Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. slawen 28 von 37, Polen 14 von Rumänen ä von 5, Wilde Bukowiner Ruthenen 5 von 3 4 von 13. Italiener 12 von 15, politische Tagesschau. Ter mehrfach angckündigle Wechsel in den preußischen Lbcrpräfideuteustellen wird, wie uix> von unbedingt .zuverlässiger Leite geschrie- den wird, sich im Herbst vollziehen. Ter Posener Ober Präsident v. Waldow sucht wegen seines iörperlichen Bc- sindens ein weniger aufregendes Amt, er wird deshalb als Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Frhr. v. Maltzahn nach Stettin übersiedeln. .Voraussichtlich wird auch noch ein drittes Oberpräsldiuin frei werden, denn der Ober Präsident der Provinz Lachsen, Herr v. Hegel, ist zum Präsidenten der Oberrechnnngslammcr auserschen. Ter Wechsel int Posener Obcrpräsidium hat, wie versichert wird, teine v o 1 i t i-sch c-B i d e n t n n g , etwa in dem Sinne, daß dadurch eine Schwenkung in der Ostmarkenpolitik äußerlich cingcleitet werden soll. Tas wird auch durch die Wahl des Nachfolgers bclnndet werden, den man wohl in der Person eines der östlichen Regierungspräsidenten cr- blicten darf, der die schwierigen Fragen, an deren Lösung der Posener Oberpräsident in erster Linie mitzuarbciteu hat, vor allem die Polenpolitik, genau kennt, jn Posen wollen die Gerüchte nicht verstummen, daß ein Wechsel in der Lei lnng der Ansiedlungskommission bald zu erwarten sei. Vor- läufig dürste mit einem solchen Wechsel aber nicht zu rechnen sein. _Wic versichert wird, bestellen zwischen den maßgebenden Stellen der Regierung in Berlin einerseits, dem Posener Oberpräsidium und der Ausiedluugskommission in Posen andererseits keine Meinungsverschiedenheiten in der 6rage der Polcupo-litik. Ter Wechsel im Oberpräsidium und ein etwaiger Wechsel in der Leitung der AusiedlungT kommission würden also nicht ihren Grund Ijnbcn in Tisfc- rcnzen, die zwischen Berlin und Posen bestehen. Erne Zumutung öes Herrn von heydebrand. Herr von Heydebrand und der Lase iit nicht der Mann, ihm wrederfahrene Hnbotrnäßigteit ungeahndet zu lassen oder itd) nut Halbheiten zufrieden zu geben. Er betrachtet me H e r a n z c c h u n g der Sozialdemokratie in s a ch en d e r rei ch s l ä n d i s ch e n Versa s s u n g-r- reviizon bekanntlich als ein bitteres Unrecht gegen die konservative Partei, obgleich gerade diese es war, welche die Regierung zlvang, die Mehrheit zu nehmen, woher und wie ilons. Korr." keinen Sinn zu haben: denn was der Wahrheit gemäß dementiert werden konnte, ist bereits dementiert worden. Es muß nun Herrn von Bethmann Hollweg natürlich überlassen bleiben, ob überhaupt und ivie er auf diese Jumutnng antworten will. Uns ist es einstweilen um dte Feststellung zu tun, daß die vorliegende Forderung des Herrn von Hevdebrand an Anmaßung, aber auch an Flloyalität, vor allem auch dem Träger der Reichsgewalt gegenüber, alles übertrifft, was er bisher geleistet: selbst jene Szene, da er sich im Par inment vor den Reichskanzler hinstellte und ihm drohte, die Regierung zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie dem lonscrvativcn Begehren nach Äusnahmeaesel en wider die Sozialdemokratie nicht a tempo Folge gebe. Tiefer neueste Utas des Herrn von Heydebrand ist deshalb von so erstaunlicher Arroganz, idciP er selbst, wie gesagt, die Re gicrung des Herrn von Bethmann Hollweg zur .vicran- Eichung der Sozialdemokratie für die Mchrheitsbildung gc zwungcn hat: aber auch deshalb, weil er den „Eindruck auf die loyale Bevölkerung" zum Schwurzcugcn ausruft, nachdcui der Meifer selbst die Verabschiedung der clsaß lothringischen Verfassung ausdrücklich als eine solche be- zeichnct har, welche den Interessen des Reiches entsprach. Wir haben hier tvieber einmal den Beweis, wie wenig es der Hcydebrandpartei im Grnndc um das Wohl von Kaiser und Reich zu tun ist, wenn die konservativen Parteiegoismen dabei nicht aus ihre Kosten kommen. Und der 'häßliche Eindruck dieses Verhaltens wird nur verstärkt durch die illoyale Unterstellung, die Regierung habe die „Praxis vertraulicher Bejvrcchungcn" mit der Sozialdemokratie „ein« geführt", womit nur die Verdächtigung beabsichtigt sein kann, Herr v. Bethmann habe eine dauernde, programmmäßige -Zusammenarbeit mit der Revolutionspartei ins Äuge gefaßt. Wie tief muß die konservative Partei unter der jetzigen Führung gesunken sein, wenn sic solche Mittel nicht mehr verschmäht! Wie aber der Eindruck alles dessen ans die loyale Bevvllerung und aus die nationale Seffent lick leit draußen im Lande ist, mag Herr von Heydebrand aus einem Worturteil entnehmen, dem wir in der „nöln. 2t|l" begegnen: „Wenn die >ton,ervativcn einmal die Sozialdcinolratcn ihren besonderen Parteizwecken gefügig fänden, so würden sie sich auch ohne alle Schwierigkeit zu dem Satze bekennen, daß Paris eine Messe wert ist, und Herr von Heydebrand würde wahrscheinlich, wenn er dadurch der Feuerbestattung oder dem Gesetz für die Reichs lande hätte ein Bein stellen rönnen, unbedenklich mit Bebel oder einem anderen Sozialistenführer einen Händedruck gc tauscht haben." Das Ergebnis der österreichischen Neichsratswahlen. Wien, 13. Juni. Tas vorliegende Gesamtergebnis der bisherigen Re ichs ratswahlcn ergibt für 449 vorgenommene Wahlen -31 endgültig gewählte Ab geordnete, 171 Stichwahlen und 11 zweite Wahlgänge, letztere in Galizien mit zusammen 27 Mandaten. Zur Vervollständigung des Hauses auf 31 ; Mandate sind noch 67 Man date in Galizien und Talmatien zu besetzen. Ter Besitz stand der Parteien üellt sich bisher folgendermaßen- Tic Ehrißlichsozialcn besitzen 6s von 96 int letzten Reichs rat inncgehaotcn Mandaten, nie Tschechen 33 von 84, die Tcutschfreiheitlichen 47 von 79, Die Sozialdemokraten 41 von 87, darunter 12 im Besitze von Autonomisten, Süd- 3,«tt M Zchrgmg Stettag, (6. Juni 19« erscheint täglich, außer V W* Ä Ve;ng«pretS: Sonntags. - Beilagen: A a Rx ▲ A - . _ . W ▼ mona^ttfiviertel- viermal wocbeni > £5 AtiA M 1. A A AA V« ▲ A A. A AA iätir'ic:- ' ' 2*): bnreh AlZAIiAT j| iizAlnAr blattfurbenKrcis^icficn ■ ■ ■ ■ Wf ■ ■ WZ /. >’ ■ ■ WZ WWW WZ - - Z ■ ■ ■ WT 111 WZ ■ wirtschaftlicheSettfraqen " ^F W @ W V ^F ^^Z^F H V W ^GZ W nu-)ivnrt:- 20 Piennig. ,,emlvrech-Anschlüße. H H m W ■ ^F W c5hefrebccklciir: A. Goetz. für die Redaktion 112, War 0 V Vcrannvorilich für den .-'erlag u. Expedition 61 ZU a • f» •• zi* < •• poln.kchen Teil: August "LLLWL" Genera!