161. Jahrgang Zweiter Blatt rr. 61 Erscheint ISgN- mit Ausnahme be5 Sonntag«. ist. Nun will Herr v. Iagow persönliches vom Prinzregenten Luitpold von Bayern. Dk idory Corndy tritt frei. 1«! Mtoi*, ; Erschein ftanb. ---- Redaktion, Exyedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: 51. gUbaftiontedsÄl 12. Tel.-Adr.:AnzeigerGiehen. 5 Net» •»* ‘ftönk 2T6n. Mischer (Soz.):' Herr Pauli hat hier den Mut gehabt, zu behaupten, daß der Inhalt des kaiserlichen Erlasses durch die soziale Gesetzgebung des Reiches weiter überholt worden ist. Es ist traurig, daß die Romer» bativen keinen anderen Mann vorschicken konnten. Jeder Scrwitt vorwärts ist mühsam den Unternehmern abgerungen worden. ~a8 Zentrum ist schon sozialpolitisch ermüdet. Mit welchem Jubel wurde die angebliche Niederlage der Sozialdemokratie bei den letzten Wahlen begrüßt — und was hat dieser Reichstag geleistet? WaS ist aus den Phrasen vom Regierungstische geworden ? Die bürgerlichen Parteien marschieren in der Sozialpolitik immer ein Jahrzehnt hinter den Sozialdemokraten einher. *)On Dcthmann Hollweg fragte einst mit der Naivität einer Steren Jungfrau, wie man nur glauben könne, daß die Sozialpolitik stille sieben werde. Aber er bat seine Versprechungen nicht eingelost. Auch Herr Delbrück hat nichts getan. Also olle diese Versprechungen sind Humbug. Daö Zentrum ist vollkommen umgefallen. Die größte Partei des Hauses hat in den letzten Jahren nichts getan, um ihre früheren Forderungen durchzusehen. Das Zentrum hat alle Arbeiterinterellen im Stiche gelassen. Rückwärts, rückwärts, Don Rodrigo, beißt seine Parole. Der Osten hat über den Westen gesiegt. Das Zentrum ist ins konservative Lager gezogen und fühlt sich dort sehr wohl. Das Zentrum hat auf seinem letzten Parteitag uns als Staatsfeinde bezeichnet. 216er das hat die Herren nicht gehindert, mit uns in Bayern Wahlabkommen zu treffen. Das ist e i n e s o d um me Heuchelei, daß ein ernster Mann sich schämen müßte, sie auszusprechen. Ihr Parteifreund, der Bischof Hänle, hat sich das Wort Paulus' zu eigen gemacht: „Wer Knecht ist, soll Knecht bleiben; wenn er von seinem Herrn nicht freiwillig aus der Knechtschaft befreit wird." Bei solchen Grundsätzen können Sie sich doch nicht als Sozialpolitiker aufspielen. Die Behauptung, daß die deutsche Industrie keine weiteren sozialpolitischen Lasten tragen könne, ist bei einer Industrie, die jährlich 4 Milliarden Mark zurückzulegen vermag, einfach lächerlich. Diese Behauptung hat j impft auch ein dem Hause und zwar der Rechten angehörender Unternehmer aufgestellt. Tas ist etwas ganz anderes als das, was Herr Pauli heute hinaustromp-'tet hat. Vizepräsident Dr. Schultz: Sie dürfen Reden hier im Hause nicht mit Trompetenstößen bezeichnen. (Heiterkeit.) Abg. Fischer (Soz.): Der Vergleich bezog sich hier nur auf die Starke der Argumente. (Große Heiterkeit.) Trotz oller skandalösen Vorfälle wagt man es nicht einmal, die Konkurrenzklausel zu beseitigen, weil man eben gegen die Unternehmerverbände nicht vorzugehen sich traut. Wir fürchten uns nicht vor einem Kampf. Tun Sie, was Sie nicht lasten können. Wenn Sie Ausnahmegesetze machen oder wenn Sie die Entrechtung der Arbeiterschaft innerhalb der be» Die „Gießener §amiliendl2tter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da- „KreUblott für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Montag, 15. März 1911 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität' - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. liche» alben erteilt bis- und 3ng &56L_^ iSVäK tag: 01*13 m it tat Itzickd ckonjert. iöhe Ulk 4 Uhr, Meuter 8« be wwi wir mti Ml se 23. stehenden Gesetze durchführen wollen, wir werden aus unserem Posten sein. Die Arbeiter werden bei den n mitten Wo bleu dafür sorgen, daß eine starke sozialdemokratische Fraktion hier einzieht. (Beifall bei den Soz.) Abg. Dr. Müller-Meiningen (Vv.) begründet die Resolutionen seiner Partei. Einheitliche Wahlurnen sind noNvendig. Dem bisherigen Unfug muß cm Ende gemacht werden. Das ist eine Sache des politischen ^Anstaiibiv Zwergwahlbezirke müssen zusammengeleot werden, ^onst finoer stets eine'Kontrolle der Abstimmung uatt. Wie steht mit dem Theatergesetz? 2J?it der bisherigen AuSü.'Ung der Theosterzensur gebt es nicht so weiter ES ist lächerlich, ein Stück m Berlin zu verbieten, das schon in Hannover und anderstvo aufgefichrt worden beauemlichkeiten oder Beschwerlichkeiten zu erregen wünscht. Als er während des Feldzuges 1870—71 die verwundeten bayerifchen Offiziere, die im Schlosse von Versailles untergebracht wann, betuchte 'da meldete der Lazarettinspektor mit lauter Stimme an: Seine Königliche Hoheit der Prinz Luitpold von Bayern!" Aber sogleich hörten die Offiziere ihn int Vorsaalc abwehren: „Pn! Pst' Ich will das nicht haben, es könnte einer der Herren gestört werden! Ich möchte nicht derangieren!" Als der Prinz dann einlrat und die Offiziere sich erhoben, eilte er schnell aus sie zu: „Bitte, meine Herren, sitzen bleiben; nur sitzen bleiben, bitte • ich komme nur um Sie zu begrüßen und zu sehen, wie es Ihnen gebt!" Solche kleinen Züge von der natürlichen Zartheu und Rücksicht das damaligen Prinzen, jetzigen Prinzregenten Luitpold, werden gerade aus den Kriegsjahren vielfach berichtet. Heinrich von Selbitz erzählt, wie erschüttert und bewegt der Prinz war, als er dem verwundeten Oberleutnant Mühlbauer vom 10 Jnsanterie-Rcgimente begegnete, der bereits drei Brüder aus dem Schlachtselde verloren halte: er wußte sich gar nicht genug zu tun in zarten Dorten des Anteils und Beileides. Damals war Prinz Luitpold eine fd)öne und stattliche Erscheinung im treulichsten Mannesalter, aber noch heute überrascht der neunzig- jährtge Greis