' 161. Jahrgang Zweiter Blatt Hr. 15 tuenro.yi den Berauch nidV gehabt und gar mancher möchte, trotzdem damals die sozialdemokratischen Stimmen gerne mttgenom ErjcheüN tügllch mit Ausnahme bt=> Sonntags. Die „Gießener SamiUenblättet“ nxrben bem .Anzeiger' viermal wöchentlich beizet egt, da- „Kreisblatt für ben Kreis «ietzeu" zweimal wöchemlich. Die „Landwittschastlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich -wesmai. SVbN^iM Zum Zoll Zoxhl^t-Wagner. Geh. Hofrat Prof. Dr. Phil, et ing. Paul Wagner Vorstand der Grvßh. Hess. Landw. Versuchsstation Darrn stadt, erläßt folgendes Umschreiben: — Unveröffentlichte Verse von Wildenbruch. Nach einer Erstaufführung eines Wildenbimchickien Dramas, dem im Hostheater zu Hannover em großer Erwlg beschieden war, sandte Isidora Kaulbach, die Tochter b-t§> beruhmten Malers Diedrich Kaulbach, dem Dichter emen Glückwunsch, ohne ihren Namen zu nennen. Wildenbruch antwortete mit folgenden Versen: ,Wer du auch seist, die du vom fernen Orte Mir sandtest deine glutentflammten Worte — Ich danke dir, du liebes Menschenkind. Denn was des Himmels Tau dem Halnr, der Aehre, Das ist dem Dichter eine Menschenzähre, Die ihm in heiliger Begeisterung rinnt." Siitta und chem. SJaWianftaL1 Butzbach.P — Bekämpfung der Zahnkrankheiten in Schulen. Die „Münch. Med. Wochenschr." meldet: Auf anlassung des preußischen Kultusministers ist den Kreis,chul- rnspektoren ein Erlaß zugegangen, durch tat diese beauftragt werden, das Interesse der Lehrerschaft für die Bekämpfung der Zahnkrankheiten in den Schulen zu beleben. Es beistt in dem Erlaß: „Neben der Belehrung und Aufklärung, in erster Linie der Jugend, weiterhin der gesamten Bevölkerung über die Bedeutung einer rationellen Zahnpflege wird da, wo gc> eignete Kräfte vorhanden sind und die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden können, zur rechtzeitigen Beooachtung und Bekämpfung des Uebels die regelmäßige Untersuchung und Behandlung zahnkranker Kinder in die Wege zu leiten sein. Wir ersuchen Sie durch Benehmen mit den Herren Landräten, den stadt.schcn Vertretungen, den Herren Kreis- und Schulärzten und anderen mter- ■ Kreisen auch nach dieser Richtung hin die Angelegenheit • zu bringen. Es würde als eine wesentliche Förde- etei, Gardinenspannerä - Stovimasänneu, Äch eine -cderkräuslerä. Mädchen, welches de- erlernen will som räuleiaösürdie Exvedu. er 18 Jahren, die mögt Stellung waren. gcndes bekannt: 1 Soxhlet hat die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft der Parteilichkeit zugunsten des KalisyndikatS und zum Nachteil der Landwirte beschuldigt, weil sie vertraglich vom Kali,yndikat Gelder bezog zur Hebung deS Kunstdüngerverbrauchs Ein Beweis dafür, daß die wissenschaftliche Propaganda der D L. G. durch dieses Verhältnis beeinflußt worden wäre, ist nicht versucht wordeii. Die Düngerpropaganda der D. L. G. war für die Landwirte nutz- lick, da sie eine gute Anleitung gab zur rationellen und gewinn« bringenden Steigerung des Düngerverbrauches int IMeresse der der Ansicht, daß diese Summe wesentlich herabgesetzt wer- den kann und wird ein diesbezügliches Ersuchen an die Regierung richten. Endlich soll bei Kap. 140, Terrrtorial- Fluß- Und Dammbau, die Regierung um Vorlage des s. Zt. veranlaßten Obergutachtens über die Regulierung des Rheinstroms ersucht werden. Da morgen eine Sitzung des Ausschusses für Ersparnisse in der Staatsverwaltung stattfindet, ist die nächste Sitzung auf Donnerstag vormittag anberaumt, in der bei Kap. 72, Landwirtschaftliches Unterrichts- und Versuchswesen, auch die bekannte Streitsache Prof. Dr. Wagner-Soxleth mit der Regierung besprochen werden soll. Mittwoch, 18. Jom« 19U Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen UnwersnätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuft ftrafee 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: ^^112. Teb-AdruAnzeigerDießen. Eichener Anzeiger Seneral-Anzeiger für Gberhehen Bürgerlichen über den Haufen geworfen sein. -- , mir, ebenso wie dem Herrn Einsender vom L>amstag^ Kandidaten. Auswahl viel Kopfschmerzen zu bereiten. 1 Aber wer ist^nun der richtige Mann? Haben wir wikk-I in Bensheim 102 400 Mk. angefordert. Der Ausschuß ist lich in unserem engkwen Batm:lsaba) 67. Auf- sallerw zurückgegangen ist die Zahl der Austuhrnngen der Rich, Straußschen musikalischen Bühnenwerke: Elektra fiel^ von 10o auf 65, Salome von 85 auf 37, dagegen weg die „y-euersnot von 4 auf 7 und auherdem fanden 3 Aufführungen derjeit^^atyren Dom Spielplan verschwundenen "Guntram" statt. Rich. Wagner^ Werke erzielten eine Gesamtzahl von 1953 Aufführungen dw sich nach ihrer Höhe m folgeiwer Reihenfolge auf die Werke »mteilen. Tannhäuser (369 , Lohengrm (368), Meisterfinger, Dottatwer, Walküre, Siegfried, Rheingold, Götterdämmerung und Tristaw ueuutyt. Unter den italienischen Komponisten liti«, außer bereits esst«ckm ÄÄÜMnÄ ,u bwüBen fern, wmrn ^ebenen Proben bezogen. _v„z. , er <. •« 6. Soxhlech beschuldigt mich der Falfchung einer Tabelle an der Hand eines Blattes aus dem Analysenjournal der Verfnchs- station Darmstadt, von dem er sich eine Photographie verfchafst hat Ich brauchte für eine Publikation eine Tabelle mit Bestimmungen über zitronensäurelösliche Phosphorsäure. Ich habe eine im Analysanbuch enthaltene Tabelle für eine, solche gehalten indem ich die Ueberschrift „Gesamtphosphorfaurebeftim- mung" übersah und nur die in der Tabelle enthaltenen Z^len betrachtete, die dieser Annahme nicht widersprechen; auch ist dieses Versehen im Zusammenhang jener Publikation ohne Bedeutung^ Soxhlets erste Angriffe erschienen, legte ich die Tatsachen in einem Rundschreiben an den Verband landwirtschaftlicher Versuchsstationen im Deutschen Reiche klar und ließ btc Akten vom Kuratorium der Versuchsstation prüfen, ^as Kuratorium erklärte, daß das völlig einwandsfreie Vorgehen des Vorstandes der Versuchsstation keinen Anlaß zu einem Disziplinarverfahren gebe. Da der Verbandsvorsitzende mich in schroffer Weise zu einem Antrag auf Einleitung des Disziplinarverfahrens zu drängen suchte, trat ich aus dem Verband aus, weil ich mich Mödche« >eund Hausarbeit IQrÄw& Lehrmädchen 'M«« «**? ÄSfJ’» i unter € Die gründliche gerichtliche Klarstellung der gegen muf) er> hobencn Angriffe wird hoffentlich bald erfolgen. Da viele Einzel' Heiken durch die Messe gegangen sind, gebe ich vorläufig toi* Landwirte. 2. Soxhlet bezeichnet mick als „ErfindeiT" dieses Propaganda" gelderwesens, weil fich vor 24 Jahren die Düngerinduftmellen um Geld „anacbettelt" hatte. Diese hatten wir sur die L^suckS- station Darmstadt Geldstiftungen zu wissenfchastlichen Zwecken .Angeboten, wie es oft die Jndusttie gegenüber wisfenschafttichen Anstalten tut. Ich hatte, diese im Austtag meiner Vorgesetzte Behörde angenommen, weil die staatlichen Mittel der Berfuch- station für umfassende Forschungen nicht ausreichten, und ick hatte sie ordnungsmäßig verrechnen lassen. Ein Bericht über die mit den Industriellen dabei geführten Veihandlungen ist damal^in der Zeitschrist für die landwirtschaftlichen Vereine des Grvtz- herzogtums Hessen 1887, Nr. 23, veröffentlicht worden. 3 Soxhlet behauptet, ich hätte den Düngerindustriellen eine Verteuerung der Düngemittel versprochen. Ich habe out solches Versprechen nicht gegeben, >vohl aber habe ich dv^ologt, batz du'ch unsere ausklärenden Arbeiten eine geringe Erhöhung des Preises des damals erst auf den Markt gekommenen und int Vergleich zum Superphosphat noch sehr billigeii Thomasmehls zu erwarten sei. Tatsächlich ist das Thomasmehl etwas teurer geworden, während die Preise vom Superphosphat, Knochenmehl, und Guano stark gesunken sind, wie ich beides vorausgesagt hatte. Soxhlet behauptet, ich hätte vor 12 Jahren eine neue Bewertungsmethode eingeführt als „Mittelchen", um die Preiserhöhung des Thomasmehls den Landwirten zu verschleiern. Die neue Bewertungsmethode wurde als sachliche Notwendigkeit vom Verbano der'Versuchsstationen angenommen und auch den Landwirten vor dem Abschluß ihres Kaufvertrags klargelegt. 