en abends S'lü llH der Universität: 1 Wi( 0, Gunkei WM SoUN^.qn 16. II» 1911 w ^»Ifsagdschlo^ ^rutenboicn Wtier 3“ llvr- :$". eLlciligunö b n »ahlreiche ,^orftflnö V;1 . ~ Cinladu^ ■ 1,1 &0e' A1’v' Ll>nnt"S MT >erdo^Mie»be»S > Aviavu» wird ein Eintrittsgeld do: ft willkommen. D": Präsidinm reien Studentenschaft •üiüÄ • Siieltion: Htl» Hemnnn Licinstvetln 911, nbcndS 8 llbr: -Nauheimer KurtheaterS. *ä,i**r dene Frau" ?w 8e.n!e5,»Ät(ia »en«» * öweitcs Blatt Nr. 162 161. Zahrgang Gießener Anzeiger Erscheint ISgllch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhefjen Die „Gießener Zamiltenblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatt für den Krtts Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Lett» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Donnerstag, 15. juli 1911 Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen UniversllälS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Sieben. Redaktion. Expedition und Dnickerei: Schul- strabe 7. Expedition und Verlag: e^sä>51. Redaktion: 112. Tel.-Adru AnzeigerDietzen. Zur Maul- und Klauenseuche in kjolzhcim wird uns von bcm Kreisvetcrinäramt gesdfrteben: Tic Maul und Klaucnseuchc ist in Golzheim in einer ganz ungewöhnlich bösartigen Form ausgetreten Während tn der oKeflcl die Seuche bei Großvieh überhaupt feine Todesfälle veranlaßt, und solche nur durch Nachlrankheitcn, besonders durch Mtoucnletben entstehen, sind dort schon zahlreiche Tiere verendet, die alle in den ersten .'krankheits- lagert gesallen sind, ost bevor noch die örtlichen SlranL hertserscheinungen eine irgendwie erhebliche Ausdehnung gewonnen halten. Auch die Ausbreitung der Seuche vt eine ungewöl)nlich rapide: von etwa 1X0 Gehöften der Gc- meinde, in denen Vieh gehalten wird, sind am Montag abend 124 verseucht gewesen. — Wenn auch die Seuche glück licheuveise verhättnismäßig selten in dieser Form au,tun, io fmb ähnliche Vorkommnisse doch bekannt ; B. sind in einer Gemeinde im Ried vor einigen Jahren 50 Stück Gros; Vieh an der Seuche gesallen Besonders in Süd- und West oeutschlaud, wohin die Seuche auf dem diesjährigen Leu chengange erst verhältnismäßig spät gekommen ist, scheint sie vielsach in bösartiger Form auszutreten. In Wehrdorf im Greife Ufingen sollen in diesem Jahre zahlreiche Tiere an der Seuche gesallen sein. Fn Württemberg sollen sich die Verluste durch plötzliche Todesfälle auf mehr als MK)000 Mark beziffern In dem zuerst betroffenen Nord osten Deutschlands ist sie durchweg mild verlausen. Während man nun in der Lage ist, die örtlichen kraul hasten Veränderungen durch ärztliche Maßnahmen günstig zu beeinflussen, steht man der tätlich verlaufenden All- gemeinerkrankung noch ohnmächtig gegenüber. Tas beste, was geschehen kann, ist, daß man za verhüten sucht, daß die Seuche verschleppt wird. Um dies zu erreichen, ist nach Holzheim ein Gendarm stationiert worden, nicht um die schtvergetroffene Einwohnerschaft zu verbittern, sondern nm die eisrigsorgenden gegen die indifferenten zu schüfen, besonders aber auch zum Schuß der Nachbargemeinden. Auch Die Ueberwachuug der Abholung der gefallenen Tiere durch Die Abdeckerei, die einmal durch eine Betriebsstörung verzögert war, ist feine Aufgabe. — Auch anderwärts, wo eine Seuche besonders stark auftritt und eine Lokalisierung doch nod) erhofft werden kann, wird uon diesem Hilfsmittel Ge brauch gemacht. Tierärzte, die täglid) durch ihren Beruf gezwungen sind, zahlreiche Stallungen zu besuchen, zu veranlassen, nad) Holzheim zu gehen, wäre zweifellos ein großer Fehler gewesen, da dies eine erhebliche Gefahr für ie Verbreitung der Seuche gewesen märe, während, wie aus oben gesagtem hervorgelu, ein Nüßen doch nicht zu er- leid)en gewesen wäre. Am meisten im Interesse der Sache fann von der Bevölkerung selbst geschehen. Man hat beobachtet, daß der oösartigen Form der Maul- unb Klauenseuche am meisten 3 ierc zum Opfer fallen, die in Stallhaltung zur Milch- Produktion in sehr intensiver Fütterung gehalten werden. Auch in Holzheim sind Beweise für die Richtigkeit dieser Angabe beobachtet worden. Man füttere also Die Tiere in bedrohten Beständen weniger intensiv d. y. unter Weglassung zu großer Krastfutterrationen. Scharfwirlende Abführmittel sind bei tranken Tieren zu vermeiden. Besonders wichtig aber ist es, alles zu vermeiden, was einer Verbreitung der Leuche, die fiel) nur durch Ucbertragung aus- vreitet, fördert. Man gehe nicht unnötigerweise in anderer Leute Gehöfte, und lasse niemanden in feinen Hof, der nichts drin zu suchen hat. Man vermeide and) Fannlicn- befudjc in anderen Gemeinden, durch die nachgewiesener- maßeu fd)on viele Seucheiwersdileppungen verursacht worden sind. Eine besondere Gefahr aber bedeuten die vielen Volks- feste, die jetzt gefeiert werden. Wenn sie schon, wie es i'tclfad) aus streifen der Landwirte gewünscht wird, nicht verboten werden können, so sollte es doch eine selbstverständliche Pflicht jedes Landwirtes, der die Seuche im Stalle hat, oder mit kranken und verdächtigen Tieren in Berührung gekommen ist, feinen Berussgenofsen gegenüber fein, daß er sich von solchen Veranstaltungen sernhält. ♦ Zur selben Frage erhalten wir aus Holzheim noch folgende Mitteilung, die sid) mit den vorstehenden Ausführungen vollkotnmen decken: Dem Einsender im Gießener Anzeiger vom 10. d. Mts. erwidern wir, daß er fick) jedenfalls den polizeilichen Anordnungen, die das Kreisamt wegen der Maul- und Miauen» seuche erlassen hat, nicht fügen will, denn sonst hätte er eine solche Notiz unmöglich verfassen können. Allerdings, Ktakehlcr und unzufriedene Leute gibt es in jeder Ortschart. Wir anderen sind im Gegenteil froh, daß uns das Mreisamt einen so tüchtigen und strebsamen Beamten gesdnckt hat, welcher es versteht, in humaner und doch vorschriftsmäßiger Weise gegen die Bewohner aufzutreten. Wir hoffen, daß uns das Mreisamt ihn nod) hier läßt, damit die getroffenen Vorsichtsmaßregeln weiter so wie jetzt gehandhabt werden. Nur bann versprechen wir uns Erfolg. Seit Wachtmeister Weber hier ist, wird das verendete Vieh zur rechten Zeit abgeholt, was für die Gemeinde eine große Beruhigung ist und wir find dem Beamten für sein tatkräftiges Eingreifen dankbar. Ter Arzt hat die nötigen Vorschristsmatzregeln angeordnet und seine Schuldigkeit getan unb unseres Erachtens erscheint sein Kommen, roic es der Einsender wünscht, als zwecklos. Viele Bewohner von Holzheim. Deutscher candwirtschaftlicher Scnofsenschaststag. ~ Hannover, 12. Juli. Unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung