Zweites Blatt 161. Jahrgang Nr. 26 Z trlcfctnl ti-llch mtt Du«nähme bei Sonntag». bundeS DI n. in Ls t:fiu;igen tömic, was den der die 1911. nspektor: umiomehr tun zu können, als Herr uängipor ja seinen Mitbürgern schon feit Jahren bekannt isi.___________ Aus Hessen. Zar Lanotazswahl in (Ließen. Montag, 15. November 19U JUtartonlbnid und Verlag der Vrübliche» Unuxrftiät» * Buch- und SttmbrudtttL R. Lange, Dießen. Die „Gießener §a»lliendlSNer- werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich deigelegt, da» „Kreith la tl für de» Krtli Gießen" ,we,mal wöchentlich. Tie „randwlrtschaftlichen Lett- fragen" ttfdeinen monatlich zweimal. Redaktion. Expedition und Druckerei; Schulstraße 7. Expedition und vertag: 5L Redakiwn.^^llL. LeI.-Adr^ÄnzelgerDleßen, Vie Kolonialvoranfailäge. :: Berlin, 11 R>o Im Nechnungsatisschusz des Jikckrsiags wurde b-nuter klage geführt, da» die Uebcrichreitungen in der kolonial Haue-Haltung von Jahr zu Jahr größeren Umfang annehmen, so baß sich eine Abänderung dieser MiKuände empfehle. Regierungsseitig luurbc daraus erwidert, daß nch diese liebel ftä nbe nur schwer beseitigen lassen, weil die Forderungen der Goiwctncments V—11 Monate vor dem Beginne des neuen Rechnungsjahres von den Gouvernements^ abgqänbt ro.rben müßten. Tre einzelnen Tienststcileii in den Schutzgcbictcn und baher gezwungen, über iin Jahr vor Beginn des betreffenden Rechnmrgeiahres ihren Bedarf nir dieses anzumelden. Innerhalb des Aussck-usses würbe vorgeichtagcu, ob nicht für Aufstellung der Voranschläge in den einzelnen Ionien ein nach dem 1. April des Vorjahres liegender Termin zu erreichen ist, so daß für "Aufstellung des Voranschlags einmal der Abschluß be-j Voranschlags des zivilen Vorjahres, dann aber auch die Bewilligung jur bas Vorjahr berücküchligt werden könnten, so daß em Oer Wirklichkeit mehr cm»predicnbcr Voranschlag ausgestellt werden könne. Vielleicht lasse sich die Lache dadurch bessern, das; eine ipalen Vorlegung des Voranschlags au den Reichstag und eine ipatcre Deratung des Budgelausschusies erfolge. Vom Reichslolonialamt mürbe hierzu bemerkt, das; ein späterer Termin der BvranschlagSaufstcllung sich zurzeit nicht erreichen lasse. iiial b°nds 81, Uj t Mm »hlausschusz. nhorl icmber dsuppe fleisch mit »raut, bcnds 1 Mmtllvltj!- Tie Nationaltibera.e Partei bcabjiajiigie, am fommen» Mittwoch eine öffentliche Versammlung abzuhalten, in ihr Kandidat, Herr '21b olf K1 ingspor, noch einmal Gesichtspunkte für sein politisches Handeln darlegen wollte. Ta Herr rtl i n g 1 P o r nun von seiner Erkrankung noch nicht so weit herge,relit ist, daß er sich den Strapazen einer öffentlichen Versammlung unierziehen kann, sicht ote Partei von einer solchen Versammlung ab. Sie g.aubt das seiner Praxis in l:t ebung. i Kreisstraße c Machst bis M AN -beiten und Liefen: Giehener Anzeiger Seneral-Anzeiger für (Dberfjcfjen Eine Kaiserrede. Der Kaiser erwiderte auf bic Rede des Oberbürgermeisters : Mein lieber Herr Oberbürgermeister! Ich danke Ihnen und der Ltabt Kiel in meinem und der Kaiserin Namen herzlich für die Einladung zu i>er heutigen Feier und die freundliche Begrünung. Ihrem neuen Nathause die Weihe zu geben, in mir eine besondere Freude. Tie großartige Entwicklung, welche Ihre ehrwürdige Stabt mit ihrer mehr als tausendjährigen Beschichte in den lebten fünfzig Jahren erfahren hat, bangt mit dem Wachstum meiner Marine und dem Aufblühen der Schisf- daukunst und Industrie auss engüe zusammen. Hier an dem großen Hasen der deutschen Ostseeküste sind die mustergültigen Berstanlagcn entstanden, auf denen für deutsche Panzer der Miel gestreckt und der Körper gefügt und gesichert wird. Hier werden !ie nach glücklichem Stapellauf mit Ausrüstung und Bemannung »ersehen, hier ist der Mittelpunkt der rastlosen Arbeit, die bleien panzern Hieben einhaucht unb sie schliesslich zu bem macht, was He jein sollen: zu in starken Schutz und Schirm des deutschen Later!andes und Volkes. Es sinb wahrlich erhebende Vorgänge "unb Eindrücke, die Ihre Stabt erlebt Welches deutsche Herz sollte nicht höher schlagen bei einem Schauspiel, wie wir es erjt gestern wieder gesehen haben, als wir ein neues Erzeugnis der Vieler Werften seinem Elemente übergeben konnten! Als Wahr- seichen einstiger Zugehörigkeit zur Hansa führt Ihre Stadt nn Wappen ein Boot, als Wahrzeichen des engen Zusammenhanges mit ber^ö'lotte erscheint mir der weit hmausragende Turm Ihres neuen Stadthauses, dcr meinen Schiffen bei der Rückkehr m den veimatshafe» einen Wülkommengruß der Mieter Bürger chait zu- Wirb. Ich beglückwünsche Sie zu dem neuen monumentalen Schmuck der Stabt. Möge das neue Rai Haus allezeit sein eine statte finiter Arbeit, unermüdlicher Pflichterfüllung und lieoe- °ollcr Fürsorge für die geistigen unb leiblichen Bedürfnifse ber echter beutscher Gesinnung, bic in der Gottes- urajt, der -iceue zum Herrscherhaufe unb ber XZiebc zum Vater- «nie wurzelt. Ich ergreif d.n Pokal unb irinfe den Saft Utto»...... •7/.- s Übr: Ä M>K 51 «6 Sava,1*6i Fea ehen ist. 2er Ptattiker uno auch der Tier zücht Inspektor köni. Diese Tinge nicht im Auge behalten, da es zu innitanoltd) ;.i, Die Stammbuchteglstct zu Durchiotichen. Hierzu müsse Die Wißen schatt ihren Arm leihen und zwar auf ollen Gebieten c r Ster-ii. in ganz TemschlanD, Damit zahlrciche Mitteilungen über d . Stair-.neiaufbau unseres druhpiehes den Praktiker in Die Lage Ptr 1 etzcn. Dies bei bet Paarung ccr Tiere zu verwerten. Es gehöre cm gewisser Mut bazu, teuit der Ve.ii.anblen;iuyt das Wort zu recen, aber es lic" ihm daran, Forschungen auf diesem Gebiet Die Wege zu ebnen. Lewliomierat. Hofmann- Hofü^üll erklärt, baß er aus Aus dem Rei(i)$tagsu)at?ltreis Marburg-Airchhain- zrankenderg. () Marburg, 11 ^v. Tie Agitation der verschiedenen 'Paneien für Die nächste Rcichstagswahl in bem zuletzt von Tr Böhme (Wirtschaftl. Bereinigung vertretenen Wahlkreise Marburg-Kirchhain-Frankeuöcrg Hal fetzl mit allem Nachdruck eingejc:;r. Von dem seitherigen Vertreter hört man, seit dieser Syndikus des mauern- inhorn Konzerte tts Kälman Sonntag 5 Uhr ■ l beionber^eiknori I icub nohDcnüi». 6» f bemaliQe Gbondiulrt XACidincien anmelba« Kag von.8 Ubr mi litimmen sind noi eu» j cht. ' i Pie Aeichsversicherungsordnung. :: Berlin, 11. Nov. Ter ReickjSveisiü'.tuugSauSschuß stellte heute den Bericht über das Gesetz, tetr essend Aufhebung D.s Hilfslassengesetzes, für Die zweite Lciung im Plenum fest. Mit Mcksicht auf ben frühen Beginn der Plcnatsitzimg trat bet Ausschuß in die zweite Lesung bcs Privatbeamtenversichetungsgesevcs noch nicht cm. Es sutden noch andauernd Votbeiptcchuiigcii zwischen ben Parteien unb Rcgicrungsveitretetn statt. Man nimmt an, daß bie zweite Lesung im Äusfchnß nicht mehr als Drei Sitzungen erfordern wirb. Ta bic Mitglieder bcs ReichsvctsicherungSausschuiies zum großen Teil auch dem Budgelausschuß angcljdren, bei in bet nächsten Woche über bic Marotlvangclcgenteit unb bic bamil iuiäininenl’angcnben vcrfassuugsiechtlichcn Aniräae zn beraten hat, steht bic Sitzungszeit Der Ausschüsse noch nicht fest. Teuerung unö Detailhandel. Man schreibt uns: Tic Leitung bis V e r b a n b e s d e r Rabattsparvereine Teutsd)lands (E. V--, Sitz Bremen (387 gemeinnützige Rabattsparvereine mit GöUOU Detaillaufleuten als Mitglicber) hatte vor einigen Tagen ben Reichskanzler um eine Audienz gebeten. Bekanntlid) hatte dieser in seiner Reichstagsrcdc dem Tetailhandel die Teuerung mit zur Last gelegt, und diese Anschauung suchte obige Tctaillistcnvcrtretung zu lvioerlegen. Der Staatssekretär des Innern erklärte )id) telegraphisch zur Audienz gern bereit. Ter Vorsitzende des Verbandes, E. A. Nicolaus-Bremen, und Generalsekretär B e h th i e n-Hannover wurden am 4. November 1911 im Reichsamt des Innern von dem Unlcrslaatssekrctär Exz. Rickn er empfangen. Sie iigicn dar, daß Die Aeußerungen des Reichskanzlers in der