^lockstr Zweites Blatt 161. Jahrgang Nr. 259 Erscheint täglich mit Ausnahme de- Sonntag». verreist k barmen sandten morgen Shuster ausdrücklich die Pflicht auf, auch Privatpersonen an der 23er* letzung dieser Bestimmungen „mit allen Mitteln" zu verhindern. 6 t Panzerkreuzer für! )ic jiingften ttrdguil »nt unterer beifljinften ? "werben unb laben wir n. x n ^ivmnvereinc Üe Herren: i-Anlage -g 34 kfnrter Strasse 4 Goethestrasse 44 iage 1- lebenden Angehörigen aller Nationalitäten nicht unterbunden werden, (lebhafte Zustimmung.) Tic Negierung werde dafür sorgen, daß auch die der tschechischen Nationalität angehörigen Bewohner von Wien in dem Bestreben, ihren Kindern die Wohltat eines ihrem sprachlichen Bedürfnisse entsprechenden Elementarunterrichte durch private Lpserwilligkeit angedeihen zu lassen, nach Maßgabe der Gesetze geschützt werden. Bei der weiteren Verhandlung über die TeuerungSaiüräge legten der Ackerbau- u n b dcr H andelsminister die von der Regierung getroffenen sowie die geplanten Maßnahmen zur Behebung der Lebensmiltelteucrung vor. Ter Justizminisier kam auf den Revolveranschlag vom 5. Oktober Furuck und er- klärte, er erblicke darin einen Zwischenfall, der ihn selbstverständlich von der gewissenhaften Erfüllung seiner Amtspflichten und der Verfolgung seines bisherigen Weges nicht abbring cm weide. (Lebhafter Beifall.) Ter Minister wies mit aller Entschiedenheit die Angriffe gegen den Richterstand ivegen zu strenger Urteile aus Anlast der Teuerungsausschrcitungen zurück und er- llärtc die Behauptung der Beeinflussung dec Richter von oben als eine Beleidigung des gesamten Richterstandes. Tas Schlagwort von Klassenjustiz sei ein Schlagwort der Sozialdemokraten, während genug Leute glaubten, dast es nur eine einzige Klassenjustiz gebe und zwar die sozialdenwkratische Parteijusttz. Tas Abgeordnetenhaus sollte in eigenem Interesse alles vermeiden, was einer unbefugten Beeinflussung des richterlichen Ansehens und der Unabhängigkeit der Richter gleichkomme. (Anhaltender Beifall.) Tie nächste Sitzung findet morgen statt. zurück. Die Angelegenheit ist dem russischen Ge- unterbreitet worden. Wenn der Gesandte bis früh 10 Uhr keine Entscheidung getroffen hat, wird endgültige Schritte unternehmen. Mittwoch, U. Oktober 1911 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversilätS- Buch- und Cteindruckeret. R. Lange, Diesten. Tie „ftefjenet ZamlttendlLNer" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- tragen" erscheinen monatlich zweimal. Iliinifterertiärungen im österreichischen Abgeordnetenhause. Wien, 10. Oki. Bei der fortgesetzten Beratung der Teuerungsanträge im Abgcordnetenhause wies der Ministerpräsident den von dem Sozialdemokraten Tr. Adler bei Besprechung des Tripoliskonfliktes gegen eine befreundete Macht erhobenen Anwurf um so nachdrücklicher zurück, als er einen auch mit Oesterreich- Ungarn verbündeten Staat betroffen habe. Er wies ferner ganz entschieden den der Regierung gemachten Vorwurf der Untätigkeit in der Teuerungssragc zurück. Tie Verhandlungen mit Ungarn bezüglich der Fleischfrage würden fortgesetzt, lieber die Ergebnisse der Verhandlungen möge das Haus sein Urteil fällen, dem er sich bann gewiß beugen werbe. (Lebhafter Beifall.) Am Schluffe feiner Rebe erklärte ber Ministerpräsident, das Teuerungsproblem könne nur unter Berücksichtigung der Interessen aller produzierenden Stände, durch das Zusammenwirken der Regierung, des Parlaments, der Länder und der Gemeinden gelöst werden. In der Sitzung beantwortete Ministerpräsident Gautsch auch die Anfrage betreffend Sperrung der tschechischen Privatschulen in Wien. Er legte eingehend deren Rechtslage dar und erklärte schließlich, die Regierung werde überall, wie auch in dieser Frage, im Sinne einer einwandfreien Handhabung der bestehenden Gesetze auf die Beseitigung der sich ergebenden Gegensätze wirten. So wie einerseits der deutsche Charakter Wiens und die Wahrung der Erhaltung der Gemeinde Wien ihm am Herzen liege und speziell auf dem Gebiete des Schulwesens hinsichtlich der öffentlichen Schulen und der bestehenden Einrichtungen zum vollen Ausdruck gelange, so sollte andererseits die innerhalb der gesetzlichen Schranken bestehende Möglichkeit einer geistigen und kulturellen Entwickelung der in Wien Redaktion, Expedition und Tnickerei: Schul- straste 7. Exved.tion und Verlag: Redaktion: 112. Tel.