einer Cholera Präservativ-Frau ncbit dem ähnlich ausgeüattcicn Ehegatten. Tic Frau trägt eine Flanellbinde, ein Mieder au>. Gummi elasticum, einen Gürtet von Ziegelsteinen und am Lchlei'e aus Wad'siait. In den baufdrigcn .lcrincln sind Bürsten und Sandsäcke, in den Haarflechten Eßigflaschen und Chlorkalt töv'c untergebrad.i. An der Spitze des öntcö ist eine kleirn Stnbntühlc zur L'uflrcinigung beseitigt, und auf der 2dnrmiDin trügt bic vorsichtige Tante eine ‘Jiotglodc. Ja fogar rhr Schoy- Hündchen ist öurd; eine Cl.olerabiud« und andere Utcniiliat ' < i ftunf rplatte mit b i Ausschrlst nicht ängstlich! Aber bester als alter 2pott ha! die großartige Entwidlung der wissenschaftlichen Kvgiene baut oeigetragen, dem Mensdnu auch bet drohenden Geial ren das < *utl der 3id\rbcit zu geben Wer die iuigicnt Ausilclinng in Tresdcn besucht, der erkennt staunend, wie erfolgreich man die •llnad’cn dec rfTonlbeitat er forscht und wie nüd’tigc Waffen man zu ihrer Bekämpfung errungen hat. Tr. 'S. >?. — Erfolge des Deut sch sch wei-crifchen sprach Vereins Im Südwestcu des gcidioücncit deut'chen Sprach gebiete», in der Schwei;, hält seit 1UQ4 der Deutschschweireriicke au' die Arbeit dieses Vereines schauen, ter nicht nur die Reinheit und Ml arbeit der deutschen Sprocke auf schweizerischem Boden fördert, sondern auch überall eort, wo das. Französische oder das Italienisdw das Modstbcreich des Teutfcheu bedrohen, man voll und nelbewunt für ■•iied,: unserer Svradrc cintnli. Ta die Unsitte, m deutschem Sprachgebiet d c 3vetien französisch ju benennen, besonders in der deutschen Schweiz wuchert, sckidtc der Berein an die Gasthof besitzer der deut^cksprachtg.-n .".antvue ein Schreiben, in dein er ne ausiorderte, neben deut sränzösischen „Menu" and) eine deutsch» Svein karte amzulegn. Den mitt* Kundschaft leben, cmpfabl er, überhaupt nur deritiche Marien amznlegcn. Tas Schreiben batte vielfach günstigen Erfolg, besonders am Vierwaldstätter Sce und in Graubünden. Ter herein verschaffte ferner dem inhaltrachen Borirage des Hairmannd Broddeer' ..Ist Tätlich eine Weltsprache?" eine weite Verbreitung und bali io an 'einem Teile mit, die mxn ui vielen Möpsen sputende Porstellung, nur Englisch und Französisch inen wirkliche 3 au; schweizerisd)e Berhälmisse .ugrichn inerte ’-A cd täfel für Man- bietet. Mu einer Rutldirage an wichtige sch^veizcri'che Gcfchä't-. häuier hat der Verein bic Auimcrksamt.it oct Mau'leute aus die deutschsprachliche Ausbildung der l'chrlingc gelenkt und dann auf Grund der cingcgaugcncii Antworten die Klage erhoben, dass eie deutsche Sprache in den Schulen der Schwei; zu Uicfmüttcr Jd) behandelt werde. Aus eine große Zahl deutscher Cnsnamat oer Westschweiz, denen dos Schidsal der Vergefwnheit drohte, bat der Verein mit Nachdruck huigewieien; bei dieser Gelegen Dtit kann man sehen, was eine kleine Schar ;i »bewusster Männer im Kampfe für eine gute Sache vermag: denn dem jungen Te,uschschwazerisd)en Sprachverein, der jetzt 130 Mitglieder zählt, ist es vor allem zu öcrbanfeu, baß viele Kartenwerke, amthd>- Fahrpläne und Fahrvlanbücker die bedauerltcl ■ llnmtc, selbst bei reindeutschen Erten der Schwei; nur französische Namen zu gebrauchen, ausgegeben,hab.n' ja sogar Nomen, die nur noch in einzelnen Teilen der Schwei; gebräuchlich waren, ipie Vielen und Offerten, und dank seinen Bemühungen zu neuem Leben erwacht. -- Im Gegensätze zum Allgemeinen Teutichen Sprachverein must der Teutschschweizerische, der Not gehorchend, nid’t dem eigenen Triebe, sich auch mit politischen Fragen beschäftigen und des öfteren seine Stimme zum Schule deunckei Minderheiten nn der Sprachgrenze und in den Sprachinseln wider oitcnstchttiche Bei lekungen der Rechte der deutschen Mehrheit erheben. Be, all scinem Tun leitet ihn feste Treue zur Eidgenossenschaft und warm - herzige Liebe zur deutschen Muttersprache. Mögen thm in diesem Wirken noch viele Erfolge beschicdei, sein! M. Rau stwidau. — Eine altper ua Nische Schußwaffe. Ter französischen Akademie der Inschristen wurden in einer ihrer letzten Sitzungen von Tr. Capita n mehrere höchst seltene peruanische Scbustwaffen vorgelegt Sie führ den Namen „ostolicas" und 'ind Surfbretter, die mit größerer Gewalt als die bloste .Hand den Wurfspieß ;u fchlaidern imnar.ee n-arnt: es iinb eine Art Holzmaschinen, die an dem einen Ende eigenartig geformte säten, ebenfalls aus Hol» oder Kupfer, tragen. 2er Zweck dieser Waiten, die nur hi der neuen Welt und in Australien sich itnbcn, ist sehr lange unbekannt geblieben Erst das Studium dec alten spanischen Chronisten und aztekischer Hanbschr'.iten hat im Zu iammenhanpe mit mirikanischen Funden das We>u> dieser Werkzeuge erklärt. Für Jetii gibt cs derartige ’ lrni‘C.iicHcn nidil, und nur Funde von Basen haben inUl™ Benvcndung der dort gefundenen Waffen —^nen loupei, Zwei solcher bisher unbekannter inalter 'T bestehe reine Gräbern itammen, hat Tr Capitander Ako' Grund ungenauer ihnen sieh: man peruanische u.rieget m-: cäsident TaN gegen svieste schleudern. sswn sein Beto etn* — Kurze Nachrichten aus Kuns dtc Revision der schäft. Tie in Diesem Jahre von Dein Deut beide bereits vom Tür ärztliche Studienreisen r ransta. enonmiÖI den deutschen Nordsecbädern und nach Rorn am 27, August in Hamburg. 