161. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 251 Erschein! tägNch mit Ausnahme beS Sonntags. flott geipielrer Einakter Tcs Herrn Reftrendars Antrittsvisite" Beim Tanz hielten die f e st. Ter Verein, schen Sängern auf dort preisgekrönt wieder zeigen, wie teil aepflegt wird. der im verflossenen Sommer mit rheini- einem Wettstreit in Konkurrenz stand und heimkehrte, wird bei dieser Gelegenheit bei ihm die Sangeskunst und die Gesellig- Die „Elehener $amilienblärter* werden dem ,9lngeiflcte otcrmal wöchentlich beigelegt, da- „Krcisblati ffir öen Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „randwlrtschaflUchev Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. ** Stadt the ater. Ta die Ausführung von Nora von Publikum wie Bresse als hervorragend bezeichnet roor- beschloß das reichhaltige Programm, meisten bis zum frühen Morgen aus. Mittwoch, 25. Moder 19V Rotationsdruck und vertag der Vrühl'schm UnwersuätS - Buch- und 6tfinbrurferel R. Longe, Dießen. gicrungskommissar zu und auch vom Zenlru m wurde dem Antrag entgegcngelrctcn. Ein Mitglied des Aussichtsamts lür ^rrivatvcrsicherung stellt aus der bish-rigcn Praxis des Amtes fest, daß Gewerk-chaf en, die ih.cn Mitglie ern Unter mtzung ohne Rechtsanspruch gewahren, nicht als Lersicherung-vcr.i^e, sondern als Untcrslüvungsvcreine angesehen werden. Es müsse in den Statuten nur tlar ohne Täuschung der Mitglieder zum Ausdruck gebracht werden, daß ein Rechtsanspruch aus Unterstützung nicht bestehe. Schärfer als dieser Antrag, mit den n Tendenz man eigentlich in dec Hauptsache einverstanden war, bekämpste Mrui eri loirektor E a s p a r einen anderen Antrag der Abgg. B e h ren s und Becker, wonach bei Fusionierung von Kassen den Mitgliedern aus Antrag ihr Bcrmögensanteil nach der Höhe der insgesamt geleisteten Beiträge auszuzahtcn ist. Die Antragsteller betonen, daß sich ihr Antrag gegen die freien Gewerkschaften richte. Tie Regierung ist aber der Meinung, daß dadurch die oft wünschenswerte Fusionierung erschwert würde. Der Antrag wurde nut erheblicher Mehrh.it angenommen und die erste Lesung des Gesetzes beendet. nommen werden wird. Daß die Lords utd> die Unterhauskonservativen ihren Haß gegen das Kabinett Asquith und seine Anhänger wegen des Betogesctzes während der Sommerpause vergchen haben, läßt sich nicht annehmen. Aber sie haben für eine Agitation in diesem Sinne heute teilten guten Boden. Denn was hat nicht die schlaue englische Porttik in diesem Sommer geleistet! Sie hat es verstanden, die Franzosen mit dem englischen Interesse weiter so zu ucrEcticn, daß man sich bei den Marokloverhandlungeu alle Direktiven aus London holte und dadurch z. A. die Hoffnung Deutschlands auf das Suslaird zerstörte. Sie hat es verstanden, Italien gegen die Türkei aufzuhetzen, dadurch Deutfchland in eine schwierige Lage zu bringen und es letzten Endes — das wird die Zu> fuiift zeigen — zwischen einem Buitdesgenossen und einem Freunde wählen zu lassen. Ob aber Jicuien siegt, oder die Türkei — in keinem Falle wird England ohne weiteren politischen oder wirtscha,llichen Gewinn aus der Affäre scheiden, mag es sich nun um die Angliederung Aegyptens, die Besetzung eines tripolitanisa-en Hafens oder um Koweit handeln. Nimmt man noch hinzu, daß auch bei der Revolution in China englisches Geld beteiligt zu sein scheint, weil man die deutsche und die nordameritanische Konkurrenz dort zu schmälern trachtet und eine Erweiterung des Bezirks von Schanghai für dringend geboten hält, ja, berücksichtigt man schließlich noch, daß der Ausfall der kanadischen Wahlen das Zollabkommen Kanadas mit der Union zum Scheitern brachte, so ergibt sich daraus, daß das Kabinett .Asquith auf dem Gebiete der auswärtigen Politik für die Konservativen unangreifbar dasteht. In der inneren Politik wird nur die Arbeiterpartei wegen des bekannten Eiscnbahnausstandes der Regierung vielleicht zu schaffen machen. London, 24. Oft. Tas Unterhaus trat zu seiner H er b st! i tz u n g zusammen. Der Liberale Mason fragte den Premierminister, warum die britische Regierung Italien und der Türkei nicht ihre guten Dienste zwecks Beendigung der Feindselig leiten Angeboten habe. Asquith erwiderte, die Regierung sei nicht der Ansicht, daß irgend eine öffentliche Mitteilung über diesen Gegenstand in diesem Augenblick das durch Blasons Frage angedeutete Ziel fördern würde. (Allgemeiner Beifall.) Mason fragt ferner, ob der Premierminister wisse, daß die Regierung gemäß der Haager Koiwcntion, an der sic tcilgenommcn, verpflichtet sei, ihre guten Dienue anzubieten und ob nicht Italien auf jener üvnfcrenz anregte, daß ein solck>es Anerbieten nicht als unfreundlicher Akt angesehen werden sollte. Ter P r e m i e r m i n i st e r erwiderte, die Regierung sei mit diesen Tatsachen wohl vertraut. Asquith setzte auseinander, daß der Rest der' ©eiiion den Regierungsvorlagen Vorbehalten sein solle. Tie Regierung schlage vor, vor Sessionsschluß unter anderem das Gesetz für die Kohlenminen sowie über die Prisen im Seekriege, welches die Londoner Deklaration berühre, zu erledigen. _ . Balfour beklagte sich über die Kürze der Zett, dte von der Regierung für die Beratung wichtiger Fragen zur Lersügung gestellt wird. Wenn er auch nicht zu einer Besprechung der auswärtigen Angelegenheiten drängen wolle, so glaube er doch, daß der Minister des Aeußern eine Erklärung abgeben sollte. (Allseitiger Beifall.) Er hoffe, der Premierminister Asquith würde Gelegenheit zu einer Erklärung finden, an die eine Besprechung angcknüpft werden könnte. Im weiteren Verlauf der Sitzung erklärte A s q u i t h , er halte es nicht für natürlich und gerechtfertigt, sondern sogar für sehr erwünscht, daß bei der Besprechung der auswärtigen Angelegenheiten der Staatssekretär des Auswärtigen Erklärungen atgebe, sowohl über Marokko als womöglich über andere Fragen, die dann für die öffentliche Darlegung und Besprechung reis sein möchten. Ich hoffe, daß diese Erklärung, wenn sie abgegeben wird, nicht einen derartigen Eharakter tragen werde, baß sie zu einer scharfen oder gar polemischen Aussprache führe. Er könne in diesem Augenblick den Zeitpunkt der Erklärung nicht voraus- biitiminen, aber dies würde nicht später, sein als es im öffentlichen Interesse notwendig sei. Er hofse, sie werde im Laufe von 14 Tagen oder drei Wochen gegeben werden. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- (träfet 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:^^112. rek.-Lldr^Anze,gerDießen, Die AuMdung öes hilsrkaffenscsetzrs im Ausschuß :: Berlin, 24. Okt. Ter Reichsversicheruiigsausfchuß halte heute mit der Beendigung der ersten Lesung des Gesetzes über die Hilfskassen noch eine ganze Sitzung zu tun, so bau die Beratung des A nge^ stellten»er sichern n g s g e s e tz e s er ft m o t gen beginnen kann. Tie zweite Lesung des HilsSlassengesetzeS wird morgen zuvor ohne Schwierig i cn i:: mrz.r Z.i. ^r.e.ijt werben können. schcn, welche die Token bestatteten und die Verwundeten! sortschafften. Daraus erklärt sich, daß die Italiener am folgenden Morgen, als sie die Stadt besetzten, säst keinen Widerstand sanden. Der in der Stadt durch das Bombarde- ment eingerichtete Materialschaden ist nicht beträchtlich, da die Zahl der aus die Südseite der Stadt abgegebenen Schüsse gering war. Tie Lage bessert sich sowohl in Bcnghasi wie m der nahen Umgebung. , Malta, 24. Okt. Nach Briefen au5 Benghasi richtete das B o m b a r de m c n t der Italiener groß«? Verheerungen an und rief eine große Panik hervor. Zahlreiche Wohnhäufer und anDccc Gebäude wurden zcr- pört, die Malteserlirche ist teils eingestürzt, wobei 8 Per- loiteit getötet, 10 verwundet wurden. Tas britische Konsulat ist schwer beichädigt, der englische Konsul verletzt worden. Mehrere jüdische englische Staatsangehörige, die in bad Konsulat flüchteten, wurden getötet oder verwundet. Nach Briefen beträgt die Zahl der Getöteten unter den Eingeborenen schätzungsweise 4 000. Die Agenzia Slefani bezeichnet die türkische Meldung über angebliche schwere Verluste der Italiener in Tie Gefechte bei Ben Ghasi. Die Agenzia Slefani meldet aus Benghasi: Tie italienischen Truppen sahen sich bei der Landung einer seindlichenSireitkraftvon nichtweniger als 5 00 oder 600 regulären Soldaten gegenüber, die durch 4 000 oder 5000 Araber verstärkt waren. Tie Berl'.'.ste der Türken, insbesondere der Araber sind bedeutend: die Zahl der Toten beträgt etwa 400, die Angaben über die Zahl der Verwundeten schwanken zwischen §00 und 1200. Tie Verluste des Feindes wären noch größer gewesen, wenn der Einbruch der Tunkelheit nicht seine Flucht m das Innere des Landes begünstigte. In der Stadt zurückgeblieben waren während der Nacht sehr wenig Men- Ter überraschende Wechsel im englischen Ministerium, besonders der Austausch der Aemter zwischen Churchill uns Mc. Kenna wirb in der Presse lebhaft besprochen. Die Ansichten gehen stark auseinander. Ein Teil ber umonistischen Presse betrachtet bic Ernennung Churchills als einen Erio.g der Anhänger brr Sparsamkeit i m Schiffsbau. Anbere, Ivie die „Mor- nittgpost", nehmen dies als Zeich n, baß bic Regierung den Ernst ber Lage in ber Weltpolitik erkenne. „Daily Chroniclc" uub „Daily News" führen ben Tausch zwiscyen Churchill unb Mc. Kenna auf persönliche Grünbe zurück. „Daily Chronicle" sagt, ber frühere erste Seclorb Fischer bot im Jahre 1908 nach bem Rücktritt von Lorb Tweebmouth seinen Einfluß auf, um Churchill zu bessen Nachfolger zu gewinnen. „Moruing Leaber" hofft, Churchill werde als Apostel des Sparfamkeits- prinzips in Europa ein Beispiel geben. . Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen ** Der Gesangverein Harmonie feierte am Samstag fein 65. Stiftungsfest. Biele geladene Gaste unb Ehrenmitglieder waren zu dem Fest erschienen. Der 1. Vorsitzende B. Amen- begrüßte die Erschienenen und gab dem Wunsch Ausdruck, daß allen der Abend in angenehmer Erinnerung bleiben möge. Tie Festrede hielt der Ehrcndirigent Lehrer AIbach- Gießen. Er gab eine geschichtliche Entwicklung des deutschen Männerge'angs unter besonderer Berücksichtigung des Gesangvereins Harmonie. Er betonte wie immer in den Männer- gefangcereinen das deutsche Lied mit Begeisterung gesungen wurde. Zu den Zeiten der Befreiungskriegen, in ben Tagen als der deutsche Einheitsgedanke das Volk ergriffen hatte unb' im deutsch-französischen Kriege. Sein Hoch galt dem beutschen Männergesang. Tie tiorgetragenen Chöre zeugten von guter Schulung unb großer Hingebung ber Sänger. Besonders ist die Pflege bes Volkslieds bem Verein hoch anzurechnen. Ein Aus Statt und Land. (Siegen. 25. Oktober 1911. ** Eisenbahnpcrsonalicn. Ernannt wurde Gerichte-' assessor E b enb a ch bet ber Eisenbahndireüion in Frankfurt a. M. zum Regierungsassessor, Hilfsrangierführer Sechens in Gießen zum Rangierführer, Weichensteller Schäfer I. in Hungen zum Weichensteller erster Klasse. Belohnungen haben erhalten: Tie Hilssbahnwärter Heinrich Rühl unb Heinrich Schulz, sowie, bic Schrankenwärterin Maria Rühl in Göbelnrod, Bahnwärter Daume, Rottenführer K l ö s , Hilfsbahnwärter Scheuermann und B i e b c n k o p f in Lehnheim, Hilfsweichensteller Huke in Rotenburg, Hilfsschrankenwärter Rübestahl in Lüpfen- Hausen: für entschlossenes und tatkräftiges Handeln beim Löschen eines durch Funkenslug emstandenen Flnrbrandes, Oberassistent Matt in Bebra, Rottenführer Sommer unb Hildebrand in Hersseld für Abwendung einer Betriebsgefahr. ' ** Behördlicher Verkehr mit ben Nieberlan- b e n. Tic gleichen Vereinbarungen, bie nach dem Ausschreiben Großh. Ministeriums des Innern vom 28. September 1909 über ben unmittelbaren Schriftverkehr in frcmdenpolizeilichen Ange-' legenheiten mit den luxemburgischen Behörden getroffen wurden,' sind