-AbruAnzetgerDtesten. Lin Zwischenfall in Teheran. London, 9. Okt. Das Reuter-Bureau meldet aus Teheran: Tie Medschlis beschlagnahmten das Eigentum Schua es Sullanehs, des Bruders des früheren Schahs, in Teheran. Als der Schatzmeister Shuster fünf Gendarmen entsandte, die vorn! Eigentum Besitz ergreifen sollten, stießen diese auf zwei russische Konsulatsoffizieremit zwölf russischen Kosaken, die drohten, aus die Gendarmen zu schießen. Infolgedessen zogen sich die Gen- Hager: OK ogramm. 3 w ter. pierc des Schiffes erzählten, daß der Bestimmungsort des „Scipio" der Hafen Monrovia im Liberia sei. Unter englischer Flagge verliest der „Scipio" den Hafen von Antwerpen, nahm dann aber sofort den Kurs aus Neuyork. Tie nächste Nachricht, die man dann von dem „Scipio" empfing, verriet, daß das Schinug- gelschifs in der amerikanischen Marinewerft von Brooklyn seine kostbare Ladung glücklich gelöscht habe. Ter intcressaMeste Fall einer Ueberlistung der britischen Hasenbehörd^i verknüpft sich aber mit der „Vergnügungsjacht" „Ban Righ", die im Jahre 1902 von einem venezuelanischen Präsidentschaftskandidaten, von bem General Matos, in Lonbon ausgerüstet wurde. Tie Hafenpolizei schöpfte Verdacht unb vcrhinberte den „Ban Righ" zwei Wochen lang am Auslaufen. Aber schließlich gelang es den Venezuclanern doch, die Engländer zu übertölpeln, unb sie glauben zu machen, es handle sich wirklich um eine gewöhnliche Vergnügungsjacht, die von einem reichen Liebhaber ber Wissenschaft gechartert sei, um eine Forschungsreise nach den karaibischen Inseln zu unternehmen. So konnte ber „Ban Righ" mit seiner „wissenschaftlichen Mission" ungehindert ben Hasen Lonbons verlassen, legte am Abend in ber Themsemündung bei ber Canvey-Jnsel an, nahm von schon bereit liegenden Booten seine Ladung an Gewehren und Munition an Bord, u. a. sogar eine Anzahl Feldgeschütze und fuhr nun unter bem Namen „Libertador" geraden- wegs nach Venezuela. Castto erklärte bas Schiff dann für ein „Piratenschiff" und erging sich in wilben Vorwürfen gegen „bie persibe englische Regierung, die dem Entweichen dieser Seeräuber Vorschub geleistet habe." Ter Waffenhandel in Kriegs- unb Revolutionszeiten ist ein austerorbentlich einträgliches Geschäft, unb wenn immer an irgend einem Winkel der Welt Aumanbe ausbrechen und die Völker aufeinandcrschlagcn, finden sich, bald schlaue Geschäftsleute zur Gründung einer Schmuggelgeftllschaft zusammen. Tann wird ein Schilf ausgerüstet, unb wenn es gelingt, bie Hasenbehörden zu täuschen und glücklich die Küsten des Bestimmungslandes zu erreichen, so ist ein glänzendes Geschäft gemacht, denn die kriegs- fübrende Partei zahlt in solchen Fällen Riesenpreise für Waften und Munition. Aber die Unternehmer solcher zweifelhaften Geschäfte setzen sich auch schweren Gefahren aus, ihr Schift kann mit allen Vorräten jederzeit konfisziert werden, und zugleich^drohen den Veranstaltern des Unternehmen» recht erhebliche^ Strafen. Tas Völkerrecht verpftichtet nämlid) jeben neutralen Staat, die Ausrüstung und Bewaffnung sowie das Auslaufen von Fahrzeugen mit Kriegswaften unter allen Umständen zu verhindern, unb ein besonderer Paragraph legt den Kulturnationen noch Dom Zchiffzschmuggel in Kriegsbeilen. Mit begreiflicher Verstimmung hat man in Konstantinopel erfahren, daß die britischen Haienbehörden von Soulhcunpwn hie vier 25 Tons großen schnellaufenden lRotorboote mit Beklag belegt hat, die die iürkisck)e Regierung in Woolston in Bau gegeben hatte. Diese schnellen kleinen Schiffe waren dazu bestimmt, ben Schmugglern an den Küsten der Türkei das Hand- ’crl zu legen, und infolgedessen hatten die Fahrzeuge auch eine Bewaffnung mit Maschinengewehren und leichten Schncllfeuer- .leschützcn erhalten. Man kann darüber im Zweifel sein, ob diese Fahrzeuge int marinetechnischen Sinne als ölriegswaffen betrachtet werden können, aber in dem Augenblick, da man ihre Gefährlichkeit und militärische Ueberlegeicheit über Handelsschiffe Erkennt, hat England mit ber Beschlagnahme