1/1L MC.* M. ®annerl erfe^ fatintcm t yarat.0lt,vH Munn, bull te düng dm ms-Äerz. und Pertti echstuudcn auch 2on '1__bog 9-2 Ubt Wachstuche Bohnerwach Abreibpolitu Ferd. Nennstii Blockstrasse 7. f ur sofortigen Wsi-lchr selben GemaM-/ ober. kobadjW^«4 y- and) bet und zwar bei btt Wu ständige Fleischbtsi^lle eischbeschauer für bit lic hr zu beziehen, mit fit ieh. n aus dem Beobak.- n ein Gehösl außethaif ,d kann auch nicht gr- en aus einem Bestand ren Bestand innerhalb: :e Gemarkung tnnerhck ^reisamt ausnahmsivw! erzu ist jedoch stets nm lingung zu,crttllen, daz indet, unmittelbar vor d wird (Z'Ner 4). N gen Neischbeschautt^ Gemarkung DeWtn. iere zu den gaselu- ge" mit to * Ä Hitzung 5 vu ihre ode- «itt-li-- 35° 6k ,ilf -je W.r KW' ZMtSi-b-"- oer, ; k. 16. 1911 fest - d) i Nr. 195 Ter Glehener Lnzelßer erscheint täglich, außer Sonntaqr. - Beilagen: viermal roödientlidi Sletzenet.^amlliindlStlet. .leunalroctteniLKrciS' bla»fütbcnKrtis6iff|eii tTieustagund ntaiaq); - oemial ntmiml. £ant> untildialilKbe Seitfraq«, ^endpreth - Anschlüsse. liic die Vledaknon 112, Verlag tu Ervedit'on öl Adresse Kit Depeschen: Au zeig er «lehcn. Annahme von rlnze'.gen tut die Tage»nuinnier bis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt M. Jahrgang 8reitag, 18. August l9st GieKenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberyeffen Rotationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch. und Stcinöruderet R. Lange. Redaktion, Erpcduion und Druderet: Stbulftrafte 7. vüdingen: Fernsprecher Nr. 50 Seschäftrstelle vahnhofstrahe (6a. monatlich 75 vierttl- söhrlich Äk. 2JO. durch Ibhole- il Ziveigstellen monatlich 65 Ps.; durch die Post Mk.A—viertel- jabrL ttuüid)L Bestellg. .-eilenpreitz: lokal! 5 Pi* miSivöns S0 Pfennig. (5 betrebatteur: A. Doetz. ^crauirvortllch für den polinschen reil Auaust Voeg. lüt .Feullle- ton,L,Senm,d)lcCe und .iBendnolaai': N. Neu» ratb; für »Stadt und Land': L-Hev'. für den Anzeigenteil- jd. Beck. £eben$nütteltcucrung. Ter diesfährige Sommer war und nicht ßunitia Bis Anfang Juli hevrfchte zwar in Nord- und Ostdeutschland die der Ictstreezeit zukommeude Temperantr, in 2vest und Suddeutschland aber zumeist Äälte und Regen. Und dann mehr als vier Wochen lang eine frischte stehen schlecht, und von einer zweiten freu mite konnte schon deshalb nicht die Rede fein, weil der durch die Sonnenglut versengte Boden kein neues Wachstum mehr aufkom- men liest. Das bedeutet für das deutsche Volk höchstwahrscheinlich eine Lebensmittelteuerung, lote wir sie lange nicht gehabt haben. Wir find zwar — auch in guten Jahren - an hoste Lebensmittelpreise gewöhnt, und alle Anfragen iiber die Lebensinitteltenerung der letzten Jahre haben bei den deutschen Regierungen wenig verfangen. Nur das eine wurde im vergangenen Jahre erreicht, das; die süddeutschen Staaten zur Linderung der Fleischteuerung die Einfuhr französischen Viehs, wenn auch nur in beschränktem Maste und unter gewissen Vorsichtsmastregeln, gestatteten. Nur unter der Voraussetzung, dast keine unvorhergesehenen Ereignisse, wie Krmtkherteu unter dem Viehstande und schlechte Ernten, cintreleit, sann man behaupten, dast Deutschland sich selbst ernähren könne. Mankhctten bat inmt durch Absperrung der Grenzen zu verhüten gesucht, leider nur mit dem Erfolge, das; nm 1. August dieses Jahres die Zahl der verseuchten Gehöfte 17 699 in 3269 Gemeinden betrug, also gegenüber dem Stande vom 1. Januar d. I. (4091 Gehöfte in 1900 Gemeinden» ivesentlich zugenommen statte. Tas zweite Moment, das für die Ernährung Deutschlands in Betracht kommt und mit dem ersten in engster Belebung stellt, ist die Viehhaltung au sich Wenn wir in mo i Bst>> bi eu l.alt. Ti • Truppe i m r ->cit 46 ' M ilenEifenbabnlinini zu beinadicu baden. Lange kann aber, io heißt es, ein Ciinibal.nansiicuib in England mdu bauern, ohne dast unter den Ausständigen fei bst wirifchastliches Elend anobrirtu Ter große Verband d r Elfen babnonqrheinen hat bei 90(KH» Mitgliedern ein Streikkasse von neun Millionen Mark, was bic Zahlung von Ausftanbsgelberii für die Tauer von adu Wochen ermöglicht. Ta aber infolge des allgemeinen Ausstandes in einer Woche schon Hiingcrsnotprciia herrschen müssen, fo ergibt sich, daß in hin eiter Frist auch die Ansstandigcn dem vimgcr ausgesetzt sein werden. In Leeds wurde heute morgen h Ul)t auf alten Eisenbahnlinien b i e Arbeit eingestellt. Ter Londoner Eisenbahnverkehr wickelt sich wie gewöhnlich ab, aus;er auf der Strecke St. Paucras-Manchester, auf der der Betrieb ruht. Tie direkten Züge der Lancashire-'florkshlre Railway liegen auch still. Sheffield, 17. Aug. Die erregten Ausständigen griffen in der vergangenen Nacht zwei Signa! hän scheu der Midtandbahn au und bewarfen fic mit riefiacn Steinen. Eines wurde vvllstanbig zertrümmert. Polizei zerstreute die Angreifer. Heute morgen kam e-5 zn Unruhen vor den Lagern der Genossen schastsverciuc, wo sich die AnSständigeu bemühten, die Ab- liescrung von Waren zu verhindern. In Sheffield sind T r n p p e n zum Sckuitz der Eisenbahnen