Nr. 191 droeües Blatt 161. Jahrgang Erscheint tbglich mü Rutznahme beS Sonntag«. D«e „etefcteer gteiHrnblitttT" werden dem .Anzeiger* oietmol wöchentlich beigelegt, bal .Krelsblott fir den Kreis Olrßen" zweimal wöchentlich Die „randwirischattliche, Lett- frage»" erfchemen monathd) zweimal. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Mittwoch, (6. August 19U MolaHonibnid und Ber'.ag ter BrühNchen llniverstlät«» Buch» una Stcinbrutfettt 51. Lange, »ieheu. Rebtfuon, 6,75 Mk. zurück DaS Jahr 1309 hat allerdings eine sehr kräftige Erholung gebracht, aber bad Minus bet Jahre 1907 unb 1908 ist bannt nicht ausgeglichen, sondern bestehl noch in einem Betrage von 99,o2 Millionen Mark fort Die Rückzahlungen haben in ben Jahren 1907 unb 1908 relativ viel stärker zugenommen als bie Einzahlungen, wie sich aus imdmebenber Zusammen» stellnng ergibt. Es betragen in Millionen Mark: Tifierenz 1900 103,70 19ul 448,76 1902 477.27 1907 90,65 — 13,2a 190> 192,01 — 256,75 1903 646,9a -j- 169,68 .•öcmenrltdi hat schon -das Jahr 1'0" einen .'l.ksgieich gegen früher gebracht. Immerhin bleibt für bte Beurteilung der Svarkran ber Bevölkerung die Einwirkung ber Ricbergangciahre 1907 unb 190b sehr beachtenswert Hauptversammlung des deutschen Z.'ntralverdandes für handel und Gewebe. ~ Dresden, 15. Lug. Am heutigen zweiten und letzten Bcratungstage oeschärtigte iitb die Hauvwersarnmluna des deut' wen Zentralv-.iband-' Nit Handel und i^werbe zunächst mit oem Zugabeunweieii Ter Bericht ernanei Pf an nkuchen . Barmen rührte hierzu aus. bap 'ich bas Zugabeunweien zu einem kolossalen Mißstand ent nickcll lialx. Eine Firma Hobe einmal m geschickter Weise den Unhifl bodurch lädimtih gemacht, dost sie crflärtc. sie habe ihre Waren in allen Staaten des Nord unb Südpol- paicnUfr.n idbn nach Italien -u. bei 2 Plund ein Automobil nd einen Freiplav un Naircnbau'e T\r Redner ernt folgenden 91 n trag: ,.Tic .Haupwcrsammlung ec6 Zentralvcrban des erblickt in dem heutigen Zugabewesen ein unlautere» Ge schöftsgebohrcri, dos eine Stbäeuuinfl des Kauimannsstandcs und auch ber Konsumenten zur Folge hak unb bcidtiicßi, in Wem ein schäft mit anderen loirticbaiIndien Verbänden ein gesetzliche. Verbot der Zugaben anzustrebcn.' Ein foamburger Redner teilte hierzu mit, daß sich dos foiial- bemofratiidre Blatt in Hamburg und der dortige große ftonium verein bett Untug mit dem Zugabewescn »unutze gemacht hätten, indem ite die Erklärung losiic^n, fie gebrauchten solche Mittel nidn, um Mimbai anzulockeii. Ter Antrag wird hieraus angenommen. Ter folgende Punkt der Tagesordtnuig betraf die Nniallversicherung ber Tctailisten. WoiterS (Hannover, bcninDorictc folgenben Antrag: „Ter Vorstand des Zemralverbandes wird beauftragt, beim Bunb.srate und beim Reichsocritehcrungsanuc unter Hinweis au' bie bisherigen Eingaben unseres -l'.rbauöcs und bte Ausführungen bcs rtbgcorbncicii Senator oüti>cl über bic Telailunjaltoersicchrung in der Reichstags,gung vom 30. Mat d. Is. bic (iüiridMitng einer Tctaitbcm^-Gettoficnichait ober, falls diele nidt zu er reichen ist. die einei reinen renossentchaft mit ciniad:« Lohtidercanung und gereajict Stafierung des (Gefahren» tariss zu beantragen" Der Antrag vtacncnb Unsattverfid-rrung wurde nad) kurzer Debatte angenommen. Sodann berichtete Heinze (Leipzig: über bie ^ensionsversicherung Der Angestellten. Er führte aus: Wir stehen Der ganzen Angelcgcnhed grundsätzlich woblwollciid gegenüber, oa uuith eine Pcn,ionsveriicherung untere Angcnelltcn mehr Lebensmut unb Arbeits'reudigkcit erhalten. Auch andere Prinzivalsvcrbunbe haben iid) iür eine solche Pen- iionsveri icherung ausgeipivajcii. a.er Redner geht bann auf bic Einzelheiten bes EntN'uries ein und meint: Wenn man in Pc- tracht zieht, baß bunh ine neuen RcichSfteuern Handel und Gewerbe am meinen betrogen werden, und auch Die Reichsversicherung!: orbnung unseren Stand autzcrordemiich belastet, so muß man sagen, daß gegenwärtig Die idUccbtenc Zeit Dafür ist, um noch