lbl-Mrgang Dritter Blatt Nr. 89 ~ scheint ISyNch mit Ausnahme d«S Sonnlag». e VorstäiiLe der in Be- Verfügung erlassen: „Bei der allgemeinen Ausbreitung diesbezügliche kurze Ab- her Maul- u nb Klauenseuche erscheint es zur Verhütung igen geboten, das; diese von seht ab bis aus weiteres dreien Fällen, in denen sie zur Beförderung voii.Kla.uen- Tie „Siehener LamlllenblStter" werden dem „ynietfler* viermal wöchentlich beigelegt, das „Krtlsblatt für btn Kreis Eiehea" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftliche» Seit* fragen" erscheinen monatlich zweimal. Unterricht ist aus die Erfordernisse des KaunnannsslandeS zu- geschnttten, damit ist naturgemäß eine bessere Fortbildung öci ungen Leute gewährleistet. sStartciumiQ und Sih.. .icöeiL R.-B. Darmstadt. 12. April. Ter neuerdings an» geregte Gedanke, daß die alten Herren aller wissenschaftlichen Studentenvcreine auf deutschen Hochschulen sich zu Ortsgruppen zusammenschließen, findet auch in Darmstadt lebhaften Anklang. Die hiesige, am 9. März gegründete Ortsgruppe, die auch Mitglieder auS vielen anderen Orten umfaßt, stehl unter der Leitung deS Prof. Friedr. K a l bf le ifch-^armstadl. Auf der jüngsten MonatSoersammlung konnte wieder der Bei- tritt einer Anzahl neuer 'Dlilglicbec verzeichnet werden. Prof. Dr. Wilh. Kalbfleisch trug interessante Reiseerinnerungen aus England vor. Die nächste MonatSvcrsammlung findet am 11. Mai statt; in ihr ivirb Pfarrer Allwohn-Nauheim über seine Erfahrungen als ZuchthauSgeisllicher berichten. w Darmstadt (UebungSplatz), 13. April. Prinz Heinrich von Preußen unternahm herüc abend zwei längere Flüge auf der Euler-Flugmaschine, die der Einjährig-Freiwillige Reichardt bei seinem Fluge von Darmstadt nach Frankfurt zur Begleitung deS Zeppelin-Lustsch.ffcs benutzte. Ter Prinz führte die Euler-Flug>uaschine, trotzdem er seit fünf Monaten nach seiner Pilotenprüfung nicht mehr gepflogen hatte, mit großer Sicherheit. rin. Darmstadt, 12. Avril. Ein Tarifvertrag nt dem Steinhauergcwerbc wurde gestern ^jiadmutton au> dem Einigungsamt abgeschlossen. Die etwa drei stunden dauern den Verhandlungen, führten zu einem vollständigen Einverständnis, Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Samstag, 15. April jyy Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversttätS - Buch- und 6teinbrudetei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Sckul- straße 7. Ervedition und Verlag: ess») 51. Redaktion: 112. Test-Adr.: AuzeigerViehen. Au» Stadt und Land. Gießen, 15. April 1911. — Alfred Maul in Gießen. Alfred Maul, dem in Karlsruhe ein Denkmal errichtet wurde, hat ein Fuhr seines an Arbeit und Erfolgen reichen Lebens in Gießen verbracht. Er war von Ostern 1855 bis Ostern 1856 als Reallehramtskandidat am hiesigen Gymnasium tätig und unterrichtete in Mathematik und Mturwissenschaften. Das Programm des Gymnasiums von 1856 sagt: „ . . welchen ausaezeichneten Lehrer und auch von feiten seines Charakters höchst achtbaren Mann wir bereits zu Ostern l. I. leider wieder verlieren, indem derselbe einem ehrenvollen Rufe an die Realschule zu Basel folgt, wohin ihn unsere besten Segenswünsche begleiten." Pfarrer i. P. Seriba von hier, dessen Liebenswürdigkeit wir diese Mitteilung ver- banlen, teilte uns noch mit, daß Alfred Maul auch bei seinen Schülern (zu denen Herr ©er. gehörte) allgemein verehrt und geachtet war. *• Titelverleihung. Der Großherzog hat dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz Wilh. Kilian den Charakter als Amtsgerichtsrat erteilt. Denide, Richard Scholz, Oskar Meyer-Elbing, Marie Felchne, Helene Oncken u. a. aufzuweisen hat, war am letzten Sonntag und die Woche hindurch sehr gut besucht. Die Kollektion Thielmann und einige andere Bilder bleiben nur noch am ersten und zweiten Feiertag ausgestellt, an diesen Tagen ist die Ausstellung von 11 b:5 3 Uhr ununterbrochen geöffnet. Em baldiger Besuch der Ausstellung in daher sehr zu empfehlen. Am Dienstag bleibt die Ausstellung geschlossen, da wegen Weiter,endung von Bildern eine teilweise Aenberung Dorgenommcn wird. Verkauft wurden und gehen in hiesigen Prwatbesitz über .Frühling am Bach*, fohlen werden kann. ** Rechts ausweichen! Wie spaßig ist es — aber auch wie peinlich, wenn zwei sich auf der Straße begegnende Menschen einander ausweichen wollen, aber nicht sobald können, weil der eine links abschwenken will, wenn es gerade der andere beabsichtigt, alsdann nach rechts aus- biegen möchte, doch den Weg auch hier verstellt findet. Eine Zeitlang geht es im schönsten Tänzerschritt nach links, nach rechts, nach links, nach rechts — bis endlich einer so gescheit ist, stehen zu bleiben und der andere mit dem Gefühl seiner ganzen Schusseligkeit vorbeischießen kann. Sonderbarerweise war dann „immer der andere" der Ungeschickte, Tölpelhaste. Diese peinlichen „gegenseitigen Vorstellungen ohne Namensnennung" auf offener Straße würden unter- Kreis Lauterbach. 8 Lauterbach, 13. April. Tie öffentliche Schlußprüfung der kaufmännischen Fortbildungsschule fand dieser Tage statt. Es wurde in Buchführung, Rechnen, Handelskunde, Französisch und Stenographie geprüft und das Ergebnis war zufriedenstellend, drei Schüler erhielten Prämien. Aus das ab- gelaufene Schuljahr kann man insofern mit Befriedigung zurückblicken, als diesmal sämtliche kaufmännischen Lehrlinge die Schule besuchten. Fünf Lehrer erteilten Unterricht, der Deutsch, Rechnen, Korrespondenz, Buchführung, Handelskunde, Handclsgeographie, Französisch und Stenographie umfaßt und sich auf 10 stunden wöckcnttich verteilt. Erfreulich ist cs, daß das Interesse an der Schule immer mehr wächst. Die kaufmännische Fortbildungsschule hat der städttscheu Fortbildungsschule manches voraus, der Delgemälbe von H. v. Volkmann, »Alte Kate in der Heide', Aquarell von E. Proch, und »Der Alte am Waldrand», Radierung von W. Thielmann. ** Lich tbilder vor trag „Der Schwarzwald und sein Leben", am Freitag, 21. April, in Steins Garten, lieber diesen Vortrag, dessen begleitenden Text Herr Otto Schwarz, das Mitglied unseres Stadttheaters, sprechen wird, hat Hans Thoma das denkbar günstigste Zeugnis abgegeben, und dieses Zeugnis dürfte genügen, dem Vortrag überall btc beste Aufnahme zu sichern. Die günstige Beurteilung des Künstlers wird von allen Seiten immer wieder mit aufrichtiger Bewunderung und stets gleichbleibender Begeisterung bestätigt, so daß der Vortrag bestens emp- = Mainz, 14. April. I haben im 1. Quartal 1911 114 ... - - , Von diesen waren 38 aus Wiesbaden, 14 aus Mainz, 8 aus Köln, 4 aus Saarbrücken, je 3 aus Bonn, Düsseldorf, Elberfeld, Fran! furt a. M. und Kreuznach, je 2 aus Krefeld, Dann habt und Essen, je eine aus Bingen, Licritadt, Berleburg, Barmen, Brussel, Diez a. L., Dortmund, Erbach t. Rh., Flörsheim a. M., Flomborn, Godesberg, Gießen, Großblittersdorf, Gonsenheim, Gothenburg. Homburg