nunmehr auch für den Verkehr mit ben niederländischen Behörden in Wirksamkeit getreten. Sowohl bie von beutschen Behörden ausgehenden Ersuchen, als bie beutschen Antworten auf bie nicberlänbis'chen Ersuchen, bie auch von ben niederländischen Polizeibehörden ausgehen können, sind an die niederländischen Generalstaatsanwälte zu richten. Ein Verzeichnis dieser Stellen unb ihres Amtsbezirks ist den betressenden Behörden mitgeteilt worden. Im übrigen sind die Bestimmungen des erwähnten Ausschreibens auch für diesen Schriftverkehr maßgebend. •• Der Gesangverein .Heiterkeit*, gegr. 1878, feiert am Samstag im Saale des Cafs Leib fein Winter- Jn der ersten Lesung wurde auf Antrag des Abg. Gras Westarp (kons.) ein § 7a eingefügt, der die Mitglieder von Veriicherungsvercinen auf Gcgensei.igk-it unter ben Smutz einiger Bestimmungen bes Gesetzes Über ben Ver ichcrungsver.ra i stellt, besonbers bei den größeren Vereinen, bic ein 5:erbegclb von mehr als 30J Mark gewähren. Eine sehr eingehende Ausfpracye veranlaßte em vom Antragsteller schließnch zuiuckzezogcner Antrag ber Abgg. Behrens (Wirtsch. Vgg.) und Becker-Arns- berg (Ztr.). Danach sollen die Boämmungm des Gesetzes über bie pr.va^en Verjicherungsunternchmu.igcn aui die von Äroci.er-, Gesellen- unb Angestell.e>wereinc:i gcw. h ten Lesungen k.ii-c An lucnbnng finben, tuenn bte.'e niäjt den Hanptzivcck ber Vereinigung bilben uub ber Rechtsanspruch baraus ausgeschlossen i;i. xic Sozialdemokraten stimmten bicicm Anuag zu, gaben ih n aber eine Auslegung vom S anopunü b r Gcwcrkichaf.cn, Die bie Antragsteller selbst zurückiviescn. Ministnia bi.ekcor Caspar Icl.n.c ben Antrag ab, da er mir Unklarheit idjaje unb ein ge- wifscs Ausnahmcrecht für bic Gewerkschaften, soweit hier berechtigte Ansprüche Vorlagen, werbe durch bie Bestimmungen des Versicherungsauisichtsgefetzs ausreichend dafür gesorgt. Na- tionalliberalc und Konservative stimmten dem Rc- 3um IDköcrjufammentiitt des englischen Parlaments. Tas englische Parlament hatte am 18. August seine Pforten geschloffen, nachdem cs das schwierige Werk der Vctobill, unter deren Zeichen die letzte Session stand, glücklich im Sinne des liberalen Kabinetts Asquith unter Tach und Fach gebracht, die Machtbefugnisse des Oberhauses also befdjcänlt hatte. Nun hat das Parlament am 24. d. M. wieder seine Sitzungen ausgenommen und soll cs bis Weihnachten einen Arbeitsstoff erledigen, der gut und gern für eine ganze Session ausreichte. Tas liegt einmal daran, baß in ber Sommertagung ber Kamps um bie Vetobill so unglaublich viel Zeit wegnahm, daß nicht einmal das Budget erledigt werden konnte. Diese umfangreiche Arbeit, sowie die Verabschiedung der aus 86 Artikeln bestehenden Versicherungsbill, von der allerdings 17 Artikel fujon beraten find, muß aber bis zu den Weil)nachtsferien ebenso erledigt sein, wie zwei große industrielle Vorlagen und mancherlei anderes, da sich wegen der Jagdleidensci)aft der Engländer fein britisches Parlament über Weihnachten hinaus zu- sammenhalten läßt und die Frühjahrvsefsion völlig von Dem noch einzubruigcnden Homcrulegcsetz in Anspruch ge- Der itaiienijch-türkiiche Krieg. Allmählich haben die Türren in Tripolis einen sehr kräsligcn Widerstand organisiert, und in Gefechten bei der Stadt Tripolis selbst und ferner namentlich auch bei Ben Ghafi haben sie, unterstützt von Arabern, den Eindringlingen arg zu schassen gemacht. B^eichiiend ist, daß die amtlichen italienischen Meldungen ängstlich die Verlust- ziffem der Italiener verschweigen, während sic die türki- chen wijjen wollen und auch mit den Zahlen von Verhafteten Eindruck machen wollen. Araber- unb Tiirkenangriffe in Tripolis. Agenzia Stefani meldet aus Tripolis unterm 23. Okt.: Auf den gestrigen Angriff auf d i e Vorposten der Italiener folgte bald die Erhebung der Araber der Lase, welche einen Flankenangriff auf die Italiener aus- ührten, der zweifellos seit einigen Tagen vorbereitet war. Das Vorgehen wurde eingeleitet durch Scharen arabisch e r e i t e r, die unter den dunklen Uniformen der Türken durch ihre weißen Mäntel hervorstachen. Diese Reiter warfen sich mit großer Wucht gegen die italienischen Linien, wurden aber durch bie Gewehrfalven der Italiener aufgehalten und mit Verlust zurückgetrieben. Zur selben Zeit griff die türkische reguläre Infanterie, gedeckt durch Mauern unb Gärten, auf ber anberen Seite an unb versuchte bie Italiener burch ein heftiges aber nicht sehr wirksames Feuer zurückzutreiben. Wahrend dieses Kampses griffen Araber- trupp» aus der Oase, die sich hinter Bäumen verborgen hielten, an und gingen im Flankenangriff gegendieitalienifcheuLinienvor. Tie Italiener machten, ohne Verluste zu erleiden, auch gegen diese Seite durch ein schnelles Manöver Front, unb es gelang ihnen, einen 2eil der aufständischen Araber zu umzingeln und ihnen große Verluste beizuoringen. Die Stimmung der italienischen Truppen ist sehr gehoben. Einige Verwundete weigerten sich, die Fcuerlmie zu verlassen, andere kehrten dahin zurück, nachdem sie verbunden worden waren. Nach Angabe einiger Gefangener betragen die Verluste der Türken 100 Tote und bedeutend mehr Verwundete. Tie StaHener erlitten keine schweren Verluste. Tie Feindseligkeiten der Araber, die sich in der Lase zerstreuten, hörten auch nach dem Kampf nicht auf. Man meldete während des ganzen Tages Gewehrfchüffe an verschiedenen Orten, man ver- haftete alle, bic mit der Waffe in der Hand angetroffen; wurden. Tie Zahl der Verhafteten beträgt un ae- fahr 3 0 0. Ein Erlaß setzt die Todesstrafe für alle bie» lenigcn fest, bie mit Waffen angetroffen werden. R o m , 24. Oktober Eaneva telegraphierte heute morgen: Tie Nacht verlief ruhig, die gestrigen Verluste des 11. Berfaglicriregiments waren: zwei Offiziere tot und zehn verwundet. Der M a n n f ch a f t s - Verlust ist noch nicht fest gestellt. Vom 82. Infanterieregiment wurde