Der Danlerlah der prinzregenten Luitpold.
Märkte.
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Lander-Geflügelaurftellung aus der Liebigrhöhe.
Gießen, 14. März.
(Schluß der Prämiierung.)
Abteilung Tauben.
Römer:
/)
H. Sauerbier, Butzbach, Ehrcn-
I. Reuhl, Heldenbergen, G. H.
faßen
und L. Al.
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Die „Gießener LamlNenblLtter" werden dem ,Änjeiflcr* viermal wöchentlich betgelegt, daS „Krdsblott fir den Krds Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlich«« SeU» fragen" erscheinen monatlich zweimal.
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Pollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner
^ebendgeivlchl........
Pollsleifcyige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht
Vollsleijchige Schweine über 2*/, Zentner
Lebendgewicht
pro 1UU Pfd. Vebenb» ^Llachc« qewichl von-bisvon-bis
rin)
cr- losuna mußte aus 4 Uhr verlegt werden und loirb voraussichtlich um 7 Uhr Bern bet setn.
Der Prinzregent hat bestimmt, daß das Erträgnis der Landessammlung, welche zu seinem 90. Geburtstage veranstaltet worden ist, in folgender Weise verwendet werden soll: 1. 500 000 Mk. zur Errichtung einer Landesheilstätte für tuberkulöse Mnder, 2. 500 000 Mk. als „Luitpold-Jubiläumsspende für Jugendfürsorge", zur Unterstützung der Bestrebungen auf dem Gebiet der Jugendfürsorge, 3. 300000 Mk. zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kriegsteilnehmer aus dem Kriege 1870/71 sowie aus den Feldzügen und Kämpfen früherer und späterer Jahre, 4. lieber den Restbetrag behält sich der Regent die Verfügung zugunsten von wohltätigen oder gemeinnützigen, bem ganzen Lande zugute kommenden Zwecken vor.
Der Reichskanzler v. Bethmann-vollweg hat an den Prinzregenten Luitpold nachstehendes Glückwunsch- Telegramm gerichtet:
Eure Königliche Hoheit bitte ich, am heutigen Tage, an dem Eure Königliche Hoheit mit hellem Ange auf neun schicksalsreiche ^ahrzehiue der Geschichte zurückblicken, aus tiefstem Herzen meine «hrerbietigen Segenswünsche bnrbiüiqcn zu dürfen. Die Grüße, Sie heute ganz Deutschland nach München sendet, entspringen nicht nur der Ehrfurcht vor dein ehrwürdigen Aller des Seniors der deutschen Fürsten und seiner in der Arbeit langer Jahre bewährten Aegemenweisheit, (onöern sie gelten auch dem kra'tvollen deutschen 2)1 a n n, der uns allen vorbildlich zeigt, ivie innige Liebe zur Heimat und Stammesart ihrer Söhne der rechte Boden ist, auf dem unerschütterliche Treue gegen das große Vaterland und die gesamte Nation erwächst. In tieiftcr Ehrfurcht Eurer Königlichen Hoheit untertänigster Diener v. Bethmann» Hollweg.
Der Prinzregent hat dem Reichskanzler folgende Erwiderung gesandt:
Ich danke Ihnen, mein lieber Herr v. Bethmann-Hollweg, aus ganzem Herzen für die Glückwünsche, mit denen Sie mich zum brütigen Feste erfreut haben. Mtt Befriedigung blicke ich auf alles Troße zurück, das ich mit dem Werdegang des Deutschen Reiches daul Gottes gnädiger Fügung mitcrlcbt habe. Der Zukunft und Aohlfahrt des Reiches gellen meine innigsten Wünsche. Gott segne den Kaiser, Gott segne das deutsche Volk'. Tas ist der Gedanke, der mich heute an meinem Freudentage erfüllt. Ihnen aber und Ihrem Wirken sei der Erfolg befchiebcn, den mein Vertrauen für Sie erwartet. Luitpold, Prinzregent von Bayern.
Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schiveine mittelmäßig. Preis Durch-
ätion zu. u .
