Die heutige Nummer umfahr 12 Seiten. nach Paris gereift fei: Ter aiser hörte 18. Slug WilhelmShöbr, Feststellungen der englischen Arbeiter zu unterschlagen In Weimar. gibt es umertr 5ür zu Nein cricheinl, über ich bieicnigen tüt verloren. Denen es tm bö Und dieser Kundgebung heifit cs nämlich, tag die LrganisaNonen den „e ruft haften Stufruhr" in Liverpool vom letzten Sonntag bedauerten. Freilick wurde gleichzeitig „das unbcfonncnc oder Beiträge iür den Frsttpiel-Grunbstock zu bc^ entgegen genommen jotrben. Pros Adolf Bartels lieber allen >ten- gern iollte es doch denken, zumal der Kaiser gegeben bat Mil .'300<;(X> Mark bei der Reichsunterstützung, mit 500 009 Mark ohne Dtcfe sind die Weimarer Wationaliefhpieie der deutschen Jugend nie ewige Zeiten zu sichern — wo in Der deutsche Multimillionär, der sich durch eine Stiftung Die irfiönftc Unsterblichkeit, ewig im Munde und Nerzen der deutschen Jugend ivrtzulcben, schafft? Gibt eS nicht dre,^ ober fünfmal hunbcrttcuienb Volksgeno'ten, die bereit find, ,e eine Mark zu opiern, baniil bas grobe Werk gelingt? Sind nicht hinreichend Eitern da, die für ihre >linbcr aus eine Anzahl Jahre hinaus die Mitgliedschaii des TeiiOckcn Lchillcrbundes Jahresbeitrag 1 Mk erwerben, damit dieser ihnen roicoer die Weirnariahrt ermöglicht? Man sollte es doch^glaulnu. Jedenfalls looUen wir hier anmerken, bah bas Monto des Teutfchen Sdillcrbunbes bei dem Postscheck amt .Leipzig die Rr. 0816 ir.igi, und das; Einzahlungen von jeder Höhe als Mitgliebsbeiträge politifebe Wochenschau. Siehrn, 19. Sluguft Die Temofratijicrung England.'- hat in der Halt fiel tung des Oberhauses nickt ihren einzigen Triumph gefeiert .*(uf demselben Fuße ist die soziale Revolution gefolgt, die nan allerdings nickt einen Triumph zu nennen geneigt fein wirb Die englischen Eisenbahnen liegen stille! Bon welch einschneidender Bedeutung dieses Ereignis auf alle ebensgebiete ist, fann mau ermessen, wenn man sich das gleiche (beschick int eigenen Lande, tu Teutjdilanb, aus inalt. Daß die Ferieugaste in den Seebädern schleunigst ihre Möfter zur Heimreise parfen muBtcn, ist so ziemlich das lln wefentnd)ftc Aber das Zeitalter der Eisenbahnen, des Per jonen und Güterverkehrs, hat sich einen Crgani mu schaffen, in dem alle Teile so eng aufeinander angemiefen find, baß er die Gewaltkur eines Gesamtausstanbes nur ganz kurze Zeit wird ertragen können. Das haben fick die führenden liberalen Männer des englischen Staates auch gesagt und sie haben vom Tische des Parlamentes aus die Ausstanbigeti gewarnt. Bringen die nächsten Tage feine Einigung, so werden grauenvolle Ausschreitungen, wie sie 'n Liverpool und nycrbings auch anberwäris bereits vorgekommen tim», unausbleiblich sein. Tic Staatsgewalt wirb scharf unb unerbittlich zugreifen müssen. Tas Bilb einer so ernsten Lage ist uns noch gegen wärtig, da das fozialistifche Frankreich vor noch nicht Jahres rift dieselbe Änfie durchgemacht hat. Auch dort haben die sozialistischen Minister, als bei Staat burd) bic Lahm cguug bes Verkehrs unb Hebelgriffe der Ausständigen gc lägrbet wurde, schließlich gegen die Eisenbahnarbeiter ein idirciten müssen. Ein letztes Mittel hatte man dort in milb ärischen Einberufungen: aber dieses Mittel stehl in (htglanb nicht zur Verfügung. Dort sind die Verhältnisse überhaupt igentünilid) geartet. Tic rein roirtfdiaftlidjen Verbände der Irabc-Uniono sind in den letzten Jahren dem sozialbemvlri ischen Einfluß und dem Mlaffcnlampf geivonnen worben, stvar find and) heute, wie wir int „Vorwärts" lesen, erst twas über ein Viertel aller Eifenbahnarbeiter in den Gc iverkschaften organisiert, aber ihre Stoßkraft ist heute größer, nackbem fdjon im Jähre 1907 eine Bewegung unter den Eisenbahnarbeitern nur halben Erfolg erzielt hatte. Ten damals mit den Eisenbahngefellichaften abgesckloisenen sechs- lahrigen Vertrag wollen die Slrbeitcr abschüttcln, da er ihnen nicht gewährt hat, was er versprach. Tic Eisenbahngesell- chaften hatten im Jahre 1907 es abgelehnt, mit den Gcwcrk- chasten zu verhandeln, und burdi die Vermittlung des Ministers Lloyd George waren besonbere Einiguugsämter gc- (hoffen worben, bic aber, wie bei „Vorwärts" urteilt, bic Gewalt in ben Händen ber Gesellschaften ließen unb den jozialbemokratische Fahrwasser gezogen wirb and) in interessanter Weise beleuchtet burd) eine Hund gebung, bic von ben Organisationen in Liverpool oeröffent licht worben ist unb bic ber „Vorwärts" gestern mit dein Bemerken weiter verbreitete, die liberale Presse suche solche — Von der Pflege der b c u 11 d) e n Sprach- >-r dem Vorwort des eben erfchienencn 12. Bandes der „Patna", Jahrbücher für Kultur und Freiheit Buchverlag der Hit>c, «dircibt Friedrich Naumann u a.: Es ist wohl ohne werteres ;u.u - 7,eben, Dai; die Sviachreimger oft zu weit gegangen iino und dadurch ihren guten Absichten geichab.t haben, aber ein richtiger Stern ist dock ui c»em, ivic fic tun Es muß uu Volt. Menschen mit einem überzarten Sprachgemi'icn geben, weil ^iim sie herum zu viele andere Menschen leben, bic gor fein Svrachgennfsen bctitzen Tiefe Einzelnen sind dann Warner und Erwedcr für die Saumseligen, die gar zu leicht bic Borte aller Völker durch kinanderwericn. Sichcrlid) ist es keine Sünde, Fremdworte ru braudren, und keiner von uns kann ohne fic ailskommcu, aber man soll doch wenigstens wissen, daß man fremdes Gestein in seinen Bau einfügt. Ber es wein, der tut es mit Vorsicht und Scheu. Man kann wohl >'agcn, daß keiner einen Deutschen Stil schreibt, dem dieses «’fciübl für das Bort uns feinen Ur l'prung abgcht. Ein solcher mag viel Gescheites sagen, aber di genaue Rcnnnus seines Hanowcrksgerätes. £ eiter schon haben mich junge Leute gefragt, ob glaube, daß iie Schrifht r werden können. Ick lehne es ab, irgendeine Auskunft -u geben, da niemand eine Mitverantwortung dafür übernehmen fann, mi'1 iich ein Schriftstellert eben gestaltet, aber von