161. Jahrgang Zweiter Blatt Nr. 14 Erscheint K-Nch mit Aufnahme tes Sonntag. Strasse 17 men" Otfi n. ^Journal. Mbnln. eigenen Aufgab n. Bismarck hat seine ^hirgoBc gelöst. Er hat uns ein Vater-- land geschaffen und es so gestaltet, das; wir hoffen dürfen, cs werde allen Stürmen der Gegenwart und der Zukunft trotzen. Aber dabei wollen wir eins nicht vergessen. Tas; BPmarck solches vollbringen konnte, dafür schulden ivir nicht blvtz ihm Dank/ sondern auch seinem kaiserlichen Herrn, als dessen treuen deutschen Diener er sich selber bezeichnet hat. Wir alle können uns Zeiten denken, in denen auch ein Bismarck nichts vermögen würde, aus dem einfachen Grunde, weil ihm kein Raum gelassen wird, etwas zu vermögen. Kaiser Wilhelm I. hat Bismarck stets jeglichen Svielraum zur Betätigung aller seiner großen Fähigkeiten gelassen. Mit unerschütterlichem Vertrauen hat er an seinen Kanzler gehangen, nicht selten die eigene Meinung in Selbstverleugnung hinter die des genialen Mannes zurücktreten lassen. Er hat Treue mit Treue und niemals versagender Dankbarkeit vergolt?n. Und wenn ich Sie nun auffordere, dem Andenken des großen Kanzlers ein stilles Glas zu weihen, in Erinnerung an eine ruhmreiche und schöne Vergangenheit, so beugen wir uns' damit zugleich in Ehrfurcht vor den Manen Kaiser Wilhelms I. Die sich anschließenden, vom Chor gefundenen Volkslieder von Silcher, „Ter Schweizer" und „Der Soldat", Begleitung formvollendet vortrug. Dann yrei tüls-Professor Dr.iR 0 l 0 f f eine, die Bedeutung Gründung entsprechende Festansprache Run noch eins: Lange hat unser Voll gelitten unter dem Druck der wirtschaftlichen Verhältnisse, und mchr ohne eigene Schuld. Auch das ist besser geworden, nicht nur durch nutzere Umstände, sondern auch durch unser Verdienst. MU Stolz dürfen Die Reichrgröndungsseier in Sieben. Gießen, 16. Jan. !chm rma. Die „Siebener ZomMendlätter" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt fflr den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. oterPreis 316 Ä»1,1 ratin Es sind nicht immer Gefühle der Freundschaft, die ausgelost werden durch die Erkenntnis dessen, was wir als Nation geworden Und. Ter Hellseher Moltlc hat schon vor jetzt 36 Jahren Wirte geprägt, die kein Deutscher vergessen sollte. Trifft es nicht auch )cutc noch zu, wenn er damals tif-einer Reichstagssitzung tagte: „Was wir in einem halben Fahr mit den Massen errungenl 'aben, das mögen wir ein halbes Jahrhundert mrt den. Waffen schützen, damit es uns nicht wieder entrissen wird. Denar darüber dürfen wir uns keiner Täuschung hrngcbcn: Wir haben eit unseren glücklichen Kriegen an Achtung überall, an tiebe nirgends gewonnen." Für die uns als Natron nicht entgegengebrachte Liebe müssen wir Deutsche Ersatz suchen, und den t'ann jeder in sich selbst stellen. Schützen wir vor allem dm Ehre des deutsckpen Namens, wahren wir die lang ersehnte, ?ic endlich erreichte Einheit der . teutscheii Nation. Muß es nicht jeden Patrioten mit Trauer erfüllen, wenn er sehen muß, ^aß es heute immer lioch Deutsche gibt, die so wenig kritisch veranlagt sind, um alles bei uns bemängelnswert, alles dagegen im Ausland gut und schön zu finden, die für ihr Vaterland, denen Schutz sie genießen uitd dessen Einrichtungen src nch zunutze machen, ivenig oder gar nichts, für das Fremde dagegen lehr jicl übrig haben. Für derartige Deutsche haben unsere Vater ihr Bestes nicht hergegcbeu. Die, dieses stattliche Haus nut Bbut und Eisen gebaut haben, sie haben einen ,A n spr ach :arauf, daß wir Nachkömmlinge das bewahren, was Ire geschahen, und das weiter ausbaucn, lvozu sie den Grundstein gelegt Haden. iph ^ocketr. 12 Dienstag, 17. Januar 1911 Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UniversüätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e^sjol. Redaltion:^KI12. Tel.-Adr.: Anzeiger Dreßen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesjen Die Fürsten, Staatsmänner und Heerführer, die Deutsch - land's Einheit in jener großen Zeit begründeten. Und nichv mehr. Ihre verehrungswürdigen Gestalten ziehen heute wieder einmal an unserem geisttgen Äuge vorüber. „Gedenke, daß au ein Deutscher bist", rufen sie uns zu. Viele, die ihre Mitstreiter waren, sind in der Zwischenzeit gleichfalls zur ewigen Ruhe eingegangen. Einer voii ihnen sprach vor nunniehu 15 Jahren als damaliger Provinzialdirektor der Provinz Ober- Hessen von diesem Platz über dasselbe Thema zu Ihnen wie uh heute. Mit den gleichen Worten, mit denen er ferne Ansprach« öeenbete, möchte auch ich heute schließen: Deutschland, Deutschland über alles! Unser Vaterland es lebe hoch, hoch und immerdar hoch! Dem gemeinsamen Gesang von „Deutschland, Deutschland über Alles" folgte der Chor „Das treue deutsche Herz' von Otto, worauf der Rektor der Laudesuniversität, Gel). Justizrat Prof. Dr. Bi er mann, das Gedächtnis B is marcks durch folgende, gedankenreiche Ansprache ehrte: Zeitung einen Artikel verosfenlrchte, derwohldurch diegesamte in- und ausländische Presse ging und ter vrellercht recht vielen Deutschen erst die Augen darüber geöffnet hat, wie sich das Deutschland von vor 40 Jahren heute den Augen der erstamiten Welt darstellt Dem Fremden scheint innere industrielle und finanzielle Entwicklung geradezu- verbMfMid.weist!daraus bin daß die Bevölkerung m den letzten 30 Jahren von 4o Mil- lionen auf 65 Millionen gesttegen ist. Nach semer Ansicht haben wir uns aus einem, damals säst nur Landwirtschaft treibende. "-.Land in ein Gebiet mit erftaunhc6er^nbuftrieHer^ti9reit umge» Die sandelt. Er sieht inneretnationale Industrie mi..RiesmEr^ Aks vor 15 Jähren zum 25 Mal der Tag der Wied er - mrfrichtung des deutschen Kaiserreichs sich jährte, feierte ihn die Gießener Bürgerschaft durch ein Fest und einen Sommers. Es lag nahe, in diesem Jahre, in dem wir ans vier Jahrzehnte lang der Segnungen des neuen deutschen Reiches erfreuen dürfen, ebenfalls eine Gedächtnisfeier zu begehen und es war eine dankenstverte Anregung des nationalliberalen Vereins, im gleichen Sinne und in gleicher Art eine solche Syrier zu veranstalten. Der unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Mecum zu diesem Zweck gebildete Festausschuß, dem Vertreter aller Kreise angehörten, fand die freudige Unterstützung aller Vereine und Einzelpersonen die er darum ansprach und so konnte Gießen »nie Feier begehen, würdig der Stadt und würdig der Sache, der die Feier galt. , Das Kriegerdenkmal und die Veteranentafelii int alten Hathaus trugen 'entsprechenden Schmuck und auch zahlreiche Gebäude hattenFlaggenschmuck angelegt, damit auch äußerlich die Bedeutung des Tages kennzeichnend. Den ersten och dc« 18. TerIorstao^. ngverein ^Heiterkeit. elpiad-Clöti; ÄST Eine Feier der Reichsgründung ist iwtwcndig eine Feier der Erinnerung an Bismarck, eine Feier der großen Tat notwendig eine Feier dessen, der die große Tat vollbracht hat, der uns! das Reich geschaffen, und so geschaffen hat, daß es heute keinen Zurechnungsfähigen in ganz Deutschland >nehr gibt, der den heutigen politischen Zustand mit demjenigen vor der Reichsgrün-- düng vertauschen möchte. Bismarck erfüllte den Traum ter Besten der Ration und setzte ihre Ideale in Wirklichkeit um. Und er war der Mann dazu, die ideellen und die materiellen Kräfte des deutschen Volkes zusammenzufassen zu einem großen und hehren Ziele Denn er war selber der Typus des deutschen Mannes. Ein leidenschaftlicher Mensch, groß in der Liebe, aber auch groß im Haß Ein Mann von durchdringendem Verstände, von nie ermüdender Energie, ater batet von reichem Gemüt, von großer Jartheit der Empfindung, ein musterhafter Gatte und Vater. Von unerschütterlicher Treue gegen seinen Kaiser und König, aber von einer Treue, die mit ebensoviel Stolz unbl