dieser Beziehung mit gutem Beispiel voran Linoleum ulet). ö t t gen Pf.: durch Diertel- Glaeser. KrauSmü11 cr Krumm onerfannt tatvon in igcgangeiu Vom i Küche Brotteller, lackbretter, in, Kuchen- ollen, Putz- tter, Wasch- ihetrockner, ■oß. Auswahl • Geschäft trasse, enreiz 2.20; durch weigslellen Momente höck)ster seelischer Erregung habe ich daraus jenen harten Ausdruck ui nichtöffentlicher Sifrung geprägt. Ich habe ihn schon längst als nicht gegen die nationalliberale Partei in ihrer- Gesamtheit und nickt gegen die Parteileitung im Gießener Woblkreüe gerichtet bezeichnet. Ich tue das.auch heute iwct'mals, betone aber zugleich, daß ich es war, der angegriffen: wurde und sich dann wehrte. Tamil ist die Sacke wohl endgültig erledigt. Angriff und Abwehr waren zu säxrrf und deshalb bedauerlich. Dr. F, Werner, äußerste bekämpft werden. Die Antisemiten aber hätten gar kein Herz für das Volk, sie müsse man verabscheuen. Dabei stelle es sich immer mehr heraus, daß die Reichs- sinanzreform ein Schlag ins Wasser gewesen wäre. Statt der 500 Millionen Mark hole inan nur 300 Millionen aus dem Leibe des arbeitenden Volks heraus. Das sei auch Eine Erklärung des vertu Dr. Werner. Wir hatten gestern geschrieben, über das beleidigende Wort Dr. Werners von der „Schurkenpartei" müsse Aufklärung geschaffen werden. Heute erhalten wir von Dr. Werner mit der Bitte um Ausnahme folgende Erklärung: 1. Dem blinden .Haß, der aus jeder Heile des ersten „national^ liberalen" Eingesandts spricht, schenke ich keine Beachtung. Da ist so viel Böswilligkeit unb absichtliches Mißverstehen zusammen - getragen, daß die Absicht gar zu deutlich erscheint. 2. Anders liegt die Sache bei dem zweiten Herrn Einsender, der ja schließlich nicht aus seiner Haut heraus kann, der aber ehrlick nach Verständigung und Einigung suckck. Dem stimme ich freudig zu. Erste Bedingung freilich ist, daß man begrabene Dinge ruhen läßt. Wenn ick erst mit alten Dingen anrücke, dann werden wir überhaupt nicht fertig. Tann gibt ein Wort das andere, und eine Verständigung ist unmöglich. Ein bußenb Gründe hatte ich für mein scharfes Wort, das vor über vier Jahren siel. Einer davon war, daß ein Flugblatt der Liberalen in Gießen die deutsche Bewegung als „Schmach unseres Volkes" bezeichnete. In einem Genoffe Eöhre in Gießen. Die von der sozialdemokratischen Partei im Cafe LeiV zu Gießen einberufene öffentliche Wäblerversammlung war sehr zahlreich besucht. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Begründung der Einberufung und erteilte hierauf dem von der Versammlung lebhaft begrüßten Reichstagsabgeordneten Paul Göhre das Wort. Ohne irgend welche neuen Gesichtspunkte hervorzukehren, oder auch nur hervorkehren zu können oder zu wollen, wie der Redner sich selbst ausdrückte, hält er dem schwarz- blauen Block die Sünden vor Augen, die dieser an dem deutschen Volke, in erster Linie an dem arbeitenden Teile, begangen hat. Die größte Sünde, bei der sich so recht die gemeine Sinnesart des schwarz-blauen Blocks gezeigt habe, sei die Schaffung der Reichsfinanzreform mit ihren vielen indirekten Steuern. Die ganze Tätigkeit dieser Ri ichstagsmehr- hcit sei darauf ausgcgangen, die Großgrundbesitzer und Jun-, ker zu schonen und zu bereichern, das arme Volk aber auszubeuten. Es sei dies umso verwerflick>er, als diese Leute vor jeder Wahl das Versprechen abgegeben hätten, wenn neue Steuern nötig würden, so sollten sie auf die Schultest der Leistungsfähigsten abgeladen werden. Ihre Handlungsweise stehe damit im direkten Gegensatz. Tie Konservativen hätten ein Herz von Eisen und Stein, das mit ihnen verbündete! Die Ztichwahlparole der notionaUiberalen Partei. Gestern abend ist die Stichwahlparole der national- kberalen Partei endgültig festgelegt worden, und aus der heute uns zur Veröffentlichung übergebenen parteiamtlichen Kundgebung geht hervor, daß der Beschluß vom letzten Samstag nicht gültig war, da der Besprechung die Zuständigkeit mangelte. Die nationalliberale Partei des Wahlkreises tritt in der Stichwahl für Dr. Werner, den Bürger» licheu Kandidaten, ein. Sie tut damit nichts anderes, als was auch von zahlreichen Parteiblättern draußen im Lande gefordert wurde, so z. B. von der „Offenbacher ata.", die bekanntlich im scharfen Gegensatz zu der „Wormser Ecke" steht. Auch aus der Veröffentlichung der parteiamtlichen Nationalliberalen Korrespondenz in Berlin war eine indirekte Aufforderung zu ersehen, für den bürgerlichen Kandidaten! qinzutreten. Es waren, auch bei den nationalliberalen Parteipolitikeru, freilich ernste und berechtigte Bedenken gegen den R a s s e n a n t i s e - mitismus in Herrn Werners Programm, die manchem stand wird uns parteiamtlich folgendes mitgeteilt: Am vergangenen Samstag fand im Hotel Kaiserhof in Gießen eine Vorbesprechung statt, an der einzelne Mitglieder des Wahlkreisvorstandes, des engeren und weiteren Vorstandes des nationalliberalen Vereins Gießen teilnahmen und bei der es sich um die Frage drehte, ob zur Beschlußfassung Über die Stichwahlparole eine Vertrauensmännerversammlung einberufen werden solle. Die am Samstag veranstaltete Besprechung konnte ein endgültiges Resultat nicht zeitigen mit Rüchicht auf den unterm 29. Januar 1911 gefaßten Beschluß der Vertrauensmännerversammlung, „daß im Falle einer Stichwahl zwischen einem bürgerlichen Kandidaten und dem Sozialdemokraten der bürgerliche unter st ützt werden sol l". „Mit Stimmenmehrheit," lo hieß es in diesem Beschluß weiter, „wird angenommen, daß über diese Frage keineBertrauensmän nerve r-- sich mit anderen Empfindungen, die das Leben gibt, gar niM vergleichen läßt. Zwar regnete und schneite cs, als wir, von Pont-ä-Mousson kommend, bei Pagnh die deutsche Grenze überschritten, und das neue Dentschlanb sah sehr traurig aus. Aber in uns war heller Jubel, denn uns stand das Wiedersehen des heißgeliebten Vaterlandes bevor, das Betreten der Heimat, deren Luft wir atmen müssen, um wirklich zu leben. Es war ein volles und reines Entzücken, da wir die Grenze bei Saarbrücken überschritten. Die Blicke der Begrüßenden, die Befriedigung, Freude und der Stolz, womit sie auf uns sahen — das Herz ging einem auf unb manche Träne ber Freude floß aus unseren Augen. Unb von jetzt begann ein Fest der Heimkehr, viel schöner und gewaltiger, als int Jahre 1866, die getane Arbeit war auch schwerer unb grünblicher gewesen, tue Resulatc völliger. Welche Reden der neue Kaiser überall erhalten, das haben Sie wohl in den Zeitungen gelesen, aber was kein Blatt verkünden kann, das ist der Ausdruck, die stille ergreifende Sprache in den Gesichtern der tausend unb tausend Menschen, welche zwei Tage- fahrten lang überall am Wege standen, jeder voll von Hingabe und rührender Liebe und Dankbarkeit in Auge und Zügen. Den Kaiser suchte jeder, unb wenn sie ihn erkannt, bann wiesen sie mit ben Hänben nach ihm: „Da, da ist er", freudestrahlend, mit feudrtem Blstk riefen sie ihr Hurra, warfen Hut und Mützen und grüßten mit den Tüchern. Der kleine Junge schwenkte die schwarz-weiß-rote Fahne, der Greis schwenkte mit dem Feuer des Jünglings den Hut, aber ihm flössen die Tranen in denl weißen Bart, er fühlte ganz anders, was erfüllt war. Und dies wiederholte sich an jeder Bahnsperre, an jedem Haltepunkt, auf jeder Station, uns schien das ganze deutsch.' Volk zum Gruß an die Bahn geeilt, auf ber wir so schnell dahinsausten. Es waren überall dieselben Grüße, und gerade in ihrer endlosen Wiederholung erhoben sie Gemüt und Gedanken ganz unbeschreiblich. Wir fuhren dahin wie Selige, wie auf Engelsflügeln durch ein Reich des Glanzes und der Liebe getragen. In der gehobenen Seele erhielten alle Erlebnisse ber letzten Vergangenheit bie Klarheit unb Lebenbigkeit sichtbarer Bilder. Neun Monate harter Stümpfe zogen durch den Sinn. Alles, was man