— Funde von fossilen Säugetieren auf Kuba. Zn den Quartarschichlen itubas sind neuerdings von dem süd- amtnlaniicl cn Anthropologen Ameghino, der dort auch einen primitiven Menschenunterkiefer, dem „Homo cubensis“ zugehörig, gefunden hat, 16 Hahne eines Individuums entdeckt worben, die mit Ausnahme des und Lchneidezahns cm gesamtes unteres Gebig darsleUcn. Als der Träger dieses wurde cm Affe von beträchtlicher Größe bestimmt, der in Die Gruppe Der iüdamerika- nischen 'Arien gehört. Zn der Bildung der Zahntronen ähnelt es Dm Menschenaffen und dem Menichen. veutc gib: es aus MuLa [eine An.n mehr, wie die weitinoischen Inseln üocchaupl arm an emteinum m LanDiougeiieren sind. Der Fund weist daraus hin, Dais Die Asien neben Hmeltcmresiern, Zahnarmen und stachcl- ichnieiiiariigcn 'Jiagetiercii von dem iüdameritaniichen Kontinent ubergctcaniert sind, als zwischen ben Znseln und dem Festland nock eine feste Brücke beitand. Taft bieie erst in der lüngiten PerieDe Der Erde abgebrochen wurde, lehren, wie die Nalur- wissenschaitliche Rund'wau mitteilt, auch die Funde, die in Löhlen von Spencer und de la Torre gemacht worden sind. Es handelt sich besonders um Die Reste von ausgestorbenen Nagetieren und Zahn, armen, die dem Quartär angehören. — Carnegies Wohltätigkeitöindustrie. Aus Neuyork wird berichtet: Carnegie Hal sich jetzt sechst als Ge- seltschaft begründet, um seine Wohckätrgkeit zu organisieren. Zn Ncuyork ist Die „Carnegie Corporation" begründet, die lünftig über alle Sch.niungen des berühmten MüliarDärs zu bekmunen hat und die von Carnegie gemalten Stiftungen ver- wallet. Carnegie tat dieser Gesellschaft als crite Einzahlung ein itayüai von lüu Millionen Mk. überwiesen, und mit Dieser 2uinme ioüen cinstwei.en Die von Carnegie bisher mü so großem betriebenen Stillungen und Reugründungen von '-Dtbao« ii;.ien und wissenschaftlichen Instituten ^rtgc'Cöt jücrociL 2er „Corporation" gehören.neben Carnegie se.bst noch Senator Roo:, Mr. Frick, De: $r- ident des Carnegie-Instituts von xn.t.burg nn. L ®ie Üa i der mit seinen woh.taligen Schenkungen oerrnüpften Arbeit bi mit der Z.it aber d:e Kräfte Carnegies hmausgewa^sen, oer Mnliaroär zugtt heute 76 Zayre, möchte einen Ten Der Arbeitslast von seinen Schultern werfen und sich vor aller* Nicht mehr im einzelnen mit Den eingehenden Prüfung en, Nachforschungen unD Feststellungeii beschäftigen müssen. Die jeoer grob» ren Schenkung vorausgehen. Bor allem liegt ihm Die Sorge am Serien, daß Die von ihni gestifteten Einrichtungen unD Bibliotheken auch künftighin über Die genügenden Geldmittel zup Verwirklichung ihrer Ziele verfügen. Carnegie hat bis letzt für össentckche Schenkungen und Stiftungen ü b e r 8 0 0 M i l l i o n e n Mark ausgegeben, und Damit den „reichsten Mann Der Welt", Rockefeller, lies in den Schatten gestellt, denn Die Schenkungen Rockefellers belaufen sich bisher auf annähernd 320 MUl. Mark. ki. Die Krönungsge schenke der chinesischen KaiserfamilieanGeorg V. werden gegenwärtig im Viktoria» und Albert-Museum und im Bethnal-Museum ausgestellt; sie sind wahre Wunderwerke des chinesischen Kunsthandwerke-. Die Königin bekam einen Toilettentisch, der mit seinem Lack überzogen ist, einen dazu passenden Stuhl und eine Fußbank. Die Geschenke an den König bestehen aus folgenden Gegenständen. 2er Kaiser sandte einen prachtvollen zwölfteiligen Wandschirm aus Nosenholz, Der mit Täfelungen in Clo. onne, eine Art Porzellan, in vrad tcoller farbiger Zusammenstellung ausgestatlet ist und reid e Perl.'rulagen zeigt. Ter Prinzregent von China schenkte ebenfalls ein paar Wandschirme in Pekinger l.'adarbcit, in Denen sehr schone chinesische Darstellungen eingeschnitzt sind und die au' Dir Druckseite ^aoebuchstaben von glücklicher Bedeutung tragen, io b B. das Symbol mr langes Leben. Ter Sonderg: ano:,- zu Den Aronungsicierlichkeiten, Prinz Tiai-Chen, überreicht: ein stehende Panelierungen in einem geschnitzten Rahmen aus Rosen- Holz aufweisen. — Kurze N a w r ii_dj * ? w « n S Kunst und Wiskeusch a i t. Unter allen äußern Zeichen eines großen musikai.7 >en Ereignisses fand am Ti n-rng in der Königlichen Cpcr di. Berliner Eriiaufiuhrung des Rosenkavaliers von viieyarb Strauß statt. -ZT _ 5 a s = 3."1 - 5 ■ Cv »'cV. - <=> ?■>. 6 2? 6 Hr S X re 9 - 3"* 3t IW VS*»*6 Zjga'j’ss 2 * * 2 S,3 - 3 »F s» Erstes Blatt 16(. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhessen Nr. 269 Erster Blatt 16V Jahrgang Mittwoch, 15. November 1911 Tet «leBener anjdger /TOJ Q ZS /\ y-f O Vezngtzpr-t»: erscheint täflliii', außer ▼ rSr ▼ monatlichTbB^ viertel- MWlIWMW :VJIVIlV iVV- l IVIrWlV L wirlschaftllcherettsre-tn ~ ▼ H Fj M V V ▼ IS ▼ TU ▼ ~ Thekredakteur: A Goetz. Ferinvrech-Anfchlusfe: K ■ AI Verantwortlich für den für Die Redaktion 112, v politischen Teil: August SSsr General-Anzeiger für Oberhessen h"n: re bis zuletzt nicht mit einer Kabinettskrise oder einer Auflösung des Landtags hatte beunruhigen wollen, in den Streit zwischen Zentrum und Regierung ein und lieft am 13. November die Oeffentlichkeit wissen, daß er mit der Aktion des Zentrums gegen den Verkehrsminister nicht einverstanden fei, und daß er, wenn das Zentrum nicht klein beigäbe, den Landtag auflösen werde. Auch dieses letzte Mittel hat beim Zentrum nicht versangen, es bestand vielmehr auf Dem Rücktritt Frauendorfers und wohl überhaupt auf Dem des Kabinetts Podewils, um ein homogenes Zentrumsministerium an seine Stelle zu setzen. So werden wir, da das bayerische Budget bis zum 1. April erledigt fein muß, demnächst, wahrscheinlich schon vor den Reichstagsnemoahlen (12. Januar), Landtagsneu- wahlen in Bayern haben. Tas Zentrum hatte vor 5 Jahren von insgesamt 16 3 Mandaten nicht weniger als 98 erobern können, während sich Die Liberale Vereinigung mit 24, Die Freie Vereinigung mit 19 unD Die Sozialdemokratie ebenfalls mit 19 begnügen mußte. Aus Grund Der jetzt bevorstehenDen Neuwahlen wirD Das Zentrum jeDeufalls nicht in gleicher Stärke in Die „LauDstube" an Der Prannerstraße zurücktehren. Tenn ganz abgesehen Davon, Da ft Die Stellungnahme der Krone unD Die ganze politische Lage im Reiche Dem Zentrum ungünstig sinD, Haven fich inzwischen Die bayerischen LanDtagsliberalen zum größten Teil vertragen und sind auch wohl