Selbstachtung gepaart war. Ein Recke an Gestalt, ein Recke aber auch an Seele, durchaus vergleichbar den Heldengestalten ter alten deutschen Sage. Ein Mann aber auch, der in seiner. Person eui Menschenlos darstellt, der, nackrdem er Träger einer fast mi- umfchränkten Macht gewesen war, am Ende letitcr Tage outen, jähen Sturz erlitten und menschliche Schwachheit und menschliche Undankbarkeit in reichem Maße erfahren hat. Bismarck hat das Reich nicht nur gegründet, er hat es mehr als zwei Jahrzehnte lang geleitet, und dieser Zeit ten Stempel seiner großen Persönlichkeit auf'gedrückt. Und so gewaltig, so beherrschend war sein Einfluß, daß die Generation, die in den 70 er und 80 er Jahren tes vorigen Jahrhunterts iung war, nicht eigentlich liberal und nicht eigentlich konservativ, sondern eben bismärckisch war. Es will uns heute scheinen, als wenn darin nicht unbedingt ein Glück lag. Die Indifferenz gegenüber politischen Prinzipien, die Unklarheit und Verschwommenheit des politischen Denkens, die politische Jnteressenlosigleit, die wir heute gerate bei den g.bild ten ^och di: n der Nation wahr^ nehmen und doch wohl bedauern, stammt vielleicht zum Teil daher. Die bismärckische Politik bezeichnet man gemeinhin als R alpolitck- das will besagen, daß sie eine Politik war, die stets das Erreichbare, das zur Zeit Beste crsttebte, nicht ein mehr oder Minter phantastisches Ideal zu verwirklichen suchte und Programme, auch Parteiprogramme, nicht zur Richtschnur des Hantelns nahm. Eine solche Politik kann nur dann Erfolg haben, wenn sie verbunden ist mit einer durchaus klaren und völlig erschöpfenden Kenntnis aller tatsächlichen Verhältnisse, auf denen sie sich aufzubauen hat, und mit der sicheren Auffindung der Mittel, mit denen man diesen tatsächlichen Verhältnissen gerecht werden kann. - Und wenn man so häufig in späterer Zeit eine Rückkehr zur Bismarckschen Politik empfohlen hat, so hat man damit wohl mehr verlangt, als man billigerweise verlangen durfte. Denn diefe Politik erforderte eben einen Bismarck, und der stand nü- mals wieder zur Verfügung. Und bann darf auch Folgendes nicht übersehen werden. Die Bedeutung ter Bismarck'schen Politik liegt ja gerade darin, daß sie die tarsächlichen Verhältnisse, die Machtfaktoren jeglick;er Art aufs genaueste in die Rechnung ein- stellte. Wer aber wollte leugnen, daß sich diese tatsächlichen Ver^iltnisse seitdem in entscheidenden Beziehungen geändert haben? • Wenn wir auf unsere heutigen Verhältnisse blindlings Bismarck'sche ; Maximen und Aussprüche anwenden wollten, >'o würden wir - damit gerade keine Realpolitik treiben und so unbismärckisch wie möglich handeln. Jede Zeit hat ihre eigene Sorge und ihre auf den Schlachtfeldern gebracht werten mußten; ater btt Trauer wurde gemildert durch den Freutenruf: wir sind befreit von vielhundertjähriger Erniedrigung und Verirrung, befreit von den Schranken, in denen wir zu verkümmern drohten; wir haben ne zerbrochen mit eigener Kraft, und wo ist nun ter, ter sie uns wieder aufzwingen mag! . An uns ist es nun, sestzuhalten und weiter auszuba^n, was unsere Väter und Großväter errungen, und unser Fest gibt Anlaß zu ernsten Entschlüssen für die Zukunft Der politische Kamvs unserer Tage ist recht geeignet, Verwirrung zu erzeugen Jedes große Staatswesen hat große und immer neue Aufgaben zu erfüllen; bei ihrer Lösung stoßen Jitteressen und Meinungen hart aufeinander, und unser Volk hat eine strenge Probe feiner politischen Reife zu bestehen. Da möge ter heutige Tag uns erinnern asn das Große und Gute, das uns cuugt, nnb ui allem Streit der Leidenschaften möge die Erinnerung als lauterndes und erlösendes Moment einigend wirken. Und wie nur unseren Besitz nicht durch inneren Unfrieden uns verkümmern lassen, so wollen wir ihn auch gegen Zerstörung von außen wahren durch Erhaltung des Friedens unb zu diesem Zweck durch starke Vergangenheit. , Ich brauche Ihnen diefe Vergangenhett nicht zu schildeim. Zwar sind inzwischen neue Geschlechter herangewachfen. Tu, wanocii. |ta,i «5W..V - •v---'- .'braten, die an den Siegesdepeschen von 1870 ihre ersten Leie- vorwärts schreiten. Sei dochZahl der beschäftigten. Arbeiter Übungen machten, die damals mit fliegenden Fahnen und „Die bei uns in 25 Jahren von nind 7 ,4 Millionen ans rund 14 4 Mtt- Wacht am Rhein" singend unsere Straßen durchzogen, haben in- lionen gesttegen. Unfere Ein- und Ausftchr^ die im Jahre tvvu zwischen die Höhe des Lebens überschritten, und schon ist bie nnü) 5 M ill iarden betrug, belief sich .^nepL9f?9^T ^ ^äe .weite Generation zu Männern herangereift; von denen, welche 15 Milliarden. Die, Zahl und ^„To^ngetelt ter ^unsere Üe Trübsal jener Zeiten am meisten gekostet haben, ist die tzäftn einlaufenten ^ine ttt m den letz^ -8 Zähren um rund Mehrzahl schon heimgegangen, dankbar, daß sie den Anbruch»der WO $103 ent i-urTb ^00 besseren Zeit noch erlebt Üben. Ater in uns allen lebt doch m Handelsmarine haben sich iu 19 Mren um runb.400> $roiait voller Sttirke die Empfindung für die damalige Sage imieres und ihr Tounengehalt wgar nin rund 1000 Ao^ent wnanehrto Vaterlandes. Unser tüchtiges Volk hatte vor nahezu 100 fahren Eingelegt waren bei unseren putschen Sparkafien un^^ahre1880 bas fremde Joch abgeschüttelt. Es hatte auf dem Gebiete des rund 2i/2 Milliarden; un Jahre 1910 find es wahrfcheml^ Geistes eine wunderbare Höhe mietet erstiegen und sing an, rund 16 Milliarden aewe'en. qaWpyt ririimPn aus langer Verarmung sich zu erholen. Aber es konnte die po- Tas sind ia nur wenige von vielen Zobll^' 'uan br 1 g I'tische Form des gemeinsamen Lebens nicht finden. Daher außen töuntc aber fies d)on bewemu den rmgeahn^n uff W S Ohnmacht und Zurücksetzung auf allen Gebieten: innen Druck, Deutfchlands nn Z^sleich Mit fimhei 'vu un^ >o mtw. Verkümmerung und Vergiftung des öfentlichen Lebens. konnten, ist eme feimnigenfAafMcncr groBen Tage, d sollen Tann kamen jene großen Wentepmikte; zuerst die entfte Aus- kehr wir nach ^O mhdr oriebe^ sestbalten an -inandersetzung .im Innern, uiib dann die große äußere Gefahr, uns deshalb strÄt ^berhetei^Wir '^llen ab^ festtelttn a^ die alle Grenzeii verwischte und alle Kräfte zum gemein, amen dem, was uni crc,n^rMu’.9 " Widerstand sammelte. Wie atmeten wir damals auf, als sich das, was so glncklich begonnen yo öen iiL Su nmi]auiD in zeigte, daß aller Druck unb alle Trennung und alle Verbüß Zukunft 'Äutzcn wa- beu ä: Meü imb tomjir ÄleiB aus terung das Gefühl unseres Volkes für ferne Einheit und Grötze unfereni Vaterland iM^au e ter ^r-ehnte gemach> Y , und nicht zerstört hatten, daß Fürsten und Völker einmütig zusammen wir. wollen Kloben tes^ Reich seme Einrichtungen und feine standen! Wohl beklagten wir wieder die furchtbaren Opfer, dielBerfasfung allezeit hoch xu hauen. bereinigte eine sehr zahlreiche Festversammlnng in bem baß ^ed es Volk das chm ^^^s ihm'lebS Geschick er^ mit Fahnen und Blumen fehr schon gefchmuckten großenl „ Umer Heer bat vor 40 Jahren das Fundament für Saal von Steins Saalbau, den man durch den kleinen Saal Deutschlaiid geschaffeii unb deutsche Fürsten haben un vergrößert hatte. Den gesanglichen Teil des Abends hatte Europas mit dem Kaiser an der Spitze eure Macht ge- -'n Ma s sencho r übernommen, dem Sänger der Gesang-1 Gilbet, die, ohne selbst eine erobernde zu sein, bis heute ,0 stark vereine Bauerscher Gesangverein, Burgergesellschaft, Ge- geblieben ist, daß sie chren Nachbarii den Kriegv^bletcn kmurte^ mütlichkeil, Harmonie, Heiterkeit, Liederkranz, Maschinen- Was Kaiser Wilhelm I auf tem e r st c n d e u * / enReichsttig dauer-Gesangverein und Sängerchor des Turnvereins unter am 21. Marz als Wunfch «ussteach, ist m^Ewitt g g Leitung des Herrn Franz Bauer angehörten. Die