weitere Lasten cinzu'ührcn Tcmiod: roollen wir an» Sorge für unsere Angestellten auch diese öeiafemg tragen 2cn Ent nrurt in bet vorliegenden Jorm lehnen wir ober ab. Ter tHebner empfiehlt folgende Entschließung. „Tic Hauptversammlung itcljt nach wie vor am oem Standpunkt, daß eine PensionSvcrsicherung der Angestellten notwendig ist. Sie lehnt aber Den vorliegenden Rcglerungscntwur' ab, da nadi teiner Seite hm bte i r.i'arnmg.m erfüllt jinb, die AngesteUte uno Prinzipale auf ,hn setzten. Er ist vor allem unannebmbar für Die Prinzipale, wett er ihnen hohe wirtschaftliche linnen au erlegt, ohne ben Angestellten nnrt- tdraithdic Boncilc zu bangen." Nadi kurzer AuSsprari? -...roc Die Entschließung einstimmig angenommeii. Ter folgende Punkt Der Tagesordnung betraf bic Sonderbesteuerung Der Gewerbetreibenden. Janssen Barmen empfahl folgenden Äiurag: „Tie Haupt Versammlung des gentralverbo das Vorhaben ■ Die Gemeinden tmrd lassen. Die Gewerbetreibenden und Hausbesitzer tragen 'chon jetzt utwerdältnismäßig ta weitere Erhöhung ober Bernichrung der Gcmciitdcabgabcn. die nidn von allen Wninii gleichmäßig -r Hoden m rdni, ist mck der Gereckmgkeil nidn in E »klang »u bangen vuv Acanderun» do- ‘tummunalabgabcngciaic* :ü dang.-nd lurtwendi t Tif on- loeicitbcr Tdemen n iiKrbai gebeten, -.n ihren Cr:< atrnen b«but \u nnrfcn. bnh irbc weiter? Sonderbelannng > «t.'nfrMinbni* den b’irm Realsteuetn unterbleibt Tic Entschließung tourt* nach kurzer <üifu?rothr angciwimntu. iolqie bas Thema „Deiautiereiide 7vabnkanten und (Urofe Ocn". bav R »colans Bremen beHandelle E» wandte sich gegen bie Zabiikantcii und Großistcn. tne unter Umgebung bc4 ?aag»r Schule und Hauptes bei ganzen modernen holländik'en Malerei, besonders im letzten Jahrzehnt, üt immer weitere ftrci'c gedrungen, unb nicht wenig dazu bai der ivrehrungsooll: Eiici bei getragen, mit dem Liebermann Die em seinen Meister Freunde geworben hm Teo Künstlers Lebensgang unb Entioicklung ist dadurch ungewöhtUick' und merkwürdig, daß er erst im reifen Manne-alter itö’ und je ne Ausgaben gesunden bat. Ware Fü-raels. der 1824 geboren ist, etwa um 1865 gestorben — fein Lied, kein Helden buch würd. von ihm sagen und singen. Er hatte schon das 10. Lebensjahr hinter 'ich. als er der würbe, als her er in dci ft uni', geidnehte fort leben wird. Sein Geburtsort war die stille Ilm- veiiitäiSHoDt Groningen, wo er als Der Sohu einer alten nOli’nDiidjen 3ubenfamme das Licht ber Well erblickte. Ioiej sollte Rabbinei werden, er erwies sich in seinen Üinberiahren als gelehrig und au di als künstlerisch begabt, da er sich öurd» kleine Ge* dichte und als Biolimvielcr auszeidinete. Später kam er in das Bankgeschäft feines Vaters, aber Hooien, die er nach ölten Lito grapbicn beritelltc und bann nach eigenem Geichmackc ausmalte, betuogen einen Freund des Hauics, den Vater Da;n zu bestimmen, daß Josef 9Xtilcr werde. Es war im Jahre 1840, ais er Schälet von Hruieman wurde. Bei Armem an und später bei Tiencman trat ihm Der regelstrenge Akademismus, rote et im Budze stand, entgegen Taran fand Israels nun niait viel Geiallcn, um io tiefer eiregic ihn Aro Scheffers bekanntes Bitd „Gretchen am Spumrabe", das er 1845 in Amsterdam kennen lernte. Tenn hier fand er, was er iid) selbst in der Kunst ausjuDiüdcn ge drängt fühlte: lebendige Empiindung menschlicher Tinge an? Geschicke. So ging er denn nach Paris, wo er von 1845 bis 1848 verweilte. Merkwürdig genug, daß er von ber modernen Kunst, deren Morgenröte damals in Paris glänzte und zu Deren Ber tretern Doch auch Israels spater sich ge'ellen sollte, kaum etwas in Pans gemerkt zu haben schein!. (it malte zunächst durchaus un allen 3tilc Der hiiiotiidien und der Genre Malerei: biblische ^istoriken aus dem Allen Tcitamcni, Luther, eine Bibel überlesend, ober einen Violinspieler, oder selbst einen Prinzen von Cranicn, wie Der iid> zum ersten Male den Beiehleu des spanischen Königs widersetzt Tas war im Fahre Iböä, daß er das letztgenannte