eingetrosfen. Heute sind noch bedentend mehr Angestellte und Fuhrleute der Great Central-Eisenbahn ausständig, um die Ausstäubigen ber Miblanbbahn ui unterstützen. Alle Züge bieser Bahn Hult-Shessielb fallen aus. Es mad)t sich ein allgemeiner Mangel an Lebensrnitteln, besonberS an Fleisch, bemc’.'tbar. Liverpool, 17. Aug. Tic hiesigen R e e b c r erließen eine M u n b g c b u ii g, in der sie sich bereit erfläricit unter gewissen Bedingungen bic von ihnen ausgesprochene Sperre aufzuhc be n. Tie Kundgebung hängt mit dem von dem Exctntivlomilee verschiedener Eiseubabuerver bande gefaßten Besd;lnß zusammen, den gegenwärtigen Kamps nicht eher anszugebcn, bevor nicht bic über ihre Arbeitskollegen wegen Uuterstütznng ber streikcnben Eisenbahner in Liverpool imb anbereit Qrtcn verhängte Sperre aufgehoben unb bic davon betroffenen Leute wieder ein gestellt seien. London, 17. Aug. Heute uad)millag hat bas Ansstauös- komttcc bet 91 uß lab er zu einer Beratung zusammen unb nahm eine Entschließung an, wcldic alle Mitglieder ber Vereinigung ber Auslaber amveist, sofort zur Arbeit z u r ü ck j n ke hren. Beratungen tut Handelsamt. Lonbon, 17. Aug. Bei ber heutigen Konseren H im Hanbelsamt legte ber Hanbelsminifter Bnxtotc ben Arbeitern eine Reihe Fragen vor. Tiefe crwiberten. Die Angst vor Kranflieitcn. Tie Sorge des Memd'en für seine Gesundheit hol ;u allen Zeiten, auch als man von einer wissenschaftlichen Hygiene noch nichts wußte, eine große Rolle gespielt. Ja man mar ui früheren Tagen, die keinen Begriff vom Wesen ber »trankhciten unb feine Waffen zu ihrer Bekämpfung hatten, viel ängfiltdKr als hentc. Schon dem Heinen Menschenkind, bas noch m der Wiege tag und venrauensvoll in die Welt blidt?, stellte man das Horoskop, am zu sehen, welche Krankheiten im Verlauf des Lebens über das Nind herciiwrechen würden. Aus der Stellung der Gestirne konnte man das deullidi erkennen, aber man erweichte angst hd) nodi andere Tinge, um die gesahrdrohenden Lcidcn im voraus u iinbat. Man prüfte die Linien ber Hand und in ben allen Anweisungen ber Chiromantik stehl beutlid» zu lesen, welches Ungcniad) diese oder jene Linie für den Körper bedeutet Wie olltc man sich aber schützen gegen die lancrnbtn Feinde der Zrankbeit? Ta gab es Heilipriiche, mit denen man das Unheil ab wenden wollte, aber wichtiger noch waren bic Amulette, bic ia heute noch in manchen Ländern getragen werden. Eine un- gemein reiche Sammlung davon hat die Historische Ableitung der Internationalen Hngicne-AuSstcUuiig in TreSden zusammen gestellt. Die vbantastlicbsten Tinge hing man sich um den Hals, heilige Münzen, aber auch seltsame Tieraugen, merkwürdige Steine unb Pflanzen und wndcrbare Hände Tas sollten vor allem Sd'utzwaffen lein gegen den bösen Bild, der ja nach dem Wahn vergangener Zeilen für du bare jßrankheitcn, wenn nidn gar bcii Tod bringen tonnte. Ein besonders gutes Mittel dagegen mar die Nachbildung eines Basilisken. Tas war sonn ein reckt unerfreuliches Tier, denn nach der Sage mußte icocr üerben, den er anfah, und nur Alexander der Große Lmiue ück ui Indien gegen das Untier helfen, indem er mächtige Spiegel ’jeranrollen ließ, die dem Bafilislen fein eigenes Bild zeigten unb fo ben idjlciimgen Tob brachten. Wie die Angst vor .Hranfbeiicn die Phantasie der Mensckcn • i regte, so wühlte sie besonders die Leidem'chanen aut, als große Cptdcmien durdi die Landc^ zogen und man iicn nickt zu i ’tten rußte. Tiefe gewaltige Furd r vor Erkrankungen muß man id) aiisiualen, um zu verliehen, daß bic marktickrricr.schen Quadsalber und Scharlatane so mawrig ihr Seien treiben konn ten unb daß die Allheilmittel, Panaceen und Theriake io reißen »en Absatz fanden Tie übertriebene Angst vor Krankheiten ist tiud) in neuerer Zeil bei Epidemien noch häufig beebamici worden And hat den Witz der Humoristen angeregt, die lustig satirische Porträts von allzu furchtsamen Memchen mir Höch» drolliger Schuxllc'.dung entwarfen. In der populären Abteilung der .internationalen Hygiene Ausstellung zu Tresden sind 'tiucr «sstmte Proben btwon zu sehen, so die gwtest-komischen Bilder die Arbei tgeber hätten das Ausgleichs-Ueber- einkommen vom Jahre 1907 dem Geiste und Buchstaben nach gebrochen und es sei unmöglich, eine Abstellung der Mißstände zu erlangen. Asquith schlug vor, einen königlichen Ausschuß einzusetzen, um zu prüfen, welche Abänderungen des Uebereinkommens wünschenswert seien. Während die Arbeitgeber diesem Vorschläge zustimmten, lehnten die Arbeiter ihn ab. Asquith machte die Arbeiter daraus aufmerksam, daß, wenn auch die Regierung uwparteiisch sei, sie eine allgemeine Lähmung des Eisenbahnverkehrs nicht zugeben könne und die nötigen Schritte tun werde, um diese zu verhindern. , Im Unterhaus erklärte der Schatzkanzler Lloyd George auf eine Anfrage über den angedrohtcn Eisenbahnausstand, daß es nicht wünschenswert erscheine, Mitteilungen über den Stand der Verhandlungen, die im Gange seien, zu machen. Churchill führte aus, die ernsteste Erscheinung der Lage in Liverpool sei, daß das Ausstandskomitee die Angestellten der elektrische n Kraftanlage auf- aefordert habe, in den Ausstand zu treten. Das würde