161. Zahrgang Erstes Blatt General-Anzeiger für Oberheffen Nr. 61 Erstes Blatt 161. Jahrgang Montag, 15. Mrz M Der Lietzener Lnzel-er Ä3CT W d nrLattich7LV"viertel BSE flit AI* /I ItlM rtiM* SS®lvhVllvl 41l]VlUvl äM Aernfpted)-^nf liehen Kandidaten auf bent Lande würden den „Genossen" Beckmann nicht wählen, denn Herr Korelt habe immerhin die Schutzzollparole ausgegeben. Wir halten dafür, daß nationalgesinnte Männer unter allen Umständen die Pflicht haben, nach Möglichkeit die Wahl des Sozialdemokraten zu verhindern und demgemäß bei der Stiche wähl für D r. Werner einzutreten. Tie Stichwahl ist auf Dienstag, 21. März, feftget setzst. Die amtl. Bekanntgabe des Stichwahlterinrns erfolgt morgen Dienstag, cm welchem Tage auch die crmtl. Feststes lang des Wahlergebnisses erfolgt. Die genaue -Ziffer der bei dieser Wahl Stimmberechtigten steht auch heute noch nicht fest, und manche statistische Ausrechnung, bie in der Press« erfdrienen ist, entbehrt der sicheren Grundlage. Ein nationalllberaler Führer sendet uns folgende Zuschrift zum Abdruck: Aus unserer Stadt und aus Orten der verschiedenem Gegenden unsere? Wahlkreises sind dem Natianalliberalen Verein mündlich und schriftlich Nachrichten zugegangen, die besagen, daß zahlreiche Wähler, die für unseren Kandidatin Prof. GiseviuS stimmen wollten, in letzter Stunde für Dr, Werner, bezw. für Pfarrer Korell gestimmt Haden, weil sie infolge der Ausstreuungen unserer Gegner von links und rechts sich zu der Meinung verleiten ließen, unsere Kandidatur sei nur eine Zählkandidatur. So traten die einen für Dr. Werner ein, um zu verhindern, daß Pfarrer Korell in die Stichwahl lamme, die anderen für Pfarrer Karell, damit Dr. Werner ausscheide. Auf diese Weise sind beiden Herren zweifellos in allen Orten viele Stimmen zugefallen, die für GiseviuS abgegeben worden wären. Die national- liberale Partei ist der oben genannten gegnerischen Taktik nicht mit genügender Energie entgegenaetreten. Wer sich also ein wahres Bild von der Stimmung iw Wahlkreise machen will, darf sich nicht an das Stimmenergebnis allein halten, muß vielmehr die obige unbestreitbare Tatsache in Betracht ziehen. £)a§ vorliegende Beispiel ist wieder ein Beleg für die vielfache Unsicherheit der Statistik, ober auch eine Tatsache dafür, daß im scharfen Kampfe der unten hin kommt, der zu rücksichtsvoll ist, wenn die Gegner alle Minen springen lassen. ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ ' _______________________________________________________________________________________________________________________ Gictzcncr Stadtthenter. Hoffmanns Erzählungen. Bon I. Offenbach. "Gesamtgttstspiel des Groß!). Honhetters und der Hofmusik zu Darmstadt.) Verspätet.! Gießen, 10. März 1911. Adolf Bartels sagt linmal irgendwo von E. T. A. Hoss- mann: die anderen Romantiker träumen ihre Geschichten, Hoff' mann lebt sie. Dasselbe Gefühl, die Enipfindung von der auf einer unendlich anschaulichen, lebensvollen Darstellung beruhenden Wirklichkeit der Gestaltete und Gestaltungen dieses phantasiemäch- ligsteu genialen Romantikers mag auch den Franzosen Jules '■Barbier und den Deutsch-Pariser Jacgues -Offetwach ergriffen haben, als sie es unternahmen, ibn seine Geschickten wirklich „leben" w lassen, aus Wahrheit und Tichtmig Leben imd Lcbenswerk des Dickuers in einem Zyklus von Einzelausschnitten auf die Bühne zu (teilen und musikalisch zu illustrieren. So entstand ein litcratur- nne musikgeschichtlich eigenartiges Werk von köstlichem Reiz und wohl unverwüstlich,er Wirkung. Und wenn es dazu beigetragen hat, in den letzten Jahren — (eil es die deutschen Bühnen erobert hat — die Kenntnis und das Berständnis des Dichters E. T. A. Hoffmann auf dem Umweg über Frankreich auch in Deutschland zu moeitern ober eigentlich überhaupt erst zu wecken, so ist auch dies ein erfreulichen Nebenerfolg. Das Uebersinnliche, Gespenster, Tod und Teufel, allerlei seit 'am erfundene