«Lkv-W, > ui h,b'n jn Innfc-en, Gründung. Alls dem HansaLunde. : Ein- : Apparate u. Glte Ulgh Sie vorteilhaft!bei . tz. Vläuser-,; stadt 56 Tclepfron <■ stammen aus Basel und dem Wiesentale. Tie Schilderung eines Zagbeamten. NaL einer Mitteilung des Pacbncisters Heinrich Mann aus Tjnanthirt, der mit dem Zugiührer in dem Wagen hinter der Lokomotive Me Unginäsfahrl mitmachte uno nur leichte Verlegungen davongetragen halte, scheint das Unglück durch z u g r o ü c Fahrtgeschwindigkeit verursacht zu sein; denn der Zug Wedartyen durch P/akete' ersiohW efinfltwtei»: monatlich 75 SßliDtetiel- läbrlich 9?lf. 2.20; durch «*• *”* UBahnhofstrasseU aus Gründen der .Habsucht und des Ehrgeizes aufs grim politische Lagesscharz. Bei der bevorheheuden ei sütagsrrsatzwahl in Tiisieldorf Jlbbole- il Zweigstellen monatlich 6» $f.; durch diePost Llk.2.—vieriel- Gegenrevolutwn in Persien? Wie die neue konstitutionelle Türkei, so kann auch das neue konstitutionelle Persien nicht zur Ruhe kommen. Ter ihm im September 1906 vorn Schah Muzaffer ed Tin verliehenen Verfassung folgten schon unter seinem Sohn und Machfolger M o h a m e d Ali, der am 9. Januar 1907 den Thron bestieg, allerlei Unruhen, mcil dieser den Eid aus die Verfassung hinanszögerte itnd, als er ibn endlich geleistet, fidi nicht an ihn gebunden erachtete, sondern nur zu bald mit einer Art Schreckensherrschaft begann, die ihren Höhepunkt in detn Bombardement des Parlamentsgebäudes fand Tag bei all diesen Ereignissen Ruß- land die Hand im Spiele hatte, während England sich migste bekämpfen. Ueberdies haben sowohl Mohamed Ali mtc sein Bruder Salar ed Tanlef, der in Persien über einen großen Anhang versagen soll, von Rußland pefu mär unterstützt, ständig Persien aufgewiegelt, und es scheint fast .als sollten auch die blutigen Unruhen in Schiras in, Mai dieses Jahres auf ihr Monto. gefetzt werden müssen Hat aber Rußland seine Hand bei den versischen Wirren im Spiele gehabt, so ivird es zweifellos seinem Schützling Mohamed Ali keine Schwierigleiten machen, Ldeffa zu ver- lassen ,um sich wieder des persischen Thrones zu bemächtigen. Und gelingt ihm dies, so wird wohl Mohamed Ali nur allzubald die persischen Volksrechte in einer Art und Weise beschneiden, daß er ebenso, wie sein Schutzherr, der Zar, nur den Namen eines konstitutionellen Herrschers trägt lTast unter diesen Umständen ein neuer Bürgerkrieg in Persien zu ermatten steht, bedarf keiner weiteren Be- Deutsches llcscb. Ter „Ncichsanzeigk-t" veröffentlicht den Handels unb S di iss- fahrt sv ertrag zwischen Deutschland und Japan neblt dem zugehörigen Zollabkommen. Nach einem auvimjr liegen Bericht sagte der Präsident des Hansabundes, Geheimrat Rieß er in einer Rede, bie er vor einigen Tagen in Duisburg hrelt, esjet breite oor dem «Lnsatage am 12. Jiini 1911 eine Abmachung Oer „schweren Industrie" mit Herrn v. veydebrand be- lreffend die Schutzzollwünsche, Unterstützung im Wahlkampf und Zurückstellung des Kamp,es gegen ben mit der konservativen Partei eng vermupsten Bund der Landwirte sowie den Austritt aus dem xmnsabund getrogen iporöcii Dieser Austritt wäre also unter allen Umstanden au^aeführt worden, wie immer auch der Hansatag ausfallen mochte- damit verlören die seitens der ausgetretenen Mt- stehen das Zentrum und oic Sozialdemokratie einander gegenüber. Die Lage des Wahlkreises wird durch folgende Mitteilung des „Berl. Tgbl." beleuchtet: ^urch den Beschluß der Liberalen Vereinigung, |iir die bevorstehende RUchstagcersatzwabl Linen A^noiDatcn auszustellen, suhlte sich die Fortschrittliche Volkspartei ebenfalls gebunden, da sie in der Liberalen Vereinigung