Kieler Werft :hen, dass ostenfrei. xis, sowie der Lage, chtfertigen tigst unter- ienung un rütteln. Unsere glotlcnpolitif har jid) durchaus bewährt. Ar der DcckungSoemeii! schäft halten wir unter allen llmjtänbcrf fest. Die Werftanlagen sind von einer Kommission des Reichstages besichtigt worden. Cj hat sich dabei ergeben, daß die Vorgänge auf der »-'“ÄTClitKS ■ inUCt ”■ ” |](C' Line neue ZLandinavien-Linie. Tie Verüinoung ^emfch.aiios mit Den Drei norDiiehcn Reichen ist in Der lebten Zeit durch Sdxiffung Der Linie Saßnitz — Trelleborg mit ihren modernen Tainpsem sehr uerDiiicrt rvorden. Trond em macht sich schon jetzt wieder das Bcdürxms tiad) einer neuen Verbindung geltend, und zwar namcnilim in Hamburger und dänischen Handelskreisen, die etne Direftc Linie Hamburg—Kopenhagen mit einer Reisedauer von a—6 erunDen mlangcn. G» wird zur Begründung dieser Linie ausgeruhrt, daß die Routen Giedser-Warnemünde und ^aßintz—Trelleborg -u sehr auf den Vertehr der nordischen Länder nut Berlin ziu geschnitten sind, so daß man also das indiinrieretche We,tdeut,c1)- DanD und ebenso den wichtigsten 5)asen ^eunchlands, .Hamburg, Tiiur auf Umwegen erreichte. Wenn man crit eine direkte -oer= üinbung Kopenhagen-Hagen—Hamburg haoe, dann sei auch ?Westdcutschlaiüi leichter unD schneller zu erreichen. an a.anemart ibringt man Dem Projekt befonDers großes Interesse entgegen. Tie heldenhafte treue Pflichterfüllung beim Untergang des Unterseeboot? ist ein Beweis dafür, daß die Marineverwaltung ihre Aufgabe der Heranziehung charakterfester Männer erfüllt hat; daö deutsche Volk wird den drei braven Männern ein stetes treues Andenken bewahren. (Beifall.) Tie überwältigende Teilnahme des ganzen deutschen Volkes an jenem UngluckStage zeigt, Ivie tief der Gr- danie einer großen starken Flotte inö Volk gedrungen ist. Vielleicht kann der Staatssekretär noch weitere Auskünfte über die Ursack)en des Unglücks geben. Tie technische Vervo l l - kommnung und Entwicklung der Marine bat durch die Bindung des Flottengcsehes nicht Not gelitten. Es war kein Nachteil für die deutsche Flotte, wenn d'e Marineverwaltung nur langsam und zögernd an die Schaffung einer Unterseeboots- flottille ging. Tie Marinverwoltung ist im besten Zuge, namentlich für di- Beschaffung Der großen Kanonen Preise zu erzielen, die mit den Interessen des Reiches im Einklang stehen; viel Glück auf diesem Wege. ES ist anzuerkennen, daß c§ dem Staats- sekrctär gelungen ist, an den Zulagen etwas heraiiszusparen; cs beweist daS, daß er ein Mann von großer Autorität sein muß. Dre Kommission hat mit großer Mehrheit beschlossen, daß d i e Heizer die Zulagen an den Tagen, an denen sie als Heizer Tienst tun, weiter beziehen sollen. Das ist, wenn man Gegner aller Zulagen ist, ein großes Entgegenkommen. Es ist über- raschend, daß gerade die Sozialdemokraten einen weitergehenden Antrag stellen, weil daS für die Heizer ja gar keinen Wert har, denn am Schluffe lehnen sie ja doch alles ab. Ter Redner schließt, indem er nochmals zum Ausdruck bringt, daß die deutsche Flotte nur ein Instrument des Friedens und Der Verteidigung sein soll. (Beifall.) Abg. Dr. Trocschcr (Kons.): Ter Etat ist wieder unter dem Zwange der Sp a r sam I ci t entstanden. Dafür danken wir dem Staatssekretär. Die Freude an der Marine soll unserem Volke nicht verdorben werden; die Sparsamkeit darf aber nicht so weit gehen, daß die Berufs freudig- leit in unserer Marine