Fabelwesen, mit unglaublicher Realistik hingestellt, meist von unheimlicher und Grauen erregen bet Wirkung, bisweilen auch von frcunblidxTcr Art, ziehen ifd) durch alle seine Werke; ^vielen mit von einer barocken PhaMasie eingegebenen Einfällen, humoristisch bald, bald von erschüttnndn Tragik, gibt ihnen ihr Geprägt. Die Oper gebt hiervon aus: der Teufel, in den vermiedenen Gestalten des Coppelius, Dapertutto und Doktor Mirakel, büdei neben Hoffmann selbst das verbindende Glied zlvischcn den 7 Bildern, die aus Hoffmanns Leben vor uns aufgerollt werden, Bildern, die doch schließlich nur einen Gegenstand haben, bas Weib; dreimal hat Hoffmann geliebt, dreimal wurde ihm die 7-tebe zum Verhängnis, zu Sport, Qual und Tod, und jedesmal Ms der Teufel, der die Hand im Spiel hat, der ihm Leben vor- Euicht im seelenlosen Automaten und sein Werk, den Gegenstand von Holfinamts Liebe, im Augenblick der höchsten Ekstase zerbricht: der ihm Liebe zur herzlosen Courtisane ernflößt unb ihm den Degen in die Hand druckt, mit dem er den Nebenbuhler ersticht, um vor der Wack^ dann entfliehen zu müssen, während die Geliebte in den AlMicn eines anderen in der Gondel unter den Klängen der Barearole an ihm vorüberfährt; der ihm schließlich die schwindsüchtige Arrtonin durch den Tod entreißt, in den er sie getrieben. (§o verstehen wir, wie Hoffmann in einem zügellosen Leben, im Trunk mit jungen, ihm weit unterlegenen Gesellen Vergessen sucht, das er dock nie findet; so zeigt ihn uns der Erngang und die Schlus-izene der Qpcr, die damit den Rahmen für die 3 Schicksalsbilder rbgeben: sie stellen zugleich Hofstnanns Leben im Ausschnitt wirtlich dar, während die 3 Bilder im wesentlichen seinen Dichtungen entnommen sind. Das im Original vielleicht Grauffgste, die Liebe zum Auto- nralrn, ist in der Oper stark abgeschwäck)t und wirkt eigentlich mehr bizarr komisch wie uicheimlick. Tiefer geht schon der 2. Akt, in dem das Eingreifen des Dämonischen mehr in. Erscheinung tritt und die Dissonanzen schneidender sind. Am stärksten, unHeim- lichsten wirkt der 3. Akt; die Erscheinung des Teufels, die Be- schwörungsszene, der Gesang des Bildes der Mutter, der Tod ter menschlich so inmvhati'chen, rührenden Antonia nach dem roraufgegangenen sch-weren stampfe zwischen der Liebe zur Kunst und zum Geliebten, alles wirkt zusammen zu einem wirklich echt Hossmanuschen Bild von gewaltigem Eindruck.' Die Verwässerung tieies Eindrucks durch die Einfügung der Possenfignr des alten Dieners Franz ist bedauerlich:, in den beiden ersten Atten, als Eock-enille und Pitichinaccio, ist diese komische Figur besser am Plage. Dste Musik, die Offenbach zu den Bildern geschrieben bat, iw durchweg schön und stimmungsvoll; einige Stücke daraus, wie die Barearole, das Liebeslied der Antonia, einige Walzer usw., sind ja berühmt geworden und teils schon fast etwas abgeleiert. Sehr flott un5 irisch ist die Muiik zu den Trinkszenen, durchaus realistisch die Motirierung und Illusttienmg des Teufels im Dr. Mirakel. Die heutige Aufführung durch die ^Darmstädter war ganz vorzüglich und stellt der Spielleitung wie allen Beteiligten ein glänzendes Zeugnis aus. Bühnenbilder von überraschender S tn das Hoch des Durmkraxlers freudig einstimmte. In München waren am Samstag abend die Hauptstraßen festlich beleuchtet. Neberall standen dichte M-^schen- scharen aus Stadt und Land. An acht Plätzen der Stadt fanden Festveranstaltungen mit Musik und besang statt, an denen Vereine und die Schulkinder der oberen Klasten teilnahmen. Die Hauptfeier fand auf dem glänzend beleuchteten Max-Josef-Platz1 öot der Residenz statt, wo die Vereinigten Militärkapellen eine Serenade darbrachten. Der bayerische Sängerbund, bestehend aus 15 000 Mitgliedern, trug einen Festgesang vor. Der Prinzregent nahm, umgeben von den Fürstlichkeiten, am offenen Fenster bte Huldigung der vieltausendläpfigen Menge entgegen, die wiederholt in stürmische jubelnde Hochrufe auf den