«Iti onfo. Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. 2-25 u >ksg 2( l in Alexandria ftntb. * ^°cfisornrner Und poröse daß er int Oktober 1886 begnadigt wurde Er siedelte nach Nordamerika über und trat von dort aus ün Zähre 1868 eine Reise na6) dem Orient an, ans der er im Oktober desselben Jal-ros Paris, 12. Juli. Tie Agcnce Havas meldet aus Gl Ksar vom 10. Juli: Oberst SYlvestre weigerte sich, den marokkanischen Soldaten, die in ihre Heimat zurück- setzungen scheinen die Zänkereien zwischen Frankreich und Spanien zu werden. Ter Zwischenfall in ElKfar droht unangenehme und vielleicht gefährliche Folgen an zunchmcn. Ter Fall ist folgender. Während der Abwcscn beit der Spanier — fr? waren nur wenige Leute zurück geblieben - drang der französische Leutnant Tisf i er mit Truppen der am linken Ufer des Lukküs, in unmittelbarer Nähe von Ellfar stehenden Mahalla unter zwei Kaids in die Stab! ein und machte den Versuch, sich oer von den spanischen Truppen eingenommenen Quar fiere zu bemächtigen. Fernandez Sylvestre kehrte mit seinen Truppen im Eilmarsch nach Elksar zurück, nm weitere Uebergrifse der sranzösisch-fultanischen Mahalla zu verhindern. Tie spanische Presse lobt diese entschlossene Haltung des spanischen Oberstleutnants hinsichtlich der französischen Anmaßung und Ueberhebung. Oberstleutnant Fernandez Syl vestre war mit etwa 500 Mann von Ksar el SVebir nach Arsila ausgebrocl^en, um dort mit Raisuli zu verhandel n'unb sich dann nach Tanger zu begeben, wo ihm der spanische Gesandte weitere Instruktionen erteilen würde. Tie spanische Regierung leugnete dies alles; jetzt aber muß sie, so schreibt ein Madrider Berichterstatter, sämtliche Tat' fachen zugeben; bei dem Marsch nach Arsila habe es sich aber nur nm eine einfache Hebung ohne jeglichen Hintergedanken gehandelt; Spanien denke durchaus nicht daran, Arsila oder gar Wasau zu besehen, wie von der französischen Presse in böswilliger Weise behauptet wurde. Ter Zwischenfall in Elksar, der ohne weitere Bedeutung sei, habe die bei Arsila stehenden Truppen allerdings gezwungen, unverzüglich na'ch Elksar zurückzukehren: er TrewÄse auch, das; die Spanier die Stadt künftig nicht mehr verlassen dürsten und auch ihr Führer dort bleiben müßte. Tie Spanier geyen nun ihrerseits in El Ksar schroffer vor. Tie Agence Havas meloele aus El Ksar: Die Spanier rcchtsenigkcn die Entwaffnung des französischen Kaufmanns Montagne und des Direktors der drahtlosen Telegraphie Piarnan mit dem Erlaß des Obersten Sil vestre, der das Tragen von Waffen verbiete, da El Ksar in den Belagerungszustand Versetzt sei. Montagne frat Klage beim französischen Konsul eingereicht. In einem Madrider Telegramme des „Daily Telegraph" heißt es, daß die Beziehungen zwischen den spa- nischen und den französischen Streitkräften in El Ksar von Tag zn Tag gespannter werden. Tie Ankunft Von weiteren 1-0 spanischen O»''' n hab? mncn ^schlechten Ein druck lervorgerusen und die Gereiztheit der Franzosen noch mehr gesteigert, da sich niemand^erklären könne, warum diese Truppen eigentlich nach El Ksar gesandt wurden, da sie absolut überflüssig erschienen. Tn-5 französische und das spanische Lager liegen einander gegenüber, nur durch einen Fluß getrennt, und die Entfernung -wischen den beiden Lagern beträgt drei Kilometer. Ter spanische Oberst Silvestre hat angeordnet, daß niemand in dem Von den Spaniern besetzten Stadtteil Waffen tragen dürfe, mit Ausnahme der spanischen Soldaten, und auch den Franzosen ivcroen, wenn sie sich innerhalb dieses Gebietes bewaffnet blicken lassen, die