>Mr, 12] Roohi. Entschließung iisterei. 8". Dir. Prof Schmidt Aufruf! wäre tauf. 416 > s ntutv Grüninger 6t rt werden: jm., bis 16 m 1t m., bis 18 m 1? et, 3 Meter lang. am Fußpfad v" mctiferci Weieck. i m b e r. richtig!) Folgende wurde mit dem Zusatz angenommen, es werde die Erwartung ausgesprochen, daß der Gesetzentwurf noch in dreier -Session zur Er- - Thüringisches " ” , _ - . E ektro- und Maser inen- Techn kum Jlmenau Werkmeister. Prospekt Die ,,-ießener ZamkNendlStter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, öaß „Mrdsblott für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlich«» Lett» frage«" «Schemen rnonatlrch zweimal. Einem vielfach ans der Bürgerschaft geäußerten Wunsch entsprechend wird die Viermalte Wiederkehr des Gründungstages des Deutschen Reiches Sonntag den 15. Januar 1911 Nrriversitäts-Nachrichten. Hk. Marburg. Professor Dr. med. Mar Matthes, ordentliches Mitglied der Akaüenrie für praktische Mod rz m m Köln und Chefarzt an der Krankenanstalt Lmdenburg, hat den Ruf an die hiesige Universität angenommen; er übernimmt hier als Nachfolger von Prof. Brauer das Ordinariat der inneren Medizin und die Leitung der medizinischen Klinik. miß* [taute, werden Arni« anflenb, «mwett: i, Mniiibiidic d,b, wrs '§töckeNm.: SnieSL 4130. Eickee,, der Mittel- und EB agert ganz m der w Samstag, U. Januar |9U Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersuälS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Dnlckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:«^ 112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. 5. Nur dann, wrnn die hier versagende Kraft der Arbeiterorganisationen durch die des Staates ersetzt wird, um Tarifverträge zu erringen und durchzufüliren, nur dann wird oer anständige Unternehmer von der Schmutzkonkurrenz, der Heimarbeiter von dem verhängnisvollen Lohndruck befreit, nur dann wird den hoffnungslos Ermatteten die Kraft der -Zelbsthilfe gegeben, kurz wirklicher Heimarberterschiub aus der Baft» des Gesetzes errichtet sein. . . 6 Außer dieser LxrUpfforderung erneuert der Demwrbelter- tag die während der letzten Jahre in zahlreickfen Eingaben und Kundgebungen ausgesprochenen Wunsche der Heimarbeiter Unh ^?Für das Hausarbeitsgesetz: Auferlegwig der allgemeinen Registrierpflicht; Unterstellung unter die Gewerbeaufsicht: Durchführung eines sanitären -scmitzes; Beschränkung der Ausnahmen auf die dringendsten ^alle; Abkürzung der Ueberqangsvorschriften: allgemeine Einführung von Abrechnungsbückrorn; obligatorischer Aushang vm Lohntafeln; Entschädigung für unverschuldete Zeitverfaum- nis beim Holen oder Bringen von Arbeit 2) Für das A rb ei t s k a m m er g es e tz: Verpftichying Älir Förderung der Vereinbarung und Regelung der Lohne 8 d« Leimarbeit: Wählbarkeit der Angestellten der Berufs- 3 ) Für die ReichsVersicherung sord nung: Ausdehnung der Versicherungspflicht auf alle Heimarbeit, nicht bleiben, bis die Organisationen der Leimarbeiter gefdrohen sind, und dann stehen die MindesUöhnc nur noch auf dem Papier. Ter Redner bittet, alle Prinzipienreiterei zur Förderung der Sache fallen zu lassen, und mit warmen Herzen für die Heimarbeiten einzutreten. (Lebhafter