mder. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Neues Palais, 31. Mai. (gez.) Wilhelm I. R. die inteure Vv. >■ 1< r en nstoffe N^. MvW oren idsägni färben wiederzugeben. Diese Grenzen sind aber da, sie sind natürlich gegebene, und lassen sich nicht verwischen Tie „Bürg- schäft", die nach derselben Notiz dem Namen Trautmann, den ich sehr, sehr hochachte und für dessen Träger ich eine warme Verehrung hege, auferlegt worden war, konnte er nicht erfüllen; ein Flügel kann ein £rdjefter nicht crfei en, alle Verhältnisse verschieben sich, an die stelle der Orgel tritt das als Lausinslrumenr allenfalls erträgliche Harmonium uff. uff. Und nun gar ein Orchester, wie es Ferrari sich gedacht, das schon durch verschiedene Besetzung, bald voll, bald nur Streichinstrumente, bald Harfe, Soloviolinc, dazu das Klavier mit seiner vom Orchester sich abhebenden Klangfarbe, verschiedene Stimmungen erwecken und schildern will! Wenn man in einer Kleinstadt mit musikalischem Leben sich den Eindruck von Oratorien und anderen Chorwerken auch verschaffen will und mangels der nötigen Mittel sich mit einer Klavierbegleitung begnügt, wird niemand etwas dagegen einwenden wollen: man roeiß dann von vornherein, daß es ein Notbehelf und besser wie garnichts ist. In Eietzen mit leinen guten künnlerisch erstklassigen Monierten will cs mir — ich spreche es offen aus — als ein gewiß gutgemeinter aber darum nicht weniger abzulehnender Fehler erscheinen, als ein Vergessen eines künstlerischen Grundprinzip?, der Stilreinheit und Einheitlichkeit. Man wird mir cmwenden, für ein Orchester sei fein Gelt) mehr dagewescn: gut, dann hätte man ja warten können mit dem Werk bis zum näct'sten Jahre uno dem Chore sein Recht zukommen lassen können durch Aufführung solcher Chorwerke, die fein Orchester verlangen. Tiefe gruirdsäy- lichen Ausführungen vorausgescbiclt, kann voll anerkannt werden, das; die Begleiter des Chors, Prof. Traulmann, Assessor Ilmenau und Lrganilt Görlach, vortreffliche Meinungen boten und das; cs nicht an ihnen lag, wenn trotzdem ein voller Erfolg ausbleiben mußte. Namentlich Prof. Trautmann hat mit der Einstudierung und Leitung des Chors — beim Knabenchor durch Äerrn Leop. Geller unterstützt — und der Flügelbegleitung eine außerordentlich große Aufgabe durchgeführt uno in zahlreichen Einzelheiten wieder seine Meisterschaft als feinsinniger Pianist bewiesen. So war der stürmische Jubel, mit dem zum Schlüsse Publikum und Chor ihm dankten und die schöne Blumenspenüe, die ihm überreicht wurde, eine wohlverdiente Auszeichnung und der Ausdruck der allgemeinen Tankbarkeit. Tas Konzert wurde eröffnet durch ein kleineres Chorwerk von Liszt, „zur Vorfeier seines 100. Geburtstags" 27 «XI««*8’! 3 226 SH <*1 «Ä--S ßsg-ä 95 564 655 12®^ y? r r N 13.I!2S(586| < 9 452 50- iS )75 m po ** *: I <•*£>«* H 96 ‘ -v' ist'! , 815 H&l ** sKA KM WM NW i? & ■£)) - ■.