Zweiter Blatt 161 Jahrgang Nr. 291 trl^etnl tllßNch mU lu«robm« tet 6emitag«. Die 2lusjicllung von Schundliteratur [gekommen 5210 Mk. 2 üt vessen 3n dem angenommenen; anfmrrl »ll*' BM ihre als nun vor Frau Therese, geb. SchMer. verkünden, daß die Finanzlage des Reiches schwierig und das Ergebnis der jahrelangen Sanierungstätigkeit lläglich sei. da wir, anita.t den Weg der Schuldentilgung zu betteten, in das alte Anleihe wesen »utüdiielen. Terarrige. dem Redaktion. Expeditton und Trurfrrrti 6ct>id* ftrae* 7. -^pedMon und Herlag. fcN» 6L Rti>a.’rion:t-*»11L Anzeig er diesen. T« ^Gießener LamlUendlStter- werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich deigelegt. da» „Kreisbletl fit de» Kttls Oießen" zweimal wöchentlich. Die ..landwirllchasillchea Lett« trift«** erscheinen monatlich zweimal. Line Eingabe der Beamten an die tzesfische Regierung. Ter Verband öroßl). Hess. Ober für st er, der Verein der akademischen ^i nan^beamten bei den Großh. Finanzämtern, der Hessische £ berlehrerverein, der Verband Droßh Hess. Staatdbaubeamtcn und der baß mithin der 1 emicte a.accimilb gebildete Beamte schon hiernach fibdid) um über 1000 Mt. geringer besoldet ist wie iein '2 Im Id» genösse tm Reich uno in Kreutzen. An dem angenommene; 30 iährigcn Zeitraum bleib: er demnach um 31500 Ml. hinter diesem zurück. Ter Unterschied in den Ticnftcintiinitcn ist aber tatsächlich in Montag, N. Dezember 19U ItotÄttonibTud und ünlaa der vr üblich« UntnedtiÄti - Buch» und CtembrutfeerL K Lange. Sieben. AlS im Anfang deS uurißcn Jahrbund er:' der v.eui i'ibe in Rot war. da habe er zur StibitDtrnallung acgri'icn und Mnut gewaltige Eriolgc erreicht. 2er Sinai mcnti: bipon Abstand nehmen, der Lcldswerwattung ic&t trttber neue Sdirankn zu errichten . .. , heuer bad Thema ..Tie ^parr.nien und bie 2,.uiidx munaibanf" berid'tctc an erster Stelle Landrat Irüliebt B cent'. Ter SRconci cuipfaR bie ^ruiibmiß einer solchen kommunal pauk, deren Zwecke 6!vcicrla sein sollten: anm.il bic Förderung vC» MJUinuiiialfix0U‘3 und dann die Verbindung der .irLuieit uiilctananber. Tenn di: kommunalen Banken und die ^vn- kassen g.buten zusammen Öuie Ergebnisse muuv bie ftommuiul» junf audi bei Hrucii und im Ter G.gcnbciidjtrritaltcr Burg er mein er Künz er B.'ien, 'teilte nch aui den ciugegcngtKßirn «tanbpunft Er meinte. Korn munalbdiilcn seien em Qicbuubc mit ichvncr iraffabe, dem die m iv ast wirklichen Sachverhalt ganz entgegenlau ende Tarstcllungen Haven, wett immer ivicderholt, schliestiiio übet den mit ihnen Befolgten Zweck hmauS eine abträgliche Rückwirkung aus den Kreoit deS Reichs Es war deshalb Pslichi deS Leiter» der RcichSunan;» Verwaltung, im 91 ei dH-löge leden Zweitel darüber auSzui'chlicßeii, daß die Finanzen nd) in starker ersreulicher Aufwär.söewegung befinden Nachdem wir in den fahren 1900 bi» 1909 gezwungen gewesen sind, bie Reichs«l gut befdudt uno im Allgemeinen auch gut besucht ist. Auf langen Tischen sind eine große Anzahl von ftolvortagcromancn und den be rüchtigicn Zugendschriilen ausgestellt, die seit Jahren zit Millionen von Teutschland getarnt werden. Tanebcn ist and) tut Tuch