LiverPoolunddessenGebietdesLich- tes und der Straßenbahnen berauben. Grey führte noch aus, es freue ihn, erklären zu können, daß die Unterhandlungen zwischen der Regierung und den Eisenbahnarbeitern wieder eingelcitet worden seien, um zur Annahme des Regierungsvorschlags zu führen, einen Ausschuß cinzusetzen, der unverzüglich die vorgetragenen Beschwerden untersuchen soll. Tatsächlich wird heute schon aus Liverpool gemeldet, daß ein Teil der Arbeiter auf der elektrischen Kraststation die Arbeit niederlegte. Infolgedessen ist die elektrische Stromzufuhr sowohl für die Beleuchtung wie für Kraft in Liverpool aufgehoben. Die Kraftstationen werden von Truppen bewacht. Pöbelmacht hielt einenStraßenbabn- w a g e n a n und schlug Fensterein. Der Mob jagt Den Bäckerjungen die Brote ab. In einem Hause in dem Stadtteil Schwann fand man einen Wagenführer an die Türe gefesselt auf. Die Kriegsschiffe „Antrim", ,/Bri- stol" und „Triton" sind in Liverpool eingetroffen. Die Reeder erklären sich bereit, die Arbeitssperre der Dockarbei- ter unter gewissen Bedingungen auszuheben. Freiwillige Schutzleute. London, 17. Aug. Die Polizei hat einen Aufruf erlassen, durch den Freiwillige aufgefordert werden zum Dienst als Speziasschutzleute für den Fall, daß sich die Lage verschlimmern sollte. Aus verschiedenen Teilen des Landes werden Ausbrüche von lokalen Eisenbahnausständen gemeldet, durch die Störungen im Verkehr eintreten In Blackburn sind 1000 Mann in den Ausstand getreten. Die Verhandlungen um Marolko. Aus Wilhelms höhe wird gemeldet, daß der Reichskanzler dort am Donnerstag um 7 Uhr eingetroffen ist. Zum Empfang auf dem Bahnhof war der Gesandte von Jenisch erschienen, der den Reichskanzler im Automobil nach Schloß Wilhelmshöhe geleitete, wo er Wohnung nahm. Der Minister des Aeußern v. Kiderlen-Wächter trifft erst am Freitag früh in Wilhelmshöhe ein. Die Franzosen scheinen es inzwischen daraus abzusehen, das deutsche Volk immer weiter zu reizen. Richt nur, daß die Pariser Blätter eine zum Teil unverschämte Sprache führen, auch im Volke macht man seiner Mißachtung gegen Deutschland Luft. Das beweist wieder ein Fall, bei dem eine deutsche Fahnö niedergezerrt worden ist. Wir erhalten darüber folgende Meldungen: Rach einer Blätternretdung aus Aix-les-Bains hißte em dortiger französischer Gastwirt eine deutsche Fahne. Zwei Offiziere forderten einen Schutzmann auf, diese Fahne zu entfernen, und als dieser dem Auftrag nicht schnell genug nach- zukommen schien, riß einer der Offiziere die Fahne selbst herunter intb zerbrach unter dem Beifall der Menge die Fahnenstange, Der Vorfall rief in der Stadt große Aufregung hervor« Das französische Ministerium des Innern veröffentlicht folgende Note: Ein Morgenblatt berichtet über einen Vorfall, der sich in Aix les Bains zugetragen habe, wonach zwei französische Offiziere eine deutsche Fahne heruntergerissen und zerbrochen hätten. Der Vorfall beschränkt sich auf folgende Tatsachen: Der Eigentümer des Restaurants Beau Rivage hißte am 15. August mit einem Bündel Fahnen verschiedener Nationalitäten auch eine deutsche Fahne. Ein Industrieller aus Nancy, der diese Fahne bemerkte, ließ sie einfach von Angestellten des Restaurants entfernen. An dem Vorfall war kein Offizier beteiligt. Wenn ein solcher Fall sich in Deutschland einmal ereignete ! Wie würden die Franzosen sich darüber erregen und — wie würde die amtliche deutsche „Norddeutsche Allg. Zeitung" dergleichen scharf zurückweisen! Die oben erwähnte Note des französischen Ministers hat nicht einmal ein Wort des Bedauerns für das Vorkommnis. Ei« spanisch-deutsches Abkommen? Das „Berliner Tageblatt" nietbct aus Paris: Unter ber Ueberschrift „Ein spanisch-deutsches Abkommen" teilt der „T e m p s" folgende Depesche mit, die er von )einem Spezialkorrespondenten aus Madrid erhalten hat: Hier erhält sich hartnäckig das Gerücht, nach welchem ein Abtom- men oder wenigstens der En.wurf eines Abtommens zwischen Deutschland und Spanien zustande gekommen wäre, kraft dessen Spanien seine sämtlichen Besitzungen in Guinea abtreten werde. Wahrscheinlich ist das Gerücht auch wieder erfunden worden, um Deutschland bei Spanien und in der übrigen Welt mißliebig zu machen. Die Vorgänge in Tarudat. Paris, 17. Aug. Ueb.r die Vo.günge in Tarudat im Sus-Gebiet weroen folgende Einzelheiten gemeldet: Einige Huara-Leute drangen in die Stadt ein und suchten .? Kbah u (türmen, in welcher s-ch der Kaid mttdenVertreternderGebruderManncsmann besand.^^'^-heftigem Kampfe zogen die Huaras ab und hefeep - e en zuruck. Man befürchtet neue Kämpfe, an denen die vei^barten Stämme teilnehmen könnten. --- Deutsche» Uetch. 'Donnerstag @ben u" B/Nuier Auswärtigen Amte , Staatssekretär f-Adci. en-Wachler imb dem brunchen Bot- ;wei 25 e 1 a 3 ? 