CrsSUPKHI Die heutige Nummer umsatzt 10 Seiten, ö f^ nur der Umstand, Part ien statt, um den Reichstagskanbida.en für den ULllU^L. l" , j» nft hz.5 ... o-Jk in den maßgebenden Kreisen bereits dahrn entschieden hat, daß Ob er lehrerDr. Werner für die Deutich-Sozialeri und Christlich-Sozialen kandidiert. Von anderer Seite wird uns mitgeteilt: Dm 28 Januar findet hier im Lenzschen Felsenkeller eine Vertrauens- männer-Vcrsammlung der rechtsstehenden Sto^, Heinrich ren Grien. '«Sanier mit Herrn f Jj« em Lina etumr' rhausen. 19 üdenhaulrn ein L l «trau Anna Maria | $en <45eor'1 ^au Mma Äopv, geb Hiiemaun in vamchen. n> ~ braultin Lina '»Wetzlar. - Herr J ftotl Weiger, tzran oieüenkopi. eben LMf oder Besonderen Wert ike. Die erhöhte Unmöglichkeit g* io im Hendel b* angewiesen, deren läufig genug nicht 1 Wert Jtehen. Beer selbst mit den J.Essenzen „Marko cht zu befürchten. Dreifache, ja •<>«“ fernste Liköre usw. „Original Reichet* reichen der Echth'l , Reichel, Berlin SO. « ia Haushalte’ graM. in den Chen Dreierlei, Hr. 13 Der Slehener Anzrt-er erlchetni täglich, auyer SotmiaqS. - Beilagen: viermal roöcheiitlier Landwirt schlage in bie Hand bes Kaufmanns und des Gewerbetreibenden". Landwirt Hensel- Dortelweil ließ sich dann über „Landwirtschaft und Viehzucht" aus. Er verwahrte sich dagegen, daß die Landwirtschaft an den hohen Vieh- ober Flenchpreise, schulb sei. Der Seuchenschutz würbe noch zu wenig Itreng gehandhabt, wie bie jetzt grassierende Maul- und Klauenseuche zeige. Eine Viehrnappheit sei allerbmgs vorhanden, infolge der schlechten Futterernte im Jahre 1909. Die Viehteuerung werde mit hnovr- gebradjt durch den Zwischenhandel und den übertriebenen Lupus öer Metzger in ihren Läden. Er habe festgestellt, daß der Landwirt in der Zeit vom 1.—15. Dezember 1910 für Ochsen erster Qualität 44,8 Pfennig pro Pfund erhallen, während der Metzger in derselben Zett 95 Pfennig eingenommen habe In Metzger- treifen werde vor allem gegen die Landwirte gehetzt und bieiti als begehrliche Agrarier und Ostelbier, mit welch letzteren wir Mittel- und Kleinbauern uns allerdings solidarisch erklären, be- „prusti Wgeladjutant". Das „Militärwochenblatt" meldet: Generalmaior v. Lauen stein wurde zum Mil-tarbevollmächtigten am russischen Hose ernannt und dem russischen Kaiser attachiert. Kapttän zur öte von Hintze, wurde von feiner Stellung als Militärbevollmächtigter am russischen Hofe, attachiert dem russischen Kaiser, enthoben und ist in bie Reihen ber bienfttuenben Ilügelodiutanten des Kaisers unb Königs übergetreten. Dazu wird uns aus Berlin geschrieben: Die verwanbtschastlichen Beziehungen des Preußischen und russischen Hofes und bie Waffenbrüberschaft beider Völker fanden im Jahre 1817 darin ihren Ausdruck, baß in Berlin ein russischer, in Petersburg ein preußischer (Pruski) Offizier der Person des Monarchen äls^ Flügel abjutant beigegeben wurde. Als man es in der Folgezeit zur Beobachtung der militärischen Einrichtungen für zweck dienlich hielt, den Botschaften und Gesandtschaften Militär- bevollmächtigte zu attachiercn, wurde dieser Clarak er auch den zunächst nur zu persönlichem Dienst b.i den Monarchen in Berlin und Petersburg bestimmten Flüaeladfutanten bei gelegt, wenngleich man es aus praktischen Gründen für richtig hielt, noch spezielle Militär- und Marineattachecs zu ernennen, um die höstschc Stellung der Flügeladiu tauten nicht durch die den Militärbevollmächtig en ober Militärattachees obliegenden Meist a.igeleg?nh.iten, z'.i denen auch — horrible bictu — die natürlich sehr vorsichtig vorzunehmende Organisation der Spionage gehört, komplizieren zu lassen. Preußischer Flüoe'adjutant und deutscherMilitärbevoll- mächtigter in Petersburg war seit 1908 der Kapitän zur See v. Hintze, der jetzt, wie es heißt, eine andere Dienst- Verwendung finden und durch den Generalmajor v. Lauenstein ersetzt werden soll. Mußte es schon einigermaßen befremden, daß ein Seeoffizier, und noch dazu ein ursprünglich bürgerlicher, auf den Posten eines preußischen Flügeladjutanlen und deutschen Mift ärbevollmachtig en in Petersburg gelangte, so gibt auch der jetzt bevorstehende Rücktritt des Herrn v. Hintze zu mannigfachen Mutmaßungen Anlaß, die durch die offiziöse Darstellung, daß Herr d. Hintze Petersburg nur deshalb verläßt, weil ihm gemäß seiner Tüchtigkeit eine andere Verwendung zugedacht sei, keineswegs entkräftet werden. Nachttänge zu der deutsch-russischen Annäherung. Unwahrscheinlich, und nicht gerade sehr ernst klingt folgende Meldung der „Libertö": Paris, 14. Jan. Die „Liberte" veröffentlicht folgende, aus Petersburg datierte Meldung: Auf persönliche Initiative des Kaisers Nikolaus wird die Pariser Reise des Ministers Ssasonow durch einen Aufenthalt des russischen G e n e r a l st a b s ch e f s und mehrerer russischer Offiziere in Frankreich vervollständigt werden, die damit betraut werden sollen, gemeinsam mit hem französischen General st ab verschiedene militärische Fragen zu regeln, welche Die beiden Verbündeten interessieren. Die Wochenschrift „Opinion" schreibt: Man muß anerkennen, daß die praktische Bedeutung