ein Offizier verwundet, vier Mann sind tot, zehn verwundet, vom 84. Insanteriereaiment sind zwei Mann verwundet, von der Festungsartillerie ist ein Mann verwundet, vom italienischen „Roten Kreuz" sind zwei Mann verwundet. Ter Feind wurde mit beträchtlichen Verlusten zurückgeschlagen, mehrere Araber, die sich gegen uns auflehnten, wurden erfchofsen. Von den zahlreichen Berhafteteii werden einige vor das Kriegsgericht gestellt werden, die Übrigen mehrere hundert Mann lasse ich einschiffen. den Kämpfen um Benghasi als übertrieben. Sie gibt die Verlu'te der Italiener in ben Kämpfen um Benghafi nn Toten unb Verwundeten auf 109 an. Ter öftcrreichijche Mmislerpriisibent über bie TripoliSfrage. Wien, 24. Okt. Bei Beginn bet Sitzung des Abgeordnetenhauses beantwortete ber Ministerprasibent Freiherr von Gautsch bie Anfrage betreffend ben Tripolis- konflikt. Er wies zunächst bie Versuche, ein Müglieb beS Kaiserhauses mit ben politischeii Parteikämpscn in Verdinbung zu bringen, aufs schärfste zurück. Sobann erklärte er unb zwar, wie er ausbrücklich betonte, im Einvernehmen mit bem Minister beS Aeußern: Tie italienisch-türkischen Differenzen beschäftigen bic Regierung schon feit längerer Zeit unb v eranlaß ten sie, solvohl in Konstantinopel wie in Rom ihre Bemühungen aufzubieten, bamit möglich st eine Trübung ber Beziehungen beider Reiche vermieden werde. Die italienische Regierung begründete ihr Interesse an Tripolitanien seit icher mit wirtschaftlichen Momenten. Es ist bedauerlich, daß die frühere türkische Regierung unseren rechtzeitigen Ratschlägen kein Verständnis cntgegenbrachte unb baß Italien seine Alliierten von seinen Absichten nicht von vornherein verstänbigte. Die- ist, wie wir wissen, auf eine freunbschaftliche Rücksichtnahme ber italienischen Regierung aut ihre feerbünbeten zurückzuführen. Auch war von Anfang an zu erkennen, baß das Königreich keineswegs gewillt gewesen wäre, eine frembe Vermittlung vor Ausbruch ber Feinbieligkeiten zuzulassen. Es ist selbstverstänblich, daß bie Politik Oesterreich- Ungarns ihr Hauptgewicht aus bie Einschränkung bc5 Kriegstheaters legen mußte. In bieser Hinsicht gab bie italienische Regierung von Anbeginn ihrer Aktion ihre Dispositionen in unzweibeutiger Weise, indem sie ihren Entschluß bekanntgab, alles vermeiden zu wollen, was eine unerwünschte Rückwirkung ihres Unternehmens aus den Balkan auszuüben imstande wäre und die türkischen Küsten des Adriatischen und Jonischen Meeres von kriegerischen Operationen auszuschließen. Wir haben allen Grund, diesen Entschluß der mit uns befreundeten unb alliierten italienischen Regierung als burchaus ernst unb loyal aufzufassen, Tas Haus setzte hierauf bie Aussprache über die Regierungs-. Vorlage betreffend die italienische Rechtssakultät fort. Im ungarischen Abgeordnetenhause erteilte der Ministerpräsident auf die Anfrage des Grafen Apponyr dieselbe Antwort, bie ber österreichische Ministerpräsibent gegeben hat. Beppler, 48 Jahre alt, aus Lang-Göns, in San Franzisko, 40 Jahre alt, in Brooklyn; Slarl 4 Zimma im Johaimessaal. Pfarrer Auskeld. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen Wetter Höchste Temperatur am bis 24. Oktober — + 13,2 eü. 24. — -f- 8,2 *0. der Funktionen uch auf und 3—4 ÄLonate >Väter vench willen sie. nachden, sie verliest dre von ihm verkable einige Grossisten nichtig reingelegt haben Ter Grunn mm ..... ® b Lr^ H r nffrnfn .^esttcbung der Bebnuuiigs sie billiger verkauft als eingekauft haben. Wo bleibt Denn da r a a n ß a 11-- Der Gepicinderat erteilte aas gerechte Verhältnis zwischen Detail und Engrospreisen V Radl Krerr-t tone Zustimmung I jhäSten der Städte Frmrkfutt, Worms, Nürnberg, M^'ch^1 Am UNd ff £a ' ,.„a hi »en Kal.; Joh. Sommer, Freitag, den 27. Oktober, nachmittags Uhr: Peisammlung des I r a u e n m i s s i o n s v e r e i n s der Lukasgemeinde im Lukas- faale. In Amerika Kreis Wetzlar. — W e tz l a r, 24. Oft. Unter grober Beteiligung auch seitens seiner Kollegen aus dem Hüttenberg wurde heute nachmittag Lehrer Nikolaus Weber zur letzten Ruhe gebettet. Er hat 32 Jahre der einklajsigen Schule zu Niederkleen vorgestanden. 1. Oktober 1901 trat Herr Weber in den Ruhestand nahm hier seinen Wohnsitz; er starb im 73. Lebensjahr. Hessen-Nassau. --- Wiesbaden, 24. Oft Die Deutsche Gesellschaft »ricdriltiitr. 13 I*., Me 4-ZilNmcrwobli E Balkon und lomiif verstorbene Hessen. Will). Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 23. Oktober. Lollar, 23. Okt. llnsere Gemeinde hat seit dem letzten Jahre sehr viele Uebelstände abgeschafst, aber noch lange nicht alle. Da ist zum Beispiel die große steinerne Treppe an der H a u p t n r a ß e, die den ganzen Fußgängersteig der Hauptstraße vollständig absperrt. Jeder Passant muß diese Treppe nv weitem Bogen umgehen, was bei dein nassen Wetter, und namentlich nachts bei der schlechten Beleuchtung, schon manchen zu Fall gebracht hat. Ein Wunder ist's, daß noch kein schlimmes Unglück an dieser Stelle vorgelonnnen ist. Die Einwohner des Hauses benutzen doch den Eingang von der Hinterseile, iveshalv diese Treppe aanz gut in Wegfall kommen könnte. Es ist unbedingt erforderlich, daß an dieser gefährlichen Stelle bald Abhil'e geschasst wird. Trotzdem schon so oft aiu die Treppe hingeiviescn wurde, ist bis jetzt immer noch nichts getan ivorden. Ich fiage hiermit ergebenst bei der Geniemde an, ob und wann diesem Uebelstand abgeholfen wird? Einer für Biele. IVanbcrn und Neisen. X Friedberg, 23. Okt. Der Vogelsberger Höhen- k l u b (Ortsgruppe Hana u) war gestern nach einer Wanderung durch die südliche Wetteraii zu Galt bei dem Taunusklub Wetlerau, der für einen Teil ferner Mitglieder als Ortsgruppe Friedberg— Bad-Nauheim auch dem V. H. E. angehört. Im Hotel Trapp verlebte der Hanauer Ziveigverein gemeinsam mit den Klubgenossen aus Friedberg und Bad-Nauheim fröhliche Stunden. — Ter