in diesem Feldzüge erlebt und gelernt, die 'Menschen und ungeheure Verhältnisse, das Edle und Scheußliche, Freund und Feind, die Bundesgenossen in ihrer Bedeutung ► nb Schwäche, bas alles fuhr geisterhaft in wackcm Traume an bem inneren Auge vorüber, unzählig waren bie Gestalten, schmerzlos wurde auch bas Sorgenvolle, das man erlebt hatte, frei unb sicher schwebten bie Gedanken darüber. Und immer wieder hob neues Hurra, ber wehende Gruß, der feuchte Glan; glückseliger Blicke ber Landsleute am SSepe das EKmüL zu frohem Genuß ber Gegenwart. Auch traurige Eindrücke bliebrn nicht aus, schwarze Gestalten in der Menge ober an ben Fenstern verdeckten mit bem Tuch das Antlitz, trenn der Freudenruf um fammlung mehr einberufen werden soll, sondern, daß ie nur durch den Wahlkreisvorstand, verstärkt durch ben engeren Vorstand des Nationalliberalen Vereins Gießen, erledigt werden soll." Mit Rücksicht auf diesen Beschluß war für Mittwoch, Io. d. M, nachmittags, ins Hotel Viktoria der gesamte Wahlkrcisvorstand, sowie der engere Vorstand des national liberalen Vereins Gießen eingeladen, und diese allein zu- ständigen Körperschaften faßten folgenden Beschluß: In Ausführung des Beschlusses ber Lertrauens- männerversammlung vom 29. Januar gibt ber Wahlkreis- Vorstand, verstärkt durch ben engeren Vorstanb des Ratio- nalliberalen Vereins Gießen, folgenden Beschluß bekannt: Die Nationalliberale Partei des 1. hessischen Reichstags- Wahlkreises Gießen-Grünberg Nidda fordertihre Anhänger und Freunde auf, bei der demnächstigen Stichwahl zwischen dem Sozialdemokraten, Kontrolleur Beckmann, und dem Kandidaten der Deutschsozialen Partei, Oberlehrer Dr. Werner, ihre Stimmen dem bürgerlichen Kandidaten zu geben. Wenn auch das die Nationalliberale Partei schwer beleidigende Verhalten des Herrn Dr. Werner bei der früheren Reichstagswahl und die von antisemitischer Seite auch in diesem Wahlkampf gegen unfern Kandidaten, unsere Parteiführer und unsere Partei gerichteten verletzenden Angriffe es uns schwer machen, für Dr. Werner einzutreten, so halten wir es doch für unsere nationale Pflicht, unter Ausschüttung der persönlichen Moment, alles zu tun, was zur Verhinderung ber Wahl des Sozialdemokraten beitragen kann. Zum Schluß bemerfen wir, daß Herr Dr. Werner die seinerzeit gegen unsere Partei geäußerte Beleidigung in einem Schreiben vom 14. März 1911 mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückgenommen hat. Der navionalliberale Wahlkreisvorftand und ber engere Vorstanb bes nationalliberalen Vereins Gießen. Für ben Sommer des Jahres.1911 ift 'in Aussicht genommen, in Oberhessen an etwa 20 Punkten magnetische Beobacktungen anzustellen: diese versprechen besonders wertvolle Ergebnisse, da dort sehr wahrscheinlich die Basaltntassen des Vogelsberges einen großen Einfluß auf die erbmagnetifd^ Kraft ausüben werden. Wenn diese Arbeit erledigt ist, wird für das Großherzogtum Hessen eine magnetische Landesaufnahme vorliegen, die sich den im letzten Jahrzehnt in ben anderen! deutschen Staaten durchgeführten inaßnetifd)en Vermessungen würdig anreihen wird. In Preußen ist an 265 Punkten beobachtet, in Bayern bisher an 118, in Sachsen an 100, in Württemberg an 61 Stationen. Um die hessische magnetische Vermessung an diejenigen ber benachbarten Länder anzuschließen, so daß schließlich magnetische Karten für bas ganze Deutsche Reich entworfen werben können, ist im vergangenen Sommer auch an einigen Orten ber Nachbar- länber beobachtet unb ebenso sino auch für 1911 einige preußische Anschlußstationen für bie magnetischen Messungen in Aussicht genommen. Eine besonders eingehende Untersuchung verlangt das magnetische Störungsgebiet, das sich an der Bergstraße vom Frankenstein bis nach Seeheim hinzieht. Hier übt das in dem Gabbro enthaltene Magneteisen einen so starken Einfluß aus, daß in der Nähe mancher Felsen, wie sie zum Beispiel aut ber Höhe bes sogenannten „Magnetbergs" anstehen, bie erdmagnetische Kraft kaum mehr zur Geltung kommt, unb daher das Nordende ber Magnetnadel nach Süden umschlägt. Jenes Störungsgebiet verlangt ein engmaschiges Netz von Beobachtungen an zahlreichen Punkten, die nur etwa 1 Kilometer von einander entfernt sind: für die Inklination ist dies vor einigen Jahren schon ausgeführt, für die Deklination unb bie Stärke der erdmagnetischen Kraft steht solche Untersuchung noch aus. Die Heimfahrt im Kaiferjuge vor vierzig Jahren. In biefen Tagen wendet sich bie Erinnerung jenen großen und glücklichen Augenblicken unserer Vergangenheit zu, da der siegreiche Kaiser unb der größte Teil seiner Truppen wieder den heimischen Boden betraten unb unter allgemeinem Jubel ihren Einzug ins Vaterland hielten. Am 13. März hatte Kaiser Wilhelm „mit warmem und erhobenem Herzen" ben „Solbatcn ber deutschen Armee" sein Lebewohl zugerufen, bevor er Frankreichs Erde verließ. Nun brauste der Kaiserzug der Heimat zu. Mitten hütein in diese begeisterte Freudenstimmung'versetzt uns ein Brief, der diese „Heimfahrt im Käiserzuge" schildert unb kurz danach in der Wochenschrift „Im neuen Reich" veröffentlicht wurde: „Ich bin in der Heimat bei Weib unb Kind, em glücklicher Mann. Wir haben im Eisenbahnwagen einen Triumphzug durch Deutschland gemacht, dessen eigentümliche begeisternde Wirkung nationalgesinnten Manne es nicht leicht werden ließen, für den deutsch-sozialen Kandidaten einzutreten. Die Herren, die am Samstag für Stimmenfreigabe stimmten, hatten infolge der Aufregung des Wahlkampfes übersehen, daß die Vertrauensmännerversammlung vom 29. Januar 1. I. bereits die Unterstützung eines jeden bürgerlichen Kandidaten gegenüber dem Sozialdcmotratcn in der Stichwahl unbedingt beschlossen halte. Schließlich fand der Standpunkt, den gestern Prof. A. Körte in unserem Blatte vertrat, daß es nationale Pflicht sei, für den bürgerlichen, gegen den sozialdemokratischen Kandidaten ci.izutrctcn, die Mehrheit der maßgebenden nationalliberalen Körperschaften. Herr Dr. Werner hat, wie er heute öffentlich wiederholt, seinen früheren schroffen Ausspruch über die national- liberale Partei mit Bedauern zurückgezogen. Der neue Kampf vor der Stichwahl hat bereits in aller Heftigkeit begonnen. Gestern abend sprach der frühere Pastor und heutige Bekenner des sozia^emokratischen Glaubens, Paitl Göhre, in Gießen, dessen Ausführungen wir in kurzen Auszügen hier wiedergeben. Möchte der unvermeidliche scharfe Krampf auf beiden Seiten rein sachlich und ohne perfönlkfyc Beschimpfungen ausgetragen iverden. Herr der hiesige Führer der Geno,sen, ist — das soll werden — im bisherigen Verlauf der Wahlagi- Allenthalben zeigten sich die Folgen der Unterernährung. Um den Steuerausfall, zu decken, habe man mit vieler Mühe die Reichswertzuwachssteuer zum Gesetz erhoben, den ursprüitglich guten Kern dreser Vorlage aber durch Zusätze so verklausuliert, daß die Großgrundbesitzer und Terrainspekulanten jetzt ganz davon befreit seien. Neue Steuern seien bereits angekündigt, aber nur indirekte: Zündholz- ersatzsteuer, Erhöhung der Tabaksteuer, zuletzt sogar Staats- inonopole. Dieser Wirtschaft müsse ein Ende gemacht werden. Jeder Wähler, der ein Herz für das Volk habe, müsse nächsten Dienstag eintreten für den Kandidaten der Sozialdemokratie, der Partei, die Freiheit und Gleichheit auf ihre Fahne geschrieben habe und bei der es kein Ansehen des Standes, der Religion oder Konfession gebe. Bei der freien Aussprache meldete sich kein Gegner zunt Wort. Nur Stadtverordneter Krumm suchte in längerer Ausführung die Grundsätze seiner Partei ins rechte Licht zu rücken. Nach einem Schlußwort des Abgeordneten Göhre, in dein er die Jdeengememschaft der fortschrittlichen Volks- vartei und der Sozialdemokratie ausfällig unterstrich, schloß ocr Vorsitzende die Versammlung. Magnetische Landesaufnahme in Hessen. Ein