Die heutige Nummer umfafet 10 Seiten. einer einer 1. 2. 3. bat nur ver- Bisher hat man immer mit den Glanzleistungen einzelner gerechnet, bie unter günstigen Umständen erzielt worden sind. Pom verkehr St echn ischen und militärischen Standpunkte aus ist das bisher Geleistete insofern äußerst lpichtig gewesen, als hierdurch der Beweis von der bedingten Tauglichkeit für mancherlei Zwecke erbracht worden ist. So hat schon die Post in den französischen Kolonien den Aeroplan in ihren ^ienft gestellt und die erfolge der amerikanischen Flieger, die sich wahrend der mexikanischen Wirren in den Dienst der PankceS gestellt batten, smd ja bekannt. Der oberrheinische Zuverläfsiy- keitsslug wird in manche Frage Licht bringen unl> fein Ergebnis trirb mrtbesttmmend für die künftigen Wege der Flugzeugtndustrte sein. Dieser letzte Gesichtspunkt war auch mit maßgebend sür bie Art der Bewertung der Flüge. Man hatte anfangs eine Punktwertung mit Gut- und Strafpunkten beabsichtigt. Zn einer langen Sitzung, die beinahe einen ganzen Tag unter dem Bor» sitze des Protektors des Fluges, des Prinzen »ein richvon Preußen, in A ni pru ch nahm uno bei der bei anders bie Flugzeugindustrie ihre Wünsche kundgeian, einigte man sich, nur die Zeil zu berechnen, da in dieser Zeitrechnung auch' die Zuverlässigkeit mit enthalten ist. Außerdem nxrben noch folgende Zeitvergütungen gegeben. Derjenige Flugzeugführer, der Mit einem Passagier an Bord fliegt, erhalt 15 Pro;, der ,ylug;rit in Abzug gebracht, vorausgesetzt, daß Flieger und Paiiagier zuiammen 140 Big. wiegen Zedern Flugzeug mit d e u t s ch e m M o t o r wird 5 Pro; der Flugzeit in Abzug gebracht, em Amichlag von 50 Proz auf die Flugzeit erfolgt, wenn der Flieger die Tagesetappe an einem von der Eberleitung des Flugtages genehmigten 51ugtai er ft am nächsten Tage vollendet. Legt er auch an diel em ^.agc die Etappe nickt zurück, so hat er auf die großen Zuver^Ugkeits- preise keinen Anspruch mehr. Er kann dann nur troch um i>tc Lokaloreise, die für Die Veranstaltung von ^d>ai; uno Passagierilügen an den Etappenorten gegeben werden, konkurrieren. Die gan-ye Bewertung ist, wie auS Den kurzen Ausführungen - rsicktlich ist, bauptiäcki'.- .-u Flagge auf Hauptmast gehißt und feuerten den Königssalut, als die „Hohcnzollern" sich dem Ankerplatz vor Port Viktoria näherte. Di? Majestüten werden die A'ncht an Bord verbringen und morgen vormitkag nach London fahren. Kurz nachdem die „H o de n z o l l e r n" fest gemacht hakle, begab iid) der Oberkommnitdierende der Nord-Ma- rinestation Adm>ral Sir Eh. v Drurd in Begleitung des Vizeadmirals Prinzen von Battenberg, des Konneadmi- rals Dinmaunev, des Lberwerftdirektors von Chatham, des Geiterals Barker, des Kommandeurs der östlichen .Küstenverteidigung, an Bord der Kaisersacht, wo sie vom Kaiser mit vänbedruck empfangen und der Kaiserin und der Prinzessin Viktoria vorgestellt wurden. Tic Herren blieben zum Tiner an Bord, ebenso der d e u t s ch e B o l s ch a s t e r G i a j Wolff Metternich, der zur Begrüßung des Kaisers sich ebenfalls an Bord eingeiuuben hatte. Der deutsche '.Via rin rat tnd)6 in London, Korvettenkapitän Wideman^ war den Majestäten bis Blissingen entgegengefahren. Der Empfang durch daS UonigSpaar. London, 15. Mai Tic Majestäten wurden auf dem prächtig geschmückten Bahnhof von dem König, der Königin und anderen Mitgliedern der Königsfamilie begrüßt. Aach Austausch herzlicher Begrüßungen fuhren die Majestäten, von der Zuschanermenge mit lauten Zurufen begrüßt, durch die dichtbesetzten Straßen nach dem Buckingham- Palast, wo sie Wohnung nahmen. Als der kaiserliche Extrazug hielt, bemerkte man, daß der Kaiserliche Salonwagen infolge eines Versehens außer, halb des Teppichbelagcs stand, mit dem der Bahnsteig beneidet war. Der Zwischcnsall schien Verlegenheit zu erzeugen, Tmc der Kaiser i cd och durch sein herzliches und energisches Wesen rasch beseitigte. Tie beiden Herrscher trugen Zivil. Ter Kaiser trug einen grauen Gehrock und Zylinder, die Kaiserin eine Parma Veilchenrobe und einen großen Rcmbrandthu: Der Kaiser bot ein Bild frischer Gcsimdheil und guter Laune. Tic Prinzessin war ganz in Weiß gekleidet Als der Kaiser sich dem cuglifd)cn Königs- paare anschloß, schien er in bester Laune und machte wahrscheinlich eine scherzhafte Bemerkung, da das Kvnigspaar Der Zuverlössigleitrflug am Oderrhein. Von F. v. A 11 e n k a m m c r. Hailer Wilhelm in England. S h e e r ii e ß , 15. Mai Das deutsche Kai f er* paar und die Prinzessin Viktoria Luise sind gestern nachmittag 51« Uhr an Bord der .Hohcnzollern" vor Port Viktoria angekommen. Tic Kaifcrjadjt wurde vom Kreuzer „Königsberg" und dem Tepeschenboot „Sleipner" begleitet. Als die „Hohenzollern" an der Grenze der britischen Terri- torialwäsfer anlangte, empfing sic eine Division britischer Torpedobootzerstörer und geleitete sie zur Ankerstättc. Alle Kriegsschiffe im .Hafen von Sheerneß hatten die deutsche. 7. Tag. Von Mannheim über Worms nach §i am Main mit einer Zwischenlandung in Mainz 8. Tag. Von Frankfurt über Osf^enbach nach Frankfurt mit einer Zwischenlandung in Darmstadt. Außerdem wird nun nach den neuesten Dispositionen ein gesonderter L i i i z i c r S f l u g eingeschaltet werden, da das Krieg-numficrium den Linzierspiloten verboten hat, um Geld preise *u fliegen. Für diesen Flug, der seinen Amang am 25 Mai in Karlsruhe nimmt, ist folgendes Programm auigc,teilt: 25 Mai. Von Karlsruhe nach Mannheim mit Zwischenlandung in Heidel der g. 26 Mai Von Mannheim, Worms berührend, nach tfrant» furt a. M. mit Zwischenlandung in Mainz. 