rk. 15 :e :e D. I). Die heutige Nummer umfaßt 12 Leiten. -5100 -52.00 -54.00 -54.00 V1 hervorragende Persönlichkeiten teilnahmen. Mehrere TrinksprüchS .uurben auf die Gesundheit des Maril>ese di San Giuliano am- gedracht, für welche der Gefeierte in bewerten Worten dankte. Kdjahren schnell zu wachsen, menen Körperkräsle ()r 'n Form eines r mehr am Platze ’ euch der folgend 5IV, 5. Juni 1909. 'e> flßb ich Scotts gnnz auberorbemlidi fäitigunflsmuiclS bc cobn laisächiich von nuütc zum 'Jluiitehfi! ufageii keine Lßlnsi. > von 4 Monaten, iji Ncnsch, der ivitbei hat und [oiotl beim dem Ivvingt. Lein ischen übrig und bei vorzüglicher, daß ich i Schnitten Brot, öic igen kann. Sod) kene ytrtii Rosa Älatheis. infauf ausdrücklich : auf unsere woy!- nurbiefc gewahr- Scotts Eutu/sl«. ist. jfecn ocrtautL utix :Uen DriavaalW«;: Scott & ijowofctti i, pruna üityjenn *'■ ntton 3A pul». Ii**6- Äikohat HA W wl le t laVKB- ' 10-45 • 37-40 • 32-3 50-59 46-48 40-43 oH» 37-4J 41-45 Reichsjubellied! Zmn 18. Januar 1911. Mel.: Sind wir vereint zur guten Stunde. Das war ein seliges Frohlocken, 'Das war ein köstlich Lenzesweh'n; Hell klang es wie hon goldnen Glocken „D e r deutschen Einheit Auferstehn". Erfüllt der Zeiten heiß Verlangen Ein einig Volk in Geist und Tat, Ein einig Reich in Ruhmesprangen, Die Palme heißer Tränensaat. Wohl ist im Fluge sie entschwunden Des Reiches sonn'ge Morgenzeit, Geboren uns aus Tod und Wunden Aus Bruderblut im Flammen streit. Doch all' die Schmerzen unermessen, -— Der Väter Harm, der Mütter Leid — Nur schnöder Undank kann vergessen Die traurig opferschwere Zeit. Drum soll die Seelen uns durchglühen Die Glut des Dankes rein und heiß. Aus aller Augen soll sie sprühen Dem Heldenheer zu Ruhm und Preis, Zu Preis dem König, gotterküret. An Herrschertugend unerreicht, Der's deutsche Waffenvolk geführet. Zum Ruhme, dem kein anderer gleicht. Ja Dankesströme sollen fließen, Ihr Großen euch, im cw gen Glanz, Bismarck, dem hehren Gerstesriesen, Deni Vater des geeinten Lands; Gleich ihm, der uns die wucht'gen Waffen Gestählt zur Wehr' für Volk und Thron, In stillem, rastlos treuen Schaffen — Heil ihm, dem alten frommen Roon! Und dir, der sieghaft du getragen Im heil'gen Streit das starke Erz, O Moltke, ewig liebend schlagen Wird dir das treue deutsche Herz, j 1 - -r 56-60 ' 52—55 • 50-51 . 38-00 'e 37-oo 71-75 61-68 74—80 74-81 63-84 62-72 50 60 41-50 23-100 38-93 85-86 87-00 78-00 Voll leuchtender Soldatenpflicht, Ja all' ihr ruhmgekrönten Recken, Dem Freund ein Hort, dem Feind ein Schrecken, Das Vaterland vergißt euch nicht. Und in der Einheit Sezensfülle Wie blutest du, o Vaterland, Wie wob sich in des Friedens Stille Um Fürst und Volk ein mächtig Land'. Es ward zum Anker fernsten Welten, Das Reich voll M' und Herrlichkeit, Geschirmt von weis.,citsvollen Helden Allzeit zu edlem Werk bereit. Und ob auch manche Wetterwolke Umflorte unsres Ruhmes Strahl, Ob auch ins Herz dem deutschen Volke Gar oft sich herbe Sorge stahl. Nichts soll den alten Geist uns rauben, Wie auch der Zukunft Würfel fällt, Wir wollen gottvertrauend glauben, Daß deutsche Art den Sieg behält. Drum reichet, Brüder, euch die Hände In ernster, sturmbewegter Zeit, Daß keiner uns das Kleinod schände, Erstritten in heißblut'gem Streit, Und wollt den echten Dank ihr zollen, Der Totenschar fern über'm Rhein, Laßt ihren Geist, den opfervollen, Im Kampf ein ernster Mahner sein. Ihn aber, deutschön Reiches Hüter, Ter Macht und Ehre ihm bewahrt. Treu schirmend uns die höchsten Güter, Ein Held des Friedens selt'ner Art, Tes Herz und Hände rastlos walten, Voll Segens über Volk und Lcurd, Ibn woll' der Himmel uns erhalten Als starken Fels im Wogenbrand! Römheld, Nidda. 31-93 83-89 74—79 — Der jüngere Scan. Ter berühmte Sohn eines! berühmten Vaters, der Meisterdarsteller Shakespearescher Charaktere, Charles Äean, wurde am 18. Januar 1811 geboren. Die damals beschränkten Vermögensverhältnifse seines Vaters änderten sich bald so, daß Charles das berühmte Kollegium zu Eton beziehen tonnte. Freilich konnte er seilte Studien nicht beenden, da die finanzielle Lage seines Vaters sich wieder verschlechterte und ein Zerwürfnis zwischen den Eltern eintrat, bei dem er zur Mutter hielt. So ging er mit 16 Jahren zur Bühne, aber sein Tebut in Drurylane mißglückte. Da er auch beim ferneren Auftreten kein Glück hatte, ging er in die Provinz, und sein; Pater, der sich mittlerweile mit ihm versöhnt hatte, tralt zu seinem Benefü in Glasgow mit ihm auf. Seitdem spielte er öfter mit ihm zusammen und fand allmählich bei der Kritik! Beifall. Er ging nun nach Amerika und errang dort als Hamlet und in anderen Rollen solche Erfolge, daß der 22jährige mit begründetem Ruhm nach England zurückkehrte. Hier, wo wieder zunächst ein Rückschlag erfolgte, spielte er mit dem Vater im Othello noch einmal zusammen, aber die Vorstellung wurde durch einen Krankheitsanfall, den der Vater erlitt, unterbrochen und bald darauf starb Edmund Kean. Als anerkannter Meister galt Charles erst vom 8. Januar 1838 an, da er mit der Tarstellung des Hamlet in Trurylane einen unerhörten Triumph feierte. Nun überstürzten sich die Huldigungen für den genialen Künstler, u. a. gab ihm die Aristokratie ein großes Diner, bei dem chm eine kostbare silberne Vase überreicht wurde. Auch sein Richard III. schlug ein, und in Haymarket, in der Provinz und in Amerika machte er volle Häuser. Auf seinen Tourneen begleitete ihn die ausgezeichnete Schauspielerin Ellen Tree, die er 1842 heiratete- Nachdem er eine Weile das Princeß-Theater geleitet und durch prächtig inszenierte Shakespeare-Vorstellungen viel Ruhm geerntet hatte, ging er nur noch auf kurze Gastspiele. 