v. d. H., Hamburg, .Hagen, Honnef, Kiedrichs Magde bürg, Nassau, Osthofen, giüfselsheim, Spiesheim, Trier, Tübingen, Wellingsbüttel und Wald-Uclversheim. Unter den Eingeüschertti. waren 69 männliche und 45 weibliche Personen: der Religion nach waren 82 evangelisch, 16 katholisch, 4 frcicl ristlick', 4 Israeli tisch, 1 altkatholisch, 1 anglikanisch und 6 Dissident. -o. Bingen, 14. April. Von einem Eisenbahn brückenbau Bingen-Rüdesheim ist seit einiger Zeit die öffentliche Rede uiü) es wurde bereits der angeb liche Zeitpunkt des Beginns des Baues genannt. Tie Mo teilungen sind aber unzutreffend, denn der Eifenbahndirek tiou Mainz find vom Ministerium noch nicht einmal dir Weisungen zur Erledigung der Vorarbeiten, viel weniger Pläne oder Auftrag zur Ausarbeitung eines Projektes zu gegangen. Tie Brückenbausache befindet sich noch im Sw dium der allerersten Erwägung und kein Mensch kann sagen, ob die Rheinbrücke Bingen-Rüdesheim in absehbarer Zerr das beide Parteien befriedigte. . . , , n. Erbach i. O., 14. April. Wte sehr in manchen Teilen Hessens das Präsentationswesen noch vorherrscht/ daS beweisen beispielsweise die Anstellunasver hältnisse bei Besetzung von Lehrerstellen im hiesigen Kreise Von den 85 Orten des Kreises sind im ganzen nur 9 Prosen tationsfrei, und das sind gerade die kleinsten Dörfer, in denen anscheinend erst in spaterer Zeit Schulstellen errichte! worden sind. Tie Vergebung aller übrigen Stellen hegt in den Händen der Herren von Erbach-Erbach, Erbach- Fürstenau, Erbach-Schönberg und derer von Löwenstein- Wertheim-Rosenberg. Dabei liegt oft die Präsentation von ein und derselben Stelle in den Händen zweter Standes Herren. Wahrend daS hessische Schulmini,terrum ernstliG bestrebt ist, bei der Besetzung von Lehrerstellen die größt möglichste Vereinfachung eintreten zu lassen, bedeutet dies veraltete Präsentationswesen eine außerordentliche Der schleppung und Erschwerung des Geschäftsganges. Außer dem stehen diesen Präsentationsrechten keine nennenswerten Pflichten gegenüber. In Erbach zahlt die Standesherrschaft einen baren Zuschuß zur Besoldung von 2 Lehrerstellen von 259.09 Mk. und 235.04 Mk., sowie je 5 Rm. Buchen-Holz. Von sonstigen Verpflichtungen ist nichts zu vermelden. Dafür haben aber die Herren das Recht der Präsentation in 76 Orten des Kreises, während Staat und Gemeinde die Lehrergehälter aufbrmgen dürfen. ch. Ni oder-Ingelheim, 14. April. Von Ober- Jngelheim wurde beantragt, den Gemeinschafts wald, den beide Gemeinden im Hunsrück besitzen, zu v e r kaufen, weil die Rentabilität augenblicklich zu wünschen übrig läßt. Gegen diesen Verlauf hat sich der Gemeinde rat von NiederIngelheim entschieden ausge sprachen. Er begründet dies damit, daß Grundbesitz zu den moralisch unveräußerlichen Vormögensobjelten der Gemeinde gehöre, auch wenn die Erträgnisse einmal zn wünschen übrig ließen. 'm hiesigen Krematorium Einäscherungen stattgesunden gebaut wird. ch. Bingen, 13. April. In der letzten Nacht brach gegen 4 Uhr in dem Münzner schon Hause in der Rathaus ,kraße Feuer aus. Haushoch schlugen die Flammen empor und die brennenden Funlen wurden von dem herrschenden Nordwestwind über die ganze Stadt geweht wie überhaupt dieser Wind die zusammenhängende Gebäudegruppe tm Mauritiusbogen stark gefährdete. Tie Feuerwehr griff aber rechtzeitig ein und es gelang ihr, den Brand, der aus dem Innern herausschlug, so zu