Zweiter Blatt M. Jahrgang Nr. 165 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag». 81 ron 31 713 6HK Ma.k un >U\ renfeld uvüdbaücnb, iino raph Anarchie in Persien. tcnibarb" mctbet aus PlocketraOe 14 e i, 1OO97 9K1 c samlbandew stell! sich bi 5 ü b )v c ft a Tie „«ttfjener Zamiliendlätter" werben dem. .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, daS „Mreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen“ erscheinen monatlich zweimal. t füdwest 093 Maik Könige, g “lld APothekeu i Macher W ii Einlage Sonbon, 15. Juli. Dcuttzche IColoniciu — Tic oorluui ifle U c ü c t f i ui i u u c r bett & a n b c l b e d b c u t i d)« o Ü a i t i 11 n t i 0) c n d) u B g c b i c t e 5 über pie Soiliicilcit ocr ftüiie im Jal/re 1910 Ijin wie das deutsche fto* loiüalamt meldet, iin Bergleich mii dem .^ande. im .stu.ei.deriah'. iMN 1 nachmittag» 5 Vi und Alt ’liedei Emma Schudt inderchor Mathilde Felchner. lisabeth Felchner. Kienzl, G. Levin, E )ert, G. Dalcroze. =k t numeriert ML 1-, Er i E. Ch allier. dd)c Bilon. bfi t a In diesem Mn» rsammlun, Rechnung l wird gebeten —Dcrtzorstan, Kirche und Schule. (sine Genugtuung der Kölner Richtung. cijebcn der Beroffcntlichung der Erflärung Des Nuntius Frühwirt hni die „Kvln Volksztg." nod) den Triumph, folqcnbos seststellen zu können: Bavst Pi»S X. cmvmut den Prälaten xr. tibi cs. den .ruenor des römiid.cn Jnstums b r Görrcsgcscllschast, m Pnvataudtcnz. 'Finlat Elies uberrcid'.tc den ineben von ihm pollcnbdcti iivcitcn Band der Trienter Kouzilsakten, den der Pavft nut Worten des höchsten Lobes und mit warmem Tante für tue namentliche Widmung entgegennahn:. Prälat Eines hatte fadann ans gleichem 'jlnlaf; eine längere Besprechung mit dem Kardinal staatssetretar Mcrrn del Bal über die jung [teil Prei s e ang rtf f e au r bic deutschen Katholiken unb wurde von diesem zu der kategorischen Erklärung ermächtigt, bab die Eoriespon Dance de Rome jedes offiziellen wie vsn z toi en E Hara l t e r s entbehre und lebighd) ein privates Publikations lliilerncii^cii mit vollständig eigener Verantwortlichkeit «sei. xer Vatilan fasse seine Entschlüsse, ohne sich durch die \lu|tcguiig in der Presse beeinslvi'en zu lassen, u steter Fühlung nut den Bischöfen und auf Grund authentischer Informationen, unbe fümmcri um die Ucbcrireibiingcu unb Berallgcmetncrungen hüben unb Drüben. '.Qarnentluh Stimmen aus «yranfrcidi leien mehr vom Reoanchestandvunkt auszufassen und nicht tragisch zu nehmen. TaS Vertrauen des Vatikans auf Die Deutschen Bischoic und die Dcutid)en Mütboluen insgesamt iei Durdi nichts erschüttert, uud) bejüglid) der christlichen OKwerk'chasten hege nicht der geringste unund'zu einem neuen Felbzug gegen dieselben vor, da nichts aeschchen sei, was Den Papst zu einer 'Jlenbcrung der Dem Mar . i vi verholten Anlassen- namentlich bei seiner legten Romreisc erteilten Antworten veranB lassen konnte. . U<2 333 auf 34 6V1 771 Wie gestern bekannt gemacht wurde, hat der Präsident des Lokal Gouvernements Board, Mr. John Burns, nun ood, die Abficht, im Vau’e her nächsten Woche un Unterhaus eine Vorlage einzubringen. Deren 3med es ist, die Lieierung reiner Milch an das Publilum zu garantieren, xas Landwirt,chaus- ami Hai schon ieit anderthalb Jahren Die notwendigen Unicr lud ungen angestellt, um in Verbindung nut den VotalbchorDcn jcstznftellen, wie eine Garantie für Die gute Lualitat der zum Berkans gestellten Mild, gegeben werden könnte rie Bill, Die Die Regierung ieyt embringen will, verfolgt einen bovvellen Zweck. An criicr Linie soll sic das Publikum gegen die B ersalsch ung Der nun Verlauf gestellten Milch schützen, und zweitens soll ne Sicherheit dafür schaffen, baß feine Mild, von t u b e r ku- losen Mühen an das Publikum verkamt wird xas Landwirt ’diaft'amt hat übrigens auch schon vor Verouenllichung des Be rid ics Des Tuberinlose Am schuf,es die Lolalbehorden am Die Not nendigkeit aufmerksam gemacht, jede Mui, zu töten, die tuber- kulofe Enter '.al Eine Maßregel, die ,edod, naa, dem Bericht des Ausschusses .ingenügeud iu, nachdem Die voinAusschul; an gestellten Experimente ergeben haben, dass Die Mild, einer Kuh, Die Krankheit übertragen kann, aud, wenn Die Muh an irgem einer anderen Form der Tuberkulose leidet und die tutet bürd' aud gesund sind. Tas LandwirtschaftSamt hat übrigens einen Bericht vorbereitet, her demnächst erscheinen wird, und Der alle Die von Den L'olalbelwrden getroffenen Maßregeln zmammemcwen fall So viel verlautet, haben die von dein Landwirnchaflsarnl aciroficiicn Maßregeln sehr gute Folgen gehabt, und es heilst, das; Die Bieuzuu:er den Behörden sehr ciilgegcngcfDmmcn sind unb alles getan haben, was in ihrer Macht lag, um btc an* geordneten Maßregeln zu erfüllen, und so das Uinnchgreiseii der Krankheit möglichst einzm'chränken. Unter dem neuen Gesetz werden alle Milchhandlungen unb alle Leute, Die mit Mild) handeln, bezw. Milch an das Publikum lieicm, registriert iverocn müssen. Tic Lokalbehvrden $verDeit Die Bollmadst erltalten, Die zum Verkam ausgebotene '..kuch, wo sie immer wollen, zu untersuchen unb alle tuberkulöse Milch sofort zu konfiszieren, bezw. darauf zu sehen, bas; die Kühe, von Denen die Milch stammt, sofort getötet werden x’.c Muhe selbst fallen auch von Zeit zu Zeit untersucht werden und der Besitzer einer eben kranken Kuh wird gezwungen werden, dieselbe zu toten. ZuwiderhanDlungen werden nut schweren »traten belegt. Teheran: Tas Kabinett ist z u r ü ck g e t r c t c n. In g a n z P e r s i c n herrscht A n a r ch i c, bic Straßen sind unsicher. Aus Schiras unb Kermanschah werben Straßen kämpfe gemclbi: ''In sonstigen Vorlagen wurden von ber Kammer erledigt, Leu.' ben Slaatsverirag zwischen Hessen und Baden über die Verlegung der LanDesgrcnze zwisch n der he.siichen Gemarkung 'elml of und Neckar Bisäofshetm, Die £berrealid;ulen zu ^eppen- t’cün und Alsfeld, Der Geländeerwerb für Institute dec Landes »i.iversität Gies.cn, die Landesausstellung für freie und a»g> vandtc Kunst, 1’308, Der Geländeaustausch in der Gemarkung •Miel en. Die Betäuu >mig Dec jicbiu.