i Psg. 5061 10 fh 65 Psz, o ^ei dein u- wer til!- 41 «tute 9®b, Simon Reichen 81^ lterbliebeaea pus H. jun. gurken Sffl.________________________ kein k Psg. Nk. 7.50------- beringe Psg. .ufhaus rc den nhäuser Neuen Baue 1* Tage. t Cream B innere j Seife. iinlafl* »c - ander r inl ^inobiS'l 16b Zahrgang Zweiter Blatt Nr. 192 Erscheint täglich mit Ausnahme deS LvnntagS. Tie „•ttfctntr ZamiltenblSUer" werden dem »Anzeiger' viermal wöchentlich betgelegt, das „Kreliblatf für Kn Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Lett- tragen" erscheinen monatlich zweimal. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Cberheffen Donnerstag, 17. August 19(1 Aatation:druck und Verlag der Sr üblichen Ilnirtrdäi8-Si:rf>- und Sieiiidruckerei. '.X. Lange. Gießen. Redaktion, Exped non und Truckerei: Bäixil* ftrave 7. Erpedinon und Verlag: SrHK öl. Sicbaftü: tu €=39112. Tell-Adr^Anzei'erV.eßeu« in seinen flatternden weih ceb.'nrmiltelteiieriing und il>re Bcfämpfung Hermann Ls illbe i.1.- infirclnnn eine st a ch . I iam sein SJ fl 9 ■ r b i ■- cursch, bat mir un aur ftaib iali. wie bi*trad»nidi mricvrer Tragöde, medrr. r die unmcn ia, Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe». ■y SkttM 2 August Aed. Himmel Tonnenschein oai: lebten 2 2 3d, fefcte ihm a Drener mich iiirt* 199 17 1 14.7 8.3 99 9,6 10 10 4 inanbev, wie cs gr • unter begleitet babc wollte sich jedoch nicht. bemerkte Wiilberg. er 3um ersten .91al' kam. batte ein Kanoncn- e u t s ch e n m 11aller August lill Legitimation geschickt: zu könne», ba Melinit geschickt haben wären + 21,6 ' C. - 148 Höcblte Temverarac oni Südftiflfti •ÖLU 43 61 77 i-e 16 1 17 überzeugen lassen. Nach längerem .Hin- und .Herreden grore ruiem n feinet Atmete ;ii teilt 4 nanT langer sich iui n i di t 5 u 4ss g-e Roben irbr male Lv.iei.;. allen ? Zustande grober W WNW SW »er Tentichrn »Pok»» ,landre, v. se aus dem >?auie mit ber T tu t s d> c n Tann« d> und uiemand be • das; ick 99cn cu 3dnen n erscheinen politische Tagerscha«. Ter Verband deS fnddeittschen Etsenba-.n- und Postpersonals und die Sozialdemokratie. Der b aii e rische Ver kehrr-Minister richtete an die boi)cri)d)cn Eisenbahn und Lberpostdircttionen über den Verband des süddeutschen E i s c u b a I n und! P o st p e r s o n a 1 s einen Erlast, in dem er betont, daß nach seinem Statut der Verband nur wirtschaftliche Interessen vertrete, tatsächlich stehe aber ba* Verhalten de* Verbands damit nicht im Einklang. Zweifellos seien tut Verbände M rüste zur Förderung s o z i a l d e m o l r a t t s ch e r B e ft red ungen tätig. Das; ein Staatsbeamter sich nicht zu I einer Partei bekennen dürfe, die die Grundsätze der br I stehenden Staats- und Gesellschaftsordnung befäniph,Joigc ohne weiteres aus feiner Stellung im monarchischen Staat. Ebensowenig könne ein Staatsbeamter einem Vereine an «gehören, der sozialdemokratische Bestrebungen fördere. Wäre! der volle Beweis erbracht, das; der Zweck des Verbandes staatlichen oder dienstlichen Interessen zuwiderlaufe, jo er gebe sich die Folgerung für den Beamten ganz non selbst, l Ta jedoch ausreichende Beweise noch nicht vorliegcn. sei das Verhalten des Verbandes aufmerksam .zu verfolgen, lieber jeden Vorgang, der für eine engere Zusammengehörig feit zwischen dem Verband und der Sozialdemokratie iprcdien sonnte, sei sofort zu berichten. Auch sei den Beamten vor- zustellen, das; im Verbände eine Richwng vertreten werde, welcher oec Staatsbeamte nickt folgen dürfe, ohne sich nm seiner Amtspflicht in Widerspruch zu setzen. Erhöhte Anforderungen an die Tauglichkeit der Eisenbahubeamten. -ssiach einer Mitteilung mehrerer Blätter hat die preußisch, hessische Eisenbahn - Verwaltung neuerdings An- Weisungen ergehen lassen, die erhöhte Anforderungen an die Tauglichkeit der Beamten des Außen- dienst es stellen und dadurch die Auswahl der für den wich- Ligen Betriebsdienst bestimmten Bedlenucten noch eingehender gestalten, wodurch die Sicherheit des Betriebes indirekt noch I mchr wte bisher gehoben wird. Tie neuen Bestimmungen besagen, daß alle Bewerber um den den Timer ohne daß er baut ausge'orderl luorbat wäre Er vergaß Vlöb lidi kitte Maae, Dav, die Deutschen ihn au'geioxt>ert bau en. vor ihnen zu erscheinen: seine Atemnot i-rließ ibn ebenso vlotzlick und. indem i r in einen leichteren 9> gchlischton verfiel, begann '■ flU "i und muh, ? u h dürfte bet weil mit ohq ibeu gekoI" 'Neu 15. btl 16. 