von Delegierten der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften aus allen Teilen des Reiches trat beute hier der unter dem Vorsitz des Präsidenten der zweiten hessischen Ständekammer und früheren Reichstagsabgeordneten Geheimrat Tr. Haas (Tarmftabt) stehende Rcichsverband der deutscl-en landwirtschaftlichen Genossenschaften zu seiner 27. ordentlichen Hauptversammlung zusammen. Zunächst tagte heute im Gartcnsaalc des „Tivoli" die Haupl- versammlnng der Verbandsrevisoren, ferner die Generalversammlung von Molkerei-Instruktoren und der Ausschuß der Beamten wohlfahrtskassc. Ebenso hielt die Versicherungskasse des Verbandes ihre Hauptversammlung ab. — Daran schloß sich die Begrüßungsfeier. Auf der Tagesordnung der zweitägigen Verdandlung sieden folgende Punkte: Stellungnahme zum Entwurf eines Versiche. rungsgcscyes für Angestellte Ter Berichterstatter, Verbands- direltor Petiljean ^Wiesbaden- schlägt dazu folgenden Antrag vor: „Ter vom Bundesrat genehmigte, dem Reichstag vorgclegte Entwurf eines Veriichcrungsgcsetzes für Angestellte vom 20. Mar 1911 entspricht den Anforderungen, welche man an den ganten Aufbau eines Bersichcrungsgesctzes für Privatangeücllte i.e.len darf, durchaus nicht. Ter gedachte Entwurf hat daher in weiten Kreisen der Beteiligten, so auch unter den Genossen- schaftsbeamten eine berechtigte Mißstimmung erregt. Ta nach dem neuen Gesetzentwurf nunmehr die ans eigener Straft her- vorgegangenen und gutentwickelten privaten Pensionseinrich hingen als Ersatzinstitute zugelassen werden können, so ist die Erivartung auszusprcchen, das; bewährte Versicherungsgrundsätze der letzteren möglichste Geltung behalten." Einen weiteren Punkt der Tagesordnung, der vor allem un fete Handclskreise interessieren dürfte, bildet die Frage: ,,Sind Em und Verkaussgenosscuschasten, sowie aus genosienscha tlichcr Basis errichtete M o r n h ä u i c r imstande, eine richtige, den wirk lichen Verhältnissen entsprechende Notiz zu fördern?" Bericht erualtcr ju dicicm Punkte ist der bekannte agrarische Führer Zcntralgenossenschaftsdirektor Major a. T. Endell (Posen. Die von diesem hierzu vorgcschlagene Entschließung lautet: „Tie ländlichen Zentral Ein und Verkaufs-Genossenschaften sowie die gcnosscnsckiafUickien Kornl-änser sind in der Lage, durch regelmäßige Verössentlichung der von ihnen bezahlten Getreidepreise einen wirksamen Einfluß auf eine richtige Preis noticrung für Getreide zu gewinnen unb empfiehlt es sich, derartige Veröffentlichungen möglichst überall cinzusühren. Die vielfach übliche Notierung des Oktreides nach verselstedenen Klassen « gut, mittel, gering) entspricht nicht den Bedürfnissen der Landwirtschaft, gibt kein klares Bild unb ist iinnanbe, die Landwirte, namentlich die Heineren zu schädigen. Es ist erwünscht, daß überall nur eine Notiz unb zwar die für marktfähige bezw. backsähige Ware bcröhcntlidit wird unb ist derselben, namentlich bei Roggen und Weizen, ein bestimmtes Gewicht zu Grunde zu legen." Ter bcutidje landwirtschaftliche Genossenschaftstag wird ferner zur gesetzlichen Regelung des Postschcckvcrkchrs Stellung nehmen. Berichterstatter zu diesem Punkte iit Kommerzienrat Lowencck (München), der die schnelle Einbürgerung des Postscheckverkehrs bei den ländlichen Genossenschaften begrüßt und oeridnebcnc Forderungen aufstellt. Ter Generalsekretär des Landesötonomi'Kollegiums Tr. von Altrock (Berlin) wird die Frage erörtern, ob die Entwickelung des Molkerei-Genossenschaftswesens einen nachteiligen Einfluß auf die Ernährungsverhältnisse der Land bevölkerung ausgeübt hat. Weitere Berhaitdlungsgegenstäudc bil den die genosscnsd>astlick)C Viehwertung, die Förderung der Wohlfahrtspflege unter Mitwirkung der landmirtschastlickxn Ge nossenschasten usw. (8. Tagung des Zentralverbandes der deutschen Ortskrankenkassen. ~ Dresden, 12. Juli. Ten Vorsitz in der heutigen Schlußversammluttg führt Witt i (München). Zu Beginn der Sitzung erhält zunächst Pollender (Leipzig) das Wort zur Verteidigung seiner Stellungnahme für die freie Arztwahl. Er beschwert sich namentlich über die Unduldsamkeit seiner Gegner. Seine Ausführungen werden von der Versammlung mit eisigem Schweigen cntgcgengcitomnien. Fräß- b o r f Dresden, polemisiert gegen die Stellungnahme Pollenders in dieser für die Massen so Überaus nächtigen Frage. Er erklärt, Pollender habe dadurch lediglich erreicht, daß Verwirrung m die Reihen der Kassen getragen wurde. Ter Jubel des Leipziger Verbandes und der diesem zugetanen Presse beweise, auf welchem Wege er sich befände. (Stürmischer Beifall.) Darauf erstattete Bureauvorsteher Frenzes Dresden) seinen Vortrag über Haushaltungsplane und innere Einrichtungen der Kassen. Er behandelt eingehend die einzelnen Organe der Kassen, deren Besugniise und Verhältnisse zueinander, sowie die Finanz gebarutig der Krankenkassen nach dem neuen Recht. Ten Bericht des Ausschusses für, das Dari'amt erstattete Justizrat Men er «Frankenthal': die Vorschläge des Ausschusses, die die Verhältnisse der Angestellten ordnen, werben von der Versammlung einstimmig angenommen. Den Antrag der gesckfästs- sührendcn Kasse auf Abänderung der Verbandsfatznng.n begründet wiederum Justizrat Meyer .Frankenthal). Tic Abänderungsvorschläge werden angenommen. _ _ Nach einem kurzen Bericht von F r ä ß d o r s (Ttesten) wird die beid .cunigtc Herstellung eines Musterstatuts für Ortskrankenkassen beschlossen unb mit dessen Ausarbeitung die geschästS'ührenbe Kasse beauftragt. Aus Antrag der Freien Vereinigung sächsischer Ortskranlentasscn wird ferner beschloßen, beim Rcichsversicherungs- amt dahin vorstellig zu werden, daß bei Neudruck von Ouittungs- marlen für Inval idenversicher mig 4-Wochen-Marken zur Ausgabe gelangen mögen. Sodann wirb beschlossen, eine Rechtsaustunst- iinb Beratungsstelle für die Verbandskassen zu schassen. Tic Vorschläge zur Einführung einer einheitlichen Krankenkanenscatistik werden ohne Tebatte einstimmig angenommen. Aus Antrag Ko h n .Berlin, wird hierzu noch besaüossen, beim Bundesrat dahin vorstellig zu werden, daß eine einheitliche Statistik sämtlicher Krankenkassen zur Turchiuhrung gelangen möge. Zum Ort der nächsten Jahresversammlung wird Köln gc- wählt. Taraui erreichte die Tagung ihr Ende. Rechnerverband des Kreifes Gießen. Die gestrige Hauptversammlung der GemcInderechner des Kreises mar hmsid'tlich ihrer Verhandlungspnnkte für die Bewohner des Kreises recht interessant. Ter Vorsitzende, Arnold- Grüningen, erörnete die gut besuchte Versammlung uuö begrüßte besonders den