spielen, sei es mit der Hand oder durch ein mechanisches Spielwcrk. Zu dem Spiel werden übrigens auch die As- (115 Zentner) und L-Glocken des neuen Geläutes derselben Kirche verwendet. Es besteht aus fünf Glocken, F, As, B, C, Es, die ein Gesamtgewicht von cc. 490 Zentnern haben. Die große F-Glocke wiegt allein 208 Zentner, der Klöppel 8’/i Zentner. Beim Probegeläut fiel vor allem die wunderbare Fülle und Weichheit des Dur* Dreiklanges auf. Der öloU-Treiklang zeichnete sich durch tiefen Ernst und große Kraft aus, die Verbindung F, As, B, C war ein herrliches Trauergelaut. Von allen fünf Glocken sagt ein hervorragender Musik- und Glockensachverständiger, daß sie „wie ein Orchester auf machtvollen Orgelakkorden wirken". — Tas Theater der Taubstummen. Eine ungewöhnliche Theatervorstellung hat in diesen Tagen in Harringap stattgefunden, eine Aufführung, bei der man weder im Publikum noch aus der Bühne ein Wort sprach oder hörte. Es war eins Vorstellung, die im Auftrag der Königlichen Gesellschaft zur. Unterstützung der Taubstummen veranstaltet wurde und bei der vier von den auftretenden sechs Schauspielern taubstumm waren. Man gab das Lustspiel „Für nichts gut" von Buckstone, das bei einer gewöhnlichen Aufführung eine Zeit von vielleicht 50 Minuten beansprucht hätte, in der Taubstummendarstellung aber erheblich länger dauerte, weil die Wort- und Lautzeichen mehr Zeit erfordern als das gesprochene Wort. Es konnte überraschen, wie die völlige Ausschaltung des Ohres die dramatische Wirkung nicht beeinträchtigte; int Gegenteil, die Notwendigkeit, durch den Körper auszudrücken, was sonst Stimme und Tonfall vermitteln, zwang die Darsteller, ihren Gebärden eine Realistik ;u geben, die man bei mancher anderen Tbeateraufführung vergeblich suchen mag. Nur zwei der Schauspieler, die mit der Taubstummen- spräche nicht genügenb vertraut waren, mußten hin und wieder die -Finger in Anspruch nehmen, um einzelne Worte zu buchstabieren. Tas Publikum verstand alles vollkommen, und man konnte beobachten, wie die Natur die Unglücklichen, denen sie die Gabe des Wortes und des Hörens versagte, diese Enterbten durch ein köstliches Gegengeschenk entschädigt hatte: durch einen ausgesprochenen lebendigen Sinn für Humor und Komik. Man jah das Auditorium von Herzen lachen, und mehrfach wurde bet 'komischen Stellen das .Spiel durch ein begeistertes Klatsch« unterbrochen. hn P1°cketr. n üerr iend m < ahn Anfang 8 Uhr 400 intag ?rt NS Mikl BfA —----ID1' " png hne I Künstlern gespickt Beirat fc jtiilcr luraufnahmen Giesse« ngoet1„. den IM HS--' Ärf>8 X Ehre .. Zauuar tziutriü iro- , erstklassiger Schlag' Kind! nachteu nd Zweller Blatt lbs. Jahrgang Nr. 12 Giehener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme beS Sonntags. General-Anzeiger für Cberheffen Tie „Eiehener Kamilieublätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Ureirblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Lett- fragen" erscheinen nwnatlich zweimal. Samstag, 14. Januar 1911 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversualS • Blich- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Ecdul- straße 7. Expedition und Verlag: e-nK öl. Redaktwn: 112. Tel.-Adru AnzeigerGießen. Die auswärtige politit in der französischen Kammer. Einige ausführliche Ergänzungen zu dem gestrigen Bericht über die Rede Pichons werden von Interesse sein. Paris, 13. Ian. Bezüglich der marofEan schen Bergwerke erklärte Minister Pichon in seiner gestrigen Rede wörtlich: Ein von bet technischen Kommission vorbereitetes Bergwerks- reglement wird augenblicklich dem diplomatisck)en Korps in Tanger unterbreitet. Es ist in einer Weife abgefaßt, die geeignet ist, die Gleichheit der Behandlung der Staatsangehörigen aller Mächte zu sichern. Es sieht im Falle a,dauernder Streitigkeit.'n zwischen Personen, die um Schürferlaubnis nachsuchen, eine Verhandlung vor dem Gerichtshof in Lausanne vor, der sich über diese Streitigkeiten auszusprechen hat, wenn die Bemühungen, eine Versöhnung herbeizusühren, die wir in jedem nur möglichen Maße zu begünstigen entschlossen sind, nicht zu einem befriedigenden Ergebnis gelangen. lieber die B?zi Hungen Frankreichs zu England erklärte der Minister: Unsere Entente mit England war niemals enger und vollständiger als heute: es gibt keine Frage, welche die Politik oder die Interessen der beiden Regierungen angebt, über die sie sich nicht besprechen und ins Einvernehmen setzen zwecks gemeinsamen, Vorgehens und Einschreitens. Ich kenne kein Beispiel, wo der eine oder der andere Teil einer Meinungsverschiedenheit wegen hätte nachgeben oder eine andere Bahn einschlagen mußte, als die, welche die friedliche Solidarität ihrer Absichten naturgemäß ihn führen mußte. Die beiden Länder, deren Beziehungen immer vertraulicher und enger werden, lassen die Entente nur dazu dienen, in allen Schwierigkeiten friedliche Lösungen herbeizusühren. Die Stelle über die Bündnistreue zu Rußland lautet wörtlich dock etwas unbestimmter als in der gestern mit geteilten Fassung. Pichon sagte: Bei heiterem! Himmel ist es k e i n Verdienst, die Bündnistreue zu beweisen: es läßt sich auch die Festigkeit der Bündnisce nicht richtig würdigen, sondern, wenn der Himmel sich verfinstert. Wölket» aufziehen und die Lage kritisch wird. Als solche Wolken ausgezogen waren und wir einer kritischen Lage gegen- überstanden, konnte da Rußland daran zweifeln, d " ß es völlig auf unser Bündnis zählen durfte? i ber RuÄand dachte ebenso wenig wie wir und England daran, es aus einen Konflikt ankommen lassen zu müssen und wir sicherten damals durch die gemeinsame, dreifache Entente die Auftecht- erbaOung des Friedens fn Europa. lieber die Beziehungen zu Rußland bemerkte Minister Pichon noch: Man würde völlig in das Gebiet der ßegenben geraten, tpemi man nur einen Augenblick glauben wollte, daß in irgend einem Punkte etwas vorgekommen sei, wodurch der Charakter und die sic le des Bündnisses mit der russischen Regierung und dem russischen Volke geändert werden könnten. — Das Bündnis ist so lebendig und so jugendfrisch wie je, nichts hat sich