Der Fonds für Hilfsleistungen und Anfertigungen von Uebersetznngen ist in den letzten Jahren erheblich über,chntten worden, so daß diesmal zu seiner Verstärkung o0 000 Mark mehr in den Etat cingeftdü sind (228 000 Mark statt 178 000 Mark I Ter Staatssekretär verweist auf die Belastung des Reichsamts bev I Innern durch die mit der Rcichsversichcrunasordnung zmammcn- hängcndcn Arbeiten, die Versicherung der Privataiigestellten, die Handelsverträge und namentlich auch die Llusgestaltung und Er- Weiterung der Produktionsstat ist i k, da die Handel^stattstik I besonders mit Rücksicht auf das Müllereigewerbe nicht genügt. I Die Einführung der M ü h l en n m f a tz st e ne r sei nicht möglich, es müßten mm aber andere Vorschläge geprüft werden, I wie z. B. die K o n t i n g en ti e r u n g bc r Muller eibc- triebe. Ein baherifches Zentrumsmitglied und der Voriitzene^ des Ausschusses, Freiherr von Gamp, rügen die Umständlichkeit der Mühlcustatistik. Die Fragebogen enthielten vielzuviel Fragen, von denen man gar nicht wisse, was sie sollen. £>et Staatssekretär erwidert, die Fragebogen seien aut Grund von Verhandlungen mit Interessenten unbearbeitet. Bei den pro- duktionsstatistischen Erhebungen setzt sich daS Reichsamt de^ Innern mit den Fachverbänden, und Innungen in Verbindung.
Beim Patentamt werden neun ständige höhere Beamten- stellen verlangt, wogegen vier Stellen für nichtständige Mitglieder m Abgang kommen Ter Ausschuß bewilligte die neuen stellen.
In das Extraordinarium ist diesmal ein Titel von 30 000 JJtf. eingestellt zur Fortführung der wissenschaftlichen Erforschung der Brustseuche der Pferde. Dieser Anteil des Reiches wird mit dem militärischen Interesse begründet. Von fortschrittlicher Seite wird eine Entschließung beantragt, die für das nächste Haushalts- iahr auch die Einstellung von Reichsmitteln zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche verlangt; die Fleischversorgung sei auch Reichssache. Auf Anfragen aus dem Ausschuß wird von der Regierung mitgeteilt, daß in einem Ausschuß unter Zuziehung von Vertretern der statistischen Landesämter und der städtischen
Ausschusses das Mandat ab treten. Berichterstatter des Ausschusses ist Abg. Freiherr von Richthofen (Toni.), ©egcnbmditcruatter Abg Hoch (Sozd. . Tie Organisation,der vom Rctchsamt des Innern herausgegebenen Nachrichtenfü r H a. n b et u ii d In d u |t r i c gab, wie schon im vorigen Jahre, Anlatz zur Besprechung. Von weiten der Linken wurde darauf hingewtfien, datz die Nachrichten so spät erscheinen, daß Handel und Industrie zuntetst schon vorher aus der Fachpresse orientiert sind und daß die Handclskrett' aus die Nachrichten in der bisherigen Form einen nur sehr geringen Wert legen. Freilich wird die Beibehaltung dieses Organs gewünscht. Ter Staatssekretär sagte eine zweckmäßigere Crganp
alle Zeiten!
Der bayerische Miliisterpräsident hat alt den Vorstand des Lande sverbandesderbayerischen Presse nachstehendes Schreiben gerichtet: ..
„Dem Vorstand des Landesverbandes der bayerischen Pre,,e ' jbcelrre ich mich im Allerhöchsten Auftrag ergebenft rnitzutcilen, baf; ec. kgl. .Hoheit der Prinzregent sich über die rege und vielseitige Tätigkeit gefreut haben, die die bayerische Presse anläßlich des Allerhöchsten Geburtsfestes entfaltet hat. Seine kgl Hoheit haben für die Hingabe, mit der die Presse irt diesen Tagen ihrer "Aufgabe gewaltet hat, in Worten aufrichtiger Anerkennung gedankt und wollen den Verlegern, den Leitern und Mitarbeitern unb bem Personal all der zahlreichen Blätter, bic bem Empfinbcn der bayerischen Bevölkerung so schön Ausdruck gegeben und ihr die .Kenntnis aller Feiern mti> Veranstaltungen so getreulich vermittelt haben, allerhöchst Ihren wärmsten Dank entbieten."