Lcffeiuliojlcu den Glauben erwecken mußten, als sei der Dclailhandel mit Lebensmitteln vreisvertcuernd und suche aus der Not der Zeit für sich oesondere Vorteile zu erzielen. Demgegenüber war die Abordnung in der L.ige, an Hand von Preisvergleichungcn aus den vcrsd)iedcusieu Gegenden des Reiches nack-zuwcifen, daß der Tctailaufschlag auf den Einkaufspreis gegen fünf Jahre früher zum Teil sogar erheblich geringer geworden sei, daß ferner der Kleinhandel bei freigenben Einkaufspreisen nur langsam und zögernd die Preise erhöhe. Umsoweniger dürften die wirtichaftiichcn Gegner des Detailhandels jetzt mit einem Schein des Rechts aus den Aeußerungen des Reichskanzlers für sich Kapual schlugen. Exz. Richter erklärte, daß es dem Reichskanzler durchaus serngelegen habe, bem Tetaillisienstanbe als solchem unb im allgemeinen den Borwurf der Ueberteuerung zu machen, er anerkenne dessen gute Wirksamkeit durchaus und verstehe seine vielfach schwierige Lage. Nur bezügäd) der Karlo f f e l p r c i s c habe er die Spannung zwischen Produk- tions- und Tetailvreisen in Berlin groß gefunden, aber das sei nicht Schuld der durck) den Verband m der Hauptsache vertretenen Kleinl-andelskreise. Der Unterflaatssekre- tär äußerte sich ferner erfreut über die Selbsthilfebcstrc- bungen des Tetailhandelsstandes und erklärte sich bereit, Die Verbandsleitung bei Tctaillistensragen, wo es zweckmäßig erscheine, mit zuzuziehen. linlieferungcn » rewentröhrcn Wettbewerbs vergib d Bedingungen.^' i vormittags ^ t Angebotsubeckt Selbstkosten erb^ portofrei und ntu vormittags 11" reichert. 97081 169 72 313 460 [500] 655 761 691 954 93107 Nur Ile «Die tohne 64 104183 252 321 87 467 72 97 611 792 105084 129 756 97 923 108 226 [600] 64 917 151145 95 238 343 648 862 69 >1600] 921 71 724 669 720 920 51113 477 309 [500] 861 159034 68 223 85 90 [500] 97 668 728 914 37 352 98 427 608 11000] 582 56 66 767 957 >600] 167010 176 258 84 374 84 95 916 69012 56 187 472 405 [1000] 96 7 9004 83010. 67 206 363 652 74 646 884 977 76 478 614 748 86026 49 104 84 427 723 [600] 91167 458 152 486 224 53 93 489 641 69 685 764 872 172188 648 1500] 706 26 827 964 173099 176 83 39 [600] 148080 374 464 184 684 494 309 282 83145 258 94 507 12 13 62 97 865 798 414 36 98 664 722 40 97 803 762 873 998 55041 270 71226 [3000] 302 72230 336 83 627 460 612 701 327 107 152367 60 443 85 94 637 874 154037 38 647 732 72 916 13000] 48 570 722 157019 113 L6000] 84 639 602 98 89 920 98 980 317 221 835 587 789 464 669 749 847 927 47 89065 946 38 431 602 6 72 716 69 62057 63040 62 152 376 413 846 865 663 600 31 210 328 64 740 903 654 660 737 62 764 90 667 95 420 64 67 680 356 87 780 768 466 184 908 538 60 362 211 877 700 398 773 737 217 647 535 640 699 409 871 822 293 325 735 507 864 925 312 455 617 816 87044 160 431 566 685 747 63 95 418 32 4V 784 86 1600] 624 43 953 [500] 459 540 63 738 908 Nummern in Klammern beigefügt. Gewinne fallen auf die bezeichneten Lose 43 141 268 310 85 496 567 679 96 827 07104 64 73 436 47 638 742 824 [1000] 963 98035 204 83 306 .37 49 68 83 95 664 605 7 787 964 90149 419 45 876 917 85 138198 [1000] 291 326 692 72 139001 41 172 633 840 60 95 [1000] 675 673 [tz00] 794 174588 626 69 [1000] 66 915 175233 431 64 668 176244 60 430 73 825 77 177108 698 004 178020 118 77 274 698 860 179170 209 327 516 59 60 621 868 >500] 709 14 20 861 153194 463 581 [600] 211 38 337 425 55 93 604 36 155085 11000] 115 263 302 936 156119 48 319 763 81 981 97 233 310 697 629 786 >1000] [600] 609 622 89 786 847 92 170031 124 97 449 608 730 40 69 171004 30 13 944 63 50028 62 227 441 521 635 83 800 29 87 91 900 10 69 341 46 49 429 66 643 79 834 975 53005 249 326 635 32 271 374 [600] 604 610 37 774 98 147 433 65 614 721 46 79 883 910 21 60127 45 241 [500] 674 993 81265 21 746 907 82106 223 346 435 602 63 399 642 72 782 966 106003 169 308 35 48 472 892 107044 200 3M 37 482 662 996 108049 233 634 62 66 601 747 684 109004 [3000] 38 216 94 412 53 826 110261 312 464 67 674 789 816 970 111089 158118 648 621 57 751 484 783 872 979 180214 398 539 52 161023 186 87 97 297 210 14 [1000] 88 303 14 68 [3000] 431 647 65 889 948 99024 76 288 [600] 468 667 [600] 606 87 [500] 838 68 955 100079 290 716 863 69 025 101021 321 102022 [600] 187 200 99 314 [3000] 458 [600] 776 848 63 910 19 103154 [1000] 630 64 866 487 760 928 13000] 118126 66 201 66 365 83 628 62 849 76 920 119261 67 78 398 673 [1000] 701 72 834 979 120269 419 [10000] 76 679 724 68 [1000] 35 66 121209 [1000] 72 98 379 407 68 878 794 160073 108 61 236 40 361 523 879 911 161092 303 408 71 633 606 13 716 93 828 67 930 162107 83 617 741 43 941 163125 29 256 86 394 16001 682 681 820 164216 [600] 98 667 679 963 165261 90 311 76 84 623 64 654 74 88 08 919 166008 160 92 261 427 643 96 67114 276 01 381 466 449 [3000] 641 72 626 43 814 87 640 65 800 900 [500] 70252 461 81 637 62 979 61 963 107031 413 721 801 28 108036 261 72 383 96 602 60 [1000] 629 778 867 108073 306 600 5 765 816 958 64 110261 776 853 111552 608 28 807 [3000] 70 963 [1000] 112056 73 266 348 65 87 [600] 93 94 893 [3000] 934 [600] 113068 323 88 [600] 456 88 665 688 609 97 114086 120 238 331 42 450 543 671 87 768 [600] 947 [3000] 115030 301 77 98 436 40 [600] 684 837 87 910 76 91 116077 86 402 48 681 735 90 813 117025 67 68 [1000] 93 [1000] 142 326 122195 263 388 600 70 82 [1000] 816 81 123018 85 240 68 370 422 34 610 90 646 737 80 98 [1000] 124248 68 424 30 676 723 125022 64 74 114 66 [500] 99 472 626 871 126100 315 [1000] 408 640 73 [3000] 809 65 997 127064 390 432 [10000] 687 89 761 91 [600] 128089 190 97 956 129063 115 68 320 670 764 77 902 130098 121 25 394 646 56 612 [1000] 37 [3000] 131008 12 192 390 96 623 98 648 [1000] 87 730 835 84 991 132007 8 186 [3000] 340 343 98 443 694 842 61 71 J 33046 [600] 48 102 29 248 [1000] 61 404 49 53 660 721 81 134231 97 431 72 639 847 965 66 135057 [3000] 174 679 209 359 574 649 67 [1000] 81 701 919 61 136165 207 9 311 [1000] 69 [600] 605 25 43 908 72 137218 34 [1000] 403 9 601 19 718 26 741 858 900 60247 84 340 606 98 [1000] 723 61163 301 17 62 74 146088 212 [600] 342 464 558 [600] 630 44 738 847 147269 352 480 638 766 893 101 37 340 [1000] 780 82 898 149102 26 612 87 790 150109 64 84 489 [600] 752 93 803 48 511 664 59092 97 194 9d 228 76 [3000] 80 47 712 814 966 [600] 60147 [600] 378 602 [3000] 88 600 [600] 860 61048 65 235 76 413 762 939 217 334 634 70 73 633 708 38 836 904 84 [1000J 668 1600] 79 641 87 88 752 838 13000] 50 079 85368 436 75 797 80079 137 439 617 93 728 62 703 234 797 813 116 263 95 349 412 633 640 790 64243 326 441 623 710 71 801 911 32 65110 222 486 629 820 91 983 66081 206 318 38 479 615 66 [3000] 716 70 823 913 48 67048 298 [600] 517 95 606 895 917 72 68053 281 [600] 88 308 12 88 699 619 879 974 69496 616 42 [600] 90 648 725 800 67 976 [10000] 78087 98 167 216 311 68 76 83 620 857 71007 69 192 237 318 68 75 639 47 50 738 79 896 72445 536 625 60 789 988 73161 64 480 628 86 917 67 74148 252 315 19 21 420 31 [500] 562 619 702 [1000] 880 943 [500] 79 76013 237 [3000] 398 664 820 28 76077 [3000] 273 327 45 686 663 935 98 77041 95 169 426 92 [500] 97 542 650 88 752 936 78024 127 180106 80 203 [30001 10 25 595 693 808 16 181194 618 671 905 18 82 182018 103 215 310 24 465 87 [3000] 534 803 92 978 >30001 991 183069 259 [600] 362 75 608 46 621 917 184149 327 63 77 400 923 [500] 91 185210 71 404 28 619 95 643 995 186207 404 32 84 550 612 799 828 924 31 187030 92 199 200 1 80 311 412 633 43 46 58 87 644 705 845 63 72 910 12 188070 74 275 [3000] 380 435 606 700 [1000 i 189021 192 257 74 360 670 [600] 609 11 74 83 770 Im Gewinnrate verblieben: S Prämien zu 800000 M, 2 Gewinne zu 600000, 2 zu 150000, 2 zu 100000, 2 zu 75000, 2 zu 60000. 4 ? i 40000. 