4 Soxhlet sagt, ich hatte durch eine „unredliche" ,,derlei> probe" meinen Kollegen eine „Falles gestellt. Um die Versuchsstationen davon zu überzeugen, daß eine bestimmte allgemein gebrauchte Untersuchungsmethode in einigen Fallen versage, hatte ich eine aus verschiedenen Thomasmehlen gemischte Probe zur Untersuchung versenden lassen, bei der die Methode versagen mußte. Die beschränkte Verwendbarkeit der Methode wurde da^ durch tatsächlich bewiesen. Durch dieses Vorgehen wurden nicht meine Kollegen und die Versuchsstationen, sondern nur btc Mc-, tHobe in Mißkredit gebracht. 5 Soxhlet bezweifelt meine Wahrheitsliebe und Vertrauens-' Würdigkeit, weil ich einmal eine Tabelle veröffentlicht hatte unter dar Ueberschrift „200 Bestimmungen von . . . ." und noch einigen Jahren bei einer Verweisung auf diese Tabelle von „200 verfchie- denen Proben" gesprochen hatte, obwohl sich nicht alle Besttm- 1 munqen auf je eine besondere Probe bezogen hätten. Bet meinem späteren Hinweis auf die Tabelle war es gleichgültig, ob die - 200 Bestimmungen sich auf etwa 100 oder auf 200 verschiedene nerslag*6'8 , ffee-Konzert stritt t— Riesige Schneefälle. Der Nichtfachmann, überschätzt regelmäßig die Menge der bei einem großen Schneefall zur Erde gelangten Niederschläge um ein vielfaches und ist erstaunt zu hören, daß bei ben meisten starken Gewitterregen viel mehr Wasser und kann, wenn ber Schnee bei kaltem Wetter sand- gemeinen dieselbe Gewichtsmenge Schnee 16 mal so hoch wie Wasser und kann, wenn der Schnee bc ifaltem Wetter sand- förmige Beschaffenheit hat, sogar ben 34fachen Bettag erreichen. Ta nun die Schneedecke bei einem starken Schneefall in Europa! in den Ebenen und HügellaMchaften (natürlich mit Ausnahme ber Stellen, wo sich Wehen angehäuft haben) fetten mehr als! 50 Zentimeter erreicht, ergibt es sich, daß die entsprechende Menge Wasser den Boden nur wenig mehr als drei Zentimeter hoch bedecken würde, was bei jedem tüchtigen Platzregen im Sommer erreicht wird. Immerhin pflegen auch in Deutschland, dessen sturmreichste Winter meistens ausfallend mild sind, Schneefälle recht reichlich auszufallen, wenn ein barometrisches Maximum über Nord- und Nordwesteuropa liegt, während ein Minimum des Luftdrucks sich in der Linie von bem Adriatischen Meere nach dem finnischen Meerbusen bewegt. Solche Wetterlagen waren es, die der Stadt Berlin im Winter 1829 zu 1830 einen ungeheuren Schneefall von 80 Zentimeter Höhe brachten, wobei noch zu beachten ist, daß die Umgebung Berlins überhaupt nicht schneereich ist. In den Gebirgm und am Meere sind selbstverständlich viel größere Schneehöhen zu beobachten. Der schweizer Schneefall vom 6. Januar 1863 ergab Schneehöhen von 3 bis 4 Meter und im Winter von 1806 zu 1807 wurden ausgedehnte Gegenden Norwegens bis zu 6 Meter hoch mit Schnee überschüttet. Aber auch die größten in Deutschland nur ausnahmsweise fallenden Schneemengen können sich nicht mit denjenigen messen, die ein amerikanischer Blizzard bringt. Die Angabe, daß 1741 in Neu* york der Schnee 5 Meter hoch gelegen habe, Hingt nach Ueber- treibung. Unanfechtbar dagegen ist ein Schneefall vom Dezember 1887, bei dem sich nach mehrtägigem Schneien eine Decke von 4 Meter ansammette jund wobei die durch den nachfolgenden Blizzard entstandenen Schneettefen bis zu 12 Meter tief waren. Daß sich in Deutschland derartige Schneekatasttophen nicht ereignen, danken wir nur ber klimatischen Eigentümlichkeit, daß bei uns Oststürme zu den größten selten beiten gehren unif überhaupt von starken Niederschlägen nicht begleitet sittd. iß. ehrlinlf Berechtigung zMEiil- iiche Bewerbung eibelen. __ätnoiö Mueller, lner-tzehrlinq' Einirnt nach £neult> ttnbcrzog von Hessen, cganzung unseres we>d irwnals suchen wir für der später ,.. .)> loijrt tonst sucht bei beslbeo cken Stellung. p 10i Mert, unter K- Elektr-monM Neustadt zur Reid)$tag$roa!)l I aus dem hessUchrn Kinanzaurschuh. , im IDnhifreis KieiltN-iörünbera-Mdd« Darmstadt, 17. Jan. Der FinanzsOnsschuß IM wü^ireis WIUHV«. S «• v Zweiten Sammer beschäftigte sich honte »nnachst Man schreibt uns: wieder mit dem Haushatt ber Kameral- unb Forst- In einem in ben letzten Tagen erschienenen ernsten do man en. Schon im vorigen Jahre hatte der Lttts- Dort an die Reichstagswähler wird in sehr treffender an Regrerung das E^uche'i gerichtet, ben Ober- Weise die politische Gestaltung unseres Wahlkreises mich ^rstern an Stelle bes jetzigen Bezngs von Tagegeldern eine dem Ableben des seitherigen s>Randattnhabers beleuchtet Jahresbienstaufwanb-Entschäbigung zn gewähren. Da dies Als Nichtpolitiker, ber abev die Stimmung im Kreise I vorliegenden Budget nicht geschehen ift, \o\i die Re- ziemlich iemit, möchte ich auch davor ivarnen, daß sich> bie gierung um nähere Aeußerung darüber ersucht werden, nicht sozialdemottatischen Parteien weiter befehden, wie Letter sott sie um eine Mitteilung darüber angegangen ez bei ocr letzten Stadtverordnetenwahl geschah. werden, in welcher Weise sie die Gehalte der Forsttvarte Biel Freude haben die gewählten Stadtväter davon zu regeln gedenkt unb ob es n^t angängig Ware, m ba» auch^nich gehabt^und gnr mancher möchte, trotzdem Budget einen höheren Betrag an Annahmen für mn d^n als die sozialdemokratischen Stimmen gerne mitgenom- zustellen. Der Voranschlag werft dafür nur ^310> Mk. auf, bieic Gemeinschaft mit dem Mantel christ- während im vorfahmgen Budget 38 000 Mk. eingestellt heberft wissen ES ist daher auch wohl be- waren. Die Kammer hatte s. Zt. ferner angeregt, in einem p demnächst °inter- brauchen diesmal keine Gesellschaft, unb, auf sich anae- pelliert werden. wiesen, wird die freisinnige Partei selbst mit dem besten Beim Kapttel 30, P^vriMaldirekttonen und Krei^ Kandidaten doch nichts erreichen können. Die Rattona^ ämter, wird der Finanzausschutz beantragen, vier von den liberalen find dagegen besser daran. Sie gehen, ie nach- angeforderten la Kreisroten nur auf ben Inhaber dem sie von ber einen ober anberen Sette gebrückt wer- zu bewilligen. Im selben^Kavitel werden an Verden entivrechend dem Vorgehen der Freisinnigen bei der gütung für Bureaupersonal, Schreibgehilsen usw. anstatt tttzten Schdtverordneteimiahl, nach rechts oder links. Sie Li^ im Vorjahre 134 025 Mk. 14 250 Al «ugefarber : haben auch schon einen sicher nicht unrechten Vertreter, der Ausschuß beantragt die Streichung biefer Mehrforde- mie Professor Gisevius, einen vortrefflichen Mann ber rung. Beim Kap. 31, Genbarmene, wurde von Wissenschaft Ob aber das Gros der Wähler einen solchen demokratischer Sette wiederum ber Wunsch erhobm, beim wünscht ist denn doch sehr fraglich. Warum nimmt man Gendarmeriekorps den fetzigen militärischen Charakter fallen 3 dnen mitten im Volke stehenden Mann, zu lassen. Ein Ausschutzmttglied glaubt, daß man sehr wohl der auch die Bedürfnisse nicht nur der Landwirte, son- «uch GendarmeÄestationen mit mir einem @enbarnien ern» d^n auch der kleinen Leute ^ttid des Mtttelstanbes Prak- richten unb auf diese Weise an Beamten sparen konnte, risch kennte ^ie Konservattven müssen nach Köhlers Tod Bei Kap. 40, Lehrers eminari en usw.,^ wird der R - von neuem Umschau halten. Ein ihnen so passender gierung die Frage vorgelegt werden, ob e^ nicht an bet Mann wie Whler ist nicht leicht zu finden und man wird Zeit wäre, von den Zöglingen ein angeme)fette3 Schuft ^bei der MaA des Nachfolgers etwas bescheiden müssen, ^eld zu erheben. Im Kap. 41, Volksschulen, werden Wmn den