1860 gab man ihm ein Festes,en in St. James-Hall, an dem u. a. 400 Mitglieder des britischen Adels teilnahmen und wobei er als Ehrengeschenk ein Silberservice von 2000 Pfund Wert erhielt. Eine Kunstpreise nach Australien brachte ihm reichen Gewinn, legte aber leider auch den Keim zu der Krankheü, der er am 23. Januar 1868 erlag. Sein Richard III., Jago, Hamlet sind unerreichte Kunstleistungen geblieben. — Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschaft. In Rostock ist der ordentliche Professor der Physiologie und Direktor des physiologischen Instituts an der dortigen Universität Dr. rer. not. et med. Wilibald A. Nagelim Alter von 40 Jahren gestorben. — Auf eine 25jährige Tätigkeit als Professor an der Universität in Königsberg i. Pr. kann dieser T'ge der Physiker Dr. Paul Volkmann zurückblicken. Er steht un 57. Lebensjahre- Die privatbeamlenversicheiung und die Reid)stag$partckn. Unser Berliner Mitarbeiter schreibt uns: Wir haben heute Veranlassung genommen, nach btr nunmehr erfolgten Veröffentlichung des Entwurfs über die Lrivatbeamt en Versicherung Vertreter der Reichstagsparteien über ihre Stellungnahme zu diesem Entwürfe zu befragen. Im allgemeinen hat der Entwurf enttäuscht, und man fürchtet, daß den Wünschen der Angestellten mit diesem Gesetze nicht genügend entaegengekommen wird. Zunächst wird die unklare Fassung des § 1 getadelt, aus dem nicht klar hervorgehe, welche Angestellten unter das Gesetz fallen. Ferner seien die Beitragsleistungen für die Minderbemittelten viel zu hoch bemessen und- die Reuten erreichten nicht diejenige Höhe, auf die man in den Kreisen der A ge stellten gerechnet hatte. Im Durchschnitt betragen sie nur 30 Proz. des Durchschnittsgehalts; dazu kommt, daß die Altersgrenze mit 65 Jahren zu hoch gegriffen ist. Nimmt man an, daß ein Angestellter mit 1500 Mk. Gehalt seine Laufbahn beginnt und allmählich ein Höchstgehalt von 3600 Mk. erreicht , so zahlt er in den ersten Jahren pro Jahr 57 Mk., später bei Gehaltssteigerungen 70 bis 80 Mk., in älteren Semestern 100 bis 120 Mk. Durchschnittlich wird er tu 40 Jahren 3500 Mk. gezahlt haben, die gleiche Summe seine Chefs. Hierfür erhält er eine Rente von rund 900 bis 1000 Mk. pro Jahr nach Erreichung des 65. Lebensjahres, das selten nur noch erreicht wird. Seine Witwe wird selten mehr als 600 Mk. pro Jahr erhalten können, meistens bedeutend weniger. Die Beiträge sind für viele zu belastend, die Renten dafür zu klein, Bedenken erregt auch die hohe Belastung der Arbeitgeber, die 50 Proz. zusteuerm müssen. Dieser Zwang werde, so nimmt man an, aus die Gehaltsgestal tung einen wesentlichen Einfluß ausüben, da er den Hautz- hält eines großen Hauses ungebührlich belastet. Was den Angestellten auf der einen Seite gewährt wird, nimmt man ihnen auf der anderen Seite. Ter Entwurf wird einer gründlichen Umarbeitung bedürfen. Ein Revolvrranschiag in der französischen Kammer. Paris, 17. Jan. Jrn Verlaufe der heutigen Sitzung der Kammer wurden von der Zuschauertribüne zwei Revolver schusse auf den Ministerpräsidenten Briand, der auf der Ministerbank saß, abgefeuert. Briand blieb unverletzt. Der Direktor des Armenwesens Mir man wurde an der Wade verwundet. Der Angreifer wurde festgenommen; ist ein ehemaliger Gerichtsschreiber aus Bajonne. Der Täter befand sich auf der oberhalb der äußersten Linken und unterhalb der Journalistentribüne gelegenen Zuschauertribüne Der erste Schuß ging hart an dem Kopfe des konservativen Tepu tierten Villeboismoreuil vorbei. Die zweite Kugel streifte den Direktor des Sanitätsdepartements im Ministerium des Innern, Mir man, welcher der Sitzung als Regierungskommissar beiwohnte am Beine, verursachte einen Streifschuß am Schenkel und DrolLc dann auf den Boden nieder. Gizolme, der Täter, befand sich noch vor wenigen Tagen in dem Jrrenhause in Bille Evrard bei Paris. Er (mürbe feiner Familie übergeben, da die Aerzte, welche ihn als Neurastheniker ansahen, empfahlen, ihm möglichst viel Zerstreuung zu bieten. Zu diesem Zwecke hatte man ihm auch eine Karte für die heutige Kammersitzung Des Reiches Geburtstag. Ein Tag des Glanzes und der Erfüllung? Was die deutschen Herzen ersehnt, was die deutschen Dichter erträumt hatten, das hiete n. eri a m mlun g erklärte die W a hl in Sachs en- M-b/d-il ° Sozialdemokrat mit 8 Stimmen Mehrheit gewählt worden war, für ungültig, weil unter Qnöerem die Wahlurne wahrend des Wahlganges geöffnet worden war. Die Sozialdemokraten gaben die Erklärung ab, d^. ftc m dein Antrag auf Ungültigkeitserklärung einen Akt umeäu9dbeCb^ro9?IVtbI,CfCn' QbeC M ber Wah? enthalten, um auch den Unichem zu vermelden, daß eine Verletzung des fönnte^Cmmi 65 °°n 9Cbiülöt ^ber verteidigt werben gegeben. Es heißt, er habe vor dem Staatsanwalt und dem Untersuchungsrichter erklärt, daß er keinerlei Rache üben, fonbern sich nur amüsieren wollte. Er hat vor mehreren Jahren mit derselben Motivierung zwei Revolverschüsse auf den Konsul in San Sebastian abgefeuert und ist bamals seiner Gerichtsaktuar- ftelle enthoben worden. Sein Bruber ist Ingenieur unb ber Präsidialkanzlei des Rcinisters der Ocffentlichen Arbeiten, Lefevre, zugeteilt und wohnte ber Kammersitzung bei. Er war entsetzt, als er erfuhr, wer der Urheber des Revolverattentates sei. Unter dem ersten Eindruck des Attentats war die Erregung unter den Deputierten sehr groß. Doch legte sie sich, als man erfuhr, daß es sich um keinen politischen Anschlag, fonbern um bie Tat eines zweifellos geisteskranken Menschen hanble. Bei der ärztlichen Untersuchung ber Perwunbung Mirmans würbe festgestellt, baß bas Geschoß ben rechten Schenkel völlig burch- bohrt und am linken Bein eine leichte Kontusion hervorgerufen hat. Gizolrne antwortete bem Untersuchungsrichter in un- zusamrnenhängenben Sätzen unb tat, als ob er Stimmen hörte. Er verweigerte jebe Auskunft unb antwortete fast auf alle Fragen mit Schimpfworten, erklärte aber schließlich, er habe wohl in der Richtung auf die Mitglieder der Regierung geschossen. Dentdches Kcicb. Die „Norddeutsche Allgem. Ztg." schreibt: Die Betriebseinnahmen der Preußisch-Hessischen Staats- ci senb ahnen betragen im Dezember 1910 gegenüber Dezember 1909 im Personenverkehr 2,9 Millionen Mark mehr, gleich 6,91 Mark vom Hundert. Im Gütervccleyr 9,8 Millionen Mark, gleich 9,12 Mark vom Hundert unb insgesamt einschließlich ber Mehreinnahmen an sonstigen Quellen 14,7 Millionen, gleich 9,26 Mark vom Hundert mehr. Die Zahl der Sonn- und Werktage sinb in beiben Jahren gleich. Die Verkehrssteigerung im ersten Teil des Januar zeigt namentlich den Kohsenvcrkehr nicht mehr in gleicher Höhe. Es wirb nicht bannt zu rechnen sein, baß bie letzten brei Monate bes Haushaltjahres 1910, Januar bis März 1911, ähnlich hohe Mehreiniiaomen wie ber Dezember bringen. Fabrik und Handwerk. Am 3. VUirz