Beifall.) In der folgenden weiteren Aussprache meinte ein Delegierter, Stein (Apolda) vom Gewerkverein der Lirsch-Dunckerschen^Textilarbeiter, die Regierung fürchte sich immer nur vor dem Sprung ms Dunkle, wenn es sich um die Interessen der Arbeiter bandele. Haben wir bei der famosen Reichssinanzreform etwas davon gehört, daß die Regierung bei der Zündholzsteuer und bei all den anderen schönen Steuern, die uns der schwarz-blaue Block bescherte, etwa den Sprung ins Dunkle scheute? (Lebhaftes Sehr Hilfe zu bringen. In der w ,,, Aussprache kamen zunächst eine ganze Reihe von Heimarbeitern zuiWort, die die Verlröltnisse in ihrer jeweiligen Branche schilderten. So wurde milgeieilt, daß in Sachsen, einem Zentrum der Heimarbeit 60 Prozent der Heimarbeiter bei einer Arbeitszeit bis zu lv Stun- brn pro Tag unter 12 Mark die Woche verdienen. — Em Konfektion sich neider verlangte die Einführung von Betriebswerkstatten lind beschwerte sich darüber, daß den Konfektionsschneidern von bm grauen der unteren Beamten eine unlautere Konkurrenz k^Areiberr^b oit Berlepsch (mit Händeklatschen empfang en) vberbriiigl die Grüße der Gesellsckrost für soziale Reform und führt dann aus: Gewiß kanii man sagen: mit dem Gesetz wird ein Sprung ins Dunkle getan. Tie deutsche sozialpolitische Gesetz- flebimg hat sich aber nicht immer vor einem solchen Sprungs flnüubid Ich erinnere da nur an die Versicherungsgesetzgebung. Das Dunkel, in das wir mit dem Gesetz einen Sprung wagen, ist lange nicht so schwarz, wie es bei der Arbeiterversicherung war. In England ist ein ähnlicher Versuch der gesetzlichen Festlegung der Löhne bereit» gemacht worden. Das zweite Bedenkeit gegen die Einführung der Mindestlöhne ist, daß man sagt, wir tun damit einen ersten Schritt. Man hat sich aber früher gar nicht davor geftirchtet: die Bergarbeiterlöhne sind bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts von den Bergbehörden festgesetzt worden. Aber ich will mich darüber nicht weiter verbreiten, sondern nur erklären: Ich für meine Person bin der Meinung, eine allgemeine gesetzliche Regelung der Löhne unter unseren gewerblichen «er- talminen ist ein Unding, absolut undurchführbar und nicht wun- schenswert für die Arbeiter. Es ist besser, toenn die Arbeiter durch ihre Gewerkschaften auf friedlichem oder wenn es Iem muß, auf kriegerischem Wege von ihren Arbeitgebern andere Lohnfestfetzungen erlangen. Es handelt sich aber bei der Heimarbeit nicht um eine generelle Festsetzung der Löhne überhaupt, sondcwn nur um die Festlegung von M i n d est l ö hn en. Auch meine ich, eine solche gesetzliche Maßnahme würde nur eine vorübergehende, eine Ausnahmemaßregel sein. Sie wird nur so lange in Kraft Märtte. fc. Frankfurt a. M., 13. Jan. Heu- und Strobm a r k t. Angriahren waren 13 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,"G—3,.'0 Mk., Stroh (Korntang,trotz) 2,50 wS 2,7 > Mk., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles ver 50 stilo. Geschäft flott. — Die Zufuhren waren aus Oberhesfen und dem Kreise Dieburg. _______________________ Ein Nezept fürs Haar. Eines Spezialisten Rat. In einem jüngst veröffentlichten Artikel über die Pflege de» Haares wurde ein Rezept