Sitz und stimme hat. Infolgedessen tarn die BeNamni- lang der Vollspartei de- Stadtkreises am 14. ^uh dazu, den' obigen Beschluß zwar scharf anzugreisen, aoer ebenfalls von der Aulstellung eines eigenen Kandidaten abzu- sehen- dafür beschloß man, die Wahl als Stichwahl zu betrachten und ausdrücklich für die Sozialdemokratie em- ^utreten, damit der Wahlkreis Düsseldorf nicht länger zum Besitzstand des Zentrums gehöre. . . Das Zentrum hat den Bantdireltor Dr. Friedrich al^ Kandidaten ausgestellt, der - dem Hansabunde angehort. Tie christlich-soziale Aüncioatur wird nur eine Zähtkandi jatur sein. fllieber angegebenen Gründe ieben ernsthaften Wert, da es ohnedies festgestaiiden habe, daß man nuStrcteii wollte ober mußte. Temgegenübcr ersucht der Zeiitralverbaub deutschem >>N' dustriellcr das Wolsfsche Bureau, mitzuteilen, daß irgendwelche Abmachungen der von Geheimrat Riester erwähnten Art weder vor noch nackt dem Hansatage getroiien worden sind. Die hier in Rede stehenden, nun aus dem Hausabund geschiedenen Personen waren, so heißt es in der ErNärung, bis zu ben Ereignissen des Hansatages entschlossen, im Hansabund zu bleiben Es wurde ihnen der infolge bt» Hansatages gefaßte Entschluß des Vorsitzende« des Direktoriums des Zeittralverbaudes deutscher Industrieller ^and- rat a. D. Routger, aus dem Präsidium des Hansabundes zu scheiden, eiFi mit der Ausführung bekannt. Ausland. Der Kaiser Fran; Josef ist mit Unterbrechung des Ischl er Sommerailfenthaltes in Wien eingetroffen, um am 18 Juli bie ieicrhdie Eröffnung des Reichsrates vorzunehmen. Tie u n aar i i dic 31 cgieru n n unterbreitete dem '.’lb- geordnelenhauic eine Gesetzesvorlage, bnrd) die die Lizenzgebühr mr die Einfuhr ausländischer T a b a k s a b r i k a l e erhöht wird, für Zigaretten von 30 auf 60 Kronen, für Zigarren von 26 auf 35 Kronen, für Tabak von 20 auf 30 Kronen per Kilogramm. .. m.. Der „Standard" meldet aus Teheran vom 16. ds. Mts.: Salar cd Douleh proklamierte den Bruder des a bg e s e tz t e n Schahs. M o h a m in e d Al i, z u in dia h und schickte von seiner 3000 Mann starken -truppe 800 Reiter ab, die den Hamadan besetzten. Eine dem Parlament ieiiiblidrc Stimmung hcrrsdü in Teheran, wo Unruhen wohn dwinlidi sind Der McdschliS beriet in (^gemvait des MinisterpraUdenten »e» vehdar über die Lage und beschloß einstimmig, Sardar Astad losort zurückzurusen, damit er mit den Führern der Rebellen verhandle^____________________ Der D-diig Vase! Zranyurt entgleist. leie ^°re che Mk. sN^U, DtoS der empfehle *n»ösischenRjrtlDill: 5. Dort. ^Bahnhofstrasse!^ ielephetttai Offeriere sollende Partie Posten Stehkragen teils 4indi Seinen 3 tuet 15 Pin. Einsatz-Hmdcii 5tüd 138 i'i-J- Herren-2oiEen 5 Paar 19 W MiitkÄEtü Aötzm Paar 30 Pig- Reste aller Art Drudflanclle. - Kleider« 88 „ doppelt Uten ZePbir-R-ttc - Kostüm stom q. 130 cm WHt .1“ ft-trtiqc rldmzen Nr. 166 Erstes Blatt 161. Jahrgang Dienstag, 18. ZuN M Ter Siebener Anzeiger Ä Jk ’^T • Jl ttiM wödjentUCreb ■ ■ ■ ■ M T^LZ B B WZ B ■ B B WZ B ■ B WZ B ausschl. Bestell«. „lsentzre.'Lienea MM M ■ M IlV Z MM. I Kl M Dienstag undFreUa WF ■ M H M ö H JL U 1 Q auswärts 20 Mennig, s» VtrllTltTt ■ r l▼ ▼Jysssavtt Fernsprech - Anschlulse - WZ volitischen Teil: August General-Anzeiger für Oberhessen MDMZ Annahme von Anzeigen Rotafionsbrud unb Verlag der Vrübl'schen Unio.