Konservativen wirkÜch das Wohl des Vaterlandes ?O OOZ Mk. als Gehaltszulagen an besonders unaunsttgen D^zen liegft wtt sie sag?n, unb daran ist wohl nicht Orten angeforberi. Wie betont wurde, öerfe^Ien tiefe > -u tiüäfelr so werden sie auch einem einige Aussicht lagen insofern ihren Zweck, als die Lehrer doch bald wieder bietenden ihre Ehre, nicht verletzenden Vorschläge ber au diese Orte Zft verbissen pflegen und dort^mmet nur ganö bereu bittoerlichen Partei lieber zustimmen, als allem tu junge Lehrkräfte hmkommen. Es soll dahin gewirkt wer^ die Wablsck'lochi ziehen unb bamit ben Kreis vermutlich ben, die Zulagen allmählich ansteigen zu lassen, um die der Sozialdemokratie ausliefern. Schon im ersten Wahl- Lehrer mehr an den Ort zu fesseln. aaua könnte Genosse Beckmann beim Zusammenhalten der Beim Kapitel Lan d e s m u s eum soll erwogen werden, tnv.vnorfirhnn üTirr hen Haufen aetoorfen sein. Es scheint I ob es nicht angängig sei, die jetzt neben dem ^.irektorposten 'ig, die ^ch vorhandene Nebenstelle in Wegfall zu bringen, ^m .. Nicht Kapitel 128, Zentralbauwesen des Ministeriums des Innern, «werden für die innere Einrichtung des Lehrerseminars G(e5Se^^g„t» nCnnen, dessen „Bajazzo" 294 Aufführungen erzielte, I Möglichkeit wenigstens die allgemeine unentgeltliche während Mascagnis „Cavalleria rusticana" mtt 258 Aufführungen z a hn ä r ztl ich e Untersuchung der Schüler euigesuhtti aeaen 268 im Vorjahre ihren Stand so ziemlich behauptet hat. | werden mochte. Auch die Franzosen haben ein gut Teil ber Operriaunührungen wie immer für sich in Anspruch genommen. Gounods „Margarets wurde 105ma( aufgeführt gegen 249 im vorigen Jahre, Thomas „Mignon" 310mal, Tebbussys „Pelleas und Meluande ging von'31 Aufführungen in diesem Jahre auf 4 zuruck. Als erfreulich ist noch zu melden, daß die Originalausgabe von Cornelius' „Barbier von Bagdad" 16 Auffühmngen von 24 erleben durfte unb baß weiter „Gunlöb m der Bearbeitung W. v. Baußnern von 2 auf 6 Aufführungen gestiegen UL . Büglerin g fbclitiane 9, Viniac ’br. Mäbäett füt so!«: b ftmtcr. B rrä&. 2/effenöcrmittln# vlargaretde Herr ,cS Mädchen nem Kinde geiiA tzUhiNcuenwrgh 15. Jebrunr tuto tG Mädchen ix Küche und ■Vflu»- i Avoib- Torubergn -lieiikan-Avoldeke. _ ‘"*1 tl Festrede über die Bedeutung des Tages halten wird. Stadtoorstand hat beschlossen, den Veteranen von 1866 Der und meta Gavä eure« Was fi an l Krli KOC vekhe Ofgantm des Bioolti aungsmitti Da a jdupü tot BrüStierm lasse. Auf die weiteren Angriffe Soxhlets antwortete ich wieder in Rundschreiben an den Verband. Ich bemerke noch, daß die Witwe eines 'früheren langjährigen 15 r ft en Assistenten der Versuchsstation mir eine Urkunde für 20 000 Mark z um Kauf angeboten hat, aus der sich ergeben soll, daß ich toor 22 Jahren eine Tabelle gefälscht hätte. Ich habe diese Angelegenheit der Staatsanwaltschaft übergeben. ■ litT^ hÄ»!®1 Ke i 5 ED L..6« s'5tb Dagegen soll in der Gemarkung Hungen die schöne P^ilbr banmallee bleiben. # Bersro d, 16. Jan. Vor drei Jahren hat man in unserer Gemeinde durch Zuwerfen des Dorfteiches in der Mitte deS Ortes einen geräumigen freien Platz geschaffen, der, wenn er erst mit Bäumen bepflanzt ist, eine Zierde des des Dorfes werden wird. Vier Straßen ziehen über das Gelände am ehemaligen Teich hin, bezw. daran unmittelbar vorüber. Der Gemeinderat hat beschlossen, das alte Gemeindebackhaus und Spritzenhaus, das an dem Platz liegt, abzureißen und auf dieser Stelle das neue Schulhaus zu errichten. Weiter will man ein neues Gemeindebackhaus auf dem unteren Teil des Platzes gegenüber dem SchulhauS erbauen. Dadurch würde der jetzt gewonnene freie Platz sehr eingeengt, weshalb man sich die Sache vor der Ausführung des Baues sehr überlegen sollte. X Allendorf a. d. Lumda, 16. Jan. Heute morgen 8/47 Uhr weckten die Feuersignale unsere Einwohner unsanft auS ihrem Morgenschlafe auf. Im Stalle des Joseph Reinberg in der Hintergasie war auf unaufgeklärte Werse Feuer ausgebrochen, das an den daselbst aufgehäuften Stroh- oorräten reichlich Nahrung fand. Dank unserer neuen Wasserleitung gelang es der rasch zur Stelle geeilten Feuerwehr, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken, ehe es weiter um sich greifen konnte, so daß außer dem Stalle und dem angrenzenden Wohnhaus andere Gebäulichkeiten nicht beschädigt wurden. Die von den benachbarten Orten herbeigeeilten Wehren brauchten nicht mehr in Tätigkeit zu treten. ^Allendorf a. d. Lahn, 16. Jan. Hier brach gestern abend in der Hofreite des Landwirts Reh Feuer aus, durch das zwei Scheuern nebst Stallungen vernichtet wiirden. Der Feuerwehr gelang e8 im Verein mit den herbeigeeiltcn auswärtigen Wehren, die weitere Verbreitung deS Feuers zu verhindern. ? Hungen, 17. Jan. Am 28. Mai findet hier das 3 2. Jahresfest der hessischen Kirchengesangvereine statt. Dian hofft auf eine starke Beteiligung. Kreis Lauterbach. Lauterbach, 16. Jan. Anläßlich der 40. Wiederkehr deS Jahrestages der Wiedererrichtung deS Deutschen Reiches findet im Felsenkeller zum Johannesberg hier eine patriotische Feier statt, wobei Professor Weidig eine Line folgenschwere Entscheidung im Reichsversicherungsausschuh. :: Berlin, 17. Jan. Der Reichsoersicherungsausschuß erledigte heute zunächst einige Bestimmungen über die Mitgliedschaft der Krankenkassen im wesentlichen nach ben Beschlüssen der ersten Lesung. Die Frage der Hälftelung oder Drittelung bei der Zusammensetzung des Vorstandes soll an das Ende der Beratung gesetzt werden. Vor eine fol genschwere Entscheidung wurde der Ausschuß bei dem vor ihm in erster Lesung abgelehnten § 34.3 gestellt. Nach diesem Paragraphen der Regierungsvorlage soll der Vorstand der Landkrankenkassen nicht wie bei den Ortskrankenkassen aus einer Wahl hervorgehen, sondern durch den Gemeindeverband bestellt werden. Der Staatssekretär des Innern verlangt die WiHerherstellung dieses Paragraphen und erklärt im Auftrage der Verbündeten Regierungen, daß die ganze Reichsversicherungs ordnung ohne den § 3 4 3 unannehmbar sei. Er bei breitet die Behauptung des polnischen Ausschußmitgliedes, daß es sich bei diesem Paragraphen um ein Ausnahmegesetz gegen die Polen fandest. Es komme auch nicht etwa die Verabschiedung eines Teiles der Versicherungs- vrdnung in Frage, denn die Verbündeten Regierungen müßten auf das Ganze verzichten, wenn auch nur einzelne Teile aus der Versicherungs- prdnung in Wegfall kämen. Mtt Rücksicht auf diese Erklärungen des Staatssekretärs vertagte sich der Ausschuß auf morgen. Der Staatssekretär gab rnbezug auf den gestern veröffentlichten Entwurf des Priv a.tbeam tenv er si cheru n gs- gesetzes die Erklärung ab, daß der Entwurf dem Bundesrate noch nicht vor gelegen habe. Die Veröffentlichung sei erfolgt, um bei der Kürze der Zeit der Oeffentlichkeit (Belegen* freit zur kritischen Stellungnahme zu geben. Der Marinehaurhatt im vudgetausschuß. :: Berlin, 17. Jan. Im Budgetausschuß des Reichstages wurde die Besprechung häs Zulagewesens in der Marine heute fortgesetzt. Von fort? ch>r ittlicher Sette wurde ausgeführt, daß die bem Haushalt beigegebene Denkschrift über die Zulagen durchaus unvollständig sei, aber trotzdem erkennen lasse, daß trotz der vorjährigen Meichstagsbeschlüsse die Zulagen an gewissen Stellen noch immer viel zu hoch seien. Dies gelte besonders von den Tafelgeldern der höheren Offiziere in auswärtigen Gewässern. Man habe aber nicht erwartet, daß den Heizern, die einen besonders schweren Dienst hätten, .ihre bisherigen Zulagen gekürzt seien. Weiter bemängelt der Redner die der Marine- Rundschau gewährte Subvention von 20 000 Mark, da der Verleger sicher ein glänzendes Geschäft mache. Staatssekretär von Tirpitz nahm in seiner Entgegnung daruf Bezug, daß die bisherigen Zulagen vom