-i&A I ZV'i lacken nni?e an ■ÄSSaJ» von Ausdrücken, die manchmal fast an das verschrieene Amtsdeutsch erinnern, wie „der Betreffende", „der Besagte", „derjenige", „derselbe" usw.; aber doch vermögen sie den bezwingenden Eindruck gerade auch der Rezitativstellen nicht zu beeinträchtigen. Tas; dieser Eindruck so bezwingend war, daran darf auch ein gut Teil Verdienst in Anspruch nehmen die junge Künstlerin, Fräulein Ida t Silber Jubiläum als Direktor der Hamburg- Awcri'.a Vtiiic sende iw Ihnen in aufrichtiger Wertschätzung meine herzlichsten. Diückwünschc. Wenn Deutschland sich mit vollem Recbt der Stellung freuen darf, die cs sich im Welthandel er- kämpft hat, so muß dabei immer dankbar der Arbeit gedacht werden, die Sie nn der Spitze der grüßten deutschen Reederei im abgelaufeue'.t Pierteljahrhuudert geleistet haben. Möge es Ihnen vergönnt sein, noch lange Ihre Kraft so erfolgreich wre bisher für di. großen Aufgaben cinzusctzen, die Ihr Amt einem Manne Ihrer Art immer neu entgegenbringt." . Die . mburgische Handelskammer sandte ein Gluck- wunschiclegramm, ferner der Großherzog von Oldenburg. Schreiben liefen vom Staatssekretär des Innern, dem Staatssekretär des Reichspostamtcs ein, sodann gratulierten der Großadmiral v. Tirpitz, Fürst Bülow, sowie die großen deutschen, mit der Hamburg-Amerika-Linie in Beziehung stehenden Unternehmungen. Generaldirektor Ballin wurde von der Technischen Hochschule C h ar l o t t c nb u r g zum Ehrendoktor ernannt.__ Französische Barbareien in Marokko. Im englischen Unterhaus sind am gestrigen Donnerstag angebliche Barbareien der marokkanischen Truppen in einer Weise zur Sprache gebracht worden, daß die französische Regierung nicht umhin können wird, öffentlich sich dazu zu äußern: London, 1. Juni. Im Unterhaus richtete Drl- lon an Grey die Anfrage, ob Grey seine Aufmerksamkeit auf die Berichte gelenkt habe, denen zufolge Sultanstr u p p e n u n t e r d e m K o m m a n d o französischer Offiziere einen großen L a n d stri ch v e r w ü ste t hätten und 80 Frauen und Kinder auf dem Markte öffentlich verkauft worden wären; ob ferner in Anbetracht der Tatsachen, daß Frankreich den Anspruch erhebe, als Beauftragter Europas zu handeln und daß diese Expedition mit Zustimmung und Billigung der britischen Regierung unternommen worden sei, er nicht in Erwägung ziehe, daß England wenigstens in gewissem Maße für diese 'Barbareien verantwortlich sei und daß as Haus über das Vorgehen der französischen und der Sultanstruppen unterrichtet werden müsse. Grey antwortete, daß sicherlich die britische Regierung nicht verantwortlich sei. Er fährt fort: Ich muß ausdrücklich mißbilligen, daß eine solche Frage in der Form bestellt wird, die ein schlechtes Licht auf die Offiziere einer anderen Macht wirft, bevor die britische Regierung ü b e r h a upt v o l l e I n f o r m a tron e r l an g en kann. Was die Tatsachen anbelangt, so bin ich nicht im Zweifel, daß die französische Regierung selbst die erste sein wird, volle Aufklärung zu geben. London, 1. Juni. Das Oberhaus vertagte sich nach endgültiger Annahme der Luftschifsahrt-Bill bis zum 20. Juni. Die Verhandlung über die Klauseln der Parlamentsbill wird nicht vor dem 28. Juni beginnen. Parkes hat man eine prachtvolle Aussicht. Die Wälle führen unter dem Namen Zwinger auch auf der Nord- und Südseite um die Burg herum. X Bad-Nauheim, 1. Juni. Heute abend fand toie* der eine L ampio nb eleu ch tun g der Terrasse statt. Dabei konnte man zum erstenmal oie im letzten Winteo, von der hiesigen Firma Imhoff angelegte Gasillu». miNation des Kurhauses