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Tas Wunderland lvo die Zitronen blühn, kann natürlich nicht feder aufsuchen. Wer aber mit seinen Brust- und Halsbeschwerden, mit seinem Bronchialkatarrh zu Hause bleiben und arbeiten muß, braucht darum nicht zu verzagen. Fans ächte Sodener Mineral-Pastillen helfen ihm ebenso sicher, nur erheblich schneller und bequemer von seinen Leiden, als solch eine teuere Reise. Man kauft die Sodener für 85 Pfg. in Apotheken, Drogerien und einschlägigen Handlungen, laste sich aber unter feinen Umständen Nachahmungen ausschwatzen. (ss21/.,
Vor Katarrh sich schützen tist wichtiger als ihn vertreiben und leichter dazu; denn es genügt bei drohender Erkaltung, rauhem Hals u. drgl. ein paar der bekannten Wybert-Tabletten zu nehmen, die dem Hals =o wohl tun, die Verschleimung beheben und die Stimme frei und klar machen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark.
Depot in tile»»en: Pelikan-Apotheke, Kreuz 2. (86%
Gießen, 14. März. Marktbericht. Auf heutigem Wochen» markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,05—1.15 Alk., Hühnereier 1 St. 7—8 Pfg., Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Ps., Käsematte pr. St. 5—6 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Viilmec pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Enten pr. St. 1,80—2,20 Alk., Gänse das Pfd 75—80 Pfg., Ochsen- fleifcb pr. Pfd. 84—92 Pfg., Rindfleisch pr. Pfuiid 84—88 Pfg., oer Negierung imigureiu, uaK m cuicm au3,u,un unu, , Kuyfleisch 70 Psg., Schiveinefleiscy pr. Pfund 80—96 Psg., Slalb-
von Vertretern der statisttschen Landesämter und der städtischen vr. Psd. 81—88 Pfg., Hamniclsleisch pr. Pfd. 60—88 Pfg.. statistischen Aemter darüber beraten werden wird, ob und wie eine stavtoifcln vr. 100 Kg. 7.50 bis 8.00 Alk., Weißkraut das Stück 20 Zentralisation unter Aufrechterhaltung der selbständigen Landes-1 bis 30 Psg., Ziviebeln per Ztr. 8,00—10,00 Alk., Milch das ämter erfolgen kann. Für Forschungen auf dem G.'bietc der Be- ^ttcr 20 Pfg., Birnen per Psd. 00-00 Alk., Aepfel per Ztr. kämpfung von Pflanzenschädlingen sind, wie im Dor-1 jo bi5 20 Mk., Äüsse 160 Stück 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 Alk., fahr, 30 000 Mark eingestellt. Von konservativer Seite wird eine Bohnen ver Pfd. 00—00 Pfg. Marktzeit von 8—2 Uhr.
Erhöhung des diesjährigen Fonds aus eine halbe Million bej x.o. Wiesbaden. Biehhof-Marktbericht vom 13. März, antrogt, insbesondere zur Bekämpfung der Rebschädlinge.^ Ter >-Auftrieb: Rinder 90 (Ochsen 68, Kühe 22, Bullen 00), Kälber 29, Vorsitzende des Ausschusses richtet au den Antragsteller die Frage, I Scheie 40, Schweine 469. woher er dic Mittel dazu nehmen wolle. Der Staatssekretär erklärt, r * , "" nach dem jetzigen Stande der Wissenschaft würde dic Regierung« nicht wissen, was sie mit einem so großen Fonds tun solle, e»I fehle zurzeit an wissenschaftlichen Aufgaben auf diesem Gebiete i und gerade besonders in bezug auf die Bekämpfung des Heu- und ^chs en
Sauerwurms. Es ist die Einberufung einer Konferenz erwogen a.,Lgemästetc höchsten
worden. Der konservative Antragsteller ermäßigt den Betrag auf Schlacht,verles höchstens 6 Jahre alt 47—49 85-89
300 000 Mark. Es komme bn dteser Formung auch auf uictit ausaemaficte und
moralische Unterstützung an. Dre Deckung könne er ruhig den äUcre auägemäfteU 9 . . . 44—46
befähigten Köpfen des Budgetausschusses überlasten, oie icboit Hnne;ocßtc 9 .49—51
bei den einzelnen Titeln Abstriche ausfindig machen würden. Der u 1 ’ ' tg ü i i e n
Schatzsekretär erhebt Einspruch gegen diese Erhöhung des Fonds, m ausaewachs'ene. höchsten
Tie Kosten der Bekämpfung von Krankhetten haben bie Einzel-1 Scklachliverles 9 ) 43—46
Itaalen zu tragen, das sei.allgemeiner Grundsatz. Der konservative * * — 40-42
Antrag wird abgelehnt. Von fortschrtttltcher ^3 fite wird nunmehr 9 härten K ühe
die Forderung zur Be^nrpfung der Maul- und Klauen- Dollsieüchige ausgemä'stete Färsen höchst.
