'M 5 ... S“'*» 'S toatis Äf—fentoLöes I ?”*?in° '°°ÜL umnL unter;«« ' v~»nhi tiMW-M 1,b,cr>>nfl9hQlb'?ftUtt| MZ b tij® Wellen DSW ,b vcridiicbcnc * : Mi üllAtlltttlt W-itjTi uitaflo 4 libi । WklU^ _ -diivniiabnf Vtji. WW. isl zu verlausen cm KWk MMslt d. Kl.Anz.' " ivurzpfianzen l.»0 Mk. abwflcbe- flct ctratie 21. icx nm Heugrss f )rn. Wiele billig zu vc: - v. üui mehrere 3obrt\ J cn. M Markt 23. Wtl Sm; ii( "Srcieniifl. an Urtier , 'Picbij. ftlinif. ?üiW netr. jicrrrii. I '. JTanicu iiiib .Qinöfi • ftleiber unb scbubc. IJfillteiiT'tri-X fort!. qefli. (5 b wlbitr-t: Tertmiiub. tmw 2tMcntttt Mr tzhcmie wUftj mw ssrramru oorb-.r Angebote unter «Ml ou «eiter Anzeiger erber. leinet Haus jnrsJl uitü*'- die vielen Auhnerk- .iten, welche uns anlä^, lernen Hochzeit ;pn wurden. sagen wir ^listen Dank. ’ Lohnkutscher v Warner u. Fr«- General-Anzeiger für Oberheffen £ie „Gießener LamillrnblLtler" werden dem ,9Injciqere viermal wöchentlich beigelegt, da» „Kretsblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „randwirtschaftliche« Seit, frigen" erscheinen monatlich zweimal. Nr. 141 Zweite; Blatt 161. Jahrgang Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntags. jfi® J .. A - - A T Gletzener Anzeiger Montag, 19. Juni WU Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Universitär- - Buch- und Sleindruckerei. 9L Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: 112. Tel.-Adr^LlnzeigerGießen. Die Sranffurtcr Univerfltätssrage. Dir teilten schon l^rz mit, daß der für die Unioersitäts- frage eingesetzte Ausschuß der Skadtverordneten-Versamm lung zu »zranfsur^ die Vorlage des Magistrats über die Errichtung einer Stiftunysunlversitäi angenommen habe. Nachstehend geben wir die im einzelnen in dieser Cache gestellten Anträge wieder. Ter Ausschuß beantragt: Tic Ctadtverordueten-Versammlung wolle zuslimmcn: 1. daß dicstädtischen Krankenhäuser in Sachsen- 9?uscn, das Siecke n h aus, sowie die Anstalt für -3rrc und Evilevtischc, das hngteiiifchc, das chemisch-phynologischc und palho^ logische 3n’iitut zur Mitbcnuvung für Universität-Zwecke dauernd jur Verfügung geltellt tverden und zwar unter der Bedingung, daß die für die Universiiätszreecke notwendigen Bauten und Einrichtungen — mit Ausnahme der unter 4 götianmen Polikliniken aut 11 niüeriitäldfollen, im Einverständnis mit den zuüänd.acn städtischen Behörden, hergestellr werden, daß ferner die städtische Verwaltung bei den Beruiungeu der Tirektoren der gedachten An- Halten und 3mtitutc in der in der Denkschrift 2. 27 bis 29 an- flegebenen Weise, jebod) mit der durch die Abänderung zu Antrag 12 vorgesehenen Maßgabe mitjuroirfen hat, und daß die Regelung der Hausordnung, sowie des Ärankenhausbetriebös, insbesondere auch die Bestimmilng über die Erweiterung des Ilmsanges der Universität zur Mitbenuvung zu gewährenden Anstalten, die Festsetzung der Verpflegungsstve, wie die Durchführung Dir erforderlich erachteter sozialer Einrichtungen den zuständigen nädtischen Behörden verbleibt, wobei vorzusehen ist, das; die Er- nillung der Mehrausgaben mit aller ersorderlichen Rücksicht auf die Mranfcii durchgeführt wird, insbesondere eine Vorstellung der kranken zu Temonstrationszweckcn nicht gegen ihren ober ihrer Angehörigen Witten vorgenommen werden darf: -- daß die gegenwärtigen städtischen Aufwendungen für Gehalts-- und sonstige Bezüge der an den unter 1 und 4 genannten Anhalten und Instituten angestellten oder beschäftigten Aerztc, auch bei einer im Einverständnis mit den zuständigen städtischen Behörden vorzunehmenden anderweiten Ordnung des ärztlichen Dienstes, dauernd zur Verfügung gestellt und im Fall einer Er Höhung der städtischen Gehälter ober einer Ausdehnung des ärztlichen Dienstes, insbesondere bei Erhöhung der Bettenzahl, Entsprechend erhöht werden, wobei icdoch der Zeitpunkt und das Maß der Erhöhung und alle sonstigen Einzclbeiiimmungen der Beschlußfassung der städtischen Behörden allein Vorbehalten bleibt; 3. daß das pathologische Institut gegen Zahlung von 220 000 Mark an die Tr. Scnckcnbergischc Stiftung von der Stabt in alleiniges Eigentum und alleinigen Betrieb unter ber Bedingung übernommen wird, daß dem ncurologifchen Institut die ihm zurzeit überlassenen Räume auch ferner in ber seitherigen Weise überlassen bleiben und zwar gegen eine Iahresmiele von 1 Mark; 4. daß auf städtische Kosten in dem jetzigen Hautlrankcnbaus an ber Gartenstraße eine ch i r u r g i s ch e und eine medizinische Poliklinik als Universitätsinstitnte eingerichtet uub dauernd betrieben werden; 5. daß die übrigen Räume des eben' genannten öauttranlen* Hauses ber T h. Cternschcn medizinischen 3 t i f t u n g unentgeltlich bauernd übergeben werden, um bann auf ihre Kosten ein phhsiologlfcheS Institut als Universitäts-Institut einzurichien und zu betreiben; 6. daß der Tr. Senckenbcrgifchen Stiftung auf dein Gelände des stadtifch.n Krankenhaufcs ein Bauvlatz für die .Erbauung einer Anatomie in Erb bau unentgeltlich und dauernd übertragen wird; ' > 7. daß der Universität für einen etwa zu errichtenden größeren medizinisch'n H ö r s a a l und einen Neubau für Mikroskopier- s ä l e und Bibliothek gleichfalls auf dem Gelände des stäb- tifchen Krankenhauses '-Bauplatte m Erbbau unentgeltlich und dauernd übertragen werden: 8. daß der E. Ehr. Iüge l-§ t i ftu n g das rocfhidi vom Iügclhause gelegene städtische Grundstück in Größe von 1793 qm zum Bau eines neuen Auditorieiigebäubcs unentgeltlich und dauernd lür Universitätszwecke übergeben werde; !•- daß der Universität ober dem Vhysilalischeu Verein dis westlich von seinem Inniluts Gebäude bclcgene städtische Grund- Mick in Große von 237-7 Quadratmeter zum Bau eines neuen Instituts-Gebäudes unentgeltlich und bauernd jur Universitäts- zwecke in Erbbau übertragen werde; 10 a) daß ber ber A tadcmie für Sozial- u n b H a n- delswissen schäft en dauernd -ugesichcrtc Betrag von jänr- lich 75 000 Mk. mit ber Maßgabe der Universität übertragen wird, daß Vorsorge dafür zu trcrcii in, daß die «Alademie für Sozial- und Handelswisfenfchaften die ihr durch die oberen ftäbtifchen Behörden gemäß Beschluß ber Stadtverordneteii-Versammlung vom 23. April 1907 Bericht 8 419 auf erlegten Verpflichtungen weiter erfüllt, wie auch beim Physikalischen Verein unb ber Scncken- bergiidjen naturforfd euben Gesellschaft gemäß bereit Zusagen, zu cnvirlcn ist, baß die Berechtigung der hiesigen Lehrer uub Lehrerinnen sowie der Schüler und Schülerinnen zur luicntgeltlichm Teilnahme an Lehrgängen, Hebungen, Exkursionen wie bisher, auch die Abhaltung der gemeinverständlichen Vorlesungen unter Anpassung aii die Bedürfnisse ber erwerbstätigen Bevölkerung nach Inhalt und Zeit unverändert erhalten bleibt; b- daß die zur Zeit ber Akademie gewährte Zulassung der Professor en, Dozenten und Beamten zur Pensions- und Hinterbliebenen Versicherung