Regenten aus- brach und gemeinsam nach dem von dem Oberbürgermeister Dr. Borscht ausgebrachten Hoch mit den Musikkapellen die In der geltenden Kreis- und Provinzialordnung ist eine systematische Trennung der Verfahrensvorschriften für das Verwaltungsstreitverfahren und für die Behandlung der Verwaltungsbeschlußsachen nicht durchgeführt. Unter letzteren hat man diejenigen Angelegenheiten zu verstehen, die den .Kreis- und Provinzialausschüssen entweder kraft besonderer staatlicher Uebertragung durch Gesetz oder gesetz- lich zulässige Vorschrift überwiesen oder die kraft ihrer Eigenschaft als Organe der Selbstverwaltungsverbände von ihnen zu erledigen sind. 'Bezüglich der einzelnen hierher gehörigen Materien wird auf Art. 47 und 48 des Gesetz- entwurfs und der denselben beigegebenen Begründung verwiesen. Durch die Neuregelung der bisher in der K " und Provinzialordnung enthaltenen Vorschriften über das Verwaltungsstteitverfahren und ihre Verweisung in ein besonderes Verwaltungsrechtspflegegesetz, sowie dadurch, daß in die Gesetzentwürfe über die Städte-- und Land gemeindeordnung zahlreiche Zuständigkeitsbestimmungen der .Kreis- und Provinzialordnung übernommen worden sind, ist schon rein äußerlich betrachtet eine Neufassung des Gesetzes vom 12. Juni 1874, die innere Verwaltung und die Vertretung der Kreise und der Provinzen betreffend, erforderlich geworden. Abgesehen von der Neuregelung der Verfahrensvorschriften für die Berwaltungsbejchluß fachen würde eine vollständige Revision des Gesetzes vom 12. Juni 1874 über die innere Verwaltung und Vertretung der Kreise und der Provinzen sich auch mit einer Neu- regelung solcher organisatorischen Fragen zu befassen haben, tunt-§‘n»*e erst" kür zli§ die "40." Wiederkehr jenes unvergeßlichen I die nach den zwischenzeitlich gemachten Erfahrungen einer Tages, gab dem Fürsten willkomme Veranlassung, seine Ge- Abänderung ober Ergänzung bedürfen. Dabei steht im innung für Kaiser und Reich mit besonderem Nachdruck zu be- Vordergrund eine Neuregelung oer Kreis- und Provinzialkunden. Umlagen. Im direkten Zusammenhang mit der Organi- ;---■■■ ■■■■—------LLj—i I sation der Provinzen und Kreise als wirtschaftlicher Ver- Al«s I bände stehen etwaige infolge anderweiter Organisation den RB. Darmstadt, 11. März. Der Gesetzgebungs- Baubehörden sich als notwendig erweisende Aenderunaen ausschuß der Ersten Kammer tagte heute unter dem einzelner Vorschriften des Gesetzes vom 12. August 1896 Vorsitz d-S stellvertretenden Präsidenten, des Herrn Prosesior über dhringsbli»> »i, M»ri vn.->i'tb.tch-Schltp. unaen aller Staaten gerechtfertigt. Die Kammer sprach Lehrer Kemmer-N.-Gemün^n u. O. Nuhn-Lollar, je 3., Forste bem Minister ihr Vertrauen mit großer Mehr- Srmo^Ehmn^^. l) eit aus. Gemünden 3., Willy Reinhard-Schlitz zwei L. A. — rebhuhn —------------------j. farbige: Ehr. Melchior-Butzbach 1. unb Bronz. Klub-Med uns Förster Simon-Ehringshausen 2. und Ehrenpreis, sonne 3. und Berlin, 12. März. Admiral von Fischel, Chef des zweimal L. A., Hch. Röhrig-Kirchgöns, Konr. Rübsamen-Gietzen Admiralstabes der Marine, wurde laut Kabinettsorder vom L- A., —anders färb ia: H. Kalisch-Lollar (Columbia) und II. März in Genehmigung seines Abschiedsgesuches zur I>i6= D%^;^\t\%nr,^m)tt6ein.S!aulnbac6 2. Position gestellt, und ist m Anerkennung der dem Kaiser ge- La Fleche: Herm. Leopold-Gettenau L. A. leisteten Dienste ä la suite des Seeossizierkorps in den Andalusier: Ernst Junp-Villinaen L. A. WnrinpTiftpn weiter au führen• v Hieerinaen, Vizeadmiral,I Schwatze Minotka: Ernst Schafer-Langd Ehtenpretr, zur Versügung b-s Ch-ss der Marin-station der Ostsee, wurde zum Chef des Admiralstabes der Niarine, 9tocftng,l Spamet-Sckwtten unb O. Hahn-Vadenrod L. A. Freaattenkapitän, vom Admiralstabe der Marine, wurde zum Rebhuhnf.Ltalienet: Lehrer Lmd-Butzb^ 1.. um Abteilnnasckef des Admiralstabes der Marine ernannt:! Silb. Klub-Med., ÄLilh. Schuchhard-Gettenau, Hch. Aiirter-Gteße