-utüig., Di- tierunreiuiungen dcv Notars Link ;u x'icbutg, ber Verlaut von Grundstuckstcllcn des Gronherzogtum-LanDcseigeniulns in Der Gemarkung Groi; llmstadl, Die Regelung des rechten Nheinufers zwilchen Der '..ijuu Mündung und der ehemaligen 3d) üHl-crung von siskalisäien Grundstufen, Der Verkam des n-.-ia Hf dien Ho, gutes Rockenberg, Die Veräußerung des int Staats liqcntum lieben Den Gouidbenges in der l>>emarfuiig xorit-.iiicn- teim bei Verkauf des Sd/loffeS zu Homberg und An.am eines Lieiistgebäudcs für Den Bezirislanier, und cnDlid) den Bau einer Briteitsabrit nebst eleltrifc r 3».niini. ~-.ir Abgabe cieun eher Nadch für Nacht Depeschen ab. Viocr diese geheime Tätigkeit tarn an den Tag. Am 5. Januar 1871 hatte ihre Mutter einer ireit mit Dem .'oauimäDdjcn, weil dieses sich den Preußen gegen über zu liebenswürdig zeigte, und ui ber Aufregung schrie ba. Mädd cn: ,,Das ist lange nicht so schlimm, als xeveimen zu füllen, wie das Fraulein Juliette alle 9Zäa)tc tut. Ein ^.reubt, Der Den Zank anhörte, teilte Die Geschichte dem Lrtstommam Da »teil mit, unb Fräulein Juliette sollte eridtoiien werden. Aus Veramanung des Prinzen Friedrich Marl aber wurde ne rorlautig begnabigt und tollte nut dem nach,.en Sa,ub als Gesangene naa, Deutschland gebracht werden. Die Erklärung des WaffensttU standes brachte ihr die Freiheit: unb sie erzählt voll Ltolz, bab selbst die Feinde bei ihrem Abschiede ihr zn ihrem Mut, den sie nu- ihr Vaterland bewiesen, Glück gewünscht hallen. K. F. Energie an b c Provinz Cbertcficn auf dem staatlichen Braun lohlcnbirgn cit Ludwigs, offnung in 2r eifersheim. 2 er Landtagsab'cfieD knüpft hieran Die Bemerkung, bau di: Veruntreuungen der Notare Link und Huber für di. Negierung Cie Veranlasiung waren, ,nr uinlidtttcn Verhütung von 3dxi0'. gungen in der Zukunn bei einer deutschen Versicherungsanstalt D i e n n i a r i e 11 c it Hinterlegungen b i s zur H ö 1:: von 1000«X) Mark zu versichern Be»ügl:d' ber zahlreichen Anträge und Aüntdw b:i Kammern wirb bemerkt, daß durch Vermittelung Der Regierung den Ab geordneten freie Fahrt zw.scheu ihrem Dohnsip und s. .i cm stabt giwährt wurde, daß die Reg> 'ung mit den aus beiden Kammern gen abltcu Ansick üffen über Die Bei. m'ad ung und d.e Vermin Dcruitg Da Manen Der Ltailsverwalmng in Beratung getreu u ist. Daß die Regierung Die aut eine Revision Der Frage der Em iu Jtiaung iüi unschuldig erlittene Unicnua unuhan ge.ichtet.u B Hebungen unterstützen wird, daß sic den Geu-tzentwuri über Die Ablowna der Steuerfreiheit von g-inarkitngssekbständigem Grundbesitz Demnächst voklzieden wird ufw — Das Münchener LunstiertHeater und Roda Roda. Die Uustimmigtciten am Münchener üünstler- lhcatcr werocn vor Gericht auögctragcn werc.n. Roda Roda, der für Die Bearbeitung der Texte der Lrcrette ,,Xhec midor" ron Stcffen-Sobotta, deren CTuautrüIraing am 21. ds. Mts im MünnlcttlKOlcr vor sich gehen sollte, cm .Honorar von 60ÖÖ Mark anf.eivando erhalten hatte, protestierte bekanntlich gegen Die Auiführung. Der Text wurde von «tetten-soboNa einem anderen Schriftsteller zur noccmaligcn Bearb. tnng ubcr- aeben, so daß von dem Roda Rodaidten xexte ang ouch so gut nie nichts übrig geblieben ist. Tie Direktion des Kunstlertheaters schlug nun Roda Roda vor, teilten Namen als Bearbeiter am Dem Zettel fortzulassen. Roda Roda besteht icdoch trotz seines Protestes aut Nennung seines Namens, xie xircnion will nun qerich'lich fcüftcHcn lassen, ob sie gehalten ist, ben Namen eines Bearbeiters auf dein Zettel anzugeben, der das .Honorar nu seine Arbeit erhalten hat, bic aber nidn benutzt wird, unb der nun gegen die Aufführung protestiert. — ru erlüge ber Statin 11". Interessante statistische Arhorismen vcronemlicht unter Dicfcm Titel Hermann Srted- mann tm „März". Zwei feien fier mitgctedt: xeut'chlanb üerben chhrlich 13 000 bis 14'DO Personen durch L^bstmorb: 10 O'JO Dura? Unfall im Berar; 1OO0 durch ^Verbrochen, em paar Taufend burdt vcndncDenerlei Unfall, xas unD ^30 000 rm aanzen Die au’ gewaltsame Neste enden. Muten tm rjricoen unb jabrein; nrir libliAer Sräsnbn. blung nt >rr Alliaa unseres Daseins. Lcheidet man aus der ^tlbitmorb' üffer die^ Frauen unb Kinder aus, l'o blech.n unter 300 O00 Todesfällen männlicher Erwachsener 10000 ^elbitmorbe — jec-cr dreißigste Mann ist cin Lelbitmorder . . Ä« -Kriege 18/0 nelen ^tzMO Rutsche Soldaten: 6000 Tote uno »Ouuu Verletzte kostet l’ahrlii allein Die Industrie, Alles zu'ammcn gerechnet, Itirbt klar, Dai. die Sdjflrftätig!eit Dar 2Irbeitspenfum der hessischen 54. Landtag?. R. B. Darmstadt, 16. Juli. DaS Ergebnis der in der vorigen Wodv zum Abschluß gc lommenen Lanbtagsveriode ist, wie schon frühet envöhni wurde. Den Dcrilon'encn drei Fahren von beiden Ständekainmern neben nutzen parlamenui f b n Ha i oransd lägen über Die Emnalnnen unb Ausgaben in den Rech r ung-Mahren 1909, 1910 unb 1911 und den nadnräglid) er folgten Bewilligungen einzelner Nachfordciungcn, sowie Der üb licheu Anerkennung Der Nachwenungen über Die Einnahmen und Ausgaben an Domanial un rkündet n und in ast he Besteuerung oes Oäcwcrbebetr>ebes im Umher-ichett, di Bordes st-esetzes vom •’'>* • März 1901 Die Ruhegehaltoverhältniise unb Die Versorgung Der üintcrbli; Denen Der im beffisctz-vreußifdseu Gcmeinschaitsdienst angcüclltcn Staatseisenbahnbcamteii, die Abänderung des Einkommensteuer gelobe- vorn 12. August 1899, die Abänderung gesetzlicher B. Not iriate und Kosteuwesen, die Erhebun i < ui er Gebühr für Dte Revision Nid't staatlidscr Redmungen Durdi i ic Abrechllungskaminer, Die Billelsteuer, Dte ?lbänDerung D ? ...osetzes über den Urkimdenstenchel, bic Abänderung des G- iiieinDcumlagengentzcs vom 30 März 1901, Die Abänderung des ■irt 227 I des PolizeistrafgeseveS, die Abänderung des Gesetz s aber Die Fürsorgekasse für bic Beamten unb Bcdiemtetcn ber 'anogemeinben und Mommunalverbänbe, bic Herstelluiig einer ' beubahn von üremnad) Landes gren ze nad) Sprendlingen Zohann, Die Verlängerung der Geltungsdauer Des Gesetz. »am 30 Mär; 1901 über die Gemeindeunilagcn, über die eietzcs oetr. die Ausübung und den Schutz der Fischerei, die Abänderung des Gesetzes betr. die Eliiridstung und die Besuguifie bcr^Lb.r- 7.chnungskammer, Die Abänderung Der Artikel 67 unb Der Versasfungsurkunde, das Ofesetz über bic Lanbstäiibe unb da-.