16 zu 30000, 28 zu 15000, 74 zu 10000, ' zu 5000, 2164 zu 3000, 2303 zu 1000, 5862 zu 4^- LI 140094 245 353 449 94 556 802 65 97 770 904 26 61 65 80 92 141007 106 47 66 260 94 363 420 546 827 142158 [600] 676 663 837 905 143097 [1000] 210 22 432 64 736 144195 205 99 306 34 436 70 61 638 719 73 812 983 157114 49 299 370 934 158194 353 409 685 96 749 159126 248 70 75 372 979 [1000] 84 57031 241 392 94 98 463 837 41 58094 119 264 300 433 739 966 92 59265 365 420 11 84 878 , 100185 [600] 416 634 41 672 [3000] 963 1 0 1 064 341 83 606 [3000] 824 102110 222 391 663 619 838 950 86 103023 194 309 72 [500] 654 778 104037 207 67 679 82 88 925 80 105041 63 410 666 768 861 106089 116 454 722 837 [500] [1000] 937 74226 323 84 602 704 816 75031 179 [500] 49 62 411 795 899 919 71 78 76023 [3000] 11 60 209 [600] 499 672 742 952 77031 144 [500] 70 203 09 808 938 78113 75 349 [1000] 76 415 23 80 816 96 990 162011 32 63 178 [1000] 90 378 [600] 760 89 917 163109 20 60 281 348 684 [1000] 94 985 164015 106 208 73 314 487 165114 403 97 668 619 767 971 166002 216 77 623 [10001 758 96 800 1600] 167054 107 222 669 724 882 168003 70 88 134232 305 [600] 32 662 77 764 67 946 169005 24 41 125 226 120102 270 357 74 439 643 656 784 [600] 911 121067 [3000] 104 11 26 348 95 656 644 769 854 920 95 122259 76 330 97 412 99 [500] 642 03 680 11000] 90 742 834 56 949 66 123024 [600] 74 [600] 76 189 [600] 239 471 685 711 802 >1000] 124142 404 67 840 910 34 125078 237 439 568 631 126018 181 420 60 656 819 998 127379 448 2 971 128086 205 22 63 650 907 20 129045 66 458 [3000] 610 16 [1000] 49 632 48 76 (1000] 815 942 613 32 [500J 62 87 932 61 168227 33 460 [600] 645 00 784 88 803 8 920 169014 280 170099 133 239 90 457 603 643 (500) 719 ,----- 99 171099 212 417 606 [1000] 709 84 172132 [600] 204 87 672 867 913 173005 12 202 13 76 586 636 86 174271 485 612 871 980 94 175080 169 303 476 176035 147 373 614 76 177245 40 94 310 670 [1000] 140166 299 433 69 605 63 851 64 908 22 141188 98 269 64 >3000] 380 99 [600] 631 606 762 93 8*2 142142 233 45 368 71 683 97 647 855 928 *,5 143018 104 9 [1000] 70 272 373 603 786 95 900 [600] 8 144264 384 695 016 71 145173 88 703 77 901 627 631 843 927 148193 327 [600] 679 93 36 75 149056 [600] 82 295 370 450 [3000] 710 67 860 87 987 [600] 150103 24 63 275 349 616 [1000] 794 963 83 151031 198 231 81 98 312 23 [3000] 456 600 714 152121 242 64 316 [3000] 35 60 565 79 617 49 [3000] 83 926 [3000] 153040 69 146 382 663 626 69 [1000] 949 154077 281 438 86 654 66 79 892 155028 47 611 110001 85 653 734 73 862 7u 981 156215 334 beider Abteilungen. _____ Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 30 112 19 64 307 772 92 879 1093 603 2370 75 669 97 712 72 94 809 16 [1000] 906 3177 460 73 842 963 [1000] 82 4090 231 401 [3000] 651 84 740 824 900 81 5369 [1000] 90 419 602 20 42 47 897 99 6109 36 61 254 830 89 925 7167 271 319 86 661 711 876 [1000] 8094 109 236 345 416 619 9087 115 97 99 349 428 685 700 22 95 [6001 895 10020 136 67 201 61 443 77 [600] 88 [1000] 814 40 80 933 47 93 [500] 11067 142 304 28 09 626 80 684 709 880 12117 72 370 416 64 55 612 27 600 [600] 98 749 69 908 13 13107 17 [600] 211 317 425 98 644 85 725 863 14091 132 402 29 671 751 902 40 15057 863 16036 302 66 90 662 71 688 [600] 94 965 95 17262 [600] 79 325 488 856 18016 [600] 428 629 44 83 89 (1000] 652 70 873 76 95 19360 401 75 611 751 63 814 18 66 972 [1000] 98 20006 160 255 333 736 838 76 976 [6000] 21094 ‘ 463 600 796 [3000] 825 22206 16 72 336 468 74 673 98 737 813 41 [3000] 75 987 23073 227 380 828 916 24001 66 108 13 658 738 77 995 25146 566 613 738 815 85 [600] 26063 68 [500] 109 [1000] 410 650 997 27056 164 236 36 376 439 614 613 781 919 48 96 28390 [1000] 466 645 611 36 66 865 56 29065 280 [600] 85 400 46 687 671 701 961 30027 249 354 74 447 84 612 31247 368 [1000] 621 829 949 56 32060 128 210 12 330 414 628 882 33080 284 321 482 610 67 34014 111 604 [600] 35135 [600] 94 381 444 64 67 693 776 78 924 36094 441 [1000] 687 734 87 881 37022 85 221 70 468 87 610 840 38034 236 [500] 395 492 604 13 33 98 [600] 840 82 92 -----... 66 838 914 73002 72 119 94 217 [500] 69 322 614 90145 308 26 93 97 692 696 704 938 74 643 748 92027 33 191 327 480 93111 73 283 [500] 318 647 600 ! 500J 768 94028 60 129 239 397 430 662 92 670 [600] 716 99 145118 296 97 360 76 11000] 36 61 65 81 [1000] 753 67 94 146029 [3000] 68 604 688 749 [1000] 147018 47 246 95 252 78 80 402 8 738 871 90 904 36 112332 467 76 685 623 866 113066 203 81 393 628 [3000] 44 647 710 881 927 76 114077 253 419 68 627 [600] 63g 88 721 802 70 93 [600] 115203 24 69 367 92 443 82 630 [500] 48 64 663 932 81 116057 65 [600] 118 .[3000] 410 640 [1000] 77 768 846 906 117028 207 64 379 438 624 51 728 36 61 118000 263 68 88 586 076 119422 32 604 10 95 941 80 4. Ziehung 5. Kl. 225. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 11. November 1911, nachmittags. Gewinne Uber 240 Mark sind den betreuenden ----------------- . ----— ,.. 84045 96 234 323 66 426 612 13 37 85003 34 61 230 [3000] 40 485 640 675 839 47 66020 [600] 105 256 628 38 [1000] 739 909 68369 74 696 807 94 96 178014 04 210 60 310 442 60 630 624 766 90 [500] 179062 116 389 609 66 803 942 481 617 [600] 612 84 744 83 93 [1000] 904 180031 62 166 496 616 [500] 680 743 977 181024 34 [1000] 214 33 330 64" 88 [1000] 407 72 644 78 701 70 854 71 72 182057 100 64 98 372 415 39 [1000] 601 73 90 763 87 99 183143 300 98 413 604 863 [600] 984 184112 76 340 43 91 423 631 744 934 185010 63 91 130 43 234 436 183371 643 77 781 872 1871-3 37 208 321 [1000] 437 91 596 631 805 188044 225 [1000] 371 87 [1000] 660 622 866 189057 114 (3000J 16 206 801 9 468 662 720 905 18 997 54148 206 98 620 333 38 72 488 667 82 844 56383 414 642 96 665 769 24 29 605 728 68 72 91 865 79078 85 93 245 372 406 64 624 764 80108 218 417 37 61 700 67 82 808 924 75 81133 264 696 712 82173 220 [600] 99 314 61 93 798 810 83006 63 [5000] 80 169 302 409 28 625 28 [1000] 718 65 909 84277 340 760 64 [1000] 68 908 [500] 85057 119 [3000] 39 68 428 70 90 [500] 99 598 631 790 867 970 86092 173 233 460 [16000] 613 689 770 826 934 87012 78 94 125 64 238 366 636 [1000] 741 91 996 88045 268 316 608 80 737 852 81 938 89106 311 443 668 631 81 [1000] 796 856 933 37 90152 228 308 54 494 695 [500] 002 91039 81 220 afl 300 490 503 [3000] 16 30 78 613 70 819 30 Q»>nR3 266 [3000] 611 640 876 99 932 93119 24 339 47 416 622 769 916 79 80 84 94204 64 [500]I 468 700 968 97 05118 [500] 63 353 63 496 718 54 03019 32 <4.: Ziehung 5. KL 225. Kgl. Preuss. Lotterie, Ziehung vom 11. November 1911, vormittags. 4[m7<11o Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden' Nummern in Klammern beigefügt. > \Dle"Gewinne fallen auf die bezeichneten Lose 1 beider Abteilungen. . ; (Ohne' Gewähr.)) (Nachdruck verboten.) 35 191 259 379 497 624 88 SO 846 66 67 96 929 1463 636 61 78 769 842 63 64 91 93 920 98 [500] B026 73 104 205 76 90 353 61 619 26 671 82 825 3016 25 78 124 366 94 478 82 626 43 44 [600] 653 ,730 863 67 4232 311 35 [1000] 85 SO 633 770 933 5007 [3000] 168 344 73 457 SS 607 30 637 804 82 917 6240 93 843 72 438 66 552 84 601 21 723 912 SO 61 7084 194 237 41 69 74 434 642 611 49 853 69 60 8225 44 320 63 88 404 69 [500] 650 660 724 43 866 903 9403 94 668 003 [10001 26 10292 342 463 96 709 16 11009 18 87 177 257 [600] 487 [1000] 661 798 819 80 12006 20 90 398 554 1600] 97 762 13155 60 219 [600] 600 32 786 [3000] 806 63 945 71 14223 69 315 37 86 666 770 862 >72 925 47 15026 108 33 [600] 227 403 661 747 86 >812 32 67 [1000] 94 1 6074 [1000] 163 260 67 364 [600] 413 676 92 783 17106 208 323 487 696 871 922 18000 [1000] 07 166 200 73 343 578 [3000] 630 731 67 94 840 41 950 19008 90 129 202 [600] 364 81 ♦79 SO 604 78 [3000] 884 20107 [600] 11 90 301 423 36 74 625 36 68 774 859 66 88 [3000] 21164 93 282 96 411 67 96 649 634 49 703 21 966 22006 16 SO 378 80 424 506 64 626 [600] 762 056 23020 [600] 107 [3000] 213 67 509 61 701 [1000] 69 24166 78 306 873 75 25314 68 633 [500] 938 26048 [600] 99 188 356 442 628 868 27994 28031 43 115 244 499 603 708 34 830 912 29006 13 16 34 107 [3000] 294 