Nr. 3» •ddxtrti «al'4 nrt! flutntibm» M Gannts-I, fHf »ÄttBrun framllicnblätltr** werte» bem tlnieifler* vtermaJ ®dd)entltd) betgelefll bal jCretsblaD tfo W» Krd* 6ttBen- »roetmal B *rrt 6tetnbcudec«k R. «tcßeM. ftebafftmv ErvedMo» en6 Drutferti: ®*1* ftraB» 1. 6rptbtno» and Verlag StebafttxMEfcwllX teL-'2U)u; eUyetacr®uB* Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesjen fübg. Schrader erörterte politische Gebiet will iä mich nicht cinlassen. Ich beschränke mich ausdrücklich auf daS Flotten- gesetz und was damit zusammenbängt. Nur das eine möchte ich betonen: eS ist ein ganz wunderlicher Irrtum in England, bah wir den Ausbau unserer Flotte über daö Flottengefetz hinaus beschleunigt haben. DaS wäre doch nur möglich gewesen, wenn der Reichstag uns die Mittel dazu bewilligt batte. Tatsächlich haben wir keinen Pfennig dazu gehabt. Deshalb hat bicfc in England aufgctauchte Behauptung uns sehr merkwürdig berührt. ES hat von unserer Seite an Aufklärung nicht gefehlt, weder vorher noch nachher. Dann ist von der Verhetzung bürd' bic Presse gesprochen worden, ohne daß mir klar wurde, welche Prestc man damit meint. Unsere Presse hat — daS möchte ich hervorheben — in den lebten Fahren über unsere Beziehungen zu England mit ganz verschwindenden Ausnahmen sich sehr ruhig und zurückhaltend geäußert und gerade daö Gegenteil von Ver- Hebung getan. Seitdem überhaupt Mißverstand- nisse zwischen Deutschland und England cnt - sianden sind. hat die deutsche Presse sich m u st er haft gehalten. (Zustimmung.) Bei der Streichung der Heizerzulage haben wir natürlich unter gewaltigem Druck gestanden: einerseits durch daö c->au5 und andererseits durch die Finanzlage. Trotzdem möchte ich betonen, daß die Zulage der Heizer, wie ste setzt gestaltet ist. eine durchaus gerechte ist. Cb daS Geld für die Zulage vom Reichsschatzsekretär beschafft werden könnte, entzieht sich natürlich meiner Beurteilung AuS dem T?arineeta kann cö sicherlich nicht beschafft werden. Denn eS ist mir schon bitter schwer geworden, den Etat zu balanzieren. Ich bin bid zu den mitorften Grenzen gegangen, die ich noch verantworten kann. Tie Auf- fassung. das; unsere Flotte nicht zu aggressiven Zwecken gebaut wurde, unterschreibe ich voll inhaltlich. ES Ware nicht richtig, wenn unsere Florte einer anderen überlegen wäre. (Beifall.) Abg. Noske (Soz): Deutscher Reichstaq. 127. Sitzung. Dienstag, oen 14. Februar. Am Tische des BundcSrats: v. Tirpitz. Capelle. Dähnhardt. Präsident Graf Schwerin-Löwitz eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten. Die zweite üefung des Hlarineefats. (Zweiter Tag.) Abg. Seniler (Natl.): Deutschland wirb das Andenken bet tapferen Männer, die bei dem Unterseebootunfall ihr Lebe, cinbüßten, immerhin Ehren halten. Man darf aber auch nicht bie Hinterbliebenen vergessen! Hoffentlich wird dauernd für sie gciorgt werden! Mit Stolz gedenken wir der glänzenden Manneszucht, die die Geretteten in bangen Stunden bewahrt haben. Mit einer gewissen Tendenz hebe ich das hervor im Gegensatz zu dem Abg. Lebebour der die im Volke so shmpachische und allgemein beliebte Persönlichkeit beS Prinzen Heinrich gestern zu schulmeistern versuchte (Beifall.) Unbeirrt von Tagesmeinungen halten wir an unserer Flottenpolitik fest. Ganz gewiß muß unsere Marine zunächst in der Lage sein, unsere Küsten zu verteibigen. Innerhalb der Defensive muß sie aber auch stark genug fein, um offensiv wirken zu können, wo etwa ein Flankenangriff drohen sollte. Wir haben uns nach Kräften bemüht. di - Zulagen der Heizer zu retten. Der Sckatzsekretär blieb hart. Wir stehen vor einer dira neccssitas, beim der Etat muß balancieren. Herr Trofcher hat unö gestern einen Vorwurf gemacht, baß wir bic SBcrftaffaren hier erörtert haben. DaS war nur umcrc Pflicht. ^aS lag auch im Interesse der Beamten selbst, über die allerlei Gerüchte nn Umlauf waren. Ter Redner verweist auf die Wohnungsnot in Wilhelmhaven und fordert Lieferungen für die dortigen Detail- listengcschäste Herr Lebebour hat >ich flcftecii gewundert, daß der Reichskanzler hier nicht erschienen ist. Auch wir würden wünschen, dah der R c i ch ö k a nzle r > i ck öfter sehen läßt. aber was soll er bei dieser Beratung? Daö Flottengeseü muß durchgeführt werden ganz unabhängig von jeder politischen Konstellation. (Beifall.) Abg. Schrader (Vv): Staatssekretär des Neichsmarineamts v. Tirpitz: Daß Herr Noske den Fall der schweren Mißhandlung eines Heizers hier mit den Heizcrzulagen in Verbindung bringen wurde, habe ich erwartet. Der Fall ist öffentlich verhandelt und auf- geklärt worden. Der betreffende Unteroffizier, der sich des schweren Verbrechen? schuldig gemacht tot tot offenbar, verkannt, worum es sich bet seiner Anordnung handelte und hat infolflcbefien falsche Maßnahmen getroffen. Immerhin bleibt es em ganz schweres Verbrechen und seiner ganzen Art nach eine Niederträchtigkeit. Gegen N i e b c r t r a chti g k et t c n u nd Scheußlichkeiten wehren wir unö selbst und brauchen bie Hilfe der Sozialdemokraten nicht. (Beifall rechts. Lärm b.b. Sog.) Das Erste Kriegsgericht hat den Mann mit 7 Jahren Zuchthaus bestraft. Der Gerichtsherr tot aber — und daraus er,eben Sie wie daö Cfsizierporps über solchcTinge denkt bteie Strafe nicht für genügend erachtet und Berufung eingelegt, .^n zweiter Instanz wurde der Mann mit 10 Jahren beftraft. Diel es Verbrechen daS ütorall vorkommen kann, hat also eine schwere Sühne gefunden. Das Ermittelungsverfabren gegen die aufiichtSfuhren- den Vorgesetzten ist noch nickt ahgefckloüen. Es ist ein Gericht», rerfahen eingeleitet worden, wie sich daS gehört. Es ift alles geschehen, was geschehen konnte. 2amit Kbc,bet dieser Fall au« der Frage der Heizerzulagen auL. Weiter hat »err. No-ke bic ^infle so torgestellt als ob das Schmiergeldcrunwcien m der Marine Usus sei. ES liegt ein einziger Fall vor gegen einen Bottelier. Tie Ursache beS Uehe 1-3 ist aber beseitigt worden, denn der Äantinenverkau» ist den Botteliers genommen worden Sie dürfen überhaupt mit den Lieferanten nickt mc6r direkt verkehren. T'ie Marinc Runb'ckau" wird von einem Beamten des Reichs- marineamtj redigiert, aber nur soweit beeinflußt, ate e« )tg darum handelt daß nicht militärische Gcheimnige veröffentlicht werden. Es besteht ja toi einem Fachblatt immer die Schwierigkeit. ba§ zu trennen, was allgemein wissenswert ist von dem, was wir dock für uns behalten wollen. Darum ist notwendig, baß em Beamter dabei tätia ist. Wir lasten dem Blatt so viel Freiheit, wie wir nur irgend können. Wenn wir ihm die Zulage nehmen würden, so würde es einfack eingehen. Damit würde manche Anregung für das Offizierkorps wegfallen. Auch die Zulagen d-r höheren Offiziere sind erheblick eingeschränkt worden. Der Gesckwaderchef verliert im Jabre 4000 M., der Gesckwaderchef im Außlande 5500 M. Wenn man den Sinn meiner Worte so verdreht, wie bet Vorredner c3 getan hat dann kann ick überhaupt nichts mehr sagen. Das .Haus hat mich aber wohl richtig verstanden. Nie ist mir in meiner langen Dienstzeit ein Schritt so ,'ckwer geworden, wie die Absetzung der Zulagen der Heizer. Es handelte sich da um feine Kleinigkeit, sondern um die schwerste Handlung, die ick in meiner Dienstzeit ausgeführt habe. Ick protestiere gegen die Behauptung, daß bte Offiziere nur an sick selbst denken Nennen Sie mir einen einzigen Fall, wo sie sich in der Stunde der Gefahr nicht ohne weiteres in bic erste Linie gestellt haben. (Beifall.) Solange die Marine besteht, ist tos stets der Fall gewesen, und eS gehört sich auch so. Nun ist die Sache so bargestellt worden, als ob ich Abg. Dr. Weber (Natl.): Der.Reichstag muß sich hinter einen Minister stellen, der in Befolgung der vorn Reichstag ausgestellten Grund,atze pcrsonlickr Abstriche gemacht tot. die sein Verhältnis zu dem ihm unterstellten Personal gewiß