Reichstage genehmigt und nach den Gesichtspunkten, die der Reichstag selbst beschlossen habe, zur Ausführung gebracht worden seien. Die Auslandstafelgelder seien keineswegs zu hoch, denn die Schiffe hätten mt Ausland repräsentative Verpflichtungen. Es sei allerdings nicht zu vermeiden, daß einzelne Kommandanten in dieser Beziehung nicht das erforderliche Pflichtgefühl hätten und zu große Ausgaben machten. Die Höhe der Zulagen rechtfertige sich auch durch den überaus beschwerlichen Dienst, ben die Flotte jetzt in der Nordsee habe. Den Heizern ihre Zulage zu nehmen, sei ihm sehr schwer geworden, sie erhielten aber eine Extraverpflegung. Das Marineamt würde sehr damit einverstanden sein, wenn die Kommission die frühere Vorlage wieder Herstellen wolle; der Abstrich belaufe sich auf eine halbe Million Mark. Ein Vertreter des Reichsschatzamts bittet, keine neuen Erhöhungen vorzunehmen, weil dadurch unangenehme Präzedenzfälle geschaffen würden. Der Antrag auf Einsetzung eines Unterausschusses wird mit Rücksicht auf den starken Widerspruch zurückgezogen. In der nächsten Sitzung am Mittwoch soll zunächst der Haushalt des Reichsamts des Innern verhandelt werden. △ Klein-Linden, 16. Jan. Die Haupt ver-- ammlung unseres Kriegervereins fand gestern auf d«r Burg statt und war von 41 Mitgliedern besucht. Aus Anlaß des 40jährigen Bestehens des Deutschen Reichs hielt der Vorsitzende Lehrer Keil eine Ansprache, die in ein Hoch auf das geeinte Vaterland ausklang. Der Geburtstag des Kaisers wird am 28. Januar bei Theater, Icbenbcn Bildern und Tanz gefeiert, als Lokal ist die „Deutsche Eiche" be- timmt Nach idem Jahresbericht werden im Verein 44 ^Hessische Kamerad" und 93 Hassiakalender gelesen. Dann erfolgte die Besprechung und Beratung der Normalscchungen der Hassiavereine. Diese wurden mit einigen lokalen Aende- rungen angenommen und beschlossen, daß sie mit der heutigen Versammlung in Kraft treten. Es wurden auf drei Jahre gewählt: 1. Vorsitzender L. Keil, Stellvertreter G. Dönges, Rechner Panzer, Schriftführer Schimmel und Jul. Jung, Beisitzer Phil. Juna, Erb, Schön und W. Weigel. Dem Bereinsrcchner Mandler, der nach 13jähriger fleißiger Amtstätigkeit zurücktrat, sprach der Vorsitzende cmmens des Vereins herzlichen Dank aus. △ Langsdorf, 17 Jan. An der Straße nach Hungen werden gegenwärtig zahlreiche Wilddänme, Eschen, Akazien, Wildkirschen und dergl. gefällt' Im Herbst sollen an ihrer Stelle Obstbäume gepflanzt werden. Neues v $ a m i> ö n > ‘"tilge W d- £ einer'Wl San»«*« ÜS'k ad oom Rinderkrankb mit nahezu 30 g" varks nach dem ? befinden sich sieb zwei japomW/J« Hauptstädte von anientansiche Ges Mer E.senbah von Texas Hektar, in einer Gewässern reich it, alle Tiere der M von ha-ienbeck ha" 160 Millionen Ma einer besonderen Ä neuen Stabt vor. dabei auch den £ Gelände durch die machen. ~ entdeckte Schutzmann Stefan nach eifrigem Duvch>uck>en des Hauses auf dem Boden, auf den man nur durch ustellende Leiter gelangen kann, nachdem er «mfgedeckt hatte die L^che in dem erwähnten Zu- a065 sHE längere Zett eingetreten. A^lich, daß das Kmd nodj febenb in den Sack gesteckt iS™ “n «»f bem Boden, wo der Sack lag, einen größeren, Iebenfalls von Speichel herrührte, der ans Kind noch lebte. Das Kind ^^schwächlich. Ob die Tat in dem Hause oder X t' 1?ei6 mnn E, unbestreitbar aber bleibt "5. uur eme, mit den Verhältnissen der Famil« vertraute Persönlichkeit die Tat ausgeführt ™ Untersuchung ergab keinen Anhaltspuntt m dein Kmde begangenes Stttlickstettsverbrechan, auch ®?}rrcn einer gewaltsamen Tötung. Die Tätigkeit der Polizeihunde war bis jetzt ergebnislos Von gcmtlbct, doL°m ganger durgerunben wurden. 1870/71, die weniger als 1000 Mk. Jahreseinkommen haben, anläßlich dieses Tages eine einmalige Ehrengabe von 25 Mk. zu überweisen. In Betracht kommen etwa 16 Veteranen. Starkenburg und Rheinhessen. n. Offenbach, 17. Jan. Im hiesigen Zweigverein des Vogelsberger Höhenklubs sprach gestern abend im Hotel „Kaiser Friedrich" Stadtpfarrer D. Dr. Wich. Diehl, Darmstadt über „Kulturges chichtliche Bilder aus dem Leben der Vogelsberger Gemeinden im 30jährigen Krieg". Der Redner entledigte sich seiner Aufgabe unter der gespanntesten Aufmerksamtett der zahlreichen Zuhörerschaft. An der Hand von alten Ur- lunden und Aufzeichnungen aus jener Zeit zeichnete er ein naturgetreues Bild von den Zuständen, wie sie in jener traurigen Kriegsepoche im Vogelsberge bestanden, wie oft die gesamte Landbevölkerung in den wenigen festen Platzen Ulrichstein, Schotten, Alsfeld und Nidda Hilfe- und schutzsuchend zusammengepfercht gewesen ist und der Feldbau vollständig darniederlag. Und trotzdem fällt nach Diehls Forschungen gerade in jene Schreckenszeit von 1636 das Aufblühen der Lateinschulen von Butzbach, Alsfeld u a, ein Beweis, wie die Bevölkerung trotz afler schwerer Schicksalsschläge geistig sich weiter zu entwickeln bestrebt war. m. Offenbach, 17. Jan. Nach dem Verwaltungs-Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters für das Rechnungsjahr 1909 unterscheidet sich die Finanzlage der Stadt nur wenig von der des Vorjahres, bis auf einige Veränderungen der Betriebsrechnung, die in beit erhöhten Einnahmen der Gemeindesteuern ihre Begründung haben. Nach der allgemeinen Uebersicht hat die Stadt ein Vermögen von 48 089 552.19 Mk.; die Schulden beziffern sich auf 31 794 930.31 Mk., so daß also ein reiner Vermögensüberschuß in Höhe von 16 294 621.88 Mk zu verzeichnen ist. Die Einnahme der Betriebsrechnung ist von 5 823 236 chi Vorjahre auf 6 423602 Mk. gestteqen. Die Ausgabe beträgt 6 096 528.82 Mk. gegen 5 807 896 Mk. im Vorjahre. Es ergibt sich somit ein Ueberschuß von 327 073.82 Mk. Die öffentliche Beleuchtung erforderte eine Ausgabe von 90 008.70 Mk. Erhebliche Ausgaben verursachten dre Straßenreinigung mit 178542.56 Mk. (170 500 Mark am Vorjahre), die Unterhaltung der Straßen, Plätze, Brücken und Wege mit 197894.34 Mk. (203 129 Mk i £)' die Schulen mit 924 821.71 (879 932 Mk.), die Polizei mtt 203138.89 Mk. (201000 Mkh die Gesundheitsanstaltm mtt 147132.36 Mk. (196 203 Mk.), die Armenpflege ^7 06156 Mark (358 229 Mk.), die Zwecke des Kreises und der Pr§ mnz 235 237 60 Mk. (209 697 Mik.), die allgemeine Verwaltung mtt 561770.44 Mk. (gegen 376 385 i. V) die ^Ul^^9'236377-12 Mk- (305 455 Mk.)und dstKvA ÄV ^L(6?943?r Mk-)- Der Mehreinnahme von 071 197.39 Mk. steht eme Ausgabe von 478 474.58 Mk. UHlnruber. Die Mindereinnahme beziffert sich auf 28z 951.60 Mk. In der Vermögensrechnung betragen die Einnahmen 2708032.65 Mk., die Ausgaben 2W313856 Mark, somit bleibt ein Rest ton 424 89^09 Aus Stabt unb Land. Gießen, 18. Januar 1911. ** Die oberhessische Gesellschaft für Natur- unb Heilkunde hielt unter dem Vorsitz von Professor Dr. Kayser im großen Hörsaal des physikalischen Instituts ihre Jahresversammlung ab, wobei zunächst die bereits vorgeprüfte Jahresrechnung des Vereins anstandslos angenommen und bem Rechner Entlastung erteilt wurde. In den darauffolgenden Vortrag „Das Erdöl", hatten sich zwei Herren geteilt. Privatdozent Dr. Mayer behandelte das Vorkommen und die Entstehung des Erdöls. Danach findet sich das Erdöl, wie man das Rohmaterial am besten nenne, nur in Sedimentober Schichtgesteinen, niemals aber im Eruptiv- oder metamorphem Gestein. Es bat sich in allen Epochen der Erdgeschichte gebildet, und seine lokale Verbreitung ist ziemlich groß. Als Oelflötze, linsenartige Oellager und sogenannte Oelschläuche wird es in porösem Gestein, nicht in Höhlen, durch anderes öl- und gasundurchlässiges Gestein bestimmt umgrenzt. Aus diesen primären ober ursprünglichen Lagerstätten fließt das Steinöl infolge von Hebung und Senkung der Erdschichten in neue, sekundäre Lagerstätten ab. In solchen Fällen findet, sobald die