27. Mai. Von Frankfurt, Lffenbach berührend, nach erranfiurt. Zwischenlandung in Darmst ad t. . . Ttc Höchstzahl der zuzulaßenden Lstizicre Ut.auf lechs bc- ftimmt und zwar wird hierzu das KriegsminMerium einige Alicqcr von der Döderitzer Fliegerschule obkommandieren. Ter gxoßc Zuverlässigkeitsflug wird von folgenden Herren bare Nähe gerückt ist. Auch der Grundstein für den neunten und ausncktsreichen Zweig der Luftschiffahrt, der uns lehrt, mit Maschinen „ickwerer als die Luft" die uns umgebende gasförmige Almofvharc zu durchfliegen, ist in Süddeutschland, in Frankfurt aui Der ,,3la , gelegt worden. Von den Ersabrungeii Dieter Veramtaltung, Die Den Veranstaltern zwar keinen fhngcnDcu Gewinn brachte, zehren wir noch heute, und je mehr man litb über Das damals Gcleiftcte klar wird, um so mehr ersieht man Die wmemchaftlichcn unD roirtidtaftlidicn Gewinne. 0 Nock einmal war Die alle Kauer,taDt am Main Zeugin eines flugtechnischen Ereignisses. Es war im rüat, ommer vorigen Jahres, als unsere Flieger fick loweit „flügge fühlten, daß sie Die geschlossenen Flugplätze nut ihren gumtigen -terrams unD Den bctänntcii WinDrichtungen oerlanen zu können glaubten und nun UcberlaiiDflüge machten. . Ter erlte Deuticke lieber» lanDilug von Frankfurt bis Mainz i|t iwch in aller imnncrung. ' Nun stehen wir kur; vor einer Konkurrenz m Luddeutfck- land die Der raschen Entwicklung des Flugzeugs vollauf Mcav nung trägt und es aui seine Z u v e r l äj f i g f e 11 prüfen wird. 'Hm '0 Mai, also am nädinen ^ounabenD, werden von Baden-Baden aus 13 Flieger auf eine achttägige Reise geschickt werden, während welcher Die Piloten unD ihre Flugzeuge lieben UcberlaitDilüqc in folgenden Etappen zurück;ulegen haben: - Tag. Bon Baden Baden nach tyreiburg nut einer vorgeschriebeneti Zwischen la nbung in neu bürg. Tag Von Freiburg nach V! ulhau, en i EU. mit einer Zwisäfenlandt ng in Mülheim — B aden w c i l er. Tag. Von Mülhausen nach Straßburg i. EU. mit einer Zwischenlandung in Eolmar. 4. Tag. Ruhetag in Straßburg. 5. Tag. Von Straßburg, nach Karlsruhe mit Zwischenlandung in Weißenbur g. .6 'Tag. Von K ar 1 sruhe nach Mannheim mit Zwischenlandung in Heidelberg. Tie jüngste Errungenschaft der Teckmik, die Luftfahrt, gleit!) bei ihren ersten Anfängen in SüdDemickland nicht eine eifrige Pflegestättc, wildern auch eine grotze Anzahl ständiger und kapitalkräftiger Förderer gefunden. Allerdings Hatten damals die süDDeuticken Gaue eher als alle anderen das Glück, Zeugen von jenen denkwürdigen Probcahrten der Zeppelin Lustkreuzer ;u sein, und ihre Bewohner fühlten zuerü ienc Be geiftcruiig, Die auch Den nüchternsten Menschen überkommt, wenn ihm unwiderleglich klar vor Augen geführt wird, Dau nun auch Die Acra, in Der Der Mensch Die Luft beherrschen roirD, in greif. k’emiTJ^aninn' Flugz.: Aviatik-Zweidecker: Motor: Argus. 2. Charles Laemmlin Flug^ug: Aviatik-Zweidecker, Motor. 3 . Raimund H. Goring (Flugzeug: Albatros-Zweidecker: Motor: Gnome, 50 PS’ 4 . Ingenieur Brunduder ttylug5eug: Mbatros-Zweidecker: Mo- tor' Gnome, 70 PS). _ , _ 5 ^ipl Jng. Karl Wilb. Ditterstätter (Flugzeug: Eulcr-Zwc. dccker: Motor: Gnome). 6 Hellmut Hirth, Stellvertreter Bruno Zablonskv erlügitufl: Eirick-Rümpler-Eindecker: Motor: CcUCTr Taunlcr, PS). 7 Roben Thelen, Stellvertr Rudolf Kiepert (Flugzeug: Wright- Zweidecker: Motor: R. A. G., 58 PS). . . . 8 Bruno Wcrmgen Flugzeug: Eindecker eigener Konstruktion.. 9 August Euler Flugzeug: Eulcr-Zwcideckcr. Motor: Gnome). 10. Ingenieur Ltto Reichert (Flugzeug: .Euler-Zweidecker: Mo- tor • Gnome). _ _ , 11 die im Zähre 1908 ge wählten Wahlmänner und dürfte wohl die letzte sein, Die unter der Herrschaft des indirekten Wahlspstems ftnttfinDct. Tas Mandat wird bis 1914 Gültigkeit haben Ta damals nur Wahl männer für Tr. Gutfleifch gewählt wurden, die fast sämtlich auf dem Standpunkt der fortschrittlichen Volks- mrtei stehen, ist die abermalige Wahl eines Fortschrittlers icher. lieber Die Persvnensrage steht selbstverständlich noch lichts fest. Doch kann als sicher angenommen mcrDcit, Daß auch Der neue AbgeorDncte Der Stadt Gießen ein Gießener ein wird. Möge es ihm vergönnt sein. Die Interessen Gießens und Des Hesscnlandes so nachdrücklich zu vertreten, wie es Tr. Gutfleisch tat. Aus dem hessischen Landtag. R.B. DarmstaDt, 15. Mai. Tic Erste Kammer der 51 ä n D e wird am Dienstag, 23. Mai, vormittags 10 Uhr, zur Abhaltung mehrerer Vollsitzungen zusammen treten. Auf Der Tagesordnung steht Die ^chlußbcraiung über Die Wahlrechtsvorlaße und über Die vier Vor- lagen zur Verwaltungsgesetzrevisron, Ltädte^LrDnung, Landgemeinde CrDnung, Verwaltungsrcchtspslcgc und die >tteis- und Provinzialordnung, sowie eine Anzahl kleinerer, von der Zweiten Kammer fertiggestellter Vorlagen. Zn Der Zwischenzeit Dürfte sich auch Der Finanzausschuß der Ersten Kammer nochmals mit Den jetzt vorliegenden Beschlüssen des anderen Ausschusses über die GemcinDeumlagenreform näher beschäftigen Ta auf allen Seiten Der Dringende Wunsd) besteht. Dieses für alle Gemeinden des Landes so wichtige Gesetz nun endlich zum Abschluß zu bringen, so herrscht in Den maßgcbenDen Kreisen Die feste Zuversicht vor, Daß es, wenn auch erst nad) mühevoller Arbeit, Doch gelingen roirD, auf GrunD der gestern näher Dargelcgtcn Beschlüsse Des Finanzaus schusses Der Zweiten Kammer zu einer VerstäiiDigung zu gelangen. , • jo. Darmstadt, 15. Mai. Heute früh hatten eine Anzahl Mitglieder beider Kammern im Ludroigsbahnhof Hotel eine vertrauliche Besprechung, die sich heute nachmittag in den Ausschußzimmern der Ersten Kammer fortsetzte. Tic Regierung wurde, wie wir hören, nickst zugezogen. Ta Die Verhandlungen streng vertraulich waren, ist Mnächst über das Ergebnis nichts genaues zu erfahren, zudem die gegenseitige Aussprache nur unverbindlich gewesen sein soll. 3um Rücktritt der Abgeordneten vr. Gutfleisch. Gießen, 16. Mai. Wie wir im grössten Teil der gestrigen Auslage mit- teilen konnten, hat unser Vertreter in der t* Kammer, Gfh. Justiz rat Tr. Gntfleisch, mit Rücksicht auf seine angegriffene Gesundheit sein Landtagsmaudat nil scheidet ein Mann aus dem varlamen tarischen Leben Hessens, der lange Jahre hindurch auf dem politischen Sckfauplatz eine große, emflns, und segensreiche