16. , 16. bon ständig über b t c Unterhandlung dem Vaufenben erhalten worden feiet durch sie nichts an den engen Beziehungen der dr« selbst hatte feinen Bries gehalu, alL er lEr brauchte freilich keinen Bries — er boot!) Ich muß einräumen,daftdicD . .. Strait s ü r uns ein trat en. aber sie ließen gestnseittlick veridii ebene Male den Namen ihre* M r eil t c rb habet etn • fließen. „Diese verteil sind als Gäste an Bord des Mrcutcr» emvsangen worben." sagte Willberg schließlich in icbr < ntidne beiter Weise, ..und was für Äopitän Mecklenburg großen Eisenindustriellen. Leute van bebeutenbent Einslul'. liebe> Herrn Hermann Willberg und seine Freunde iveroe idi in einem ! anderen Artikel erzählen. Wir hatten hinter UNS die Uartai nnaitstellen Kombinationen, Oie icde Scholle unter bev Mhaüfen Husten und wahrscheinlich beiien IVilfe audi noch aiugekautt haben Und wir hatten uodi einen anderen Alliierten. Mitten im Ge sprach drang bürd' dos o'sene tvenftcr ein mctallilcher yt l a n p —, eine Zunge, die Von ewiger Macht und ewigem Schutz redete: die s cti i j f» g l o rf e des in her Bucht liege u d c u M reu jer?! fö ermann Willberg hatte nur eine gewisse 'Jiafcte ab ui brennen, und in einer Stunde wäre der Raum von bewaffneten Blauiacken gefüllt Bewegungen ihren Ausdruck finden. leifcknahrung find zurzeit die Voraus tation. Der flaib Hand trug er eine für; und idürn in „Sie haben mir brio ichrte er, indem er faßte. 3d’ must o mit uns, und bau i Waffe ,u bahnen ten ihren ffuib 4<’ i’i tirttt einte bereits so tiefe Wunden gesmlagen, daß die MinOioulfchaftlidic ülcrcr*1cuflutig reckt emp'inblick beeilt mid)tigt werden mm' Es kann gar nickt mehr ausbleiben, oaft wir in naher Zeit eine allgemeine Sebcnömittelteuerung .n erwarten l aben, uttd zwar werden gerade die Gegen n auf io daß Mäckue inßland Frank- Braut-Seide v. Mk. 1.35 ab 3di sprach von dein Diener, den OnrUuli mit nur ;u niemer aber bet »laib erklärte, mir nicht glauben n ganren Weg mit Das Potsdamer 2lbtommcn mit Hufelanö. Wir habiu gc'.ierit bcrci ini.gcietlt, daß das in Pots-l baut vorder, i cic Abtomtnen Deutschlands mit Rußland d.'m I erzeichnet werden iali Zn auffälliger Form kun bei der „Matin" auf Grund privater Znformastott den I durch die Potsdamer fleroroung iml letzten November vorbereiteten Abtommcns an. Der 3 n halt des Vertrages enthalte in großen Grundzügen Deutschlands Zusage, sich politisch in dem der rusn- scheu Einflußsphäre zugewiesenen nördlichen Teil Persiens ieder Tätigleit zu enthalten und aus die Forderung von Eisenbahiien. vtraßen-, Post und Telegraphen->lon Zessionen oder anderer, die eine polttische Tragweite haben töunten. zu verzichten. Rußland verpflichtet sich einerseits, die in Persien gebauten Bahnlinien an die deutsche Bagdadbahu anzuschließen, die nach den icBigcn stvuzessioneu ihren Endpunkt bet stanefinc an der > persischen Grenze hat. ferner dem deutschen Handel und der Industrie offene Tür in Persien zu gewähren. Es ist abgemackt. obgleich nickt in den Vertrag eingeschloisen, daß Rußland sich der Beteiligung fremden Kapitals beim Bau der Bagdadbahn nickt widersetzen wird. Der „Matin" beeilt fick nunmehr, seiner Mitteilung hin zu in lugen, daß in dem Abschlüsse dieses Abkommens durchaus keine Abkehr Rußlands von der Politit der Triple Entente zu erblicken sei, die gerade in jüngster Zett wieder ihre ^ 'sngkeit bewahrt habe. Um