nickt angenehmer machte. Der Redner wendet sich gegen Noöke. In bezug auf bic H e i z e r z n l a g e n stand der ReickStao unter dem Truck seines vorjährigen Beichlusscv. Nun sollen sie an den Tagen ihres Heizerdiensteö die Zulage bekommen und weiter tot tos Marincamt auf unseren Wunsch bcftahgt, daß sic für ihren schweren Dienst eine bessere Verpflegung erhalten sollen als bisher. Damit ist ihnen mehr gebient als mit einer Erhöhung der Zulage um 10 Psg. Deshalb werden wir trol der agitatorischen Momente des Antrags der Sozialdemokratei' für den Kommissionsbeschluß stimmen. Die B e s ich t i g u n gS re i s en von Abgeordneten sind geradezu notwendig, wenn man die Betriebe kennen lernen will: ick halte cö nicht für eine Schande, daß den Abgeordneten bic Auslagen vergütet werden. Der Redner erörtert aus Grund seiner Reise nach Kiel und Wiltolmstovcn bic Ver- haltnisse auf den Werften vom Gesichtspunkte der kauf- m ä n n i s ck c n Betriebsverwaltung. ES ist wünschens- wert, daß die höheren Verwaltungsbeamten in privaten Betrieben sich vorbilden; der neue Oberwerftdirektor in Kiel hat tos auck getan. Nach den Vorschlägen des Dr. Struve würde der tauf: männikto Betrieb wieder aufgehoben werden. Sie wollen mit der Leitung einen Seeoffizier ober Marinebaubeamten befassen; daö wäre so. wenn man aus der Leitung von Hapag Herrn Ball'." herausiefeen und damit einen Kapitän betrauen wollte. Auch die von Ihnen vorgeschlagene Dezentralisation ist nicht kaufmannnch. In Wilhelmshaven toben wir die kaufmännische Buchführung; wir haben in Herrn Isen da hl dort einen vorzüglichen Mann an der Spitze. Auch in den anderen Betrieben sollte dieses Stiftern eingeführt werden, dazu gehört aber der Verwaltungsdirektor, der darf nicht beseitigt, der muß gefestigt werden in seiner Stellung. Aber der Staatssekretär muß gegenüber einem solchen verantwortlichen Mann freiere .Hand haben, er muß ihn jederzeit verabschieden können. Um diese Frage kommen wir bei kauf- männischer Führung der Geschickte nicht herum. Und tonn: der größte Krebsschaden dabei ist der Auch wir denken mit Dankbarkeit der tapferen Manner vom Unterseeboot U. 3; auch wir verlangen, daß außerordentliche Mittel für die Hinterbliebenen der Opfer bereit gestellt werden. Mit Stolz erkennen wir die gute Manneszucht in unserer Marine an. Freilich die Ausgaben für die Flotte lasten schwer auf dem Volke. Auch für die nächste Zeit 'st leine Erleichterung zu erwarten. Das ist keine crireulicke Situation. Wir werden uns aber damit abfinden müßen. Das gebt allen Staaten so. solange dem allgemeinen Wettrnstmi nickst Eintoli getan wird. Der Reichskanzler i st " i ch t hier. Wir können also erst bei seinem Etat darüber sprechen, wie er sich zur Ab>-üstunaöfraae ober zu einer allgemeinen Verstandignnn setzt stellt. England hat sa die Frage schon angeschnitten. Wn wären sicherlich weiter, wären nickst unsere Diplomaten zu diplomatisch gewesen. Daö Märchen von einer deutschen Invasion in England findet bei verständigen Leuten längst keine Beachtung mehr. Wenn ein Krieg lomint. dann muß auch unsere /Jette ihren Mann stellen können. Ihr erster Zweck aber ist der der Ver- teidigung unserer Küsten und d'ö Schutzes unsere» Handeln Die Mißstände bei den Werften waren nickt zu leugnen, Verwaltung hat sich inzwischen bemüht. Besserung zu schaffen. Freilich wird noch eine geraume Zeit hingeben. ehe alles in Ordnung ist. Hoffentlich finden die sachgemäßen Vor,chlage -tr. Struves in dieser Richtung die nötige Berücksichtigung. Warum mußte gerade an den Zulagen der Heizer gespart werden? Es gibt andere Punkte genug, wo man einsetzen konnte. Der Reichstag sollte den Heizern wieder die Zulagen Das Unannehmbar der Regierung fürchten wir nickst. Wir sind es sa schon gewöhnt, alle paar Tage hier ein Unannehmbar vom RegierungStische zu hören. (Beifall links.) Staatssekretär des 9tpitfi§mni*incnnit§ v. Tirpitz: Ten Vorschlag, auch für Wilhelmshaven einen Bauverein zu gründen, begrüße ich lebhaft Den Wunsch, die Lieferungen aui größere Kreise zu verteilen, möchte ich gern erfüllen. Nur können wir nicht zu den DAaillisteii gehen, wenn wir zu große Preise zahlen müssen. Ick habe niemals geleugnet, toß wir die Entwicklung unserer Mac>ne den uns vom Reichstage gewährten Mitteln verdanken. Aber wir haben doch im Verhältnis zu den bewilligten Mitteln eine größere Kampflei st ung erzeugt als andere Länder. Wir konnten eben, da das Flotten- gewtz von vornherein feststand, im großen arbeiten. Wir waren unS klar, daß eine KarnpfcSorganisanon bestehen mupe. Wenn dafür schließlich größere Mittel erforderlich wurden, als wir ursprünglich dachten, so tragen nicht wir die Schuld daran. Wir haben die Dreadnaughts nicht erzeugt, sondern sind nur sehr ungern darauf eingegangen. Aber wir mußten eS tun Gerade die Beschleunigung ist infolge der Dreadnaughts-Politik erfolgt. Denn diese Politik hat die Schiffe ganz unverhälfnismatzig schneller wertlos gemacht, als man ursprünglich glaubte, ^m übrigen hat doch daö hohe Haus die Beschleunigung bewilligt und zwar gemäß den von uns errechneten Mitteln. Eine solche Errechnung ist schwierig. Tatsächlich kommt dazu, daß die Technik im gewissen Sinne unser natürlicher Feind ist, weil permanent neue Fragen hinzutreten, denen man sich anpassen mup. trotzdem sind wir mit weniger ausgekoMmen, als seinerzeit veranschlagt war. Wir haben in den letzten Jahren zwei Millionen von den Anleihen gespart. Es ist sehr richtig, wenn behauptet wird, daß der Staatssekretär sich nicht auf Kleinigkeiten cm- lassen darf, sondern nur bie großen Richtlinien im Auge haben muß. Dem stimme ich vollständig zu. Um eine Flotte zu schaffen, braucht eS lange Zeit. Dian kann sic mögt wie eine Armee aus dem Boden stampfen. Tas trifft auch zu auf dem Gebiet der Werften. Ich habe nie verkannt, daß unsere Wcrftbctricbc noch erheblich verbessert werden können. Ich kann aber behaupten, daß wir den Betrieb der Werften in den letzten zehn Jahren ständig verbessert-haben. Die Werften sind in erster Linie MobilmachungSan ft alten für bic Flotte. Die Fabrikation haben wir zugunsten der Privatindustrie aufs äußerste eingeschränkt und wollen daö noch weiter tun. Wir betreiben sie nur soweit, als sic unumgänglich notwendig ist, als 'lusgleick dafür, daß wir viel Saisonarbeiten auf den Werften toben müssen. Im übrigen versichere ich, daß ich den Vorschlag es Abg. Dr. Struve über die Aenderung der Werftorganisation :iner sorgfältigen Prüfung unterziehen werde. Auf das vom in der Budgetkommission lalle Füße bekommen hätte und erklärt, es ließe sich viel.eickt noch ein anderer Ausweg bezüglich der Heizer finden. Da» tjt nti)t richtig. Dw Heizer stehen immer noch erheblich bester als die Matrosen. DaS gönne ich ihnen von Herzen, aber eine größere Zulage können sie nickt bekommen. Nicht ich trage die Unzufriedenheit in die Reiben des unteren Personals, wndem bic Herren dort. (Ter Staatssekretär weist auf bte ^oz,albern» frakn. Beifall rechts. Lärm b. d. Soz.) Ick sage nur bte Wahrheit, und wenn die Neuordnung der D,nge von der bongten Stelle aus befohlen wird, tonn wird auck die Unzufriedenheit aufhören. (Beifall rechts. Gelächter b. d. Soz.) Es gehört zu den sonderbaren Gewohnheiten dieses Hauies, daß einzelne Abgeordnete gleich von Dankbarkeit über» fließen. Es ist allerdings diesmal nicht ganz so aus dem Vollen gewirtschaftet worden wie früher. Tas berechtigt aber nickst gleich zu schwülstigen Dankvi'iten. Trotz her behaupteten Vorzüglichkeit unseres KricgsschiffömaterialS erhalten unsere Werften von fremden Staaten keine größeren Aufträge. Der Flottenvcrcin besorgt mit seiner Agitation die Geschäfte der Lieferanten von Kanonen und Panzerplatten. ES wäre töricht, wenn England und Deutschland sich bekriegen wollten. Keines der beiden Länder hätte einen Nutzen von der Niederwerfung des anderen. Der Gedanke tos zwei so hochkultivierte Industrie- Völker über einander hersallen könnten, ist als unsinnig abzn- weisen. Unsere Regierung hat cs bisher an dem nötigen Ent- gegciikommen fehlen lassen um eine Verständigung über die Einschränkung der Rüstungen hertoizuführen. Wieder werden Fragen der answärtioen Politik angeschnitten, ohne daß der Reick-.