imkeit ausgeübt hat Schon vor seinem (Eintritt in die hessische Kammer gehörte er von 1881-1884 und dann roicbci von 1890 1893 dem deutschen Reichstag an. In der ersten Wahlzeit war er Vertreter unseres Reichstags- < uc , der ihn auch 189 und zwar ohne jede Agitation seinerseits, wieder in den Reichstag entsendete. Er war gleichzeitig im Wahlkreis Friedberg-Büdingen gewählt woi den und nahm dort das Mandat an. Tr. Gittslcisch gehörte Der deutsd>freisinn igen P a 11 c i an und zwar dem damals schon sozialresorrncrisch gesinnten Flügel der Links- liberalen. Er war als Reichstagsabgeordneler namentlich an der Gesetzgebung wegen der Kranken und iinfai:i’crhme rung und auf dem Gebiet des Arbciteischutzes tätig und Hal auf ben Ziihalt unserer sozialen Veriichcruiigsgeietzgebiing großen Einfluß ausgeübt Bei der Spaltung der freiiinnigen Partei schloß jid) Gutsleisch der sortfchrittlichen Volkspartei an, ließ sich aber nickst mehr für den Reichstag aufftcllcn, ttotzdem ihn seine pjlitifdfcn Freunde wiederholt dazu zu 'bewegen suchten. Tem Landtag gehörte er von 1887 bis 1893 als Vertreter des Wahlkreifcs Gießen Land und dann wieder von 1899 ab als ^geordneter der Stadt Gießen an Durch seine große Sachkenntnis und unermüdliche Arbeitskraft, feine milde und vornehme Gesinnung, Die bei aller Betonung seiner liberalen Weltanschauung sleis auch der Atls- fassung der Gegner gcredft zu roerben versuchte, übte er bald in der Kammer einen großen Einfluß aus, der Die Starte seiner Fraktion im LanDlag bcbculeiiD übertraf. Er war Mitglied Des Finanzausschusses und lange Jahre Berichterstatter für das Jnstizwesen. An den großen Ausgaben der letzten Jahrzehnte nahm er lebhaften Anteil unD feine Reden, Die er nur bei wichtigen Anlassen zu halten pflegte, wurden stets beachtet und übten oft eine maßgebende Wirkung ans. Namentlich bei der Vcrwaltunasreforni, der Lteuergesctzgebnng und der sozialen Gesetzgebung hat Tr. Gutfleifd) stets eifrig und oft mit großem Erfolg mitgcarbci; tct. Von Anfang seiner Kamincrtäliqfcit an trat er für die Einführung des tnrcUcn Landtagswahlrechis ein, wenn er auch Die jetzt im Gang befindliche Lösung dieser Frage nicht gut hieß. Es trifft sich eigenartig, daß er jetzt aus bem Landtag, dessen Zierde er lange Jahre gewesen ist, ausjcheidei, turz bevor der Schlußstein zu diesem wichtigen pohtiidicn Fortschritt das mühevolle Reformwerk freut. 2ic Universität und die Siadt Gießen Dcrlieren m Tr. Gm- fleisch einen tatkräftigen und warmherzigen Vertreter ihrer materiellen und ideellen Interessen, der niemals vom klein liefen Standpunkt aus die bciocqcingen Wünsche gegeneinander abwog, sondern von einer höheren Warte aus das Wohl des wanken zu fördern suchte Mit dem Rücktritt vom parlamentarischen Schanpla; fdieibct Tr. Gut fleisch nicht ans der öffentlichen Wirflam- fcit überhaupt aus Er gehört noch der StaDlvcrorDnetcn- Hr. U4 Erstes Blatt W. Jahrgang r Dienstag, 1b- Mü M Der Sleßenei: Lnzelger Ä d .viertel- flWA'W AhV BT ■■ ZIT r.ionamd) durch zzzsiiiir ■ ■ H IC U G M alisioän - SÄÄ-M, WV | 1V WWW W ■ WJ ~ flernlvrech-Anschluhe politischen Teil: Augusl »-UrD General-Anzeiger für Gberheffen SSfi «nzctgcr Gic«en. tl V I • " . . _ rattr für -Stadt unb Annahme von Anzeigen Rotationsbrud unb Verlag ber vrühl'schen Univ.-Vuch- usb Steinbruderet K. Lange. Nebaktion, Lrpebltton unb vruderet: Schnifttatze 7. 2an^. E Heß: für den di, wÄTui)“ Bübingen: $ernfpreat, jedenfalls einige Etappen mit fliegen wird, voraussichtlich die des Offiziersfluges. * — „König Oedipus" in Frankfurt a. M. In den drei Aufführungen des „König Oedipus", die für den 17., 18. und 19. Mai in Frankfurt a. M. festgesetzt sind, wird Alexander Moissi die Titelrolle spielen. Alexander Moissi spielt zurzeit den „König Oedipus" in Wien, nachdem er diese Rolle vor kurzem erst in 'Petersburg kreiert und unmittelbar daraus in Stockholm dargeftellt hat. Im Zirkus Schumann- Theater wird jetzt Tag und Nacht gearbeitet, um den Bühnen- und Zuschauerraum für die „König Oedipus"-Aufführungen Her- Anrichten. Der Oberinspektor des Deutschen Theaters ist bereits in Frankfurt eingetroffen, um die notwendigen Arbeiten zu leiten. Auf Grund seiner baulichen Angaben konnte noch eine kleinere Anzahl guter Plätze für den Verkauf preisgegeben werden, die an der Kasse des Zirkus Schumann-Theaters zu erhalten sind. In der Mittwoch-Aufführung sind die Rollen folgendermaßen verteilt: König Oedipus: Alexander Moissi. Jokafte, die Königin: Rosa Bertens. Kreon, ihr Bruder: Josef Klein. Teiresias: Alfred Breiderhof. Der Priester: Wilhelm Paul. Der Bote ans Korinth: Hans Werder. Der Hirte: Wilhelm Diegelmann. Die Mägde: Maria Tittrich, Grete Berger, Paula Bätzold. Greise: v. Fielitz, Fiebag, Techel. — Die Direktion des Deutschen Theaters ersucht die Besucher nochmals dringend, pünktlichst zu erscheinen, da nach Beginn der Vorstellung der Eintritt, um Störungen zu vermeiden, nicht mehr gestattet wird. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Man meldet ans Wien: In dem Befinden Ludwig Mahlers ist am Montag abend eine besorgniserregende Verschlimmerung eingetreten. — „Nieuw Rotterdamsche (Sourmnt" meldet, daß das am Samstag im Hotel „Drouet" in Paris gesteigerte und von dem bisherigen Besitzer für 143 00 Franks erworbene Gemälde des alten lwlländischen Malers Albert Cuyp, eines Zeitgenossen Rembrandts, eine Kopte sei. Das Original befände sich in der Londoner National-Galerie. und beschloß, die Beratung der einzelnen Paragraphen erst während der Haupttagung vorzunehmen. Aus Petersburg meldet man: Der Oberproknreur des Heiligen Synods Lukjanow ist infolge seines Abschiedsgesuches seines Amtes enthoben worden. .An seiner Stelle wurde das Neichsratsmitglied A b l a r, der ehemalige Gehilfe des Oberprokureurs, ernannt. Der spanische Minister des Aeußern und der japanische Ge- jaubte in Madrid unterzeichneten einen spanisch-japanischen Freundschaftsvertrag. In einer Eingabe an die Zentralregierung spricht sich der neue Vizekönig der Mandschurei gegen die Einführung der Miliz in der Mandschurei aus und schlägt vor, die zu dieiem Zweck gesammelten Gelder zur Verstärkung der regulären Truppen in der Mandschurei zu benutzen. Der Vizekönig spricht der Miliz den Kriegswert ab und ist der Meinung, daß sie bei gewissen Verhältnissen für die Ruhe des Landes und der Dynastie eine ernste Gefahr bieten könnte. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Addis Abeba uitterm 15. Mai: Der Bruder der Kaiserin, Ras Wolie, ist zum Tod verurteilt ttvorden. Er war des Hochverrats angeklagt. Außerdem war bei ihm ein Brief gefunden worden, der den Befehl zur Ermordung des Dedjasmatsch Tessama enthielt, der im vorigen Jahr von der Regierung gegen den Rat Wolies ausgesandt worden war. Die Tat führte dann der Ras Guasa aus. Athleten - veMrsest. * Gießen, 15. Mai. Am Sonntag fand unter sehr starker Betätigung das Bezirksfest des 3. Bezirks des Hessischen Athleten-Berbandes statt. Nach einer Kampsrichtersitzung am Samstag abend begannen am Sonntag vormittag die W e 11 k ä m p f e im G e w i ch t- heben, Schleuderballwerfen, Laufen über 100 Metzer, Kugel- und St ein stoßen. . Alles wickelte sich sehr schnell ab, uni) sehr gute Leistungen wurden erzielt. Das besondere Interesse des zahlreich erschienenen Publikums erregte das Tauziehen und der Ring kam Pf. Leider ereignete sich beim Ringen der Leichtgewichrttasse ein Unfall, indem sich der Meisterschaftsringer von Westfalen und Lippe eine Verrenkung des Armes zuzog. Die sofort angestellte ärztliche Untersuchung ergab, daß der Unfall nicht gefährlich ist. Die abends vom Bezirksvorsitzenden vorgenommene Preisverteilung hatte folgendes Ergebnis: Den Ehrenpreis, für höchste Punktzahl der Sieger gestiftet von derStadtGießen, erhielt der A t h l e t e n - C l u b Einigkeit-Gießen mit 31919Ao Punkten. An zweiter Stelle stand der Stemm- und Ring-Club-Marburg mit 2597/2o Punkten. Im Tauziehen erhielt die 1. Mannschaft des Athleten- Club Einigkeit-Äießen den 1. Preis und der Stemm- und Ring- Club-Friedberg den 2. Preis. In Klasse A. der Schwerathletik erhielten: 1/ Preis: Fritz Bleck, Stemm- und Ring-Club-Gießen, mit 53»/» Punkten; 2.: Rich. Klaue, Einigkeit Gießen, mit 46; 3.: Christ. Heck, Stemm- und Ring-Club-Marburg, mit 45%; 4.: Louis Valentin, Einigleit-Gießen, mit 41%; 5.: Ludw. Küßpert, Einigkeit-Gießen, mit 41; 6.: Ernst Stolz, Stemm- und Ring-Club-Marburg, mit 40%; 6.: Johann Schäfer, Stemm- und Ring-Club-Marburg, mit 40%; 7.: Ferdinand Lang, Stemm- und Ring-Club-Marburg, mit 27%; 8.: Ludwig Süß, Einigkeit-Gießen, mit 21. In Klasse B. der Schwerathletik: 1. Preis: Albert Lattermann, EinigTeit-Wetter, mit 43% Punkten; 2.: Karl Valentin, Einigkeit-Gießen, mit 43%; 3.: Ludw. Dörr, Einigkeit- Gießen, mit 40; 3.: Walter Bertuch, Stemm- und Ring-Club- Marburg, mit 40; 4.: Heinr. Kuhl, Stemm- und Ring-Club- Friedberg, mit 39%; 5.: Wilh. Schimpf, Stemm- und Ring-Club- Gießen, mit 36%; 6.: Fritz Klotz, Stemm- und Ring-Club- Gießen, mit 33; 7.: Heinr. Hormann, Einigkeit-Gießen, mit 27%. In Leichtathletik: 1. Preis: Heinr. Staubach, Einigt keit-Gießen, mit 25%0 Punkten; 2.: Karl Hormel, Stemm- und Ring-Club-Marburg, mit 23%; 3.: Fritz Schneider, Stemrn- und Ring-Club-Marburg, mit 20%; 4.: Heinr. Roth, Wetter, mit 19%; 5.: Rudolf Viemes, Marburg, mit 18%»; 6.: Peter Schneider, Stemm- und Ring-Club-Friedberg, mit 16%; 7.: Fritz Schnürung, Einigkeit-Gießen, mit 16%r>; 8.: Heinr. Heng, Stzemm- und Ring-Club-Friedberg, mit 15%; 9.: Georg Staubach, Einigkeit-Gießen, mit 14%n; 10.: Heinr. Scherer, Einigkeit-Wetter, mit 137/io; 11.: Heinr. Völk, Einigkeit-Wetter, mit 11%; 12.: Peter Jäger, Stemm- und Ring-Club-Gießen, mit lln/30; 13.: Justus Rinn, SteMm- und Ring-Club-Gießen, mit IV%0; 14.: Martin Stöcker, Marlmrg, mit IO21/«; 15.: Wilh. Scherer, Einigkeit-Wetter, mit 10%. Schwergewichtringen: 1. Preis: Ernst Stolz, Marburg; 2.: Heinrich Staubach, Einigkeit-Gießen; 3.: Rudolf Niemes, Marburg; 4.: Albert Settermann, Wetter. Mittelgewichtringen: 1. Preis: Chr. Heck, Marburg; 2.: nicht abgegeben: 3.: Fr. Schneider, Marburg; 4.: P. Schneider, Stemm- und Ring-Club-FriÄ>berg; 5.: Karl Martin, Einigkeit-Gießen; 6.: Heinr. Heng, Stemm- und Ring- Club-Friedberg. L e i ch t g ewi cht rin gen: 1. Preis: Peter Jäger,StemM- und Ring-Club-Gießen; 2.: Max Klinke, Marburg; 3.: Heinr. Hartmann, Stemm- und Ring-Club-Gießen; 4.: Heinr. Scherer, Wetter; 5.: Martin Stöcker, Marburg. F ed er g ewicht r in g en: 1. Preis: Justus Rinn,SteMm- und Ring-Club-Gießen; 2.: Wilh. Berg, GerMania-Friedberg. Aus StuSt un- Land. Gießen, 16. Mai 1911. "Von der Universität. Der Privatdozent der Botanik an der Landesuniversität Dr. W. F. Bruck ist bis zum Dezember d. Js. beurlaubt worden. Er wird in der Zwischenzeit den von der niederländisch-indischen landwirtschaftlichen Regierung veranstalteten Internationalen Pflanzenkongreß besuchen und im Anschluß hieran eine Studienreise auf Java, den Straits Settlements und den Philippinen au§- führen. Die Reise geschieht mit Mitteln des Reichskolonialamts und des Kolonialwirtschaftlichen Komitees in Berlin. ** Für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, 18. Mai, nachmittags 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung festgesetzt: 1. Mitteilungen; 2. Baugesuch Alfred Töpelmann für Süd-Anlage 5; 3. Baugesuch L. Borngässer für Ecke Rodheimer- unb Krof- dorfer Straße; 4. Gesuch Geh. Kommerzienrat Gail um Ge- nehmiguna zur Einfriedigung und Errichtung einer Garten- halle in der Neustadt; 5. Einfriedigung Gutenbergstraße Chr. Schmidt II.; 6. Entwässerung Wolkengasse 16, Schuchardt; hier: Genehmigung des Straßenaufbruchs; 7. Anschluß Ost-Antage 37 an das elektr. Kabelnetz; 8. Vertrag mit dem Telegraphenamt über die Verlegung von Telegraphen- und Fernsprechleitungen; 9. Verpachtung von Gelände beim Schlachthvf an Moses Keßler; 10. Einrichtung der alten Klinik für Zwecke der städtischen Verwaltung; 11. Einrichtung eines Torhäuschens am Neuen weg für die Zwecke der Votkslesehalle; 12. Herrichtung des Gebäudes der früheren Pumpstation als Unterkunftsraum für städtische Arbeiter; 13. Bebauungsplan für das Gelände zwischen Mittelweg und Veterinärklinik; 14. Fußwegunterführung unter der oberhessischen Eisenbahn im Zuge der Ebelstraße; 15. Herstellung einer Einfriedigung längs der elektrischen Straßenbahn in der Sicher Straße; 16. Genehmigung der Rechnung der Plockschen Stiftung vom Rechnungsjahr 1909; 17. Genehmigung von Rechnungen; 18. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen; 19. An- und Verkauf von Grundstücken; 20. Erlaß einer Kühlhausordnung, Festsetzung eines Mietvertrags für die Abgabe von Zellen, sowie Festsetzung der Gebühren; 21. Einrichtung eines städtischen Fuhrparks; 22. BebauungLPlcm beim Justrzgebäude. •• Justizperfonakkon. *er Großherzog hat d-n Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Fritz Hoos zum Landgerichtsrat bei diesem Gericht'ernannt und dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Vilbel Herrn Müller den Charakter als „Amtsgerichtsrat* erteilt. ** Leh rerperson alten, liebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Aug. Wilh.'Ke i p p er aus Wallertheim die Sehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bertisburg; dem Schulamtsaspiranten Karl P o r t w i ch aus Altona eine Sehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schotten, dem Lehrer Rich. Walter zu Reichlos eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dauernheim. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Solms-Lich auf die Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Hattenrod präsentierte Schulamtsaspirant ^arl Meidt aus Lang-Göns. ** Forstpcrs onalien. Der Großherzog hat den Oberförster der Oberförsterei Kirtorf Alb. Draudt aus Kirtorf bis zur Wiederherstellung feiner Gesundheit mit Wirkung vom 1. Juni d. IS. an in den Ruhestand zu versetzen und ihm den Charakter als „Forstmeister" verliehen. Tie Ober. ] försterstelle zu Kirtorf wurde zur Wiederbesetzung aus- ■ geschrieben. " Ernannt wurde vom Großherzog Finanz, aspirant Wilh. Wandel aus Darmstadt zum Bureauassistcnten bei der Buchhaltung deS Ministeriums der Finanzen mit dem Amtstitel .Ministerialrevifor". * * Nation allib er aler Verein Gießen. In einer heute abend (Dienstag, 16. Mai) stattfindenden Versammlung im Kaiserhos wird Herr Redakteur Henrich-Wetzlar über Handelspolitik sprechen. * * Fortschrittliche Volksparte u Sonntag den 14. Mai wurde in Londorf nach einem Vortrag von Professor U r st a d t-> Gießen ein Verein der fortschrittlichen Volkspartei für Londorf und Umgegend gegründet. Vorsitzender ist Herr Gemeindeeinnehmer Berlin. * * Vom Museum für Völkerkunde ist eine Sammlung von 70 Gegenständen aus China erworben worden. * • Mission Sv ortrag. Gestern tagte im Saale der Johanneskirche eine Versammlung des Oberhessischen Vereins für die BaSler Mission, der Missions- inspektor Oettli aus Basel in sehr fesselnder, klarer und überzeugender Weise die Gründe darlegte, die die Basler Mission zur Besetzung deS Nordens von Deutsch»Togo drängten. In der sich daran anschließenden Besprechung fanden diese Darlegungen die volle Zustimmung der Ver- sammelten. Vor allem wurde betont, daß die Gemeinden, die erst neuerdings in die Missionsarbeit eintreten, Nord- Togo als ihre besondere Aufgabe betrachten möchten. * * Zu dem Brandbericht über den Brand der Eishalle an der Lahn wird uns mitgeteilt, daß von einer fahrlässigen Handlungsweise der Arbeiter keine Rede sein könne, denn sie wären am Sonntag früh von 5—6 Uhr im Eiskeller beschäftigt gewesen und es habe keiner davon geraucht. Da die Halle direkt an der Bahn steht und um diese Zeit mehrere Züge die Strecke passieren, sei anzunehmen, daß von einer Maschine weggeflogene Funken das Feuer verursachten. ** Unbestellbare Postsendungen Bei der Ober-Postdirektion in Darmstadt lägen: folgende gen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern zählen, aI-5 unbestellbar: Postanweisung über 20 Mk. vom 4. 3. 10 aus Gedern an unbekannt. Postanweisung über 10 Ml. vom 13. 9. 10 aus Bad-Nauheim an S. Aegid Walk- । rund in Berlin NW. Einschreibbrief vom 7. 9. 10 aus Gießen an Frl. Grämlich in Offenbach. Paket vom 5. 8.10 aus Friedb er g an Alex Jduga Kellner in Gießen postlagernd. Die zur EmpfMguahme der Gegenstände Berechtigten müssen sich binnen 4 Wochen bei der Ober-Post- direttion melden, widrigenfalls die Postanweisungsbeträge und die in den Sendungen enthaltenen oder durch Dec- ■ steigerung des Inhalts erlösten Geldbeträge der Postunter- j stützungslasse überwiesen, die Briese aber vernichtet werden. Landkreis Gießen. — Bellersheim, 15. Mai. Heute fand hier ein Waldsest statt. Eröffnet wurde die Feier durch eine An- , spräche deS Lehrers Deiß, der die Schönheit dos Waldes im Mai hervorhob und nochnmls für die Anerkennung seiner i 25jährigen Tätigkeit am hiesigen Orte dankte. Mächtig er- | klang jetzt der dreistimmige Kinderchor: „Wer hat dich, du schöner Wald", und flott wurden die beiden Märchenspiele: -- V „Was der Wald erzählt" und „Schneewittchens Ostern" von Paul Matzdorf, sowie das Festspiel „Aus großer Zeit" von den Kindern gespielt. Allgemeine Bewunderung erregten die Reigen und mehrstimmigen Gesänge der Nixen, Feen, Zwerge usw. in den meist selbst angefertigten Kostümen, die mit Blumen und Kränzen geschmückt waren- Kreis Büdingen. -1- Büdingen, 14. Mai. Die heute zur Feier des Bezirkstages hier eingetroffenen Mitglieder des Bezirks Offenbach des Rh ein-M ain g auv e r b an d e s Ga- I belsbergerscher Stenographen wurden von dem Vorsitzenden des Bezirks, dem Vorsitzenden des Büdinger Gabelsb. Stenographen-Vereins, dem Vertreter des Kreises und