Bild ausstellte: eben hatte er damals Die Bckanntsd«n gemaebt. Die für sein t'cben cnticheidend werden sollte: die Belanntichaft nut dem Taicm Der Fischer in dem hollänDi'chcn Stranbborie Zaudvoord. Ta war cs, wo er bei 'Tianiv seines Eanbee und seiner Bewohner frei von allem a!a Demi scheu Regel ;wange und frei von allen Atclicrrezevtcn gerade ins Antlitz ;u ’d'aucii lernte Er begann sv 1856 seine Gemälde in die Welt zu senden, die das Leben ber l-olläuDi'chcn Fischer zum Gegenstände haben, und davon bat er seitdem eine große An;aiü von Darstellungen volleiihet. Zuerst waren diese Bilder noch rnmt mit dem üblichen modischen Anekdolenkram belastet, je lingu aber, desto freier, cimadici und unmittelbarer gestaltetcii sie sich Er hat die ärmlichen und doä> Heimischen WoHnräumc oicies Fischervolkes geschildert, ihr tägliches Leben, die weuerhanen Alten, vergrämte Frauen, Die 'vielenden • inber. Wind und Wetter. Arbeit und Ruhestunde. Wer ohne Die Kcnnmis der alten boÜanOUGHn 'tunst, mit bereit c^eist Israels tiefe innere VcrwanDnchaft hat, an seine ist feine 3adu nidil. es ieblt an Farbe am feinen Bildern, oü sind sie trübe, zuweile t die Ton'chönheir des Ganren, dzs fast imntei auf grau genimmi ist. mach: ihren fünükrvmen Wert aus. Aber ie tieier man itrti ui d: Bild.r hineinr..bt, nm io mehr fesseln ”e dura- hicn utcnschlichc.i G-ehalt Israels ist wen saovii entfernt, ein T rcuu in al ci ;. '.-u >r malt icuif loualcn Pr- e e. t br.n, ist kein Vertreter ber iXuncnkuLmaletri Wa. '"ine Bild« i so tief anziehend mau;, ist .uvach, daß eine große Gute bes EmpsiNbens daraus spricht Ec liebt Oie einfache und natur :üib. iv sind sie doch, cr'uu: von einer lic'en tlcb.-isü. «c mürrischen Tag, Daß er selbst Das vermnjette, b ix l' < > einer alten Frau als Schönheit, als .Ge'chen! Man muß bie köstliche Schilberung ber spanischen Reste leien, bie ber alte Mann vor etwa fieben Jahren unternommen unb selbst beschrieben hat, um ihn ganz zu verliehen WaS er da alles genießt, :t.c originell unb frei er Menschen und Tinge anficht, rn ' Güte er bic ocr len Isharokten, Gewoynbetlin idiauungen anerkennt und annimmt! Tas Buch gibt au,.' . 'ein künstlerisches Glaubensbekenntnis Aufschluß Mn Munil. bat er sich nicht versöhnen können, Vclasouez errceci seine tiefste Bewunderung, aber Das Höchste Wort ber Hann ist für den Alten Rembrandt Von feiner eigenen stunß Hal er einmal zu Liebermann gejagt: „Außer Mittel gibt eS keinen Maler, Der so wenig zeichnen imb malen konnte wie ich, und Dabei io gute Bilder gemalt Hai." Eine Charakteristik, bie trenn nicht alles, so Doch sicher etwas Wesentliches über Israels' Kunst lagt Diese Kunst war tbm alles, malend ist er alt gewoiben Bis zulent faß er täglich arbeitend in feiner Wcrk- ’iatt. in der Regel matte er an zwei Bildern zugleich und er schrieb es seiner Kunst zu, daß er so alt geworben und zugleich io gesund geblieben war Er *agtr einmal zu einem Frager: „Jungei Mann, willst du alt werden, bann ichanc gcfiutbt nuun. eint Kunst, die nichts Apanes sucht, eine -tuns; die nicht nod’ Lensatwii strebt, und besonders kritisiere mentale seine Kollegen, weil alles in ber Kunst io verflixt fchwierig ist, ja, fo verteufelt schwierig . . Arbeite ruhig, bann arbeitest bn lange unb gut.' Nach biefem Rezepte Hat Israels selbst ge» handelt, und bis zuletzt ist er lebensfroh unb vergnügt neniefen, .rgkid) er mn großen Zcdmtr^ 'eines Leben-, den Verlust seiner Frcut, nie Hai verwinden tonnen. Täglich machte der Alte, langsam, Sdiritt vor sdmn, vonl Haag aus ieinen Zvazwrgaug^ in Den „Bo'ch". Im kommet wohnte er tu seiner Villa in Scheoeningen uno fuhr Vilich mit Der Tamcibchn in Den Haag hinem. Bei dieser Fahrt erledigte li seine Lettüre, und zwar in einer aanz eigentfinittdien Weise. Er t:r numliG jedesmal aus oem Buche, das et lest» loollte. Fahrt /zu uaben glaubte, :mo Vapierkorb. oo wanderte nacp und nach em gio>, r Ten icmer Bibiiorhet in fwn Pacherkorb, 'n oen letzten Jahren halten seine Bilder doch enccs Müoes Formen begannen sich zleicknam aufittlöfen, in» tmarber Überzüged..»; cs war, als ob orr alte sti-nstier selbst : .ii _ ;nng suhlte, itth in das ‘.Ul aufzulösen. Uuo io iit tr C NU nun nad) einem langen schönen Leben in Frieden bin* yigai! 