rorndrein halte Die Weimarer Zugendfestspiele. Ein Bort an die deutschen E11 c r n und Lehrer Vom 18. Juli bis 12. August d. I. hoben wieder Die Weimarer Ratwnalfestfpielc für bic deutsche Fugend stattgefund.n, die der tm Jahre 1906 begründete, unter dem Ehrciiickutz des Großherzog:- von Sachsen stehende Deutsche Sdiilierbiinb alle^uvci Jahre am Weimarer Hoftheater veranstaltet. Tic ersten Feitspielc brachte das Jahr 1909, in einem idealen Zusammenhang mit SdnUees 150. Geburtstag, unb cs nahmen bamals runb 1800 -Sdjiii i. meist Nord- und '.ViittelbcutfdK, bod) auch schon Badener unc Auslandbcutsche, an Den in drei Wodjenreiben gegebenen Vor Heilungen von Schillers „Teil", Lessings „Minna von Barr, heim' , rtleists „Prinzen von Homburg" unb Goethes „Egmoni' teil. ?ln ben diesjährigen Spielen, bic in vier Wochenr.ihen Hebbels „Slibelungen“ 1. unb 2. Teil . Shakespeares ,,i th.llo' . Grillparzers „Weh Dem, der lügt" und Schillers „:Hüubei v*o. führten, beteiligten fich bereits rund 3300 Sdiülcr aus g.in; Teutfdiliinb unb dem bcutfdien Ausland unb noch einige huu u ihrer Angehörigen. Das Unternehmen des bcutidxn Schill. 7 bundes ist also in erfreulidjem Fortschritt begriffen unb wirb immer mehr anerkannt, was auch baburd) feinen Ausdruck land, daß S. M. der Kaiser aus Porfd'lag des Reichskanzlers 5000 iür bic diesiährigen Festspiele stiftete. Sdion bat auch der deutsche Reidtstag burd) eine zweimal angenommene Resolution die Unter Hütung der FciNvicle von Reid s ivegen beantragt. Jedock iviro die Rcldisuntcrstützung zusammen mit den Mitgliederbcitragen des Schillerbundes die Festspiele nod) keineswegs vollständig iidjcrn, es ist dazu, da die ber Jugend ganz umsonst gegebenen -Viele mindestens 40 000 Mk kosten, nod, cm Kapital von 2—300 000 SJu. erforderlich, und dazu beizutragen, baß dieS zusammcnkomiM, ist ber Zweck dieser Zeilen. «Sind denn aber die Weimarer Festspiele roirtlid) notwendig? wird unk der vorsichtige Deutsche zunächst fragen Ganz un zweifelhaft, lautet Die Amwort. Lv wird von tcütai Eltern, von keinem Lehrer bestritten werden, baß cs in unserer Zeit sehr angebracht ist, Heranwachsende Jünglinge und Jungfraucii rechtzeitig einmal in bic Welt hinaus zu führen, um ihren Ge iid iskreis zu erweitern und ihnen die angcmciicne Bcltfickcrheir ui geben, deren jeder Mensch heutzutage beharr. Es ist aber keineswegs einerlei, wohin die erste größere Reise gehr. die meisten jungen Deutschen wird bas Ziel die Groizstadt ober die Sommerfrische sein — Hand aufs Herz, liebe Eltern und Lehrer, hallet ihr diese Ziele für besonders erstrebenswert, findet die Jugend dort roirtlid), rocfien fic bedarf? In Weimar und., sie das. Statt des Trubels ber Großstadt, ber falschen L gar.; der meisten Sommerfrischen ist hier weihevolle Stille und gc- •,'lrbcitcrn nicht zu ben gewünschten höheren Löhnen Per lalfcn. Um biefe wirb heute erneut gekämpft, unb bic Aus- .laubigen hoffen, baß für die Zukunft bic Gewerkschaften verhanblungsfähtg werben. So zeigt fid) jetzt in England eine ganz neue soziale Entwicklung. Tic alten wirtschaft liehen Verbände werben von ben untersten Schickten in bas Diese Wendung gestern abend unb heute vormittag den Vortrag d c -> • empfing brr Xatfcr aegen Teiltfdilanb vorgeht! Treiste Erfindungen, bic unb icaäbigcn sollen, plumic Heucheleien, die mit beutfdjcr Dummheit rechnen, und n iic Ratschläge an unsere Re- gicrcnbcn schwirren nur so burd) bic Lust Dergleichen Stimmungsmache erzeugt bann solche Vorfälle, nuc'bao Herabreißen einer beuifchen Fahne in Aix-les-Bains. Ist es nicht außerorbentlid) bczcid;iicnd, baß unsere amtliche „Rorbbeutfche Allgemeine Zeitung" nod) nicht einen fcküd) lernen Eiuwanb gegen solches Treiben erhoben hat ? Etwa nur barunt, weil ber wunbcrvollc Verlauf ber Vcrhanb lungcn um Marokko baburd) nicht gestört werben soll? Die Gründe liegen wohl etwas tiefer. Man wollte sich mit Frankreich versöhnen: darum bic Nachgiebigkeit beiden Vcrhanblungen, Darum nur ja fein unsanfter Ton! Daß bic löbliche Absicht heute nur ein leerer, unerfüllbarer Traum ist, müßte bod) jedermann erkennen. Gerade oas amtliche FraiiTrckch nat m ganzen Verlauf des schwebenden Streikes gezeigt, daß es die bald eifrige, bald still vorwurfsvolle Zärnichkeik des Liebhabers Mid;el voll ständig ignoriert. Ein beschämter Liebhaber hat dann aber nod) so viel Stolz und läßt die Angebetete ihres Weges ziehen. So läßt man in Berlin denn vorläufig and) Herrn Eambon, Den Jrnpressario Mariannens, dahin ziehen. Der amtliche Michel voll siummer Resignation, Marianne fchnip- pig unb unerweichlich, will auch weiterhin bic Geberlaunen Des l.artnädigen Liebhabers weiblich für sich attsnutzen Cb bic Pause in ben Vcrhanblungen einen Umfdstvuug Ocrbeiführcn wirb? Ist Mibcrlcn zuictzk wicber energischer geworden, hat er wieder seinen trüberen Standpunkt eingenommen? Vielleicht ist es ganz gut, wenn die por- läuiigc oirunblagc zu ben lucitcrcn Verhandlungen ganz unb gar wieder zerstört wird. Auffällig an den heutigen neuesten Meldungen ist, Daß der Staatssekretär in Wilhelms- hohe offenbar gar nicht empfangen worden ist, während fclbft nackzudenkn Gestaltungskrast cnpcdn't nur aus Snradiocrticfunu Reichskanzler s. okgen mittag Den Botschafter Frei h e r r n M a r f ch a 11 v o n v i c berftein zur Meldung. Henke mittag fand ans Anlaß des Geburtstages des Maifero Franz Iofes bei ben Majeskäken größere Tafel statt, zu ber u a. audi bic Herren der österreichisch ungarifdicu Botschaft geladen waren. Bei ber Tafel faßen bic Majestäten einander gegen über. Recht» pom ttaifer folgten zunächst der öfterrridiiith ungarifdic Bokfd,öfter Graf v SzögP'-nn Marick, General oderst v. Pleffen unb ber Militärattache Freiherr v Bte licrkl), links Der Reichskanzler. Botschaftsrat Freiherr v Flotow, v. .g i b c r l e n - W ä d) t e r Redtks von bei s«iferlii faßen zunächst ber Botschafter Freiherr v. Marschall, Prin