allen Auslegungen dieser Art die Spitze abzuorechen, weist er daraus hin, daß di? >l a 6 i n e 11 c von Paris n n d " o n - als bis zu g nicht mehr lohnt, r a unter । »ol l kaum an einen Er 1 Nitz der heimischen Produktion durch ausländische Zufuhr I nit al ito » m hoh'. n Bieh u:> d p re isen zu rechne 1 Nicht minder wird i (rung, namentlich du 1 .’luguft etwa 2.30 Mt. für den Zentner Eßkartoffeln be pteis >ent ; w t scheuI toi fei preise mährend und nach der Hauptentte eine beträcht^ I licke Ermäßigung erfahren werden, nur gering ,jclbft I wenn fetzt der Regen nock manches nacklwlcn sollte. LchonI v.t stel l fest, daß der Ertrag der Kartoffelernte gegenüber Vorfahren bedeutend zurückbleiben wird. Auf leich irren Böden miip, schon jetzt mit einer Mißernte gerechnet I werden, denn infolge dec Dürre ist das Kraut größten- teils schon vertrocknet. Ilm den Bedarf für die Volisernäh-1 rung einigermaßen zu decken, werden die Brennereien er- . cviicl)e ÄtriebScinschränkungen eintreten lassen müssen; I iber trotzdem werden die K a r t o s se 1 p r e i s e während des lausenden Erntejahres ivobl dauernd eine Höhe erreichen nie niemals zuvor. Der starke Minderertrag bei Kartoffeln wird natürlich au'ck auf die Viehzucht einen unheilvollen Einfluß auSüben. Ermähnen wir uock. dai die Zuckermarkte |cit I eine ungewöhnlich lebhafte Tendenz zeigen und die Zuckerpreise gleickzeitig um reichlich 30 Pro •ent gestiegen sind, so iniegcln sich darin die Aussichten der Rübeuernie wieder. Auch die Zuckerrüben haben unter der langen inedauer außerordentlich gelitten, das Un- geziefer 'hat weite Strecken ganz verwüstet. ES wird sehr bezweifelt, ob Tentschlaiid für seinen eigenen Bedart genügende Mengen Zucker gewinnen wird: hiernach eröffnen sich für die Konsumeitteii recht trübe Aussichten. 'Wir sehen also, daß die Dürre dieses Zahres tu unser | Wirtschaftsleben recht lief eingreift und an die 5?aushal- lungen besonders hohe Anforderungen ftcllen wird. Auch ist nickt abzusehen, inwieweit d.e Lebensmiitelteuerung die Veranlassung zu erhöhten Lohnsorderungen bezw. Arbers- cinitcllungen bieten wird Tie Unternehmer und Ar b e i t g e b er werden im beiderseitigen Intereste gut daran tun, wenn iic ihre Arbeiter möglichst sogleich oni Die bevorstehende Teuerung aufmerksam machen und dieser nach Kräften abzuhelfen suchen. Dao kann hannt acklick drirch reichliche V o r v e r s o r g u n g geschehen. Eine lolchc Ar- bcitcrfiirforgc beanfpruckt keine großen Kosten und durste sich in jeder Beziehung als erfolgreich erweijen. ^m übrigen muß es dem Ermessen des Arbeitgebers überlassen bleiben, nie er gewissen Rot st ä n d e n begegne» will. si ,m. Dann wandt Aukendicmi ntd)t nur in Bezug out ihren allgemeinen Weiunoijens- zusiand, jonbem auch bnnidjilid) öcc Beichafienheu ihrer Sinnesorgane und ihres Geisteszustandes zu initciindjcn find. 27. Ze nach den an ihre Linnesoigane zu Uelleudeu Amoiderimgen j werden die Bebieimelen in zwei Ojiuppcn cuiflcicilL Zur eigen Wrnppe gehören die Lokomotivführer, zur zweiten Gruppe alle fonstigen Betien'ieten, u. a. auch BL e l ch e n st c l l e r, Bahn- warler uiro. Tiefe ärztlichen Unterfuchuugeii sollen von Zen zu Zeit wiederholt werde». Bis zum 4ö. Lebensjahre sind an allen int ^lußendieml befcha'tigten Beamten alle fünf Zähre, vom 4a. bis 60. Jahre alle drei Jahre und vom gu. teucnsjatne ab alle zwei Jcihre entsprechende Untersuchungen vorzuuehme». deiner t|i an- geordnet luotben, daß unter bestmimien Borausjetzungeu noch be- londere BLiedeiholungsprilmngen über die Befckanciiheil der cnuies- oi-ganc und des lÄemeSzustandes siali'mdeii solleii. Ties bezieht sich aus „alle, wenn Bedienstete wegen Irtltanfunfl deS '.llerveusynems, liegen scuwerer ieilegnngcn, wegen Jweltwuskrankheuen und infolge Herabsetzung deS Seh^, pör- oder .'arbenumericheidungö. vermögens ertrankt waren, ferner nach Adlemung der AlUUar- pflicht usw. iLitibe des elementaren Leben s bedarf s besonders teuer zu Urten lonimen. Die Vorboten künden solches untrüglich an. .luf dem WetteibemarUe macht sich eine fast .Uige luswartSbewegung der Preise geltend, besonders der hiiggenpreifc In voriger Wockje stiegen die Roggenpreise u,i . Mk. für die Tonne. Tabei gewinnt es den Anschein, .