nicht abgeneigt, mit der Sozialdemokratie gemeinsame Sache gegen Das Zentrum zu machen. Immerhin bleibt abzuwarten, ob die Zentrumsmehrheit im bayerischen Landtage zertrümmert werden kann. München, 14. Nov. Ter Landtagsabschied, Der heute nach Beendigung der Kammersitzung Den Abge- orDnctcn übergeben wurde, zählt die Beschlüsse beider Kammern des Landtags auf und erwähnt besonders, baft die Staatsregierung auch weiterhin allen Streikbestrebungen m den Betrieben der Verkehrsanstalten mit allen ihr zur Verfügung ftchcnben Mitteln entgegentreten werde Ter Landtagsabschied schließt. Tic' jünoften Vorgänge in der Kammer der Abgeoidnelcn nötigen und, b o n dem uns verfassungsmäßig i u - ftebenben Rechte Der Auflösung des Landtages Gebrauch zu machen, linier Bestreben wird, wie bisher, so auch ferner, unablässig dem Äoble Des geliebten Daierlanb»» geweiht bleiben, das Uns erst jüngst aus Anlaß Unseres 90. Geburtstages so einmütige und ergreifende Kundgebungen der Anhänglichkeit und Treue gewidmet bat Vor dem Laiidtagsgebäude hatten sich schon vor Beginn der Sitzung der Kammer größere Meuscheumengett ein- gefunden 9lls die Minister gemeinschastlich das Land- tagsgcbäude verließen, wurden sie von der Menge mit stürmischen Hochrufen empfangen und eine Strecke Wegs begleitet. München, 15. Nov. Nach den Bestimmungen der ba»e- rischen Verfassung müssen nach einer Auslösung des Landtages die Neuwahlen binnen Drei Monaten ftatttinben. Wie versichert wird, bürste ber Wahltag aus Ende Januar verlegt werben, da ein früherer Termin wegen ber Herstellung der Wählerlisten nicht möglich sei. --------- Herr v. ttiderlen-wächler und der Berliner SchriWellerllub. Tie ironischen Worte des Staatssekretärs v. Miberlcn* Wächter in ber Rcichstagssitzung vom 11. November über eine Berliner Marokko-Versammlung, bic seit längerer Zeit in ber Presse erwähnt worden war, treffen bei den beteiligten Kreisen auf Widerspruch. Der Vvrstand des Berliner Schriftstellerklubs veröffentlicht folgende Erklärung: „Zum 4. Juli 1911 war ein TiSkussionsabend des Klubs über die Marokkofrage mit Zuziehung von Gästen geplant. Tas Auswärtige Amt, das von diesem Vorhaben Kenntnis erhielt, setzte iidi daraufhin mit dem Vorsitzenden des Berliner "Sckrriftstellerklubs in letzter Stunde in Verbindung und richtete an ihn unter Berufung aus das Aussehen das bie früheren Marvkkoabende des Klubs im Auslände erregten, und! unter einem Appell an ben Patriotismus Der Klubleitung bie dringende Bitte, von ber Versammlung Abstand zu nehmen. — Ter Versuch, dem Berliner Schriststellerklub irgendwelche politische Direktiven zu geben, wurde nicht gemacht, ebensowenig die Mahnung ausgesprochen, vorsichtig zu sein. Ter Vorstand drs Berliner Schiiflstellerklubs glaubte dem Ersuchen des Auswärtigen Amts insosern Rechnung tragen zu sollen, baß er anstatt Der geplanten Versammlung nur eine vertrauliche Besprechung in einem kleinen Kreise veranstaltete. Bei der (Erörterung, an welcher Vertreter verschiedener Parteirichtungen teilnahmen, gab es selbstverständlich wederAnträge noch Beschlüsse irgendwelcher Art. Unter diesen Umständen überlassen wir es der üe ff ent lief: fett, zu entscheiden, ob bie Auslassungen des Staatssekretärs nach dem Inhalte wie nach der Tendetu bie Tatsachen zutreffend Wiedergaben und ob sie dem loyalen Entdenkommen bes Berliner Schriftstellerklubs gegen bie bringlichen Wünsche des Auswärtigen Amts cntsprachen." Dazu bemerkt das Wolffsche Bureau, „daß der Berliner Schriftstellerklub weder der in ber Presse verbreiteten, noch im Reichstag bereits m ber Sitzung vorn 9. November erwähnten Version entgegentrat, baß es sich um eine vom Auswärtigen Amt einberufene und beeinflußte Versammlung handelte, in welcher das Auswärtige Amt bie Absicht von Lanberwcrbungen in Marokko habe Durchblicken lassen". Gegen Diese Insinuation wandte sich der Staatssekretär, nachdem sie lange Zeit von einzelnen Preßorganen ausgestreut war. Kämpfe um Tripolis. Immer noch schleppt sich die Entscheidung um Tripolis hinaus. Auch am Sonntag und Montag haben Gefechte stattgcfunden, über Deren Ausgang nach Dem amtlichen italienischen Bericht sich nichts besonderes sagen läßt: Tripolis, 14. Nov. (Agenzia Stesani.) In ber Nacht zum 13. November gabbiefeinblicheArtillcrie Kunft, rvijfcufchakt und «eben. tzk. Preisausschreiben. Ter Verband der Tierschutz twreute des Deutschen Reiches veröffentlicht die Bestunmungeii eines PrcisauSsänecheus über das Thema: „Innerhalb welcher Grenzen ist Der wissenschaftliche Versuch an IcixnD.n Tieren als unenibchrlich anzusehen Y" Für Die beste Arbeit setzt er einen Preis von 2000 Mk., für Die zweitbeste einen Preis von 1000Ml. aus. Tas Preisrichterlollegium setzt sich aus folgcnben iunj Herren zusammen: Geh. Mebizinalrat Pros. Tr. &is, xirctior der ersten Medizinischen Hlinit in Berlin; Prof. Tr. v. Frey, Tirektor Des physiologischen Instituts zu Wurzburg; Geheimrat Prof. Tr. Meusel in Gotha; Geheimrat Prof. Tr. Ellenberger, Rektor ber Tierärztlichen vochfchule zu Dresden: Rentner Ltto L» art mann zu stoln. Näheres durch Den Borste enden De» Verbandes Der Tierschutzvereine Des xaniaicn Reiches, E. V., £tto Hartmann, Köln a. Rh, Groye Wuw gaffe 32 34. — TievuthscheShakespeare-Sammlunguntcr der 5) a n D verkauft. Aus London wird berichtet: ~tc Lücheniebhaber und bic Sammler kostbarer alter Bü^er, Cie bereits die Reise nach der Themsestadt angetreten haben, um m diesen Tagen bei Sotheby an Der ^eriteigerung der beruh..:en Luthschen Büchersamnuung r^ilzunehmen, nuthen, stcu nut tirut schweren Enttäuschung abimben. Tte berühmte Sammlung a.tct Shakefpeare-AuSgaben, in ihrer Art wahr ote toitbarite oee 'ufj bereit.' unter der yanb fest Verfaul worden sind. Der Name des Kau tr^ und der für die kostbaren Bücher gezahlte Preis werden ein in i.en noch geheim gehalten. Ter Verkauf um aßt eine lai: c Re.! : von alten Folio- und CuanbänDeii, die nach der Heuthen Bewertung nut Gold aufgewogen werden, daruntec ein Band der ersten Folioausgabe von „John Lvilkes". Noch vor 4 Jarre,t wurde ein Stück davon für 72 O00 Mark vertarnt. Der L-u - v Banb der ernen Quar.aucgabe, Der seiner eck von Dc.n 2a.. iür 30^i0 Mark angetauit wurde, heckt heute em Vermögen Dar. I gestellt, ;ym § lo wird Versicherung liöchslcns in + Borsdors, 14. Nov. Unsere an das Wasserwerk in Inheiden angescblossene neu gebaute Wasserleitung ist fertiggestellt uno spendet ein vorzügliches Wasser. Die Bequemlichkeit einer ausreichenden Wa,serversorgung wird von allen Einwohnern unseres Ortes unumwunden anerkannt. Nur ein einziger Hut sich geweigert, seine Hosreite der Leitung anzuschliesten, da er erst kurz zuvor einen Brunnen Hütte Herrichten lassen. Nachdem vor einiger Zeit auch die Feldbereinigung hier durchgeführt worden ist, fehlt uns nur noch elektrisches Licht, und auch dies dürste im Anschluß an die Wölfersheimer Zentrale nicht mehr allzulange auf sich warten lassen. - Mriebbert .'