hiesige Ziveigverein hat gemeinsam mit den Vereinen in Lich und Haubach beschlossen, eine -durchgehende Markierung Bad- Nau h e i m— Di ünzenber g—A r n s d u r g— L i ch—L a u b a ch herzustellen und so eine neue Zugangsroule zum Vogelsberg zu schassen. Ferner soll vom hiesigen Zweigverein die Linie Friedberg-Ronneburg markiert werden. Beide Routen sollen dann noch in das neue Wegenetz und in die neu geplante starte nachträglich mitgenommen werden. rsdjöne geräumige 4=; Wohnung mit 3ube L ünnuar zu vermieten. Marburger Ttr. 11 Mgeu Fabrikbau. ^7——Aurich g 23 Niedrigste , „ 23 Niederschlag: — 0,0 mm. Sonnenschein Klarer vmxmcl1 Bew. Himmel für Kaufmanns-Erholungsheime wird nunmehr ihre Absicht, im Taunus ein Heim zu errickten, an landschaftlich hervorragender Stelle zur Ausführung bringen können. Da der Gesellschaft die dort von verschiedenen Gemeinden kostenfrei angebotenen Plätze für ihre Zwecke nicht recht geeignet schienen, haben der Vorsitzende der Gesellschaft, sowie die stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschaft ein bisher der Gemeinde Neuenhain gehöriges, dicht bet Königstein, etwa 100 Meter vom Grandhotel belegenes, mehrere Morgen großes Gelände als Geschenk zur Verfügung gestellt. Der Platz ist außerordentlich schön gelegen und bietet eine weitreichende, wundervolle Fernsicht. tilgte W-SlL LWLL- r^Jim^. KSSU ÄgsiW^ -WM j- Dresden, Liegnitz, Köln, Bamberg, Schlettstadt, Kolmar und Wesselbüren (Holstein) bewegen sich die Preise für Speisekartosteln zwischen 6Vs—9 Mk. für den Doppelzentner, für Weiskrant G bis 8 Mk., Rotkraut 7—8 Mk. für den Zentner. Bom holländischen und niederrheinischen Gemüse- und Kartosselmarkt wird wörtlich berichtet: „Wie nicht anders zu erwarten, sind die Preise für Kartoffeln und Gemüse infolge der Einkäufe seitens der Stadtver« waltungen und sonstiger Großabnehmer am Niederrhein bedeutend gestiegen. Ebenso verhält es sich mit Gemüsen." Es steht also fest, daß infolge des von verschiedenen Stadtverwaltungen usw. geübten Kommnnalsozialismus die Preise noch höher getrieben wurden und das Ende ist, daß die Bürgerschaft aus dem Stadtsäckel den Verlust an den Waren zu zahlen hat, denn die Einkaufspreise können selbstredend nicht erzielt werden. In Holland waren die Preise für Kartosteln 6,40 bis 7,10 Mk. für 10 000 Kilo* gramm ab Holland. Also ist nur zu hoffen, daß unsere Stadtverwaltung jedermann seinen Bedarf selbst einkaufen läßt. HW Nachdem nun schon wochenlang an den städtischen Kartoffeln- und Gemüse-Waggons geschoben wird, wollen sie doch absolut nicht ins Rollen kommen. Dem Einsender in Nr. 247 und Artikelschreiber in Nr. 248 scheint die Zeit sehr lange zu dauern, bis die Stadt ihre Bezüge beginnt. Da sich nun aber durch Bericht vieler Städte ergeben hat, daß auch die Stadt Kartoffeln und Gemüse nicht billiger als lsiesige Händler beschaffen kann, ohne die Stadtkasse dabei in Milleidenschast zu ziehen, so werden sich hoffentlich die Herren unserer Stadtverwaltung nicht zu einer Sache entschließen, deren Zwecklosigkeit schon im voraus zu sehen ist Sollten die Einsender aus nachstehenden Beweisen nicht zur lieber= Zeugung kommen, so bitte ich sie fteundlichst, sich direkt an mich zu wenden. Ich bin gern bereit, mit noch mehr Beweisen zu dienen Die Not ist auch gar nicht so groß, daß so viel Aufhebens darum gemacht wird. Man darf sich auch nicht zu sehr auf die Gemüsepreise der letzten 6—7 Jahre versteifen, die doch so heruntergekommen waren, daß von den hiesigen Gemnscbautrcibenden Gärtnern nur noch einige, wenige existenzfähig sind, trotzdem sich diese Leute von früh bis spät plagen nutffen, wie wohl fein anderer Geschäftszweig. Dem Einsender aber, der meint, die Detailpreise bewegten sich in keinem gerechten Verhältnis zu den Engrospreisen, rate ich ätnige Tage in meinem Geschäft Einblick zu nehmen, dann würde er bald besser belehrt sein. Sehen wir uns einmal die Gemüsegeschärte unserer Stadt an - einige haben ausgehalten, die anderen sind wie die Zugvögel, sie tauchen xA'öW den ist, sei auf die morgige Auffichruny des Werkes die letzte im Abonnement, besonders hingewresen. — Nach längerer Panse wird am Freitag Anzengruber mit fernem „Pfarrer v o n Kir ch f e l d" wieder zu Wort kommen, da im Ensemble zurzeit mehrere Mitglieder sind, die den Dialekt beherrschen. Die Titelrolle wird von Herrn Kaiser gegeben werden, der Wurzelsepp von Herrn Gnhne. In größeren Rollen sind rnußeroem beschäftigt Frl. de Brühe als Annerl, Herr Größer als Michel, Herr Volck als Einödpfarrer und Frl. Scholz als Brigitte. Leciferrin der Liebling aller Leidenden. Sehr viele Acrzte und Tausende von gewesenen Patienten äußern sich rühmlichst über die wunderbaren (Erfolge, welche durch Leciferrin erhielt worden sind, bei Schwächczmtändcn, Blutarmut, Bleich,ucht und Nervenschwäche. Unentbehrlich in der Rekonvaleszenz nach crschöpsendeu Krankheiten. Leciferrin ist das anerkannt beste Gesuudbcits-Nährmittel, es hebt die störvcrkräfte, stärkt die Nerven und bereichert das Blut. Im Gegensatz zu andern Präparaten ist Leciferrin sehr schmackhaft, gut bekömmlich und befördert zu gleicher Zeit den Appetit und die Verdauung. pu/ Durch den Gebrauch von Leciferrin lOvo-Lecithin-Eisen) wird der Körper gckrastlgt und widerstandsfähig genmcht. Luft zum Leden und zur Arbc»t stellt sich wieder ein. ~ •« M" achte beim Einkauf genau auf den Namen „Leciferrin". Preis Mk. 3.