euche fchon für bte)e§ Jahr gestellt unb bie Ernstellung von Schlachtwertes . . ... 45-51
50 000 Mark hierfür beantragt, unb im Laufe ber ^us.prache ausgemästete Kühe höchst,
auf 30000 Mark ermäßigt. Tn fier Antrag wird abgelehnt unb Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 39-43
statt besten eine Ent,chlreßung für bas nächste Jahr angenommen ^Eitere al.sgemästete Kühe und wenig
Getterung des Katser-WÜH^m-Kanals entivicfelte füngereKühe u. Färien 34-38 68-73 betragt. 48 Mülwnen Mark d, t. 27 Mtllronen mehr als btcLy^ ^vte ^ye und Färsen . . 30-33 66-67 oorjahnge Rate. Ter Tttel mirb bewrlltgt. y M Kälber
Der Abgeordnete für Weimar beantragt dic Einstellung ^cinfle gjlaftfälber 63-65 105-108 eines Titels von 10 000 Mark f ür den De u t > che n^ ch c l l e r- Pj,„lere Mast, und beste Saugkälber . 58-63 96-106 bund zu den Festfprclen , n W emn.ar.unter^BMnahme ^ermgere Blast- und gute Saugkälber " auf eine im vorigen Jahr cinittmmig beschlofsene Enstchlreßung. ° Scha f e.
Staatssekretär Delbrück widerspricht aus grundsätzlichen 5yeibeinafl{d)aie ....
sichtspunkten: denn dann hättfir auch andere Kunstrichtungen An- Schweine '
iitigti Imlit, :b zuiAdovtio» leflcnltitigeBev ifltu fqlingSbti». h 1$ ibernunm » iJQclauitn. uit. yrann II., luptftr. 56. I**1 Angelaufen.
AbzuüolenNilst almlar. MSI
M. 62 Zweites Blatt 161. Jahrgang
General-Anzeiger für Gberheffen
München, 13. Marr. Der Prinzregent Lmtpold hat dem Dank für die Kundgebungen dieser Festtage durch nachstehenden Erlaß vom 13. März Ausdruck gegeben.
Bewegten Herzens blicke ich in diesen Tagm zuruck auf cm langes, wechselvolles, r c i ch g e s e g n e t c s L e b e n. Fan ein Jahrhundert ist an mir vorübergezogen, eine Zeit ungeahnter nationaler Entwickelung, bewundernswerter Fortschritte aus allen Gebieten des mcnschlrchcn Wissens und Könnens. Win ltcdes Bayern hat an den Errungenschaften dieser Zett lebhaften und mittätigen Anteil genommen. Mit Stolz unb Freude ruhen mein Lugen auf dem Lande, dem von Jugend ans merne ganze Liebe gehörte und auf dem Volke, dessen Glück und Wohl ergehen durch 25 Regierungsjahrc all mein Denken und Sorgen nwr und das mir unb meinem Haus in altbewährter Liebe und Treue so innig verbunden ist. Neberwälttgendc Beweise dieser oiebe unb Treue habe ich In den Tagen der Feier meines 90. Geburtstages erfahren. — Wohl hatte ich prunkvolle Ehrungen und Feste dankend abgelehnt, das Volk selbst hat jedoch in allen Bemsskreisen unb in allen Gauen unseres. lieben Vaterlanbcs, ia auch außerhalb bes Landes, meinem Geburtstag in herzlicher Feier zu seinem Festtage gemacht. Arm unb Reich, Hoch unb Rieber, Stabt unb Laub, Körperschaften «unb Ein.zelpersonen haben iid) in Dem Bestreben vereint, mir auf sinnige Weise ihre Glüst münschc barzubringen burch festliche Veranstaltungen, in Schritt unb Bilb, durch Gedenkst eine und Anlagen, bic meinen Nainn tragen werben, burch Stiftungen unb Spenben für cblc Zm cj". Dank, innigsten Dank, sage ich allen, bic an biesen Tagen meiner qebacht haben. Mit besonberern Tanke nehme ich