-Vuch- und Steinöruderei R. Lange. Redaktion, Erpedilion und Druderei: 5chulstrahe 7. Lantz«: für den bi'! äemti%g«n9ui)n Büdingen: Zernsprecher Nr. 50 -eschäftrstelle Bahnhofstraße \6a ^"zeigente.1: H. Beck. Gestern, Montag, vormittag Uhr ereignete sich, wie in einem kurz vor Redaktionsschluß bei uns eingegangenen Telegramm bereits gesagt war, aus dem Bahuhof Müll- Heim (Baden' ein schweres Eisenbahnunglück, das den D-Zug Nr. 0 Basel-Frankfurt-Bcrlin traf. Dreizehn Per- onen wurden getötet, und ob von den Schwerverletzten noch einige unrettbar verloren sind, steht noch nick't fest. Ju chnel 1 es Fahren soll nach einer vorläufigen amt- 1 sch en Mitteilung die unmittelbare Ursache fein. Vor der Station Müllheim, an der Unfallstelle, war eine Umbauarbeit im Werk. An dieser Stelle ist die Lokomotive durch die Geleise gebrochen Es ist also nicht ausgeschlossen, daß einen Teil der Schuld, vielleicht sogar den größeren, die B a h n u n t e r h a l t u n g trifft. Jedenfalls wird dieser traurige Fall wieder zu sehr ernsten Erwägungen Anlaß geben/ Hatte der Lolomotivführer Kenntnis davon, daß ein Umbau vorlag und waren ihm die *?Imvcifungen gegeben, langsam zu fahren? Spielte bei dem Unglück auch die Reisezeit mit ihren vermehrten Ansprüchen an Personal und Material mit und hat die Eisenbahnverwaltung dem vielleicht nicht genügend Rechnung getragen? Das alles sind Fragen, die heute noch nicht beantwortet werden tonnen. Wir verzeichnen folgende ausführliche Meldungen: Müllheim (Baden', 17. Juli. Heute früh r/s9 Uhr entgleiste auf der Durchfahrt auf der hiesigen Station an der zurzeit im Umbau befindlichen Unterführung der Tender der Lokomotive des T-Zuges Basel-Frankfurt- Berlin, der um 8 Uhr in Basel abgeht. Der oem Tenbcr folgende Gepäckwagen ging rechts aus uem Geleise. Ein Wagen erster und zweiter Klasse fiel zur linken Seite unb’ stürzte um, gegen ben Mülhausener Zug. Zwei nachfolgende Wagen dritter Klasse wurden ineinander geschoben. Es gab 8 Tote, 14 Schwerverletzte und 20 Leichtverletzte. Tic Katastrophe ist entsetzlich. Tie Sck)wervcrletzteu wurden ins hiesige Spital gebracht. Sämtliche Automooile und der ganze Fuhrpark von Müllheim sind mit der Ueberfüh- rung beschäftigt. Die Sanitätskolonne, die Feuerwehr und eine Militärabteiluug sind aufgeboten. Aerztliche Hilfe ist zur Stelle. Tie Ursache läßt sich noch nicht feststellcu. ILs findet zurzeit ein Umbau wegen einer Unterführung statt. Das Unglück ereignete sich an der Baust elle. Das Unglück trug sich nach dem „Lberrhein Anz." fol- gcnbcrmafjcii zu: Wegen Umbaues der Unterführung sollen die Züge l a n g s a m f a h r e n. Der Lokomotivführer des Eilzuges bremste instruktionsgemäß auf vier Kilometer vor der Einfahrt. Tie Bremse versagte jedoch und der Zug fuhr mit voller iveschwindigkeit durch bie Unterführungskurve. Ter Tender entgleiste, der Gepäckwagen legte sich um, der zweite Personenwagen legte sich quer. Tie beiden folgenden Personenwagen fuhren ineinander Ter Rest des Zuges blieb stehen. Völlig unversehrt blieben der Post- und der Speisewagen, in dem nur das Geschirr zertrümmert wurde Soeben traf ; der Finanzministcr Rheindoldt hier ein. Von der : Großherzogin Luise ist ein Telegramm eingelaufen. Von . ben Toten sinb bisher nur zwei erkannt worden. Eine । Frau Böhringer aus Steinen und ein 14 Jahre alter Knabe - Wart mann aus Basel. Die meisten der Verunglückten aus Rücksicht aus seinen persischen Kompagnon vor einem Eingreisen scheute, ist bekannt. Zwar sicherte der Schah dem persischen Volke Aufrechterhaltung der Konstitution und die sofortige Einberufung des auseinandcrgejagten Parlaments zu, um aber wieder fein Versprechen nicht " 1 Teheran, 17. Juli. Di« Anarchie im Lande wächst zu halten, worauf er am 16. Juli 1909 für abgesetzt erklärt Unruhen sind auch hier wahrnchmbar. Die Räu wurde und Rußland ihm seinen Wohnsitz m ^desm anwies * jn Trassen und