und Zurückhaltung bie)er Boote bie Pflicht erfüllt, die das Völkerrecht in Kriegszeiten den neutralen Mächten auferlegt. England hat schon einmal allzugroße Weitherzigkcit in ber Auffassung seiner Neutralitätspflichten mit schwerem (Selbe bezahlen müssen; wenn in den 60er Jahren bie britischen Hafen- bchörben vorsichtiger gewesen wären und das Auslaufen der in England gebauten und ausgerüsteten berühmten „Alabama" iKii)inbert hatten, wäre es dem britischen Staatssäckel cn'uart geblieben, später eine Entschädigung von mehr als 65 Millionen Mark an Amerika zu zahlen. Tie Sorglosigkeit englischer Hascn- b'amtcn in Kriegszeiten hat ben englischen Staatsmännern schon mehrfach unangenehme Auseinandersetzung^ mit anberen Mächten c .ngctiagen. Erst vor 5 bis 6 Jahren kam es zu einer gefahr- Ihd)cn Verstimmung zwischen London und Petersburg. Damals b .ldeten den Stein des Anstoßes das britische Kohlenschisf „John Grafton", das den russischen Revolutionären 5000 moderne Gc- n.chre und große Mengen Munition zuführen solfte. In der Ostsee wurde der „John Grafton" von russischen üanonenbooten c ^gehalten und verfolgt; in ber Nähe ber schwedischen Küste Mengte bann bie Bemannung das eigene Schiff in die Luft unb rettete sich mit Booten nach Schweden. Noch tagelang wurden spater am Strande Kisten mit Gewehren unb Revolvern L.ageschwemmt. Ein anderer Fall von Waft'enschmuggel aus England führte mährend des spanisck>-amerikanischen Krieges zu lebhaften Er- öcterungcn. Ter englische Dampfer „Seivio" war insgeheim von einem amerikanischen Syndikat angefauit worden unbjollic bem kviiegführenden Amerika eine Ladung Muniiion und Sprengstoffe ;iiführen. Tie „Schmugglerware" war sorgsam in Kisten verdickt, die bie Inschrift „Maschinenteile" trugen, unb die Pa- Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen — Neues von derGenick starre. Wertvolle Ausschlüsse über das Wesen unb die Entstehung ber vielgefürchteten Kinderlähmung, ber sogen. Polio-myelitis, bie gcrabe jetzt in ber englischen Grafschaft Tevonshire unb in Tornwall epibemieartig aufgetreten war unb zahllose Opfer geforbert hat, wird ein amtlicher Bericht des englischen Aerzterats bringen, ber unmittelbar vor ber Veröffentlichung steht. Unsere Kenntnisse über bas Wesen ber Kinderlähmung waren bisher ziemlich bürftig; bie neuen Studien unb Beobachtungen ber englischen Mediziner werden den solgenschweren Beweis für die enge Verwandtschaft dieser furchtbaren Kinberkraiikheit mit der Genickstarre erbringen. Als vor drei Monaten in Tevonshire unter den Kindern bie Seuche ausbrach, glaubte man es anfänglich mit einer Epidemie von Flecktyphus zu tun zu haben. Gewisse ungewöhnliche Symptome beim Ausbruch der Krankheit veranlaßten jedoch Tr. R. E. Reece zu genaueren Beobachtungen und Forschungen, aus benen heroorgeht, baß bie Kinderlähmung mit ber Genickstarre eng verwandt, wenn nicht sogar identisch ist. Schon bei ber großen Kinderlähmungs- epibernte, bie im Jahre 1906 Neuyork heimsuchte, unb bei der mehr als 2000 Krankheitsfälle beobachtet wurden, war der Verdacht aufgetaucht, daß selbst die in England bisher nur vereinzelt auftretenden Fälle auf Ansteckung durch einen Bazillus zurückzuführen seien. Bis vor kurzem neigte man gewöhtilich dazu, die Lähmungserscheinungen aus Erkältungen, auf plötzliche Nervenerregungen ober auf Stöße und Fälle zurückzuleiten. Tie diesjährige Epidemie in Kornwall und in Tevonshire, — übrigens der erste Fall, in dem bie Krankheit seuchenartig in England aufgetreten ist, — hat nach genaueren Untersuchungen ben Beweis erbracht, baß die Bazillemheorie zu Recht besteht. Proben der Nückenrnarkslüssigkeit von kranken Kindern sind gegenwärtig in London noch ber Gegenstand bakteriologischer Untersuchungen. — Tie Vereinigung für staatswissenschast- liche Fortbildung, Berlin W, Behrenstraße 70, veranstaltet im kommenden Winter ihren 20. Fortbildungskursus, dec am 1. November beginnt und am 16. Februar n. Js schließt. Ter 2 t u d i e n p l a n ist soeben erschienen. Er enthält Mit- tcüungen über bie Vorlesungen, die Besichtigungen und Stndien- reisen, die Einzelvorträge und über geschäftliche Angelegenheiten. Tas beigefügte Verzeichnis ber