b. I. fiiibet int Reichscmit des Innern unter Anwesenheit mehrerer Regierungscoinmissare von verschiedenen Reichsämtern eine Konferenz über die Abgrenzung von Fabrik und Handwerk statt, zu der Vertreter des Deutschen Handelstages, des Deutschen Handwerks- und Gewerbelantmer-Tages sowie des Zentralverbändes deutscher Industrieller eingeladen worden sind. Die Frage hat nunmehr, so schreibt die „Deutsche volksw. Korresp.", die Oeffentlichtcit schon solange in Anspruch genommen, daß man hosfen lann, jetzt endlich die Lösung zu finden. Reichstag wie preußisches Abgeordnetenhaus haben sich mit der Frage wiederholt beschäftigt. Der preußische Minister für Handel und Gewerbe hat in acht Re- bierungsbezlrceit Erhebungen veranstalten lassen darüber, in welchem Um sänge die Industrie frühere Handwerkslehr- linge in ihren Betrieben verwende. Das stattsttsche Lcmdes- amt hat dann das bei jenen Erhebungen angesammelte Material verarbeitet und sestgestellt, daß von den etwa 114000 gelernten Arbeitern in den Industriebetrieben rund 40 Proz. in Handwerksbetrieben und rund 60 Proz. in Fabritbetrieben ausgebildet worden sind. Nach und nach aber nimmt bie Ausbildung im Handwerk ab und btej eilige in den Fabriken entsprechend zu. Ter preußische Handelsmiuister hat es aber bisher auch aus dem Grunde abgelehnt, die Industrie zu den Kosten der Lehrlingsausbildung in Gestalt von Beiträgen für die Hand- wertstammern heranzuziehen, weil die vom Staate für dte Lehrlingsausbildung im Handwerk aasgewenoelen Summen auijcrorbentUd) größer seien, als dte von ben Handwerkskammern aufgewendeten Mittel. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Petersburg: Tie von franzvslfchcu Leitungen gebrachte Nachricht, Sasonow beabsichtige int Frühjahr ins Ausland zu reisen, ist in dieser Form nicht richtig. Uebcr eine etwaige Reise ist nod) feine Entschcibung getrosten, geschweige benn, oaß als Ziel bet Reise chon Paris unb Lonbon genannt wurde. Die Behauptung, laß Sasonow vom Kricgsminister, bent Geiteralstahschcf unb ho herenGeneralstablertt begleitet sein werde, um mit icn französischen Heerführern die Frage der rnilitärifchen Orgaui- ation zu besprechen, wirb von bem Korresponbenten ber „Kölnischen Zeitung" als frei erfunbeu bezeichnet. — Wir hatten bie Wadjruljt gleid) als unglaubhaft bezeichnet. Der f ch w e b i f ch e Reichstag würbe vorn König mit einer Thronrebe eröffnet, in ber zunächst auf bie fchwcbcuoen Haubelsvertragsverhanblungen mit Deutsch- lanb hiugewiefeit wirb. Die Thronrede betont, baß bie Beziehungen Schwedens zu allen Mächten gute sinb unb hebt ben wirtschanlicheii Austchwung des Laubes hervor. Ans S'iaOc itai0 Land. Gießen, 18. Januar 1911. * * TageSkalender für Alittwoch, 18. Jan. Stabt» theater: „Das Leutnantsmünbett'. Awaiig 7 Uhr. ** Die Verkehrs-Einnahmen aus dem Personen- und Güterverkehr betragen nach vorläufiger Feststellung für die Eisenbahnbirektionsbezirke Frankfurt a. Lff. unb Mainz im November 10 387 000 Mk. ober gegen das Vorjahr mehr 248 000 Mk. — 2,45 Proz.; in dec Zeit vom Beginn des Rechnungsjahres 94 981000Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 4 899 000 Ü>ik. = 5,44 Proz.; für die Preußisch»Hessische Elsenbahngemeinschaft im November 165 310 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 11 879 000 Mk. ---- 7,74 Pcoz., in der Zeit vom Begum des Rechnungsjahres 1385 580000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 89 504 000 Mk. = 6,96 Prozent. ■ ** Der Kliniksvertrag zwischen Staat und «Ltadt wegen der Verpflegung der erkrankten Stadtarmen ist zwilchen den beiderseitigen Vertretern, die am Montag abend im Kottegiengebäude an der Ludwigstratzc verhandelten, so weit abgesprochen worden, daß mit der demnächstigen Zustimmung der Stadtverordneten unb bes Ministeriums bie Angelegenheit ihre Erlebigung finben wirb. * * Bauplatzerwerbung. Die Stabt hat von Peter Kronenberg bessen nach ber Lonhstraßc zu gelegenen Bauplatz, etwa 900 Quabratmeter groß, für 21 000 Mark getauft. * * Eine Kunstuhl. in iin Sa-aiuenilcr oct Firma Hcinr. Marx, ^seltersweg, aufgestellt, bic verechtigtes Aussehen erregt •* Stabtthcatcr. In der Abonnemcntsoorslellung von „Othello" am Freitag sinb bie Hauptrollen nut ben Herren Bruno (Othello), Gühnc (Jago) unb Frl. Koch (Des- oemona) besetzt. Da die Neueinslubierung des Werkes unter Oberrcgisseur Hermann Bakofs Leitung sehr sorgfältig vorbereitet wurde, darf eine abgerundete Aufführung erwartet werden. *• Im Kolosseum wird demnächst das Bayerische Bauerntheater, Direktion Gg. Renner, Schliersee, gastieren, das u. a. 7 Monate im Münchener Lustspielhaus Vorstellungen gab. " Sticht Konrad Köhler, sondern Karl Köhler hieß der Veteran, der bei der NeichsgrünbungSfeier am Sonntag den Dank der Veteranen aussprach. **Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seliche sind gemeldet aus Dörnfeld, Fürstentum Schwarzburg-Rudolstabt. Landkreis Gietzen. = Leihgestern, 16. Jan. Der oberhessische Obstbauverern hatte für Samstag, 14. Januar, in Leihgestern zu einem Gemarkungsrundgang, und nach Watzenborn-Steinberg zu einem Vortrag des Herrn Dr. Hoffmann von Friedberg einge- laden. Zu dem Rundgang ivQren nur wenige Teilnehmer erschienen. Die späten jliachmittagsstunden hielterr wohl die Leute, die um diese Zeit mit mancherlei anderen Arbeiten zu tun haben, hiervon ab. Dagegen war die Vcr- ammlung in Steinberg recht gut besucht, und die Er- Ichienenen folgten mit großem Interesse den Ausführungen des Herrn Dr. .Hoffmann. In Lechgeftern ging man üper bic Baumstücke und besah sich die PflanMugen. Noch reckst viel roar an der Behandlungsweise der Baume aus- zusetzen, manch unfruchtbarer Baum würde, wenn ihm eine veisere Pflege zuteil lvürde, Früchte bringen! Auch ver- schledene Obstbaumschädlinge wurden in chrem Versteck auf- gefimbcn und Anleitung zu ihrer Vertilgung gegeben. Ein Bild des Jamiucrs boien viele junge Obstväumchen sorq- loser Besitzer, die die Hasen bis zu 1 Meter Höhe vott- standig bis auf das Holz geschält hatten. In Steinberg oerbrcUcie sich der Vortragende über die Entwickelung und Pflege oes Obstbaumes vom Samendirn bis zum Hochstauim oder Formobstbaum. Besonders betonte er daß dem auszupflanzenden Bäumchen bessere Lebensbe- dmgungen zu geben seien, als in ber Bai'mschule. Durch «gönn' Stfüngl"^ gkspr^--- _ *2ie Be Wilüenbruü genommen. Wert. Um ^ Ballon uni M 7y, Uür fteh fainlid) schon 5 y^itommen. z N |ei bei der Die Mei* bi- S Konmind W . MlidigteNi 11(?