es Auf in die Tasche zu greifen, an sie ergeht. **Das 25jährige Stiftungsfest des Werkmeister-Bezirksvereins. Am vergangenen Samstag vereinigten sich im Steins Saalbau die Werkmeister des hiesigen Vereins mit ihren Berufsgenossen der benachbarten Werkmeistervereine bis Frankfurt und Offenbach. Auch die Prinzipalität, wovon niedrere Herren dem Verein als Ehrenmitglieder angehören und viele Ehrengäste hatten sich eingefunden. Der erste Vorsitzende, Herr Lange, gab in kurzen Umrissen die Statistik und Ziele des Vereins bekannt, worauf Fräulein Berber einen auf die Ausgaben und den Zweck des Werkmeister-Berbandes und des Bezirks- Vereins sich beziehetiden Festprolog in schöner, ausdrucksvoller Weise zum Vortrag brachte. Die Festrede wurde won dem Gruppendelegierten Herrn John aus Offenbach gehalten. Er hob besonders hervor, daß der Deutsche Werkmeister-Verband heute 53 000 Mitglieder zählt und innerhalb seines 27jährigen Bestehens weit über 20 Millionen Mark an Sterbegeld, Invaliden-, Witwen- und Waisen- unterstützung an seine Mitglieder ausgezahlt hat. Der Verband hat auch an dem Zustandekommen der heute in unserem Vaterlande existierenden sozialen Gesetzgebung seinen nicht unbedeutenden Anteil. Außer den Abgeordneten der erschienenen Bezirksvereine sprachen von den Ehrengästen, als Vertreter der Handelskammer Kommerzienrat Schirmer, von der Stadtverwaltung Beigeordneter Keller und Stadtrat Petri, vom Ortsgewerbeverein Professor Dr. Krausmüller, unter Anerlennungsworten, der edlen Ziele, die sich die Vereinigung der deutschen Werkmeister gesteckt und schon erreicht hat, oie Glückwünsche dem Verein aus. Ein äußerst gut gewähltes Programm, das von der hiesigen Regimentsmusik und dem Gesangverein ,Heiterkeit" unter Leitung seines Dirigenten Lehrer Becker zur tadellosen Ausführung gebracht wurde, befriedigte alle Festteilnehmer aufs beste. Auch einige Borträge von dem Mitglied des hiesigen Stadttheaters Große fanden vollen Beifall. Die Gründer des Vereins, deren noch fünf vorhanden sind, wurden durch Ueberreichung von Diplomen geehrt. Mit einem schönen Balle, der sich bis zur Morgenstunde ausdehnte, schloß die Feier in würdiger Weise. * Vom Orchesterverein wird uns geschrieben: Bei dem am Sonntag ausgefallenen Wohltätigkeits-Konzert zum Besten der Klemkinder-Beivahranstalt in Steins Garten ist ats Veranstalter irrtümlicherweise der Gießener Orche st erverein angegeben. Es handelt sich aber nicht um diesen, sondern die Zivilkapelle Weller, die sich seit einiger Zeit Gießener Orchester neniit, was schon öfters zu Verwechselungen mit dem Orchesterverein Veranlassung gab. Hessen-Nassau. ^Marburg, 13. Dez. Der Gärtner Schmidt stieß in seinem m der Ockershäuser Allee gelegenen Grundstück beim Ausschachten auf eine seltsam geformte große Urne. Jedenfalls handelt es sich um ein Hünengrab. der Pfleglinge in den Landesanstalten, so hat der Verein in den letzten Jahren nur mit Mühe den an ihn heran- tretenben Aufgaben noch genügen können, ohne den Vermögensfonds anzugreifen. Mehrfach wurde darum bereits erwogen, in welcher Weise eine Hebung der Einnahmen bewirkt werden könne, so auch wieder bei der diesjährigen Hauptversammlung. Auf Antrag von Professor Danne- mann wurde die Einsetzung einer Propagandakom- m i sion, bestehend aus je einem Arzte der psychiatrischen Ans alten des Großherzogtums beschlossen, deren Aufgabe ein soll, die Kenntnis von dem Wirken und den Bestrebungen des Vereins auszubreiten durch entsprechende Auf ätze in den Tagesblättern und durch Vorträge an allen größeren Orten Hessens. In diesen Vorträgen sollen unter Verwendung von Lichtbildern die Landesheil- und Pflegeanstalten geschildert und die Prinzipien und Aufgaben der modernen Frrenpflege erläutert werden. — Auch soll Gelegenheit genommen werden, die sozialhygienischen Aufgaben der Psychiatrie darzustellen. Das Streben der Jrren- hilfsvereine zielt nicht allein darauf hinaus, den Rekonvaleszenten, soweit sie unbemittelt sind, zu helfen oder notleidenden Angehörigen beizuspringen, sondern sie haben auch dahin zu wirken, daß die Kenntnis von den Ursachen des Irreseins ausgebreitet und