Musik gangen wurde gestellt von der Kapelle des Infanterne-RegimentS die- deuttche geführten Reichskrieg ist ein nicht .ikaiser Wichelm unter Leitung des Herrn Ober-Mufikmeisters gio^cher Reichsfrieden gefolgt und das Volk hat die Löb er. • „ Ausgabe, sich im Wettkampfe um die Güter des siedens als Mit dem stimmungsvollen, vom Orchester gespielten Sieger zu erweisen, seither glänzend bestanden. Einzug der Gäste auf der Wartburg" aus Wagners Tann- Wir Deutsche siiid nur zu oft befangen demgegenüber, was Häuser begann die Feier, worauf Oberbürgermeister Me- unser Vaterland leistet. Wir find wohl immer noch zu sehr Neu- XTÄbe Apache Dielt:' un^mit u. «ta Liebe Mitbürger und Feftgenossen! um uns defsen mit aufrichtigem Stolz bewußt zu fern, was wir Mit herzlicher .Freude begrüße ich Sie bei unserem Feste, geworden sind. Das Deutschland einst war, sagt uns die das aus Ihrer Mitte angeregt wurde, unb danke Ihnen, bay Sie ^schichte; was Deutschland jetzt ist, können wir uns felbft jo zahlreich erschienen find. Der Mangel eines größeren Saales! s^gem Es müssen aber iit Wirklichkeit nur oft anbere an unsere machte es zum lebhaften Bebauern des oortereüenten Ausschuf,es Stelle treten. Ein Franzose war es, der erst kürzlich in einer Pari,.'r uimwglich, alle Wünsche nach Einttittskarten zu befriedigen, fo test' - ^ ..... . leider mehrere hundert unserer ^Mitbürger nicht mehr zugelassen werden founten. ' Die außerordentlich große Beteiligung beweist, wie sehr luiferc Stadt und unsereBürgerschaft am großen denttchen Vaterlaiite hängt, und daß die Muttere Erinnerung an die Männer, die es mit ihrem Blut geschaffen Mbat, unaustilgbar bei uns fortff ebt, die dankbare Erinnerung an die Befreiung aus trüber G'e6®es".< : "er*L««rl9“' «'«ÄeU» nil 1 j, t SW» 1. MM hu. mschast- Teil der Fettr hatte man in das wir sagen, wir sind tüchtiger geworden in der Arbeit. Kein Volk Stadttheater aber kann sich bauernb groß erhalten, wenn es in der ürvett be-legt, das den wärdigcn Nahmen abgab. Früh schon füllte -Eg-Ht. uns her d°ut.g° Tag. iuchNg ,u es sich mit einer patriotischen Feswerfamnrlung, in der Entschlüsse: unsere Errungenschaften zu wahren außer den Spitzen der Behörden alle Kreise der Bevölkerung ^rch Einigkeit in der Liebe zum Vaterlante, durch friedlichen vertreten waren. »Punkt 11 Uhr begann die Feier mit der Sinn und durch Tüchtigkeit in der Arbeit feiern nur unser p-eft Vorspiel zu den Meistersingern von R. Wagner, jn dankbarer Erümerung an die Vergangenheit, in aufrichtiger das unsere Reqimentsrnusik unter Leitung des Obermusik- Freude an der Gegenwart und m froher Hoffnung °uf die L" "ff ää® um formvollendet vortrug. Dann hielt Universi- und der Vorschlag des Oberbürgermeisters .R e c u m, uuiiing der Reichs- Kaiser und Großherzog Huldigungsielegramme zu schmen, orunvung erufpreafenoc ^efianipLuuje. „Die Bevölkerungs-! sand lebhafte Zustimmung, ^ann sang er hör us f un zahl und die materielle Wohlfahrt wuchs außerordentlich, mungsvolle Tankgebet aus Kremsers altniederlandifchen es gelang, eigene Kolonien zu erwerben und durch die Volksliedern in vollendeter Weife. dort tätige Mission wurde auch das religiöse Leben in <$ie von Provinzialdirektor Dr. Using er gehaltene Deutschland günstig beeinflußt. Dem Heros Bismarck ist Rede auf das Vaterland hatte folgenden Inhalt: cs gelungen, die Auseinandersetzung mit Oesterreich und Deutschland einst — Teutschland jetzt! Vergangenheit unb dann die schwierige Frage der Macht Verteilung iin Bundes- müssen in Vergleich gesetzt werden, wenn wir, die rat in>'glücklichster Weife zu lofen. Die von ihm in Deutsch-1 Epigonen, heute richtig beurteilen wollen, was sich vor fetzt land eingeführte Regierungsform ist die des gemäßigten 4() Qa§TC!t ,n ber Weltgeschichte abgespielt hat. Das Ende einer 'lonstitutionalismus. Durch die Einführung des all- jahrhundertelangen Prüfung für Deutschland war da bas Enoc verneinen gleichen Walilrechts bei den Reichstagswahlen einer Zeit, an die uns, wie Moltte einst sagte, heute noch die wurde zwar der Bevorzugung materieller Forderungen großen Trümmer am!fterfar, am Wui unb tief intes>Unb^hinein Vorschub geleistet, aber dadurch der Aufschwung auf allen als bleibende Tenttnaler nnierer ^nstt^n Schwache nnd d - ZÄ3L nicht ansgchaltcn unb - Ä Zukunst ÄÄ deutschen Volkes braucht man nicht beforgt zu sein, wmrn ! Führung seiner Fürsten unb ber besten feiner Söhne ans is auch fernerhin nach Goethes Wort handelt; das aberAusschmck König Friedrich Wilhelms IV. von ist der Weishett letzter Sckjluß: „nur der verdient die Frei- Preuslen wahr zu machen, daß eine Kaiserkrone nur auf dem l)eit und das Leben, der täglich sie erobern muß." Schlachtfeld errungen werden könne. Sie zogen Humus zum kungsvoN zu Gehör brachte. Dasein gelitten und gestritten, als das deutsche Volk; nun komme Ter Fcstkommers am Abend bie Zeit, wo es an sich bie Wahrheit de^,Satzes bewegen könne, k bed Volk tes ihm gebührente Geschick erringe ober erleide. is deutsche Volk hat das ihm gebührende Gefchick er- organa. Mittwoch: suppe, llfleisch mit Kraut. er, de n grö leiteten daun in passender Weise zu der Rede auf die deutsche Armee über. Prof. Luley führte dann aus: Hochgeehrte Festversammlung! Meine Damen und Herren! Im Eingang seiner, glänzenden Rede hat uns der hochverehrte Herr Vorredner in die große Zeit von 1870/71 „urück- »eführt und die größte Tat Bismarcks, die Gründung unseres Deutschen Reicl>es, gefeiert. Es war ein uns von der Geschichte überkommenes Erbteil, unser großes deutiches Vaterhaus nicht in Frieden nach eigenem Ermesse» bauen zu können, sondern uns die Bauerlaildnis dazu erst durch Waffengewalt vom Ausland Crll,€5)anmtt warmes ent großes Glück für unser Volk, das sich seit Jahrzehnten nach einer Einigung sehnte, bofc ihm die Vorsehung in der Regierungszeit des großen Königs Wilhelm nicht nur den größten Staatsmann, sondern zuglerch auch hochbegabte Heeresorganisatoren unb gcninlc Feldherren schenkte, Männer königlicheit, fürstlichen Blutes, Männer aus deni Adel imb dem deutschen Bürgertum. , Diese genialen Führer hatten in ihrer Hand das beste Offiziere forvs der Welt, vortrefflnhe, wohlgeschulte Unteroffiziere und Soldaten, alle erfüllt von höchster Begeisterung für bic große nationale Aufgabe, von größter Opfernnlligkeit und Hingebung und von mibegrenztem Vertrauen in die Führer. Und hinter dem Heere, dem Volke in Waffen, stand das deutsche Bucgertum, äußerlich noch ungeeint, aber im Herzen verbunden durch die gemeinsame Begeisterung für die nationale Sache, eine Begeisterung, die heute nur schwer nachgefühlt, mitunter kaum verstanden Die Taten dieses HeereS und unseres unvergleichlichen von Moltke sind unvergänglich in die Blätter der deutschen Geschichte eingetragen. Die große Mehrheit unseres Volkes kennt sie heute fast nur aus Büchern. Doch in vielen Tausenden leben noch die unauslöschlichen Eindrücke jener großen Zeit, vor allem in den tapferen Mitkämpfern, von denen zu unserer größten Freude eine größere Anzahl hier unter uns weilt, und auch in Tausenden und Ab erlaufenden, die in der Heimat das Kriegsiahr mttdurchlebten, die mit gejubelt und vielleicht auch mit gerne int haben. , Lebendiger aber als Bücher sprechen zu uns heute noch die Schlachtfelder des großen National- krieges mit ihren zahllosen Gräbern und ehrenden Denk- mälern. Obgleich stumm, erzählen sie doch laut die herrliche Tapferkeit unterer Heere. Wer von den steilen, kahlen, im Rücken aber bewaldeten Höhen fron Spichern hinunterblickt in die weite Ebene, die unsere Truppen im furchtbaren Feuer des Feindes zu durchmessen hatten, wer von der Hochebene zwischen Gravelotte, Vionville, Rezonville, St. Privat hinschaut nach der engen