erwähnt, das wegen seiner bemerkens' werten, den Haarwuchs fördernden Eigenfchaften beitens empioblen wurde, da es den Haarausfall verhindere, die Haarwurzeln neu belebe und die Bildung von Kopsschuvven vollnandlg bcicmge. Dieser Arlkkel erregte mein besonderes Interesse, denn das a ngr gebene Rezept war eines, von dessen vorzüglicher Wirkung ich mich in zahllosen Fällen schon selbst überzeugen konnte: für mich wieder ein Beweis, daß derartige Hausmittel , nock immer die besten stnd. ,tür jene, welche das Rezept noch nicht kennen, möge es hier angeführt werden. „ „ . In jeder Apotheke oder Drogerie kann man es ffch zusanmien stellen lasten: 8ö Oberregierungsrat Koch anwesend, für das Preußische Ministerium für Handel und Gewerbe Geh. Oberregierungsrat Neumann, für das Würltembergische Ministerium des Innern Ministerialrat v Köhler, für das Badische Ministerium des Innern Oberregte- rungsrat Bittmanu, für derr Magistrat von Berlin Magistratsrat Meyer, für die Gesellsck)aft für Soziale Reform Freiherr v. Berlepsch, für den Verein für Sozialpolitik Geheimrat Schmoller, für den Evangelisch-Sozialen Kongreß Pfarrer Schneemelcher. Ferner sind eine Anzahl Vertreter von Unternehmerverbänden, rinmso die Reichstagsabgeordnetcn Hitze, Giesberts und der Gewerkschaftsführer ehemaliger Landtagsabgeordneter Goldschmidt. Ter Vorsitzende sprach weiter die Hoffnung auf eine crfolgreid* Tagung aut und erläuterte dann das Zustandekommen der Tagung, ine aus der Initiative der Heimarbeiter hcrvorgegangen sei. , Zum Entwurf des Hausarbeitergesetzes sprach Pros. Dr Robert W i l b r a n b t (Tübingen). Der Enftours biete manches = 3.35 , " = i-35 , n °- 0.18 „ i. = R49 . , ° = 0,24 , 'stchien-ftniivvelholz n Buchen-Heilig n Eichen-Reilig 'n Kielern-Reing Luchen-Zlockhol; ftchen-S'oikl'olz llielern-Siockbolz Zichten-Llockhoß *10 oorrnittags3!! Ühr^ein Festakt tm Stadttheater und abends 8 Uhr ein Festkommers in Steins Soolbau eeranflalkt ..... s»ite insbefonbere her mirtrolrhenben ©«fttngwtelne, D-währ bafür, batz biefe - “s6"—mM -£ D-»b für b..|i krru-,-»,ch-fI brr Iah,- 1870,71 u,b brr MM.fch-n ««» » 3“‘”f b‘9“nl‘n Srirbr». Me gef„te snwfW »»>--» Sl«bl °o» brnfdbr» D-fihI-. brf.dl i|l -»b bitt.» bah.,, u.f.r. T-rubr »nd ».,«-» D-nb -mh ällfj.rhch^baburch^zll Der Festausschub: Mecum, Oberbürgermeister. Gießen, oen . Januar . - mn^,6(trte erforderlich - 2. Ausführliche Festprogramme sind vom Donnerstag ab im Vorverkauf bei Herrn E. Thattier, Anmerkungen: 1. Für jede Person und jede Feier ist eme besondne Nnt^tts mte Moro^^^ jn öer Frees'schen Buchhandlung, Seltersweg 70, m der Pfeiffer'schen Buchhandlung, Neuenweg 9, in der Ricker'schen Buchhandlung, Südanlage 5, m der Ferber styen su^y y. _ g $intrüt5harten gehen den Bestellern kurz vor dem Fest durch die Post zu. Leider Walliorstraße 21, sowie am Festtage im Stadttheater und m Steins Saatoan sum preqe Fl. 75 Pfg. ** 45ei; Carl Seibel, Drogerie. Mch $k werden nach einmaligem Gebrauch gegen ßustteu ßdserkdt nichts anderes mehr kaufen, wie Euiol-Bonbon S 30 Pfg. L7 “ J. Schwelckert, Stuttgart, Berufs-Wechsel. Wünschen Sie Ihren Beruf zu wechseln? 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