auf die Universität übertragen wird, wobei indes au erster Stelle zu vru'cn ist, ob die Pensions- und Vinterbliebenen-Versorgung nicht durch eine selbständige bu der Universität zu errichtende Kasse zu übernehmen ist, andernfalls Vorbehalten bleibt; c> daß bei der Reviiwn der Dotierung ber stäbtischen P e n s i o n s ka ss en der vereinbarte Sah von 10 Prozent einer Revision unterzogen wird, baß bei dem Abkommen mit ber Universität darauf Bedacht genommen wird, das; dieselbe leine günstr goren Pensionsnormen als die für die städtischen Beamten unb Lehrer geltenden Säße für Ruhegehalt und Vinterblirbe.neii-Ver- forgung gewährt und bei Anstellungs-Verträgen bei etwaiger Anrechnung von früheren Tienftjahren die bei ber Stadt m dieser Beziehung üblichen Gevflogeiiheiten eingehalten werden, daß für einen etwaigen Fall des Eingehens der Universität die Mittel für die noch vorhandenen Pensions-Ansprüche sicherzustellen sind; 11. daß die Stadtbibliothet sowie die städtische Sammlung von Nachbildungen von Kunstwerlen zur Mitbenuttung für Universitätszwecke dauernd zur Verckigung gestellt werden: 12. baß die Stadt Frankfurt c. M. 'ich bereit erklärt, einem die Errichtung einer Stiftung-. Unioenuit in hiesiger Siabt bc- trefienöcn Vertrage beizutreten, ber auf der Grundlage der Denkschrift mit der Maßgabe aufgebaut ist, a> daß die S t a d t v o r o r d n o t e n - V e r s a m m 1 u n g angemessene Vor tret ung im Verwaltungs-Ausschuß erhält, bj das; int Vertrage wie bei den Verhandlungen mit dem Staate gefordert wird, daß das V o r s ch t a g s r e ch t bet Ernennung ordentlicher ober außerordentlicher Professoren m ber Form, w i c es beder Akademie für Sozial- und Handelswissenscha'ten gegeben ist, beibehalten wird, c) daß in Erwägung gezogen wird, bei Gliederung der F a ku l tä t s - V e r f a i i u u g neben der medizinischen eine juristische naat-wissenschaftliche, eine philosophische und eine naturreinen schaftlich-mathemati'che Fakultät zu bilden. ck- daß Verpflichtungen ober finanzielle Leistungen seitens der Stabt über die zu den obengenannten Punkten 1—11 aufgeführten nicht übernommen werden, insbesondere für notwendig werbende Neu, Um- und Erweiterungsbauten für Universitätszwecke leine städtischen Mittel in Aniprum genommen werden dürfen, daß vielmehr der finanziellen 2lusstattung der SrfHimg3-Uniocriit.it übcrlaijen bleiben muß, bic geeigneten Garantien dafür zu finden — sei cs durch Bildung eines hinreichenden Rücklagefoiids, fei es durch anoere Mittel der Sicherstellung daß auch in Zukunft die wachsenden Bedürfniffe ohne Zuhilfenahme städtischer Mittel befriedigt werden können. Der Zwcckverband Groh-Verlin vor dem Herrenhaus. Die Kommission des Herrenhauses, die über die beiden Zweckverbandsgesetze zu beraten Halle, hatte ziemlich aus- gedehnte Verhandlungen gepslogen und an den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses eine Reihe von Aenderungen vorbenommen. In der Sitzung a>n Samstag, die eine rech! Harke Besetzung des Saales zeigte, erstattete zunächst Gras von der Schulenburg-Angern für die Kommission Bericht. Milberichterstattcr war Oberbürgermeister Köric-Kvnigsberg für die Minderheit in_ber Kommission, die den Entwurf ab- lehnt und an dessen stelle eine Eingemeindung sämtlicher Vororte in Berlin wünscht. In einer längeren, stellenwctsc ziemlich temperamentvolleit Rede setzte der letztere Redner den Standpunlt der Minderheit auseinander, die in dem Zweelverband, wie ihn die Vorlage vorsehe, den Anfang eines Verwaltungsbezirles Groß-Berlin mit einem Lber Präsidenten an der Spitze und darum einen schweren Eingriff in die Selbstverwaltung der Städte sieht. Herr Körte schloß seine Warnnngsrede mit dem frommen Wunsch: Behüte uns des Kaisers Hand — vor Groß-Berlin und Zweck- verband! Minister v. Dallwitz versuchte diesen Darlegungen entgegenztitrelen. Eine zwangsweise Eingemeindung der jetzt blühenden Vororte sei ein Schritt, den die Regierung nicht verantworten könne. Weiter bestritt der Minister, daß das Prinzip der städtischen Selbstverwaltung verletzt werde. Die Lpser, die von den einzelnen Gemeinden gc Pracht würden, würden nicht gebracht zugunsten des Staates, sondern zugunsten einer neuen Selbswerwaltungsresorm. Die eigentliche Oppositionsrede hielt dann der Ober bürgermeistcr der Reichsbanptstadt. Herrn Kirschners Darlegungen gipfelten in einer schweren Anklage gegen die Regierung, die seit 1893 den Eingemeuidungsgedanlen über Haupt bctämpst habe, wodurch Berlin erst in seine prekäre Lage gebracht worden sei. Das Berliner Stadtobcrhaupt bezeichnete die jetzigen Zustände als kaum noch erträglich und meinte sogar, daß die Zustände im jcligcn römischen Reich demgegenüber noch ideal gewesen seien. Herr Kirsck'- ncr plädierte dafür, daß man der organischen Entwickelung ihren freien Laut lassen solle. Sei erst ein Anfang zur Eingemeindung gemacht, dann würden die anderen Gemeinden, die sich jetzt noch weigern, von selbst nachsolgcn. Er lehnt zwar einen Zweckverband an sieb nicht ab, aber in der Vor läge siel t er nicht nur keine Lösung der Schwierigkeiten, sondern geradezu ein Hemmnis. Der Redner wendet sich sowohl gegen die räumliche Abgrenzung des Gebiets wie auch gegen die fachliche Abgrenzung der Aufgaben und be mangelte, daß die notwendigstem Uebelstände nicht beseitigt würden. Man bedürfe vor allem einer Einheit für die Wasserleitung, die Kanalisation und die Beleuchtung. Auch eine anständige Bodenpolitik könne solange nicht getrieben werden, als nicht ein einheitliches Gemeindewesen geschaffen sei. Zum Schluß i,iclt Oberbürgermeister Kirschner öer Regierung eindringlich entgegen, das; in ihrer Schätzung der Selbstverwaltung in Theorie und Praxis ein gewaltiger Unterschied sei. Schritt für Schritt würden immer mehr Gebiete der Selbstverinattung entzogen, und es sei zu fürchten, das; der Grundgedanke der Seinschen Stadteordnung gefährlich ins Wanken gerate. Dem Stadtoberhaupt von Berlin folgte das von Ehar- lottenburg, Herr Schustehrus, Der natürlich den entgegengesetzten Standpunkt vertrat und sich stark zur Wehr setzte, das; die Vororte zu Berlin geschlagen werden. „Nicht von Berlins Gnade sind wir groß'und stark geivorden, sondern von des Reiches Gnaden", das war der Kernpunkt der Rede des Eharlottenburger Oberbürgermeisters. Als vierter kam dann Oberbürgermeister Adickes zu Wort, der in einer ausgezeichneten Rede die Slädtepolitik der Großstädte beleuchtete. Die Frage des Zweckvcrbaudes sei überaus schwic rig, und er würde fast wünschen, daß man jetzt noch nicht vor die Entscheidung gestellt wäre . . . Die Versicherung der Privatangestellten wurde am Sonntag auf den Tagungen zweier großen An gestcllten-Vsrbände besprochen und führte bei beiden zu entsvrechenden Entschließungen. Aus dem von dem dcutsch- naltonalen Handlungsgehilfen - Verband