Vorbeuge getroffen wird durch sorgsame Gattenwahl und Vermeidung so vieler Schädlichknten, die geeignet sind, Geistesstörungen heraufzuführen. Man hofft, durch diese Propaganda den Hilfsverein bekannter zu machen und zu erreichen, daß die Jahreskollekte ein reichlicheres Ergebnis zeitigt. Auch ist zu wünschen, daß in größerem Umfanae Schenkungen und Vermächtnisse dem Hilfsverein zugewanot werden möchtben. Erinnert man sich des Umstandes, daß durch die Margeriten- und Kornblumentage des Vorjahres auch in Städten von der Größe Gießens ungezählte Tausende für wohltätige Zwecke flüssig gemacht werden konnten, so darf man auch wohl hoffen, daß das Publikum auch für Den Hilfsoerein etwas übrig haben wird, wenn es nur darüber aufgeffärt wird, um was es sich hier handelt. Nachdem nun eine der Anstalten unmittelbar vor Gießens Toren ihren Betrieb aufgenommen hat, und Gewerbtreiben- den und Händlern Gießens Gelegenheit gibt, alljährlich Tausende zu verdienen, besteht insbesondere auch für diese eine Gegenverpflichtung, deren sie hoffentlich sich erinnern werden, wenn das nächste Mal die Bitte, für diesen Zweck Gictzenpr Strafkammer. Gießen, den 12. Dez. Eine betätigte Freisprechung. Ter Landwirt G. P. K. von Ober-Rosbach war von seinem Schwager wegen Feldfrevels angezeigt, vom Feldgericht in Friedberg aber freigesprochen worden. Er sollte zur Zeit der Ernte mit seinem Wagen über ein abgeerntetes Grundstück seines Schwagers gefahren sein, was er bestritt. In der heutigen Berufungsverhandlung machte der Anzeiger und einzige Zeuge als Schwager, von dem Rechte der Zeugnisverweigerung Gebrauch, so daß mangels tedcc tatsächlichen Feststellung, das freisprechende Urteil bestätigt wurde. Ein politischer Prozeß. Der Reichstagsabgeordnete Tr. Ferd. Werner von Butzbach hatte gegen den verantwortlichen Redakteur des Berliner Tageblatts Max Schroder in Berlin Privatklage erhoben. Er fühlte sich durch einen Artikel des Berliner Tageblatts beleidigt, der während der letzten Reichstagswahl erschien. In dem Artikel wurde er als MldauaiUiiemit bezeichnet, mit Schack und Bruhn Mts eine Stufe gestellt; auch wurde darin von anrisemitischer Spekulantenpolitik und ähnlichen Dingen geredet. Der Ange- tlagte wurde deswegen vom Schöffengericht in Butzbach am 6. Juli L I. zu 200 Mark Geldstrafe verurteilt. Außerdem wurde dem Beleidigten die Publikationsoefugnis zuerkannt, der Angeklagte legte Berufung ein unö Die Sacye wurde am 10. Oktober l. I. Ichon einmal vor der Strafkammer verhandelt. Die Streitteile ia-lossen damals einen Vergleich, inhaltlich dessen der Angeklagte eme Ehrcnerkülrung abgau und sich verpachtete, diese Erklärung im Derlincr Tageblatts ohne Kommentar zu veröffentlichen. Dies gesämh auch, aber in Form einer Zuschrift; auch waren einzelne Worte ge.perrt gedructt, ,o bau naa> Ansicht des Prtvatklugers der etnn der Erklärung ein anderer wurde. Er sah in dieser Veröffentlichung keine Erfüllung des Vergleichs und 'verlangte erneut Bestrafung. 'Der Verteidiger des Angeklagten führte auS, es banble sich um einen politischen Kampfartikel zur Zeit der Wahl- man müsse dem Angeklagten das Recht zugestehen, einen politischen Geyner auch einmal scharf anzugreifen, er vertrete hierbei nur fernen politischen Standpunkt und wahre berechtigte Interessen; deshalb bitte er um Freisprechung. Der Vertreter des Prrvatklägers wies darauf hin, daß der Artikel eine Anzahl formeller Beleidigungen enthalte, auf die der § 193 St.G.B. (Wahrung berechtigter Interessen) keine Anwendung finden könne. Das Urteil des Gerichts ging dahin, daß die Berufung des Angeklagten als unbegründet kostenfällig zurückgewiesen wurde. Aus Form und Inhalt des Artikels ergebe sich zweifellos die Absicht der Beleidigung. Auch sei die erkannte Geldstrafe von 200 Mk. keineswegs zu hoch gegriffen, sondern angemessen. Verletzung seuchenpolizeilicher Vorschriften. Der Landwirt H. M. von Mittelgründau hatte eine Kuh von Gelnhausen nach Mittelgründau verbracht, ohne sie den zurzeit angeordneten seuchenpolizeilichen Vorschriften entsprechend zur Quarantäne anzumelden. Cr wurde deshalb vom Schöffengericht zu 6 Mk. Geldstrafe