zefsin Vittoria Luise unb £bcrpräfibfnt P. ^cngftcnVcrg, link- von Der Kaiserin ber lomnianbiercnbc General Frei Herr v. Scheffer Bopabel, Hoiskaaksbamc Gräfin Meller unb Der Eh cs Des Milikartabinekls v. Li)ucker. Der M aiser, Der bic Uniform eines österreichischen Felbmalschalls trug, erljob sich im Verlause bes Mahles zu einem Trink f p r u di c , in Dem er, zu dem österreichisd' ungarischen Boi Id;after gewanbt, sagte, er bitte Seine Erzcllenz, feiner Majestät dem Maifer unb der Maiserin Seinen allerherz lickst en Glückwunsch zum ivcburtstage zu übermitteln mit teilt Wunsche, bas; Gott ihm noch ein langes Leben be scheren möge; er trinke auf das Wohl seines hochoerchrkcii Freundes und treuen Verbündeten St. Majestät Franz Josef, des Kaisers von Lcsterreidi und Mönigs von Ungarn Der Reichskanzler lehrte beute abenb von hier Dirclt nad) Berlin zurück Staatssekretär v. ttiderlcn Wächter begibt «ick einige Tage uadi Sfi b D c u t f di lanb zum Bri'uck) des erkrankten früheren llntcrftautv fckctär-5 v. Stcmrich Badenweiler und zur Erledigung einiger Privatangelegenheiten Tie Heimreise des Herrn Eambon. Tie „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Wie wir hören, gebeult Der französische Bots chatt er Eambon fid) in ben nächsten Tagen nach Paris zu begeben, um über Den Verlauf ber bisherigen Verhandlungen in der Marokko frage feiner Regierung mnnblid) Bericht zu erstatten. Rack) her Rücklehr bc5 Botschafters werben bic Vcrhanblungen wicber ausgenommen Paris, 18. Aug Hier wirb ber vorläufige A b brud) ber franzöfisch-beutschen Vcrhanblungen Verhältnis mäßig ruhiger ausgenommen, als man envarten konnte Trotzdem find einige Zeitungen sehr pessimistisch, nanienp lich bic „Liberte". Das „Journal bes Tebats" gibt ben Rat, Die llutcrljanbiuiigcn unter allen Umftdiibcn foriju setzen, um wenigstens zu irgeubcinem Abschluß mit Tcutsd; unb unbarmherzige Vorgehen der Polizei" bafür oerant woNlich gemacht, ganz nad) bem deutschen sozialdcmokra tischen Muster. Es ist ein Machtkampf, der jetzt in England entbrannt ist, angezettelt und geschürt von sozialdcmokra^ tischen Elementen, Denen die schnelle Einigung zwischen ben Dock unb Transportarbeitern nickt gelegen gekommen war. Mit zu bicfcr Entwicklung hat auch bic gesamte inner politische Lage beigetragen, bic Tatsache, daß Die englische Regierung heute auf bie Wünsche ber Arbeiterpartei, nuhber ic ihre Mehrheit bilbctc, besonbere Rücksicht nehmen muß Wirtschaftliche Rot wirb die Ausstänbigeu bald zu neuenAus schreitungen treiben, unb das Ende wird fein: Militär auf gebot und fckarfe Polizeimaßrcgeln, wie sie vom Minister tisch aud) bereits augedroht worben sind. 9?ad) dem „Vor wärts" umfassen bie ürganisatiouen der Cifcnbaljnarbcitci 170000 Mitglieder, mit einem Gcsamtoermögen von 6- bis 700000 Pfund Sterling Lb die Eisenbal.ngesellsckafteii iidi unnadigicbig zeigen? In diesem Falle wird es für die Welt von größtem Interesse sein, zu sehen, wie die eng- tische Staatsgewalt mit diesem Ausbruch ber sozialen Revv lution fertig wird. Ein französisches Blatt, der sozialistifch-radikale „Rappel", hat cs fertig gebracht, Deutschland zu verdäck)- tigen mit ber Vermutung, baß es wohl bei bem Ausstande in Englanb Die Hand im Spiele habe, um bann besser mit Fraiikreid) fertig werben zu können. Es ist erstaunlich, mit welcher Unvc rorenheit zurzeit bic französische Presse Die Sprache bern Sinne i der Reickskanzler Dem 'taiicr Vortrag hielt Wipfeln ist Rub. Das bcutfdic Volk nnll gcbulbig warten Senn Dann nur feine Hoffnungen nicht zu fckmerzlick wie verlohnt es sich, in bic Ticren unicrer Lprackc himu: 3ngreifen. Da wir mehr alten urfprünglichcn Sprachsto'f beft^en Nr. 194 Erstes Blatt 161. Jahrgang Samstag, 19. ^jgiift JhU Tn »letzener Lnzel-er • /> • monatlich^ Sichener Anzelgcr Anschlüsse. voluischen Teil: Au n.'t tüt bie ttebattion 112, __ * w Aodi* lüt Fein Ne» ssysss General-Aineiger für Gberhessen sia« «»»et«er •irfcen. C w I • ” , t raih; tüt .Stadt unb nnnahmt »on a«jeigen Rotationsbrud und Verlag der vrüdl'schen Univ.'Vuch: und Zleindruckerei R. Lange. Nedaktton, Erpeditton und vruaerel: dchnistraye <• $>anb-: E.Hev: für ben L Büöingtn: S»mfpreiunstfdiätze! Hier sind WiekanD unb Herder, Goeihe unb Schiller Durch bic Straßen geiwritien und nodi beule in lahlrcichen lebendige Am'chauung wedenbeu Spuren ihres Taskins ;u veriolgen, hier laben Lukas Eiannch und Friebrid, Preller, Johann Sebastian Bach uiid Franz Lis-r gef(halfen, hier sind Wagners „Lohengrin" und acbbels^ „Ribc- ■ ,1 roßen Zeiten, altes v.ranfdwnlicht Die dcuttchc Xultur. Unb bGim tut Das Ho'll.eatcr feine Pforten auf und »ührt bic Meister iverlc bi; Deutschen unb brr Wettliteratur ... Und runb herum breitet iid) bas herrliche Thüringer Land mit icincn allen Städten und stolzen Burgen, mit feinen Iwchragenden Bergen unb roeiten -zZaldcrn----— Ist cs nickt ein großer Okbanfe, Dies alles Der deutschen Jugend zu einem nesgehenben Erlebnis zu gcitalten, ihr damit eine wertvolle Erinnerung für das ganze Leben zu geben? Braucht nicht unsere Jugend in dieser Zeit, wo Die Veräußerlichung Des Lebens so groß geworDen ist und Der Matcria Iismus seine Herrschaft immer weiter ansbrettet, 'o etwas^'? erweitert Den Blick, Weimar verinnerlicht aber auch, „xer Men'ck lebt nicht von Brot allein", hat unter aller Herr unb Meiller geirrochen. Wehe den dentichen Eltern und Lehrern, wenn sie dies vergessen? . u Abc. schon find etliche lameub dcutiche schulcr und turntet nuten iu Weimar gewesen, unb sie haben icincn Ruhm unb den seiner Festspiele bmausgeiragcn in alle deutschen Lande. Es (ft ja nicht ein leerer Ruhm, bic Begeisterung rur Weimar keine bloße Schwärmerei: ber alte falidic Jbealismus, ber iid) an Wortschwalle anfd'ließt, iinbet hier tcinc itait, überall ;u idiaucn, ;u schauen, m schauen, vor ben Bl'den Der putzend erliefet volles, farbiges Leben! Richt eine