17 7 16,1 die Schriftstelle Eoang. Matth. 24, 14. Im Anschluß daran erfolgte die Ordination des Missionars Scklandraff von hier durch Gcneralsuperintendent D. Maurer - Wiesbaden. Der Nachmittagsgottesdienst wurde vor der Kirche abqehalten, da sie die Teilnehmer nicht alle zu faßen vermochte; es predigten Missionar V ö m e l - Chnia, ein Bruder unseres Ortspfarrers, und der angehende Missionar Ittmann aus Groß-Umstadt. Jur die auswärtigen Missionsfreunde war inzwischen in unserem neu erbauten Schwesternhaus Kaffee bereitgeuellt. Die Nachoersammlung fand am „Launscheidsberg" statt; Missionar Gsell und Missionsschüler Walther aus Beuern hielten Ansprachen. Die Kollekte für die Baseler Mission ergab einen erfreulichen Betrag. Missionar Schlandraff be- gibt sich in den nächsten Tagen über England nach der Goldküste und Missionar Ittmann nach Kamerun. soll nach e der schon treffend n yroboC' scher und sind, so t graphisch geschlo um Pilse. eingcjdjlo, wenn 2eu ffmtci Meldung: Pari 8. August mehren her @eb: ansässic das Schicks Wird i etivaigen $ ist man in Schicksal bei verbreitet Auskunft s „Die Bi «uv von b imben sich si Naü wohl er Wucht voi Wochen, vom in gelangen.' Briefkasten der UeSaktion. («noupme Anfragen bleiben unberückstchitgl.» H. G. 10. Sie wenden sich am besten an den deutschen Generalkonsul. Andernfalls werden Sie sonst wohl vergeblich warten. + 31,9'6. 4- 16,3 ' 5 s& !lc. I92 Ter erscheint - öonnl^' K: SK Ä« "Ätz ft ^a0,J aerot .. Äankreiü 1*5 if J? Nttüi Mn im i S "N ton r'bronautit 'lathmden chnguiiM" euic prakti '."»glich js, M Ofsh "'steriumk Sprunge Ne aus 'oren, in d'e'es sow, ^ntes hj, Sch/au lortbeu ei, vers ) .^l'te n, ^'slärung "neu eleku- Sm in i 5 auf iß.. in einem merkwürdigen Gegensatz zu den Angaben des Ministers des Innern, der 9529 und 8808 gezählt hatte. Da aber die letzteren Zahlen auf Grund der eigenen Angaben der Leute ausgestellt sind, so verdienen sie weniger Glauben als die der Heeresverwaltung, der natürlich eine sehr viel sorgfältigere Aufstellung möglich ist. _________ * Im vierten Stock. Madame: „Ist mein Mann immer noch nicht da?" — Dienstmädchen: „Nein, aber er scheint unterwegs zu sein, Madame . . ., das Treppengeländer wackelt seit einer Viertelstunde beständig!" * Deshalb. Beamter: „Dieses verdammte Lärmen auf der Straße." — „Stört Sic das in der Arbeit?" — „Nein, aber man hört den Chef nicht kommen!" * Bescheid. Zwei aufgedonnerte Damen zur Kellnerin, nachdem sie lange in der Speisekarte studiert: „Haben Sic echte Regensburger Würste?" — „Na — so echt wie Ihre Brillant- Ist ?1j! Aus Stadt und (and. Gießen. 16. August 1911. ** Apothekerkursus. Unter Leitung von Privatdozent Dr. Ferst, der von dem Assistenten Garnier unterstützt wurde, ging heute ein wissenschaftlicher Fortbildungskursus für die oberhefsischen Apotheker zu Ende, der seit 8 Tagen hier abgehalten wurde. Zum Abschluß der anregenden Tagung fand heute eine Besichtigung des Liebig- museums statt, die für einen der Teilnehmer insofern von besonderem Interesse war, als er noch in den Räumen des Museums während seiner Studienzeit gearbeitet hatte. Heute nachmittag findet eine gemütliche Zusammenkunft der Kursusteilnehmer im Hotel Viktoria statt. ** Gedankensplitter. In einem „Eingesandt" in der „Butzbacher Zeitung" vom 15. d. M. beklagt sich das Gemeinderatsmitglied Josef Oppenheimer über einen anderen Einsender mit folgenden Worten: . . . „Bemerken möchte ich nur noch, daß ich denjenigen, der einen anderen Menschen angreist, ohne seinen Namen zu nennen (oder doch wenig st ens den Anfangsbuch- st a b e n desselben) für einen feigen Hallunken halte." Ja, wenigstens den Anfangsbuchstaben! Zarte Diskretion muß man