inspektion, wurde aus sein Gesuch der Abschied mit der gesetz- Dollar, L. Christ-Neumühle, PH. Södler-Nieder-Gemünden, £■ lichen Pension bewilligt; Kapitän zur See S t h a m e r Wagner-Alten-Buseck, Karl Heller-Liä), und Joh- Letch-Renzer' (Wilhelm), Kommandeur der ersten Matrosendivision, wurde dorf je 3., (^Lda., Joh. ^^h:eben mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Inspekteurs bet ^^■Ä^l^t^e^^THiL)öeüna^2,5 Job. Lerch-Renzendorf un> ersten Marineinspektion beauftragt. Friedr. Widmaiet ^ivcimal) L. A., schwarze Italiener. ——---— ______ü ssss Hg ^Nüller I.-Bettenhausen 1., und B. Klub-Med., L. Weuel IX weitere Gesetze znr hessischen verwaltungrresorm. iuschenheuii, üi. Radetzky L ch ■■ 1 /.wLimni । ” b-tVeieb.l^ »^tautn er: Rlibsamen-Gießen Ehrenpreis und L. A, W. Bechtlwld-Butzb«!'' C. Zimmermann-Lollar 3., C. Sdiaic-' -i ettenhausen, Rohrte' Kiixb-Göns und W. Pietsch-Dungeu L. A. , . Italiener silberholitg: Gü^. ^ahmcr-Butzbach 1. uni» bro»i Klub-Med., E Dietrich-Butzbach. Ehr. Nebe-Gießen x. vl, ngmd-tLLSL dtytetf k e wir! w ?• Verkäufer. 3s- L 101955 16 Monate alter erbeten. 88' - Fstm. von 10—29 Ztm. Durch- Her in der Gemarkung GeilS- Bad-Nauheim Verkäufe. iiiuif-CM'iudje Verschiedenes ge- mit auf An- Fichten und Kiefern-Bauholz Walter Fischer, Aaserei Buttstädt, Tbürmg. 45 me 3000 m Schienen mit Weichen, 40 Kippwagen und kleine Lokomotive zu annehmbarem Preise abzugeben. Offerten untF. ELF.799 an denGieseener Anzeiger Chauffeurschule | Bingen a. Rh. hv11/* | Staatsaufsicht. 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W fegen, bvl chstlge M4 ita v5t\tVI N btt vor- i te toberur : i eine VeMnd! i jein. waren 42 400 Mk. vorgesehen, wovon 3 600 Mk. aut die folgenden 'Baujahre zurückgelegt werden sollten. 21 u§ der 'Mitte der Ler- sammlung wurde hierzu ein ausführlich begründeter Antrag gestellt. wonach die P l l a st e r u n g s ä mtliche r H a uo 1 st ragen innerhalb zwei Jahren vorgenoinmen werden, die Kosten durch emo sofort au'zunetnnende 2lnleihe in Höhe von 110 000 Mk. gedeckt und dte Arbeit in einem Los vergeben werden soll. Ter Antragsteller weist etngchenb aus den lroutosen Zustand der Straßen Hin, deren Neupsiasterung als dringend notroenbiq von niemand in Abrede gestellt werden könne. Ter Fremdenzuzug, set es zu dauerndem oder vorübergehendem Aufenthalt, rote der Touristenverkein werde erfahrungsgemäß in Städten beeinträchtigt, deren straßett in fchlechtent Zustande seten. Ten weiteren Teil seines Antrags, die Neu- vflastcrung tn einem Lose, d. H. an einen Unternehmer zu vergeben, begründet der Antragsteller damit, daß bei Vergebung einer großen, hintereinander auSzusührenden Arbeit nur große, leistungsfähige Firmen in Wettbewerb treten würden, wobei die Stadt billige» davon komme, als bei Vergebung in kleinen Losen. Ter Antrag steller gebt schließlich auf die finanzielle Seite seines Antrag? ein. Unter Hinweis auf eine Dleihe größerer gememhcuhd)cr Unter nchmuiuten der legten Jahre, K-tnaltsation, Wasserleitung, Schulbausneubau, Gaswerk uiro , glaubt er in Aussicht stellen zu können, daß nach Ausführung der Slraßenneupflnslerunq für absehbaie Zeit der Stadt große Ausgaben nicht mehr beoortlehen und mit einer minimalen Erhöhung der Gemeindenmlagen vom Jahre 1913 ab auSzukommen sei. Tie 'Anleihe soll innerhalb zweier Jahre (Voranschlagsjahre) 1911 und 1912 au'gewendet werden. Tie Ab Uimnnmo ergab 'Annahme des 'Antrags, womit die ursprüngliche Vorlage, die nur die StraßenHerstellung für die Obergasse und die Altstadt vorsieht, abgelehnt ist. Kreis Schotten. A B urkhards, 11. März. Heute nachmittag er- tränkte sich der 70jährige Landwirt Hch. Haas in einer tiefen Stelle der Nidder unterhalb des Dorfe-. Die Ursache des Selbstmordes ist unbekannt. An derselben Stelle nahm sich vor mehreren Jahren ein anderer hiesiger An» ?taöt uiiO tanO. Gießen, 13. März 1911. •• TageSkalender für Montag, 18. Marz: Kaulm. Verein und OrtSgewerbeverem: Bunter Abend von Hofschauspieler Max H o s p a u e r. Abend- 81/, Uhr in Sterns Saalbau. Versteigerung. Dienstag den 14. dfS. Mts., rnütao um 12 Ubr wird ein bet toionti. Polizeianu eingelteierter junger Jagdhund oerüetoert werden. i/ui Gießen, den 12. März 1911. Kimmel, Polizei-Wachtmeister. 