Flucht aus Seit zu einer längst vergangenen ycntänblidimadjung umertr neueren Entwicklung, unterer deutschen thiltur überhaupt, um eres Volkstums bringt Die Bcimarfabrt. Unb daher muß sie möglichit vielen jungen Deutschen geschenkt werden. Das kann lic aber nur wenn die Festspiele eine dauernde nationale Einriwtung werden, wenn unter gan^s Volk sie fich schasfr. Al'o, ihr Eltern und Lebrer tut, was ihr könnt! Wir Deutschen unb nrute kein armes Volk mehr: als Zeppelin mit feinem Lust'chM yueru siegreich die Lust durchkreuzt hone, da bauerte es nur wenige Monate, und es waren 5 oder 6 Millionen zu-awrnen. Und docv lockte hier fein materieller Gewinn, und die Ausncht des vo.. n Erfolge^ ist foaar bis auf bieten Tag zweifelhait geblieben, --o.lte das bcutftbe Volk nicht auch für em geiitiges Unternebmat, bes fid) bereits bewährt bat, tcelacken Gewinn für i.ibilmc j’xiaylftnttr verspricht, einmal einige hunderttausend Mart übrig haben / Mau cmtniiid-1 werden '____________ __ Per vorläufige Abbruch der deutsch sranzäsüchen Verhandlungen. Das amtliche Deutschland hüllt sick nod) in Schweigen. 9htr über die Geburtstags feier in Willtclmshöbc er falten wir eine amtliche Darstcllnng: im übrigen weiden wir nod) davon unterrichtet, bas; bic Verhandlungen vor läufig unterbleiben, ba Herr Eambon zur Berickkterftattiing usmlW Mitte der Stabt w le dit. Sdjriftl. t'lnqeboie a 1 au den (Üiei;. Anzeinn r. 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Mi ben Giebener Anzeign Anträge auf Zuschuss.' sind am besten durch Vermittelung der Vertrauensmänner oder Bürgermeistereien ortsweise unverzüglich beim Landwirtschaftskammer-Ausschuß in Gießen einzureichen; daselbst können auch Anleitungen zur Ansaat von Herbst- und Frühjahrssntter bezogen werden. * ** Landesuniversität. Liz. theol. Paul Glane, a. 'ok. Professor in der theologischen Fakultät, der zuin 1. Oktober 1911 als a. o. Professor für praktische Theologie, besonders für Kirchenkuirde, an der Universität Jena be- T a r u d a n t, K a b b a, der ein T eu t s ch e n s r e u'n d sei, habe sich ohne große Mühe der die Stadt angreifenden Hnaras erwehrt. Er sei fernerhin völlig in der Lage, die unter seinem Schutz dort lebenden Deutschen vor allen Eventualitäten zu sichern. Die Ursache zu den Unruhen sei nicht in der Fremdenfeindschaft, sondern in örtlichen Mißhelligkeiten zwischen dem genannten unbedeutenden Stamme und dem Kaid Kabba zu suchen. Alle übrigen Städte hielten zu Kabba. £anb zu kommen. Eine Konferenz wäre im gegenwärtigen Augenblick höchst unangebracht, nicht nur für Deutschland, sondern auch für Frankreich. Die heutige Unterredung des Ministerpräsidenten Caillanx mit den Ministern des Krieges, des Aeußern und der Marine veranlaßt die „Liberte" zu einer recht pessimistischen Auffassung der Gesamtlage. Das Blatt glaubt, die diplomatische Einmischung der Freunde Frankreichs in die deutsch-französischen Verhandlungen stillschweigend voraus- fehen zu können. Für möglich werde gehalten, daß Frankreich an seine diplomatischen Vertreter bei den A l g e c i r a s m ä ch t e n ein Rundschreiben richtet, zur Betonung seines andauernd guten Willens, den allgemeinen europäischen Interessen in Marokko nach Kräften gerecht zu werden. Ob ein solches Rundschreiben, wenn es nach erfolgter Erwähnung aller beteiligten Faktoren, überhaupt zustande kommt, seine Spitze gegen Deutschland richten oder nur im allgemeinen von dem fraglichen 9ttrtzen der Fortführung einer Konferenz zu zweien sprechen wird, hän g e n o ch v o n dem Botschafter Cambon ab. Die herabgeriffene deutsche Fahne in Aixcke8-Vain8. Paris, 18. Äug. Heber die Fahnenangeleaenheit von Aix-les-Bains wird noch berichtet, der Mann, der die deutsche Fahne von dem Restaurant herabriß, ist ein S ch u h w a r e n- fabrikant in Nancy, namens Bernot. Die Zuschauer klatschten Beifall. Bernot ließ von der Zigeunerkapelle des Restaurants die Marseillaise spielen, darauf fuhr er mit Freunden im Automobil davon und nahm die Fahne mit. Die Polizeibehörde und die Präfektur leiteten im Auftrage des Ministeriums des Innern sofort eine Untersuchung ein. Bernot, welcher von einem Polizeikommissar verhört wurde, erklärte, daß er in plötzlicher Erregung gehandelt habe, daß er seine Handlungsweise tief bedauere und bereit sei, alle Entschuldigungen auszusprechen, die man von ihm verlangen sollte. Die Fahne mit der zerbrochenen Stange wird beschlagnahmt und der Staatsanwaltschaft in Chambery übergeben. Die französischen Herbstmanöver. Paris, 18. Ang. Auf die Anfrage eines Berichterstatters, ob es wahr sei, daß die großen Herb stman- növer abgesagt werden sollen und daß diese Maßnahme mit der äußeren Politik und dem Stande derdeutsch-französischenVerhandlungenzu- sammenhänge, erwiderte Kriegsminister Messimy: Die in dieser Hinsicht geäußerte Beunruhigung scheint mir durchaus ungerechtfertigt. Ich kann erklären, daß diese Gerüchte keinerlei Beziehungen zur auswärttgen Politik haben. Was zu ihnen Anlaß gab, ist wohl der Umstand, daß die Verheerungen, welche die Maul - und Klauenseuche gegenwärtig im Aisne-Departement, also dem Zentrum der geplanten Manöver, verursacht, notwendigerweise beunruhigen muß und daß wir an die Möglichkeit denken, das ursprüngliche Thema der großen Herbstübungen abzu- iändern und lediglich die einzelnen Armeekorps in ihren Gegenden manövrieren zu lassen. Aber man wird zu einer solchen Maßnahme erst Drei ober vier Tage vor den Manö- vern greifen, falls sie durch die Ausdehnung der Seuche Unvermeidlich werden sollte. Wir suchen gegenwärtig nach Mitteln, um dem durch die Seuche hervorgerufenen Uebel- stand abzuhelfen. So werden Versuche gemacht, die Mannschaften mit dem von den Konservenfabriken der Ostdepartements gelieferten Fleisch zu ernähren. Falls dieser Versuch gelingt, können die Manöver doch abgehalten werden. Keine Gebietsabtretung Spaniens. Der „Matin" erklärt sich