-.iß diese Preissteigerung bei weitem noch nickt ihren £»öhe- minlt erreicht Hal Im Brotpreise müssen derartige Preis- 2er 1 August hat den langst ersehnten ALitternugs Umschlag gebrackt; die voransgegangene ungewöhnlich lange t hat aber ber Futtermittel u n b x* ad fitznngen zu bemerkenswerten Prei•? e r mä ß igungeu gegeben; wir hören auch, das; in einzelnen Fallen Fleisch icbr wohlfeil angeboten wird, B. na ck Schluß der Märkte, .ilwcise auch von Warenhäusern. Die Lanbmirte sind in oigc der 'uttcruot zum -Biehverkauf genötigt. Infolge massen! aften Angeboten iiub die Verkaufspreise von Viel; start zu rückgegangen, die Kleitwerkausspretsc von Fleisch liabcit dagegen ihren Hockstand im allgemeinen be- .1 nutet. 3in übrigen kann es feinem Zweifel unterliegen, bnf$ der jetzige starte Viehaustrieb bald eine Fleischnot ' ou kaum bagcivefcrtet Schärfe und Dauer zur Folge haben nutz: denn die 'Siel: und 3leisckerzeugung er leibet emp- iudliche Einbußen. Dazu find auck die Preise siir grast- '.ittcriuittcl während der letzten Wochen so abnorm ge- Englische Erlebnisse in AgaSir. Mc Eul.agu. oer jtoriaponocni oer „Westminster Gazette", ber, wie bekannt, in Agadir sehr unfreundlich mit seinem Kollegen Sstier von dem dort.gen Kaio aufg.nommen wurde, erzäistt seine Erlebnisse, in denen d.e bort an fäffigen Lenti chen eine nickt geringe Rolle spielen -r.tr zunächst durch die arabisch ipreaienben Diener der beiden Engländer mit dem Kali.en ge.nqrten Verhandlungen o?r sagten vollständig. Die beiden Reisenden bi gaben stck Darauf ins deutsche Quartier, das im zimtten <-toa Des 5)auses des Kaids lag, ivährend dieser es sich tm ndler hatte bequem machen müssen. 3n gcwisicr Bczichuug," iairiiot McEullagh, „war cs gm mr meinen Kollegen und mi±, daß unsere Tolmet'cker unfähig mären Wir erhielten statt ihrer die Tien.te eines Maunnann Diplomaten, der das Arablicke nicht nur mit allen Ranuiemcms Ter Svraäe ipnau, sondern den .irainr Durch und ourck kennt, rnols zu iagen magen würde. Ticf.r Dolmctime. war vcrr 3 u l i u •' Bock , der Vertreter von M a n n c s rn a n n i:. Es. in Agadir Eine Zeitlang gingen Berds.iwlcn zwischen bem 'laib der im Metier einen Kabinettsrar iie.t. und ::n? i in unb her. Tiefe Zcn verbrachten die Profkribicrtcn damit, Lkager I hier zu trinken. , Dann vli'Slich fetzte uns „ber große Mann dadurch tn Erstaunen, daß er selbst ins t'otal ftürmtc. ^-3 mar f schon spät üt der Rächt, und der Vertreter des pi. . . : s. uitlerctr.anbcr geunbea werde. Ebeniogui wte R und England eine ehrenhafte Verständigung zwischen rctd) und Deutschland bejüglirii Marokko wunfchten, ebenso würden Frankreick' nnb England jtck uv er da Zn standekommen ber beutsck-rusfiscke'i Einigung bezüglich •jimutcn ZK.- nüm gesteben, wir uns einen haben würden. gewesen.. « » . ... . Wir haben keine Zitzluckt aur der „V er 11n gciuchi, nodi ihre Hilfe in Am'vruck genommen, und ich glaube, wir haben reckt getan. Während langer Zeit Latte feiner von unS Rack- richtcn von Hause, während die Deutschen in dauernd.-' trabt- loser Verbiiidung mit X'a» Palmas waren. Wir wußten nickt, wie die Tinge zwischen Deutschland und England uanden, und wir wußten nicht, nn-ldicr OVbraiid) cliva von unserem A vpcll an eine fremde flagge gemacht werden wurde. 