=■ W die ft ei' -.^r Gewerbe, _Nber Schülp sorgte daS Geld. DaS Werk kam nicht zu Ende, Die natürlichen Hindernisse waren zu groß. 1889 erfolgte der große Krach, die Gesellschaft mußte liquidieren. Doch wurde im folgenden Jahr ein neuer Vertrag mit der Republik Columbia abgeschlossen, der die Bauzeit bis 1903 verlängerte, und während dieser Zeit wurde auch langsam weitergearbeitet. 1903 sagte sich Panama von Columbia los und sofort erwerb die Union von dem neuen Staat auf beiden Seiten des Kanals eine Zone von insgesamt 16 Kilometer Breite und begann mit der Arbeit. Bis'1916 hofft man, den Durchstich vollenden zu können. Der Kanal erleichtert den Verkehr mit der Westküste Amerikas und den Südseeinseln. Ostafien wird von Europa aus auf kürzerem Wege durch den Suezkanal erreicht und wenn, was zu befürchten ist, die Gebühren für den Panamakanal sehr hoch werden, so ist es leicht möglich, daß ein großer Teil der Schiffe, die von europäischen Häfen nach der Westküste von Südamerika fahren, nach wie vor den Weg durch die Mc^gelhansstraße nehmen. Daß dagegen der Verkehr zwischen der Ostküste Amerikas und der Westküste und Ostasien eine bedeutende Erleichterung erfährt, ist unbezweifelt, so daß die Rentabilität des Unternehmens wohl gesichert ist. ** Der Evang. Arbeiterverein veranstaltet am Sonntag im Vereinslokal einen Vortragsabend. Land gerichtödirektor Schmeckenbecher wird über „Erinnerungen au dem Jahre 1866* sprechen. ** Im Kolosseum ist heute der letzte Gastspielabend des Ehepaares Schliff, bei dem u. cl eine Parodie auf „Elektra" von Richard Strauß zum Vortrag kommt. ** Vom Kinematographen wird uns geschrie- , ben: Unter dem wirklich gut ausgewählten Programm ist vor allem hervorzuheben das Opfer des Mormonen. Die Tochter eines Direktors wird von einem Prediger der Mormonen durch Ueberredungskünste und Hypotis- mus gezwungen, mit ihm nach Merle zu entfliehen. Nach der Entdeckung der Flucht verstand der Mormone die mit der Verfolgung Beauftragten zu überlisten und mit der Tochter auf einem Dampfer zu entwischen. Hier beginnt nun die Schreckenszeit der Tochter. Der Mormone führt das Mädchen in sein Heim nach Utah. Endlich beschlossen der Verlobte der Tochter und ihr Bruder den Fliehenden nachzureisen um dem Mormonenprediger seine Beute zu entreißen, was ihnen auch gelingt. Ein gleich packendes Drama ist bisher nicht in Gießen gezeigt worden. Ein Be- such dürste sich sehr empfehlen. Landkreis Gießen. = Mainzlar, 14. Nov. Hier findet am Sonntag, 19. Nov., im Gasthause von Ph. Müller ein Vortrag statt über das Thema: „Welche Mittel hat der Landwirt an der Hand, um seine Tierzucht rentabel zu gestalten?" Redner ist Oekonomierat Weitzel-Lich. •• Grün berg, 14. Nov. Schwere Brad wunden erlitt das Kind des Bahnarbeiters Phil. Schomber, dem kochendes Wasser über Hals und Brust lief. Kreis Büdingen. Lauterbach I fyt einigen Tag« I Eitler, ein Unter I jausen einen Ve I stnnieer als S I Gaenswerte Er I Winz ein Mm Indessen Wert st lÄuMhausenn |i?er ist vemutst I Mane, wahrsche iWigen Dorfes [«ne Breite von : I dretft sich das kirin in tausends «Offenheit. Mn I pollt erscheinen I Pn, bann wie hem Schlaghanm mb andere von g rire wünschensst bies Vorkommen i Herzogen würd j Diirbc, was für i i stl. Vielleicht bi ' lmen nichts einb ’ Anziehungspunkt Jette Sehenswlick |bcr Wunsch, bief DüT^anben jein, i en tu na fei'tgeftett Weiqt bic Untei Msität Gießen, di Mater Spitze Sb liter Denkmalschi Mche bei der „B F>te berichtet wir! j» Gelände als ( Gemeinde ab, p größere Fläch p?ung des Steim Iwd) ein bedeut! MM. + Schlitz, 1 J'l.it des hiesigen ! cs wird ba ^»Verwaltung bei IMtenjfrt angesch Wernges, Aerztcu und Tierärzten auch die Zahnärzte versicherungsfrei -estellt. Im § 18 wird die Bestimmung, wonach eine freiwillige „ ' derjenigen Gchaltsklasse zulässig ist, die dem Durchschnitt der letzten zwölf Pflichtbeiträge entspricht oder am nächsten kommt, dahin geändert, daß anstatt zwölf Pflichtbeiträge sechs gesetzt werden. Im § 29 wird für den Fall des Todes der versicherten Ehefrau eines erwerbsunfähigen Ehemannes für die Waisenrente, die Voraussetzung der Bedürftigkeit gestrichen. Die Beschlußfassung über den § 59, der von der Rückerstattung von Beiträgen bei Todesfällen weiblicher Angestellten handelt, wird ausgesetzt. Bei § 60 vertagte sich der Ausschuß auf Mittwoch vormittag. r Ans Stadt und Land. Gießen, 15. November 1911. ** Tageskalender für Mittwoch, 15. Nov. Stadttheater: Gastspiel der Gesellschaft Noubaud-Paris: Les femmes Savantes. Anfang 3 Uhr. Abends: „Meyers". Anfang 7 Uhr. Religionswissenschaftl. Vorträge: Professor Dr. Krüger: Das firdiliclie Bekenntnis im Lichte der Geschichtsforschung. Abends 81/, Uhr in der neuen Aula. *. ** Ordensverleihung. Der Großherzog hat das Nitterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Oberstabsarzt Dr. Groskurth, Neqi- mentsarzt des 6. Badischen Infanterie-Regiments Kaiser Friedrich III. Nr. 114, seither Stabsarzt im Infanterie- Regiment Prinz Karl (4. Hess.) Nr. 118 verliehen. ** Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat den evang. Pfarrer Julius Happel zu Heubach auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt. ** Der Heil statten - Verein für das Großherzogtum Hessen hält seine ordentliche Mitglieder-Ver- sammlung am Mittwoch, 22. November, nachmittags 21/2 Uhr, hier in dem Hörsaal der medizinischen Universitätsklinik, Klinik- ftraße 32, ab. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag des Professors Dr. Jesion ek-Gießen über „Lupusverbreitung und Lupus be Handlung", im Anschluß hieran Verhandlung über Errichtung eines Lupus- Heims in Gießen. ** Religionswissenschaftliche Vorträge. Professor Dr. Krüger wird heute über das kirchliche Bekenntnis im Lichte der Geschichtsforschung sprechen. In einer Zeit, da die Stellung zum Bekenntnis die lebhafteste Aussprache hervorruft, darf dieses Thema besonderes Interesse in An- jpruch nehmen. Es wird sich dabei nicht um eine geschichtliche, sondern in erster Linie um eine grundsätzliche Betrachtung handeln. ** Landwirtschaftskammer für Hessen. In der gestrigen Vorstanosfitzung wurden ijn Beisein eines Vertreters der Regierung eingehend die polizeilichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche besprochen. Die Frage selbst soll in der am 20. ds. Mts. stattsindenden Hauptversammlung auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der, Obst- und Gartenbauverein zu Ober-Ingelheim erhält zur Unterstützung seines Obstmarttes einen Beitrag, desgleichen wurde der Bereinigung zur Hebung des Zuckerverbrauchs ein Zuschuß gewährt. Auch erhielt die Vereinigung ehemaliger Geisenyeimec zum Zwecke der Errichtung eines Denkmals für den verstorbenen Laudes- ölonomierat Goethe, der sich auch um die hessische Landwirtschaft große Verdienste erworben hat, einen Beitrag. Die Gebühren für die Benutzung des Buch|ührungsdienstes wurden für kleinere landwirtschaftliche Betriebe erheblich herabgesetzt, so daß auch diesen die Inanspruchnahme dieses Dienstzweiges der Landwirtschaftskammer für die Zukunft ermöglicht wird. Weiter wurde noch über einige Umlageeinsprüche entschieden. •• Abhaltung eines Vortragskurs u§ für praktische Landwirte in Gießen. Der von der Land- wirlschaftSkammer seit einer Reihe von Jahren regelmäßig abgehaltene Vortragskursus wird in diesem Winter in der Zeit vom 2.—6. Januar 1912 in ^Gießen abgehalten werden. Es werden wieder wie früher an den vier Tagen täglich von 1/210 Uhr bis 1 Uhr Vorträge stattfinden und nachmittags fallen dann die Thematas von 3—5 Uhr besprochen werden. Als Vortragende sind wieder erste Autoritäten auf den fraglichen Gebieten gewonnen worden, so daß den Landwirten reichlicher Nutzen aus ihrer Teilnahme in Aussicht gestellt werden kann. *" Taub stummen-Gottesdienst. Am 19. Nov., also kommenden Sonntag, findet in Lauterbach im Konfirmandensaal nachmittags um 2>/4 Uhr Gottesdienst für Taubstumme statt. Ausweise für Fahrpreisermäßigung erhalten bedürftige Taubstunime durch Oberpfarrer' Muller, Lauterbach. •• Stadttheater. Das neue Lustspiel von Leo Stein und Ludwig Heller „Sie Ahnengalerie", das am Freitag hier zum ersten Riale gegeben wird, hat bei der Uraussühriing im vergangenen Oktober am Darmstädter Hoftheater, lute schon mitgeteilt, einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Wir entnehmen den damaligen Besprechungen einige Schlagworte: »Alles in Allem, man amüsierte sich köstlich bei dieser Episode aus dem 600 Jahre alten Geschlechte derer von Kray-Itzbach." — „Sie Uraufführung hatte, in Gegenwart des Hofes, am Hoftheater einen starken, von Akt zu Akt sich steigernden Lust- spiclecfolg." — .Das Publikum kam aus dem Lachen nicht heraus. Wer sich einmal recht amüsieren will, möge sich den neuen Schwank ansehen." — Die hiesige Aufführung dürfte bei dec sorgfältigen Vorbereitung und guten Besetzung denselben Erfolg erzielen, wie die Darmstädter. ** Der Panamakanal und seine Bedeu- tung. Pros. Sievers hielt am Montag abend in der Gießener Freien Studentenschaft einen Vortrag über den Panamal'anal. — Die Bemühungen, an dem Toppelkonti- nent Amerika eine Durchfahrt zu finden, sind fast so alt wie di^ Entdeckung des Kontinents selbst. Als die geeignetste Stelle für einen Durchstich mußte die Landenge von Panama erscheinen. Auf zivei internationalen Kongressen wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Landenge zu durchstechen und einen Schleusen!anal zu errichten. Ferdinand v. Lesseps, der Erbauer des Suezkanals, begann dre Arbeit 1882; eine französische Aktiengesellschaft beAusland. Der französische Minister des Aeußern, be Selves, erklärte vor dem Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten, daß auf Spanisch-Guinea und das Desinteressement Deutschlands an den französisch-spanischen Verhandlungen bezügliche Klauseln beständen, wenngleich sie nicht veröffentlicht worden seien. Sie seien in dem erklärenden Briese infolge eines Uebereinkommens der deutschen und französischen Staatskanzleien nicht aufgenommen worden. H. Büdingen, 14. Nov. Zur endgültigen Abrechnung über den S ch u l h au s n e u b au war auf heute mittag Gemeinderatssitzung einberufen worden. An- weseno war Bürgermeister Fendt, die Gemeinderätsmitglic- der Schulz, Treser, Keil, Rullmann, Klein, Diemer, Wittekind und Methfessel. Als Vertreter des Fürsten Kammer- j Mreftor Dr. Meimer. Anwesend waren weiter Kreisrat I Boeckmann und von feiten der Bauleitung Professor Dr. 1 Vetterlein-Darmstadt und Kreisstraßenmeister Straub-Büdingen. Die Rechnungen sämtlicher Handwerker waren in einer Ausschußsitzung geprüft und für richtig befunden worden. Nur bei den Rechnungen über Maurer- und Tach- beeferarbeit waren Anstände zu verzeichnen. Der Firma Kellermann waren 2000 Mark qn ihrer Forderung von der Bauleitung gestrichen worden. Die Firma erhebt dagegen Widerspruch und war in der heutigen Sitzung durch ihren Bauführer Schnitzer vertreten. Nach Prüfung wurden die Forderungen der Firma zum größten Teil als zu Recht anerkannt und genehmigt; auch die Aufstellung der Dach- deckerrechnstng wurde nach Anhörung des Tachdeckermeisters f Henney geprüft und für richtig befunden. — Die Aufstellung der Wirtschaftsrechnung kann nunmehr erfolgen und zur Prüfung an die Oberrechnungslammer abgegeben werden. — Am 21. November d. I. findet die Hochzeit der Prinzessin Anna, der jüngsten Tochter unseres Fürstenhauses statt. Die Büdinger Vereine und sonstigen Bewohner der Stadt sowie die Schüler des hiesigen Gymnasiums werden am Vorabend dem Brautpaare einen Fackelzug barbringen. — Die Büdinger Gemeindejagd wurde in drei Abteilungen auf neun Jahre für den jährlichen Betrag von 2100 Marl verpachtet. Die Mehreinnahme gegen früher beträgt 300 Mk. Hauptsächlich um ein Abschießen des Gesamtwildstandes zu