-, in Apotheken zu haben, ganz sicher von Uuiversi- tats-Avotheke Gießen und Alte Umversttäls-Apotheke Marburg Wenn die Kräfte Dich verlassen, Darfst den Mut nicht sinken lassen, Kaffee gibt Dir neues Feuer Mit dem Zusatz: Werner Breuer! Werner Breuer ”*'■ Fördert Verdauung und Blutbildung Fabrik: Cöln-Bodenkirchen. DMlkshalberiNmb zu zahlen sich verpflichtet. Oppenheimer beantragte hierauf, daß durch die Bürgermeisterei öffentlich bekannt gegeben werden soll, daß nachträgliche Dispense für Erbauung von Lichtschächten auf städtisches Eigentum nicht mehr genehmigt würden, und daß die Hofteitebcsitzer, welche solche Schächte ohne polizeiliche Erlaubnis errichtet haben, zur nachträglichen Zahlung der Anerkennungsgebühr herangezogen uno zur Ausstellung eines Reverses anf- gesordert werden sollen. Der Antrag wurde genehmigt. — Die Baükommission hatte am 20. Oktober zum Zwecke der Beschlußfassung über das Baugesuch der Firma Ä. I. Tröster Augenscheinnahme vorgenommen und festgestellt, daß die Linie des schon be- gomtmen Fundamentgrabens an keiner Stelle die Grenze des projektierten Straßenzugs überschreitet, im Gegenteil zum weitaus größten Teil einige Meter hinter ihr zurückbleibt. Die Kommission beantragt deshalb, der Gemeinderat wolle das Baugesuch genehmigen. Sie gibt bei dieser Veranlassung ihrer Auffassung dahin Ausdruck, daß die projektierte Straße mit 10 Meter Breite allen Bedürfnissen vollauf gerecht wird, da die Kaiserstraße, für die gegebenenfalls diese Straße hergestellt werden soll, in der Fahrstraßenbreite fast zwei Meter Breite roeniger besitzt als diese Straße. Der Gemernderat erteilt zu diesem Beschlüsse seine Zustimmung. — Das Baugesuch des Konrad Boller von Gambach zur Erbauung eines Wohnhauses an der Griedelcr Straße neben der katholischen Kirche wurde genehmigt. Das Gesuch desselben wegen Geländetausch wurde der Baukommission überwiesen. — Oppenheimer und Hehd berichteten über ihren Antrag: „Maßregeln der Stadtverwaltung gepen die L e b e n s m i t t e l t e u e- r u n g" Oppenheimer teilte mit, daß er vorerst nicht beabsichtige, einen Antrag zu stellen, er wolle nur einmal die gegenwärtigen Verhältnisse klar legen, werde aber sofort einen solchen stellen, wenn er nicht bald einen Erfolg sehe. Die Kartoffelpreise seien viel zu hoch. Auch andere Lebensmittel seien zu teuer, z. B. Fleisch, Butter usw. Hehd stiimnt den Ausführungen Oppen- y.eimers zu. Dr. Vogt ist betreffs der Kartoffeln dcrfclben Ansicht und möchte eine Frist für die hiesigen Händler von acht Tagen festgesetzt haben, andernfalls solle die Stadtverwaltung mit Landwirten in Unterhandlung treten. Tröster und Müller stimmen nicht dafür, da die Wetterauer Kartoffeln besser als die ostpreußischen und deshalb auch etwas teurer seien. Dieser Gegen stand wird bis zur nächsten Sitzung vertagt, da inzwischen mit den Händlern verhandelt werden soll. Der Antrag Oppenheimer, den bewilligten erhöhten Betrag für Milch für die Schulkinder schon von jetzt ab zu gewähren, wurde genehmigt. Oppenheimer stellte den Antrag, erneut 6ei den zuständigen ©teilen hinzuwirken, tue weggefallene Obersekundaklasse wieder zu erhalten. Nachdem ^urgernieister Flach und Oppenheimer über die Angelegenheit berichtet hatten, mürbe beschlossen, bei dem Ministerium eine Ein- .gäbe einzureichen imd eventuell eine Deputation, bestehend aus den Herren Heil rurd Hehd, an das Ministerium zu entfenbeu. Heyb berichtete alsdann über die Festsetziing der Funktionen der Mutationen und wumcht, daß nun baldigst die Milchkontrollc MiSsieNunt wurde, und zwar durch Polizeidiener Schmidt im Belfern eines Gemernberatsmitglicbes ober ber technischen Kom nnsiwn. Herauf wurde Hehb vorgeschlagen, der sich hierzu bereit eicklcrrte. Oppenheimer beantragte, auf die nächste Tagesordnung zu setzen: ,)-est)etzung der allgemeinen Richllinu-n der Funktionen der Kommissionen. Dr. Vogt verliest pie von ihm versaßt» Landwirtschaft. + Aus Kurhessen, 23. Okt. Zu der von der kur- .hessischen Laubwirtschoftskammer für das Jahr 1911 vorgesehenen Prämiierung ganzer Viehhaltungen waren 19 Ställe aus den Kreisen Wolfhagen, Frankenberg, Marburg, Kirchhain, Ziegenhain, Homberg, Fritzlar, Melsungen, Kassel und Rinteln angemeldet. Von den 19 Stämmen waren 11 Simmentaler, 4 Niederungsvieh, 3 Waldecker und 1 Vogelsberger. Es erhielten Prämien: Nik. Scherb-Waldau 1. Preis (200 Mk.), Wilh. Draude-Fritzlar 2. Preis (175 Mk.), Heinr. Kraft-Hachborn 3. Preis (150 Mark), Georg Ritter-Afterode 4. Preis (125 Mk.), Heinrich Rode-Haina 5. Preis (100 Mk.l, Ernst Becker-Frohnhausen 6. Preis (75 Mk.), Ferd. Frendenstein-Zierenberg 7. Preis (75 Mk.), K. Siebert-Werkel 8. Preis (50 Mk.), G. Rompf- Sondheim 9. Preis (50 Mk.), H. Schlemmer-Niedergrenze- bach 10. Preis, H. Rohde-Sond heim 11. Preis, D. Kahl- Wabern 12 Preis, G. Kohte-Dagobertshausen 13. Preis, H. Dippel-Kirchhain 14. und H. Fakiner-Dainrode 15. Preis (letztere erhielten je ein Diplom). Gerichtssaal. Mainz, 23. Okt. (Eine grundsätzliche Entscheidung.) Die Frage, ob ein Arbeitgeber mit seinem Arbeiter Vereinbarungen treffen darf, die von bestehenden Tarifverträgen abweichen, ob also derartige Verträge „abdingbar" sind, wurde vom Landgericht Mainz als Berufungsinstanz durch eine dieser Tage erlassene Entscheidung bejaht. Der vorliegende Fall war folgender: Ein Alainzer Geschäft hatte mit einem seiner Gehilfen bei dessen Einstellung Lohn vereinbart, der etwas geringer war als der, den das Geschäft in einem mit der Ge- Hilfen-Organisation abgeschlossenen Tarifvertrag zu zahlen anerkannt batte. Von dem Bestehen dieses Vertrags, so behauptete der Gehilfe, habe er bei seiner Annahme keine Kenntnis gehabt. Er machte nachträglich bei dem Mainzer Gewerbegericht die Differenz zwischen dem ihm nach der Vereinbarung gezahlten und dem ihm angeblich nach dem Tarifvertrag zustehenden Lohne klagend geltend, wurde aber mit diesem Anspruch vom Gewerbegericht abgewiesen. Gegen diese Entscheidung legte er Berufung ein, die jedoch keinen Erfolg hatte. Das Landgericht billigte durchaus die Ausführungen des Gewerbegerichts, die besagten: Die Tarifverträge seien nicht Dienstverträge im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Wohl bildeten sie in der Regel für die Dienstverträge die Grundlage und vereinfachten, sei es, daß auf sie Bezug genommen werde, sei es, daß die Parteien sich ihnen stillschweigend unterwürfen, den Abschluß von Dienstverträgen. Eine weitere Bedeutung könne ihnen mit Beziehung auf das einzelne Dienstverhältnis nicht beigemessen werden. Gegen die Annahme der Unabdingbarkeit der Tarifverträge spräche 8 105 der Gewerbeordnung (Regelung des Arbeitsverhältnisses im Wege freier Uetiereinfunft, vorbehaltlich ber birrch Reichsgesetze begrün» beten Beschränkungen) und bie Tatsache, daß es keine gesetzliche Bestimmung gäbe, die die Vertragssreiheit zu Gunsten von Tarifbestimmungen einschränke. Was aber das Gesetz nicht verbiete, müsse erlaubt sein, solange der Gesetzgeber nicht die gewiß wünschenswerte Regelung des Tarifvertrags vorgenommen habe, könne die Festsetzung abweichender Bedingungen im Arbeilsve.rtrage rechtlich nicht beanstandet werden. 