Asterabad durch den Rcschidns 6ffab VÄ falt«. I». btt ee^or unt. -ch°chrud « b.r bell Thron bei Großlouige. Nach Essad el Mülls INI Hauptiiadt abgcichnitten wurde Telitchi itt 'N Ainruhr. September 1910 erfolgten Tode übernahm Nasir el MüllI Der Gou ve ru eu r ilt cutfloheu In Kaswin und Un bie üiegentschast, doch zögerte er, der während ber I ru[)Cn ausgcbrodien. Aus der Straße von Äaswin nad) Ha- Sa,reckeusherrschaft eine Reise nach Europa angetreten hatte mdbau n-crden häufig Raubausälle verübt. Ter Gouverneur von •unb nun zurückberufen wurde, noch vier Monate mit berI^urdc von Nomaden auf dem Wege nach Täb Rückkehr nach Persien (Anfang 1911), weil er dessen ^tßere crgrisien. Ser ab wurde von SdMichroaocnncii umringt, unb innere Lage für viel zu unsicher hielt, um sich L’on fccn Berkehr mit Ardebil und Täbris abgcschnitten haben, iuer Regentschasl viel zu veriprechen. K gg^dag wurden armenische Ortschaften ausgc- Tc»n in Persien aing ml der rhronentsctzuny Ma Leel|. £innaI, ,f, bcn 6iKbc« ber Siutben, bie «nbängcr beS !S 6i“t 3tTeV"Uer" “cil‘ c3 nut I T-.-inWn Sator eb Tanlrh sinb. ber na* Sanrnbon DorrüdL den, Parlament tra» seiner ArbeitanniShigl.it ni-bt fertig p« «inn.nf.b-» unb -chn-a >° i an. ®““n» werden konnte Tenn dieses versteiste sich daraus, datz Teheran schnwigl man von den Erngmoen, wahrfchcinlicki, um 'Ugland und Rußland, bie fa Persien unter sich in zwei I dcn Erfolg der in Loudon emittierten persischen riuleihc nidit Interessensphären geteilt hatten, nichts zu sagen haben .u beeinträchtigen. Tic in Persien sich vorbereitenden (Srcigmnc joltten Ob bie Unsicherheit der Straßen tu A'ordpersienl^n^n englische Publikum ganz unvorbereitet iiiioen. irklick' so groß ü'üi, daß Rußland eine Reihe von GrLnz ------------------—-------------- !==? nullen bcjenen mußte, ob die Räubereien m Subpcr.icn Die VOrläUfiaCR Absichten ÖCS sraNZösischeN ^sächlich berart waren, daß Englanb nicht umhin konnte, keteß^baberä IN Mar0?i0 einer scharsen Rote ihre Bejeingung zu verlangen, wenn üqeiJISl}aom Hl muiuuv. iS nicht indischc Truppen in Persien einrückcn lassen sollte,! Paris, 17. Juli. Der conberberid)ternatter bev ntaa dahiuge,teilt bleiben Jedeitfalls war und blieb, wenn! Marin" meldet aus Rabat vom 13. Juli, General M and) einige Truppen aus Persien zurückzog, RußlandI,,s c r habe ihm unter anderem folgendes erklärt: ^ie bort die tonangebende Macht, die noch jetzt auf die Ent «mir zugew t es en e Aufgabe ist ke i n es m e gs b e- Schließungen ber Regierung einen Druck ausübt, während lendet Im Gehicte der Zaer und der Zenimur nt die Ruße England, nachdem es seine dem persischen Volk verhaßte l^och nicht wieder hergestellt. Roch vor einigen Tagen Anleihe glücklich mit ber Regierung zuftanbc gebracht hatte, I Ratten wir mit den Zemmurs einen Kampf zu beitehen und nch an-> Persien bis auf weiteres zurückzog kam 11. Juli plüubcrtcn sie eine Karawane zwilchen Rabat Auch tetzi herrscht wieder eine schwere Kabinettskrise und Mehedija. Unsere Kolonnen „werden deshalb neuer- tu Persien weil der Sepehdar, der Premierminister, daraufl btngs durch diese Gebiete ziehen mupen. Gegenwaing s bestand, vöni ParwinetN allerlei Voltmachten und bie Un hie jedoch von den ^rten Anurengungeu eonas eumd ibbängmlcit der Minister vom Parlament zu verlangen. Man ionnte ti;ncit mabrenb der großen. Hitze nicht ung^ mas da> Medschlis verweigerte unb deshalb beim Re- straft wertere Marschleistungen auferlegen, -er Be f eh l^.