bewundern. Tausende von kleinen Lämpchen, die ourch eine Gasleittmg miteinandcv verbunden sind, erstrahlten im prächtigsten Glanze. Das: Ganze gab ein bezauberndes Bild, das in seiner Farben-, wacht auf die vielen Zuschauer eindrucksvoll wirkte. Starkenburg und Rheinhessen. R. B. Darmstadt, 1. Juni. Die Chemische Fa-, brik von E. Merck hierselbst beging heute das 2 5i ädrige Jubiläum des wissenschaftlichen Leiters dieser Weltfirma, Dr. Willy Merck, aus welchem Anlaß dem Gefeierten zahlreiche Ehrungen zuteil wurden. Der Groß--, Herzog verlieh ihm zu diesem Ehrentage die Golden« Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft. Bei der akademischen Feier, die am Vormittag,'-, int festlich geschmückten Verwaltungsgebäude stattfand, hielt. Dr. Ehren berg an den Jubilar eine herzliche Ansprache, und überreichte namens des gesamten Personals der Firma, eine kostbare Vase. Eine Abordnung der Arbeiterschaft, überbrachte eine prachtvoll eingerahmte künstlerische Erinne- rungsurtunde. Als Vertreter der Minister und der staats lichen Behörden erschien Provinzialdirektor Fey, der auch die Glückwünsche des Großherzogs überbrachte und dem Jubilar nicht nur als den wissenschaftlichen Leiter der Weltfirma, sondern auch als den eifrigen Förderer von Kunst und Wissenschaft feierte. Oberbürgermeister Dr. Gl äs sing überbrachte die Glückwünsche der Stadt Darmstadt und dann erschienen zahlreiche Gratulanten der; großen auswärtigen befreundeten Firmen zur Beglück-, wünschung. Der Gefeierte dankte mit herzlichen Worten^ Den Arbeitern und Angestellten wurden anläßlich des Jubi-i läums von der Firma ansehnliche Geldgeschenke zuteil.. R. B. Darmstadt, 1. Juni. Der hessis che Automobilklub hat sich dieser Tage auch mit einem Vorschlag, an die hiesige Bürgermeisterei gewendet, der allgemeinen. Beifall finden wird. Der Klub hat den Plan gefaßt, süo, die armen Kinder, die wegen körperlicher; Gebrechen nurp selten oder gar nicht in unsere Umgebung gelangen können^ mittelst der Automobile seiner Mitglieder Automobilausflüge zu veranstalten, um auch ihnen die Freude, an der herrlichen Natur und dem erquickenden Waldaufenthalt zu ermöglichen. Es wird beabsichtigt, bei jedem dieser Ausflüge etwa 40—50 Kinder erst in langsamer Fahrt durch die Stadt und dann in die bewaldete Umgebung zu führen, und sie schließlich in einem schön gelegenen Lokal mit Kaffee und Kuchen zu bewirten. Die Bürgermeisterei hat sich zusttmmend zu dieser Anregung geäußert. m. Osft nbach a. M., 2. Juni. Die Reichs gesund- heitSkommission aus Berlin wird heute hier eintreffen, um Feststellungen und Prüfungen über die hiesigen Ab-, wässerve haltnisse vorzunehmen. Den Anlaß zu diesen. Besuch dürften die letzten Reichstagsverhandlungen gegeben haben. Voraussichtlich wird auch ein Vertreter der hessischrr Regierung dabei zugegen sein- — Der Direktor der Technischen Lehranstalten,'Professor Hugo Eberhardt hat einen Ruf als Nachfolger von Baudirektor von Reinhardt auf den, ordentlichen Lehrstuhl für klassische und mittelalterliche Bau- kunst an der Technischen Hochschule in Stuttgart erhalten, aber abgelehnt. Kreis Wetzlar. . Z-Dorkar, Kr. Wetzlar, 1. Juni. PfarrerSohnrus. der seit November 1905 der Pfarrei Atzbach-Dprlar Vorsicht, tritt