konvensatorischm Vorlesungen ist als provisorisch anzusehen; es wird gegen Ende des Monats durch ein erweitertes enbgiltiges ersetzt werden. tcilungcn des Reichskanzlers von den Ausschußmitgliedern nicht nur mit bereitwilligem Kopfnicken ausgenommen werden. In Paris gibt man sich natürlich jetzt zufrieden. Heute wird von dort gemeldet, daß das Parlament erst Ende Oktober oder Anfang Noveinber über daS Aokommen zu Gericht sitzen wird. Tas ist also zu einer Zeit, wo der deutsche Reichstag schon gesprochen haben wird. Tie Franzosen wissen sich klug einzurichten. Einige ihrer Pressestimmen sind auch bemerkenswert: Paris, 10. Okt. Ter „Figaro" schreibt: Viele Leute schreien bei uns über Demütigung, weil die Regierung sich richtet, einen Teil des Kongos an T e u t s ch l a n d a b 5 u t r e t c n. Das ist sicher sehr unangenehm, aber wir wußten es mib^ hatten das Prinzip bereits feit Juli angenommen. Am ersten Tage ber Verhandlungen, sobald wir in eine Unterhandlung zu zweien eingetreten waren, mußten wir wissen, warum es sich handelte: Freiheit der Aktion für Frankreich in ^Marokko gegen Ueberlassung einzelner Gebiete an Teutsch- land. Es ist jetzt zu spät, um daraus noch einzugehen, auch können wir nicht mehr über das Prinzip der Kompensationen diskutieren, sondern nur über ihren Umfang. Mit gu.cm Willen unb Geduld kann man zu einer für beide Länder annehmbaren Lösung gelangen. Der „Petit Partsien" schreibt: Ter auf Marokw bejugiidje Ten des Abkommens zwischen Frankreich und Teutschland wird nicht mit den Unterschriften der Verhandelnden, sondern nur mit ihren Anfangsbuchstaben gezeichnet werden. Beide Teile der Verhandlungen, über Marokko und das Kongogebiet, sollen nach dem Wunsche Teutschlands erst in ein und derselben Urkunde unterschrieben werden. Paris, 10. Okt. Wie verlautet, soll der Zusammentritt des Parlaments, da die Verhandlungen über die marokkanische Angelegenheit noch nicht ganz abgeschlossen sind, und die Regierung wünscht, daß sic vor dem Beginn der parlamentarischen Session beendet seien, vom 24. Okt. auf den 31. Okt. oder wenn nötig auf den 7. Nov. verschoben werden. Täbris, 10. Okt. Ter Befehlshaber einer Abteilung von Anhängerndes. Schahs, RaschidNisarn, schlug die Regierungstrnppen in Tasudsha in die Flucht, der Kommandeur der letzteren wurde verwundet. In Salmas, wohin Reschid marschierte, herrscht große Niedergeschlagenheit. Der Schiffahrtsabgaben-Ausschuh Oes Reichstags. Berlin, 10. Okt. Ter Schiffakrtsabgaben-Ansschuß des Reichstages nahm seine Beratungen wieder auf und begann in zweiter Lesung mit Artikel 2 (Ausbringung unb Verwendung ber Mittel). Ter Minister ber öffentlichen Arbeiten, von Breiten buch, leitete bie Verhandlungen mit einem längeren Expose über bie Stellung der Regierung zu ben bisherigen Beschlüssen des Ausschusses ein. Tie Regierung sei bereit, den Anträgen aus der ersten Lesung unb den zu Artikel 1 in zweiter Lesung gesteiften Anträgen Folge zu geben. Tas Gesetz habe für sie damit jedes finanzielle Interesse verloren und sei nichts weiter als ein Verkehrsmeliorations- gesetz. Ter Minister warf einen Blick auf die ungeahnte Verkehrsentwicklung ber Eisenbahnen und Wasserstraßen und betonte die Notwendigkeit der Verbesserungen der Schiffahrtswege. Er bat den Ausschuß, die Arbeften so zu beschleunigen, daß das Gesetz noch in der laufenden Session verabschiedet werden könne. Im weiteren Verlaus der »ibung ertiarte ber Staatssekretär Delbrück namens der Reichsleitung, daß sie großen Wert auf bie baldige Verabschiedung des Gesetzes lege, das auf verkehrspolitischem Gebiet einen großen Fortschritt darstelle. 