durch seine Frische, die Schärfe seines Bltcres, die Lebenskraft seines Organismus. Er verdankt diese beneidenswerten Vorzüge zweifellos feiner Lebensweise. Ter Prtnzregent ist bekanntlich lange, bevor dies in der Heilkunde Mode wurde, ein Anhänger der „natürlichen Lebensweise" gewesen. Er schläft kcüt badet kalt, ist den Sommer über in aller Frühe im Freien, und' macht sich viel Bewegung in frischer Luft, »veshalb er auch mit Vorliebe int Winter der gesunden Bewegung des Eisschießens sich widmet. Im Sommer und Herbst aber ist es vor allem Die geliebte Jagd, der Der greife Fürst huldigt. Hebung von Jugend aus hat ihn zu einem ebenso kühnen und ausdauernden Berg- Die beruflid* Tüchtigkeit be« deutschen Arbeiters steht dock außer Zweifel das hat wieder die Brüsseler Weltausstellung gezeigt. Unsere Sozialpolitik bat Deutschland stark gemacht auch un,ere Wehrkraft gestärkt. Je mehr wir aus diesem Geb,etc tun, um so mehr werden wir imstande sein, ben Verwirrungen auf dem Gebiete bei Arbeiterbewegung wirksam entgegenzutreten. Abg. Paulv-Votsdam (Kons.): Die soziale Ermüdung hat ihren Grund in dem Empfinden, bah eö in diesem Tempo nicht mehr weiter geht. Gewerbe und ~anb- wirtschaft gehören zusammen; aber von dieser Seite (nach Im») hat man die Parteipolitik zwischen diese beiden «tande gebracht Die demnächstige Konferenz im Reichsamt des Innern wird •man« .zst 1 ilbonn^ — Otto Puchstcin. Ter Generalsekretär und Vorsitzende der Zentraldirektion des deutschen Archäologischen Instituts, Pros. Tr. Otto Puchstein, ist einem Schlaganfall erlegen. Er war erst 55 Jahre alt und hatte sich als Universitätsprofessor, Beamter und Forscher große Verdienste erworben. Seine Tätigkeit begann er mit der Ausgrabung des Grabmals des Königs Äntiocho. von Kommagene in Sindschirli am obcrn Euphrat, aus das Mitteilungen des deutschen Ingenieurs Sester die Aufmerksamkeit der Berliner Akademie gelenkt hatten. Er arbeitete hier mit Dem früh verstorbenen Karl Humann zusammen, mit dem er auch sein Reisewerk herausgab. Nach mehreren Jahren, in denen er als Assistent an den königlichen Museen gewirkt hatte, ging er als Professor der Archäologie nach Freiburg und wurde 1905 G. neralsekretär des Archäologischen Instituts. Er leitete die Unter suchung der Ruinen von Balbek und der merkwürdigen hethitischen Hauptstadt von Bogafkiöi östlich von Angora in Kleinasien. — K u r z e N a ch r i ch t e n a u s K u n st u. Wissenschaft. Seinen 70. Geburtstag begeht am 13. d. Mts. der Gehestn Regierungsrat Tr. phil. Karl Goswin Uphues, rn o. Professor Der Philosophie an der Universität H a l l e a. S. - - In Leipzig ftarb der Privatdozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an bei dortigen Universität, Dr. med. Hermann Haake im Alter von 75 Jahren. — Im Palazzo Vecchio zu Florenz sano Die feierliche Eröffnung der italienischen Bildnis- A n ssteI lung statt, an der sich zahlreiche auswärtige .Künstler bei ligten. Als Vertreter des Königs wohnte der Herzog von Genua der Eröffnung bei. — In Rom ist Senator Pier an Genf, Professor des internationalen Rechts und Mitglied des Sck-icos gerichtshof im Haag, gestorben. — In Bonn ist bti Violinvirtuose und Atusikdirektor Wilhelm Petersen im Alter von 62 Jahren gestorben. ist die Brühte s-Bucb-undSts- jießen. SchuW Muö. mmstt.D-M Eine gute Sozialpolitik setzt eine gute Wirt- scha f t S p o l i t i'k voraus. Eine ganze Reibe großer Industrien hat günstige Ergestniffe. Andererseits sind die Folgen deS SMu- orbexterftreikS noch nicht überwunden Die Ernteergcbniste stnd in der Hauptsache gut. Unerfreulich waren die Erscheinungen auf lern Fleischmarkte. ES gilt, unsere Viehproduktion zu steigern, daß wir vom AuSlande unabhängig lind. Günstig hat sich auch unier Außenhandel entwickelt, absolut und relativ. Die Schutzzollpolitik bat sich bewährt Das Kaligesetz bat sieb bewahrt; der Absatz bat sich gewaltig gehoben und der Verschleuderung nach dem AuSlande ist ein Riegel vorgeschoben. Nicht xm wünschenswerten Maße hat am Aufschwünge die T e 5 t i l i n d u ft r x e teilgenommen; e? tut not, unS eine eigene Baumwollpro- buttxon zu schassen; die verbündeten Regierungen und daS Kolonialamt sind mit vollem Eifer dabei. Auch bxe Frage der Errichtung von Materialprüfungsan st alten für die Tertilindustrie sollte eingehend gesrüft werden. Angesichts der Verhältnisse xnt StastlwerkSvcrband und im Kohleiifynd.lat erinnere ich an unsere im Jahre 1908 vom Reichstag angenommene Kartellresolution , zu der der Bundesrat noch keine Stellung genommen bat. Gewerbe und Landwirtschaft geboren zusammen; leider hat der Hansabund trennend gewirkt; er ist durch die liberale Presse und die liberalen Parteien in das politische Fahrwasser gebracht. Wir bedauern das überaus In der Sozialpolitik gilt es das Handwerk zu fordern, durch Ucbcrtoei'una staatlicher Aufträge emiesternch zu wirken. Am 7. April wird ja eine Konferenz im Dieichsamt des Innern mit Vertretern des Handwerks stattfinden. Der kaufmännische Mittelstand leibet unter der illoyalen Konkurrenz der Wanderlager, der unzureichenden Vertretuna in ben Handelskammern, der Schwierigkeit der Kapitalbeschaffung, der ungenügenden LebrliiigsauSbilbung, dem Mangel einer organisierten Selbsthilfe. Dxe Reich Sver- sicherungskom Mission hat die zweite Lesung soeben beendet. Alle Parteien dcS Hauses sind sich wohl der Verant- Wortung bewußt, dieses Werk noch in dieser Tagung zu verabschieden. Meine politischen Freunde werden sich mxt aller Kraft dafür einsetzen. Leider ist das A'r'beitskammergesetz wohl gescheitert Wie steht cS mit dem R e i ch s t h c a t e r g e s c tz ? Heber die Abonnentenvcrsicherung wird einer meiner Parteifreunde besonders sprechen; es muß jetzt