£ liienftun UNS«" eigenartige - nni> de-mo-h iuk s Lormnd I^erzeu in einer den dafür geforg auch auf Schien über „Die Schone! Molschast, Horden zeitigte. die gesamten Mer daraus zu seien. Das Geric Weber legte beim gründung, daß ® das Beweismaterm Men zu holen, der zuständige Am Lnberaumung des sieben Monate |ch ' lin ÖCl Hebei einen 1 zlücÜichemeiie kein vis Kiel folgen! Kiel, 17. Ii beriet Bucht im Äi unb der groye m IristunA abgegangti arbeiten am U Befaßung ist übet Wasser. 2er unjall ent lauick einer Abte die BejaMg liegt 48 Stunden aus einer Telephonboj Der $nfpeheur bi die hebungsarbeii das llnletjeeboot Siel, 17. 5 113 ist gerette iinben, zu deren 5 mit , Berlin, 17. ^Isühr cingetafj M H 3 hangt ir ®utfin Bug nach Wang das Boc iniira konnten. I A noch bei Koi Subetganger eeichdliche itomm «aller ist. 2a° Schoben, weil bi XrodenöMt dem NMelk cmtti ® dec UnfallS vaenchlei wird, Jen. Lin deutsches Unterseeboot gesunken! Für ® Pfennig s macULl Märkte. 1 Prokuristen Keid Leiche sei bei der Verein der Gastwirte von Giessen linG NN k D hUllUUUiUUßCl, von 6 9Jt zu verkaufen. Wolkengasse 19. Der Vorslgittz. D“/J • **' r*-wr< ' Bevj'chiedcncs ?-n ucrhitnfi'n KSnnen Sie fldi 20 taffen eines gefunden und cDöhlfdimeckenden Getränkes bereiten, und zwar ohne jeden Zufaf)! — Sie brauchen fleh nämlich nur ein 10 Pfennig- Paket Kathreiners malzkaffee zu kaufen. Sie bekommen ihn bei jedem Kaufmannl . an i03u3 0 Q ß a H ß y ß 9 a KJ >1 9 k< 9 sehr gut erhaltenes Sofa, sowie em langer Tisch wegen Weg- zup zu verkaufen. Aäheres bet (ihr. 'Arnold, Batznhossrr. 31. DoNfleischiqe Eckweine über 2 Ztr. Lebendgewicht 51.50- 54.00 9W, Schlachtgewicht 64.00-67 Mk. Vollsleischiae Schweine über 21/«Ztr. Lebendgew. 49.0 >—52.00. Mk., Schlachtgewicht 64.00—67 Mk. Fett- ichweine über 3 Ztr. Lebendgewicht 50.0^)-54.00 Mk., Cchlachtgew. 65 — 68 Mk. Fleischige Schweine Lebendgewicht 49.00—53.00 Mk., Schlachtgewicht 63.00-68 Alk. Sauen Lebendgewicht 00—00 Mk., Schlachtgewicht 00—00 Mk. Geschält mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend. zu verkäme... Hostovukutlchcrci - Um der Schnaken«, zu können, werden um nachgejehen, um Mgen. iheftev. frühere langjährig; 1 Obst-, Wem- uni ttbc8ötonom.U' f) l)iet und) kurzer -2er deutsche verstorbenen Lr. »ebner. Zahwr: trauern um ihm. Korporationen M anb nach 2arm|ia£: densende ein hilje- ratur war er imme ig. Sein auf reiai: paart mit joviel Liehen, daß er sich auü enossen allgemeim le starb hin Ali« 96. Lebensjahre. St neifler in Hessen. lieber einen Unfall des deutschen Unterseebootes U 3, der glücklicherweise keine Menschenleben zu kosten scheint, erhalten wir aus Kiel folgende Mitteilungen: Kiel, 17. Jan. Das Unterseeboot U 3 ist in der Heißen- 'dorfer Bucht im Kieler Hafen gesunken. Tas Dcbeschisf „Vulkan" und dec gro^e Kran Der Kai, erlichen Werft sino zur Hilfeleistung abgegangen. Amtlich wird gemeldet: Die Bergungs- arbeiten am Unterseeboot U 3 sind in gutem Fortgang. Tie Besatzung ist am Leben. Die Periskope ragen bereits ^Freimaurerloge Schundliteratur. Cie ichule ins Leben ge« '9 von 40 Mk. für h die Firma Kubach imiltag in der Turm santer und lehneicher lose Telegraphie daS Lehrerkollegium Vermifcbtes. * Die Bergung des Ballons Hildebrandt, bei bei Wildenbruch geftrattdet ist, wurde am Dienstag vormittag vorgenommen. Durch das noch immer dünne Eis war sie sehr erschwert. Um 2 Uhr wurde die Leiche Kohrs an Land gebracht. Der Ballon und die Gondel sind geborgen. Die Uhr Kvhrs ist um ?i/2 Uhr stehen geblieben. Darnach haben die Insassen wahrscheinlich schon nad) zweistündiger Fahrt den Landungsversuch unternommen. Bei der fortgesetzten Suche nad) der Seidje des Gerichtrsaal. Berlin, 17. Ian. Die Strafkammer verurteilte den Redakteur Engel deS ,Ulf‘ wegen Beleidigung der Mit- qliever der Bonner Strafkammer in einem Artikel und einem Bilde betreffend die Verhandlungen gegen die Bonner Borussen zu 300 Mk. Geldstrafe eventuell für je 15 Mk. je 1 Tag Gefängnis. Der mitangeklagte Drucker Lewin wurde frei- gesprochen. g r< y ul Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienst st eile Gießen. Wetterausückten in £>efien am Donnerstag, dem 19 Ian. 1911: Etwas lebhaftere südwestliche Wurde, trüb, geringer Regen, Tauwetter. Dltüaillon homraße bis Ätar- burger Strafe. Abzugeben geg. gute Belohn, i001) Marb. Str. 27 el wurde festgestellt, daß die Vermutung, die Bergung ins Wasser geglitten, ein Irrtum ist. Jq-Her Hu. Die Mitglieder werden hierdurch nochmals an die heule abend 8*/2 Uhr im »Kaiserho f" itati- findende Generalversammlung aufmerksam gemacht und werden gebeien, mit Rücksicht auf die Tagesordnung „Rcichotagstvahl" vollzählig zu eriujeincu. Zur MW wirb Primaner des Gymnasiums oder Student gesucht. Schriftl. Angebote mir Preisangabe uruer 0432 an den Gieß. Anz. erb. 500 Pferdes Teppiche schwere Qualitäten, vollkommen groß werben ä Mk. 1.50 per Stück abgegeben. '4/1 Vcriaud gegen Nachnahme. Möbelhaus Karlsruhe i. B., Äronenstr. 32. iW her, hat ''len, logen ■iüje mit 91° lm Dtr- KLZ Ult9 6mt 2 Milü in’ Ich suche für meinen fast 6 Jabre allen Jungen, eoangll lHalbwatse) Auienlhalt in Familie zur Mit- erziehung. , , Lchrer- uni) Beaiitensmllt firnrtnnrtt Kleinere Stadt mit DCDOrjligL guten Schuloerhätt. nissen angenehm. Offerten unt F. 4. W. 4011 an Rudolf aHofie, Mannheim. (ss‘7i mutz. Berlin, 17. Jan., 8.10 Uhr. Eine aus Kiel, abends 6.15 Uhr eingetragene Meldung besagt: Das gesunkene Unterseeboot U 3 hängt im Schwimmkran der kaiserlichen Werft schräg mit dem Bug nach oben und ist soweit gehoben, das; die 27 Mann Besatzung das Boot durch das Torpedolanzierrohr verlassen konnten. Im Jlommanbotutm des Bootes befinden sich noch der Kommandant, ein Wachoffizier und ein Rudergänger, die noch nicht geborgen sind, da der mittschiffs befindliche Mommanboturm durch die schräge Lage nod) unter Ltzasser ist. Das Unterseeboot wird durch den Schwimmkron gehoben, weil das Torpedomutterschiff „Vulkan" sich gerade im Trockendock befand und |pater als der