'N i Die neuen Hundertmarkscheine. Seit Mitte Februar dieses Jahres kann man „ans Verlangen" von ben Kassen der Rcichsbank die neuen Banknoten ausgeliefert bekommen. Wenn man sich einen neuen Anzug nach der neuesten Mode hat bauen lassen, so hängt man ihn nicht in den Schrank, sondern man zieht ihn an, um darin Lob und Bewunderung zu ernten. Dem Rcicks- bankdirektorium ging es mit der neuen Emission aoer nicht so. Die Banknoten haben auf der „Schau" schlecht abgeschnitten. Statt des früheren handlichen Formates zeigt die „Neue" eine handtuchähnliche Länge. Tas Zu- lammeiif alten dieses Handtüchelchens erfordert ein voll- 'ländigcs Umlernen. Tie Banknote muß dreimal gefaltet loerden; das bedeutet für ordnungliebende Menschen, die alles genau machen, einen Zeitverlust und Geduldaufwand. Will man die neuen 9loten verschicken, wird die Kalamität noch viel ärger. Ungefaltet passen sie in feind der gebräuchlichen Geldbrieskuverl-Hormate hinein, einmal gefaltet kann man nur kleinere Summen unterbringen. Ferner lsr .das neue Papier spröde und beim Einsalten der Scheine glaubt man, daß das Papier wie dünnes Glas bricht. Lie Scheine sind störrisch und ungeberdig, rollen sich wie die Igel auf, sind übelnehmerisch, denn einen Kniff vergessen sie nie, er bleibt ewig sichtbar. Tas neue Papier tft auch dünn, so dünn, daß die Schwerkraft der Masse ausgehoben wird. Tie alten Scheine mit ihrer göttlichen „Lappigkeit" legten sich schön aufeinander. Wenn man dO neue Scheine eben mühsam geglättet und das Gcldband darüber gestreift hat, so rollen sich die beiden Enden auf wie die mit der Schere gekräuselten Enden eines Drachen- schwanzcö. Und wenn ein Bankier nun gar größere Pakete, tiroa 100000 Mark, zusammenbindet, dann erscheint ein Produkt, daS sich aus lauter Wellenlinien zusammenzusetzen ßcheint. Das neue Papier ist zu dünn, zu spröde und hat AU wenig Eigenschwere. Geradezu hoffnungslos traurig ist aber das Wied er- t.ch en nach nur kurzer Wanderung von Hand zu Hand. Zerrissen, zerknittert, in desolatem Zustande kehren sie zurück. Handelskammern von Bedeutung und Ruf, am letzten Montag auch der Ausschuß des Deutschen Handelstages, haben sich gegen die Ausgabe der neuen Scheine Ergisch verwahrt. Ans einer Zusammenkunft der Reichs- dankliftter hat da so ein „Provinzler" den Herrn Geheimen Rat aus Berlin ganz harinlos gefragt, ob es wahr sei, daß Das Direktorium die neuen Scheine ganz zurückziehen wollte. Der Herr Dezernent soll vor Wut ganz außer dem Häuschen geraten fein. Die neuen Scheine haben bei alledem scheußlich viel V'5 e 1 d gekoste t. Die Zeichnung hat einer der ersten Ber- lincr Künstler entworfen. Gewiß, das künstlerische Moment erkennt auch jeder gerne an. Auch die Notwendigkeit des Wasserzeichens. Wer unglücklich im höchsten Maße ist seine .Anbringung in der jetzigen Form. Der findige Direktor tjer Hansa-Automobil-Gesellschaft Varel-Oldenburg benutzte diesen weißen Kupon zu einem Reklameausdruck. Tas war nicht nett von ihm. Die Lacher "hatte er aber doch auf feiner Seite._________________________________________________ Vie Entscheidung über öas Maroltoabkoinmen. Tie Entscheidung naht. Heute meldet das Wolffsche Bureau, der Bundesratsausschuß für die auswärtigen Ange legenheiten trete am heutigen Mittwoch zu einer Sitzung zusammen, und die „Norddeutsche All- gemeine Zeitung" schreibt dazu, daß der Ausschuß des Bundesrats für auswärtige Angelegenheiten versammelt werde, um, wie in den letzten Jahren, vor Zusammentritt des Reichstages Mitteilungen des Reichskanzlers entgegenzunehmen. Diese Mitteilungen werden sich vielleicht tnud) auf die deutsche Politik beim Tripolis-Streit erstrecken. Leider wird man über diese Beratungen im Bundesrotsaus- schufse wenig hören; es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mit- N-rv-H? Direktion: ° *#w*^ W 'der Beteiligung auch iung§furfu§ in der tns • unter ärztlicher Leik- den Standes oder Ben-, ch der Mühe unterziet d der Woche, zusainr unehmen, wollen sich c I2 Uhr, im UebunM!. !g 11, Pünktlich einfind- Dc Ter Vorstand. tten-Vereir Gießen. ndö 8*/i Ubr im Einhon UM«, ral z.T. Beck merzen he .ihektr an. allabendlich mit grobem, wohlverdientem Beifall ausgenommen größten Varietös zur Hand, wir werden dieselben Künstlernamen Meteorologische Beobachtungen der Station Liehen. Cft. WeUer 1911 s Anzeige des alteren Bruders der jüngere am 8. September l. I. Nach dem Kränzchen! •■'‘iWtju 500,000 Gratis-Löffel für Quaker Oats Konsumenten FS mühle Deutschlands. o o 0 10 10 11 47 84 90 N E Siebrauchen nicht zu warten, bis Sie sämtliche Gutscheine beisammen haben, senden Sie uns per Post- 12 0 5,8 + 0,4 9. bi« 9 , Sonnenschein Reif € & Diese Löffel sind eigens für uns fabriziert. Da aus bestem Metall hergestellt und schwer versilbert, von grosser Haltbarkeit. Ohne Reklameaufdruck sind die Quaker Oats Löffel eine Zierde für jeden Tisch. Man beginne also sofort mit dem Sammeln der Gutscheine, Quaker Oats kommt frisch und mit nussartigem Geschmack aus der modernst eingerichteten Hafer- Hast du es vernommen ? Weshalb der Kaffee uns so gut bekommen ? Weisst du wer es tat? Werner Breuer Surrogat! höchst« Temperatur am 91 ieb vierte Quaker Oats Pakete enthalten jetzt Gutscheine, für welche wertvolle Löffel gänzlich kostenlos erhältlich sind. 