-Anzelaer für Oberneisen ^000^ von Hnjcigen A .. . V s v v v ■> »GencktSfaal-: K.Reu- tS oorttittoTtiiT nsoru8 111,0 "crlns öct bröhl scheu Unw.:vuch- und Stcinöruderei R. Lange. Rcöattion, Srpcöifion und Druckerei: Schulftratze ?. raih; tüt .Stadt and " H' c- Lndü'gen: -i-rnsprecher Nr. 50 Seschästtftclle vahnhosstrahe i6a. ' ' neues zur llioroffofrage. Paris, 15. Juni. Tic „Agencc Havas" veröffentlicht folgende h n l b a ni 11 i d) c R otc: Tie nach Berlin telegraphierte Note über die Erklärung EruppiS in der Kammcrkommission, die b'1’ BcMQ'kimg Der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" dci - am atzte, beruht augenscheinlich auf einem Irrtum ober einer wlschcn Auslegung der Erklärung des Ministers. Man weiß ui Der Tat, daß alle Mom'uln ausnahmslos dem General Monier bei der Anknnst in Fez Den besten Empfang bereiteten unb daß einige von ihnen, insbesondere Der englische und Der österreichisch - ungarische Viom'ul in Nebereinstimmuitg mit ihrem französischen .Nollegen die schwierige Lage Der europäischen Molonicn anerkann ten. i Tie „Norddeiiisdie Allgemeine Zeitima" bemerkte gestern ■iit der Erklärimg Ernppis, daß die M o tt | u I n E it g l a n D s unb T c u t f chlaNds die Expedition n n dt Fe z ge - '' c!' i hätten: Tiese vi nycrung beruht offenbar auf einem r r t u in.1 Die Lage in Albanien. Einem B c r (i n e r Telegramm der „Möln Ztg." zufolge setzte die tü r ki schc Regi c r 1111 g Die Großmächte von den in Albanien getroffenen Maßregeln auf diplomatischem Wege in M e n it tnis und ließ daher den Wunsch ausdrücken, die Mächte möchten nunmehr in Ectinje aus eine korrekte 11110 y.11 bigeHalt 11 u g M 0 u t c 11 e g r 0 s hinwirken. Tcm türkischen Wunsche wird deutscherseits Aolge gegeben werden. Ter „Pcstcr Lloyd" bringt eine aus Wiener diploma ttscher Quell« stammende Darstellung der ßage in Albanien, in Der es heißt Die Türkei zeigt bezüglich Albaniens nunmehr g it n sti g c T i s p 0 s i t i 0 n c n. Tic Albanesen wer den hoffentlich das türkische Entgegenkommen aus Die rieb tige Art erwidern. Ter Schwerpunkt der Situation liegt jedoch tit Montenegro Tic Regierung in Ee! inje muß ihren ganzen Einfluß auf die Ausständtschcit Qiifbictcii und ihnen Die Rückkehr zu normalen Zuständen nachdrücklich empfehlen. Tie Mächte Europas erwarten ohne Unterschied, daß Montenegro in dieser für die Wiederherstellung des Friedens entscheidenden Stunde Korrektheit beweisen wird. Ter Mali von Mouastir ist angewiesen, zur Aus- piirung der Eutsührer des Ingenieurs Richter in seinem Tistriit e 11 e r g i s cherv 0 rzu g eh en und verdächtige Per- onen durch Ausübung eines entsprechenden Truckes zu Aussagen zu veranlassen, wodurch Anhaltspunkte für den Aufenthalt Richters gefunden werden sollen. Wie Verlautei, haben die Räuber den Behörden bekannt gegeben, die Freilassung des entführten Ingenieurs Richter werde durch Erstattung eines Lösegeldes von 5U0H0 türkischen P i 1111 d erfolge». Einzelheiten fehlen noch. Der Einzug der Sieger in Berlin (3 u 111 16. I u n i Tie ergreifende festliche fttönung der Sieg: und Großtaten, die vor 40 Jahren ganz Tcutschtand mit Jubel erfüllten, war der Einzug der siegreichen Truppen in Berlin, an Dem Vertreter des ganzen Heeres leilnahmen. Tie Stadt war festlich geschmückt, und eine in vier Hauvtteilc gegliederte Siegesslraße lief vom Halleschen Tor bis zum AskanifcheuXPlatz, von diesem bis zum Potsdamer, vom Potsdamer bw zum Brandenburger Tor und von dort bis zum töiiigtidicii Schloß. Ein Wald von Mastbäumen, dessen Jahnen, Wimpel und Wappenschilder lustig int Sonnenlicht flatterten, zwischen grünen Lanbgewinden auf ragend, fchmückte die Straßen. Berlins Künstler hatten ihr Bestes getan. Schon vor dem großen Tage wimmelte es überall von fröhlichen Festteilnehmern, die aus der ganzen Wclt^zu- fammcngelotnmen waren; auch Die d)ankces loarcn zu Tau senden erschienen. Soldaten und Ossi,ziere aller Wassett- gaitungeii, viele mit dem eisernen Kreuz geschmückt, leider auch manche als Invaliden am Stabe hinkend, wollte:: die Gefährten begrüßen und ihren Anteil nehmen an dem Siegesjubel. Am lautesten war natürlich die liebe Jugend, Die ein paar schulfreie Tage erhalten hatte. Aus jedem Rohr der zahllosen Kuuoneu, über deren Lafetten man mühsam hmwegstieg, ritten Die Jungen und untersuchten den Mechanismus Der gefährlichen Mitrailleusen, die nun alle Schrecken verloren hatten. Nachdem es die Tag: vorher noch viel geregnet hatte, brach endlich der 16. Juni an, ein echtes HohenzoUeruwctter, das die Hoffnung bestätig.: auf „das Glück Kaiser Wilhelms", dem von der ersten Fahnenweihe an zu alten seinen Festtagen unter freiem Himmel die freundlichste Sonne geleuchter. Es war ein schöner, klarer, aber überaus glühender Tag, so daß von mancher Lippe das Wort fiel: „Heißer als bec St. Privat!", wie Fontane berichtet. Um 11 Uhr erschien der Kaiser vor Der Front Der auf dem Tempel ho fei Felde cnrgcitcKtcn Truppen, Die ihn mit Dreimaligem Hurra empfingen, in das Der jauchzende Zuruf der Menge einstimmte. Hm IIV2 Uhr begann der Einmarsch. „Unter Glockengeläut und Musik tarnen sie herein," so erzählt Der bekannte Historiker Alfred Tove, Der Damals in Der Wochenschrift „Im neuen Reich" eine eingehenDe Schilderung des festlichen Tages veröffentlichte, „Die Tribünen wogten 1111D brausten mit Tüchcrschwenken miD Hochrufen wie ein unruhiges Meer, von allen Seiten flogen'Lorbeer- lränze und Laubgewindc herab. Boran Die lange Kavalkade Der Führer, abteilungsweise geordnet. Hier ersah man sich einen Der Generalstabschefs, Der stillen Lenker Der Schlachten, zu jubelnder Begrüßung ans, dort traf Der jauchzende Zuruf einen Korpssüyrer. Vor allem aber genossen, nebeneinander reitend, die Drei Schöpfer unserer Erfolge in Rat und Tat, Bismarck, Moltke und Roon unermeßliche Ehren; nur der Kaiser und Die bcLDcn Prinzen, Die feierlich ihre neuerwor- bcneu Marfchallsstäbe trugen, erregten, wo es möglich war, noch lautere Begeisterung. Es gefiel, Daß Der Kaiser, Der sehr stattlich zu Rosse saß, gleich von Den Iungsraucn zu Den verwundeten Ossizieren hinüber ritt, ihnen die Hand zn drücken." Nach der Anrede Der städtischen Behörden unter oem Baldachin ging cs frisch und flott weiter. Die Linden herunter. Vor Dem Rauchschen Tcnlinal zu Füßen FricDrichs Des Großen orDneten sich die Bataillone und zogen in breitem Aufmarsch an Dem Kaiser vorüber. Einen bc- sondcrs großen Eindruck machte cs, als Die erbeuteten französischen ADlcr dahingetragen wurden, in langer Tovpel- rcihe, mehr als achtzig an Der Zahl, einst Der ganze kriegerische Stolz des Feindes. Als Der Vorbeimarsch beendet war und der Kaiser samt seinem Gefolge auf Dem Lustgancn erschien, fiel die Hülle von Der Reiterstatilc FricDrich Wilhelms III., Die