verhüten, war von einer öffentlichen Verpachtung abgesehen worden. — Unsere Kreisverwaltung ist fortwährend bemüht, die nähere Umgebung Büdingens zu verschönern. Zurzeit werden in der Düdelsheim er Straße Linden bäume gepflanzt. Vielleicht gibt der Gemeinderat seine Zustimmung, daß die Straße in nicht allzuferner Zeit oen Namen „Lindenstraße" oder „Unter den Linden" erhält. — Die Pflasterarbeiten der Obergasse, Neustadt und Vorstadt sind beinahe beendet. Die Vorstadt, die eine Klein- pslasteranlage erhalten, macht einen vorzüglichen Eindruck. Zu bedauern ist nur, daß der Kreistag die Herstellung der Bahnhofstraße bis zum Jahre 1914 verschoben hat. Die Straße ist fast unpassierbar und gleicht eher einem schlammigen Feldwege als einer Fahrbahn durch den belebtesten Stadtteil. Tie Stadt würde gerne die Fußsteige mit Randsteinen und M'osailpflaster Herstellen lassen, jedoch ist dies nach Aussage der Sachverständigen nicht möglich, wenn nicht auch zu glercher Zeit das Straßenpflaster hergestellt wird. Fall« . Nur derb Oa,s gekauft- ™ auSi sch*k und d , Quaker o Wertlose Fe Sie bezah *Hcllt für rj Das bedeutet < Deutsches Reich. Der Arbeitsplan des Reichstags für den Schluß der Tagung ist folgender: In dieser Wock)e sollen die zweiten Lesungen des Schiffahrtsabgabengesetzes und des Hausarbeits- gesetzes vorgenommen werden. Man hofft diese beiden Lesungen in vier Tagen erledigen zu können. Die Tage vom 20.—23. einschließlich bleiben sitzungsfrei, um den Fraktionen Gelegenheit zu geben zu dem Berichte des Ausschusses über das Privatbeamten- versicherungsgesetz, das am 18. d. Mts. festgestellt werden soll, Stellung zu nehmen. Am 23. und 24. d. Mts. soll die zweite Lesung des Privalbeamtenpensionsgesetzes, am 25. b. Mts. soll die zweite Lesung des Hilfskafsengesetzes auf die Tagesordnung gesetzt werden. In der letzten Novemberwoche sollen die Awträge des Budgetausschusses zum Marokkoabkommen beraten werden und im Anschluß hieran die dritten Lesungen aller noch zu verabschiedenden Gesetze vorgenommen werden. Der Schluß der Tagung wird also am 30. November oder am 1. Dezember stattfinden. Eine die Marokko-Politik billigende Erklärung des bayerischen Ministerpräsidenten in der Sitzung der Abgeordnetenkammer vom 11. November, übernimmt der „Staats- anzeiger für Württemberg" mit dem Anfügen, er sei zu der Mitteilung ermächtigt, daß diese Erklärung sich durchaus mit dem Standpunkte decke, den die württembergische Regierung in der Marokkosache einnehme. Tie mecklenburgische Regierung ließ dem Landtage die Grundzüge für die Vorlage betr. die Aenderung der bisherigen Versassungsentwürfe zugehen. Die Regierung ist zu dem Ergebnis gekommen, daß als möglicher Weg, weite Kreise der Bevölkerung unter Vermeidung allgemeiner Wahlen an der Landesvertretung zu beteiligen, der bleibe, anstelle der Wahlen der Gesamtbcvölkerung Wahlen der Landgemeinden und städtischen Bürgerschaften treten zu lassen. Wenn auf Grund dieses Vorschlages eine Einigung über die Verfassungs- frage mit beiden Ständen zu erreichen sei, würde die Negierung gegenüber diesem Erfolge die nicht weiter aufschiebbare Vcr- fassungsreform im Einvernehmen mit beiden Ständen durchführen können und sich auch mit einer weniger vollkommenen Erledigung der Frage zufrieden geben. Der Landtag soll für Mecklenburg-Schwerin aus 80 Abgeordneten bestehen; ein Ent- wurf für Mecklenburg-Strelitz ist nicht eingegangen. Aus Hessen. Rücktritt des Finanzministers Tr. Braun? Die „Franks. Ztg." bringt in ihrem heutigen Mörgen- blatte die Meldung, Dr. Braun trage sich mit Rücktrittsgedanken. Wie ums von unserem Darmstädter Redaktionsvertreter mitgeteilt wird, ist die Nachricht, daß Finanzminister Braun zurückzutreten gedenke, richtig. Dagegen steht es noch nicht fest, daß Minister Braun die Stelle des Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes übernehmen wird. Allerdings liegt es nahe, daß er für diese Stelle in erster Linie in Betracht kommt, da er die Verwaltungsreformgesetze, auf denen die Neueinrichtung des selbständigen Verwaltungsgerichtshofes beruht, in Gemeinschaft mit Geheimrat Weber ansgearbeitet hat. AnS dem Neichstagswahlkreis Alsfeld-Lauterbach-Scholten wird uns geschrieben: Obwohl vom Wahltag uns nur noch etwa acht Wochen trennen, ist im hiesigen Kreise von einer Wahlbewegung noch wenig zu spüren. Als die einzigen sind seit einigen Wochen bis jetzt nur die Nationalliberalen mit ihrem Kandidaten, Landwirtschasts- lehrer Heck- Alsseld, in d?n Wahltampf eingetreten. Dieser hat auch bereits über 20 meist stark besuchte Versammlungen in den verschiedensten Teilen des Wahlkreises abgehaltcn und gilt für den bisherigen Abgeordneten Bindewald als gefährlicher Gegner. «11 I kni fid) Kt I w ii I -llsh'bN. swden. I* , ponibel schied nachü ■t is 3(,i „1 fltnnfnilie f«f Siib « 81,18 >rr Umgebung wurde. Lwohl mit du 7s,ch als Kandil «jle Agitationsr eignet war. Di 3(ü‘. ec bekam M Mklt, wodurch Die privatbeamteiwerficherung. :: Berlin, 14. Nov. Die zweite Ausfchußlesung der Angestellteuversicherung. Der Reichsversicherungsausschuß begann heute die zweite Lesung des Versicherunasgesetzes für Angestellte und erledigte in dreser Sitzung sechzig Paragraphen. Grundlegende Aenderuugen an den Beschlüssm erster Lesung wurden bisher nicht vorgenommen. Jur § 1 wurde die Frage der Versicherungspslicht der Bureauangestellten in der Angestelltenversicherung durch folgende Fassung geregelt: Versicherungspslichtig find Bureauangestellte, soweit sie nicht mrt nrederen oder lediglich mechanischen Dienstleistungen beschäf- trgt werden. Die Handlungslehrlinge und Lehrlinge in Apotheken werden aus der Versicherungspslicht herausgenommen; die Apotheken 9lummCr Iautet: Handlungsgehilfen und Gehilfen in Beim 8 10 wird ein Antrag des Abg. Horm an n angenommen, der besonders für Bremen von Wichtigkeit ist. Danach bleiben Lehrer an Vorschulen zu höheren Schulen sofern die Sicherheit bestehl, daß sie in den Staatsdiemt übernommen werden. Weiter werden neben den Schüsse gegen^Sidi Messri ab. Kleingewehrfeuer folgte. Die Italiener erwiderten es. Später sah man hier uno dort sich Arabertruppen nähern. Dies ließ auf die Vorbereitung eines Nachtangriffes schließen, der jedoch ausblieb. Der Feind ist