geändert, weder in seiner Richtung, noch nach seinem Gegenstand ; es hat nie den Gedanken eines Angriffes auf irgend s em and in sich geschlossen, sondern hat lediglich den Zweck, beiden Ländern die abgeschlossene Kryft zu verleihen, ihre Interessen und Rechte gegen jede Bedrohung zu schützen und an dem Friedenswerke mitzuarbeiten, welches allen Böllern am Herzen hegt. Es steigert für Frankreich wie für Rußland die Rtacht uird das Ansehen, welche ihnen Ententen und Freundschaften verleihen, die ihnen häufig gestatten, gemeinsam umfaßender und wirksamer vorzugehetr, was nur im Interesse des Findens geschuht. Man muß genau beachten, was aus den Erklärungen selbst hervorgeht, beven Text und Grundlage der Behauptung und Vermutung hat dienen müssen, daß etwas Neues geschehen sei, was das allgemeine System der europäischen Bündnisse und Ententen beeinflussen könnte. , Anzeigen dafür hat man in der Rede des Reichskanzlers im Reichstag findet! können. Es hatte mir indessen bei der aufmerksamen Lektüre der wichtigen Rede geschienen, fuhr der Minister fort, daß Bethmann- Hollweg bet der Besprechung der Potsdamer Begegnungen bemüht gewesen ist, die öffentliche Meinung vor denjenigen zu warnen, die sich hätten versucht sehen können, sich eine falsche Vorstellung von ihrem Clwrakter zu machen. Er hat wörtlich gesagt: „Als Resultat der Entrevue möchte ich bezeichnen, daß von neuem fest- gestellt ist, daß sich»beide Regierungen in keinerlei Kombinationen einlassen, die eine aggressive Spitze gegen den anderen Teil haben tonnten." Worin ist diese Versicherung den Empfindungen entgegengesetzt, die uns beseelen, und den Gedanken, die das franzö- sisch-russische Bündnis eingegeben hat? Hegen wir gegen irgend jemand, wer er auch sein mag, Angriffsgedanken? Ist nicht gerade das Gegenteil der Fall? Ist es nicht unsere hauptsächliche und beherrschende Absicht, durch unsere diplomatischen Verständigungen und insbesondere durch unser Bündnis mit Rußland neue festere Garantien für den allgemeinen Frieden zu geben? Haben wir das nicht zu allen Zeiten erflärt? (Sine Rede bc8 fojialbemoftatiftcn 3attre8. Paris, 13. Ian Die Kammer setzte heute die Aussprache des Budgets des Aeußern fort. Der Abgeordnete Ja irres sagte: In dem Augenblick des Abschlusses des Bündnisses mit Frankreich faßte Rußland die Möglichkeit eines Bruches mit Deutschland ins Auge. Trotz aller Konfliktsauellen zwischen diesen beiben Ländern habe es feinen Krieg zwischen Rußlattd und Deutschland gegeben, gerade die Vielfältigkeit der Konflikte gestatte, daß Abkommen gettoffen wurden, besonders deshalb, weil beide Regierungen gezwungen waren, sich vor revolutionären Garungsstossen zu bewahren. Daher ist es kindlich, zu glauben, Rußland könnte die Forderungeit Frankreichs an Deutschland unterstützen. Das französisch-ru^'ische Bündnis ziele daraus ab, die Geltendmachung dieser Forderungen unmöglich zu machen und sei eine Garantie des Friedens. Aber es sei vorzuziehen, daß eine diskrete loyale Annäherung an Deutschland itzs Werk gesetzt werde, die eine Bedingung Tür den Weltfrieden sei. Indem Frankreich dem englisch-russischen Vertrage zustimmte, der die Zerstückelung Persiens einleitete, beging es einen neuen Fehler gegenüber der Welt des Islam. England zahlt heute für den Fehler, den es beging, indem es zuließ, daß Rußland sich in Persien festsetzte. Bei Beginn der Nachmittagssitzung bekämpfte Iaurös die Politik des bewaffneten Friedens und sagte, der Krieg, der den Zweck habe, den Besitz zu erobern, würde scheitern. Der Sieger Preußen habe seine Enteignungsgesetze scheitern sehen, durch die er die Polen zu zähmen gedachte. Betteffend Elsaß-Lothringen will ich keine unklugen Worte gebrauchen: denn ich weitz, sie würden dort als Widerhall verschärfte Plackerei und Unterdrückung hoben. Man kann zwar zwei Waldbäume durch eine Mauer trennen, aber bic Wurzeln werben s i ch wieder vereinigen. Die Elsässer und die Lothringer begnügen sich damit, in dem neuen Rahm,en, in den sie gestellt seien, die Freiheit namens der alten Traditionen zu fördern. Tie Kraft der Ideen erhebt uns allmählich zu einem Niveau, wo Versöhnungen möglich sind und Kriege folglich gegenstandslos und ohne Entschädigung sein werden. Iaures kam auf den Plan eines allgemeinen Schiedsgerichts und sagte: Frankreich muß seinerseits bezüglich dieses Planes die Initiative ergreifen, denn die Jahre schwinden und bic Erinnerungen können ab stumpfen. (Lebhafte Proteste aus vielen Bänken.) Auch Elsaß-Lothringen wird es viel leichter sein, seine Forderungen in der Atmosphäre des Friedens geltend zu machen. Iaurös schloß, es ist an Frant- reich, Führer der Welt zu sein in der friedlichen Beilegung von Konflikten. (Lebhafter Beifall auf der äußersten Linken.) Nach der Rede Iaures wurde die Beratung über das Budget ausgesetzt. Die Kammer verhandelte hierauf die Anfragen über die Rolle, die der Arbeiterverband gespielt hat. Berry verlangte bic Auflösung bieses Verbandes, welcher ben gewerkschaftlichen Boben verlassen habe, um die Ausstände zu schüren und die unpatriotischen Gesinnung zu fördern. Hierauf wurde die Fortsetzung der Verhandlung auf Freitag vertagt und die Sitzung geschlossen. Pressest'mmen Paris, 13. Jan. Tie Rede des Ministers des Aeußern wird in der Presse ziemlich freundlich erörtert. „Petit Parisi en" schreibt: Tie Rede habe Frankreich die Gewißheit von der Stabilität der diplomatischen Lage verschafft. Europa findet in ihr die friedliche Versicherung wieder, die es von den berufenen Leitern unserer auswärtigen Politik zu hören gewöhnt ist. Tie „Lank er ne" schreibt: Die Bemerkung Pichons, daß heutzutage niemand mehr ohne die Zustimmung der Völler einen Krieg beginnen könne, habe einen besonderen Eindruck gemacht. Es sei dies auch eine beruhigende Wahrheit, bic von dem Minister einer Demottatie verkündet werden müßte, aber für alle Regierungen gelte. Der „Gaulois" schreibt: Tie Erklärung Pichons, baß Frankreich seine Armee! und seine Marine stark erhallen müsse, da sonst seine Diplomatie lahmgelegt würde, ist die Wahrheit selbst, aber es ist ein