Schießeisen weggenommen. Der britische Vizeronsul in El Ksar hat sich nach Tanger begeben, nm sich neue Instruktionen zu holen. Lluch Rai- suli fragte in Tanger an, was er tun solle. Neue Gesetze für den Neichstag und preuhischen Landtag. Man schreibt uns aus Berlin: Tie parlamentslose Zeit dient vornehmlich innerhalb der Ressorts für die Vorbereitung neuer Gesetzesmaterien, die den Parlamenten im Winter zn unterbreiten sind. Tie Zahl der Vorlagen, die augenblicklich sich in Vorbereitung befinden, ist außerordentlich groß. Es steht jedoch noch nicht fest, ob alle diese Vorlagen den Parlamenten in absehbarer Zeit zugehen werden. Für Preußen befinden sich in Vorbereitung das neue Wassergesel; mit dem Fischereigesetz, die neuen Steuervorlagen und eine große Reihe kleinerer Gesetze. Ob dem Landtage in der nächsten Session bereits eine Vorlage über die große Verwaltungsreform gemacht werden wird, ist noch ungewiß. In Vorbereitung befindet sich eine neues Fidcikommißgefetz, das aber wohl ebenfalls erst in späterer Zeit abgeschlossen werden wird. Bon kleineren Gesetzen ist neben den Gesetzen, die der Landtag unerledigt gelassen hat, und die ihm erneut vorgelegt werden sollen, zu erwähnen ein Fürsorgcerzieh- ungsgejef, und einige Gesetze, die sich mit den Verhältnissen in den Ostmarken beschäftigen werden, so ein Parzellierungsgesetz für Posen und Schlesien und ein Gesetz für die Ausfüllung des Anfieblungsfonds, der trotz gegenteiliger Bc pauptung in absehbarer Zeit erschöpft fein wird. Von den Gesetzentwürfen, die für den Reichstag sich in Vorbereitung befinden, und die wahrscheinlich erst dem neikgewählten Reichstag unterbreitet werden sollen, befindet sich in erster Linie eine Novelle zur Reform der deutschen Fahr karten st euer, die augenblicklich im Eisenbahn- Ministerium ausgearbeitet wird. Ferner befinden sich in Vorbereitung ein Entwurf betreffend die Unfallsürsorge bei Arbeiten, welche freiwillig zur Rettung von Personell und zur Bergung von Gegenständen vor genommen werden, ferner ein Entwurf eines Seeunfallgesetzes, der bestimmt ist,. das Gesetz betreffend die Untersuchung von Seeunfällen Dom Jahre 1877 abzuändern, um eine Beschleunigung der feeamtlichen Untersuchungen in Anlehnung an das gericht- — Gin Siebzigjähriger. Gelegentlich des am 13. b. M. ftattfinbcnbcii 70. Geburtstages des Verlegers der „Münchener Neuesten Nachrichten" und der fugend", Tr. Georg i r t b , übersandte der Prinzrcgent fein Bildnis mit cigeiihändigcc Unterschritt. Schon heule fanb in den Räumen der „Jugend" eine größere Feier statt, bei der die Mitarbeiter der „Jugend" einen prachtvollen Kunstfchrcin Übergaben, gefüllt mit Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen bekannter Münchener Künstler mit literarischen Beiträgen der deutschen Schriftftellcnvcll. Die Milarbeucr der „Münchener Neuesten 9iachrichtten" üiftctcn eine Marmor tascl mit oem Rcliesbild der beiden Verleger Hirth und Knorr. Aus eine Reihe von Glückwunfchansprachen antwortete Hintz mit herzlichen Tankesworten. — C n t b ü 1 l u n g d e s R e u t e r d e n k m a l s i n S t a v c n- Hagen. In Gegewvarc des Großherzogspaares, des verzog- Regcnlen von Braunschweig, des Prinzen Heinrich der Niederlande, sowie zahlreicher Vertreter von Reuter-Vereinen und un Beisein vieler Tausende wurde in des Ticlsters Geburtspaoi S l a v e n h a g e n aus dem Marktplatz das Tenkmal F r r tz Reuter-, das Professor Wandschneidcr gesct>assen hat, feierlich enthüll t. Bei der Vorfeier teilte Professor Golder-Rostock mit, daß in Rostock eine R e