- besetz ubci Die Zusanimensetzung der 2. Kammer, insbesondere Cic Bildung der Nahlkreife. Noch nicht in Kraft getreten sind die Gesetzentwürfe betr -ic 3tabüoronungt die Landgemeindcordnung, die Verwiltungs^ • du- vslege. Die Avänderung Der ÄreiS« und Provinzialoronuiig, ic Abänderung des Gesetzes betr. bic Anstellung und bic xn- »Uilmarverhaltmiic Der Kreisbeamten, Die Abänderung des Art. ab er Städlcordnung, Das Gesetz über Die Gemcmdeumlagen. ocit Arbeiter schütz und Die Unfallvcrijütuitg b.i Bauten, die Acndertnig Der (4cbnhrenorönung für Die Großh. Notare und endlich D,e : f.iviibung von Stodholzbercchtigungeu. Ter Lmtdtagsabschied sagt zu diesen zehn Gesetzen: Es hat ns "un besonderen Befriedigung gereicht, baß bezüglidi oer gc-- aunten Gesetzentwürfe übereinstimmende Beschlüsse getagt worden I fuiD, auf Gruiiö welcher der bemnad)üige Erlaß der bettenenben besetze m Aussicht genommen werben kann." LuMchkffahtt. Eine Fahri des Grafeu Zeppelin. Friedrichshafen, 15. Fuki. Tas Luftschiff „Schwaben" ist heute vormittag unter Der Führung Des Graten Zeppelin aus- gestiegen. Unter den MiNahrcnDen befindet sich Maior v. Parseval. Wie Der „Schwäb Merkur" dazu nod) aus Friedrichshafen erfährt, machte Das Luftschi'f „Schwaben" heute vormittag 9*/2 Uhr Die '21 b n a h m c f a h r t für Die Tclag. Grai Zeppelin steuerte bas Schift selbst. Verfchieoene Aufsichtsratsmitglieder, loivic Maior Parfeve: und Gcheunrat Prof. Tr. tzergesell nahmen an der Fahrt teil. Tas Sdiüf, das während der letzten zwei Wochen | bei gutem Wetter genügend ausorobiert werden konnte, zeigte sich in deutschen Städten jeder zehnte Mann eines gewaltsamen^Todcs. Es ist lein Druckfehler: jeder zehnte. Ahnt man Die stumme ion Energien, die Jahr für Jahr eine Nation verbrauchen mutz, ,iur um zu leben? zie Anspannung eines Krieges ist imbetradjp Ach im Vergleich. Sie scheint nur so groß, weil die Kräne in gleicher Richtung wirkn. Tr.ißigtausend — Wie groß ist un Deuifchlanü der Frauenüberschiist? Gelegentlich hort man be> hauptcn, es gebe runb zchmnal so viel iveibliche, wie männliche -.-oltsangehörige: andere begnügen sich mit dem Lechs biß xrci- iad:en. — In Wirklichkeit betragt der weibliche Ueberschuß etwa öOO 000: oas Zal>lenverhältnis ist also 41:40. Aus bic d:l)c- Caufigfcit hat diese geringe Differenz leinerki Emtlus;: die hangt Mi weienllick en von der Altersvertcilung ber Ehcschließenden ab. Uebrigens heiraten von allen Frauen 90 Prozent, nack) wie vor. Mit ber Ehekrise ist es also nichts. Eines aber ist selfam. Jahr für Jahr werben in Deutschland nad; genau gleichem Prozentsatz etwa 00 000 mehr ft naben als Mädchen geboren; m genau gicidxm Prozentsatz nehmen die Totgeburten und die Säuglings- gerblichteit diesen Ueberschuß wieder roeg, so daß das Zahleiiver- hältnis konstant bleibt. Als müßte es so sein. — Eine E r p e b 111 o n nach dem TotenMeere. Tie Gesellsckmft mr P a l ä ft i n a f o r i d; u n g in Serliti hat beschlossen, eine Expedition zur Erforschung Des Toten Meeres nach Palästina zu entsenden. Tie Expedition soll im Lftobct dieses Wahres unter der Führung des Kustos am königlichen Institut chr Meereskunde in Berlin, Tr. Ludwig Brühl, von Jaffa aufbreditrt, der von Drei oder vier Europäern begleitet wird und sicki ei.oa sechs Wochen lang mit ber Erforschung des merkwürdigsten aller Binnenmeere zu beschäftigen gedenkt. Im 19. Jahrhundert laben bereits einige Forschungsreisen die genauere Untersuchung Dcä etwa 75 Kilometer langen und bis zu 22>» Kilometer breiten, abflußlosen Gewässers zum .Gegenstände gehabt. Aber nur eine einzige, die des Amerikaners Lynch, hat sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und mit ausreichenden Instrumenten gearbeitet. Diese Expedition fand 1848 49 statt und arbeitete mit den Damaligen unzulänglichen Meehobeu. Es ist deshalb anzunehmen, daß eine mit modernem Rüstzeug ausgestattete ExpeDition ganz neue und grundlegende Ergebnisse zeitigen wird, xie Kosten Der neuen Expedition sind Der Gesell>d art für PalasttnaforschunA von Cscar Tietz-Berlin zur Verfügung gestellt worden. — Tr. Knoches Reise nach Der 0 fiter in i eL Zur Errichtung einer meteorologischen und seismologischen Station hat sich Tr. W. Knoche, der Direktor Des chilenischen Meleorolo^ gi'ch-Geovhyfilalifchen Instituts, an Bord des Kriegsschiffes „General Bacuedano" nach Der D ft er in fei begeben, um bic sich Ehile seit der Besitzergreifung im Jahre 1888 sehr wenig gekümmert hat; ein Beamter des Instituts, E. Martinez, bleibt als Beobachter hier zurück, Die Station soll 2—3 Jahre he^ nen Chemiker a endstek dct ^Machtet . “ >«!<.> i, "*» - Glehener Anzeiger General-Anzeiger für Vberheffen lnes Herzens. ■— >ame DorlY, Paris. nd ist.von dc»Au2ers^ uer feneln-nieSrn»* ß audi den oe icincm estZ rtübergcitanöei - 6CA'_ n. dem wl d o uon der - ÄÄSj&r« rn ergrenendeTra Die Kriegserinncrungen eines ftanzösischen Qelöenmädaiens. äocbai ist in BiövreS au Dem .Hause, bas Juliette T o d u bewohnt hat, eine Gedenktafel aiigebradg worden, um Der Nachwelt die Erinnerung an Die kühnen xaten auszubewahren, Die Juliette Dodu als junges Mädchen wahrend des dcutsm-franzo- i hat. Anschluß an Die ^-nlljuilung Der Tafel veröffentlichen Die „Annales" in ihrer letzten Nummer die von Juliette Todu — sie ist vor einem Jahre gestorben hinterlassenen Erinnerungen an Die Tage ihres viuhmes. Ain 27. September lb70 ivar ein Deutfd)c» 'Armeekorps in Pithiviers, wo Juliette Damals als xcicgrapl/iiiiu angc stellt war, emgerüeft, Juliette halte gerade nodi^Zeit gei^abt, die,e^ Ereignis nadi Orleans zu