11 n zeichnet, von denen einer < ffliiIliefer<6 zwischen DeutMand und britischen Pro- tftoxaten, b« dl- B-kampnmg ba Schlafkrankheit in Togo und den benachbarten britischen Gebieten betrifft. Die „Tägliche Rundschau" befürchtet, daß in sozialdemokratischen Kreisen auf einen großen Berliner Verkehrsaus- stand hingearbeitet werde. Im einzelnen führt das Blatt aus: Der deutsche Transportarbeiter-Verband unternimmt es augenblicklich, die Ersatzmannschaft der Großen Berliner Straßenbahn für feine Zwecke zu gewinnen. In der Sektion drei des Verbandes ist die Mitgliederzahl in den letzter! Tagen von 700 auf 6000 Personen gestiegen. Die Große Berliner Straßenbahn darf nach dem Kleinbahngesctz den Betrieb nicht einstcllen, um die Konzession nicht zu verlieren. Sie muß sich also dem Terrorismus des Verbandes bedingungslos fügen. Ausland. 'Die Besserung des Papstes schreitet fort. Er empfing am Donnerstag die Aerzte und seine Schwestern und unterhielt sich längere Zeit mit ihnen. • Im englischen Unterhaus hat Sir Edward Grey auf eine.Anfrage über die Bagdad-Bahn eine Antwort erteilt, die Deutschland wieder einigermaßen mißtrauisch machen fönnte. Der Konservative Lloyd fragte, ob die Unterhandlungen betreffend die Bagdad-Bahn gegenwärtig von der britischen Regierung verfolgt .würden und ob sie Auskunft geben könne über irgendwelche Ereignisse, die seit der letzten Erklärung über den Gegenstand eingetreten seien. Grey erwiderte, wie wohl bekannt sein dürste, sind seit einiger Zeit Verhandlungen im Gange hinsichtlich der Bedingungen, unter denen die britische Regierung derErhöhung der türkischen Zölle von 11 auf 14 Prozent ab balorem zustimmen wird. Diese Verhandlungen hätten auch Einfluß aus ■ i'2 Bagdad-Bohufrage. Die britische Regierung machte der tü.fischen Keg :r nj Vor ch'äge, u.n di: Wirtschaftlichc Gleichstellung en Grenze -reußen los Dingis M. in ihrem bei einem Buch- it Weise betätigen und l irteien dazu benutzen,. -ue ihren Bchellbezirk.> Merziellem Gebiete zu- liesige Regiment fS lügen, die um 9 Uhl t ins Manöver nach! I auch das Regiment I 1er treffen am 23. Aue Pionierbataillon 25 (Ker n Butzbach und Cfitnbi itaiüon jährt üwr (M bis 907 . Wetzlar, 17. Aua. Ter bisherige Beigeordnete, Lond- imd Gastwirt Friede. Schwahn zu Ulm und der Gemeinde- visrsteher Wilh. Zutt zu Holzhausen sind durch Erlaß des CCberpräfibenten vom 9. August auf eine Amtsdauer von 6 Jahren zu Beigeordneten der Landbürgermeisterei Greisen- st. rin ernannt worden. — Unter dem Rind Viehbestand bitr Bierbrauereibesitzer Gebrüder Waldfchmidt hier ist die •Klanl« ueb Klauenseuche amtlich sestgestelU worden. /\ Arnshain, 17. .tag. Geilem tu eine Scheuer die schon längere Zeit baufällig war. eingestürzt. Zum Glück war niemand in der Scheuer, so daß ein Unglück oer- hütet wurde. itngen ou6 einer benoajuunen L,uicoo|i m dem -rügen, farf, als der diensttuende Beamte das Bureau auf tune Zeit »erlassen hatte, 16 Mk. au« der Kasse für Fahrkarten- dem Gendarmen zelder. Sie wurden am nächsten Tage von ,»«findig gemocht und eS landen sich noch Jfsitz. Für da« andere Geld hatten sie sich falber zwei neue Testamente gekauft. Ä“u>» Ifc« , a. Hartm annShain, 17. Ang. Heute nachmittag Vurde eine vierzigköpfige Zigeunerbande von preußischer Gendarmerie über Lichenrod, Fedberg zur hessi- icven Grenze biS hierher transportiert; damit war sic -reußen loS. Zufällig war aber ein Gendarm aus Gedern nf seinem Dtenstgange hier anwesend, der die Bande gleich in Empfang nahm. Er machte den OrtSdiener und noch zwei Onseinwohner mobil, um mit deren Hilfe das «terbrachte Geschenk wieder zurück nach Preußen zu ver bringen. Diesmal gings über Bermutshain; aber beim Grebenhainer Forstbaus leisteten die Ziaeuner hartnäckigen Lider st and, so daß noch die Grebenhainer Gendarmerie «u Hilfe gezogen werden mußte. Und nun gings wieder ja» Lichenroth, wo die Bande, die preußische Wander- gtwerbscheine besitzt, nun wieder den Preugen zu schassen m .d)L SreiS Friedberg. a. Grebenhain, 17. Aua Beim Weiden ging eine tzah, als die 61 jährige Marie Rahn das Tier von einem Lickwurzacker verjagen wollte, aus die Frau los und 'cnnte ihr ein Horn in den Leib, woraus die Berletzto Gnadengesuch abgclchnl habe. Heule morgen 5 Uhr erhielt Müller auf Wunsch eine Tasse ftaffcc. Tie letzte halbe Stunde ver- brachte er im Gebet allein in seiner Zell«. Um 6 Ubr wurde er in den Hof geführt und nach den üblichen Formalitäten dem Scharfrichter übergeben, der nach iucnigen Sekunden meldete: .'-Herr Slaolsann altschoi^rat, die Hinrichtung ist vollzogen!" Müller starb gefaßt. Ter Sarg wurde sofort neben den Gräbern von Groß und Stafsorst an der Mauer cingescharrt. Cholera. = Biid ---- — -w- -------- - r . . ffx .X I Konstantinopel, 17. Aug. Heute kamen 3.6 Cholerafälle ~ ff nitrierte geil u'na" (Leipzig, Verlag von Griedel beim Baden der Infanterist Richter au« Dresden, Lor denen sechs tödlich verliefen Ter BürgermerücrL Weber-"zeigt sich in ihrer neuesten Nummrt vom 10 August ^olbat beim 1. Batai o ri f . I , ' ■>,. g» < >,. ..,.« .;jii wmi* n icbcr^al^cinc^ian; im modirnct^G erste geleitete Zeitschrift Lc war bei der Militärschwimmanstalt auf Wache. Nachlämgkeit abgese^. .2" Albanien sind heule äO neu» . bc-i 100jährigen Jubiläums der Universität Breslau u WUI -77 Cholerasalle, davon 22 mrt tödlichem Aufgang, vorgekommen. ''U'. ^itnna ihren bewährten Sveüalzeichn« @tOr(fnt)Urß ) b ff I .