gelten lassen. Aber wenn so ein feiger Hallunke trotz der Nennung seines Anfangsbuchstabens noch unerkannt bleibt — was dann? —. Der Friedberger „Ober- hess. Anzeiger" teilt auf Grund der bekannten Angriffsbroschüre der „Franks. Nachrichten" gegen den „Franks. General-Anz." treuherzig mit: „Eine Zeitungsfehde scheint zwischen den Frankfurter Nachrichten und dem Franks. General-Anzeiger auszu breche n." Da die „Extrabroschüre" (so benennt das Friedberger Blatt die Streitschrift) bereits von gerichtlichen Klageanträgen Mitteilung macht, scheint das Schicksal allerdings im Zuge zu sein, und es wird sich nichts mehr daran ändern lassen. Landkreis Gießen. D. Lollar, 15. Aug. Am Sonntag hielt der Krie- oerverein „Ludwig zur Treue" ein Preisschießen ab, an dem nur Mitglieder des Vereins sich beteiligen konnten. Es kamen 13 von Vereinsmitgliedern und dem Vorstande gestiftete Preise zur Verteilung. Die Nummer zu fünf Schuß aas die 20er Ringscheibe kostete jnur 25 Pfg. Es durfte nicht nachgekauft werden. 34 Schützen beteiligten sich beim Schießen. Bei der Preis- verteilung um 8 Uhr erhielten Preise: 1. Preis Bäcker Ld. Schadeck, 2. Gerh. Fuchs, 3. Bürgermeister Schmidt, 4. Fr. Heuser, 5. Hch. Christ, 6. Fr. Schön, 7. Joh. Schäfer, 8. Ehr. Fuchs, 9. Hch. Schäfer, 10. Wilh. Seipp, 11. L. Geißler V., 12. L. Heibertshausen, 13. Chr. Viehl. Ehrenscheiben wurden geschossen von Bäcker Schadeck, Otto Lang und Fr. Schwarz. — Nächsten Sonntag 1/2W Uhr veranstalten Die Kriegervereine Lollar, Daubringen, Mainzlar, S.aufenberg ,'unb Ruttershausen einegemein jameKirchenparade nach Kirchberg. An dem Kriegerdenkmal, das erneuert worden ist, findet nach dem Gottesdienst eine Grave- lottegedächtnisfeier und Kranzniederlegung statt. Pfarrassistent G e r i g hält die Festpredigt, Bezirksvorsteher Lehrer Da ab die Ansprache am Denkmal. Die Musik stellt die .Stadtkapelle in Marburg. 8. Lollar, 16. Aug. Durch die anhaltend trockene Witterung macht sich auch bei unserer vor einigen Jahren von den Gemeinden Lollar, (Staufenberg und Mainzlar errichteten Gruppen-Wasserleitung der Wassermangel bemerkbar. Infolge besten wurde von dem Ausschuß in der am Samstag in Mainzlar abgehaltenen Sitzung beschlosten, nach weiteren Quellen zu schürfen und sie gegebenenfalls an die Leitung anzuschließen. Der Wassermangel ist weniger auf das Nachlassen der Quellen als auf den unwirtschaftlichen Verbrauch des Wassers zurückzufübren. Besonders in dem hochgelegenen Staufenberg, das gänzlich aus die Leitung angewiesen ist, war von verschiedenen Bewohnern Mißbrauch mit dem Master getrieben worden, weshalb man sich veranlaßt sah, die Sache zu untersuchen und die Schuldigen Dennifcbte». * Graf de Passy ist wieder ausgebrochen. Aus dem Heilbronner Untersuchungsgefängnis ist der Hochstapler Graf Passy alias Schiemangk wiederum ausgebrochen. Es ist festgeftellt, daß er durch mehrere Helfershelfer von außen befreit wurde. Diese drangen durch einen benachbarten Neubau in den Hof des Gefängnisses und von dort durch das Treppenhaus, woselbst sie ein Gitter durchsägten, in das Gebäude. Die Zelle wurde mit Dietrichen geöffnet und der Gefangene, der mit Fußfesseln an die Wand angeschlossen war, befreit. Man hat bis jetzt keine Spur von ihm. Graf Passy ist nach seinem letzten Ausbruch im Spreewald verhaftet uno wieder hier- den Hochstapler und veranlaßte seine Verhaftung. Seinem Transporteur bemerkte er, daß sich der Staat doch nicht in nutzlose Unkosten stürzen solle, denn es werde ihm lSchiemangk) doch über kurz oder lang gelingen, die Freiheit wiederzugewinnen, so feste Gefängnismauern, die er nicht zu durchbrechen vermöge, gebe es nicht. Der Schwindler wurde dann unter großen Vorsichtsmaßregeln nach Heilbronn zurückbefördert und in einer besonders festen Zelle untergebracht. Mer alle Vorsichtsmaßregeln waren vergebens, denn, wie oben gefagt, ist es dem Verbrecher tatsächlich gelungen, aus dem Gefängnis von neuem zu entweichen. kf. Vom Umgänge mit