erst horizontal gelagerten Schichten schräg gestellt werden, eine Sonderung nach bem spezifischen Gewichte statt, derart, daß Wasser, Oel und Gas übereinander zu liegen kommen. Beim Anbohren der primärem Oellager entweichen zuerst die auf 40 und mehr Atmosphärendruck hochgespannten Gase, die anfangs das Oel mit in die Höhe reißen, so daß es viele Meter hoch springbrunnenartig aufsteigt und die Umgebung überflutet, sehr zum Nachtett des Oelsuchers. Auch schwer zu löschenbe Brände der leicht entzündlichen Gase sind durchaus nicht selten. Wie ist das Erdöl nun entstanden? Sein Vorkommen im Schichtgestein beweist, daß es nicht auf anorganischem Wege entstanden ist und auch mit, der Bildung der Steinkohle nichts gemeinsam hat. Es rührt vielmehr von untergegangenert Tieren her, die im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausends ifaen Fettgehalt zur Bildung von kohlenwasserstoffhaltigen, d. h. bem Erdöl verwandten Stoffen hergegeben haben. Nicht infolge gewaltsamer Katastrophen ist dies geschehen, sondern ganz allmählich in außerordentlich langen Zetträumen, indem in stagnierendem sauerstoffarmen Wasser eine unvollständige Zersetzung ftatrgefunben batte. Diese unzersetzten Substanzen, mit Ton, Kalk und Sand vermengt, bilden den sogenannten Faulschlamm, der im Lause der Zeit zu festem Gestein verhärtet. — Privatdozent Dr. Beschke erläuterte hierauf die chemische Zusammensetzung und die technische Verwendung des Erdöls. In dem Erdöl sind die verschiedenen Arten von Kohlenwasserstoffgas enthalten, die man nach ihrer chemischen Zusammensetzung mit dem Namen Parafine, Olifine unb Naphtine bezeichnet. Die von früheren Chemikern längere Zeit vertretene Ansicht, wonach das Erdöl durch Einwirkung des Wassers auf Carbide entstanden märe, hätte man jetzt auf- gegeben und es sei unzweifelhaft auf chemischem Wege nachgewiesen, baß es aus Tierleichen entstanden sein müsse, da es gelungen sei, allerdings unter Anwendung eines hohen Athmosphärendrucks, Steinöl auf künstliche Weise herzustellen. Das Rohöl muß nun vor dein Gebrauch gereinigt ober destilliert werden. Außer Petroleum erhält man noch Benzin, das nicht bloß als Fleckenwasser Verwendung findet, sondern auch in der Technik immer größere Anwendung findet, sowie Parafin, Vaselin und Schmieröl. Das an Erdöl reichste Land ist Pennsylvanien in den Vereinigten Staaten Nordamerikas. Das amerikanische Oel hat ferner den Vorzug, den kleinsten Rückstand zu besitzen. Die gesamte Weltproduktion an Erdöl beträgt jährlich rund 6 Milliarden Mark, und Deutschland ist genötigt, ungefähr 120 Millionen Mark für Erdöl ins Ausland fließen zu lassen. ** Knote - Abend. Mau schreibt uns: lieber ben Pianisten des Abends schreibt der Kritiker der „Münchener Neuesten Nachrichten", R. Louis: „Ebenbürtig diesen ausgezeichneten Leistungen stellte sich Hoipianist E. Niemann $nr Seite. Seine kraftvolle Art der Gestaltung imb virtuose technische Behandlung wissen ben Zuhörer stets zu fesseln und sichern ihm bereits jetzt einen Platz unter den besten einheimischen Vertretern seines Instruments". (I. Dez. 1909.) „Die nahezu restlose Bewältigung der immensen technischen und musikalischen Schwierigkeiten, die BrahmS in seinem Variationenwerk cmsgehänst hat, war eine gewaltig imponierende Leistnug und auch mit der femsinnigeu Gestaltung der poetischen Stücke von Neuß konnte der Komponist wie der Zuhörer in gleicher Weise zufrieden sein". ** Sanit ä tsv er ein. Arn Montag abend sand im Ein- jom die Hauptversammlung des San ität s v er e i ns ’tatt. Nach dem Jahresbericht zählt der Verein 602 Mitglieder (20 mehr wie 1909) mit 55 über 18 Jahre alten zahlenden Sölmen und Töchtern. Dem Verein stehen 10 Aerzte zur Verfügung, unter denen die Mitglieder wählen können. An Honorar wurde bezahlt 6056,66 Mk., wozu noch für 15 Fälle Geburtshilfe mit 225 Mk. kommt. Das Vereinsvermögen beträgt rund 1800 Mk. Tie Vorstandswahl ergab die einstimmige Wiederwahl aller ausscheidenden Vorstandsmitglieder. — Nach einem vom Vorsitzende» Bräutigam erstatteten Bericht über die Meinungsverschiedenheit mit den Aerzten, die den Vertrag mit dem Verein für den 31. März d. I. gekündigt haben, ist neuerdings durch das Entgegenkommen der Aerzteschast, das Wirken des Sanitätsvereins vorläufig gesichert. Nach den Vorschlägen der Aerztevereinigung 1 inbl deren Mitglieder bereit, die Familienbehandlung der Vereinsmitglieder weiter zu übernehmen, loenn ihnen für das Mitglied bis 1912 11 Mark und von da an 12 Mk. (im Jahr alsVergütung , gezahlt wird. Wer von den über 18 Jahre alten Söhnen und Töchtern der Mttglieder in die Behandlung mit eingeschlossen sein oll, hat jährlich einen Zuschlag von 3 Mk. zu leisten. Die ■ Bedingung, daß Mitglieder, deren Einkommen während der Mitgliedschaft über 2000 Mk. sich erhöht,, ausgeschlossen werden sollen, ist von den Aerzten fallen gelassen morben. Sie haben aber die 1 Erwartung ausgesprochen, daß Leute, die zu großein Wohlstand ■ gekommen find, die Mitgliedschaft des Vereins aufgeben. In ■ der Besprechung kam zum Ausdruck, daß der Verein solche Mit- : glieder nicht hat. Die Versammlung nahm die von den Aerzten ' gestellten Bedingungen an, damit der Vorstand ein neues Vertrags- oerl)ältnis eingehen kann. Es wurde zum Ausdruck gebraut • die Bedingung, daß ein neu eintretendes Mitglied nur ein Jahres- । ein komm en von weniger als 2000 Mk. haben darf, ben veränderten I heutigen Verhältnissen nicht rnelyr entspreche. Eine Hinaufsetzung ( der Grenze auf 2500 Mk. sei erforderlich, wenn der Verein seine । Wirksamkeit in breiteren Schichten der Bevölkerung entfalten solle. , Der Vorstand wurde beauftragt, gelegentlich deshalb mit den Aerzten zu verhandeln. Laudkreis Gießen. i Ein Kiabermotö in Darmstadt. rm. Darm stadt, 17. Jan. Ein IKi n d e r m o r d wurde heute früh in dem' Haiise'Bessimger Sttaße 86 entdeckt. Die im Februar 9 Jahre alte Tochter Susauua der Schreinereheleude .färrX Traub, die man seit gestern nachmittag vermißte, wurde beute früh auf dem Boden des Hauses in einem Sack unter Seegras und Sttoh versteckt aufgefunben. Der Körper war zusammengepreßt, Kopf und die nach hinten umgebeugten Beine waren unten, während die blanken Kniee ans dem zu kurzen Sack hervorsahen. Der Ehemann Traub, der wegen der zurzett in der Schreiiier- finbuftrie herrschenden Arbettsnot tagsüber beim Kanalbau beschäftigt ist, kommt erst abends nach Hmise, ioährend die Frau in tzen Magazinen des Traindepots arbeitet und nur unter Mittag nach Hanse kommt. Die Leute sind arm und beziehen zeitweise Unterstützung vom Holzarbetterverband, sie iverden als solid« und fleißig geschildert. Es sind drei Kinder vorhanden, von denen das älteste, ein Mädchen, elf Jahre alt ist, während das dritte vierjährige Kind sich den Tag über in der Krippe befindet. £«m alten, an einer belebten Straße gelegenen Hause veftndet ,ich im untersten Stock eine Filiale der Firma Schade V. Füllgrabe, während tut ersten und zweiten Stock je zwei rleine Wohnungen an arme Leute vermietet sind, die meist am Tage auswärts arbeiten. Aehnlich liegen die Verhältnisse im Hinterhaus^ Die Familie Trnujb hatte eine Heine Wohnung ersten Stock über dem Laden traie. Das Hans ist meist leer, bte beiden Mädchen der Eheleute Traub kommen nachmittags iaus der schule nach Hanse. Susanna ging am Montag nach- jButtag gegen 2 Uhr zur Schule, ist aber dort nicht ctngetrmfcn fenb andere Kruder brachten die Schulbücher, die über Mittag F bleiben. Nach Hause Das Mädchen wurde vor Der ^^chnle von verschiedenen Kindern gesehen und soll auch noch nach Eoll ritt der Dunkelhett in der Umgebung des Hauses «v Word en fein, doch widersprechen sich hierüber die Angaben. butter Teerte um o Uhr, der Vater um %6 Ufa von der «rbra