telegraphieren. ,xann schmtlen dte Feinde Die xelegrapl;endrat.te Durd;^ Tas Madd)cn entceate aoer, daß Der nach Orleans führende Strang tynen entgangen war, und fic hatte den Mut, nun Nacht für Nacht in Das xeitgravyen- amt zu 1 djleidjen und nad: Orleans über Die Bewegung des Feindes Nachricht zu geben. Am 8. Oktober verlies; das drin.c« torps Pithiviers, aber wenige Tage daraus schon ruckte ^ic Bor- hm des Prinzen Friedrick. Kan ein. Es war ^uiiette xodu g>. Iu«gen, rechtzeitig alle Telegraphenapparate zu beseitigen, noer bei ber Armee des Prinzen besanDen fid) eigene X-legraphen- beamte. Die das 'Amt von Puivier für sich einzurichten ingannen. Sie hatten in einem Vorraum zwei Rollen -lelegraDheiiDram liegen lassen, Die sic für Die Anlegung Der neuen Apparate de nutzen wollten. Plötzlich, als man sie suchte, waren Die beiden Rollen verschwunden, und alle Nachsorsdiungen brachten nc nicht wieder ans Licht. Juliette Dodn erzählt text, daß iicjne beiden Rollen geraubt und in einer Matratze versteckt hatte xrotz ihres Masses gegen die Preußen nmßte sie Dann Diesen TelegraphenDienste seiften. Wahrend der Sd^adii bei Dem benachbarten Beaure-la- Rolande verließ Prinz Friedrich ft ar! keine Minute Das Ami: alle ankoinmenden Tepescden wurden i'.:m sogleich überreicht, eine versetzte ihn in Unruhe. Er gab sofort Befehle und lanDi: mehrere taufend Leute in einer bestimmten Richrung ab. Als Juliette Dieic ihren LanDsleutcn feindliche Wirkung ihrer eigenen Tätigkeit sal), vergaß sie sich so weit, zu rufen: „Großer Gott, warum ist teilt Franzose auf Den Einfall gekommen. Den Traht zu zerickmeiden Ter Prinz hörte ihcq»Worte und tagte ihr, wie fie selbst hinzu fügt, in fehr gutem Französisch: ,/Nid.r jeder, mein FraMern, hat zum Glück für uns Ihren Mm unD Ihre Geistesgegenwart.' dieser Zeit entschloß sie sich. Den in Der Matratze verborgenen Morseapparat iilld die gestohlenen Drahtrollen itadus herLorzuhoien, unD setzte mittels dieser Den Apparat mit einem Traht in Verbindung, Der an ihrem Fenster vorbeigmg. Auf diesem Wege schickte sie nun Montag, \I. 3uli Ml Rotationsdruck unb Verlag der Brühl'schea Unioerfilä« • Buch- und SteinDniderei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition unb Tniderei: Schul- strafte 7. (ripebition und Verlag: bl. Redaktion: 112. Tel.'Adr.:Anre,gerÄießen, — 9 632 655 Mark, t>u -....... - Mark 12 619 43* Mark, >o das» ar Bewegung asrilanijchcn Gesamthandels eine Besserung von — Mineralische Fnndc in Deutsch Süd west. t;c Qciniuq „Lüdwcst leibt: Sid rem Vernehmen nach ist an der StaatSbadnstrecke Pccherz gesund.'n worden, ausdeni bekannt- lick» Das A iDium gewonnen wird. An anderer stelle ist von D.r enioedung von Wolfram oder Woliramil un Bereich der routb Airican TerritorieS i-.e Rede Tic deutsche tcucnmd-.tci: verhalt sia> solchen nidit amtlidi beiräugicn Meldungen gegenüber n >. ,w,schcn Miineue und Cranfc io leb hast' ist, ivie noch nie zuvor. - In den südwestlich von Dumrurn aeleaenen Erongobergen ist vor geraumer Zen Zinn geimiden ivordcn, an Dessen Ausbeutung letzt ein: in K ipstadt gcguiiiDac ui ic Eiuzct- per'ouen, Firmen unb Syndikate. Von jadmaintticber ^citc werben Die Aussichten für gewumbringend g ct.-al teil, ii nnr hoch im Preise fleht, werden die Frachtkosten beim versand cdibcreiieten Erzes nidt so schmer ins G.und't satten wie bei Kupfer ober Bleierzen. Ungünstig wirkt zum Teil Die weite Entsernnng von guten Verkehrswegen unb ber Mangel an geeig neten unb seßhaften Arbeitskraft« >_________ 8m neues Milchgesetz in England. ~ London, 15. Juli. -rhcit TicnStag' „ Neue War* Zentner 1 crl-eblid Steigerung ergeben Tie Entfuhr hin» von :kh 17 7<'l auf 32 >•'197 . Mark, die Auswdi von "709 Mark, fo daß Die Zum: mc des Ge- Mark benagt Nock- erhebt ich günstiger Außcnbandrls für x c u 11 (h - sck iitzgebiet roud» btr Einjuhr al. 1909 auf U 346 343 Maik 7 99 der Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben. B s Insekten an-mretfen iwr als in den anderen TÄlen eZ^-mutme Forscher nximt daher Bor der Vertagung der Ohrwürmer ganz entschiedm. ’ 18. Wetterauer Sauturnfest. Uffenheim, 16. Juli. Vom herrlichsten Wetter begiinfrigt t«nb baue hier 18. Gauturnsest des Gaues Wetteran unter dem Pr--tektorat des Grasen Franz ,n Solnrs-Rodelhetm.Atte^tm statt Tvn Fcstzug voran ritten zwei Retter in mittelalterlicher -seaAt m den Gräslich-SolmSschen Farben. Aus dem SefaM Jnett der Gauvvrstbende Wild. Dorsch °°n Woltershetnr die Begrutzungz. rede. Tie eigentliche Festtede hielt Starrer Schier.Assanhemk. Tie Tochter des Landwirts Ba tz . Eitle Vatz. Mach einen Brolog und übergab dann die bem Turnverein Asp'nfaim gestiftete tyamte. Fräulein Martha Staph überreichte hieraus >eine von den Jmrg- frauen Assenheims geftiftete Fohncnschleilc mit einer Ansprache. Ter Verein Assenheirn hat zwei Führungspreiie auSgegtJen, wovon den ersten Preis Wölfersheim, den zweiten Groß-Karben erhielt. Preise erhielten in der ., , , Oberstufe- 1. Preis W. Neumann, Bleichenbach, mit 137 Punkten; 2. Friedr. Schütz, Frietck.-Fauerbach mit 131; 3. Tobias Weisbecker, beldenbergen, mit 124; 4. Ferd, Roth, Tv. Kaichen und Karl Westerweller, Bruchenbrücken, mtt 123; 5. Otto Fertig, Tv. Bruchenbrücken, mit 121V»; 6. Karl Bing, Tv. Frisch auf-Leihgestcrn, mit 118; 7. Beruh. Wagner, Södel, mit U5i/o; 8. PH. Stötzer, Nieder-Rosbach, mit 114V»; 9. PH.. Fertig, Assenheirn, mit 113; 10. Will). Arnold, Leihgestern, mit 1121/»: 11. Alfred Stäbs, Assenheirn, mit 112; 12. Fritz Bellttiger,''Erbstadt, mit 111 Vs: 13. Richard Äillenbnrnd, Bleichen^ bach und Ernst Naumann, Bleichenbach, mit 110; 14. L. Bernharb, Ober-Rosbach und Georg Heyer, Schwalheim, mit 109Vs; 15. Karl Becker, Robheim v. b. L>. und Karl Lempp, Rodheiiw v. b H 108; 16. PH. Klee, Wölfersheim, mit 107V?; 17. Georg Fritzges, Beienheim, mit 106; 18. Rud. Bopp, Wölfersheim, mit 105 19. Karl Schmidt, Reichelsheim i. d. W. und Otto Heß, Leihgestern, mit 104VZ; 20. Konrad Müller, Schwalheim, mit 104. Unterstufe: 1. Preis Karl Grimmel, Leihgestern, mit 1491.» Punkten; 2. Will;. Michel, Bruchenbrücken, mit 131i/a; 3. Otto Em r ich, Bleichenbach, mit 121; 4. Karl Dalwitz, mit 120V»: 5. Heinrich Schweizer, Assenheirn, mit 120; 6. Konrad Zöller, Pohl-Göns, mit 119Vs; 7. Friedr. Schmidt- berger, Kaichen, mit 118; 8. Heinrich Dämon, Hoch-Weisel, mit 116; 9. Karl Diehl, Pohl-Göns, mit II51/2; 10. WiLh. Langsdorf, Pohl-Göns, mit 1141/2; 11. Otto Stüber, Wölfersheim, mit IU1/2; 12. Friebr. Alter, Berftpdt, Heinr. Schwab, Geiß-Nidda und Karl Schneider, Friedb.