Vertreter ter Aufsichtsbehörde, Kanzleirat Schis s- nic-Gießen. Ten drei im Vorjahr verstorbenen Mitgliederw unb Gemcinderechnern, Schmehl - Bettenhausen, S ei p -Lollar unb Keßler- Rödgen, widmete der Vorsitzende einen herzlickicn Nachruf. Ter Schriftführer Weisel Muschenheim verlas daraus den Jahresbericht für 1910. ^orsitzenocr .1 rno 1 b erstattete Bericht über die Hauptver'ammluag des Landes-Rechneroerbandes in Frankfurt unb über bie Tätigkeit des Kreisverbandes feit der letzten Versammlung. Tic Frankfurter Tagung war leider aus Oberheffen schwach besucht, obwohl die Beratungen wichtigen Punkten galten. Das Kapital des Landesverbandes in Höhe von 2400 Mark soll zur Erreichung der Wünsche verwandt werden. Am 28. August 1910 wurde ein Hessischer Kommunalbeamtenverbanv gegründet, dem auch der Rechneiwerband mit 605 Mitgliedern beinah Ter Verband zählt jetzt über 1800 Mitglieder: Rechner, Bürgerrncistcreisekretäre, Straßenwärter, Fcld'chutzen und Poli.;ei- diener. In seinen Vorswnd wurden gewählt:. 1. Vorsitzen der Uebel - Dieburg, Stellvenreter A h l - Neu-Isenburg, Schnst- iührer Schäfer- Eterstadt, Rechner Arnold Grünmgen. Ter Bors in ende berichtete bann über bie neue Lanbgemeinbe- •Crbitung, die am 1. April 1912 in Kraft tritt. Tie Gehalte der Rechner werben bii Gemeinden über 3009 eeelen durch Orts- itarut teftgclegt, toährend die Festsetzung ter Vergütung in Gemeinden unter 300U Einwohnern vorläufig den Gemeinden selbst überlassen bleibt. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes müiint alle prozentualen Vergütungen brr Reckmcr in feste Gehaltsbezüge mnflfnxmihlt werden Der Rechner darf in Zuktmst mdit mehr mit dem Bürgermeister, Beigeordneten oder Gemeinderat in nädyitvr Verwatidlfd'ait stehen. Ter Rechner muß künftig bie Rechnung erst Ende Oktober ab geben. ES wurden bann einzelne Punkte unb Bestimmungen aus dem neuen Gesetz behandelt unb erläutert und die Wüm'cte der Redmer zum Ausdruck gebracht. Die Erläuterungen betraten ÄTcbinlbcridnciningcu. Zahlungsirist, Red>- nungSprüfung, Beitragserhcbuiig der Gemeindeeinküntte, Malm- verfadren, Pfändung und dergleichen mehr. Sobald das 2. Fiel nicht bezahlt ist, soll die Beitreibung erfolgen Im Mreife Gietzcn erhalten 33 Gemeindcrechner gcrcgcltnt Okbalt, 23 prozentuale Vergütung. Tie Rechner werden anfgeiordert, schon ictzt nm Regelung ihrer Bezüge als Gehalt bei der vtaneinbe einzukommen. Zu Punkt Beamtenzeitung wünscht.Ke ß l er Annerod, daß der Beitrag so erhöbt werden möge, daß jeder Rechner die Beamten- zeitung erhalten könne. Ter Antrag wird bis nädjftrS Jahr zurück- gestellt. Ten Rechnern zu Bcttenliausen unb Garbe meid» wurden die UmercihcbcikUcn abgenommen. Tic Versammlung tvümdtf, daß die Unterer Hebestellen im Interesse des ReehnungswesenS mit dein Reck/neramt vereint bleibt. Der Landesverein wird eine dahingehende Eingabe an die Regierung richten. Ten Rechnungs- beruht cri'tattcte Berlin- Londorf. f)!ach der Rechnung für 1910 betrugen die Einnahmen 192,10 Mark, die Ausgaben 166,53 Mark. Zu Revisoren wurden bestimmt K o n r a b - Kl im dach und Form - ha l s-Allcndors. Eine rege Aussprache erfolgte zu Punkt 7: Anträge zur Hauptversammlung 1911. Tie hier zum Ausdruck gebrachten Wünsche betreuen: Die Annahme als Rechner soll Ipätestens mit 40 Jain:en erfolgen, nach 5 jähriger tabelloicr Dienstzeit ist die Anstellung unwiderruflid», der Rechner er lullt in größeren Orten einen jähilickren Erholungsurlaub, bei Erkrankung des Rechners stellt die Gemeinde aus ihre Kosten einen Stell- Vertreter, die Besoldung soll periobiid) steigen Alle diese Wünsche werden in einer Denkschrift der Regierung vorgelogt. Im November 1911 findet im Saal bau zu Tarnt |t ab t eine Haupt- verfammltmg der Hefsischen Moinmuiuilbeamtcn statt. Ter Vorsitzende sordert zum Bcsud) der Versrnnmlung auf unb schNeßt die Sitzung mit einem .Hock» auf dm Landesherrn. Kanztcirat Schis s- nie dankt noch namens der Teilnehmer tem Vorsitzenden Artwld für seine eifrige Tätigkeit im Interesse der Gmteindcrcchncr. K. ICircbc uuö Schule. Gemaßregelte Lehrer in Sachsen. Ter „Berliner Lokalanzciger" meldet aus Dresden: Tas Kultusministerium hat aut Beschwerde von süns Dresdner Lehrern, die wegen ihres Verhaltens in sozialdemokratischen Versammlungen von der Schulinspcktion zurecht gewiesen worden linnen, solgendc Entschließung gefaßt: Das Ministerium ist weit davon entfernt, der Lehrcrschafr die mit ihrer amtlichen Stellung vereinbarliche Ausübung ihrer staatsbürgerlichen Rechte zu beschränken Aber ihr Amtscid, dem König treu und gehorsam zu sein und die.Gesetze des Landes unb bie Landesverfassung zu bcobacksteu, ist unvereinbar: mit dem Bcsuch sozialdemokratischer Versammlungen und der Betätigung in solchen Die Beschwerde sei intgcrcd)(fertigt. Tic fächsiiche Lehrcrschast dürfe! mit der Sozialdemokratie nichts gemein babcu im Interesse der Erhaltung des Vertrauens der Volkssd)iile. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 11. Juli 1911. Fröhliche Ostern. Ter Schreiner B. W. von Gicßm wohnt mit mehreren Familien in einem Hause zusammen. Es herrschten nicht eben besonders herzliche sreundnachbarliche Beziehungen Am ersten Ostcrsciertag bauten die Kinder Hasen Netter. Tie Hauswirtin aber fühlte fidi dadurch beschwört, daß in dem frisd) gereinigten Hausflur Moos und Gras zerftreut liniherlagen. Sie stellte den W. zur Rede und gab an, die Ehefrau des Neisettdeu XL. habe gesehen, daß das Kind des W. die Unordnung geschassew habe. Am Morgctt des zweiten Ostcrfeiertazs tkaf W. bic Ehefrau K. aus dem Flur: er verlangte Recheuichast wegen der att- gcblidt unwahren Nadiredc, versetzte ihr einige Fußtritte und stieß sie die Treppe hinunter. Er ist deswegen vom Sdtöffen- gericht zu 30 Mk. Geldstrafe verurteilt worden. Ter Angeklagte verlangt heute, daß die Verletzte die Durch die Körperverletzung verursachten blauen Flecke durch einen Gerichtsarzt naduoeiicn solle. Da es sich um unbedeutende Verletzungen handelt, hatte das Gerickft keinen Anlaß, aut den Beweisantrag einzugehen. Es erklärte, daß die rohe Handlungsweise d^s Angeklogten durchaus zu oer- wersen sei und bestätigte bas verurteilende Erkenntnis erster Instanz. .Ein 3uf am m cnft or nt i t der elektrischen Straßenbahn. Ter Schtveizcr I. H. von Gießen hatte am 15. April l. Js. in der neuen Kaserne des vierten Bataillons die Speiscabfällc geholt. Als er aus bcm Käsernetttor hcraussuhr, stieß er mit der Straßenbahn zusammen. Er wurde wegen Transvortgcfahrdung unter Anklage gestellt, vom hiesigen 