Dämpfen, daß um 4i/2 Uhr we nigstens die Gefahr für die umliegenden Häuser beseitigt war. Tas oberste Stockwerk und der Dachstuhl sind vollständig ausgebrannt, der Schaden ist sehr groß. Ter Brand ergriff auch die elektrische Leitung und erzeugte Kurzschluß, so daß in der ganzen Stadt das elektrische Licht nicht brannte an. Nierstein, 14. April. Emen Schaden von p/4 Millionen Mark hat nach einer Denkschrift bet Bürgermeisterei Nierstein der Heu- und Sauerwurm tm Jahre 1910 allem in der Niersteiner Gemeinde verursacht. Kreis Friedberg. -m. Friedberg, 14. April. Täglich hört man hier bi Frage, ko mmtber Zar, unt> wann kommt er? Nach Berlin Zeitungen würde der russische Hof erst int August Hier eintreff cil. Eine ganz bestimmte Zeit für bcc Ankunft des Zaren wirb ia ** Lehramtspersonalien. Der Großherzog hat den Oberlehrer an der höheren Mädchenschule zu Offenbach, Prof. Karl W e ck e r l i n g , auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand versetzt. Den___, ____ Oberlehrer an dem Ghimiasium zu Offenbach, Prof. H., Maul, ^hne Namensnennung" aus offener Straße würden unter- und den Oberlehrer an der Realschule zu Wimpfen, Pros. .^ol) xh । -p o, qjphmnmt iiitn richterlichen I Orten ist es viel eher möglich, Familienanschluß und Beziehungen gerichtvrat Herrn, -^e Icker un Nebenamt zum rich rl finben. Es ist lebhaft zu begrüßen, wenn die Stellenvermitt- 'J-Uitgliebc bcS LandeSverftcherungsamtes auf die Dauer be5 |ung Lettcvereins in Berlin, Viktoria-Luiseplatz 6 ihre Er- von ihm zurzeit bekleideten Hauptamtes ernannt. Nahrungen immer wieder dazu benutzt, um die in Betracht lom- • • 9)1 i ni ft er ium des Innern. Der Großherzog menden Kreise, gebildete Frauen und Mädchen, die rm Berus ha, d-n Jmanzaspiranten Lubw Stephan M's Großen.Buseck 2 rum Miiiifterialreviior bei der Buchhaltung ber JJüni|lericn ocs Lmmcr wieder Bewerberinnen mitgeteilt werden, lasü fchliesjltch Innern und der Justiz ernannt I doch manchmal eine klare Erkenntnis der Sachlage ausdämmern. • • Die schriftliche Staatsprüfung für den So gelingt.es der Stellenvermittlung über ihr eigentliches Wir- höheren Forst dien st beginnt an, 15. Mai z„ Darmslad, !ung-^-t »^Nuren M^chasten^ & Frau Maria iParadeplatz Nr. 4 a, rechts). Gesuche um Zulassung find Hackel, geb. Schmidtberger, 71 Jahre alt, aus Kaichen, in bis zum 29. April bei der Mmisterialabteiliing für Forst- und Steinway; Anna Heintz, geb. Prinz, aus Schlierbach, 76 Jahre llanieraiverwaltung emzureichen. * * Der Land esgew erb everetn begeht rn diesem h geb. Hahn, 75 Jahre alt, aus Großen-Buseck, mWill- Jahre die Feier seines 75jährrgen Bestehens. Die Bätje, geb. Kehrer, 82 Jahre all, aus Oftheim, Zeulralstelle, die zurzeit in der Herstellung einer Denk-1 Smithton. ... fchrisi beschäftigt ifl, möchte über die Gewerbeoereine, welaj-el ** i-xaul* und Klauenseuche. u>a» heffifchc über 50 Jahre bestehen, einen kurzen geschichtlichen Ueber- Ministerium des Innern hat an die Kreisämter folgende blick dabei mittcilcn, und bittet die Vorstände der in Be- Verfügung erlassen: „Bei der allgemeinen Ausbreitung tracht iommenben Gewerbeoereine, diesbezügliche kurze Ab- ber Maul- und Klauenseuche erscheint es zur, Verhütung risse des Vereinslebens bis zum 1. Mai einzusenden. einer Verschleppung der Seuche durch Eisenbahn- "Bei der Landesversicherungsan st altGroßh. wagen geboten, daß diese von jetzt ab bis auf weiteres Hessen