btilb eine Entschmdung kommen, ja, oder nein, sonst ist es zu spät. Die Tätigkeit der Gewerbeaufsichlsbcamten verdient alle Anerkennung. Von größter Wichtigkeit ist der Ausbau des Arbcitsvertragsrechts, besonders des Tarifvertrags rechts. Herr Delbrück bat zwar bei Einbringung des Arbeitskammergesetzes sich in diesem Sinne geäußert, aber man bat den Eindruck, daß m den letzten Jahren im Reichsamt deS Innern auf diesem Gebiete nicht das geschehen ist, was inan vor allem nach den Erklärungen des früheren Staatssekretärs b. Bethmann Hollweg erwarten durfte. (Sebr richtigI) Hier liegt ein wirklich öffentliches Interesse vor. Der Redner begrüntet die Resolution unter Bezugnahme auf die großen Streiks und Aussperrungen der letzten Jahre. Im Reichstage ist eine Mehrheit für Sozialpolitik vorhanden. Es heißt, daß sich eine soziale Ermüdung bemerkbar macht. ES mag fein, daß das an dem Hervortreten der Berufsorganisationen liegt, die ihre Sachen selbst in die Hand nehmen und nicht überall angenehm empfunden werden. Qber die Erfolge der Sozialpolitik können uns doch nur ermutigen. Oberzensor inPreußen werden. Es ist ihm lehr schlecht gegangen in der letzten Zeit. Ich bin nicht so lieblos, davon zu sprechen, obwohl es sich dabei nicht um den Privatmann., sondern um ben Polizeizensor handelt. Ich bedauere nur^ daß er i o wenig D i tz und Humor hatte, einen Schauspieler zu verwarnen, der au? seine bekannte Affäre angespielt hatte. Der Re., ner fordert künstlerische Beirate bei der Tbeaterzen,ur ,pr,chr gegen Auswüchse bei der Plakatzensur und führt Beschwerde Über die , , „ Handhabung des V e r c i n S g e se h e Manche Gerichte fassen das Vereinsgesetz rein formalistisch, ja fast verständnislos auf, z. B. in Breslau. Gegen solche 1.ntzgrixfe der Gerichte ist leider daS Parlament ganz wehrlos. (Staats, sekretär Delbrück: Ich cnichl) Leider auch Sie, Herr Staats, fefretärl Der preußische Minister des Innern bat eine allgemeine Verfügung erlassen, wonach alle Wahlrechtsumzuge von Dorn» herein verboten werden sollen. Das entspricht nicht dem Gesetz. Haben sich denn alle Bande frommer Scheu gelöst? -Illes mufi den Amtsvorstehern und Landräten zum Besten dienen, wenn es gilt, freisinnige Versammlungen zu verhindern: Gpibemicn. Maul- und Klaucnscuckfe, alles was möglich ist. Denken Sw an die Scharlachcpidemien im Wahlkreise HeydebrandS, die ]cbc liberale Versammlung unmöglich machte. .Konservative Veriamin lungen finden ungehindert statt. In Frankfurt.Jebus wurde eim- Versammlung in einem Garten verboten, weil kein Abort unD keine Pumpe im Garten waren. Da« ist eine V e r h oh n u na des Gesetzes! Darunter muß die Staatsautoritat aufs ärgste leiden. Die Gastwirte werden auf jede Weise schikaniert, wenn sie liberale oder sozialdemokratische Versammlungen dulden. In neuester Zeit wird auch der deutsche Bauernbund beinahe so schlecht behandelt wie die Liberalen. Der Redner verweist auf einen Bericht des Bauernbund - Vorsitzenden siir Westpreußen, wonach sogar die überwachenden Gendarmei'. Agitationsreden für den Bund der Landwirte hieltenI Der Reichskanzler bat diese Schikanen mißbilligt. Wo bleiben aber die Taten? Er soll endlich, wenn er cs erst nimmt, in die,e ungesetzliche Gesellschaft hineiiischlagen! Es muß auf die Dauer für den Staat verhängnisvoll werden, wenn den. Geseizen zugunsten bet konservativen Partei cm Schnippchen geschlagen wird. (Beifall links.1 Abg. Linz (RpZ: Die Arbeiterschlitz-Geietzgebiing bar Deutschland an die Lvihe aller Kultucnalioneii gestellt. Sie ist das größte Werk der sozialen Gerechtigkeit, das die Welt geiehcn Hai., Die Bereitwilligkeit und Freudigkeit der bürgerlidien Gesellschaft zur sozialen Hilfe wird allerdings durch die skrupellose Agitation der Sozialdemokratie nicht gerade erhöht. In letzter Zeit sucht die Sozialdemokratie ihre Herrschaft durch den Abschluß von Monopoltarifvertragen zu festigen, durch die alle anderen Organisationen ausgeschlossen werden. Das ist eine ernstliche Bedrohung des Kcalitionsrechtes. Tie Mißstände beim ^Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs werden immer mehr -chwinden, wenn der Geist des Gesetzes Gemeinbesitz unserer Geschäftswelt getoor- den fein wird. Tcr Redner fordert eine einheitliche Regelung deS Ausverkaufswesens. Ter Bestechungs- und Schmiergelderparagraph hat leider versagt. " Ter heimliche Warenhandel muß durch das Gesetz bekämpft werden. Ter Redner verlangt eine Vertretung der Detaillisten in den Handelskammern und des Mittelstandes im wirtschaftlichen Ausschuß. Leider kommt beim Abschluß von Handelsverträgen die Textilindustrie stets zu kurz, so auch beim neuen deutsch-spanischen Handelsvertrag. Ter Redner fordert Reichsmittel zur Hebung der Produktion von Tertilrohstoffen in ben deutschen Kolonien und zur Schaffiing einer zentralen Materialienvrüsungsstelle. Notwendig sei die Aufrechterhaltung des portugiesischen Handelsvertrages. Für alle zukünftigen Verträge muß von unserer Diplomatie die ■ größte Umsicht und Tatkraft angewendet werden, damit die deutsche : Industrie vor plötzlichen und unliebsamen Störungen und Uebcr- ! rafchungen geschützt wird. (Beifall rechts.) > Tie Ageordneten Bruhn (Refpt.) und Kölle (Wirtsch. Vgg ), i die noch auf der Rednerliste stehen, sind nicht anwesend. : Ein Vertagungsantrag wird angenommen. - Weiterberatung: Montag, 2 Uhr. Schluß 514 Uhr. Deutscher Reichstag. 