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Gießen, 11. Oktober 1911. wird, hat das bewiesen. Nehmen wir die Programme der 4,9 5 7 43 MlieS k!w4 f AM nto jemer- f jtrm. ■ gn meinem • l Parterre nt iz-MM ver loi'ort ev inm. Nab-, Märkte. cf. Frankfurt a. M., 10. Cft. Der heutige Tag des ir s e r d e in a r k l e s war sehr out besucht. Der Handel setzte lebhaft ein. Der Austrieb war 1200 Pferde. Man notierte heute: 'Mittlere Pstrde 8 0-100" Mk., schwere Arbeitsolerde 1400 bis 16i 0 'Ulf., Luxuspferde bis 500" Mk. Morgen, Mittwoch, um 12 llhr, findet der übliche Umzug der zur P'erdelotlerei augekausien Pferde statt, woraus um 2 Uhr im großen Saale des.Saalbaues* oie Ziehung der Pierdeinarktlotterie rhreu Anfang nmunt. worden. X Hanau, 10. Oft. Beim Obstbrechen siel in Ml>ü»una mi 52 tfnirefoMin M vermieten. Mens JVrar #?**> ! N' 3-3imm, i iS Leeiferrin In jedem Haushalte unentbebrlich! 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D. aus Rodheim, Kreis Giehen, gebürtig, war von 1904—1911 bei der hiesigen Kohlenfirma Jung zunächst auf dem Bureau, spater als Reuender, angestellt. Als Reisender erhielt er 150 Mark Monatsgehalt, Vertrauensspesen, 150 Mark Kleidergeld lährlrch und hatte vollkommen freies Leben auf der Reise. Trotzdem unterschlug er etwa 2504 Mark. Tie Strafkammer Wiesbaden verurteilte ihn zu fünf Monaten Gefängnis. Der Angeklagte gab nachstehende Erklärung ab: „In einem Leitartikel des Berliner Tageblatts vom 15. März 1911, betitelt „Nationalliberale und Antisemiten" waren scharfe Angriffe gegen die Nationallibcralen un Wahlkreis Gicßen-Nidda gerichtet, von denen damals gemeldet wurde, daß sie in der bevorstehenden Stichwahl zwischen dem Deutsch- sozialen Kandidaten Dr. Werner in Butzbach und dem sozialdemokratischen Kandidaten für den Ersteren eintreten wurden. Da sich durch diesen Artikel der Neichstagsabgeordnete Dr. Werner, der jetzige Privatkläger, persönlich beleidigt gefühlt hat, so erkläre ich, der Angeklagte, als verantwortlicher Redakteur des Berliner Tageblatts, daß es mir vollständig fernlag, die persönlickie Ehrenhaftigkeit des Herrn Dr. Werner irgendwie in Zweifel ziehen zu wollen. Ich bedauere es daß sich Herr Dr. Werner persönlich beleidigt gefühlt hat und suhlen konnte und nehme, soweit dies der Fall ist, die von mir tn dem Tageblatt in der Hitze des Wahlkampfes geacn ihn gebrauchten Wendungen hiermit ausdrücklich, unter Uebernahme der gesamten Kosten des Verfahrens, zurück." Der Angeklagte verpflichtete sich außerdem, diese Erklärung im Berliner Tageblatt im innerpolitischen Teil unter der Rubrik „Deutschland" innerhalb 8 Tagen einmal ohne Kommentar wörtlich zu veröffentlichen. , „ _ Der Privatkläger erklärte, daß er nach Erfüllung des Der-, gleichs die erhobene Privatklage zurücknehmen werde. spräche. Starkenburg und Rheinhessen. bs. Darmstadt, 10. Okt. Vor der 1. Strafkammer des Landgerichts wurde heute gegen den Redakteur Dr. Ludwig Quessel von der sozialdemokratischen Zeitung „Der Volksbote in Darmstadt wegen Beleidigung des Pfarrers Eglinger m Auer- ' Der beleidigende Artikel trägt die Uebcrichrift- n 6er Kirche gibt es keinen Unterschied". Der Pfarrer wird dann Werner Breuer Feinster Kaffee • Zngatz. ss*/t Fabrik : Cöln - Hodenkirchen. 