Kvrück. Beide begaben sich, als sie gehört hatten, daß in b^- toar' nach den benachbarten Spiel- Nnd Ksplatzen aus dw Suche, man forschte bei allen Bekannten. Dl« Mntter begab sich abends 11 Ufa noch nach der' Eisbahn am Bollenfalltor. sK As 8 'S» ‘„si sfe, 3 »"V Di- S-e n all d«n „nt ei 1 Heffen-Nassau. () Marburg 17. Jan. Die Marburger und Gießener Burschenschafter veranstalteten heute des 40jährjgen ©ebSSSSSjä S Ä Ruches im Anschluß an einen Umzug Festkommers in den Stadtsälen. evrherrateten Sohn und dessen Ehefrau. Während der erstere am Urin und Kopf getroffen wurde, drang die Kugel Unterleib. Beide wurden in die hiesige Minik gebracht, wo die Frau heute früh ihren Ver- letzungen erlag. Der Mörder wurde verhaftet, während Kinder ins hiesige katholische Schwesternhaus ge- ÄÄ*' St»ats°nwal/sck7°st begib s?ch^tc gefaket Der Handelsmann Samuel Hecht in Sterbfritz b([ Glatteis t n,lcb sicher dc1 A Kilbi Wch DäsZti und A»,' «) 91 1 I V ?7-K3an- 1,16 städtisch- Finanziwt bt< - 1 - ti”Stc L^em bic Stadtveroroneten in vertraulichev Su WaatllMt will an Kocht fiiT chc Klont jj Varfün Seife „Chloro“ bleicht Gesicht Hände rem weih. Wirksam . er; rr 1LIIX. -IX- «in I* Rn» Decke.. Mit ausfÄhrlicher Anweisung 60 * Man verlange echt „Chloro“!! oom Soboratorlnm .Leo". Dresden-Sl. S- Gr- hältlt» i. d. Lvothek.. Trog u. Partum, ftn Gießen: Adler - Drogerie. Mit MA QEI5UHQEn-5I übertreffen «ein dürfte. Biodtia enthält von diesem Edelpräparat zch.i Prozent und übertrifft damit andere Fabrikate dieser Art mehrfach, jletoeit tmi ßualifit seines hohen Eecittiingeteltes ml eme im verhäKni. da« unerreichte Wohlfeilheit «r a XX» ™ ScÄ.n N».MUb.M m den > orj.n.0 gungsmlttel na oh ärztlichem Urten glänzende, oft geradezu frappier ende, wie man sie früher nicht einmal zu erhoffen wagte. Da aber Lecithin ee den Edelstoffen gehört, welche nar physiologisch reiner Nerrensubttenz (Lecnmn) i Schwäche ieder Art Ist stete von einem Mangel verleihen dem Blocitin unter den Lecithinpräparaten unbestritten den ersten Rang. Blocitin ist demnach ein wirk ich vertrauenswertes Krä'.lgungsmlUel für jedes Lebensalter: Kinder (auch Säuglinge), Erwachsene, Greise und Schwache. Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien. Als Ersatz tordiocHln ange riesene Präparate weise man zurück. schwierig in wirklich reiner. anschädÜcher. wohlschmeckender und haltbarer Farm tu gewinnen sind, wird sich jeder- morn, um w ehtiMchen Folgen sicher zu sein und die Gewähr eines vollen Erfolges zu haben, TOP dem Gebrauch eines Leüthinpräp^ales fragen müssen: Was für ein Letfton tmd welcher Prozentsatz an Lecithin ist m dem Präparat enthalten, das ich zur Kräftigung meines Organismus wähle? W l '.*b V ♦ Nf 'A.ÜÜ äH Är.4 7 Sch-IH- ,'7 **te £ * °°- 16 3 laU, *5^ una*tnirt,3S S*tai6ta* ''"r neue« «Q|i„ ,7 18 ®t Mtyiw f"b«9teilfa zu treten, 3“n‘ Hier brach « Reh $euet tQÜ“n9en vernicht« 1 ^rein mit bet weitere Verbreitung 1Qi findet hier bo$ "gesangvereine ng. ich der 40. Wieder. >ng des Teutschen8 nneSberg hier eine 8 esior Weidig ernt halten wird. De: ien von 1866 und seinkommen haben, ngabe von 25 Ml. : 16 Veteranen, ssen. sigen Zwchvereir rach gestern abend cer D. Dr. Wilh. hichtlicheBil. !rger Gemein-1 Redner entledigte n Auftnerffamleil nb fron alten ür- Jeit ftidjnete n , trne sie in jeiff esianden, Xoiff ;en festen?fca Hilfe- und and der MdL fällt nach AO eit von 1636 M , Msfeld w a, eil chwerer EchichalL- bestrebt war. dem Verwal- Bürgermeisters sÄ 2i die Finanzlage orjahres, bis au|| MNg, die in da ern ihre W qWW*»0? ,ie Schuld-»?' 3r also ein rem« 294 621.88 Ml etriebsrechmmg ic 502 Ml. gestieU- • egen 5 80 <896 in Uebeychuß w tng erfordertem- > Aufgaben venu- 42.56 er Straßen, W '203129 Ml l h, die W w- renpW.W» eifer’ Md d- F »SffifS 1)011 , L «A WL bt ! äSs äs VÄ» ■uft«bÄb* xde!t L "J w •* Frfdi(iÄ?ii w» pik vermischtes. machen. _______ in bekannter Güte. Qualität und billigsten Preisen ein. Biocitin-Fabrik, Berlin S 61, Pr. K Mundgeraeä Hülsenfrüchte Schutzmarke Schutzmarke Hipsita UUUVI UM oer Flasche oon Mk. 2.50 ön | ver Flasche ÄS I Rheinisches Kaufhaus per Haut-BieicH Carl Sclirali! PrimNutzkühlcii.Anthrlicit- Am 20. 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Ian. bei dem Amtsger»cht Heppenheim anzu- inelden - Ueber den Nachlaß der lebigen Margarete Borger zu Gernsheim wurde am 29. Dez. das Konkursverfahren eröffnet. Amtsqerichlstaxator Johs. D r a u t zu Gernsbeun wurde zum Konkursverwalter ernannt- Konkursforderungen sind btff ,.,.n 21. Ian. bei dem Amtsgericht Gernsheim anzumelden. - Ueber das erinögen des Gastwirts A»ig. Wagner zu Grob- Karben wurde am 5. Januar das Konkursverfahren eröffnet. R-Msanwntt öesuu Vub-I wurd- »um K°"'u.s°°rmall-r -r- nannt. Konkursforderungen sind bis zum 28. Jan. bei dem Amtsgericht Bubel anzumelden. — Ueber das' ^rinögen des Schreinermeisters Georg Hof in Darmstadt, MooSberg- ftroffe 52, wurde am 3. Ian. das Konkursversahren eröffnet da der GemeiiOchnIdner seine Zahlungen euigesteUt und Antrag aus Konkurseröffnung gestellt hat. Kammann Karl Decher t m Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konlurssorderungen sind bis zum 28. Januar bet dem Amtsgericht Tarmstadt anzumelden. - „Clilorouont- nenriditet alk Söul ms. «rreger im Mnnd« *. zwtirhen txn Zähnen n. bkid)tmifjfai*CTK Suntu btexbenb weid. Sne dem e-hiuHj zu Ichaüen. feetrl. er- ichend im (Setomad. In Tuben 4 Ms 6 ajodxn ansreirhenb, Tube 1 JS. Prob«, tabe 50 ». ErhalUlch in auotbefen, ®ro«rrtcu, Dnrtüiacrten Depot In Gießen: Drogerie Qtto Sckaaf. Marke ..Fanstring“ dem U,ep,6ngl. »e«epl vom l»ngjihr. F,brl>i»"te* d»* Afe.iringieiie- C Naumann. Offenbach ». M. »estauration säst das dovx^te der gen Svmme er- zielen und beantragte, die Puchtsumme von 53 000 «irf 100 000 Marl im Jahre zu erhöhen. ^hl>eÄ»ch ^totste mau stch dahin, baff der bisherige Pächter, RestLUvatenr Ruthe, ohne Neuausschreibung des tkurhausrestaurants bterben^kann wenn er ^000 Wart Pachtzins zahlt. — Der^stnStiiche Rotskellcr be^ findet sich in griffen ZahlungsschwieeigreUen^Ts wurde daher beschlossen, an der bisherigen Pachtsimrme von 22 MO unter der Bedingung 2000 Mors nachzulassen, da ff _t>asnnt den Gläubigern vorbereitete Arrangement auch wirrli.ch zustande tommt. Die durch den Zusanrmenbruch des Ratskellers Geschädigten sind in bet Hauptsache kleme Gesckiäftsleulc. vücheNifch. . K __ „Der NinterE, die in Istünchen erscheinende amtliche illustrierte Zeitschrift der groben Skiverbände und zahlreicher Vereine, hat soeben die Nr. 11 seines 5. ^abrga.iges herauSgegebm. Smgeleitet durch ein wmtersporiliches Kunstblatt „Uns^dem 5abn- hof wird uns eine durchdacht? Lrörlerung über chroetilmif- reiormen: «Der kombinierte Lauf, von Romberg, ll^kben. tw aut illustrierter Aufsatz aus dem Beskidengebiet und eme Abhandlung über .Schutzhüllen im Winter", von Trier, bilden den melieren redaktionellen Teil, an den stch die amtlichen und allgemeinen Wintersvortnachrichl.