330 486 640 68 739 73 SS 034 [1000] , , , 30118 88 362 67 09 420 00 068 [1000] 31036 868 75 84 476 78 [600] 99 618 717 46 888 [600] 926 32063 227 62 312 666 610 742 86 33011 263 301 417 28 693 676 [600] 778 85 816 [600] 01 34061 188 234 478 615 633 02 743 020 SO 35128 241 68 619 61 720 69 84 811 [600] 933 [1000] 04 36224 26 [600] 49 96 363 467 638 056 37144 62 321 496 654 87 88 046 38322 633 768 77 020 66 39002 182 474 666 803 40006 332 35 601 685 701 26 41163 236 68 [600] 324 42209 65 65 727 828 [500] 091 43046 110 213 26 46 [600] 426 810 20 35 070 44168 260 491 571 603 921 [1000] 64 45061 228 [600] 601 61 776 46095 113 32 243 70 73 314 438 610 62 746 929 47142 239 389 630 [500] 898 48011 167 204 34 425 46 66 612 [600] 07 626 743 76 933 41 42 53 49216 369 408 ... ... ___ _____330 [1000] 52083 162 01 241 [500] 647 62 60 70 [600] 78 [1000] 489 05 677 751 62081 148 98 734 49 027 28 63024 110 222 [600] 387 408 [600] 10 826 11000] 62 944 78 64197 207 445 662 796 65013 140 229 390 13O000 [600] 8 107 638 [1000] 88 [3000] 49 828 [3000] 43 [1000] 923 26 42 47 131002 /60?J 464 604 774 904 66 86 [600] 132108 ZooH. AO) 360 492 [3000] 670 720 26 [1000] 68 133039 230 417 627 61 706 954 [1UU0] 134203 11 63 58 68 318 486 632 62 668 717 56 805 18 135081 203 39 327 428 45 603 702 61 [1000] 801 66 136081 69 101 25 64 65 61 280 626 764 847 052 137028 62 [500] 113 47 66 77 213 60 60 362 09 441 521 94 606 62 807 24 97 138016 202 329 [600] 461 627 33 665 139678 704 837 100_____ _____ — - ---- [600] 644 733 826 78 086 39126 49 298 366 627 766 4O280 344 74 76 94 449 60 69 864 69 41133 239 46 326 620 68 629 53 65 730 806 44 76 963 42047 61 62 66 [600] 260 [600] 348 [1000] 445 [600] 607 66 716 67 809 12 42 63 43001 66 265 05 429 [500] 86 639 87 769 861 44026 43 [1000] 240 45 [1000] 427 44 601 14 80 886 070 45112 219 362 [1000] 465 06 624 46104 26 28 320 887 [1000] 98 47183 675 48117 [3000] 264 404 603 [600] 745 876 919 75 49028 137 234 88 331 41 639 97 615 [3000] 851 50171 [1000] 361 435 628 [600] 718 806 84 [3000] 914 51053 178 262 660 98 711 882 923 91 52057 131 69 74 235 347 489 600 641 61 962 53020 69 73 dAO 254 316 469 602 3 81 629 38 728 875 914 54059 [600] 308 65 69 606 96 606 918 55044 144 276 99 452 645 49 62 56128 79 [500] 90 318 80 472 79 637 64 863 83 957 97 57289 [500] 804 58199 324 Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen. z.Mmerwohnung Kein Gichtiger versäume (SS*/, eine häusliche Trinkkur mit WZ-A«-!! !rsos.zuverm.[b>]! Assmannshauser natürlichem Gichtwasser natürliche Füllung, mit natürlicher Kohlensäure ange- Broschüre mit Hellberichten und Arzt-Gutachten tret Brunnenverwaltung Gichtbad Assmannshausen am Rhein. Depot für Gietsen: Jean Weisel, Telephon Ä35. f 4 Zimm $ l Zimmer mit w hn zu vermieten. ^WereoLordL r 3 Ziinm 1 I-FSK &.8SSL äS,”" ®gyi6dw Landwirtkchaft. ** Von Groß-Eichen wird uns aus Genossenschaftskreisen geschrieben: Auf die Veröffentlichung von Ruppertenrod in Nr. 265 Ihrer geschätzten Zeitung bitten wir folgende Erwiderung aufzunehmen. Vor allem möchte ich bemerken, daß durch die Dürre des Sommers und dadurch entstandener Futtermangel, wozu noch die Maul- und Klauenseuche kommt, überall eine sehr große Milchknappheit ist. Dieses hat zur Folge, daß die städtischen Milchhändler in den entferntesten Gegenden die Milch für die paar Wintermonate auf kaufen, um die Kundschaft bedienen zu können. Sobald es jedoch warm wird, ist ein solcher Milchversand ganz unausführbar (ohne Kühlanlage), denn die Milch würde dann meistens sauer an ihren Bestimmungsort ankommen. Gewiß können die Molkereien die Vollmilch nur nach Fettgehalt bezahlen, weil doch die Buttergewinnung dabei die Hauptsache ist, jedoch wurde im letzten Jahre der Liter Vollmilch mit 12 Pfg., der Topf also mit 24 Pfg. bezahlt (mithin keine 20 Pfg.). Ferner hat der Einsender ganz die Vorteile unerwähnt gelassen, welche den Lieferanten von den Molkereien gewährt wurden; z. B. wurde ihnen die Butter zum Vorzugspreis von 1,20 Mark das Pfund abgegeben (sonstiger Preis 1,60 Mark) dann wurde ihnen die Magermilch, welche zur Schweinemast sich ganz vorzüglich eignet, mit 3 Pfg. das Liter zurückgegeben, obwohl hie Molkereien solche sonst mit 6 Pfg. verwerten konnten, so daß, wenn man die Vergünstigungen in Rechnung stellt, das Liter Vollmilch gut mit 15 Pfg. bezahlt wurde, da doch obige Vor- teile bei Milchversand ganz wegfallen. Tie Zukunft wird ja deshalb lehren, bei welcher Milchverwertung die Lieferanten den meisten Vorteil haben. |U r-Zimmer " L gteg 16 sow'c Wer-Wobnu Li” LMU M nn Hemm Niederschlag: — 9,6 mm. Q" 2 Zimm gtbönc 2-Z. Wobi lnNeuzeilentspr.M' !tzmr-Wu' ja cerm. [^1 Wei Verschie< Nov. H 1911 | Barometer auf 0° reduziert w 2 c CJ s 1 der Luft Absolute l s 2 Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad her Bewölkung tn gehnlel der Pchtb. Himmelsfl. Wetter 12 142,5 6,1 6,5 93 SE 2 10 Regen 12 <43,1 6,8 7,0 94 8 2 10 Bed. Himmel 13. <46,3 7,1 7,3 93 SE 2 10 Regen 4 )öd)|t e Tem peratm am 11. bi 12. g ove mber = = 4- 7,2 eJ. Niedrigste m 11. 12. ,, = + 3,3 "O. 600) Zwei schöne, i Zimmer zu vermüll Broker Tteinwe> Möbl. Zii m vermieten. Ederitranc 1, Eike Tierzucktinspcktor Schwarz wegen der Wirkungen der unbewußten Verwandtenzucht beim Vogelsberger Rind festgestellt hat. Er habe seine Erfolge in der Zucht des deutschen Edelschweines erzielt durch eine Vererbung von vorzüglichen Eigenschaften einzelner Voreltern in seiner Zucht. Der Gedanke, auf diesem Gebiet energisch Forschungen anzustellen, Jet jedenfalls wichtig. Dr. Knell unterstützt die Ausführungen der Vorredner und bemerkt, daß auch die tierärztlichen Hochschulen veranlaßt werden sollen, Doktordissertationen zuzulassen, die der Tierzucht zugute kommen, z. B. .über das Wesen gewisser Krankheitserscheinungen. Landrat Dr. Sartorius- Wetzlar erklärt, daß die Frage der Verwandtschaftszucht noch nicht geklärt und es gefährlich sei, diese Zucht praktisch zu verwirklichen. Bisher habe man streng daran festgehalten, daß ein Bulle nur 2 Jahre hindurch in einer Gemeinde gehalten werden dürfe und daran sei auch in Zukunft sestzuhallen. Tierzuchtinspektor Schwarz erklärt es für selbstverständlich, daß man nun nicht bei der Viehzucht Eltern mit den direkten Nachkommen oder Geschwister untereinander paart. Wenn aber der Nachweis erbracht wird, daß die weitere Verwandten- zucht die richtige Methode ist, um ausgeglichenes, rassenreines Vieh zu bekommen — er denke dabei an Tiere, die im vierten oder fünften Grad verwandt sind — dann habe man doch das Mittel, das man natürlich mit Vorsicht anwenden solle, um mit der Zucht voran zu kommen. Es sei unbedingt nötig, Klarheit über den Aufbau der Rassen zu bekommen. Bürgermeister Krämer-Steinbach will wissen, welche Erfahrungen man mit .der seinerzeit vorgenommenen Kreuzung von Frankenvieh und Vogelsbergervieh gemacht hat. Er erklärt, daß er ein Gegner jeder Kreuzung unseres heimischen Viehs sei. Nach seiner Ansicht gebe ein guter Vogelsberger Bulle mit einer Kuh derselben Rasse eine vorzügliche Nachzucht. Die Bevölkerung sei ja in den verflossenen futterveichen Jahren immer unzufrieden mit dem Vogelsbergervieh gewesen und habe zu leicht sich schwerere Rassen angeschafft. Jetzt aber in dem futterarmen Jahr komme der hinkende Botz nach. Die Leute können die großen Tiere nicht satttnachen, während man bei Vogelsberger Vieh mit dem schwachen Futter auskomme. Tierzuchtinspektor Schwarz erklärt, daß man vor zwei Jahren einen Versuch der Kreuzung des Vogelsberger- mit Frankenvieh versucht habe, um ein größeres Gewicht der Tiere zu erhalten. Man habe in Busenborn im Juli d. I. 35 Nachkommen dieser Kreuzung besichtigt und die Jungtiere hätten aller Erwartungen übertroffen. Die Züchter sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. In Heuchelheim hat der Kreuzungsversuch durch Scheidekatarrh eine Störung erlitten. In