-- kanzler sich blicken läßt. Diese beschämende Tatsache ist eine große Nichtachtung deL Reichstags. ^Zustimmung links.) In Kiel ist ein Marinerckrut in grauenhafter Weise von einem Unteroffizier zu Tode gemartert worden. Er mußte in den beißen Kessel kriechen und wurde, als er zusammeubrach, fürchterlich mißhandelt. (Zuruf b. d. Soz.: Wie in Moabit!) Dem Vater teilte man dann mit, sein Sohn sei durch einen Unfall umgekommen. Der Redner behauptet, toß auch in der Marine das Schmiergelderimwesen verbreitet sei, verlangt eine Auskunft ob die „Marine-Rundschau" amtlidton Charakter tobe, und fordert Wiederherstellung der Heizerzulagen. Wir agitieren in den Kasernen nicht, daö besorgt ichon der Staatssekretär für uns mit seinen verfehlten Maßnahmen. Wen bic Gotter verderben wollen, den fchlagen sie mit Blindheit. Rechnungshof in Potsdam. Es sind geradezu ungeheuerliche Zustände, die Monita schreien zum Himmel. Der Redner gibt eine Reihe drastischer Beispiele. Da sind denn Antworten nicht verwunderlich wie die auf bic Frage an den Stationsleiter, warum der Erlös für eine verkaufte Haut so gering sei: Ja, bei unö zu Lande sind die Ochsen nicht so groß wie in Potsdam! Es muß vor dem Lande hier erklärt werden, so kann-es nicht weiter gehen. 200 000 Rechnungsbelege aus WU- helshaven, 24 000 Kilo Papier von Kiel nach Potsdam! DaS ,st keine materielle Prüfung! Daß bic Marineverwaltung mit biescr Art aufräumt, baß sie mit einer wirklich kaufmännischen Bilanzierung unb Kontrolle Vorgehen will, sollten auch bie Sozialbemo- traten anerkennen. Wir müssen bem Staatssekretär bezw. dem Verwaltungsbirektor eine bestimmte Summe zur Verfügung stellen, mit bem sic auskommeu unb eventuell einen Fehlbetrag im nächsten Jahre becken müssen. Wenn wir bann am Enbe des Iah. res eine Bilanz bekommen, bann haben wir bte allerbeste Kontrolle. Ich möchte auch ben Sozialbemokraten anheimgeoen, auch an Ort und Stelle hinzugeton. (Abg. S c v - r i n g winkt ab.) Herr Sevcring, ich bin über Ihre kurzen Besuche bort sehr genau unterrichtet, aber das kann man nicht in einer „Stippvisite" von zwei Stunden machen, da muß man sich hinsetzen unb vier Tage lang arbeiten, um einen Einblick zu gewinnen Die Verkaufshäuser ber Werft in Wilhelmshaven, bie gerabezu ben Charakter eines großen Warenhauses angenommen haben, machen bem Mittelstanb, auch in ben benachbarten Orten, Konkurrenz; bas muß anders werben, bas muß ber Reichstag sich verbitten. Staatsbetriebe sind bazu nicht ba. Staatssekretär v. Tirpitz: Es tonbeit sich um bie Verkaufsstellen für Arbeiter auf der Werft. So lange sie auf ber Werft waren, hatten wir sie in ber Hand. Um Staatsgelder handelt e-3 sich nicht; den Beamten unb Offizieren haben wir verboten, bort zu kaufen. Abg. Herzog (Wirtfch. Dgg.) erkennt e3 an, baß ein kaufmännischer Geist in bie Marinevcr- traltung eingezogen ist. Der Rebner bringt einige Beschwerden aus gewerblichen Kreisen vor. Abg. Werner (Resp.): erklärt sich im Gegensatz zum Abg. Herzog für ungekürzte Wiederherstellung der Heizerzulagen unb polemisiert gegen Lebebour. Abg. Erzberger (Zentr.): Daß den seinerzeitigen Gegnern des Flottengesetzes meine Feststellung, toß es sich bewährt tot, nickt gefiel, ist sa begreiflich, aber widerlegt hat man meine Zahlen usw. nicht. Und warum soll man nicht anerkennen? Man kann doch nicht nur immer kritisieren. Es hantelt sich nicht nur um ein Verdienst des Staatssekretärs, sondern auch des Reichstags auf das wir stolz sein können. Auch in der Sozialdemokratie selbst in der deutschen, gibt es weite Kreise, die die negierende Haltung dicker Partei ablehnen, btt sehr froh sind, daß eine Mehrheit im Reichstag unsere Soldaten mit guten Gelvehr en ausrüstet unb auf gute Schiffe stellt. Abg. Struve (Dv.) bebauert, toß seiner Beschwerde über die Benachteiligung ber Handwerker durch bie Bckleidungsämte noch immer keine Folge gegeben sei. Der Redner fordert den Rang dcS ersten Offiziers für bie Ingenieure. Damit schließt bie Aussprache. Die Abstimmung über die Heizcrzulagen soll namentlich sein und findet daher zu Beginn der morgigen Sisiung statt. Nach persönlichen Bemerkungen bir Abgeordneten Noske lSoz.) und v. Oldenburg (Kons.) vertagt sich daS HauS auf Mittwoch, 1 Uhr lMarineetat und Justizetat). Schluß 1% Uhr. ' M Tc|ephon - I fessor Dr. Nir Fom und übernimmt die Zu her Was M t über die Rodh Da er W beimer (ein; i !chrsvereine g Tann ist (einer Klugheit Will er h> Waben fönn Aus Staöt und Lnnd. Gießen. 15. Februar 1911. ^asswäs ßewi 7 Pf weit wer -1 Abholen m Bonner friste S M eh Georg fl Maritas 2/. __5^is_berj iHejte in iS Schlei, Kh*1örti''-t «ta'fi“11« »Ä'rt«' £ 3',,rfpO stzs % io i S- Sti'i ft« Slal- Lr-»« S®< y*« ■ 24 WJJ, **^.?lbeoUtf^er Verband. Man schreibt uns- Die Politische Lage rn unserem Vaterland erscheint zurzeit trostloser und zerfahrener beim je seit Bismarcks Ent- las ung und es besteht die Gefahr, daß die Abkehr der Leben noch weiter zunimmt, ^er, Alldeutsche Verband hat es von jeher für seine Pflicht erachtet, einer derartigen verhängnisvollen politischen Selbstentrechtung entgegenzuwirken, indem er einmal den Blick der über dem Parteihader Verzweifelnden auf die großen, nationalen Aufgaben leitet, die der Losung harren und ferner den vielen Klagen über die Lasten des Reichs gegenüber immer wieder auch auf die großen Segnungen L^eis, die uns das Reich gebracht hat. Während inan über die Sollseite der Reichsbilanz stets auf das aus- suhrlichste unterrichtet wird, hat man nur selten Gelegenheit, zusammenhängende Berichte über die Habenseite ent- 8^-^uuehmen. Die hiesige Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes glaubt daher, gerade m diesem Jahre vielen eme ^illtommene Gabe zu bieten, indem sie in einer von Vortragen die Entwicklung des deutschen Volkes feuien einzelnen Zweigen mr Darstellung brnigt, und damit wieder einmal hinweist, wieviel alle Stande der önmbung unseres Tentscheu Reiches verdanken Ueber die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft seit 18<1 wird morgen Tonnerstag abend 8-, Ubr der Ber- treter der Landwirtschaft air unserer Universität, Pro- . Grsevius, berichten. Der Modernistenei- und die Breslauer Professoren. Ein neues Dokument der päpstlichen Politik befaßt sich mit dem Verhalten der Breslauer Theologieprofessoren m Bezug auf den Modernisteneid. In bcm Schreiben des Kardinalstaatssekretärs an Fürstbischof Kopp, das schon kurz erwähnt wurde, wird trotz mancher lobender Wendungen durch die Blume nochmals ermahnt, den Eid trotz allem zu leisten. Rom, 14. Febr. In dem Schreiben des Kardinal- staatsfekretars Merry del Val an den Kardinal- furstbischof Kopp wird auf die Stelle in der Erklärung der Breslauer Professoren Bezug genommen, die folgendermaßen lautet: Der Antimodernisteneid enthält nichts, was nicht die alte von uns immer beobachtete Glaubensreael wäre oder anderes' was über sie hmausgehen würde, legt keinerlei neue Verpflicht jungen auf steht in keinem Gegensatz zu bet Treue gegen die weltliche Obrigkeit und hindert den Fortschritt der Studien nicht. Dazu schreibt der Kardinalstaatssekretär: tige xenfungsart ausgesprochen habens: und wenn der H-iliae Vater sie Nicht tn feiner Gnade für befreit von dem Eide erklärt hatte, wie Eure Eminenz bas bezeugt, hätte keiner von ihnen gezögert, den päpstlichen Vorschriften mutig Folge zu lei- ften. Dieses höchste Bekenntnis des Glaubens und der Einheit nut bem