der rusftlch-deut- schen Abmachung über Eisenbahnen tn u r k i sch - Asien und Rordpersien eine beträchtliche ist. Bon dem Erfolg, welchen die deutsche Presse nach der Potsdamer Zusammenkunft verkündet hat, b.cibt jedenfalls etwas fehr Greifbares: Die Arbeit Deutschlands in Kleinasien, die durch ihre Zähigkeit und Zielbewußtheit alle Achtung verdient, hat aus ber mit Rußland abgeschlossenen Vereinbarung Nutzen gezogen. Die deutsche Eisenbahn hot jetzt eine weitere Aussicht mehr gewonnen, in nicht allzu langer Frist Bagdad zu erreichen. Die türkischen Regierungsmänner wünschen im wirtschaftlichen Interesse chres Landes sichtlich diese Bahnlinie, Rußland legt endlich die Waffen nieder und England zeigt rern Widerstreben niehr. Tie Franzosen sollten die Angelegenheit mit dem Blick guter Geschäftsleute ansehen und verlangen, daß ihnen als Gegenleistung für die Zustimmung zur Verwendung des dreiprozentigen Zvllaufschlags ein gleicher Anteil tn wirtschaftlicher Betätigung zugesagt wird. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" ,chrecht noch über die schwebenden deutsch-russstchen Verhandlungen: Zum Ausgleich der Interessen beider Kreise in Nordperiien daben sich während der abgelaufenen Woche die Blatter in Paris und Ändon viel den Kopf zerbrochen. In einem Londoner Abendblatt war ein Artikel mit Angaben über die Einzelheiten der zwischen Deutschland und Mißland beabsichttgten Verständigung erschienen Franzo Yche„und englische Zeitungen wollten wissen, daß diese Veröffentlichung dem Inhalt einer russi.chen Note an Deutschland entspreche. Das mag auf sich beruhen bttiben. Die Be- Erster Blatt M. Jahrgang Montag, j6. Januar M A monat h d) 75 eiertet« v Ivnvllvl 4111 ivlUvl sm Ferniprech»Anichlüye: volitiichen Teil: August S5S5 General-Anzeiger für Oberhefsen 2nna'hmefl wn Anzeigen mdVerla« öer vrühNschen Univ.-Buch- »nd Zteindnttkerei K Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstraße 7. Land": E.Hetz-. iür den L vEtt^'u'h? Expedition für Südingeu: vahnhofstratze - Telephon Nr. 50. Anzeigenteil: v. Beck. auf lichtscheuen Abwegen in die schlimmste Gestlllchaft geraten ist, übt einen unheilvollen Einfluß auf sie aus, da sie ihn.trotz feiner Gttneinhcit mit einer fast Mütterlichen Neigung, einem Seitentriebe des in ihr lebenden übermächtigen Liebesgefühls umftmg.. tat nun mit bewmiderungswerter Kunst geschildert, wie in dieser durchaus nicht mehr reinen Seele, bereu praktische Verschlagenheit zunächst an bie Mutter Wo Men bes Biberpelzes erinnert, eine gewaltige Leibemchaft alle schlacken des allzu Menschlichen vernichtet, aus der ganz alltäglichen ^rau die Heldin einer Tragöbie emporwachst. Es war nicht notig auf biete Entfaltung ihres Innern tn einer der komnchen, fast wie Parodie klingenden Szenen erst noch huizudeMen. ^er un Innersten ihre Natur aufwühlende Mutterinstinkt laut bie alleriche Aau nach knem fremben Kinde, gleichsam ichon im Mutterleibe greifen um auf dicke Weife das Gluck zu erhaichen, das ihr selbst versagt. Das polnische Mädchen, dem fte bas Kind ablockt, ringt verzweifelt um dies Fleisch von ihrem ttleilch. Die Qipf.» iU ihrem Mann, dem sie alles verheimlichen will, drängte die Frau zu Gewaltmaßregeln: ber Bruder soll das Mädchen zum Schweigen bringen unb — ermorbet es. Mit einer schaurig baladesken ^timmungskunst ist bas ^stänwiis biefft» Morbes, das Zufammenbrechen bie)er unglücklichen Frau unter schwerer ^"^ler'ftanb* Hauptmann in einigen wenigen Szenen des lang- ausgefponnenen Werkes auf feiner Höhe. Aber lonst ließ bas beständige Dazwischenreden der komstchen Perionen trotz einer ausgezeichneten Aufführung, in ber Elife L e h m a n n hervorragte, keine reine Wirkung auftommen. In unerträglicher und un- hpoiTTflicber Weise sind poftenhaste unb ttagische Elemente buich- ew^dngewürftlt unb vernichten ben edlen dichterischen Gehalt, der sich im Kern des Werkes verbirgt. Dr. P. L. * — Lattenfritze als Jubilar. Alexander Moszkowski" einer unserer bekanntesten und beliebtesten Humoriiten unter denen, die diesen leider viel mißbrauchten Namen wirklich verdienen, feiert am 15 Januar feinen 60. Geburtstag Molz- kon^ki, seit üirern Besteven Chefrebatteur nnb unermüdlicher Mtt- arbetter ber „Lustigen Blät er", ist ber typische Vertrete deö sck/lag- sertigen Berliner Witzes und eS wäre wi.ver lenzwiellen, wieviel gute und trefienbe Scherze, bie beute ein ach dem Berliner Volksmund zugeschrttben werden, ursprünglich mtt dem kleinen latei- NhHlAJ tasstw» ÜS M «« 71 "l- 11!“ U4116«l >” ’s"' «»«• 123419 562 12^ !5ii0 * 6OT 11 11001 630.,, J sg ,016,^0 9'- l8fl1 81« »■ 311^ 9* S &:*** w* u tai w. n, -Ungeheur- Mhröstörungen ta loj in Madrid ist ,Schneefälle kein '2n Südexprek Ibki Avila anhalM bei Husten u. Hei zu.30 und 50 Pfg. be Walter, Mäusburg wirken E Mher’s Fic Brustiw Möncheucr «iir Jefl und bur Münchener Löw Kulmbacher Pe *,rt*nnbtr liniou P'likuer llr0 D'lleuburger ftro «‘Urnarer Un «erjiner Weiß Kratzer Rauch Klavii fSS' X*.