Dieben. Dieser Tage waren mehrere Nächte hintereinander von Dieben Einbrüche in den Bahnhof der Drahtseilbahn zu Paris, die auf den Montmartre führte, versucht worden. Daraufhin hat soeben die Verwaltung der Eisenbahngesellschaft an verschiedenen auffälligen Stellen in der Nähe des Bahnhofs folgenden Anschlag anbringen lassen, von dem man gewiß nidjt sagen kann, daß er die Diebe zu hart an- sasse: „Nachricht für Spitzbuben! Wir teilen den Herren Spitzbuben hiermit mit, daß am Abend weder Geldsummen noch irgendwelche Wertsachen, noch sonstige Gegenstände in den Räumen der Station unserer Drahtseilbahn zurückgelassen werden. Wir bitten die Herren Spitzbuben, dieses zur Kenntnis zu nehmen und außerdem alle ihre Kollegen hiervon zu benachrichtigen, um überflüssige gegenseitige Belästigungen und vor allen Dingen Zeitverlust zu vermeiden." C l n „if e u e 1 b 0 0 t". Bei den häufigen Bränden im Londoner Haie n hat man in den letzten Jahren erfahren müssen, daß die Themsefeuenvehr ihren Ausgaben nicht gewachsen in, die alten Spritzenboote erreiche» nur 4—n Knoten Schnelligkeit und die Straft der Soritzen reicht kaum aus, den laichenden Wasser« nrahl auf eine Emfernimg von 3) Meter auszusenden. Nun bat dte Londoner etabtbehörhe em neues Fenerwemboot bauen lassen, das in diesen Tagen auf der Tbenüe eingetroffen ist. Tas neue „fire-boat“ hat eine Länge von 21 Meter und wird von einem l arafmmotor getrieben, der dem Fahrzeug eme Geichwindigteit von mehr als 10'/, Knoten verleiht und zu gleicher Zeit die beiden Hochdrnckvumpen versorgt, die im Staude sind, in einer Minute 3000 Liter basser auf eine Entfernung von 100 Meter zu schleudern. Ter Druck der Punipen ist so stark, daß der Wasterslrahl fast wag« recht auf das brennende Objelt gerichtet werden kann, während die Spritzen der alten Feuerwehrboote nur eine ganz geringe Strait aufmielen. Tas neue Boot, das den Namen „Gamma" erhalten bat, wurde in Southampton gebaut und über das Meer in die Themse gerührt, wo es nun der Hafenfeuerwehrstation von Vatter« lea eiitflereiht ist. Tas sinnreich erdachte Fahrzeug Hat einen so geringen Tiefgang, daß es auch in Zeiten außerordentlich starker Ebbe tn seiner Beweglichkeit nicht gehindert ist. — Analphabeten im französischen Heer. Unter den Rekruten, die im Jahre 1909 aus gehoben wurden, zählte die Heeresverwaltung 14 225, die nicht lesen und schreiben kowi- ten; im vorigen Jahre waren es 14163. Diese Zahlen sichen Staufenberg einberufenen Versammlung wurde beschlosten, b. t der Gemeinde den Antrag zu stellen, den oberen Teich zu einem Reservebassin umzubauen zur Verwendung von Viehtränken und bei vorkommenden Bränden. Kreis Lauterbach. R. Lauterbach, 15. Aug. Obwohl in unserer Stadt seit mehreren Jahren bei dem städtischen Elektrizitätswerk eine geschlossene Badeanstalt (Wannen- und Zellenbad) besteht, sind seit einiger Zeit Bestrebungen im Gange, auch die Annehmlichkeiten eines freien Schwimmbades zu besitzen. Aus diesem Anlaß sand gestern abend im Saalbau zum Johannesberg eine von Kreisrat v. Bechtold und Bürgermeister Stöpler zwecks Gründung eines Badevereins ein» berufene Versammlung statt, die recht zahlreich besucht war und in der beschlossen wurde, ein Freibad mit Schwimmgelegenheit zu errichten. Dieses soll für jedermann — auch für Damen — gegen eine angemessene Gebühr zugänglich und die etwa 1000 Mk. betragenden Herstellungskosten durch Uebernahme von Anteilscheinen in Höhe von 10 Mk. gedeckt werden. Ein aus mehreren Herren gebildeter Ausschuß wurde mit der Wahl des Platzes beauftragt. Dieser dürfte wohl infolge des klaren sogenannten ,Linterwassers" zwischen der Sternmühle und der Papierfabrik zu liegen kommen, da auch dieser Teil des Geländes sehr idyllisch uitb vom öffentlichen Verkehr fern gelegen ist. Die neue Badeanstalt hofft man bis zum nächsten Jahre fertig stellen zu können und man bringt dem wohl- nitigen Unternehmen allerseits lebhaftes Interesse entgegen. Kreis Friedberg. A Butzbach, 