leidet. Am Flottengesetz lasten wir nickst s"1 MB 1 man vielleicht die drei Menschen im Turm, aber nicht die 28 Mann aus dem Boa! retten können. Daß wir. uns bemühen werden, auch die Gefahren zu beseitigen, die bei einer zu großen Schräg läge durch Entwicklung giftiger Gase statlsindct, das brauche ich nicht erst zu versichern. "Zu der Frage der Zu lagen kann ich versichern, daß mir niemals, so lange ich nicht, auch ich halte den Weg nicht sur gangbar. Andererseits ist mir der Entschluß sehr erleichtert worden durch den außerordentlich dankenswerten Beschluß dcö Hauses über die Buchführung auf den Werftbetrieben, bie ivobl eine rationelle Wirtschaft und die Gelegenheit zu Ersparnissen ermöglichen wird. Ich freue mich, daß ewige Herren sich ber Mühe unterzogen haben, die Werftverhältnisse mit Auftoam von Zeit vnb Geld zu studieren. Ich habe dabei die geheime .Hoffnung gehabt, daß sich die Meinung mancher Herren die spezielle Kenntnisse über die Werft-Vcrbältnisse zu haben glaubten, dock modifizieren werde, und ich glaube, meine Hoffnung ist nickst ganz fehl geschlagen. Meiner Meinung nach soll man eine bestehende Organisation nickst gänzlich beseitigen, sondern die Fehler heraus- merzen und das Gute beibehalten. Tas müsten wir auch bet der Marincvcrwaltmig tun. (Beifall.) Abgesehen von Den .»anoeisimereiicn itujeen Kopenhagen und Hamburg hofft man, daß Hamburg ;u einem großen Ginralttorc Mr dänstche lanDroirtid iTilid,e Produkte werden ward, die dann weitn nach Dem rhcini'ch-weittäliichen Jnduftrxcrcvicr, abgeietzt w rd?n %Icn. Von! gcograp! "chen ^tandounft aus wuroe auch Norwegen von der neuen Vcroindung proiitiereu, wahrend Den einige Konkurrenzsorgen hat. Es ist nicht zu leugnen, baß öer Perkchr Saßnitz—Trclleborg unter Der neuen Ei'enbahn Kopen- baaw—Hmuburg etwas leiden wird, anderer,eits läßt 'ich aber and) erwarten. Daß der simclmtenbe deunche Touristenverkehr nach Lckstveden Diesen Ausfall reichlich wieder cinbrmgen wird Zur Propagierung Der galanten neuen Veroindung, Die über Die Inseln Laalaixd und Fehmarn gelcuct werden soll, hat 'ich bereits ein Ausfchu.ß'gebilDcr, Dem namHane Pcrw nlxchke itcn .Hamb urgs, darunter auch der Genrraldirettor Der varnburg—Amerikalinie Wallin aiigehören. Mit solchen Hxnlermänncrn erscheint dos Projekt allerdings gesichert. Schluß 6% Uhr. , Gctrcide-Wochenbcricht der Preisbericuisuelle des Teii.wieu reuiiDwirtschastsrats vom 7. bis 13. «Februar 1911. Tie überwiegend matte .Haltung Amerikas hat weder die argentinischen noch Die russischen Ablader nachgiebiger zu stimmen vermocht. Tie Abladungen vom La Plata entsprachen auch dies- mal nicht den Erwartungen, und in Rußland leidet die Export^ tätigfeit augenblicklich unter starkem Frost, der die Zufuhr behindern imD auch in den bisher eisfrei gewesenen nord- unD süd- russischen Häfen Berk, hrsschwierigkeitcn verursacht. Trotzdem blieb cd aber nicht unbeachtet. Daß Amerika sich allmählich mit seinen RedwiNtcr-Osierten ber Koniurrenz des Weltmarktes anzupusferr unD Damit Deutschland den Absatz nach Frankreich zu erschweren beginnt, jedenfalls stockt das Geschäft nach dieser Richtung/ und auch Die Mühlen zeigen sich im Hinblick cur den unbefric- Digenöen Mehl ab''atz ziemlich .uruckealtend im Einkauf. 