-Fauerbach, mit HO1/?; 13. Wilh. Häuser, Leihgestern, mit 109V»; 14. Adolf Eckhold, Reichelsheim i. b. W., Adolf Meub, Reichelsheim i. d. W. und Albert Singer, Bingenheim, mit 107; 15. Hugo Kraft, Wohst^ bach, mit 106; 16. Heinrich Kraft, Bleichenbach, mit 104. Verordnung vom 25. Januar 1902. 32. Dampsinolkerei in Bezug auf Beschäftigung von Arbeiterinnen auf. Grund der Stfannt» machung des Reichskanzlers vom 4 Juni 1910. 33. 55 Metzgereien auf Grund der Polizeiverorbnung vom 2. Januar 1891, das Schlachtwesen der Stabt Gießen betrefsend^ hiesigen und auswärtigen Bäcker und Brothänbler auf Gewicht bes Brotes und auf Namenszeichen nach der ^olizeiverordrmng vorn 27. Juni 1907. 35. 193 Milchhandler auf spezifisches Gewicht ben Milch, Reinlichkeit der Gefäße und Wagen 36 Äußerem wurbm 69 Nahrungs- niid Genußmittelproben erhoben, darunter 46 Milchproben, und dem chemischen Unter, uchungvamt übergeben. Bei Mei Milchproben wurde Wasserzusatz festgestellt nrch An mge^gegen die Beschuldigten wegen Vergehens gegen das Nahrungsmtttel- gesetz erhoben. In einem Falle enttvrach die Milch nicht den Be- sttnrmungen der Milchverkaussoronung in Bezug auf Fettgehalt 4 9 2 10 2 10 Müller'fche Badeanstalt. Wasserwärme d e r L ahn am 17. Juli: 17° K arbeitete die Einrichtung zur Herstellung von Eis, dessen Güte hervorragend ist. Das Eis wird aus Queckbornier Quellwasser hergestellt und vor dem Gefrieren durch einen Filler und einen Kondensator getrieben, so daß es den höchsten hygienischen Anforderungen entspricht. Die fertigen Eisblöcke, die etwa 50 Pfund wiegen, sind aber auch bedeutend fester wie das sonstige Kunsteis. Die Güte des Eises, das in täglichen Mengen von 120 Zentnern her- gestellt wird, macht es besonders allen Nahrungsmittelgeschäften empfehlenswert. Eine große Anzahl von Geschäften sind bereits ständige Abnehmer geworden und das Werk gibt sein Erzeugnis an alle Geschäftsleute ab. •• Die Provinzial-Jrrenanstalt hat am Freitag bei ihrem Maschinenhause eine Feuerlöschprobe mit dem bekannten Löschapparat Minimax angestellt, die zur vollen Zufriedenheit aussiel. 14 Apparate wurden zur sofortigen Lieferung in Auftrag gegeben. Auch unser neues Stadttheater hat jetzt 14 Minimax. •* Ein Automobilklub als Ortsgruppe Gießen des Deutschen Kraftfahrer-Verbandes soll hier begründet werden, zu diesem Zweck soll im Laufe der Woche eine Versammlung stattfinden. " Das städtische Freibad an der Lahn wurde im Mai, seit seiner Eröffnung am 15. Mai, von 1563 Badegästen (gegen 3776 im gleichen Zeitraum im Jahre 1910) besucht, im Juni von 5441 Badenden (6195). In den letzten e_ e 2Bfi Vermischtes. * Ein Meister der Schaufen ft erdekoriation. In Miseren Tagen des künstlerisckMN Ehrgeizes in der Dekoration Don Schaufenstern mag ein lustiger Fall aus bem Londoner Geschäftsleben erzählt sein, der in einer englischen Wochenschrift wied«r- gegeben ist. Int Wettbewerb um die Erlangung eines Schaufens^Lr- dekorateurpoftens meldet sich ein schön gelockter junger Ma-nr Zwischen Chef und Bewerber entspinnt sich folgender Diall'^:. „Haben Sie in Ihrer Kunst auch Erfahrungen unb Erfolge?" „In meiner jetzigen Stellung habe ich erst in dieser Woche ein Fenster arrangiert, an deni nicht eine einzige Frau vorüber- ging: eine jede mußte fteyen bleiben unb hineinschatuen." „Das will schon was heißen," meint der Chef beifällig nickend, „Sie sind mein Mann. In welcher Branche waren Sie intb was haben Sie in das Fenster gestellt?" Lakonisch kant die Antwott: „Spiegel! . . ." * Taufe am ©ar g e der Mutter. Eine ebenso eigm» artige wie ergreifende Taufe, der der Reichskanzler von Bethmmm- Hollweg mit Gemahlin und Töchtern beiwohnte, fand auf Schloß Buckow, dem Wohnsitz bei bekanntlich in voriger Woche verstorbenen Frau Rittergutsbesitzer Clementine von Flemming, geb. von P f u e l, einer Schwester der Frau von Bethun>ann--Hollweg, statt. In der Schloßkapelle, in der inmitten zahlreicher und prächtiger Blumen bic irdischen Ueberreffc der Dahingeschiedenen aufgebahrt waren, wurde eine Trauerfeier im engsten Familienkreise abgehalten, an die sich dann am Sarge der Mutter bic Taufe der Tochter der im Alter von 30 Jahren Verstorbenen an- schloß, deren Geburt der Frau das Leben gekostet hat. Bei der Taufe, bei der der Reichskanzler als Pate fungierte, evhielt der Täufling durch ben Buckower Ortspfarrer die Namen Clementine Agnes Dolorosa. i W — Lich, 16. Juli. Kellermeister Ernst Häfner ist seit 25 Jahren in der Brauerei Jhring beschäftigt; mit dem heutigen Tage konnte er das Jubiläum begehen. -m. Hungen, 16. Juli. An dem Bahnübergang bei Bellersheim ereignete sich gestern früh ein schwerer Unglück S f a l l. Als der 15jährige Otto Koch aus Trais-Horloff gegen 7 Uhr mit einem Emspänner-Fuhrwerk den Uebergaua passierte, kam gerade der Personenzug Hungen—Friedberg heran, dessen Maschine den hinteren Teil des WagenS erfaßte. Der Wagen wurde zertrümmert und der junge Fuhrmann herausgeschleudert, wobei er erhebliche Verletzungen erlitt und mit dem Zuge sofort nach Friedberg ins Krankenhaus transportiert ivurde. Das Pferd blieb unverletzt. Starkenbutg und ^lheinhessen. m. Au s dem Kreise Offenbach, 16. Juli. In Dudenhofen wurde am Samstag bis Montag unter äußerst zahlreicher Beteiligung der Bruderwehren der 19. Kreisfeuermehrtag des Kreises Offenbach in Verbindung mit der Bannerweihe des festgebenden Vereins, der hiesigen freiwilligen Feuerwehr, abgehalten. X. Dietesheim (Kreis Offenbach), 16. Juli. Heute feierte der Bezirk Seligenstadt der Kriegerkameradschaft „Hassia" hier sein Bezirksfest, zugleich fand die Einweihung des Kriegerdenkmals statt, das vor der Ortskirche errichtet wurde. ch. Bingen, 16. Juli. Auch in der Gemarkung Bingen wurde jetzt die Reblaus gefunden und zwar auf dem Rochusoerg hinter der sogen. Teufelshütte. — Gestern wurde im nahen Münster die 82 Jahre alte Frau Klingler von dort von dem vom Hunsrück kommenden, um 5 Uhr in Bingerbrück eintreffenden Personenzuge totgesahren. — Als ganz besonders angenehm macht sich in diesem JÜhre die gänzliche Abwesenheit der Schnaken bemerkbar. Die gründliche Winterbelämpfung hatte also Erfolg. Keine hohe Besteuerung ist es, wenn Sie Ihren -‘^er bervovraqenbmi^mettÄen Ltgenjrhaften kostet Mprrhotmsepe nur 50 Ps. das Stück. bB/d Temperatur am 15. bis 16. Juli --- 4- 18,9’1 »X • 0,2 „1 U - + Briefkasten der Redaktion. K. Huugcn. „Jeldbereinigungs-Assessoren" gibt es nicht; die erwähnte Angabe ist also falsch. Spielplan der vereinigten frankfurter^»tadttheater. Opernhaus. Montag den 17. Juli, abends ly2 Uhr: „Der Zigeunerbaron." Dienstag den 18. Juli"): „Fidelio." Mittwoch den 19. Juli, abends 7ff, Uhr: „Madame Butterfly." Donnerstag den 20. Juli: "Der Rosenkavalier." Freitag den 21. Juli, abends 7ff, Uhr : „Die geschiedene Frau." Samstag den 22. Juli, abends 6y Uhr: „Lohengrm." Sonntag den 23. Juli: „Aida." Montag den 24. Juki, abeubs 7)4 Ufa: „Der Grai von Luxemburg." Dienstag den 2o. Juli: „Joses und seine Brüder." Mittivoch den 26. Juli, abends 7% Ufa: „Der Bettelstudent." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ufa, Verantwortlich für „Aus Swdt und Land" i. 23?K. Neurath. ■£ Et 'S * Jr I 18,4 1 8,5 I 16,51 9,6 15,8,10,3 Di- S-sei Asttll N«. Der -W L-'LÄ 7SSL2 S''SZ genannten »SS Sei In das Han! i"r Kaufmann Hemrto Iura erteilt. Gießen, den Be In das ha zützlich der Firn Geschäft ist auf Hammerschlag c bic dasselbe un nähme der samt Prokura des M Gießen, de/ G "Be In unserem wirtschaftlichen Bez Wahnbach, eingetr fftand ansgeschiede> Wahnbach bestellt Hungen, 30. Gr vergebt Aus tirunb di *ie nachstehend ausgc utoa 40 qm Herglas a Lot twa 9 qm äußere ei Ußboben, etwa 80 stiislungen. Los "va 18 Türen anju| . Zeichnungen u wreau der Jrrenanst srlange der Vorrat 1 ;a.ttun9 der Selbstlos «P getrennt in bi ®ontag den 24. ,1 yubureau eimure gelaufenen Am den 10: Hochbau Jjüt ben fireii M dem A «werden, 3tieh61t9, tot Tie Lösung eines alten Problems BrQeeel. Buenoe Air— 3 Grandt Pri» Die Patent-Heißdampf-Eokomobilen Bl7i 1. Salomon i Cie G —amterteunt>eni auch Bleichsüchtige, Nervöse, «vrpntcnte usw Alle diese Leiden baden ebnt mehr oder nxnigcr ihren Ursprung in einer ungowLter Danniütigfcit Tann all aber auch Maiaoon de, dnner »an- *cu i rncr Pal untren fehlen, bet denen die im Blut zirkulwrnchen schädlichen Lloffe sich alt tzaulaneschlag, Klechteu, S*NI», schwüre, Aurnnkel usw adzulaaern pflegen, vier wirkt Ma,apan ganz anders al» die sogenannten Wulrein,gungSreeS, olfl Seifen um», mit densn immer nur ein Symptom de4 Leidens, niemals oder diese» selbst getroffen wird Wer süt) für den Gegenstand mtereiftert — und e» sollte sich Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kunstarbeiten, Brandmalerei, Tiefbrand, Schnitzerei, Lcderplastik Porzellan- und Glasmalerei usw. - Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause lejdrt —, der lasse 'ich nnc Probe von Maiaoan kommen, t*e mit nebst der bodräiterciiant geschriebenen Broschüre ,,Die Rwr bet Auhtnft" Lostenlo» jedem jugehen lassen, der uni iw Advetfe ein- ?eubct und derselben 20 P,. für Porto und Verpackung beifügt zahlt rickten Fällen wird die Heine Probe und die au» der Feder eines praktischen Ärzte» stammende Brvschitrt unberechenbaren Nutzen stiften können. (Cl,A Yoghurt-Zentrale Dr. A. Schaffner & Co.. Berlin-Gruuewald. kura erteilt. Gießen, den 10. Juli 1911. Großherzogliches Amtsgericht. Wohnbach bestellt worden. Hungen, 30. Juni 1911. Grostberzoalichcs Amtsgericht Originalbauart Wolf, m. Lebtg. v. verkörpern die neuesten Fortschritte derTechnlk und bilden für alle Betriebszweige die vortellhetteete Kraftquelle. Dank Ihrer Gediegenheit, Wirtschaftlichkeit und leichten Handhabung überragt Ihr Abeetz den der gleichartigen Erzeugnisse aller übrigenLoko- mobilenfabriken der Welt Die WolPsche ventiUose Steuerung entspricht den höchsten Anforderungen des Heißdampf-Betriebes und kann in ihrer zweckmäßigen Einfachheit nicht übertroffen werden. !0 : 10 ' Davon bei Industrie, Handel und Gewerbe . . Landwirtschaftliche Betriebe . . . Privat-Wohnungen ....... Diverse ............ und durch Feuerwehr..... 77 Menschenleben vom Tode errettet. 10 Lieferung non Baumftangen Für den Kreis Friedberg sollen 900 Stück Baum» stangcn auf dem Wege deS schriftlichen Angebots vergeben werden. Besondere Bedingungen werden aus Wunsch zugesandt. Angebote sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 25. I. Mts., vormittags 9 Uhr, Visitkarten bill. Preisen Brühl'sche Universitäts-Druckerei. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen bezüglich der Firma Rinn & ClooS zu Heuchelheim: Dem Kaufmann Heinrich Kaspar Sachser in Heuchelheim ist Pro- Bekanntmachung. In daS Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen be- iLqlich der Firma S. Hammerschlag zu Treis a. Lda.: DaS Hejchäft ist auf die Witwe des bisherigen Inhabers, Rosa Hammerschlag geb. Kahn in TreiS o. d. Lumda, übergegangen, bie dasselbe unter der bisherigen Firma und unter Ueber- nrhme der sämtlichen Aktiven und Passiven weiterführt. Die Prokura deS Markus Hainmerschlag ist erloschen. BlT/r Gießen, den 13. Juli 1911. Grobherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unserem GenosienschastSrcgister wurde bei dec Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft e. G. m. u. H., Wohnbach, eingetragen: Heinrich Lung V. ist auS dem Vor- siand auSgeschicden, an seiner Stelle ist Hermann Kratz von Redaktion- .Assessoren" gibt es mch , Köstritzer Schwarzbier altberühmtes Nähr- u. Kraftbier, wenig Alkohol. ärztlich verordnet für Rekonvaleszenten, Blutarme. Bleichsüchtige. Nervöse, üebexarbeitete, Schwächliche, stillende Mütter, Wöchnerinnen. Es nährt und stärkt, aber ermüdet nicht Es ist nicht süß. wie die obergärigen, mit Zucker ver-etzten Malzbiere. 