für ermächtigt, das ans Madrid verbreitete Gerücht, daß Spanien seine Kolonie Guinea an Deutschland abtreten wolle, als durchaus Unbegründet zu bezeichnen. Wir hatten das Gerücht gleich bezweifelt, die Urheber aber in Frankreich vermutet. In Berliner diplomatischen Kreisen hält man, so wird von dort berichtet, die Pariser Meldungen von einem deutsch-spanischen Arrangement über eine eventuelle Abtretung von Spanisch-Guinea und Fernando-Po für einen französischen Versuchsballon. An maßgebender Stelle erklärt man, von der Existenz eines solchen Abkommens keine Kenntnis zu haben. Ein deutsch-spanisches Wirtschaftsilbereinkommen am Rif. Ein Berliner Telegramm der „Kölnischen Zeitung" meldet: Zwischen den Bergwerksinteressenten am Rif, das heißt zwischen der spanischen Rifgesellschaft und dem Deutschen Metter wurde ein auf freundschaftlicher Grundlage alle Meinungsverschiedenheiten regelndes Uebereinkommen abgeschlossen. T^rndant. Der Korrespondent der „Kölnischen Zeitung" in Tanger «erfährt von unterrichteter Seite, der Gouverneur von «als die meisten unserer Nachbarvölker! In unserer Sprache ist toxy etn Hauch vom Urwald und von der Bauernheimat, sie hat noch sichtbare Wurzeln und mancherlei wunderliche Blüten. Sie ist noch nicht so abgeglättet wie die französische, noch nicht so vereinfacht wie die englische Sprache. Es ist deshalb für die Fremden oft gar nicht leicht, in unsere Begriffe sich hinein- tzufinden: wir haben für den lernenden Fremden zu viele Ausdrücke, von denen jeder etwas Eigenes sagt. Aber das, was dem Fremden den Zugang erschwert, ist für uns, die wir im Walde dieser Sprache aufgewachsen sind, ein Reichtum. Unsere Sprache ist noch fein Ziergarten und noch kein Park, noch ist sie Natur. Es ist aber nötig, daß die Besucher gebeten werden keine Zweige abzureipeu und keine Papierfetzen liegen zu lassen Die p-ranzosen haben die Ausdrücke für das Heerwesen geschaffen - die Italiener haben die Llusdrückc für das Geldwesen hergestellt' die Engländer sind jetzt darüber, die Schiffsausdrücke für alle W au liefern und beeinflussen den Sprachgebrauch des Sports Und des Hotelwesens. Was gibt nun der Deutsche als seine Gabe? Zum Teil sind es industrielle Ausdrücke, die man in bm Schaufenstern der Fremde liest, dann aber sind es wissen- schaftliche Begriffe Bei uns ist die Gedankenschmiede der Menschheit. In dieser Hinsicht wird keine der vier Sprachen, die vor Uns sind (Chinesisch, Englisch, Indisch, Russisch), uns den Vor- rang lvegnchmen, sobald wir selbst nur die deutsche Gedankenkraft Mcht leichtfertigerweise preisgeben. - , 72 Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Die Internationale Ausstellung für so- 8 i m Ö 9 Vn e L” Nom wird in allen ihren 'Abteilungen ^onnrct ^rden: sie soll dann bis zum April 1912 geofstiet bleibm, ,o daß sie noch mit dem Antituber- 6frs d°hin »ertonben ist, zusammen loUt. Pros. Dr. Eduard <>ueß, der bekannte Geologe, einer sw- bcr Ä"ner Universität, von 1897—1911 ?Äbent- Wiener Akaoenne der Wissenschaften feiert am 20. Auauftsemen 80. Geburtstag. - ZumaiZwärtiam Ritt» blUT ter "'büle für Wissenschaften und Künste wurd- der Pwfeyor der Clwmie an der Universitv College in Loiidhn Sir William Ramsav ernannt. — Ter Universitätsv^ss^ W^rchenrat Kirn in Leipzig ist im 64. Lebensjahre ge- BÜrgCrtricg in Portugal? rufen wurde, geht im Herbst int Auftrage der Heidelberger Tas „Berliner Tageblatt" meldet aus Lissabon: Die Akademie der Wissenschaften (Stiftung Lanz) nach Spa-. Zeitung „Kapital" berichtet, daß in Rego a heftige Kämpfe nien, vornehmlich zu Studien über die mozarabische zwischen der dortigen Bürger, ch ast, die in Re- Liturgie ; UÄaT T E-l-digt ist eine mit einem enang Lehrer be. Nacht hindurch im Mondlicht an den Usern des setzende Schulstelle zu Reiskirchen, mit der Organisten- Durodocks gebenübergestanden, einander be- dienst verbunden ist. PbemiMessern bekämpft. Erst bei Tages- ** Veränderungen in der 25. Division. Prim anbmch sei dem Kamp e durch herbeigeeiltes Militär aus ,,, (?An1hprn^nWa Pt im Garde-Draa den Nachbatttädten ein Ende gemacht worden. Die Zahl der N J Sa Toten und Verwundeten sei groß. ! Hess.) Nr. 23, ein Patent seines Dienstgrades verliehen. Dasselbe Blatt teilt gleichzeitig mit, daß in Lissabon eine An- pDm 1- Oktober 1911 ab auf ein Jahr zur Dienstleistung zahl Kisten beschlagnahmt wurde, die Dynamitbomben von großer kommandiert: der St. du Vinage im Eisenbahn-Regt. Nr. 3 Wirkungskraft enthielten. zum Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117. !----—!_!.Zu Oberlts. befördert: die Lts. Prinz zu Erbach-Schönberg' Ocnrscties Ueicb. a la suite der Armee, Sachs im Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm Der preußische Eisenbahnminister setzte wegen des durch die ß Hartmann mißergewöhnliche Hitze herbrigeführten schlechten Ausfalls der ^vßh- Hess. Feldart.-Regt. Nr. 61. Zu Lts. mit Futtermittelernte die Eisenbahnfracht für Patent vom 20. August 1909 befördert: die Fähnriche Futtermittel vom 22. August 1911 bis 30. Juni 1912 umSchroederim Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) 50 vom Hundert herab. Nr. 116, Cellarius, Offenbächer im Jnf.-Leibregt. Groß- ■ ljbjbu■■■■■■. =-=-■ Herzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, Kutsch, Habenicht im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168, v. Hänisch im Garde- . Dec 81. Geburtstag des Kaisers Franz Josef Drag.-Rgt. (1. Großh. Hess.) Nr. 23. Zu Lts. befördert- wird in Oesterreich-Ungarn festlich begangen. Die Blätter der- die Fähnriche Gentz. v. Borcke int Jnf.-Leibregt. Groß- önenthrfjen herzlich gehaltene Festartikel. In den Kirchen und Herzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117. Dr. Köbrich, Oberartt sonsttgen Gotteshäusern finden stierliA Gottesdienste statt. Wien beim Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118 auf Ssämä!?1 “■ *“ “ho. >. wt.S hu™ «5 Der, Papst, dessen Befinden sich andauernd bessert, hörte Musikfolge: 1. Fest-Reveitle! Mit dem Choral „Nun danket c sse in seiner Privatkapelle. Die Aerzte alle Gott", von Joseph Golde. 