mit billiger und guter Unterbaltungoliteratur ausgerüstet, bic aber sd>on im Umschlag so sehr von bet Geschmacksrichtung der grcßcn Masse abweicht, daß sie von ihr jedenfalls nicht gckiuit wir?. Leider zeigen sich aber auch — woraus wir int Lau'e unicrer Erörterung noch zurücktommen werden -- bcbaUiümc Fchlgriiie in der VluSltellung, deren Wert und Wirkung an sich id)on recht iragivütbig ist. Mam ed doch, ivic wir mehrfach mu teilten, aui aynlichen Ausstellungen sogar vor, das; bie als warnende Beiipie.c ausgestellten Hcste gestohlen wurden vbci bau gewandte Jungen sich die Titel der nrrbotciien Früchte merkten Ter grelle, oieliarbigc Umschlag reizt eben bie Jugend, uno solange hier nicht aui den Gefchn cmgcivirtt werben kann, ist eine solche Ausstellung von nur geringem ttert. Man sehe nch doch nur einmal den Wandschmuck in guten bürgerlichen Häusern an und man wird erstaunt sein, welch emo Fülle von Sa,unx» da auigeitapclt ist. Hier bedarf es einer sleissigen Arbeit, die bad liebel an der Wurzel ansaßt und ebenso plan mäßig als behutsam vorgeht. Tenn gerade bt-i Uebcreiiec ist es, bet mehr schadet als mißt. Truck ruit Gegendruck hervoi. und wenn man glaubt, baß man durch gesetzgeberische Maß nahmen etwas erreichen könne, bann wiegt man sich in einem schonen Irrtum, weil man Ursache und Wirkung verwechselt. Es bart dem wirklichen Pollssreund nicht so sehr baraui au lomnun, cic Sd)unbliteratur zu unterdrücken, als oaram, die "ten'chen so zu erziehen, daß sie von selbst zum Besscien greiten. Unb selbst, wenn man bie erste Art des Borgehens ohne icDe Lmi(bräntung billigen wollte, wer stellt henn nachher sest, was Schunbliteratur ist? w Herr Pfarrer Schlosser aus Rodheim hat m leui/nt Bort rag am Freitag abend besonders aui das viele '-Ölutbtignij.n :Fiam gemacht, da» in der Schundliteratur an der Tagesordnung sei. Aber das kann kein entsdieidenbes Merkmal sein, denn wie steht es um Schillers Räuber und B c r b r c ch c r aus verlorener Ehre, um nur zwei klassische Werke zu nennen? Wie steht es um unsere patriotischen Mnegs- und iiscschichtswerke, wie um die ganze hellenische und lateinische Götterwelt? Wie selbst um unser Nibelungenlied? Alio, n.chc der Stoss, sondern seine Behandlung macht den Unterschied zwisdi. -c Schund und Güte Teshalb ging 6en Psarrcr Schlo wr aud) von einer irrtümlichen Borausseßung aus, wenn er bic Detektiv- geichichlen von Sherlok Holmes in einem Atem mit Nik Earter u a. nannte — sosern er die von Conan To hie versastten Enginalarbeiten und nicht etwa minderwertige Nachahmungen meinte Conan Tohle ist ein Erzähler von anerkannter Bc- dcutung, und vor einiger Zett hat bic durchaus vornehme itöln. Ztg. seine Tetellivgeschichtcn gegen ungcrccbticrtigie Angri"- energisch in Schuß genommen. Wir haben damals einen Auszug aus der Abhandlung mitgcteilt. Bei Tohle ist das verbrechen nicht Mittel zum Zweck, sondern der Stoff zu einem unterhaltenden Spiel der geistigen Fähigkeiten, der st'gi'cheu Folgerung. Dazu ist auch bie Behandlung derart, das; ne das Verbrechen stets mit schonungsloser Schärfe verurteilt, al'o burd) Mchreckunz wirkt. Wohl tit