2Scitn Die Preise trotzdem ihren Stand zu behaupten, stellenweise sogar noch etwas zu bessern vermochten, so liegt das eben an Deut Abg. Ledebour CSoz): Beide R-dner aus dem House haben den Staatssekretär mit einer s o l ch e n F ü l l e v o n T a n k überschüttet, daß ich glaubte, seine Geschmacksnerven würden dagegen revoltieren. Er aber hat dieses Lob dankend eingesteckt und seinerseits Lobspruche gc- spendct wie ein oller ehrlicher Seebär, der nach dem Osten kommt und dort von zwei Orientalen mit Höflichkeitssprüchen überbau ft wird, die er glaubt ebenso blumenreich erwidern zu müßen. Solche Etatsreden entbehren iede's sachlichen Inhalts. Man nutet sich sogar, sachlich zu werden, indem man immer gleich erklärt: Angesichts der Geschäftslage des Hauses ujtv." wolle man nicht darauf eingehen. (Heiterkeit.) Herr Speck begann sogar die ersto Rede zur ersten Lesmig des Etats damit. (Heiterkeit.) Soweit sind wir schon. Am liebsten möchten die Herren nur noch auf* stehen und iid) wieder Hinsehen und bloß Ja und Nein sagen: Diese R o s e n ö l - V e r za p f u n g machen wir nicht mit. Selbstverständlich aber erkennen auch wir es an, wenn Manner im Dienste der Flotte auch in Todesgefahr sich durchaus als Männer bewähren, wie bei dem Unfall des UnterseebotS. Diese Anerkennung spricht der Reichstag wohl einmütig auß. ES gibt wohl keine trivialere Redensart als die von der Sicherung des Friedens durch die Rüstungen. Ueberall erklärten die Regierungen: Ja, wir, wir wollen den Frieden, aber die anderen! Da-? ist die berühmte Schraube ohne Ende. Wir Sozialdemokraten erfüllen eine patriotische Pflicht, indem wir die Kriegshetzer rm eigenen Lande bekämpfen. Tie Worte des F r x c d ans * Tirpitz haben keinen Wert, wir wollen Taten. Wir Sozialisten arbeiten in allen Ländern auf Einschränkung ber Seerustungen hin, auf Abschaffung des Seebeuterechts. Die Ausreden wegen der Heizer zu lagen beweisen das schlechte Gewißen der ollen ehrlichei' Seeleute. (Gelächter rechts.) , Weg mit den Qffrzierszulageu, das wäre die einfache Kost- seguenz. (5in preußischer Prinz, der nebenbei Groß, admiral ist, Ijat jüngst in einem Siriegccbcrcin eine Wahlrede für die kommenden ReicIiStagÄvahlen gehalten. Wenn diese Marine st randläufer in ihrer freien Zeit nichts BeßereS anzufangen wissen, als solche Wahlreden zu halten, dann mochte ich Herrn von Tirpitz dringend bitten, die Herren etwas mehr zu beschäftigen. (Sehr gut! bei den So;) Prinz Hemrich ist genew wie sein älterer Bruder ein freiwilliger Agitator für die Sozial. Demokratie. (Sehr gut! bei den Soz. Uiiruhc.) Aber als Steuerzahler Und im Interesse dcS Dienstes lveyrcn wir un5 Dey gegen, daß l'olcl'C Reden weiter gehalten locrbcn. Ich bade Da?* selbe Zutrauen, das ich zu der so ost beteuerten Friedensliebe de- Herrn von Tirpitz habe, auch dazu daß er gegen dieie Hanlstungs- weise eines aktiven Admirals im Interesse des Dienstes D}Jt«ng- stcr Weise vorgehen wird. Im übrigen mögen «sie mit .chrer Marinepolitil «ur so weiter wursteln. Wir werden un-.- m uny. rem Protesch gegen das sinnlose Wettrüsten nicht irre machen lassen. (Beifall bei den Soz.) Staatssekretär des ReichsmarineamtS v. Tirpitz: .b Ich muß zunächst auf das energischste und nachdrücklichste gegen die Art und Weise protestieren, wie hier der Abg. -edebour die Ansprache deS Prinzen Heinrich au seine Regmientstameraden dargcstellt bat. Ick, habe sie auch gelesen und m bicjer Rede ist absolut nichts enthalten, waS Prinz Heinrich nicht hatte sagen können. Im übrigen ist das keine Wahlrede gewesen, sondern eine Rede im engeren Kameradenkreise. Weiterhin