^ aenten um (Ernennung eines neuen Premierministers er- h a b e r d e S L ch a u i a g e b i e t e s, L r a n t i 6 r e, der " " achte Unb habet zeigt sich bie seltene Erscheinung, daß der Besetzung bes Zaer-Eebietes betraut ist, wirb du. Kasbah diesmal alle Parteien in gleicher Weife mit ber Regierung von Merschuch besetzen und bort bie Niederwerfung der S in der Luft schwebt, viel aufrührerischen Stamme abwarten. Erforderlichensall. IcidU oga? mit' Anschluß des Regenten Ra'ir el Mülk wird die Brigade des Generals T idi nnt der ölonn Und bas ist auch lein Wunder, wenn man fick) vergegen-- Branliere gemeinsam operieren. Ich selbst gebintc über wärtig? daß das Eläos in Persien zurzeit so unentwirr- Rabat und Melines nach Jez zuruckzukehren, um die Pazi- bar ist,' wie möglich Ucberall herrschen Unruhen, denen sizlerung der Zemmur sortzusuhren. nichA-" 5“ wcrd-n »^ “"b fic ®“b. ' Ta^ w^'r Suaden. M fie L-rr-,ch °°l's.--nd,g _ verweigert, unb ein Teil der Gouverneure, sowie der sonstigen Beamtenschaft erweist sich als unzuverlässig, ja, bie Bachtiaren, die bei her Absetzung des -chahs Mohamed Ali eine hervorragende Rolle gespielt hatten, ।meinen l bereits anzufaiigen, mit dem persischen Bolt gemeinsame! Sache gegen die Regierung zu machen. Unter diesen Um|tdnucn uur|teu oic amerilanischeii Bei I täte, die die persischen Finanzen ordnen, die schwediichen Offiziere, die eine Landgendarmerie in Person ins Leben rufen, und bie Franzosen, bie Reformen jur das Gericht.- mefen und bie allgemeine Berwaltung Vorschlägen )ollen, I schwere Arbeit sinben. Es wird, da auch bie persuche Armee auf eine Stärke von 45 000 Mann gebracht werben soll, für bie Postverwaltung Neuerungen in Aussicht ge nomnicn siud, unb fast tagtäglich noch weitere Entschlüsse zur Rettung des Landes gefaßt werden, in Persten zwar viel begonnen, aber nichts vollendet. Denn Persien ist unter dem absoluten Regime viel zu alt geworden, unt_bie | Aufpfropfung einer Konstitution ertragen zu tonnen, -la^ Parlament sucht zwar die Staatstarre aus dem ^.reck zu ziehen, zerrt aber von allen Seiten daran, so baß Persien nidit vom Flecke kommt, sonbern immer mehr in den -unipf versinkt. Nur ein Mann vom Schlage Bismarcks könnte es retten, und ben dürfte das Land kaum besitzen. Aber bie freniben Beiräte und Instrukteure dursten unter Umständen ihre Arbeit nur zu bald einstellen, xciin, wie der „Standard" aus Teheran meldet, hat salar eb -T'auteb der jüngere Bruber des abgesetzten Schah, seine Wiebereinsetzung prafiamiert und 3000 Mann Fmßtruppen, sowie 800 Reiter abgeschickt, die Hamadan besetzt Haben, wahrscheinlich um den in Ldessa lebenden abge,etzten schätz dort in Empfang zu nehmen unb nach Teheran zuruckzu geleiten. Die persischen Verhältnisse sinb einer Wieber cinsetzung Mohamed AUS heute günstiger als je, bnui zu der Feindschaft zwischen Parlament und Regierung kommt noch die Tatsache, baß bie Abgeordneten wohl in der ^rage der Kabinettskrise einig sind, sich in allen übrigen aber Los gewinn! 5 ersten Auf- Herr und Fest ihrer 93 i IW ' 119 1 124 1 138 150 160 161 179 185 199 Schluß des Festaktes bildete ein Lied der „Heiterkeit" unter Leitung des Herrn Kasten-Gießen. Dann begann das Musterriegenturnen der Gastvereine an Pferd, Barren und Reck. Jeder Verein erhielt zur Erinnerung eine Ehrentafel. chji Wieseck, 17. Juki. Hier wird lebhaft gewünscht, daß nun, nachdem die Gemeinde mit der Stadt Gießen wegen -m. Niedmühle bei Hungen, 18. Juli. Frau Wilhelm Stoll begehen heute das silbernen Hochzeit. Kreis Büdingen. Versorgung unseres Ortes mit Elektrizität einen Vertrag geschlossen hat, daß die Anlagen hierzu möglichst noch vor dem 1. Oktober d. I. fertiggestcllt werden, weil man sich mit der Beleuchtung einzelner Straßenzüge, aber auch bei Privaten