es möglich, das; bic Art der Behandlung für den ungebildeten Leser gar nicht in Betracht kommt; das gilt dann aber auch von Werken unserer bedeutendsten 4.id)ici, von denen wiederum nur Schiller mit seinen beiden schon erwähnten Werken genannt sei Tie Räuber liegen aber — einer der Fehlgriffe — in der Ausstellung bei den empfehlenswerten Werken. Wo bleibt da der notwendige Abstand? lltölstrah rautrti,Dorte ag it Konzert nit Kreef. Dielen Fällen weil größer durch die in Preußen und im Reich erfolgende Anrechnung der V o r d i e n st z e i t auf das Beioldungs- bienftalter. Tanad) bezieht ein atabcmiid) gebildeter Reichsbeamter, dem bei 6 jäbriger piovisorifcher Boidienstzeit 2 Jahre auf das Besoldungsbienstaltcr augerechnet werden, vom Begmn des elften betinitiDcn TienstjahreS 54OU Mk. + 300 Mk. — 6200 Mk., der hessische akademisch gebildete Beamte von glcidycm Tiennalier aber dis zum Ende des 12. deNnitiven Tienstiahres nur 42uO Mk. 480 Mk = 4680 Mk., Unterschied 1520 Mk. Ticse Unter- schiede zwischen den Besoldungen des Reichsbeamten unb bc3 hessischen Beamten wachsen nad) weiteren 3 Jahreit aui 1720 Mk., nach abermals 3 Jahren auf 1820 Mk. unb nach abermals brei -M -E KM -e>' der Wescrwerft bura) die ^nbislretion eine» Iugia> asf- ncro gcivamt wurde. Er machte .jtpua) auf der Diuariae von einer Zuiauiuientunst mit d.m Engländer ^dji:lß daraus auf- merksam, daß er von zwei Kriminalbeamten beobachtet werde. Beinahe ivare cs bamai» dem Hauplübeltater ^d)uiv gelungen, sich der Berhanur ter cr auf dem Wege bind) das engiiidx 3nlei11ge:tceorlernent schon telegraphisch aui>fordert war Tiefes unglai;blid)e Verhalten eines staatlichen Beamten bat mdn ^loß oic Bc weisführung crsckhverl, es trägt aud) die idpnb daran, daß bisher leider nur ein Teil, und zwar ein erst kürzlich eingerichteter Teil dcö über Deutschland ausgcsvann' tcn englischen Spionagenches auigebedt roeroen tonn;e Aus zweifellosen i.'lnzeichen gebt I-ervor, daß aui den Werften und den sonstigen großen Werkstätten Deutschlands — und zwar nicht nur an den Stinten — mit Hilfe englischen Geldes eine Schar von besoldeten Spionen, Deutscher unb beutsch sprechender Ausländer, unterhalten wird, tue ihrerseits von einzelnen höher gestellten e n g l i 1 d) e n A gen - teil ko,itrollicrt und geleitet werden. An diesem „patriotischen" Dienst nehmen allem Anschein nach auch w o h l - situierte Leute aus den besten Kreisen Englands teil, bic ihr spoitsfreudiger Sinn bazu treibt, mit der Gefahr zu spielen. T- ■ ridjtcn an beliebige zahlungssähige Abnehmer roeüeroerfaufen. In bem Prozeß war die Zeugenvernehmung heute nadp mittag um 3 Uhr 45 Minuten beendet. Tie Weiterverhanblungen Schundliteratur. Taraus soll natürlich nufn gcwlgert werden, daß inan einfach tatenlos zwchen folle, sondern nur, daß man sich Uebcrtreibungen hüte und nicht das Äind mit dem Bade aus schütte Hierher gehören auch Oie Zeitungen Gewiß steht vieles darin, was nicht für Kinder bestimm: >.'t, aber wenn di-' Presse ein Hiuiüghdier Zerrspiegel sein soll, und das ist tgre Aujgaoc, bann muß sie über alle wichtrgen Vorkommnisse des Tages