abgehaltcnen 12. deutschen H a n d l u n g s g c h i l s e n t a g zu Breslau wurde dazu folgende Entschließung angenommen: ..Der 12. Tcntiche Hanblungsgchilfcntag begrüßt ben dem Reichstag vorgelegten Entwurf eines Berficheiungsgefeves für Angestellte, bei geeignet ist, die langjährigen Angestelltenreünicke nach ihrer und ihrer Angehörigen Versorgung ber Erfüllung näher zu bringen. Ter Handlungsgehilfentag erkennt dankbar bic rer- fchiebenen Verbefserungen an, bic biefen Gesetzentwurf gegen den vorigen Entwurf auszeichnen, bedauert dagegen, baß wichtige Ior berungen des Hauvtausfchuffes Berficherungsgrenze, Anrechnung bei Stellenlosigkeit, Beiträge unb Leistungen, Ausdehnung ber Verfichernngspflicht u. a. für die staatliche Pen stonsverficherung noch nicht verwirklicht werden. Der Handlungsgehilfentag schließt sich biefen Forderungen an und bittet den Reichstag unb Bundes rat, sie bet^ ber eiibgültigcn Gestaltung des' Gesetzes zu berücksichtigen. In der Zulassung von Erfatzkassen erblickt der Hanb- lungegehilfentag eine überaus bedauerliche unb cinfdmcibctibc Verschlechterung des Gesetzentwurfs von weittragender Bedeutung und ersucht den Reichstag auf das dringendste, die Paragr. 367 bis 377 jii streichen. Tie Zulassung derartiger Ersatzkaifen wird zu einer Risikenauswahl führen, die bic davon betroffenen Angestellten und die Gesamtheit der übrigen Versicherten in Der Reichsanstalt emp'indltch benachteiligt. An den Reichstag und den Bundesrat richtet der 12. Deutsche Handlungsgehilfentag bas bringenbe Ersuchen, alles daranzusctzen, die nach seinen Forderungen verbesserte AngestclltenversichLrung noch vom gegenwärtigen Reichstage verabschieden." Die zu Nürnberg tagenden deutschen Sanfbcam* ten beschlossen dazu folgende Entschließung: „Tie am 18. Juni 1911 in Nürnberg tagende 10 ordentliche Hauptversammlung des Vereins deutscher Bankbeamten bankt der Reicksregierung für ben Plan, bei bei Einführung der allgemeinen Privatbeamtenverficherung jene Kaffen als Erfatzinstitute znzulasfen, die ben Nvrmativbestinimungen ennprcdicn. Die Ver- tammlung richtet die dringende Bitte an Die gesetzgebenden Körperschaften, biefen Vorschlägen zustimmen zu wollen und erklärt, daß es ein Gebot bei Billigkeit ist, den ermähnten Mafien bic Annahme neuer Versicherungen auch nach Verkiinbigung des erwähnten Gesetzes zu gestatten. Tie Bersammlung hofft, daß auck bicicmgeii Firmen, bic der allgemeinen Bankbcamtenkasse noch nickt angeboren, sich mit ihren Angestellten nunmehr der segensreichen Einrichtung ansckließen werden, unb begrüßt es lebhaft, daß sich diese letztere so segensreich entwickelt hat." politische Tagerscliau. Tie Ernctierung des Privilegs der Bank von Frankreich. Da das französische Banlprivileg in nächster Zeit abläuft, hat fielt der französische Handelsminister veranlaßt gesehen, eine Umfrage zu veranstalten, nackt welcher Richtung im Handelsverkehr ck.rlcichterungen eingeführt werden könnten für den Falt, daß das Privileg erneuert wird. Das Ergebnis dieser Umfrage, die an die bedeutenderen Handelskammern und Interessengruppen gerichtet war, ist kurz folgendes: Von 148 Hanbelskaminern haben sich 102 kurz und bündig für die Aufrechterhaltung des Privilegs der Bank von Franireich, so, wie es zurzeit ist, ausgesprockten; 40 Kammern erklärten sich zwar im Prinzip ebenfalls für die Aufrechterhaltung, knüpften aber an diese bestimmte Wünsche und Forderungen. Im gleichen Verhältnis stand die Zahl der Antworten der verschiedenen Interessengruppen. Dte Forderungen und Wünsche, die geltend gemacht wurden, erstreckten sich in der Hauptsache: 1. auf die Verlängerung der Dreimonatssrist bei der Diskontierung von Wechseln, die. in den französischen Kolonien und in überseeischen Lätü' beim zahlbar sind: 2. auf die Einschränkung der Zahl der notwendigen Unterschriften auf den Diskontpapieren, sowie auf die Möglichkeit des Ersatzes einer Unterschrist durch die Deponierung von Wertpapieren; 3. auf dte Erleichterung der Lombardierung gewisser an der Börse eingesührter Industriepapiere, sowie gewisse ausländische Valeurs. 4 auf die leichtere Abwicklung des Scheckverkehrs für den kleinen Handel und die Heine Industrie; 5. auf die Vermehrung der Zahl der Filialen und der Hilfsbureaus. * Das Ergebnis der englischen Volkszählung. Die nunmehr bekannt werbenden Ergebnisse der englischen Volkszählung berichten über einen Zuwachs der Bevölkerung von 10,9 Proz. Seit der letzten Volkszählung im Jahre 1901 ergibt sich ein Zuwachs von 3 547 426 Personen. In auffallender Weise macht sich der lieber- s ch u s; d e r w eib l i ch e n B e v ö I k e r u n g über die männliche in Etigland geltend. Im Jahre IbOl betrug die Gesamtzahl der männlichen Personen im Vereinigten Königreich » 254 735, die der weiblichen 4 637 801, woraus hervorgeht, daß auf ie 1000 männliche Personen 1057 weibliche kamen. Hundert Jahre später, im Jahre 1901 betrug die Gesamtzahl der männlichen Personen 15 728613, während sich die Gesamtzahl der weiblichen Beoölierung auf 16 799 230 belief. Hiernach kommen auf je 1000 männliche 1068 weibliche Personen. Nach der gegenwärtigen Zählung beläuft sich die Gesamtzahl der Bevölkerung aus 36075 269 Seelen. Hiervon gehören 17 448 476 dem männlichen und 18626 793 dem weiblichen Geschlecht an, was eine Mehrheit an weiblichen Personen von 1 178317 ergibt, ein Umstand, der den englischen Soziologen zu denken gibt. Aber noch andere Perspettiven eröffnen sich ans den Ergebnissen der Zählung. Vor 30 Jahren noch betrug die Beoölleru'.ig der Städte 68 Prozent der Gesamtbevölterung, nunmehr ist sie auf 78 emporgeschnellt. Aus Stadt und Land. Gießen, 19. Juni 1911. " Landes Universität. Ter Großherzog hat den Sekretariats-Assistenten Wilh. E r l e in Gießen zum Universitäts- Sekretär an der Landesunioersität ernannt. ** TaS Personalverzeichnis der LandeS- universität für das Sommersemester 1911 ist erschienen und für 20 Pfg. zu haben. ” S5e(tätigtet Beigeordneter. Ter Großherzog hat die Wahl des seitherigen Stadtbauinspektors Ernst Weil zu Sst'enbach zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Offenbach bestätigt. ” Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu AnnL- rod, eine mit einem ltith. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Genieindeschule zu WeiSkirchen, eine mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Lehrerinstelle an der Gemeinde, schule zu Bieber (Rr. Offenbach), die mit einem evang. Lehrer zu besetzende erste Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Petterweil. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. ** Kreisamtspersonalien. Der Großherzog Hot den Kreisrat des Kreises schotten. Geh. Regierungsrat Karl Theobald Schön selb, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treuen und ersprießlichen Dienste mit Wirkung vom 1. Oktober d. I. an m den Ruhestand versetzt unb ihm aus diesem Anlässe die Krone zum Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, den Vorstand des Polizeiamts Darmstadt, ' Regierungsrat Tr. Eng. Kranzbuhler, zum Kreisrat des Kreiies -Schotten, den KreisLintmann bei dem Kreisamte Mainz, Regierungsrat Hch. Genu es, 5um Vorstände des Polizeiamts Darmstadt unter Belassung des Titels „Regierungsrat", den Kreis amtmann bei dem Kreisamte Worms, Regierungsrat Ernst Werner, zum Kreisarntmann bei dem Kreisamte Main; unb ben früheren Kreisarntmann bei dem rfreisamte Alsfeld, Paul Emmerling, zum Kreisarntmann bei dem Kreis- amte Worms ernflssi. uns nicht ein." ** Warnung vor Auswan derungsaHenten. Erst kürzlich warnte die Presse vor dem Treiben des Auswanderungsagenten .Hermann Brückner, der deutsche Familien für die Auswanderung nach Brasilien anzulocken suchte, und schon wieder dringt die Kunde von neuen Agenten in die Oeffentlichleit. Wie der Wiener „Auswanderer" mitteilt, betreibt ein gewisser Isidore Neubert von Rio Grande do Sul in Brasilien aus Propaganda für Auswanderung deutscher Ansiedler für die brasilianischen Provinzen Parana und St. Catharina. Als seine Vertreter in Deutschland sollen sein Bruder und ein Arbeiter Bernhard Arthur' Voigtländer in Dresden und noch andere tätig sein. Von letzteren ist auch ein Inserat in einem Dresdener Matte erlassen und Wahrnehmungen über Anwerbung von Kolonisten sind auch schon gemacht worden. Jeder Auswanderungslustige sei hiermit vor den Lockungen solcher Auswanderungsagenten ernstlich gewarnt. Unter Ausmalung glänzender Zukunftsbilder verlocken sie bic_ Leute dazu, von diesem verbreitete üble Geruch verfehlt seine abwehrende Wirkung auf die scheuen Tiere auch nicht. Starkenburg und Rheinhessen. — D a r m st a d t, 17. Juni. In M ü h l h e i m a. d. Ruhr, ivo er zur Erholung weilte, ist vorgestern Oberamtsrichter Geh. Justizrat Ludw. Seibert aus Höchst i. O. g e st orb e n. Ec hat ein Alter von 62 Jahren erreicht. Seibert ist nicht 3 Uhr: Vortrag: 4. lieber die Bedeutung und Variabilität morphologischer Merkmale für die Systematik und Pflanzenzucht. Privatdozent Dr. Böhmer- Gießen. 3—5-, Uhr: Haupt-Versammlung im Kollegiengebäude (Universität). (Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. 2. Antrag auf Entlastung des Vorstandes. 3. Wahl eines beratenden Mitgliedes. 4. Neuwahl des gesamten Vorstandes und der Abteilungs-iVorsitzenden. ö. Aufstellung einheitlicher Ver- Mainzer Ruder-Regatta. Mainz, 17. u. 18. Juni. Zu der diesjährigen, sechsunbzwaiizigsteir, Regatta des Mainzer Ruder-Vereins, der sich erst kürzlich in Berlin wieder große Erfolge errungen hat, war eine außerordentlich große Anzahl von Meldungen eingelaufen, darunter die von äußerst tüchtigen Vereinen. 28 Vereine mit 110 Booten und an 600 Ruderern hatten sich zum Start gemeldet: herrliche Rennen ftoJtbe.it auf der Fahrten- lisie und wurden glänzend durchgeführt. Durchweg gute, regelrecht geschulte Kräfte maßen sich auf der großartig gelegenen neuen - Rennstrecke, zwischen Straßenbrücke und Kaiserbrücke. Heber der Bahn lastete ein regenschwerer, düsterer Himmel, der sich zn Beginn des Rennens zwar etwas lichtete, zuletzt aber einen schweren Regen herabschüttete. Tas bedeutendste Ereignis des ersten Tages bildete der Sieg des M a i n z e r R uderv e r e i n s gegen den Frankfurter Ruder- Verein im V i e r e r o h n e Steuer m a n n. Auch der z w c i t e Vierer ohne Steuermann bildete für die Mainzer ein Ereignis, da die Offenbacher Rudergefellschast Undine wegen Versteuerns in der .Hälfte der Bahn anfgab und den Mainzern einen leichten Sieg einräumte. Der Verlauf der Rennen war wie folgt: 1. Rhein-Vierer (.Heraussorderungspreis): „Düsseldorfer Ruder Verein 6,19 nach hartem Kampfe Sieger gegen „Wasser- sporivereüi Düsseldorf" 6,193/;,. An dritter Stelle Gießener R u d e r-G es c l l s cba.f t", dem es trotz aller Anstrengung nicht gelang, gegen die beiden erstgeitannten Vereine aufzukommen 6,40. < 2. Zweiter Einer. Sieger: Menz lKästeler sstuder-Ge- scllscbafr) 6,52 gegen Roßkath (Kölner Klub für Wassersport) 6,59, und Bungert (Rudergesellschaft Heidelberg) 7,16. 3. Gast vier er (Wanderpreis der Stadt Mainz). Der Frankfurter Ruderverein gewinnt mit mehreren Längen gegen den Offenbacher Ruderverein 16,24-/5: 6,35). «I 4. Anfänger-Vierer. Kasteler Rudergesellschaft führt anfänglich mit ziemlicher Ueberlcgenheit, muß die Führung jedoch an die Mainzer Rudergefellschast abtreten, die schließlich gegen den Offenbacher Ruderverein ins Hintertreffen tommt, der mit glänzendem Endsport siegt. Offenbacher Rüder-Verein 6,29, Mainzer Rudergesellsckiaft 6,31%. 5. Zweiter Vierer ohne Steuermann. Mainzer Ruderverein übernimmt die Führung. Offenbacher Rudergesell- > schäft „Undine" gibt wegen Versteuerns aus. Mainzer Ruder- Verein gewinnt unbestritten (6,24). 6. Doppelzweier ohne Steuermann. Nach anfänglicher Führung der Frankfurter Ruder-Gesellschaft „Germania' geht der Kölner Klub für Wassersport vor und erringt mit mehreren Längen den Preis (6,28:6,43). 7. Beschrünlter Vierer. „Rl-cinklub Allemannia"- Karlsruhe 6,23, Biebricher Ruder-Verein 6,23-5. Tiefe Fahrt brachte einen schönen Schlußkamps zwischen bcn_ beiden genannten Vereinen, außer denen noch beteiligt waren: Stuttgarter ^Luder- Gesellschaft 6,28 und .Hanauer Ruder-Klub „Haffia" 6,37. 8. E r st e r Vierer ohne 3 t c u c r m a n n. > Wanderpreis des Deutschen Ruder-Verbandes.) Der Mainzer Ruderverein üfcat* Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. Von Beendigung der Schlußübungsreise der Kriegsakademie im Juli bis zur Beendigung der Herbstübungen 1911 auf ihr Ansuchen kommandiert die Oberlts.: v. Hesse im Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, zum Pion.-Bat. von Rauch (Brandenburg.) Nr. 3, Mauritz im Fußart.-Regt. General-Feldzeugmeister (Brandeiib.) Nr. 3, zum Eisenbahnr-Regt. Nr. 1, Wagner im 2. Grotzh. .Hcst. Feldart.-Regt. Nr. 61, zum 2. Bat. Fußart.-Regts. von .Hin- dersin (1. Pomm.), Wohlasch im 1. Kurhess. Ins.-Regt. Nr. 81, zum Rhein. Fußart.-Regt. Nr. 8, Stempel, Lt. int Kurmark. Trag.-Regt. Nr. 14, zum Füs.-Regt. von Gersdorfs (Kurhep.) Nr. 80, Schüssler, Oberlt. im Gren.-Regt. König Friedrich Wilhelm II. (1. Schlcs.) Nr. 10, zum Magdeb. Trag.-Regt. Nr. 6. Ein Patent ihres Dienstgrades vom 2. Juni 1911 verliehen den Lts.: Bering (Heino) im Füs.-Regt. Gersdorfs (Kurhess.) Nr. 80, Trauthig int 2. Nass. Feldart.-Regt. Nr. 63 Frankfurt. Zu Lts. befördert die Fähnriche: Riedesel Frhr. zu Eifenbach im Leib- Trag.-Regt. (2. Großh. Hess.) Nr. 24. Zu Fähnrichen befördert die Unteroffiziere: Sterzel int Feldart.-Regt. Generalseldzeug- menter il. Brandenburg.) Nr. 3. In Genehmigung ihres Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt der Gen.-Major v. Oertzen, Kommandeur der 25. Kav.