145. Sitzung, Sonnabend, den 11. März. Am Tische des Bundesrats: Delbrück, Richter, ^Präsident Graf Schwerin-Löwitz eröffnet die Sitzung um 12 Uhr 20 Minuten. Der Gfat des Relchsamfs des Innern. Auch diesmal liegt zu diesem Etat eine große Reihe von Resolutionen vor. Davon sind zum Gehalt st iter des Staatssekretärs gestellt eine von Vertretern aller Parteien unterzeichnete Resolution Fischbeck (Vp.), die den Reichskanzler ersucht, in Vereinbarung mit den deutschen Bunde?, regxemngen und in Benehmen mit der österreichischen Staats- Regierung eine Sachverständigen kommission zu berufen, um die Schaffung einer deutschen Einheitssteno- graphie möglichst balo zu bcrroirllicbcn. Eine gleichfalls von allen Parteien unterstützte Resolution Blankenhorn (Natl.) wünscht im Interesse der Winzerbevölkernng mit den erforber- lichen Kauteken die zollfreie Ei'nfuhr von Tabaklaugen zum Zweck der Bekämpfung von Pflanzen- schäolingen. Das Zentrum verlangt in einem Antrag Hertling im Reichsamt des Innern eine Zentralstelle zur Förderung der Tarifverträge zwischeii Arbeit- gebern und Arbeitern. Eine konservative Resolution Graf Farmer fordert in einer Novelle zur Gewerbeordnung die Bedürfnis konzession für WanderZager. Tie Sozial- demokraten beantragen den Erlaß eine? Reichöbergge. setzeS mit einer Reihe von Einzelsorderungen sowie einhei t- liche Regelung der Verhältnisse der WerkSpensionS. lassen. Abg. Dr. Pieper (Zentr.): laufen l hoffentlich eine befriedigende Abgrenzung von Fabrik und Handwerk bringen. Dem Abschluß von T a r i f v er tr ä gc n stehe ich sympatbisch gegenüber, nur werden da die Arbeitgeber im lieber- maß belastet, da sie Me ganzen Verhandlungen allein fuhren muyen, während die Arbeiter ihre bezahlten Angestellten dafür baben. Gin Reichstarifamt würde sich aber zu einem eigenen Reich^amt autzwachsen, und eine solche neue Belastung können mir und nicht gestalten. Man darf in der Sozialpolitik den Bogen nicht überspannen; die Lasten werden so groß, daß Mo Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem AuSlande aufhört. Der Webner forbert jur b« Innungen bas Recht, Mindestpreise festzusetzen (§100q 9t. G. O.), ferner die Zuziehung von Sachverstänbigen bet SubmiUionen für die Festsetzung der Preise. Staats- und kommunale Behörden sollten der Jugenderziehung im nationalen Sinne ihre größte Aufmerksamkeit zuwenden. Die Linke wirft unS vor, daß wir mit unseren Anträgen Wahlagitation treiben. Man lucht niemand hinter einem Busch, hinter dem man nicht selbst schon gesesien bat. Wir vertreten daS Handwerk, nicht die L,nle. Jcur in der Blockzeit stimmte sie für einige Handwerkerforderungen. Heute würbe sie wieder dagegen sein. (Widerspruch links.) Die Linke will jetzt die Handwerker wieder inS eigene Lager locken. TaS wird ihr nicht glücken. Das Handwerk weiß, wo seine wahren Freunde sitzen! (Zuruf links: Finanzreform!) AL laßen Sw daSl (Zuruf links: Das möchte Ihnen so vollen!) Mit dem Bund der Handwerker, den unS Dr. Pachnicke an die Rockschotze hangen möchte, haben wir nichts zu schaffen. Wir verbinden unsere Parteipolitik nicht mit der Jnteressenpolitik. (Widerspruch links, Beifall rechts.) Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Es war im Jahre 1883. Meister Miller in München sollte einen Teil der Germania für das Niedcrivacddeiilmal gießen und der damalige Prinz Luitpold wohnte dem interehauten Vorgänge bei. Der Zapfen war eingestoßen, das flüssige Erz donnernd in die Kanäle geschossen und nun wurden die Zapfen gezog.'i, das Metall stürzte in die Form, und als sie gefüllt war, flog mit der aus den Windpseifen mit großer Gewalt ausgestoßenen ~uu auch ein Sprühregen flüssigen Erzes gegen die Tecke des Gusthauieev 3n der Aufregung des Augeichliäes war es Müler entgangen, lui, Prinz Luitpold, um besser zu sehen, seinen Platz verlai'en hatte und hinter ihin unter den Arbeitern stand. Tie Arbeiter man.i gegen das niederfallende flüssige Pietall durch dicke Röcke und vor- gehattene Bleche geschützt: anders aber war es bei dem Prinzen. Äuch auf ihn ging der Feuerregen nieder — und ein ungefähr laiergroges Stück flüssigen Erzes fiel ihm in den Nacken. Sofort suchten die Nächststehenden Die brennend? Halsbinde und tun Aock durch Erdrückung der Glut zu löschen, aber damit wurde das unter die Kleidung eingeDrungene Erz nur um w fester an den Nacken gepreßt', so daß Dort eine tiefe, grost? Brandwunde entstand Müler sprach sein Bedauern über den Unfall aus, eber der Prinz wehrte ab, es sei seine eigene Schuld, fuhr tr heim, setzte sich, ohne sich vorher verbinden zu lauen, zur iaiel, ivo seine Gäste bereits seiner waneteten und h.ett nach 'eren Beendigung den üblichen Eercle ab, obgleich er am 'Nacken nne große, heftig schmerzende Brandwunde hatte. Keiner von leinen Gälten bei am etwas davon zu merken, -tici? kleine Gerichte erzählt Ferdinand von Miller selbst in der prächtigen und reichhaltigen Feitschrifc zum UO. Gedurtstc^e ix», Bxnnz- :egenten, die unter dem Titel „90 Jahre in 2reiie fest un uu| ........ - - . .- Verlage der Tr. Wildschen Bnchdruckerei in München ,oebeii er- st^ger wie zum besten Schutzen weil und breit gemacht, der eine scheint, und sie gewährt einen vortrefflichen Einblick in^ den Gha- auf der Flucht zu schießen vermag. ratter De» greifen Fürsten, der sich auch in schwierigen Situationen iiü beherrschen versteht und der nie und nirgends anderen Un-1 Ärml-23® SÄ die hessische ÄrmMdefknerrWM. D«r.ntstadt, 15. März. Jeder hefstfthe Pottrüker wird ftch nichts gern an die Jxsclameretarifdyrn Berftcmdlllngeii am Ende des 32. 