‘" J.iaQohMRİJ' erk“Ä __erQspr, LeuLtfeue KK DN-s UH j jjfe *IU,legine Dresden, U rn Donnerstag vormt m) einem 3ng'^L i Wjr in den Wildern hppe in einer $)ü.K t : Sri am Be.n Die ki7tiührt und wurde Die LMM trr Zchneesturm m oe Blorgen wurden Kitt wntm S)ornet]d)litLen_ »55 ,rit ”tß di xs dc^ faa IN b.xta Darin! ^Londgenwl- E, der Klage \ ^,U Jrbt vnrliegc- _ '-'-^^Lerlwndlun^ MrS V ’”lli ?Ä di- 1 »"£ S. w W «M «n’J . ioT J. 8 SA* mA 2I1I»UHT8ö. IDer Kaiser Franz Josef fuhr cnn Sonntag ftüh in geschlossenem Wagen in einen pelzgefütterten Uniformmantel gehüllt zum erstenmal seit seinem Umup 1)11 mit aus L-chonbrunn nach der Hofburg. Das Publikum begrützte den Monarchen enthusiastisch. Am Nachmittag empfing der Kauer den Nuntius Ael- monte in feierlicher Abschiedsaudienz. Aus Lissabon roirb gemeldet: Die Bevölkerung, erbittert über den Aus st and der E i sen b a h n a r b e i tc r , drang am Samstag mittag in den Hauptbahnhof am Nocwpfatz, um das Abg eh en von Zügen zu erzwingen. Die Ausständigen haben sich im Bahnhof verbarrikadiert. Die Gasanstalten, deren Arbeiter sich im Ausstand befinden, werden von starken Kavallerie und Jnfanterieabteilungen bewacht. Die Elektrizitätsarbeiter der öffentlichen Beleuchtungsanlagen sind ebenfalls in den Ausstand getreten. Der Dienst der auSltandigcn Gasarbeiter wird von Feuerwehrleuten versorgt. Trupps von ausständigen Metallarbeitern machten vergebliche Versuche, die Weber zu sich hinüberzuziehen. Die Eiscnbahngesellichaft machte den Angestellten folgende Zugeständnisse: Die niederen Lohnklassen erhalten eine tägliche Zulage von 100 Reis (0,4 >), allen Angestellten wird ein jährlicher Urlaub von 20 Tagen gewährt, während dessen volles Gehalt gezahlt wird und die Arbeitszeit in den Werkstätten auf neun Stunden festgesetzt: die Pen,ions- verbältnisse werden neu geregelt, sämtlichen Angestellten iahr- Hd)c Freikarten geliefert und die Streiktage als Urlaubstage angesehen und bezahlt. Die ausständigen Gasarbeiter fangen an, Sabotage zu treiben. —- Der Ausstand ist infolgedeisen beendet. Sä Wiesbaden, München-Gladbach (Schlachthof), Barch, seid, Kreis Schmalkalden. — Erloschen ist die Seuche auf dem Schlachtoichhofe in Metz. Landkreis Gieren. = Heuchelheim, 15. Jan. Das für Kestern abend vom hiesigen Turnverein auf das beste vorbereitete Stiftungsfest ist in sehr schöner Weise verlaufen. Turner und Turnfreunde hielten in äußerst fröhlicher Stimmung den großen Saal zum Treppchen bis spät nach Mitternacht besetzt. -l- Klein-Linden, 16. Jan. Am Sonntag abend hielt! der hiesige Volksbildungsverein „Heimatvercinigung" in der „Deutschen Eiche" in diesem Winter seinen dritten Unterhaltungsabend ab. Pfarrer A u s f e l d-Gießen hatte die Güte, einen Vortrag mit Lichtbildern über „Land und Leute am Kilimandschora in Ostafrika" zu übernehmen. Der eindrucksvolle Vortrag, sowie die trefflich gelungenen Bilder wurden mit großem Beifall der zahlreichen Zuhörerschaft aufgcnomm.n. Die vom hiesigen Kirchenchor gut vorgetragenen Gesänge gaben der ganzen Veranstaltting eine freundliche Umrahmung. Mit einer sehr beifällig aufgenommenen Ansprache des PfarrassisteMen Nieder- Klein-Linden über den 40 jährigen Gedenktag der Gründung des deutschen Reiches schloß die in allen Tellen wohl- gelungene Abendunterhaltung. = Langgöns, 13. Jan. Man schreibt uns: Die Vorarbeiten für den am 10., 11. und 12. Juni d. I. stattfindenden Gesangswettstreit des Gesangvereins Germania schreiten rüstig vorwärts. Die Bedingungen des Wettstreites sind verschickt worden, die Vereine, die sie nicht erhalten haben, können sie auf Anfordern ebenfalls erhalten. Alle Vereine des Ortes, sowie die ganze Gemeinde haben ihre Mithilfe zugesagt, um dem Feste einen würdigen Verlaus zu sichern; daß das zu erwarten ist, beweist der von dem Verein Frohsinn im Jahre 1905 veranstaltete Gesangswettstreit. Hohe Geldpreise und wertvolle Kunstgeaenstände stehen zur Verfügung, so daß jeder teilnehmende Verein einen Preis erhalten kann. Es wurde beschlossen, keine Reduziert-.ng der Geldpreise vorzunehmen, auch wenn sich nur soviel Vereine in einer Klasse anmelden, wie Geldprei.e Dorgefeijcn sind. Außerdem werden bei starker Beteiligung weitere Geldpreise ausgesetzt. = Grüningen, 13. Jan. Gestern abend hielt im Saale des Gastwirts Fay derZweigvereindesevang. Bundes, der jetzt 70 Mitglieder zählt, seinen ersten F a m i l i e n a b e n d für diesen Winter ab, der von Alt und Jung gut besucht war. Nach Gesang des Bundesliedes und Begrüßungsworten des Vorsitzenden, Kirchenrechner L e i d i u.), hielt der Ortsgeistliche Pfarrer R ö m h e l d einen Vortrag über die Dorromäus-Enzyklika, die Ereignis^ des letzten Sommers in ihren Ursachen und Wirkungen näher beleuchtend. Liedervorträge des Ad. Jsheimschen Gesangvereins verschönten den Abend. Auch trugen Grammophonvorträge und gemeinsam gesungene Lieder zu dessen Belebung bei. + Harbach, 14. Jan. Heute hielt der hiesige Jagdpächter, Gutsbesitzer Clemm von Winnerod, die dritte diesjährige Treibjagd ab. Von 6 Schützen wurden einige zwanzig Hasen und 4 Fasanen auf dem Felde zwischen der Sommersmühle und der Hattenröder Grenze geschossen. Beträchtlichen Schaden richten die Hasen vielfach an Obstbäumen durch