Irrtum, wenn der Minister sagt, man müsse sich davor hüten, die inneren Verträge mit der äußeren Politik zu verquicken, denn seit langem, namentlich unter dem Triumphal Eombes, Adres und Pellelans seien die militärischen Kräfte Frankreichs aus innerpolitischen Ursachen besorgen.fiert worden. Iaures .schreibt ironisch in der „Humanite": Herr Pichon hat uns bewiesen, daß wir überall Verbündete oder Freunde, Vettern von unseren Verbündeten ober Neffen von unseren Freunden haben, daß alles in der Welt eitel und uns wohlwollend ist, und daß man, um diesen Zustand günstig zu erhalten, unsere Rüstung verdoppeln müsse, daß es keine Allianzen ohneSoldaten gebe. Wir haben so viel Allianzen und Freundschaften, daß wir Millionen Soldaten und Ba jonette gebrauchen. Der „T e m p s" bezeichnet die Versicherung Pichons, daß die Isolierung Frankreichs eine Legende sei und daß sich in dem Bündnissystem nichts geändert habe, als eine unbestreitbare Wahr • heil. Aber daraus folge nicht, daß die Aufgabe der französische» Diplomatie beenbet sei. Sie müsse überall aus diesem Umstand den möglichen Vorteil ziehen und die Interessen Frankreichs! überall tiert erbt gen und zur Verwirklichung bringen. In Marokko sei dies bereits geschehen, aber es scheine nicht, daß dies auch im Orient der Fall sei, wo die französische und die englische Diplomatie weder bic gleiche Tatkraft noch den gleichen Weitblick wie ihre Nebenbuhler zeigten. Die neue Hernsprechiebührenordnuny. Der Bericht des Bubzetausschusses des Reichstages über die Beratung des Entwurfes einer Fcrnsprechgebührcnord- nung ist nunmehr verteilt worben. Die Hauptpunkte des Entwurfes, wie sie vom Ausschüsse beschlossen worden sind, lauten: § 1. Für jeden Anschluß an ein Fernsprechnetz wird eine Grundgebühr und eine Gesprächsgebühr erhoben. § 2. Die Grundgebühr ist eine Vergütung für die Ueber- lasfung und Unterhaltung der Apparate fotoic für den Bau und die Instandhaltung der Sprechleitungen. Sie beträgt in Netzen von nicht über 1000 Anschlüssen 50 Mr, bei mehr als 1000 bis einschl. 5000 Anschlüssen 65 „ , bei mehr als 5000 bis einschl. 20 003 Anschlüssen 80 „ , bei mehr als 20000 bis einschl. 70 000 Anschl 90 „ , bei mehr als 70000 Anschlüssen für jede angefangenen weiteren 50000 Anschlüsse je 10 Mk mehr jährlich für jeden Anschluß, der von der Vermittelungsstelle nicht weiter als 5 Kilometer entfernt ist. § 3. Die Gesprächsgebühr ist die Vergütung für bte Herstellung der Gesprächsverbindungen. Sie ist nach Wahl des Teilnehmers als Einzel gebühr für jede Verbindung oder als Paufch- g eb üh r zu entrichten. Die Einzelgebühr beträgt 4 Pfg. für jede Verbindung. Die Pauschgebühr beträgt bei nicht über 2000 Verbindungen 75 Mark jährlich, bei mehr als 2000 bis einschließlich 4000 Verbindungen 140 Mark jährlich, bei mehr als 4000 bis einschließlich 6000 Verbindungen 200 Mark jährlich, bei mehr als 6000 bis einschließlich 8000 Verbindungen 250 Mark jährlich, bei mehr als 8000 bis einschließlich 10 000 Verbindungen 300 Mark jährlich. Die Höchstzaht der bei einem Anschluß zulässigen Gc- sprächsverbindungen beträgt 10 000 jährlich. Wird bei Anschlüssen gegen Einzelgebühr die Höchstzahl überschritten, so ist für jede Verbindung die Einzelgebühr und für je 10 000 Verbindungen die Grundgebühr für einen weiteren Anschluß zu entrichten Wird bei Anschlüssen gegen Pauschgebühr die Höchstzahl (10 090) um mehr als LoÖ Verbindungen überschritten, so sind für je 10600 Verbindungen die Grundgebühr und die Gesprächsgebühr für einen weiteren Anschluß zu entrichten. § 4. Wird in einem Orte ein Fernsprechnetz neu eingerichtet, so werden für den Anschluß im laufenden Rech- nungs:ahre die gleichen Gebühren erhoben, wie in Netzen von nicht über 1600 Anschlüssen. § 7. Für die Benutzung der Verbiudungsanlagen zwischen verschiedet! en Netzen oder Orten mit ö fentlichen Fer. s rechst llen we den Ge.prächsg b hren erhoben. Sie betragen für eine Verbindung von nicht mehr als 3 Minuten Tauer bei einer Entfernung bis zu 20 Kilometer einschließlich 10 Pfg., „ „ 25 „ „ 20 „ „ „ .50 „ „ 25 „ „ „ 100 „ „ 50 „ „ „ 500 „ „ 1 ML, „ „ 750 „ „ 150 „ „ „ 1000 „ „ 2 „ über 1000 Kilometer für jede angefangenen weiteren 250 Kilometer 50 Pfg. mehr. Prof. Dr. Jellinef t. In Heidelberg verstarb am 12. Januar infolge eines am Abend erlittenen Schlaganfalles der hervorragende Staatsrechtslehrer der Heidelberger Universität, Geheimer Hofrat Prof. Dr jur. et phil. Georg Jellinek, nachdem er fast 20 Jahre hindurch die ordentliche Profefsur für Staats- und Völkerrecht betreibet hat. Jellinek war am 16. Juni 1851 als Sohn des jüd. Theologen Adolf Jellinek in Leipzig geboren. 74 trat er in den österreichischen Verwaltungsdienst, schied aber fünf Jahre später schon wieder aus und habilitierte sich an der Wiener Universität. Im Jahre 83 kam er als o. Professor nach Basel, wurde 89 o. Professor der Staatsrechte und folgte 91 einem Rust nach Heidelberg, wo er seitdem mit großem Erfolg wirkte. Jellinek veröffentlichte verschiedene wertvolle Werke, u. a. Erklärung des Menschen- und Bürgerrechtes und Tas Recht des modernen Staats; außerdem war er Herausgeber des Jahrbuches für öffentliches Recht, des Sammelwerkes Oeffentliches Recht der Gegenwart, sowie in Verbindung mit Anschütz die Staats- und Völkerrecht!. Abhandlungen. — Kun st frevel a n ein em Rembrandt. Im Reichsmuseum zu Amsterdam wurde das berühmte Gemälde Rembrandts „Die Nachtwache" durch Messerstiche schwer beschädigt. Ter Täter, ein 28jähriger ehemaliger Schiffskock) der Marine namens Sigrist, wurde verhaftet. Er gibt an, aus Rache gegen den Staat gehandelt zu haben, weil er nach der ärztlichen Untersuchung nicht wieder angenommen worden sei. Die Beschädigung des Bildes besteht in einem ziemlich tiefen Stich in der Gegend der Knie der vordersten Hauptgestalt des Gemäldes, ferner in oberflächlichen Beschädigungen in Brusthöhe bei der ersten und zweiten Hauptfigur. Man hofft das Gemälde so wieder Herstellen zu können, daß von den Beschädigungen nichts zu sehen sein wird. — Eine neue deutsche Südpolarexpedition ist, wie schon