Apostolischen Stuhl ist dem Heiligen Vater angenehm gewesen, der nicht zweifelt, dqß diese edle Gesinnung jemals aufhoren wird. a * Paris, jete überdies bisher kein A nahmen zu c bezüglich der die aus Derlei Maßregeln un Charbu 29 Chinesen, ü aufgehDdener gebietes kündic losen Chin Charbaroll s i a d i a n ist qeftern 43. Bi Die Straßen n genügend tief brannt zu l chinesische Ta> Maßregeln zur einen Beamten falle in der verbrannt; vie Der Militärhaushalt im Bndgetausschuß. Der Bubgctausschuß erledigte heute die neue Heeresvorlage und die einrnaligeii Ausgaben des Allgem. Militärhaushalts. Jrn preußischen Kontingent werden die drei neu angeforderten Jnten- danturbearnten gestrichen. Eine eingehende Aussprache veranlaßt der Titel eines neuen Generalinspekteurs des Militär-Verkehrswesens. Tie tn Höhe von 12 000 Mark für diese in Aussicht genommene Dienstzulage wird auf 6000 Mark gekürzt: der Anspruch auf freie Dienstwohnung wird beseitigt gegen eine Micts- entschädigung von 15 333 Mark. Raä, Haushalt soll eine Verringerung der Militärrnnsiker um 1000 Mann erfolgen. Die Vertreter der Volkspartei und der Sozialdemokraten wünschen noch eine weitere Verringerung. iAt Zahl der Kapellen soll vermindert werden, besonders in Garntsonen mit mehreren Regimentern. Ten berechtigten Wün- schen der Ztvilinnsiker solle weiter entgegengekommen werden. Von der Militärverwaltung wird demgegenüber auf die scharfen Be- flimmnngen aus dem Jahre 1909 verwiesen, die beispielsweise das Spielen in Nachtcajes und nach 1 Uhr nachts verbieten. Uebrtgens fei die Konkurrenz der Ausländer für die Zivil- muftfer viel schlimmer als die durch die Militärmusik. Klagen über unlauteren Wettbewerb durch die Militärmusik würden jetzt übrigens nur noch aus Berlin laut. Sei der Beratung der Stellenzulagen usw. wird Bezug genommen auf eine schon im vorigen Jahre von der Bolkspartei eingebrachte Entschließung. Bei Streichung der Zulagefonds man Die Mittel für eine allgemeine Erhöhung der Löhnung flüssig machen. Der Zulagetitel wird bewilligt. Abüu Titel Pferbebeschaffung wirb die Forderung lur ver dem Kraittahrbataillon bemängelt. Der Ve reter ber Militärverwaltung legt dar, daß auch die Offiziere dieser Tiupperteile sedbienstmätzig ausgebildet werden müssen. Der Titels wird bewilligt. Die einmaligen Ausgaben für die Heeres- veistarkiing tm preußischen Kontingent werden ohne Erörterung genehmigt Im sächsischen Kontingent werden beim Bau einer Kaserne für das Feldartillerieregiment in Bautzen von der Bausumme 100000 Mark gestrichen. Der württembergische Haushalt wird ohne Erörterung genehmigt. Der Rki bsversicherungsansschuß setzte in feiner heutigen Sitzung die Abstimmungen über die Ernigunasanträge betreffend bas Verfahren in Unfall- s o^chen fort. Unter anderem wurde dabei die Bestimmung cin- gefugt daß das Versicherungsamt entscheidet, wieweit dem neuen Gutachter die vorhandenen ärztlichen Gutachten mitzuteilen sind: am Verlangen des ärztlichen Gutachters muß ihm jedoch Einsicht Origen Vorverhandlungen gewährt werden. Weiter wurde beschlossen, daß bei der Verhandlung über den Einspruch des Versicherten ber Vertreter der Berufsgenossenschaft und der Beistand des Arbeiters nicht zu solchen Personen gehören dürfen, die das Verhandeln vor Behörden geschäftsmäßig betreiben. Zur vtttiebchchening der Eisenbahnen. Der vor kurzem ausgegebene Bericht über die Ergebnisse foeS Betriebes der vereinigten preußischen und hessischen ^Staatseisenbahnen im Rechnungsjahre 1909 bringt eine Darstellung über den Eisenbahnunfalt bei Mülheim a. Rh. hmb die Bestrebungen der Eifenbahnverwaltung zur Ver- sminderung der Gefahren des Eisenbahnbetriebes. Dabei Werden auch über Versuche mit Vorrichtungen zur Verhütung des Ueberfahrens der Haltsignale inähere Mitteilungen gemacht. Bei den in den Eisenbahndirektionsbezirken Hannover, 'Halle, Danzig und Breslau angestellten Versuchen mit dem vap Braamschen Z u g s i ch e ru n g s a p p a r a t ist fest- gestellt worden, daß die Wirkung der Einrichtung bis jetzt sehr unsicher ist. In Hannover mußten die Versuche nach vierzehntägigem Probebetrieb eingestellt werden, weil die Streckenanschläge derart beschädigt und verbogen waren, daß sie nicht im Gleise belassen werden konn- tciL 3n dieser kurzen Zeit sind aber viele Versager beobachtet worden. In Danzig versagte die Einrichtung u. a. on einer Lokomotive in zwölf Tagen neunmal. In Halle sind bet 50 Schnell- und Personenzügen, die im Monat Oktober mit der Einrichtung befördert wurden, bei elf Zügen Versager gemeldet worden, und zwar bei einem 3u(}e ein Versager, bei sechs Zügen zwei, bei einem Zuge drei, bei zwei Zügen fünf und bei einem Zuge acht Versager. Bei einer vor kurzem vorgenommenen Probefahrt kamen auf der Strecke von Jüterbog bis Bitterfeld bei 18 mit solchen Einrichtungen versehenen Signalen sechs Versager vor. ** Stadttheater. Von dem Wiener Kunst- • theater, das gegenwärtig in Stuttgart mit glänzende»! \ Erfolge gastiert, liegen ncuerbinqS wieder ausgezeichnete Be. : sprechungen vor. Es mirb sich schwer wieder Gelegenheit finden, Anzengrubers köstlichen Bauernschwank „Doppel- : selbstmord" so echt dargestellt zu finden, da einem stehenden Personal schon aus dem Dialekt erhebliche Schivierigkciter envachsen. Ans diesem Grunde sei ganz besonders auf da; am Freitag stattfindende Gastspiel der Wiener hingewiesen, das einen besonderen Genuß verspricht. Nach Absolvierung ber Vorstellung in Marburg und Gießen gehen die Gäste auf einige Tage nach Frankfurt. ** Der Friedberger B orn b e n att entäteq Werner ist am Montag zum Strafantritt nach Marien« schloß verbracht worden. ’* Die bei den neuen Kehrmaschinen, für die die Stadtverordneten die Mittel bewilligt haben, sind jetzt emgetroffen. Die alte zweispännige Kehrmaschine ivird nun in Reserve gestellt und das Kehrgeschäft mit drei Pferden und den zur Verfügung stehenden drei Einspännermaschinen besorgt. Landkreis Gießen. — Reiskirchen, 13. Febr. Gestern abend hielt der Turnverein seinen Iah res ball, verbunden mit theatralischen Aufführungen und turnerischen Vorführnngen, wie Pyramiden, Frei-, Reck-, Pferd- und Barrenübungen. Als Glanznummer wurde ein Blumen- und Fahnenreigen von 8 Damen und 8 Turnern ausgeführt. Reicher Beifall belohnte die Darsteller am Schluß. ch. E b e r ft a b t, 14. Febr. Hier fand die Rechnungsablage des Konsumvereins statt. Der Umsatz betrug im Jahre 1910 etwa 40 000 Mark. An Dividenden kommen 8 Prozent zur Verteilung. Der Verein blickt auf ein günstiges Geschäftsjahr zurück. ch. Münster b. Lich, 14. Febr. Durch die Inbetriebsetzung des mengen Stcinbruches ist ber Gemeinde eilte ansehnliche Nebeneinnahme erwachse. Die „Oberhessiscl-e Stein- und Sanb- Znbuftrre" führt bei bem jetzigen Betricbsstanbe. alljährlich etwa 3000 Mark an Pachtgelbern zur Gemeindekasse ab. — Tie Wasserleitung neoft Kanalisation kostet der Gemeinde etwa oO 000 Mark. Kreis Schotten. — Herchenhain, 14. Febr. Eine prächtige, etwa 2 Km. lange Rodelbahn bildet die Kreisstraße vom staatlichen Forsthause bis nach Sichenhausen. Die Bahn hat das nötige Gefälle und während der Fahrt sind nur drei nicht zu scharfe Kurven zu nehmen. Vom Bahnhofe Hart- mannshain erreicht man den Platz in einer knappen halben Stunde. Starkenburg und Rheinhessen. ffenbadj, 15. Febr. Zu dem drohenden Milch krieg nahm der Verfassungs- und Vermögens-- ausjchuß gestern Stellung. Es wurde einstimmig beschlossen, daß die Verwaltung sofort mit den geeigneten Verbänden in Verbindung treten soll, und für den Fall eines Milck,- krieges, der vietleieht im Herbst zu erwarten sei, gerüstet & r ej11; $ßr Ausschuß beschäftigte sich ferner mit dem Gesuch der „Gartenstadt-Gesellschaft", die zwecks der Errichtung von Einfamilienhäusern für Beamte um Ueberlasfung von städtischem Gelände eingekommen