-Brigade (Großh. Hess.). Der Abschied mit gesetzlicher Pension bewilligt den Majoren z. D. und Bezirksoffizieren: Wilzer beim Landwehr- Bezirk Wetzlar, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Gren.-Regts. König Friedrich I. (4. Ostprenß.) Nr. 5; derselbe hat an Stelle der ihm erteilten Aussicht auf Anstellung in der Gendarmerie die Aussicht auf Anstellung im Zivildienst erhalten; dem Hauptmann z. D. und Bezirksofsizier Wolff beim _____ Landwehrbezirk Gießen, mit der Aussicht auf Anstellung im batjetm ihre Zelte abzubrechen, um sich draußen eine neue Zivildienst und der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Ilm» £ciniaf -u gründen. Zu spät erst erfährt der auf diese Weise forvi. Mit seiner Pension ausgeschteden: Koettschau, Hanptm. Betrogene/daß er ein Opfer seines Leichtsinns und seiner z. D. und Bezirksoffizier beim ^andwehrbezirk ^ntsterburg. WegenI^ rtPinnrheiT -jn- 5^nher sollte ieder Deutsche Dienftunbrauchbarkeil auägcfdjieben: Stellt, Ifrälmr. int 3nf.«SReat. Prinz Earl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. Zum Regs.-Arzt ernaiint der die Absicht lat, aus^uwanderii, sich vother bei solchen unter Beförderung zum Oberstabsarzt vorläufig ohne Patent der Instanzen über ~anb und Verhältnisse et inndtgen, dte^mehr Stabsarzt Tr. Binder, Bats.-Arzt des 2. Bats. 4. Garde-Regts. Vertrauen verdienen, als zweifelhafte Agenten und Lchon- zu Fuß, bei dem Leib-Drag.-Regt. (2. Großh. Hess.) Nr. 24. färber. Der Eväng. Hauptverein für deutsche Ansiedler und Versetzt der Oberstabs- und Regts.-Arzt Dr. Oblsen des Leib- Auswanderer in Witzenhausen a .d. Werra erteilt jedem Trag.-Regts. (2. Großh. Hcst'3 Nr. 24, zum 1. Lothring. Feld- deutschen Auswanderungslustigen unentgeltlich Rat und Äs " 24 Auskunft über unsere Kolonien, sowie Über alle Einwante- Asttjt.'Arzt beim ^tb-Drag -R^t. ^oßh. Hess.) Ar. x„ngsgebiete der Erde. Auch ist er bereit, den Auswanderer 3Um z/ M°rg°n Di-ns- mi?e?ner G-leitslarte an fine «jMzritoj tag findet in Steins Garten dahier die 29. allgemeine W«“ ^/vette^n ~ konferenz der evangelischen Geistlichen Oberhessens unter dem " 19/8 Vorsitz des Superintendenten O. Pe tersen-Darmstadt statt. Kreis Friedberg. Hauptaegensland der Verhandlungen wird ein Vortrag von -4 M stnze n berg, 16. Juni. Weit und breit find Pfarrer K ö d d i n g - Gelnhaar sein über die Frage: Auf die hiesigen Meinbrüche bekannt, nicht nur dadurch, daß welche Wehe Ä Kreise getragen werden? Gaste haben ungehinderten Zu ritt, steinerunqen und Blattabdrstcken, die gerade fetzt wieder " Eine Sitzung des Provinzial-Ausschusseszah^eich in schönster Art Vorkommen. Die findet am Samstag, 24. Ium, vormittags 9 Uhr, mit Pl^ttabdrücke erzählen von einer früheren sehr folgender Tagesordnung statt: 1. Enteignung von Gelände üppigen Flora und Vegetation, die ungefähr der in Gemarknng Ober-Eschbach zur Erbauung einer Neben- des jetzigen Mittelmeergebietes nabe steht; auch prächtige bahn von Heddernheim nach Honiburg v. d. H.; hier: Aus-1Palmwedel werden Unter deii Blattabdrücken gefundeii. Wer spruch der Entscheidung. 2. Gesuch des Müllers I. H. Schudt sich für die seltenen, in der geologischen Literatur viel beim Klein-Korben um Genehmigung der Erhöhung eines schriebenen Funde in den Münzenberger Randsteinen rntcr- Wchraufiah-S. 3. G-fuch beS S-if-nfabrikani-n Stad eanb-Mf1»'1- Iann. Ö™ r' Inrh • <7 , t 1 re. < » n „ wenden: auch sonst werden .die Versteinerungen hier noch mann in Lauterbach um Erlaubnis zur Austtellung eines! m ^e’rfau/ anq'cboten Dampfkessels. 4. Regelung des gewerblichen Lehrlingswesens; ' Rosbach v. d. H., 16. Juni. Groß ist immer der hier: Strafverfahren gegen Schlosfermeister Ludwig Faber V. Flurschaden gewesen, den die Hirsche der nahen zu Groß en-Lin den. TannuSwaldungeii, die an unsere Feldmark grenzen, be- ** T i e zweite W a n d c r-V e r s a m m l u n g der sonders um diese Jahreszeit an den Getreidefelderii ange Gesellschaft zur Förderung deutscher Pf lau- richtet haben. Man hat sich auf alle mögliche Weise zu z en zücht findet heute, morgen und übermorgen hier statt, schützen gesucht mid ist schließlich zur Durchführung einer Die Tagesordnuiig umfaßt: Montag: 9y4—1 Uhr: Vor- Einrichtung getommeu, die das Uebel vollkommen beseitigt, t r ä g e im Kollegiengebäude (Universität), Ludwigstraße 23. Der ganze Frantensteiner Wald ist nämlich mit einem 1. Staatliche und sonstige Förderungsmittel zur .Hebung starken Draht umgeben worden, der in Meterhöhe über der Pslanzenzüchtnng. Professor Dr. G i s e v i u s - Gießen, dem Erdboden an den Bäumen der Waldgrenze befestigt 2. Die Standfestigkeit des Getreidehalmes. Geheimer Hofrat I ist. Die Tiere, die den Draht nicht sehen, rennen mit der .Professor Dr. Kraus-München. 3. Die Krankheiten derIBrust dagegen, erschrecken und eilen wild in den Wald Futterpflanzen, unter besonderer Berücksichtigung der Gräser zurück. Dazu sind in einer Entfernung von 3 bis 4 Metern und Kleearten. Regiernngsrat Dr. O. Appel-Dahlem noch Lappen und Tuchfetzen am Draht angebracht, die jetzt bei Steglitz-'Berlin. 1 — l3/i Uhr: Frühstückspause. l«/4 bis alle 2 bis 3 Tage mit „Frauzosenöl" getränkt werden. Der nur durch seine berufliche Tätigkeit mit weiten Kreisen der Bevölkerung in Berührung gekommen, sondern auch durch seine sonstige ersprießliche Tätigkeit im Dienste des Gemein- ivohles, sowie durch sein Wirken in verschiedenen größeren Vereinen. 9(l§ Richter war Geh. Rat Seibert sehr geschätzt, auch erfreute er sich in den Orten seiner Wirksamkeit großer Beliebtheit. Er war früher in Darmstadt tätig und darauf viele Jahre in Beerfelden, zuletzt in Höchst i. O. Er war ein begeisterter Verehrer des Odenwaldes und eins der treuesten Aiitglieder des Odenwaldklubs. Die W cgebe zeichn ungen hat er zum größten Teil ins Leben gerufen. Seine großen Verdienste um den Odenwald und den Odenwaldklub wurden von diesem durch Ernennung zum Ehrenmitglicdc anerkannt. )!( Mainz, 17. Juni. .Heute vormittag kurz nach 8 Uhr sollte der bei der hiesigen Speditionsfirma H>ille- brand beschäftigte Fuhrmann Karl Racky eine Kiste Knall- korken bei der Güterabfertigung abholen, um sie dem Emp- änger zuzustellen. Er hatte öic Kiste von dem .Hallenkarren auf sein Fuhrwerk ab gestellt und wollte sie noch etwas seitwärts rücken, um für andere Güter Raum zu gewinnen, als sic unter starkem Schlag explodierte. Den Fuhrrnann wurde durch den Luftdruck auf die FahrstvaHe geschleudert und blieb bewußtlos liegen. Sein Gesicht war vollständig zerfetzt; auch an der Brust, den Armen und Händen trug der Unglückliche schwere Verletzungen davon. Er wurde sofort in daS Spital geschasst, woselbst er kurz nach der Einliefecknng st a r b, ohne das Bttvußtfein nochmals erlangt zu haben. Der Mann hinterläßt eine Frau und vier kleine Kinder. Ein zweiter Arbeiter, ter ebenfalls mit Auf lad en beschäftigt war, kam mit leichten Verletzungen davon. Durch die Explosion.wurden mehrere andere Waren beschädigt und Fensterscheiben der Güterhalle zersplittert. ____________________________________________ Nachweisung über den Stand der Maul- und Klaueu- seuchc in Hessen vom 10. bis 16. Juni 1911. ** Personalveranderungen im 18. Arme e-1 träge für den Vermehrungs-Anbau vom<-aat-Getretde, korvs Versetzt: Lind borst, Major z. D. und Bezirks-Kartoffeln, Zucker- und Futterrstben-Samen. 