10. Oktober -- + 12.2 *0. io. , "• *- i,3 - r. w Ottern "VeistW-b meines A »rin. »t0 "giotnllrfl w» '' leruIrtJL •• Die hessische Verordnung zur Ausführung des NeichSzuwachSfteuergesetzeS vom 14. Februsr 1911 besagt in der Hauptsache: Für die Entscheidung über die Beschwerde gegen den Steuerbescheid und den Feit- st-llungSbescheid eines Finanzamtes iit die Abteilung für Steuerwesen deS Ministeriums der Finanzen, für die Ent- scheidung über die weitere Beschwerde daS Ministerium der Finanzen zuständig. Statt der weiteren Beschwerde ist nach Wahl der Beteiligten gegen die Entscheidung der Abteilung für Steuerwesen beS Ministeriums der Finanzen Klage an den Verwaltungsgerichtshof zulässig. Tie Klage an den Verwaltungsgerichtshof schließt die weitere Beschwerde an das bach ver^ndelt. Ministerium der JinnnzeN an? und Die fß®*““g Hebung der Klage an den Verwaltungsgerichtshof hat binnen flu^ bic Qnbcren Konfirmandinnen in diesem Sinne emgewirkt einer Notfrist von vier Wochen seit der Zustellung deS Be- haben. Der Pfarrer bestritt eine derartige Aenßerung und ickuverdebesckeids au ersolaem Auf die Erhebung der Klage bemerkt, daß das Kind einen Platz beansprucht Habe, aus den Sb das Gefahren °°r bem $trronltlmn63m,?^oft toten ngt biS zum 1. April 1912 die Vorschriften der Gesetze betreffend 1.^ Beleidigung deS Pfarrers und erkannte dem Anträge daS oberste Verwaltungsgericht vorn 11. Januar 1875 und des Staatsanwalts entsprechend auf eine Geldstrafe von 300 Mk betreffend die Bildung ' und Zuständigkeit des obersten Ver- oder 30 Tagen Gefängnis. Außerdem wurde dem Pfarrer Puvtt der Mahgabe?in. ^^^ochen."i^ Die Nummern^ und^Plattcm^werbe^ Ungezogen Wendung, daß der Verwaltungsgerichtshof als VerunmgS- ^h^Egr gemacht. gericht zu entscheiden hat. Nach dem 1. April 1912 gelten KreiS Weklar. für daS Verfahren ausschließlich die Vorschriften des Gesetzes, ? T u t e nh o se n, 9. Okt. Der S ch u lh au s n eub a u istbe- die Verwaltungsrechtspflege betreffend, vom 8. Juli 1911 gönnen und der Rohbau soll in diesem W mit der Mabgabe, da« der Verwa,.un^»erich.-H°s als waltungsgencht erster und letzter Instanz un Sinne de- ^essen-Naffau Artikels 17 dieses Gesetzes entMjeibet. ®ie Verordnung tritt w ~ranrfurt 10. Ott.' Ti- Stadtverord- am 7. Oktober in Kraft. Alle zu diesem Zeitpunkte noch! Denver sammlung verhandelte heute über Maßregeln nicht rechtskräftig erledigten Streitsachen sind nach Den 93or» aur Linderung der Lcbensmittelteucrung und beschriften dieser Verordnung zu behandeln. schloß schließlich die Einsetzung eines gemischten Ausschusses, der "Vom Koloss-nm wird uns gerieben: Nur noch ^^mi^MagNtratergreeieu soll, diese Woche wird das wirklich vorziigliche Eroffnungsprograiniii LgooOO Mark zur Verfügung zu stellen, wurde gegen die sozial- aus 7 Pfemig. nachmittags 3l/2 Uf)r, finden hier auf Veranlassung der Land- = '' (UipCtrttßr Strafkammer. Wirtschaftskammer in der Wirtschaft ,Zum Schwanen" Vor- 1 " )( Gießen, 10. Oktober. träy statt über: a) .Rindvieh- und Schwelnesütterung"; Sic feindlichen Brüder. b) ,WaS kostet bei den jetzigen Futterpreisen der Liter Milch?" P H H. von Metzlos hat von feinem nunmehr ver- Vortraaender ist Dr. Hamann-Darmstadt. ftorbene^ Vater das elterliche Anwesen erhalten, obwohl er der Kreis ^riehherrt jüngere Sohn war, während sein älterer Bruder dem ländlichen n ~ . e c in ic Brauche zuwider übergangen wurde. Seit dieser Zett herrscht L. Friedberg, 10. Okt. Den 16. Oktober stndet zwischen beiden Brüdern bittere Feindschaft. So ist aus erhobene int Festsaale des cüang. Prediger-SeminarS die Aufnahme Anzeige des älteren Bruders der jüngere am 8. September l. I. der neu eintretenden Kandidaten statt. Neun Kandidaten vom Schösfenaericht in Herbstein zu feckss Wochen Gefängnis 'Bleiben noch 1/2 Jahr im Seminar, 10 treten neu ein. — verurteilt worden, weil er seine Mutter misshandelt habe. Der Schon feit längeren Jahren plant man eine Bahn ü 0 n hlngefjagte legte Berufung ein^unb er Harte öie ®yctfle fei Ranstadt nach Friedvera als Verbindung der Ober- ein Racheakt hpr ÄU hessischen mit der Main-Weser-Bahn. Nun hat die Reichs- \ post eine dreimalige Nutomobilpost auf dieser Strecke eingeführt. Zurzeit beschäftigt man sich mit dem Bau einer elektrischen Bahn. Sie soll von Friedberg ausgehen und die wohlhabenden Dörfer Ossenheim, Nieder-Florstadt, Staden, Ober-Florstadt usw. berühren. Voriges Jahr Hail > Eine renitente Angeklagte. der Ortsvorstand von Nd.