-n anschlicheu. Wilh. Plank, Babnhofstrafre 18. Tel. 343. "Neues vonHagenbeck. Ter französische Zoologe D L a m b o n, der in bieten Tagen in Hamburg weilte, um den Hagenbecklchen Tierpark zu besichtigen, macht in der .Nature einige sehr interessante NUtte.lungen über neue Unternehmungen und Erfolge des bekaniilen deutschen Tierhandlers. Hageubeck Hal mit einer Kreuzung des asiatischen Zebu und der europäischen Kub einen Versuch gemacht und dabei em neues T,er gezüchtet, das stu die Landwirtschaft von großer Bedeutung werden kann. Tie Kreuzung übertrifft unsere Kuh an ©reffe, bie T.ere erreichten Gewichte von 150U kg. Tas wichtigste aber ist, bau diese neue Tierart vom Zebu die Unempsinblichkeit gegen bie R i n b e r k r a n k h c i t e n geerbt hat. paqenbeck steht gegenwärtig mit nahezu 30 groben Stabten in Verhanblungen, bie alle -tter- varks nach bem Diuster von Stellingen schaffen wollen. Darunter besinden sich sieben deutsche Stäb.e brei englisch^ zwei ruslische, zwei fapaniiche, ferner Peking, Briissel, Tloilan^ Mexiko und die Hauptstädte von drei sübamerlkanischen Republiken. Das mächtigste Projekt aber ist der Plan, den eme große sud° amerilanische Gesellschaft gemeinsam mit einer Reihe amerika. nischer Eisenbahnen mit Hagenbeck crorterl. Im Norden von Texas soll auf einem Flachenraum oon 10 00h feeftar in einer Gegend, die an Tälern, Bergen und fliebenden Gewässern reich ist, ein riesiger Tierpark geschaffen werden, m bem olle Tiere der Welt vereinigt iverben sollen. Nach den Entwürfen von Hagenbeck handelt es sich dabei um ein Dbjeft von 100 bis 160 Millionen Mark Baukosten. Tie ©ntrourfe sehen den Bau * Die englische Polizei im Kampfe mit einem Hunde. Die Londoner Polizei, die mit Hilfe von Maschinen, gewehren und cmem vielstündigen Schüyenfeuer nach langer Belagerung das durch diesen Kczmpf so berühmt gewordene Verbrecherhaus von Houndsditch erobert hat, sah sich am Dienstag 'vor einer neuen schwierigen Aufgabe , es galt, eme Bulldogge zu rwerwind^n, die den Beamten den Zutritt zu der Lerche chr^ verrn verwehrte Londoner Blätter veröffentlichen ausführliche schilderun- gen dieses Kampfes, der nach fünf Stunden, als dre swar der Beamten bereits auf etwa ein Dutzend angewachsen war, endlich damit endete, baff man den bösen Hund unerschrocken vergiftete. Xbx Hund gehörte einem gewissen Hstatt, der im zweiten Stocke cn e» Hauses in Bartholomcw-close wohnte und sich sein Essen regete mäßig schicken ließ. Alsi am Mittag das Essen hinaufgcbracht wurde, sah man, baff das Frühstück im Vorzimmer noch unberührt stand und hörte in dem verschlossenen Nebenzimmer den Hund jämmerlich heulen. Man verständigte bie Polizei, aber als ern '-cksutzmann versuchte, die Tür zu öffnen, knurrte der XWitb o wütend, baff der Beamte aogertc, denn „eme rassenreine Bullbogge, bie vor Schmerz wütend ist, gleicht dem Revolver eines *I^$l’£enn Nach einem zweiten vergeblicheii Versuch holte der Schutzmann Verstärkung, und bald waren ein Kommissar, zwei Kriminalbeamte, eine Anzahl Schutzleute und vier Gendarmen vor dem Zimmer versammelt. Nach längerer Beratung wurde beschlossen, aus der Tür eine Füllung herauszubrechen Man hatte ersahren, daff der Hund „Vic" hieff, und nun entspami sich ein Wettkampf im Locken: „Komm, Vic, komm guter Hund, komm her Aber Vic knurrte um so grimmiger und zeigte den Hütern des Rechts und der Ordnung seine gesunden Zähne. Niemand wagte in das Zimmer zu bringen. Man wollte den gefährlichen Beschützer seines Herrn überlisten, nach einem zweiten Knegsral legte man von auffen eine hohe Leiter an das Haus, und em Schutzmann kled- terte hinauf, um die Aufmerksamkeit des Hundes aus sich zu lenken. Zu gleicher Zeit zog man mit Hilfe emer etange eme lange Latte von der Türöffnung bis zum Fenster und versuchte so den Hund rn die Ecke zu treiben. Aber Vic spottete allen Bemühungen, er saff neben der Studie seines -Herrn, die Augen drohend auf die Beamten gerichtet, und fletschte d e ZrhiiL, w nn immer eine Uniform in der Türöffnung auftauchte. Auf der Straffe hatte sich inzwischen eine gewaltige Menge angesammelt, dre voll Eifer dieser neuen Belagerung zuschaute. Man wollte unter allen Umständen vermeiden, das kostbare Tier zu toten aber wie sollte das erreicht werden, ohne sich den Zähnen des treuen Wächters auszusetzen? Schließlich schleppte man den Hund des Wirtes, der oft mit Vic zusammen gespielt hatte, herauf, aber Vic bekümmerte sich nicht um seinen Kameraden. Vier Stunden waren inzwischen verstrichen. Der Hauswirt, der deii Hnnv kannte, erbot sich schließlich, ihn herauszulocken, aber sem Vorschlag wurde von dem Kriegsrat der Polizisten abgelehnt, sei es, daß sie ein» l Unglück befürchteten, sei es, daß sie nach ,o langen Bemühungen । den Ehrgeiz hatten, die Tat allein zu vollbringen. Schließlich । warf man der Dogge vergiftetes Fleisch ms Zimmer, aber noch ...... St-r rrfifimmPTT M der per am» TX» Winterkur für WJT T Bh NervenKranke^l ■I11 wflffiB Dr. M. Schulze-Kahleyee, Nervenarzt WNVWW^M Sanatorium Hotheim im Taunua._____ Jed -r Fleck T"* Dr. Busleb's Ideal = Fleckwasier ' L30Pf. Bei-Carl Seibel. Drog. \ 8ranM|che winzcr im Aufruhr. Epevnay, 17. Ion. In Damery hat heute eme große Zahl von Winzern den Weinkeller ern es Cham, pagnerweinhändlers voll st an big a u s g e p t ü n » bett. Die Winzer zerbrachen über 70000 Flaschen Champagner. Sie stürzten die Weinfässer um und schlugen den Boden aus und zersLörten alte Werk^ugc Auch em Rollwagen mit einer Labung von -.500 Flaschen ChamtxignLr wurde geplündert und der ® ein .in d l e Mar ne g eg ossem Die Gendarmerie hat (was ziemlich selbstverständlich ist) strenge Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung^ergrtfien^^ Kititetr $mlM Oicftnuration S. Spuck Nord AnIas- 38 9Urt«nlaae 38 cmpstehlt von heute an Selbst den stärksten Hustenreiz ind. Bonuswerkbonbons ä 30M (1.00 M. nui* Hirsch- u. Pelik--Apoth ______hvu/iJ________ _________ Beiniirucb und iuspleilen bei Glatteid und Schnee wird sicher verhütet durch A. Kilbinger’s kilrMMW. Bequemes Tragen und Äln- schnallen, absolut sicheres Gehen Äug. Kilbinger Seltersweq 7 9 423 Tel. 276 Tas Stricken Prima echtes Bockbier — [10 XV/I Versilberte und vergoldete g <5ebrauchs-imd Luxusartikel r Familien Schaefer und Kinzenbach. 452 Giessen, den 18. Januar 1911. 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Bau- und Nutzholzverfteigerung. Montag den 23. d. Mts., vormittags 9V3 Uhr, werden im pochweiseler Gcmcindemald, Distrikt HauZberg und Brülerberg, versteigert: 3 Eichenüämme, 1,80 Fstm. Inhalt, 383 Fichtenitämme, 67 Fstm. Inhalt, 3000 Fichten-Derbstangen, 117 Fstm. Inhalt (Sparren), 167 Fichten-Relsstangen, 0,67 Fstm. Inhalt. Das Holz lagert an guter Abfahrt und ist prima Qualität. Zusammenkunft am Kreuzungspnnkt des Jsselpfades mit der Hausberger Straße. Hoch-Weisel, 18. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Hoch-Weisel. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres teuren Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sprechen wir Allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Marie Wilke geb. Arnold. Gießen, 18. Januar 1911. Todes-Anzeige. Gestern abend verschied plötzlich infolge eines Lungenschlages im nahezu vollendeten 80. Lebensjahre Frau Jeanette Köhler geb. Roth Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Neustadt 56. Teleobon 660. Bauholzversteigerung im Steinbacher Gemeiudewald. Freitag den 20. Januar soll im hiesigen Ge- meindewald in den Distrikten Hevgheck, Ameisekopf und Embach versteigert werden: 390 Stück Fichtenstämme bis zu 33 Ztm. Durchmesser und bis 24 Meter Länge mit 295 Fstm. Bekanntmachung. ^^n°ssenschaftsregister wurde heute bei dem Vorschuß- und Kredrtverern E. G. m. u. H., Nunaen ^^^etragen: In der Generalversammlung vom 16. Okt 1910 für die Zukunft bie Bekanntmachun- fotg^t ^oUelt0 Cn ^a t mtI tn bcc Hungener Land-Post er- J. M. Nchulhof 103] Telephon 119. PronrpterVersand nach swärtsau 24 Preis-Medaillen 1 auedrQckUch: UMdQrfoerg-BoonekainB. Krofdorf, den 16. Januar 191t Der Bürgermeister: Braun. _ ^n angeführten Reihenfolge statt, in 17. Januar 1911. 