dem Bürgermeister begrüßt. An dem Wettschreiben beteiligten sich etwa 300 Personen. Nach dem Wettschreiben fand im Rathaussaale ein Festakt statt, an dem sich der Fürst von Psenburg und Büdingen, die Vertreter der Behörden, der Schulen und zahlreiche Personen aus der J Bürgerschaft beteiligten. Den Festvortrag hielt Realschuldirektor Dr. Pitz-Alsfeld. Der Redner wies aus die Wich- | tigkeit der Kurzschrift für unser ganzes wirtschaftlichem und j politisches Leben hin, zog die bisher zutage getretenen Versuche zur Einigung der verschiedenen Systeme in den .siane seiner Betrachtungen und sprach sich mit Entschiedenheit für | die Durchführung des Gabelsbergerschen Systems für den I Fall aus, daß eine Einigung nicht zustande kommen sollte. Das dem Festakte folaende Mittagsmahl vereinigte eine 1 große Anzahl von Teilnehmern im Fürstenhos und wurde | gewürzt durch eine Reihe von Trinksprüchen. — Die am Abend erfolgende Pr eisverteilun g aus dem Wett- 1 schreiben hatte folgendes Ergebnis: 1. Preis (ein von dem Fürsten gestiftetes Tintenfaß) für 240 Silben: Ernst Rausch- j kolb-Offenbach; Preis des Gabelsb. Stenogr.-Vereins Büdingen (ein Bild der Stadt Büdingen) für 200 Silbenr Münz-Offenbach; ein zweiter Preis für 200 Silben (Bucln 1 b nufer ei Schneider, ein Bier glas): Bindig-Offenbach: P-'ns ! der Stadt Büdingen (Buch) für 180 Silb.: Trau-Han an: ein zweiter Preis für 180 Silben (Geometer Eich, eine Mappe): \ Schmidt-Offenbach; Preis des Kreises Büdingen (Necesfaire) für 160 Silben: Heiueck-Büdingen; Preis der Stadt Bn- > dingen (eine Weckeruhr) für 140 Silben: Lambrechl-Lilen- bach; ein zweiter Preis für 140 Silben, GawLiweverem . Büdingen (eine Schale): Sina LotzMnPmchech^ Preis von I 'M ion einer fak* 'VII uiiu u..’ I ibe sein Im ■ I iHlinU UCl IIUU> 11 U L ; l U L 11 k) IL| ly VII V l V. V k* >» V I» v-..- r - - nm, Ja? r: L,^„ ticrfaufcnc ter ab. Nachdem durch Bürgermeister vW^e n ch el die Eröffnung erfolgt war, hielt Hauptlehrer ' II Ztorch. Bubbach eine Ansprache. Die wichtigsten Vor- nve «ok 1 I ginae der Entwickelung und des Verlaufs des Krieges :n M- gl MO/71 in packender Weise an dem geistigen Auge der An- Mitt 4. „a,.. v,s fotMi* i»in-MPn (Vr i rt n pri t rm rn an Dom 4. j über Itf. L 3120 ^22 Eintritt frei Anfang 4 Uhr Hühneraugen LelterSweq 43. •ö* Ecke (doetbeitr. Gebrüder Berdux Fernsprecher 231 Bahnhofstraße 27 Mitglied der Rabattsparoereinigung. Spargel ^fich&fer, Licker Straße »4 ipramie H27.000000i effaarfleefiten f Haftpflicht-1 Unfall-Lebens- LVersicherung] Uhr im 6t nnon gtroud um bifit $r: der Misslast.. er, klarer oJ >ie die M 'utsch.T-zi i Besprechin: ung der $» iic ©emeinH ntreten, ächten. Ironb der ®k 5°9 fe, njrn mit > idtilt huf WS Allgemeiner Deutscher Versicherungs-Verein a.G. । Stuttgart Sind Sie ergrimmt? Ober die echlechte Be- iduffenbeit Ihres Rades, K> fahren Sie fortan die gediegene Marke i°9 ... 4dt CHS I mit'&Z versehe» i» T>e C:f. Atzung L. | X. Griedel, 15. Mai. Am SamStag abend hielt >er Kriegerverein anläßlich der 40jährigen Wieder- ef;r des Frankfurter Friedensschlusses und zur ötrunfl der noch lebenden hiesigen Veteranen eine sehr Kapitalanlage M 78000000 , 800000 Versicherungen Prospekte und Auskunft kostenfrei durch A. Conrad, Oberwachtmeister L P.. Glennen. Kaiser-Allee 60 (ss*/s Hochfciuer Gcbirgs-Himbeer-Saft in x\# und '/»'Liter-Flaschen ausgewogen per Psd. 60 Pfg. Reiner Zitronen ■ Saft per Flasche 45, 70, 110, 150 Psg. Naturreinen Apfelwein pcr e$g. 28 Iiemoii Q,uabs per Vs Liier 85 Pfg. lk Liter 150 Psg. iprechende Geldsumm e zu gewähren. Kreis Alsfeld. Q Ruppertenrod, 15. Mai. Gestern sand hier der Bezirkstag des Kriegervereinsbezirks Grünberg m Gasthause ,Zum Söroen* statt. Sämtliche 27 Vereine irg Bezirks hatten Vertreter geschickt. Mit anderen Er- menen belief sich die Zahl der Anwesenden auf 40. Der JsprkSprästdent Ranft-Grünberg eröffnete den Bezirkstag. AceinSpräsident S ch ott von hier begrüßte die Gäste. Unter 'M BeratungSgegenständen erregte der Antrag des Krieger- irreinS Groß-Eichen auf Entlastung aus dem Bezirk ,Grün- btrg» wegen Eintritt in den Bezirk ,Vogelsbergs eine leb- ^ste Aussprache. Da keine Einigung erzielt werden konnte, mrbe brschlosten, die Angelegenheit dem VerbandSpräsidium .t unterbreiten. DaS Bezirkskriegerfest findet, wie schon vor- srr beschlossen wurde, in Rainhard Shain statt. BczirkS- nrSfident Ranft schloß den Bezirkstag mit einem Hoch auf heiser und Großherzog. Kreis Friedberg. Die SiemenS-Schuckert-Dcrkc beabsichtigen in der Ortschaft Miemegk bei Lalle ein große» Derk für 3000 diS 4 0 0 0 Arbeiter anzulegen. Als Kaufpreis des Nötigen Ter- ranw, eineS fiskalischen Forstes, werden 8 Mill. Mark genannt. DaS Fe u e r, ba-3 einen Teil der Crtfcöaft Teuschnitz ver- nichtcfe, ist, so wurde am qestrigen Montag noch gemeldet, nunmehr gelöscht. 2 00 P e r s on c n find o b d a ch l o S: der Schaden wird auf 250000 Mark geschätzt. Nur ein Teil ist ver- sichert. _________ empfiehlt Mrh. Atzm Nchf. Hemrick Lrieick. 2782 Telephon 581 H. Trechsler 2 lein sw. 48 Bicrhandlung und Eiskellcrei empfiehlt alS erscklassigeTaselbiere in Flaschew Syvhons u. Gcbiudea Frankfurter Henninger, Dortmunder und Münchner Biere. Ferner Brauerei-Abfüllung ,bitÄÄfa6 Brauerei A. & W. Denninghoff, Gießen an brr u er fPironf ießen. > übenden 6)1 akteur §ttl| 1 Sonvpl Vortrag tj 'rtschritllit!, rundet. fcd lin. I nbe ist chl na ernurtrl im Caale HospiZtaeo* nang. Schwesternhaus, entfernt „ToOo". Sck. 50 Pfg. 91bl.: Pelikan Apotb., Kreu^vl. 2 Hscbbeimer Obslsekl vorzüglich zu Bowle geeignet per Flasche Mk. ILO sowie MF" Nicht übersehen! Tn... ,-hxit kcetenL aosfUhrUchea Prospekt der Landwirtschaft!. Lehranstalt tu Lehrmoikerii b^une^walg, ~K3damenweg 158. GrUndl, gedieg. Ansblli rom Versralt v Molkerei beamt. Kosten!. bteUenvanmttlg. Zöpfe, Treber, Locken, Haar-Ubr ketten, Touvet- scheitel u. Perücken werden billig