für bie Landeskunde des Großherzogtums Hessen unb für die Erweiterung unserer Kenntnisse von der Physik der Erde bedeutsames Unternehmen wird in diesen Jahren ausgeführt. Nacktem von dem Großherzogi. Ministerium des Innern bie erforderlichen Mittel in den Haushaltsetat eingestellt und von den beiden Kammern der Lanbständcn bewilligt waren, sind im vergangenen Sommer an 24 (im Mittel 15 Kilometer von einander entferntem Punkten der Provinzen Starkenburg und Rheinhessen magnetische Messungen vorgenommen worden, um die Größe und Richtung der erdmagnettschm Kraft zu bestimmen. Hierzu sind dreierlei Arten von Beobachtungen erforderlich, aus denen bann bie magnetische Deklination unb Inklination, sowie bie Stärke des horizontalen Teils bet erdmagnerischen Straft berechnet werben kann. Diese brei Größen änbern sich von Ort zu Ort auf ber Erbe unb zwar für das mittlere Deutschland in der Weise, baß die Dellination ungefähr von Osten nach Westen, die Jnllination von Süden nach Norden, die Größe ber horizontalen Kraft von Norden nach Süden zunimmt. Aber diese Regel kann durch Störungen, wie sie besonders durch vulkanische Gemeine hervorgerusen werden, für solche Gegenden, beträchtliche Ausnahmen erleiden. Tie Berechnung der magnetischen Messungen wird ,dadurch sehr erschwert, baß bie Größe und Richtung ber erdmagnetischen Krast fortwährenden Fl einen Acnderungen unterworfen ist. Da aber diese Aendetungen für ein großes Gebiet, etwa für das ganze Großherzogtum Hessen sehr nahe gleichzeitig und gleich Harr auftreten, fo genügt es an einem Orte des Landes, diese Aenderungen dauernd zu verfolgen. Zu dem Zwecke ist mit Erlaubnis ber Großherzogl. Forstverwaltung im Mörfelber Walbe, von allen störenden Eisenbahnen unb elektrischen Bahnen weit abgelegen, ein ganz eisenfreies kleines Holzhaus, eine sogenannte anagnetcsche Basisstation errichtet, in ber währenb bes Rommers magnetische Instrumente aufgestellt waren, bie bauernb j.cne Aenberungen ber erdmagnetifchen Kraft photographisch regi- jitierten. Aus ben an verschiebenen -Orten erhaltenen magnetischen Beobachtungen kann der Unterschied in der Richtung unb Stärke der erbmagnetischen Krast natürlich nur bann mit Sicherheit ermittelt werden, wenn bekannt ist, welche Aenberungen dr Instrumente, unb besonders bie Magnete derselben, auf den Reifen erlitten haben. Deshalb wurde eine Station und zwar ein ebenfalls von allen störenden Einflüssen freier Punkt in der Gemarkung Grafenhausen als magnetische H a u p t st a t i on gewählt, und dort in einem kleinen Holzhause, um vor Wind unb Wetter geschützt iu, sein, fast in jeher Woche einmal magnetische Messungen aus- aeführt. nr< 64 Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, lb. Mrz 19N Der Sikhener Anzeiger ™ monatlid»75Bf„ oiertel- ZW flZiAfiAtiAtf J| it IM AM* Zrr. apcimahvixtieniLKitU: mH Hh 83 B B B 81 B B B B B ;ährL ausschl. Benellg. tlonfürbenKrciswieben MM M B Bf B ■ BT B B BT B M II MM BMA 8 Zeilenprecs: lokal 15Ps, (Tienstagunbirreiiag); Tj M B ■ Wk- ■ IH HL, M it W CL- auswärts 20 ck'emnq. n-onatl. tanb «r ■ ■ ■ W B 'V B V Cheiredakteur: A Goetz, wirtschaftliche Zeüsrcu en A» Verantwortlich für den 7,ermprech - Anschlniie. poliNjchen Teil: August General-Anzeiger für Gberyesfen ISrB» Annahmen Anzeige« HotaflonsÖTUd und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steinöruderei n. Lange. Redaktion, Expedillon und Vrvckerek: Zchulstratzr Land-: E.Heß; <ür den o°rnnn°7-"s""h" Bübingen: Zernsprecher Nr. 50 SejchäslspkUe Sahnhojftrahe j6a. si.ueigtnte.i: k>. «--r. MS ge- tamm nadpnil Vor/r Seinettt ttagenbei x B lorftelliui Verbands einer vor Tas Ver! ein stand als acht Es ist ei nngezwn verein Mjlveifi am seit Grandes, welcher besagt, bat} 57 Mann gefallen sind. Die fangenen Ausländer wurden human behandelt. Nach den amtlichen Berichten, die der französische Konsul 11. März aus Fez abschickte, besserte sich die Lage dem Sieg des Sultans am 7. Marz erheblich. r.V liegt im i unb heut wieder eü Viereck (freikons.) ging ein Antrag ein, dre Geschäftsordrrungs- kommission zu beauftragen, eine Verdeutschung der Fremdwörter in der Geschäftsordnung des Mgeordnetenhauses vorzunehmen. Der Groß Herzog von Mecklenburg-Strelitz begab sich auf kurze Zeit nach Frankreich. Auf Einladung des Königs von England nehmen der Großherzoa und der Erb- großherzog an den Krönungsfeierlichkeiten in London teil. § t s jMnet & ÄH <(ßi jiH von hie bach i Palais m. i 8er/rä vom 1. j "»langen "»ein ge oerusen, übn drei den Prob w »jter Galt, dc »erden k ^vsicht, u boi allen l®mnenju "einschaf. Offen daß mü der »terqje, Oise “Nau M von ?dustrie Ä"ngen Deutsches Aeieh. Der „Norddeutschen.Allgemeinen Zeitung" zufolge übersandte der Prinzregent von Bayern dem Reichskanzler sein Reliefporträt in Bronze mit einem gnädigen Schreiben. Im preußischen Abgeordnctenhause brachten die Abgeordneten Schiffer-Magdeburg (natl.) und Hackenberg (natl.) mit der Unterstützung der nationalliberalen Fraktion einen Antrag ein, dem Gesetzentwurf über die Befreiuung der Dissidentenkinder vom Religionsunterricht die verfassungsmäßige Zustimmung zu erteilen. Von dem AbMordncten Aus Stadt und Land. Gießen, 16. März 1911. Handwerk hat goldenen Boden! Die Frage, welchem Berufe die schulentlassenemänn- liche Jugend zuzuführen sei, bewegt zurzeit zahlreiche Fa- milien. Sehr beachtenswert ist darum eine Veröffentlichung, die von der Handwerkskammer zu Liegnitz ausgebt und sich in erster Linie an die Eltern wendet, die davor zurückscheueir, ihren Jungen ein Handwerk lernen zu lassen, weil sie der Meinung sind, daß es ihnen zu schwer fallen würde, den Lehrling noch Jahre hindurch zu erhalten, oder weil sie glauben, daß ein Handwerker nicht genügend verdiene und nur schwer auf einen grünen Zweig kommen könne. Ganz besonders wird davor gewarnt, den Jungen Laufbursche werden zu lassen, wenn auch nur vorübergehend. Selten könne aus einem nur an das Umherlaufen und nebensächliche Arbeiten gewöhnten jungen Menschen etwas Ordentliches werden. Aus den Kreisen der Laufburschen rekrutierten sich die Gelegenheitsarbeiter, die bald hier bald dort Handlangerdienste leisten, oft aber auch ihren Angehörigen zur Last liegen und die Hoffnungen der Eltern auf den Sohn als Stütze ihres Alters zu Nichte machen. Es wird darauf hingewiesen, daß in verschiedenen Berufen der Lehrling heute bereits ebensoviel verdient wie der Lausbursche, dabei aber bei einem tüchtigen Meister gut ausgehoben ist und etwas Ordentliches lernt. Weiter wird ausgeführt.' Im Handwerk ist heute eine große Nachfrage nach Lehrlingen. Euer Junge wird sich also eine gute Lehrstelle aussuchen können. Anders ist es im Kaufmannsstande. Die besten Firmen nehmen nur Lehrlinge mit höherer Schulbildung an. Das Handwerk hat auch heute noch )einen goldenen Boden nicht verloren. Auch heute noch Tann in dem Hause manches tüchtigen Handwerksmeisters jene Behaglichkeit, jene goldene deutsche Gemütlichkeit gefunden werden, von der uns die Geschichte der Zunftzeiten meldet. Jene großen Kapitalisten, deren Ruhm und Reichtum die Weltgeschichte kündet, Männer wie Krupp, Schichau, Borsig, Franklin und andere waren einst tüchtige Handwerker, begründeten als Handwerker ihr Vermögen. Im Handwerk wird die jugendliche Kraft Eures Jungen nicht ausgebeutet; denn jeder Handwerksmeister hält es für seine Ehrenpflicht, seine Lehrlinge in seinem Handwerk so tüchtig wie möglich zu machen. Und nicht nur bilden wird er Euren Sohn, er wird ihn auch erziehen! Er ist dazu durch Gesetz verpflichtet. Sv wird sein Charakter unter der väterlichen strengen Aufsicht des Meisters gestählt und gefestigt für die Kämpfe des Lebens. Im Handwerk wird Euer Junge schon nach drei-, höchstens vierjähriger Lehre als Geselle mehr Einkommen haben als der beste ungelernte