6. Dars ein vffizicr beim Landwelirdestrk Aachen, zum Landwehrbezirkt Züchter seine an anderer Stelle und unter ictiicr AussuM Gießen. Zum überzähligen Major, besördcrt : der Haupt- vermehrten Zuchtprodukte als Original-Saatgut bezeichnen? mann und Kompagnie-Ches v. Langsdors im 1 Aas).^nf.-Regt. I - Bedingungen für die Inanspruchnahme der Geschäftsstelle Nr. 87, unter Versetzung zum ^tabc des 5. Bad. ^ns.-Regts. Vermittelung von Vermehrungs-Verträgen. 8. Gemetn- ^-113. schaftliche Herbstreklame. 9. Verkaufsvermittelung für Saat "RrnimeV ulekt Komp.-Cbej im 2. Ochles. Jäger-Bot. gk, Ches ernannt, unter Beförderung zum Hauptmann, vorlämig Ludwigstraße 23. 5. Die züchterische'Bearbeitung der Land- ohne Potent: Gaupp im 2. Nasi. Inf.-Regt. Nr. 88, Zu über-1 ?orten Bayern. Professor Tr. Kießling-Weihen- zähligen Houptleuten bewrdetst die Oberlts: Wolfs im 1. Roh. , , b Freisina i B 6 Welches sind die wichtigsten tzur Dienstleistung kommandiert die Lts.: v. der Osten im 4. Bod. kommen sie in den Zuchtregtstern am besten zum An-teuck Inf.-Regt. Prinz Wilhelm Nr. 112, zum Feldart.-Regt. General- Dr. Lang-Hochburg b. Emmendingen Ueter Krem Feldzeugmeister (1. Brandenburg.) Nr. 3. Versetzt die Lts.: zungsprodutte von Getreide (mit Lichtbildern!. Rittergutv- v. Borell du Vernäh, Hauplm. und Komp.-Chef im 2. Noss. ^>n.- desitzer und Domänenpächter W. R i m P a n - ^chlanjtedt Regt. Nr. 88, als Mitglied zur Gewehr-Prüfungskommuiion P ^a. 8. Ueber den Entwickelnngsrythmus bei Fruchtständen verletzt. Clifsord Koeo v. Breugei, Dberit und Korn- Getreide (mit Lichtbildern'.' eand. agr. Schneider- RtÄft ’ÄtW« Carf L’Mu. Instituts und der Gutswirlfchast v°u «"uereibefitzer Bich- mänien (1. Honnov.) Nr. 9 versetzt, v. Romdohr, Oberlt. irn ler-Gteßen. Daran anschließend Bier'abend aus „Bichletv Garde-Drog.-Regt. -1. Großh. Hess.) Nr. 23, unter Beförderung Terrasse". Mittwoch: 9 Uhr: Besichtigung tev Laiid- zum Rittrn., vvrläusig ohne Patent, zum Eskadr.-Ches ernannt, wirtschaftlichen Instituts und der Ausstellung v 0 u Ernannt: Bot he, Oberst und Kommandeur des 1. Nam Feld- «Apparaten zur P f l a n z e n 5 ü ch t u n g. 10t 2 Uhr: artillerie-Regts. Nr. 27 Orauien, zum Kommandeur der 8. Feld- her Wander-Versammluua. 11 Uhr: Gemeinsames ^.^Großst^H^s.^ Feld-Art-Regt. ^^Ühstuck im Hote^ Schutz. . b g mit Ls^r^SLött^ dem ,'Tie. Oberhess. artillerie-Schießschule, zum Kommandeur des 1. Nass. Feldart.- Volkszeitung jchretbt in ihrer Samstagsnummer über einen Regt. Nr. 27 Orauien. Zu Abteil.-Kommandeuren ernannt die von uns geplanten Ausflug, bei dem dte VeranstaltuW Majore: v. Aulock beim Stabe des Feldart.-Regts. von SÄorn- eines Kriegsspiels in Aussicht g en 0 nun eit war, u. a. fol- Horsr (1. .Hannov.) Nr. 10, unter Versetzung in das (yroübersonl. aent>e§: „„Sollte man es für möglich halten, daß er- Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25.Von der Stellung al» ^o^ktcrie- p^^r^^^ Leute solchen Unsinit treiben? Dazu noch ein >^f enthoben und zu den Staben her My. 9xegtmen er uber = I beitcr verein!" Tas läßt einen Schluß zu auf seine Öuit. Stu'Mmann »äuetin. UarL.Segt Übrig- Tätigkeit. MeN-ich! -iibts nach Be-ndigung des Nr. 63 Frankfurt, zum Batt.-Chef ernannt. Versetzt: Heskamy, „Kriegs,ptels auch noch Parademarsch Mit ^onusterund Oberlt im 1. Nass. Pion.-Bat. Nr. 21, in das Schics. Pivmer- gerolltem Mantel. Jeder mußte aber wenigstens einen Bataillon Nr. 6. Festungsboult. Schütz bei der Fortisikotion in halben Zentner im Tornister gepackt bekommen und ein Mainz, zur Fortisikation in Cuxhaven, Krebs bei der Fortifikation paarmal den Gleiberg hinauf Laufschritt machen."" Soin Pillau, zur Fortifikation in Mainz. Ans der Marine scheidet ^ohl wir uns selteii mit der „Oberh. Volksztg.", öfter am 30 Juni aus und wird mit bem 1. Juli 1911 im öcere l nl(erbinqg niit ihren Bestrebungen beschäftigt haben, möch- angcstellt: Oberlt. Lrews, un 1. Nass. Feldart Rcg • • - wir zur Klarstelluna folaeiides erwähnen: Seit Jahren “L weWn tet-ur^e ©pS, bie9 durchaus, feinen militärischen Inf -Regt (1 ^Großb. .Hess.) Nr. 113' v. Keifer im Inf.-Regt. Charakter tragen und lediglich zur Pflege der Geselligkeit ~ - ■ - " - - - 'sowie zur Unterhaltung der Jugend und deren Angehörigen dienen sollen, in sozialen Vereinen, an höheren schulen usw. gepflegt, ohne daß dabei natürlich irgendwelche parteipolitische Verhetzung getrieben wird. Wir überlassen es im übrigen dem gejunden Urteil der Leser, an Hand des Inhalts der Oberh. Volksztg. zu entscheiden, wer Unsinn verzapft. Auf eine weitere Zeitungspolemik lassen wir Kreis: Am 10. Juni waren verseucht: Vom 10.-16. Juni sind neu verseucht : Vom 10.-16. Juni ist die Seuche erloschen in: Darmstadt . —. — Bensheim . Hofheim, Groß - Rohr- heim, Biblis, Lorsch, Schwanheiin, Bürstadt, Fehlheim, Bensheim Lorsch Dieburg . . — — — Erbach . . . — — Groß-Gerau Stockstadt, Tornheim, Erfelden, Leeheiin, Trebur, Königstäbten, Astheim, Rüsselsheim, Nauheim, Ginsheim, Dörnberg Stockstabt, Astheim, Ginsheim Heppenheim Wimpfen, Viernheim — — Offenbach. . Groß-Steinheim, Hain- ftabt, Seligenstadt, Bieber, Dudenhofen Gießen . . . —- Ettingshausen — Alsfeld . . . — — — Bübingen. . — — — Friebberg . Nieder - Erlenbach, Bruchenbrücken, Okarben,Dortelweil, Nieder- Eschbach, Bad-Nau- beim, Harheim, Klein- Karben Bruchenbrücken Lauterbach. Unter-Wegfurth — U.-Wegiurth Schotten . . Wohnfeld — Wohnfeld Mainz . . . Bretzenheim —— — Alzey.... Wendelsheim — — Bingen . . — — — Oppenheim Dolgesheim, Nieder- Saulheim, Selzen, 9tackenheim, Bechtolsheim Worms. . . Gimbsheim, Blödes- Heim, Westhofen, Bechtheim, Heßloch, Offst ein, Mörstadt, Worms Gimbsheim Westhofen Worms Lorsch wandern und «eisen, Bäder und Sommerfrischen. Nationaler Deutscher Kunöflug. die Ersten. (? 14,3 11,3 12,0 84 84 90 ll Juni iver- 4 4 2 ctodflabt, Astheim, Ginsheun SSW w SSE AL-Wuxtf) \ WoisMb Gimbsbnnt Westhoicu üBotmS 19,7 15,9 15,7 742,8 i44,8 <45,0 18, 2’ 18. b: 19. < 10 10 j 10 I von der Morganlinie ist ausftäubi^ Man befürchtet, daß der Streit fid) auf die andere Aüftcndampferlinie ausbreitet. iWassersporwcicin Düsseldorf) 7,24), der sick ebenso wie Heinrich Melettt'.- Rndcr >> 1 ub Wiesbaden) <7,50 . gründlich versteuerte. Bungert Binder Gesellschaft Hcidelbcrgi gab aus halber Strecke auf. &a fielet Ruder-Gesellschaft über ll" und Klaueu- J'INI 1911. vorn l0.