Zernagen der Rinde an. -G. Hungen, 16. Jan. Gesteen früh starb Bier der langjährige, in weiten Kreisen bekannte Beigeordnete, Zementwarenfabrikant Chr. Jokel im Alter von 08 Jahren. Der Verstorbene hat sich durch seine eifrige Betätigung bei allen das Gemeindewohl betreffenden Angelegenheiten die Achtung und Wertschätzung |einer Mitbürger in reichem Maße erworben uud ein dauerndes ehrendes Andenken wird ihm bewahrt bleiben. Kreis Büdingen. = Büdingen, 15. Jan. Gestern abend sand die ordentliche Hauptversammlung der freimütigen Feuerwehr in ihrem Vereinslolal zum Hirschgraben statt. Kommandant Knaf erstattete einen sachlich gehaltenen Jahresbericht. Die durchaus angebrachte Ermahnung, bei Hebungen, und Bränden eifrig und rechtzeitig zur Stelle zu sein und sich als Feuerwehrmann durch gute Führung die Achtung der Mitbürger zu erwerben, wurde nicht vergessen. Ferner wurde Bericht erstattet über die Verhandlungen auf den Feuerwehrtagen in Butzbach und Frankfurt a. M. Rechner Harnisch legte die Jahresrechnung vor, die mit einer Einnahme von 533.63 Mk. und einer Ausgabe von 528.78 Mk., somit mit einem Kassenbestand von 4.85 Mk., abschloß. Bei der nachher vorgenommenen Wahl wurde Steigerzugführer Fr. Schön wiedergewählt. Als Zugführer der Spritzenmannfchast wurde Ph. Tresev, K. Dierusf als Zeugwart, Wilh. Gall als Zug- fübrer der Ordnuugsmannjchast gewählt. Als Sektionsführer der Wachmannschaft wurde Ludwig Heppner, als solche der Steigmannschaft Wilh. Albrecht und Gg. Lamp- mann, der Spritzenmannschaft Hch. Schwarz V., Konr. Hainbuch und Karl Salalhe wieder- und Wilh. Steinmark neu gewählt. Am 4. Februar findet im neuen Rathaussaal der Feuerwehrball statt. Zuletzt wurde noch ein kurzer Bericht über Verhütung von Gasexplosionen erstattet. § Büdingen, 14. Jan. Durch den Verein für Armen- und K'ranlenpflege wurde am Ende des verflossenen Jahres eine z w e i t e K r a n k e n s ch w e st e r angeftclU und damit einem dringenden Bedürfnisse Rechnung getragen. Reichlich flössen die Gaben aus hiesigen verschiedenen Kaisen, vielen vermögenden Familien. Aus dieser Opferfreudigkeit ist klar ersichtlich, daß man die segensreiche Einrichtung der Gemeindekrankenpflege wohl zu schätzen weiß, wie auch die Krankenpflege im Delanate immer mehr Unterstützung und Verständnis bei der Bevölkerung findet. — (£111 zweites Gastspiel gibt das „M i 11 e lr h ei ni s che Verbaudstheater" unter Direktion des Spielleiters Hans Wühe.my vom bürgerlichen Schauspielhaus in Wiesbaden im Saale des Hotels „Fürftenhos" am 6. Februar. . /’-A11 l5)9.en' 15. Jan. Das Großherzogspaar traf mit dem Prmzenpaar Hermann zu Stolberg-Wernigerode gcucrn mittag V,1 Uhr hier zum Besuch der F ü r st i n - M u t t e r ecu Nach dem Diner auf dem Oberi-of, dem auch der Fürst und die Fürstin zu Jienburg-Büdingen beiwohnten, besuchten uricliche Schloß. Die Rückkehr nach Darmstadt erfolgte im Automobil um V,6 Uhr abends. — Der Eis- v er em, denen Eisbahn aus der Brurhwiefe in ganz vorzüglichem Zustand ist, veranstaltet am Mittwoch nachmittag ein Eisfest. stadt, 14. Jan. Aus dem benachbarten Rodenbach war eine Anzahl Personen auf einer ch littenfahrt Begriffen, wobei die Pferde durch- gingen und die Insa,fen herausgeschleudert wurden, alück- licherweise ohne ernsthaften Schaden zu nehmen. Kreis Friedberg. . Butzbach, 15. Jan. Zu dem in voriger Woche mit- getelllen Bericht über eine Winterwanderung nach dem Feldberg >ei üerichtigend mi.geteilt, dog nca-t der Vogeteberger Höhen- klüb, iou.e».n der Verkehrs- und Wanderverein diese Wanderung übernommen hat. 1 merkte der Redner, ^ngesteM. DaÄmH, daß ^Vetri^^Z Landwirts in den letzten Jahren sich m hiesiger Gcgendum30 dis 45 Prozent verteuert habe, ,mu)fc er naturaemaß far fewie Produkte mehr nehmen. Das sei aber keine Begehrlichkeit somcrn eine eiserne Notwendigkeit. Eine erheblicheVermehrung der^Viehzucht könne durch Anlegen von Weideflachen und durch Moor- kultur erreicht werden. Daß Stadtverwaltungen Viehzüchternen selbst betreiben, wie unter anderem von den sozialbemokratllcheii Stadwerordneten in Frankfurt gefordert worden, sei zu verwerfen, da dabei nichts herauskäme. Direktor H i r sch e l - Fri edb er g L H. behandelte dann das Thenia: „Produzent und Konsument". Er führte aus, daß der Landwirt von allen Produzenten der genügsamste sei. Trotzdem werde er für alles Uebel verantwortlich gemacht und eine nichtswürdige Hetze gegen ihn ins Werk gesetzt, an der sich vor allem die Metzger beteiligten, und er als Lebensmittelwucherer hingestellt. Wenn die Stadt Frankfurt an dem Wassergeld janmd) 806 000 Mark verdiene und an Heu- und Futtermitteln auf den Schlachthösen von den Viehhändlern bis 50 Prozent nehme und die Stadt Gießen in dm letztm Jahrm dm Oktroi von 42000 aus 92 000 Mark heraufgeschraubt habe, darüber verliere niemand ein Wort. Das Ziel der Landwirte sei, betreffmd der Viehpreise, daß diese sich auf einer mittleren Linie bewege und stetig bleibe Nachdem der Vorsitzmde noch kurz die Milchfrage gestreift und darauf hingewiesen hatte, daß der Bauer unter 18 Pfennig den Liter Milch unter