steilen Schlucht vor Gorze, nach anderen Talsenkuügen, meist gedeckt von Wäldern, und wer die Massengräber an solchen ausmündenden Stellen übersieht, die Grabreihen meist parallel hinziehend mit den Höhenwänden, Hohlwegen, Chausseen, den Eisenbahndamm und den wie Festungen wirkenden zahlreichen Gartenmauern, muß und wird aufs tiefste ergriffen sein von der heldenmütigen Tapferkeit und Opferwillig- feit unserer Krieger. Im Geiste sieht er gewiß die tapferen Scharen todesmutig und freudig aus der Schlucht hervortreten oder an den Höhenwänden und Waldsäumen dem fast sicheren Tode unaufhaltsam entgegenschreiten, und in seinem Ohre erklingen bald laut freudige Hurrarufe, bald leise das Stöhnen der zu Tode getroffenen Heldensöhne unserer Allmutter Germania. Und ein Wirbel von Gefühlen, der Bewunderung, des Stolzes und heißen Dankes erhebt sich da in feiner Brust. Unter der bewunderungswürdigen Leitung unseres großen Moltle schritten unsere Heere von Sieg zu Sieg, drangen bis tief ins Herz des feindlichen Landes. Weder die Heere des zu- sammenbreck-enden Kaiserreiches, noch die der jungen französischen Republik vermochten sie in ihrem Siegeszuge zu hemmen, so daß es den beiden geheimen Verbündeten Frankreichs unmöglich war, einzugreifen. So haben die glänzenden Taten unseres Heere unserem großen Staatsmann die Möglichkeit gegeben, seine vaterländischen Pläne auszuführen und das Sehnen des deutschen Volkes nach Kaiser und Reich zu befriedigen, ohne daß das neidische und übelwollende Ausland, bis dahin Germanias aufdringlicher Vormund, es wagen konnte, ihm in den Arm zu fallen. Darum ist es wahr: „Ter deutsch-französische Krieg hat unser Volk zum Wolke werden lassen." Für diese Taten, diese ungeheuren Dienste sind wir den Tapseren von 1870/71 Dank, heißen Dank schuldig. Das wollen wir heute wieder frei und freudig bekennen. ‘Seit 40 Jahren hat uns unser starkes Heer, schon durch seine Existenz, durch seine gewaltige, wenn auch noch gebundene Kraft, den Frieden erhalten. Ihm ist es in hohem Maße zu tonten, daß Bürger und Bauer, Arbeiter und Gelehrter den siedens ungestört nachgehen können, daß unser Volk sich wirttchaftlich so ungeahnt entwickeln konnte. Die Mög- lichkeu materieller Wohlfahrt und immer weiter und i^ser reichender Bildung unseres Volkes ist nur durch bte Wahrung des Friedens gegeben. Und diesen Frieden er- baltm uns Heer und Flotte. Darum ist es auch richtig, was der Apostel des Deutschtums, Heinrich von Treitsche, einst sagte: „Unter Heer ist das allerrealste und wirksamste Band deutscher Einheit!" - Die großen Führer von 18 7 0/7 1 finb nun allesamt unter kühlem Rasen gebettet und ruhen A Nur noch wenige aus jener Heldenzeit tragen des KZlers Rock. Ein anderes Geschlecht macht heute unser Heer aus Hat dieses Heer seit 40 Jahren als Ganzes auch nur bcn gesehen, |o hat es doch nicht gerastet und ist nicht einzelnen Teilen in China und in unserer sudwettarritanischen Kolonie gegebenen Proben militärischen Kön- nens haben uns und der übrigen Welt gezeigt, daß Kriegstüchtig- ^it, Heldenmut und Vaterlandsliebe noch in unserem Heere zu Hause sind. Darum blickt auch das deutsche Volk mit Liebe und Werlrallen «if sein Heer, sieht in ihm den allzeit bereiten starken MU Ehre deutscher Erde, der deutschen Kaiserkrone imb de» Deutschen Reiches. . bas die Gesinnung und Stimmung des deutschen Bürger- gegenüber dem gesamten deutschen Heere -und der deutschen Flotte, so gilt dies in besonderem Maße van unserer Gießener Bürgerschast gegenüber „unserem" Regiment, dem Regiment Kaiser Wilhelm, dessen Offizierkorps heute ^tv°lÄ?l'ghler erschienen ist, um mit dem Bürgertum rnerer nufbh|benb«i Stadt gemeinsam das fteft unserer nationalen Wieder- geburt zu begehen. — Lassen Sie uns nun, meine Damen und H^ren, unseren innigen Dank an die Tapferen von 1870 und unserer Liebe und unser Vertrauen zu L"^rem lebtgen Heere in freudigem Hurrarufe zum Ausdruck bringen und rufen -sie mit mir: Unser den sches des Kaisers Wehr, des Reiches Hort, des Volkes Stolz: Hurra, Hurra, Hurra! 9 Skeberunt folgte gemeinsamer Gesang: „Die Wacht am Rhein" und die von der Kapelle gespielte Ouvertüre zu Euryanthe. Mit militärischer Kürze, aber in sehr herzlicher Weife sprach dann Oberstleutnant Heuer den Dank des Reall ments für die ihm gezollte Anerkennung aus. Er hob hervor, daß Gießen hinsichtlich der guten Beziehungen zwischen Regiment und Bürgerschaft sich vor vielen anderen Garnisonen auszeick)ne. Spreche doch jeder Gießener von unserem Regiment und dienten in chm doch stets viele Bürger- söhne Gießens. Mit Hem Wunsch, daß das schöne Verhältnis zwischen Bürgerschaft und Regiment stets bestehen bleiben moae, unb einem Hoch auf das liebe Gießen, in das die zahlreich amvesendcn Offiziere des Reginlenis lebhaft ein- stimmten, schloß der Redner seine wirkungsvolle Ansprache. . .. ?^nn ml .Orchesterbegteitung gesungene prächtige Männerchor „Friedrich Rotbart", der in gesanglicher Hinsicht wohl den .Höhepunkt des Abends bildete. Dann betrat Stadtv Dr. Ebel die Rednertribüne, um in formvollendeter Weise der deutschen Frauen zu gedenken. Er schilderte, wie sie zu allen Zeiten und naj mentlich auch in den Einigungskriegen willig ihre Gatten und Söhne dem Vaterland gegeben hätten, und wie sie in La^retten und auf den Schlachtfeldern Schmerzen gelindert und Verwundete gepflegt hätten, bannt einen Heroismus beweisend, wie ihn die deutsche tytait von jeh^c bewiesen hätte. Die neue Zeit stelle an die deutsche Frau, die man früher nur im Kreise der Familie sich habe denken können, neue Anforderungen. Die Entwickelung der wirtschaftlichen Verhältnisse dränge sie rn das Erwer^leben und damit Hand in Hand gehe das Bestreben, den Frauen auch auf politischem Gebiete mehr Rechte zu erstreben. Es sei aller Wunsch, daß über diese neue Entwickelung die deutsche Frau ihre seither bewiesenen echt deutschen und echt weiblichen Tugenden nicht verlieren möge. Das Hoch des Redners galt den deutscheii Frauen und alle timmten jubelnd in diesen Huldigungsgrutz ein. Dem gemeinsamen Liede „Stimmt an mit hellem hohen Klang" folgte eine herzliche Dankesrede des Staptv. Jann für die Veranstalter und Mitwirkenden bei dem erhebenden patriotischen Feste, die sich um den Vaterlandsgedanken sehr verdient gemacht hätten. Für diese dankte Oberbürgermeister Mecum mit folgenden Worten: Namens aller, die bei unserem Feste mitgewirkt haben, spreche ich dem Herrn Vorredner für seine freundlichen Worte mb Ihnen allen für Ihre Zustimmung zu beweiben herzlichsten Dank aus. Hat sich boch heute wieder einmal recht gezeigt, daß Gießen eine deutsche Stadt ist, und baß bte Gießener Burger- chaft fest und treu zum deutschen SBaterlanbe steht. Ich bäte Sie, zur nichts,iiziellen Fortsetzung unseres Festes noch länger hier zu verweilen. . Ich glaube aber, wir bünen den offiziellen Teil nicht schließen, ohne zuvor noch einer Ehrenpflicht zu genügen. In unserer Mitte weilt eine größere Zahl von den Männern, die vor 40 Jahren unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens bte Güter erringen halfen, deren wir uns erfreuen; und mit Stolz zählen wir sie zu unseren Mitbürgern. Ihnen den Dank der Stabt Gießen und ihrer Bürgerschaft besonders auszusprechen, hegt mir am Herzen. Und ich glaube, wir können baä nicht besser als mit dem Wunsch: Ihnen allen möge es vergönnt fein, in zehn Jahren die fün,zigste Jubelfeier der Gründung des Reichs in derselben geistigen und körperlichen Rüstigleit zu.begehen, wie heute die vierzigste. M c r Ich bitte Sie, mit mir einzustimmen in den Ruf: Unsere Veteranen leben hoch! ylochdem dieses Hoch verklungen war, bestieg einer der Veteranen, Schretnermetster Konrad Köhler, die Tribüne, um mit kurzen herzlichen