überwiegend auf der Seite von Sibi Messri tätig, wie wenn er beabsichtigte, die linke Flanke zuumzingeln. Am 13. November mittags war zwischen feindlicher Artillerie bei dem kleinen Fort Messri und der italienischen Stellung in Sibi Messri ein Feuergefecht. Eine Kompagnie Infanterie, bic zum Schutze der Aufräumungsarbeiten auf dem Schußfelde von Sidr Messri auseinandergezogen war, wurde unter lebhaftes Feuer genommen, bas aus einem gegenüberliegenden Gebäude kam. Das Gebäude wurde von der italienischen Artillerie zerstört. Auf italienischer Seite hatte man zwei Verwundete. Trotz der unaufhörlichen Regengüsse hält die Gesundheit der Truppen an. In Ben-GHasi, Derna, Tobruk und Homs ist die Lage unverändert. Gestern nachmittag versuchten die Türken \n der Oase unter AusnutzungdesschlechtenWettersdie italienische Stellung anzugreifen, wurden aber zurückgeschlagen. In der Nacht wurde die italienische Stellung bei Sidi Messri durch Artillerie und Infanterie verstärkt und mit Scheinwerfern ausgerüstet. Aucrdesellschaft, Berlin 0.17 •5*^ Beetbewährte Glühlampe**-^ 70% Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Durch die Elektrizitätswerke und InstallaUons- K Marburg, 14. Nov. Bei den gestrigen Dahlen der stimmberechtigten Mitglieder der Generalversammlung der Ml-! gemeinen Ortskrankenkasse betci.igicit sich zum ersten Male Schlitz. 14. Nov. Die Beleuchtungöverhält au- WerngeL. Falls Sie gut einkaufen wollen, lesen Sie Folgendes aufmerksam Ges n kalte Weit unter Preis Makrame Füsse! 08359 in Sträucher empfiehlt Christ. Pfeiffer Uilomoo&Cii!. 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Wat :r Mormone die mü Ersten und mü ber Men. hier beginn! rer Mormone führ! . Endlich beschloss uder den Ziehend!!', liger seine Beute Ern gleich packend,! igt ivorden. Ein Lc- Magen — Leber Nieren Tee „et. Barbara-, bewährtes biät Getränk, besteht aus 20 div. untern. Mediz.-Srautern. 50 Pfg. und 1.- Mk. hvv 10 Hirwch-Apotheke. Ein Posten schwarze Merveilleox reinseidene gute L-ualitäten v-Mrr. 1.45, 1.65. 1Ä u. 235 Grosse Auswahl Wichtige Worte nn unsere Frnuen. Frauen ohne -eitweilige Beschwerden gibt eS wenige. Bon «indbett bid zum Aller scheint Vcibcn ein Teil ber «>rau zu fein. Bielfach hört man tonen, „ich bin nicht mehr io stark wie früher unb fürchte, bah ich so nie mehr fein werde." Es liegt dies in bent Blutzustande, welcher feine richtige Beschaffenheit nicht bat und bn- durch das Nervensystem sowie der ganze Körper mangelhaft gespeist wird. I«w> Frauen und Mädchen in den Ucbcrgansjabreu unterliegen vielen Störunprn, welche speziell aut das Blut und die Wer- ucn ;urückzuiübreu sind, und kann Leeiferriu nicht hochgenug geschaht werden. Vccifcrrin ist ein Präparat, welches von anerkannt vorzüglicher Wirkung ist. um das Blut in einen gefunden, kräftigen 3u>tnnb zu versehen, dessen Zirkulation zu heben, sowie die Wernen au kräftigen unb ben ganzen .Qürpcr widerstandsfähig zu machen. Bielfach erprobt unb von Autoritäten verorbnet. Du/lu Veeiicrrin 'Lvo-Lecithin-Eifeni kostet Mk. 3.— bie Flasche Beim Einkauf achte man genau auf bas Wort Ifeeifcrrtn. ,)n Apotheken crbältlidi, ganz sicher von: Universitäts-Apotheke Gießen und Alte UniversitätS Apotheke Marburg. Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, -K(nd=m..hi Diarrhöe, -Kr^tenko« Darmkatarrh, etc. £uftfcbifr«bH. E i n Flug des Reichskanzlers. Johannisthal, 14. Nov. Tas Lustschjsf „Schwaben" ist heute vormittag 11 Uhr 13 Min. bei wunderbarstem Wetter und großartigem Auftrieb zu einer dreistündigen Fahrt aufge- stiegcn An Bord befanden sich 18 Passagiere, darunter der Reichskanzler und Gemahlin und Unterstaatsselretär Wahn- schasse. Tic Fahrt war vom Wetter außerordentlich begünstigt. Bor atlent batte man eine ausgezeichnete Fernsicht. Tas Luft- schtfi folgte, von Johannisthal kommend, zunächst dem Laut' der Spree bis Spandau, flog dann nach Potsdam und ytrücf über Spandau, Tegel, Pankow nach Berlin und weiter. Beim lieber^ fliegen des Müggelsees ließ der Führer Tr. Eckener das Schiff auf die Wasserfläche herabgchen, sodaß die beiden Godeln aus dem S« schwammen. Nachdem auch Königs-Wusterhausen und Grünau überflogen waren, landete das Schiss nach 2> -stündiger Fahrt, in der es 145 Kilometer zurückgelegt hatte, glatt in Johannisthal. Trier, 14. Nrw. Der Flieger Weil war heute vormittag 1/48 Uhr in Aackcn zum Fluge nach Frankfurt a. Marn aufgestiegen, verirrte sich aber in der Eifel infolge des Nebels und wollte daher dies Vorkommen einer Besichtigung und Begutachtung unterzogen würde, damit nicht ohne Znxrng etwas vernichtet würde, was für die große AllgemeinheitJnteresse uub Wert hat. Vielleicht begeben sich gerade die Jlbeshäuser durch die ihnen nichts cinbrtngcnbe Beseitigung des Felsenmeers eines InzielmngSpunktes, der ihnen den Verkehr bringt, den alle Sehenswürdigkeiten ausüben, namentlich dann wird i < r Wunsch, dieses interessante Vorkommen $u besichtigen l orhanden sein, meint von wissenschaftlicher breite die Be- iiutung fcstgestellt ist. Die Provinzialdirettion veranlaßt vielleicht die Untersuchung durch die Geologen an der Universität Gießen, die dazu berufen erscheinen. Auch der sog. .Krater Spitze Stein" bei Hochwaldhausen-Jlbeshausen ist eiter Denkmalschutz gestellt worden, nachdem man das ckeiche bei der „Burg" veranlaßt hat. — Wie von anderer Seite berichtet wird, beabsichtigt ein Unternehmer aus Fulda das (Gelände als Steinbruch auszunützen. Nach einem mit ber Gemeinde abgeschlossenen Vertrag würde der Mann 'ine größere Fläche auf 12 Jahre zur unentgeltlichen Aus- imtzung des Steinmaterials erhalten Die Gemeinde würde dadurch ein bedeutendes Geländestück zur Urbarmachung ge- nnnneti. Vermifcbtc». * Selbstmordversuch zweier Schülerinnen. In einem t'neeum in Wien haben sich zwei 1 6, ä hrige Mäo- chen, Wilhelmine Frokesch, die Tochter eines bekannten Advo- faten, und Elise Vtlnat, die Tochter eines Äasseegroßhändler». wahrend des Unterrichts^ gleichzeitig au s dem Fenster des oberen Stockwerks dec Schule in den Hoi dinadge stürzt, wo sie mit schweren Gehirnerschütterungen und sonstigen Verletzungen liegen blieben. Ter einen ber beiden Freundinnen war. da ne in dec Schule keine Fortschritte machte, nadegelegt worden, die Anstalt