3496 Verlangen Sie Flaschen, die das gesetzlich geschützte Etikett mit dem Fürstlichen Wappen tragen, um vor Nachahmungen geschützt zu sein. Echt zu haben: H. Heyne, Biergroashandhag Telephon322 Walltorstr. 6 Prompter Versand Sitjttr LebemMmnOuk ns Wchitißlcit. Ende Mai 1911: Bestand an eigentlichen LebenSverstcherungen - 1065 MWvnen M Bankvermögen. ' * S * Bisher auSgezohlte KersicherrnmSfurnmen. . MB * „ gewährte Dwidenden.......zTO „ , Alle Ueberfchüsse kommen bett ®er#d»erutte*K*«*rn zugute. Die besonders günstigen Hersicher nngSbedmguMen gewähren u. o. Unverfallbarkeit, UnaufedUbarkrit, Weltvoliee. Prospekte und Auskunft kostenfrei durch die Vertreter der Beet: ncMMat. Nr, 75 IW. Qerecb- . ReiBlgt d. KopfhxelionßeSw——. befördert d Heerwueb*, mitt Ruue« V u tri ten. Wicb UrLBchoJ k-n>*r T* t. Anerkennuneeo. Ftaeetor. M Pt Drogerien o. Apotheken. Wo »fehl SUiL, wen Eins v. SO Pt «1—kt K. Karn, ceotrai-Drogerie Gfbr. Beheb, Drogerie NW ysw 2 ivsw 1 Albanus Kaffee und Malzkaffee 70,76,8Mp.,/,PM. Ä^p.^Pld. mit Probatheieeluitröstttn^ hergestellt: bleiben unerreicht in Aroma und Geschmack. (D*/* Allein. BerstclI.W.Fertooh, Friedberg In Originalpacknde von */, a. ’/. Pfd.: hi den meteten Geechälea käuflich. er nsterdekoration. ) izcs in der Tcforation tr $ dem Londoner GeW- £ Reichskanzler von BckhMe beiwohnte, fandm :lich in voriger Woche x aentine von Flcmmmg, P xiu von BethmanncholM r inmitten zahlretcherue nette der DahlNgeM«« rfeier im am Zarge der Mtter r- 30 Jahren DerkiprbeM w- Leben gekostet r als Pate stngierte, ech- spsarrer die Namn elm» Osterstesse», «rostherzagU Hess. »nrbanS. »mk ebfolnt rea u nctdiftat« £an< t»oUn. b *«tfaaU>em u. hi nnmlrttaWäljt b. ®r«Hrf>en#H u. b ®*wefe<» unb eitbtu*-ChitDnt «—iMbtr im ^anfe. «uM«t'tb»rte Salber. Beriüflhd>t BtrpOegnng bei mäfiiflfttu g»rtWeu. ^refpefte unb luShfUft burd) den Inhaber F. EuNtlt. jenen gegeben werden. ES sollen Majapan nicht nur Patienten nehmen, die an chron. Ltudlvcrstopfnng leiden, ober die an einem anderen Darmleiden I antfurter SiaSttiM- ?uot: - Mittwoch den J v 1 Qiili, abends < I, uo ufc;. a.\ ß ME Magdeburg Buckau y* Filiale: Frankfurt 0?uh!bnplir ß, El 19106 W ..S^ienb, ii,;- ^""gsanu N?46g? ’T" i»ä * ,ad> die wturnjep^- ü5n?ctut, Iß cv y lrl W- mit 120 W; 7. Friedr, Lhmjb wich Danton, öotÄife A mit II51/2; 10. WiL U-Otto Stüber, Wöls« - Berstadt, Seim. Schmd edb.-Fanerboch, mit IM 109V»; 14. Adolf EckÜ Reichelsheim i. b. 23. ms ; 15. Lugo Kwft, Sobr Bleichenbach, mit 104. Btur rst eia ganz besonderer Saft", sagt Goethe. „Blut ist IMraes Leben", sagt der Arzt. Mut ist daS Cel der Lebensflamnie, t- Bekämpfet, aber auch der Urheber kthlreicher Erkrankungen. Die Quelle des Blutes tiept nn Tarnt. Bon dorther stammen mithin schon dic KrankheilSkeime, die von dem Blut durch den ganzen jrtrper oerschlevpt werden. Wenn daher der Tarrn nicht rübrig hnftwntert, ist auch der ganze Organismus in Ummbming. Neuere bakteriologische Frischungen haben nun nachgcwiesen, haß die bei mangelhafter Darmsunktion sich bildenden ftranfheilS- Ictmc »eln häufig von gewissen im Darm schmarotzenden «lein« 14avdnt lBakterien) herrühren, und in diesen letzteren sieht jetzt hu Wissenschaft die vauptursache zahlreicher schwerer sowohl akuter tfie chronischer Leiden 5o, um nur eine- der wichtigsten heraus« iaareücn,hiebet chronischen Siuhlverstoviung Ulzablretchen7rälleii. Mit der Erkenntnis der wahren Ursache dieses AllerweltletdenS sind jetzt endlich auch die^Dcge zu seiner radikalen Beseitigung gt- giden ©erat man die chronische Stuhlverftvpfung bislang mit Lbtührmtiteln zu beseitigen suchte, so war man dabei, wie die» jeder bestätigen kann, der schon einmal längere Zeit daran gelitten, ganz und gar auf dem .Holzwege. Mit Abführmitteln läßt sich wohl daS £ eiben für den Augenblick, nicht aber seine Ursache bekämpfen Im Wtgenteil, je länger Abführmittel genommen werden, desto schlimmer töftb die Sache Die Ursache deS Uebels liegt eben sehr häufig in bei genannten Bakterien, und erst dadurch, ixife man diese unschäd- l'ch nrodH, kann man das Leiden mit seinen oft furchtbaren Folgen ritt der Wurzel auSootten Bakterien lassen sich nun aber nicht durch Hosen, -Anzüge. -Handtücher. Frottier - Tücher Frottierlappen .. Hauben Ferner (a,e/i Kämme, Schwämme . Brenn - Scheren , Seifen Zahnbürsten, Nagelbürsten, Haar-Unterlagen Städtische Pflichtfeuerwehr Donnerötag den 20. Juli ds. IS., abends 8 Ubr: Uebung Antreten sämtlicher Mannschaften auf dem Brandvlatze amrurmhause. Bersäumntsse werden nemnh Artikel 13 der LaiidesfeueUöschordnung und nach Paragravi- 3M Ziffer 8 des ReichsstrofgesetzbucheS geahndet. Gießen, den 15. Juli 1911. r ,.u m .. . Zn', Ter städtische Branddirektor. B r a u b a ch._______ Abführmittel aus dem Darm vertreiben. Zu ihrer Bernichlung müsse» ganz andere Lege emgeschlagen werden, und die führen uns zu den TeSinfektron-mttteln Durch sie muß der Nährboden der Mikroben, der doch ihr Wachstum und ihre Vermehrung alletn er* mögliche, so beeinsluü werden, daß ihrcLehcnsbedmaungen aunwren. AlS an solches Mruel, da^ eine gant enorme '?armbe»inreftwi ohne jebe schädlsthe Rchenwirkung ermöglicht, empfiehlt dcr ItrefDr de-weltderühnnen Paiteur-JnnirutS zu Parie-, der für feine genialen Forschungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Bakteriologe und ‘Jlrjt Professor Dr. . Metschnifoff, die bulgarilche Lauernnlch — den Yoghurt. Tiefe» seit Jahrhunderten nn Cnent ol4 leben?