keinen Umständen verkaufen dürfe, ttnrrbc in die Aussprache eingetreten, an der sich die Landwirte Chriftian- Unter-Liederbach, Knauer-Alten-Haßlau, Veith-Niedn-Wöllstadt, Landtagsabgeordneter Breidmbach-Dorheim, Dr. Kropatlchcck- Eschersheim, Lehrer Dern-Nm-Jsenburg und der Fürst zu yfen^ Burg und Büdingen-Wächtersbach, beteiligten. Es wurde vor allem darauf hingewiesm, daß der Hansabund und der Bauernbund eine Gefahr für das wirtschaftliche Leben in sich bergm, und folgende Entschließung angenommen: . „Die heute versammettm Landwirte weifen die in der Presse immer erneut auftretenden Beschuldigungen, daß die Landwirte begehrlich seim und bemüht, die städtische Bevölkerung zu übervorteilen, mit Entrüstung zurück, well sie ja an und für sich in der Hauptsache, noch keinen Einfluß auf die Preisbildung landwirtschaftlicher Produkte besitzen. Nicht Viehteuerung besteht, sondern Fleischteneruna, weil sie hervorgerufen ist durch die Dielen Zwiichenstationen, die sich zwischen dem Viehproduzent und dem Fleifchkonsummt einbeschoben haben, wobei besonders die Dielen Spesen, die auf Viehmärkten und Schlachthösen in dm städtischen Verwaltungen erhoben toerben und eben,o schwer dm Konsummten belastm, als früher die städtischen Fleischsteuern. Die Werte, die die deutsche Landwirtschaft hervorbringt und für die Ernährung des gesamten dmtschen Volkes Gewähr leistet, sind dm Werten, die die Industrie hervorbringt, nicht nur gleich, sondern sie übertreffen sie noch. Die Erlöse, die der deutsche Bauernstand aus seinen Produkten erzielt, kommm der Industrie, dem Handel und dem Gewerbe wieder zu gut; denn, würde der Erlös dem Landwirte als Reingewinn zufließen, dann müßte ein unerhörter Reichtum bei der deutschm Landwirtschaft vorl-andm sein, währmd das Gegenteil der Fall ist, trotz Sparsamkeit, Fleiß und Nüchternheit des dmtschm Bauemstandes." Der verhaftete Vorsitzen^ der „Lorraine Sportive", S a m a i n, ist nach Hinterlegung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Nachricht einiger Bfatter, der Bezirks- präsidmt von Lothringen, Graf ^ppe iN-Afchhan,en sn Mitglied der „Lorraine Sport'.ve" gewesen, ist, so m.ldet da- Wolffchc T7Knk'E°"s-Ilsch°ft stimmte mit d-- Ml. gemeinen Elektrizitätsgesellschaft unb Lernens u. Halske eme «rX Ni,nkentelegraphen-Betriebsgesell; chaft ?ür Deutschland. Die belgische Gesellschaft für drahtlofe Telegraphie, die Besitzerin der.deut,chen Marcoiiipatmte, ist an der neuen Gesellschaft beteiligt und trat die langfristigen Mareom- vetträge mit dem Rorddmtschm Lloyd und der vamBurg-Amerika- ^^D^Blätter° melden: 92 Bergarbeiterversammlungen befaßten sich am gestrigen Sonntag mit der L o Hube w e g u n 3 de r R u b r b e r g l c u t c. Es waren die Belegschaften von 130 bis 140 Sechen beteiligt. Die von dm Organisatwnsleitungm vor- gelegfa Entschließung gelangte zur Annahme. tuurbe ibarm die Einreichung der Lohnsorderungen Bei den einzelnen ®rubiTV= verwaltungm durch die Arbelleransschüsse^ gutgeheißm. MM Bier-Grosshi Gieße Stanlhnttt Etr.: Null m trftl NWklich Gießen, 16. Januar 1911. Die Reichsgründungsseier. Die Re lchsgrü n d un gsseier, die gestern die Gießener Bürgerschaft am Vormittag im Stadtlyeater und am Abend in Steins Garten veranstaltete, vertief bei außerordentlich zahlreicher Beteiligiing in schönster Weise. Bei dem Festakt im Stadttheater wirkte außer der Reglinents- musik ein aus dem akademischen Gesangverein und dem Kronbauerschen Qliartettvetein bestehender gemischter Chor mit, während Professor Tr. Rolofs die gedankenreiche Gedächtnisrede hielt. Bei der Feier am Abend sang ein an§ hiesigen Männergefangvereinen zusammengestellter Rtänner- chor, teilweise unter Orchesterbegleitung. Tas Hoch auf Kaiser, Reich und Großherzog brachte Oberbürgermeister Mecum aus, während Provinzialdireklor Dr. U sing er aus das Vaterland sprach. Ter Rektor der Landesunioersität Prof. Dr. Biermann widinete dem Andenken des Reichskanzlers Fürsten Bismarck em stilles Glas. Prof. £ ulet) sprach auf bie Armee, worauf Oberstleutnant Heuer dankte und ein Hoch auf die Stadt Gießen ausbrachte. Stadtv. Dr. Ebel brachte einen Trmkspruch auf die Frauen aus. Den Dank der Bürgerschaft an die Veranstalter und die Dtlt- wickenden der Reichsgründungsfcier brachte Stadtv. Jann zum Ausdruck. An den Kaiser und den Großherzog wurden Huldigungstelegramme abgesandt. (Näherer Bericht folgt.)