hat auch Herr Ledebour gar kein Recht, als Steuerzahler über seine Hoheit den Prinzen zu sprechen, denn Prinz Hemrick empfangt weder Pension noch Gehalt von der Marine. (Hort! Hort!) Ich habe gar nicht verstanden, daß hftr immer von einem .ossizimen Blatte gesprochen worden ist. Für den gesunden Menschenverstand gebt doch klar hervor, daß uns selbst nichts unangenehmer sein konnte, As dieser Artikel im „Lokal-Anzcigcr". Im übrigen ijt mir i gänzlich neu, daß ocr Lokal-Anzeiger cm ostizwseS Blatt ist. i iLört! Hört!) Nun bat Herr Ledebour danach gciragt, wer denn ber alte Seebär sei, der die Veranlassung zur Streichung der Heizerzulage gegeben hat. Wenn Sie so wollen, dann bin ich der Schuldige und ich übernehme auch die Verantwortung dafür. (Beifall.) Ein Vertagungsantrag wird angenommen. Destcrberatung Dienstag 1 Uhr, Die Kosten waren hoch, aber e5 ist auch 23ori züglicheö geleistet. Die Feststellung im „NautikuS" ist zutreffend: Unsere deutsche Flotte ist ein vorzügliches Werkzeug z u unserem Schutze, jedem Feinde zum Trutz, aber keine AngriffSarmada. DaS deutsche Volk will ein gleichberechtigter Faktor auf dem Weltmarkt fein, cS wird alle Kräfte anspannen, dieses Ziel zu erreichen: aber eß liegt ihm fern, eine Feindseligkeit gegen irgend eine Macht zum Ausdruck zu bringen. Auch in England sollte diese objektive Betrachtung daS alte Ra rchen von der deutschen Invasion gründlich zerstören. Wir wollen eine Flotte schaffen, die jedem Gegner den Einsatz so hoch stellt, daß er c5 sich reiflich überlegt, den Frieden der ni Nation zu stören. Daran ändert auch die (Schaffung ständigen Nordfeegeschwaders nichts, die bedingt war durch das Zuengwerden dec Schleusen des Nordostseekanals und die Vollendung des Ausbaues der Nordseestation. Hätte es noch eines Beweises für die Friedensliebe des deutschen Volkes bedurft, so war cS der Verkauf der beiden großen Schiffe an die Türkei. Ich nehme an. daß diefe außerordentliche Einnahme zur Schuldentilgung bezw. Abänderung der Matrikular- beiträge verwendet werden. > Der Hauptnachdruck muß jetzt auf den inneren Ausbau, die Jndiensthaltung der Schiffe gelegt werden. In erster Linie die Ausbildung unseres Marineoffizierskorps. Der Marin e- befehl von Mürwik findet auch im deutschen Reichstag ein freudiges Echo: Unsere Zeit braucht ganze Männer, eine auf religiöser Grundlage beruhende Lebensauffassung. Mit Recht wird in der „Marine-Rundschau" die Bedeutung gesunder Nerven für unser Offizierkorps betont. Es ist daher zu begrüßen, daß auch in der Budgetkommission auf die Abstinenzbe weg u n g solcher Nachdruck gelegt wurde. Der Alkohol ist der gefährlichste Feind her Disziplin. Damit hängt auch zusammen das Verbot des Monokle-Tragenö: gesunde Augen sind das erste Erfordernis für einen tüchtigen Seemann. erheblich aufgebauscht worden sind. Inzwischen Bat der Staatssekretär auch vereils mit starker Hand eingegriffen. Die Verwaltung bat setzt einen wirtschaftlichen Betrieb auf kaufmännischer' Gr unblaae eingerichtet. Doppelte Buchführung ist eingeführt worden. Auf diesem Wege wird der Reichstag den Staatssekretär auch weiterhin unterstützen. Ter Rechnungshof hat sich diesem System Szj’B -O » « E 2 ß = .= Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) In zwei Stadtratssitzungen ist über die N e u h e r r i ch t u n g der We st - An läge verhandelt worden. Es wäre zu wünschen, das; der gefaßte Beschluß noch nicht endgültig ist. Die Anwohner sind mit dem gegenwärtigen Zustand im allgemeinen zufrieden, es brauchen nur die vorhandenen Baumrcihen reguliert und statt dem Schusterfreund (Basaltsplitter) anderes Material vor deü Häusern gestreut zu werden. Die Fahrstraße hatte bei ungünstigem Wetter bislang kein außergewöhnlich schlechtes Aussehen und dürste wohl noch einige Zeit so genügen. Die Straße den Häusern näher zu legen, bringt diesen nur Nac^eil, die Insassen ziehen die gegenwärtige Anlage entschieden vor. Hoffentlich stellt die geschätzte Stadtverwaltung die Ausgabe der bewilligten öO 000 Mark zurück und läßt es vorläustg bei der Anpflanzung der fehlenden paar Bäume,uftd Aufschüttung eines geeigneten Materials letzten Markttage in Mark pro 1000 kg- je nach Qualität, wobei das Mehr ( +j bezw. Weniger (—) gegenüber ' Mäßigen Umfang des inländischen Angebots und der Festigkeit der in- und ausländischen Forderungen. Infolgedessen hielten auch im Lieferungsgeschäft Abgcbcr zurück, so daß die Preislage bei stillem Verkehr keine bemerkenswerte Veränderung erfuhr. Dem gegenüber hat Roggen seinen Preisstand weiter gebessert, da kleinem Angebot gute Nachfrage seitens des Inlandes als auch seitens der Küste gegenüber stand und Rußland höhere Forderungen stellte. Im Liefermrgsgcschäft lagen täglich Kauf- und Deckungsausträge vor, vereinzelt erfolgten im Austausch gegen Erwerbungen von russischer Ware Abgaben: die Preise stellten sich zum Schluß um L3, Mark höher als vor 8 Tagen. Hafer hatte gleichfalls feste Tendenz bei erhöhten Forderungen der Provinz und besserer Kauflust des Konsums: namentlich bessere Qualitäten waren begehrt und erzielten höhere Preise, aber auch für geringere Ware mußten erhöhte Forderungen bewilligt werden. Im Lieferungsgcschäft wirkte außerdem die Festigkeit Rußlands preisstützend. Für russische Futtergerstc macht sich weiter lebhafte Deckungsnachfrage geltend, so daß man für nahe Ware beträchtliches Aufgeld gegenüber späteren Sichten bewilligt. In Mais bleibt Amerika zu wenig veränderten Preisen Abgcbcr, während Odessa höhere Forderungen stellte. Das Geschäft darin behielt weiter nur mäßigen Umfang. Es stellten sich die Preise stir inländisches Getreide am „Neue Koffnung für Kranke". Bon allen Krankheiten, die den Menschen überfallen, bringen keine den Kranken so zur Verzweiflung wie die Erkrankungen der Atmungs-Organe! Quälender .Husten, zunehmende Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Angstzustände machen das Leben allmählich zur Plage! Leider wissen viele noch nichts von der neuesten Erfindung (Patentamt!, geschützt), den Ka t al--S a u er st o f f -I n h a la t i o n e n von Dr. Ä. Schleimer, welche in so kurzer Zeit be« rühmt geworden sind, weil sie ohne jeden Apparat burth ihren aktiven Sauerstoff auf A st h m a, L u n g e n l e i d e n, Katarrhe, Keuch hu st en usw. eine geradezu wundertätige Wirkung ausüben. Das bestätigen viele Acrztc und Patienten, letztere in überströmender Dankbarkeit, nachdem sie für ihre z. T. veralteten Leiden durch diese neuen Dr. Schlcimer's Katal-Jnhalationen endlich Besserung gefunden haben. Die Fabrik gestattet Jedem einen kostenloicr Versuch! Man braucht nur an die Berliner Chemische Fabrik G. m. b. H., Charlottenburg 5 A. 184 eine Postkarte zu schreiben, auf der man seine Adresse (sehr genau und deutlich!