3 Zimme Landarai-Ptnlivv'P Woimuna mit 3 Zimt 2 GntwoUimmeui un zu vermieten. Näheres Frankfurter Marduracr Str. 7 'NZimmerwolumng n 1 Tiock. sofort ob. ipiite 5145.1 W. 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Die Jagd gründe des Vogelsbcrges, die großen Wälder, sahen erlesene Jagdgesellschaften, in der Schotteuer, Gederner, Grebenhainer, Ulrichsteiner und andern Gegenden führten Autos die Jäger.früh zur Pürsch. Soweit die Dezimierung durch den harten Winter iund den trockenen Sommer mitspricht, kann immer noch von einem annehmbaren Wildstand gesprochen werden; die Feuchtigkeit der letzten Wochen hatte den Futterstand gefördert und die jungen Kornfelder boten Aesung, außerdem sind die Quellensümpfe des Vogelsbergs in schweren Zeiten noch geeignete Futterplätze. ist ja selten, daß in einer Woche alle Jagden so stark betrieben werden, es sprechen hierbei eben die jetzigen hohen Mleischpreise und nicht zuletzt die teuren Jagdpachten mit, da tut jeher heim, so viel er kann. Der letzte Satz Hasen ist noch gering. Rehe bis zu 20 Pfund und noch geringer zeigt die Strecke, das Federwild ist vereinzelt, Füchse kommen in schönen Exeinplaren zu drei bis sechs Stück an einem Tage vor. — Letzt zeigen sich die starken Schäden der Trockenheit im Walde, wie sie an jungen und mittleren Fichtertbeständen, bie ■auf heißem Blünm stehen, zutage treten. Große Flächen werden dürr ober stark gelichtet, viel Arbeit und Geldwert ist verloren. Eine Mahnung zugleich, daß nicht jedes Stück La.nb zur Fichten- pslanzung taucht. Kreis Friedberg. Butzbach, 21. Okt. Gemeinberatssitznng. Bürgermeister Flach teilte mit, daß bie Baukommission bie sämtlichen Gegenstände der heutigen Tagesorbnung für dringlich erklärt und die Änberanmnng der Sitzung auf heute gewünscht habe. Oppenheimer vermißt das Gesuch ber lanbwirtschaftlichen Hauptgenosfen- schaft Friebberg wegen Ueberlassung von Gelänbe auf ber Tages- arbnung. Bürgermeister Flach erwiderte, baß ihm von den Ge- ^nrLinderatsmitgliebern keinerlei Mitteilung zugegangen und deshalb dieser Gegenstand noch nicht auf die Tagesordnung gesetzt worden sei. Tröster teilte mit, daß die Genossenschaft ber Bürgermeisterei demnächst genaue Unterlagen ihres Projekts zngehen lassen wollw. — Das Gesuch der Firma Gebrüder Bogt um Erteilung ber Erlaubnis zur Erbauung eines WohttHauses an ber .Hvchweifeler Straße für Obergärtner Lüthke würbe genehmigt unter der Bebingung, baß bie projektierte Straße nach ber Dreher- sck)en Fabrik zu 8 Meter breit unb bas hierzu ersorberliche Gelände von dem Bogtschen bezw. Lüthleschen Grundstück Flur VIII Nr. 619Vio abgetreten wirb, so baß Dreher von seinem Grunb- stück kein Gelänbe abzutreten hat. — Das Gesuch ber Firma Gebrüber Vogt um Uebernahme ber Kosten ber Kanalanlage in ber Hochweiseler Straße auf bie Stabt unb Erlaß ber Verzinsung würbe genehmigt unter ber Bebingung, baß für jebes Gebäube eine Anschlußgebühr von 50 Mk. bezahlt wirb unb bie Gesuchsteller bas Gelände zur Verbreiterung ber projektierten Straße uxtd) ber Dreherschen Fabrik au von ihrem Grundstück ber Stabt kostenlos ab tret en. — Das Gesuch bes Hch. Dreher wegen Herstellung bezw. Chaussierung eines Teiles, etwa 15 bis 20 Meter, des Zipfenweges würbe genehmigt unb es soll ein Kosten überschlag hierüber vorgelegt iverden. — Dem Bernharb Steinhäuser würbe gestattet, zwei Lichtschächte vor seiner Hofreite an ber Nieber- Weiseler Straße herzustellen, wenn er einen Nevers ausstellt und eine Anerkennnngsgebuhr von 50 Pfg. für jeden Schacht jährlich Vücherttsch. — Dem Andenken Franz Li'zts, dessen,100. Geburtstag die musikalische Welt am 22. Oktober beging, ist ber erste Teil ber neuesten Nummer 3564 ber Leipziger „Illustrierten Zeitung" (Verlag von I. I. Weber) vvm 19. Oktober gewibmet, Tie Würbigung bes Menschen unb Künstlers Liszt burch Professor Arthur Smolian erfährt burch bie vielen ben Text unter« brechenben Abbilbnngen eine hervorragende Unterstützung. Von dem weiteren Inhalt der Nummer seien ein dreiseitiger, durch reichen Bilbschmuck anziehenb gestalteter Beitrag über „Schlesische Rathäuser" von Fritz Mielert unb eine illustrierte Ballade „Au ber Buschkirche" von A. Neulecke besonbers namhaft gemacht. Dem aktuellen Teil ist roieber erhöhte Sorgfalt zuteil geworben. Airchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Heute, Mittwoch, den 25. Oktober, abends 8 Uhr: Bibel st unde i Simmcriuobn. sofort M Friuikiurter Ltra 4-Ziiiimer-Wi im 1. El. Kirchenvlatz joljil au verin. jtäb. >•' Rooiistraße Itoöne geräumige 4=3i foiort oder fväier zu vei Oft. 1911 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke * Grad brr Bewölkung in Zehntel der fichtb. Hinimelsfl. 24 '43,1 14,0 7,5 63 W 4 5 ■24 <’6 <41,7 8,8 68 81 still still 0 25. -26 <36,1 7,8 66 83 SE 4 9 Gin gnt liniertes Zimmer -u vermieten «807 2djön u. eins. möbl. 