! * "* Tagest ölender fvr Montag, IS. Jan. Oberhess. Gesellschaft iür Natur- und Hcilkiinde: Generatversaminlung, Vor- trag von Piivatdozent Tr. Ak e y e r und Pnvatdozent Tr. Beichte: Das Erdöl. Abends 8'/, Uhr tm Hörsaal des physikalischen Instituts. # * • Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Ziegeleiarbeiter Ioh. Gg. Döring zu Beuern, m Diensten der Ziegelelbesitzer Adam Lindenstruth III. und Gg. Linden- ilrirth daselbst, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit^ verliehen. * * 9db herein ignng. Der Großherzog hat den Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starken- burg Jak. Hofmann zu Darmstadt zum richterlichen Mit- gliede der Landeskonimifsion für FeldbereinigungSsachen bestellt. Erledigte Stellen. Erledigt sind: Je eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu GinS- heim und Kelsterbach. — Die Stelle eines Steueraufsehers bei dem Hauptsteueramt Mainz. Stadttheater. Ta von vielen DienStagabonnenten der Wlinsch geäußert ivurde, das erfolgreiche Vaudeville Buchbinders nut der hübschen Viusik EmödhöferS ebenfalls im Abomiemellt zu erhalten, so wird morgen, Dienstag den 17. Januar ,Er und seine Schwester* gegeben werden. „Othello* gelangt bann am Freitag zur ersten Aufführung. "'Der E iS verein halt von jetzt ab die Eisbahn Montag und Donnerstag von morgens 11 Uhr ab und abenbs von 8—10 Uhr geöffnet. Letzteres geschieht, um namentlich auch den GeschäftSteuten Gelegenheit zum Schlilt- schiihlausen 511 geben. . ** ~cr Stenographen-Verein „Stolze-Schrey v^,tzüaUet morgen, Dienstag, abend in seinem Vereinslokal „Scyiptapatz einen Anfänger-Kursus, woraus Jnter- eiienteit hingewieien werben. • • Biever mürbe vrn einem entglctiien ^rziDagen zwgchen bie Lokomotive und bie Zimmerung fiff 0eqUCr,u;t' öcc nach • * Ai a ul - uno y. laucnfciifac. Neue AuS Brüche öec Seuche sind gemeldet aus Kriftel, Regierungsbezirk Deutsches Das preußische Abgeordnetenhaus Begcttn am Samstag die erste Lesung des Haushalts. Da jedoch zu Beginn das Haus beschlußunfähig war, beraumte der Präsident für 121/4 Uhr eine zweite Sitzung an, setzte aber die Wahl des Präsidenten von der Tagesordnung ab, so daß sofort bei Beginn die erste Lesung des Haushalts ausgenommen werden konnte. Mchste Sitzung heute Montag 11 Uhr. Tagesordnung: Präsidentenwahl, Fortsetzung der Beratung. Dem preußischen Abgeordnetenhaus ist eine Denkschrift über die Verwendung des Fonds zur Förderung der inneren Kolonisation in den Provinzen Ostpreußen und Pommern zugegangen. Die ostpceußische Landgeselljchaft hat im Haushaltsjahr 1909 sieben Güter mit 3279 Hektar für 2 948 500 Mk. zur Austeilung angekauft. Das Angebot von Gütern war nach dem Jahresbericht der pommersch>.n Ansied- lungsgesellschuft geringer als in den Vorjahren, nämdfa 72 Güter mit 35 217 Hektar gegen 138 Güter mit 58 381 Hektar im Jahre 1908. Die Nachfrage nach Anfiedlerstellen war 1090. Die Ansiedler stammen meistens aus der Gegend der besiedelten Güter. Die Ansiedlung von Arbellern ging auch im Jcchre 1909 nicht in dem erwarteten Maße vorwärts. Die Zahl der Anträge der Grundbesitzer ist nach wie vor gering. Die wirtschaftliche Lage der Ansiedler ist durchweg zufriedensteilend, bie Rentenstunbungen find über bas gewöhnliche Maß nicht hinausgegangen. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Dem Wiederbeginn der Reichstagsverhandlungen sind in der Presse Andeutungen voraufgegangen, als beabsichtige die Regierung, den Reichstag vorzritig aufzulösen und das Land nut einer unerwartet frühen Vornahme der Neuwahlen zu überrumpeln. Wir können mitteifan, daß nichts hinter diesen Gerüchten ist, die offenbar nur agitatorischen Bedürfnissen ihre Entstehung verdanken. Die Regierung muß Wert darauf legen, daß der Reick>stag hinrrichend Zeit behält, um die wichtigen fam noch obliegenden Aufgaben in aller Ruhe unb Sorgfalt £um Abschluß zu bringen. Die Regierung hat keineswegs bem Reichstag eine Reihe anerkannt wichtiger Vorlagen gemacht unb die,e im Verein mit bem Reichstag zum Teil schon well gefarbert, um biete Arbeit nun mitten auf bem Wege stecken zu fassen. Am 22. Januar findet in Frankfurt a. M. ein Deuts'ch- loyaler und Christlich-sozialer Parteitag statt, wobei die Kandidaten für die künftige Reichstagswahl in der Provinz Heisen-Nasfau und dem Großherzogtum Heuen nominiert t allen Streifen Iverden Kandidaten aufgestellt, und die beiden Parteien gehen während der Wahl gemeinsam vor. „Dresdener Journal" schreibt: Nachdem der Papst dem König von Sachsen schon vor längerer Zeit den Ausdruck aufrichtigen Bedauerns und entschiedener Mibbllligung betreffs der Auslassung Mathies übermitt eile, ist jetzt dem Ätini- Iterium des Aeugern auf diplomatischem Wege die Nachricht zugegangen, daß inzwischen eine entsprechende Verständigung PutJ}c,n Öcnairfa,en Geistlichen seitens des apostolischen Nuntius m München erfolgte unb eine angemessene Erklärung von ihm dort abgegeben wurde. Die juristische Fakultät der Universität Königsberg ernannte den Handelsmini st er Syd 0 w zum Ehrendoktor. Der Antrag Sachsens, betreffend bie Fleischein- tuljr Don Frankreich, wurde vom Reichskanzler im we>entlichen unter denselben Bedingungen wie für Süddeutschland gestattet. ifar Ausbringung des durch die neue Gehaltsordnung notwendig gewordenen erhöhten Staatsbcdarfs Württembergs ftnd folgende Deckilugsniittel vorgesehen.- I. Eine Erhöhung des Satzes far die Kosten der Bewirtlchaftung der Körperlck-asts- gafaungen mit einem Ertrag von jährlich 210000 Mk.; 2. eine Lrbülmng her Umiaßiteuer mit einem Jahresertrage von 600 000 M«. 'm We 1911 und 800 000 Mi. int Jahr- 1912, eine nnl 9 j"nnnn und Gerichtsgebühren mü einem (iitrage a ? 95G °°0 ilJ“ - ein Znschlng znr Reichs, erbichaftsiteuer in der Hohe von 2o Prozent mit einem Jahres- d^cb0^in?