an diesem festlichen Tage enthüllt werden sollte. So gestalteie sich Der Schluß Der Feier zu einer HutDigung für Den Vater Des Kaisers, Der Den Niedergang Preußens erlebt, aber au di Die GruuDlage für feine Eryebung geschaffen hatte. Ter FclDprobst Der Armee, Thielen, trat an Den steinernen Unterbau Des Denkmals unD ivrad) Des Gebet: „Allmächtiger, barmherziger, guöDigcr Gott'. Wir stehen vor Deinem heiligen Angesicht nieDergebengt von Der unermeßlichen yidle Deiner (xnabc, mir der Du uns gesegnet haft, unb loben und preisen Deinen .a tilgen Rainen, daß Du unser Volt so hods erhöhet hast. Was unsere V.iler gehos t unD er .invt, wonach sic in vielen hei’??ii Kämpfen Jahrhnnd.rte lang gerungen, Das Lat Deine groye Barmherzigkeit ims weit über Bitten und Verstehen gegeben: ein wieder geeintes, großes, Dcntsd)es Vaterland, ein Bollwerk des Friedens, einen Hort der Freiheit nnd Des Rechts . . ." „Was soll ich nod) vom Abend sagen?" schließt Tove seine Erzählung. „Ter leise Wind, der tagsüber mit Den Fahnen gespielt, hatte sich gelegt nnd ruhig ergoß sich ein Meer von Licht über Die breiten, geschmückten Plätze nnd Straßen, durch die in musterhafter Ordnung und Haltung Hunderttausende genießender Menschen dahinwallten. Wie tropischer Mondschein, silbern aber von blendender Helle, strönltc Der Glanz Des elektrischen Feuers vom Brandenburger Tor herab, Das Blau Des Dämmerigen Himmels, das Grün der regungslosen Baumsroncu unb das prächtige Rot und Gold des Baldachins zu milder Eintracht verschmelzend. Tie Säulen erglüntcn in bengalischem Rot, hoch oben in den Lüften schütteten Die Rakcrcn ihre bunten, fanstfallenden Garben aus. Tic farbigen Kaiserkronen um Das Friedrichsdcnlmal schienen zu schweben; die colcii Profile der ionischen Säulen am Museum stachen von den geisterhaft bclcud)tcten Sdnnkclschen Fresken Dunkel ab; aus Dem Tache erschienen die Tiosmren in rö-.lichem Lickst, mit flammendem eiern auf Dem Haupte, wie sie iimt rettend zu den Schlachicn Der Alten herniedergestiegen. Wie im Märchen, hoch über Dem Tnnkcl, crgli^tcn luppeln 1111b Türme. Es war ein Schauspiel einzig wie Die Taten, Die es verherrlichte; c- waren Tage geDantcnvollcr Luft unD ernster Freude, eine große und blutige Zeit verklärend, im Herzen Der seiernden Menschen aber neren sie das Beu-ußtsein unseres Wertes wach, unseres Wertes und unserer Pflicht." * — Kurze Nachrichten aus Kunst und Aisfen- impettor uiw £bctl.-lr?L o.t o.r , ..i-Schule, Vroiciwr Fedur Airxis Fl inz er im 80. L.üensjn ncnarben. Sein „Lehr- bueb. bev .',ri7j .ruiucriT ir- an ..... a .ii cn" erschien in mehreren vi in Ingen. Eine rcid-c irnftifn'an Tätmk.n .nks.ntet« er als Illustrator von Reit- unD IugenDsa-ri'l.-::. - 3h j; a r i ö g c st 0 r b c n. Groß Herzog Hal den Der Streit der Seeleute. stand verseht. er A ii ■ ft and nahm bisher 91 o 11 c r b g m , *- * ?- ■ 4 Nähe des Haupt- Juni ab für den der Aussteller im unter anderem aller Arten von ■ '7U Ucber tragen wurde dem Lin'dPaintncr ist nm 10.12 Uhr : überflog bei glänzendem Regen die Zicl- glänzendem Gleit flug e aus 300 Meter aus Gießen. (Maschinenbaufach). ** Theologische Konferenz. Im großen Saal von Steins Garten tagte gestern die Gießener theologische Konferenz, zu der sich zahlreiche Terlneh- mer aus Hessen, Hejsen-Kafsel, Hesten-Nassau und Frankfurt eingejundcn halten. Vorträge hielten Prof. X,ic. H. Stephan-Marburg über die heutigen Auffassungen vom Neuprotestantismus, und Prof. Tr. M. Schian-Gießen über den modernen Individualismus und die kirchliche Praxis. Nach Schluß der Verhandlungen fand gemein» lames Mittagessen statt. ** I n der nichtöffentlichen Sitzung d e r Stadtverordneten wurde Beig. ft'eHer zum Vor- sitzenden des K a u s m a n n s g e r i ch t s und Stadtv. F r i e d- b e r g e r zu dessen Stellvertreter gewühlt. — Für die elektrische Ueberlandleitung nach 5irofdorf wurden die erforderlichen 66000 Mk. bereitgestellt. — Die Ferien der Stadtverordneten-Versammlung beginnen am Ausland. Präsident F a l l i ö r c s empfing den K r o n v r i n z c n von Serbien, der ihm die Insignien zum Großkreuz des Ordens Karagcorgiewitscb überreichte. Fallieres lud den Kronprinzen mit Gefolge zum Frühstück ein. Präsident Falliöres erwiderte dann den Besuch, wobei er dem Kronprinzen das Großkreuz der Ehrenlegion überbrachte. Der im französischen M i n i st e r r a t zur Regelung der Abgrenzungsfrage beschlossene Gesetzentwurf bezweckt die Rückkehr zum gemeinen Recht, das heißt zu dem Gesetz von 1824, durch das die Erzeugnisse auf Grund ihrer Ursprungsbezeichnung geschützt werden. Die Hauptpunkte des geplanten Gesetzentwurfes sind: 1. Abschaffung der durch das Gesetz von 1908 eingesetzten administrativen Abgrenzung und Ersetzung durch juristische Abgrenzungen, 2. Ergänzungsmaßnahmen zur Unterdrückung von Äarensätfchuugcn, 5. wirrmmer schütz der Ursprungsbezeichnungen, 4. Bestimmungen, durch die den Grundbesitzern und den Produzentcnspndikaten die Möglichkeit zu einem zivilgerichtlichcn Verfahren geboten werden soll. Ter Gesctzent- iDurr wird noch vor Ende diefes Monats dem Parlament vorgelegt werden. Deutsches Reich. Einer amtlichen Mitteilung zufolge tritt Kaiser Wilhelm die N o r d l a n d r e i s c am 3. Juli von Kiel aus an. Als der Kronprinz heute vormittag sich im Automobil zum Reichskanzler begeben wollte, fuhr sein Kraftwagen auf dem Reichskanzlerplatz in Charlottenburg gegen eine Bordschwelle, so daß das rechte Hinterrad brach. Ter Kronprinz 'blieb unverletzt. Er nahm eine Kraftdroschke und setzte den Weg fort. Heute nimmt der preußische Landtag seine Verhandlungen lvieder auf. Berlin, 15. Juni. Tie „Kölnische Zeitung" meldet aus Berlin: Zu der Nachricht, daß ein die deutsche Flagge führendes Schiff „Konsul Grothus" mit dem früheren Präsidenten Castro an Bord sich in den kubanischen Gewässern aushaltc, ist zu bemerken, daß cs sich, dabei allem Anschein nach um das frühere italienische Schiff „Umbiin" handelt, das vor kurzem, an die Regierung von Haiti verkauft würbe, also haitisches Regiernngs- schiff ist. Ob Präsibent Castro sich an Bord befindet, darüber, ist hier ebenso wenig bekannt wie von der Absicht des Schiffes. Wenn es richtig ist, daß es die deutsche Flagge gehißt hat, so ist das ohne jede Berechtigung geschehen, da das Schiß ein Flaggenattest von den zuständigen Behörden nicht eingeholt hat und es zu der deutschen Handelsmarine nicht gehört. 2?V-> Stnonteicr nördlich von Siebeneichen am Elbe-L,ravekanal, 6 Kilometer südlich^von Büchen, glatt gelandet. ___ Hamburg, 15. Juni. L ' hier eingetroffen. Er überflog bei linie und landete in «-.T.,,...