darauf eingerichtet hat. Auch ein Teil der Gewerbetreibenden drängt danach, elektrische Kraft für ihre Betriebe zu erhalten. !Die Gemeinde hat der Stadt Gießen einen jährlichen Mindestverbrauch für Strom im Betrage von 6000 Mk. garantiert, eine Summe, die jedenfalls erheblich überschritten werden wird. Es liegt im Interesse der Entwicklung unserer Gemeinde, wenn das Ministerium die VertragTgenehmigung nicht länger hinauszieht. Bekommen wir zum Winter die Anlage nicht, so bleibt nichts weiter übrig, als daß der Gemeinderat für verschiedene neue Straßen vorläufig Petroleumbeleuchtung einrichtet, wodurch wieder doppelte Kosten entstehen. /\ Grünberg, 17. Juli. Das diesjährige Krieger- Bezirks fest des Hassiabezirks Grünberg wurde in Nein- hardshain abgehalten. In Verbindung damit feierte der Kriegerverein Neinhardshain sein Fahnenweihfest, an dem 32 Vereine teilnahmen. > Lich, 17. Juli. Der hiesige Damenturnverein unternahm gestern einen Ausflug von hier über Langsdorf, Hungen, Rodheim, Forsthaus Glaubzahl nach Bad Salz- Att- Statt rind Land. Gießen, 18. Juli 1911. "Tage skatender. Stadttheater: .Die geschiedene Frau". Avenos b uhr. Preisschießen findet nächsten Sonntag statt, während das Bezirksschießen am 6. August in Bettenhausen veranstaltet wird. 11 A4' 216 146 108 228 172 248 i 24 I M i 117 280 261 18 74 75 189 208 151 69 19 209 104 218 274 236 148 L 145 65 282 125 33 214 263 256 141 298 107 28 162 137 102 9 207 16 143 227 L5 97 262 ‘<37 161 204 194 1 1 1 1 1: li li li li li li li li li 13 14 14 14 14 14 14 14 14 14 4 12 26 36 41 I » I 70 i 30 191 K 90 283 47 160 49 M 549 553 564 57? 58 583 । N4 Hl W! AI 6k! U»kolade i, ■ jlati Won fe?« Trn Wnjj •ft, ta fliess.] 222 i 236 218; W 269 271 285 297 304 318 W | 349 35.) ! 367 I 380 381 396 404 418 •äiä Ralf; „ ft»” U2 » Butzb^-S * '@1»*”’ lomiiif"1' mirt’Cin»'1 £ ,wrrl1 iii, durch * und landen, dad^Mlde, als gera^ Konkurs k einemn SK«'”®* «ar» »ii‘* Mmten d- ST» *}Wi p Dutenhol , Schule kam ■ “ her gujamme» linbe keine Kosten .M Schüler, weSh ^ieheiU^ ,1^ Zieh' iriuu), Sodann ging .... festlichen Zug zu dem am Dorfausgang nach Schlitz zu liegenden neuen Schulhaus, wo Pfarrer Frank die Wechcrede hielt. Noch mehrere Ansprachen schlossen sich ^efte^enQ1frf)Tnfi kS^19^9 des Gebäudes erfolgte. Ein weitesten schloß sich an die Besichtigung. . Kreis Friedberg. , , .I^"erg, 17. Juli. Ein Sonderzug brachte heute mittag 400 Damen und Herren nach Bad-Nauheim. 426 437 443 455 467 479 484 496 504 513 | 525 Hausen und Nidda, von wo aus die Rückfahrt mit der Bahn erfolgte. — Der Kriegerverein hielt gestern sein Probeschießen am Albacher See ab. Das eigentliche -- Ronneburg, 16. Juli. Wie bei dec Führung des historischen Festspiels: „Im Glauben stark, in Treue fest" von C. Steiniger, war auch heute der Erfolg wieder ein durchschlagender, trotzdem einige Rollen hatten anderweitig besetzt werden müssen. Hatte man bei der Erstaufführung vor drei Wochen in erster Linie ben Angehörigen der mitwirkenden V. H. C. ern von Büdingen, Frankfurt, Gelnhausen, Hanau und Offenbach Rechnung zu tragen gesucht, heute war der Zutritt zum inneren Burghof besonders den V. H. C.