war. Die Angelegenheit hatte schon früher einmal den Bau ausfchuß beschäftigt, der den Beschluß gefaßt hatte, das erforderliche Gelände von 18 000 Ouadratmetern zum Preise von 3 Mk. für den Quadratmeter der Gesellschaft zu diesem Zwecke zu überlassen. Der Verfassungsau,-schuß schloß fidi diesem Beschluß an. Uiriversitäts-Naehrschten. _ bc- Marburg, 14. Febr. Ernannt wurde der Prof. Dr. med. Max Matthes, ordentliches Mitglied der Akademie für praktische Medizin in Köln und Chefarzt an ber Krankenanstalt Stnbenburg zum orbeutlichen Professor für innere Medizin und 3hreftor ber mebizmischen Klinik an ber hiesigen Universität als Nachfolger von Prof. Brauer. ** General Kuehne ch Am 6. ds. Mts. verstarb infolge Herzschlaaes der Königl. General-Leutnant z. D. Karl Kuehne. Viele Leser dieser Zeilen, welche in der Zert von 1881—1896 in Gießen wohnten, und im Regiment 116 dienten, werden sich der markanten Persönlichkeit des Entschlafenen, des gerechten und wohlwollenden Vorgesetzten, des liebenswürdigen Kameraden, gewiß erinnern. Der Verstorbene war am 13. Februar 1847 zu Berlin ge- boreii und aus seinen Studien heraus am 1. April 1866 beun 2. Garde-Regiment z. F. als Einjährig-Freiwilliger eingetreten. Er machte „mit Tornister und Zündnadel- gewehchchden Feldzug gegen Oesterreich mit und ist am 3. Juli bei Königgrätz schwer verwundet worden. (Schuß durch den rechteii Oberschenkel.) Nach der Schlacht wurde er noch spät abends von den Krankenträgern gefunden und dadurch vorn wahrscheinlich sicheren Tode errettet, später nach Berlin verbracht, genas er unter der treuen Pflege seiner Mutter wieder vollständig, konnte den zum Beruf erwählten militärischen Dienst wieder aufnehmen und wurde am 8. Februar 1868 (genau 43 Jahre später ist er zur Erde bestattet worden) zum Offizier befördert Für sein tapferes Verhalten vor dem Feinde wurde ihm das preußische Militärehrenzeichen verliehen. Auch den Krieg 1870/71 machte er mit Auszeichnung mit. Am 21. Mai 1874 wurde er Premierleutnant und war als solcher mit gutem Erfolg Regiments-Adjutant. Am 18. Juni 1880 ist Kuehne zum Hauptmann befördert worden. Nach 15- jähriger Dienstzeit im Gardekorps, was für ihn eine Auszeichnung bedeutete, wurde er am 8. April 1881 Chef der vom Regiment 115 zum neuformierten Füsilier-Bataillon des Regiments 116 versetzten 11. Kompagnie in Gießen. Am 24. März 1890 wurde er Major und später Kommaw deur des 2. Bataillons daselbst. Nachdem der Verstor- am 20. Wai 1896 zum Oberstleutnant aufgerückt und zum Stabe des Regiments 145 nach Metz versetzt worden war wurde er am 18. August 1898 Oberst und Kommandeur des Regiments 143 in Straßburg. Für seine außerordentliche Befähigung als Kommandeur spricht der Umstand daß er, telegraphisch nach Straßburg befohlen, abends dort erntraf, um am darauffolgenden Vormittag sein Regiment, ohne einen Untergebenen vorher gekannt zu haben, mit Auszeichnung zur Besichtigung zu führen. Am 22. März 1902 wurde Kuehne Gen.-Major und Kommandeur der 86. Inf.-Brigade in Metz, von wo aus er 1904 krankheitshalber in den Ruhestand trat. Einige $eit hierauf ist ihm der Charakter als Gen.-Leutnant verliehen worden Mit dem Entschlafenen ist ein in Krieg und Frieden bewährter Offizier und befähigter Führer zur großen Armee ab- n .morden. Seine Befähigung als Trupvenfirhrer ist besonders von fernem kommandierenden General (Grafen Haseler) sowie auch von dem Kaiser bei Gelegenheit von großen Herbstübungen wiederholt anerkannt worden Er ruhe in Frieden. — Aus öen Reichrtagraurschüssen. I" Berlin, 14. Febr. Die Erfindung des „Matin" im Budgetausschuh. Im Bugdetausschuß des Reichstags gab heute zu Beginn der Sitzung der Vorntzenbe Abg. Frhr. v. Gamp (Rp.) folgende WnLn'1 * 3 *'n der französischen Zeitung s- ftber>en Ästhalt der vertraulichen Erklärun- • oT Staatssekretär des Auswärtigen tth/tiihra1; LAgetausichuv bei Beratung des Gesetzes über die H5 * * * * *slnS5 ar■ bcö deutschen Heeres gemacht hat, hat Zeitungen Veranlassung gegeben, gegen den $ bezw. einzelne Mitglieder beit Vorwurf des V e r - h? t *’ 5U ?rIlebcn- Tiefer Vorwurf iinbet ba= für berSfirfiS ’«ra^'ld) lliermit (estzustellen mich h ' ^st^oben ves „Matin" in allen ivcfeitt- jidjen Puntten „unrichtig" sind. Nach diesen Ergebnissen erscheint dieser Apparat zur Verwendung irn Eisenbahnbetrieb noch nicht geeignet. Zu der Frage, ob eine selbsttätige Auslösung der Bremse durch Einrichtungen auf der Strecke, von der bei den Versuchen abgesehen war, zweckmäßig ist, liegt eine bemerkenswerte Aeußerung der Vertreter des „Verbandes Königlich preußischer und Großherzoglich hessischer Lokomotivführer" vor. Diese erklärten bei einer Beratung über Verbesserung der Signaleinrichtungen, daß sie in einer solchen selbsttätigen Bremsung des Zuges ein Mittel zur Erhöhung der Betriebssicherheit nicht erblicken könnten. Sie befürchten davon vielmehr Gefährdungen des Zuges und nehmen auch keinen Anstand, die Besorgnis auszufprechen, daß eine solche Einrichtung einen Lokomotivführer bei großer Ermüdung oder schwierigen Verhältnissen veranlassen könnte, im Vertrauen auf die Wirksamkeit der selbsttätigen Zugbremse die Aufmerffamkeit, die er sonst der Beobachtung der Strecke zuwenden würde, zu vermindern. Hieraus könnten aber schwere Betriebsgefahren entstehen. In den Direktionsbe^irken Hannover, Stettin und Breslau sind Versuche mit einem elektrischen Signal meld er von Siemens u. Halske gemacht worden, der zur Ankündigung eines Vorsignalsaufder Lokomotive ein hörbares und sichtbares Zeichen gibt. AvsH lhierbei traten verschiedene Mängel auf. In letzter Zeit sind nach Einführung mehrfacher Verbesserungen die Ergebnisse der Versuche mit dieser Einrichtung erheblich günstiger gewesen. Ob ein Erfolg von ihr zu erwarten sein wird, wird aber int wesentlichen aud} noch davon abhangen, wie sie sich bei starkem Schnee verhalten wird, worüber bis jetzt ausreichende Erfahrungen noch nicht vorliegen. Um, wenn irgend angängig, auch nod) andere Einrichtungen in die Versuche einbeziehen zu können und tunlichst bald zu einem Ergebnis zu kommen, sind die bedeutendsten Srgnalbauanstalten aufgefordert worden, Vorschläge zu machen. Darauf sind neuerdings einige neue Anregungen erfolgt, die aber noch nicht so weit durchgebildet sind, daß >lhre Erprobung im Betriebe schon hätte vorgenommen werden können. Drei Lisenbahnzüge zusammengeftohen! Eni Eisenbahnunglück, wie es glücklicherweise nur sehr selten vorkommt, ereignete sich am Dienstag abend auf der französischen Westbahn dadurch, daß drei Züge gleichzeitig aufeinander fuhren und Feuer fingen. Durch die lähmende Verwirrimg, die das Unheil hervorrief, laufen die Nachrichten vorerst noch sehr Pärlid) ein. Aber die wenigen, seither eingegangenen 2e- leschen vermitteln doch einen Begriff von der Schwere des grausigen Unfalles, dessen Opfer noch nicht genau fest- gestellt werden konnten. Wir erhielten seither folgende Drahtnachrichten: Chartres, 14. Febr. Nach einer Meldung ist bei Courville der Schnellzug Paris-Angers mit zwei anderen Zügen znsammengestoßen. Der Minister der Oeffentlichen Arbeiten hat fid) an die Unfallstelle begeben. Paris, 14. Febr. Ueber die Katastrophe, die fid> Men 6i/4 Uhr abenbZ auf der verstaatlichten Westbahn bei Chartres ereignet hat, wird gemeldet: Der muh- mittags gegen 5 Uhr von Paris nad) Brest abgehende Expreßzug stieß in der Station Courville mit einem Guterzug zusammen. Beide Züge fingen Feuer und verbrannten vollständig bis auf den Speisewagen des Expreßzuges. Bisher wurden acht Leichen gebor- g e n. Die Zahl der Verwundeten ist sehr groß Paris, 14. Febr. 10 Uhr 50 Min. abends. Zü dem Eisenbahnunglück bei Chartres wird aus CourvUte gemeldet: Als heute nachmittag 6 Uhr 15 Min der Güterzug dem Expreßzug ausweichen wollte, fuhr ihm dieser, der eine Geschwindigkeit