im Nachsommer nach Hannover über. Hessen-Nassau. () Marb'ura, 1. Juni. Die Flers ch er i n nung. setzte den Preis für Schweinefleisch herab. Ge>. wöhnliches Schweinefleisch kostet jetzt 60 Pfg„ Bratenstuckc, 80 und Koteletts 90 Pfg. das Pfund. (Unb in Gießen?; Red.) — In Cappel gerieten gestern zwei kleine Mädchen beim Anzünden eines Spiritus-Puppenwch- Herdes in Flammen. Beide erlitten solche Brandwun-, den, daß man sie sofort in die hiesige Klinik ubersuhrerl mußte. )( Alsfeld, _ ... eine Stadtvorftandssitzung statt, zu der der Bürgermeister, die zwei Beigeordneten unö 11 Stadtvorstandsmitglieder erschienen waren Unter Mitteilungen wurde u. a. dem Gemeinderat hur Kenntnis gebracht, daß FabrikaM Otto Diegcl anläßlich der Geburt seines jüngsten Sohnes der Stadt Alsfeld einen Betrag von 1000 Mark vermacht habe. Die jährlichen Zinsen sollen durch den Bürgermeister an bedürftige Stadtschüler durch Beschaffung von Milch und Brötchen während der Wintermonate verwandt werden. Die Schenkung wird angenommen 11009 Mark gegen 4000 Mark im vorher^elendem Jahre abschließt. Zunächst bemt Herr Ramspeck dem Bürgermeisicr für die Ausstellung des Berichtes und beanstandet gleichzeitig u. a. hauptsächlich die Position Oktroikontrolle. Er zieht Ij'erbei in Erwägung, daß diese Konttolle in letzter Zeit evvas mangelhaft gewesen sei. Der Vorsitzende teilt hierzu mit, daß eine schärsers Maßnahme gegen diese Mißstände bereits int Gange und hauptsächlich die Gendarmerie hiervon Kenntnis habe. Auch hält der Vorsitzende die Ausübung der Pachtkonttolle durch ältere Personen ür die jetzige Zeit nicht genügend entsprechend, da sie trotz ihres Diensteiscrs allen evtl, vorkommeuden Zwischenfällen nicht Stand halten könnten. Ter Rechenschaftsbericht wurde geprüft, die Anzahl der Auslände durchgenommcn, genehmigt und der Bürgermeisterei Cmtlaslung erteilt. Nach der letzthin vorgenommnen Wasserkonsumcnteuein- schätzung waren im ganzen 11 Reklamationen eingelaufen. Hiervon wurden 7 als unbegründet und 1 als zu spät eingelaufen zurück- gewiesen und 3 befürwortet. Der Stadtvorstand beschließt demgemäß. Ferner beschließt der 'Stadtvorstand, zu dem Betreff Geländcerwerb zum Bahnban Alsfeld—Niederaula, den Vorschlägen, die in der Besprechung in der Krone vom 19. Alai 1911 bezüglich des Erwerbes fraglichen Geländes gemacht worden sind/ zuzuslümmen. Lluch lag eine Liauidation von 440,51 Mark über den durch Wolkenbruch vor 14 Tagen entstandenen Salden am Anwesen des Bäckermeisters B. vor. Dm Vorsitzende schlägt nach reichlicher Bespreck>ung dieser und ähnlichen Angelegenlielieu. vor: Es soll zunächst eine bessere Regulierung des Bachbetts deZ Liederbachs in der Hohl vorgenommen werden, um einen, besseren Abfluß des Wassers nach der Schellengasse zu ermöglichen. Wetter soll am Mainzer Tor bei benti B.-Hause der den M.^Garten durchziehende Kanal in zweckmäßiger Weise verbreitert und vertieft werden. Ob dies durch Einlage weiterer Rohre ober durch Her» Rettung eines gemauerten, mit Betondeckung versehen geschlossenen. Kanals geschehen soll, soll je nach der Höhe der vorzulegendei, Kostenanschläge entschieden werden. Gesuche, um MeLerstattung von Krankenrassenheiträgen, um Aufhebung eines Pachtvertrages und Anträge auf Zwangserziehung wurden genehmigt. Zu tttzteren wird jedoch der Wunsch geäußert, die Kinder nicht in Besserungs^ Häuser, sondern wenn möglich in Familien unterzubringen. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 1. Juni. Laut einer Verfügung deg^ HosmarschallamteS in Darmstadt dürfen von heute an bie, Bewohner Friedbergs, wie auch Fremde, den Schloßparh Montags und Donnerstags besuchen. Von dieser Er-. laubniL machte heute die hiesige Bevölkerung, wie namentlich An» StaOt und Land. Gießen, 2. Juni 1911. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Tagung unserer Stadtväter war nur von verhältnismäßig kurzer Dauer und von den behandelten Gegenständen machte nur der Verkauf der alten Klinik Anspruch auf weitgehenderes öffentliches Interesse. Bei der gestrigen Verhandlung darüber handelte es sich darum, estzusetzen, welcher Teil des Kliniksgeländes zum Verkauf ausgeschrieben werden soll. Man entschied sich nach eingehender Beratting dahin, daß nur der Hintere, etwas über die Hälfte des ganzen Geländes umfassende Teil zum Verkauf ausgeschrieoen und dafür eine Frist von zwei Monaten estgesetzt lverden soll. Ter nach der Liebigstraße zu ge- egene Teil des Geländes soll aus hygienischen und ästethi- chen Gründen in einen Schmuckplatz umgewandelt werden. Aus der Aussprache ging auch hervor, daß bis jetzt ein Verkaufsangebot aus b'ie KliniL noch nicht gemacht wvrden ist. * ** Der hiesige Nationalliberale Verein hielt, wie man uns schreibt, am letzten Dienstag im „Kaiserhof" einen weiteren Diskussionsabend ab. Herr Redakteur Henrich aus Wetzlar setzte zunächst seinen Vortrag über unsere Handelspolitik fort. Hieran schloß sich eine lebhafte Aussprache, an der sich eine größere Anzahl der Vereinsmitglieder und der Mfer-ent beteiägten, als deren Ergebnis zweifelsohne ein vertiefter Einblick der Teilnehmer in unsere Wirtschaftspolitik hervorgegangen ist. Wie die gesamte nationalliberale Reichstagsfrattion stellte sich auch die Versammlung auf den Standpunkt: Erhaltung unserer bisherigen bewährten Wirtschaftspolitik, die den einzelnen Ständen unseres Volkes Lebens- und Entwickelungsmöglichidit gewährleistet nach dem Prinzip des Ausgleiches der Interessen der verschiedenen Stände, also wo es nötig ist eine Gewührung des Schutzes durch die Gesetzgebung ohne einseitig andere Stände stark zu belasten. Tie rege Aussprache dauerte bis Mitternacht. ** Landwirtschaftslehrer. Der Großherzog hat den Dr. Joh. Kissel zum Landwirtschaftslehrer an der Wein- unb Obstbauschule Oppenheim ernannt. ** Schlägerei. Auf dem Brandplatz kam es in verflossener Nacht zwischen jungen Kaufleuten und Arbeitern zu einer Schlägerei. Da es blutige Köpfe absetzte, auch Stöcke und Mesfer eine Rolle spielten, dürfte es zu einem gerichtlichen Nachspiel kommen. ** Wegen fortgesetzter Ruhestörung mußten in vergangener Nacht die Schutzleute fünfjunge Herren in Polizeigewahrsam verbiiugm. Alle Verwarnungen waren erfolglos geblieben. ** Diebstahl. Die in den neuen Abortanlagen des hiesigen Bahnhofs angebrachten G e l d au t o m at e n wurden in vergangener Nacht erbrochen und beraubt. Etwa 20 Mk. in 10-Pfennig-Stücken fielen dem Dieb in die Hände. •• Nicht 535000 Mk., sondern nur 53 500 Mk. beträgt die Summe, die bei dem letzten Verkauf des „Windhofs^ erzielt wurde. I gto die F ^ Hnb Pioni' flohen Fi,® KjS M Ms J«w Ml Ötoiiie in Papenburg, -städtischen! ,.,je ®e«ge fettig ^S«°denb< litte -««niih-rtstt MteWser sii M mW iM-t-d-L $. filtb Stettin, t 3 p Stettiner Oelwer -Ä gesamte rechte ' pjntmen. Große |o ooo Mk. sind ml Million Man.