2d)öifengcrid)t aber sreigejprocpcn> Da er in glaubhafter Weise barlegte, daß er och Wagen bet Straßenbahn vorher weder gesehen noch gehört habe. Aus die 'Berufung Der Staatsanwaltschaft hin wurde der Angeklagte heute zu einer allerdings nickst erheblichen Geldslrase von jüiti Mark verurteilt. Tas Gericht nahm an, daß bei Angeklagte fahrlässig gehandelt habe: es sei ihm die Gefährlichkci: der liebet* fahrt bekannt gewesen. er.hätte deshalb nicht strikt zusahren Dünen, sondern hätte sich erst überzeugen müssen, ob nidjt cm Straßenbahnwagen in Sicht sei. Ein Freund des Grammophons. Der Dienstknccht I. D. von Konsch hatte sich von einer Reklamesirma ein Grammophon gegen monatliche ratenweise Abzahlung bestellt. Die Firma Dirlanite jedoch, daß d-r Tiniiherr lieb als Bürge für die Zahlung verpilichte. D. fälschte nun bie Bürgschattsunterschrift, erhielt Daraufhin auch seinen Musikapparat, rourDc aber wegen Betrugs und UrkunDenfälfchung angezeigt. In der Zwischenzeit scheint ihm aber die sachc bedenklich geworden zu sein, denn er blieb heute unentschuldigt aus, so daß die Verhandlung vertagt werden mußte. Eine unüberlegte Tat. Ter Kalöinann R. K. ans Hunoen ift Unteroffizier Der Reserve und besitzt durchweg vorzügliche FnhrungSzeugnifse, da wollte es fern BerbängniS, daß er von feinem Wohnort wegzog und dabei vergas, sich beim Bezirkskonirnando abznnielDen. Um der ctiafe zu entgehen, schrieb er die Abmeldung in seinen Militärpaß selbst unb setzte einen fingierten Rainen darunter. Ter Angeklagte muß deshalb wegen Urtiindenialichnng bestraft werden. Tas Gericht erkennt auf die gesetzliche Mlnde'tstra'e von einem Tag Gefängnis. Auch erklärte es Dem Angeklagten, Daß eS seine Bitte um Gewährung beDingien Strafaufschubs befürworten werde. EinVergchen gegen das Personen st andsgesetz. Ein Biirgermeister hat in seiner Eigenschaft als Standes- eamter zwei junge Leute getraut, die nicht in seinem Bezirke wohnen, ohne vorher die Zustimmung des zuständigen Standes- beamten des Wohnsitzes nachgesucht zu haben. Der Angeklagte erklärt, er habe sich zum Vollzug der Eheschließung für berechtigt gehalten, da die Eltern in E. wohnen. Ties kann ihn aber nicht vor Strafe schützen, da er es fahrlässiger Weise unterlassen hat, sich mit den einschlägigen gesetzlichen Bestiinmungen vertraut zu ,nachen. Tas Urteil ‘lautet au fünf Mark Geldstrafe. E i n D i e b st a h l auf d e m G ü t e r b a h n h o f. Im Februar l. Js. waten eines Morgens verschiedene Arbeiter auf denk hiesigen Güterbahnhof mit dem Abladen von Briketts beschäftigt. Plötzlich bemerkten sie, wie zwei Leute mit je einem Sack voll Kohlen das Weite suchten. Früher haben sie erklärt, daß sie den einen Dieb bestimmt als den Taglöhner K. B. aus Rons- hausen erkannt haben. Tiefer Hal sich deshalb wegen Diebstahls im Rückfall zu verantworten. Tie Zeugen erklären aber heute unter Eid, daß sie nicht mit Bestimmtheit den B. als den Dieb erkannt hätten. Es mußte dementsprechend Freisprechung erfolgen. E i n S p e z i a l i st. Ter Reisende R. M. von Rastenburg ist wegen Betrügereien vielfach vorbestraft und er wird zurzeit noch von einer ganzen Anzahl Staatsanwaltschaften gesucht. Seine Spezialität ist der Logis- schwindel und die Zechprellerei. So kam er fast mittellos nach Gießen und logierte sich in einem ersten Hotel ein, ohne zu zahlen. Ain zweiten Tage liefe er sich vom Kellner 6 Mk. geben, indem er erklärte, er erwarte Geld mit der Post von dem von ihm vertretenen Geschäftshaus, die Kunden zahlten nicht oder nur in Wechseln. Zum Pfand gab er dem Kellner einen Kundenwechsel. Ter Angeklagte ging zur Post und ward nicht mehr gesehen. Erliefe auch den Wechsel im Stich, beim es stellte sich heraus, daß er gefälscht war. Außer dem Kellner mit 6 Alk. sieht ihnr der Hotelbesitzer mit der Zeche über 12 Alk. nach. Tas Urteil lautete gegen den rückfälligen Angeklagten auf acht Al o n a t e Gefängnis. Unlauter, aber n ich t strafbar. Der Pferdehändler G. K. von Nidda vertauschte einem Landwirt in Wirtheim zwei Pferde. Er bekam 375 Alk. zu, die nach Ablauf der Währschaftssrist bezahlt werden sollten. Er erschien aber schon nach ein oder zwei Tagen und bat um das Geld. Alan emigte sich schließlich dahin, daß K. 25 Alk. am Kaufpreis nachließ; dafür erhielt er zwar nicht sofort bares Geld, sondern ein Wertpapier über uOO Alk., das er verpfänden sollte. Er verpflichtete sich, das Papier nach Erhalt der ihm noch zustehenden 350 Mark alsbald auszulösen und zurückzugeben. K. versetzte das Papier und erhielt 500 Mark ausbezahlt. Kitrz daraus bot man ihm seine 850 Mark an und forderte ihn auf, das Papier einzulösen. K. machte allerhand Ausflüchte und gab eine falsche Hinterlegungsstelle an. Alle schriftlichen und persöntlchen Austorderungen blieben ohne Erfolg. Der Bersalltermin verging und das Papier wurde nicht eingelöst, sondern vont Pfandgläubiger weiteruettauU. Inzwischen aber geriet K. in Konkurs. Unzweifelhaft hat K. die Einlösung des Papiers wider Treu und Glauben verhindert, um sich im Besitz der seine Gegenforderung übersteigenden 150 Aik. zu erhalten. Tas Schössen- gerichl hat ihn wegen Unterschlagung in Strafe genommen, da K. aber zur Verpfändung des Papiers berechtigt war, fo mufete das. Urteil aufgehoben und der Aiigeklagte freigesprochen iverden. Märkte. F.C. Wiesbaden. Biehh o f-M ar k tb e ri ch t vom 12. Juli. Auftrieb: Rinder 110 (Ochsen 44, Kühe 66, Bullen 0), Kälber 192, Schafe 53, Schweine 458. ~ Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine mittelmäßig. Preis Durch- pro 100 Pfs. schnittsprei; L-berrd. sWt- pro 100 Pfund Ochsen. von-^isvon-bir Ue6e"e'of$ta5t' Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 49—51 88—92 5'J 90 Junge, fleischige, nicht ausgemäste und ältere ausgemästete 45—48 84—88 46 86 Ungejochte .... .... 50—52 90—95 51 92 Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes 45—47 81—84 46 82 Vollstelfchige, jüngere 41—44 76—80 42 78 Färien. K ü h e. Vollsielschige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtivertes 47—51 85—91 49 88 Vollfleljchlge ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40—44 77—80 42 78 Sichere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte längere Kühe m Färsen 34—38 68—74 36 71 Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 29-32 65-66 30 65 K al vor. ' einsie Mastläldec 60—63 100-105 61 102 Mittlere Ikon- und beste Saugkälber . 56-60 93-100 58 96 Geringere Mail- und gute Saugkälber 50-04 84 -9u 52 87 Geringere -Laugkalber 47—49 78—81 48 79 o ü; a *e. Weidemasifchafe .... ... . 