3d) bitt jetzt nberzeugi, daß diese langen, leutselig en Deutschen u n» nur unterstützten, weil wir Weiße unb Briten waren Aber in dem damaligen Augenblick hatte ich btt unbestimmte Empfindung, als ob wir die Kastanien aus dem /teuer holen sollten und ein blindes Iiiümment in den Händen großer und unbekannter Kräfte wären. Wir hielten eö für belfer, w, Spiclplan Des Kurhaus= twartet, de wir ui ihm iwtmucrfTix'tbai (gebiete größere Handlungsfreiheit erhalt. I würden, womöglich aui allen Vierm. ~a wir s nickt getan, Man geht, so meint dazu der Pariser Mitarbeiter bc-51 tarn er zu uns heran* . 'Berliner VoT ‘Um", wohl nicht fehl, wenn man den Ur-1 Eine Sekunde daraus, ai^ocr M>... .... ... - — wrung der Matin ErNäruugen in der Umgebung des ruffi mehr Aivmerkiamkeit mir bem Lf.ni.-n/ nwr ^atzerbienlasche/itt scken Botickafters Iswolski sucht. | zwischen den i len von Berlin mb ’S troffrnen Vereinbarungen anbetri ft, über den ber Matin I informiert zu fein glaubt, fo möchten wir, fchreibt der cr- ivähnte Korrespondent, die Echtigteii ber jicmaditcn An gaben in mehrsacher Hinsicht anzivcifeln ' ----- in weis, das; Rußland durch beit Abschluß des Abkommens | feien auf einem auberen (Gebiet größere >?andlungsfreibeit er hält, was wohl soviel heißen soll, daß die russische Politik nunmehr aktiv an der Marokkofrage leiluehmen werde, eine völlige Verkennung der Haltung der rufsisckien Regierung ■ii dieser Angelegenheit bedeuten Tiiguft: „TaS Cpierktmm.* j$ruciüi|u)e uvHyiuiidgciiienioc« chotterottiist in Oer s.M.iu>. mleteu. Näh. Noonitr. 20 p. <3912 Steinstratze 51 ist eine 5-Zimmcrwobnuna per 1- Okt. zu verm. Näh. bei E. H. Mttller, Schillerür. 26. (4842 Schöne 5 3. Wobn. zu verm. 2661 F. Weinert, Nenenwea 0. Goethcstrahr 31, 3. St. 5 Zimmer, Küche und Zubehör out gleich oder später zu vermieten. 50521 Näh. 1. St. bei Ruiag. | 4 Zimmer | wle) Sch. 4-Z. W., 3. St., m. Balk. v. 1. Ort, z. v. Liebigstr 87 p. Per 1. Oktober Wiesenstr. 4, I. Et. 4 zweisensterige Zimmer, heller Korridor, grobe Küche, Speisekammer, Badeziinmer, Innenkl., Mädchenkammer in d. Mansarde, mit schönem Obst und Gemüsegarten, GaS und Elektrisch. Zu erfragen »m Parterre. [4083 tilicinirrftr. 43 [Nenbauj Sch. gr. 4-Zimmerwohuungen mit Loggia, groben Ballon, Badezimmer und allein Zubehör zum l Oktober zu vermiet. 9täheres Roonftrabc 22 p._________13913 ®nnnftr SMne geräumige .JlUUIl|lL H 4 - Zimmerwobn. Aum 1. Oktober zu Dcrnüeien. Näheres daselbst.3723 I 3 Zimmer | Marburger Straße 76 st der 1. Stock, bestehend aus 3 Zimmern, Küche und Zubehör per 1. September zu vermieten. 5(ß4| Näh. Marburger Str. 68. 56. Wmnermhn. UL' ruhige Leute ver 1. Oktober zu vermieten. Mäusburg 3. 1439*3 06663) 3' Zimmerwohnung zu verm.________Brnchftraire 14. | 2 Zimmer | 2-Zimmcrwohnuna, QbgcfchL Korridor, an kinderlose Leute zu vermieten. 4803 066641 Geraum. 2-ZimmerwoHn. zu vermieten.9lftertoeg 16. Verschiedene West-Anlage 35. Sch. 6—8 Zimmerwobnung mit Badez., Elektr. u. sonst. Zub. per 1. Oktober zu vermieten. 3083 Der zweite Stock int Hanse Bahnhofstraße 66 ist mit allem Zubehör, Damvi- heizung, Badeeinrichtung, elektr. Licht und Gaö, ab L Oktober zu vermieten. 4830)_______Caf6 Amend. 06611] Wohnung v.3—4 Zimmern und einige kleinere zu vermieten. Näheres Walltorstraüe 33. | Möbl. Zimmer | **“1 Gut möbl. Zimmer mit oder ohne Pension zu verm. (6r. 9)iübb gasse krOv , Nächst d West-Anlage. 06661 Schön möbl. Zimmer m. sep. Eing. zu verm. Roonftr. 33. | 1Läden etc. | Laden mit Wohnung Löwen« gasse 6 zu vermieten. 4945 Näheres SelterSweg 43.______ Llidt» mit im .Hause Kavlanögasse 6 sofort oder später zu vermieten. (2>59 ^Näh. Bahnhofstraße 65, Bureau MieHesutD Kinderloses Ehepaar sucht ver schön'- -Z »IMk!Woh>"!Ng Schristl. Angebote unter 06654 an den Gießener Anzeiger erbet. Land. med. sucht in der Nähe der Kliniken 1 cv. 2 fein möbl. Zimmer au sofortigem Bezug. Schreibtisch erwünscht. Schristl. Angebote unter 06647 an den Gießener Anzeiger erbet. In gutem Hause von 2 Damen zum 1. Oktober gesucht: 1 möbl., 2 iimöbl. Zimmer, wenn möglich mit Bedienung. Schristl. Angebote unter 08660 an den Gießener Anzeiger erb. Gut möbliertes Zimmer (evtl. Wohn und Schlafzimmers von Privatbeamten zu mieten gesucht. Schrift l Angebote unter 06656 an den totebener Anzeiger erbet. (Offfiir Stellcn Ein mit den hiesigen Verhältnissen gut vertrauter MiAi'll per sofort 66)11 d)t. Da derselbe das Inkasso zu besorgen hat, ist eine kleine Kaution erwünscht. Nur solche, denen an dauernder Anstellung gelegen ist, , wollen ihre schristl. Angeb. unter 06637 an bentoteb- Anzeiger richten. Junger Mann für .Kontor u. Reife gesucht. 