-18.Jmii ist die Leuche erloichrn in: + 20,9 ' X -t- 153 *0, nach 'jlbgug von 5 Ört5frcmöeu: 10,0 °/oc. Sliitber 16. I u n i o r - Ach t e r. 2ic,._ . , . . . nimmt die Führung und ivciß sie bi-j^um Sd'luü mit großer Entschiedenheit au halten (5,59'i. Ter Sieger icurbc von den Booten der Mainzer Ruder-Gciellschan und der Rudergesellschaft Worms hart bedrängt, zwischen denen sich ein spannender Kampf um die zweite Stelle abipicltc. Mainz wurde Zweiter mit 6: 6 und dem Düsseldorfer Ruder- Verein (6,21? . Tic Düsseldorfer konnten aber im Endsport nicht auffomnien. Tic Gießener Ruder-Gesellschaft Damen. > Der Mainzer Ruder Verein gewinnt unbestritten mit einigen Langen gegen den Frankfurter Ruder-Verein 5,57: 6,05). Rach Schluß des Rennens fand die Preisverteilung statt und eine fröhliche Zusammcnlunft im Bootshausc des Mainzer Ruder- VcrcinS. 0.92. Wir empfehlen unsere Schrankfach - Einrichtung jedem Effekten-Besitzer, der sich vor Feuer- und Diebesgefahr schützen will. "Bank für ■Kandel und Industrie Niederlassung Giessen (Darmstädter Bank) *'« jramnt vom Start aus die Führung und schlägt den Frankfurter Nuder-Berein mit mehreren Längen 6,09:6,18). 9. Zweiter Achter. Ter Mannheimer Ruder-Verein ,,9frr.uiha" bleibt tret’, allen Anstrengungen der Kasteler Ruder Ge'ellichaft Sieger 5,50:5,53*5). Die Gießener Ruder- Gesellschaft wurde schon im Borrcnnen geschlagen, kam daher Höchste lemperatue am 17. Niedrigste • . 17. ?liederschlag 14,1 mau Raufen - / yrud'tip btudtn Gericbtssaal. RB $ ar m ft ab t, 18. Ium. Tie Schwurgerchitsoerhand- luug roegat bei »efiunger Sinb_cSmorbä gegen ben Möbeltransporteur Heß wurden erst am Samstag abend um 9 Uhr zu Ende geführt. Der Wahrspruch der Ge,chworenen lautete auf Schuld ig der vorsätzlichen Sotn NL unter . «enagung mildernder Umstände, worauf Staatsanwalt Dt. ^eom l^^ahre Zuchthaus beantragte. Das Urteil lautete auf 1- ^afjrc Zucht- ♦ Vor Gericht. Richter: „Angeklagter, der Bestechungsversuch wird Ihre Sache nur verschlimmern. ^ie jdnrfen dem Belastungszeugen eine Kiste Zigarren und legen obenauf einen Hundertmarkfchein, und als er es ^hnen zurück) chickt, Knben eie e- noch mal hin." — Angeklagter .zerkmncM : ,,^ck dachte, er hätte die Milte vielleicht auf der verkehrten ^citc geonnet. * Recht schmeichelhaft. „Run, wie haben Lie lick gestern im Verein amüsiert'?" — „Danke, ganz ausgezeichnet. Als Sie fort waren, wurde es recht gemütlich!" ♦ ein Gemütsmen, ch. „Meine Lchfen hab i^gut Der tauft und der Dchsenstall ist leer, jetzt kann i mir a ^ommer^ Partei 'nein mieten!" ———— beder hier an. * Magdeburg, 17. Juni. Der Zustand des öermiglüdten Tvlieäcrö Marl 9)2 u 11 e r hat 'ich erheblich gebe, s ert; er erkennt seine Umgebung und nimmt Mbit 9iahrung ju 1'^- * ’* h. tos WS ;«?ss ’nS S'b'» «. 6u"d L fe,nen"""9 ium Ä kurz »ich onsfirmo Jg w^Entp- )n dent ^[(2. cr°Sle ’ic M i n?auni iu ge- 1 ob rette. 'Llc ^tftatfic 2 4lmen und Anaen davon woselbst er fm ^öufetfen noch- eine §tau ’nter, bet e(jen, ml leichten SBcr- oon mehrere an- 1 Guterhalte bis 18. Juni , 18. Haus und 10 Jahre Ehrverlust. — Unmittelbar vor Abschluß der Verhandlungen hatte ber Präsident, LaxrdgericktS- rat buller, nochmals versucht, ben AngeNagten zu einem Geständnis zu bewegen. Mit unerschütterlicher Ruhe nahm ber Angeklagte baS Urteil entgegen unb behielt sich die .Erklärung über die Annabme des Urteils vor. Trier, 17. Juni. Privat-Telegr.) Das MriegSgeruht der 16. Division verurteilte deute morgen den päpstlichen Geheimkämmerer unb HauSvräl a t e n Wörth aus Rom wegen »rabncnfludit zu 6 Monaten Gefängnis. Der Ber urteilte hatte sich tm Jahre 1887, als er noch M e 11 n c r war, Der Streit der Seeleute. Amsterdam, 18. Juni. Gestern trafen 13 von ber Niederländischen Schiffahrtsgesellschaft angeworbene ecc lcute aus Hamburg ein. Die Ausständigen wollten e- verhindern, daß sie sich auf das Bureau der Gesellschaft begaben. Dabei kam cs zu einem Zusammenstoß zwischen Schutzleuten und Ausständigen, wobei die ersteren von Der Waffe Gebrauch machten. Es gelang den Ausständigen, vier von den Angeworbenen zuruckruhalten, doch vermochte die Gesellschaft den Dampfer „Pollux" zu bemannen, der nachts abging. .., . . London, 17. Juni Von Harbin sind heute gegen 30 Schiffe ausgelaufen. Eine Anzahl Seeleute zerriß die vom Nationalverband erhaltenen Papiere und erklärte, daß sie genug davon härten. Wegen versuchter Eimchuchterung Arbeitswilliger wurden in Cardiff drei verhaftet. In Glasgow hat der Ausstand der eeclcute beträchtliche Störungen zur Folge gehabt In einer heute dort abgehaltenen Versammlung wurde em Briet der all- gemeinen Arbeiter Vereinigung tu Parts ver leien in welchem diese ihre Sympathie und ^olibariiat mit den engli'chen Seeleuten zum Ausdruck bringt und daraus hinwem, daß Schritte untcrnommcii jeien, um die Anmusterung von französischen Arbeit-wtrltgen zu ver- '''"^ewyoik, 17. Juni. Tic zur Snternatienaten 2cc- l manns-llnion gehörige Mannschaft des Dampsers „Manus Festfliige in Kiel. Aicl, 17. Juni. Im Anschluß an ben Stierfenflug Hamburg—Miel' des deutschen Runbfluges begann heute unter dem Ebrenschutz des Prinzen Heinrich von Preußen das mit reichen Geld- und Ehrenpreisen auSaestattete nationale AfM«Hen Kiel 1911. Thelen und Dr. Wittenstein mhrten wohl. aeluiigciic Flüge aus. Der zweite -tag war von dem schönsten Wetter begünstigt. Thelen, welcher um o Uhr nachmittags aufstieg, holte sich den Frühpreis. entart au’ --tart folgte. Zeitweilig waren bis ju sechs Flieger gleichzeitig über dem Flugplatz ui fehen. Bei einem zweiten erlüge mußte 4-6den über bem ^teenbeder Moore wegen eines Nemen schabens uieber» gehen wobei das Flugzeug stark b e I ch a b t g t tourte. Nnds kam von Sonberburg, über die Ostsee, Marineoberingenieur Löw mit Mapitänlcutnant Busch als Mitfahrer aus einem Entnahm am Hauptrennen nicht teil. 18. Ermnnterungs - Bierer Tie Mannheimer Ruber- Gesellschaft erringt trotz aller Bemühungen bes Mainzer Ruder- vereins mit ctma 2 Längen ben Preis «6,35:6,40). An dritter Stelle ging der Hanauer Rnderklnv „Hafiia" burä)s Ziel (6,44). Die Mainzer Riider t^esellschast gab in der Hälste ber Bahn auf. 19. Erster Achter Wanderpreis, gestiftet von Mainzer Hamburg, 16. Juni. Die Ergebnisse des Wettbewerbs des heutigen Tages konnten noch nicht endgültig feftgeftellt werben, da der Ausschuß noch nicht zur Beratung zusammengetreten ist. Radi piivaten Berechnungen auf Grund der offiziellen Zahlen,! in.