von 80 Kilometern hatte, in die Serte. In demselben Augenblick fuhr ein dritter Z u a auf die beiden auf. Die Maschine des dritten Zuges wurde umgeworfen, von seinen Reisenden niemand verletzt. Von dem Expreßzug wurden mehrere Wagen, darunter der Speisewagen, zertrümmert und gerieten in Brand. Tie bimsenden, die sich in dem Speisewagen befanden, konnten sich unverletzt.in Sicherheit bringen.' Die Rettunas- a r b e 11 e n wurden sofort in Angriff genommen. Bisher find fünf Tote und acht Verletzte aus den Trümmern gezogen worden. Man weiß aber noch nicht, ob das Unglück nicht nock) mehr Opfer gefordert hat. Courville, 15. Febr. Um Mitternacht zählte man 12 Tote und etwa 15 Verletzte. Es ist fast sicher, daß sich noch mehrere Tote unter den Trümmern befinden. Die tn Brand geratenen Wagen brennen nod) immer. Zchimeisterschast der 5chwch. An bem am 11. unb 12. Februar in St. Mori ti statt- gmmbeHcn „VJI. grogeit ^trennen ber Schweiz", das die 6c- ocutcnbfte Schireran,taltnng des heurigen Winters aus ivni Jtattmeni ist, beteiligte sich als einziger deutsch er^Konkurrenst « Luther-München, in Vertretung des chiklubs D t n tersport" Gies; en Er schreibt uns untcrm 13. aus Sr. Moritz, daß das Rennen über alle Matzen großartig war und insgesamt an 100 Läufer an den Start zog, bau das Durchschnittskönnen der Schweizer Läufer weit über dem deutschen Durchschnitt stehe und die Schweizer zur a l Ij ahr licheinm an gen würdigen Repräsentation der zum Nationalsport gewordenen läufer mit großer Begeisterung und Ausdauer in den Wettramps gehen. Um so glücklicher sei er, seinen (Niestener Loportkameradcn mitteilen zu iönnen, daß es ihm gelungen sei, mit brci gestandenen Sprüngen den 3. Preis der SeniorcnTlasse II (Läufer, di? an ganz großen Rennen sck?on Preise erhalten haben) zu erhalten. Noch viel besser, so schreibt er lociter, hat der einzige Oc,terreicher Schneider aus St. Anton abgeschnittcn, indem er (ich den ersten Dreis im Slalomlauf (Dindernislausen) und den 2. Preis im Seniorensprung 2 Klasse sicherte. Die Meisterscka,t der «chweiz erhielt Capiti-DavoS, gleichzeitig auch den Preis für den schönsten Sprung. Tie Ergebnisse des Rennens sind: Seniorensprunglaus 1. Klaffe, 4 am Ltart. Hein Preis, weil die Minimalsprungwcite nickst erreicht wurde. 2 Sn alle, 10 am Start. 1. Eapiti, Davos, 3 gest. Spr^ 28 Mtr., ^Schneider, Tirol, 2 gest. Spr. 26 Mtc., 3. C. I. Luther, München, 3 gest Spr. 24 Mtr., 3. Klasse: 1. E. Bäckstold, Davos, 28 Mtr., 2. 11. Groß, Samaden, 23,5 Mtr., 3. C. Zurnstein, Engelberg 24 Mtr., 4. P. Gruber, Davos. Die Pest in China. Paris, 14. Febr Der höhere £>t) gienerat berichtete über die Pest im Orient und entschied sich dahin, dast bisher kein Anlaß vorlieae, irgendwelche besonderen Maßnahmen zu ergreifen, weder hinsichtlich der Reisenden noch bezüglich der aus dem Orient kommenden Wagen. Schiffe, die aus verseuchten Lindern eintreffen, sollien den üb.ichen Maßregeln unterworfen werden. Ch arb in , 14. Febr. Gestern starben an der Pest 29 Chinesen, heute starb ein unbekannter, von der Straße aufgehobener Russe. Ter Generalgouverneur des Amur- gebretes kündigt die Ausweisung von 4 0 0 0 a r b e r t s- losen Chinesen aus Wladiwostok, Nikolsk und Charbarowsk an. Die Zahl der Todesfälle in Fud- siadjan ist in der letzten Woche gesunken: sie betrug gestern 43. Bisher wurden 7000 Leichen verbrannt. Die Straßen werden von den Leichen gesäubert und die ungenügend tief Cingegrabcnen ausgegraben, um verbrannt ru werden. In Kwangtschöntse wurde der chinesische Taotai wegen seines Verhaltens bezüglich der Maßregeln zur Bekämpfung der Pest a b g e s e st t und durch einen Beamten aus M u kd en ersetzt. Die Zahl der T o d e s- fälle in der Stadt steigt. 2500 Leichen wurden bisher verbrannt; viele sind noch unbeftattet Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter Dieter Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaltion dem Publikum gegenüber keinerlei Derantwortung.) Rod he im, den 14. Februar 1911. Zu dem Bericht über unsere Eisbahn. Was will wohl der Artikelschreiber mit seinen Ausführungen über die Rodheimer Eisbahn bezwecken? . Ta er schreibt „unsere Eisbah n", kann es em Rod- Heimer sein, ja, da die Eisbahn dem Verschönerungs- imb 95er* kchrsvereine gehört, must er ein Mitglied dieses Vereins sein! Tann ist es aber sehr auffällig, daß sich dieser Herr mit seiner Klugheit an die Öffentlichkeit wendet. Will er helfen, bessern, hätte er seine Klugheit doch besser anwenden können, indem er seine Sachkenntnis, von deren Var- Aircplicpe Nachrichten. Lvaugc,tsure wcHiemoe. Donnerstag den 16. Februar, abends 8 Uhr, im MarkuSsaal: Bibelstunde. (Bilder ans dem Leben Jesu.) Piarrer Schwabe. handensein er überzeugt zu sein scheint, uns (dem erwähnten Vereine) direkt angeboten hätte. Uebriflcn-5 findet in den ersten Tagen eine Sitzung des hiesigen Perickönerungs- und Verkehrsvereins statt, da gereichte es iidxr dem Ganzen zum Segen, rocrat der sachkundige .'?crr mit seiner Anwesenheit das Gelingen der neuen Vorhaben garantierte! Seine Ausführungen vom 12. Februar d. 3*. öieß. An;. Nr 37) bedürfen jedoch der Ergänzung bezw. der Richttg- stellung. Es ist nickst wahr, dast das Wasser bei dem geringsten Tauwetter versickerte. Die Eisdecke hielt sich ziemlich lange und erfreute Groß und Klein während der strengen Regentschaft diews Winters Ieoensalls hatte oer Verschönerungs- und Verkehrs- verein durch Anlage der Eisbahn mit wenig Geld noch nickst 30 Mark) viel Freude bereitet! Große Sprüche Novfen kann manck-er, aber selbst produktiv tätig sein, ist was anderes. Ter Sberr mit den billigen Ratschlägen soll uns nur' die Mittel geben, beim wird die Eisbahn auch „sachgemäß" her- gerichtet, so daß sie sich neben den städtischen Eisbahnen ichen lassen kann. , ., Nebenbei gesagt, wollen wir ;a auch nicht mit Gewalt stadtistu werden. Es müßte sich ja unser Trottoir schämen, wenn es allein rückständig bliebe. Da sich das Wasser über die verfügbaren Wiesen stellte, cntstaiid eine nette Flüche, hätte fast gesagt ein netter Wasser- lümpel von 70 Meter Länge und 50 Meter Breite. Die Oberfläche dieses Wassers war, wie überall, wagrecht: das phnsikalische Gesetz mackste also aucki hier keine Ausnahme. Das Abziehen, des Wa'sers hing in erster Linie mit der Mäuseplage zusammen. Denn diese Tierchen mttcrwühlen auch gern und benagen, was sie eigentlich nichts angeht. . Wir haben erreicht was wir wollten. Nächstes Jahr wird die Eisbahn dauerlraster sein, ohne daß die Wiesen tiefer gelegt werden: denn davon hängt die Gleichmäßigkeit des Spiegels nickst ab. Tic Eisbahnfrage werden wir nach wie vor m umern Sitzungen erörtern, wozu ich den klugen Ratgeber hiermit höflichst einlade! Clo es, Vorsitzender d. Verschönerungs- u. Verkehrsoereins Rodheim a.d.B. Meteorologische veodachtungen der Station Sieben. •e Wetter & Febr. 1911 K Z 60 r -Z = ÄiQ v - 2 B SS CO 4 I 14. 14. 15.| 2»! 761,2 4-3.5 9“i 7609 — 1 1 7" 709,9,-3,7 I I I 4,1 3,5 3,3 Höchste Temveratur am 13. VliebvtgHe , • 13. 9iiebcvid)lag: - 0,0 mm. SE i 2 9 8,2 8 0 0 10 > bis 14. Februar Reif 4- 4,3 »v. — 4,4 *0. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 14. Febr. Heu- und St roh markt. Angesahren mären 16 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 8,00—8,50 Alk., Stroh (Korulcmgstrolff 0,00 bis 0,0, Mk., Wirrslroh 0,00-0,00 Mk. Alles für 5o Kilo. Geschält flott. — Die Zufuhren waren auS Oberhessen und dem Kreise Dieburg. Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch, und Vroipreise am 13. Februar 1911. Höchste Schlachtmehpretse in Franklurt a. 9)1. Fleischpreise tu Gießen Ochsen Getreldepreise in 'M a n n b e i m -macftW ——————-—Thüringisches E ektro- und Maechlnen- Techmkum Jlmenau Werkmeister. Prospekt’ Dir. Prof. Schmidt Kälber Schweine Eine der seltenen Quellen mit nur rein natürliche! Füll an« [DVil Niederlagen: Jean Weisel Fernspr. 