15036 Krause & Co., Großen Linden. Bei der Bäckcrkundfchaft gut 1 ringetührte Herren werben für bett hiesigen Bezirk von einer leistungsfähig. Knetmaschinen u. Dampf-Backofen Fabrik als Provisions-Vertreter gesucht Off.unt. F. A. I 5883an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. (ksi4/w Lehrling für sofort. Eintritt auf kaufm. Bureau gesucht. — Wohnort (Sieben bevorzugt. — Selbst- geschriebene Offert, mit Allers-- anqabe an 5O6O CicßmiBönniMC.m.b.H. ________Gießen.________ Erste, tüchtige, ältere Verkäuferin finb. angenehme, bauernbe Stell. In besserem hiesigen Geschäft. Schristl. Angebote unter 06670 an bett totebener Anzeiger erb. Ml. Milin per 1. Oktober gesucht. 5062) Julius Schulze. Suche zt'M 1. Sept, oder später criahttnks Müdchr» ! Frau Rrch'öanw. Arnold, Land- grafenstr.3. Borzustellen vorrnit- tags und abends.____________ Ztmtnermäbch. sof. s.Bad-Nauhetm ges. d. Frau Christine Hüttcn- bcrgcr, gewerbömäbige ©teUcm vermitilung, Seltersweg 67. l°^' JitiiifflMcn aksiicht. 06658 Licbigstraße 311. Marburger Str. 29. MO 6] Schreibtnaschlne von 9—2 Uhr. 06666] A.breibpolitu: o Äanf-Gcl'nche MWi-WW verschiedenes 3.1t ucvlututrn anerkannt beites Fabrikat, fast neu, ist billig abzugeben. Schriftliche Angebote unter 5030 an den toieb- Anz. erb. W achstuche Bohnerwach! Ferd. Nennstic Blockstrasse 7. Ein rentables Haus mit gutgehender Wirtschaft (für Metzger geeignet) pretöwert zu verkaufen. Schristl. Angebote unter 06671 an den Gießener Anzeiger erbet. Kaute Mist zu verkaufen. West Anlage 38 0664C| 2 blüh. Oleander zu verk. Laudmauusiraße 17. K. 64/11. B»/, Donnerstag, 24. August 1911, nachmittags 3 Uhr, werben in unserem Amtszimmer die dem Josef Schäfer und Ehefrau Katharine geb. Wagner, ersterer mit unbekanntem Aufenthalt abwe,., letztere in Wehrda bei Marburg, zugeichtiebenen nachstehend ocr- zetchneten Parzellen oerneigert: 8/15B ™ 381 qm torasgarten hint. dem Steg, zwischen d. Chaussee und dem Mittelweg S/lS'^/ioo = 306 qm Bauplatz das. Gießen, bett 17. Juli 1911. Grotzherzoglicheü Ortsgericht. Gros. Es wirb hiermit jedermann ne warnt, m. Sohne Curt Hopse auf seinen oder meinen Namen etwas zu borgen, da keinerlei Zahlung erfolgt und ich für nichts haste. Fr. berh). Apotheker Hopse, Gießen, Gr. Steinweg, 14.8.1911. 106651] Wilmersdorfer Credit-Verein in Deutsch-Wilmersdorf C. G. m. b. H. gibt sicheren Pers. Kredite zu coul. Bed. Anträge erbeten. 5059 Suche ver sofort em sauberes Vermittlung nicht wcnonjuil ausgeschlossen. , Ziiün.IodttMMiizii Bcrfauf. 0 '6671 sJiäb. Gabelsbergerstr. 1 I. Hypothek 60-70000 JÜ.SÄ Offerten sub II. <3. 6070 hauptvostlagernd (Pichen, f00631 Rcihtskoiisiileiit Kurl Stappcl Souueuftraßc 31 Tel «34 ert. Rat m Rechtssachen, emi sich in Anfertigung von toef Steuerdeklaration., Färber beitreibung, Aufstellung vor rnögens-Berz. und Bertretv Erbickastssachen vor Ger Sprechstunden auch Söul Tüchtige Vertreter für den Bertrieb von automatischen Schaukasten, aus welchen Postkarten, Schreibutensilien. Pijoutcricn unb sonstige kleinere Waren aller Art selbsttätig verkauft werden, gegen hohe Provision gesucht. Verblüffende Neuheit! Solide feilte Sache! Herren, die Hotels, CasLs, Restaurants besuchen unb Inter esse für bie Sache haben, belieben Off. mit. T. 7359 an Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M. einzusenben. hv15/» Verloren. Teil eines gold. Manschetten- knopseS mit Photographie eines Kinbes verlor. @eg. Belohnung abzngeben W. Nitfchkowoki, Buchbruckerei^Lubwigstr. 