br bedeutende Landcsspende entgegen, die mir für wohltätige und gemeinnützige Zwecke gewidmet wurde und die ich um so höher anerkenne, als gerade die vergangenen Jahre mit ihren mannigfachen schweren tzcimsuch^ ringen die Opferwilligkeit und den Gemcinsinn des Landes in Mßerordentlid>em Maß in Anspruch genommen haben. Ich habe oas Erträgnis der Spende zur Förderung der Jugendfürsorge ain negenaebraditm I tat verschiedensten Gebieten, zur Unterstützung bedürftiger Bete yiumenlDcnbe! I tonen aus den Kämpfen, an denen un,er Vaterland Anteil ge- IdenenHochmr xommen hat, und zu anderen wohltätigen Zwecken bcfttnimt. er ond Iran | Hon Herzen wünsche ich, baß bic Gaben int Sinne ber Spender
*" reichen Segen wirken und stiften mögen. Treu und warm schlägt allen mein Herz entgegen, die mich in den vergangenen Tagen huldigend umstanden hoben, meiner braven Armee und meinen bewahrten Beamten, der pflichttreuen Geistlichkeit, den SOlännern unb Frauen ber Wissenschaft unb Kunst, in Unterricht und Erziehung, in Industrie, Handel und Gewerbe, in Landwirtfchaft unb allen anderen Berufen, sowie der lieben 'lebensfrohen Jugend, bereit Wohl mir besonders angelegen ist. Tie Erinnerung nn die vergangenen Tage wird wie heller,warmer Sonn c n- scyein leuchten auf das Leben, das mir noch beschieden ist. Dieses Leben wird auch künftig in liebevoller Sorge unb Arbeit hem Wohle und dem Frieden meines teuren Vaterlandes geweiht bleiben. Ter Allmächtige, der Bayerns Volk bisher so gnädig geleitet hat, halte über ihm seine schirmende, segnende Hand für
Luchs tauben:
.Straßer: I.
Walter, Bauemheim, mann, Gießen L. A.
Koburger: K. . ..
Engl. Kröpfer: C. PH. und Paul Müller, Gießen, 3.
Franz. Kröpfer: Ehr. a ----
preis, 2. 3. und dreimal L. A.
Deutsche Kröpfer: I.
Sauerbier, Butzbach, je L. A.
Altdeutsche Kröpfer: H. Jäger, Oberhögern, 2.
Brünner Kröpfer: £>. Keller, Ossenheim, Ehrenpr.
und 2., sowie L. A., Hch. Högy, Laubach, L. A.
Steiger., rot: E. PH. und Paul Müller, Gießen, L. A.
Weiße P f a u t a u b c n: Apotheker Schwieder, Gießen 1. unb Ehrenpr., 2., L. A.
Perücken: L. Riegelmann, Gießen, Ehrenpr., L. A. ?lpotheker Schwieber, Gießen, breimal L. A.
Mövchcn: Jak. Kappes, Büdesheim, zweimal 2., Chr. Nebe, Gießen, W. Graulich, Rainrod je L. A.
Tümmler: A. Hanack XXXI., Kirchgöns, 3.
Sck)nippentauben: Chr. Nebe, Gießen, Ehrenpr., 3.
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235 Nadelstämme mit 81,78 Festmeter.
Zusammenkunft im Sckiage Wackenlock vormittags 10 Uhr.
D»7j__________________Der Waldvorstand. N. Gerhardt.
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vegetabiler Reform-Butter-Ersatz, feinste Pflanzen-Butter-Mar- garine, schäumt und bräunt wie Nawrbutter, ä Pfund 90 Pfg. zu haben bei ID*/«
Ludw. Steinhäuser.
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Holzversteigernng
im Gemeindewald Langsdorf.
Freitag den 17. März t I., vormittags 9i/4 Uhr, Zusammenkunft im Ort bei der Linde-Anfang rm Lrcher- holz an der Kreisstraße Lich-Langsdorf wird nachstehendes Holz öffentlich versteigert.