3 Jahre, zu vermteten. geböte bis 20. März bet Bürgermeisterei einzureichen, woselbst Bedingungen und Lageplan vorher erhältlich. (ine Versteigerung. Dienstag den 14. ds. Mts., namm. 2 Ubr, Dcnietserc iqj Wemtabt öö dabier gegen Bar- 8 2 V ter de, 1 N o llwagen, 1 Break, 1 Halboerdeck, 1 Fahrrad, eine 'Jtetiiixriertafie, 1 '4Sart smelw. 1 Ptanino, ca. 180 Ztr. Statt, mcorere Hobelbänke m. Zubeb-, 30 Lorbeerbäume und Model aller Art. . Lorn, Gerichtsvollzieher in Gießen. Tigkrdoggenhündin mit 7 Jungen billig wegen Platzmangel abzugeben. , . 019711 WaUtor,träne 38. IkbigsW , 13. Mb gebnis: e(. üegfr'SfjTC etWtiM L. A. t I.-Wett fr Settenou [ 2. unb 3. ■ und dü- m-Seuchähew- !Nvrei»,Z"btlt !Ä-ll 1. 6* «n 2; :Hetnh>nd •'i Letzte Nachrichten. New 1) orr, lb. März. Bei Aguvriaa in Mexiko fand wieder ein Gefecht Mischen den Ausständigen iuü) den Regierungstruppen statt. 5000 Aufstand tgr brachen unvermutet aus einer Bergschlucht hervor und wurden sofort von 300 Mann Regierungstruppen angegriffen. Letztere zogen sich mit einem Verlust von 35 Mann zurück. * Beflaggen der Staa f diensigebäude. Der Großherzog hatte angeordnet, daß aus Anlaß deS 90. Geburtstages des Prinzregenten Luitpold von Bayern am Sonntag. 12. März, die Staatsdienstgebäude im Großherzogtum zu beflaggen sind. ** Stadttheater. Die nächsten und letzten Auf- führungen von „Faust" finden am Dienstag, 21., unb Mittwoch, 22. März statt; sie gelten als 19. u. 20. Mitt wochabonnementvorstellung. ♦♦ Das nächstjährige Gauturnfest des -turn- gaues Hessen findet in Verbindung mit der fünfzigjährigen Jubelfeier des GaueS hier in Gießen statt. •• Naturerscheinung. Man schreibt unS: Am SamStag abend konnte man gegen 8 h 10 eine prachtvolle HimmelSerscheinung beobachten. Ein Meteor zog in Form eines breiten silbernen BandeS vom östlichen nach dem nördlichen Himmel vorüber, wo er dann plötzlich zerplatzte. *♦ Die Sanitätskolonne hielt gestern int Verein mit der Zweigkolonne Klein-Linden eine Hebung zwischen Klein-Ltnden und dem Braunstetnbergwerk ab. Die Hebungen umfaßten Exerzieren ohne und mit Trag bahren. Auf- und Abrüsten von Leiterwagen zum Transport Verwundeter. Es handelte sich um Vorübungen für den hessischen Kolonncntag, der im Mai in Friedberg abgehalten wird. ♦♦ Unfug. Am LudwigSPlatz wurde tn vergangener Nacht ein Stück Gartenspalier umgerissen. Die Täter sind bekannt unb werben sich demnächst wegen Sachbeschädigung zu verantworten haben. •• Geistesgestört. In einem Anfall geistiger Störung sprang heute morgen ein hier als Volontär beschäftigter junger Mann attS dem Fenster feiner :nt dritten Stock gelegenen Wohnung in den Hof. Er hat anscheinend nur innere Verl-tzungen erlitten und wurde in die Klinik gebracht. "Nascher. Vier Lehrlinge entwendeten gestern abend von einem VerkaissSIland am Walltor ein Glas- gesaß mit Zuckerwaren. AIS sie sich verfolgt sahen, warfen sie Glas mit Inhalt fort. Sie gestanden zu, vor einiger Zeit vom selben Stand auch ein Gesäß mit Lebkuchen entwendet zu haben. Landkreis Gießen. 