Zwiefalten ist ein .Mißerfolg des Versuchs durch ein Versehen eingetreten. Der Versuch ist aber keinesfalls entmutigend ausgefallen. Man wird mit dem Kreuzungsprodukt, das durchaus den Typ des Vogelsberger Viehes hat. weiter züchten und sehen, was heraus kommt. Auf Veranlassung des Landrats Dr. Sartorius-Wetzlar macht Kreisveterinärarzt Dr. Knell Mitteilung über Versuche, die er zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche mit Prof. Ehrlichs Serum unternommen hat. Die Versuche sind noch nicht abgeschlossen und lassen bisher ein abschließendes Urteil nicht zu. Es scheint aber, daß das Mittel in einem gewissen Stadium der Krankheit die Tiere in den Stand setzt, die Erkrankung gutartig durchzuhalten. Dr. Knell erklärt, wenn sich in den Nachbargebieten Tierärzte fänden, die Versuche mit dem Mittel unternehmen wollten, er die Fabrik zur Abgabe des Mittels an sie veranlassen wolle. Hierauf wurde die Versammlung geschlossen. Kleine TageschroniL In Gmünd stürzte an dem Neubau des Kaufmanns Johann König bei der Johanniskirche die Decke des ersten Stockes ein, wie eS heißt, weil der Zement noch nicht getrocknet war. Drei Personen wurden von der herabstürzenden Decke getroffen. Der Bauherr König wurde schwer verletzt, ebenso ein Maurer. Ein Werkmeister, dem beide Beine abgeschlagen wurden, wurde in das Hospital gebracht. Aerztliche und militärische Hilfeleistungen waren rasch zur Stelle. Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen vom 4. bis 10. November 1911. Kreis: Am 4. Nov. waren verseucht: Bom 4. bis 10. Nov. sind neu verseucht: Boul 4. bis 10. Nov. ist die Seuche erloschen in: Darmstadt. Darmstadt, Wixhausen, Griesheim Nieder- Ramstadt —- — Bensheim . Bensheim, Lorsch, Bürstadt Bickenbach —— Dieburg .. —- — Erbach . . . —— — — Groß-Gerau Büttelborn, Biebesheim Erfelden, Rüsselsheim — Hevpeull. un Viernheim Jgelsbach Viernheim Offenbach. . Dudenhofen, Klein- Auheim, Offenbach, Klein-Krotzenburg, Obertshausen, Klein-- Stemheün,Seligenstadt, Heusenstamm Kl.-Krotzen- burg, Klein- Auheim, Obertshausen Gießen . .. Eberstadt, Obbornhofen, Utphe, Bellersheim, Steinberg, Arnsburg, Torf-Gill, Langsdorf, Hungen, Lich, Birklar, Inheiden, Wteseck Garbenteich, Vtlliugen, Nieder- Bessingen Alsfeld .. . — Ruppertenrod Kirschqarlen —— Büdingen. . Berstadt, Langenbergheim, Heuchelheim, Echzell, Ranstadt, Selters, Stockheim, Engelthal, Ober-Mockstadt, Bmgeuheim, Gettenau, Lerdhecken Düdelsheim Friedberg . Heldenbergen, Wohnbach, Ober-Flor- Wohnbach Melbach, Griedel, Bon- stadt, Trais - Münzenberg, Rockenberg, Beienheim, Rendel, Klem- Karben, Ober-Wöllstadt. Dorn-Assenhelm, Dor- heim, Ossenheim, Vilbel, Bruchenbrücken, Asien- Henn, Nieder-Florstadt, Södel, Friedberg-Hauer- bad), Nieder - Wöllstadt, Groß-Karben, Kloppen- heim, Kirch - Göns, ^auernheun, Ilbenstadt, Reichelsheim, Wickstadt, Weckesheun, Dortelweil, Wölfersheim, Burg- Gräfenrod.Masienheim, Oppershofen, Kaichen Staden, Rodhelm stadt, Wrsiels- Trais- heim Münzenberg, Atzlbach Lauterbach. Angersbach Schotten. . Ober-Schmitten, Eichelsdorf — — Mainz . . . Bretzenheim, Ebersheim Klein-Win- ternheim, Marienborn —E Alzey.... Bingen . . . — — — Grolsheim, Gensingen, Ockenheim, Horrweiler, Dielesheim —— * * Oppenheim WoNsheim, Nierstein Pfeddersheim Bechtolsheim — Worms. . . — — W Pension Bf Neuen Baue 23 (a.i Annenchiner Slufem Auoiänöer, eleftr. L Mm ÄaL geiepi tniltntftifdj. O/ Möblierte ‘ jtrmieten. Sn Höbet Boreas, den Nordwind, haben die Römer mit Recht gefürchtet, weil er ihnen Schnupfen und ernste Erkaltungen brachte. Jetzt in der schlimmen Jahreszeit hat ” nun jeder Ursache, die schädlichen Einwirkungen eisiger Winde zu fürchten, und man muß doppelt auf der Hut sein. Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen wirken vorbeugend bet Er- kältungsgefahr, und sie bekämpfen jede vorhandene Erkältung k HF der Luftwege prompt und auf die denkbar bequemste Weise. Dabei sind sie billig: die Schachtel kostet nur 85 Pfg. Iss-'/n [“Drucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7 llröiicrc Wobnung, st mal 4 3 I (Parterre und L «I. feil 191) WnH.Wallach.Ni- IksJ i Vln 'L Vuttt) Kill WM Uer liÄ'tf- io WläL Hebewer UenLeute aller & SlÄni8-f4Uflcb En' Lviriiuoseii SST onbetngrt R.Emilie ät • E. tM verdi peter. 1 Lotion Eiehrz tat versäume okkur mit 3n vermieden j[ Mietgvsuche -Offfiir S'tcllrn 10 10 10 mber = + 7,2 = + 8,8 ’C,‘ [ 3 Zimmer | ffiüfil 3 > Zimmer mit Balkon Am Lira 16 sowie eine kleine S Zimmer - Wohnung Liebig broHc 65 1. -v au ucrmietcn Ocinrid) Schön. Regen Bed. himmL Rege« aller Art stattung preiswert di ßtirdir ’ofoTt *1C’- 1)9388 ÄUCÜjl Ztem,trotze 69. Gröbere Wohnung, bevorzugt 2 mal -1 Zimmer ivarlerrc und 1. 3torfi *r‘®7 fit i. 5lpril 191? gcsMt. Off. an -».Wallach, BlSmarckftr.14 Kk> 925 101021 «1 ** 314 13000] 458 (5N| W 4 [1000] 630 64 BM ■' 7 72 97 611 792 105 )3 169 308 35 48 4J _ 482 662 996 10004» .. 109004 [30001 38 216 -1 । 78g 816 970 1110’9 1» ’WnSJi 81 893 528 300 « g 15 3 419 68 627 16001 ii-LM s las s= 819 998 IS'3'* fl9 638 V 923 26 c462m (600] 132: '4 904 65 86 I600 1C2O) g >00] 570 720 25^1 y - 18 954 135^51 717 56 805 38 1 3g-j, L [10001 801 68 94 SS" ’I», .195 20Ä5Jg g? 360 75 145H8 ^/lAßroi •• 01 753,6147018 47 /' i [100°] (50--''] ' wt 9 l45,, 79 892/.’?,; 654 56 7« t 158«/ r. 749 l591 16i : 16 l60c° 523 64 k-' : 3 8 Z 6-3 '/a;: -" • LkiHb tkLM.Es Ä-SSFi-' i |0 6°5 §nrti eri'r sofort nach Bünde i. W. wUllllltl ßcf. DurchfchnittSlohn !Rf. 1.25 U. Reise wird vergütet. Schrift!. Angebote unter 6930 gn den OJteitencr meiner erbet. ZUM Mngcfcüc gefaxt. Däckcrci M. «cbott, Marburg, M7 >t af erneu 'träne 27 ■kiaejS Ml “ttanlu, ’45is.bei1,,'- !’Mie 8m- "dwStak*- ter zum ^onuoiV S« Preis NL' sur Schmein^l ÄdflCflebtn'«t ^ungsiM,^- ' . ooch obige C utunit toirb ja ^C Geranien den ma?. g||l .. Die Cbernnncr Lchätereigesell- ' hast in Alten Buierk sucht zum 1 dünunr 1912 einen [09399 tüchtigen Tchäfer. Äbeodor Krämer, Salzmeiiter. taglöhncr uni) haiidlMgcr ^nöcn Beschäftigung. Näheres ^rchtncnbergcr Weg 2. 6!3I ehern Glchtwaseer «lieber Kohleuiiure u,>| en und Ant-GoUchuu (rtu mannshausen am Rhtii. tel, Telephon '433. den die Römer i Lchnupsen und erma tllimmenQabWit V: Wirkungen eiilfler titntt auf der Hut fein. tN rlen vorbeugenö bei e? je vorhandene tfriöltun: enkbar beaucmüc Lei« toftet nut bö lüg. -- Neuen Bäue 2*4 la.Ltadttbeaterj. Angembmer Ausentbalk f. In- u. Ausländer. elektr. Licht, Zentral- Heizung, Bad, Lelephon, Privm- miuagstisch._________________I0Ö43 ÖQ3Nf| Möbliertes Zimmer zu verniieten. 2n LöbcrS Hoi 9 I. Hoheit ausführbaren Nebenverdienst erzielen Leute aller Stände ohne ihren Beruf aufzugeben. Keine Zigarren. Sviruuoien oder Bcr- neeruiincn, sondern Artikel welche in feder Familie benötigt werden. Bei einiger 4)!übe können täglich 10—15 Mark und noch mehr verdient werden. Schrisll. Angebote U.686S an den Gies^ Anzeiger erb. 12 Mk. töglii Hausierer. Anfragen an Sachie, ^bniiuitr, Plan 9.__________ss1J/a I SWigcr sdjrcincrgticlk für dauernde Arbeit sofort gesucht. Vetter A Warner, 0(892 Schinenberger 2veg 56. TUchtigre Tischler 'für votierte Arbeit', sowie Stell »acker (für Mnroficrtcbau) bei hohem Vobn für sofort in dauernde Beschäftigung gesucht. 6779 Tcluicnborücr L^agcnfabrik Carl TöuieS. A.-G., Delmcnbort't bet Bremen. $idiL4l)tnokru.5iiÜiilliittnr bei gut. Vobn für dauernde Arbeit oer sofort gesucht. Zu erfrag. L d. (Drschästosietle deS ^teg. Anz. TlilhdrlkcrgUkUc i0'6°erf‘U(6l. M89S| (c>) Zwei schöne, unmöblierte Zimmer zu vcrinieien. dkübereS (ürobcr Ltcinwea 14, vart. Möhl. Zimmer | Rttl.Bl>h«-i.LchWiiiiitt au vermteten. 16661 (f herftranc 1, Ecke Nord-Anlage ?rei, Schulsttl N 666 761 891 654 MyW 5 [30001 431 97 65 N )] 468 667 [6001 Vh | ö Zimmer | In meinem Haufe Schottitr. IO Parterre ist eine schöne ix'Vu z-Wiukwghuuug Zubehör t»ft iofort epent. atich später zu nenn Ääl Bababosstr. 