Worten für diese Ehrung zu danken. Damit hatte die erhebende Feier, auf die die Stadt Gießen stolz sein kann, ihr Ende erreicht. Auf das Huldigungstelegramm an den Kaiser ist inzwischen folgende Antwort eingegangen: Herrn Oberbürgermeister Mecum, Gießen. Berlin, 16. Januar 1911, 3 LÜ)r 50 Min. Seine Majestät der Kaiser und König lassen der dortigen Bürgerschaft für den freundlichen Gruß gelegentlich der patriotischen Gedenkfeier bestens danten. Der Gehetme Kabinettsrat. gez. von Valentins. Ans Statt unt Land. Gießen, 17. Januar 1911. ** Stadttheater. Die Premißre von Karl Schön- Herrs „Glaube und £>eiinatfl findet am Dienstag, 24. d. Alls., statt. — 9115 Feiloorslellung zu Kaisers Geburtstag am Freitag, 27. Januar, iit „Minna von Bornheim" gewählt worden und diese Aufführung von Lessings ewig jungem Lnstspel dürfte besonderen Reiz dadurch gewinnen, daß die ausgezeichnete Naive des Darmstädter Hoftheaters Fräulein Käthe Gothe an diesem Abend als -Franziska" gastieren wird. Landkreis Gietzen. r. Londorf, 16. Jan. Zu dem an Pfingsten d. Js. tattfinbenden Gesang wett streit des Gesangvereins Frohsinn hier wird im Festausschuß fleißig gearbeitet. Gestern traf ein von dem Gcoßheizog Ernst Ludwig gefluteter Ehrenpreis hier ein. Es ist ein in Silber getriebener, prachtvoller Pokal mit enlsprechendev Widmung, innen vergoldet und reich verziert. Rian ist ernstlich bemüht, einen Wettstreit zu veranstalten, der in allen seinen Teilen streng reell durchgeführt werben soll. Den Vorsitz im Festausschuß führt das aktive Mitglied des Vereins, Bürgermeister 9lumann h»er, der auch gern Interessenten Aliskunst erteilt. = (9 ö 6 e 1 n c o b, 16. Jan. Anläßtich bes Hinscheidens des Reichs- und Landtagsabgeordnetcn Philipp Köhler sei noch mitgeteilt, daß er sich auch um Göbelnrod sehr verdient gemacht hat. Demi nur Köhler Haven wir es zu verdanken, daß wir eine Haltestelle erhalten haben . Nachdem das Gesuch der Gemeinde wegen Errichtung einer Hallestelle bei der Eisenbahnöetriebs-Fns pektion mehrmals abgelehnt worden war, wurde Köhler um Hilfe gebeten und er war es, Her durch Fürsprache beim preußischen Eisenbahnminister erreichte, daß die Haltestelle genehmigt wurde. -g. Hungen, 16. Jan. Der Turnverein bot mit seiner gestern abend im Saal der „Traube" veranstalteten theatralischen Abendunterhattung Jemen zahlreichen Mitgliedern einen recht genußreichen Abend. Zwei flotte Einakter wurden aufgefüyrt und ernteten die Mitwirkenden durch die vorzüg^icye Wiedergabe lebhaften Beifall. Ebenso fand ein Couplet freundlichen Anklang. Tanzvergnügen bildete den Schluß der schön verlaufenen Veranstaltung. Kreis Alsfeld. △ Atzenhain, 16. Jan. Unter den ältesten Einwohnern unseres Ortes befinden sich auch noch zwei Veteranen von 18 48/4 9. Es luto dies oer öctaprige Heinrich Müller L und der 84 jährige Heinrich Kneipp II. Ein anderer alter Einwohner ist der 87 Jahre alte Johannes Rahn. Rahn und Kneipp versehen noch landwirtschaftliche Arbeiten. In unserem Dorf wurden 1910 zehn Kinder geboren, sieben Ehepaare getraut; gestorben ist niemand. Nicd er-O hmen, 16. Jan. Die neue Drahtseil- baljn, bic von der großen Eisen,winwäsche bet Busfeld bis an unser Dorf führt, ist vollendet. Sie ist nordöstlich vom Dorf durch den neuen Verladeplatz an bic Bahnstrecke Gießen—Fulda cmgeichlossen. Hierher soll auch unser neuer Bahnhof gelegt werden. Kreis Schotten. V Laubach, 16. Jan. Die Konzert- und Vor- r a £ 5>? c r ml -n 19 u n 9 ^tte zu ihrer 2. Veranstaltung gestern abenb den Prwatdozenten Dr. Theodor Koch- Grünberg aus öreiburg i. Br. zu einem Vortrag über „D i e Kultur der ? 11 k ttii x< 0 ,u e Ü.& c a, i l i e n d" gewonnen. Im Auf- tcag bes Kgl. Museums ,ür Völkerkunde in Berlin, an dem der £ortra9cnbc früher tätig war, hatte er von 1903 bis 1905 eine »yoischuiigsreiie in das Gebiet des Rio Negrv, des oberen Ama- jpucnl romö unternDnimcn. In sehr, interessanter und anschaulicher Weise schilderte der Redner mitte zahlreicher guter Licht- büber das Leben, Sitten und Gebräuche der einzelnen Jndianer- ftämme, sowie das so gefahrvolle Passieren der Flüsse und Strom- schnellen in diesem Gebiet. Mit seinem Verständnis,-hat er in monatelangem engen Verkehr mit dem braunen Volk igre Eigenart erforscht nub in so gutem Einvernehmen mit ihnen gelebt, daß er sie seine „braunen Freunde" nennt. In diesem Jahre gedenkt Herr Dr. Koch seine dritte zweijährige Forschungsreise nach Süd-Brasilien zu unternehmen. Ter Vortrag hatte sich eines besonders zahlreichen Besuchs aus unserer Stadt und Grünberg zu erfreuen und reicher Beifall wurde dem Redner gezollt, der vor 20 Jahren Schüler des hiesigen Gvmnasillms war. «startenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 15. Fan. Das Großherzogs- p a a r wohnte mit Gefolge heute crbend der I u b i l ä u m s - Sitzung der Narrhalla bei, zu deren Einleitung ein humoristtscher Einakter „Fausts Bekehrung" von Che- lius zur Aufführung kam. Zn dieser Jubiläumssitzung waren viele auswärtige Deputationen erschienen, die Glückwünsche überbrachten. Die Sitzung nahm einen schönen Verlauf. -o. Mainz, 16. Jan. Einen schrecklichen Tod auf den Schienen fand heute nachmittag der etwa 18 Fahre alte Sohn des pensionierten Eisenbahnbeamten Frei aus Heidesheim. Der junge Mann war hier am Geleise bei der Kreuzung der Strecke Wiesbaden und Bingen-Alzey beschäftigt, als der Kölner Schnellzug die Stelle passierte, dem er ausweichen wollte. Dies tat Frei nicht rasch genug, die Maschine erfaßte ihn und warf ihn mit solcher Wucht auf eine Schiene, daß der Schädel in viele Stucke zersprang, was natürlich ।einen augenb.i.klichen Tod zur Folge hatte. Ueberfahren wurde der Mann nicht. Frei war erst vor ganz kurzer Zeit bei der Eisenbahn in Arbeit getreten. Märkte. Gießen, 17 Jan. 9)1 art tu erteilt. Auf heutigem Woelieir- maikte tollere; butter pr. Md. 0,90—1.00 Mk., Hühnereier 1 St. 10—11 Mg., Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pi., Kasematte pr. St. 5—6 Pfg., Tanden pr. Pr. 0,80—1,00 Ml., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Halmen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. St. 1,80—2,20 Mk», Gänse das Pfd. 75—80 Psg., Ochsen- fleisch pr. Pfd. 84—92 Pig., Dthibrieifct) pr. Pfund 84—b8 Psg,. Kntifleisch 70 Psg., Schweinefleisch pr. PinnO 80—96 Psg., Kalv- fleisch pr. Psd.'76—80 Psg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg., Kartoffeln Pt. 100 Kg. 7.50 vis 8.u0 Mk., Weißkraut das Stuck 20 bi§ 30 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 5,00—6,00 Mk., Milch das utter 20 Pfg., Birnen per Psd. 15-20 'Mk., 9lepfel per Ztr. 10 bis 15 Alk., Ansse 10U Stück 50—60 Pfg., ver Ztr. 0-00 'Mk., Bohnen ver Pfd. 00—00 Pig Marktzeit von 8—2 Uhr. fc Frankfurt a. M., 16. Jan. (Crtg.-ieiegr. des „Gieß. Anzeigers".) K a r t o f f e i m a r k t. Man notierte: Kartoffeln ui Waggons Pik. 6.0.—6.50, im Kleinhandel Mk. 7.50—8.u0 für je 100 Kg. k.6 Wiesbaden. Viebbo^-Marktbericht vom 16. Jan. Auürieb; Rinder 83 (Ochsen 53, Kühe 30), Kälber 38, Schafe 30, Schweine 385. Tendenz: Rinder ruhig, Kälber und Schafe mittelmäßig, Schweine tuyig. Preis Durch- pro luu Pfd. fchnulspreis Redend, --.vtachl- pro 100 Pfund O chs en. von-bisvon-bir Xicoe fte'vu^tta <1‘ Lollfleischige, ansgemaslete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 46—49 84—86 47 85 Zunge, fleischige, nicht ausgemäsiete und ältere ausgemästete 43—45 83—84 44 83 geuahrte junge und gut genährte ältere . . . ..... 39—43 78—83 41 80 Ungejochte 47—50 85—87 48 87 Färsen, Kühe. ^onfleildjige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes ....... 