2. Eriksgang und KrönunaS. 7- b-r Oper Die S°-kungerV uon K-eischmnr. Truppenabteilung unter der Führung des Hauptmanns 3- Tscherkessischer Zapfenstreich, von W. MachtS. 4. Pariser Chauvelot dem Stamme der Dudrurah am 29. Juni Einmarsch 1815. a» -an»r.1 11 -nb«nc jnve lchwer e Nieder- •• Zur La ndtagSwa hl. Wir verweisen auf bie ans dm/ächlachtsett>e ^äck. ^^Fr^Ä^ Bekanntmachung des Kreisamts über die Wahlen zum Verwundete. 35. Landtag. . - portugiesische Nationalversammlung nahm 5 5. A l lg e m e i n e V e rfa ni m In ng der Deutschen b°^.!?bsetz betreffend den Unterhalt der Geistlichkeit an, Geologischen Gesellschaft. Die Teilnehmer benähen '‘''feine1 §e“Jfo£^ngft her 6 00nn'ttaa n'*‘ Wogen Über Sternberg noch Minister forderte die Republikaner aus, das Gesetz in wohl- b^. Ganse bürg, wo der Phakolith im Trapp in Augen- wollendem Sinne anzuwenden. schein genommen wurde. Später wurden in Großen- r» ^b?itet, daß der Exschah Buseck die jüngeren Basalte und die Bimssteinsande be- Ardebil zu ihm gefloßenen e©4a^)etocmlen1^2rl^^enn^ochmitlags ging die Fahrt durch das Haingraben- neurs von Maragha auf Täbris marschiert. tal, wo die Basalttuffe mit Basaltgängen besichtigt wurden, — ---- --- --------■■ über die basaltische Hochfläche nach Climbach. Deutsche Kolonien» " Neuerungen im Eisenbahnwesen. Diebeiben Keine Verluste der Kolonne Frankenberg. !n ber gestrigen Nummer erwähnten Neuerungen „Studierende Aus Deutsch-Südwestafrika ist soeben Drahtmeldung « StaatSeisenbahnmerkstätten" und .Zusammenwirken der des Gouverneirrs eingetroffen, nach welcher l>er Mstriktsches Kontrolleure mit dem Publikum^ sind in Oesterreich ein- Frankenberg aus Livingstone seine unversehrte e^n^e Einrichtungen auch bei uns wären sehr r e h r von der bekannten Expedüion telegraphisch anzaigt. V o n PU be9n”^en-. e ± Verlusten der Kolonne ist in der Meldung nichts Preisgekrönter Schütze. Bei dem JubiläumS- erwähnt. schießen in Offenbach, daS gestern zu Ende ging, errang der —" - - — -- Micks-nn.Ach-n von hier auf zwei Scheibenden Ein Sieg über die Truppen des früheren Schahs L P^is. OOH Derfien. Amerika verstorbene Hessen. Peter Die „Morning Post" meldet aus Teheran mrterrn oIt' Rhein-Dürkheim, in Newyork. 17. Angnst: Sardar Mohi, der Kommandeur der Re- 2ul. N?unch, 71 Jahre alt, aus Darmstadt, in giernngstruppen von Firuskuh, telegraphierte, daß er mit ^^ooklyn. Fran Margarete Krimm, 44 Jahre alt, aus in er 3000 M ann starken Abteilung des Ex- Hallgarten, in Louisoille. Johann Heckenmüller, 89 Jahre chahs den ganzen Dag gekämpft, diese mit einem alt, aus Darmstadt, in Kolumbus. Verlust von 20 Toten 50 Verwnndeten und 30 Gefangenen K„iä Rüdinnen in die Flucht geschlagen und 150 Gewehre erbeutet n rt * »vingen. habe Ueber die Verluste der Regiernngstruppen wird nichts « ^«-8, 17.Aug. Das Befitztum de§ Rentners berichtet, jedoch wird erwartet, daß der Kampf am 18 Auaust 5^0™. Qu§ Frankfurt a. M. wurde von dem Obersörsttt mit Erfolg fortgesetzt werde. Die Bachtiaren tun, der „Mor- P^hl hier für 23 000 Mark angekauft. ntng Post" zufolge, ihr äußerstes, um die Konstitution zu Kreis Lauterbach retten, ebenso auch die Regierung. Der Ausgang der Be- Lauter buch, 16. Auq. Jnsolae der allaemeineii wegung fei ledoch zweifelhaft, da die RegierungsLsfen leer Trockenheit in diesem Jahre ist durch Belagen von Wchs^ . feitungen unb Brunnen in den meisten Gemeinden Mangel 2” Trmkwasfer eingetreten Es dürfte daher interessieren, «US StuOl und Lano. den Namen einer Gemeinde zu erfahren, die sich in der Gießen, 19. August 1911. glücklichen Lage befindet, eine einzige Quelle zu besitzen, Maßnahmen gegen die drohende Futternot. • anhaltenden Dürre den Ort nicht allein aus- Infolge der außerordentlichen Trockenheit, die in den u7ärfluß"hat ^Es ist das einen letzten Wochen alle Hoffnungen auf einen zweiten Kleeschnitt tal der Fulda ^leäsch Naene r°ä und eine Grummeternte vermchtet hat — auch die Futter-blnnerdaw des Dorkes t» ruben und Kartoffeln werden nur einen geringen Ertrao sckast Altstadt" fipfZiSpf rJ vniittekbarer Nahe der Wirt- 0a6en-sehen sich die Landwirte fast Überall vor die FraI MauerS^eine^au?^^dem^Är? 1^04 gestellt ob sre rhren derzeitigen Viehbestand den Wint?r Dmkmäl chütz^^stehende Qu - tJÄ a ul f m^enbe'J?!d? über erhalten können. Jedem Landwirt ist hier r ur - e 11 e n I a. ) u n g, deren krrstall- sonn/nheit zu raten, denn es ist noch' L fe^st ®8 3 I mcht, so schlimm geworden, als es immer nm diese Jahres- eine etroa 1000 ÄXtS der ganzen Gemeinde M den Anschein hatte. Das Heu ist gut hineingettsmmen ttribt^s ^ s^ ba? E^?bs Dorfes gelegene Mühle Stroh gibt es genug und ebenfalls in auter Qualität sn mn« eine^1° Niedere Temperatur, daß daß bei richtiger Einteilung und sparsamer Fütterung wohl Schaden an der Gesundheiten leid^r^^i 5^L/rtnFetTcJ>^ne der ganze V-ehbestand dnrchgehalten werden kanm Im wchrübnngg-mN^ SnkÄ> Interesse einer dauernd guten Milch-und Fleischversorguna die Quelle ibr Wasser b ncnn auch der rechte Arm verloren ist. jedem näheren Aufschluß über den in bieiem Herbst noch x Bad-Nauheirn, 19 Aua Die Dneretten« tung der Winterfütterung. In Anbetrac§^des9drobend^ iVa'ih'ThrP« ® \ 9uten Holges erfreuen durften, gehen Notstandes wird der Ausschuß auch aus seinen Mittrin I Ende ^entgegen. Gestern abend ging .Der Bettel- einen größeren Betrag bercitstellen, aus dem bedürftigen gelungener Aufführung im KurhauS- Landwirten, die eine größere Fläche Herbst- und Frühjahrs- "ber die Buhne. Die Musik stellte wieder die Gießener futter anbauen, ern Zuschuß von 15 bis 20 Prozent zu den ^^9'mentSkapelle. — Anläßlich der Feier des GebuttStageS m n^nap^ tre 5 6-eroi“l91 Ktoer«n f0(L Auch ist des Kaisers von Oesterreich gab gestern abend die Kurkapelle Danksagung unseren innigsten Dank auS. 19. Äugust 1911 bie vielen Bewerfe herzlicher Teilnahme blebcn unseres lieben unvergeßlichen Kindes Lazarus und Zrau Sophie geb. Satz. MM igeit. M Besitztum des Reck itbe von dem Oberfik ikaust. 