mehrfach' mitgeteilt, in Vorbereitung begriffen. Aufgabe der Expedition soll es sein, vom Weddell-Meer aus, einem der tiefen Ginidynitte des Moeres in den Südpolarkonrinent, fo well als möglich nach .Süden vorzudrytgen, während eine englische Expedition von dem näher am Pole gelegenen Roßmeere aus einem verwandten Ziele zustrebt. Mit dem Vordringen ist eine Reche wissenschaftlicher Untersuchungen verbunden, die für die Natur des großen, unbekannten öfebieteö, aber auch für außerhalb der Antarktis gelegene bewohrrtc Erdsttiche grunblegenbe Aunchlüste versprechen. Die Expedition soll mit einem fdwn erworbenen und bewährten Eisfchiffe int Früchahr 1911 bte deutsche Heimat verlassen und Anfang Oktober von Buenos-Aires aus über Sud- Georgien nach dem Weddell-Meere Vordringen. Letter der Ex- peditwn ist her durch seine Forschungen in Tibet bekannte Korngl. Bayerische Oberleutnant Wilhelm Filchner vom Preuß.scheu Großen Generalstab. Die .Kosten des Unternehmens sutd aut etwa 1 400 000 Mark veranschlagt. Zu ihrer Deckung haben die Regierungen vieler deutscher Bundesstaaten die Veranstaltung einer Geldlotterie genehmigt. Der garantierte Reinertrag der Lotterie beträgt 540 000 Mark. Daneben liegen Zetckmungen von Gönnern des Unternehmend in bedeutender Höhe vor. Jrn V?r- trauen auf die Opferwilligkeit des deutschen Volkes wendet iah ein Ausschuß bekannter deutscher Männer an. bic gqamte Nation und bittet um Zeichnung von Beiträgen. <— Das größte Glockenspiel der Welt. Vor einigen Jahren brannte der Turm der altberühmten Katharinenkirche in Danzig aus. Der Brand vernichtete auch das schöne Glockenspiel der Kirche, das von Danziger Pattiziem gestiftet und der in den Jahren 1326 bis 1330 erbauten Kirche übergeben war. Das Glockenspiel erfreute die Einwohnerschaft Danzigs durch feinen schönen Klang und ließ wohl auch seiner Zeit den Wunsch rege werden, auch auf dem im Jahre 1587 vollendeten Rathause, einem wundervollen Renaissancebau, 'in Glockenspiel zu errichten. Bald nach dem Brande wurde zur Erneuerung des Kirchturms und auch des Glockeniviels geschritten, und die Hilfsbereitschaft der Danziger Bürgerschaft int Verein mit der der Behörden hat es zu Wege gebracht, da ßdas neue Glockenspiel im Turm der Katharinenkirche nicht nur das schönste, sondern zugleich auch das größte Glockenspiel der Welt barfteflen wird. Das Glockenspiel besteht aus 37 G.ocken im Gesamtgewichte von rund 350 Zentnern, von denen die größte Glocke 54 Ztr. wiegt Das Spiel umfaßt drei Oktaven und kann mll Manual und Pedal gespiell werden. Es itz möglich, jedes 2id> darauf zu stattfinden, dessen Hauptanziehung Der Vorstand heißt sein wird. rportS zu diesen Veranstaltungen emokratischer Gedenket der hungernden Vögel! Ledrnd- «auacht- pro 1UO bfuili? Sen'idji iSvon-bis 44—47 84-85 46 84 82-89 48 85 69-76 39 72 64—67 33 65 39-00 78-00 39 78 39-00 78—00 39 68 68—69 53 68 Die Reichsversichernng. 51 66 Schake ge> Meteorologische Beobachtungen der Station Eichen FS Wetter 8« Z ea & eo i 0 12. bis 13. Januar — 12. 13. 2 2 2 108 97 90 79 N N N 78—83 87—89 41 49 80 88 1.4 6 0. 7,4 -C. 105-110 94-100 85-96 75-84 Jan. 1911 65 58 53 47 -c5 - E s 8 l- EiageDCrni Wtz AH 64-66 56-60 51—55 45—50 vj JTUUiaj ‘uoqajjqsjfl n; |9pnjv . 8. Devot tn den menten Apotheken und Drogerien, isl**/8 sch en Städte nut riinb 138 000 zu, jo ergibt Ausstellung bis jetzt eine Gesamtbesuchsziffer Personen aunvcist. Gegenwärtig befindet sich in Kassel, woselbst es am 6. Januar eröffnet Veoen6> saua.au aewrcht Märkte. F.C. Wiesbaden. Viehho^-Marktbericht vom 13. Jan. Austrieb: Rinder tOchsen 13, Kühe 85) 98, Kälber 130, Schake 40, Schiveiiu' 219. Tendenz: Rinder, Halber, Schake und Schweine mittelmäßig. Preis Durch- pro luu Pfo. schnlllsvreis mii Lad, Balkon, Licht zum 1. Avril Näheres Siepha wohl der Damen-Wettlauf alle Freunde des Winter- willkonnnen. Es ist seht BoUfleisuüge Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht . ... 53—54 L Solf kKs SjeteiL e d( DkKf -hadere« 1 I Sonnenschein 7 Klarervimmel n „ . 66—67 Ueberitanb: Rinder geräumt, Kälber geräumt, räumt, Schweine langsam geräumt. mit Mq ver i. A W u M-M mit all M vtatz vor Ai 3t ® zu Sonntag findet in Herchenhain ein Schüler- Wettlaus statt, zu dem eine Reihe von kleinen Preisen gestifset sind, dies wird dem Schneelauf bei der Heranwachsenden Jugend gewiß sehr förderlich sein. Zugleich wird au$ • die neu errichtete Sprungschanze in Gebrauch genommen werden, deren Herstellung das Werk des Herrn Weidner, Herchenhain, ist. Am Sonntag darauf soll ein Winterfest im Cbertualb Ä">Sl kad AoriUÜ^ Dem Ausschuß sind ht diesem Jahr nur diejenigen Haushalts- titel überwiesen, die gegen das Vorjahr Mehrsorderungen enthalten. Der Vertreter der Zentrum sfraktron fragt an, ob es richtig sei, daß die Marine für einen Bogen Schreibmaschinenarbeit fünf Mark Abschreibelohn zahle. Die Bureaubeamten würden viel zu hoch bezahlt. Der Vertreter des Reichsschatzamts bestätigt durch Hört, Hort-Ru.en Dteic Angabe, während der Vertreter der Marine ertlart, daß dies bei dem Reichsmarineamt nicht der Fall sei. Aus die präge, wie hoch denn jetzt der Bogen abschreiben bezahlt werde, erklärt der Schatzsekretär, es handle sich um Vorgänge beim Rcrcbsamt de» Innern, über die er jetzt nicht sprechen könne. Richtig fei, daß die Schreibarbeit dem Reiche sehr teuer komme; der Satz von 5 Mk. sei der höchste, teilweise sei es auch billiger. Os werde eine wesentliche Ermäßigung der Sätze emtreten; die llriamc der hohen Sätze liege im festen Personalsyitem. Em Privatunternehmer könne allerdings solche Sätze nicht bezahlen. Ein n a t i o n a l l i b e r a t e s Ausschußmitglied erllärt es für unerhört, daß für stenographische Berichte aus dem Budgetauv- schuß Extrahonorare in Höhe von 600—700 Ml. bezahlt worden seien. Ter Vorsitzende des Ausschusses, F r h r. v. G a m p , bemerkt dazu, daß Staatssekretär Ternburg zur Verhandlung des Kolonialhaushalts allerdings Stenographen mitgebracht habe, was er, der Vorsitzende, allerdings im Gegensatz zu einem damaligen Ausschußbeschluß nicht für zulässig gehalten habe. Die Marine habe seines Wissens keine Stenographen zuge^ogen; Staatsietre- tär v. T i r p i tz bestätigt dies. Von s o z i a l de m o k r a t 11 ch e r Seite wendet man sich scharf gegen solche Verlchwendung von Reichsmitteln. Im Gegensatz dazu stehe die Entlohnung eines Familienvaters in Kiel mit 2,50 Mk. täglich, der dadurch auf die Bahn des Verbrechens gedrängt sei. Höchste Temoeratur am öliebvigite , Niederschlag: = 0,0 mm. 69. ä-Ziin.