15. Aug. Zwei 2 5jährige Dienst- jubiläen wurden hier gefeiert. Der israelitische Lehrer 5p irr ist 25 Jahre als Religionslehrer tätig und erhielt von seiner Gemeinde ein namhastes Geschenk. Werkmeiüei Steinbrecher befindet sich feit 25 Jahren im beisifcheu Staatsdienst, davon ist er 21 Jahre in der Zellenstrafansialt Butzbach tätig. Cholera. Konstantinopel, 15. Aug. Nach Mitteilungen der Stadtbehörde sind innerhalb der letzten 40 Stunden in Konstantinopel 114 Erkrankungen an Cholera vorgekommen, von denen 59 tödlich verliefen. Dank der Maßnahmen der Behörden scheint die Seuche im Stadtteil Haskoj im Abnehmen begriffen. Der Stadtteil ist durch einen starken Militärkordon abgesperrt. Ein Individuum, das die Absperrung durchbrechen wollte, wurde erschossen. In der am Bosporususer gelegenen europäischen Vorstadt Bujuk- d e r e breitet sich die Cholera weiter aus. Dort sind 20 Fälle vorgekommen, darunter einer in der Sommerresidenz der russischen Botschaft. Konstantinopel, 15. Aug. In den letzten vierundzwanzig Stunden wurden 65 Cholerasälle amtlich gemeldet, von denen 24 tödlich verliefen. Die meistbe- trosfenen Stadtteile sind Haskoj und B a t a t. Skutari, 15. Aug. Die Regierung setzte zur Be- kämpsung der Seuche 30 000 Pfund aus. Saloniki, 15. Aug. Ein neuer Cholerafall beim Militär wurde hier gemeldet. Im übrigen Albanien kamen 63TodeSfälle vor. Brüssel, 15. Aug. Den Abendblättern zufolae wurden in zwei Dörfern unweit Mons fünf choleraveroächtige Fälle festgestellt. Eingesandt. iFür Form und Jnball aller unter öicjer Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) (Ließen, den 15. August. Ein Vorschlag zur Güte! Die Frage des A in t s g e r i ch t S n e u b a cs, welche nach wie vor die Gemüter in nuferer Stadt lebhaft beschäftigt, hat nicht nur zu verschiedenen, mehr ober weniger temperamentvollen Kontroversen, loudern auch zu allerlei Kombinationen Veranlassung gegeben, deren Zusammenhang mit dem Ausgangspunkt nicht immer auf den eisten Blick zu erkennen war. Unter anderem wurde sie mehrfach mit der Rathaus- frage in Verbindung gebracht, während andrerseits gerade hier wiederum jedes Bindeglied bestritten wurde. Es fei mir daher gestattet, auf einige Berührungspunkte hin« zuweisen, die meiner Auffassung nach zwischen beiden Angelegen- hetten bestehen. Voraussetzen möchte ich dabei, daß die öffentlichen Erörterungen es als unzwei'elhaft wünschenswert nachgewiesen haben, die verschiedenen Gerichte tunlichst m einem Bau vereinigt zu sehen und nir die Bürgermeisterei eine Unterkunft zu finden, die unter möglichster Kostenersparnis ebenso praktisch, wie würdig ist. Diese beiden Gesichtsprmkte weisen nun geradezu auseinander Hin. Dem Bedürfnis der Gerichte kann in erschöpfender Weise Rechnung getragen werden durch Errichtung eines einheitlichen Ideal- bans für Amts- und Landgericht unter einem Dach auf der Boden- flache des seitherigen allen Brojektes an der neu zu eröffnenden Ringstraße. Dieser Bau Hätte neben dem billigen Geländepreis unter vielen anderen Vorzügen auch den der späteren ErweiternnqS- 'ähigkeit und würde, was gewiß nicht gering anzuschlageir ist, den ’ür die schöngeistig veranlagten Verehrer des Wiesenlals so peinlichen und der etabterroeiterung Hinderlichen Anblick des Arrest- Hauses verdecken. Ta das alte Juslftgebäude im gleichen Augenblick frei wird, so Hätte die hebe Vaterstadt eine einzigartige, niemals wieder- kehrende Gelegenheit, zu einem ebenso wohlgeeigneten, wie würdigen Rathaus zu gelangen, und zwar zu einem außergewöhnlich billigen Breis. Tenn es fann ohne weiteres vorausgesetzt werden, daß der Staat, deffen idealer Zweck die Förderung des allgemeinen Volkswohls ist, mit Freuden die Gelegenheit wahrnehmen wird, die nur scheinbar widerstrebenden Interessen unter einen Hut zu bringen, mdem er das für ihn jetzt unverwendbare alte Gebäude mit einem größeren Nachlaß auf dieGesteliungstosten, sagen wir einmal unverbindlich Alk. 150 - 2oO OOu, an die Stadt