'buch. Infolge der allgme- Mil triften Vememdm dürste d°h«'Eich, ersah« bte M“" imige Quelle ffl W L Ort mcht °lw - mbent wch «n™ F Mh-d-s^ „bei SrtsIir-ß-°>« re 1694 stammende, c? 5-Ä»S sei Dorfes gelegene.- niedre Tempers- : Quelle äuÄ iden. l^n .. x das n$e»qI£^ zu erEekin^ei ^geriuMF-« 1 #•«**"* . ifL sie C^“v I toi «i'"6 9”9i® R«1^ I et Sliiff®11.'.9,, iti ' ,gt--ch° rge. M m»Ä ? ELte"’-*Sk ™«m SonnK d'm ßinbenplQf < «tot ,31un^ ®ti‘Sgang unbntönur ru^er*- von ftretfil 1 Nachts, t P^. M>r verweism auf ml6 über die Wahlen nmlung derDeutsj $le Teilnehmer btg:: gen über Steinberg l lilh im Trapp in Aue r wurden m ®rojr >b die BimSsteinsandk hrt durch daS hamgre!' lgängen besichtigt I Climbach, ibahnwesen. Tiebe^ n Neuerungen »Studie ib ,Zusammenwirken sind in Oesterreich i auch bei unS wem j e. Bei 'bra^'ÄM u Ende ging, mmg l aus zwei Scheiben lc >rbene Hessen, fe lin-Dürkheim, in Nm' alt, auS Darmstad: mm, 44 Jahre all, i deckenmüller, 89 ^5? LsZW ltu"9 «an, über dj 's? "Wh A 11 fDQn9. Ofhr er 9 = SÄ """ULrbN^. Ms-P *taßtift im Sfnf .LlV0^ « nebmrr der ber <' irvertcn. daß Oie D», HnhnhofetraÄ*e 30 Fernsprecher 401 Amtlicher TeU. Bekanntmachung d. Z. — KreiSblatl Gießen. sprechen Gießen, öäT Hospiz sr-ihni? rtirt trnifrn. unn in AarhuS ver- Er blieb in einem der Propeller und Thelen selbst siel kakle de, re für reiseade Damen iegg 'brn triel Für bei bem 2 Unit>criitäts«21acbrid?tcn. hk. Aachen, 18. Aug. Zum Archivar der Stadt Aachen und Leiter des dortigen Stadtarchivs wurde al- Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Archivars R. Pick vom 1. Aug. d. I. ab der Assistent am Staatsarchiv in Marburg, Tr. phil. Albert Hupskens berufen. Kirche und Schule. •- Lauback. 18. Aug Am IG. August tagte in Schotten die diesiährige Snnode irür weitere streife von Interesse ist. daß folgender Antrag nut -4 gegen 12 Stimmen anienommen wurdi: ..Tie Sdnode spricht ihre Betrübnis über die Erklärung der b7 b.ü scheu Pfarrer gegen die Amtsenrievung des Pfarrers Iatho »u Äöln und ihre Ueberreugung dahin aus. daß ein Mann wie Iatho, der den persönlichen Goll leugnet, da» Bittgebet eine hcidni'che Einnchlung n nnt, an die <3teile der Erlösung durch Ehilsws die Selbslerloiung fetzt und die Frage des per- önlichen Lebens nach dem Tode offen läßt, nicht Pfarrer in er evangelischen Sirche sein kann, weil feine Predigt iiidn als Predigt deS Evangeliums bezeichnet werden kann. Sic spricht ie Erwanung aus. daß auch unsere hessische evangelische Landeskirche die Kraft haben würde, sich gegebenenfalls gegen soldre Pfarrer zu schützen." Ein formell milderer Gegenantrag lautete: „Tie Svnode spricht ihr Bedauern über die durch den Fall Iatho in der evangelischen Kirche, auch in Dessen, entstandene Aufregung aus Sie ift der Meinung, daß ein Mann mit den Anschauungen IaiboS nicht im Psarramt bleiben konnte." Dieser Antrag würde einstimmige Annahme gefunden haben, wenn der eine Antragsteller sich hätte entschließen können, seinen Antrag zu Gunsten diese» milderen zurückzurichen. nur aus diejenigen Bürgermeistercieii unserer Bekanntmachung vom 1. Juli Nr. öl — ausdrücklich benannt sind. Gießen, 19. August 1911. GrbßheczoglichcS KreiSamt I. A.: Wolf. £uftld)iffahrt. Kopenhagen, 19. Aug. Beim Start unglücktc der deutsche Flieger Thelen. Baum 3 Meter über der Erde hangen, wobei -essen »Nassau. X Demün d en a.ch. Wohra, 18. Aug. Am 2. Lklober wird die Gesamlstrecke der Elfen ba hu Verbindung von hier nach ZtmmerSrode dem Betrieb übergeben. Tie • E i n raffinierte irrtung der Berftcherungsge umfangreichen '3±edfspruugicprrmutlui.i: „unmeuyt bequem", sowie die 3« und btciitgc Matratze „Stabil" unter D. R- Ä. M. 420 681 und 420685 vom Kaiser!. Patentamt acf. gesch., haben sich über Erwartung vorzüglich eingefüyrt! Niemand toifl die eisernen Matratzen ihres knarrenden, unbequemen und kalten Lagers wegen; ebenso smd die Matratzen „Stabil" ihres fast um die Halste billigeren Preises gegen Roßhaarmatratzen ungemein gern gekauft. — Bor Anlauf von Belten u,w. wende man sich um Auskunft an Die Model- und Bclieufabrik Th. Brück, Großh. Hess. Hos- lieserant, Gießen, Ecke Brandplatz, Schloßgasse u. Kanzleiberg. Dcrmijcbtes. * Tie Brande jajciiicn langsam abzunehmen, wenn auch noch genug Unglückssälle durch Feuer vorgekvmmen sind. Im Isermannschen Jndustriehaus in Hamburg brach nachts Feuer ans, durch welches das vierstückige Gebäude bis zum Erdgeschoß ausbrannte. — In Ovelgönne bei Buxtehude ist Großfeuer aus- gebrochen. Bis 2 Uhr nachmittags wurden sieben Häuser eingeäschert. — Bei einem in Freienwalde in Pommern ausgebrochencn Brande zweier Taglöhnerhäuser wollte ein innaes Mädchen eine alte Frau retten, die sich in einem der brennenden Häuser befand. Beide kamen in den Flammen um. — Der Waldbrand bei Gvssensaß dehnt sich, nach einer Mitteilung an den Innsbrucker Stalthalter ungeheuer rasch aus. Nach Trient wurde telephonisch der Auftrag gegeben, daß eine Kompagnie Pioniere mit Extrazug zur Hilfeleistung abgehen solle. Bisher stehen 200 ^och in Flammen. — Im Geschäftszimmer der Betriebsinspeklion am Potsdamer Bahnhof in Berlin entstand infolge Schadhaftigkeit der Gasleitung eine E x p l o s i o n, die so heftig war, daß große Mauerstücke herausgcrissen wurden, die teils auf den von Wannfee kommenden Zug Nr. 5137, teils auf die Straße sielen. Sieben Personen wurden leicht verletzt. Darunter Ministerialdirektor Geheimrat Halle vom Finanz- Ministerium und der Tirektor der Dresdener Bank, Tr. Schacht. — In Alsenz zerstörte ein Großfeuer $toei Wohnhäuser und drei Scheunen. Auch die israelitische Schule wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden &i'taiiiiiuiadjiuig« Betr.: Maul- und Ktauenseuche in Gnuen. Nachdem Die Maul- und Klauenseuche in d e m G e - Höft des Gastwirts Jochem auf der Pulvermühle zu Gießen erloschen ist, werden die in unserer Bekannt maebung voin 16. August 1911 (Gießener Anzeiger Nr. 192 lür den gebildeten Sperrbezirk angeordneten Maßnahmen aup gehoben und dieser Teil der Stadt und Gemarkung Gießen in das bestehende Beobackirungsgebiet einbezogen. Tie Skftimnumgcn über das Durd) den Seuchenausbruch in Gießen gebildete obackitungSgebie: bleiben vorerst noch in Kraft. Gießen, den 19. August 1911. Großherzogliches Kretsamt Gießen. ______________I. B.: Langermann. Bekanntmachung. ■ L i e u . Den L>. August 1911. Großherzoglick.s Kreisamt Gießen. I. L.: Langermann. lischen Gemeinden LberhesfenS. x Bom hessische n Taunus, 18. Aug. Große Flächen junger Eichende stände sind diesen Sommer wieder unter der Art gefallen, um der Gewinnung von Lohe zu dienen Besonders im Aintersteingebiet kann man jetzt allenthalben au' neuere Lohschläge stoßen. Das Lohschälen war im Frühjahr und Sommer für viele Bewohner der Gemeinden Ziegenberg- Langenhain, Dodenrod und Maibach ein wichtiger Erwerbszwng. Tie Eichen rocraen haumsächltch von der ärmeren werblichen Be- völkerung geschält. Während sonst überall bie Lohgewinnung zu rück sn Ist, hat sie in unseren Wäldern in den lctzien Jahren erheblich zugenommen. ES liegt das Wohl daran, daß gute Absatzgebiete in unmittelbarer Nähe sind, fo daß keine erheblichen Transportkosten entstehen. Abnehmer sind die Gerbereien in Friedberg und Butzbach. — Im Gelände des vorderen Taunus 'internem, Lmsi'clhcck einerseits und C ft beim, Fauerbach und Hoch-Weisel andererseits halten die ArtUleriercgimcnter Nr. 27 und G3 (21. Feldartillerte-Brryade) am 1. September mieder ein Scharnchießen ab. Für Zuschauer dürsten ber Johannisberg und die Höhe beim Hof Hasselhcck geeignete Beobach. mngSpunkte sein. Starkenburg und Rhcinhcffen. R.B. Darmstadt, 18. Aug. Zn den Veruntreuungen beim Spar- und Kreditverein Nieder- Modau wird uns geichrieben: Es ist den Bemühung a ber 5taat»antoaltid'.aft bis letzt nicht gelungen, den Aufenthalt b . , Lircuci'. icgr geeign- her. billig gyailQ. ScnweSternnaOS, 1. I !ich von der 0>ddh’cf)afl selber ausginge schließlich winde, ois d.e Bersikbertni keine Bestätigunq ihrer Zahlungen erhielten, fest geürll!, dah >ie einem Betrüger ;um Lvier getanen ivareu bei bei b.-r Postsparkasse iür sich an 4onio ..Vikioria A'ieq' eröffne: h.'.nr, so daß die Zahlungeii tcifdd'lidi tm Monto de $d i?inNcrc übenricsen wurden. Ter Täter ist bisher nicht ermittelt. Es liegt Vcitacht gegen eine brummte Perlon vor. Kleine Lageschronik. In Berlin entstand am Freitag morgen eine emviindtich Störung im Lire, s-enbadnverkedr durchs Ple.pen einet Dompfrodres der Haupt Zentrale am Süduter cämmdi: rhf trffcbe Straßenbahnlinien lagen etwa eine Su:nde st-.!!. In Berlin wurde als Sduresvr'tzer der 26 ififangc Techniker (Ebingrr aus Svondau fest gestellt. Bor feiner Verhaftung erschoß er itth im Grünewald. Gin 19 übriger Lisenoabngehil'c in Lichterfelde erstam auf o'-ener Siraße seine Braui, eint l^jadrige Nälwriu Er wurde ccrhaftci. Tie isIlern des jungen Mann, waren mit ber Verlobung nicht einverstanden. Bei dem Wiederaufoau der abgebrannten Iq^iPabtif in Rostock wurden ; c h n Maurer durch ein einstürzendes Gerüst verschüttet Fünf sind tot, drei wurden schwer. zwe, leid t verletzt. Im Seabadc Va n f i n wurden gegen mittag J)rci Tanten und ein Herr im Famüienlwde abgclrirbm. Eine Frau Renner aus Tresdcn ertrank, ihr Mann und die beiden anderen Tarnen wurden gerettet Auf der Landstraße be- Tegernsee verunalucktr der .50 jährige Gasno in Eamclli von Glashütte durckt Raddnicv eines Münchener MiNautomobils Er erlitt einen Dchädelbruck' und war sofort tot Zwei mitrahrende Lhausieure kamen mit leichteren Verletzungen davon. Beim Abstieg von deut Arlbcrgerbergc stürzte nach einer Mel düng auS Innsbruck der Privatdozent Ikern aus Berlin ad und wurde nicht unerheblich verletzt. Er konnte sofort geborgen rorrben. In der Nähe von Llanes fuhr nach einer Meldung aus Madrid das Automobil der bekanitten spanischen Schaufmelerin Guerrero, in dem sie sich mit ihrem Gatten und einem Schauspielerchepaar befand, gegen einen Baum: Guerrero erlitt einen Bruch des Schlüsselbeines, ihr Gatte brach den rechten Arm und erlitt Hautabschürfungen, die anderen Insassen kamen mit leichteren Kopsverletzungen davon. In Tomsk erschoß cm Leutnant in trunkenem Zustande den mehrfachen Millionär Muts^erin. 2lmtlid)er Wetterbericht. WetterauSsichleu in Hessen am Sonntag, den 20. Äug. 1911: Vorübergehend auiheiternd, meist trocken, etwa- wärmer. NESTLE , Altbewährte Nahrund * fürKinder und Kranke TAPETEN! W TJ MauJBEJiTzenN 25%RAMn Bad-Nauheim [5091 und Land zu haben. 20 M.a. 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Pros. Haus Winderftein. Abends bei günstiger Witterung FUumination der Terrasse und des Kurhauses. Zm KonzerthauS Ball mit Blumenwalzer. Samstag, abends 8'/« Uhr, im KonzerthauS Konzert der Kurkavcllc zu Gunsten ihrer Unterstützungskasse «Pensionssondsl mit EefangS, Violoncell- und Violin Borträgen «Violoncell: Kapellmeister L tein- mann, Violine: Konzertmeister Szäntö). Leitung: Lkgl. Pros. Hans Winderstein. Vorläufige Anzeigen. Sonntag. 27. August, nachm. und abends Konzert der Kurfavelle aus der Terrasse. Abends Theater: Das Opferlamm. Dienstag. 29. August, abends im Kurhaussaalc „Alte deutsche Volkslieder und Balladen" zur Laute gesungen von Robert Kotbc. Samstag, 2. September, 9. Tinfoniekonzert der Kur- kavcllc. C*?/s Ich bitte die Kameraden, sich morgen an der Gravelottc - Feier recht zahlreich zu beteiligen. Wir versammeln uns um 9 Uhr im Postteller. Dort werden die Hama-Abzeichen auSgegeben. Lchwarzer Anzug. Bereinsabzeichen. 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