•' tniirhen 'her hief iac H a^e n "Imd '^anse en/iandl^der den dlirch die Gegenwart des .Kronprinzen VN T ft r tn ft .1 b t 17 Aua In der heutigen Sitzung nationalen Sanitatsrates wurden der hiesige Hafen und I - ... _. r -------*- la I tBa M b7r o r\\^\'e l^ur^^gc bte Aüft e erflä " ' * ”W> der Hitzferien in den Schulen. Alle Redner waren darm>'^anderma Mr chostravetnucht ^n.an. _ tinia, daß der Unterricht nidjt erst um '»12 Uhr geschlossen = werden sollte, wie es die jüngst in Erinnerung gebrachte Per- DirmifcbtC». orbnung der Schulabteilung vom Jahre 1893 bestimmt, sondern - t u „ u v ,wu, ------------- der Unterricht möglichst irach der dritten stunde jaüictzen ko r a t i o ns m a g a z i n des Theaters des Westens in B e r - fall. Bürgermeister Müller bedauerte, daß rnrrlmmg nuhtd ui (in , • irr Sache getan werden könne. In Amchluß hieran gab d- leitete Redner eine Statistik über den Was server bra u ch in l den letzten Monaten. Tarnach betrug der Wasserverbrauch nn yionzit Juli 449 400 Kubikmeter, im Turdndmiti droa 14 500 tobihneter, an 4 Tagen wurden iebod) über 16000. ei Drei Togen über 17 000 und an 2 Tagen ,ogar über 18000 Kubikmeter «Baffer verbraucht. — Im Lause der Verhandlungen wurde u. a. beschlossen, die Messen stets im Anschluß an die Mannheimer! Messen abzuballen, damit sie nicht mit denen anderer benachbarter । großer Städte zufammensallen. , _ M. Offenbach a. M., 17. Aug. Die heutige Sitzung bet Stadtverordnetenversammlung tvar nur won kurzer Dauer. Eine Aussprache rief nur die Regelung der Anrechnung von auswärts verbrachterDien st- fc ei t als Pensionsvordienstzeit hervor, die dadurch berbeigeführt wurde, daß den Beamten, die vor der Vollendung iifres 25. Lebensjahres in den Dienst der Stadt treten, die auswärts verbrachte Dienstzeit als Pensions- vordienstzeit nicht angerechnet werden soll. Die Anrechnung p«n auswärts verbrachter Dienstzeit als Pensionsvordicnft^ \eit soll erst nach dem vollendeten 25. Lebensjahre des betreffenden Beamten erfolgen und zwar nach bestimmten Grundsätzen, die für Exekutiv« und Kriminalbeamte, technische und DerwaltunySbeamte in dem Rachtraqserlaß auf- n5[tellt wurden. — Für die Herausgabe einer Sondernum- mer über das Grotzherzogtum Hessen wird dem Verlag der Leipziger Illustrierten Zeitung eine Beihilfe von 300 Mark gewahrt. Ferner wurde für die Errichtung zweier Sonderhäuser im städtischen Krankenhaus einschließlich deren innerer Einrichtung 255000 Mk. bewilligt. — In d-r nichtöffentlichen Sitzung wurde Bauinspektor Sprengel zum Tief-Bauinspektor der Stadt Offenbach ;«wählt. greis Wetzlar. 1 » And KJ r/dtb», *• und rt “«SSg» von beni EJ2>| 'en; dir nJ’ 1 6.ih^ ^'nktn, i;- I e des RS 7j°-n°n ^j.?°°^ohndirek.u-. nb ^AQ?9etüi£|en- bei- ff** perionlichen Serie' Mtöfete Ausmerisani Fühlungnahme mit :< hervorhebt, die fo «5-Miellen?? Bedürfnisse inbezug L ■ Ä'\fennenI^ ' Beschwerden unierri»;. ^onliche Mastnabmen e Euren eingeM,s bewußtlos zusammenbrach. Man brachte die Frau zu- berg am Daldhange einen Hochbehälter zu erricbten. Di. ser -ächst in ein >?aus, wo Dr. Koch alsbald zur HilfeleistungIwird so groß, daß der später dort linksseitig der Latin Icrert war Mit einem Wagen wurde die verunglückte entstehende Stadtteil mit Wasser versorgt werden kann, fcr gn „ach hause gefahren. — Vorletzten Sonntag haben I Tie Kosten der Anlage belaufen sich auf 40000 Mk. ■ir eine weithin bekannte Frau, die Mutter des Herrn! Frankfurt a. M., 17. Slug. Heute früh 6 Ubr wurde Strauch, zur „Krone", Anna Marie Strauch (ge-I der ehemalige Zeugfeldwedel Müller in einem Hof de^ Vreunges- 77". Ralm's Arnrnichc zu Grabe getragen. Ein Herz- beirner Gefängnisses von lxrn Elbanrichier Goppel aus Magdeburg rfL wenn man bei Zeiten für eine gute Wasserleitung gesorgt y\ Xarum wird jetzt im Auftrag des Gemeiliberales noch eiltT Quelle geschürft, dem sogenannten Bindewalds- har«. Tiefer liegt in der Nahe der Gernarkungsgrenje von -chwarz an einer über die Höhen führenden Waldchaussee, der frankfurter Straß'", die wahrscheinlich einen bedeutenden, früheren Handel-weg iwischni Mif.el- und Norddeutschland barste l>. ^fsemlich findet sich bei den Schürfungen eine genügende Menge [] Marburg, 17. Aug Tu* Stadtverordneten bc schlossen mit Rücklicht auf die Entscheidung des Lberlandes- gerichtS, daß W i l d p r e t ebenso wie anderes Fleisch a b gabefrei fei, von der weiteren Erhebung dieser Steuer Abstand z u nehmen und die gezahlten Gelder auf verlangen wieder zuruckzugeben. Ferner wurde beschlossen, zur Wasserversorgung der noch zu et bauenden psychiatrischen Alintk und des Kruppelheims am Orten- ausgezeichneten Jestakl in der Aula in einer doppelseitigen und das Gartenfest im Südpark in einer ganzseitigen Zeichnung sest- — gehalten bat. Das Eisenbahnunglück bei Jüterbog, den Brand des Kurlmuses in jBab Pnrmont, die Explosionskatastrophe m ben Wandsbeker Hartsteinwerken bei Hamburg, den verheerenden * Brände sind noch immer an der Tagesordnung. Im Brand im Walde von Fontainebloau bei Varis, die Eröffnung des 5-.; u; L.