^00 000 Mk. Der noch verbleibcnöe Abmangel soll ai^nfS 5 °kl r 1 c unb loweit d.e Einnahmen hier- Sllcrn’ibSÄuni biCCtten ‘LV Vre m bkc r 9 i f fa e zweite KamNier hat am Abgeordneten von Payer (fortschritliaw ^.Dlks- LA mit »Stimmen zum Präiidemcn gewählt. Dr. v. Miene ■fc!“3. ln2«nr ,^um tt)tcu Vizepräsidenten wurde u. Miene ist Krni\ m-Slunmen gewählt. Zum zweiten Vizepräs.d-n- en i|t M r q u t mü 78 Stimmen iviebergcivälilt loorben. Z i erste Cammer^ hat als totdfaertreter des vom Möiüg ernannten Piäft benten pursten zu Hohenloh^Battenstein dm Für ien zn W vurg-Zell-DrMchburg zum Vizepräiibeuten gewühlt. schreibt uns: Dir dcs .*■ Ganz vorzüglich o UM A. Salomon & Cie 5 Zimmer LAden etc. 3 Zimmer e n n inkl. Glas emo stehlt 7 Zimmer mit Badez., Mädchenz., Gas und nerrmeiew [0386 Lran »nm ÄVÄ"1 tWt “S» u srtu J. B. Häuser,! Neustadt 55. 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Heiserkeit wirken E, Walther’s Fichtennadel- Brustbonbons 417, 5-Zuumeiwohnung, wovon 2 Zimmer aboermietet stnd, an rubige Leute zu vermieten, per 1. Februar 1911. Näheres bei Heinrich Schön, Liebigstr. 6o- zii 30 üud 50 Pfg. bei: Gustav W alter, Mftusburg 13. (hv^/m 3151 Stevbanitr. BII. 6 Zimmer mit Badez., Mädchenz., Gas und 2581 Per 1. Dult Aliceftr. 31. Die von Herrn Geh. Rat Lasch mnegebabte Wohnung, 6 bis 10 Ganze oder Teile alter KünlMkGi bisse (anck Platin) kaust Frau Fev aus Cobleur nur IieiMg in Siegen Hotel Schütz Zimmer Nr. 10. (0332 0345 Kleine Wohnung zu ver- mwten. Walliorurane 11. , "Unmöbliertes Zimmer geiucht. 0383)Sonnenstrane a. 18, Schöne Z-Zimmer-Wohnung zu vermielen. Näheres bet Carl Stückrath, Seliersweg 38. 231 Schöne 3-Zim.-Wohnung im 3. St. per 1. Avril 1911 zu verm. Näh. Fiiedrichstr. 5 ll a. Bahuh. mit oder ohne Kaveri Wohnung p. sogleich oder 1. 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Vorstellungen umzutau)chen, da der Preis für diese doch viel niedriger ist. ' Alle Pelzwaren OHO Muffe, Kragen, Garnituren g g | jetzt mit Dermiicbtc» ♦♦ Ungeheure Schneefälle haben in Spanien große Le-kchrsstörungen hervorgerufen. Auf dem Nord- und Südbahn- Hof in Madrid ist infolge der Betriebsstörungen durch Schneefälle Tein Zug abgefahren oder eingetroN en. Der S ü d e x p r e ß , der am Freitag eintreffen sollte, mußte bei Avila anhalten. An vielen Küstenplätzen herrschen heftige int abend fand dir । der freiwillig» ; zum hirschgrad" einen fachlich ge^ angebrachte Wt isrig und rechtzeilir »ehrmann durch g^- 1 m erwerben, wurdr it erstattet über du en m »W f> [egte die 3«W t mit einem W bet n-chh-r °°V mSr.Sch°°°'2 .etimonniWJT Wilh. (M als .Zug Als Settu)^- urde noch nn * ^»2383 ■»ffiJS immer mi? t . tion de- 0P^ M ^au^pielh b e^bruer ihos' ,^rzogs.-^ 11 StolbekS jilt^.' Ä • fit*#, *3 .x-S 'P&* ’i» wäi>tBlfe >. »r D e1. Haus Berkaus. 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In Asturien liegt der Schnee auf den Schienen an mehreren Stellen sechs Meter hoch. „ , Kieme Tageschromk. Im Alter von 96 Jahren starb am Samstag dn älteste Bürger Heidelbergs, der Begründer der nach ihm benannten Badeanstalt Booß. . qr Fn Karlsruhe ist der Geheime Kommerzienrat Karl Aug. Schneider, .Hauptmann a. D, im 73. Lebenchahre gestorben. Der Verstorbene gehörte in den 80er Jahren als nationalliberales Mitglied bem Reichstage und der Zweiten badischen Kammer an. Aus dem Bahnhof Unna fuhr der Perwnenzug Nr 339 auf den Personenzug Nr. 359. Schwer verletzt wurde der inzwischen gestorbene Kaufmann Fritz Gerhardt ans Hannover, leicht verletzt der Kaufmann -steg^ed Rosenthal aus Cha^ lottenbnrg, der Betriebsasfistent Wilhelm König aus Atten- Bögge und der Ingenieur L e r sch h eu s er aus Frömern. Der Materialschaden ist unerheblich. Die Untersuchung ist emgeleitet. Infolge Nebels stießen bei Hot ton zwei L)kalbahn- z ü g e zusammen. Zwölf P e r son en mürben bcr I e 6 t, darunter zwei schwer. Ter Material)r. I a g e t, ^er bie eifung der Klaae beantragte, da em Verschulden des Bern nicht vorliegc. Weiter beantragte der, Prozeßbevollmach-- , die Verhandlungen in diesem Prozesse solange auszusetzen, die Stlaa- ber Stadt Os'enbach gegen den Bankier Wöll, den nitller des Kaiserhofaktiengeschästes, vor. den ^tanfiurter Ge- en entschieden ist. Das Gericht kam zu bem Beschluß, m Anqelegenhei' einen neuen Termin onjuberaumen. In per schenzeit sollen bic in dem Prozeß der Stadt gegen Bankier | sowie die in bem Diszipunarvenahren gegen Dr. Dullo vorhandenen Akten eingeforbeit werben, um sich über bie weitere j,i Jui.] tnc Rechtsstreits schlüssig zu machen. . Hefien-Naffau. . w Frankfurt a. M„ 14. Jan. Wte der Polizei- kricht meldet, wurde aestern nachmittag ein Fremder ^bekannten Standes fiter im Hause Taunnsstraße 2^ er* Rolfen auf gesunde n; es liegt -selbn m o^d vor. [ Möbl Zimmer ] 4371 Möbl. Herrenwobnung mit eleltr. 