50 l. Lteinltrane 12 91712 ».Blnt-lVubn. — Bel >igur, sehr gewandt und nichtig, sucht vaff Stellung. Schrisll. Angebote u. 09352 an den Gleff- Anz. erb. ßcbilMtä ölfertö «räulein iBeamtentochterl. in allem perfekt, lucht ald Ltut-e oder als Gesellschafterin bei altem Ehepaar oder einzelner Dame per 1. Januar passende Stellung. Tchristl. Angebote unter 6922 an den Gteffener Anzeiger erbet. ZU verkaufen Neucrb.villenart. Vandbauö,8Z. nt.gr.Lbftgart.,2'/,5tim.vom Markt Ofiefjcn an Chaussee f. 19500 Mk. zu verk. Schriftl. Auaeb. unter 09B96 an den Gieffencr Anzeiger erbet. ßnt(|tf)tni)t $irtfdiaft ön. Dlabcrcß in der Geschäftsstelle des lvieffener Anzeigers. 09383 Nußbattiit-Piaimio f?lnct Bauart, wenig gebraucht, ist unter Garantie billig abzugeben. 16923 Wilb. Arnold, Aiwafscnbnrg. iinnf^efndje KornNtrob, Hand- ober brcitbrusch, zu kaufen gesucht. (09353 StnrlMitterV., Wrünbcrnifrcficn) UciWiedeüy; Schönschreiben alle HaudelSfächer lehrt Hermes Vebr Institut, Gieffen, Babnhosstraffe 39. Winterstation Erholungsheim Cuma bei Neapel. >6920 Mceresklima. mild, ruhig, billig. Prosv.SocietaCumana.Stuttgart. In feinem Oause ffndeu junge Lladcheu liebevolle und gute Aus- ualnne zur Erlernung deS Haus- wefenS. aller Handarbeiten, sowie fein. Umnangöformen. Auf Wunsch Gelegenheit zu TanAimterricht. Beste Refer. Monatl.Bens.üONrr. Schriftl. Angebote unter 6917 an den Gieffener Anzeiger erbet. m"ch m" ?adi-9tti«atircn. «®* e.^. KrauSkovi, Bruchstr.il ßutgtljcniit!) Stbuiieöfflfirfiäit zu verkausen oder zu verpachten. Schriftliche Angeb. unter 09395 an den Gieffener Anzeiger erbet. Zrfirtibniüiifiinrnarbtitta'jfr? sowie Bcrvielsältigunge« werd, korrekt auögefübrt. 684< BUmarckatrawae 16 II. Amtliche Massenartikel. e.D.R.G M.Schuv vrakt.Neuh. d. HeiAungsbranchewird. e.Kavitalist gesucht, rckriftl. Ang. unt. <>9342 an den («ieffener Anzeiger erdet. ÄerKtlstfriulllfN Die Cid und Maurerarbeiten zur Herstellung eines Vokomoltv schuppens aut Babnbot .vnedberg sollen verdungen werdett. Zeichnungen u. »lngedotSmuster liegen im GeschäftSgcbaude der Bau- Slbteilunfl I zur Einsicht auS. levtcre können, fo lange bcr Borrat reicht, gegen vc,'tn7eie Einfenbung von L7O Mk. bezogen werben. Die Angebote tverden am 24. November, vormittags 10 Uhr geönnet. (Id11/11 Zufcklagöfrist: 4 Wochen. Groffh. Heft. Catenbabn- Bau-Abteilung I, «yrtebberg. Berfteigerung. Dienstag, den 14. dS. Mks., nachmittags 2 Uhr, vcrttctgere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzablung: 1 Pianino. 1 SaifcnicbTant eine Registrierkasse, ^chuh- u- Lvtel- waren, 1 Halbverdeck. 1 Konversationslexikon, 1 Grammophon, 2 Bogelbecken mit Kanarienvögeln. 1 Fahrrad. 1 Näb- maschine. 1 Bütert. 1 Plüschfofa. und verschiedene andere Möbel. Born, Gerichtsvollzieher in Gieffen. (6926 Mittwoch. 15. Noitdr. 1911, vorm. 9*, llbr. werben auf der hiesig. Guterabterttguna mehrere VaSröhren, Stab- und.^lachei'en. Rofte, Schaufeln. (Harbtnenüabe, Milchkannen. Eisenbleche. Zinkeimer, Zinkbleche. Wascheklamm.. Stiften und Anfier öffentlich an den Meistbietenden gegen Bar- znhlung uerncinert. «r. Hess. Güterabfertigung Gieffen ________Müller. v"/" 3io[iilitii--$trfltii|rnini|. I Mittwoch den 15. Nov.. nachm 211 br, sollen Wcierstr. 9 die zum diacklaffderWtw.Dechert gedörig Modiilen. als: kvl. Beiten, Tische, Schränke. Weiffzeu^. sowie sonst. Haus-».Küchengeräte versuwerd. Äliitttvoch, den 15. Nov. d. Cf., nach mittags 2 llbr, werden im Btckericheu Saale versteigert: L Möbel aller Arten, ein vollst. Bett, 1 L'abenibcfe mit Auü- lagekasten, 1 Kaffenschrank, ein Polnvhoninitrument. Sattler- waren, eine Partie Hüte und Mtihen tt. a. IL 1 Preisschere (für Spenglers, 15 Kutifi-Blatter. Die Bersteigeruttg unter II. findet bestimmt statt. 6929 Aeitzler GertchtsoollA'eb'-r WWlnngeu Noggenbrot durchgefäuert, lange frisch bleib., liefert frei HauS Kinreubacher Müble, fVernfpretbcr 770. Berkaufsftelleii: Am Lindenvlatz und bei b. hief ttouiitm-Gerein. B iFichten-Nadel- 3ade-Extrakt ibb Fläschchen 30 unb 50 Psg. es7e Reformhaus, AreuzvlaÄ 5. Prima flesiiaMBfridjnitL Diese Ware zeichnet sich befon» ders bttrch milden Geschmack auS. ist frei von Aetberbeimifchungen, feines in französischer Art verschnittenes Weindestillat, vroLtr.» ^laiche Mk. 2.25. (899 ferner empfehle ich erstklassigen französischen Kognak. K. Dort, Walllorslr. 45. Windhofi »Hühnerauge«" beseitigt sicher Otto Schaare Spezialpflaater. 50 Pfennig. Adler Drogerie, SelterSweg 39. «245 Ctto Schaaf. Warum kauft mir meine Mutter keine EuioL Bonbons 7 Der Husten quält mich fürchterlich und wie alle Leute sagen, verschwindet er nach Eutol- Bonbons sofort Preis 30 Pfennig. B.R.G.MW ganze Länge 45 cm tt.6rtr.*CuaL Stahl. Unübertroffen zur Qrreifteöunfl von .Kulturen. Entfernung von i>orstturkräuiern. zur Läuterungen, AuSouven o. Äagd- stregen, Stück 9)lt. 3.70. l(?/, Emst Steinhaus, _____Werdohl L W. Christbäume in aroffer Auswahl billig. Näh. d. Beigeordneten Haub, Weiver- selben, Ttat. Buvbach. hv" >> Mittwoch stets frische Waffeln. Ter Appetit | wird ungemein gefördert durch Seibels Nähr- o. Krälligungslikör V1 ÖL Mk. 2.50, >/, m. Mk 1.50 nur erhältlich: Germania - Drogerie Carl Seibel, DeL 593 — frankfurter Str. 39 Sie husten mehr! ■■ nnd werden krank. ■» Die ges. gesch. AvothekerCasparv Pee-Cee-Hustenbonbons helfen sicher b. all. Erkältungen. t>tläuzende Guiacht. von sslönigl. Säugern:c. Beut.L20u.4OPfg nur in 2lvotbeken u. Drogerien. Hauptniederlagen: Universität^ Apotheke. C. Schaaf, Seibel, 21. Noll, Bahnbofstraffe, Kaiser Drogerie E. Noll, ttatier-AUee, lOebr.Michel, Karn.— Engroö: Apothek. Caspary, Berlin-Friedenau. ___ID^/iol_____________ Kultursichkl mit Bnl »Meine Tochter war hochgradig blutarm. Durch eine HauSkur mit Bitbuch borfter Mark Sprudel Stark auelle iZod-E'scn Mangan «och- solzouelle'dat fte die beiten Erfolge erzielt. Das AUgemeindefinben Hai 'ich gehoben unb der Appetit wurde in hohem Mabe artgeregt. Innigsten Dank. ,>rau A.' -Der Mark Sprudel leiitet mir gioff- arltgc Dienste. Bin sehr zufriebett iHrau Pk.' AeiAti. toarm emvi. «VL 95 Pfg. in d. Ilniversitäts Avotd. A fioib. Engelu. in b. Drogerien von E. Seidel. W. SlHbtnncr, Aua. Noll, C. Schaaf und Ernst Noll. -i" । Ziehung 15. Xov. 191 | Darmit&dter Schloßfreiheit- Geld-Lotterie 132» Geldgewinne im Betrage v. M. 45DDD 1 Hauptgewinn 20000 2 Hauptgewinne 5000 3 1 1000 3000 usw. usw. Lose ä 1 Mk., Zu haben bei den MnijL Preu«lieh. Letterl»-Einnehmern u. In allen Loseverkaufsstellen oder direkt durch: Ou Pctrenz, Darmstadt, A. Dinkelmann, Worrr.-j. _________________l|Vl,'n________________ ^.Zucker S „Saluderma" hat mich von einem schweren (sl^/p Hautausschlag rasch u. völlig befreit. 1000 Dank. E. Pbolipp, Aufseher." Aerztl. warm cmpf. Dose 80 Pf. u. 1 M. (stärkste i>orml bei W. Kilbinger, SelterSweg 79a, A. Noll, Bahn- hofftr.51n.E.NoU,.Kaiserdrogerie. Hochfeine- erstklassiges Nussbaum Pianino noch ne», vorzüglich im Ton und Soielart. anfferordeutlich billig, unter 10-jähriger Garantie ab- zuaed. Man verlange r'lbbildung uno Lieferungsbedingungen. [6587 Wilh. Arnold Kgl. Bayer. Hoff.. Aschaffenburg. Klavier- Stimmen Reparieren 5 Polieren In tadelloser Ausführung. Wilh. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant PianohandlÄ-U-Reparutur- werkstatte. bettersweg 9L Fernepr. 389. Kupferne Kessel Räucherschränke Kartoffeldämpfer Janchepnmpen emvffchlt vorteilhaft [•■• Edgar Bormann Vertreter der Älla-LaYal-SeparatBric Maul- und 5 Klauenseuche! MilcherhilzuBss-lpparale in praktischer, solider Ausführung. Geringer Brennmaterialverbrauch. Prospekte gratis und franko. H. Rosenthal Liebigstr. 13 Telephon 77 Falerner-Weine, alS Tafel-, Tisch u. 5krankcnwem auS eigenem Weingut (8919 in i>aff u. Flaschen von 75 Pfg. an Societa Cnmana. Stuttgart. Feinste Hofermait (Oanie, iung, feli. irisch geschl-, faub. ger., 7 bis 12Pfd. ä Pfd. 55Pfg. Halbdaunen, trock., rem 2L0 Mk verf. g. Nachn. Pan;er, ®.»