S-chwimunran an der Unfallstelle einlras. Prinz Heinrich von Preußen ist unausgesetzt an der Unfallstelle, die von den Scheinwerfern zweier Kreuzer beleuchtet wird, anwesend. Besatzung Über Wasser. Der uniaU entstand wahrscheinlich infolge unbeabiichttgtenBoll- lauses einer Abteilung des Bootes. Unmittelbare Gefahr für Die Besatzung liegt nicht vor, zumal der Sauerslof, Vorrat mehr als 48 Stunden ausreicht. Tas Bootskommando. ist bereits mit einer Telephonboie in Verbindung mit der Außenwelt getreten. Der Inspekteur des Torpedowesens, Kontrcadrniral Lans, leitet die Hebungöarbeiten. Außer dem vebeschiff „Vulkan" ist auch das Untcrjeeboot U 5 zur Stelle. Kiel, 17. Jan. Die 30 Mann starke Besatzung von U 3 ist g e r e t te t, außer vier Leuten, die sich tm Turme befinden, zu deren Rettung das Boot nod) weiter gehoben werden Reinertrag infi :ni>ung ,0“ Unser lang. '°urde tinflimmig BiuSöriton mach? Fr. Stalbach, vorm. Fr. Pfaff, Lvalsersiautern, har zu uertaufen (460 Heinrich Geist, Musiker, Ober-Wibdersheun tOberqeifen^. «i» ?\e sLfes’ tÄ. betl^nben^ ÜC: 'en bet m?' handel. S Krofdorf, 17. Jan. Die heutige erste H o l z v e r - ftetgerung aus dem Schutzbezirk Waidhaus (Distrikte Sauerhege und Lichtenberg) war stark besucht. Trotz der entfernten Luge war Brennholz sehr begehrt, Buchenjcheilhott louibe durchschnittlich mit 9 Mk., Buchenknüpvel mit 7 Pik. und Reisigholz nut 1 Alk. für den Raummeter bezahlt. Hauptsächlich kau'ten Interessenten aus dem angrenzenden Kreise Marburg. . = W i b tu a r , 17. Jan. Gestern fand hier aus den Distrikten Reitzenstemerivald u. Kennelsheck die e r st e H o tzv erst e ig erung statt. Die Prene ivaren durchschnittlich normal, erstktajnges Buchen- scheitholz tarn der Rin. bis 10 Mk. Die benachbarten hessischen Orte Ruttershausen, Lollar u. s. f. decken ihren Brennbedari nut Vorliebe im hiesigen Gememdewald. au5 der Gondel gestürzt ist. Die Leiche des RechtSanwaÜS Kohrs wird nach Berlin übergeführt. ♦ Lebendig begraben. Im Ortober des vergangenen Jahres sollte in Mailand eine junge Frau bestattet werden, der Sarg war bereits im Hause, und die Totenträger waren 1 bereits eingetroffen, um den Sarg zu schließen. Der Gatte, der weinend neben der Bahre saß, verweigerte den Mannern den (Eintritt, und diese Regung eines verzweifelten Schmerzes, die man kopfschüttelnd für ein Zeichen beginnenden Wahnsinns ansah, gab den Ereignissen eine unerwartete Wendung: unter den Tränen des Mannes schlug die vermeintlich Tote ihre Augen auf, sie lebte, und ein Zaudern von wenigen Minuten entriß sie der Gefahr, lebendig begraben zu werden. Die .,Libertü" erzählt hieran anknüpsend einige Fälle, die weniger glücklich verlaufen sind. Im Herbst des vorigen Jahres öffnete man m Voungstown in Amerika das Grab eines jungen Mädchens, das vor einigen Tagen beerdigt worden war: als der Sargdeckel abgenommen wurde, ftanb man der grausigen Erkenntnis gegenüber, daß die Unglückliche erst wenige Müruten vor ber Ausgrabung gestorben sein muß. Die Lippen waren im Schmerze verzerrt, die Nägel der Hände bluteten, und man sah die Spuren der Anstrengungen, unter denen die Aerrnste in ihrer Verzweiflung den Sargdeckel zu sprengen, versucht hatte. Dasselbe ereignete sick) mit der Gattin des betannten römisck-en Sportsmanns Graf Bennicelli. Nach sechs Monaten wurde das Grab geöffnet: die Frau hatte sich im Sorge die Haare ausgerissen, die Glieder waren verzerrt in dem Bemühen, die Bretter des Totenschreins zu zertrümmern. Ein französischer Schriftsteller erzählt von einem nicht weniger schrecklichen Fall, der sich in Baltimore ereignete. Drei Jahre nach der Beerdigung ließ der Gatte das unterirdische Gewölbe öffnen, ut dem der Sarg eingemauert worden war. Als man eintrat, fiel raselnd ein in Tücher gehülltes Skelett zu Stieben: es waren die Gebeine der Frau, der es gelungen war, den Sargdeckel zu zerbrechen, und die bann versucht hatte, dadurch Rettung herbeizuschafjen, daß sie mit einem Solzstück gegen die Mauer des Gewölbes schlug. Sie muß tagelang gelitten haben, ehe ein mitleidiger Tod die Erschöpfte von ihren Qualen erlöste. — Der Wasser-Elefant. Das mysteriöse Tier, das die Seen von Zentralafrika bewohnt und dem die Eingeborenen den charakteristischen Namen „Wasser-Elefant" gegeben haben, war bisher nur in dunklen Andeutungen und stark angezweiselten Erzählungen erwähnt worden. Nun aber ist es gelungen, wie E. Trau es fort in der Nattw' mitteilt, ausführliche und gut beglaubigte Mitteilungen über diese besondere Elefantenart zu erhalten. Der französische Gelehrte Le Petit, der im Austrage des Pariser Naturhistorischen Museums eine Expedition in bie,c noch wenig beton tuen Gebiete Mittelasrikas unternommen hat, konnte diese Tiere bei Tornba-Mayi, am Nordufer des Leopold II.-Sees, beobachten. 'Der See ist am linken Ufer des oberen Kongo in ber Gegend mn LnkSni im belgischen Kongogebiet gelegen. Die beobachteten Wasser-Elesanten bestanden aus einer, kleinen Gruppe von fünf Exemplaren, die etwa 500 Meter von dem Gelehrten entfernt Salt machten, so daß Le Petit sie einige Zeit in Augenfchein neymen tonnte, bevor |ie sich in den See stürzten. Der Rüssel und die Ohren sind auffällig kurz. Der Sclls dagegen ist viel länger als bei den gewöhnlichen Elefanten, und ber Wuchs übersteigt nicht 2 Meter Söhe. Stoßzähne wurden an ihnen nicht bemerkt; ber Abdruck des Fußes auf dem Boden ist von dem des Elefanten sehr verschieden; die Eingeborenen ultterscheiden augenblicklid) eine Spur des Wasser- Elefanten von der eines anderen. Die Tiere stürzten sich, wie 1 der Reisende beobachten konnte, ins Wasser, so daß nur nach ber oberste Teil des Kopfes und der Rüssel ans beit Wellen hervorragten, und sdMammen nach der Mitte zu. Dieser Bericht eines ernsthaften Gelehrten läßt keinen Zweifel darüber, baß der Wasser-Elefant wirklich existiert. Kleine Tagerchronik. Gegen den Pastor Jatho in Köln wurde vom Ober- kirchenrat das Ermittelungsverfahren wegen Irrlehre x stabil1' in Sachl^' üeWah -k-°t„tll I* S«3»; Zur Schönebeck-Affäre. S. u. S. Berlin, 17. Jan. Die Angelegenheit der Frau v. Schönebeck-Weber ist durch die heute erfolgte Vereidiaung des Redstsanwalts Braun als Vormund der bekanntlich vom ylmtsgericht Charlottenburg entmündigten