—.. S. — „ Höhe. Wiencziers, dessen Flugzeug bei feiner Landung in Kirck ft ein deck beschädigt wurde, geriet bei dem Ausstieg in einen Graben, wobei der Schraubenflügel abbrach. Ein weiterer Aufstieg ist vorläufig ausgeschlossen. Magdeburg, 15. Juni. Ter verunglückte tfhegec Karl Müller befindet sich weiterhin auf dem Wege l a n g s a m e r Besserung. Die Aerzte hoffen, daß eine .Verschlimmerung seines Zustandes nicht । intriti. Aus Hessen. Tic Gesetze über die Wahlrechtsreform sind vom Großherzog am 3. Juni vollzogen worden und treten nm Schluß des jetzigen Landtabes in Kraft. Nativ ncillib Kreise im Wahlkreise Worms- H eppcnheiin - W impfen beabsichtigen dem Reichstagsabgeordneten Frhrn. v. Hehl bei der nächsten Wahl einen G e g e n k a n d i d a t c n in der Person eines angesehenen Mitgliedes der nationalliberalen Partei gegen- überznstellen und zwar im Einverständnis mit einer großen Anzahl von Parlamentariern der nationalliberalen Partei. — Tic „Deutsche Tageszeitung" meint zu dieser Meldung: Dazu ist zunächst nur zu sagen, daß Freiherr von Hebt bekanntlich sest aus dem Boden des nationalliberalen .Heidelberger Programms steht. — Nach einer Mitteilung der Worms. Ztg. ist in nationalliberalen Kreisen des Wahlkreises von einer solchen Kandidatur nichts bekannt. auch mit der Bestellung und Ausgabe Postsendungen und Telegrammen, die nach dem Ausftellungs» platze gerichtet sind. Damit die Postsendungen und Telegramme nach dem Ausstellungsplatze ohne Zeitverlust au§- gehändigt werden können, ist es daher nötig, den ohnehin erforderlichen Angaben der Adresse den Zusatz „Landwirtschaftliche AilssleUnng" und bei Sendungen an Aussteller tunlichst auch die Nummer des Standes, den der Aussteller Nationaler Deutscher Rundflug. Schwerin, 15. Juni. Ter heutige Start vollzog sich bei klarem, schönem Wetter. Es starteten um 4 Uhr 1 Minute Wieneziers, 4 Uhr 4 Min. Lindpainter und' um 4 Uhr 8 Min. Büchner. Der Großherzog wohnte dem Start mit mehreren Mitgliedern des großherzoglichen Hauses bei. Hamburg, 16. Juni. Büchner ist als Erster um 6 Uhr 29 Min. mit Leutnant Steffen als Fahrgast auf dem Flugplatz in Hamburg glatt gelandet. Tic lange Flugzeit (2 Stunden 21 Min.) erklärt sich dadurch, daß er int dichten Nebel jede Orientierung verlor und eine Zwischenlandung vornehmen mußte. Er stieg bald wieder auf, verirrte sich jedoch wieberunt im Nebel, bis es ihm schließlich gelang, bic Richtung nach Hamburg zu finden. Er ging in schönem Fluge über das Zielband. Gleich nach seiner Landung setzte Regen ein. L i n d - paintncr ging bei Seedorf nieder; sein Motor setzte mehrfach ans. Er mußte schließlich, da sein M otor gänzlich fti11stand, von 300 Meter .Höhe aus im Gleit finge itiedergehen. Er landete glücklich mit seinem Passagier. Wien - e zie rs ging bei K i r ch st ei n b e ck , etwa 12 Kilometer vor Hamburg, auf der Horner Landstraße wegen dichten Nebels nieder. Schwerin, 15. Juni. Ter Flieger K ö n i g ist auf wirrem. Albatros Zweidecker mit seinem Passagier um 7.25 Uhr nach Hamburg abgeflogen. .Wegen zu starker Böen ist er in Roseburg, ein besonderes Postamt, das sich in ber eingangs befindet und bereits vom 16. Postvcrkchr der Ausstettnngsleitung und Betrieb sein wird. Es befaßt sich 4. A tt g u st. •• Mit der „Großen landwirtschaftlichen Iu biläums-Wanderaus stc 1 lang 19 11 in Kassel" (22.— 27. Juni) die von etwa 1500 Ausstellern beschickt werden wird, ist gleichzeitig auf demselben Gelände eine KolonialwirtschaftUche Ausstellung verbunden. Den Po st verkehr des Ausstellungsplatzes vermittelt Ans mibo Lnnö. Gießen, 16. Juni 1911. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Je kürzer die Tagesordnung, desto größer die Redelust und desto länger die Sitzung. Dieser alte Erfahrnngssatz fand gestern wieder einmal seine Bestätigung. Die Nedelust war so groß, daß manchmal fast mehr sprachen, als Stadtväter anwesend waren, und dadurch manche humoristische Feinheit — ber Humor war gestern bei unseren Stadtvätern reichlich zu Gast — im allgemeinen Gemurmel verloren ging. Dec Anfang der Sitzung allerdings war ernst und würdig. Zunächst gedachte man bc5 Ablebens des verdienstvollen Bei- geordneten Georgi, dessen 9lnbcnfen in der üblichen Weise geehrt wiube, und dann sprach man ans Anlaß des Unglücks- sattes in der Licher Straße über Sicherungsmaßnahmen gegen Straßenbahn-Unfälle. Tie von vielen Seiten unterstützte Anregung des Stadtv. Dr. Haberkorn, an den Wagen weitere Schutzvorrichtungen zu treffen, ist jedenfalls eine gründliche Prüfung wert, tueitn auch nach den auswärts gemachten Erfahrungen ein voller Erfolg kaum zu erhoffen ist. Mehr wirken wird die fortgesetzte Belehrung der Kinder über die Gefahren der Straße und bic Erziehung des gesamten Publikums zu verständigem Verhalten auf der Straße. Sehr beachtenswert erscheint uns auch die 9lnregimg des Stadtv. Simon, die Kinder dadurch mehr von der Straße zu bringen, daß man überall Spielplätze für sie schafft.. Im weiteren Verlauf der Sitzung bereiteten dann, wie schon so oft, die Hunde dem Stadtparlament eine vergnügte Stunde. Namentlich das Verbot, Hunde in Wirtschaften mitzubringen, dessen Beseitigung die Polizei anregte, rief verschiedene Hunde- freunde. aber auch Menschenfreunde auf den Plan und wenn Hektor und Karo dem grimmen Redelampf hätten folgen können, ivürdcn sie ihre helle Freude au ihrer Wichtigkeit gehabt haben. Nachdem man endlich über den Hund gekommen war, zog man noch andere Tiere in die Erörterung. Stadtv. Löb er saug den Bienen ein Loblied und tadelte dann das Ueberhandnchinen der Blutläuse, wobei er nmnent- lich an Stadtv. Krumm einen eifrigen Mitstreiter fand. Hoffentlich leihen alle Baumbesitzer diesen Klagen ein offenes Ohr und vertilgen die (leinen, aber gefährlichen Insekten, damit der Obst- und Gartenbau unserer Stadt von einem seiner gefährlichsten Gegner befreit wird. In ber Polizeiverorbnung über bic Entwässerung von Grundstücken werden auf Antrag des Kreisamtes verschiedene Punkte abgeändert unb von ber Versammlung genehmigt. Gastwirt Fr. Schupp hat auf seinem Grundstück eine überbaute Kegelbahn errichtet, die an bas Bahn- gelänbe stößt. Tie Baynverwaltung nötigte Schupp nach- rrüglich zur Anfertigung einer Zeichnung unb'dringt jetzt auf Errichtung einer Brandmauer. Auf ein Gesuch des Schupp an bas Kreisamt stellt dieses die Sache der Gemeindeverwaltung anheim, die einstimmig eine Brandmauer nicht für nötig erachtet, da eS sich nur um eine transportable Halle handelt. — Für den Faselstall wird das erforderliche Hcugras