1 Eichen-Stamm 1. Klasse, 78 Zentüneter Durchmesser, 3,4 Meter Länge --- 1,62 Fcstmeter.
1 EichenStamm 2. Klasse, 56 Zentimeter Durchmesser 2 Meter Länge --- 0,49 Festmeter.
1 Kiefern-Stamm 3. Klasse, 34 Zentimeter Durchmesser, 7,6 Meter Länge --- 0,69 Festmeter.
340 Fichten^Derbstangen = 23,72 Festmeter, 16 Rm. Fichten-Reisslanacn, 300 Rm. Buchen-Scheiter, 10 Rm. Eichcn>Lcheitcr, 30 Raummeter Kiefern-Rundscheiter, 20 Rm. Buchen-Knüppel, 30 Rm. Gichcn^Knüppel, 100 Rm. Kiefern- Knüppel, 9 Rm. Fichten-Knüppel, 18 Rm. Buchen- und Eichen-Knüppelreiser, 22 Rm. Fichtenreiser, 80 Rm. Buchen- und Eichen-Stöcke, 34 Rm. Kiefern-Stöcke.
Langsdorf, den 11. März 1911. 1742
Großh. Bürgermeisterei.
Schiel.
Versteigen werden:
TienStaa den 21. März auS den Domanialwalddlstrikten Tempel 12, 13 und 21, Schindanger 14, Schinderstopf 21 und 23 der Forstwarlei Bauurgartcu und tSroheu-Lindeu, Stämme, Fichten: 5. Kl. 3 St. = 0,44 Fstm Terbstauacn, Fichten: l.SL 6 St.— 0,51 Fstm. Rustscheiter, Siebten: 174 Rm. (3 Mir. längs. Nutzkuüvvel. Fichten: 29,2 Rm. (3 Dttr. lang), enter Scheiter: 21 Rm. Bucken 1. Kl., 5 Rm. Eichen 2. ftL, 188^ Rm. Kiefern, 2 Rm. Lärchen, 9,5 Rm. Fichten. Kuiivvcl: 9 Rm. Buchen, 1 Rm. Eichen, 40,4 Rm. liefern, 6,2 Rm. dichten. Rcisigwellcn: 800 Buchen. 1860 Eicken, 26«) Riefern, 220 Lärchen, 6450 sichten, 40 Weiden. Stöcke: 10 Rm. Bucken, 31 Rm. Eichen, 975 Rm. Riefern, 4 Rur. Lärchen, 120.6 Rm. Fickren.
Beginn der Versteigerung vormittags V Ubr in bemTi'trift Sckinderötoof 21 an der LUtgehegtscknelfe. Das -öoU tut Distrikt ^euwel 12, 13 und Schindanger 14 sowie sonst verstreut sitzendes Holz wird nicht vorgezeigt. Weitere Auskunft durch die Grosth. .■yorftronrte iUengeä au Haufen und Seivv zu Grohen-Ltnden.
Eiesten, 13. März 1911.
Grosth. Obersörsterei Schiffenberg. Trautwein.
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-= 19,54 Fstm., ^12 4. Kl. = 11,68 Fstm., 25 5. SIL 7-- 1340 F'tm. Nuvkniivvel, Rm.: 69 Fichte. Ruyreisig, Rm.: 23 Fickte, «d) eit er, Rm.: 93 Buche, 18 Eiche, 13 dieser, 61 Fickte. Knüppel, Rm.: 42 Bucke, 32 Hainbuche, 45 Eicke, 1 Kirichbaum, 2 Erle, 12 Kiefer, 32 Fichte. Reisig, Rm.: 432 Bucke, 142 Elche. 6 Aloe, 20 Fick e. Stöcke, Rm. 4 Buche, brennklein, 72 Buche, grob, 26 Elche, lo9 Fichte. Ec> kommen nur die unterstrichenen Brennbolznummern zum Ausgebot. Nähere Auskunft durch Forstwart Sckeig, Atzenhain.
Ferner kommen aus dem ^ochutzbeztrk L u md a lWtndsalles 1 Eiche 5. Kl. - 054 Fstm.: 2 Kiefer 3. ÄL - Ul Sstm.; 10 Ätefer 4. KL = 4,38 Fstm.: 19 Kiefer 5. Kl. - ^,09 Fstm.,- 7 S'Hte L KL = 11,64 9Ihn.; 5 Fichte 4. Kl. - 4,75 Fstm.,- 12 Fichte0. KL °° 7,43 nftm.; Scheiter Rm.: lLKieser. Knüppel Rm.: 2.Eiche; 12 Kteser; 5 Ftchte. Stöcke Rm.: 2 Kiefer; 5 Fichte zur Versteigerung. Auskunft er eilt Forstwart Zimmer, Lumda. « /»
Grünberg, den 10. März 1911.