i nb un März 382 Rentengesuche (360 in vielen Fällen, in denen sie zur Beförderung von Klauen- Invaliden» und Kiankenrentenanträge, sowie 22 Altersrenten- Vieh benutzt worden find, der v e r s ch är f t e n^ü, es in- anträae) cingegangcn. Unerledigt wlirdcn in den Rionat sektion unternwrfen werden. Wir,empfehl en ^hnen da- 3 ’ 3 Q1ÜJ hnfc 731 K-snche in her, die nötigen Anordnungen zu treffen und deren Durch- ubernommen o49 Rentenge uche, so daß 731 Gesuche m >' überwachen zu lassen. Wir bemerken dazu, daß Bearbeitung standen. Es^ fanden Ecledigung. 27 durch l.y ^iche Anordnung für ganz Preußen getroffen ist und Rentenbewilligung (248 Invaliden-, 12 Kranken- und 1« Direktionen der Preußischen und Hessischen Staats- Slltersreutcngesuche); 62 durch Ablehnung, weil unbegründet bahnen, sowie die der Privatbahnen von dieser Anord- (56 Invalidenrenten- und 6 AlterLrentengesuche), 27 durch „ung Kenntnis erhalten haben." — Eine weitere Verändere Weise — Zurücknahme usw. — (16 Invaliden- unö füguug des Ministeriums des Iimern an die Kreisämter 11 ^lltersrentengesuchc), zusammen 366, so daß 365 Gesuche und Kreisveterinärämter empfiehlt das Verbot des Se“" im" SDlätj „FS* TS Füll' ^3- M». M und a ^,,eren Versicherter (HI, 46 infolge Todes verstcherter Perjonen (2) » 'dkreis Gießen und 3 wegen Bezugs von Unfallrente (U ) Unerledigt wurdenI = Klein-Lind e n l/ Lfnill L Beschluß des hiesigen n den genannten ÜJionat übernommen 106 Erslattungsanlcage, Ij^^komilees für den Blumentag wird der Verlaus der Blumen io daß zii bearbeiten waren 327 Gesuche. Bewilligt wurden I Sonntag, 7. Mai von Mädchen im Alter von 15 bis 208 Auträae (165 £>., 42 T. und 1 U.), abgelehnt wurden 18 Jahren durch Feilbielen im Hause, auf der Straße und in den 22 Rntrögk (15 H « 2. und Ht). Unefl«i9t b(ie5cn 96 Erstaltilngsautrage (69 H., 2o und 2 U>), die auf den I, c 11 öem jedermann freien Zutritt hat, der sich für 10 Pfg. Apr e übernommen wurden. — In welchem Umfange bie L|n Sträußchen erworben hat. Die Konzertbesucher erscheinen Landesocrficheruugsansialt Großh. Hesien Heilverfahrenökosten dann alle geschmückt mit Maßliebchen, der Blume der Barm- für ihre Serfidjerten übernimmt, ergibt sich d-r-u,. daß «d>de her,iMU „ h,»s.». 14. April. Am 13. April d. I. März 1911 in Anstalten -39 versicherte Personen unter-der Gemeinde-, Kirchen- und Markrechner, sowie Untergebracht waren. lerheber der Gemeinden Bettenhausen, Joh. Gg. Schmeel zu "Das Museum deS Oberhess. Geschichts- Grabe getragen. Im Alter von 74 Jahren wurde er A-rr.ns ist am ersten Feiertage gefchlosien. dem zwetten Feiertage bei freiem Zutritt von 10 /4 12 /t Uhr 9C * ^err i^auet aus nach den Treuen int Lande" war der Text der öffnet. ILeichenrede. Und wahrlich, es war ein Treuer in der Familie ” Kunstverein. Auch die jetzige Ausstellung im und in seinen Aemtern. Keiner wie er verstand es, die Herzen Turnst,aus an. Brand, bic fe.t 8 Tagen „oQMnbig neuJ SÄ und die Kollektionen und Euizelwerkc von Professor Han^ an ^crn verstorbenen Rechner Schmeel verlieren. v. Volkmann, Ernst Eimer, Wilh. Thielmann, Karl' vorigen Jaü Der Kreisf I*. Bei Uebermüdurrg völlig in der 8 En gros: Tribus & Gundheim, Giessen. Vorzüalicheu reinen 1781 ’S Sauggasmotoren - Anlagen*! AWÄM UW ■ Flaschen u. im Satz, preiswert bel in Gasmotorenfabrik A.-G., Köli-Ehrenteld (vorm. 0. Schmitz) Verkant ^bureau Frankfurt a. II.