« verlängerndes Mittel in hohem Ansehen stehende Mildiprät»rat, das ähnlich wie Kefir zubereitet wird, enthält ein bcicartigee Ferment, Majamiugenonni.dasdiemerfwürdigeEigenIchaft besitzi.erstimTorni grotze Mengen Milchsäure zu erzeugen. Und Milchsäure in ihrem Entwickelungsstadunn ist dcr grimmigste Fctnd der schädlichen Tarmbchenen, weil durch sie deren Nährboden so „versäuert' wird, daß ein Deiterwachötum aufhört. Mit Hilfe von Maiamin, welches wir unter der ständigen Kontrolle des Batteriologtfcften FnsritutS Dr. PiorkowSki in Berlin au« bulgarischer Doghun-Milch isolieren lassen, ist heute ieder in der Lage, nach einem ganz einfachen Rezept, sich Doghurt für wenige Groschen selbst hcrzustellen. Neuerdings lassen wir aber auch auS Ma>amin ein äußerst wohlschmeckendes Tesfert-Gedäck, Viajapa» Smannt, Herstellen unb geben so denjenigen Patienten, denen die Zubereitung bet ?)ogbnrt -,n umständlich fein sollte, trotzdem dieselbe ungemein einfad) ist, eine neue DarreichungSform deS Maja- min-Ferrnentes für sich allein Ter Gehalt eines einzigen Stückchens Maiapan an nnrkscuner Doghurt^Substanz entspricht dem einer großen Tasse Doghurt; eS befttzt mithin die gleiche barmix&inh- üerenbe Wirkung unb ist dabei noch wesentlich billiger. Beauemer kann man dem Menschen, der Doghurt anzuwenben genötigt ist, aber aus dem einen oder anderen Grunde Milch nicht gerne nimmt, seine „Pille", in diesem Falle ein feines Dessert, gar nicht verabreichen Zn Majapan ist jetzt endlich daoFdcal eines ebenso unfchad- licheu, wie angenehm zu uehmenden Mittel» zu einet gründ, lichcu Tedinitftiou de» Darme» geschaffen worden, da» and) bann noch hilft, wenn alle Abführmittel oerfaat haben. Dabei besitzt Majapan keinerlei abführende Wirkung und kann auch Kindern, die c€ gerne nehmen, monatelang al6 Teffert zu den üblichen Mahl- kmzureichen. Friedberg, den 11. Juli 1911. Der Großherzogliche KreiSbauinspektor. © om beL Mit Vergebung von vauarbeiten Auf tonmb be» cküinisterialerlasfeS vom IG. Ium 1898 werden die nächstel)cnd aufgesührten Arbeiten zur Lergebnng aurgefchrieben Lo» X. Wläferarbciten: etwa 40 qm Verglafima mit Katbedralglas in Bleifasfungen. Lod XII. Lchrciuerarbeite»: etwa 9 qm äußere eichene Türen, 15 innere Türen, 100 qm Riemen- fuBboben, etwa 80 qm Deckengebälkverkleidung, 8 qm Smpore- bnistungen. „ . 80» XIII. Gchlofferarbeiteu: etwa 18 Türen anzufchlagen, ca. 7Ou kg eiferne Geländer pp. Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bau- bureau' der Irrenanstalt, Licher Etraße 106, offen; letztere können, Klange der Vorrat reicht, von dort ohne Zeichnungen gegen Er- fiattung der Selbstkoslen bezogen werden. Die Angebote sind nach Losen getrennt in besonderen Umschlägen verschloßen, mit ent- svrechender Aufschrift versehen, porto - und bestellgeldfrei biS Montag den 24. Juli d. 3»., vormiltag» 11 Uhr, an daS Steubaubureau einjurcichen, zu diesem Termin erfolgt die Eröffnung ter eingelaufen en Angebote. Zuschlagsfrist 14 Tage. (SicBcn, den 10. Juli 1911. '-roßherzogl. Hochbauamt . Neubaubureau Irrenanstalt. I. V.: Schön.e*x/t Beseitigung der chronischen Stuhlverstopfung ohne Abführmittel. Ter emzig richtige Weg zur „Blutreinigung". ! ! . V 18, bi-16. nur ia' * Klavier- Stimmen Reparieren Q Polieren in tadelloser Amfühnmg. Wilh. Bndolph Großb. Hess. Hoflieferant Pianohandlg.n-Reparatur- werkstatte. Seitenweg 9L Ferngpr. 386. aöeanfta»- j: h-b. It Qin 1,1 d-- 17363 778 ■ 2159 21201 870 sind seit 1904 nn nnn schriftlich angezeigte Zu ZuU Brände gelöscht In der bekannten, weitverbreiteten Sammlung deutscher Reichsgesetze in Einzel-Abdrucken beraußgegeben von Geb ^ufrijrat Dr. Karl Gareis, 0. ö. Professor der Rechte an der Unioerfttät München erscheint in den nächsten Tagen: Aeichsverstcherungsordnung (Äranfctt:, Unfall, Invaliden und Hinterbliebenen- Bcrsicherung) — ntßß GinMrungsgesch ZZZZIZ trovFnitÄrtrt’ho mit Einleitung, erläuternben ilranerfunqen XvtlUUÖyUUC u. ausführlichem alphabetischen Sachregister. PreiS: Geheftet ca. Mk. 2.40, in fleriblem Koltkoband ca. Ml. 2.80. Bekannte, solide Ausstattung, billiger Preis! Die ReichS-Bernchemngöordnung tritt voraussichtlich bereits am 1 Januar 1912 in Straft Alle Behörden, die in dem Boll- -uta der Bersicherungögeseve beteiligt und, muffen 'ich daher alsbald mit der Reichs Berncherunsisordnung vertraut m^en. wenn ihre Einführung rechtzeitig möglich sein foL Der Bend einer Dextousgabe derselben in daher mr alle Behörden und Beamten des Ltaates und der Gemeinden, fowie alle Ker- sichcrungSträger, Krankerckaffen. DeruiSgenoffemchasten und Ber- sicherungsanstalten uncrläßlid). Die Verweisungen der por ieaenden Tertausgabe an' die bisberigen Berncherunasgetetzc sind^ wohl geeignet, das Ltudntm des Gesetzes zu erlebtem ; sie sind von um so größerer Bedeuttmg.. als auch die Anordnung des Stoffes von jener in den bisherigen Gesetzen sehr er bcblicb abwetcht und eine Bergletchung des alten und des neuen RechtS ohne Behelf als ''ehr 'chwiettg und zeitraubend nch erweist, «eftclluugen nehmen alle Bnckbaud!»u«eu unb der Verlas entgegen. la^/? Carl Sel^ei. Germ. - Drogerie. 05723' NeueS ^kliüteß-Lttttkrvll Sl21/1 und Otto Schaaf. in Wiencn. [4554 7 Zimmer 4540 iteincrt. yicbinifranc 39 pari. 4542 * 5 Zimmer Schillerstrastc IS. 47?7 schöne Zimmer - Wohnung A II. 2iäheres Hinterhaus. 4285i vermieten. [4200 mieten. Nord Slnlage 9. billigsten Preisen. i'0d824 4468 Seltersweg 73. 52 Das Vorlesungs-Verzeifihnis der 125 (Id15/; 05826] Schützcnttraste 11. Schnlstraße 4. C,: NkDtlgMMN (Leipziger &Cd. Äu ugiiineteit (Offciif Stelle« Lterlchiedene; MMHDW Amtliches AanfDMche Mart., Gartenanteil und Bleiche ver 1. Oktober zu vermieten. Druckflanelle Kleider Stoffe dovvelt breit 3ent)ir iliefte Zlvitüm Stoffe 130 cm breit 1.-Ä- jlltiflCS ?itllsi«!ädi!tl! in kleinen Haushalt gesucht. [4548 Fran M. 5tann, Kirchenvlatz 8. Versteigerung. Dienstag den 18. ds. Mts., mittags 12 Ubr, wird ein bei Wvohb- Polizeiamt eingelieferter Schäferhund (Herdehund) ver- Mit«. Llittk, 6 Simmet m. Balkon, event. Mädchenzimmer, Bleichpl., Trockenboden v. 1. Oki. Mt verm. 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