3anb- ta$5 erinnern, die durch das Mchtzustanbekommen des Wcrhl- »M-etzes und der öienKüibefteiierrefoini einen unliebsamen WLerslreit der gesetzgebenden Faktoren untereinander und nrit der Regierung zur Folge ljatten. Während die Wahlrechtsreform wesentlich eine politische Bedeutung hatte, hlieb -re Reform des Gemeindesdeuerwesens auf einen kleinen ■%e& von Jutereffenten beschränkt. Die insbesonders zwischen der Ersten .Kammer und der Regierung damals zutage getretenen Meinungsverschiedenheiten, ob Besteue- rrsrg nach dem gemeinen .Wert oder nach dem Ertragswert, ob das Prinzip von Seiftung oder Gegenleistung das richtige ist oder nicht, ob ein Schuldenabzug zu gestatten oder nicht, ließen eine Verständigung über diese Materie für die nächste Zeit nicht ertoarten. Der 33. Landtag brachte keine neue Vorlage und die gegebenen Anregungen wurden erft in der Vorlage des '34. Landtags benutzt, die mit mannig- Mchen Aenderungen im Jahre 1910 von der Zweiten Kammer erledigt wurde. Der nunmehr erschienene Bericht des Finanz- ausschusses d er Ersten Kammer ist eine eingehende «ut durchdachte Arbeit, die verraten läßt, daß diese Materie in den Beratungen des FinanKausschusses eine eingehende Würdigung erfahren hat. Der frühere Streitpunkt war hauptsächlich das Prinzip der Besteuerung der Grundstücke und insbesondere der landwirtschaftlichen Grundstücke. Die Regierungsvorlage sah für die Grundsteuer grundsätzlich die Besteuerung nach dem gemeinen Werte vor und wollte nur für die Waldvesitzer, deren Besteuerung nach dem gemeinen Wert ihrer Besitzungen ungerecht erschien, eine Ausnahme dahin gelten lassen, daß für die Waldungen der Ertragswert nach dem 33V^achen Wert des Ertrags das Steuerkapital hüben soll. Dieser Vorschlag fand die Billigung der Zweiten Kammer. Hinsichtlich der landwirtschaftlichen Grundstücke sind bereits in der Zweiten Kammer Anregungen gemacht worden, indem 6ei Festhaltung den Besteuerung! nach dem gemeinen Wert, eine mildere Besteuerung möglich fein sollte, wenn sich bei Ermittelung des Ertrags und des gemeinen Werts eine erhebliche Verschiedenheit ergeben sollte; für diesen Fall sollte die Besteuerung nach dem Mittel dieser beiden Werte erfolgen. Die Erste Kammer will grundsätzlich die Besteuerung nach dem ob- jef üb en Ertrags wert, nach der Ertragsfähigkeit des Grundstücks eingeführt wissen. Das Steuerkapital soll bestehen aus dem 25fachen Betrag der Pachtpreise, welche sich für die Grundstücke gleicher Art nach dem Durchschnitt der letzten Jahre ermitteln lassen. Eine Ausnahme ist bei den 17 hessischen Gemeinden über 5000 Mk. Einwohnern gemacht worden, dahingehend, daß bei erheblichem Unterschied zwischen dem ermittelten Ertrags wert und dem gemeinen Wert der Grundstücke die Besteuerung nach dem Mittel dieser beiden Werte erfolgen soll. In eingehender Weise sind diese Vorschläge begründet und der Uebergang zur Besteuerung nach dem Ertragswert ist als eine Forderung aufgestellt, die in den neueren Gesetzen der gleichen Materie überall erfolgt ist, wie z. B. im ReichserbschaftÄ- steuergesetz, sowie dem preußisch«, Ergänzungssteuerg-esetz. Entsprechend der Befreiung der Oekonomiegebäude, die von der Zweiten Kammer in das Gesetz eingefügt wurde, ist auch hinsichtlich der ge wer blichest Gebäude, die zur Lagerung, Aufbewahrung, Herstellung, Be- und Verarbeitung von gewerblichen Erzeugnissen, Waren und Rohmaterialien bestimmt sind, eine steuerliche Erleichterung dadurch gegeben worden, daß diese nur mit dem halben Brandversicherungswert zur Grundsteuer herangezogen werden sollen. Die Vorschläge der Regterungsvorl-age 1904 zur Ge - werbesteuer waren, wie damals der Ersten Kammer nachgewiesen wurde, geeignet, die Großindustrie im Lande Zu erdrosseln und sie zur Wwandenrng in die diachbarstaaten zu nötigen. Die neue Vorlage brachte hr der Beziehung Milderung: sie ist jedoch in dieser Krem ton der Zweiten Kammer nicht angenommen worden, sondern in wichtigen Punkten abgsändert worden. Wer and) diese Vorschläge fanben nicht die Billigung des Finanzausschich'es der (Srften Kammer, der sich in seinem Bericht dem Vorschläge des Handels kammertages anschloß. Darnach M das Gteuerkapital gebildet werden zm % aus dem in dem Betrieb innerhalb der Gemeinde arbeitenden Anlagen- und Betriebskapital und zu i/4 aus dem Ertragswert des Betriebs. Von den für den Betrieb bestimmt«: Vorräten an barem Gelde, Wertpapiere, Wechsel, Anweisung, Schecks, sowie Ausständen, sollen die unmittelbar aus dem laufenden Geschäftsbetrieb herrührenden KapitalsckMlden abgezogen werden können. Sozialpolitische Erwägungen brachten den Finanzausschuß dazu, die Erträge aus dem Gewerbe unter 1300 Mk. steuerfrei zu lassen, wodurch er sich von dem Vorschlag der Handelskammern, der eine solche Befreiung nicht wünschte, entfernte. Der Ausschuß glaubt auch, baß durch die übrigen Vorschläge sich für die kleinen und mittleren Betriebe starke Ermäßigungen ergeben würden Hinsichtlich der W a r e n h a u s st e u e r hat der Finanz ausschuß die von der Zweiten Kammer vorgesehene wahlweise Erhebung als Zuschläge zur Gewerbesteuer ober "ach dem stmsatz des Unternehmers — abgelehnt und die Regierungsvorlage, die diese Steuer nur als Zuschlag $ur Gewerbesteuer vorsah, angenommen mit einer Höchstgrenze von 150 Proz. In gleicher Weise soll nach dem Vorschlag des Finanzauch chu s s es die Filia Ist euer als Zuschlag zur Gewerbesteuer bis zu einem Höchstbetrag von 100 Proz erhoben werden. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung durch die Warenhaus- und Filialsteuer hat der FinanF ausschuß vorgeschlagen, daß bei dem Vorliegen der Voraussetzungen für b e i b e nur diejenige zur Erhebung zu kommen hat, die den höheren ©teuerbetrag ergibt. Die übrigen Vorschläge des Finanzausschusses schließen ftch im allgemeinen b«t Beschlüssen *ber Zweiten Kammer an, nur hat der Finanzausschuß die begrenzte Geltungsdauer des Gesetzes, die von der Zivellen Kammer aus sieben Jahre festgelegt war, ab gelehnt und das 5^ frafttreten des Gesetzes vom 1. April 1912 an beschlossen Anträge im Reichstag. Zur zweiten Lesung des Haushalts des Reichstags be- Mr tragt die wirtschaftliche Vereinigung des RetchStaas, den Geschäftsordnungsausschuß zu ermächtigen, x«?!