-Wohn. i und Damvid., bc tmaer., ioiort zu SBadermitr.Dlütle Nord-Anlag LMmmg von 5 ' Zubehör ver l.A Näber. Viebiiit (6391 Tch. 5-Zim. mit all. Zubehör vermieten. S . " Stifter r tm 1. Sl. g-Z.-Wc und tLodciik., Ga rrockenb..Bieichr -Näheres öaselb Weil-Anlage schöne o-Zimmer allem Zubehör, $ rubifle Leute v, 1 R. 5:3immerroo “ Zimmer aboerr Leute zu 1'Kbruar 1911. ^^eres bei $e; :: Berlin, 13. Jan. Der Reichsversicherungsausschuß setzte die Beratung fort beim A (.schnitt: Besondere Ortskran lenka, sen Eine Bemerkung von Zentrumss.ite veranlaßt einen Vertreter der Sozialdemokraten, die Frage zu stellen, ob die Herren der Ansicht seien, daß die Versicherungsordnung erst nach den Reichstagswcchlen zur Verabschiedung gelangen werde. Der Wortführer des Zentrums entgegn e t, s e i n e P a r t e i s e i f e st e n t s ch l o s s e n, d i e Vorlage noch in dieser Session zur Verabschiedung zu bringen. Ein Antrag der wirtschaftlichen Vereini- na der besondere Ortskrankenkassen für Handlungsgehilfen und Privatbeamte schaf- fen will, wird von der Regierung lebhaft bekämet Von der fortschrittlichen Volkspartei wird biraitf hingewiesen, day die Regierung dann aber auch für die Entwiülung der Ersatzkaoen mit Nachdruck eintreten müsse, da die inter- es ierten Kreise in den Ortskranlenlas.en keinerlei Einfluß haben Die materi.l.e Erledigung des Antrages der wirt- schastlichen Vereinigüng wird bis nach der z ueiten Lesung der Erfatz.ailen a agraphen zurückgestel t Die Bes.immi n Der Schatzsekretär erklärt auf Anfrage, daß es noch nicht möglich gewesen ist, die Bureauzeit einheitlich zu regeln, da das Kriegsministerium und das Reichsamt des Innern Widerstand leisteten. Jnbezug aus die modernen Hü smittel — Schreibmaschine, Stenographie — sei der Bureaubetrieb auf der Höhe. Was man mit Streik bezeichnet habe, seien Differenzen darüber, ob die Beamten auch Hausarbeit zu leisten hätten. Regelmäßige Hausarbeit werde angenommen, wenn bei Zentralbehörden 6 Bogen täglich abgeschrieben feien. Bei Nachtarbeit träte eine Erhöhung des Preises ein. Bis zu einem gewissen Grade sei es gelungen, Abhilfe zu schaffen. Die Heranziehung weiblicher Arbeitskräfte habe einen sehr wohltätigen Einfluß ausgeübt, aber die Rücksicht aus die Militäranwärter sei ein Hindernis. Ter Vertreter des Zentrums erklärt, daß das Verhalten der Kanzleibeamten sich nicht mit den Pflichten eines ^Beamten vereinen lasse. Von fortschrittlicher Seite wird als Konsequenz der Diskussion der Antrag gestellt, die neu geforderten Stellen der drei R e g i st r a t o r e n und vier Kanzleisekretäre zu st reichen. Tem Schatzsekretär werde man für seine offenen Darlegungen allseitig dankbar sein. Das Zentrum beantragt eine Entschließung, die die Einführung einer einheitlichen Arbeitszeit in den Reichsämtern und Reformierung der ganzen Bureauarbeit fordert. Der Antrag der Volkspartei wird gegen eine Stimme, die Zentrumsresolution einstimmig angenommen. Der Haushalt enthält bieNeusorderung einer Vizeadmiral stelle und eines Offiziers als Dolmetscher in Tokio. Ein fortschrittlicher Abgeordneter hält die Dolmetscherstelle lediglich für eine Sinekure, öte man besser mit einem Zivilisten besetze. Die neue Stelle eines Vizeadmirals sei überflüssig, da ohnehin mehrere aktive Vizeadmirale unbeschäftigt seien. Die Broschüre des Admirals v. A h lese l d werfe ein eigenartiges Schlaglicht auf die glänzende materielle Lage der höheren Seeoffiziere. Staatssekretär v. T i r p i tz tritt für die Neuforderungen ein. Er habe die Schrift des Herrn v. Ahlefeld nicht freudig begrüßt. Die Persönlichkeit des Herrn sei etwas original, aber er fei ein integrer Charakter. Leider habe er ihm die Schrift nicht vor ihrem Erscheinen vorgelegt. Von sozialdemokratischer Seite wird dagegen Einspruch erhoben, daß Offiziere a. D., die Kritik übten, als minderwertig bezeichnet würden. Der Staatssekretär bestreitet demgegenüber mit Entschiedenheit, Herrn v. Ahleseld irgendwie herabsetzend beurteilt zu haben. Der für den Dolmetscherposten ausgewählte Ossizier sei für diesen Posten besonders geeignet. Der Sprecher der Volks Partei behauptet, daß die dienstlichen Anforderungen an die Kommandanten und an die Schiffe viel zu groß seien. Die vorhandenen Kräfte würden viel zu schnell verbraucht. Damit habe aber die neue Stelle eines Vizeadmirals, die völlig überflüssig sei, nichts zu tun. Die Abstimmung ergibt mit 14 gegen 9Stim- men die Bewilligung der beiden geforderten stellen (Vizeadmiral- und Dolmetscher-Stellen). Von fortschrittlicher Seite wird Beschwerde geführt über die Zu r ü cks etzu n g d er I ng e n i e u r e. 'Im Auslande, z. B. in Japan werde der Marineingenieur weit höher bewertet Weiter betont der fortschrittliche Redner das dringende Erfordernis eines Wohnungsgeldes für Oberdeckoffiziere und Deckoffiziere 'in Kiel wegen der Höhe der Mieten. Der Vertreter des Reich smarineamts gibt das Vorliegen einer gewissen Härte -u, aber zurzeit sei die Gewährung des Wohnungsgeldes bei der Finanzlage nicht möglich. Der volksparteiliche Redner betont noch, daß die frühe Pensionierung der Deck- °nH.iere bann ihren Hauptgrund habe, daß diese Kategorie terlweife fchon tn jungen Jahren mehr Pension als Gehalt beziehe. Die Zahl der z. D.-Ofsiziere sei bei der Marine viel zu groß. Der S t a a tss e k r e t ä r erklärt bann, bie Offiziere blieben nur ausnahmsweise langer als 3 Jahre im z. D.-Verhältnis Am Dienstag wirb eine längere Aussprache über bas Zulagewesen statffinben. Ttriaitrahe IJ neraum. x.ZlM.-W 2 Mani.'Zim.. Ga ionitift. Zubehör 2. Eme 5-Zimm UeiLvlav u. E 1. April zu oerm 112)_________Blc 1351 In heil 8agi rcnov..>Zkm.