u t e r - P r o s e s s ur, der die wmensck^'t liche Pflege der plattdeutschen ^prack-c obliegen wird, errichtet werde. K.F. Reinhold Begas als Verteidiger Böck- l i n s. Reinhold Begas, der am 1 o. I u l t s e l n 8 0. Lebensjahr vollendet, hatte während der Zeit, wo er in Rom weckte, einmal Gelegenheit, als tatkräftiger Verteidiger fernes Freunde» Böcklin auszutreten. Wie cs dabei zuging, har jüngit Angela Böcklin in ihren Memoiren erzählt: „Unsere kleine deutsche stünstlerkolonie lebte damals so reck für sich und bildete gcn 10. Hili 1911, dreien -es Kreils, nbgcbruchc ^clauramtid^ n, die Ihnen dcmE den Miiiiärpjliä-tigw all lafiit i argen, datz bi lieh präzis zu beri -iunde erscheinen, J wollen Sie hierher Borltc? zagen werben können, so zeigen. )rc Lvsungsscheinc ir besonders ausmerksam motz » der Großh. Lber-Ersch-§» in einen anderen Aushebung deren AushebMgsbezirkcn » iehen, |"o wollen Sie bien' Bei Zugängen ift ber Swint ge beizulegen. irciiinfi rom Milita. rch den Hinweis auib' nsahigkcit ber reHc iltcrober jonltigcnui ünbet worben iinb, inten ebenialls pcrtt' cheinen. Tie Rcklarn'. ahrglcichzi'Vcginnbk behandelt. krfonen bdonber bicraufUM en, ME es roree.ommcnnU imalioiteit nicht verbondeltwe uerden mußten, ber ber betrepenbep - Unterstützungsunsahigkelt ml , oder jonirigc Lhrenle«- glitten haben, imöcn c * oder beglaubigte ßeugenu 11. Mlron des Aushebung;^ Merch fcfirnt wollen, die ihnen abgenommenen Waffen zurnckzn geben und ließ mehrere Briefe dcs Leutnants Thiriot, des Instrukteurs der scherisischen Truppen, welche daran' Bezug hatten, unbcaiTtivoncL Große Erregung herrscht infolge dessen unter den Soldaten des Mackisen, die auf die spanischen Patroniklen schießen wollen, welche sich bis auf hundert Schritt den Schilbwackum des Lagers von Bonznali nähern. Man befürchtet, sie nicht mehr zurückhalten zu können, ebenfoivenig wie die Bewohner der ^tabt, die empört find, daß die Spanier in alle Moscheen eiichnngen. Mehrere Soldaten des Machfcn find von den Spaniern angcroorbcn und durch hohen Sold feftgehalten worden. Ter Kreuzer „Berl n" in Agadir. Mogabvr, 12. Juli. Tie „Agence Havas" meldet aus Agadir vom 6. Juli: Der Kreuzer „Berlin" ist an- gekommen. Ter Kommandant ging an Land und wechselte Besuche mit dem Pascha ber Stadt und hatte mit ihm Unterredungen über die Aufrechterhaltung ber Orb imng. Die Eingeborenen her Umgebung finb ruhig uitb erwarten, daß ber Kaid Celuli ihnen Anweisungen geben wirb, welche 5?alLung sie zu beobachten haben. Wie das Wölfische Bureau aus Berliner Börsenkreifcn erfährt, hat man an auswärtigen Plätzen das Gerücht z u v c tb r c it en g c s u ch t, daß a d) t b cu t f d) c K riegs- fchiffevorMarorkocingetroffen seien. Offenbar hanbelt es sich um ein plumpes Börsen m a u ö v e r. Muhr in der gcwolntteu Weise an, über Arnold zu schimpfen. Ta stand Begas plötzlich auf und erklärte: „Arnold Böcklin ist mein Freund und ich dulde nicht, daß frier aus diese Weise in seiner Abwesenheit von ifrm geredet wird." Tie anderen Freunde schlossen sich dem cnergilchen Verteidiger natürlich sosort an uno mm meinte Begas, entweder verläßt Muhr das .Haus oder wir alle gehen. Taraus wurde ber Verleumder von Frau Oberrnayer an die Lust gesetzt. Natürlich unterließ es Begas nicht, meinem Gatten die Geschichte zu erzählen. Eines Nachts tras er Muhr im Kaffee Greeo. Er rief ihn heraus auf die Straße und fragte ihn, tute er dazu komme, ihn hinter seinem Rücken so niederträchtig zu verleumden. Mulm wollte gerade noch Antwort geben und sich rechtfertigen, da hatte er