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Geeignete Bewerber wollen ihr Angebot umgehend bei unserem Wobnungs- Nachweis Leltcröweg 26 schriftlich einreichen. v»/le mckerö „Saluderma davon einem schweren (sl /< MW MHMllliBlrse Wen. 4. u. 5. November und 11. u. 12. November 1911. Die Kurse sollen einen Kreis von liberalen Männern und trauen ans allen Berufs,'chichteu zu einer intensiv tivoeitenöen Lerngemeinschast vereinigen, um volitisches Wissen zu sordern und j eine Schulung für die Wahlkämpfe in diesem Jahre zu geben. Darum sollen solche, die bereits im Parteileben stehen und solche, bic eine I Einführung in die Hauptfragen der Kämpfe wünschen, die uns im I heurigen Winter bevorstehen, in gleichem Matze herangezogen werden. I Die Wahl der Lehrkräfte ist aus bekannte Führer der verschiedenen politischen Lager gefallen und bietet die Garantie, das; die Probleme, I die im Vordergründe des Wahlkampfes stehen, gründlich und ernst behandelt werden. , _. .. . Der Kursbeitrag beträgt ver Person 3 Mk., für Mitglieder I des Nalionalvereins und des akademischen Freibundes 1 Mk. Teil-l nähme an Eitizelvorträgen 50 Psg. Auch ist es möglich, einer be-1 schränkten Zahl von Teilnehmern Zuschüsse aus dem Stipendicn- sonds zu gewähren und die Neiseuukosten zu ersetzen. Anmeldungen sind möglichst bald zu richten an: Herrn Geheimrat Professor Dr. Biermann in Gießen Herrn Professor Nrstadt, Gießen oder Geschäftsstelle des NationalvereinS Frankfurt a. M., Hochstraße 6 II. MbettiinnBnrs für die Rkichstsgsmhl. Lokal: Gasthof zum Einhorn, am Kirchenplatz. Sonnabend, den 4. November, abends 7ll? Uhr: Herr Rechtsanwalt Dr. Biesantz-Köln: Die Geschichte des Liberalismus. Sonntag, den 5. November, vormittags 10 Uhr: Herr Privatdozent Dr. Cahn-Frankfurt:Die Reichsversicherungsordnung. Nachmittags 3 Uhr: Herr Gerichtsassessor Dr. Leser-Heidelberg: Die Reichsfinanzreiorm. Sonnabend, den 11. November, abends 7’/a Uhr: Herr Professor Biermann-Giehen: Sozialismus und Sozialdemokratie. Sonntag, den 12. November, vormittags 10 Uhr:Herr Parteisekretär Otto Ernst Sutter-Frankfurt: Organisationskunde. Nachmittags 3 Uhr: Herr Professor Urstad t-Gietzen: Die Vorwürfe der Antisemiten gegen die Liberalen. Meldungen: Alle Reflektanten werden gebeten, sich möglichst umgehend mit genauer Angabe der Adresse anzumelden. Anfragen werden gerne von den oben genannten Meldestellen beantwortet. Aenderungen dieses Programmes behält sich die Kursleitung vor. Frankfurt a. (Hochstraße 6), im Oktober 1911. Nationalverein für das liberale Deutschland. Seiger Nr. 246). 7 y yom L ^ie6en,rfcnc23- Oktober 1911. ^oßberzogliches Kreisamt Gießen.. Sanger mann. Freitag Eröffnung! 6581 | LaMagrwahl. Hnrsailuiig zu Wies! Igllllerstag, Den 26. Oktober, abends 8 Uhr^ im Saale des Herrn Ziegler. Theater - Verein Montag, den 30. Oktober 6. Opern ■ Vorstellung des Grotzh. Hoftheatcrs und der Hofmusik in Darmstadt |a$ Wecken des Eremiten Komische Over in 3 Akten von A. Maillart. Gltsklukkibch Gikßkil. In diesem Jahre hat die Wahl der Vertreter zu den Hauptversammlungen für eventuell 3 Jahre stattzmmden. Der Vorstand hat hierzu den Wahltermin auf * Mittwoch, den 8. November l. Js., festgesetzt und als Wahllokal das 5lasscnlokal Ludwigstraße 12 bestimmt.^ 9af)-eninitglie6er ro(iblen von 12 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends, die Arbeitgeber von 2 bis 6 Uhr nachmittags. Es sind zu wählen 99 Vertreter der Verslcherten und 49 Vertreter der Arbeitgeber. . Wahlberechtigt und wahlbar smd von feiten der Kasscu- initglteber nur diejenigen, welche großjährig und im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte sind, und von seilen, der Arbeitgeber nur solche, die Beiträge aus eigenen Mitteln leisten. Legitimation Großes Mimodrama aus dem Leben einer Zirkusreiterm in 4 Akten von Urban Gad. 1381 Meter lang. — In der Hauptrolle die unvergleichliche Kinodarstellerin Ma Nielsen ■ Frische Fische ■ Donnerstag früh eintrestend Hl Nordsee Schellfische x.W. 37 Psg. W W Nordsee Kabliau . .-.Pfd.28Pfg. W W NMe-VratMWe. . .H.W.20W.W Kreisverein Gießen. Freitag, den 27. Oktober 1911, abends 9 Uhr, im Saale des Hotel Grokberzog von Hessen v25/« Oeffentlicher Vortrag des Herrn Geschäftsführer Dellinger aus Mannheim über Sozialpolitische Zeitfragen. Auf vielseitigen Wunsch prolongiert Nur »och 3 Tage. Der schwarze Luther-FeslspieleinWetzlar Vom 21. bis einschl. 29. Oktober in der Hospitalkirche: Aufführungen des Luther-Festspiels von Dr. Hans Herrig I dargestellt von Bürgern und Bürgerinnen Wetzlars unter Leitung I des Lutherdarstellers, Herrn Max Halter-Hannover und unter Mitwirkung des E van gl. Kirch en chors (Dirigent Herr Lehrer Luck). Zirka 80 Mitwirkende. Anffiihrnnnpn • Am 21., 22., 23., 24., 25., 28. und 29. Oktober, | Aununrupgen. abend8 s Uhr; Donnerstag, den 26. und Freitag, den 27. Oktober, abends 7 Uhr. Nachmittags- aufführungen: Um 4 Uhr beginnend am Sonntag, den 22. und Sonntag, den 29. Oktober. Desgl. nur für Kinder der Volksschule: Am Samstag, den 21. Oktober, Mittwoch, den 25. und Samstag, den 28. Oktober, nachm. um 4 Uhr. PintrittenTPiSP " Numerierter Platz Mk. 1.50, 2. Platz Mk. 1-, fainiriuspreise. 3 Platz Mk. 0.50, zu den 3 Kmder-Vorstell- ungen 30 Pfg. auf allen Plätzen Verkauf der Karten: Für num. Platz in der Schnitzler sehen Buchhandlung, für die übrigen Plätze in der Wo II- Spinnerei Slichel, neben der Hospitalkirche. ID-1/» % Fernsprecher 22 empfiehlt alle Sorten A Drahtgeflechte,Draht D einfriedigungen, eis. Z Tore und Geländer. Liebhaber eines zarten reinen 6cfi*tes mit rosigem iugenbfritoen fllisfehtn und blendend chönem Cdnt gebrauchen »ur d,^ echte Steckenpferd - Lilicmu lch-L-erfc v. Urrgmann keinesfal unsere Landwirtsä sollen ihn aufrecht Der konserdatide Ol 9 »• für die putsche Tage darteisrage, fonge r9ne" to't den Re h?Qmtetc Xie- |Ljfr,en- die dort EVu^o!i. SsBl W h"'" Serben. V;, ,n Rr&Ss s?aft wehr' ds un^ k Möglich F fe,9 LK Mutend' fcUn.}? M°[belen^Jen tS N leiden H>I!° Sahen’F011 S M ijibkLyi., ! «■) ®, '(Ju