untr.richten. '.Qaiürlrd) grerh sic nur das Besonder? heraus, denn -;nn bie Zeitung taglidr alle rortommenren Verbrechen ocr^ichnen wollte, dann brauchte sie wen mehr Raum als d r Uneingeweihte ahn: So lit es auch mit oen Gcr i lLLcreau? tunaen. Die in Dreien Blattern allerdings einen unvcrhaUni-- mähigcu Raum eimiehm.n und dazu noch m der widerlichsten Art nad) Sensationen ha'chen. Erst lürzlich^hat der Verbaru- der rhemisa-wesnälischen Presse ^egen diese Sensationsrnad,> Stellung genommen, uiü> die gesamte aa-länbigc Pr '' vr jcit Jahr und Tag br’Ti?bt, nur frreng sachliche Berichte srin^e:- Die schwer und mühiam es ist, aus den ausiuhrlichen, genau nad1 den Verhandlungen ^uigmommenen Berichten in lürzester Friu einen iarvlichen Auszug .,u iLeiern, das mi-ien nur loenige - aoe. ... nicht daruocr. Taß Die anüanoigu Pro,sc mu ihren schlichen Berichten bei bem breiten Publikum einen vic^ Meine Preise« | w insjäii etztbedellteud berat« Mvseble»-d Filz^ u- «eben«“ t «äerfoblei 1 fliMOW1!.' eü-SÄ'O 1 Verein Großh. Hess. Medizinalbeamtcn haben am 18. Nov. gemeinsam der Staatsrcgierung eine Eingabe zur Besserung der Gchaltsverhältnisse eingereicht. Diese Eingabe ist ze^t gedruckt auch den Land- . ,landen zugega.ngen. Sie stellt zuerst auf Grund früherer | amtlicher Mitteilungen fest, baß die Regierung die Ein- I öringung deS Entwurfs eines neuen Besoloungsgescucv I Cl^öl9 allein von der Erledigung der ^cl^]ulQni'* beftanb des R.ichs wurde in diesem 3n.raum um den Betrag refonn aohanglg gemacht hat .seit sommer L>OJ harte |üon 130 140 Millionen Marl verringert und dementspreazend bie hessische Beamtensck-asc vergeblich auf Verwirklichung auch, wic ivir müteikn können, sind bie Schulbenzinsen für oas dessen, was in der Thronrede vom 17. Tezcmdcr 19061 RcchnungSiahr 1912 um 4 bis 5 Millwnen Marl niedriger als notwendig bezeichnet worden ist. Die Eingabe fährt I veranschlagt. So gelangt der Finanzplan, dem bic lebten Jahre dann u. a. fort: bienten, früher als erwartet zur Turchsührung. Ein solcher Hin- ES ist Hoher Slaatdrtgicrung bekannt, daß in den Familien weis auf ben Fortgang der ernsten Sanierungsarbeit ist keine dec vermögenslosen akabe misch gebildeten Beam- Sd)ön,ärberei, im Gegenteil enthalten bic erreichten Ergebnisse t e n mit unversorgten Kindern schon lange bitterer M a n- s die Plolmung, den betretenen Weg unbcirrt weiter ->u veriol,;-n. g e l h.rrscht, da ihr Ticnslemwrnmen auch bei größter 5 pars am lei: ' “ , weit hinter dem für die Lebensfithrung unbedingt Notwendigen I Der dp.onaseprozeg dchuitz. | zurückbleibt. I Leiv»ia 9 Tez Hohe Staat»regicrung hat mit Recht hervorgehoben (Denk-1 m c , . . ., m . . , '<• schrift zur Remsion trv Bcsoldungsordimng Seite 4), cS sei um I Bei der heutigen Deihaiidlung wuro. im wcsenUichcn die io mißlicher, daß bic Tiennbezüge der hessischen Staatsbeamten Dernchmung der Angellcgten fortgeievt. Wie das aiiUitch^ Woln 's wesentlich hinter den Sätzen der übrigen Bundesstaaten unblw Bureau muluU, wciden die aligeietzten drei -oag. wahrsch^i i- des Reiches zutückslehen, als in Hessen eine große Zahl von Beamten Ud) lür ben oiouu mdjt