- ziemlich genau zutreffen durften, würden die .Monturreuten folgende Summen von den ausgesetzten 7000 Mark gcnnnnen: M’öiiig «Albatros, 1640 Mark, LindPaintner Jarman, 1369 Mk. Thelen Wright 1126 Mk., o. ^or riss en Deutscher Farman 747 Mk., Büchner Aviatik ,16 Wienc - z ierS ,Luftverkehrs Moräne-Eindecker> 684 Mk., di roandt (Grade 466 Mk. und Schauenburg rDrtght 249 Mk. Jin Ziljatzpreisen getvannen Lindpaintner lür die größte Hohe, die * mit 1000 Meter angegeben wird, 1000 Mark. Ter zweste Preis von 500 Mark für die nächstgrößte Höhe oitrite an Wtencziers fallen. Tie beiden Pafsagierpreife werden geteilt werden munen, da sowohl Liitdpaintner wie König je 44 Minuten nut einem Passagier in der Luft blieben. Tte beiden Preise benagen 1000 und 500 Mark und jedem der beiden Flieger müssen demnach 750 Marl mfallcu. Den Ehrenpreis für den drittlängsten Pcma- gierslug gewann Büchner, den Ehrenpreis für den längsten -Lauer» flug ohne Zwischenlandung Lindpaintner. Miel, 17. Juni. Iahnow ging um 6 Uhr 22 Mm. über die Ziellinie. Er mußte vor dem Flugse.lde ntedergehen, da sein Motor aussetzte. Tr Wittenstein la^ete um 7 Uhr 5 Min. gläu>/.nb: eine Minute spater landete Thelen. Lai t sch ist 10 Kilometer von Elmshorn niebergegangen. Er würbe beim Wiederaufstieg burch eine Böe in einen Gr a ben gedrückt, verletzte den rechten 6'Utz und durste etwa acht Tage außer Gefecht gesetzt sein. Sem Mitfahrer blieb unverletzt. Auch der Apparat ist beschädigt. . Di- Ankuiiit der Biicgcr in M.cl erfolgte unter Uartem 3u- drang der Seuöltcrung. Ätenezt - ra. L indl>a tn tn er fBüdtuct und S flau eit bürg waren, wie bereits gemeldet, Uebcr den weiteren '-berlauf wird uns beruhtet. — S o m m c v iu o b n n n g e n im Vogelsberg liebst Anhang : Empfehlenswerte Wanderungen im Vogelsberg. Znsammen- geslelll vom Vogelsberger Hohen-Elub. Tas nahezu 100 Seiten starke Werkchen gibt allen, die den Vogelsbebg und seui Grenzgebiet kennen lernen wollen, ivertvolle Winke und Ratschläge. Gegen Einsendung von 10 Psg. für Porto kostenlos zu beziehen von dem Vorstand des GesamtvereinS des Vogelsberger Höhen-Elubs in Schotten oder von den Vorständan der Zweigvereine^ tta. . 17 u. 18. >'■ T& * ’a9' I 11. -in li-rfianti, ! ne. I* *all1dCrn inic folgt- ”” ujW*, SySÄ sS tü» vt&kW K»i- 11 0 Wra. ■: nicht in das Hauptrennen Am 2. Tag hat sich bas Wetter bedeutend gebessert und aus leicht bciDölftem Himmel lacht die Sonne bisweilen in blitzenden Strahlen über die wogende Fläche, aus der heute als interessanteste Rennen, die Kämpfe um ben Rbempokal, den Vierer und oen Achter zuin Austrag lamen. Den Rheinpokal errang sich das Mitglied der Mainzer Ruder-Gesellschaft Ernst Makchnmnn I. wid im Großlnrzogs-Vierer und Achter errang der Mainzer Verein den Preis. 10. Junior-Vierer. Trotz aller Anstretigung des Mann- Heimer Ruder-Bereins „Amicitia" weiß der Oisenbacher Ruder- Verein das Rennen zu seinen Gunsten zu entscheiden 6,25) unb Mannheim wirb sogar nach heftigem Mampfe mit der Mainzer Ruber Gesellschaft brittes Boot (6,28:6,30). 11. Großherzogs-Vierer. Wanderpreis des Groß- Herzogs. Frankfurt führt kurze Zeit, muß aber dann der überlegenen Kraft und Technil der „M. -iizer Kalsermannschast" weichen, -e-i«. und wirb mit mehreren Längen geschlagen. Dcrmifcbtcs. 12. Einer (Rhein-Pokal,. Maschmami. der von An'I * gin Mittel, aus Asche (*4oli> z n machen Das fang an führte, kommt gegen Nünninghoff Mölner Klub) im halben dem die Alchimisten des Mittelalters mit allen Mr ästen Rennen ein wenig ins Hintertreffen, übernimmt sodann ikdoch nachftrebten, cm Verfahren zu finden, um wertlose Asche in wieder l51”Me,Sa,tt!iSe^Tm tuhrro nur mrr Will» A?Mb«f:r ■Rrantft.rl« '$W#ri »iti«6eriuftcllci> Er benonn nach ieinrr «üdfehr Stu E'11“’™“etem'en'kerum I» m - - schöner Frauen entgegen; sie tragen in ihren Händen Korbe, die >n,t Blütenblättern von Rofen und anderen Blumen b,s zum Rande gefüllt sind, und den ganzen frisch duslendeu Jirhalt dieser Korbe meßen sie nut leichten Händen über ihn aus. -tami naht sich ihm eine zweite Schar von Frauen und diese haben das Amt, ihn nut püie riesengroßer Zerstäuber, die die kostbarsten Wohlgeruche ent- I halle» über und über zu parfümieren. Aber das ist noch mcht alles ' Run erscheinen zwei weiß gekleidete Knaben, küssen dem neuen Herrn bic Füße und beginnen, ihn mittels jeldener -rucher sorgsam adzutrocknen. So in Duft gebadet und herrlich gestärkt, kann er jetzt endlich tiefer iu den Palast hmemschrelten yandel. + Mitteldeutsche pari ft ein Industrie A. G. Steinau. Tie in Frankfurt a. M. abgehaltene Haiwtver- fammhmfl genehmigte den i'leid)äftvbcncht und Abschluß unb beschloß eine Dividende von 5 Prozem für 1H10 (gegenüber 8 Prozent .m. .... ___, ... _ .. . in 19 <9). Einstimmig wurde darauf der 'Jlntvog der VeravalNmfl, ins Ausland begeben, ohne feiner Militär pflicht zu genügen, und I bas Grundkapital um 600 000 Mk. zu erhöhen, angenommen, um bann in Rom theologi'cke Stubien betrieben, wclckc ibn zu seinen das Basaltiverk B r e i t e n b a cd - W a ch t e r s b a ch zu cr- ietzigen hoben vatikanischen Würden emvorführten. Ter Prälat werben. Bei ben Wahlen ivurbcn Friedrich 'ImiiicUc m yanau hat sich freiwillig der Militärbehörde gestellt. unb Ad. Stein von her Firma Leimbach iu Eo. m «chwemfun Kalkutta, 17. Ium. In dem Ven'chwörervrozeß »u!„eu in den AufsicktSrat ge>rählt. Daten iLst-Bengnlen) würbe beute bas Urteil gefällt. Alle + Preiserhöhung für Zinkbleche 4ex: yerbanb Angeklagten mürben freigesprocken, ba die AuS- Deutscher Zinkwalzwerke bat die Grundpreise für Zinkblech um sagen ber Zeugen unzuverlässig waren unb bic der Polizisten als 11 Mk. für 100 Kgr. erhöht. wertlos angesehen würben. In bem Prozeß, ber am 24. August — Einnahmen deutscher Elfen bahnen, -tic Jev- 1910 begann, waren 42 vornehme junge Hindus verwickelt, die! kchiseiunahmen der deutfche» Eueubahuen im -lai bctnigen oue bet Verschwörung gegen ben König angeklagt waren. dem Personenverkehr 6675.'574 Mk.. gegen baS Voriadr99«udu- 1-r. . ■■ - ivcnigcv, ouS dem Güterverkehr 152 9 RUMSGH & HAMMER, Porst (Lausitz) No. Gebrüder Jullmanu, Gießen, Grabcnstr^ßc 7. G. Bohn, Gräfl. Rentamtmann in Laubach. Originalbauart Wolf, m. Leistg. v. 10- 800PS., verkörpern die neuesten Fortschritte derTechnik und bilden für alle Betriebszweige die vorteilhafteste Kraftquelle. Dank ihrer Gediegenheit, Wirtschaftlichkeit und leichten Handhabung überragt ihr Absatz den der gleichartigen Erzeugnisse aller übrigen Lokomobilenfabriken der Welt. Die Wolf’sche ventillose Steuerung entspricht den höchsten Anforderungen des Heißdampf-Betriebes und kann in ihrer zweckmäßigen Einfachheit nicht übertroffen werden. 2 Ubr in Nockenberg statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. $ HandarbeitsschuBeund Pensionat von Frl. Landmann, Giessen Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kunstarbeiten, Brandmalerei, Tiefbrand, Schnitzerei, Lederplastik Porzellan- und Glasmalerei usw. Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause der Bestattungögenosseuschaft der freien Schreinervereinigung Gießen l 71 fs Zafefmaffer unerreicht S^16S96>S®S<^G^S>6'S6^6\9G-3G\90G^>G^>G^>