235 und Heinr. Zinn Fernspr. 807 tz c l» 50 Kg. Schlachtgewicht 89—97 Rk. , Kg. Schlachtgeiv. 96-103 L , „ 04—66 , Wetzen loü Kg. 21.00 -21.25 Alk. Roggen 100 Kg. 16.00-1*^.25 Alk. Arotpreise in Gießen Weißbrot 2 Kg. 62 Big. Schtvarzbrot 2 Kg. 54 Wg. .Ich hätte niemals gedacht, daß Malzkaffee so ausgezeichnet und aromatisch schmecken kann", sagte erst neulich wieder eine Hausfrau, als sie zum erstenmal Kathreiners Malzkaffee in richtiger Zubereitung trank. — Dabei ist es so einfach! Man braucht Kathreiners Malzkaffee nämlich nur nach einer der Vorschriften zu kochen, die auf jedem Paket stehen. Aber verlangen Sie baS echte Paket! '/, Kg. 84-92 Pfg. 84—88 . ' . , 80-96 , Donnerstag früh treffen frische Schellfische und Kabliau ein bei: (810 Georg Wallenfels Marktplatz 2». Telefon 46. vis-ä-vis der Engelavothekc. Reste in Klöppelei und Stickerei werden billig abgegeben. Fr. Schmitt, 983)Teufe Islustgäitchen 26. Zeit und Geld und haben keinen Verdruß bei regelmäßigem Gebrauch von Br. Thompson’« ScKenpduei' 500 Pserde- Teppiche schwere Qualitäten. :: vollkommen groß:: werden ä Mk. 1.50 per Stück abgegeben. >471 Per,and gegen Nachnahme. Möbelhaus Karlsruhe i. B., Slroiienftr. 32. Schleimlösend s wirk. „Farri". P.30Pfg. Die best. Mentbol EucaliwtuS-BonbonS boi Husten, 51atarrb, Verschleimung tzkb'.• ■'l,5ioti>., s>ren "I 2 PriinNiighhleii.Anthrikit- kghlen, ($icr= iLlliiioiilmfttti : sowie kleinoewaAeo voh: einprieblt 130 ti». Vnverragf. ^oi'er-Allcc 15 Spezial - Offerte! Nascwäsrhe- 30 Pfund (Mindestgewicht), nur weisse 1 dbSA a. Wäsche, vor dem Waschen trocken erwogen, kosten Mk. 2.10, jedes weitere Pfund 7 Pfg. — Lieferzeit 1—2 Tage. Rrtllwäcrhf» • 30 Pfund (trocken), weisse, bunte und . wollene wasche, kosten Mk. 5.40. jedes weitere Pfund 18 Pfg.. kleinere Quantitäten werden auf-Stück nacn der Preisliste berechnet. — Lieferzeit 0—8 Tage. Abholen und Rückliefern gratis durch meine Wagen. DampfwaschanstaltEdelweiss Telephon 487 Krofdorf er Strasse 12 la. Srhwtine-Kleinfleiscli gar. inländ. ticrärztl. uutcrk. faub. Ware in Kübeln von 30 Pfd. nn per Psd. äs Pfg. Bostkolll entb- ö Pfd. 2.80 Mk. la. gcs. Eisbein (Dickbein obnc Svitzbeim per Psd. 52 Pfg. la. oci. Kövic mit voller Backe v. Pid. 42 Pfg. Knochenfretes Schwcineflciich tniclfcrtlg ver Dose (brutto 10 Pfund! llmer-Woynung liebst Safrebör ver 1. März oder- später zu vermieten. Näh. Bleichstr. 5 v. Pkockstraße 7 Mansarde, 3 Zimmer u. Küche an ruh. Leute sofort zu vermieten Näheres im Laden.________[968 Marburger Straße 76II. >3-reu 11 bl. 3-Zunmer-Wohnung mit Zubehör foiori zu verm. (1010 Nah. Marburger Straße 68. 23] Schöne 3 Zim.-Wohnung tm 3. St. per 1. April 1911 zu verm. Näh. ftriedrichstr. 5 II a. Bahnh. I Ü Zimmer | lu41i 2 gioße zimmer, Bad uno Balkon, mit ob. ohne Küche, Port., zu vermieten, mit Anschlag an Zentralyetz., passend für einzelne Dame._______Zrtedrichstratze 1l. 1 36 2--Zimmer-Wohnuiig in der Mansarde mit abgeschl. Vorplatz, Garlenänteil, Bleichplatz an ruh. Leute aur März zu veruueten. Näheres Llebigstraße 23III. Schöne 2-Ziutmer-Wohuung per 1. März oö. später zu verm. 1112)Wetzsteinstraße 42 I Verschiedene | K92] -pllueuu, o .TlUUuiC, IU.Q) Illi" Bureau geeignet, ver April zu verm. Wilhelmur. 3. Näh. 2. St. Die von Herrtt Hauptmann Schivendy seither inuegetzabte sehr geräumige Wohnung nebit giog. Garten nächst ber Ost - Anlage, Bleichplatz u. Trockenboden, per 1. Juli d. I. zu vermieten. Stallung unk Burschenzimmer vorhanden. Näheres Walltorstr. 48 p. 11113 Bismarckstraire 43 hocheleg. herrschanl. Wohnung, bestehend aus 7 evtl. 8—9 Zimmern, Bad u. reicht Zubeh., Zentral Heizung u. schönem Garten, zu vermieten v. 1. April ob. srüher. 121] Ehr.Schmidt II., Löberstr. 10. 100, In der Wilvclmstrane itud z. 1. April u. spat, schöne, sein aitsg. 4—Z-Zimmerivohnungen, sow. eine Herrschaft!. 6-Zlm.-Wohn. z. verm. _________Belitz, Liebig,trage 83. 473] 5-, 6-, 7-, d- ob. mehr Ztmmer- Wohnitngeu per April und Zuli zu vermieten. Nah. frankfurter Straße 29. In der 'Nahe des BapnooseS eine 3-Ztmmer-Woyuuug p. io fort, sowie 3- b. ö-Zimmer-Wohnungeu, neuzeitl. eingerichtet, per 1. April zu vermieten. (57 ______Näheres Ebelstraße 39 p. 871] Wilionstr. 10 4—5-Z.-Wohn. per ioiort oder 1. April zu verm Näheres Licher Straße o p. Dret4-u.brei5-Zini.-Wohn.z.verm. Klaubrechtstr. Nahe b- ^ahnhvfs. 01071, Auskunft Wilhelmstr. 53. 1561 Der 1. Stock meines Hauses Schottitraße 10, bestehend aus tuns sehr schönen geräumigen Zimmern nebn Zubehör, i,t p. 1. April 1911, evtl, auch naher, za verm. Ebenso daselbn die Mansardenwohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, letztere per sofort. Näheres Bahnhofstraße 501. Sitdltnülßi! 11 £» Werkstalie za vermiet. "Näheres 487,_______________Kegler, II. Si. 1101] frankfurter Straße !2 ift die Nebcnbaus -Wohnung zum 1. April zu vermieten.________ AMWueMchrhe Aliccstraße 11 zu ucrmteien. Näh, daselbst II. Stock. 113 ßl) Sch. Nlans. m. Zav. v. 1. Avril zu verm. Kaiser-Allee 15 I. Möbl Zimmer Gat moui. öui.met um u. uuue' I Pens. z. verm. Gr. Mühlgasse 50 v., I nächst der West-Anlage. 01063 01114 Anst. Arbeiter k.Kon u. Log. erhalt. Schul st r. 11, Mans., links. 2 Möbl. Zimmer an 1 ober 2 Herren ab 1. März z. vermieten. 01060, ftr Oliv, Liebigitraße l>3. Sinei gut inölH. niet ^cu,s. 01162]__________Dtezflraßc 6 p.__ 11041 Schön möbl. Ziuuner an Kaufmann od. Beamten zu verm. Näheres Seltersweg 89, Laden. I LAden etc. j Vnii-n mir Oder oune Wohnung -vUVul per 1. Avril in erster Geschäftslage zn vermieten. Schrntl. Angebote unter 722 an den Otogener Anzeiger erb- Zwei ruh. Leute such. p. 1. Avril 2—3 Z. Wobn. in. Zitb. Ludwig- str., ftrankf. Str., Hillebrandstr. beoorz. Schr Augeb. mit Preisangabe u.01171 a. b. Gieß. Anz. erb. reichen. ei unserer Gesellschaft ist die Stelle des Wstn-Allffthers neu zu besetzen. Bewerber, die Radfahren und eine kleine Kaution stellen können, wollen selbstgeschriebene Gesuche bis zum 18. d. M., bei dem Vorsitzenden, Herrn A. Dickore, ein- TüÄ Ksrnilinchcr für Maschinenguß ftnbet dauernde Beschäftigung bei hoh. Verdienst. Eiscugienerci H. ^oloscus, A i d) a ffenburg. ' 1 32 Tucht. Wndchnn welches schon braves in Stell, war, ab 1. März ev. spat, zu miet. ges. 0117t>] Landgr.-PhiI.-Pl.8I b. Kratz. 011911 Ein verf. u. ein 17jähr. Hausmädchen in seine Stellen ges. durch ft rau Christine Huttenberger, ge werbsmäßige Stellenvermittlung, SelX'rsweg 67. Gießen, den 7. Februar 1911. Steinkohlen-Bezugs-Gesellscliatt Gießen. Tüchtige, selbständige für Stark- und Schwachstrom per sofort gesucht. (1115 Max Wcißbäckcr, Süd-Anlage 23 p. Junger Kanfmann 18 obre alt, mit allen vorkomm. Arbeiten vertraut, sucht zwecks weiter. Ausbildung anderweitige Stellung. Schrisll. Angebote unt. 1105 an den Gießener Anzeiger erb. 01169] Ges. Amme u. Büfettfräul. suchen Stellen. Sophie Dülfer, gewerbsmäßige Stellenvermittlung,. 'Neustadt 50._________________ W^gen Verheiratung meines jetzigen Mädchens suche ein welches verselt kochen kann und Hausarbeit mit verrichtet. (1,,to 'Näheres Markistr. 