äußrerchcw xre JiigcLantcn trr Reickrspost- unb TelegraphcnDi.rwaltung unb OcS Militärs, fortgesetzt nut neuen .1 tro 1 u tft e n. aui, bu cutfraTtci sowie von Beamten der Heulich-Preuhiicchen Etsendahngemcin- werden müiicn, obwoy. sw i.,r. ^diuld im gurtzCli md. ui orag iaja ch a f 1 wurde auch der F-'ftungsdau.eldwebel sogleich verrinne der Begründung ^te^"iiS#Sg^6tnral&Uälra\äw 'M'tSon zuverläsiigcr Seite «fairen wir hierzu solgendes: der Regierung Es müssen einerseits die seither um er la uz-mm Das Mädcken gestMid den Tievstohl ein, leugnete aber ossenfichüichcn llnbiUigtcucn in der Bemenung des Bewldungs- L eb c Mitschuld des Geliebte n,zu dessen Wohnung dienstaltcrs einzelner B-e-amtcn ober einzelner Beamtengrupven )ie Dutritt halte. Tic Verhasrung des ^idwebel-, der gleichauf Grund umiidirigcr Erwägung aller dc'anderen Umstande, dw Mitschuld bestreitet, erfolgte eine stunde spater ihre Anstcllling beeinflußen, bcieirigt tixrden.' atidercr.cits die -^^.alb der Fortifikarion. Schriftstücke einer auswärtigen Men Folgen einer Neb^nUlung emö Militärbehörde wurden bei den Bcryafleten nicht geiuuden. ischnung eines X^etls der Wartezeit, ohne Juiauan aui vmr iSMf! Biele Beamte haben trotz größter -Sparsamkeit, voller DeUt.chek SpartüfiCIltag. iundheit unb Arbeitskraft bri der völligen Un^ulartfllttbreu der Berlin, 9. a.ez staatlichen Fürsorge den ererbten Notpfennig bereu» Der- ->m Eharlottcubarger Rarbau'c trat heule vormiuag unter brauchen müssen, um ihre Familien zu ernähren un? nm den ^reicher Beteiligung von Berrretern aller chm angntb.oucnen Bindern ui der den Eltern pflichtgemäß oblie^nden Ausbildung i^errerbände und urnzelka.'en der Teutsche »tnefai-mtag zu zu ter heben. Ja, sogar nicht wenige ünb durch öte XSerjogerung |-emer h-cs^hrigen Hauptreriammlung zuarnmcn. x,tr Vorsitzende der BeiolOungsreiorrn und durch die Teuerung und Deren fort- I dy^germcister Reiinarus ?Jiagbd>urg, legte zu Beginn der Tagung dauernde Steigerung unverdient in Schulden geraten. den Geschäftsbericht vor. „ .. ZN dieser neftraungen Lage sind mir in umerem wie men 9;ad) hir,cnT hat Der Tauichc LvarLmenrcroand un letzten gebunMi, Großherzoglidie Regiemng auf die dringende Ge-I^lCrat Oes LvarLa 'enveröandes für das v.önrg- lahrdesZuiarnmenbruchcs innKuweisen, die die Beamten. Saapen uno der acht lxu?en a:n oarta«' tnc erbä no ? den 'chaft unD mit ihr im gleidxn Maße den Staat bedroh!. -^ler größten bisher erlebten Zuwachs criahrcn. '^5 gehören ihm ;en: größten Gefahr kann Großherzoglicbe Regierung nur DaDurd) »3 UntcrDcrbanoe unb 7 Ein^elkaisen mu einem Ermagebeitane begegnen, daß fie unrerweilt eine gründliche Auwencrung der I >u^^rarden d)Lark an. Außerhalb des körten?:* ncb. öeyuge der Beamtenschaft in di? Wege leitet. Daher bitten rvtr Rur 449 -variassen mit an em Einlagebeitank: von ;■ '^roßherzoglichc Sttiatsregieriuig ehrerbietigst. Den Land'tanden MilliarÄen Mari. , . -inen iidi eng an Die neue Gesetzgebung in Preußen mw im ^.c Bersammlung nahui einen er Neustadt, der oberen 'Bahnhofstraße, der Marktstraße rc. am besten besucht. Das Menschengedränge war besonders in der