Arbeiter. Nimmt ihn der Meister in sein Haus, d. h. ^ibt er seinem Lehrling Wohnung nach Kost, so habt Ihr außerdem einen Esser weniger in Eurem Hause. Ein tüchtiger Geselle wird sich im Laufe der Jahre immer soviel zusammensparen, um sich selbständig zu machen. Ist er aber erst ein Meister, der sein Fach versteht, so wird er auch bald ein Einkommen haben, ausreichend genug, seiner Eltern zu gedenken, sie zu unterstützen und ihnen so zu danken für alle Kosten, die er ihnen verursacht hat. Aber selbst wenn er sich nicht selbständig machen kann, wird er sich immer noch besser stehen als ein ungelernter Arbeiter. Man hat berechnen Immen, daß ein Geselle in 30 Jahren mindestens 10 000 Mark mehr verdient als ein ungelernter Arbeiter. Einem Handwerker stehen alle Wege offen, ihm kann es niemals schlecht geljen, lvenn er nur tüchtig ist. Welches Handwerk Euer Junge erlernen soll, das wird an seinen Gaben, an seiner körperlichen Beschaffenheit, vor allen Dingen aber auch an seiner Neigung liegen. Verkehrt ist aber, dieses Handwerk für vornehmer, jenes für minderwertig, unehrenhaft zu hallen. Jedes Handwerk ist gleich gut, gleich gewinnbringend für den, der es mit Lust und Liebe treibt und übt. " Landes Universität. Die vereinigte medizinische Fakultät hat dem Kgl. bayerischen Ministerialrat Dr. ph.I. Leonhard Vogel, Landestierarzt und Referenten für Vetermär- wesen, ord. Honorarprofessor der Technischen Hochschule zu München, die Würde eines Doctor medicinae veterinariae ehrenhalber verliehen. •* Aus dem Militärwochenblatt. Nachstehende Studierende der Kaiscr-Wilhelms-Akademie für das militär- ärztliche Vildungsmescn sind zu Unterärzten des aktiven Tienststandes ernannt worden: Lingner beim Jnf.-Negt. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, Hoene beim Jnf.-Leib- regt. Großherzogin (2. Hess.) Nr. 117. ** Justizperfonalien. Der Groß Herzog hat den Notar mit dem Amtssitz in Darmstadt Geheimen Justizrat Dr. Start Schüler auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treuen Dienste in den Ruhestand versetzt, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt I Dr. Wilh. M ahr den Charatier als Amtsgerichtsrat und dem Oberlandesgerichtssekretär bei dem Oberlandesgericht Otto Hamburger den Charakter als Justizrat erteilt. "Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat die evang. Pfarrer Gustav Theodor Mencke zu Dortelweil und Herill. Nuppel ins zu Gau-Köngernheim auf ihr Nachsuchen unter Anerkennung ihrer langjährigen treu geleistete» Dienste Ausland. Vertreter der internationalen ©cet eutefreieinigun g em berieten in Antwerpen über den Vorschlag englischer Seeleute, einen internationalen Streik zur Besserung der Lage zu veranstalten. Vertreten sind Deutschland, England, Nordamerika, Belgien, Holland, Schweden, Norwegen und Dänemark. Es wurde beschlossen, eine internationale Kommission einzusetzen, die die Lage prüfen soll. . Deutschland und Belgien sollen gegen, England, Amerika, Norwegen, Dänemark und Holland für den Streik sein. Mehreren Pariser Blättern zufolge hat der Ausschuß des Verbandes der Hafenarbeiter Frankreichs tatsächlich beschlossen, für den G e s a m t a u s st a n d einzutreten. Die Leiter des Verbandes haben sich bereits nach den Haupthäfen begeben, um für den Ausstand zu agitieren. Das Amtsblatt der portugiesischen Regierung veröffentlicht das Wahlgesetz für die Wahl der Llbgeordneten zur gesetzgebenden Versammlung. Das Wahlrecht wird geheim, direkt und fakultativ jein. In dem Wahlkreise Lissabon-Oporto wird das Proportionalsystem, in den übrigen Wahlkreisen die Listenwahl zur Anwendung kommen. Jeder koloniale Wahlkreis wird einen Abgeordneten wählen. Ter Minister ist mit, der Prüfung eines Militarstrasgesetzbuches beschäftigt, das die Abschaffung der Todesstrafe enthalten soll, die in Wirklichkeit schon jetzt nicht mehr angewandt wird. Es verlautet in Washington, Präsident Tast dürste be- rells im Dezember dem Kongreß den englisch-amerikanischen Schiedsgerichtsvertrag unterbreiten, der alle Fälle ohne Ausnahme umfassen soll. Die mexikanische Negierung veröffentlicht einen,Bericht über die N ieder l age der Insurgenten bei Easas 7 6it sie erscholl, ihnen kehrten die Liebsten nicht zurück. So fuhren wir zwei Tage durch das Vaterland. Es wac ein Triumphzug, wie chn die Vorfahren sich vielleicht für die Helden ihrer Sagen dachten, wenn diese front Schlachtfeld zu den Göttern heraufgetragen wurden. Freilich auch darin waren manche unter uns der Erde entrückt, daß sie unterwegs wenig Gelegenhell hatten, irdische Nahrung einzunehmen. Die jubelnde Menge trennte als un- durchdrllrgliche Mauer von den Bufetts und die dem Kaiser und Kronprinzen kredenzten Becher, Tassen usw. trugen nicht dazu bei, allen andern das Leid dieser Trennung zu verringern. Als wll der Heimat näher kamen, schlug das Herz schneller, und die Ungeduld wurde schwer gebändigt. Und als man endlich Frau und Kind an das Herz schloß, da war Ruhm und Gefahr, die ganze Well war vergessen, das langentbehrte Haus, oas Daheim in der ganzen Fülle feiner Seligkeit, nahm ganz gefangen. Es ist schön, als Deutscher stolz zu sein, und es ist auch nicht übel für das Vaterland den Feind zu hauen. Aber die ganze Welt, aller Siegerstolz und alle Erfolge und Ehren sind wenig gegen . das Glück nach solcher Trennung sich unter den Seinen als ein stiller, zufriedener Sutenfd) zu fühlen.'" — .Aus Berlin, 15. März, wird berichtet: „Faust, 2. Teil" wurde vor überfülltem Hause in Anwesenheit zahlreicher bekannter Persönlichkeiten im Deutschen Theater vollständig von der ersten bis zur letzten Szene ausgeführt. Das Spiel begann um 4 Uhr nachmittags und wahrte mit, einer einstündigen Pause nach der Walpurgisnachtszene etwa 6 Stunden. Friedrich Kayßler spielte den „Faust", Albert Bassermann den „Mephistopheles", Gertrud Eysoldt als zweite Else glänzte namentlich in dec Homunkuluszene. Die Darstellung wurde sehr beifällig ausgenommen. Das Königshaus war durch den Prinzen August Wilhelm mit Gemahlin vertreten. Der Neick)skanzler mit dem Chef der Reichskanzlei und der Unterstaatssekretär Wahnschaffe waren erschienen. Von der Theaterzensur des Polizeipräsidiums war Regierungsrat Lindenau anwesend, vom Ministerium des Königl. Hauses, Geh. Rat Keil, von der Stadt Berlin, Bürgermeister Reicke und zahlreiche Vertreter der Schauspieler- und .Künstlerwelt. — Kurze N a d) r i d) t e n a « 5 S u n ft u. W i s s e n s ch a f t. Der Gesundhellszustand Friedrich Haases wird trotz der vorübergehenden Besserung, die der Mittwoch brachte, als hoffnungslos bezeichnet. — Der Berliner Sängerchor wird aus Einladung des Wiener Sängervereins Ende Akai in Wien eintren'en und aut L Juni vor Kaiser Franz Joses in Schpn- ' bruim fingen. L-F der Fle mtzgern zwei Me sämtlichk das Psu denan vollende weit vo die Lehi höhe gk X-® (inij'"10 bargam.. hat er & (einem tzchneege" Hat zu se> ,besseten? blieben M Annahme, naOe ® in dieser l --- S< Sonntag allgem^ der aus c war. In ivaldda! es verstan Strichen einige bet enopp.P das Bad klaren & Steuerlva' pohlgelm abhielt. Die deutsch-englischen Beziehungen. Berlin, 15. März. Die „9ll>rdd. Allg. Ztg." schreibt zu der Rede Sir Edward Greys am Montag im Unterhause: Die Äußerungen Sir Edward Greys über die internationale Lage im allgemeinen und die deutsch-englischen Beziehungen int besonderen können wir nur mit aufrichtiger Befriedigung begrüßen. Dasselbe gilt von den Darlegungen, die der stttistungssrage gewidmet sind und die auch dem deutschen Standpunkte in so hohem Grade gerecht toerben, daß sich daraus erfreuliche Perspektiven für die Weiterentwicklung der deutsch-englischen Beziehungen ergeben. Nach den vorliegenden Meldungen wiederholte der Minister nachdrücklich die Feststellung des Reichskanzlers im Reichstage, daß das