aus Gemeinbewiesen bestimmt und genehmigt. — Die Eisenwerke Wetzlar beabsichtigen die Leitung der lieber landzentrale Wetzlar — Lollar durch die Gemarkung zu legen und ersuchen hierzu Genehmigung der Gemeindeverwaltung. ES liegt ein ausgearbeiteter Vertrag vor, der auch schon die Abnahme von Kraft und Licht vorsieht, jedoch für die Gemeinde keinerlei Verbindlichteiten enthält. Das Aufstellen der Maste wird genehmigt, soweit die Befugnis der Gemeinde reicht, die Lichtabnahme usw. bis auf weiteres zurückgestellt. — Für die seither durch, den Polizeidiener ausgeführte Reinigung der Bureauräume der Bürgermeisterei wird ein Betrag von 100 Mk. festgesetzt und beschlossen, die Arbeit ourch öffentliche Bekanntmachung an eine weibliche Per- nur geringe Ausdehnung an. Tie niederländisch-cn Dampfer „Ttroland", „Noorbwijr", „Gelderlanb" unb „Weft- lanb" konnten mit vollem Mannschaftsbestanb in See gehen, ebenso einige Wochenbampfer; selbst heute eingelaufene Schiffe, bic in einigen Tagen wieder auslaufen sollen, begannen bereits Mannschaften anzuwerben. Zwei englische Schisse versuchten heute morgen vergeblich, Mannschaften anzuwerben. Brüssel, 15. Juni. Hcut^nacrnnürag stellte sich heraus, daß sich die ausländischen Seeleute dem Ausstande ihrer belgischen Berufsgenossen nicht an sch ließ en. Der Dampfer „Marguette" der Red-Star-Line ging pünitttch ab. Die Heizer, bic kurz vor der Abfahrt ben Dienst verweigerten, wurden sofort ersetzt. Antwerpen planr die Errichtung einer Arbeitsbörse für bic Seeleute, um btc Tätigkeit ber Shippingmaster lahmzulegen. Tie üreilenbcn Seeleute in Antwerpen hielten heute Vormittag eine Versammlung ab, in welcher ihr^ Ge- wertschastsführer erklärte, es sei von beit beut) eben Seeleuten ein Telegramm eingelaufen, in welchem sie erklären, sie würben bas Engagement von bcutjdien Seeleuten verhindern für alle Sck'isfe, bic unter belgischer, holländischer und englischer Flagge führen: sie würden jedoch einem Engagement für Schiffe, bic unter deutsch e r Flagge stehen, keinen Widerstand 'entgegensetzen, da bic Forderungen ber beutschen Seeleute bewilligt worden seien. Ter Gewerkschaftsführer erklärte ferner, der Handelsminister Huben habe ihm mitgeteilt, seine Bemühungen, die Reeder zu einem Nachgeben zu veranlassen, seien nicht von Ersolg begleitet gewesen. Außerdem erklärte ber Gewerkichafts- sekrctär bic Erklärung des Vorsitzenden ber Antwerpener Reederei- Geuossenschast, daß nur 30" > aller Seeleute bic Vermittelung ber Schiffsmafter in Anspruch nehmen, für unwahr; es sei ein erheblich größerer Prozentsatz, ber bie Vermittelung ber Heuer- inftitute in Anspruch nehme. Lonbon, 15. Juni. Heute morgen aus ben Docks cin- gctronenc Nachrichten besagen, baß für ben Streikausbruch geringe Wahrscheinlichkeit besteht. Es finbet kein Streitpostenstehen statt. Tie gesamte Mannschaft bcs Dampfers „Turhan Castle", ber morgen nachmittag nach Sübafrika abgehen soll, unterzeichnete bie Anmusterung, ohne eine Lohnerhöhung zu sorbern. Marseille, 15. Juni. Der Ausschuß ber Shnbikats- liercinigimgen ber Hafenarbeiter unb ber eingeschriebenen Seeleute hielt eine Versammlung ab, um angesichts bes englischen Streiks über bic Frage eines Gcsamtausstanbes zu beraten. Tie Jbee eines solchen A u 5 st anbes fanb aber nur wenig Anhänge r. Die Versammlung begnügte sich mit ber Annahme eines ziemlich farblosen Beschlunantrages. Senbbe: ! den die bev j vom Platz? rin. Dar Händler an | Ter SB' "- i Lettin, hielt s euch en". I Öffnung, die > |f Mnmgel ( , jetzt nicht baln ! Öffnung em i des Inlandes es aber sein, Auslande anz leiliocise selb) giming, ob |i I einsuhr ans I seuchenfwen' I geben können. I rcri'orgung ei I ^nlandsprodi I iich ihrer W I den. Rcnnenll U dnnsalls Willi und auch bie Ii weiter Kreise I Ter Redner I rcriobe über n Irrige Bckär I’ gcmeinheil 1 I ausgedchntei üonalvermö und noch g seuche umni WA der auch das g ' regeln seien lieben Vcrei be§ %i)itragt iJoliseilid/en sunt feta sonders gegen trotzdem habe wie in andere I des Lberhess- \ die jein Beu W. Lo se des Besuches Gegenden sei die Möglichke tragen sollen m Off und Ginb: und in der Wen habe Dietrichen oi । ^^-'inlfQbei | Schmäsacher I Bolfst der | am und Sdj- Ez nach Bk 1 die mit von den Täti •tt. hatten r treiben gefelji a.B sie Herr btt dem Zpx Abbruch Auch hier iüu S* Fr. Rnung au Ahnenden H f°^ztthund, juOhUUNa um > feilte Mgestcllt. n buchen vor u6t tvnrden.' sra Bin, N im B' -LÜ em, j. ZP te.Gi- D.ttl SiS; s? eD töq, ic ml Ui 8oltcsb ?.e-ber Hetzen hieraus äs denen cindruckten- sinbin.ber unb xn* iämtliAb ' Z. Wo waren 5«‘e juiW«-. Mitten d>e 1 ** Lehrerpers vnalien. Schulamtsaspiranten Hch. Lenz aus Kriegsheim eine Lehrcr- ftellc, ben Schulamtsaspirantiimen Marie Hellwig ans Altenschlirf unb Auguste Hellwig aus Worms Lehrerinnen- stellen an ber Volksschule zu Worms; ferner bem Schulamts- aspirauten Herrn. Kreiling aus Heuchelheim (Kr. Gießen) eine Lehrerslclle an ber Gcmeinbeschule zu Steinheim. ** 3 u m preußischen Negicrungsbaumcister wurde ernannt ber NegierungSbauführer Kurt E m melius cmatograph erregten gestern abend bic Darstellung des jüngsten B a l l o n a u f ft rege S deS hiesigen LuftschiffcrvereinS unb die Bilder vom Verkaufstag außerordentlichen Beifall unb lebhafte Heiterkeit. Namentlich die Bilder von dem Vallonanfstieg gefielen unb mit Interesse verfolgten die zahlreich erschienenen Zuschauer die einzelnen Handgriffe und Phasen der Ballonfüllung und des Aufstieges. Die Reihe bekannter Persönlichkeiten, bic man auf den Bildern sah, wurde lebhaft begrüßt und ihre Handlungen humorvoll befprocbeu. Auch der Film vom Verkaufstag wurde mit regem Eifer verfolgt. Von dem übrigen sehr reichhaltigen Spielplan erwähnen wir den meisterhaft wiedergegebenen Stapel lauf des Durbinen- Linicnschiffes Kaiser, das Drama Im Fischerdorf, mit seinen seinen Scestücken, daS große Bild Der Glockenguß zu Breslau mit vielen schönen Effekten, Don, der Geigenbauer, und dann die humoristischen Stücke Naukes Retter, Meine Schwiegermutter ist tot. - Auch das Grisettenlied aus der Lustigen Witwe fand viel Beifall. ** Nochmals die Sonderzüge am Verkaufstag. Von dem Einsender der gestrigen Notiz hierüber wird uns geschrieben: Hinsichtlich Jhrcr^Ausführungen zu der kleinen Mitteilung betrefsend die Sonderabendzüge am 13. d. M. gestatte ich mir ergebenst zu bemerken: Bekanntlich steht die vreußisch-hessifche Eisenbahnverwaltung hinsichtlich ihrer Leistungen und Verkehrsfrennd- lich reit an der Spitze aller Verkehrsunternehmungen, sic erfreut sich eines Weltruhmes, auf den )tc und