* ?e? Geschäftsordnung des Reichstags enthaltenen entbehrlichen Fremdwörter tunlichst durch deutsche Ausdrucke zu ersetzen. Die Ausdrücke „Kommission" und „Se- nwrentonbent" sollen z. B. durch die Ausdrücke A u s s dm s und Aeltestenrat ersetz! werden. Zur zweiten Beratung des Haushalts für das Reichsamt deS ZchnE heantra# 66T o n i I öchsle Temperatur nm 1] edrigfte „ „11 ederschlag: — 0,0 mm. 1 SE 1 s S . bis 12 . „ 12 2 2 4 M 10 10 10 ärz = Bed. Himmel, Nebel Bed. Himmel Regentropfm + 9,4° 2. — 2,3 '0. tiiehtiker, Nteinleidende9 Nieren- und Blasen-Kranke erhalten kostenfrei Broschüre mit Heilberichten. [se*/» Brunn en verwal taug Gichthad Aasmannshaasen am Bheln Thr LitMonuasser hat mir hti mm«en rhrwnatieehen Anffflton qaet auegeseiehnA geholfen. 2>r. med. B. i. G. Depot für Oeessen: Jean Weisel, Tetepbon 295. Grosser Schürzen-Verkauf von Mittwoch, 8. März bis Mittwoch, 15. März Preisen zu sehr billigen Damen- und Kinder-Schürzen Besonders vorteilhafte 1.85. 1.50, r.- Haus-Schürzen 1.85 8.75 Knaben-Schürzen Stock 40 Pfg., 70 Pfg., 95 Pfg., 140 Pfg 2.40 A. Holterhoff Söhne, Giessen, Seltersweg 20 D “/. Bekanntmachung 1720 B“/, 10. März 1911. 1721 n 59 Fichten-Derbstangen mit 4,62 Fstm. 14,19 Reisslängen 516 Friseur- u. Perückenmachelinnung Gießen 01971 wird Schwalb. 169k 1719 (Nachdruck verboten.) (Ohne GewthrJ G48 698 831 1151S8 260 410 4» 628 46 803 956 116008 494 SIS 628 928 8167 379 492 9009 418 665 789 968 4Ä .rw Six3 Tu7” s es 690 « äSViPS." 728 8,9 9to 118675 7 68 629 ... Q.o 1 ev> (nnr>l „IN 7«, «19 11VW4_W 87 bZ» WB _____ ...... 929 L600| 71 5049 887 430 916 6240 428 54 606 95 97 7002 9 621 960 8009 76 177 427 97 9147 117 830 514 86 842 1 3001 250 [800 ] 610 24 768 ,12 902 646 913 56 125008 136 44 66 330 78 426 660 75 1 2 6061 130 78 85 678 970 91 127047 71 206 386 606 8U 998 88 911 171» 57 253 1 8063 66 205 421 709 86 PW 639 135401 164 820 426 743 836 969 1 3 4004 292 868 542 67 948 2 4027 705 2 5175 557 600 [300] 957 8S5 *60 »36 «0 »52 132716 M? 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Buche, 50 , , 22 , , 7300 Wellen , Hungen, den Großh. Grüningen, den 10. März 1911. Gilbert, Bürgermeister. Weisse und farbige Zier-Schürzen Stock 25 Pfg.» 55 Pfg., 85 Pfg. und 100 Pf. 19713 67 902 2 0079 126 361 553 21157 [500] 214 833 [300] 22199 358 79 541 699 822 23037 [300] 49 6» 75 198 262 98 821 24 597 754 86 810 89 928 88 71 76 106 85 425 509 608 720 884 [500] 98 7 7 278 871 581 790 805 49 78017 84 548 79545 79 99 [ 300] 677 8O0O0 367 675 [ 300] 8 1 236 57 673 793 957 82-46 67 82 436 634 728 8 3 217 342 605 39 833 8 4023 129 520 622 828 [300 ] 85219 908 86306 482 8’0 908 87040 44 335 526 48 651 942 8 8037 407 ( 400] 515 20 732 57 979 89037 [500] 206 93 522 766 862 90079 462 9 1 288 88 523 9 21*3 246 387 409 546 690 908 17 9 3020 627 44 862 [300] 94079 204 25 875 Weisse elegante Tee-Schürzen mit Trager, Stück Mk. 1. 179137 66 213 426 180192 246 76 444 797 1 8 1 409 58 521 18205? 31* 9?8 18301? 890 46? 582 721 184061 144 75 nommen, die jede weitere Auskunft erteilt. Schotten, den 13. März 1911. Das Rektorat der höheren Bürgerschule. Dr. Rausch. D?r Anfang ist im Weidental, Distrikt Hoherberg und das Eichen-Stammholz zuerst versteigert. Großen-Buseck, den 10. März 1911. Großherzogliche Bürgermeisterel Großen-Buseck. )9*’M RSR 12817* 411 547 (*00] 85 In unserem Handelsregister A wurde heute bei der Firma I. H. Köhler in Hungen — Nr. 19 — eingetragen: Das Geschäft ist auf die Kinder des Inhabers als Erbengemeinschaft übergegangen, nämlich: 1. Auguste Thimm geb. Kühler, 2. Heinrich Köhler, 3. Marie Köhler, 4. Ottilie Köhler. Der Witwe des Johann Heinrich Köhler, Ottilie geb. Puth, steht der lebenslängliche Nießbrauch und die ausschließliche Vertretung zu, mit Ausnahme von Veräußerungen und Verfügungen über Grundstücke, wozu außerdem sämtliche Erben ihre Zustimmung geben müssen. Die seither als Inhaberin eingetragene Johann Hrch. Köhler Witwe wurde gelöscht. Hungen, 20. Februar 1911. Großherzogliches Amtsgericht. Eiche: 17 Nm. Knüppel. Anfang der Versteigerung am Tiergärtnerteich. Laubach, den 10. März 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei Laubach. Ritter. Holzversteigerurrg. Mittwoch den 15. l. Mts., morgens von 9 Uhr att, sollen im hiesigen Gemeindewald, in den Distrikten Hoher- berg, Eichwald und Gellackec nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 848 76 921 595 087 180 206 679 908 9 6029 406 891 97494 650 728 »21 98206 |400] 44 386 546 612 98 99319 531 622 »6 7« »1 [400] 814 100019 66 147 441 [800] 529 749 1 0 1082 [800] 63 438 102042 90 [400] 1» 413 67 715 824 914 103104 13 314 819 63 75 992 104056 933 105164 50 98 876 407 548 50 763 1 0 6033 886 806 41 107482 757 917 1 08125 245 573 846 1 09177 850 50 14236 300 46 404 56 66 534 614 700 1 5011 18 241 812 557 931 67 1 6051 175 [300] 316 537 [300] 17362 707 73 90 1 8267 95 1 9143 58 719 20057 [300] 61 175 276 663 84 756 21038 189 802 54 820 36 84 2 2306 935 23137 41 808 402 536 [ 800] 93 [1000] 603 70 925 2 4845 72 407 534 728 854 »82 25051 77 201 368 578 2 6077 97 103 896 566 812 81 96 2 7176 368 474 516 782 824 [300] 921 28251 566 643 730 830 [300 ] 2 9060 508 765 972 30024 252 481 88 684 782 878 3 1 278 80 810 436 91 527 966 3 2097 363 436 593 907 33050 460 859 U 34013 [ 300] 41 151 484 554 [ 300 ] 731 98 801 89 35112 34 346 6H6 56 [500] 68 886 977 3 6108 88 205 727 »06 37110 462 611 702 »72 38183 84» 449 684 857 3 9074 367 587 40510 800 41114 20 331 84 66 TH 888 42247 69 76 577 4 3598 654 812 979 44297 304 427 608 751 952 45229 91 781 4600» M4 60 661 47111 847 615 876 48122 87 448 86 567 766 74 4 9161 206 319 617 745 908 50278 403 38? 