45-50 82—87 47 84 PoUnenchrge ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. , 37—40 71 — 72 38 71 ‘jieliere ansgemaslete Kühe und wenig gut entivictelte stiugereKühe u. Für,en 32—36 64—69 34 66 M a L b e c. Feinste 9)!ast- iVollnnlchmast) und beste Saugkälber 60-65 100-108 62 104 Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 56—60 94—100 58 97 (Geringere wcast- und gute Saugkälber 52-55 87 — 96 53 91 Geringere Sangkälber . . .... 40—60 80—84 49 83 Schafe. Weidemastschase 40-00 80-00 40 80 Schweine. Bollsleifchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht ....... 52—54 67—69 53 68 Pollfteijcmge Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 52—54 67—69 53 68 tzollfleychige Schweine über 2'/, Zentner Lebendgewicht 51—00 66 —00 51 66 Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht ... 51—00 66—00 51 66 Ueberstand : Rinder Ueberstand, Kälber unb Schale ausverkaust, Schweine langsam geräumt. — Kartossetmarkt-Bericht vom 16. Januar 1010. Dortmund: Magnum boiium 3.00-0.00, iveiße runde 2.50—0.00, Gelbsleischige weiße 0.0U—0 00, rote 9)ik. 3.90—0(0. Köln: Rote Sorten 'Mk. 2.45—0.00, Magnum dounm Mk. 2.9r—3.05, weiße rnude Alt. 2.50—3.20, Gelbfletichtge rote 9)tt. 3.40—3.45, Gelb- fleischige weiße 9)1 f. 3.50. Krefeld: Role Daber Alk. 0.00, andere rote Sorten 0.00—0 00, Magnum bonrnn Mk. 2.90 bis 3.10, Gelbfleischige rote Mk. 2.90-810, weiße Alk. 2.90-3.10. Plaidt: Rote Dover 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Aiagnum bonum 3.0U—0.00, weiße runde 3.00, Gelbflelfchige rote 3.30-0.00, weiße Mk. 0.00—O.bO. Regensburg: Rote corten 2.10—0.00, Alagunni borutm Alk. 0.00—O.uO, ivetße runde Alk. 0.ciO—0.00, Gelbfleijchige blaue 0.00—0.00, weiße Mk. O.uO—0.00, (Alles für 50 Kg.f "" " " 11 11 -J................ Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe». Jan. 1911 p»st?nqsr o0 inv Temperatur der Lllst Absolute ' Feuchtigkeit Relative | Feuchtigkeit, Windrichtung Windstärke 1 Grad der Bewölkung in Zehniel der sichid. Himmelsfl. Wetter 16. 2“ 761,8 -3.3 3,3 91 W 2 8 Sonnenschein li.. 9* 764.7 — 1.8 3,8 96 NW 2 10 Beo. Himincl 17.| 7" 766,7 - 1,0 4,3 98 W 3 10 e ■ W 9li chlle T eb eigne empera uv a m 15. , 15. n5 16. . 16. Ja mar — — 0,8’0. — 12,2 ’C. Zwei interessante Urteile! Meine stron, welche sehr blutarm war, hat seit März 4 Pakete Bioson oervrauchl. -tait mglidte Quantum mürbe so gewählt, baß ein Paket ca. 4 Woche« reiditc. Mit bet Wirkung des Btosvn waren wir sehr zusneben, bemi her Appetit welcher sonst sehr mintntal war, bcfiertc sich, ebenso wurde baS AUge>netnbefinden merkltL bester. Das Körvergewicht bat ca. 3—4 Pfund zugenommen. Meine Frau bekam cm irisches Aussehen unö fühlt sich jetzt körverttch sehr geträftint. Dabei finden wir das Bioson sehr wohl'clnncckend. Meiner Frau lüuxbe Bloson von» Arzt verorbnet. — Auch meine Schivägerin hat Bloson längere Zeil gebraucht unb sehr gute Resultate erzielt Die ist daransbt« trhtiiß geivorben und hat an Körpergewicht erheblich angenommen. -Lvrolkhösel. Str. Schwelm, 30. Juiti 10. I o h. 9tose, Techniker. Unterschrift beglaubigt: Die Poltzeloerwaltung. Btoion ist bas bette und billigfte Nähr^ unb Kräftignngsiniltel; erhältlich in Apothetcn, Drogerien usw., Paket lzirtä '/, Kilo) Aik. A—. (b”/it allen Tüll- end Lochstickerei Stoffe für Blusen unr’ Kleider-EInsätze ä Meter 85 Pfg., 1—, 1.25, 150, 2.—, 2.75. 3.75, 5.-, 8.- und 10.— Mk. Breite, bunte Wäsche-Borden, garantiert waschecht, ä Meter zu 4, 5, 7, 9, 10, 14, 16 u. 20 Pig. Kus* 8a. Qualitäten. Stotter hoff tfohne Telephon 662 ein Tel. 27. Scltcrsweg 23. be- bi»van-bir Amtlicher Teil. -49 84-86 47 85 -45 83-84 44 N 0 32-87 47 I 40 71-72 38 66 34 •36 64-69 D17/i 80 40 -00 80-00 68 53 Amtliche Bekalllltmachnllgen Ser AM Kietzen 66 53 66 61 66 freiroilltq gegen Barzahlung oerftetnert roerbeit. 457 Traber, Vorsitzender. V17/i einoanfl. B 4. Kl. (26—29) = 4,15 Fstm. Kiefern Fichten Seifen Les. $»rn,n(1 Stroben. Toiletteartikel A. Welz, Seltersweg 6 Das Holz lagert zum größten Wenn ich huste Hillgärtner. 449 Za haben in Apatbeken and Drogerien. und nicht mehr schlucken kann, dann helfen mir am besten 41 48 Gegenstände zu machen. vom 5. Januar bis 20. Januar Stamm Stämme -65 100-108 62 -60 94-100 58 53 49 10 26 23 2 -55 87-96 -69 80—84 27 92 303 1 6 5 6 11 29.32 19,76 48,38 81,69 2,47 9,82 4,09 3,34 2,18 Teil M 9/ 91 89 » 8i 5a. 5b. 2. 3. 4. 5a. 5b. 2. 3. 4. 6a. 5b. -54 67-69 -54 67-69 .00 66 -00 Stämme H (30—39) — (25—29) = (20-24) = (13—19) = (40—49) = (30—39) = (25—29) = (20—24) — (12—19) == Schlüssel. Entlausen: 1 Jagdbund (Hündin). Tie Empfangsberechtigten der gefundenen lieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend Rechtsschutzstelle. Frauen und Mädchen erhalten unentgeltich D*/, Rat und Auskunft in Rechtsangelegenheiten im allen Rathaus Marktplatz 14 Mittwoch nachm. von 6l/4—8 Uhr. Haber des Stipendiums. Gießen, den 14. Januar 1911. Großherzogliche Landesuniversität: Biermann. Ergrautes Haar erb. f.urfur. sr. Farbe dauernd zur. mit: Jugcndbaar. Färbt abi. edit blond, braun, schwarz, ä Kart. Mk. 250. Bei: Carl Seibel, Drog. ibetn ii timiafl) iiiifl. In der Zeit vom 31. Dezember 1910 bis 14. Januar 1911 vurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 seidenes Handtäschchen, 1 Kopftuch, 1 Damengürtel, 2 Portemonnaies mit Inhalt und 1 Halskettchen: verloren: 1 Portemonnaie mit ca. 3 Mark Inhalt, 7 Mk. in Silber, 1 Patent kapsel von einem Fedcrwagen, 1 dreieckiges großes Kopftuch, gez. L. W., 1 schwarzer Muff, 1 grauer Militärmantel mit schwarzen .Knüpfen, 1 Haar- XJiessen zfeltersiöey 20 Gks hlche Gchllkiiprüfllngrn. Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden in den Monaten Februar bis April statt. Die Anmeldungen haben am 31. Januar und am 2. Februar je zwischen lOunb 12 Uhr vorrn. in der Gewerbeschule — Zimmer Nr. 8 — zu erfolgen. Die Prüfungsgebühr von 3 Mark ist bei der Anmeldung zu entrichten. Gießen, am 16. Januar 1911. Der Prüfungsausschuß des Ortsgewerbevereins Gießen: Auf alle Winter-Artikel gewähren wir in dieser Zeit 15 Prozent Preisermässigung Auf alle regulären Waren (äusser Garne und Spitzen) 10 Prozent Preisermässigung Während des Ansverkaufs kommen grosse Posten (zirka 20000 Meter) von Gelegenheitskänfen in Spitzen, Festons, Spitzenstoffen nnd Wäscheborden, zu enorm billigen Freisen, zum Verkauf. Festmelcr und Klassen oder den Durchschnittspreis pro Festmeter und Holzart bei uns abgeben. Wegen Auskunft wende man sich an Forst wart Römer dahier. Offerten mit nötiger Aufschrift versehen sind längstens bis zum Eröffnungstermin Donnerstag den 19. Januar 1911, nachmittags 2 Uhr, bei hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Allertshausen, den 15. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. Januar ML Dori- veiye runde .( 3,90-0(0. SO : mif 3.05, roei':- 'Ä'iMA *•* Ih * all» noi ■43 ?8-83 ■50 85-87 Kartoffeln Magnum bonum, gelbe Mäuschen (Salatkartoffeli empfiehlt 330 I. Weisel. Telefon 88. Holz-Submission. AuS den Waldungen der Gemeinde Allertshausen soll folgendes Stammholz im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden: Bordeaux-Wein garantiert rein und abgelagert, empfiehlt preiswert (282 Carl Schwaab, Weisse, solide Wäsche-Spit i ä iu Meter zu 10. 13, 20. 25, 30, 65 Pfg. Breite Klöppel-Spitze lOMetm 95?fg. Ganz breite Klöppel-Spitzen h Meter 7, 13, 14, 17, 20 und 25 Pfg. Breite Dnterrock-Spi'zeu und Einsätze ä Meter 9, 10, 16. 20 und 30 Pfg. Breite Kissen-EinsäLu is, ia, sopfg. Weisse Wäsche-Festons 10-Meter-Stlicke zu 25, 32, 40. 50, 55 u. 70 Pfg. Doppelfeslous ä 4l/2 Meter zu 40, 55 und 100 Pfg. Madapolam-Festons und Stickereien i 4*/2 Meter zu 52, 70, 120 und 140 Pig. Ünterrock-Festons und Stickereien ganz breite Ware ä 4!/2 Meter zu 1.85 u. 4.