- angibt, und man erhält umgehend gratis und franko eine Probe-Inhalation zugeschickt. So kann Jeder o h n e R i s i k o die Wirkung dieses einzigartigen hilfreichen Mittels an sich selbst erproben, denn schon die erste Inhalation pflegt eine auffallende Erleichterung der Atmung zu bringen! Man zögere nicht! Jeder Tag ist wichtig! Genaue Gebrauchsanweisung, ärztliche Gutachten usw. liegen der Ochsen. Vollfleischige, ausgeinästete, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt . die noch nicht gezogen haben (nnqejochle) . . Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mäßig genährte junge und gut genährte ältere Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiv. Vollflelschige, jüngere. Färsen, K ü h e. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. Vollfleischige ausgemästeleKühe höchstenSchlacht- bis 13. , 13. Roggen ■ (4-2'4) (- ) (- 1) kleinen Gläubiger der Niederdeutschen Bank abzuschreiben, dem außerordentlichen Reservekonto 250 000 Mark und einer für den Berliner Neubau zu errichtenden Mobiliarreserve 100 000 Mark zuzuweisen. Tie Dividende wird mit 6' '2°/° —3 510 000 Mark beantragt; 554 061,66 Mark sind zu statuten- und vertragsmäßigen Tantiemen bestimmt, während die verbleibenden 45 318,11 Mark auf neue Rechnung vorgetragen werden sollen. Mit Rücksicht auf die fortschreitende Entwicklung der Geschäfte bei sämtlichen Niederlassungen wird außerdem die Erhöhung des Aktienkapitals'nm 6 Millionen Mark auf 60 Millionen Mark beantragt. Die neuen Aktien werden vorbehaltlich der Genehmigung der am 9. März stattfiudmden Hauptversammlung von einem unter der Führung der Deutschen Bank stehenden Konsortium zum Kurse von 114% übernommen mit der Verpflichtung, sie den alten Aktionären zum Kurse von 116i/2°/o anzubicten. . . ( Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Mk. 20.00—20.15, Kurhess. Mk. 20.25—20.35, nordd. 00 Mk., 9* Plata Kansas Alk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Alk. 16.15 bis Mk.16.25, Gerste (Wetterauer)Mk.l8.00—19.00, Gerste Franken Pfälzer Ried Mk. 18.50—19.50, Kleie "Ulf. 00.00-00.00, Haier Mk. 155ö bis Mk. 16.50, Mais Mk. 14.00—14.25, Weizenmehl 0 Alk. 29.50 bis 00.00, 2. Qualität Mk. 23.75—00.00, 3. Qualität Mk. 22.25 Ins Mk. 00.00, 4. Qualität Alk. 00.00—00.00, Roggenmehl 9 Mk. 22.50—23.00, 1. Qualität Mk. 00.00—00.00, 2. Qual. Mk. OtiOO bis 00.00, Weizenkleie Mk. 8.75 bis Alk. 9.00, Weizenscbete Mk. 9.25—9.50, Roggenkleie Alk. 9.00 bis Mk. 9.50, Malzkeime 'Dif. 00.00—00. '0, Raps Pik. 23.00-00.00, Biertreber 12.00—12.50. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 13. Febr. (Orig.-Telegr. des »Gieß. Anzeigers".) K a r t 0 i f e l m a r k t. Man notierte: Kartoffeln m Waggons Mk. 7.50—8.00, im Kleinhandel Mk. 8.50—9.00 für je 100 Kg. wertes bis zu 7 Jahren . . . . . wenig gut entwickelte Färsen . . . . ältere ausgemästete Kühe . . . . . 'Mäßig genährte Kühe und Färsen . . Gering genährte Kühe und Färsen . . Kalb er. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- nnd beste Saugkälber . Geringere Mast- und gute Saugkälber Schale. Stallinastschaie: Mastlämmer und jüngere Masthammel Schwein e. Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht Vollflelschige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollflelschige Schweine von 120—150 kg Lebendgeivicht ....... j'c. Frankfurt a. M., 13. Febr. beigefügt ist, rote folgt: Weizen Markte. ke.Frankfurt a.M. Bi e h h oi- M a r kt b e r i ch t vom 13. Febr. Auftrieb: 1315 Rinder, 395 Ochien, 32 Bullen, 888 Kühe und Färsen 250 Kälber, 310 Schafe, -058 Schweine. Tendenz: Rinder lebhaft, ausverkaust, Kälber flott, abgesetzt, Schafe ruhig, abgesetzt, Schiveiue flott, abgesetzt. , Preis für 100 Pfd. \ Lebend- Schlacht», gewicht Handel. ** Po st sch eck verkehr. Im Reichspoftgebiet ist die Zähl der Kontoinhaber im Postscheckverkehr Ende Januar 1911 auf 51500 gestiegen. (Zugang im Monat Januar allein rund 1640.) Auf diesen Postscheckkonten wurden im Januar gebucht 965 Millionen Mark Gutschriften und 962 Millionen Mark Lastschriften. Tas Gesamtguthaben der Kontoinhaber betrug Ende Januar 97 Millionen Mark, ihr durchschnittliches Gesamtgut- lurben während desselben Monats 110'4 Millionen Mark. Im Vcriähr der Reichspostscheckämter mit dem Postsparkassenamt in Wien, der Postsparkasse in Budapest, den schweizerischen Postscheck- bureaus und der seit 1. November 1910 an diesem Verkehr mit teilnehmenden belgischen Postverwaltung wurden fast 5 Millionen Mark umgesetzt und zwar auf 2200 Uebertragungen in der Richtung nach und auf 7730 Übertragungen in der Richtung aus dem Auslande. Frankfurt a. M., 13. Febr. In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrate sderMitteldeulschenEredrtbank legte der Vorstand den Abschluß für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Der erzielte Bruttogewinn beträgt 7 649 341,16 Mark gegen 7 365192,54 Mark im Vorjahre. Provisionen brachten 228 000 Mark mehr, Kontokorrentzinsen 70 000 Mark weniger, dagegen Wechselzinsen 195 000 Mark mehr: die Unkosten erhöhten sich um 140 000 Mark, davon 41000 Mark für erhöhte Steuern. Der Reingewinn beziffert sich auf 4 500 625,18 Mark gegen 3 961 148,41 Mark. Die Anträge an die Hauptversammlung gchcil dahin, 49 000 Mark für Neuanschaffung auf Mobiliarkonto und 60 000 Mark als voraussichtlichen Verlust auf die Beteiligung bei der Hilfsaktion der Banken zugunsten der Etwas, das man schätzt 1 Teile Ihnen erg. mit, daß ich im Herbst vorigen Jahres 2 mal an Blinddarm-Reizung liegen mußte. Ich war daraufhin febr ermattet und mußte sehr strenge Diät halten. Mein Arzt empfahl mir nun, Biofon als Stärkungsmittel zu nehmen. Da mir das Getränk mundete und ich hinsichtlich der Verdauung ferner?« Störung bemerkte, trank ich von nun an vormittags und nachmittags je eine Tasse Bioson in Milch ohne jeglichen Zusatz. Ich habe seitdem 4'/, Pakete verbraucht, jetzt trinke ich an 5 Wochentagen als Frühstück 2 Tassen und immer hat es mir gut ge schmeckt: was ich noch mit besonderer Freude konstatiere: ich bin lange nicht mehr so nervös wie früher. Aus diesen Gründen schätze ich Ihr Bioson sehr und werde es fernerhin beide- ballen und bestens empfehlen. München, 8. Juni 1910. Paul Zinkt, Sport - Artikel - Geschäft, Nefidenzstrahe 24. linier febrilt beglaubigt: Roth, Notar. Bioson ist das beste und billigste 'Nähr- und Kräftigungsmittel: erhältlich in Apotheken, Drogerien usw., Paket (zirka */2 Kilo« Mk. 3.—. (b®/>j . ... (- 0.25), Budapest April 196.25 (-]- 1.55); Paris Febr. 219.65 (— 2.45); Liverpol März 158.70 (— 00.45), Chicago Mai 143.50 (— 4.70). Rsggen: Berlin Mai 159.75 (-ft 1.75). Haser: Berlin Mai 156.75 (4- 9.75) Alk. 13. 2” 759,4 4-4 4 4,6 74 NNW 2 0 13. 9” 760 8 — 0,7 4,2 96 NW 2 2 14.1 7tl,6 — 3,7 3,3 । 