^ Casseler , . Sdiii Giessen • St Giesse von langjä jahre heute Rr die i Qn ton uns Le rcic unseren in» erd Lienen, Die Beerdigm Hiei gute Frau Fra« III Schirme Sdiirmiabrih Grosse Auswahl ffcs liessen - Seifersweg 9 kehle Neuheiten Giessen • Seifersweg 9 Giessen, Ockstadt, Frankfurt a. M., den 2. Juni 1911. Giessen (Seltersweg 16), 1. Juni 1911. JJItMII, Flott. Itifi Danksagung 8597 wir unseren innigsten Dank auS. Die trauernden Hinterbliebenen: cingeladen. 04513 Gießen, 2. Juni 1911. Ein Pferd verkaufen. Neuenweg 38 044861 | KaialogB gratis u. hanko ter M - Linnf Gofnche Ilerlcisiede umgekommen. Schulzen Timm Parchim, 1. Juni. Bei einem Brande beute nacht in derzseld sind viele Wohnhäuser verbrannt und zwei junge Leute In deren Namen Dora Nassauer, geb. Kurz. WetterauShtblen in Vellen am EamStag dem 3 Juni 1911: Heiter, trocken, warm, vereinzelt Gewitter. Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns betroffenen, schweren Verluste sprechen 24 Gebäude in Asche. Die beiden umS Leben Gekommenen sind die Söhne des Schulzen Timm. Altstrelitz, 1. Juni. Heute nacht gegen 1 Uhr brach in dem Hintergebäude des Tischler? Bader Feuer aus, da-Z eine große 'Ausdehnung annahm. 6 Wohnhäuser mit Hintergebäuden sind verbrannt. ES wird Brandstiftung vermutet. Bublitz in Pommern, 1 Juni. Aus dem Vorwerk Babin sind gestern mehrere Gebäude verbrannt. Ein Kuhsütterer und ein Dienstmädchen wurden schwer verletzt. Mehrere Tiere verbrannten. D. Hanau, 1. Juni. Der Kreistag des Lanb- treises Hanau hat beschlossen, aus dem Ueberschuß teg Rechnungsjahres 1909 eine außerordentliche Spende «on 30 00 M f für die Kriegsveteranen des Kreises <)anau zu bewilligen. Casseler ♦ • ♦ . ♦ Sdiirmiabrih ner Verfügung V» )On heute an bit den Schlohpart • Von dieser tzi. ng, wie namenili^ ebrauch. Alle br. nun 80 Jahre bk. n Herbste aus br. if der Ostleite 'On der Onscite d Tie Wälle füb ^ord« und Südsk!! Kleine Cagesd'.roniL Der Berliner „Lokalanz" meldet aas Magdeburg: Der in Berlin verstorbene Rentier Albert Hauswaldt hinterließ der Stadt Magdeburg eine Reihe wertvoller Vermächtnisse: eine Antike-Sammlung im Werte von ungefähr 150 000 Mk. erhält das hiesige Kaiser-Friedrich- Museum, außerdem 50 000 Mk. zur Erwerbung antiker Gegenstände: 75000 Mk. erhalten verschämte Arme evangelischer Konfession. Die Unwetterschäden in Vaden. Wie die „Tauberzeituna" von maßgebender Stelle er» sihrt, beläuft sich der durch die Unwetterkatastrovhe im badischen Taubergebiet verursachte Schaden auf rund acht Millionen Mark. Zur weiteren Hilfe- l'iswng sind Pioniere von Kehl eingetroffen. Der Groß- terzog von Baden besuchte Grünsfeld, Grünsfeldhausen, Haimar und TauberbischofSheim. Er trat dann von Lauda im Automobil die Heimfahrt an. Die Opfer der Katastrophe umrden am Mittwoch in Grünsfeld und Paimar beerdigt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Margraf. werden unter Garantie für guten Gang, 30% um. ^adenvreis oerL Reparaturen gut u. bifltgw. ■ Koch, Uhrmacher Lreblgttr. 