4. filcincoSünbtiiiMcn',;*,“^1 halt iKanzleibergl abhanben gekommen. Abzugeben gegen Be- lohnung Seltcrsweg 34. 106662 Junge und alte Feldhühner kauft jedes Quantum 5058 Car) Schwaab, Seltersweg 23. Fernruf 27. Tischler gesucht die nicht dem Deutschen Holzarbeiter-Verband angehören. Meld, schristl. ob. persönlich. Arbeitsnachweis der Holzindustrie von llambm-g u. Umgebung. Hamburg, Georasvlav 13. [hv9/« ielleresFriüleiD^'g^11^* oder Herrn per 1. Oktober. Schristl. Angebote unter 06644 an den Gießener Anzeiger erbet. 14- und 17 jährige Mädchen vom Lande s. Stelle b. Kätchcn Hetzger, aeiverdsniäßige Stellen- vermittlung, Kaiser-Allee 24.1^» 06672 Haushälterin, Putz- und Waichfr. u. ja. Mädch. such.Stell. Sophie Diilfcr, gewerbsmäßige Stellenvermittlung, Neustadt 50. V. H. C. Z Zweig-Verein Giessen Sonntag, 20. Aug.: Hamilien Wanderung Wieseck — Hangelstein — Lollar. 3 Stunden. Abmarsch 3*/< Uhr pünktlich vom Gerichtsgebäude. Slcints PjerdlOcil Schristl. Angeb. mit Preisangabe u. 5046 an den Gien. Anzeiger erb. 06104J Schneiderin cmpsiehlt sich in unb außer dem Hause, geht auch n. auswärts^Ludwtgstr. 12 IIL Perfekte Aofliim- null Klcider- Wrfirifmtt fud)-t no.d) Kunden 4llUllltUll außer oem Hause. Fried, Marburger Str. 9. f06 andere Gegenstände, durch die die -seuche oerbreitei werden tonnte, dürfen erst nach geschehener gründlicher Desinfektion aus dem Seuchengehöfte entfernt werden. Ganz besonders ist auch die Desinfektion ber leeren Futtersäcke, bevor biete aus Seuchengehösten entfernt werden, vorzunehmen. i) An dem Seuchengehöste, sowie an sämtlichen Kreisst raßenorts an sgän gen sind in augenfälliger unb haltbarer Weise Tafeln mit ber Inschrift: „Maul- und Klauenseuche" anzubringen. III. In bas bestehenbe Beobachtungsgebiet werben bie Orte Allenbor f a. Lahn, Alten-Buseck, Anne- rob, Daubringen, ber übrige Teil der Stadt und Gemarkung Gießen, Heuchelheim, Klein- Linden, Lollar, Rödgen, Trohe und Wieseck einbezogen. IV. Für bas Beobachtungsgebiet wird bestimmt: 1. Tie Abhaltung von Viehmärkten (auch Pferde- märkteiO und Tierschauen ist verboten. 2. Der Austrieb von Klauenvieh aus dem Beobachtungsgebiet auf auswärtige Viehmärkte sowie das Verlassen des Beobachtungsgebiets durch Klauenvieh im Gespann ist verboten. 3. Innerhalb des Beobachtungsgebietes ist das Treiben von Klauenvieh ganz verboten. Tas Führen einzelner Tiere an der Leine und das Fahren von Tieren im Gespann ist gestattet. Ter Weidegang kann im Bedürfnisfall vom Kreisamt unter Beobachtung strenger Sicherungs-Maßregeln gestattet werden. Ter Weidegang der Schafe ist mit ber Beschränkung gestattet, baß auf Kreisstraßen überhaupt nicht getrieben werben bars und auch stark benutzte Feldwege vom Weidegang ausgeschlossen sind. Tas Austreiben ber Schweine ist für bas ganze Beobachtungsgebiet verboten. 4. Die Ausfuhr von Klauenvieh zum Zwecke sofortiger Ab- schlachtung ist aus torunb befonberer Erlaubnis gestattet, beren Erteilung wir den Großh. Bürgermeistereien der genannten Orte übertragen. Diese Erlaubnis wird nur nach tierärztlicher Untersuchung unb aus Grund eines tierärztlichen Zeugnisses erteilt, welches nur 24 Stunden Gültigkeit hat. Ist durch das tierärztliche Zeugnis bescheinigt, daß keins der auszusührenden Tiere von der Maul- und Klauenseuche befallen ist, so ist die Ausfuhr unter der Bedingung gestattet, daß die Tiere zu Wagen ober aus Wegen transportiert werden, die von Klauentieren aus seuchenfreien Gehöften nicht betreten werben: a) nach benachbarten Orten, b) nach in der Nähe befinblichen Eisenbahnstationen behufs Weiterbeförberung nach Schlachtviehhöfen ober Schlachthäusern unb zwar im Fall a) unb b), vorausgesetzt: 1. baß bie P o l i z e i b e h ö r b e bes Schlachtortes sich mit ber Zuführung ber Tiere vorher einverstanden erklärt hat, 2. baß bie Tiere diesen Anstalten direkt mittels ber Eisenbahn ober doch von