Frau ht ein neues Stadium getreten. Mit der Bestallung des Anwalts ist zunächst jede nochmalige gerichtliche Aufrollung ber Schönebeck-Affäre vor bem Schwurgericht Allenstcin ausgeschlossen unb bie Frage, ob bas abstoßende Gerichtsbrama noch einmal die Oefsentlichleit beschästigen wirb, enbgiltig erledigt. Damit ist auch bie feinerjeit viel besprochene Tatsache aus ber Welt geschafft, daß die des Mordes besdiuldigte Angeklagte gegen Stellung einer Kautton von 50 000 Mark auf freiem Fuße belassen wurde. Diese Kaution ist nun von ber Staatsanwaltschaft dem Vormund zur Verfügung gestellt worben. Die Entmündigung ber Frau v. Schönebeck bietet bas eigenartige Schauspiel, baß sic sich vollkommen frei bewegen kann unb bennoch für Handlungen, bie sie etwa begehen sollte, nicht verantwortlich gemacht werden bars. Allerdings steht ihr^m Vormund jederzeit das Recht zu, den Anttag auf Internierung in einer Anstalt zu stellen. — Inzwischen hat Maximilian Darben basür gesorgt, baß uns ein neuer Schönebeck-Prozeß, wenn auch aus anberem Gebiete, nicht erspart bleiht. In der „Zukunft" erschien noch während des Allensteiner Prozesses eine Studie über „Die Schönebecks", bie zur vorübergehenden Beschlagnahme ber Wochenschrift führte und eine Prwatllage Webers gegen fcarben zeitigte. Dieser stellte darauf beim Gericht den Antrag, bie gesamten Allen bes Allensteiner Prozesses heranzuziehen, um daraus zu beweisen, baß seine Behauptungen berechtigt gerat)cn seien. Das Gericht hatte bem Antrag auch stattgegeben, doch Weber legte beim Justizminister Beschwerde ein mit der Begründung, daß es Harden unmöglich gestattet werden tonnte, das Beweismaterial für seine Behauptungen aus den Allensteiner Allen zu holen. Seine Beschwerde hatte auch zur Folge, daß ber zuständige Amtsgerichtspräsident bie Anweisung auf sofortige Anberaumung des Verbandlungstermins ber nun schon durch sieben Monate schwebenden Privatllage gegeben hall Letzte Nachrichten. DieBergung des Unterseebootes 11 3. Kiel, 18. Jan. Tas Unterseeboot U. 3 ist heute morgen 4 Uhr mit Hilfe des Segelschiffes „Vulkan" ae borgen worden. Kapitänleutnant Fischer, Leutnant Kolbe und ber Matrose Fischer wurden leblos aus dem mit Luft gefüllten Turm gebracht, doch blieben die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche bisher erfolglos. Englische Pressestimmen zum deutsch-russischen Abkommen. London, 17. Jan. Der Daily Graphic bleibt trotz allem Widerspruch bei seiner Ausfassung, daß das Dreicrein- vernehmen neuerdings infolge der Potsdamer Verlländigung einen bedeutenden Schaden erlitten habe. „Die Potsdamer Veritän- bigung", schreibt er, „war, soweit England in Betracht kommt, unheilvoll. Sieben Jahre haben wir ehrlich mit Rußland und Frankreich zusammen gerairtt und die Anerkennung ber Ger echtem e für die Bagbadbahn verweigert. Für Rußland und uns war die Bahn widerwärtig, weil sie geeignet >var, Verwicklungen in unfern beiderseitigen Interessensphären in Mittelasien zu veranlassen. Diese Tellhaberschast in ber Opposition bebeutete indes notwendigerweise auch Teilhabersck)aft in der Verhandlung und der Verständigung mit Deutschland. Dieser Verpflichtung hat nun- mehr Rußland den Mcken gekehrt unb uns im L-tich getanen. Tie Times rät, von Rußlands Verhalten in Potsdam nicht viel Aufhebens zu machen, weil man andernfalls die Verdächtigung unterstütze, daß England sich bei ber Verteidigung seiner Interessen lieber auf andere als auf die eigene Kraft verlasse. Die Daily Mail läßt sich aus Petersburg melden, das russi,d)e Auswärtige Amt erkläre, der Eindruck, daß Rußland Englnnd und Francreich im Stick) gelassen fjabe, entspreche nicht ben Tatsachen. Die russische Regierung habe vor wie nach dem Potsdamer Abkommen England unb Frankreich fortlaufend über den Gang der Verhandlungen unterrichtet. H a a g, 18 .Jan. Die Erklärunaen des französischen Ministers des Aeußern Picho n über die Befestigung von Vlissingen geben im Haag Anlaß zu Erörterungen. Der Minis ter des Aeußern hat den Gesandten in Paris beauftragt, den genauen Wortlaut der Rede Pichons einzu« senden. P a r i s, 18. Jan. Dem Ministerpräsidenten B r i a n d sind aus Anlaß des Anschlages zahlreiche Svmpathiekitt^- gebungen zugegangen, u. a. von den meisten diplomatischen Korps, der hier weilenden Abordnung der Berliner Gemeindevertretung und der marokkanischen Regierung. Paris, 18. Jan. Der „M a t i n" erhielt eine drahtlose Depesche aus Casablanca, daß Rittmeister Naupy mit einer Schwadron Kavallerie und einer Abteilung eingeborener Reiter, der aus bem Lager von Becheron aufgebrochen war, um einen zwischen zwei Stämmen ausgebrochenen Streik zu schlichten, vonWüstenräubernüberfallen wurde. Ern Wachtmeister, ein Leutnant und drei Reiter sind tot, 5 Leute wurden verwundet. eingeleitet. . In Cuxhasen laufen unausgesetzt Meldungen über ichwim- niende Schisfstrümmer ein, sowie über in ber ylorbfee treibende Leichen. Auf der Seewarte macht man sich über weitere Unglücksbotschaften infolge des schweren Sturmwetters gefaßt. Bei Madras wurde ein bekannter englischer Pflanzer, namens Burnett, auf einem Spazieraang von einem wilden Elefanten verfolgt und als er sich auf einen Baum retten wollte, von bem wütenden Tier mit bem Rüssel heruntergeholt und tot getreten. Leichter Wger Mitten 10428 §bau unserer neuen im Winter vonuatl«. . der Merabsertigun; j ’eft des alten Güter' t der Bildfläche oei- hrungen JLj® q des Gießener , Lieber mildert ..-i etwa sondern nut 1 eillMiiuMgen u Wer Äfes. Id «< S in » Jett der roor^!i^c'öct ha; itlegMte r'-lAeMÄkc taufeii. Wo? lagt die GeschäftsstelsL des Gießener Anzeigers. - (6422 Wir ersuchen unsere Mitglieder, der Einladung des Kellner' und Lobnkelluer-Vercins zu dessen am Donnerstag, 19. Januar slattfindenden zE" Wintertest zaolreiä, p-olge leisten au wollen._________________Ter Vorstand. 4dO> Ein gebrauchtes, aber noch le. Fraukfurt a. M. Sckwelneniarktbericht vom 18. Jan. ^.au..a ...» .... SHufgetneben waren 1823 Sch.aeine. Ballfl-ilchiq- S-!N- bi« Mali neigt zu ber Annahme, daß Kerbel während der Fahrt zu 2 Ztr. Lebendgew. 