Mißtrauen nicht bei den Re- aierungen, wohl aber in der öffentlichen Meinung beider Länder sich ßcltenb machte. Wenn zur Beseitigung dieses Mißtrauens, soweit die öffentliche Meinung Englands in Betracht Eommt, Vereinbarungen etwas beitragen können, wie sie der Minister angedeutet hat, wird man deutscherseits gern bereit jein, dazu die Hand zu bieten. Von hier zu dem idealen Zustand eines auf dem Schiedsgerichtswesen gegründeten Wätfriedens ist allerdings, wie Sir Edward Grey betonte, ein weiter Schritt. Wenn man auch dem Gedanken schiedsgerichtlicher Abmachungen noch so sympathisch gegenüberstehe, so wird man doch darrn Pein Areanum gegen alle internationalen Mißverständnisse und Mißhellig- keiten suchen dürfen. Erft in jüngster Zell hat ein Spezialfall gezeigt, daß dies nicht der Fall ist unb daß über die Anwendung des Schiedsgerichts ebenso ein Zwiespalt entstehen kann wie über andere Dinge. Die Einigung der divergierenden Regierungen wird in einem solchen Falle genau wie in allen anderen von dem mehr oder minder versöhnlichen Geiste abhängen, in dem die Verhandlungen geführt werden. Gerade der versöhnliche Geist, von dem die ganze Rede des englischen Staatsmannes durchweht ist, ist es, der chm die Sympathien aller Well ermeeft Die Frankfurter Ünioerfitütrsrage. Berlin, 15. März. Dem Abgeordnetenhaus -ging ein Antrag Fried berg, Elairon d'Haussenville und Rewaldt zu, die königliche Staatsregierung zu ersuchen, die Errichtung einer nichtstaatlichen Universität.Frankfurt am Main nicht anders als auf Grund der Gesetze zu genehmigen. und unter Verleihung be§ Ritterkreuzes 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen in den Ruhestand versetzt und dem Pfarrer Friedr. Germer zu Gedern die zweite evang. Pfarrstelle zu Bingen übertragen. *• Erledigte Lehrerstelle: Die evang. Schultelle zu Felbkrücken. Mit ihr ist Organisten- unb Vorlesedienst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. ** D er Verband der Evang. Erziehungsvereine in Hessen hüll am Montag, 20. März, seine Hauptversammlung in Darmstadt. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag von Dr. Pollig- keit, Direktor der Zentrale für private Fürsorge in Frank- urt: „Können wir durch Ausbau und Vereinheitlichung unserer Fürsorgeeinrichtungen erreichen, daß die Fürsorgeerziehung stets rechtzeitig unb in ber richtigen Form ein- tritt?' Die anschließenbe Besprechung wird Gelegenheit bieten, wertvolle Ansichten aus ben Kreisen ber Fachmänner auch über bie weitere Frage zu hören: „Inwieweit sinb Ver- waltungsbehörben und Vormundschaftsgerichte für bie Ausführung ber Zwangserziehung zustänbig?" ** Nach der Konkurs statt st ik wurden im Jahre 1909 in Hessen 16 Konkurse beendet, die eine Konkursmasse von 100 000 Mark und mehr hatten, darunter ein Bankgeschäft, ein Mühlenbesitzer, ein Papierfabrikant, sowie je ein Wcingutsbejitzer, Kalkwerkbesitzer, Backsteinfabrikant, Kognak- und SpirituoscMiänd- ler, Bauunternehmer, Dampsschreinerei, Rechtsanwalt, Bäckermeister, Weinhändler, Baufpekulant, Baumaterialienhandlung. Kohlenhändler, Die höchste Konkurssumme stak in dem Bankgeschäft mit 1678 633 Mark, das Konkursverfahren dauerte sell 1887, also 22 Jahre. Zer Verteilung kamen 347 451 Rlark an 313 Gläubiger. ** ©tabttbeater. lieber bas Schauspiel „Herr unb Dienet oas am Freitag hier zur Erstaufführung gelangt, schrieb bie „Franks. Ztg." vor acht Tagen u. a.: „Mit dem äußeren Erfolg in seiner Vaterstadt darf Ludwig Fulda zufrieden sein. Seine schönen, oft schimmernden Verse mit ihren feinen Bildern und dem reichen antllhett^ schen Gehalt fielen wohlgefällig und besinnlich stimmend ins Ohr und lockten zum Beifall." — Das Werk ist bis jetzt nur an größeren Bühnen gegeben worden, da die Ausstattung — das Stück spielt im Perserreiche der Sassaniden — vielerorts Schwierigkeiten bietet. Die stilgemäße reiche zum Teil neue Ausstattung unserer Bühne wird sebens- merte Bilder bieten. — Am Sonn tag abend wird die Magba in der „Heimat" von Frau Baumeister gegeben werden, da Frau Elfriede Bayshammer erkrankt ist. ES gellen Gutscheine zu dieser Vorstellung. Landkreis Gießen. □ Klein-Linden, 15. März. Der Vertretertag zu dem Gesangswettstrcit des Gesangvereins „Arion" findet nächsten Sonntag in der deutschen Eiche statt. Es haben sich zahlreiche Vereine gemeldet, und etwa 3000 Mk. Geldpreise stehen neben vielen Ehrenpreisen zur Verfügung. — Lollar, 15. März. Der Turn- und Gesangverein, der 1861 gegründet wurde und seinen Sitz ununterbrochen im Gasthaus „Zum Schwanen" hat, feiert am 2. und 3. Pfingstfeiertag sein oOjähriges Stiftungsfest in den Raumen des Lokals. Der Verein, der als die Mutter aller in Lollar bestehenden Vereine anzusehen ist, wird seine verstorbenen Mitgründer am Stiftungstage durch Niederlegen von Kränzen an ihren Gräbern ehren. Linb enstruty, 15. März. Am Sonntag fand aus Anregung des Pfarrers Hofmann zum erstenmal in dieser Gemeinde ein Familien abend statt. Die Schuljugend brachte unter Leitung des Lehrers Hahn das feinsinnige Dellamatorium „Lenzsrllr" von Bükelmann zur Vorsäh- u rung. Darauf erzählte Pfarrer Hofmann von feinen Reiseeindrücken in Oesterreich. Den dritten Programmteil bildete „Das Zigeunerkind" in lebenden Bildern und Gesang, dargeboten vom Gesangverein, der die ganze Veranstaltung durch seine gut vorgetragenen Lieder einrahmte und verband. Die wohlgeiuugeneu Darbietungen fanden den lebhaften Beifall der zahlreich erschienenen Gemeinde- glieder. Kreis Büdingen. -l- Büdingen, 15. März. Der Gesangverein Liederkranz, deut die Einwohnerschaft Büdingens schon manchen gesanglichen Genuß verdankt, wird am 26. d. M. im „Fürstenhof" einen Volksliedern b end veranstalten. — In einer vom Rhein-Main-Gastwirteverband und dem Gast- Wirte-Verein Büdingen und Umgegend auf Freitag den 17. b. M. nach Bübingen (Zuin Hirschgraben) einberufenen allgemeinen G a ft w i r t e - V e r s a m m l u n g werden bie Gastwirte Hauß unb Hermann ans Darmstabt über bie Bestrebungen und Erfolge der Gasttvirte-Vereinigungen, sowie über die Sterbekasse des Bundes deutscher Gasttvirte und die Haftpflicht der Gastwirte, sowie über das neue 1 Weingesetz sprechen. — Der Obst- und Gartenbau verein für den Kreis Büdingen hält am 22. d. M. in Selters eine O b st b au v er s am m lun g. Kreis-Obstbau- ! Techniker Metternich-Büdingen wird übei den Verlauf bei Obst- unb Gartenbau-Ausstellung sprechen, worauf die Verteilung ber zuertännten Preise folgt. X Nibba, 15. März. Das gestern in Krafts Saalbau von Kanbibaten des Prebigerseminars unb Damen unb I Herren aus Friebberg aufgeführte L u t h e r f e st s p i e l von Hans Herrig hatte einen so zahlreichen Besuch herbeigeloctt, I wie noch kaum eine Veranstaltung an biesem Ort ^ausgenommen bie Kriegsfestspiele). Tie Nachmiitagsvorftellung < war für Auswärtige bestimmt unb war zumeist von Schulen ; aus ber näheren und weiteren Umgebung besucht. Im ganzen Saal war kein Plätzchen mehr frei; ebenso am Wend, i der für Nidda bestimmt war. Es brauchte aber auch nie- । munden zu reuen, den Aufführungen beigewohnt zu habens alle Mitspielenden haben ihre Ausgabe glänzend gelöst. Im Mittelpunkt stand natürlich Luther, am Nachmittag von 1 Kandidat Weidner aus Herchenhain, am Abend von Zahn arzt Winkler aus Friedberg vertreten. Die einzelnen Szenen waren tief ergreifend. Die eingelegten Choräle tour i den von der ersten Schulklasse unter Leitung des Lehrers- Bopp gelungen; ztoei Gesänge (Ein feste Burg und 9hm. bautet alle Gott) tourbcii gemeinsam gesungen. Obers:' Weimer lellete bie Ausführungen durch eine markige Ansprache ein. Wir sind den Mitw-rkenden für die gebotenen Leistungen zu großem Dank verpflichtet. Der Reinertrag der Aufführungen ist für wohltätige Zweae bestimmt Kreis Alsfeld. §8 Ruppertenrod, 15. März. Nachdem