an= gefertigt. Spezialität in granen u. weißen Haaren. Zöpfe werden gefärbt. Tamen-Kopfwalchen mit SFriinr 1 Mk. bei >879 ! seienden vorübcrführend, seine eignen Erinnerungen an1 | "itsachen auS jener großen Zeit und darauf bezügliche poe- nlche eigene und fremde Ergüsse damit verbindend, machte liefe Ansprache auf alle einen tiefen Eindruck. Bürgermeister Fenchel überreichte hierauf den Veteranen: A. Bingel, - Müller, A. Mütter, G. K. Strasheim, G. Wetz, h. K. Wetz sechs von der Gemeinde Griedel diesen Kriegsteilnehmern clS Ehrengeschenk gewidmete Lehnsessel mit Glückwunsch für ben Lebensabend. Daran anschließend dankte F. Muller im Namen der übrigen Veteranen, worauf A. Bingel eine warmherzige Ansprache hielt, in der er u. a der Muhen und Opfer gedachte, wodurch die Errungenschaften lener Vertreter: Peter Kronenberg Süd-Anlage 7 Tel. 68 Letzte Nachrichten. AuS der Hessischen Zweiten Kammer. R.B. Darmstadt, 16. Mai. Die Zweite Kammer nahm heute ihre Beratungen wieder auf. Zunächst erfolgte die Vereidigung der neugewähltcn Abgeordneten Münch und Boxheim er. Sodann wurde eine Reihe von Vorstellungen und Anträgen den Ausschüssen überwiesen. Tic Vorstellung der Diener der Staatsbehörden wegen ihrer Gehaltsverhältnisse wurde der Regierung zur Berücksichtigung bei der Besoldungsresorm überwiesen. Die Sitzung dauert fort. Der deutsch.schwedische Handelsvertrag. Stockholm, 15. Mai. Der Reichstagsausschuß für den schwedisch-deutschen Handelsvertrag erstattete seinen Bericht, in dem es heißt, die schwedischen Zugeständnisse seien bedeutend: es sei offenbar, daß sie geeignet seien, m der Haupt-' fache Deutschland die Beibehaltung des schwedischen Marktes zu! garantieren, wie auch volttomnren die Opfer aufzuwiegcn, die deutscherseits für die Aufrechterhaltung ungestörter Handels-Beziehungen zwischen den beiden Vertragsmächten gebracht worden sind. Indessen sei auch für Schweden die Erhaltung ungeswrtev Handelsbeziehungen von so wichtigem Interesse, daß mit Rücksicht daraus von dem Umstande abgesehen werden könne, daß berechtigte schwedische Forderungen in dem neuen Ertrage nicht in voller Ausdehnung beachtet worden seien. Der dlusschutz empfahl, die Genehmigung des neuen Vertrages. Auf dem Marsch nach Fez. Paris, 16. Mai. Da der Zegottapaß nicht für Artillerie passierbar ist, werden nach einer offiziellen Mtttetlung bte Kv- lonnen Brulard und Moreau längs des Zebuflusses nach Fez marschieren. Ihre Ankunft wird nicht vor .Samstag erfolgen. # rm. Darmstadt, 16. Mai. Das G r oßh e r zog l icke Hoflager wird vom Samstag ab nach Jagdschloß Wolfs- gärten verlegt werden. Mülhausen i. Els, 16. Mm. Gestern abend m hier der Großindustrielle August D o l l f u ß im Alter von 80 Jahren g e st o r b e n. 1 Polyphon - Instrument eine Partie altes Bauholz (an Ort und Stelle» a a. 3255 Geißler, Gerichtsvollzieher in Gießen Kräftiger vegetarischer mittagstiFdi Reformhaus Kreuzvlatz 5. 2852 Kleine Lagerchroml. Aus Elbing wird gemeldet: Infolge Kentern s eines Bootes out dein Elbtngfluß sind am Sonntag em junger Mann und ein junge? Mädchen ertrunken. Aus Görlitz wird gemeldet: 150 Mann des Gorlrtzer 19. Jnfanterie-Reqiments sind an Vergiftungserschet- nungen erkrankt. Ob Fleisch- oder Blewergrstung vorliegt, ist noch ungewiß. Lebensgefahr besteht nicht. In der Hauptversammlung der Breslauer Straßcn- eisenbahngesellschaft wurden bezüglich der Verstaat- l i ch u n a fotgenbe Eingaben gemacht: Di- Stobt BrMauwittdas Unternehmen als Ganzes erwerben und dafür 8 6o0 000 Mark nominal 4 proz. Breslauer Stadtanleihe zahlen. Kursgema» wurde dies 137io Vroz. für die Aktie heißen. Hiervon gehOt 3 Vroz. Zrnsdisferenz, IV- Vroz. für Vergütungen usw. ab, so daß die Aktionäre ca. 132V- Droz, für die Altren bekamen. Der Auf- sichtsrat empfiehlt, das Angebot anzunchmcn.__________________ Prima 3206 Speisekartoffeln in Magrrum » Bouum und Fudustrie liefert frei ins HauS E. Rosenbaum, Krofdorf. Str. 15. Teleph. 198. Täglich frisch gestochener ^Behaftet mit hartnäckigem Hautausschlag habe ick nach 1 Stück Zucker's Patent Medizinal Seife D. R. P. Nr. 138988 ein DoÜftänb. reines Gesicht. Jchgebrauche$breSeife zeitlebens. C. 23.* ä «t. 50 M- (1B»/Oifl) u. 1.50 M. (36e/oifl, üarkfte Forml. Dazu Zuck-^ Creme (nicht fettend u. milb) 7a Pf. und 2 M. in der Universität^ - Avo- tbeke, bei Aua. Noll, E. Seibel, W. «ilbinncr, Ctto Sckaas u. Emil ttarn. ^1 /, 'et vom 5 ■ n Gießen > | islände Zer- i)er Obft^1 .eisunHem: >er burdi fc1 der Wt;;' nichtet weckt sanb bitt s durch eint I* fit bc§ A! irfennuna V* Machüg r 'er hoi dich. ! Märchensp» ns Dikm* coßer Zeit' tng erregt« l blijen, n Kostümen' * starke kispackiing. KlatfrischeWare. zrijche gische Mittwoch früh 9 Uhr und Donnerstag: Schellfische 38 ff. Kabliau ohne Kopf im ganzen Fisch Dfd. 17 Psg. im Ausschnitt Pfd. 20 Psg. 56cDüjdit 22 Mnngtit w »5 HcAim Änto* 38 sAkotclctts ZL 25 handel. Mannheim. 15. Mai. In der heute stattgehabtvn Sitzung des Aufsichtsrates der R b e i n i s ch e n S ch u ck e r t- Gesellschaft für elektrische Industrie-Akt.