-Bocken hei m, Moltkeallee 72 Carl Schundi Dnftallation Seifersweg 52 Sauberife Ausführung M w .11'. Erschöpfung zur Unterstützung der Ernährung eines Stärkungsmittels bedarf, greife zu Scotts Emulsion, denn diese enthält in vollkommen leicht verdaulicher und bekömmlicher Form wertvolle, kräftigende Bestandteile. Verlangen Sie aber ausdrücklich Scotts Emulsion und lasten Sie sich keine der vielen Nachahmungen aufdrängen, die dem Originalpräparat auch nicht entfernt gleichkommen. Präzisionsmotoren für Gas, Benzin, Spiritus Dieselmotoren. 3 Ueber 100 000 PS. Im Betrieb Bauzeichnungen, sowie alle ins Baufach ein» schlag. 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Es brannte zum Beispiel ein Dauerbrandofen von dem Spezialgeschäft der Oelen- und Herde-Industrie (Stegen, Neuenweg 18 mit nur einer Füllung Kohle von Sonntag morgen bis Donnerstag nachmittag also beinahe 5 Tage. Jn'jeder Wohnung ein derartiger Oien macht alle Centralheizungen überflüssig. Das oben angeführte Spezialgeschäft liefert sämtliche Sorten Oefen und Herde für Stadt und Land zu billigst gestellten Preisen. (572 « Marke ..Fanslring" L» ^7.^.^,...." dem uriprGngl. Reiept vom Iengj6hf. Febrikenten de» 3 iriogi.ii«: C. Naumann. Offenbach a. M. auch in den kleinsten GeMeinDen eben erheblichen Erfolg. So sind in Berneck mit 371 Einwohnern 70 Mark, in dem kleinen Ort Detnang 276 Mark, in Teinach, ebenfalls eine ganz kleine Gemeinde, llö Mark, in Rötenbach 194 Mark usw. eingegangen. Fast keine Gemeinde hat sich bei Dem Blumentag ausgeschlossen. Es ist ein Zeichen dafür, daß man auch auf dem Lande für Derartige Veranstaltungen Interesse hat. Oft wird darüber geklagt, daß zu wenig Blumen und Postkarten zur Verfügung gestanden hätten. * Mit der Festnahme Des internationalen Einbrechers Robert Neumann in einem Berliner Hotel l)at die Kriminalpolizei einen guten Fang gemacht. Neumann ist ein vielfach vorbestrafter Mensch. Im Jahre 1890 beging er in Berlin einen Hoteldiebstahl, wurde ergriffen und bestraft. Wegen schweren Einbruchs zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verurteilt, brach er im Juni 1910, ander halb Jahre vor Beendigung feiner Strafzeit, aus und ging, nad?Dem er noch in Brake in Oldenburg einen Einbruch verübt hatte, nach Paris, wo er in kurzer Zeit die französische Sprache erlernte, deren er sich auch leidlich zu bedienen weiß. In Paris machte er die Bekanntschaft mit Der ungarischen Artistin Frau Wittenberg, die sich, Da sie sich in Not befand, an schloß. Nun machte New- mann, der immer auf ein elegantes Acußere hielt, eine Rundreise mit seiner Gefährtin, die sich für eine Gräfin auszugcben suchte, indem sie auf ihrem eleganten Leoerkoffer über ihren Initialen E. W. eine siebenzackige tone führte und stets kostbare Toiletten trug. Man besuchte, wie das ja bei Lebeleuten selbstverständlich ist, zunächst Monaco, hielt sich daun abwechselnd in Köln, Nürnberg, Dresden usw. auf, um dann schließlich in Berlin zu landen. Hier hielten sich die beiden nie lange in denselben Hotels auf, wechsetten vielmehr, meistenteils getrennt in verschiedenen Quartieren. Mit feinsten Werkzeugen ausgerüstet, die man jefet zum Teil in den Schuhen der Artistin aussand, öffneten sie geräuschlos während der Nacht die verschlossenen Gastzimmer. Sie nahmen prinzipiell nur bares Geld, da ja Schmuckjachen und sonstige Gegenstände, wenn man sie als gestohlenes Gut erkennt, sehr unbequem werden können. Nach