Marktstraße und am Marktplatz zertwettig so stark, daß die Straßenbahn nur unter fortwährendem Lauten der Glocke langsam sich vom Platz bewegen konnte. Der Seltersweg, die Mausburg usw. hatten zwar ebenfalls großen Verkehr, aber in 'bcn dortigen Läden war von einem verstärkten Geschäftsverkehr weniger zu merken. Hier wurden mehr die Auslagen 'in den Schaufenstern betrachtet und dabei überlegt, was rnawzu Weihnachtsgeschenken wohl noch gebrauchen kann. Auf die Anfrage an einen Geschäftsmann, Wie er denn mit'dem Geschäfte gestern zufrieden sei, bemerkte er: Das Geschäft war gut kupfern, ich habe schon bessere, aber auch schon viel schlechtere kupferne Sonntage in Gießen mitg ein acht. ** Der Oberhessische Automobilklub (Sek- tion! des Frankfurter Automobilklubs), der erst vor einigen Wochen als Ortsgruppe des Kaiserlichen Automobilklubs gegründet wurde, veranstaltete am Samstag abend im großen Hörsaale des Kollegiengebäudes einen Vortrag über die Prinz-Heinrich-Fahrt 1911. Herr Eduard Eng- I er aus Frankfurt am Main sprach an Hand einer großen Anzahl sehr schöner Lichtbilder über bas wichtige Rennen, das in diesem Sommer von Homburg v. b. H. aus gefahren wurde, und zu einem guten Teil England berührte. Herr Engler sprach eingkhenb über den englischen und deutschen Automobilsport, über die Beschaffenheit der SBepe, die in England wesentlich besser sind als bei uns, über die Polizev- verordnungen usw. und schilderte bann die einzelnen Tagesfahrten imb die Festlichkeiten, die den Teilnehmern zuletzt mehr eine Qual als eine Freude waren. Sehr vergnüglich hörten sich einige heitere Zwischenfälle an, wie denn Herr Engler überhaupt mit Glück bestrebt war, seinen Vortrag mit Humor zu würzen. Starker Beifall sprach dem Redner den Dank der W zahlreich erschienenen Zuhörer aus, die den großen Raum bis fast auf den letzten Platz Höckste Temperatur am 9. bis 10. Dez. = + 5,6 0. Niedrigste , „ 9. r 10. , = + 0,5 • & Niederschlag: — 0,5 mm. Hessen-Nassau. )( Marburg, 10. Dez. Auf telephonische Benachb richtiaung von Jesberg aus wurde gestern abend hier ein Automobil angehalten und die Insassen, ztvei junge Männer, einem polizeilichen Verhör unterzogen. Dabei fteftte sich heraus, baß man es mit zwei von Berlin) aus gesuchten Leuten, die bort auf offener Straße das Auto gestohlen, zu tun hatte. Die beiden Gauner waren auf ihrer Reise in beit verschiedensten Gasthöfen abgestiegen und hatten jedenfalls auch überall Zechprellereien verübt, beim Reisegelb besaßen sie nicht. Man brachte ie hinter Schloß und Riegel. — 'Ein Unbekannter gab heute früh um 7 Uhr in der Barfüßerftraße auf die große Spiegelscheibe der Klingelhöferschen Bäckerei einen Revolver schuh ab. Das Geschoß, das ein rundes Loch in der Scheibe verursachte, verletzte zum Glück niemand. Der Täter ist noch nicht ermittelt. X Hanau, 10. Dez. In der Synode der Diözese Hanau gab die nunmehr auch in Preußen gestattete Leichenverbrennung dem Vorsitzenden der Synode, Superintendenten Fritsch, Veranlassung, es als Pflicht und Aufgabe dec Kirche zu bezeichnen, den durch die christliche Sitte geheiligten Brauch der Erdbestattung zu