-Florstadt sich toegeit dieser Bahn Die M. A. aus Bürgel soll sich heute wegen Diebstahls an die Behörde gewendet. Jetzt tritt man auch in Fried-1 verantworten. Sie wird beschuldigt, als Dienstmädchen in Bad- berg dieser Frage näher. Nauheim verschiedene Unredlichkeiten begangen zu haben. Sie x Bad-Nauheirn, 10. Okt. Eine öffentliche ist aber nicht erschienen sondern hat geschrieben, daß sie vals- Sitzung bet Stabt 6 er orbn et en fand unter d°m habe^und “w Hi°er''stai7"Merbnuna »Gasung^t^ehen. orbnet bas Gericht rhre zwang-, zehn Punkten, von denen die folgenden hervorgehoben seien: Eine Vertagung. Eine Ortsbausatzung war beim Ministerium eingereicht ^er Metzger M. St. von Düdelsheim war angeklagt worden, worden. Einige kleine Aenderungen, die Geschoßzahl be- kcn kreisamtlichen Anordnungen zuwider gebandelt zu haben, treffend, wurden von diesem gewünscht und von der 23er* I zur Verhütung einer Verschleppung der Maul- und Klauensammlung genehmigt. — Das Kommando des 18. Armee- seuche erlassen waren. Er war aber vom Schöffengericht frei- korps hat an die Stadt das Ersuchen gerichtet, 10b sie gesprochen worden, da er in unwiderlegter Weise glaubhaft ver- bereit sei, ein Militär-Kur Haus zu bauen. ES wurde sicherte, daß er von der kreisamtllchen Bekanntmachung keine beschlossen dem Gesuch zu willfahren^ Das Gebäude soll Kenntnis gehabt habe. Auch tn der beutiaen SeruTungSüerbanb^ ic^^schn^en und m aufnebmen können lung konnte Klarheit nicht aeschaffen werden, so daß die Sack)e °s s°7i 6°tL1smaßig °ut Antrag der Staat-anwaktschait ausg°>cht warb-. verpachtet werden mit Lasten der Unterhaltung und Der ^luf erhobene Privatklage deS^ Reichstagsabgeordneten Dr. zinsung des Kapitals für das Gelände zu 4 ^0^., für bat e r n c r ?n Butzbach war der verantwortliche Redakteur deS Gebäude zu 5 Proz^ — Für den städtischen 21 r b et t 5 P^liner Tageblattes", Max Schröder in Berlin, wegen Be- ] sich biS jetzt vorzüglich | feibigung durch die Presse vom Sckwffengericht in Butzbach zu iuß gewählt, der sich aus 1200 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Der AngAagte aber Mitglied der vier Organi-l hatte Berufung eingelegt und es stand heute erneut Termin vor —Ji I H 4 2 ^ricbridifi Wne 4 = 3i fenb, Malier loiott w vei Nnhcretz fr IM »ranl 4-Zim im 1. St. : folort iu vc '-Bleit Grfe t*nbh SUnninrbf, ßnbebör pei >W)I Näber i! filmt 1 ;tu uerm. Mäh TPÄ -I. i Maidmtzn i 1 'vmet zu 1 wit Bud uni neu Vage, n kä>ö»c j 16E1 Näber fattonen deS Lwtelpersonals zusammensetzt. — Verschiedene l der hiesiaen Strafkammer an. Nach längeren Verhandlungen baultthe Ange^genheiteff, 9^aub0rf(i)r!ften und Ortsbau- schlossen Bie Sttettteile ^°lgenden V e r^ich^ Pläne betr., kamen noch zur Erledigung. , F. C. Dorheim, 10. Okt. Gestern fand hier der Einzug der Gräfinnen Anna und Berta zu Solms- Rödelheim und Assenhtim statt, die nunmehr in dem restaurierten Schlosse ihren Wohnsitz nehmen werden. Die Vereine brachten den Gräfinnen vor dem Schlosse ein Ständchen. Landtagsabg. Breidenbach hielt eine An- anweisung 1.25 und wir werden Ihnen den Löffel sofort zusenden. Dieser Betrag wird Ihnen zurückerstattet, wenn uns bis zum 31. Dezbr. 1912 die erfordert. Anzahl. ^atorgrtss^^Ohne11 Gutscheine zugesandt wird. 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Dll/io Für den Vorstand des Gustav-Adols-Frauenvcreins: Die Vorsitzende: Der Schriftführer: Luise Wortmann.___________Fritz Schmoll, Oberlehrer. 3» M« Schulhof 103] Telephon 119. PromvterVersand nach auswärts wird in unserer technisch vollkommen eingerichteten Nösterei garantiert naturellgeröstet und besitzt feit Jahrzehnten das Vertrauen zahlloser Hausfrauen. Kräftige, ausgiebige Iffi tCfi MischungenPfd. Pf. ItU, lull feine, aromatische IPrt tllll Mischungen Vfd.Pf. lUU, 10U ■ jo Genehm aus dem 'S' I iauung ein gesellsch Mitglieder! Kolonien $ trägen biet wird mit k abend im teilgenorni Raumman sucher zu, finden, ui . W zu gc Berlin g führerin i mit dem öfter über und die E hier toirb tyema rebt toicbe: recht KokosnuKbuttcr, garantiert rem Pfund 52, 54 Pfg. Msms ezira feinste Süßrahm - Margarine ersetzt frische Land- lose ausgewogen (|A X)nHUpcL Pfund Pfg. PrilWLpciü-Kartoffsln, hiesige Ware, für d. Winterbedarf, emps. zu den billigst. Tagespreisen G. 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