-Wc - mit Zufitfi., Sir =8leiM u. ®artei Stbinaunflcn au o M. Veibgefrern 312i Schöne 5-Zim 1. Llock nebst Zubi 1. Avril ob. iväler Fleischige Schweine unter 80 kg Lebenb» gewicht..........51—52 Die Entfernung von 20 Kilometer wird na.ch der Luftlinie von der Vermittelungsstelle aus gerechnet. Der § 11 enthält dann die Bestimmung, daß die Beibingungen für die Benutzung der Fernsvrecheinrichtungen und die Gebühr für den Fernsprechverkehr, soweit rm Gesetze nicht Bestimmungen getroffen toorben sind, durch 21 n» »tönung des Reichskanzlers festgelegt werden. Der Marinehaurhalt im vudgetaurschutz. :: Berlin, 13. Januar. Kreis Schotten. ßx-f3—t P°^Ql^aujen, 12. Jan. Nachdem der Gießener W.nterfportverem mit gutem Beispiel vorangegangen unb einen Lklkurs unter der Leitung eines norwegischen Raufers am Hoberodskopf veranstaltete, sowie auch ein ..,■ - < . ■■■ 1 ' —■ u——*■ «u'-v uiiiiiuii Iveiteres reiches Programm für die nächste ^eit nuffipfit» SÄl Ä“nCtt'“ll‘®01'“ toCt£,en auf im Plau, dessen j^euung Herr -oaum kürzlich übernommen hat. Am nächsten erfreulich, daß die Bemühungen, den Vogelsberg für den Schneesport zu erschließen, von vielen Seiten eifrig betrieben werben. Unvergessen muß sein, baß and) bie Wintersport« Abteilung bes Frankfurter V. H. C. bas ihrige tut, um für ben Vogelsberg zu werben unh jeden Sonntag zahlreiche Gruppen nach ihm sendet. Mit der Zeit wirb eine Zusauinien- fassung ber mehrseitigen Bestrebungen eintreten, bie sich bann größere Ziele stecken kann unb stecken wirb. UebrigenS sind öte Schneeverhältnisse im ganzen Oberwald in diesem Jahre ganz vorzüglich. Kreis Friedberg. X. Fried b erg, 13. Jan. In ben Voranschlag der preußischen Eiienbahnoerwaltiing sind u. a. auch 500 000 Mark für bie Erweiterung bes Bahnhofs Friedberg eingestellt. Die Erläuteriing dafür lautet: Die Gesamtkosten — abzüglich eines Betrages von rund 568 000 Mk. für den Erwerb von (Srunö und '-Hoben aus Dispositionsfonds — betragen 6 382 000 Mk Hierauf sind diirch die Etats für 1909 unb 1910 zusammen 400 000 Mk. bewilligt, für ba§ Etatsjahr 1911 wurden weiter erforderlich 500 000 Mk. Die mitveranschlagten Kosten der Aenberungen der Pnvatanschluß- geleise sind nach Maßgabe der Verträge von den Anschluß- Inhabern zu erstatten unb bei dem bezüglichen Kapitel bes 'päteren Etats zu vereinnahmen. Auf die hessische Negierung entfällt als Beteiligung an den Kosten der Bahnhofs- erweiterung, so weit diese durch bie in ben Bahnhof em- mündende hessische Nebenbahn von Hungen unb 9iiöba bedingt wird, ein Betrag von 653 000 Mk. Ferner leistet dir Stadt Friedberg zu ben Baukosten einen baren Zuschuß von 40 000 Mk. Von dem Beitrage ber ßhessischen Regierung sind 60 000 Mk. in ben Etats für 1909 unb 1910 in Einnahme vorgesehen. Ter Beitrag bet Stabt Fnebberg ist ttt jährlichen Teilbeträgen von 10 000'DK. fällig, bie erste Nate ist im Etat für 1910 vereinnahmt. Für bas Etatsjahr 1911 i’inb von diesen Beiträgen (130 000 -}- 10 0O0 Mk.) 140 000 Mk. als fernere Raten un Etat in Einnahme vorgesehen. Die Bahn Friedberg — Homburg hat namentlich im Sommer einen lebhaften Verkehr. Sie durchschneibet eine verkehrsreiche Gegend mit großen Töifern unb biem dem Eilzugverkehr nach den Taunusbädern. Wohl au? diesem (Siunbe wirb sie demnächst zweigleisig aliSgebaut werden. Bereits sind bie Entwürfe für ben Bau des zweiten Gleises fertig gestellt und eine entsprechende Summe ist in ben preußischen Staatsooranschlag eingestellt. Hessen-Nassau. n. D ii e z, 12. Jan. Die hiesige Polizei hä^das Rodeln auf den Straßen in der Stadt und den in die Stadt mündenden Straßen verboten. Tcunit ist dem Rodelsport hier ein Ende gemacht. Tn berknlose-Wander-Dtilieum steht auch weiterhin zur Verfügung. Gemeiilben 2C. »ve, den gebeten, etwaige Anträge bei der Lanbesversichernngsanstalt in Tarmilabt zu stellen, die dann bie Reihenfolge unb bie Ausstellungszeiteu bestimmt. Die ben Gemeinden hierdurch entstehenden Kosten sind gering, sie bestehen nur in Stellung bc5 Lokals nebst Heizung und Beleiichlung unb Uebernahmc ber Transportkosten und der Rollen zweier Hilfsporsonen für ben Tag ber Einrichtung unb des Abrüstens. •• Heinrich Knoteabend bes Allbeutfchen Ver- banbes. Kammersänger Heinrich Knote wird in bem Konzert am 30. Januar Stücke aus seinen Glanzrollen, Waltber Stolzinger in den „Meistersingern*, Siegmund in der „Walküre" und „Lohengrin" fingen. Hofpianist Ernst Niemann gilt als einer der begabtesten unter ben jüngeren Klaviervirtuosen und hat sich namentlich als LiSztspieler betens ' inen bedeutenden Namen ergingen. Die Preise sind für bas Konzert eines Steines erster Größe, wie es Knote ist, sehr niedrig gehalten, sie entsprechen zum Teil den gewöhnlichen Preisen, zum Teil sind sie nur unwesentlich erhöht. •• Elsen bahn-Fahrbeamten -- Verein Gießen. Bei der am 10. Dezember abgehaltenen Versammlung wurde ber Vorsitzende, Zugführer Alt haus, ber elf Jahre zur vollen 3ufnebenneit des Vereins bie Geschäfte geleitet hat. zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Ans diesem Anlaß wurde ihm vom Verein auS Dankbarkeit bei der am 7. Januar un Saale des Cafe Leib ftattgefunbenen Weihnachtsfeier eine Ehrenurkunde überreicht. Da die Urkunde von sachkundiger Leite als prächtiges Kunstwerk bezeichnet wurde, ist sie von Sonntag, 15., bis Mittwoch, 18. Januar, im Möbelgeschäft des Herrn Karl Stückrath, Seltersweg 38, ausgestellt. Kreis Alsfeld. — Alsfeld, 13. Jan. In der ersten Stabt» Vorstandssitzung im neuen Jahre, die gestern stattfand iviirbe zunächlt bie Einführung der brei neu eintretenben Mitglieber burch Bürgermeister Dr. Völsing vorgenommen, ber habet der Hoffnung Ausdruck gab, baß auch im neuen vsahre bie stäbtljche Verwaltung für bas Gemeinwohl eine gebeihliche sein werbe. Daraus würbe zur N e u ei n t e i l u n a der 'Ausschüsse unb Deputationen geschritten, die durch bas Ausscheiben von drei Mitgliebern notwendig go morben war. längere Zeit beschäftigte man sich mit dem u. a. auf ber Tagesorbnung ftetjenben Projekt ber Er» meiterung ber sogen. Schellengasse, bie im Jnteceffe öe$ Harfen FuhrwerkSverkehrs notwendig geworben ist. Da eine Einigung mit ben Anliegern über ben Preis des ab» .püretenben Gelänbes Nicht zu Stande gefo.nmen war, wiirde ba§ Entelgnungsverfahren eingeleitet. Der Vorsitzende teilte nut, baß er nochinals Vergleichsoerhanblungen versucht habe, d:e er vorlege. Der Stadtvorstand billigte biete einstimmig, io baß bas Enteignungsoerfahren ausfällt, bis auf einen 'Hefiger, mit bem eine Einigung nicht zu erzielen war. Tie iragliche L)tratzenerwe,terung ist auf etwa 32 000 Mk. ver- 3» nichtöffentlicher Sitzung wurde baß Gesuch der städtischen Bau beamten um Gewährung einet Zulage nach den gemeinschaftlichen Beschlüssen der Bau- unb Finanzausschüsse genehmigt. nährte ältere 39—43 llngejocljte..........48—51 Färsen, Rübe. Bollsieischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtivertes 45-51 'HoUfieiidiifle ausgemästete Kühe höchst. Schlachtivertes bis zu 7 Zähren. . 