ber Abladestation mittels Wagen Augeführt werden. Durch vorgängige Vereinbarung mit der Eisenbahnverwaltung ober durch unmittelbare polizeiliche Begleitung ist dafür Sorge zu tragen, daß eine Berührung mit anderem Klaueuvieh auf dem Transport nicht stattfinden kann. Bei Verbrinaung von Tieren zur sofortigen Abschlachtuna nach einer Schlachtstätte innerhalb derselben Gemarkung ober auch nach anberen Orten innerhalb bes Veobachtungsaebietes ist zur vorherigen Untersuchung des Bestandes auch der zuständige Fleischbeschauer an Stelle eines Tierarztes, unb zwar bei ber Ausfuhr aus einer Gemarkung ber für diese zuständige Fleischbeschauer ermächtigt. In diesem Falle hat der Fleischbeschauer für bie Untersuchung eines Bestanbes bieselbe Gebühr zu beziehen, wie für die gesamte Beschau eines Stückes Großvieh. 5. Die Ausfuhr von Zuchttieren aus dem Beobachtungsgebiet zum Zweck ihrer Einstellung in ein Gehöft außerhalb des Beobachtungsgebietes ist verboten und kann auch nicht gestattet Werden. Tie Verbringung von Zuchttieren aus einem Bestand des ®eobaditung3gebieteS in einen anderen Bestand innerhalb derselben Gemarkung ober in eine anbere Gemarkung innerhalb des Beobachtungsgebietes kann von dem Kreisamt ausnahmsweise Hattet werben. Die Genehmigung hierzu ist jeboch stets nur von tfajl zu Fall unb nur unter ber Bedingung zu erteilen, daß bet Bestand, aus dem bie Ausfuhr ftattfinbet, unmittelbar vor dieser auf seine Unverdächtigkeit untersucht wird (Ziffer 4). Auch diese Untersuchung kann durch den zuständigen Fleischbeschauer erfolgen, Wenn die Tiere innerhalb derselben Gemarkung verbleiben. Für das Verbringen weiblicher Tiere zu den Faseltieren finden die vorstehenden Bestimmungen mit der Maßgabe An- Iqji un0, .rQ& .^c Erteilung der Genehmigung durch die Grohh. Bürgermeistereien der obengenannten Orte, denen wir das Ge- nehmlgmigsrecht hiermit übertragen, stattzufinden hat. 6. Tie Zuführung von Pferden zu einer Gestütsstation zll Teckzwecken Wirb hierburch nicht berührt. . kn Die Sammelmolkereien bürfen Magermilch, Buttermilch unb Tro neu nur in abgekochtem Znstanb abgeben. Tem Abkochen gleichzuachten ist eine VJtünbige Erhitzung auf 90° C. Tie zum Transport ber Milch benutzten Gefäße müssen vor ihrer (5nL ternung auä der Molkerei innen unb außen mit heißer Sobalauge grünblich gereinigt werben. Als ausreichende Erhitzung ber Milch ist anzusehen: 3 foenen*11^ rotier bis zu wieberholtern Aus- b) Erhitzung durch unmittelbar ober mittelbar einwirkendm . strömenden Wasierdampf auf 85° C; c) Mwung im Wasserbad auf 85° C für bie Dauer einer zvcinuteober auf 70° C für bie Dauer einer halben Stunde. , . m" auliertzanbel mit Geflügel ist im Sperr- unb Beobachtungsgebiet verboten. "widerHandlungen gegen vorstehende Bestimmungen wer- den mit hohen Strafen geahndet, und zwar, wenn sie wiffentlid* begangen werben, auf Grund des § 328 Str.^G -B mit • fangms. Gießen, den 16. August 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Ufinger. Bet r.r: Wie oben. Gießen, den 16. August 1911» lörostl). Dürqermcistereien des Kreises. ,w"^rn Sie, soweit Ihre Gemeinden zu einem der gebildeten Beobachtungsgebiete gehören, auf vorstehende Bekannte maajung ganz besonders aufmerksam. Sie wollen die erlassenen Anordnuiigeii ortsüblich bekannt machen lassen unb außerdem ^iehl)andler, die in Ihren Gemeinden wohnen, schriftlich oder zu Protokoll noch besonders auf diese Vorschriften Hinweisen. m O/rweiien wir die Örtspvlizeibehöroen auf das , Großh. Ministeriums des Innern vom 15. August rxO-: (Amtsblatt Nr. 18). Nach den Vorschriften dieses Aus- Ichreibeiis, insbesondere nach Ziffer 1 daselbst ist zu verfahren, lobald in einer Gemeinde ein Fall von Maul- unb Klauenseuche ic|tgeftellt wird. Die Mitteilungen an den zuständigen Kreis- veterinärarzt haben telephonisch oder telegraphisch -U erfolgen. Großherzogliches Kreisantt Gießen. _[ ! ■_ Dr. Ufinger\ LlJ L