43-00 86—00 43 86 Schweine. Vollfleifchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 47—49 62—63 48 62 Pollfleifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 47-49 62—63 48 62 Vollfleifchige Schweine über 21/, Zentner Lebendgewicht 46—47 59—60 46 59 Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 47—48 61—62 47 61 Ter Händler Siegmund Grau-Mainz halte auf dem heutigen Markt 16 Stück dänisches Rindvieh aufgelrieben. fc. Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 12. Juli. Aufgetrieben ivaren 1420 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 47.00—49.00 Alk., Schlachtgewicht 61.00-63.00 Alk., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 47.00-49.00 Alk., Schlachtgewicht 60-61.00 Alk.; vollfleischige Schweine voir 100—120 kg Lebendgewicht 46.00—48.00. Alk., Schlacbtgeivicht 60.00—62 Alk.: vollsielschige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 40.0'1—48.00 Alk., Schlachtgewicht 58.09-60 Alk.; Fettschweine über 15u kg Lebendgewicht 00.00 bis 00.00 Alk., Schlachtgewicht oo.üO—00 Mk. Sauen 00—00 Alk. Geschäft mittelmäßig, verbleibt Uebeijlmib. Limburg ß. d. Lahn, 12. Juli. Fruchtmarkt. Turch- schnittspreis pro Aialter. Roter Weizen (nassauischer) 17,09 Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorte) 16,60 Mk., Korn 12,90 Mk., Gerste: -uttergerfte 00,00 Alk., Braugerste 00,00 Mk., Hafer Mk. 9,00, Erbsen 0,00 Alk., Kartoffeln 7,00—9,00 Alk. Kirchliche Nachrichten. 3sr«eimfcoe Kehaior.sgeieitidiaft. Gottesdienst. Sabbatfeier am 15. Juli 1911: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausaang 9.30 Uhr. Wochengoltesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr. Spielplan dHrhauL-Theaters Bai) Nauheim. Direktion: sermaun Steingoetter. Montag den 17. Juli: Einmaliges Gastspiel der japanischen Tragödin Hanako mit einenem Ensemble vom Kaisers. Theater in Tokio: „Im Teehause/ Hieraus: „Ctafe*; dazu ,Herbstzauber." Mittwoch den 19. Juli: „Das Konzert." Freitag den 21. Juli: Gastspiel von Grete Brill vom Residenztheater m Dresden: „Tie Tollarprinzessiu." Sonntag den 23. Juli: „Onkel Bräsig." Der antwortlich^ für „Aus Stadt und Land" i.B.: K. Neurath. Müller'jche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 13. Juli: 20° 8. Meteorologische beobachtungen der Station Gießen. § Wett« i £1 -S Juli l£ 1911 jo 2c= ZG K> I- KJ ~ a. - F K Höchste Temperatur am 11. bis 12. Juli — -f- 28,3° J. Sliedrigsts , „ 11. ,12. ,*=-*- 12,1 0. Niederschlag: — 0,0 miu. 12. 2” 753,3 27,5 10,5 38 NW 2 3 Sonnenschein 12. b" <53,6 22,9 12,7 61 ENE 4 3 13. 1 1 <53,8 19,5,12,6 1 1 75 W 2 1 Sonnenschein KUNSTAUSSTELLUMG DARMSTADT J9H Geöffnet täglich bis Mitte October. SOHDEPAUSSTELLUHG: EHGLISCME AQUARELLE■ Sanatorium Lindenfels zwischen Darmstadt—Heidelberg, 400 m hoch herrl. gelegen. Iss53/’ 1. Ziehung 1. Kl. 225. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 1L Juli 1911, nachmittags. Nur die Gewinne über 50 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. Die Gewinne fallen auf die bezeichneten Loose beider Abteilungen. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 81 125 [100] 36 741 1380 493 [100] 835 2173 368 1100] 676 81 724 003 90 99 3181 83 [200] 362 938 4216 LS 734 986 5177 330 434 737 803 66 6129 294 336 471 587 7044 166 231 895 8386 685 90 730 826 902 33 83 9213 377 690 924 36 10301 963 67 11172 406 73 634 [400] 89 697 891 12040 269 397 466 81 743 986 13245 454 659 14139 348 [1000] 645 15389 677 [400] 728 68 819 977 90 1.6124 256 355 472 17047 348 77 [400] 416 656 991 13111 236 50 307 609 [100] 85 739 80 935 19006 44 134 712 34 [100] 63 886 [200] 20261 499 619 2 1 038 40 264 421 42 631 84 637 917 22011 399 441 630 705 [200] 933 23031 205 635 83 748 24762 83 938 49 25876 [200] 80 943 26004 9 121 25 274 93 [100] 606 629 42 980 [100] 27643 679 28039 68 100 260 303 84 [200] 633 86 701 [300] 36 837 2 9033 639 61 [100] 893 3O024 64 151 77 226 394 489 609 758 869 31081 539 706 88 32034 171 204 471 98 682 33177 481 718 905 77 95 3 4033 183 [100] 447 608 746 874 35196 [100] 311 829 3 6361 617 81 89 662 868 3 7 246 611 65 627 38103 67 350 488 684 39006 161 220 602 884 40130 241 337 409 718 862 4 1 284 335 80 435 644 865 91 960 4 2436 [200] 93 789 833 947 43004 10 337 617 61 942 44019 [100] 35 120 266 783 45180 306 38 621 42 700 844 97 989 46474 820 075 47021 129 35 222 383 495 [300] 637 [300] 611 969 48276 305 628 860 49160 387 436 HS [300] 610 12 50182 423 666 665 70 51132 606 99 742 966 52394 669 761 930 98 5 3128 [30000] 94 5 4536 55088 432 56 550 748 037 58006 62 610 40 747 57254 633 82 780 942 58573 59010 608 60046 70 197 614 766 61027 333 517 78 634,703 80 6 2266 677 030 63142 62 487 645 821 64091 222 95 398 [300] 462 65400 666 74 78 762 66268 393 622 706 972 67029 293 457 582 629 723 833 68 04 68224 361 742 811 69017 374 429 646 08 711 76 896 908 [200] 41 70050 126 91 337 694 812 71080 290 368 826 [200] 63 978 72145 362 474 647 85 835 67 90 73218 312 736 912 40 74089 231 671 800 066 64 [100] 75115 86 368 484 613 630 7 6008 170 267 810 938 77189 448 763 963 7 8 578 844 992 [100] 79165 71 528 761 80207 16 352 81146 66 424 622 865 922 82961 83384 691 668 84018 108 45 70 222 61 343 73 610 91 721 85266 617 713 81 815 [506] 914 86221 64 68 341 409 33 639 673 87075 [100] 257 863 88008 245 91 616 834 89164 495 638 64 737 90197 [200] 617 [300] 46 777 865 91062 129 223 122 46 688 736 [200] 833 14030 728 970 [300] 33516 635 98 34423 626 43 [100] 62 83 884 35256 362 414 668 010 36131 297 425 81 [1000] 648 924 74897 93 483 610 19 662 350 96 624 67228 69182 410 94 634 325 657 [200] 780 70499 566 987 71074 79 i(>5 804 947 [100] 7 3349 604 608 479 752 941 014 668 867 869 338 719 934 729 03140 61 475 760 64262 r-^317 562 67 825 996 66146 672 8 3 656 79 952 68212 815 736 98 21076 133 700 22076 467 -42557 862 86 [100] 5 0242 516 63 662 51111 [400] 66 361 434 636 904 78 52406 605 973 89 53001 158 298 475 (100) 505 56 628 65 730 [100] 913 [100] 5 4079 233 666 615 57 773 84 959 55040 64 166 414 81 628 44 71 78 698 - 93 56243 641 732 800 57007 307 [200] 404 663 718 2. Ziehung 1. Kl. 225. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 12. Juli 1911, vormittags. Nur die Gewinne über 50 Mark sind den betreffenden Nummern in K4ammem beigefügt. Die Gewinne fallen auf die bezeichneten Loose 10088 225 352 159 716 21 13081 77 352 611 66 863 813 964 76 17023 19217 306 76 637 37080 88 104 609 21 816 38091 123 489 536 90 [190] 39081 177 281 410 71 641 755 68 891 97 40016 605 90 41186 322 [200] 54 639 637 781 42025 85 [100] 89 158 217 20 51 618 723 43252 k?5 783 984 [100] 44177 1100’) 231 638 [200] 743 45054 66 333 483 46022 291 331 662 615 826 47219 358 612 82 937 48077 150 08 [400] 216 618 624 49 beider Abteilungen. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 240 303 407 824 901 1003 112 210 26 606 618 [100] 2198 690 930 3019 280 430 606 722 835 4469 87 694 927 5980 6012 474 87 628 71 642 894 7018 165 215 352 526 [100] 48 652 774 901 2 8164 335 78 638 80 762 941 9008 203 380 442 46 558 852 029 31 ----------- 77 619 77g 983 H098 316 12064 2O460 671 086 ---------- 742 23095 [100] 136 477 24152 339 460 99 538 53 25010 173 267 644 636 767 26030 42 216 335 839 27065 136 458 501 833 28030 [100] 230 [100] 322 584 612 786 926 29359 667 770 866 78 30138 241 542 (5001 629 766 98 060 88 31058 [100] 145 208 329 [100] 758 [300] 867 32068 758 895 970 13001 33516 635 98 34423 626 43 [100] 62 624 2 .1 643 764 939 79032 215 05 619 780 966 80389 96 81433 721 33 916 82097 123 35 359 70 r.-'o 609 903 83178 335 470 579 84 673 95 96 850 84100 69 287 773 [100] 92 850 942 85042 49 366 869 86250 695 026 8 7030 179 03 209 84 313 60 487 614 819 48 964 8 8000 369 73 419 48 62 560 855 89289 568 15332 401 637 73 648 723 16621 158 318 679 789 18024 313 52:-30 686 87 00 792 58009 36 279 656 686 848 69 60240 1300] 63 98 335 62 460 632 706 53 [100] 901 9 61033 368 612 60 04 022 [100] 62345 619 7. .... ... --- ----- 7'5678 629 673 767 83 76224 477 771 891 [200] 77161 360 470 666 660 799 809 72 92143 226 29 403 626 [200] 818 929 93064 [100] 898 [200] 967 ■ 94373 [100] 415 62 718 35010 21 388 618 876 96145 92 203 63 [200] 372 416 634 840 [200] 94 906 97095 150 86 451 610 38 62 [100] 758 846 98 98390 515 94 679 775 81 99414 642 874 100177 220 38 495 [300] 633 815 101194 329 607 33 756 102177 404 20 535 658 103084 156 223 308 63 405 85 765 104057 726 52 105316 64 716 92 106206 59 [100] 409 719 826 107299 360 631 881 999 108178 301 826 109233 74 696 833 996 110130 493 615 19 07 931 98 [100] 111049 63 371 625 863 [100] 112102 604 726 852 949 [100] 78 113028 116 217 66 444 60 736 867 114548 90 980 115012 115 63 673 762 [100] 832 116230 [100] 31 438 054 117724 990 118064 109 397 577 620 859 119008 333 [100] 40 75 611 007 120048 60 107 52 458 674 613 744 829 121253 65 684 062 122520 772 87 953 123052 79 110 203 466 581 605 850 940 124174 273 634 731 97 125098 111 369 765 126134 256 382 453 579 728 65 127150 87 257 348 551 610 741 128665 714 19 46 801 945 129561 929 130266 719 865 131263 430 685 630 45 704 27 132 211 86 1 33 480 [200] 629 616 94 930 134200 403 [200] 673 619 95 734 933 [100] 135011 338 86 405 43 790 [100] 136242 496 518 683 722 137581 072 138002 199 416 65 710 139191 348 476 877 042 140329 [200] 65 443 68 63 [100] 82 141316 78 622 765 816 142079 07 364 67 489 97 630 33 938 143339 402 625 784 804 946 62 144093 254 651 613 81 885 145306 646 77 95 859 146046 85 602 880 984 147603 636 800 148440 642 [100] 86 861 951 149745 77 850 150167 292 681 930 77 151027 29 128 63 [200] 294 624 631 735 64 152075 232 643 638 60 928 153210 300 421 703 154168 603 743 802 993 155262 331 404 696 778 609 900 42 156002 161 239 602 95 722 157270 646 771 816 37 158072 314 71 642 654 807 [100] 159627 620 705 160921 161570 631 062 162089 194 420 710 163076 94 713 164224 334 38 422 738 836 165119 342 417 713 819 [200] 166020 1100] 06 113 86 213 439 868 167616 963 168011 130 379 447 629 624 66 725 901 30 [100] 169002 409 982 170091 163 343 607 692 707 [300] 906 171036 323 49 612 77 618 794 876 172120 707 173091 1100] 122 715 876 965 174303 89 430 38 72 964 175242 349 77 916 [200] 176015 171 693 740 177363 471 816 38 178553 179725 71 180216 60 640 87 604 70 762 181069 434 [100] 867 924 182197 214 732 183094 131 231 [600] 720 891 184168 414 607 88 793 185022 68 200 [100] 6 368 75 186049 436 42 603 796 990 187217 341 46 746 1 88131 38 [100] 202 41 441 89 94 659 189214 404 674 622 90 980 90092 277 83 650 98 667 83 774 814 998 91108 782 806 92108 235 302 622 063 93218 823 [100] 72 927 94293 508 616 798 919 95122 224 48 94 605 910 67 [100] 70 96000 119 265 [400] 754 874 046 83 87197 201 4 67 [300] 737 98246 469 670 714 885 99036 [200] 95 248 [200] 62 646 89 090 100157 258 377 613 23 101025 68 71 685 868 913 102015 165 468 103615 656 711 104016 46 163 80 249 315 620 80 864 105682 741 106185 590 611 107142 463 672 773 853 910 108117 298 332 92 600 63 99 937 71 109163 70 223 347 731 812 110008 260 704 111238 62 [100] 77 425 669 112018 464 808 74 924 66 113141 82 [200] 667 864 080 114108 292 547 734 69 887 115082 568 619 886 116217 67 637 766 816 47 117206 471 666 118122 32 41 291 673 709 [10000] 24 871 950 62 119046 448 85 626 84 647 [100] 732 48 120020 87 442 643 121168 702 15 57 970 122064 202 347 651 86 811 123541 963 124163 78 563 125509 126426 682 92 [100] 751 127234 334 37 409 824 128006 01 977 129023 31 218 76 669 130010 103 639 [500] 640 46 131116 65 372 611 51 655 68 869 918 [100] 132012 641 649 908 27 133115 77 290 396 495 661 96 [100] 872 134225 705 135150 322 23 495 535 742 869 [100] 99 929 89 138293 306 671 137097 215 343 56 00 435 89 613 678 861 138161 54 560 81 989 1 39257 306 95 594 710 068 64 95 [100] , , . 140048 [2001 82 216 627 657 (100] 73 141120 327 457 679 04 142738 802 143302 606 6 ' 70 [300] 862 144104 212 672 699 145319 400 76 632 61 728 146067 903 60 65 147167 243 324 [100] 97 148260 662 771 149070 132 94 [300] 448 743 882 996 [100] 15 0563 760 1 5 1 639 707 49 1 52126 373 467 501 990 153029 47 234 67 616 655 154277 329 460 631 618 93 155004 69 70 81 651 701 38 156030 394 740 938 89 157044 283 514 712 158171 321 569 [5000] 784 835 46 95 159006 [100] 161 394 483 94 748 883 943 160163 91 [100] 396 629 744 161782 888 162108 351 465 76 638 68 807 052 62 83 [100] 163118 72 409 [100] 547 164077 312 621 771 838 165037 201 8 44 361 66 511 814 969 186056 173 611 167116 467 168276 393 [100] 464 169065 170368 677 606 066 171001 110 331 37 624 776 930 172309 888 173112 239 331 174132 57 319 419 630 778 928 70 175037 373 97 764 68 176130 235 337 548 658 177669 931 178324 434 823 53 55 179139 71 360 591 830 983 18O050 653 615 181072 106 97 420 778 91 964 90 182127 183000 6 460 672 96 184015 49 [200] 79 104 412 40 72 629 77 787 185187 [400] 225 430 48 669 186006 133 98 264 387 638 827 83 021 188290 644 1 89146 83 268 326 43 87 436 37 640 734 838 008 Hosen, -Anzüge, -Handtücher, Frottier - Tücher Frottierlappen Hauben .. Ferner (a10h Kämme. Schwämme .'