zu verlassen Sie teilte die» ihren Eltern jedoch nicht mit, sondern vertraute sich ihrer Freundin an und äußerte die Absicht, ih.em Leben ein End^zu machen. Taraufhin teilte das andere Mädchen freiwillig das Schicksal ihrer Freundin. An dem Auskommen der beiden unglücklichen Mädchen wird gezweifelt. • E i n rasende- Auto. Am Dienstag nachmittag wurden in Ebarlottenburg cm Radler unb eine Frau von einem militärischen Dienst aulo, in dem sich ber kommandierende General deS 3. Armeekorps, v. Bülow, befand, überfahren. Ter Chauffeur hatte geglaubt, der Radler würde in eine Seitenstraße einbiegen, statt denen fuhr dieser abcrjöciter, wurde von dem Auto eingeholt und lag in ber nächsten Sekunde unter ben R bern beo schweren Kraftwagen-, die über ihn bin- weggingen. Ter bestürzte Chauffeur bog im Augenblick der Katastrophe nach rechts, wodurch daS Unheil noch größer würbe, denn brr Dagen fuhr letzt gegen bie Borbschwellk, riß eine dort stehende Frau, bie aus einen Straßenbahnwagen wartete, um unb fuhr cchenfallS über sie hinweg Unmittelbar hierauf trurbc ber Kraftwagen zum Stehen gebracht Exzellenz v. Bülow begab sich zu ben beiden besinnungslosen Personen, die aus vielen Wunden bluteten, unb ließ beide zur Unfallstation fahren, wo die Fran nach kurzer Zeit ihren Verwundungen erlag. Ter verunglückte Radler erlitt schwere innere und äußere Verletzungen. Kleine Tageschronik. Durch Funkenslug einer Lokomotive brannten in SkuiSi (Russisch-Polen) die Kirche und 200 Häuser nieder. Bier Personen sind lot, mehrere schwer verletzt. Don den am 26. Oktober vom Kreuzer „München" verunglückten Mannschaften wurde bie erste Leiche bei FciebrichSort gefunben. Kreis Lauterbach. Lauterbach, 14. Nov. Es wird uns geschrieben: Bor einigen lagen ging erneut bie Nachricht durch die Blätter, ein Unternehmer habe mit der Gemeinde Ilbes - laufen einen Vertrag abgeschlossen, das sogenannt.' Fel- enmeer als Steinbruch abzu bauen. Wenn dies 'eklayenSwerte Ereignis eintreten sollte, büßte damit bie ovmz ein 92alurbcnfmai ein, das seinesgleichen nicht hat unb dessen Wert für den Naturforscher die Gemeindebehörde von Ilbeshausen nicht einzuschätzen vermag. Dieses Felsen- meer ist vermutlich eine aus der Gletscherzeit stammende Ti ordne, wahrscheinlich eine Endmoräne, bie oberhalb des heutigen Dorfes Ilbeshausen ihren Abschluß fand. Auf eine Breite von 200 unb eine Länge von ca. 500 Meter erstreckt sich das Trümmerfeld der Basaltblöcke, Stein an Stein in tausendfacher Form unb von verschiedenster Be- schafsenheit. Man findet kugelige Basaltklötze, die wie auf- aerollt erscheinen, bereit Mäntel leicht sich zertrümmern lassen, dann wieder solche von zäher Beschaffenheit, die dem Schlaghammer ungeahnten Widerstand entgegensetzen und andere von glasiger Härte, poröse und verwitterte. Es wäre wünschenswert, wenn von fachwissenschaftlicher Seite 1 EjU-^juden' c Intet _ben yt 3ot*"L 11 durch"" „n $s- lie 3?B|K tboij v': MM-». ttt» fctieil’i! rKO «s-A [en. Ein patenlschwinbelprozeh. ~ Kassel, 14. Nov. Nach dreiwöchentlickTer Dauer ging ber große Prozeß zu Ende, in welchem sich ber Diplomingenieur Richard Hesse aus Brüssel, der Patentvermittler Rud. Wagner aus Cassel, der Ingenieur Aug. Mankes aus Charlotterburg, der Patentagent Heinrich Brust aus Cassel und die Kaufleute Aug. Wendeberg und Theodor Mattens, beide ebenfalls aus Kassel, wegen umfangreicher Betrügereien zu verantworten halten. Tie Angeklagten sind, wie wir zu Beginn' der Verhandlungen bereits mitgeteilt haben, be* schuldigt, die Unerfahrenheit von Patentsuchenden ausgenützt zu haben, so daß sie durch bttrügerische Manipulationen über 30 000 Matt sich aneigneten. Tas Gericht hielt ans Grund der Beweisaufnahme die Angeklagten nur des Betruges für überfuhrt, jedoch eine strenge Strafe Tür angemessen. Tas Urteil Unitetu gegen den Angeklagten Brust wegen vollendeten Betrugs in sieben Fällen sowie einem Betrugsversuch auf 1 Jahr 9 Monate Gefängnis und 1050 Mk. Geldstrafe, gegen Manke wegen vollendeten Betrugs in fünf Fällen zu 2 Jahren Gefängnis und 750 Mk. Geldstrafe sowie 2 Jahre Ehrverlust, gegen Hesse wegen vollendeten Betrugs in einem Falle zu 500 Mk. Geldstrafe: die Angeklagten Martens, Wagner unb Wendeberg wur ben frei gesprochen. Ans Antrag des Staatsanwalts wurden mit Rücksicht auf die Höhe der ausgesprochenen Strafe die Angeklagten Brust und Mankes io fort verhaftet. Knüpf-Garne für Taschen. Beutel, Kragen in ' la»/" allen modernen Farben der Akademie eine Feier statt, bei dec der Dozent Diplom- Ingenieur Brust die Festrede halten wird. Abend« findet im Hotel Trapp em FeükommerS statt, dem sich am Sonntag wettere Festlichkeiten anschtteßen werben. In diesem Wrnter» semester bat die Gewerbe-Akademie bie höchste Frequenz feil sechs Jahren erreicht. Starkenburg und Nheinhcsien. rm. Darmstadt, 14. Nov AuZ brr LanbeSirrmanstalk Hofheim entsprungen ist der gefährliche Heiratsschwindler Ph. Thierrnger, ber in verschiedenen OkgcntHii Teuhdb landS, zuletzt in Babenhausen, sein Unwesen getrieben bat Man fand bet seiner Festnahme in Wiesbaden etwa 10000 Mk. bei ihm. Er war im vorigen Jahre von der Strafkammer in Tarrnftabt auf Grund der ärztlichen Gutachten für geistig nicht normal erfiärt, außer Verfolgung gesetzt und in bie Irren in statt Hofheim ausgenommen worden, doch gelang es ihm bald zu entweichen. Jetzt ist er zum zweitenmal geflüchtet, aber er wird wohl nicht wen kommen, da er ohne Mittel ist. Th. ist etwa 32 Jahre alt und gibt sich meist als Ingenieur oder Techniker auS: er hat ein vornehmes Auftreten. F. C. König 14. Noo. Tie Königin Emma der Niederlande Iras gestern zum Besuch deS Fürsten und der Fürstin zu Erbach-Schönberg auf dein hiesigen Schlöße em. Ter Aufenthalt wahrt bi8 zum 17. November. Hessen-Nassau. vormittag» gegen 10 Uhr bei dem Torfe Greimerath landen £nbd blieb er mit seinem Zweidecker in den Telegrapdendrühten hängen und stürzte al' Seil wurde schiver, aber nicht lebensgefährlich verletzt, am Apparat wurden das Höhensteuec und der Propeller zerstört. Berlin, 14 Nov. Tie beiden Militärstieger, Leutnant Braun und Leutnant S e a r z 0 n 1, flogen mit ibrvm Flugzeug „Ärieg-Maube 5" ohne Zwischenlandung in 95 Mrnuten von Berlin nach Stettin. Märkte. fc. Fiantsnrt a. M. Schiveineniarktbericht vom lö.Noo. Alttaetneben luarcn 1834 Schweine. Boll fleischige Schweine von hu bi«? 