Psarrer. Jung aus Ober-Ohmen kürzlich einen Lichtbildervortrag über seinen vorjährigen Aufenthalt aus der Insel Amrum in der Nordsee in der hiesigen Kirche abgehcilten, ließ er' jetzt diesem einen anderen folgen, der die Innere' Mission betraf. Führte der erste Vortrag interessantc See- und Jnselbilder, Friesische Häuser uuo Vol5slypen i vor, so beschäftigte sich der zweite mit dem Grnnd und dem Arbeitsfeld der Inneren Mission und zeigte davon eine, I große Anzahl rech.t schpMv Bud.er, die allgemeinen Beifall ] landen. LlsaK-loLhringlsche wünsche. Straßburg i. E., 15. Marz. Ein von 43 W- neorbneten unterzeichneter Antrag Blumenthal-La- broise verlangt, ber Lanbesausschuß wolle beschließen, Die Regierung zu ersuchen, bei ber Reichsregierung bahin Lu wirken, daß bei der beabsichtigten Neuregelung der verfassungsrechtlichen Verhältnisse Elsaß-Oothringens nur derjenigen gesetzlichen Regelung zugestimmt werde, welche folgende Forderungen der olsaß-'lvthringischen Bevölkerung erfüllt: Erstens: Völlige Gleichstellung Elsaß-Loth- ringens mit den deutschen Bund esstaaten; gänzliche Ausscheidung des Bundesrats unb, bes Reichstages aus ber elsaß-lothringischen Lanbesgesetzgebung, Verleihung von brei Bundesratsstimmen an Elsaß-Lothrin- gen. Zweitens: Einführung ber mittelst des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts zu wählenden Volksvertretung; Festsetzung der Wahlkreise durch Gesetz; Abstandnahme von der Errichtung einer Ersten Kammer und, im Falle der Einführung einer solchen, ausschließliche Zusammensetzung derselben aus gewählten Mllgliedern. In der Begründung wird bie vorn Staatssekretär Delbrück Dertiuibete Verleihung von Bundesratsstimmen gegenüber bem jetzigen Zustand als ein Fortschritt angesehen, anberseits aber glaubt man, baß biese Konzession burch bas Festhalten ber verbünbeten Regierungen an ber Voraussetzung, baß bie Stellung bes Kaisers unb bes Statthalters zur unveranberten Annahme gelange, für Elsaß-Lothringen ihren Wert verliert. Hessen-Nassau. n ?rtieterta; „Aiwn" hti S-j haben ji* Seldpreise iitb ü Gesanz. .'inen Ätz yt hat, jeicti an Stillung:- n, der ati tu anzuschen ü angstage bm: n ehren, miüfl Mdr imal in fe r SchuljuM jemiinni^ zur vor^/. von feinen vern und 9t* ic ßany Ser* ider miafjmte hingen ffflto nen Ge-Mi Ortsfremden 6,60 -v™. Kinder Erwachsene. un vorn 1. Lebensjahr: 2.—lö. Jahr: änidiuju wettervericht. Ocffentliche Wetterdienststelle Gießen. Verlauf der Wittenlng seit fleftern früh: Das Tiefdruckgebiet über Nordweslsrantreich und Westdeutschland ist sehr beständig. Unter seinem Einfluß gingen gestern stärkere Schnee- schaner nieder, die sich heute wiederhole». Die Alorgentempera- lnren liegen nahe dem Gefrierpunkt. Ta jeht über Nordeuropa der Luftdruck steigt und eine Zufuhr kalter Lnstmassen anS diesen nördlichen Gebieten zu erwarten ist, muß mit weiterem Sinken der Temperatur gerechnet werden Welterausstchten in Hessen am Freitag dem 17 März 1911: Schneeiälle, nördliche Winde, kälter, Temperatur zeitweise unter Null. ' M fyr. '^uh?h. Seh nh ' ÄU1 bn Mo oachw Wfinbfc iur die An-, lM? 190:- •uremaiie t», inNd)äit,^ 't'Wbtqfr ^tHuoicnbänbi wall, olitn&önilunA 5 Mitiw. Lkm L8ö7. «M an 313 A°l,.ch-r, Mausfiihnllio -tagen u. a. : darf Ludlvi" l'chimmernbeü hen aniuheh. ^ch Itimmenb Werk ist h . >, da die -u> er Sa{)anibn gemäße reidx wird sehen.-, wb ttnro dir eisler gegeben cantt ist. fe (4) 3 — j geben an, wie viel ! aui van auslvärls nach verini-chte». ♦ Preisausschreiben. Die Schrcstteirung des Soldatenfreundes (Zeuschrist für Belehrung und Unterhaltung des deutschen Soldaten) Hal drei Preise für eine furje Erzählung vor- nehmlich fiteren Inhalts aus dem beutkfcn Loldatenleben aus- gcscnt Tie Erzählung darf bisher nirgends abgeüruckt sein, ihr Umfang soll etwa 16 Druckseiten (jü je durchschnirrlich 750 Silben) betragen, teinesfaUs 32 Druckseiten überschreiten. Sie muß dem Leserkreise des Soldatenfreundes (Soldaten und Unteroffiziere) nach Jnlialt und volkstümlicher Schreibweise angemessen sein und darf selbstverständlich nidxt die militärische Disziplin herabletzen. Die .Handschrift muß bis 15. Mai 1911 beim Verlage eingehen. Die Beurteilung der Hanbschriiten und die ^ueriennung der Preise erfolgt durch drei Preisrichter. Für die als die besten anerkannten Erzählungen werden Geldpreise ausgesetzt, und zwar 150, 100 uno 75 Mark. Außerdem werden sie bei Abdruck mit 60 Mark für den Bogen von 16 Druckseiten Text honoriert. Die näheren Bedmgungen teilt auf Wunsch der Verlag des Soldatenfreundes E. S. Müller u. Sohn, Berlin S.W. 68, , Kochstr. 68/71 mit. * Stumm vor Schreck wurde ein Einbrecher, der in der Kuesebeckstraße zu Rixdorf aus frischer Tat er- i grifjeu wurde. Lorr wurde der SLallschwei^er tounann. jangöt’-1” ilibingen^ im 26. b.ll veranstalte- > unö Dem fr 4 Freitag/' nj einberin- nlung wr ' mstadt ubc: c -Vereinigung- tscher Gasmir- über bae- m- tzjartenbau « 22. b. Ä u den Lenaus ivoraui die »• Krafts S* b Lamen UL estspi.e^ udi h°-b-'»L idem Ort 11USÄ* w°h»l #"‘|o v ÄÄ ■«-Vss icylkl- , ssiveaeoeu <<, i»iaaL d. Mainz, 15. März. Der 61jährige hiesige Uhrmacher und Trödler 2ldam Toussaint leiht nebenher auch Geld an Heinere Leute aus und nimmt ungewöhnlich hohe Zinsen. So hatte er die Notlage eines Invaliden ausgebeutet und ihm für vier Darlehen in Höhe von je 2 Mark jedesmal 50 Pfennig Zinsen berechnet, also für 8 Mark 2 Mark Zinsen dem Aermsten für kurze Zeit ab genommen. Die Mainzer Strafkammer verurteilte den Toussaint wegen Wucherszu 1 Monat Gefäng- n i s und 50 Mark Geldstrafe. Paris, 15. März. Das Schwur o ericht verurteilte den Deutschen Georg Pi en, der in Brh-sur-Mame eine alte Frau er m o rdete , zu lebenslänglicher Zwangsarbeit. stag vorangegangen, sind je| Der Abschlag beträgt 5 Psg. p '*• hen Blin- L. Friedberg, 15. Mürz. Endlich ist ein Ab schlag der Fleisch- und Wurst waren bei den Schweine metzgcrn unserer Stadt erfolgt. Nachdem vor einiger Zeit Lwei Metzger mit dem Abschlag vorangegangen, sind letzt sämtliche Metzger gefolgt. Der Mschlag betra^ das Pfund. — Bei dem Neubau unserer staatlich denanftalt ist de Direktorwohnuna im Rohbau vollendet, die Werkstüttenräume und die Seilerbahn sind weit vorgeschritten. Tas eigentliche Anstaltsgebaude, das die Lehr- und 'Sck)lafsäle der Zöglinge enthalt, i|t über Sockel- Dar m st a d t, 15. März. Prinz Al b er t zu Schl es. wig-H ölst ein ist gestern nachmittag gegen 3 Uhr wieder von hier abgereist. Gräfin Wilhelm zu SolmS-Laubach ist gestern abend 61/2 Uhr zum Besuch im Reuen Palais eingetroffen. ) m. Offenbach, 16. März. Der Milchkrieg nimmt verschärfte Formen an, nachdem die Produzenten ihre Verträge mit den Händlern gekündigt haben und vom 1. April an den um 1 Psg- erhöhten Preis von 1.7 Psg- verlangen Aus diesem Anlaß hatte der Milchhändler-1 verein gestern nachmittag eine Mitgliederversammlung einberufen, in der üoer die allgemeine Milchlaae eine über drei Stunden währende Aussprache stattfand. Um I den Produzenten entgegentreten zu können, rechnet man I in erster Linie auf die Unterstützung der Hausfrauen, dergestalt, daß der Milchkonsum nach Möglichkeit eingeschränkt werden soll. In der Versammlung war man ferner der Ansicht, unter allen Umständen mit der Konfumentenschast, 1 vor allen Dingen mit der Offenbacher Arbeiterschaft zu- 'sammenzugehen und die entscheidenden Beschlüsse in Gemeinschaft mit den Frankfurter Milchhandlern zu fassen. Der Offenbacher Milchhändlerverein ist einstimmig der Ansicht, daß die Versuche einer Milchpveiserhöhung öasammen mit der Konsumentenschaft in beiderseitigem und Dolkv- interesse mit allen Mitteln zuräckgewiesen werden mus e. Oss" enbach , 15. März. Die Freimaurerloge „Earl und Charlotte zur Treue" hatte gestern abend einen engeren Kreis von Interessenten zu einem Vortrag geladen, den Professor Dr. Biermer aus Gießen über die Frage der h e, s 1 s ch - p r e u ßi s ch en E i s e n b ah n g c me 1 n > ch a i t chielt. Der Einladung waren Vertreter verschiedener Behörden des StadtverordnelenkollegiumS, von Handel und Industrie usw. zahlreich gefolgt, die den sachkundigen Darlegungen de-.