-....: Tiew-rks SM^lUN« bei Mwch«,, . ii in, das durch eine Brücke mit dem eigentlichen Theater ver Eger, die Ausführung des Marchcnivuls „Lobetani in der Zopvo- bunben ist, brach Iieutc abend Feuer ans, das die TeTorationen ter Daldoper und noch vieles andere ilnden wir in treM'chen 1 vernichtete. Ter Brand wurde gelöscht, bevor die Flammen auf Reproduktionen bildlich wiedergegeben. Die^Titelseiteschmückt, als das Theater übergreifen konnten Tie Abendvorstellung wurde Festgabe zur 58. Generalversammlung der .Katholiken Teutschlands, abgesagt. Bei dem Brand hatte die Feuerwehr einen schweren ein Bild des Papstes, decken Erkrankung viel von sich re^n mach^ Stand. Sie konnte bei dem mehr schälmenden als offen bren Eine sckwnc Tounfteuauniahmc bildet das ganzseittfle Bita „Der nenben Feuer, das einen ganz ungewöhnlichen Rauch stleinglockner, vom Gronolockner aus gesehen . Ein höchst reib- cnrroidclte, an den eigerulichen Brandherd nicht heran. Tic für gemäßer Artikel Miangclt baß ^ema,,Zur H^-ieneber großen acht Operetten erforderlichen stnlissen standen nicht aneutanber und Hitze , in dem Dr. .Nublstadt beachtenswerte Ratschläge .erteilt, daneben die gleichfalls jum Teil umfangreichen Reguisiten, di? Ihre besondere Zierde erhalt tue Nummer burdh einen mtt jroei faft durchweg mit Cd* und Lackfarben gestrichen waren. Alle ganckeitigen und einer halbseitigen farbigen, sowie mehreren an- Angriffe scheiterten ulnachsl daran, baß es nicht möglich war, dem farbigen Illustrationen gesckmiuckten ^uustbeitrag, der dem ju Feuer Luft zu verschaffen. Drei Feuerwehrleute wurden die Opfer internationalem Ruf gelangten Maler der Bretagne Charles Cottet der geradezu furchtbaren Rauchentwickllmg. Sie erkrankten fehl gewidmet ist schwer. Tic Hitze wurde von Minute zu Minute unerträglicher. ---------- - v. . — EMich gegen 10 Uhr abends, nachdem das Feuer bereits bm Amtlicher lvetterbenchl. Stunden gewütet hatte, war es gelungen, durch Einschlagen der Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Mauer auf der dem Bühnenhause abgewandten Seite t*m Feuer WeilerauS'ichle m $?efie । am SainStag, ben 19. Aug. 1911: Luft zu verschaffen. — In Saalfeld ist die MaschinenfabrikjTrüb, leichte Regenfalle, mäytg wann. Jrmischer sowie die Trahrgewebesabrik Günther abgebrannt — __________ - ' ----- - 3m Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk zu Essen Letzte Nachrichten. brach im Hauvrkabel schacht Feuer aus. TaSawye B«wr^ Petersburg. 17. Aug Der Ministerrat br- gungsgebiet war ohne Strom, -tic großen Zechen und Wert ., f k ftrafc von 30 Mark verurteilt. Als der Richter chn fragte, I Bericht im Dezember b I. ju erstatten. Es bestehe keine ob er dazu etwas zu sagen habe, entgegnete er patzig: „M i r Notweichigkeit, eine Sofortige Aktion auf Grund ungenauer tanns gleich fein, wieviel G^ditrafc Sie mir geben, ich za^ls Daten einzuleiten Murn glaubt, daß Präsident Ton gegen ja doch nitbt" ^sondern die Herrichan^ Als das Gericht die»e Recn wnsbill der gegenwärtigen Session sein Beto ein» Antwvn erhielt, nenrrteüte eö ben Sbauneui «1 brn ^agen f . mcrde, einschließlich derjenigen auf die Revision her Dan, ba ia nach iSfen Frclliste und der Laumwolttarickätze, die be'che bereits vom ■Ättltsw -Inttroc g-w-hrtt..' 'IReprälcm-mt-nh-use und do» Senat Lngenqwme-I Mlrbea. ♦ rv i c der „fl e 14 b m t e Minoi laufen lonnicl Eine des Humors nid*: nubebrenbe S^ene spielic lüb in Berlin Unter hm Vinbm ob Ein den Berlinern mobibefanutcr alter Siras*nHändler, der rin Schild aur her Brust trug, am bau ii* leien ivar: ,.Blind, gelähmt und stark nervenleidend ^und sich von nnon Führer begleiten her, erlnrit von einer tarne rir. Almosen Ein .Konkurrent sah dies unb iKMtniUnate ui seinem Reid, den „g.lällmten Blinden^ der Berstrilrma Tttier [•.ergab darüber sein i'Vbrctb n völlig, rannte dem Lästerer hurtig nccu und verprügelte ihn a«S Leibeskräften. Tabei verlor her .Blinde" seine Brille, und man konnte die Wahrnehmung machen. !>aß es mit der Sebtroil deS „Blinden ' rbemonut bestellt ist, nie mit seinen Rerren. Ten rentablen UinbauHab wird der auS der Rolle gefallene Simulant aber wohl schwerlich inicber nmiehmen können. Ja, >a' So geht», wenn man sein Tempera mau nicht zügeln kann! . kt Was ein Stadlschrnnktni enflh|or zeigte stch lwchu zer- I lnirscht über die Soiglostgkeit, nut der er den kchlussel hatte I -iftfen lassen und entließ ben Wächter mit vielem Dank und Lob. CanfrwirHdmiL .E« finb doch tüdiugc unb ehrliche Burschen, diese Polizisten,- 1 - „ uuge komme, um vom Bureau an« sofort zu irgend beabsichtigten B r a u g e r st c n s ch a u e n zu beledigen. -Sie Da- cinem icc iU gehen.' anftaltct sowohl eine Beschickung der Berliner BraugerstenauS- Kleine LagcrchroNlk. stelluna, wie eine bsondere Prilsung henischer Braugersten. Im I <>n Wald hei Solingen stürzten der Rlempnemieifter Beer- Interesse unseres heimlichen Brauaerstemaucs wäre cs Sklegen, ieme -wei wehiUen bei Brunnenardeiten in einen wenn sich die Landwirte ani diesen Veranstaltungen "iöslichst I ^ic waren iofoit tot Ter Polizc,sergeant holte die zahlreich beteiligen. Ttc hessischen Braugersten, die alladingsl mtl einer Taucheikappc bekleibet, heraus. heule schon weithin als solche bester Qualität bekannt sind, Fu Berlin stürzte bei der Festnahme eine« entsprungenen könnten auf diese Weise weitere Absatzgebiete erhalten, -lic taitb- Li f. t, 0 r Q e , o g I i n g 5 dieser mit seinem Bruder auf den Schuß- wirte, die sich an einer dieser Caanftaltungcn beteiligen wollen, " Qnn u|1f r,y lt)U jU Boden. Als em anderer Polizeibeamter zu können nähere Nachrichten, sowie bic notigen unmclbebogcn Donl . i((*iaaL Infolge eines plötzlich losgehenden Sprengfchufies in einem X »ab.sau6.im, 17. w Tai 6 d> ö f f = ..g c , i d, t Steinbr^ ö 1 “1 •*' X eab.Sau6.im, 17. «.