971II. Püotoar. Apparat mit allem Zubehör, 9X12, neu, uu» aa([ctW Die Beerdigung findet am 1 Pfingstfeiertage. nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. «*>00 Letzte Nachrichten. Die Hochwasternot in Baden. Karlsruhe, 2 Juni. Das Staatsmini- sterium hat zur vorläufigen Linderung der Not der Hochwasser-Geschädigten dem, Bezirksamt TauberbischofSheim 10000 Mk. überwiesen. Die Londoner SeerechtSdeklaration. London, 2. Juni. Tie R eichS konf eren z erörterte die Londoner Seerechtsdeklaration und die ^.atiache, daß die Dominien darüber nicht zu Rate gezogen worden seien. Premierminister^ Asquith verteidigte die ^.ellaratwn, indem er dir" ihre Vorzüge hinwies und aui die g icn sie erbobenea Einwendungen antwortete Das einzige, waS Englands Sicher- bcit zurzeit eines ricgcS verbürge, nämlich die Herrschaft zur See, bleibe aufredlcrf'ohi'n. Der Premierminister von Kanada miß' billigte die Befragung der Kolonien, ausgenommen bei Handelsverträgen, da die ZurcUeziebung in einer Angelegenheit, die zu einem Kriege führen könnte, für die Dominien die Notwendigkeit in sich schließe, am Kriege reilzunehmen. Er halte c8 für bester, ganz der Umstcht der bc-.me.tlichen Regierung zu vertrauen. Kanada billige die Deklaration. Der Premierminister von Neu -Seeland sprach ebenfalls für die Deklaraii.m Die Hauptfrage sei nur die, die unbestrittene Herrschaft Englands zur See aufrecht' zuerbalten. Der australische Premierminister bekämpfte die Deklaration. l um einen MrJj? Sö0Än- .Karlen duch «’hrt und üfTtr, 5 M durch Wt botiulegtn^ .J® AilstrsiELu twc» dachlvmiL-, - Kst- L vA W in SessnMz, nterzuoringen. Tas Feuer entstand nach 12 Uhr nacktS bei dem und breitete sich rasch aus. Vinnen kurzem lagen Stadtmission Löberftraße 14. Montag den 5. Juni, abends 8'/, Nhr: Dortrag von Hcnn Pastor AW-Voerdt Willie Miisöä“ Jedermann ist freundlichst Christliches Waldseft im Walde zwischen Ullendorf und Klein-Linden, am 1. Pfingsttag, nachm. 3 Uhr Ansprachen, Musikvorträge, 104514 Gesaugvortrage. Stadtmiffion Gießen. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Todes-Anzeige. Gestern abend entschlief nach langem, schwerem Leiden mein lieber Vater, unser guter Bruder, Onkel und Schwager Herr Johannes Margraf im Alter von 58 Jahren. Geschäftsyans- Verkanf! Wegen Sterbefall ist unter sehr günstigen Bedingungen em^Gc- scbäftsbauö, in Mine der ^tabt an vertebrSreich. Straste gelegen iMarttvlatzi. in welchem leit öü^abrencinStolDniaivlhaicnnl’, Stlcineiien-, Glas- und I-orzellan- warengefchäft betrieben wurde, sofort zu verkaufen. = Zu dem dreiuoctigen vniiv, dessen obere Ltockwerte auch vermietet werden tonnen, geboren Scheune, Garten und eine Sianee- röftküche. 'Jiabere Auskunst durch meinen Bruder !