__________Grostb Qbersörtterei Grünberg.
Der Heberollen-AaSzug über die für das 4- Vierteljahr 1910 an die Versicherungsanstalt der Heffen-Nassauischen BangewerkS' bernfsgenoffenickaft zu entrichtenden Prämien liegt während der nächsten zwei Wochen bei der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 2 — zur Einsicht der Beteiligten aus. __________ ö"/,
Die Friedböfe sind vom 16. Äiar? bt^ 15 Mat von morgen- 6 bis abend- 8 Ubr geöffnet. B14/<
ML 39,119.73 (Niesten, den 31. Dezember 1910. Der Vorstand und AufsichtSrat.
Wenn man ein emvftndlicheS Nahrungsmittel längere Zeit der Luft, dem Staub und allen möglichen Gerüchen auSsetzt, jo wird e5 selbstverständlich roeniger gut sein q!5 dasjenige, das man tn einem geschloffenen Gelöst aufbewahrt. Dasselbe können wir in verstärktem Maste auf Eacao übertragen. Vergleichen Sie einmal Van Houtens Eacao, der nur in fest verschlossenen, etikettierten Blechbüchsen auf den Markt kommt, mit losem Eacao, wie er oft angeboten wird und deffen Alter und Herkiinft man meistens nicht kennt, so werden Sie sich der Wabrheft nicht verschließen können, daß Sie bei Dau HontenS Eacao eine viel größere Gewähr haben für eine wirklich gute Qualität. Ter Name Van Houten bürgt für edles und reine» Produkt. Für die Feinschmecker in allen Weltteilen bedeutet guter Eacao immer Lan Houtens Eacao. Machen eie einmal einen Versuch, gerade mit dieser Marke, und Sie werden das nahrhafte Getränk täglich verlangen.
Soll________________
Verluste
An Betriebe« Konto:
Betriebskosten . . n Handlungo Unkost.» Konto.
Handlungsunkosten ■ Immobilien Konto: Abschreibungen „ Mobilien Konto:
Abschreibung . .
• Zinsen Konto:
Zinsen.....
, Gewinn und
Verlust Konto:
Gewinn in 1910 .
Die Lieferung von Lnngsteinrahmftückeu zur Herstellm»- von Einfaffungsgräbern auf dem neuLN Sr.edhos soll
Donnerstag den 1«. März d. I., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden.
Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf unserem Hockbauamt zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, finb bis zum genannten Termine dorthin einzureicken. B %
Haben
(Gewinne. Mk.
Per Betriebs-Konto:
Einnahmen in 1910 38,913.24
Wie koche ich am sparsamsten?
Zur Beantwortung dieser Frage veransta’tet das städt. Gaswerk im grossen Saal Steins Garten durch Herrn Ehrensberger aus Karlsruhe am 14.. 15. und 16. Äürs, je vorn, von 11—1 Uhr und nachm. von 4—7 Uhr ein
Grosses Schaukochen
mit praktischen Vorführungen im Kochen, Braten und Backen.
Der geringe Gasverbrauch kann an den aufgestellten Experimentieruhren kontrolliert werden.
Braten von Geflügel, Wild etc. anf Grillrost.
Um sich von der Vorzüglichkeit dieser Bratweise überzeugen zu können, werden Kostproben abgegeben.
Mit dem Schaukochen wird unter Beteiligung der hiesigen einschlägigen Ge-
Wie diele Palme das auf der Erde wandelnde Tier* reich überragt, (o überragen die Pflanzen» fette PALMIN und PflLMONfl (Pflanzen. Butter-Margarine) die tierifckren Fette durch 1^« Reinheit und Gute. Das beweist am besten der Umstand, daß Palmin und Palmona tierikhe Fette in der feinen und bürgerlichen Küche immer mehr verdrängen, Palmin zum Kochen. Braten und Backten.
Palmona als Brotaufstrich,
Korsetts
modernste Formen, in allen Preislagen
Konfirmanden-Korsetts Reform-Korsetts Kinder-Korsettchen
Untertaillen ,.v,
Korsettschoner etc.
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W Mittmoch, Htm 15. Marz, llbtllPs 7L Uhr, im Laake des W Leib (ßolopni).
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Freie Aussprache.
Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein
Tas sozialdemokratische Wahlkomitee.
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