abläßt. — Die Stadtverordneten hinwiederum wären in der schönen Lage, ihre so oft betonte platonische Liebe und Fürsorge für den alten Stadtteil einmal praktisch beweisen zu können, ohne irgend welche Jntereffeii zu verletzen, da ja die neuen Stadtteile durch Investierung der ausschließlich der Altstadt entnommenen zahlreichen Institute und Behörden schon seit Jahren reichliche Entschädigung auf Vorschuß erhalten haben. Für die seicherige Bürgermeisterei, die noch immer als ein durchaus intaktes Gebäude angesprochen werden kann, das lediglich aus Raummangel für seinen gegenwärtigen Zweck unhaltbar ist, dürfte sich — eoent. unter Mitwirkung des Staates — eine naheliegende Verwendung finden. Adalbert Blndewald. Hiärtte. ko. Frankfurt a. M., 15. Aug. Heu» und Strohmarkt. Angefahren waren 4 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu, altes, 0,00—0,00 Mk^ neues 4.50—5,00 Alk. Stroh (ilornlanflftroh) O.Oo—0.00 Alk., Wirrstroh 0,00—0,00 Alk. Alles für 5u Kilo. Geschäft flott. Die Zufuhren waren aus dem Kreise Oberheffen. — Kartoffelmarkt-Bericht (Frühkartoffeln) vom 14. Aug. 1911. Königsberg i. Vr.: Frühe iveiße, Kaiserkrone Alk. 4.00. Lieg- nitz: Rosen (frühe, Alk. 4.00, Frühe weiße, Kaiserkrone 5,60, Runde blaue 5.0 ', Reue lange 5.00, »rrührosa 4.00. Al a g d e b u r g: Rvien (frühe) Mk. 3.00—0.00, Frühe iveiße, Karier-krone Mk. 3.60 bis 3.75, oval blaue Mk. 4.50—4.70, Nieren, Paulfens Juli M. (.50 -4.00, Crallen Alk. 4.25—4.50 Salbe a. d. S.: Frühe iveiße, Kaifertrone Alk. 4.00, oval blaue 4.25. Hamburg: Rosen frühe Alk. 2.80, Neue lange Mk 3.50—3.80, runde Eier- kartoffeln Alk. 3.80—4.50. Dortmund: Nieren, Paulsens Juli Alk. 4.40, Frühgelbe Mk. 3.70, Holländer Mäuse Alk. 4.50-0.00, Runde blaue 3.80. Hagen i. W.: Nieren, Paulsens Juli M. 3 85, Holländer Aläufe Alk. 4.50-4.80. Krefeld: Nieren, Paulsens Juli Mk. 4.20, Frühqelbe Alk. 4.70. Kempen a. Rh.: 'Nieren, Paulsens Juli Mk. 3.50, Neue lange Mk. 3.50, Frühgelbe Alk. 3.50—0.00 Holländer Märife Mk 3 50, Runde Eierkartoffeln k. 3.50. Köln a. Rh.: Rosen (frühe) Mk. 3. 0, Frühe weiße, Kaiserkrone Alk. 3.30, Nieren, Paulsens Juli Mk. 3.75-3.85, Frühgelbe Mk. 2.90 3.20. (Alles für 50 Kg.) tzoifers von, ebenso geim HiliorilW iiit 18. Ängn'l m MW* Die hoch!?,, neben Aatgb lälnehinen-, mit sich, dost Üttje gnnz 0 mayrend der ^ahre * -iqe p'olitW MvkkostLgt übet Persien lebten Zestu '.UgcklI De Tat! Ales Ivege legenheit?J’d bet Aaatssl bic gemeinst nicht verhel vielleicht en gegensehen, schwacher T ubemnitim Tentschlant Höchste Temperatur am Vlicbriflite Kreis Wetzlar. O Vetzberg, 14. Aua. Für unser Dörfchen wird jetzt die lang ersehute Waffersrage gelöst. Infolge der fort- gesetzten Trockenperiode mangelt es schon geraume Zeit an Trinkwasser. Am Gemeinoebrunnen, an dem Feldweg nach Fellinashausen, kommt das Wasser täglich zur Verteilung. Alles weitere Wirtschaftswasser wird in Wasserfässern vom Bieberbach heraufgefahren. Hessen-Nastau. ----- Rodheim a. d. Bieber, 14. Aug. Hier wurde gestern ein Missionsfest gefeiert, das überaus gut besucht war. Im VormittagSgotteSdienst war das Kirchlein geradezu überfüllt. Missionar Gsell gründete feine Missionspredigt auf flluguftlp© - je = = r-11 io DaS Kafein der Kuhmilch gerinnt in schwer verdauliche Mummen, die der Lauyling zu bewältigen iaum inntanbe nt Tritt ui dieiem Nachteil noch der Umstand, daß die Milch im jammer leicht säuert, so rückt die Gefahr der Magen^ und Darm- erlrankiingen immer naher heran. Wer nun sein Kind diesen Gefahren nicht aussetzen will, ernähre eö mit Nestle's Kindermehl nnb er wird mit dem Erfolg zufrieden sein. ss®/» Sie sind mit dem kleinsten Eckchen zufrieden, wkun man aus die Reise geht — uamlidj Fays ächte Sodener v Nineral-Paftillen. Man kann sie tu den kleinsten ▲▲ Soner, tn den Rucksack und in die Handtasche stopten und hat dann immer ein brillantes angenehemes a, -A. Mittel zur Hand, wenn man sich erfüllet. Ae ▼▼ schachtel Fays ächte Sodener kostet 85 Pfg. ss’Vu