- Redners mit sichtlichem ^ntercnc folgten. Pro sei so r Biermer gab zunächst einen Rückblick aus die Geschichte des hessischen Eisenbahnwesens und besprach dann den Gemeinschastsvertrag in seinen einzelnen Bestimmun gen Eingehend erörterte der Vortragende auch die ja „brennende" Frage der Abänderung des Staats Vertrags, hinsichtlich deren Behandlung er größte Vorsicht und höchste^ diplomattsches Taktgefühl als unbedingte Notwendig.eit empfahl. Denn der Genieinschaftsvertrag f t berufen, einmal den Grundstein zu bilden für einen Zusammenschlusz des deutschen Eisenbahnwesens aus fö^era.ioer Grundlage. Nur wenn dieser Falt eintreie, sei auch mit der Abänderung einzelner Vertragsbestimmungen zugunsten Hess.n^ zu rechnen Das Auditorium spendete dem klaren Vorirag, dessen Thema Proiessor Biermer in einer demnächst erscheineichen Broschüre noch eingehender behandeln inirDz lebhaften Bei- full. Lvff. Lrg.) höhe gebracht. - Griedel, 15. März. Die Landwirtsch a fts- kammer für Hessen beranstaltet am Sonntag, 19. Marz, nächmittaas >m Gasthause i>°n Wilhelm Weh h.-r einen «or t rag über- „Durch welche Maßnahmen können die Reinerträge in der Landwirtschaft erhöht werdenVortragender ist Oekonomierat Spieß-Friedberg. X Bad-Nauheim, 15. März. Die letzte Theater-! dorstellung gab heute für diesen Winter das Rhein-Mainische Derbandstheater. Hehses „Hans Lange" nsreitte sich einer vorzüglichen Darstellung und erzielte reichen Beifall. Das Verbandstheater, das seit mehreren Jahren hier schon ein ständiger Gast ist, gab m diesem Winter nicht weniger als acht Vorstellungen, die alle viel Anklang gefunden haben. Es ist ein schönes Stück Volksbildungsarbett, das so ganz ungezwungen geleistet wurde. Der hiesige Bildu n g s- verein hat sich mit der Einführung der Theaterabende unzweifelhaft große Verdienste erworben. Starkenburg und Rheinhessen. () Marburg, 15. März. Der Kaufmännische Verein beschloß, Schritte für eine Einmünduna der Mar- burgcr Kreisbahn in den Hauptbahnbof anzubahnen. — In einem Tannen bestände bei der Mooseiche brach heute nachmittag ein Brand aus, der nach mehrstündiger Dauer gelöscht werden konnte. x Gladenbach, 15. März. In Bottenhorn sand eine Versammlung statt, welche sich für die Erbauun einer Verbindungsbahn zwischen H a r t e n r 0 d nach Niedereisenhausen aussprach. Diese Dahn wurde 5 große Ortschaften und 42 Grubenfeloer uno Stembruche berühren. _ . u < (-) Biedenkopf, 15. März. Am 1. April wird d e normalspurige Bahnstrecke Arfeld-Hatzfeld (Teil- i sttecke der Neubaustrecke Allendorf a. d. Eder—Raumland als Nebenbahn mit den Bahnhöfen 4. Klasse Arfeld, Schwarzenau und Beddelhausen für den Personen-, Güter- und Gepäckverkehr sowie für die Abfertigung von Leichen und lebenden Tieren eröffnet. Die Abfertiaung von Sprengstoffen ist auf allen Stationen ausgeschlossen. Auf allen Stationen befinden sich fahrbare Viehrampen; die Station Arfeld hat eine feste Rampe für Kopf- und Seitenverladung erhalten. Die Züge werden nach den besonders verosfent- lichten Fahrplänen verkehren. Die neue Bahnstrecke wird dem Betriebsamt Marburg, dem Masckstnen- und Verkehrsamt Kassel I und dem Werkstättenamt Arnsberg zugeteilt. w Wiesbaden, 15. März. In der vergangenen Nacht hat sich in einem W a h n s i n n s a n f a l l der 30jährige beschäs- tiguiigslose Mechaniker Göbels in der Wohnung seiner Mutter mit einem Messer einen Stich in die Herzgegend beigebradü und sich darauf die Kehle durchschnitten. Als er aufgesimden wurde, bet im Erdgeschoß wohnt, ourch ein Geräusch plötzlich auS dem Schlafe aufgeschreckt. Ms Neumann aufstand und Licht anzündete, sah er sich einem Mann gegenüber der ibn mit weit aufgcrissenen Augen anstarrte. Auf Neumanns Frage, was er woNe, antwortete der Mann nur mit unverständlichen Gebärden. Es zeigte fick), daß er eine Fensterscheibe eingedrückt und in der Stube bereits alles bare Geld nnb alle mitnehmenswerten Sachen zusammengerasst hatte. Neumann brachte ibn nach der Dache. Hier wurde der Ein- brcdier fest gestellt als ein 23 Jahre alter obdachloser Stall- chweizer Willi Fröhlich, der früher einmal mit ihm zu- ammeit gearbeitet hat. Der Verhaftete hat biö jetzt feine Sprache noch nicht wiedcrgefunden. Er antwortet auf alle Fragen nur mit Kopsschütteln und Gebärden. Kleine Tagerchronik. In M annheim erschoß der Registrator Heidt seine beiden Kinder im Alter von 2>» und 10 Jahren unb dann sich selbst. Die 20 jährige Bürstenmacherin Barbara O t t von Kaiserslautern wurde von ihrem Geliebten, dem 28jähriqen Maurer Johann Fi'cher, e r 1 d> 0 1 ) e n. Eischer icibu machte einen Selbstmordversuch. Von ber 107 Meter ho fielt Wi'^el'n-Brücke b'i Müng sten stürzte sich in selbstmörderisd)er Abnd)t der Sohn eine- Solinger Postschaffners in die Wupper. Es gelang nach langem Mühen, die Leiche zu bergen. In Bretz bei Dannenberg überfielen gestern abend »wci polnische Eisenbahnarbciter einen Hofbesitzer und versuchten, ihn au5i u r q u b en. Auf die ,i -äs' se'. Hofbesitzers eilte ein benachbarter Hofbesitzer herbei: die Räuber griffen zu den Waffen und töteten beide. Die Mörder sind verhaftet. Auf dem Bodensee tobten dieser Tage heftige Stürmi Ein Schiff ist gesunken. Der Maschinist Zele vom bayerischen Dampfer „Rupprecht" ertrank beim Fischen bei Lindau : mehrer? leere Boote wurden angeschwemmt; man befürchtet, daß die In» assen ertrunken sind. . In Nordtirol trat ein heftiger Schneefall cm, bei die ganze Nacht anhielt und gegenwärtig noch fortbauert. In den Bergen herrsdit große Lawinengefahr. In B u k a r e ft tarn es beim Er>a>einen einer von ihrem Gatten begleiteten Dame im Hosen rock auf dem Korso zu Tätlichkeiten -wischen Anhängern der individuellen Freiheit und Sen Gegnern der Nesormmodc. Die Poli-ei nahm 14 Verhaftungen vor. M Aus Eharbin wird gemeldet: Die P cst ist hier un Er löschen. In der letzten Wod>e sind hier und in Fndsiadüui! 14 Todesfälle vorgekomrnen. 17 Leichen wurden aufgefunben Im Innern bessert üdi die Lage gleichfallc-. Vöchentt. Ueberficht dcr Toöeriälle L ». Stabt Stehen. 10. Woche. Pom 5. bis 11. März 1911. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 linkt. 160U Xiann Militär). SierblichkeitSziiier. 13,30 °/01, d. Mainz, 15. März. In der heutigen Sitzung ber 1 Stadtverordneten-Versammlung wurde zur । Ausführung des Reichszuwachssteuergesetzes be- > schlossen, von dem den Gemeinden vorbehaltenen Rechte, inre bisherige Satzung über die Erhebung einer Wertzuwachs- steuer bis zum 1. April 1915 in Geltung zu belassen, keinen Gebrauch zu machen, sich wegen Erhebung eines Zuschlages zur Reichszuwachssteuer die Entschließung vorzDibehalten. Stadtv. Wolf führte dabei schwere Klagen über daS Zurück- gehen des Grundstückmarktes, durch die Werttuwachssteuern, die Reichsstempelsteuern würden alle ernste Geschäfte zurück- gehalten. — Stadtv. O b m a nn kam auf die Ausführungen des Ministers in der Ständekammer wegen der Einführung des französischen Großviehs zurück. Der Minister habe erklärt, daß die Einführung keinerlei Preiswirkung auf das Fleisch auSgcübt und daß die Regierung gesonnen sei, die Einführung wieder rückgängig zu machen. Das Ware im Interesse der Fleischversorgung unserer Bevölkerung schwer zu beklagen, wenn die Einführung wieder rückgängig ! gemacht würde. Don der Bürgermeisterei wurde dazu mit- geteilt, daß sich die Einführrmg des französischen Viehes auf dem Schlacht- und Viehhof gut bewahrt habe. Dre Stadt dürfe bis zu 100 Stück Großvieh und 200 Schweine