704 61029 152 348 502 84 52365 [1000] 613 53106 612 802 : 5 909 15 5 4206 483 687 886 82 55048 [300] 239 485 636 85 [300] 56069 214 42 87 308 590 731 5 7 059 265 827 488 704 58106 [3000] 720 [300] 47 825 33 5 9758 60006 424 789 6 1 311 411 83 541 669 834 71 [800] 62619 71 711 17 toi 63029 251 363 64004 126 434 86 -----10,50 — 2,60 2. Ziehung 3. Kl 224. Kgl. Preuss- Lotterie. Ziehung vom 1L M&rt 1911, vormittags. Mer dl« Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefOgt. Die Gewinne fallen auf die bezeichneten Lose beider Abteilungen. [300] 40 645 797 »31 27016 242 61 75 »47 956 283« 29005 583 763 848 [300] 30043 302 4 565 647 31157 232 830 41« T94 M 32227 658 63 74 769 943 3 3237 77 97 877 670 736 508 788 990 94 1 3 6 229 417 28 520 1 37 172 667 838 [3001 55 [300] 138202 314 512 882 910 91 139144 70 236 331 433 778 81 909 140210 567 666 [300] 141256 837 42 959 1421« 829 506 7 611 25 970 1 43040 612 730 66 865 88 144240 52 307 29 696 765 858 66 1 4 5218 548 870 1 46174 44» [3001 647 49 70 1 4 7489 55 579 [800] 797 859 148231 69 471 539 1 49043 169 98 95 216 361 459 682 [400 ] 884 150236 818 2» 553 95 986 151222 49 521 86 788 888 152.-13 541 745 153211 34» 406 50 554 694 1 5 4529 629 56 740 826 34 1 55142 843 632 718 968 1 56 562 92 844 1 57079 97 191 313 84 420 615 »7 609 786 823 9* 158018 615 903 83 15914» 49 99 824 8» »7 498 [300] 880 967 [ 500] 160358 525 657 724 920 1 6 1 006 29 68 118 »5 304 162349 [1000] 559 07 895 961 163083 171 249 97 458 745 64 031 81 164128 806 38 93 585 774 857 82 165087 180 [ 4001 440 514 649 803 34 40 95» 82 1 6 6857 606 [400] 884 97 957 66 1 67059 232 87 814 407 889 1 6 8 267 572 673 89 90 779 953 62 [400] 169098 [800] 814 124°?4 r*noi '»5 *41 1250to 21« 7*» »nn 90* 127"?* 24* 93 *<* 41» (400] 507 *4* 64 8S9 93-i 94 1 29345 64* 74 75 »«* 120101 8?1 (»nnl 94 nn 70* e?s S&S 3 6411 515 41 57 67 630 784 3 7 036 122 *15 28 38357 919 [300] 86 39398 [300] 803 656 756 W- 517 781 41138 620 810 42087 294 585 ,7 I SuO) 43142 98 [3001 287 597 638 844 44056 191 95* 10 1 070 110 94 507 768 69 962 58 103458 712 815 73 1 04042 470 91* 76 8*4 592 947 1 06126 40 208 5» 361 541 614 7»8 108’»» 522 65 671 841 74 3* 56 »74 442 *20 2* 789 898 *1° 24 »24 91* 59 11 1001 2*8 8«° 938 112?»9 *93 5»9 727 »14 991 113059 621 256 *10 »02 408 71 F« 137 23? 339 4'7 527 6'3 700 »»* l*Sl?fl 37 »59 9*2 f«oo1 57 lORne* f-wil »so ,7* 420 1*7*0* *4* 0*9 138311 19 44 55 630 1 3 909? 265 302 533 40 98 81* 1-4019* 21? r*O0] *** 47* »40 92* 141*31 53« Anmeldungen zu den im Monat Avril dS. Js. ftatifmbcnben KWZe" Gesellen Prüfungen nimmt bcr Unterzeichnete bis zum 25. März entgegen. Prüfungsgebühr beträgt 3 Mark. Ferd. Wlßner, Obermeister. Bürgermeisterei Hungen. Iendt. Faselochsverfteigerung. Mittwoch den 15. L Mts., nachmittags 4 Uhr, wird ein der Gemeinde gehöriger, zum Sprung untauglich gewordener, 2^jähriger Faselochse in der Hofreite des Halter? Euler versteigert. 668 ___ 170164 (1000] 245 412 94 684 to 171055 230 53» 172 289 620 701 838 74 1 7 3 253 483 1 74029 594 43 880 919 1 75121 247 829 1 76121 45 fSOO] 739 177 410 695 752 1 7 8214 817 80 43» [500] 556 770 Holzverkauf. Samstag den 18. März 1911, vormittags 10 Uh., soll das nachstehend verzeichnete Stammholz tni Wege b< schriftlichen Angebots verkauft werden. Die Gebote su getrennt nach Holzart, Sortiment und Klasse pro Festmet.» und ohne Vorbehalt bis zum genannten Termin, an welchem die Eröffnung auf unserem Bureau erfolgt, verschlossen und mit der Aufschrift „Holzsubmission' bei uns einzureichen. Die Verkaufsbedingungen können bei uns cingesehen werden. Das Holz, welches auf Wunsch durch den Forstwart Heßler oorgezcigt wird, ist mit Rinde gemessen. Kinder-Kimono-Schürzen LAnge 50 bis 96 cm. Stock 70 Pfg.. 90 Pfg., Mk- 1.86, 1.50, 1.85, 81 610 75152 296 506 76122 249 73 590 485 512 836 77175 478 507 80 639 98 7 8149 212 86 316 83 937 7 9237 642 744 829 75 89 80059 191 3M 611 703 868 81003 508 674 8 2033 625 SS 707 890 962 8 3 248 105 671 816 74 84«3* 66 fiB3 615 85076 78 186 378 Ml 74» 833 36 86011 15 Ärbeitsvergebung. Die zum Ausbau einer Straße im Orte Klem-Liuden erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden und zwar: Chaussierungsarbeiten mit Steinlieferung veranschl. zu 2469 M. Pflasterarbeiten r • 605 „ Schriftliche Angebote wollen auf Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden bis nächsten Dienstag den 14. März d. I., nachmittags 3 Uhr, abgegeben werden, woselbst auch der Voranschlag eingesehen werden kann. 1672 Gießen, 8. März 1911. I. A.: Rohrer, Kreisstraßenmeister. 2. Ziehung 3. Kl. 224. Kgl. Pretiss. Lotterie. Ziehung vom 1L Märr 1811, nachmittag«. Nur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klemmern belgefUgu Die Gewinne fallen auf die bezeichneten Loee beider Abteilungen. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 64 722 1198 [300] 881 51 [800] 870 547 2 222 40 61 350 87 473 910 3132 59 314 734 370 4681 714 [ 300] 901 5292 342 683 654 623* 493 551 93 615 83» 7076 54148 534 690 754 807 96 55027 342 431 59 6 60 1 78 79 893 [300] 968 560?9 202 30 71 821 96 545 T19 57SM 650 614 17 727 51 58 190 341 [5000] 452 533 665 59181 351 337 47 482 85 509 22 906 60288 93 3to 551 826 87 991 6 1 024 98 21- 301 60 <19 566 984 6 2455 815 611 63 443 65 553 [500 ] 843 64048 99 219 385 898 65088 683 89 779 803 [300] 36000 483 85 691 730 934 67556 606 780 »7 855 68068 79 113 82 316 20 62 459 98 706 6 9040 320 505 663 938 56 83 18 5 279 330 574 802 186147 818 78 47 1 590 1 8 7 987 188173 98 407 668 189115 246 320 775 952 Die Ziehung der 4. Klaue 224. KgL Preeee. Klaisen-Louerie findet statt am 2. und 3, April L91L Schwarze Kinder-Schürzen Stock 90 Pfg., Mk. 1J85, L.