Deutschland stolz fein kann. Ebenso verlehrsfreund- lich gesinnt ist der bescheidene Einsender der kleinen Mitteilung, der für jede Verkchrsverbesserungen stets bestrebt ist zu wirken, auch seinerzeit für den von Ihnen erwähnten Nachmittagszug an maßgebender Stelle plädiert hat. Die verchrlichc Redaktion wird daher gebeten, den von ihr zitierten seligen Postmeister Nagel ruhig an den Nagel zu hängen. Die Anzahl der auf den Obcrhesfischcn Linien verkehrenden Personcnzüge ist in den letzten Jahren erheblich vermehrt worden. Unnötige Vermehrung von Zugsverbindungen find natürlich schädlich. Wohin eine zu wert gehende Berücksichtigung von So nd er in t e r c sse n führen kann, ist im Hessenland — das so zahlreiche unrentable Nebenbahnen geschaffen hat — leider zur Genüge bekannt geworden. — Wir geben loyaler Weise diesen Ausführungen Raum, trotzdem sie sachlich nichts enthalten, was unseren gestern gekennzeichneten Standpunkt widerlegen könnte. Jeder unserer Leser luirb schon öfters die Unzulänglichkeiten der obcrhessiichcn Zugverbindungen selbst erfahren haben, so daß wir uns ein näheres Eingehen darauf für heute ersparen können. Landkreis Giesten. :: Heuchelheim, 15. Juni. Zurzeit werden die Straßen unseres Dorfes ausgebessert. Bei Liefer Gelegenheit wird eine Art V c r f u ch s ft r a ß e vor dem Torf angelegt, um ein neues Präparat zu erproben. Zunächst wurde die Straße ausgerissen, um ihr ein anderes Profil zu geben. Man hat nämlich die Erfahrung gemacht, daß das flache Straßenprofil praktischer ist als das frühere hohe. Das neue Präparat „Kitto" wird in folgender Weife verwandt: Die Bafaltdcckc der Chaussee wird mit scharsiernigem Sand überdeckt und daraus kommt das Kitto, das den lästigen Straßenstaub verhüten soll. Kitto ist eine teerähnlichc, wasserlösliche Masse, die aber nach der ersten Auslösung verhärtet unb sich als ein fester Kitt zwischen die Fugen und Ritze der Straße setzt. = Lollar, 15. Juni. Gsrncinderatssi.tzung. fort zu vergeben. Kreis Büdingen. -1- Büdingen, 15. Juni. Zur Vornahme der Firmung trifft am Samstag nachmittag Bischof Dr. Kirsi ein von Riainz hier ein. — Nach einer im hiesigen Amtsblatt er» fchienenen Bekanntmachung haben bic hiesigen Milchverkäufer ben Preis für ein Liter Vollmilch von 18 auf 20 Pfg. erhöht. -I- AuS bein Kreise Büdingen, 15. Juni. Die eben in vollem Gange besinbliche Heuernte ergibt int Durchschnitt keinen überaus reichen, aber boch befriebigenben Ertrag. Die Heupreise werben sich, da noch ziemlich Vorrat an allem Heu vorhanben, in mäßigen Grenzen bewegen. Die Qualität bes neuen Heues ist Dank der anhaltenden trockenen Witterung vorzüglich, btc bisherige Einfuhr tonnte unberegnet unter Dach gebracht werben. Immerhin wäre für ein gutes Gedeihen der anderen Futtergewächfe ein ergiebiger Regen erwünscht; auch die Kartoffeln haben Regen nötig. Die Halmfrüchte flehen ausgezeichnet. -e- Wenings, 15. Juni. Hier wird demnächst wieder eine Molkerei eröffnet. -1- Rinderbügen, 15.Jimi. Am Sonntag, 18. Juni, findet in unserer, im Frühjahr neu hergestetttcn Kirche ein Konzert des evang. K i r ch e n g e s a n g v c r e i n L B ü ding en statt. Die um 4 Uyr beginnende Nachfeier, deftehend in einem Kaffee-Picknick im Walde, wird ebenfalls diirch Gesangs- oorträge deS Vereins verschönt. Kreis Alsfeld. 4- Zell, 15. Juni. Ein schrecklicher Vorfall ereignete sich gestern nachmittag in dem sog. Jägertal unweit der Jungviehweide. Ein Romroder Fuhrmann, der in dem Wald mit seinem Geschirr Holz geholt hatte, wurde unterwegs von einem Wanderer gebeten, sein Messer rhm auf eine kurze Zeit zu leihen, was auch geschah. 3er yrembc. ** Psarr Personalien. Der evang. Pfarrer Otto Walther zu Offenthal in den Ruhe innehat, beiziifügen. "Neue ^lnfichten von Gießen. Die Kunsthandlung I. Hirz hat eine größere Anzahl von Ansichten aus Gießen heraiisgcdracht (Photographische Ailfnahmen auf Bromsilber- papler), die sich durch hübsche, klare Wiedergabe auszeichnen. Es fino Bilder vom Rathaus, von der Bibliothek, Laudgraf- Philipp-Platz, Liebig-Denkmal, Kriegerdenkmal, Ost-Anlage, Alics Schloß und llniversilätsgebäudc. ** Sein 4 5 fahriges Arbeitsjubiläum im Dienste der Ei,enbähn-Betriebswerkflalt beging der Schmied Georg Zeidcr. Seine Nebenarbeiter und Vorge,etztcn halten iiftrt feinen Arbeitsplatz geschmückt und überreichten ihm ein prachtvolle. Landfchasrsbiib Tic Bahn beoachte ihn mit einem namhaften .Geldgeschenk. Zeibcr ist Kricgs- leilnehmer von 1870/71. M‘S er P ^locien- Sen' Ton, der Naukes lft tot. %Irf. VcrfauU, 5 Oietuber nm Aen zu bE! ^bendzüqe bemerken: K- '"hnvetMEung ^ssteund^ ^unterneb. ,mc§, auf d^ vertehrssreund- kleinen Ritte" n stets bestrebt Mn erwähnten wiert hat. 2ie den von ihr i den Nagel zu iehljd)cn Linien en Zähren er ermehruna von Dohin eine zu Interessen ahlreiche imreiv er zur Genüge eise diesen Au? nichts enthalten, ndpunkt wider- id)on östxrs die bindung-n selbsi heres Eingehen seit werden die . dieser Gelegen- r dem Tors an- :oben. Zunächst i andere-? Profil ng gemacht, daß iicr ist als da? o" wird in fol« :r Chaussee wird raus kommt du-.- iten [oll. fiitto bie aber nadi ein jeiter tiiti atssihrrng. roäifciu-uw es Äwföatntcs : 'LeyammVung feinem Gr and- ,e an das Bahnte Schupp nach- unb-bringt jetzt Am ein Geiua ■§ die Sache der mig eine Brand' ich nur um eine n Faselstall wird eroiejen bestimmt ;lar beabsichtigen ile Vehlar- unb ersuchen hier« ng. Es liegt em f.on die Abnahme jit die Gemeinde s Ausstellen ,ber ,ni§ der Gemeinde [eres zurückgeilelll- jener ausgesnhrtc KS •notjnit bet Si’11111’’® ® raSlin* 15. Juni. $ic , ergibt biftieb>3,nb'" doch bei ' J flt «*8ic" ®« ^“ uodtnt« uiiI)C«3"'! * * ei« 9«i“ >» At* J|1 notig- ilb MÄ" "* is. y t gonntag» ' cl,i %»*** Siri1;! L'ZsK verletzt wurde gestern der zluecht W. Sturm in der Adria daß der Selbstmörder ein in den dreißiger Jahren stehender italienischer Arbeiter ist. Näheres ist nicht bekannt. + Reimenrod, 15. Juni. Lebensaefährlich „toDität zur Vonühcung, bie vorigen hinter in Leipzig durch Professor ^inocritein cnlmaiig ciiigeiütjne Sinsonischc ^.iduung „Frühling" von Vinzenz Rc.-n r, ein.m in Tcpliy lebenden jungen Deiniü osterrr.fbiir: ;i jont-ui.M; ging hierauf etwas abseits, brachte sich zwei todbringende Schnitte am Md bei und öffnete sich die beiden Pulsadern. Mit den Worten „schlagt mich tot" lief er auf die Anwesenden zu. Hierbei stürzte er aber zusammen und taumelte noch in den vorbeiflicßenden Bach, worin er jedenfalls noch ertranken ist, da Hilfe nicht geleistet werden konnte. Heute weilte das (Meridjt an £rt und Stelle. Man stellte fest. tat ixx Frankfurt zu spenden. V. Hanau, 15. Juni. In dem Steinbruch de-. Bauunternehmers Halm zu Buttlar im Rhöngebirge ist . ... 