- Ges. wurde beschlossen, einer auf den 9. Juni einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung die Erhöhung des Aktienkapitals von 4 Millionen Mark auf 5 500 000 Mk. vorzuschlagen. Die neuen Aktien, ebenso wie 1 500000 Mk. 41,2 proz. 102 Proz. rückzahlbare neue Obliga- ttoneit werden von einem Konsortium bestehend aus der Süddeittschen Diskontogesellschast und ^der Süddeutschen Bank in Mannheim, sowie der Firma Strauß u. Eie. in Karlsruhe übernommen. DaS Konsortium wird von den jungen Aktien soviel den Besitzern alter?lktien zum Betrage ä 125 Proz anbieten, daß auf je 3000 Mk. alte Aktien eine neue Aktie ä 1000 Mk. bezogen werden kann Amsterdam, 15. Mai. Die niederländische Bank hat den Di s ko n t von 3V, auf 3 Prozent herab« gesetzt. __ Verlauf der Witterung seit gestern 'n.iv Von Nordeuropa 6er breitet sich ein Hochdruckgebiet auS, daS kühle Nordwinde südwärts lendet, während über eüboft- und Sndwesteuropa der Truck sinkt. In Mitteldcutichland herrscht trockenes und vorderhand noch warmeS Wetter, dock macht heute früh sich bereits Abkühlung bemerkbar. Ta verschiedentlich kleine Randwirbel entwickelt sind, können Strichregen eintreten. , Wetteranssichten in Hessen am Mittwoch dem 17. Mat 1911: Wolkig, Strichregen, Abkühlung, nördliche Winde. l Mittwoch den 17. Mai d. Jö., nachmittags 2 llbr, versteigere ich im Bieker'schen Saale, Neustadt 55 Möbel aller Arten, 1 Herren« schrei btisch,! Ladcncheke m.GlaS« kästen, 1 Warenschrank, 1 Bild, 10 Grabeini., 9 Grasteiniockel, 1 Sandsteinblock, 1 Kasienschr., Rechtsschutzstelle. Frauen und Mädchen erhalten unentgeltlich [D*h Rat und Auskunft in Rechtsaugelegenhcrten im alten Rathaus MarktplaS 14 Märwoch uachm. von —8 Uhr. großen Zeit, die wir nun schon 40 Jahre genießen durften, rkämvft worden waren. Mit dem Hinweis auf die Ber- »slichtung der jüngeren Generation zur dankbaren Dürdi- ping ott-der errungenen ^rie^enSgüter und der Erlnrltung >eS vor jener großen Zeit heißersehntcn, starken deutschen Reiches schloß er seine mit viel Beifall aufgenommene An- prache. Ein gemeinsames Lied und mehrere Toaste bc- chlossen die erheben he Feier. Starkenburg und Rheinhesien. — Darmstadt, 15. Mai. Der Großherzog empfing, nach der Dartnst. Ztg, am Samstag mittag 12,45 Uhr im Neuen PalaiS den Staaksfekrc.är des Reicksnrsti''antts, DtrNichc-n Wc Heimrat Dr. Liskv, Erzellenz, der zur Frühstücks täfel geladen wurde. Am Abettd folgte Staatsseftetär Dr. Lisko einer Einladung des Staatsministers Dr. Ewald zum Abendessen, nn dem außerdem der Finanzminister, der Minister des Innern, Mittlieder des Staats- und Justizministeriums, der Präsident und >cr Senatspräsident des Oberlandcsgerichts, der Generalftaats- antoalt, der Landgerichtsprüsident und der Oberstaatsanwalt von hier teiluabmen. rm. Darmstadt, 15. Mai. Die Zentralgenoffenschaft der Hess, land w. Konsumvereine hielt heute hier unter Vorsitz des Gutsbeschers C. Hcmpes ihre 21. orbentL Hauptversammlung ab, die gut besucht war. Der Geschäftsbericht, die Jahresrechnung und die Bilanz wurden gutgeheißen und der Vorstand entlastet. Nach dem Geschäftsbericht zählt die Genossenschaft 141 Mitglieder, darunter 132 Bezugs- und Absatzgenossenschaftcn. Der Gesamtwarenbezug betrug 594 768 Zentner i D. von 1607 236 Mk. Der Reingewinn in Höhe von 41 228 Mk. kommt nach Abzug von 3000 Mk. für die Reserven und 5 Proz. Verzinsung für die Gefchäftsguthaben mit 34 722 Mk. a!5 Rückvergütung für die verschiedenen Warenbezüge zur Verteilung. Ter Vorstand wurde hierauf einstimmig wieder- gewählt, für den verstorbenen Landwirt Seibert wählte man den Gutsbesitzer Kr i e g k-Gettenau in den Aufsichtsrat. Hieran schloy sich eine recht lebhafte Aussprache über die Frage der Organisation des genieinsamen Verkaufs. Kreis Wetzlar. LaunSbach, 16. Mai. Zu der 6. Bundest.ur n- fahrt des TurnerbundesLahn-DünSberg, die am nächsten Sonntag noch Daubringen slattftndet, haben sich 200 Wetturner gemeldet. Geturnt wird Stemmen zweiarmig, Steinstoßen, Freihoch, Freiweitsprung und eine Pflichtfteiübung. Jeder Turner, der 28 Punkte erreicht, erhält eine Ehrenurkunde. Hessen-Nassau. w Frankfurt a. M., 15. Mai. Da? Ergebnis der Sammeltätigkrit am Frankfurter Kornblumentag beträgt im Ganzen 71620 Mk. Hierzu treten die Ueberschüssc au§ geselligen Veranstaltungen, Spenderfonds usw., so daß das Gesamtergebnis eine Höhe von etwa 80 000 Mk. erreichen wird. — AuS dem elektrischen Zuge Saalburg — Homburg wurden fünf Personen von der, Plattform eine? Waggons herabgeschleudert und teilweise schwer verletzt. Univerfttät--Nachrlchte>r» Freiburg i. Br., 15. Mai. Ter dreitausend st e Student wurde heute immatrikulierl. 1 zur ^icT.| •banb^- 9 lurbcn wy n des Ad . eter des.^ L-ettichu. Nach de'" - K Meins eWiiir I aus ofi«I rrau4^L<: ■ mtsgerichtsrat Klietsch (Deckeruhr) für 120 Silben: Elise ;>,F..Cften6ad)-SürgcI; ein zweiter Preis für 120 Silben «r 3 bis < i'1 1 lo - "n an Qet N für die J’ Dar 1 "Arbeit, ^nchtung 7!!» wie e ^orstver gliche Todes-Anzeige. Heute morgen 9 Uhr entschlief und) langem, schwerem Leiden unsere liebe Tochter, Schwester und Schwägerin Fräulein Karoline Dörr im 34. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Johannes Dörr Familie Ludwig Dörr. Wieseck, den 15. Mai 1911. 3215 Die Beerdigung findet Mittwoch den 17. Mai, nachm 2 Uhr, vom Sterbehausc, Alicestrabe 32, aus statt. Drucksachen aller Art A u s s t a t tu n g sl Hr e i - - die BrübPsdteUwv^Dfue*«1* Eine köstliche Humoreske. Musik: Rosen aus dem Süden, Walzer von Strauß. Die Zig-Zags, akrobatischer Akt. Musik: Ich tanz nut meinem Baby, Cake Walk von Anthony. Trinken wir noch ne Pnlle, Tonbild. Die zweite Frau e Aeußcrst spannendes Drama au§ dem Leben. Musik: Lieb' mich und die Welt ist mein, von E. Ball. Die Stachelweste, Humoreske. Musik: Hiawatha, Sommer-Idylle von Neil Moret. Vater nnd Sohn, großartiges Drama. Lea in den Ferien, humoristisch. Musik: Aus nach Spree-Athen, Marsch von P. Lincke. oder Verlock Holmes Mira tt. Wlh äußerst spannendes Detektiv-Drama von 700 m Länge und 40 Minuten Spieldauer. Die Kunst, seine Schulden zu bezahle«, humoristisch. Das ÄlkutterherH, Drama aus dem Leben. Hans Huckcbein mit dem kranken Fuß, humoristischer Schlager. Julius Cäsar, humoristisch. Der sterbende Geiger, Tonbild. Der bestrafte Geizhals, humoristisch. Der Kristallpalast in London, hcrrL Naturaufnahme. __ Wine llnji .. An die ^inie die bri Htietzenllmit kn Kamme dm die Bet Achter ntr gtoßf Bevö als bistz-r. btt vrcuiir i)öUDtiäd)lü vielleicht c ihre Wirk Veiien an i 5ur vei Wir Ta kli6 ga 1 Dichtens 1 I jkuetttmäs Üi6 über t inbesteucr Wliche tz Kammer bv auch büjc si landivirtschc reis" gewor ^ür < 100000 M - nach i nach i nach t M-rei 15 Pwz. Fritz Rosenbaum Löwcngafse 20. Telephon 602.