— Mk. (20—24) ---- 7,94 (12—19) = 6,32 (40—49) — 2,04 hen mit schwarzem Beschlag, Inhalt 64—65 Briefe und Die Br*e,11ie55eltt find ein gefürchtetes rrraut, mit ihnen in Berührung zu kommen, tut web! Lieschen schilt mir die Brennesseln nicht! Das find ganz nützliche Pfian.en. Sie geben ein vortreffliches Haarwasser, dem Mama ihr schönes, volles, langes Haar verdankt, das auch Pava oor« stchtshalver gebraucht, weil er bald Mondschein befürchtet." WendeiMtciner häuNner's Brenneswel-Spiritu*. Flasche 1, 2 und B Mk., allein ächt mit „Wendelsteiner Kirckerl" und „Brenneffel", kräftigt die Haarwurzeln, reinigt und stärkt den Haarboden, belebt die Haarvavillen, verhütet das Ausfallen der Haare. Haariraff, Haarsvalte, Kahlköpfigkeit. Zu haben in allen Apotheken und Drogerien. ssH'i Parlümerien Holzvcrtteigerunfl Donnerstag den 19. Januar 1911, vormittags 9'/, Uhr, in den Abteilungen Lerchenfang, Hain, Wüstung, Altetiick und Mühlberg (34, 37 b, 4L 42, 45a und 48) Forstwartei Ziehen I, Forstwart Brück, Rödgen. 4 Eichenderbstangen mit 0,33 Fstm., 19 Fichlenderbstangen mit 1,94 Fstnu, 6 Rrn. Eickennutzknüovel, 18 Rm. Hainbuchenscheitholz, 61 Rm. Eichenscheitbolz, 1 Rm. Erlenscheiibolz, 12 Rm. Kiefern- scheitholz, 3,6 Rm. Buchenknüvvclholz, 84,7 Rm. Eichenknüppelbolz, 74 Rm. Kiesernknüpvelholz, 1 Rm. Jichtenknüvvelholz, 4 Rm Bnchenstockholz, 38,4 Rm. Eickenitockbolz, 46,7 Rm. Kiejernstockholz, 200 Wellen Buchenretstg, 1870 Wellen Eickenreisig, 1320 Wellen Kiesernreisig. Zusammenkunft ist aus dem alten Anneröder Weg am Wald MH Wiä 6 4°'^,KL »*■ im Distrikt Lange- bruch und Buchkopf. Kmisliebhaber können ihre Gebote pro Bekanntmachung. Studierende, welche sich um das Kommerzienrat Siegmund Heichelheim-Stipendium im jährlichen Betrage von 500 Mark bewerben wollen, haben ihre Gesuche b i s zum 15. April d .Js. schriftlich an den Engeren Senat zu richten unter Beifügung von Zeugnissen über Befähigung, Fleiß und Bermöaensverhältnissc. Zur Bewerbung berechtigt sind diesmal jüdische Studierende der Universität Gießen, sowie der bisherige In- I ’*** Bote. ' f V noenL b-8 1' 0,80—1 so auf" |c. t-1-^ .I.j t , vr. l'fö. 60—84 'iaA fecBfraut bas etutf t * ,7 * D,el per flu "i 8-2 «hx, tg.-lcie^r. de; miec "SSWn» ■IM» <»63-8,bl) |i bericht vom 16. Rülber 38, cdjcle 3t, -00 66-00 51 cundLchaie aurv« r'tQnbni.S ren ^olk i’n^Q h j, «tbn^®1«» 2Jerbaltunq6mflbre(,fln hri WkMichiMN. Wenn Gasgeruch wahrgenommen wirb, so ist in den betreffenden und anschließenden Räumen Licht und Feuer fern zu halten; die Türen und Fenster (namentlich die oberen Flügel! find zur Durchlüftung zu offnen. Hierauf sperre man die Gaszufuhr durch Schließen der Hahne an den Kochern und Larnven, sowie des Hauvthahns vor der Uhr oder tm Keller ob und benachrichtige sofort das Gaswerk. < .Tas Aufiuchen der seblerhaften Stelle au der Gasleitung durch Ableuchten nt unter allen Umständen der Exvlofions gesahr wegen zu umerlaffen Bt7,1 Bauholzverfteigeiung im Steinbacher Gemeindcwald. Freitag den 20. Januar soll im hiesigen Gemeindewald in den Distrikten Heegyeck, Ameisekopf und Embach versteigert werden: 390 Stück Fichtenstämme bis zu 33 Ztm. Durchmesser und bis 24 Meter Länge mit 295 Fstm. 33 Stuck Kiefernstamme von 25 bis 32 Ztm. Durchmesser bis 13 Meter Länge. 20 Fstm. 120 Stück Derbstangen bis 12 Ztm. Durchmesser mit 12 Meter Länge, 8,50 Fstm. Ter Anfang und die Zusammenkunft morgens 10 Uhr in der Heegheck zunächst der Kceisstraße Steinbach-Annerod. Seison - Räummngs - Ausverkauf ■/ । ■■ p1* liefert billigst die Brühl’sche KllVPnQ mit Firma iJniversitäts.8uch-und81ein. IXUlVllO Hill I IllliU druckerei,Gießen.Schulstr.7 Holzvcrstcigerung Montag den 23 Fauuar 1911, vorm. 97i Ubr, im Distrikt Hangelslein, Abteilung 3, 6, 7, 9, 12, 15 (Forstwartei Hangelsteiv, Forstwart Lotz, Wieseck). 346 Fichtenderbfiangen mit 30,(NI Fstm., 995 Fichtenreisstangen mit 3,55 Fstm., 131,8 Rm. Bnchenscheitholz, 6,7 Nm. Eichenscheitbolz, 111,8 Rm. Buchenknüpvelholz. 3 Rm. Eichenknüvuelbolz, 5,2 Rm. Fichtenknüvvelbolz, 29,5 Rm. Buchenstockbolz, 1,4 Rm. Eichenstockholz, Rm. Fichrenstockholz. 2060 Wellen Bucken reisig, 180 Wellen Eichen- reisig, 130 Wellen Kiesernreisig, 50 Wollen Fichienretsig. Zusammenkunft ist aus der Strafte nach Daubringeu am Steindruck, ______________________________ Bi; ■' Alle im Fabre 1891 geborenen Militärpflichtigeo, sowie diejenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht gestellt haben, ober bei der Musterung in 1910 iurütfflefteüf worden find und entweder In Sieben ihren gesetzlichen 9obnort haben, oder sich als Studierende, Schüler von Lehraw stallen, Haus- und Wirtschaslsbeamte, Dienstboten, Handlungsdiener, Lehrlinge ufro. hier ausballen, werden hiermit ausgeiordert, fick be- ouis Eintragung ihrer Namen in bic Rekrutierunaöitammrolle in der Zeit vom 15. Fanuar bis 1. Februar ds. Js. aus dem Standesamt im Ratbaus, am Marktplatz, au melden und dabei, wenn sie dahier nickt geboren sind, ihren Geburtsschein, und, wenn tle bereits an einer »Musterung teUgenomwen haben, auch ihren Loluuasschein vorzulegen. (BvVi Wer die Anmeldung unterläßt, wird mit einer Geldstrafe bis au 30 Mark oder mit Haft bis au drei Tagen bestraft, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlossen und etwaiger Ansprüche aus Zurückstellung usw. für verlustig erklärt. Bezüglich der zur Zeit der Meldefrist vorübergehend abwesenden Militärpflichtigen find bereit Eltern, Vormünder, Lehr-, Brot- oder Fabrikherren zur An Meldung verpflichtet. Gesuche um Zurückstellung von Mililür- vfiichiigen auf Grund 6 32, pos- L Lit. a, b, c. d, e, f und g der Wehrordnung sind recht zeitig auf den, Standesamt vorzubringen. Steinbach, am 16. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. btz... paFSl hSbI F'sSl rn!iÄrM| kld>L 21Zlbeif StireUr Gießen, den 16. Januar 1911. Betr.: Die Bedeckung der Stuten durch die Lcnwgesüitsbeschäled in 1911. Das GroMrzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Greifes. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung urrserer Verfügung vom 23. v. M. — Kreisblatt Nr. 99 — noch im Rückstand« smd, werden an umgehende Erledigung erinnert. Or. Using er. Bekauntmachunft. Betr.: Abwehr der Maul- und Klauenseuche. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 3. Januar 1911 — Kreisblatt Nr. 2 — haben als neuverseucht zu gelten: Regierungsbezirk Wiesbaden, Regierungsbezirk Schleswig. Die Ortspolizeibehörden haben Vorstehendes ortsüblich bekannt zu machen. Gießen, den 17. Januar 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. ecqafe Mittelmaß Preis Durch.' iw M tonlittpitü Proluotlu.- «e«4l Tie Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen. Gießen, den 14. Januar 1911. GrotzherzogUckes Polizeiaml Gießen. Gebhardt. Holzversteigernng. Dienstag den 24. Januar l. Fs., vormittags 9 Ubr, werden In der Gastwirtschaft des Herrn Al a r Becker, Beltershain auS den Distrikten Steinkaute, Laubachskoos, Wirberaerwald- lache, Langebucken ufro. Sckutzbezirk Reiichardshain und aus den Distrikten Hcegbusch, Bornberg, Geiselstrauch ufro. Sckutzbezirk Lumda versteigert: Stämme Eicke: 4 III. Kl. = 249 Fstm., 26 deSal. IV. ftL - 14,99 Ffim, 27 desgl. V. Kl. - 1059 Fstm., 57 deSgl. VI. Kl. = 14,24 Fstm. Bucke: 6 Stück III. Kl. = 8,21 Fstm., 3 desal. IV. Kl. — 2,63 Fstm. Zlieser: 14 Stück III. Kl. = 12,87 Fstm., 71 desgl. IV. Kl. --- 51X)3 Fstm., 126 desgl. V. Kl. -- 57,24 Fstm. Fickte: 2 II. Kl. =• 5,77 Fstm., 54 desgl. III. Kl. - 70,22 F'tm., 87 desgl. IV. Kl. -- 84,75 Fstm., 173 desgl. V. Kl. — 97,41 Fstm. Wcifttanne: 1 Stück III. Kl. - 1,27 Fstm., 1 desgl. IV. Kl. - 0,54 Fstm., 51 desgl. V. Kl. = 15,91 Fstm. und 2,5 Rm. Kiefer Nntzsckeit. Bl7/i Nähere Auskunft durch Förster Kniff, Reinhardshain, und Forstroart Zimmer, Lumda. Grünberg, den 16. Januar 