7, , . der Schießmeister Präßlcr durch einen vorzeitig los- dieustet bei dem Landwirt Allendorf hier, in das Zlreis- gegangenen Sprengichuß einige Meter in die Höbe gc- krankenhaus Alsfeld gebracht. Er war an einer abschüssigen schleudert und graßiicy verstümmelt worden. Er war so 2lmthd}cr Wetterbericht. Welteransnchten m Vciieu am SamStag vcm 17 Juni 1911: Meist trüb, leichte Niederschläge, milder. Letzte Nachrichten. .. Köln, 16. Ium. (Privaitelegramm In dein west- sali scheu One M v r t ereignete fiel) ein entsetzlicher Unglücks fall Ein 16jähriger Arbeiter legte im Scherze mit dem Gewehr seines Logiswirles auf eine ^char spielender Kinder an, ohne daß er wußte, daß dar? Gewehr geladen sei. Der Schuß ging los und zwei Knaben von vier und lieben Jahren wurden von der Schrotladung getroffen. Sie starben alsbald. Der Täter wurde verhaftet. :: Köln, 16. Juni. (Privattei Einer Nachricht aus Antwerpen zufolge, gilt der rlS gescheitert, da die Ausständigen die Ausfahrt dc-.> großen Dampfers ,.Finnland" nach Neuhork nicht verhindern Konnten. T3, ein Einbrurti verübt als die Familie ansgegangen war. Aurt) hier wurden etwa 100 Mk. erbeutet. Eine tm Hansel wohnende Frau, der die offenstehende Tür ber schütz scheu I Wohnung cmfgcsalleu war, ries einen ui der Mansarde I wohnenden Hausbesitzer herbei, der bie Polizei von dem I Vorfall in Kenntnis setzte. Tiefe kam wiederum mit dem Polizeihund, der aber burch ben Hausvewohner, ber bie Wohnung untersucht hatte, auf bie falsche ~puc tarn diesen stellte. Seine Schuldlosigkeit wurde^ i.doch alsbald fesiaestcllt. Es liegen über ein Dutzeiw Fälle von isind brüel-en vor, die ofsenbar von ben gleichen -latent üet-1 übt wurden. ' c v d). Bingen, 15. Juni. Tie Ende der vergangenen Woche im Bezirk Wöllstein entstandenen schaden sind ganz außerordentlich groß. Tie einzelnen Ge mar tunken von Planig bis Gaubiäelheim und weit in den Kreis Alzey herein hatten unter dem starken schweren Hagclsrt-lag sehr zu leiden. Tie Schätzung des entstandenen Schadens betragt ■ 1600000 Mk. In einzelnen Gemarkungen wurden Die Rebstöcke gänzlich entblättert. In der Gemarkung Guinbs- heim z. B. soll ber Weinertrag für bicses Jahr vernichtet sein. Aber aurt) alle nnberen Kulturen bringen bort keinen Ertrag Eine wesentliche Obsternte taiin nicht erwartet werden. .. Hessen-Napau. — Robhcim a. b. Bieber, 15. Juni Am 16. ^uni, an welchem Tage vor 40 Jabren bie siegreichen -truppen ihren Einzug in Berlin hielten, sott in ganz Preußen burch alle Vereine vom Roten Krcirz ein „Korn blumcn- tag" veranstaltet werben. Ter Ertrag bes Verlauses von Kornblumen unb Postkarten soll zur Bewilligung freier Badeinren sowie zum Ausbau von Beteranenheimen, also zur Fürsorge für tränte unb hilfsbedürftige Veteranen, bienen. In unserem Kirchspiele wirb dieser -lag am ^onn- taq, 18. Amu,' begangen, indem zugleich bei Beteiligung ber Kriegervereine uöu Rod. Im unb Bi^b^r im ^ormitcagv- gotteodienst eine in ber Kirche anzubringenbe groste B e r. e- ranentasel aus Marmor ubregeben wtt'o. E-, ist vorauL»- zusehenr daß aurt) diese Veranstaltung wie fo manche anbete Kleine Eageschronit. Zur Erinnerung an den vor 40 Jahren erfolgten Einzug bet Truppen in Berlin findet zu Gunsten der Veteranen cm Blnmcntag f;aU, den das Rote Kreuz ocranfialtet. Am nächsten Sonntag wird im Tom ein Dank- und Festgottesdienfl ^^Jn^Berlin feierte die bekannte Buchdruderei A. W. Schade ihr 100 jähriges Bestehen. Die jetzigen Inhaber der Firma haben aus diesem Anlaß 25 OuO Mark zu dem Zweck genutet, ihren Setzern, Druckern und Hilfsarbeitern eommerurlaub zu gewähren. . . , x Die Berliner Freie StubentenichaN vrotcuierb? in einer Versammlung gegen die Auflösung der Freien Studenten- schasten in Leipzig und Halle. Ein starker Wettersturz bat nach einem Telegramm aus Zürich in ben höheren Berglagen Neuschnee in grotzen ^cnqen gebracht. Die Temperatur ist in Höhen van 2000 m auf 5 Grad unter 9hill gesallen. Tie Neuschneemenge betragt gegen 40 Zentimeter. I Ta in den letzten Tagen keine Ch vier ata Ile aus Be- Lebia ccmelbex wurden unb die Cholcragemhr geichwunden m, nimmt der Oesterreichische Lloyd in nächster Woche leine Delterc- Malwiivel in der Wälwinger Straße einen Schmuck un Werte | ppn über 1(X)OOO Kronen. Handel. Berlin, 15. Juni. Ter Wert des d e u t j ch e n L-v e - z i a l h a n b e I s im reinen Warenverkehr belief sich im Mm auf 506,0 Millionen Mark in der Emmyr, auf ba2,b .'Kill. Mark in der Ausfuhr: im aogelauiencn oabreoteu auf 3866,7 Millionen in der bic giernng, ob sie konservativ oder liberal sei, würde aber die B.eh- des ^arnmadtcr Hm oiizcr me.stcis werd n ^ ^b iid ^ Mit einsuhr aus stark verseuchten Auslanösgebietcn gestatten. Die I^?ä^enocm seuchensreicn Nachbarländer würden nicht den nötigen Bedarf al' "nn-Kvn,erten zu ?s . u hat die iunae^stüm'Üerin geben können, daß eine wesentliche Erleichterung in der Fleisch- ao?rnteL - Srau sSt- v.rsorgung cuUteien könne. Man müsse auf eine Stärkung ber ^nn.-r» ifliioft m- ec solar! 'v Jnlandsprobultion Hinweisen und bie deutsche Landwirtschaft müsse Mnaerin erster ?'uhc'li tuir Fronkiurt Köln Mannheim uiw ) sich ihrer Pflicht nach dieser Richtung mehr wie bisher bewum wer- M So S ein in’SSS Pro ben. Namentlich ber Großgruiidbei'itz habe.hier üiel nachzuholen, an- belannt »cm. it. «neue/ ober bod> nur L würden auch die ^ehlstindler ihren ^anbpunltanbcrn iu.l>ur-c '26c rie zum Vorriag Aua sür Orchester lammt eint R und auch die Regierung werde sich gezwungen sehen, dem Drangen J - ■- w weiter Kreise zur Oesfnung der Einfuhr nod) mehr nachzugeben. " Der Redner ging zur Darstellung der gegenwärtigen Seuchen i eriobe über und beleuchtete bic vielen Nadsteile, bie bet bis« an C old im Vorjahr, ferner 25,7 Millionen gegen 23,7^Mill. an Silber Tie gleichzeitige Ausfuhr an Gold und Silber erreichte die Werte von 18,9 gegen 73,7 Millionen Mark an O'olb .und 13,2 gegen 12,3 Millionen Mark an Silber im Vorjahr. müffle. ch. Bingen, 16. Juni Tie rheinischen Markte lunren ;i den letzten Tagen mit Svargel und Obst stark bewahren. Besonder- groß ivaren die auf dem Obst- und Svargelmarkte zu Niede,-Ingelheim zuge'ährenen Mengen. Tie Preise Haven sich iw der letzten Zeit ziemlich gehalten und sind teiliveise auch elwac- gestiegen, da bie regnerische Willcrnng da» Wachsnnu einzelner Irodiille ziemlich bccinträd)tigtc. Für Spargel 1. Serie wurden 37—40 Ml., 2. Sorte 10-12 Mk., stir R'-alarber 6 Mk., flirfdien 1. Sorte 25—35 Mk., 2. Sore 10-20 Mk., Erdbeeren 35 lnS 4<> Pik. nnd Stachelbeeren 10 Mk. angelegt. Alle Preise versieben sich für den Zentner. Im allgemeinen find die Preise zivar gegen die nodi vor 14 Tagen angelegten zitrückgcgangen, doch waren sic in den letzten warmen Togen billiget und sind setzt wieder etwas gcftic en- ________________________________________________________________ Kirchliche 21 eich richten der evangelischen (Gemeinde Büdingen. 