bewahren und zu pflegen. Er sprach die Erwartung aus, daß die Glieder der evang. Kirche an der altchristlichen ehrwürdigen, mit so viel Gemütswerteu für unser Volksleben verbundenen Sitte der Grablegung der Toten festhalten wurden. X Fulda, 10. Dez. Der seit etwa zwei Monaten vermißte Verleger und Redakteur der in Vacha (Rhön) täglich erscheinenden „Rhönzeitung", Hofbuchdruckereibesitzer Adam Hoßfeld, ist nunmehr in einem Walddickicht in der Nähe des SachsenbergeS als Leiche aufgefunden worden. Die Leiche war schon fast in Verwesung übergegangen. In einem Briefe an seine Gattin hatte Hoßfeld die Absicht, sich das Leben zu nehmen, funbgetan. Vor 20 Jahren hatte er die „Rhönzeitung" gegründet. Er hinterläßt eine Witwe und neun Kinder. SurA D ,R>terien- Darm- frischungen habet (am besten rohes ober gekochtes DDftn, N ^Ä^^a fXrrfrö mar die Ueb^- denn die Ldurch nntretenbe Arbeitsfreudigkeit wirb sich stets stabt schloß s'Z, 'Besonbers fnerlich war„bte uever ^chen, während ein schlaffer, müder Körper unntöghu) Abendmahls durch D^kan H die .Kundschaft zufricbenstellend bedienen kann. — Wenn die 12 ältesten Manner und'Frauen der Gemeinde. Den Seylust Geschäftsinhaber sähen, wie hinfällig einzelne her armen Geschöpft der Feier bildete der'Choral „Ach bleib mit deiner Grieche^ nach Hause kommen, mit brennendem Kopfweh und vor Das neue Gotteshaus ist nach den Plänen des Regierung^- Uebermllbung nicÄs essen können, dann müßten sie unbedingt baurneisters Pfeiffer erbaut. Der 'alte Türm, der unter Erbarmen haben und für Abhilfe schleunigst sorgen, denn Nächsten- Denkmalschutz steht, ist erhalten geblieben. liebe ist die einzige wahre Religion. Ärciö Wetzlar. Em Menschenfreund. --- Wißmar, 10. Dez. Unser langjähriger GemeÄidc- q>.^,^eisuna über deu Stand der Maul- und Klauen Vorsteher, Herr P a u ch, hat zum Anfang des neuen Jahres Nacyweifung uver oen «rauo oer uuo xiaueu- l'eine Besetzung in den Ruhestand nachgesucht. Vor seuche in Heffen vom 2. bis 8. Dezember 1911. dreißig Jahren übernahm er unter schwierigen Verhältnissen das verantwortungsvolle Amt. Mit unermüdlichem Fl«.ß und weitblickendem Verständnis brachte er unsere Gemeinde in kurzer Zeit wieder in Aufschwung und sorgte fortgesetzt fiir die Entwickelung unseres Dorfes; manche segensreiche Verbesserung und Einrichtung — sie ffier alle anzuführen, würde zu weit führen — strebte er an uiid man kann sagen, daß er sein Hlmt in den 30 Jahren zur vollsten Befris- bigung der gesamten Einwohnerschaft versehen hat. Wer auch von seinen Vorgesetzten wurden seine Verdienste anerkannt und mehrfach wurden ihm Orden und Ehrenauszeichnungen Meil. Anläßlich seines demnächstigen Wschie- des überreichte am Samstag Bürgermeister Braun aus Krofdorf im Sitzungssaale des hiesigen Rathauses in Gegenwart des Geineinderats und Vertreter der Beamtenschaft dem JWilar das ihm von dem König verliehene Kreuz zum Allgemeinen Ehrenzeichen. Bürgermeister Braun schilderte die Verdienste des Vorstehers und sprach zum! Schlüsse die Hoffnung aus, daß er auch nach seinem Rücktritt als Gemeindevorsteher noch um das Wohl der Geineinde besorgt sein