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Ztg , daß eine Verletzung türkischer HoheUs- und ^^burechte son>eit Deutschland in Frage komme, in keiner Weise beabjichtiyt fei Deutscherseits werde lediglich das prakti)che Ziel etner Erschließung türkischer Gebiete für den Welthandel verfolgt, ern Ziel, bei dem gleichmäßig bie Türkei und bie Eisenbahngesellfchasten ihre Rechnung finden. W e n n d i e b e u t) ch -r u )) t) ch e n Ve r h a nd- lüngen »um Abschluß, geführt sind, werbe die Türkei erkennen, baß ihre Inte ress eni n k er n er Weise geschäbigt werden. Das Gegenteil werde der Fall sein. Die türkische R e g i e r u n g , ei h i er ü ber in ausreichender Weise unterrichtet worben. Nfot),«, ’ > l bit R. ’'«!■ Ecke Landgraienstr. u. Braugasse pari. K-Zimmer-Wohnuna und Bad nebit allem Zubehör zum 1. Avril zu vermieten. . 31 Näh. Löber'tr. 9, Wilh. Weigel. 03431 Scbön möbl. Zimmer Mit eleklr.Licht u. Warmwafferh. a. ruh. Herrn zu verm. Seltersweg 18. lkllWWM in jeder Ausführung u. in allen Preislagen empfiehlt (373 Wilh. 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Unter den privat wirtschaftlichen Betrieben von Staat und Gemeinde spielt nun aber die Bewirtschaftung ber Forsten eine bebeutenbe Rolle, und so kann es benn nicht Wunder nehmen, daß bas Interesse an bei Waldwirtschaft allgemein im Wachsen begriffen ist. In den -öorbey gründ des Interesses aber tritt diese Einnahmequelle bei den privaten Großgrundbesitzern, in deren Budgets bie Einkünfte aus Forsten zumeist den ersten Platz einnehmen, xen Vauptanlaß zur Veröffentlichung ber Schrift bot dem Versafser bie vom Grotzd. Hess. Ministerium der Finanzen, Abteilung sur Forst- und Ka, meralverwaltung vor einem Jahre herausgegebene „Denkschrift über bic Entwicklung ber Großh. Hess., ^taatsiorstwirtschaN seit 1900". Professor Weder besprickst bteic „Mthriit in freij mütigei, aber durchaus objektiver Werse und gtbl habet die Mittel und Wege an, die es ermöglichen ivtrbcn, bie Rente ber Waldungen immer mehr durch rationelle, aber (d^l^me Wirtsck>aft zu heben Für Hessen, das zurzett eine gründliche Reform seiner Staatsverwaltung anstrebt, ist die Lchrtst bei anders auch deshalb aftucll, weil es im Begriffe steht, einen Teil ber im Jahre 1900 neu errichteten Oberförstereien nneber eingehen zu lauen, ^ic Betrachtungen Professor Webers werden umsomehr Beachtung beanGriichen können, als dieser Forstmann nicht nur Gelehrter ist, sondern auch lange Jahre im Staats- und Pnvatsorstdicnste praktisch tätig war. Wer nur immer sich für Finanzpolitik und Waldwirtschaft interessiert, wird diese Betrack)tungen mit großem Interesse lesen! __________________ »niilicher wetl-rdencht. ; Wette,anSfichten m veilen am Tienslag dem 17. Jan. 1911. 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Tas zweite Leuchtjeuer hat eine Reichweite von 15 Kilometer unb ist nach Art ber in ber Seeichisfahrt gcbrauch- lirficn Blinkfeuer mit einer drehbar angcorbneten ^reinelfchen Lmse ausgerüstet. , . ErneschauerlicheNacht. Dresden, 14. Jan. Der Ballon „Dresden', der am Donnerstag vormittag in R i e | a a. b. Elbe mit D. R o ch ow unb einem Ingenieur ausgestiegen war, strandete Freitag nacht 2 Uhr in den Wäldern des N i e s e n g e b i r g e s aus der grünen floppe in einer Höl>e von 1127 Metern, v. Rochow verletzte |id) babei am Bein. Die Ballonhülle wurde vom tu t m e entführt und wurde später in Baumwip elrt wieder aufgefunden. Die Lustschiifer irrten bie ganze Nacht und bei heftigem Schnee st u r m in dem meterhohen Schnee umher. Erst gegen y;urgen wurden beide völlig erschöpft aufgejunben und m eine ui Hörnerschlitten nach Flinsburg gebracht. 0387| Frau emof. stch im Nähen u. Ausbessern. Souueottraße 11. Zuncrl. SSafÄiran L nsucÄ?äc diäh. Atarktstr. 14 i. 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L-, KonHin.» ö-----V Stehplatz Mk. 1.50, Studentenkarten Mk. 1.— sind in der Musik alien- Ch*Il>er «Rudolphs Nachfj, Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnong des Saale» abend» 4x/a Uhr. v18/1 Beltershain, den 14. Januar 1911. Großherzogl. Bürgermeisterei Beltershain. Magel. Grüningen, den 13. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Gilbert. Pama-TinVertii Giessen. Die Turnstunden beginnen Freitag den 6. Januar. Aufnahme neuer Mitglieder Dienstags und Freitag» 5 Uhr in der Turnhalle, West-Anlage 43. Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag deu 17.Januar 1911, abends 8 Uhr 14. Dtenstag-Abonnein.-Borftellg- statt Othello 8t unö feine Lauester Vaudeville in 4 Akten von I. Einödshäfer. Ende 10'/. Uhr. (a*A Bekanntmachung. ~ ^eut Herr Johannes Hegar (Violoncell) / ans Frankfurt a. M. Herr Prof. ti. Trautmann (Klavier) Donnerslag den 19. Januar, abends 81/, Uhr, in der neuen Univ.-Aula: VI. öffentlicher Vortrag. £err spritz Dunckler, Dipl.-Jng., Frankenhausen: „Jltoc Riescuivkrke der Sedjnif, die Salfjitrrcit uni) ihre Sröratniic für Kultur uui> MeusGcit". Mit Lichtbildern. Eintrittskarten sin> zu 1 Mk abends an der Kaffe zu hoben. Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. Garderobe ist abzugcben. vl6 Äaufm Verein und Ortsgewerbeverem. I Bflnrinn ärztl. erprobt und empfohlen I B lyg bei Sodbrennen, saurem Aufstoben, Uebelkeit, | < illllimii Magendruck nach dem Essen. Blähungen, Ver- g I niuuuu dauungsstörung und Appetitlosigkeit. l«g! | V__° Gr. Sch. 1.20, kl. Sch. —.80 in allen Apotheken.^