verurteilt. Er ließ aber durch seinen Verteidiger das Urteil anfechten und ausführen, daß die betreffende kreisamtliche Verordnung ungültig sei. Dies ist aber nicht der Fall, und so wurde die Berufung kostenfüllig verworfen. Ein Vergleich. Der Landwirt H. E. von Steimenrod war mit seinem Nachbar, dem Landwirt G. A. von da, in Differenzen wegen der Grenze ihrer Grundstücke geraten. A. soll hierbei gesagt haben, der andere mache die Grenzsteine weg und sei ein Kleinigkeitskrämer. Dar"b Strafantrag und schöffengcrichtliche Verhandlung, die aber mangels Beweises mit Freisprechung endigte. Infolgedessen beschäftigte die Sacke heute die Strafkammer. Eine Anzahl Zeugen mar aufgeboten, die Beleidigung zu erweisen, vom Gegner ebenfalls eine Anzahl Zeugen für das Gegenteil. Als jedoch der Vorsitzende auf die Geringfügigkeit der Sache binwies, erflärte der Angeklagte, er habe nie die Absicht gehabt, Den andern zu beleidigen, er wolle vielmehr mit ihm als Nachbar in Frieden leben. Da siegte auch bei dem andern die bessere Einsicht und er zog seinen Strafantrag zurück. Die Kosten werden geteilt. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) ** Schundliteratur. 'Den Vortrag des Pfarrers Schlosser konnte ich leider nicht besuchen. Die Ausstellung gibt mir aber willkommenen Anlaß, die Eltern und Freunde unserer Heranwachsenden Jugend aufzufordern, einen Bund zu errichten — ohne Satzungen, ohne Vorstand und ohne Ver- sammlllngen —, der es sich zur Aufgabe macht, alle Geschäfte, die diese berüchttgten Bücher ausstellen, anpreisen und verkaufen, einfach zu boykottieren. Rian kann das, gerade den Kindern gegenüber, ohne jedes Aufsehen berbcifübren, indem man, wie ich eS schon seit Jahren tue, einfach bestimme: „Unsere Bücher und Schreibmaterialien werden nur in den und den Geschäften gekauft." Ich kaufe seit langer Zeit keinen Federhalter, kein Stück Papier, fein Buch bei Geschäftsleuten, bei denen ich diese verderbliche Lektüre ausgestellt sehe. Man muß es diese Geschäftsleute an- merken lassen, dann werden sie schon Einkehr zur Besserung halten. Eltern und Freunde, gehet mit offenen Augen durch die Straßen und sehet, wie die Auslagen von solchen Geschäften durch große und Heine Kinder gern dazu verschlungen werden, wie einer den anderen auf Einzelheiten und besonders anziehende Bilder und Text aufmerksam macht! Darum Boykott allen Geschäften, die durch ihre Anpreisungen dMu beitragen, unsere Jugend und unter. Volk zu vergiften. Ein Vater. Airchliche Nachrichten. Eva.igeiifche Gemeinde. Donnerstag, den 14. Dezember, abends 8 Uhr, im Matthäus- saale: Bibel stunde. (Büder aus der Apostelgeschichte.) Pfarrer D. Schlosser. j Israelitische tteligionrgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, den 16. Dezember 1811: Vorabend: 4.30 Uyr. Morgens: 9.00 Uhr. Predigt. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 5.15 Uhr. Israelitische Keligionsgefellschäft. Gottesdienst. ©abbat’eier am 16. Dezember 1911: Freitag abend 4.00 Uhr. Samstag vormittag 8.80 Uhr. Predigt. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.15 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 7.10 Uhr, abends 7.00 Uhr. Nur echt mtt tiefer Mark—demFischer — dem Garanlie» jetdjen bei Scott» lcheu Verjährens on ist die erste seit Jahrzehnten bekannte und beliebte Lebertran- Scotts Emulsion wurde im Jahre 1876 eingeführt und ist seither in Tausenden von Familien ein Hausmittel geworden. Keine andere Lebertran- Einulsion blickt auf solche Erfolge verlange und kaufe man in der ganzen Tee 7473J Neustadt 14. B- " K- «1t mer Dsnorrstaß. »8. Tr*. 1911, achmittags 3 Uhr. mevben in Gniie Eier Tafelbutter Stepbnnstrnfie 3. 01U121I Sum 1 Januar K. 90'11. B“/u L. 98'11. wart cinnciroficn bei ‘ Telephon 462 »eseitM^d- bdie6te&bcrt* und Cabliau mb in lebenbfrtscher fst. Nordsee» Restbestände in Herren-, Knaben- und Kinder - Kleidern werben, um bannt au raumen, tu jeb. annehmbaren Preise abgegeb. Markus Bauer, Bahnhofstrasse 60 part. Ikern Laben« Eingang Gradenstr. Aernivrecher 269. i/d90 Oranxrn t»l tltea, Lindenblüten, Feldblüten. 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