1 Der Bürgermeister: Braun. ßll/1 Bemerkt wird, daß der Wildbestand ein sehr guter ist und der Jagdbezirk direkt an die Bahnstation Berftadt- Wohnbach grenzt. Auch ist der Waldbezirk von der Station Munzenberg der Lich-Butzbacher Bahn nur 2i/2 km entfernt Wohnbach, am 16. Januar 19.11. Großh. Bürgermeisterei Wohnbach. I- V.: Wolf, Großh. Beigeordneter. Holzverfteigernng. . Staorwald, Distrikt Eisenkaute/werden Freitag den 20^ ,»anuar, vormlLtags 10 Ulir anfangend, versteinert: Finitm ^m.: 6W, Eiche 13, vainbuche 3.6, Kirschbaum O^; Knüppel, Rm.: Buche 91, Eiche 11; Ltöcke Rm.: Buche % (tetlö zerkleinert», Eiche Li, Wellen: Buche 4130, Eiche 580. (rf.n0;f1?ufs?rm;men^nttfr,amoftreu4uns^unft der Mittel- und Suhl- chau?stmiter^ Wege. &Ct 841 5)118 ^oIä In0ert ßQn» in der Nähe Lich, den 12. Januar 1911. Jagd-Verpachtung. Mittwoch den 1. Februar l. Js., nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Ober-Bessingen zustehenoe ca. 500 Hektar große Wald- und Feldjaad unter den vor Beginn der Versteigerung bekanntgegebenen Bedingungen auf hiesigem Rathaus auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt sei noch, daß der Bahnhof Ober- Bessingen in der Mitte des Jagdbezirks liegt. Ober-Bessingen, am 14. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Ober-Bessingen. Nt Ü h N. Jagd-Ver-Pachtung. W Mittwoch den 1. Februar 1911, vormittags W J1 soll auf hiesigenl Rathause die der Gemeinde Wohn- D bach zustehende Jagd, als 715 ha Feld und 175 ha Wald, .M öffentlich meistbietend auf weitere 6 Jahre verpachtet öS werden. der Gräflichen Obcrförfterei Arnsburg bei Sich. Mittwoch dcn 25. Januar 1911, nach Zusammenkunft vornnttnas 10 Ubr, Kreisstras;e Eberstadt-Lich (Jägervsadi, werden Distrikt Hard 8, 9, Hain 18, Wetterberg, Kreuzberg verweigert: Stamme: 84 CEtebe — 49,18 fm <28—49 cm Durchmesser und 4—11 m nnm, 26 Buche = 24,60 fm (34-64 cm bezw 2,6-10 ml, 4i = 41,72 fm (22—47 cm bezm. 6-25 ml, 13 Kiefern "ob Härchen — 5,4b fm (29—32 cm bezw. 5—8 ml; Stangen: 19 Gicpe. = 0,87 fm (Wagendeichseln», 6 Buche = 0,22 fnr Scheiter rm: 122 Buche, 17,5 Eiche; ' ' Brügel rm: 40 Bucke, 66 Eiche, 26,5 Nadelholz; Stocke rm: 57,5 Buche, 45,9 Eicke, 65,5 Nadel- und Weichholz; 9icnct rm: 494,3 Buche, 311 Eiche, 28 Weichholz. Auskunft erteilt Forstivarl Melchior, Arnsburg, Post Pich. ^.,hLrI*n-f*rer,*CiQ Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Das NukhoL Ni Hain 18 ivird zuerst versteigert. 8'^ äSes* Alleinvertrieb lJ‘,.Lur und umliegende Kreise auf die Sckuk- ^.änhren zu vergeben. Umsalz des 'Artikels bn Landwirten, Fubrwcrksbes., Schmieden, Satt lern, Kaufleuten rc. Für oben genannte Interessenten PtJ.nGl/L Artikel em unentbehrlicher und äußerst vrak- tlscher Gebrauchsgegenstand, der daher auch leicht von Jedem, ganz gleich welchen Standes, vertäust iverden s"nn, besonders letzt m. der Wintersaison, in der man fast leden Landwirt anirint. Es wird nachgewiesen dar Pertreter von mir .... Aionate4-5MM. verdient haben! Der Alleinvertrieb kann von Jedem, der über etwas Rar- verfugt, übernommen werden. Reflektanten mh ^frh^vor^PH ld) öurri) den Alleinvertrieb eines Berd m,st gÄ unumgangbaren Artikels einen hohen am 20 d" ^beyverdlenst zu verschaffen, wollen sich gefütoÄ**"“ Seri,ie"'1 durch mL «WiÄ Ctto Langelüddekc, Kleinciicnwarcn Fabrik! Kloster Wennigsen. Hslz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Allertshausen soll folgendes Stammholz im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden: Holz-Sn bmrssion. Aus :ben Waldungen der Gemeinde Stangenroh sollen im Wege des schriftlichen Angebots verkauft warben: F i ch t e n - S t a in m h 0 l z. 1 Stamm 1. Klasse, 50—60 Ztm. Durchm. = 4,43 Fstm., 19 Stämme 2. Klasse, 40—50 Ztm. Durchm. = 50,28 Fstm., 112 Stämme 3. Klasse, 30—40 Ztm. Tchm. = 192,64 Fstm., 43 Stämme 4. Klasse, 25 - 30 Ztm. Durcknr. = 40,38 Ffftm., 18 Stämme 5. Klasse, unter 25 Ztm. Tchm. --- 8,18 Fstm. Angebote sind mit der Aufschrift „Holz-Suchmission" bis zum 3 0. Januar, nachmittags 2 Uhr, bei uns ein» zureichcn, wo alsdann die Eröffnung der Gebote in Gegenwart der erschienenen Bieter stattfindet. Bemerkt wird, daß das Holz im Distrikt Gr.-Zeunbach an der Staatsstraße Lehnheim-Atzenhain lagert. Nähere Auskunft erteilt Forste wart Nau, Stangenrod. Stangenrod, chen 16. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Stangenrod. I/'iIUOmIc* rnil Ci him a liefert billigst die Brühl'sche IXUVenS irill rirma Umversitäts-Buch-und Stein. 11111 1 11 IIIU druckerei.Gießen,Schulslr.T Spezial - Offerte! Nasswäsche: A^nnd (Mindestgewicht), nur weisse --------------- '■ asene, vor dem Waschen trocken gewogen, kosten Mk. 2.10. jedes weitere Pfund 7 Pfg. — Lieferzeit 1—2 Tage. Roll Wäsche : 30 Pfund (trocken), weisse, bunte und -------------- wollene Wäsche, kosten Mk. 5.40, jedes weitere Pfund 18 Pfg., kleinere Quantitäten werden aufs.Stuck nach der Preisliste berechnet. — Lieferzeit 6—8 Tage. Hß Abholen und Rückliefern gratis durch meine Wagen. DampfwaschanstaltEdelweiss Bekanntmachung. B etr.': Rotlaufseuche unter den Schweinen des Monomen Kitz dahrer, Marburger Straße Nr. 77. , , dre unter dem.Schweinebestand des Monome« Wil- qclm Kch, -Harburger strotze Nr. 77 dahier ausgebrochene Rotlaufseuche erloschen ist, wird die unterm 8. Oktober 1910 angeordnete Sperre aufgehoben. Gießen, den 16. Januar 1911. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _______ Gebhardt. ______ Vergebung von Fuhrleistungen. •Slontnn f2ur Ausfüllung der Lahnstraße soll mnnteÄÄ ??. % Stadt. Tiesbauamt. - ________Braubach. Hungen, 22. Dezember 1910. ____________-Großherzogliches Amtsgericht. Jagd-Verpachtung, -- 11. ^bruar 1911 wieder leihsäMg werdende ?O09MtL%rT^fFB^^^Of6n, ClL 1°° Hektar F^eld und 7^^a?tenbz• an die Bahnstation Nebbosei^Bellervhcim, mit gutem Wildstand, Reh, Hasen, Rebhühner und Fasanen, soll Samstag den 4 Febr ßR&nÄÄW ? Uhr auf dem Gemeindehause zu Obbornhosen ans wettere sechs Jahre verpachtet werden Obbornhofen, dcn 13. Jannar 1911. ^roßh. Bürgermeisterei Obbornhofen. ____Leschhorn.________________ 499 Holzverfteigeruna." reifia. U'ler?S Rm R°«i7"Ks§'Z.°- Ä“? DuE°r,wn»s- 430 Nm. Reiser q 1,0,6 . .., JLm- Schelt und V.nnvvcl, sammen 16,^9 Fstm. Werk un'^Erubenboi' ^A"'J,'inc n,il au» 352 Rm. Scheit und Knüvvel, M7 9fc ,e"^V^ud,C: 1. SIL, 61 Stanaen 2. Fl» (58 Stangen M Rm. Reiser. Distr. 8d ftrnrfclbcra •Qm?Del- 3. Kl. mit 1,25 Fstm.. 10 Stangen 1 8>l °""?e 2. und Reiser. Distr. 7b Seiles iSchulwicse " ?n-l,PDcL 7 Nm. ?°rorOlf^l Renerstamun unö 10 Nm 1 Rm. Scheit und Knüppel, Bucke- i »«, ^ptQhiot; Eiche 3 Rm. Knüppel. 3 Rm. Knüppel, Sichre , , . - -....... ^-.strikt Lanqe- bruch und Bnchkops. Kansliebhaber können ihre Gebote vro » "mcter und Klassen oder dcn Dnrchschnükpreis pro Rett, turtec uab Solzart bei UNS abgeben. Wcqcn Auskunft tuende an Antwort Römer dahier. Offerten nut nötiger Autschrtst versehen lind langHenS bis zun, Eröffn,tngstermin Donnerstag den 19. Januar 1911, nachmittags 2 Uhr bei Holger Bnrgermelsierei einznrcichen. ' Allertshausen, den 15. Jgnuar 1911. ^oßh. Bürgermeisterei Allertshausen. ___Hillgärtner.__449 H 0 lzverftergerünä in der Gemeinde Wismar yfe N«»>: Sdieit «ÄäÄ SÄ Ä Tr'B" 25 Rm S)-niinn<»i en qj.« ft.Uü.c steuer, Fichten: Dersteigernng. Donnerstag den 19. d. Mts., mittags um 12 Ubc, wird ein bei Gr. Polizeiamt eingelieferter Deutscher Schäferhund, sowie eine Deutsche Dogge versteigert. Gießen, den 18. Januar 1911. Kimmel, Polizei-Wachtmeister. (479 Kluß- und Skrfische ^emp^h'derhl fabrfcfim alleiniges Gcfcelmnlsa der firma.- MBlöBffifflMCHT HoflieferantSeiner Majzsfäf des Kaisers und Königs Wilhelm U. am Ralhhaussin RHIIM BIRG am Niederrhein. Gegr. 1846, Anerkannt bester BitteHikor! ■ HW ■I 10 Stämme 4. Kl. (25—29) == 4,15 Fstm. 25 // 5a. n (20—24) 7,94 23 u 5b. g (12—19) = 6,32 w 2 rr 2. g (40—49) — 2,04 24 u 3. // (30—39) = 29,32 27 V 4. u (25—29) = 19,76 92 V 5a. u (20-24) zzzz 48,38 303 o 5b. ii (12—19) = 81,69 1 Stamm 2. V (40—49) - - 2,47 6 Stämme 3. V (30—39) 9,82 5 u 4. v (25—29) = 4,09 6 li 5a. V (20—24) — 3,34 11 V 5b. u (12—19) = 2,18 Das Hof 5 lager! : zum größten Teil im Di