®cL, Schillclwetben b. lffr. Friedrichsdorf (Lfivr.i. HSrosse Betten 12 (Cfcexfxtt noterbett. 2 Ätffte} mit beppd.:gemn-.gten neuen «Bett» federn, teuere Berten 15. 13. 24.50 DL; 1 . fdiL Setten 15. SD. 8X50. 88SO. 3250 TL n4®. tjetf. gegen Slcdmabme. PrerZlifte. Proben. Verpackung kosten fr. Gustav Lustig ‘nueutr. j K. Srptzt. 8periQl^esch.Deurschl. LeipzigerX. Co. liollbah nen-An-nchl u/nnjl eine, MiNr m. Kauf. Nm- u. AÜtnatenaJ rorr&iiy. Frankf art a. ” Aachener Lambertz-Printen <3 L. Weiblj Schokoladen-Hans :: Mäusburg 16. Mitglied der Rabatt Spar Bereinigung. 65L Magen- und Darm-Störungen Hellmich’s Lebensbitter per Flaechc Hk. 1.40 von A. Hellmich, Dortmund. ------ ■ Erste Preise, zahlreiche Dankschreiben - w Atteste nnd Gebranchnanw elisunitcn eratta I In Gieneen zu haben: Kaufmann Carl Jekel, Marburger Stras-e 25. |M*/n In grosser Auswahl. Friedr. Teipel Marktplatz 16. aw. Fest steht; —1 Kühlers j |j|nnaben-Anzüge K .. M, I I die Besten! 3u§ dieser Gegenüberslellung, welche am wissenschaflllcher Berechnung beruht, erhellt wohl am deutlichsten, wie man sich angesichts der jetzigen Fleischteuerung die Kosten des Haushaltes oerbilligen kann Tell-Cacao ch ein anregendes, leichtverdaultcheS und nahrhaftes Getränk, welches alle für den Aufbau des Körpers wichtigen Nährstoffe in reichem Mage enchält. Hartwig & Vogel A.-G., ssabrikanten von Tell-Chocolade-Cacao. Vertreter: Fritz Kunze, Müntzer L W., Friedenstzr, 1.1 [88O/U Wer empfindet die jetzige Teuerung am meisten ? Alleinige Fabrikanten: A. U. Mohr, G. m. b. H., Altona-Bahrenfeld. st A Gießen, den 11. November 1911. Kaufhaus Fritz Nowack Grosse ezial ■ Ibteilnaag fiix* Untauoe, Slrömple, Handschuhe, Ira* Grösste Auswahl Billige Preise - Beobachtungsvieh, d. h. Vieh aus Beobachtungs- bezirken, darf zum Zweck sofortigen Abschlachtens verbracht werden a) ^^iachthösen 'liit Bahngeleisanschluß, Der vollkommenste Ersatz iür Molkereibutter, aber nur halb so teuer! Bet r.': Wie oben. An die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie, soweit Ihre Gemeinden zu einem der gebildeten Beobachtungsgebiete gehören, auf vorstehende Bekanntmachung ganz besonders aufmerksam. Sie wollen die erlassenen Anordnungen ortsüblich bekannt machen lassen und außerdem die Viehhändler, die in Ihren Gemeinden wohnen, schriftlich ober zu Protokoll noch besonders auf diese Vorschriften Hinweisen. Gleichzeitig verweisen wir die Ortspolizeibehörden auf das Ausschreiben Großh. Ministeriums des Innern vom 15. August 1902 (Amtsblatt Nr. 18). Nach den Vorschriften dieses Ausschreibens, insbesondere nach Ziffer 1 daselbst ist zu verfahren, sobald in einer Gemeinde ein Fall von Maul- und Klauenseuche festgestellt wird. .Die Mitteilungen an den zuständen Kreis- veterinärarzt haben telephonisch oder telegraphisch zu erfolgen. Großherzogliches Kreisamt Gießen.- I- V. :Langerm ann. Mt M. Sihu Am TW Delbru-k. e Das Haus Präsident 41X186 Der di Die Hausfrauen, die bei gleichem Wirtschaftsgelde höhere Preise iür Lebensmittel bezahlen sollen. Gegenüber den teueren Butterpreisen schafft einen Ausgleich die beliebte Qualitäts-Margarine Siegerin M Herr» Vorgang aus bc George wandte vorher sehr h Minister sagte, t grogen Partei i Leidenschaften 3: Rede zugehört i ein Ministe naldemagoj mtz gestehen, i angenehm f muß ich dem R< deutschen Ratioi Gesicht ger Tai von bleibt vatibe Wa! schlagen tvo ebenso gefährlic ncsmannpl den deutschen § Kanzler werde, Bismarcks Zeit schwiegen, obwi folgende, Fürst er hat in sein schrieben: „T vierte Kanzle Konservativen Monarchie, d< ist und wie e vorgeworsen, um ihrer Pai Kanzler oder hingt, der voi ftf)äb!id)e £ unb gu btfieger, Äah/recht, Ms über tfe 1 scharfen Angriff daß dem Reichs bequem ist. D< wir keine Lr bureaukrai links.) Ein Zivis b) nach öffentlichen Schlachthäusern ohne Bahngeleisanschlutz unter der Bedingung, daß es dahin, soweit es nicht mit der Eisenbahn befördert wird, nur in gutschließenden Wagen mit wasserdichtem Boden verbracht wird, c) nach privaten Schlachthäusern unter der Bedingung, daß es dahin, soweit es nicht mit der Eisenbahn befördert wird, in gutschließenden Wagen mit wasserdichtem Boden verbracht als alsbald ohne vorher eingestellt zu werden, abgeschlachtet ipirb. I n allen Fällen ist vorher die Zustimmung der Polizeibehörde des Schlachtorts einzuholen und ihr die Zeit des Eintreffens des Viehs anzuzeigen. Von Ortspolizeibehörden etwa abgegebene allgemeine Zustimmungen sind alsbald zurückzuziehen. Die Polizeibehörde hat jedesmal das Verbringen des Viehs vom Bahnhof nach dem Schlachthaus, sowie das Abschlachten überwachen zu lassen. Auch im übrigen ist das Verbringet: des Viehs, soweit es nicht mit der Eisenbahn geschieht, polizeilich zu überwachen. Durch vorgängige Vereinbarung mit der Eisenbahnverwaltung oder durch unmittelbare polizeiliche Begleitung ist dafür Sorge z u tragen, daß eine Berührung mit anderem Klauenvieh auf dem Transport nicht stattfinden kann. Ein Einstellen von Beobachtungsvieh ist üur in solchen öffentlichen Schlachthöfen zulässig, die unter geregelter veterinärpolizeilicher Kontrolle stehen unb in denen sich besondere Räume für diesen Zweck befinden. Länger als drei Tage darf Beobachtungsvieh auch hier nicht eingestellt werden. Das Ausstellen dieses Viehs zum Verkauf ist verboten. Ter Empfänger der Tiere ist für die richtige Einhaltung vorstehender Vorschriften verantwortlich, ebenso für die Kosten, die dadurch erwachsen, daß der Transport, wenn dessen Ausladung polizeilich verboten wird, an den Aufgabeort oder an eine andere Station befördert werden muß. Bei Verbringung von Tieren zur sofortigen Abschlachtung nach einer Schlachtstätte innerhalb derselben Gemarkung oder auch nach anderen Orten innerhalb des Beobachtungsgebietes ist zur vorherigen Untersuchung des Bestandes auch der zuständige Fleischbeschauer an Stelle eines Tierarztes, und zwar bei der Ausfuhr aus einer Gemarkung der für diese zuständige Fleischbeschauer ermächtigt. In diesem Falle hat der Fleischbeschauer für die Untersuchung eines Bestandes dieielbe Gebühr zu beziehen, wie für die gesamte Beschau eines Stückes Großvieh. 5. T i e Ausfuhr von Zuchttieren aus dem Beobachtungsgebiet zum Zweck ihrer Einstellung in ein Gehöft außerhalb des Beobachtungsgebietes ist verboten und kann auch nicht gestattet werden. Die Verbringung von Zuchttieren aus einem Bestand des Beobachtungsgebietes in einen anderen Bestand innerhalb derselben Gemarkung ober in eine andere Gemarkung innerhalb des Beobachtungsgebietes kann von dem Kreis amt ausnahmsweise gestattet werden. Die Genehmigung hierzu ist jedoch stets nur von Fall zu Fall unb nur unter der Bedingung zu erteilen, daß der Bestand, aus dem die Ausfuhr stattfindet, unmittelbar vor dieser auf seine Unverdächtigkeit untersucht wird (Ziffer 4). Auch diese Untersuchung kann durch den zuständigen Fleischbeschauer erfolgen, wenn die Tiere innerhalb derselben Gemarkung verbleiben. Für das Verbringen weiblicher Tiere zu den Faseltieren finden die vorstehenden Bestimmungen mit der Maßgabe Anwendung, daß die Erteilung der Genehmigung durch bte Großh. Bürgermeistereien der obengenannten Orte, denen wir das Genehmigungsrecht hiermit übertragen, stattzufinden hat. 6. Die Zuführung von Pferden zu einer Gestütsstation zu Teckzwecken wird hierdurch nicht berührt. 7. Tie Sammelmolkereien dürfen Magermilch, Buttermilch und Molken nur in abgekochtem Zustand abgeben. Dem Mkochen gleichzuachten ist eine Vistündige Erhitzung auf 90° C. Die zum Transport der Milch benutzten Gefäße müssen vor ihrer Entfernung aus der Molkerei innen und außen mit heißer Sodälauge gründlich gereinigt werden. Als ausreichende Erhitzung der Milch ist anzusehcn: a) Erhitzung über offenem Feuer bis zu wiederholtem Stuf* . kochen: b) Erhitzung durch unmittelbar oder mittelbar einwirkenden strömenden Wasserdampf auf 85° C: c) Erhitzung im Wasserbad auf 85° C für die Dauer einer Minute oder auf 70° C für die Tauer einer halben Stunde, V. Der Hausierhandel mit Geflügel ist im Sperr- und Beobachtungsgebiet verboten. VI. Zuwiderhandlungen gegen - vorstehende Bestimmungen werden gemäß §§ 66 und 67 des Reichsviehseuchengesetzes mit hohen Strafen geahndet, und zwar, wenn sie wissentlich begangen werden, auf Grund des 8 328 Str.