52.00-54 l'it., Echlau'kgewichl 63.00 - v7 ut. 2ßcr ftapitän roerb. w« verlange Pro so. über seegem. Ausrüstungen Auskunft graus. Jobs. Brandt, 2tttoua a.E., Fischmartt20. sl"/> Fuhrleistungeu jeder Art, Auszüge, AiövellranS- vorte,Waschfuhien, werden schnell u. bill. auögef. Cbrlst'au Bclz, Löwengasse 11, Teiepb. b29. U3ß Ausr.u.Aust. Pr. gr. iVLtorobuc, Altona a.E.,Breiteslr.46Ill (hvu/i Hennes Lehr-hMitut für Damen und Herren, Glesstin, Bahnhofslr. 39 p. Guie u. gewissenhaste Ausbildung tn Schön- und Schncllichreiben, Bnuimbruug n. emr., dopp. uno aiuent. ^yuein, kaufm. rliechncn, Lloircipondcnz, ux>edncileurc, Ltcuogravvle, Uiiflid)inen= schrc.bcu, jiuub= u Lactimrist rc. — Tages- und Aveno-tturse. — Anmeldungen täglich. Würtlrriit nimmt noch Kunden an ÖUyilUU m u. außer dein HauS. 0426» Babnbomraße 38111. 470) W?r verkauft s. ibeuotuni ob. sucht vyvothell Cff. u. A. P. ^2 ponlagcrnd Cassel. Strengne Berschwiegenbeit.________________ iiligl.LnlichMtclricht gesucht. Schrlstt. Angebote unter 041/ an den Gießener Anzeiger erb. >acuhillestundeii im Griechischen für einen Obertertianer von stuck. phiL ober tbeol. gesucht. Schriftl. Angebote unter 483 an ben Gießener Anzeiger erb. MM»!« 20 unb 30 PS., sowie diverse Feldbabngeräte, aid Schienen, Schrauben, Kipploren sofort geg. Barzahlung zu vertaufen. iDto/‘ Bllhmcraiitttt Aivers, Butzvach. Haus-Verkauf. § yieuerbautes Wohnhaus mit Stallung wegzugshalber in Kinzenbach billig zu uertaufen. Anzahl. 1500 bis 2000 Mt. 9tai). b. Herrn Ludw.'4>ieomann, Lchrei- nermnr., Ziinzeubach b. Giegen. 488, Fr.Billarb m.Z^ Mainz. k5abr., f. g. erb., w. Platzm. zu v. 5Jt. Sieft Weibner, Frantf., Schwei - crftr.88 L. KlUjk der Gewerkich. „Selters Hessen" find zu Mk. 150.— p. ftuje zu vertaufen. Schriftl. Anfragen unter 420 an ben Gießener Auseiser. Hauptvorzuge: Schnellste und bequemsteVerv Pi-eisSPfg. im Wettfluge um die Gunst des RjbliRumsistder rvyr\Bouiiion IM/ Würfel der Comp-LIEBIG. 7 Zimmer Fernspr. 231 D •v MW SelterSwcg 38. 111 3 Zimmer 2 Zimmer 3161 Sch. 4-Zim.-Wohn. z. 1. Avril zu verni. stcäh. Schottstraße 21. Leeres Zimmer ^um Unterstell. v. Möbeln gesucht. Schrittl. Angebote mit Preis unter 0999 an den Gieß. Anzeiger Ecke Asterweg und Steinstratze schöne 4-Zimmer-Wohnung per 1. Avril d. H. zu vermieten. Näheres bei Carl Stiiekratb, 03561 Sch. ger. 3 Zim. Wohn, mit Gartenanteil preiswert zu ver- nneten. Krosdorser Straße 13. 415) 2 schöne 3 Zimmer-Wohnung. «Mansarde» per 1. April zu vermieten. Näheres bei L. HeÜmold Steinstraße 31.__________________ 122] Einige srdl. 3-Z.-Wohnungen per sofort oder später. Näb. Marburger Straße 68. 104) Schöne 3 - Zimm.- Wohnung mit Zubehör zu vermieten. Zu ertrag. Babnhosstr. 26 Hth. 18] Schöne 3 Zimmer-Wohnung zu vermieten. Näheres bet Carl Stückrath, Seltersweg 38. 231 Schöne 3-Zim.-Wohnung im 3. St. per 1. Avril 1911 zu vertu Näh. Friedrichstr. 5 ll a. Bahnh. 981 In meinem Neubau «Eder- stratze 19 u. 21) sind auf 1. Avrtl verschiedene, neuzeitl. eingericht-, mit all. Zubeh. versehene 4-Zim.- Wohnungcn zu vermieten. Näheres Eocrstraße 19.vth. 107) Wegen Wegzug 1 große 4 Zimmer - Wohnung mit '.Nan- saroenzimmer, Zubehör u. Bletch- platz ver 1. Avril 1911 Marburger Straße 38 zu vermieten. . Näheres Marburger Strafe 66. 129) Sehr sreundl. 4-Zim.-Wohn. «1 Treppe hoch) ver Avril zu ver- mieten._________Kaiser-Allee 26. 110 Edcrstraßc 14 1 4-Zlmmer- Wohnung ver 1. Avril zu verm. Näheres Schillerstraße 26. 2021 Schöne 4Zim.-Wohn. m. Gas, Loggia, Mans.-Zim., Trockenbod, Ble'ichvl. ver 1. April zu vermiet. Liebigstraße 701. Näheres Hinterhaus 1. St. WesG»eMililsiiri)e ^^kstraße 11 zu vermieten. Näh, daselbst II. Stock. 113 115» Schöne Mansarde ioiort zu vermiet. Zu erfrag. Steinstr. 49 1311 Sch. Mans. m. Zub. v. 1. Avril zu verm. Kaiser-Allee 15 I. 04251 Kl. Wohn, an nur ruh. Leute sof. zu verm., monatl. 12 Alk. Teigler, An den Bahnhöfen 20. I Möbl. Zimmer J 490J 2 Ziin. m. Kam. u. sonst. Zub. üb. d. Werkst, sof. ob. spät, zu verm. L. Kohlcrmann, Blcichstr. 12. 3I1J Abgeschl.2-Zim.-Wohn., s. Zub., Gas, z. 1. Aurti z. v. Ebelstr. 14 «. Verschiedene | 2561 Per 1. Fuli Alicestr. 31. Die von Herrn Geh. Rat Pasch innegehabte Wohnung, 6 bis 10 Zimmer mit Zubehör u. Garten, ganz oder geteilt, zu vermieten. Anzusehen täglich von 11—1 Uhr. 'Näher. Ad. Fischer, Alicestr. 31 p. Bismarckstraße 4.3 hochelcg. herrschaftl. Wohnung, bestehend aus 7 evtl. 8—9 Zimmern, Bad u. reich!. Zubeh., Zentral hcizuug u. schöneut Garten, zu öerniieten p. 1. April ob. früher. 121] Chr. Schmidt II., Löberstr. 10. 156] Der 1. Stock meines Hauses Schvitstraße 10, bestehend aus fünf sehr schönen geräumigen Zimmern nebst Zubehör, ist v. 1. April 1911, evtl, auch früher, zu verm. Ebenso daselbst die Mansardenwohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, letztere ver sofort. Näheres Bahnhofstraße 801. 100 In der Wilbelmstraße sind z. 1. Avril u. spät, schöne, fein ausg. 4—5-Zimmerwvhnüugeu zu verm. __________Belitz, Liebigstraße 83. 120] Neubau Ecke Hammstraßc, in nächster 'Nähe der West - Anlage und Stadtmädchenschule, sind 4- u. 8-Zimmer-Wohnungen zu verm. Näheres bei H. Schaumberger, West-Anlage 56.________________ 473] 5-, 6-, 7-, 8- ob. mehr Zimmer- Wohnungen per Avril unb Juli zu vermieten. Näh. Frankfurter Straße 29. 04151 Mehrere 3 , 4- u.5 Zimmer- Wohnungen zu vermieten. __________Wilhelm,traße 53 p. .McnM 11ÄÄ» Werkstätte zu vermiet. 9iäheres 487)_______________Keßler, II. St. 380] Eine kleine 4-Ztm.-Wohnung sofort oder später u. eine 3-Zim.- Wohn. per 1. Avril zu vermieten. Näheres Liebigstraße 61._______ 0344] 3 oder 4 Zim - Wohnung per 1. April zu vermieten. ________________Ebelstraße 41. 1081 Neuhcrgericht. Aiansarden- wohnung zu vermieten. Dietz, Schützenstraße 7. 43/1 'Möbl. Herrenwohnung mit elektr. Licht zu vermieten. Frankfurter Straße 311. I Läden etc. ] Vrthptt ™ »ui ooer ohne Wohnung p. sogleich oder 1. April anderweitig zu vermieten. m Näheres Ludwigstraße 57 v. Ein großer Raum mit angren zendem Laden zu vermieten. Näh. in der Geschäftsstelle bet Gienener Anzeigers._______(0323 LtldeN Ä Wohnung per 11 Avril.äu vermiet. 4z4l Asterweg 1. Taube L Co., Köln. (b*7i (486 eintreten. Arnold Mueller. 355] Adressen,'chreiber gesucht. Offerten unter C. 883 D. an liLW (ig'ccm, Kontorist such,Wb°ich°id. Ansprüchen Stellung. Gefl. Offert, unter K. P. 101 Wetzlar, postlagernd.