möge, soweit es bei seinem hohen Alter von 77 Jahren angängig sei. Mit herzlichen Dankesworten übernahm Herr Pansch die Auszeick)nung und lud die Versammelten zu einer Nachfeier im Gasthause Feht ein, die recht vergnügt verlief. Das Amt als Ortsgerichtsvorsteher gedenkt Herr Pausch, der bei seinen 77 Jahren noch sehr rüstig ist, noch weiter zu versehen. ----- Dorlar, 10. Dez. Trotz der trüben Erfahrungen mit unserer früheren Spar- und Darlehnskasse ist eö gelungen, am Freitag abend eine neue Kaffe ins Leben zu rufen. Kreis: Am 2. Dez. waren verseucht: Born 2. bis 8. Dezember ind neu verseucht: Hom 2. bis 8. Dezember ist die oeudje erlofchen in; Darmstadt . Eberstadt Bensheim . Bensheim, Bürstadt, — Bürstadt, Dieburg .. Bickenbach, Bobstadt, Zwingenberg, Zwingenberg Erbach . . ** Groß-Gerau Büttelborn, Biebesheim — Erfelden devpenheim Erfelden, Rustelsheim Igelsbach •— Offenbach. . Offenbach, Seligenstadt, Rembrücken — Gießen . .. Kl.-Krotzenburg, Offenthal Eberstadt, Dorf-Gill, Langsdorf. Hungen, Lich, Beuern, Inheiden, Eberstadt Grüningen, Alsfeld .. . Birklar, Inheiden, Wieseck, Garbenteich, Villingen, Nieder- Beisingen, Winnerod, Nonnenroth, TraiS- Horloff, Rödgen Ruppertenrod, Kirsch- Muschenheim .Mainzlar Büdingen. . garten, Maulbach, Schadenbach Berstadt, Langenberg- heim, Echzell, Ranstadt. SelterS, Stockheim, Ober-'Mockstadt, Gettenau, Leidhecken, Düdelsheim, Tauernheim,, Bleichenbach, Ortenberg, Eckartsboni, Himbach,Hof-Lustadt, Altenstadt, Lindheim, Effolderbach, Glauberg Griedel, Beienheim, - - - —— Friedberg . Nieder-Weistl Affenhei», Rendel, Klein - Karben, Ober-Wöllstadt, Torheim, Vilbel, Bruchenbrücken, Assenheim, Nieder-Florstadt, Södel, Fnedberg-Fauerbach, Nieder-Wöllstadt, DortelwM, Dorheim, Griedel, Kl.- Karben, Ren del, Wickstadt, Btlbel Klovpenheim, Kirch- Göns, Ilbenstadt, Reichelsheim, Wtckstadt, Dortelweil, Wölfersheim, «Burg-Gräfenrode, Rtassenheim, Oppershofen, Kaichen, Staden, Rodheim, Ober-Flor- Lauterbach. stadt, Wiffelsheim, Steinfurth, Schwalheim, Pohl- Göns, Bad-Nauheim Angersbach, Pfordt Uellershausen Schotten. . Ober-Schmitten, Eichels- BernShansen Oberwegfurth Ober- darf, Fr'eienseen, Schmitten Mainz . . . Schotten Bretzenheim, Ebersheim, Klein - Winternheim, Marienborn, Stadecken, Gonsenheim Kl.-Wintern- heim, Ebersheim, Biehhos Mainz Alzey.... Weinheim — • Bingen . . . Grolsheim, Gensingen, — Dietersheim, Ockenheim, Horrweiler, Dietersheim, Grolsheim, Ockenheim Oppenheim Appenheim Wolfsheim, Nierstein, — — sjgormS. . . Bechtolsheim, Schwabs- burg, Biebelnheim, Guntersblum 1 Pfeddersheim, Westhofen — Wefthoien Barometer ; auf 0* reduziert t 6 «.CIH4JCIUIUI. II der Luft B Absolute | Feuchtigkeit ss Relatwe Feuchligtett 11 Windstärke || fljrab der Bewölkung In gehn««! der pchlb. Himmel»sl Wett« U3,8 U4,0 «33,8- 4,6 3,3 3,7 5,8 3 8 5,4 84 65 90 8 SB SB 2 4 2 7 0 10 I L&den 7^2 «‘JSÄSRÜ! z-Zivir" 2 Ml Schönes ...nortnßr1 MlMlttgei i Mwervobo. 0 Zum 1. aefr-frSimmer- liKu.QMa.0. Mige Mielerft iiit 4’jta 71 Lleichpiatz, vo :4riftL Angeb. m. M an d. Gieft M Emi möb Crierten voül Köbl. 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