-Mitgliedern aus den übrigen Zweigvereinen sowie den Bewohnern der Umgegend Vorbehalten. Und in hellen Haufen waren sie aus den Nachbardörfern heraufgekvmmen trotz der Hitze und obgleich in verschiedenen Dörfern der Umgegend Kirchweihfeste gefeiert wurden. Bei der Nachmittaasaufführung war der Andrang so stark, daß noch eine Menge Stehplätze geschaffen werden mußten. Um ll1 2 Uhr begann die Hauptprobe, für die man besonders billige Preise angesetzt hatte. Darnach entwickelte sich bei den Klängen der Hanauer Stadtkapelle ein reges Leben. Die Hauptaufführung begann um 41/? Uhr. Die Wirkung des Stückes war augenfällig. Einen besonders tiefen Eindruck machte der zweite Aufzug. Graf Wolfgang Ernst, ein strenger Reformierter, will in seinem Lande die lutherische Lehre durch die reformierte ersetzen, aber der greise Pfarrer Jod. Gerlach von Reichenbach verzichtet lieber dann auf Amt und Brot, als seine religiöse Gesinnung zu verleugnen. Als er darob des Landes verwiesen wird, stimmt er kraftvoll das Lutherlied an: Em feste Burg ist unser Gott und verläßt mit seinen gleichgesinnten Amtsbrüdern die Burg. An eine weitere Ausführung des Festspiels ist vorerst nicht zu denken. \ rt en berg, 16. Juli. Am Sonntag nachmittag hielt der St neg erb er ein Ortenberg sein zweites diesjähriges Uebungs schieß en auf dem Schießftand in der Klippe 8i -49 , U9 S » U11 Ml 15? fuhr, nach der Frkf. 3tg„ mit einer Geschwindigkeit von 90 bis IO b b ornh ofen; mit dec Stelle ist Organistendienst ver-ILang das m die Straße faaenbe ©clüiibc ab. 9a Kilometer in die Station ein, während das vorschriftsmäßige I Hunden; dem Fürsten zu SolmS-BraunfelS steht da§ Prosen-I getrennt und legt dort schon den neuen -buiger|teig an. -La3 Fahrt empo für die Einfahrt in Haltestellen 25 Kilometer beträgt. L fj § e(xf -u g{nc cjnem eüQnq Lehrer zu besehende Material zum Unterbau für die Straßenbesesttgung ist bereits Der PackmciNer schildert uns den Hergang des Unglücks wie folgt: • ö nI •xn.;,, nnnpfnhren Wir waren fahrplanmäßig uni 8 Uhr in Basel abgefahren Schulstelle zu U l r i ch st e i n. Q . 1qi1 9 r 9 ' Qnnhfm<5 föicnen Und näherten uns dem Signal „Langsam fahren" an der ersten! Prüfung tm Huf beschlag, ^m -jum 19111 Löjiöivei« Gießen. . Haltestation Müllheim a. Rh., als der Zugführer zu mir I haften die nachbenannten Personen die Prüfung im Huf- ~ Annerod, 1/. Juli. Sein F a y n e n w e i h s e st sagte: „Ich weiß nicht, d e r L o k o m o t i v s ü h r e r fä brt L ^fQa bestanden und sind demaemäß berechtigt, den Huf- feierte gestern und heute der Turnverein „Gut Heil auf mir zu schnell!" Gleichzeitig zog der Zugführer die Bremse. L ! 1 9 s^bständia miSnnrfipn •9 9intnn Sliifscbläaer aus dem schön gelegenen Fcstplatz „Platte". Um 21,., Uhr ging Da war aber auch das Unglück schon geschehen. Wir wurden beschlag selbständig auSuuben Anton Austchlager,auS I IJ 3 H ü '^-Gesangverein „Teutonia" sang m unserem Wagen mehrmals durcheinandergeworfen. Tann stand Hengersberg, Heinrich Blitz anS Kleestadt, Ludwig Doll I « » Lehrers Euler einen Begrüßungschor, der Wagen. Es gelang mn, zuerst hinauszukommen, und ich haft Steinheim, Wilhelm Görlach aus Eberstadt, h 1 ~g?nr.vLMhp Milbelm Schneider bearüßte Turner -u, Ubentjeim, «eorg Wilhelm Krömer °u-stph GemLkunb Ä Ä^tVÄ”b Sei“’Meta iSnbenWilhelm Luh aus Großen.L-nd-n «nnn« Nach dem W-ihelied des gemischten Chors hielt der Wagen entfernt int Gleise. Ter erste Personenwagen war um- Friedrich Philipp Pohl aus Garbenheim, Wilhelm Rey- 2. Vorsitzende Hch. Schäfer die 1.2- ein Knabe, Warthmann, Schaffnerssohn aus Basel. — Benach- 1. März begann und am 30. April endete, beginnt nach b?r a T M^ßen schloß sich ein gernut- ^'L^?'^^^sehörigeu hat außer bei Nr. 5, 6 und 9, soweit Verordnung des AiinisteriumS künftighin bereits am 15. De- \ ?