einem geglückten Diebstahl in einem Hotel in der Friedrichstadt ist das saubere Pärchen dann bei einem neuen Versuch, sich in Besitz fremden Eigentums zu setzen, überrascht unb festgenommen worden. Bei Üieumann fand man unter anderen Sachen eine kostbare doppellapseligc goldene Uhr mit den Buchstaben A. D. und der Nummer 188 836. Vielleicht ist der alte Einbrecher in einer schwachen Minute seinem Prinzip untren geworden und hat sie mit sich gehen heißen. * Ein uralter Streit um das Osteroatum. Das' „Schuckelfest", wie Luther Ostern wegen seiner Beweglichkeit genannt hat, soll festgelegt werden. Wohl die meisten sind mit dieser Absicht einverstanden, deirn wenn Ostern in dem ihm geivährtcn Spielraum von 35 Tagen zu früh oder zu spät fällt, so wird das bürgerliche Leben dadurch arg beeinträchtigt. Kommt es aber zum Streue, so wäre das ina>t Der erste, Den Liu Bestimmung des Osterdatums hervorgerufen hätte; einen recht fdxtrfen Hai seinerzeit der heilige Columbanus durchgesochten. Als er im Frankenlande das Kloster Luxeull gegründet hatte, feierte er das Osterfest nach dem Kanon des Anatolius. Die fränkische Kirche aber hatte einige Jahrzehnte vorher beschlossen, es nach der Berechnung des Viclorius zu feiern. Columbanus nun wollte diesen Brauch absck-affen. Es sei mnchristlich, das Osterfest später als am zwanzigsten Tage nach dem Neumoird zu feiern; Denn nach der heiligen Schrift dürfe das Passah nur zwischen dem vierzehnten und zwanzigsten Tage nach dem Neumonde begangen werden; auch sei es Frevel, das Auferstehungsfest des Herrn in einer Zeit zu feiern, in der Die Finsternis stärker sei als das Licht. Das fei aber nach dem zwanzigsten Tage der Fall, da der Mond dann erst nach Müternacht aufgehe. Die Bischöfe schritten nun ein, worauf er sich nach allerlei Zwischenfällen an Papst Gregor tvanoic. Um diesen für. sup zu gewinnen, ließ er sogar eine leise Drohung von einem Schisma der keltischen Kirchen einfließen. Die Gegner waren auch nicht müßig unb beriefen eine Synode und luden ihn vor. Er kam aber nicht, j Da er jedoch fürchtete, aus Dem Lande vertrieben zu werden, | so begnügte er sich schließlich mit der Forderung, in Luxeuil nach keltischem Brauche feiern zu dürfen, und das wurde ihm schließlich zugestanden. ♦ Von einer eigentümlichen polnischen Öfter* litte, die sich auch noch in der preußisck-en Provinz Posen vielfach erhalten und Deren Spuren selbst noch in Der Sradt Posen zu finden sind, wird in einer Sonderveröffentlichung der „Historischen Gesellschaft für die Provinz Posen" berichtet. Am zweiten Osters ei er tage wird man nickst selten in Posen oder anderen Orten der Provinz Posen von Kindern mit Wasser bespritzt, das sie in kleinen Fläschchen bei sich führen. Diese Unart ist zurück- zusühren auf eine Ostersitte, Die auf dem Lande, besonders im russischen Polen, noch fleißig geübt wird und Der Dyngus genannt wird. Bereits am Abend des Ostersonntags wird dieser Brauch vorbereitet. Da tun sich Die unverheirateten Bauern- burscheu zusammen, stellen ein Verzeichnis der Mädchen her und versammeln sich um den höchsten Daum im Dorfe, in dessen Aestc einer Der Burschen soeigt, Der Dann Die Namen der Mädct-en verliest und bei jedem die Fehler des Mädchens auszählt. Die eine, so heißt es, koche zu weiche Klößchen, Die anbeie verstehe nickst Kraut mit Erbsen zuzubereiten usw.; zugleich wird Die Strafe verkündet, die das Mädchen