'm - rebhui ’S* At iColMbvr' JL SfeÄ Ä?S W iX' I *Stg I fc'hnt f'. I «tobli,. I totbet | Nllst I (2*8! I " n fet-, I n hb> I f.en über b- I lung in b Aenberun« August W. ntion bei ?r- i age bet ' ß sein. bei die ihr.: ’t bann hen umlageivch- en des neiy ten. Smfib Vrovinzialor umfangreit-:: X Leihgestern, 12. März. Heute fand tn der „Aurone" der B er tret er tag statt zu dem Gesangs- Wettstreit, den der Gesangverein Eintracht verbunden mit seinem .K). Jubelfeste abhäit. Das Protektorat hat der Vorsitzende des Mitteldeutschen Sängerbundes, Provinztal- direttor Dr. Usinger-Gießen, übernommen. Das Fest findet an Pfingsten statt. Den Delegiertentag leitete der 1. Vorsitzende der Eintracht, Wilhelm Sck)äser. Zu demGefangs- wettslreit meldeten sich insgesamt 20 Vereine. Der Wettstreit wurde in zwei Abteilungen eingeteilt. Die Abteilung A umfaßt 15 preisgekrönte Vereine in drei Klassen, die ’ Abteilung B 5 nicht preisgekrönte Vereine tn zwei Klassen. Außer etwa 1500 Mk. an Geldpreisen gelangen noch Diplome uiid zahlreiche Ehrenpreise zur Verteilung. Ein Festbuch soll herausgegeben werden. Am Schlutz des Vertretertages brachte Lehrer Bnß ein Hoch auf das deutsche Lied aus. Der Gesangverein Eintracht trug einige schöne Chöre ror. , △ Lollar, 13. Marz. Die auf den hiesigen Eisenwerken geplanten baulichen Vergrößerungen unb Aenberungen wurden burch Beschluß des AuffichtsrateS ab» gelehnt. Es bedeutet dies die bauernde Verlegung deS Hochofenbetriebes von hier, für unsere Geschäftswelt unb Arbeiterschaft ein nicht zu unterschatzenber Ausfall. — Das Stelzenlaufen hatte hier einen bebauernSroerten Unfall zur Folge. Der etwa 10 Jahre alte Sohn ber Witwe Wolf hier kam beim Abspringen so unglückich zu Fall, daß chm die Spitze einer eisernen Spalierslange durch die rechte Hand ging. Nicht imstande, sich selbst zu helfen, wurde er auf sein Geschrei von vorübergehenden Passanten au§ seiner Lage befreit und nach Anlegung eines Notverbandes in die Klinik nach Gießen gebracht. Kreis Büdingen. —1— Büdingen, 11. März. Gemeinberalssihung. Anwesend: Bürgermeister Fendt, Seigeorbneter Dotter, die Ge- meinberäte Anbrae, Diemer, Hinkel, Keil, Klein, Atethseffel, SRuU^ mann, Schäfer, Schulz, Treser und Wittekind, sowie der Vertreter des fürstlichen Hauses, Rammerbirettor Atüller. Nach Erledigung einiger Aritleilungen kommt em Antrag des Professor Dr. ftramer wegen Ausstellung einer Laterne am Beunbeweg zur Verhanblung. Ter Antrag wirb abgelehnt, ba dem Erbauer ber abseits vom Verkehr tiegenben (Sebäube bie Bauerlaubnis unter ber Bebingung des Verzichts auf W-geunterhaltung, Gas- unb Wasserzuleitung erteilt würbe unb bie Genehmigung bes Antrags Lonseaueuzen im Gefolge haben würde. — In ber folgenben Beratung bes Voranschlags für 1910/11 würben zunächst die Einnahmeposten durchberaten und mit unwesentlichen Aenberimgen angenommen. Für die Anlage erhöhter Trottoirs und Pflasterung der Obergasse und der Altstadt, sowie die Chaussierung des Eichhornslochwegs HOSPIZ'Dam™ evang. Schwesternnaui, tiieeee», iotunoeeeb J, D?TS"a, ee>il«e, 2®effel 1 Sofa mit Raymenbau. em Hochs. Büfett, 1 gr. Ubr, ein Lerviernsch, 1 .Staffelei, em Ltänber mit Figur, 1 Luuer, 1 ar. Zimmertevvich, i Berttto, 1 zrassenschrant, 1 Eichenstamm. 1 Regulator, 1 Fahrrad,^erne Wanduhr, 3 Bilder, 1 ^soia- lisch, 3 Stühle, 1 Spiegel mit Trumeau, 1 Kommode, 1 Glas- i thront, 1 Schreibvult, 1 ytab; lisch, 10 Grabeunass. in Sand- nein, 1 Pferd. 3 Kastenwagen, 1 Partie Sattlerwaren, zehn Haien, 2S Paar Kinderschnür- snesel u. a. m. mlHM Ti 1 Sofa, 1 'Perroleumavvarai. 1 Leiter. 1 gr. Schlietzkorb, 1 Blumenständer. 1 Fahrrad, 2Siüble.lSviegel,Kleibunas. u. Wäschestücke, 1 Partie Hute u. Mützen, 16 Handiaichen 20 Markttaschen, o Pferde- Zwergkämpfer, btrkenfarbig: L Muller-Gtetzen Rosenkämmige Bantam, wertze: Paul Asmus-Bad- Nauheim 2., L. AsmuS-Bod-Naubeim 2 , schwarze: Fr. Jockel- Grünberg, Otto Nuhn-Loll« (»wermal. 3 Silber-Sebrigt: L. 5)ittert-99et-lar 1. und Thre"^^ '•no 8 . E. Hafer torn-Annerod 3..Gold^Sebright. L. gittert- Wetzlar 3., V. .Högy-Laubach L. « Zwergbühner, andere Rasien: 5r_ ^ocke^Grün- berg (Mille fleurs) 1. und Ehrenpreis und A - Erledigte Lehrerstellen. Je eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Schneppen- Hausen und zu Steln-B ockenheirn. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gerneindeschule zu Bücheö. Dem Fürsten zu Yscnburg und Büdingen tn Büdingen steht das PräsentationSrecht zu. *♦ Treue Dienstboten. Die Großherzogin hat am 11 März, als am Geburtstage der Prinzessin Eltsabeth, lolgenbe Ehrenzeichen für langjährige treu geleistete Dienste in cm unb ber- h-lben Familie an lolgenoe \tienitboien verliehen: 21 a 3 Goldene Kreuz mit Brillanten: Auguste Fritz aus . ttsfeld, 40 Jahre bei Fräulein Eltsabeth £>auB tn Darmstadt, Elisabethe Grad aus Hirschhorn. 40 Jahre bei H^rn Wilhelm Lohnes in Hirschhorn, Franziska K r e b s ans Kletn-Karben, 40 Jahre bei Herrn Rentner Joseph Stettz in Oppenheim a. Rh., non Leonhardt in Tarmuaot, Ppuippmc ,M a u i e aus Gtmsheim, 40 Jahre bei Herrn Rentner Joseph Stech m Opennheim a. Rh-, Gertrndc Peter aus MemVteil, 40 Jahre bei Arauleul Maadalene semteroeiii in Abenheim, Wilhännne R a tz . Samvs'Bettenhausen ^Silberlack- Chr. Melchior-Butzbach 8. Gg Gemg-Ratn- rod 3. und L. A., Herm. Stolz-Ramrod L. L Goldfvrenkel: W. rpogh'Wetckartsham 3., H MauS u.- ^'^S?l b?r/p renkel: Lehrer Törr-Lehnheim 2. und 3. ÄÄw“ k MX III. Bürger das Leben. Staileiiburg und 9Uirinlicffcu. m. Obertshausen, 11. März. Eine schwere Bluttat ereignete sich hier ani Freitag abend. Ohne jegliche Veranlassung gab der 19 jährige Portefeullier Adam Maier aus Bieber, der in Weiskirchen beschäftigt ist, auf den ihn am Bahnhof ansprechenden 15 jährigen Portefeuiller- lehrling Jakob Staudt einen Revolverschuß ab, wodurch dieser schwer verletzt wurde. Auf einem Leiterwagen wurde der Geschossene in das städtische Krankenhaus nach Osscnbach gebracht, wo er hoffnungslos darniederliegt. Kreis Wetzlar. X Odenhausen, 12. März. Heute nachmittag hielt die Krankenkasse Krofdorf unter zahlreicher Beteiligung in der Gastwirtschaft Klinket ihre Hauptversammlung ab. Die Kasse wurde am 1. Januar 1907 gegründet. Du- Gemeinden Kinzenbach, Vetzberg, Launsbach, Wißmar, Oden- hausen, Salzböden und Krofdorf-Gleiberg sind an sie an» gegliedert. Nach der durch Herrn Bechthold oorgetragenen Rechnungsablage beträgt der Kassenbestand 14 344,23 Mk. Bei der Vorstandswahl wurde PH. Bender-Krofdorf wieder- gewählt, während die Kassenmitglieder Müller-Launsbach unb Frey-Wißmar neu in den Vorstand eintreten. AIS Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Vetzberg bestimmt. Hessen-Nassau. W. Frankfurt a. M., ll.März. Im Kaisersaale des Römers fand heute abend unter dem Vorsitze bes Oberbürgermeisters Dr. Adickes bie grundlegenbe Versammlung iur bau 17. deutsche Bundes sch letze n statt, das als goldene. Jubiläumsschieben im nächsten Jahre hier gefeiert roerben soll. Die einzelnen Ausschüsse sind bereits in ber Bildung begriffen. Ten Vorsitz im Ehrenausschutz hat der Oberbürgermeister, den uu aefchäftsführenden Ausschuß ber Sladtverordnetenvorsteher Geh Justizrat Dr. Friebleben übernommen. regenbecken u. a- Die Bersleigerung unter II. findet bestimmt statt. G e i tz l e r , Gerichtsvollzieher. gUöv gibt dauernd ™et 30-10 Liter Milch ab. Bchristl. Angeb. mit Preisangabe vro Liier unter 1728 an den Gießener Anzeiger erbeten. ÜeurS) 1.' und Ehreiwreis und L. A Jo^ Bill- «ouo! L. A., G.V- Sauerbier-Butzbach sCochin^o., H. Aalesch-Lollar Ihelle Wyandsttes,', H. KLS-Allendorf a. b. 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Allen Vereinsmitgliedern und Freunden unserer Partei, die bei der stattgehabten Wahl uns unter vielfach schwierigen Verhältnissen entweder persönlich' oder durch Überlassung von Hilfskräften getreulich unterstützt haben, sagen wir unfern herzlichsten Dank. Der Wahlkreisvorstand D’7; D21 Oer Vorstand Biograph (01975) Pieckstr. 12 Plockstr. 12 Cale Am end OS Kräftiger Sonn tags junge geboren Anfang 8 Uhr. Dr. Dickore jr. und Frau E’li Lollar, den 12. März 1911. KausmllllWer ffitrtin. LrtsWerbeokrki». E W täglich Konzert des Solisten-Orchesters H. Sandory unter Leitung des Violin-Virtuosen Jeau Cornely Eintritt frei. 1472 GiessanerGeflögal-Lotteria d-7, Etablissement Liebigshöhe Beginn morgen mittag 2 Uhr geb. Beckmann. 1738 Tages-Ordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit des Vereins pro 1910. 