- mit Träger, Stück 50 Pfg., 75 Pfg., Mk. 1. 9» JRTfef fCi gos J5Q7-0 15915? 675 »04 21 1 6 0**5 *0 (3001 42* 4» 161"'-' 440 50 *54 162?** 385 443 r*on) 571 639 fso OW1 16*109 10 2»7 **1 *45 *4 M3 16411» 419 fw) *91 1652*5 51* 166155 rsool 539 69» 951 167*30 413 507 i*" 168120 278 407 *»1 33 41 (3001 1 69 0*3 233 300 407 *»fl 1701*4 539 54 *9* 717 P™ P<3 171*71 477 **1 93 (."0*1 172013 170 7*8 »3* 173*77 »' ->*0 174*91 000 1 7 6516 77 614 »1 »15 81 »23 177?09 539 87 745 »rto wo 178'29 *?1 42 »57 17900° 101 *02 __ä1R0*?7 3* *? 90» 70 18154? 73* 94 »1? 31 182**o 795 183359 4*7 509 5* 184105 *1 4*0 50» »74 1 8Ko*o in, 5» 297 6°9 709 1 86078 (20001 117 >500] 40 Ptm 18 7015 29 135 50 403 *45 57 »--* 188025 (3001 55 148 244 52 855 629 700 676 1 80052 8» 66 538 672 * Holzverstetgerung in den Waldungen der Stadt Laubach. 1. Tistrikt Eich^erg. Mittwoch den 15. März vormittags 10 Uhr anfangend: Buchen: 449 Rm. Scheit. 180 Rm. Knüppel. 58 Rm. Stöcke. 973 Rm. Durchforstungs-Reiser. Eiche: 54 Rm. Knüppel. Lärche: 13 Rm. Knüppel. Zuletzt: Eine Partie Fichte-ReiSstangen. Anfang der Versteigerung bei der Steinmehe-Wiese. 2. Distrikte Ein fürste und Hahnckopf. Freitag den 17. März vormittags 10 Uhr anfangend: a) Einsürfte. Buchen: 52 Rm. Scheit, 609 Rm. Knüppel, 20 Rm. Stöcke, 420 Rm. Reisig und Forsthausen. Eiche: 43 Rm. Knüppel. b) .Hahnekopf. Buche: 105 Rm. Scheit, 78 Rm. Knüppel, 27 Rm. Stöcke, 41 Rm. Reisig. 128069 183 343 129193 358 576 867 13 0 066 186 867 88 676 752 949 [300] 56 72 [8001 131155 620 [400] 711 98 963 1 3 2 472 767 988 1 3 3 081 514 752 942 6 5115 436 661 788 802 66 145 301 594 6 7043 32? 622 714 910 68530 704 69128 6H [30000] 939 [400] 70017 281 345 48 409 80 568 7 1 084 615 758 95 72214 664 981 87 7 3017 25 192 207 680 809 74070 Blusen- und Kleider-Schürzen Stück Mk. 1—, 1.50, 2.25. 8.25 30—39 „ 25—29 , unter 25 „ 5 Eichen-Stämme von 40—50 Etm. Durchm. — 3,84 Fm. “ =19,11 _ flackenlBruchsteiue-u. b)360000 Stück MancrstetnetuNormalsormat iFelbbranbslcine ausgeschlossen» zur Herstellung von Bauwerken au Bahnhof Sriebbera t. H. foU getrennt nach Lo,en vergeben werden Angebotsmuster liegen im Geschästsgebäube (Bauabteiluno) auv Giniidit auü und können, so lange der Vorrat reicht, für ichcs Loc zum Preise von (M30 M. «portofreie Zusendung und nicht in Brun marken» bezogen werben. , Die Angebote zu a) werben am 31. Marz, oorunitagö 10 Uhr, zu b) vormittags 11 Uhr geöffnet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. . . P1' (yrosrb. Hciiiicke EiicnbabwBauabteiluua Friedberg t. V- 11 Rm. Eichen-Scheit 14 , , 25 Rm. Radel-Knüppel 15 , , 39 , „ -Stöcke 2170 Wellen , 1730 Wellen , -Reiser Nntzholzvertauf. Donnerstag den 16. d. Mts., vormittags 10 Ubr, sollen im hiesigen Gemeinbewald zu Kronbausen a. L. öffentlich vcr steigert werben: 118 Eichenstämme mit 80,81 Jestmeter. 235 Aabelstämme mit 81,78 Kesuneter. Zusammenkunft im Schlage Wackenloch vormittags 10 Uhr D“/, Der Waldoorstanb. N. Gerhardt. Miere Bürgerschule (Realschule) Schollen. Die Aufnahme neu eintretenbev Schüler findet Montag den 24. April l. Js., norm. 9—11 Uhr statt. Anmeldungen werden schon von jetzt an schriftlich oder mündlich von der unterzeichneten Stelle entgegenge- 110068 279 567 88 713 29 11101» 414 [300] 112007 HO 37 596 901 82 113829 58 98 114414 « Weisse Kimono-Kinder-Schurzen mit Spiteen, Feetons und Stickerei. Länge 50 bis S'> cm Stück 90 Pfg., Mk. 1.-, 1J50. 1.80 Holzart LÄL ILÄL 111 Kl. IV. Kl. V. ÄL VI. KI Festrneter Eicken . . . —- — 63,75 42,47 24^4 Bucken. . . 5L1 16,02 58,15 17,89 —• — Hainbuchen. — — 026 L32 7,47 8,93 Fickten. . . — 0,96 L77 3,96 39L8 — Kiefern . . — — 0,92 150 — Birken. . . — — — 1,54 •— — Banz vorzüglich Ang. Gabriel jr„ Giessen [12] Telephon 84 Telephon 84 la. Qualitäten, MchMbrikcksm, BshnansAutz. ®te he> Klagen iw Fritz SUsenbanm Löwengaffe 20 Telephon 692. Prima nie» Krofdorf er Str. 12 Telephon 487 r^OOOOOOOO Eier Küchenhölzer 3 Pack 44 Pfennig Marken M beschlo schäfte eine Master-Ausstellnng Stets Eingang von Neuheiten ine I Seit 16 Jahren in Deutschland ein^eführt und beliebt. ! dieser Nur Schutz echt marke. mit bv14/.) LeipzigerZCn. Schneiderinnen erhalte« Eearros - Preise Q Das ein Pfand-Paket kostet nur 25 Pfennige. Q Zu haben in Drogen-, Kolonial waren- und Apotheker-Geschäften. 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Auswahl und preiswert bei IHolterhoff Söhne Seitenweg SO Versteigerung. Dienstag den 14. März L Js., vormittags 9’/3 Uhr, lassen die Erben der veriwrbeneu Heinrich Fink IV. Ebclcure zu Oppenrod nachverzeichnetes Inventar öffeiu- lich meistbietend gegen Barzahlung versteigern: 2 Kühe, 3 Stück Kleinvieh, 10 Hühner mit Hlchn, zwei Oekonomiewagen, Pflug. Egge, Bäckseimaschine,Rübenschneider, eu, Futter- mtb Streustrob Dickwurz, Kartoffeln und noch sonstige Gegenstände. (1694 Oppenrod, 10. März 1911. _Justus Conrad, Bormund. Versteigerung. Dienstag den 14. März d. IS., uackm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1 vollständiges Bett nut Rohhaar-Matratze, 1 Waschkommode mit Marmorplatte, 1 Plüschsofa, Kommode, 6 Stühle, 1 Büchergestell, Flafchengeitell,2Splegel, i Küchenschrank, 1 Anrichte, ein Küchemisch, 1 Wage, Küchenge- schirr mib allerlei sonst. Haus- baltungsgeaenstände. (1724 Die Versteigerung findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher in Giehen. Landbrot liefert direkt frei Haus Kinzenbacher Mühle bet Giehen. Verkaufsstelle am Lindcnvlatz, Laden (Gerhard. Telephon 770. Täglich frische ^ughurt »ick-Milch Glas 25 Pfg. zu haben im (1706 Reformhaus Kreuzplatz 5. Rollbahnen - Anschluatiglcine. Miete u. Kauf. Neu- u. Altmaterial vorrätig. Frankfurt a. M., der Vestattungsgenosscnschast der fi eien schreinervereiniquug Giehen