1911. Eroscherzoglicke Obersörficrei Grunberg. Pferdeverkauf. Mittwoch den 25. Januar 1911, nachmittags 2 Uhr, soll auf Großh. Bürgermeisterei Harbach eine 5 jährige braune Stute (Oldenburger), welche durch Hufschlag eines anderen Pferdes hochgradig verletzt worden war, und durch längeres Stehen noch eine Hufbemsenkung hinzugekommen ist, und nach tierärztlichem Gutachten zu schwerem Fuhrwerk vollständig unbrauchbar geworden ist, öffentlich zops, 1 silberne Remonloir-Uhr mit Kette, 1 schwarzes Handtäsckch '' . ' " „ Mark, 1 Abmeldeschein, verschiedene Eutol-Bonbon das Beste gegen HUSTEN für 30 Pfg.in den Geschaffen zu haben. Kaufhaus Fritz Nowack Serie Am Gießen, im Januar 1911. (D°/* Giessen (Liebigstrasse 33), 17. Januar 1911. Verband der Arbeitgeber für das Schneidergewerbe in Gieße« Die Beerdigung findet in Mainz statt. Carl Frensdorf. Ein technisches Vorurteil, SS1»/» Kaufet Esander^ Gießen, den 16. Januar 1911. [460 sicheren Erfolg. (D2/> Gießen, den 17. Januar 1911. [0400 empfiehlt [63 Großen-Linden, 17. Januar 1911. (459 seinste Nordseesische, ein bei •grjWUtaW». .....SteÄ1 k' Telephon 46, kaufen. Muster gegen Einsenl dFegenüber der Engelapokhete. von 40 Pfg., sowie Näheres t SluSgofae d. grünen Rabattmarken. Franz Heck, Raüngen-Düllel Londorf, den 16. Januar 1910. 468 uttlg, cetAcno, onpineu, zu verkaufen. Muster gegen Einsendung sowie Näheres durch Raüngen-Düüeldorf. Husten früherer früherer früherer früherer früherer 9 10 M. Bauer. R. Gärtner. I. Pfeffer. I. Becht. 2L Handrich. R. Schich. W. Engelhardt. Georg Leib & Sohn. I. Leonhardt. H. Siever. Jean Eckert. Will,. Heß. Jac. Schreiner. Gebr. Stamm. Preis 85 Pfg. jetziger Preis 6-) Preis 95 Pfg. jetziger Preis 75 Preis 100 Pfg. jetziger Preis 75 Preis 110 Pfg. jetziger Preis 80 Preis 125 Pfg jetziger Preis 00 L o 9 Statt jeder besonderen Mitteilung. Gestern früh verschied plötzlich mein treubesorgter Gatte, unser guter Vater, Bruder und Schwager Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen; Wilhelmine Jost und Kinder. 21. Schuster & Co. W. Stumpf. Herr Oberpostsekretär RobCft Jost 46. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten das jeder Begründung entbehrt, ist es, wenn die gute deutsche Lokomobile als Betriebsmaschme geringeres Ansehen genießt, als die Dampsmaschme oder die Dampfturbine. Tie Wolf'schen Patent - Heitzdampf - Lokomobilen mit Leistungeii von 10—8O<> PS. sind in Bezug auf Dauerhaftigkeit, Zuverlässigkeit und tadellosen Gang beit besten anderen Anlagen inindestens ebenbürtig, übertreffen sie aber zweifellos durch ihre überlegene Wirtschaftlichkeit. Rodelschlitten Schlittschuhe Rollschuhe Werkzeug- und Laubsägekasten Kinderkochherde Dampfmaschinen Laterna Magica Email! Kinderkoch geschirre Danksagung Für die uns beim Ableben unserer lieben Mutter in so hohem Maße bewiesene Anteilnahme sagen wir unseren herzlichsten Dank. Serie 11 früher. Preis Mk. 1.55 jetziger Preis 1.— 12 früher. Preis Mk. 1.65 jetziger Preis I.IO 13 früher. PreisMk. 1.75 jetziger Preis 1*25 14 früher. Preis Mk. 2.00 jetziger Preis l»t)0 15 früher. Preis Mk. 2.25 jetziger Preis 1.75 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verlust, für die überaus zahlreiche Beteiligung bei der Beerdigung und für die reichen Blumenspenden, dem Gesangverein Frohsinn für seinen erhebenden Grabgesang, sowie Herrn Pfarrer Hofmann für seine trostreichen Worte sagt innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Nahrgarig. Familie Karl Ruckstubl „ August Struck „ Fritz Jordan „ Peter Wagner „ Dr. Karl Haart. Heiserkeit, Katarrh und Ver- schleimung, Krampf- n. Keuchhusten, als die feinschmeckenden Kaisers Vrust-Kminellkll mit den „Drei Tannen". KQrtfl not. begl. .Heugn. v. Aerzten t/vVV u. Privaten verbürgen den Es hat Gott gefallen unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwester und Schwiegermutter Frau Katharine Schomber Witwe geb. Nürnberger nach kurzem Leiden im 72. Lebensjahre zu sich zu rufen. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Louis Tross. Gießen, Offenbach a. M., Wallau, St. Antonio in Texas, 17. Januar 1911. Die Beerdigung findet Donnerstag den 19. Januar, nachmittags 2 Uhr auf dem neuen Friedhöfe statt. (467 Paket 25 Pfg., Tose 50 Pfg. Zu haben bei: Georg Wallenfels, Marktvl.21, Ang. Wallenfels, Marktplatz 17, E. Dort, Walltorstraße 45, L. Steinhäuser, Bahnhofstr. 26, Neuen Baue 17, Seltersweg 27. Der unterzeichnete Verband richtet an die verehrliche Kundschaft seiner Mitglieder die ergebene Bitte, Bestellungen für zriihjahrr-Garderoben möglichst in den Monaten Januar und Februar auszugeben. Erfahrungsgemäß häufen fich in der Saikon die Aufträge derart, daß es nicht immer möglich ist, bei dem im Schneidergewerbe herrschenden Mangel *an Arbeitskräften eine prompte Lieferung zu gewährleisten. Da die neuen Stoffe bereits eingetroffen find, bieten die Läger jetzt die größte Auswkchl und die Anfertigung der Kleidungsstücke kann auf das sorgfältigste erfolgen, während die Abnahme nach Wunsch der Besteller erst später bei Bedarf gefchehen kann. Donnerstag früh treffen lebendfrische [143 Schellfische, in ltder beliebigen Schriftart und Karton« VliUlUllvIl lorte, sowie mit Zirkeln aller studentischen ' w Vereinigungen, liefert zu mäßigen preisen vrühl'sche Univecfitüts-Vruckerei, SckMratze Z Serie 6 7 8 R\A/f^ 8 F"“ Magdeburg - Buckau ■ w w Filiale: Frankfurt a.M.,Kals75rstr- Schlitlschch verkaufe bei Barzahlung mit 10 % Rabatt. 422 J. B. Häuser, Neustadt 56. Telephon 660. mb. 108. S. ©rar e Die Mite BerMrst-^ 5 Meine Mist erheit stln öeu ü*,' Ä >Zas »ns gN vic] ivägungen wegen Grunditu-kshande Dom Grundbesitzer sind gewiß große marltesund eine Steuer nicht folgen. Uns leiten »unkte. 2ie ■Jkidjsitcucr einen Gedanken. Die du itoaten und Komn liuj dem Stundpu Kapital mit > mufe. Wir Haber dieses Gedanken- bem Platze zu jv Vorschlag macht. ,Grundbesitzes, so Grund und Bod ebenso der duck Getroffen GrundMsvnl Danksagung. Für die allseitige Teilnahme an dem schweren Verlust, der uns betroffen, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Schäfer, Bierverleger. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Großmutier, Schwiegen mutter und Tante Frau El. Rohrbach geb. Boos (früher Ebel) sowie für die trostreichen Worte des Henn Pfarrer Schwabe und die vielen Blumenspenden sprechen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank aus. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Rohrbach, Gießen Ludwig Ebel, Fort Wayne (Nordamerika). Ichig Reichs/ für die Gem traldcrba, greine Sei J“ > besteht, werden." Steuer ha meinten noch j IM1.* in ™ »enSes ncI, no<9 einmal Etc M Reich der darauf Reiches L7I ^"d die Ze iÄm8S TP fciVi.*eet£ SÄ die.ix 3lauitci ZStz' feg «SSE7ÖI Stankt BeiDbrucli und Ausgleilen bei Glatteis uud Schnee wird sicher verhütet durch A. Kilbinger’s Filzgleitiötoppra. Bequemes Tragen und Anschnallen, absolut sicheres Gehen Äug. Kilbinger Seltersweq 79 423 Tel. 276 1 früherer Preis 45 Pfg. jetziger Preis 35 2 früherer Preis 50 Pfg. jetziger Preis 40 3 früherer Preis 60 Pfg. jetziger Preis 45 4 früherer Preis 65 Pfg. jetziger Preis 50 5 früherer Preis 75 Pfg. jetziger Preis 55 ergehen, infolo Veckehrsuntcr gefotzt werden Baugewerbe 1 der Zu. Wju crjAc Mi 1. ßuli MW dring Meutenbc Ü6 j Fälle, in denen erheblich entlast' Unbilligkeiten 311 MvachS zu schl wenn zuweilen 2os kommt in gesehgeberischen Eine al wurde grotze tz aber auf dem wutz, daß e5 e den Gedanken nur mit der a Edgar Borrn Giessen, Eisenhandlung, Neustadt 11. Aglich frische Kreppel bei Hofbäcker Friedrich Noll, 394: Dläusburg 12. Grosse Preisermässigung auf: Winter-Handschuhe 35 Prozent Rabatt Sämtliche Handschuhe sind zu folgenden Preisen reduziert. n n n n 7)