____[0416 Jg. Elektromonteur sucht Stelle. [0420 Näh. Frankfurter Straße 132 p. Für das Kontor meiner Zigarren-Fabrik suche ich zu Oster» einen Lehrling mit der Berechtigung zum Ein^ jäbrigen. Schriftliche Bewerbung erbeten. 01331 Bess. Haushälterin u. Hausmädchen s. Stelle. Sophie Dütfer, geiverbsmätzige Stellenvermittlung, Neustadt 50. Alle gut eilige!. Lebensversicherung sucht tüchtigen Inspektor gegen hohen festen Gehalt, Reisekosten- Vergütung ec. zu engagieren. Auch Nichtfachleute werden berücknch- tigt. Gefl. Offerten sub F. 108 an Haasenstein Vogler A.-C., Cassel erbeten. lhv1T/ Mk. Wochcnlobn oder hohe Ll| Prov. für jederm., m. gering. Tli AUihe, ohne Risiko Haupt- ob. (Ilj Nebenverdienst durch Bertr. m. crstkl. Aluminium-Neu- = beiten, Schilder, Bestecke u. neuer Patcntartikel. N. gr. \s\uh Oscar Pötters, Düsseldorf 83. 65, glr h taff üerj Liebigshöhe. Donnerstag Kaffee-Konzert Eintritt SO Pfg. (28^ ®ie©pernfiuff Stil Dom ( «tte Sütguii i9io Trabet fei W ■ab™ 5*6* sSa ■WW S8 »i 41) ’ „Ml joi jffl lv» Wn i-h«>bt ft die P»litlW 9(15 ')Hcf»tp0^ ft i fc Bi-l 5«* ßrenims6®'* Vidgerne bie Gel befreundeten braunen diesmal Niesen, wird die gvndidaten doch : liberalen sind dag dem sie von der den, entsprechend letzten Stadtvcror baben auch scl)vn bie Professor Gl Lissenschaft. Ob Änscht, isr denn einen mit! Ä auch die Bed Än auch der klc H kennt? Tie eon neuem Umsc Mm wie Köhler sich bei der Wahl Senn den Kons er» so am Herzen liec zu zwerfeiti, so bietenden, ihre E deren bürgerliche die Wahlschlacht der Lozialdcmoki Mg könnte Gen Nrgertichen übe; mir, ebenso wie i Ändidaten-Ausmc rechts soll er stehe Äer wer ist r Äin unserem en uni Lmd volles * keine greude dara Äid Aingjpor, die schon ost Äro einhellitzen Nun kein tzortbleiben, lcheLung nbqäiu tagsabgeordnete dn darf nicht, . N die ger Wr, bis setzt Wißenden K Mte verstand die Stimmen lecken und n vertrauten Ma Mädchen für Küche unb Hausarbeit gesucht. 1. Februar, coent. später. 447 Goethestraße 10 HI. 0lÄ51 Braves Mädchen v. Laude per sofort ober später als Dienft- mäbchen gesucht. Frau Eichmann, Eberstraße 1. Lehrmädchen zu sehr günstigen Bedingungen gesucht. a16/i A. Salomon & Cie. Gsessen Direktion: Hermann Steingoetter. Mittwoch den 18. Januar 1911: 13. Aiittwoch-Abonneui.-Borstellg. Jas Lciitnaatsmiindel 5 Lustspiel in 3 Akten non Stein. Anfang 7 Uhr. Enbe 9*/< Uhr. ■ i wwwwJ Kellner Lehrling gesucht. Eintritt nach Cuem. ]W1 Hotel Großherzog von Hessen. Zur Ergänzung unseres weiblichen Personals suchen wir für sogleich ober später junge Mädchen f. bie Bügelei, Garbinenspannereif Steckerei, Stopfmaschinen, Näh- itubc, 2C., eine Fcderkräuslcrin. ober em Mädchen, welches bas Kräuseln erlernen will, sowie einige Fräuleins für bie Expedit, nicht unter 18 Jahren, die mögl. schon in Stellung waren. Srmibfldi & Mer Färberei und chem. Waschanstalt Butzbach.409 Pers. Büglerin Ä 0427] Ebelstraste 9, Hinterh. gn zu 1 Mk. abends an der Kasie zu baben. Angehörige unserer Dsitglieder zahlen die Hälfte. Garderobe ist abzugeben. vi per V Avril ob. später zu vermieten. Schillerstraße 14, Ecke Nord-Anl. 314] Sckiöne 5-Zimmer-Wohnung mit Bad, Balkon, Gas u. elektr. Licht zum 1. Avril zu vermieten. Näheres Stephanstraße 25 pt. Gebrüder Berdux Bakuüokttr. 27 Pfund 22 Pfg, Pfd. 50 Pfg. Pr. große, schwere Bayern 10 Stuck 68 Pfg., 100 Stück Mk. 6.50, große frische Siedeier (neues Produkt) 10 Stück 82 Pfg., 50 Stück Mk. 4 —, fr. miltl. Siedeier 10 Stck. 68 Pfg. Valenzia-Apselsinen MH i^sv. Seeaal ohne Kopf Pfund 36 Pfg., im Ausschnitt Pfund 40 Pfg. Fisch-Koteletts per Pfund 42 Pfg. Grüne Heringe 3 Pfund 40 Pfg. = Frische Bratfische = 3 Pfund 40 Pfg. Kabliau ohne Kopf Fische von l1/3—6 Pfund Frische fische! Für Mittwoch, Donnerstag und Freitag bekommen wir direkt ab Fischereihafen große Zufuhren frischer Seefische und offerieren wir Feinste Angel-Schellfische 1—3-pfündig, per Pfund 38 Pfg. Pa. große Schellfische 6—10 pfündig, ohne Kopf per Pfund 38 Pfg. im Ausschnitt 42 Pfg. Portions-Schellfische,Rotzungen 4 Zimmer d Zimme 417! 5=5tmmerroobnung, wovon 2 Ztmmer abvermietet find, an ruhige Leute zu vermieten, per 1. Februar 1911. Näheres bei Heinrich Schön, __________ Liebigstr. 65. Mr itrnßt 31 vermieten. Näheres 141 H- Lauuspach. AUcestr. 22. 0339] Sch. 5-Zim.Wohn. im 1. St. nut all. Zubehör per 1. Avril zu vermieten. Steinstraße 69 p. 6791 West-Anlage 29». Etage schöne 5 - Zunmer - Wohnung mit allem Zubehör, elektr. Lickt an ruhige Leute p. 1. Avril zu verm. 50) Moderne 6-Zimmer-Wohnung I. Etage mit Bad und Zubehör per 1. Avril zu vermieten. Zu erfragen Nord-Anlage 21 p. 377] Liebigstr. 17 I schöne 6-Zim.- Wohnung mit Veranda u. allem Zubehör ver 1. Avril zu vermiet. Ecke Landgrafenstr. u. Braugasse part. 6-Zimmer-Wolmung und Bad nebst allem Zubehör zum 1. April zu vermieten. 31 Näh. Löberstr. 9, Wilh. Weigel. 315] Stephanitr. SU. 6 Zimmer mit Badez., Aiädchenz., Gas und elektr. Lichl u. Balkon 5. 1. Avril zu verm ^täheres Parterre. 8-Zim.-Wohnung einscyl. Badezimmer, elektr. L^ckt und allein ttomfort der Neuzeit eingerichtet parst, ub. 1. Stock per 1. Avril zu vermieten. (2d2 Näheres Norb-Anlage 11 p. 224» Auf 1. Avril 1911 neuzeitl. 5>Zim.-Wohn. II Siock. zu verm. Näh. Schäfer, Wilbelmstr. 51p. Stctnstraßc 17, 1. Stock, ich. geraum. 5 Zim.-Wohn. mit 1 bis 2 Mans.-Zim., Gartenameil und sonstig. Zubehör znm 1. älpril zu vermieten. ;9? Albert Reubürger. 9fö6l Sch. 4°Zim.-Wohn., 1. Stock, Balk., gr. Trockenb., Bleichpl., M.- Ztm. per 1. Avril z. v. Evelstr 9 Näheres im Hinterhaus. Zweite Stockwohnung, 4 Zim. mit all. Zuff ver 1 Avril zu verni. 4.7 L. Kröll, Plockstratze 10. E'] 4-Zim.-Wohn. i. bess. Hause m. Badez,m., Gas u. elektr. Licht per l.Avrtl z. v. Z-bes. v. 9—12 u. 2—5 Uhr werkt. Nah. Goethestr. 54 p. 0429 Schölte 4-ZiinZtr-ohnung per 1. Avri! zu verm Gr. Sleinmeg 6. Zu erfragen Hinterhaus. Eintritt Völlig frei für jedermann. 0335 Heute abend den 18. Januar, 8% Uhr, Vortrag vonZeltmissionarHenrichs im Vereinshaus der Stadtmijfion Greffen Löberftraffe 14. Thcma: Erloschene Lichter. Donnerstag den 19. Januar 1911 ^letzeisiappe Morgens Wellfleisch mit Kraut u. Erbsen purer Es labet sreundl. ein 484 Ang. Lamm, Rest. z. Rebstock, Wesi-Anl. 7 (Offene Stellen NN et gesucht'