^«tentoirt djajt zur Klippe an. 7ää"S,,w.s't«>?; ’ Pforzheim verstorben. — Vom Fahrpersonal wurden lncht ver- . Wegen zu hoher Forderung, besonders für Konzert, das recht gut besucht war Die voraetraaenen letzt der Gepäckschaffner Mann-Frankfurt a. M. und der Schaffner Schweinefleisch, sollen die Angebote unserer Metzgermeister, die Gesänge fanden bei den Zuhörern rpirfipn Npiiall Walter-Darmstadt. I sie für den Bedarf der Heil- und Pflegeanstalt forderten, Verein erhielt von der Kurverwaltung eilte angemessene nicht genehmigt werden. Es wird aber auch die höchste ^Mutung. Abends fand im Kurgarten ein Feuerwerk Zeit, daß die Metzger in Gießen die Behauptung, daß sie bie bad tion Kaufmann R. Trebes in Nidda ausgeführt Fleischnahcling künstlich verteuern, durch die Tat endlich zum mnS f. Schweigen bringen. Salzhausen, 17. Juli. Die Erbauung "Der Zirkus B lu m - n, elb, der in diesem Sah?c sichert es kommt iu'^ie ist nunmehr ge- lein IMjähriges Bestehen feiert, kommt, wie bereits mit- Fllrstenwobuun^u sieben9<=tegenen oder gegen das Vorjahr weniger 205 000 Mk. - 1,72 Proz ÄÄ? L ni S” ^e.n 56£ni) i^ne Bäume Und das Obst fällt ab n ' Gatter der b) m der Zeit vom Begimi des Rechnungsjahres 23 004 (joo HtC o9-1?^ ^^lung zu geben. Im Mai d. I. wurde pn,.tPrrlrtrfl Mark oder gegen das Vorjahr mehr 172 000 - 0 7^ bec Jirlu§ G’- Blurnenseld Wtw. durch den Besuch des « r a n - 9? n in ß Prozent: 2. für die Preußisch-Hessische Eisenba^ von Mecklenburg-Schwerin au5gc3ci^^- ©anStaa i^ibe^hi^vergangenen schäft: a)imOToitatr Zutritt zum innr.tr Mitgliedern an» den übxi- ewohnern der ürngeger: äsen waren sie aus br trotz der Hitze und ob Der Umgegend Kirchweir ichmittagsausführung ivai 1 eine Menge Ztehpler- Uhr begann die Haup lige Preise angesetzt HM n Klängen der Hanaur r.Hauptaufführung begar- Stückes war augenM^ machte der Mite« aer Reformierter, will bre durch die resormerh Jod. Gerlach von Reiche Amt und Mot, als leinen. Als er darob « ec kraftvoll das Luthers Cg fei« Öl Ä* Lg nnd « “<6 ein V* eßen fchlob .[ippc ar 17. Juli. «Z en l-us" t war. Beifall. 2. nvaltung eine 8^ 17. Juli ®*S**rl ihe der .1° .^Mlen Plü- i6J. und ®er'nied^ !tz iterbach- vergaß? .7. 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Verlaut der Witterung seit geiiern früh: Ta» nordöstliche Ties ist nach Westen vorgedrungen, Fortbestehen de» herrschenden Wetter- '"'^Wellernu^lchten in Hessen am Mittwoch dem 19. Juli 1911: Wolkig, meist trocken, Temveratur wenig ccrandert. —T TCO | 765 98 76 1510 । 1514 14 51 176 1523 292 786 1 127 1537 , 253 796 100 1744 . 203 806 221 1553 2 811 73 1561 118 821 •294 1573 84 833 270 15<> 291 847 171 1597 149 859 ! 66 1610 !L 86!' 45 1613 874 ' 55 1622 i 64 889 ISO 1640 1 123 896 129 1642 183 903 279 16 4 i 121 918 46 1667 1678 1 226 930 1 241 174 936 114 1684 195 949 60 1696 | 238 956 284 1709 । 170 963 132 1717 80 972 251 1729 153 988 144 1735 177 997 39 174 > 169 1008 j 230 1752 63 1012 273 300 71 1021 177b 87 1032 278 1786 82 1048 91 1794 158 1054 213 1808 72 1066 165 1811 116 1074 192 1823 244 1090 1100 223 205 1831 1850 202 155 1107 •_69 18.>, 20 1118 268 1870 215 1121 254 1879 233 H34 92 18S4 32 1143 105 1898 147 1151 159 1906 23 1163 57 1912 225 1177 1 1928 290 1182 220 l!<39 6 1197 62 1946 231 1210 229 1958 211 1212 43 196.3 15 1227 245 1974 259 1231 200 1987 29 1243 168 hf.4i | 285 1258 4 2008 52 1269 297 2015 50 1277 187 2026 164 1286 96 2031 8 1295 95 2043 61 1303 i <*>> 2052 138 1313 ! 182 2061 2079 42 1326 41 106 13:38 134 2086 296 1345 247 2095 173 1354 232 2102 267 1362 201 2111 289 1377 240 2130 276 1381 258 2138 1391 131 2141 88 1403 70 2158 86 1411 31 2162 68 1429 3 2178 288 1440 299 2187 167 1444 111 2191 56 1459 78 2209 54 1467 12 2217 99 1478 156 2226 44 1484 271 2233 88 1496 110 2244 21 <3 Zimmer Mehrere3 Zimmerwohnungen djülscn- M82 Nicht. 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