95 N 3 morgens zur Schule gehen, ist er unentbehrlich. Er hält die Kleinen frisch. Die Aerzie streiten ost, wie es die Natur der Wissenschaft begründet, über Heilmethoden, Behand- lungsiveisen usw. Einig aber sind alle darin, daß der Genuß von Cacao dem menschlichen Körper viel zuträglicher ist als Kaffee oder Tee. Natürlich kann dabei nur wirklich guter u. reiner Cacao — Van Houtens Cacao — in Frage kommen. Diese Ansicht der Aerzte haben sich sehr viele Familien zunutze gemacht und wo früher am Morgen Kaffee getrunken wurde, ist jetzt Van Hoiitens Cacao als tägliches Getränk eingesührk. Gerade das charakteristische bei Van Houtens Cacao ist, daß man sich ihn nie zuwider trinkt, vielmehr inacheu sein Aroma und Wohlgeschmack ihn immer begehrenswert. Für Kinder, welche StSdf. bewerbe - Akademie Polytechn. Friedberg (Hessen) Institut. Abteilungen f. Maschinenbau, Elektrotechnik, Architektur u. BauingenleurwetM Programm durch das Sekretariat. Beginn der Semester: April unnd Oktober ich huste und nicht mehr schlucken kann, dann helfen mir am besten WWWWZ ecMefoderisrförfilten. Zn haben in allen Apotheken und Drogerien# ’s» U I W M. dessen Qualität nicht mehr zu Obertreffen sein dürfte. Biocitin enthält von diesem Edelpräparat zehn Prozent und übertrifft damit andere Fabrikate dieser Art mehrfach. Reinheit tmtl Qualität seines hohen Eeeithmgehsta und eine im Verhältnis dazu UDOITeichte Wohlfeilheit verleihen dem Biocitin unter den Lecithinpräparaten unbestritten den ersten Rang. Biocitin ist demnach ein wirklich verfrauenswerles Kräftigungsmittel für jedes Lebensalters Kinder (auch Säuglinge), Erwachsene, Greise und Schwache. Erhältlich In eilen Apotheken und Drogerien. Als Ersatz für Biocitin angepriesene Präparate weise man zurück« Geschmacksmuster und Broschüre gratis durch die Biocitin-Fabrik, Berlin S 61, Pr. Da aber Lecithin za den Edelstoffen gehört, welche nur schwierig in wirklich reiner, unschädlicher, wohlschmeckender und haltbarer form za gewinnen sind, wird sich jedermann, um vor schädlichen Folgen sicher zu sein und die Gewähr eines vollen Erfolges zu haben, vor dem Gebrauch eines Lecithinpräparates fragen müssen; Was für ein Lecithin und welcher Prozentsatz an Leci'hin ist in dem Präparat enthalten, das ich zur Kräftigung meines Organismus wähle? RTQCTTIM enthalt das Lecilhin nach Prof. Dr. Habermanns -------------- und Dr. Ehrcnfelds patentiertem Verfahren, welches bekanntlich unbedingt physiologisch rein ist und M WIst das einzige und Üriginaipräparat mit 10u/0 phyeiologlooh reiner Nervensubetanz (Lecitnin) W nach Prof. Dr. Habermanns patentiertem Vorfahren. Schwäche jeder Art ist stets von einem Mangel und fortschreitendem Schwunde an Nervenßubstanz In den betroffenen Organen begleitet, und die verlorenen Kräfte können nur dann zurückkshren, wenn es gelingt, Im Körper wieder einen Ansatz neuer Nervensubstanz in normaler Höhe zu erreichen. Solche Nervensubstanz kann nun aber dem Organismus durch Blochin zugeführi werden, und hierin liegt die Wirkung des Biocitin begründet Daher sind auch die Erfolge des BfocKin bei allen irgendwie mit körperlicher oder nervöser Schwäche verbundenen Zuständen des Organismus als Kräftigungsmittel nach ärztlichem Urteil glänzende, oft geradezu frappierende, wie man eie früher nicht einmal zu erhoffen wagte. Zum Bezüge von I^Iäz8%Bato*8k. in altbewährten, vorzüglichen und sehr preiswerten Qualitäten empfiehlt sich für die Firmen Th. Zimmermann, üHcdjflll. Mbttti, Eükdeiifm (Schlesien), Leincnhaus H. «fc F. Becker, Llllillghmsen Paul Albert, bd ®*dddb Friede. Will). 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