36—42 'heitere ausgemäslete Kühe unb wenig gut entwickelte jüngereKühe u. Für,en 32—35 Mit 8 257 beginnt der Abschnitt über die Betri e b s - kran kenkassen und 3nnun gS tr an ten ta 1 f en. erster Lesung ist bekanntlich eine Lucke geblieben, da ent Lchluß über die Errichtung bezw. Erhaltung von Be- triebskrankenkassen überhaupt nicht zustande kam. Von der fortschrittlichen Volkspartei wird festgestellt, daß sie in erster Lesung für die Regierungsvorlage nngetreten sei, sich aber mit aller Entschiedenheit gegen die Bildung kleiner andwirlschaftlicher Betiiebssranlen a.sen mit einer Mi bestahl von nur 50 Mitg iedern erUären müsse weil durch Ausscheiden der großen Betriebe aus den Lanotraiilenkasftn die kleinen und mittleren Betriebe ganz erheblich geschädigt werden würden. . Die Vertreter der Sozialdemokraten bekämpfen wie in erster Lesung die Betriebstranlenkassen überhaupt Schwindlerfirmen und Banserotteure könnten mit Be.ri.bökranken- kassen eine schwere Schädigung der Arb iter herbeiführen. Eventuell müsse von zweifelhaften Arbeitgebern eine Kaution verlangt werden. . , , .. . Nach längerer Aussprache wurde schließlich beschlossen, die Errichtung einet Betri e b s kr a n k e n k a s s e von der dauernden Beschäftigung von mindestens 150 Versichern n g s P f l i ch t i g e n , bei landwirtschaftlichen ober Binnenfchiffahrtsbetrieben von min> bestens 50 Versicherungspflichtigen abhängig zu machen Tir Regierungsvorlage hatte eine Mindestzahl von 500 VersicherungspstichAgen gefordert unb sat'ultativ eine Herabsetzung von 2jO und im Binnenschifffahrtsbetrieb auf 50 zulafsen wollen. Weiter wurde als § 259 hinzugefügt, daß bei S a i s o n- betrieben die Minbestzahl mindestens für 2 M o n a t e vorhanden sein muß. Von .fortschrittlicher Seite wurde im Hinblick aus diese Bestimmung festgestellt, daß z. B. ein Rübenbaubetrieb, der zwei Monate im Jahre 50 Arbeiter beschäftige, eine eia en e Kasse gründen könne, auch wenn er sonst kaum 10 Leute beschäftige. Die weiteren Bestimmungen der Vorlage bis einschließlich § 325 wurden mit Aenoerungen, die sich aus diesen Beschlüssen ergeben, und sonstigen Aenberungen redaktioneller Art nach den Beschlüssen erster Lesung erledigt. Dienstag Weiterberatung. 2!US sraö. mio Gießen. 14. Januar 1911. " Das Tuberkulose-Museum, das seinerzeit als Wanbermuieuin errichtet war, hat nunmehr seine Wanderung burch baS Gioßherzogtum Hessen beeubet, ES war in ins- gesamt 9 1 Gemeinden ausgestellt und von 192 000 Veisonen besucht. Rechnet man die Besuckjer der nichthefsi- 5 zimn. ÜZI VölWIfW '^Uöönsttl Moderne 5-Zimm ml Balkon u.Zuv. u! uetmiettn. MZchmenbM ITluiTÄ 3läb. Sckafer, L 13. 2“ 74'\6 — 0.1 3,5 62 13. 916 .50 4 — 70 2,4 86 14, 7“ -54^ -,U| 1,8 83 [405 vermieten. 6 Zi mm er 31 1. Avril au vermieten. Bleich trab« 1311. 112) m Vögel! Scbweine miltelmiBU Durch« IkeiS 46 47 84-85 384 Näheres baiclbit vart. 379 Weit-Anlage 29 II. Etage 85 48 51 32-89 immer - Wohnung mit schöne 5-Zmn allem Zubehö r, eleftr. 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Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, W dah es Golt dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe Ejfl Tochter, Schwester und Schwägerin Marie Schäfer nach kurzem, schwerem Leiden im 17. Lebensiahre zu sich W zu nehmen. SÄS Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fannie Ludwig Schäfer, Bierhändler. Großen-Linden, Bahnhofstraße 29, d. 12. Januar 1911. ggj Die Beerdigung findet Sonntag den 15. Januar 1911 B$| nachmittags 3'/, Uhr statt. (398 W BW.* der Nidda. Du/i BW1] Räumungs-Verkauf w\ Zurückjesetzte Artikel und Reste zu und unter Einkauf. 416 i MI lang lang Die Zusammenkunft ist am Treiser Weg. Wieseck, am 13. Januar 1911. 25-29 u. 25 40-'9 30-39 u. 25 40-49 30-39 25—29 u. 25 Ludw. Hoffmann, Direktor. 60 Rm. Kiefern- und Fichten-Nutzknüppel, 3 Meter lang. Der Anfang ist morgend 10 Uhr am Fußpfad von Grüningen nach Garbenteich. Grüningen, den 13. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Bürgermeisterei Gießen. Mecu m. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: Christine Schaefer geb. Nicolai. „ Buchen-Kuürwelkiolz n Eicken-^nüvvelholz (darunter 26 Nm. von 2,5 Mtr. Länge z-Gartenpsosten brauch bar» Nm. Kiefern-Knüvpelholz im 62. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten Eicken-Scheitholz Kieiern-Sckeitholz Bürgermeisterei Gießen. M e c u m. = 3.25 = 27,43 = 0,77 = 0,80 = 0,76 = 0/4) = 1S5 = 335 -- 4,35 = 0,18 = 8,49 6 14,5 107 2 Eichen-Stämme 9 16 n n 2 Buchen- „ 2 Ulmen- „ 5 „ n 1 Kiefer- „ 3 „ 6 „ n 14 „ In dem Konkurse über das Bei mögen des Sattlcrmeisters Karl Bender in Gießen soll die Schlußve teilung stattsinden Zn berücksichtigen sind 1*28 71 Uif. bevorrechtigte u. 11082 62 Mk. nicht bevorrechtigte Kon- knrsforderungen. Verfügbar sind 812.62 Mk Das Schlußverzeichnis ist auf der Amtsgerichtsschreiberei dahier hinter- Grostd. Bürgermeisterei Wieieck. S ch o m b e r. Oberhesfische Vieh-Versicherungs-Anstalt. Unseren Mitgliedern geben wir hierdurch bekannt, daß Herrn C. Schuchard in Langgöns das Rechneramt übertragen wurde. Alle Zahlungen für die Anstalt sind künftig an Herrn Schuchard zu leiften. DUP Gießen, 14. Januar 1911. Naab, Rechtsanwalt, als Konkursverwalter. Ebenso sind von dieser Aufforderung nicht betroffen die nachträglichen Anmeldungen, deren Prüfung in einem besonderen Prüsungstermm den betr. Gläubigern besondere Koiten verursachen würde und deshalb bis züm Abschluß beiden Konkursverfahren ausgesetzt bleibt. Heute morgen 6 Uhr verschied sanft nach langem schweren Leiden mein innigstgeliebter Mann, unser treubesorgter, guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Beniner Philipp Sehasfer Grobherzogliche Bürgermeisterei. Dörmer. Danksagung Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem schweren Verlust der uns betroffen, soivie für die zahlreichen Blumenspenden sprechen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Tank au 3. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Robert Gärtner. Holzverfteigerung. Mittwoch den 18. l. M. soll im Grüninger meindcwald nachstehendes Holz versteigert werden: 31 Fstm. Kieiernstämme bis 39 cm Durchm., bis 16 m 60 Fstm. Fichtenfläiume bis 49 cm Durchm., bis 18 m Holzverfteigerung. Äm Lichcr Stadtwald, Distrikt Eisenkaute, werden Freitag den 20. Januar, vormittags 10 Nbr anfangend, versteigert: Scheiter, Rm.: Buche 60t-', Eiche 13, Hainbuche 3,6, Kirschbaum 0,3; Knüppel, Rm.: Buche 9i, Eiche 11; Stöcke Rm.: Buche 212 (teils zerkleinert», Eicke 25; Wellen: Buche 4130, Eiche 580. Zusammenkunft am Kreuningsvunkt der Mittel- und Suhl- schneiße. Anfang bei Nr. 341. Das Holz lagert ganz in der Nähe chausnerter Wege. Lich, den 12. Januar 1911. Otto Rathschlag Spezial-Wäsche- und Ausstattungs-Geschäft filtern Merzig Vom 16. bis zum 30. Januar gewähre auf sämtliche Lajerware 10“,o Rabatt. Gießen (Liebigstr. 55), den 14. Januar 1911. 418 Bekanntmachnng. Betr.: 1. Konkurs der Frau Chr. Duitt Wwe. in Gießen. 2. Konkurs des Nachlasses des Gastwirts Christian Duill in Giei>en. Nachdem das Jnunobiliarzwanasvollffrecklingsversahren dnrchgeführt und das Berteilunasverfahren über den Steigerlös d s Anwesens Kaiser-Allee 89 zum Abschluß gebracht iit, ergeht an die Gläubiger, von denen abgesonderte Befriedigung aus dem Anwesen oder auf Grlmd von rechtsgültig gewordener Mobiliarpfändung beansvruchl wird, die Aufforderung, bis zum Ablauf dec Ausschlußfrist von zwei Wochen nach dieser öffentlichen Bekani t machung mir den Nachweis ihres Verzichts auf b;e abgesonderte Befriedigung oder ihres Ausfalls zu führen. Wird der Nachweis mcht rech'zeitig geführt, so werden die Forderungen bei der nächstens vorzunehmenden Verteilung nicht berücksichtigt. Ebenso haben Konkursgläubiger, deren Forderungen nicht fcstgestellt sind und für deren Forderungen ein mit der Vollitreckungsklausel versehener Schnldtitel, ein Endurteil oder ein PollNreckungsbefehl nicht vorliegt, mir binnen der gleichen Frist bei Meidung der Nichtberücksichtigung den Nachweis zu führen, daß und für welchen Betrag die Feststellungsklage erhoben ist. Dies bezieht sich nicht auf die Forderungen, von denen jeweils im einen oder anderen Verfahren nur ein Teilbetrag anerkannt worden ift, da die Trennung mancher Anmeldung mit 5/s und 3/8 auf beide Konkurse nötig ivar. UL hier i Äfi tSM b“ÄS4 E, rine Anzahl Ätafr ehanaliger Lan K sprach weiter! Stntb erläuterte da W EntmiN dcv Lr. Merl Wilb ran Btt. Der Kreis der mbt nur den.Nähmet auszuMen ift ®lt jeilgehend. N / febdtai für die Geht Mach verboten wer Willen hat die Mte Mmnn kann man am» Wer! ift * im Interesse der Voll W iinb schone Sä!> hoben. Daher bn Heimarbeit, erreichen. Aber die haben es möglich gen kleine Victoria, so 8 für die Regelt arbeitern au« Vodm. Der verdie inivektion, Bittmar ist daher zu wünsch die einzelnen Bun, Wege weiierzuschrc der (Hnigfeii des ! füllt ju bringen. Zn der kamen zunächst eine । dir Verhältnisse in wird« ungeteilt, daf 69 Ptvjenl der öeim den pro Tag unter seklioMneider üerL mü beschwerte sich dm stauen der tu tettüet werde. rfreiherr von! überbringt die Grü führt dann aus: G em Sprung ins Tw gelnma hat sich nb Wrchtet. Ich erin Dunkel, in da< nch so schw Island ift eii & Ane bereits bit limiuhrung de ™ einen ersten ®ator gefürchtet: l Egen Zahrhu, uh nrill mich mwren: ffir m Regelung g*» i»Ä E5iwrt für die ^lhre Gewerk krtegenichem SL^^emaßre Bekanntmachung. durch Giegen, den 14. Januar 1911. trschrwl w „ Holzverfteigerung Freitag den 20. d. M., vormittags 10 Ubr bennuienb, sollen in den Waldungen der Gemeinde Wieieck, Distrikt Klause, Abt. 9a und 9h, nachverzeichncte Holzsortimente versteinert werden: Gießen, am 14 Jan. 1911. Der Konkursve»walter: Fischer, Rechtsanwalt. Acltcstc Schwemmstein - Fabrik autz. Syndik. fertigt auck nute Zementdielen.Pb.Gies,Neuwicd IhvWsl » ?ie&l fS«’; v«» *> Sltgtn Die P dnebens erneut Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzlicke Nachricht, dah es Gott dem Allmächtigen aefallen hat, heute mittag 12 Uhr unser liebes Kind, unseren treuen Bruder und Enket Friedrich nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden zu sich zu rufen. Im Namen der Tiestrauernden: Ludwig Nahrgaug. Eisverkanf. Tchweinemarktpiatzes und einiger n des in der Lahn gewonneucu iraes loll iui den tauseiidcn Winter Montag den 16. Fanuar 1911, vormittags 11 Ubr an Ort und Stelle veriteigeri werden. Zusammenkunft auf der Lahnbrücke. Gießen, den 14. Januar 1911. „ = 0,24 7,2 Rm. Fickten Knüvvelholz 5N0 Wellen Buchen-Reisig 750 Wellen Eicken-Reisig 130 Wellen Kiefern-Reisig 16 Rm. Buchen-Stockbolz 16 „ Eichen-S'ockbolz 3 „ Kieiern-Stockbolz 6 „ Fichten-Stockyolz 133 Fichten- 20 „ Reisslängen 76,5 Rm. Buchen-Schettkwlz 40 „ Eichen-Sckeitholz Holzverfteigerung s,n !5,r iüöstlichen Obcrförsterei Lich. 258 SBU*e"' 18LW"; 57 Buchkn-Ms^ittk Ml-58 toi. Tiirrfnn.)=51,49 Fstm. . ,.D'e Zusammenkunft ist aus der Straße Lick-^Dattenrod, wo die- be von oem WegBurkhardsfelden—Niederbessingen gekreuzt wird. Die Binhcil-AbtAltte kommen zncrjt. ,«r«?^"vtag den 44. Januar, vorm. 9'/, Uhr, Ml Distrikt Höler 649 Fsttn. (teils Wagnerholz, teils Pfosten,, 36 FlcktenWLb.,^ -114,03 F>tM., 9 $lickrubboubol.> - 5/2 Fstrn, 1 EUbecrÄb' «•nut = 0, 4 Fstm, 14 ^i.d)tclV^cvb^tau0;u