in der Woche einführcn. Trotz der hohen Transportkosten und Zölle stelle sich das Großvieh pro ^tuef 10 bis 12 Mark niedriger als beim deutschen Vieh. Der Ladenpreis sei infolgedessen um 6 Psg. das Pfund herabgegangen Es wäre erwünscht, wenn eine stärkere Einführung stattfinden dürste, das würde auf die Fleischpreise noch mehr Einfluß auSüben. Das französische Vieh fei wett weniger tuberkulös als das deutsche. Beigeordneter Berndt erklärte, daß daS deutsche Vieh bis zu 40 Proz. tuberkulös sei, während beim französischen Vieh es nur 2 bis 3 Prozent der Fall sei. Stadtv. Falk wies darauf hin, daß die Viehpreise bedeutend in die Höhe gegangen waren, wenn nicht das französische Bich eingeführt worden Ware, das I sei dock) auch ein ehr wichtiger Faktor. Nicht etn einziges I Stück oes franzö ischen Viehs sei auf die Freibank verwiesen worden, auch das sei sehr bemerkenswert. Die Bürgermeisterei wird sofort ihre Erfahrungen mit dem französischen Vieh dem Ministerium in Darmstadt mittcileit. — Der Schul- und Finanzausschuß, sowie tue Burger- I meisteret mackjten den Vorfcljlag, das Schulgeld bei der höheren Mädchenschule, die von 1004 Schülerinnen besucht wird, in allen Klassen um je 20 Mark zu erhöhen, damit würde ein Mehrbetrag von 214-18 Mark erlöst und der I Zuschuß Ser Stadt verringert werden. Der Antrag wurde I von mehreren Seiten hesiig bekämpft und schließlich mit I 25 gegen 21 Stimmen abgelehnt. — Für die Errichtung I einer ^anitätswache, die von der Sanitatskolonne des Mainzer Kricgervereins betätigt werden wird, wurden 9000 Mark bewilligt; die Stadt wird die jährlichen Ausgaben für die Wache tragen. — Für die Herausgabe einer Korrespondenz gegen die Rh ein) chi s f ah r t s a b g q b e n wurde ein weiterer Kostenbeitraa von 300 Mk. bewilligt. ch G a u - A l g e s h e i m , 15. März. Ter tn den 50 Jahren stehende Gemeinderat Theobald Hessel von hier, wollte gestern mit einem Pferde ausreiten, als das Tier bWid) freute, weiter raste und den Reiter mit großer Wudü abroqr). Der Mann geriet unter das Pferd und erlitt so schwere innerliche Der- I letzungen, daß er heute nadjmittag gestorben ist. nach Abzug von 4 ES starben an Zusammen: Lungenentzündung Rrämpfen Lebensichwäche Herzfehler Lungengeschwulst Brechdurchfall Bauchfellentzündung Tarmluberkiilofe Summa 8 (4) H n m.. -tu..... der Todesfälle in b.'i ' Letzte Nachrichten. Aus Der .v-eiilj. ,.'.i Zweucn Kämmer. R.B. Darmstadt, 16. März. Die Zweite Kammer begann heute mit der Beratung des V 0 r a n s ch l a g s für das Vermögen. Die Kapitel Reste aus früheren Jahren, Kameralund Forstdomänen, Bad-Nauheim unb Eisenbahnen wurden genehmigt. U. a. wurden bewilligt für die Erweiterung der Bahnhöfe Nidda 500 000 Mack, Friedberg 130 000 Mark unb AlSfelb 300 000 Mark, für die Rheinbrücke bei Mainz 1000000 Mark, ür Geländeerwerb beim Bahnhof Mainz-Süd 328 000 Mk. Die Anforderungen für das Zentralbauwesen werden genehmigt. Beim Kapitel Anlegung der neuen Grundbücher spricht sich Abg. Bähr sehr abfällig über bic neuen Grundbücher aus, wogegen StaatS- mmifter Ewald lebhaften Einspruch erhebt. Köln, 16. März. (Priv.-Tel.) Bei ben gestrigen Repräsentantenwahlen zur evang. Gemeindevertretung, die vollständig unter dem Einfluß des Falles Jatho standen, siegten die Liberalen mit 3260 Stimmen über die Positiven, die 1-110 Stimmen erhielten. London, 16. März. Das Unterhaus genehmigte bas Bubget für bic vorgeschlagene H e e r e s - E f s e k t iv st ä r k e. :/: Madrid, lö. März. (Priv.-Tel.) Aus parlamentarischen Kreisen verlautet, wenn der Vatikan einen formellen Bruch mit der Regierung herbeiführe, werde König Alfons im Sommer den König von Italien in Rom besuchen. Madrid, 16. März. In ber Kammer gelangte ber Gesetzentwurf betreffenb Tilgung der äußeren Schuld zur Annahme. Darnach wird während der nächsten fünfzig Jahre alljährlich ein Kredit von 6 509 000 Pesetas zur Amortisierung ber Schulb in baS Bubget eingestellt unabhängig von ben Summen, bic für Zahlung bet Zinsen ber Schulb bestimmt sind. Die Tilgung erfolgt durch Auslosung, wenn ber KurS über pari steht, ober burch Ankauf, wenn bies nicht ber Fall ist. Der Senat begann barauf bie Beratung bcs Gesetzentwurfes betreffend den obligat arischen Militärbienst.______________________________________ Foulard - Seide - 95» — Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster! — D»/, G. Henneberg, Zürich. 1 — 1 — 1 — 1 —— 1 — 1 — 1 1 — — 1(1) 1(1) — — 1 (1) 1 (1) 1 (1) 1(1) V— 1(1) 1 (1) — — 4, 1.1 5, 1.1 B 5944 6)40 6086 51 118 32 110 108 6:3 1^ 55 12 162 126 bi 20 133 62 100 154 82 3 88 17 7 97 39 44 116 K e Z 9 66 145 177 186 192 220 272 523 586 604 614 666 682 833 906 965 973 986 995 1026 105!) 1063 j(W< 1310 1328 1388 1459 1543 15/U 1600 1603 1672 1715 1797 1832 1874 1875 1883 1891 1943 2008 2049 2074 74 142 71 25 66 73 13 158 128 45 26 52 67 57 172 76 102 83 78 21 29 155 24 143 33 171 16 99 8 165 175 49 169 157 109 65 87 18 167 121 46 85 156 115 B o T 132 136 113 37 93 9 111 60 38 30 151 117 161 139 L B T 19 14 173 4 2 120 140 IM 96 10 72 144 s 107 5 159 68 164 150 112 134 148 141 41 138 122 106 149 95 103 90 135 1 77 104 105 28 31 22 146 81 36 48 $ ei q O> 6093 6102 6132 6143 6145 61M 6286 6311 6361 6437 6438 6447 6452 6462 6495 6509 6.47 6550 6564 6680 6750 6817 6840 7066 7069 7091 7175 7230 7245 7291 7418 7444 7528 7579 7666 7743 7800 7820 7838 7877 7923 7961 7966 s: «f S 2099 2101 2124 2139 2218 2235 2243 2265 2336 2361 2375 2382 2549 2566 2.95 2627 2716 2784 2899 29 )9 3017 3051 3066 3090 3109 3111 3214 3230 3296 3336 3371 3381 3402 3494 3561 3563 3632 3662 3675 3680 3682 3735 3884 3908 Ziehungsliste -er Verlosung des Geflügel- n. VogelzuG nereins Giessen n. Umgegend, e. V. 1897. Gewinn Nr. 1, Hübnerbof, besetzt mit 1.5 silb. Italiener, fiel aus Nr. 3494. D1"/• „ „2, 1.3 weine Wvandottes, fiel aus Nr. 2218. „ „3, 1.1 Toulouier Gänse, „ „ „ 1874. dto. „ „ „ 2139. dtv. „ „ „ 2627. ß' 1.1 Peking Enten, „ „ „__Ls22a__ s 3913 4022 4044 4087 4095 4149 4191 4232 4275 4368 4386 4507 4525 4681 4697 4766 4841 4 76 4904 4921 4937 4964 4966 5020 5033 5039 5183 5195 5249 5257 5294 5312 5332 5356 5558 5580 5616 5700 5780 8S ö L 43 23 137 40 15 27 59 127 152 101 94 166 69 54 64 53 145 170 119 50 86 147 79 11 168 75 70 .35 123 153 131 114 125 58 89 129 47 91 124 6 98 174 61 Biograpr Plocketr. 12 102076) Plockstr. 12 Nur noch 2 Tage unsere großen Schlager: Es gibt ä zurück Hervorragender Kunstfilm, grobes spannendes Drama aus dem Grogstadtleben, Länge 430 Meter. Spiel des Lebens Hervorragender Kunstfilm, grobes Drama aus dem Leben eines armen Studenten, Länge 450 Meter. Und die übrigen Progrnmmnnmmern Cale Amend täglich Konzert des Solisten-Orchesters H. Sandory unter Leitung des Violin - Virtuosen Jean Cornely Anfang 8 Uhr. Eintritt frei. 1473 Sum bevutueoeiiöcii oruoiaov eiluuuc u u. 1.50 'Ul (35"/.ig, stärkste Form). Dazu Zuck»^-Ereme lnichl fettend und mild 1^5 Pf. u. 2 M. in der Uni- verfitäts = Apotheke, bei Ang. Noll, (L. Seibel, W. Kilbiuger u, Otto Schaaf, Drogerien, (s?/. Optima-Fahrräder H 1 sind die besten und billigsten. 3 S Fahrräder von 36.50 Mk. an. “'S Verkauf direkt an Private, r ff Fordern Sie meinen .Fllustr. UZr Drachlkalalog für 1911", Sie w* werden staunen über die Ihnen von mir gebotenen Vorteile. H. Timmann, Hannovers Gegründet 1862. Lannoversche Fahrrad, und Nähmaschinenwerke. Lästige Haare 786 im Gesicht, an d. 2lrmen, entfernt Prof. »e.Grunwald'S Enthaar- ungsvuder. D. 1.50. 9iiebexhige: Pelikan-21votbeke, Kreuzplatz 2 Schindel, auch fertig geschindelt, liefert gut und billig (1790 Jobs. Häufel IV., Helpershain. la, holl. 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Freitag-Abonnem.-Vorstellung Herr und Diener Schauspiel in 3 Auszügen von Ludwig Fulda. (a,e/s Anfang 8 Uhr. Ende IO3/< Uhr.