100 kp Lebendgewicht 48.00-50.00 Mk., Schlachtgewicht 61.00-63.00 Pik., vollfleild'ifle Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 47.00-49.00 Mk., Schlachtgewicht 60—62.00 Mk.: vollsieischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 49.00—51.00. Pik., Schlachtgewicht 62—63.00 Pik.: vollsteifchige Schweine von 120 bis 150 ker L ebendgewicht 49.00— 50 00 Mk., Schlachtgewicht (•,1.00— G2 Pik.: Fettschiveine über 150 kx Lebendgewicht 00.00 bis 00.00 Mk., Schlachtgewicht 90.00—00 Mk. Sauen 00—00 Dik. (üeidjäU mittelmäßig, bleibt Uebcrftanb. Handwerker waren w richtig befunden woi- c Maurer- und Tack- zeichnen. 2er ytrma ihrer Forderung m Tie Firm erhebt d^> »eutigen Lihung dura Ach Pliisung tviudev Wsstckung dtt Tat-M niffc'beS hiesigen Bahnhofs ließen seither viel zu wünschen .1'^ 4ihp(fgtnicilttt? i'ihn«- aä mirh mit rtrnfirr Freude benrüht. dost die .en-TeWeÜungj ebr erfolgen und zukü ,e? abgegeben werden! der Prinzeillr W« Jettas »»nÄ feerpadttuns A ii19cn:ltr =i,r’ Wailhaystalt Elektr. Betrieb Liebigstr. 6.3 emvnehlt sich im 088001 Reinigen von Wäiche jed. Art. Dr. Herrmann"» 6231 Nerven Tropfen ..llonal" echt Baldttanbestillat» lind. Soöffdjmera, Schlailongke». Aufregung a 1— Ctto Schaar. Sägemeftl von diadelbolz, mit trorfcit Aum Streuen sehr geeign- lies, billiget 4124________B. Nulin, Lollar. Gardinen weiß n* creme Stückwaren, febr billig. (6910 Louis Hammel, Polsterer o. Dekorateur. _______, West-Anlage 10.__ Deutsche Märchen in Betten,2Mk. Zu beziehv. 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Arbenz Karl Bänninger Max Bänninger Emily Bänninger Durch den Tod wurde uns vergangene Nacht unser hochverehrter Seniorchef Vergangene Nacht verschied nach kurzem, schwerem Krankenlager unser hochgeschätzter Seniorchet Steinbach, den 15. November 1911. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. - ' Das neue Bartpflegemittel Struwwelin gibt dem Barte jede Form ohne zu kleben, ohne Brenneisen und ohne Bartbinde, hergestellt v. ff. D. Wunderlich, Hoffief., Nürnberg, zu 1 Mk. u. 2 Mt. p. Fl. bei W. Kilbingcr, Drogerie, Giehen. _____________(D7ul____ 4 9 Die Beamten der Firma Bänninger G. m. b. H. Die Arbeiter der Firma Bänninger G. m. b. J-L Der Stadtauflage liegt ein Prospekt W. Bobach l5a., Berlags-Buchhdlg. in Leipzig über ihre Zeitschriften „Praktische Damen- u. Kinder-Mode" u. „Deutsche Kinder-ModemvelP be«. Stille Bestattung, Kremation. Man bittet, Kondolenzbesuche zu unterlassen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unseres Adolf Stumpf Schlaffer der Buderus'schen Eisenwerke Wetzlar sagen wir allen Teilnehmenden innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Katharina Stumps geb. Panzer und Kinder, Karl Stumps, Bäckermeister und Familie. Fabrik: Apotheker C. Wiemann, Offenbach a. M. Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass unsere innigstgeliebte, unvergessliche Gattin, Mutter Tochter, Schwester, Schwiegertochter und Schwägerin Frau Katharina Geissler geb. Klinkei Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Steinbach für da8 Jahr 1912 liegt vom 18. dss. Mt§. an acht Tage lang auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. für Schwächliche Blutarme. NertrösO ; v fr. Reconvalescenten Herr Karl Bänninger entrissen. Wir betrauern sein Hinscheiden aufrichtig, da er uns stets ein gütiger Arbeitgeber gewesen ist. Seine hohen persönlichen Eigenschaften und sein warmes Empfinden für uns sichern ihm ein bleibendes Andenken. ■’A LlMl. Lh M.2.5Ü KräfhgungsuMänrmiftel LRg- (jianiend begutacht AerzN.bevor ■ zugt. Vorzüglicher Geschmack. ; nach kurzem, schwerem Leiden im 22. Lebensjahre heute abend ' Uhr sanft in dem Herrn entschlafen ist. Hauptgewinne Mark’ 50000 20000 10000 etc. etc. etc. Lose ä M. 3.—. Porto und Liste 80 Ptg. extra. Zu bez durch d. Generalagentur Eberhard Fetzer, Stuttgart Derbaye V) d- ««5 W« M Die Cxt Sliildesstaaten, gestrengt und' !je Einbuße noi Mischen Bum chmhrend.l' Tonnen bekes. Als Grund deutschen Bund lung der U e.b - 1909 in M machen konnte, schlechte so Grund, der frei nicht recht ane trachten, daß d Jahren bedeut- schufen und da zielten, die die machte-,. Aussallend Hafen, wohin zergingen. 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Eiling bestellt, I, ter sinken ruurb !| Zentnun beschlos | siche Seile d K tas zum TeU au, | in diesen Fragen n i^hen ließen. 1 .. Bon der Vo «e Abtretung en .. M geschehen, j A em Achsge I Nicht^unter diese I ^ Staatssekretär | ‘“‘Übungen eine 1 Mileit 1 Ödeten Reg Erzeugung, dag zu ihrcr nid zoll' und Hande L de l ftN Jene l SD • li’*; I I bei k-L^lung te w- I ■ I < w I jl kütr S* II te । . o i»iß, I Ki Ult lei io Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Ernst Geissler. Kirchberg und Ruttershausen, den 15. November 1911. 09438 Die Beerdigung findet Freitag, den 17. d. Mts. nachmittags 2 Uhr statt. Herr Karl Bänninger Wir verlieren in ihm einen allzeit gütigen, wohlwollenden Prinzipal. Sein lauterer Charakter und seine unermüdliche Schaffensfreudigkeit wurden für uns ein bleibendes Vorbild. Wir sichern ihm ein ehrendes Andenken. Statt besonderer Anzeige. Heute mittag entschlief sanft nach langem mit Es Geduld ertragenem Leiden unser guter Vater, |a| Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel I Philipp Hofmann IV. Die trauernd Hinterbliebenen: Familien Hofmann und Jung. 4 Heuchelheim, den 14. November 1911. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 16. Nov., W nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause Wilhelmstr. 17 „Wenn Sie von hartnäckigen Hautausschlägen, Flechten, Hautjucken usw. geplatzt sind, so daß der Hautreiz Sie nicht schlafen läßt, bringt Ihnen Zucker's „Salu> dcrma" rasch Erleichterung." Aerztlich warm empf. Dose.50 Pf. und 1 M. lstärkste Form) bei W. Kilbinger, Seltersweg 79 a, A. Noll, Bahnhosstr. 51 u. Ernst Noll, Naiser-Droaerie. Nürnberger : UBlß-LottBriB i i Bioglobin Gold wert ist ein rosiges, jugendsrisches NntlttZ und ein reiner, zaner, schöner Cdnt Wie» dies erzeugt die echte Steckenpferd - Ltlienmilck; Seife v. 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