treffen soll. Das eine soll 50 Eimer Wasser, das andere 60 Wagen Schutt, das Dritte 100 Wagen Sand, das vierte 30 Starren Kohlen haben, was alles nur Umschreibungen sind für das Verfahren bei dem Dyngus^ der dann in Der Nacht nach zwölf Uhr beginnt und im Begietzen mit Wasser besteht. Die Mädchen werden aus den Betten gerissen, zum Brunnen ober Teich geführt und mit Wasser begossen. Alles Sträuben, alles Schreien hilft ihnen nicht; ja oft genug geschieht es, Dau Die Mädchen bis an den Hals in Den Brunnen oder Teich getauft werden. Trotzdem aber rechnen es sich die Mädchen zur großen Ehre an, begossen zu werden, und beschenken Die, die sie begossen haben. Am brüten Feiertag begießen dann umgekehrt die Älädchen die Burschen. In den vornehmen polnischen Kreisen wird der Dyngus in verfeinerter Form aus geführt. Die jungen Herren begießen den Damen die Hände mit Kölnischem Wasser. Kleine Lageschronir. Auf bisher unaufgeklärte Weise, aller Wahrscheinlichkeit nach auf Grund eines gefälschten Briefes gelang es einem jüngeren Beamten der Dresdener Bank, EmU Kneubühler, bei Dem Crädit Lyonais in Genf 56000 Franks abzuheben und über Lausanne und MaUand weiterzureisen. Die nötigen Schritte zur Festnahme Kneubühlers sind eingeleitet. TAPETEN! ’ •’ riaUJBEJITZERM25%rabatt Märkte. ch. Diez, 12. April. Der hiesige V i e h m a r k t war gut befahren, denn der Zutrieb stellte sich auf etwa 600 Tiere. Dabei herrschte ein lebhafter Geschäftsgang und flotter Umsatz. Für den Zentner Schlachtgewicht würben folgende Preise erlöst: Ochsen 1. Qual. 90—91 Mk., fleisch. 2. Qual. 86—88 Mk., mittl. (3. Qual.) 82—84 Mk., geringere (4. Qual.) 78—80 Mk. Fette Rinder: 1. Qualität 84—86 Mk., fleischige (2. Qual.) 80—81 Mk., mittlere (3. CtuaLI 76—78 Mk., geringere (4. Qual.) 74 Mk. Fette Kühe: 1. Qualität 81—83 Mk., fleischige (2. Qual.) 76 bis 78 Mk., mittlere (3. Qual.) 72—74 Mk., geringere (4. Qual.) 68—70 Mk. Fette Kälber: 1. Qualität 86—88 Mk., fleischige (2. Qual.) 82—84 Mk., mittlere (3. Qual.) 78—80 Mk.), geringere (4. Qual.) 76 Mk. Fette Schweine: 1. Qualität 64 bis 66 Mk., 2. Qualität 60—62 Mk. Für das Paar Fahrochsen wurden 750 bis 900 Mk., das Stück Gebrauchskühe 260—540 Mark, jüngere Rinder 100—200 Mk., das Paar Ferkel 50—60 Mark, Läufer 70—80 Mk. erlöst. nie angegeben, Demi der rassische Zar liebt Die Ueberraschnng. das zeigte sich ja auch bei seiner vorjährigen Ankunft. Daß sie in baldiger Anssiclst steht, zeigt wiederum wie im vorigen Fahr, mit welchem Eifer im Schlosse gearbeitet wird. Schon seit Februar werden bauliche Beränderrmge« Dorgowmmtn, und sie sind bis heute noch nickst beendigt. Das frühere Deweflsche Haus, das vom Großherzog erworben wurde, wird nach Ostern abgerissen werden, und das hierdurch entstandene Gelände wird cstnschließlich einiger ebenfalls te». * Blumentag in Württemberg. Der Blumentag, der in Württemberg im ganzen Lanv eben abgehalten wird, bat :§ Kk. 10 - r«x;en Nndin. 51 LL efctf» oder »ine relct re» Khnttxte Holxpfoifeoder lea«* Pfelf# erwdnscl t- B.Köller,Brnelisal(Bade.) Fabrik. Weltrefl 1 aasende Kauoiier empfehlen meioen garanöert kommlicben und Sprf1* gefunden Tebak. iTabakipfeif* ximeonst luOPfdL meinvS b*' tthmL ,o*.terl»bakf^rMk. 4, "ftko.9 Pf«! Peeto» r". nt ebek nJ'fefekM*. tu”MK.S.-frko.9Pfd J ird-K e naeter mit- Pf/ffeM kJ. 60 f r k o.C Pfd. Q holl.-ind-Kanaaterm. 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