. Brenn - Scheren, Seifen Zahnbürsten, Nagelbürsten, Haar-Unterlagen Bk zM KesAiltmMMM das Paar, 7 Wochen alt, 40 Mk. franko hessisch. Stationen in Leih- Käfigen, au Unbekannte gegen Nachnahme, liefert die Stanun- zucht des veredelten Westfälischen LandschweineS. 4417 McWtMMlMLkn. Deutschs Waffen- und Fahrrad-Fabriken in Kreiensen (Harz) Nr. 584 J a■ S\ \ 3 3 321 730.23 20 797.86 17 073.— 11827.66 4812.94 29 429.19 Ter Rechner. Wagner. 9 209.58 18 704.73 7 203.71 769.59 2 4 2 Die Zahl Während 58 3 L ^5373 MU WKE ® 134010 so 617 808 ll017& ff -HK--- "?fest» darf und auch stark benutzte Feldwege vom Veidegang aus zu [ chließen sind. I TaS Austreiben der Schweine ist für das ganze Beod achtungsgebiel verboten. 4. Tie Ausfuhr von Klauenvieh zum Zwecke sofortiger Ab- chlachtung ist aus Grund besonderer Erlaubnis gestattet, deren Erteilung wir den Großh. Bürgermeistereien der genannten Orte übertragen. Tiefe Erlaubnis wird nur nach tierärztlicher Untersuchung und aus Grund eines tierärztlichen Zeugnisses erteilt, welches nur 24 Stunden Gültigkeit hat. I Ist durch das tierärztliche Zeugnis bescheinigt, daß keins der auszusührenden Tiere von der Maul- und Klauenseuche be-1 fallen ist, so ist die Ausfuhr unter der Bedingung gestattet, das die Tiere zu Wagen oder auf Wegen transportiert werden, die von Klauentteren aus seuchenfreien Gehöften mcht betreten werden: a) nach benachbarten Orten, , t . b) nach in der Nähe befindlichen Ei,enbahnstat,onen bebms Weiterbeförderung nach Schlachtviehhösen oder Schlacht^ Häusern und zwar im Fall a) und b), vorausgesetzt: 1. daß die Polizeibehörde des Scklachtortes sich mit der Zuführung der Tiere vorher einverstanden erklärt hat, 2. baß die Tiere diesen Anstalten direkt mittels der Eisen bahn oder doch von der Abladestation mittels ©agui zugeiührt werden. Durch vorgängige Vereinbarung mit bet Eisenbahnverwaltung oder durch unmittelbare, poli- jeihdje Begleitung ist dafür Sorge zu tragen, daß eine Berührung mit anderem Klauenvich auf dem Transport nicht stattfinden kann. Bei Verbringung von Tieren zur sofortigen Ab,chlachtung nach einer Schlachtstätte innerhalb derselben Gemarkung oder auch I nach anderen Orten innerhalb des Beobachtungsgebietes ist zur vorherigen Untersuchung des Bestandes auch der zuständige Fleiich- beschauer an Stelle eines Tierarztes, und zwar bei der Aussuhr aus einer Gemarkung der für diese zuständige Fleischbeschauer ermächtigt. In diesem Falle hat Der Fleischbcschaucr für bie Untersuchung eines Bestandes dieselbe Gebühr zu beziehen, wie für die gesamte Beschau eines Stückes Großvieh. 5. Tie Ausfuhr von Zuchttieren aus dem Beobachtungen gebiet zum Zweck ihrer Einstellung in em Gehöft außerhalb des Beobachtungsgebietes ist verboten und kann auch nicht gestattet KeliamNiilalyung. Bett.: Das Ober-Ersatzgeschäft für 1911. TaS Ober-Ersatzgesck^st für 1911 wird im Kreise Gießen Montag den 17. Juli im Gasthaus ,,Zum Hirs ch' zu Grünberg, vormittags 9»/i Uhr, Dienstag den 18. Juli in der Turnhalle »u Sich. Gießener Straße, vormittags 9 Vi U hr, Mittwoch den 19. Juli daselbst, vormittags 9Vi Uhr, Donnerstag den 20. Juli in bet Turnhalle des Turnvereins in Gießen, Steinstraße Nr. 3 iam Oswalds gart en), vormittags b llljr, Freilag Den 21. Juli daselbst, vormittags 8 Uhr, samstag den 22. Juli daselbst, vormittags 8 Uhr, Montag den 2 4. Iul, daselbst, vormittag- 8 Uhr, D ie uölag den 2 5. Juli daselbst, vormittags 8Uhr, slattsinden. Es haben zu erscheinen: .... ... . a) Die von der Ersotz-Kommistion als tauglich erkannten Militärpflichtigen; b) die für dauernd unbrauchbar befundenen Mililarpflichtiaen: c) die 5um Landsmrm I. Aufgebots in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen: d) die zur Ersatz-Reserve in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen: v e) die von den Truppenteilen zur Disposition der Ersatz- behörden entlassenen Soldaten: . f) die von den Truppenteilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen. Die Losungsscheine sind mituibringen. Jedem Militärpflichtigen, welcher vor der Ober-Erjatz-Kom- Mission zu erscheinen hat, wird besondere schriftliche Ladung durch Vermittlung der Bürgermeisterei seines Wohnorts zugestellt werden. Militärpfticknige, welche der Aufforderung, sich vor der Lbcr-Ersatz Kommission zu stellen, keine Folge leisten, oder bei Ausrufung chrcs Nomens int Ausheb ungslvkal nicht anwesend sind, werden nach S 26 der Wehrordnung, insofern sie nicht dadurch zugleich eine härtere Strafe verwirkt haben, mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder Haft bis zu 3 Tagen belegt, verlieren eventuell die Berechtigung, welche aus der bereits erhaltenen Losnummer erwachsen ist, sowie den aus den etwaigen Reilamationsgründen erwachsenen Anspruch aus Zurückstellung ober Besreiung und können außerdem als unsichere Dienstpflichtige bewerben. Ä , I Tie Verbringung von Zuchttieren aus einem Bestand des Beobachtungsgebietes in einen anderen Bestand innerhalb derselben Gemarkung oder in eine andere Gemarkung innerhalb des । Beobachtungsgebietes kann von dem Kreisamt ausnahmsweise gc- s stattet werden. Tie Genehmiaung hierzu ist jedoch stets nur von Fall zu Fall und nur unter der Bedingung zu erteilen, daß der Bestand, aus dem bie Aussuhr stattfindet, unmittelbar vor dieser auf seine Unverdächtigkeit untersucht wird (Ziffer 4). Auch diese Untersuchung kann durch den zuständigen Fleischbeschaucr ersolgen, wenn die Tiere innerhalb derselben Gemarkung verbleiben. Für das Verbringen weiblicher Tiere zu den F a s e l t i e r e n finden die vorstehenden Bestimmungen mit der Maßgabe Anwendung, daß die Erteilung der Genehmigung durch die Großh. 18ürgeLmci)tCLcieii bei' > Ixm^naun.cn L uc, denen wir bas Genehmigungsrecht hiermit übertragen, slattzusinden hat. | 6. Tie Zuführung von Pferden zu einer Gestutsstatlon zu 10. Juli 1911. der Ersettckommission des Aushebungsbezirks Gießen. I. V.: Dr. Merck. Gießen, den 10. Juli 1911. handelt werden. v - ,, Wer durch Krankheit am Erscheinen vor der Großh. Ober- Ersatz-5lommiffion verhiirdert ist, hat ein ärztliches beglaubigtes Attest cinzureichen. Diejenigen, welche an Epilepsie zu leiden behaupten, haben auf eigene Kosten drei glaubhafte Zeugen hierfür zu gestcllen, oder ein Zeugnis eines beamteten Arztes bei» zubringen, bezw. den Nachweis derselben in anderer glaubwürdiger Weise zu führen. .Harthörigkeit, oder sonsttge Ohrenleiben, Schwachfinnigkeit usw. unb Augenleiden sind durch Zeugnisse von Lehrern, Geistlichen, Bürgermeistern, besonders aber von Aerzten, soweit dies noch nicht geschehen ist, nachzuweisen. Diejenigen. Militärpslichtigen, welche an Blutsturz, Bluthusten, Geistesgestörtheit oder an Herzfehlern leiden oder gelitten haben, werden auf- geforbert, hierüber ärztliche Atteste ober beglaubigte Zeugenaus - sagen beizubringen. 