< W'.rb, .°n I bENm« MU ^m I P«u NEick,. Hm^i. 6a«. « 6ra. 6iet .in U.berfaa auf eine Dam. im Salin.nß.lanbe ge- Umgebung in Sluiregimo lebte. IBnbe Brmnm, bU (6on H etoen «"« nut m« iicmmmi °uu^ j,ncn Iriimmmt: luä&taib bk n-rtbet. »am lötet bat man nach tnn. Spur, loohl aber labten in 6tt«t tebttn, begtgntkn fidb bc.™ !®e®' I Mäimcr mir lachte »crlcfir jen, Quetschungen unb »autabschür. |anb man im 6^.™« Seit» bi. ß.taubtc ootbeneI^SSen biet nochmal- fungnt erlitten, wurden 30 rauen schwer Derlefet- . Lfd». bet Tarn. T.t Jnbal. b.t bau W.tl bet &"«Ä«I fl 3“ " ä Ä. m*.- ra s &bSÄXS rÄÄ. mäwää -r-eubaulen sind gegenwärtig viele Arbeiter beschäftigt. Jm an den direkten Folgen b r erl-^tenen Korpcrverlctztingen, son- Beamtinnen den Inhalt der Kasse, 1000 ilTonat. Tie ®cr- ("iveiterungsbau des Bahnhofs wird fleißig gearbeitet. Tic hem an einem Herzschlag Frau B , d,e wegen Beleidigung, I fluchteten. krHöhung deö gönnen Bahngleiseö um 1 Meter ist an ben meisten Drohung unb Körperverletzung angeklagt war, wurde wegen Be l , Bahnhof Semlin etcigute sich beim UmfüUai Cteilen vollendn Tic neue Guterhalle nebst Abfertigungsgebäude icidigung zu 50 Mark Geldstrafe und wegen Körperverletzung iu ZvirituS aus einem beschädigten Eisenbahnwagen in einen (nb vollendet, ebenso die zwei Untcrfübrungen im südlichen Tett einer Woche Gesängnis verurteilt. länderen eine Ervlosioii. Ein Bahnarbeiter wurde U BabnhofS. Tic eine führt auf die Landstraße nach Schwal- ------------------------------------------ ?^un b"ci laicht verletzt. kim, die andere von der Frankfurter Sttaße nach dein neuen (ustschissahtl. In der Umgebung von Riga richtete ein Sturm große tzstterbahnbof. Nord- und Sndflügel des Empiangogcbaudes sind . 17 Verheerungen an Auch Schiffshavaricn toerden gemeldet, sovcit sertiggestelll. Der Mittelbau wird, wenn bie Hauptbade- K r euz bürg (Cber gleiten) 1Äsen wurde d^s Segelschiff „Jacob Maria" zertrümmert, tuc vorüber ist, abgerissen und hier führet Personenaufzüge nach garten tst heute nachmittag ein gestern in Altona aufgestte- ZNivaienwuro unken dai Bahnsteigen. An der Q u e l l c n e i n s a s s u n a werden mit gener Ballon gelandet. Ter Füchrer war bei einer Schleis en-1 < s . .-inb 20 Personen, die Wasser auS verunreinigten vkginn des Herbstes die BildhLuerarbeiicn.bcamncn. Tierlopfe usw. sghrt in der Nähe von Lübben (Spreewald) aus dem H»rb L '' genossen, an Tvphus erkrankt. Fünfzehn Par- Dttben die einzelnen Säulen schmücken. An der Trinkkur- gefallen und der Ballon bann mit den beiden anderen 3«- ronen sind bereits gestorben. «nlage beginnen zur Zett dre Malerarbeiten. fassen, Mei Offizieren auS Altona, nach Oberschlesien weiter Petersburg wirb gemeldet: In der staatlichen -1-. Butzbach, 17. Aug. Wetknietiter peinttch Dorsam Die Lujtschiffer hatten die Orictttierung verloren Pulvctsabrtk Qchla sind drei Zylinder explodiert. Dr» hier, geboren zu Schöllenbach im Odenwald, feierte heute sein | — u _ . ------»-■ ? j_- | Arbeiter wurden verwundet. __ kvjährtgeS Dienstjubiläum bet der Niaschtnenfabrtk ll. I. Tröster hier. — Heute ertrank in der Wettet bei Ein geborener Mtnt: rinn Jahre das silbm verlieh U81 das (iic.:? nbnrg bis 1883 die rv em Hamburger Sofija rste große Reife um k lachen. Daun hat c:. yließlich als Kapitän c. Jahre ununterbrochin hinterindischen W!|l ch, ZusMmenstob'M: x i.im aus stinen W" . er in Ausübung sei» -lcht und im Mantls:' e Den Knöchel des lnc nteben hat.er te«" des Ertrinkens gerL- laitien »tjielt S»" mit Tijnamü beiabr on dem be"„ irnt Sanb^inanri, W iterinbien t|t, fw b« > ,.rft wird ©ie SBetlof“"« in'6enMtoii»»*' ne», jow'e » » Zuzuge nach (J- leber,ie"Silitüer^t ^emlir^ Detaüiä^' lleid)t led'gl« bie en, -» ’“ä»mb i«-5 noch . Variier von Bensheim a. d. Bergstrasse. Haushaltungs-Pensionat von Fran B. Eberwein Guntrnm. Gründliche Anleitung im Haushalt, Flicken. Schneidern, Weissnähen etc. — Prospekte durch die Vorsteherin. 5072 Statt besonderer Anzeige Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren heißgeliebten, unvergeßlichen nur einzigen Lohn, Bruder und Enkel Heinrich Bötz nach langem, schwerem Leiden in einem Alter von nahezu 21 Jahren zu sich zu nehmen. Um stilles Beileid bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Bötz, Bahnhofsaufseher. Lumda, den 17. August 1911. Die Beerdigung findet statt Sonntag, den 20. August, nachmittags 4 Uhr, zu Lumda. 5079 1 K i I liifflMge vom 11. bis 18. Aupst Sämtliche Soimr-Scliutara werden zu äusserst billigen Preisen verkauft ■ Ferner empfehle: ai8/g Gelegenheits-Posten in Herren-, Damen-, Mädchen- und Kinder-Stiefel Staunend billig Nur so lange Vorrat Wilh. 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