-G.-B. mit Gefängnis, Gießen, den 11. November 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Sangermann. M den Far F ja oft der i Ungekrönte, inneren Dienstei * ichwor, feinem Kriegshc nur die poli Uuungsu, AK nicht gege ""rab, daß wir fafien müssen 1 einmc Wen mut « inietna Sben' Diez, fj'l »ei? iHa linis) V«"11 bieg d°lUi! ti„ ibet Ä E-- «S?. iS*’ otjps. Detme belast bÜ? p0 ir P^bensh “en SS SÄ” W Kekanntmachung. Betr.: Maul- unb Klauenseuche im Kreise Gießen. Wegen Ausbruchs ber Maul- und Klauenseuche in den Ge- Meinben Garbenteich, Villingen und Nieber- Bessingen und infolge weiterer Ausbrüche in den Gemeinden Hungen und Li ch werden auf Grund der §§ 57 ff. der Reichsinstruktion zu dem Reichsgesetz die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen bett, vorn 23. Juni 1880, 1. Mai 1894 unb auf Grund der Ausschreiben Großh. Ministeriums des Innern vom 10. März 1908, tzu Nr. M. d. I. II 1215 unb vom 22. Februar 1911 zu Nr. M. b. I. II 977 hiermit die folgenden Maßnahmen Nmgcorbnet: i I. Sperrbezirke find Bellersheim, virklar, Dorf-Sill, Eberstadt, Arnsburg, hof-Sllll, Garbenteich, Hungen, Inheiden, Langsdorf, Lich, Nieder Bessingen, Obbornhofen, Steinberg, Utphe, villingen und wieseck. Die Sperrbezirke umschließen bas Gebiet des betr. Ortes und der Gemarkung. In Steinberg beschränkt sich der Sperrbezirk auf die Straßen Untergasse, Apfelsgasse und Müllergafse, in Lich auf die an der Butzbacher Strafte, an der vraugafle von Butzbacher Strafte ab, an der Uohlgafse und an der Schloftgasse bis zur Uohlgasse beiderseits liegenden Gehöfte. 3n villingen aus die an der Hungener Strafte beiderseits gelegenen Gehöfte. II. Für die Sperrbezirke werden folgende Maßnahmen an- geordnet: a) Sämtliche Wiederkäuer und Schweine eines Sperrbezirks (Unterliegen ber Stall sperre. '• Sperrt) ieh, d. h. Vieh aus Sperrbezirken, darf nur nach solchen Schlachthöfen verbracht werdet:, die Bahngleisanschluß haben, andernfalls ist es im Sperrbezirk selbst abzuschlachten. Die Schlachtung hat in allen Fällen alsbald nach dem Eintreffen auf dem Schlachthof, längstens aber am nächsten Vormittag zu erfolgen, wenn die Tiere erst nach 6 Uhr abends eingetrofsen sind. Diese Genehmigung wirb kreisamtlich von Fall zu Fall unb nur unter der weiteren Bedingung erteilt werden, daß die Unverseuchtheit des ganzen Bestandes von einem Tierarzt festgestellt wird. Die Verbringung von Ferkeln und Einlegeschweinen aus einem nnverfeuchten Gehöft eines Sperrbezirks in ein anderes unverseuchtes Gehöft desselben Sperrbezirks kann unter ber Bedingung gestattet werden, daß die Senchensreiheit beider Gehöfte jedesmal durch den zuständigen Fleischbeschauer unmittelbar vor dem Besitzwechfel der Tiere festgestellt wird nick) daß letzterer ohne jede Unterbrechung und unter polizeilicher Aussicht erfolgt. Die einmal in ein anderes Gehöft verbrachten Tiere dürfen während der Sperre aus diesem Gehöft nicht mehr entfernt werden. Die Genehmigung hierzu ist jedesmal von Fall zu Fall bei der unterzeichneten Behörde einzuholen. Die Ausfuhr von Klauentieren aus den Seuchen- gehöften ist unter keinen Umständen, auch nicht zum Zwecke der sofortigen Abschlachtung, gestattet. b) Die Plätze vor den Stalltüren der Seuchengehöfte und die Straßen vor den Eingängen dieser Gehöfte sowie die gepflasterten Wege an den Ställen und auf den Höfen sind mehrmals täglich durch Uebergießen mit Kalkwasser zu desinfizieren. c) Das Geflügel der Seuchengehöfte ist so einzusperren, daß es den Hof nicht verlassen Tann. d) Tie Hunde der Seuchengehöfte sind festzulegen. Katzen, die gewohnheitsmäßig den Hof verlassen, sind einzusperren. Fremde Hunde sind in dem Sperrbezirk an der Leine zu führen. e) Durch einen Sperrbezirk dürfen Klauentiere in der Regel weder getrieben, noch geführt, noch int Gespann gefahren werden. Nur in besonderen Bedürfnisfällen k an n vom Kreisamt zugelasfen werden, daß Rindviehgespanne aus nicht verseuchten Ge- Höften z u Feldarbeiten b e nutzt werden. Tas Führen von Klauenvieh in einem Sperrbezirk zum Zweck des sofortigen Abschlachtens ist gestattet. Auch kann das Führen von an der Leine gehenden Tieren aus einem nicht verseuchten Gehöft eines Sperrbezirks nach einer innerhalb dieses Letzteren gelegenen Schlachtstätte von der Bürgermeisterei gestattet werden. In letzterem Falle hat unmittelbar vorher der zuständige Fleisch- beschauer den ganzen Bestand des Ausfuhrgehöfts auf verdächtige Erscheinungen zu untersuchen. f) Tie verseuchten Ställe dürfen von niemandem, außer von den mit der Wartung der Tiere beauftragten Personen ober ben zugezogenen Tierärzten betreten werden. Die mit der Wartung der Tiere in den verseuchten Ställen betrauten Personen dürfen nur nach gehöriger Reinigung und Desinfektion des Schuhwerks unb nach den: Wechsel ihrer Kleidung außerhalb des Gehöfts verkehren. g) Das Weggeben ungekochter Milch aus einem Sperrbezirk ist verboten. Das gleiche gilt von der Magermilch, Käse, Buttermilch und Molke (§ 61 der Reichs- instruktion). h) Raubfutter, Stroh oder Dünger darf aus den Seuchen- gehöften nicht entfernt werden. Säcke und andere Gegenstände, durch die die Seuche verbreitet werden könnte, dürfen erst nach geschehener gründlicher Desinfektion aus den Seuchengehöften entfernt werden. Ganz besonders ist auch die Desinfektion der leeren Futter säcke, bevor diese aus Seuchengehöften entfernt werden, vorzunehmen. i) An den Seuchengehöften, sowie an sämtlichen Kreisst raßen ortsansgängen unb ber Grenze ber Sperrbezirke sind in augenfälliger und haltbarer Weife Tafeln mit ber Inschrift: „Maul- unb Klauenseuche" anzubringen. III. Beobachtungsgebiet sind die Gemarkungen Albach, Alten- vuseck, Bettenhausen, Ettingshausen, Grüningen, Hausen, Holzheim, Langd, Lang-Sön§, Leihgestern, Münster, Muschenheim, Nonnenroth, Gber-Sesfingen, Ober-Hörgern, Rodheim mit Hof-Graft, Röthges, Steinbach, Steinheim, Trais-Horioss, Trohe; weiter find noch die Gemarkungen Lich mit Hof-Albach und Lolnhausen villingen und Vatzen- born-Steinberg, insoweit sie nicht Sperrbezirk find, in dar veobachtungr- gebiet einbezögen. IV. Für bas Beobachtungsgebiet wird bestimmt: 1. Tie Abhaltung von Viehmärkten (auch Pferbemärkten) unb Tierschauen ist verboten. 2. Der Austrieb von Klauenvieh aus bem Beobachtungsgebiet auf auswärtige Viehmärkte sowie das Verlassen des Be - obachtungsgebrets durch Klauenvieh im Gespann i st verboten. 3. Innerhalb des Beobachtungsgebietes ist das Treiben von Klauenvieh ganz verboten. Tas Führen einzelner Tiere an der Leine und das Fahren von Tieren im Gespann ist gestattet. Ter Weidegang Tann im Bedürfnisfall vom Kreisamt unter Beobachtung strenger Sicherungs-Maßregeln gestattet werden. Ter Weidegang ber Schafe ist mit der Beschränkung ge stattet, daß auf Kreisstraßen überhaupt nicht getrieben werden darf und auch stark benutzte Feldwege vom Weidegang aus geschlossen sind. Tas Austreiben der Schweine ist für das ganze Beobachtungsgebiet verboten. 4. Tie Ausfuhr von Klauenvieh zum Zwecke sofortiger Ab- schlachtnng ist auf Grund besonderer Erlaubnis gestattet, deren Erteilung wir ben Großh. Bürgermeistereien ber genannten Orte übertragen. Tiefe Erlaubnis wird nur nach tierärztlicher Unter suchung und auf Grund eines tierärztlichen Zeugnisses erteilt, welches nur 24 Stunden Gültigkeit hat und bescheinigen muß, daß keins der auszuführenden Tiere von der Maul- und Klauenseuche befallen ist.