30 i. Laden. Dauernd r grosser Verdienst durch kostenlose Vertretung einer konkurrenzlosen, praktisch wertvollen, verblüffend billigen Selbsthilfe- einriebtung. Spielend leichter Absatz, da Anschaffung dringendes Bedürfnis für jeden Viehbesitzer, Geschäft- Z liehe Verbindung, bezw. Erfahrung im Verkehr mit ländlichem Publikum erwünscht, aber nicht Bedingung. Kapital, Branchekenntnis nicht erfordert Meldungen an Fabrik ehern, pharm. Präparate Lasser & Co., Hannover. Ein mit den Verhältnissen von Gießen und Umgegend gut vertrauter Mann mit klein. Kautwn ^Handwerker bevorzugt) zum Besuch der Kundschast gesucht, Nur fjldjc, denen au dauernder Stelle gelegen ist, belieben ihre Auge- 6oie unt. 01141 an den Gießener Anzeiger zu richlen. kaufmännischen ,,centumfien und schöner Handschrift für ein hiesiges Bureau ver 1. Avril gesucht. Schrisll. Angebote unter 1110 an den Gießener Anzeiger erbet. Suche etn in Küche mrd Haus durchaus erfahrenes älteres Mästch-N und ein in allen Hauö- .yiiiUuJUl arbeiten bewand.Hanö- Mädchen, das kinderlieb ist. Guter Lohn. Nur solche wollen sich melden, die längere Zeit an einer Stelle maren. Frau Dr. Vraunc, Herborn ('Nassau). (1098 Gesicherte Existenz findet ein arbeitsfreudiger Herr, dem an einer Stel hing mit garantiertem Einkommen geleg. ist, bei einer erstklassigen Versicherungs- Gesellschaft. Bewerber muß tm Verkehr mit dem Publikum gewandt sein. Zur Einarbri! ung tindct er möglichst weitgehende Unterstützung. Offerten unter E 253 an Haaicnstein & Bo iler, zu engagieren gesucht. Ange- uetstues Aeußere, Säuderlich- feit u. Korrektheit Bedingung. Wirtstöchter, die sich in der Kaffeehaus- Branche ausbilden wollen, bevorzugt. Vertrauensposten. Fanullenanschluß. Vor- stelliing persönlich ab Donnerstag. 1 87 Grand Cafe Aftoria. Zuiißes, jauücreö MD-hkn, 16—18 Jahre alt, zu ein. Kinde u. für leidste Hausarbeit 5.1. März oder 1. April gesucht. '1049 ftrau Anna Lütbkc, Lauterbach lEichbof). . Eine Dame sucht auf 1. Avril in gutem -vaufe u. freier Lage eine r-z-zimcr-MMiig Schrisll. Angebvie unier 0106.5 an den Gießener Anzeiger erb. wi?" ges., 2 Zimmer, LpaisnUllll fiudic, Zubehör, in freundlicher freier Lage. Schriftl. Angebote mit Preisangabe unter 1050 an den Gieß. Anzeiger erb.__________________ "st Zwei anit. Pers, suchen kl. 3 n. - Wohnung ver 1. März. — fiert, unt. R.M. 778 baupt- voitlagernd. JüngererKontorist, welcher zuverlässig arbeitet, per 1. Avril gesucht. Schrisll. Angebote unter 1109 an den Gießener Anzeiger erbet. Tüchtiger Schlosser, der Heizerzeugnis besitzt, für sofort gesucht. Nur solche mit guten Zeugnissen wollen sich schriftlich melden unt. 1106 an den Gießener Anzeiger. Zuverlässig, verheiratet. Herr- schastokutscher aufs Land gesucht. Schrisll. Angebote um er 01140 an den Gießener Anzeiger erb. 0963 Jüngeres Hausbürichchcn gejucht. Zn erfragen in der Ge- schäftSstelle des Gieß. Anz._______ Hausbursche fDf0Ä2 Delikatessengeschäft, Seliersweg 70. Kanarienvögel feine Sänger, St. prämiiert mit Ehrenpreisen, snuch Weibchen) verkaufen. Wilhelm Leichkweis, Sonnenstraße 18.__________(0897 Im Älittelvunkt der Stadt kl. Haus für d. bilL Preis v. Atk. 6000 bei günit. Zahlungsbed. za verk. Schriftl. Meldung, unt 0938 an den Gieß. Anzeiger erbeten. Erstklassig.Pianino 10 Jahre Garantie, ist preiswert abAugeb. Schrisll. Angeb. unt. 1082 wolle m. b.d.Erved. dis. Bl. abgeb. 01145) Ein Kinderwagen u. ein Paar bolle Stiefel zu verkaufen. Kaiser-Allee 3^, Hinterh. II. Eine gut erhaltene Handstcin- trockenprcsse, System Schüler & Ludloff, Cassel, zu verlausen. Ziegelmeister Aug. Lander, Hassel bei Wolthausen, Dw/3) Kr. Celle. 9 TH/mä Tannen, 1,60 m lang, v ^lfUll, 0,73 m breit, zu verk. Näheres zu erfragen aus der Amtsstube, Kirchstr. 1.(D11'. Suche sob. wie mögl. Stellg. a.s^^ Schentermme Tllcresc Wiaandt. ftrauenklinik. ui. Patentmatratze, säst -üllllllHl neu, wegen Platzmangel billig abzugeben. Zu et fragen in der Geschästssl. des Gießener Anzeigers. <01167 01166] Gebrauchter Svortwagen, verstellb. vi. Sonnendach, sow.Gac- hetd u. Gaslampe nmzngsbalber zu verkaufen. Ederstraste 14 1. Ioüiicrstiig kn 16. Fkbrnar, von nachmittags 2 Uhr ab, sollen W'lllelmftraßc 5, 3. Siock. ein runder Tisch, ein Küchenschrank und sonstige Hausllaltunas- gegcnstände gegen sofortige Be- zahlnng verkaiitt werden. <1103 Wachsamer, mittelgroßer AZisbi<8 (Hilde) nicht über 1 Jahr, Pinscher- oder kl. Dobermannrasse zu kaufen ges. Schriftl. Angeb. mit Preis unt. U85 an den Gießener Anz. erb. ttaoehletenÄffl kaust an Spezialgeschäft l Diirtak, Neuenweg 8. 838 Achtung hv*‘,a Mllihöemtttllilg. Suche in milchreichen Gegenden Sammelstellen zum Einkauf von Vollmilch zu errichten und bitte geeignete Leute, die sich ev. mit dem Zusainmöusahren befassen wollten, um Angabe ihrer Sldresse, ioivie näherer Details über vorhandene Kuhzahl, Preise usw. an .Haasemstein & Vogler 21.=©., Tdrankfurt a. M. unt. B. 1684 Schneider empnehlt sich im Anfertigen v. Herren-11. Kiudergar- deroben,Damenjacketts, i.Aender., Reparatur.,Llufbü teln inn. auß.d. Hauie. Hübner, Steinstr. 7.5. ch723 Die Plissier- und Gaufirier - Anslall von Frau Emma Bieler befindet sich jetzt (°i159 Ludwigstvatze 8 pt. ZU AüS- ii. Mei-en lilSMtilher Lcilheil emvftehlt sich Adam Dürr, 1094)Zlirchenplatz 3. Gebrauchtes, aber gut erhalten. B^8n«ierbett,?iJI™=bu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unt. 1099 an den Gießener Anzeiger erb. »MZW« SlßflM tignitin b. Handelsmarine JLH*. dUPUilU werd, w., verlange Prosv. über feegem. Ausrüstungen Auskunft gratis, ^olls. Brandt, Altona a. E., Fischmarkt20. sl11/1 Fuhrleistrrngen jeder Art, Auszüge, Alöbeirrans- vorle,Waschsuhren, werden schnell u. bill. ausgef. Christian Belz, Löwengasse 11, Teleph. 829. 10313 MrWstU.MetzMi wegzugshalber zu verpachten oder zu verkaufen. Näher. (1090 K. Häuser, Schiffenberger Tal. "jg. Nianu Priral-TanzaDi6mcl]|? Schriftl. Angebote unter 01163 an den Gießener Anzeiger erb. Wir suche» lhv";’ für unsere vorgemerkt. Reflektant, verkäufliche Objekte jed.'r Art wie Wohn-, Geschästs- naufer, Billen, geschästl. und gewerbliche betriebe all. Branchen. Reelle und diskr. Unterbreitung, i Verlangen Sie kostenlosen Besuch. Vermiet- u. Verkaufs-Zentrale I?xra»kfurt a. M., Weberitr. 22. Zarte y leidet nicht beim Waschen mit Persil, daher keine zersprungenen Hände. Persil gibt schöne feile Lauge, löst Staub und Schmutz spielend. Wäscht von seihst ohne jeden andern Waschzusatz, ohne Reiben und Bürsten, nur durch einmaliges, etwa viertel- bis halbstündiges Kochen. Erhältlich nur Id Original-Paketen. , r , Alleinige Fabrikanten HENKEL & Co., DÜSSELDORF . auch der weltberühmten WHaut 1 ME k Amtlicher Teil. Gießen, ben 9. Februar 1911. Betr.: Reichstagswahlen; hier: Ersatzwahl im 1. hessischen Wahlkreis. Das Gro!;!]ei)ogliche Krrisamt Gießcn an die Grvtzh. Bürgeimetstercien der Laitögemeinöen des Kreises. Soweit von Ihnen Wahlgesetze und -reglements bestellt worden sind, benachrichtigen wir Sie. daß Zhnen diese von der Buchhandlung Großh. Staatsverlags direkt unter Nackmahme zu- gehen werden. ___________________________Dr. Nsingcr.____________________________ Bekairtttmlichung. Betr.: Schweinepest (Schwcincseuche) zu .Holzmühle b. Lollar. In dem Gehöst des Heinrich Christ zu Holzmuhlc bei Lollar ist Die Schweinepest (Schweincseuchc) ausgcbro'chcn. Gehöslsperre und die Maßnahmen gemäß dem Amtsblait Groß!). Ministeriums des Jstncrn Nr. 12 vom 17. Juni 1904 sind angeordnet. Gieß en, den 15. Februar 1911. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. Die heutig 21HS Ö Ta es I-nieten Berichter KU geM- zu MM zu können Mstationallr e |" hen, der w V 5er national,Ube 1 M,'o bereitwütlc Ifihic Bemahu ■ yjf?) in befonim £ miieren Parteien iL Berichtersta loschen mochte ■ anb ganz su- Im nlrf,t , W natürlich etnwgf Miußerung geben. I Aiammstmgen 1 ■ Statte znzulaM 1 Aivandffete W' ■Serben. M Im übrigen Mel von Zuschri! ■ mb sind wir g ■ M wirtschajM ■ ichnttspartet,iur | mswärtiges Mi I oortung uns ■ Mirust'riPt zuge ■ bei ber Seratun h kinmal gar zu W pm nicht, daß \ I her Lache liege | iigt sich mit M Fialen Führe | soll. Auch auf ll lid) gern Berg io B vir roof)t mitte H Wbnt ber toi Iper, Leabsichtil I Hst auch in d Zunächst als, | die national 91ati ÄS Äedakno" ■ ist OK "LE 6 Vorigen San "Werveisammlu berg statt. In 'N ruhig«, sachlic eines größeren : 'VrÄ aufeetbem ME^anfMl des hni 'w wies ein N Gieß, wj dm Mar 'chntNichez sie : Partei D- »ift stehlt Hai oi. ’ LKt OURern’x N Sy W