2. Rechnungsablage. 3. Arbeitsplan für 1911. Dienstaft den 14. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr, findet gegenüber der früheren Aktienbrauerei am Leihgesterner Weg eine Feuerlöschprobe mittelst unseres Trockeufeucrlöfchers Rapid statt, wozu wir unS erlauben, Interessenten höflichst einzuladen. 01974 Vertreter: A. Scheid, Schillerstraße 23. Hessischen* Bhimentag zum Besten der Mutter- und Säuglingsfürsorge. Wenn die Frühlingssonne die Natur zu neuem Leben ruft und auf den Wiesen die Maßliebchen und andere Frühlingsblumen blühen, denken wir gern an die auf blühenden Menschlein, deren Kraft und Gesundheit die kommende Generation bedeuten. Wir sind glücklich über das werdende Leben und die lachenden Kinder. Aber nicht alle schauen fröhlich ins Leben. Tausende von Kindern müssen — kaum zum Leben erblüht—wieder scheiden. Wir wissen, daß es oft die kräftigsten Kinder sind, die verloren gehen, denn die Ernährungskrankheiten, denen die Mehrzahl der im ersten Lebensjahre sterbenden Kinder erliegt, treffen wahllos Gesunde und Schwächliche. Dieselben Umstände, die den Tod herbeiführen, legen in tausenden von Kindern den Keim späterer Krankheit, sodaß sie — herangewachsen — der Allgemeinheit zur Last fallen, der sie durch eine wohlbedachte Fürsorge als wertvolle Glieder der Volksgemeinschaft hätten erhalten werden können. So erscheint diese Fürsorge als eine Pflicht der Allgemeinheit und als das Gebot sachlicher Erwägungen, denn die Vernachlässigung der frühesten Jugend schadet nicht allein dem Stolz und der Selbstachtung eines Volkes, sondern belastet auch die Gemeinden, den Staat und die Versicheiungsträger. Schäden zu verhüten ist leichter, als sie zu heilen. Diese Gedanken haben in Hessen zur Organisation der Mutter- und Säuglingsfürsorge geführt, die in allen Kreisen des Landes in Angriff genommen worden ist. Ihr soll der Ertrag des Blumen tags dienen, den unsere Landesfürstin zum Besten der Mütter und Kinder in den Städten und den Landgemeinden des Hessenlandes veranstalten will. Der Gedanke ist in allen Teilen des Landes freudig aufgenommen worden; alle Kreise des Volkes stellen sich gern in den Dienst der Sache, die einigt, um im schönen Sinn ■ des Wortes zu helfen, d. h- nicht eine Wohltat vermitteln, sond rn durch die Kenntnisse, die sie ve breitet, mit dazu beitragen will, daß man sich selbst helfen kann. So fordern denn die unten genannten provisorischen Komitees, die nach Bildung des definitiven Komitees zurücktreten werden, das ganze Land auf, sich an dem Blumentag im Monat Mai zu beteiligen und mitzuhelfen. (Bvu/s Die provisorischen Komitees in den Kreisstädten des Landes. Wajch-Akstalt 5dimm Liebigstr. 63. Elektr. Betrieb. Garantiert bei dauernder Behandlung blütenhelle Wäsche Svez.: Hausbaltungs-Wäicke und feine Herrcn-Wäiche in tadelloser Ausführung. (845 LVereinijuni ßtaalijer von Lützowor 1. Rh. Nr. 25. Die nächste Versammlung findet Sonntag den 19. März, nachm. 4 Uhr, im Jagdschlöfiche» in Dutcnbofen st t. Die Kameraden werden gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Rechnungsablage, Verschiedenes. 1716) Der Vorstand. es . • ■ f=e liefert billigst die Brühl’sche Kuverts mit Firma säs Cafe Leib ■ Kolosseum Morgen Dienstag: 01973 Metzelsuppe, borgens MM mit Kreut. MelauMenk u. Münchner IhornaSbreu Täglich VON */,8 Uhr ab Großes Künstler-Konzert. Montag den 13. Marz, abends 8% Uhr in Steins Saalbau Bunter Vortragsabend des Kgl. Hosschauspielers Max Hvspauer, München. Eintrittskarten sind zu 1 Mk. an der Kasse zu haben. Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. v13/3 Garderobe 10 Pfg. Heute zum letzten Male: Enfiagung hervorragender deutscher Kunstfilm. Länge 430 Meter, sowie sämtliche Schlager des großartigen Programms. Mteptap*! ===== in Steins Garten ===== vom 14. bis 16. März. 17ö4 Neueste Gaskocher, Gasherde, Brat ölen. 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