68.13 884 7 11.06 ingoat^ s<’j"» 8 2 tr.: Ausbruch oer Maul» unb Klauen!euche. Nachbem in dem Gehöft des RcinhardB^nderzuEb er» stabt die M aul und Klau en fcuch e fcstgesiettt worden rlt, Ä80 alf’öJnb bet | ©ammdÄekn1 büCrieI^rt^agermi^(h Buttermilch I i Kr M. ». 3 '11 977 Mermit bie wltenben “• SSmÄ‘? & ’&l.Jg'e ÄÄ Ä’säKSS J II. U ben ewnbeiirf werden wlgend- an- fc) unmitlcIbar DbeI mittelbar -inwirk-nden "°n)"L«.lich° Medeikäner und Schweine des Sperrbe.irls für bi. Taner einer unterliegen der Stalllperre. I uch in Au^^N bL >a^4' £l“ \ i Zuwiderhandlungen gegen vorstehend: Bestimmungen tver- Fall zu Fall und nur unter der weiteren Bedingung stellt tängniß werden, daß die Tiere außerhalb des Sperrbezirks ausjchticß-> w’ff!cn ben 11. .vuli uii. Ud) mittels Wagen transportiert werden und datz bas Zeugnis von einem Tierarzt ausgestellt wird. Tic Ausfuhr von Klauentieren aus dem scuchcngehoft ist um er keinen Umständen, auch nicht zum Zwecke der sofortigen Abfchlachtung, gestattet. bj Die Plätze vor den Slalltüren des Leuckjengehöfts tuch die Straßen vor den (riiigängcn dieses Gehöfts sowie dre gepflasterten Wege an den Ställen und auf den Höfen sind niehrmals täglich durch Uebergießen mit Kalkwafser zu desinfizieren. , . . r c) Tas Geflügel des Seuchengchösts ist so einzufperren, baß es den .Hos nicht verlassen kann. d Die Hunde des Scuchcngehöstes sind scstzulcgen. Katzen, die gewohnheitsmäßig den Hof vetlasfen, sind einzusperren. Durch den Sperrbezirk dürfen Klauenticrc in der Regel ..... . . weder getrieben, noch geführt, noch im Gespann getobten ^uäjdjrcibiit Großh Ministeriums des Innern vom L>. August werden. Nur in besonderen Bedürsnis sollen 1902 ^Amtsblatt Nr. 18). Ätach den Vorschriften dieses Auskann vom Kreisamt zu gelassen ro c r b c n , b q B insbesondere nach Ziffer 1 daselbst iit zu verfahren, Rindviehgespan neaus nicht verseuchtenGe-I ^bald in einer Gemeinde ein Fall von Maul- und Mlaucn|cud)c Höften zu Feldarbeiten benutzt werden. sestgestellt ivirb. Die Mitteilungen an d-en zuständigen Krcrs- Tas Führen von Klauenvieh in bem Sperrbezirk ^terinärarzt habeii telephonisch oder lelcgraphisch zu zum Zweck des sofortigen Äbschlachtens ist gejtalkct. erfolgen. . Auch kann das Führen von an der Lerne gehenden Großherzogliches Kreisamt Gießen. Tieren aus einem nicht verseuchten Gchöst des Sperrbezirks | I. V.: Dr. Merck, nach einer innerhalb dieses Letzteren gelegenen schlachtstatte-------------------------------------------------' von der Bürgermeisterei gestattet iverden. In letzterem Falle hat unmittelbar vorher der zuständige Fleiichcheschauer yl-KUlUUlHllUjUHy. den ganzen Bestand des Aussuhrgehöfts auf verdäckstige Gr-1 e t r • Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Holzheim. . Meinungen zu untersuchen. Nachdem in den Gehöften des Georg Heinrich Grieb V., t Die verseuchten Ställe dürfen von niemandem, außer von ^^nrich Christian Jung, Wilhelm Jung I., Matous Conrad .Heim, den mit der Wartung der -liere beauftragten Personen ober £)c:nriZ Aonrad Georg Jung, Wilhelm Schöck, Jakob Jung XI., den zugczogenen Tierärzten betreten werden. Die- mit der ^ur II., Georg Jung II., Balthasar Wilh. (s>rieb, Peter Wartung der Tiere in den vmeuchten stallen betraut«, x Ocorg Jung I . Balthasar Häuser, Heinrich sames, Personen dürfen nur nach gehöriger Acungung und Des- >yelCT Jakob Laux II., Marlin Heinrich Muljl, infektion des Schuhwcrks unb nach dem Wechsel ihrer ütlet» Äonrab acip xil., Hanmann Jäger L, Georg Philipp Jager, düng außerhalb deS Gehöfts verkehren . , Johann Wilhelm Görlach, Georg Lames, Georg Müller, Konrad g) -tad Weggehen ungekochter Milch aus dem « V e r r v e z i r t Heinriä) Jäger, Wilhelm Ludwig Grieb, Heinrich Tenlwrdt, ist verboten. Das gleiche gilt von der Magermilch, Ka,e, ßonrad h) Ranliftitter, Stroh oder Dunger^darj aus dem seuehen- Heinrich Will, Adam Ludlmq Engel, Heinrich Ernst geholte nicht entfernt werden eafc unb cntiKtc öegen- Peter Heinrich Jung, ftarl Grieb 11., Georg veurrrch stände, durch die die beuche verbreitet t^rdcn konnte, dunen Wilhelm Reubl, Baltljaiar Wilhelm Jung, Wilhelm Peter erst nach geichehener gründlicher Desmfektion aus dem ~ . 3a[ob metei giifabcta Zeiß Witnx, Nonrod Kuhl, Seuckengchöfte entfernt werden. . - Hartmoiin Kuhl, Adam Jäger II., Wilhelm Konrad Grieb, Heinrich i) An den, Seuchengehöfte, sowie an, a m t l i ch ein K r e r s- - Heinrich Ernst Engel, Moritz Ohly, Hartmann Zeiß IV ,1 straßenortsausgü ngen irnd m emgenfalliger und Grieb X., Tobias Engel, Wilhelm Ohly IV., Wilhelm haltbarer Weise Tafeln mit der Inschrift: „Maul- und Georg Jung III., Jakob Arch, Georg Hch. Reuhl, Klauenseuelje" anzubrrngen. . &Dnrat) Bun, Jakob Müller V., Wilhelm Klaum, Konrad III. In daS bestehende Beobachtnngsgebiet werden bie Orte Lvnreü» Laux I, Beter Kubl, Heinrich Wilh. Arch, 8 c l l e t s b e i in und Obbornhofen embezogen. Friedrich Jung \ Witwe, Konrad Jung XV., Ernst Hck. Zeiß, IV. Für das Beobachtungsgebiet wird besttmmt: ^^n toeora Müll, Wilhelm Jäger I., Konrad sck-mandt, 1. Tic Abhaltung von Viehmarkten (auch Pferde- Ohly Johannes Konrad Müller, Heinrich Engel III, BirlteiO und Tierschauen ist verboten. Heinrich Georg Görlach, Wilhelm Reitz, Friedrich Schneider, Mar 2. Ter Austrieb von Klauenvieb aus dem Beobachtungsgebiet £ n tt safob ejubroig Jung, Georg Görlach, Konrad Franz, aus auswärtige Viehmärkte sowie das Verl an en des Bc-l-. ~ .r ^onra£> ftaT[ Diehl, Sil beim Höser, Georg Hein- obachtungsgebiets durch Klauenvieh im ®efbann| Q , @tieb yj H^mann Reuter, Ernst Jung, Johannes Kuhl, Balthasar Jung I., Wilhelm Sann, Mathias Moritz Ohly, Heinrich Wilhelm Görlach, Georg Heinrich Franz, Hartmann Jakob Zeiß Wilhelm Kuhl die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist, werden die unter II. unserer Bekanntmachung angeordneten Maßnahmen auch" auf diese Gehöire ausgedehnt. . Juli = + 28,3’1 1 » “ + 13,1*0, K. 5/11. B »/« Sind Sie Wenn menten Bergstrafte 7 Q5700J Kasfia-Kaffee Der Pfund 1.30, 1.40, 1.50 (.6—J2 Jahre». [4438 Sie werden es nicht bereuen. 6 Zimmer Iriden etc. dB Bahnhofstr. 26 Venen Büue 17 Frankfurter Strasse 65 chilleritraftc 26. 14183 Kuverts mit Firma preisen frei ins Haus. 14482 Srühl'sche llnioersitäts-Druckere!. R. 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