1. Sonntag nnd) Trinitatis, den 18. Juni Vormittags lu Uhr: Piarrer Göbc I. VormillagS 11' , Uhr: Riubeigoiteöbicnfi. 9chchniitlagS 2 Uhr : Pfarrer B c ck c f Düdelsheim. Tie Anitswoche hat Pfarrer Göbel. katholische Gemeinde Büdingen. Goltcsoicnflordnutig ltir Sonntag, 18. Ium (Firmuna^. SamStag, 17. Juni, >,6 Uhr abends Auknust und Be- gutöiing des H. H. Bijchots in der 8apcllc. - Sonntag, 18. Juni: ß Uhr hl. Messe. — 7 Uhr bischöfliche Messe. — sy; Uhr seicrlichcL Hochamt mit Predigt dcS H. H. Bischofs, hieraus Spcnbimg der hl. Firmung. — 11 Uhr hl. Messe. Ter H. H. Bischof vettaßl Büdingen mit dem Zuge 2.37 nadpn. '?'?■ en 11 ai Darmstädter Möbel - Einrichtungshaus Mwig Slrilzingtr Kunstgewerbliches Etablissement für Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT Heinricbstr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkatalogea. Barms'iiller Hel weltberühmt dnreb ihre Formen- schönheit, Solidität nnd ihren billigen Preis liefert Ihnen voll- ßtandigfrei ins Hans nnter Garantie D*/iJ von 10 Jahren das Um Hllerhödüten Huitrage Uhrer Königlichen Behelf der Großherzogin beehre ich mich, allen denjenigen herz- lichffen Dank auszufprechen, welche durdi ihre freundliche und tätige Mitwirkung, durch die vielen schönen Spenden und durch die hochherzigen Geldbeiträge den Gießener Verkaufstag am 13. ds. Hits, zum Leiten der armen [lungenkranken fo außerordentlich gefördert und unterftüßt haben, daß derselbe zur großen Freude der Frau Großherzogin ein weit über das Gedachte hinausgehendes Ergebnis erbracht hat. Darmstadt, den 15. 5uni 1911. Dr. Freiherr von keonhardi Diensttuender Kammerherr Ihrer Dl, r__________________Königlichen ßoheit der Großherzogin. Liebigshöhe. Zur Eröftag der Soraer-Saison am Sonntag dem 18. Jani, von nachmittags 4 bis abends 11 Uhr Grosses Garten-Konzert mit Eennion u. Illnmination der Terrasse Um 6 Uhr: €*rosse ISlnmcn-Schlacht. Säle• faftrei » W wie beim Münchener Oktoberfest : — Grossartige Dekorationen - — .. -- Eintritt 30 Pfg. 3864 Eintritt 30 Pfg. ______Bei ungünstiger Witterung in den Sälen Liederkranz. Sonntag den 18. Znni 1911 Sei günstiger Witterung Familien - Hng nach VW Bratmiels Abfahrt l30 Uhr nachmittags. (Sonntagstarten lösen). v,b/5__Der Borstand. Klnematograph. Bahnhofstraße 54. (04918) Bahnhof,traste 54. 9!och einige Tage: Ber Wtz ier m Wtaltas sowie der fotattg fr Wtap in,, Steins Garten“ Eigene Aufnahme N. B. Wogen des an den Abenden zu starken Andranges werden die hiesigen Einwohner höflichst gebeten, wenn möglich, doch während der Nachmittage das Theater, zu besuchen. Ab Samstag den 17. Juni Sensationelles Kriminaldrama in 2 Akten 800 Meter lang. Spieldauer ea 45 Minuten. Alleiniges Porfiihrungsrecht. Dieser prachtvolle Sensationsfilm fesselt aufs äußerste iu abwechselungSreicher Szenerie und vollendeter Darstellung die wahnwitzigen Versuche eines Hochstaplers, der fein Mittel schellt in die gute Gesellschaft einzudringcn. Beschreibungen zu diesem Film werden schon heute an der Kasse verausgabt. Vom 10. bis 30. Juni 1911 Konzept der so beliebten Original Ttzrolcr Sänger, Tän,cr- und Musiker Truppe B’ßefreager Direktion B Pontillcr V> Tamcir (3745t 6 Herren Anfang Sonntags 5 Uhr Wochentags s Uhr. 3 Verehrte Hausfrau!B Ter Vorstand [a,6A Probieren Sie bitte meine Mao Tee Piockstraße 12 04910 Piockstraße 12 in Täglich frisch eintretfend zu den billigsten Tagespreisen ieüerlünber^wnr^rot^bäOvm. T M Kalbfleisch T" 3871 Anfang- 8 Uhr Sonntags 4 Uhr Eintritt frei Mn Aerger und Extra billiges Angebot bewährte konserviernnac- mittel für alte Leder ist. Kirslhctr Spargel Gurken 0.95 1.20, 04912 a 8 y. zpju. La! Feiiiete MWiige» 1.40 1.50 1.00 1.80 I Meiner Trauben ß Msche Eier . . 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Wir bitten unsere Parteigenossen und Freunde sich an dieser Kundgebung möglichst zu beteiligen. Die Kundgebung findet nachmittags 3 Uhr statt und werden Ansprachen halten: Rittergutsbesitzer Becker-Bartmannshagen, Dr. Strecker - Nauheim, Justtzrat Gallus- Darmitadt, Reichstagsabgeordneter Ocfer - Frankfurt und Landtagsabgeordneter Funck-Frankfurt a. M. An die Kundgebung schliesst sich ein geselliges Beisammensein mit Musik, Tanz und GcsangSvorträgen cm. Die Frankfurter Teilnehmer fahren mit dem Personenzug 8 Uhr 10 Min. ab Frankfurt, mit Sonntagskarte Frankfurt—Jugenheim —Auerbach. (Jeder löst seine Fahrkarte selbst.) Sommerfrische Guntersau Weilburg a. d. Lahn :----::----: Telephon 83. Herrliche freie Lage. Wald-Tetraffe und schartig. Gart, mn Hanse. iVagd, >vifd)crci, Vmlmpartien. Bor.zügl. Pension. Prospekt. |r°. Grosses Drama in 2 Akten und 800 Meter Länge. Wir sicherten uns wieder für diesen Weltschlager das Allein- vorfiihrcmgNrecht, weil der Film ein Meisterwerk der Kinema'ographie. HoteB Solmser Hof Schattig. Garte», Gcsellschafts- fälc, Fremdenzimmer, Pension. Am Schlonauigang gelegen. Vereinen und Touristen bestens empfohlen. Telephon 37. C2Vs Bef.: G. IBaenclicn. Alleinige Fabrikanten: Hukl-KesMchastm. b.K.,Hiosandseck a 1.10, 1.60, 2.00, 2 lletierau erpt^.ucht Für Konfervienrng und Erhaltung des Schuh- und VcbctACiiflS wird garantiert. Ein Versuch wird Sie überzeugen! D16/0 A. Goldschmidt Schulstr. 6 GIESSEN Schulstr. 6 1.20, 1.60, 40, -3.00, >O Ml. Kinderkleidchen 45 bis 55 cm, in echt farbigen Waschstoffen Mk. 0.95, 1.10, 1.35 Philosophenwald Empfehle meine Lokalitäten für Ausflüge und Vergnügungen Angenehmer Aufenthalt int schattigen Wald. lüfilidj guten Snfftc, Icc, stfjofolniic, Wc Milch, sme Milch, Knchen uni) KkM Dicustag und Freitag frische Waffeln wozu freundlichst einladet 3573 F. B-SammekelL . . . Pfd. 22$fg. . 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Umgeg. a”nb®" ™"' Kemeinsaislcr ^-aniiliei-ausslsm des Cbcrhcfnichcn ^bstbanvercinS und unseres Vereins nach der „Linde", Station (Drosten Linden statt. Zusammenkunft nachmittags 3 Uhr. Jöerr fi>r. Hoffmann - Friedberg hält einen Vortrag über: „Der ländliche Warten nmer Lerüctsichtigtmg der Bienen- zncht." ?id) bitte um recht zahlreiche Beteiligung. — Auch Gäste lind wilttmnmen. —!38S2| Bnst.