ÜbiU). Uhl, Lchillerstratze 35. äaby Vermittler verbeten. Emilie Sustmanu in Firma Georg Sustmanu, Nidda (Cberbeiienl. Dio Beerdigung findet Sonntag den 4. Juni nachmittags 3 Uhi von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 1 13606] ILärfle. fc. Wiesbaden, 1. Juni. H e n- und Stroh markt. ?lngefabren waren 54 Wagen Heu und Ctrob. Man notierte: Heu 5.20-7.2» Mk., Stroh (fHichtflroh) 4.40-6.00 Mk. — 3 r ueb t mnr ft. Hafer 18.30—19.20 9)1 f. Alles für 100 flilo. Oiovfnvptt XcKtJ* It in gelb, nu.iujlaa mit Stemvel: Kgl. landw. Hochschule Beilin: Titel: Lbiel, Bewurzel- ung. Gegen Belohnung abzugeben bet -0^7? Tr. Böbmcr, GoetheUratze 25II Bf* W > «ne fc- , da si, k®?Nt| 3?SSffn »uxts ' "U dem Mß äa-6 le abend fand ivit- er Terrasse stat im letzten ©intet etegte Gasillu» !in. Tausende ve: istmg mileinattbt: jten Glanze. M in feiner Faidei!' Ml Wirkte. fcn. shemische^* mtc. das 25[ä^ en Leiter:' Wer schein Wk im eben, ige die Sollte und Wt* die am LoMfÄ iubc stattsand, M herzliche ersonals der M« der ArbeilerM künstlerische 6rinnf ister und der ftad* kiorFeh.dermh >erbr«d)te u«b N iftlidjen Seit« » ‘ton SS-dM ® rbüraermeister )C der Stadt Dar» Gratulant^ inten M N* ,n Plan geK p cher ^brechen ng gelangt VZ derAu« Sitz e»* ®en21nQVflfar* ) mittel«1^ %!ir- Stuttga^ S6-* Iber- fc? N tlttf SN Todes-Anzeige Hierdurch dio schmerzliche Mitteilung, dass meine herzensgute Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwester und Schwägerin Frau Karolina Luise Böttger geb. Becker von langjährigem, schwerem Leiden nach vollendetem 37. Lebensjahre heute abend durch einen sanften Tod erlöst wurde. Namens der Hinterbliebenen: Armin Böttger. \ erioren in der -Lud - Anlage, KoraUcnccttchc». Abzug, geg. gt. Lelodn. Lud-Aulagc^VIII. Lanopraxis Siiddttüschlmid Einkommen jährlich 10—12 000 Mark, sofort abzugcben. Schriftl. Angebote unter 04420 an den Gicstcner Anzeiger erbet. Regelmäßige Abnehmer von = Holzwolle = gesucht. ~ . 3461 Bramm A SarrreS, Wieieck. wwwww Kavallerie-Verein Giehen. Tie Juni-Versammlung findet am 10. statt. v» Ter Vorstand. Lin Moorbrand in Papenburg. In ungewöhnlicher Weise mehren sich in den letzten Tagen die Brände. Jetzt ist auch Papenburg, die blühende Moorkolonie in Hannover, davon heimgcsucht worden: Papenburg, 1. Juni. Gestern nachmittag entstand im städtischen Hochmoor ein Moorbrand, der bei starkem Wind und großer Dürre sich rasch ausbreitete. Eine große Menge fertigen Torfs verbrannte. Ter beträchtliche Schaden betrifft viele kleine Leute. Hunderte von. Menschen bekämpfen neben den FeuerwehrendaSFeuer, bisher aber vergeblich. Tas euer nähertsichdenstädtischenForsten. Mehrere Solonistenhäuser sind stark gefährdet. • AuS Blankenese meldet man: In der Nacht zum Donnerstag brannte das mit Stroh bedeckte Wohnhaus des Molkeret- besitzers Barkendors nieder. Das Ehepaar, beide im 78. LebenS- jähre, sind umgekommen. Es liegt Brandstiftung vor. Stettin, 1. Juni. Deute vormittag brach in der Darre her Stettiner Oelwerke in Züllchow ein großer, Brand ans. Ter gesamte rechte Flügel deS Gebäudes wurde em Raub der Klammen. Große Vorräte von Sojabohnen im Werte von etwa 350000 Mk. sind mitverbrannt. Der Gesamtschaden beträgt 1 Million Mark. Baikon- und Garten - Motiel -LSindnlitWMS :>läh. Schulstrahe 11 lll. Leere^Flaschcu von Salzschlir-er, Wildunger und >yadnnncr Waner fautt ItobO Georg Wallenfels - Markts hkÄ-M in Mßfoeä Kleiderschränke 22.-, 26.—, 32.- Mk. Vertikos m.Spiegel 32.—. 38 -, 45.— Hk. Plüschdivans 48.—, 56.—, 65 — Mk. Polierte or.Tische 15.-, 18.—,25.—. 32.- Mk. 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