aber idion links und rechts eine Ohrfeige sitzen, die ihm die römische Luft derart verleidete, daß er am anderen Tage abreiftc." — Ein geographischer Kompaß. Aus Paris wirb uiitecm 13. Juli gemeldet: Tem Schifssfähnrich Lemaetre soll es gelungen sein, einen Kompaß zu erfinden, der nicht, den magnerisck-en, sondern den geographischen Pol au- zeigt. (Falls die Meldung auf Wahrheit beruht, iväre das für unsere, vorwiegend aus Stahl bestehenden Sckstffc von außer- orbentlitfrcT Sebciitung. Tie Red.) ff. Sechs Millionen Mark für eine Porzellan- sammln n g. Die Richard Bennett-Sammlung von altem chinc- sischen Porzellan, wohl die vollkommenste Sammlung dieser Art auf ber Welt, die bisher im Besitze des Amerikaners Edgar Gorer war und gegenwärtig in seinen Ausstellungsräumen in Neuiwrk ;u sehen ist, ist ungeteilt an einen englischen reidien Prrpakinami verkauft worden, der sie demnächst in seine Heimat überführest will. Ter gegenwärtig für die Sammlung erzielte Preis ist ber Welt nickt ottiziell miraeteilt worden, aber wie die „Daiw Mail" . erfährt, erreicht er 6 Millionen Mark, eine Summe, die wohl den höchsten Preis darstellt, der jemals für eftte derartige Samm lung gezahlt worden ist. — Deutsches Theater-Adreßbuch. Ter 'Tuu.sche Vühnenverein, die Vereinigimg ber Leiter fast aller Hof- und 3’adttf.catcr, kündigt die Herausgabe eines schon jeir langem vorbereiteten „,T cut schon Theater- A die ß b u ch" an, das im Verlage Oestcrheld u. Eo. Berlin W. 15, zum i rücti Male in diesem Iahre ersck)einen wird. Ties Werk, das als Nachschlagebuch für alle Interessenten des Theaters gedacht ist, ivtro ba$ Personalverzeichnis aller deutschspielendeu Bühnen uuv in fnav^.r Form eine Fülle neuen Materi ts aus dem umfangreichen Oebicie pes Theaterwesens enthalten und sckon unmü'ttbar narfr Beginn ber Spiel reit im handlichen Taicheiisormat erscheinen. Lin Attentat vor sünszig Zähren. Es war am 14. Juli des Jahres Idol. Tas herrliche Karten- und Waldrevier in Baden-Baden leuchtete in Sommecgrüu und Sonnenglanz. Mönig Wilhelm weilte in dem berühmten Bad als Kurgast, um neue Spannkraft für zlörper und Geist zu gewinnen. Er bedurfte der Ausspannung um so wehr, als er eben erst die seit der Mobilmachung 1859 als Notwendigkeit erkannte Reorganisation der preußilckjen^ Armee DJllenbet hatte. Jeden Morgen pflegte er einen längeren Spazierjang zu machen Auch am 14. Juli, vormittags zwischen acht _imb neun Uhr, schritt er mit seinem Begleiter, dem preußischen hesandlen Grasen Flemincng, langsam die schöne Lichteuthaler i llec entlang Da, mit einem Male in unmittelbarer Nähe ein • k.trzcr, idjarjer Knall und das Zischen einer Kugel. Ter König putzt, macht eine Handbcwegiutg mich dem Haupte, lagt^gelanen: „Es ist nichts!" und wendet sich um. Auch Gras tylemmuig jat sich umgewandt. Wenige Schritte von ihnen entfernt steht c.u junger Mann, dessen Unruhe den Täter verrät, ^.er Gras pürzt sid) auf ihn unb hält ihn fest: „Wer hat gcjd)ouen „Ich!" „Auf was oder auf wen?" „Auf den König !" „Unb bie Pistole?" „Dort im Grase!" Während der Graf im Verein mit herbeigeeilten Kurgästen die Derhaftitng des ,yrevlers bc- kvirkt, setzt der König, der leinen Augenblick seine Geistesgegenwart terlorcu hat, den Weg nach Lidjtenthal, den seine Gemahlin ohnungslos vorangcgangcn ist, mit einer Ruhe fort, als ob nichts vargejallen fei. Nickst mit einer Bewegung, nicht mit dem leisesten Ausdruck des Säpnerzes verrät er, daß die Kugel ihn geltreift hn. Tas aus nächster Nähe abgefeuerte Geschoß des kundigen Schützen war zwar durch den Rockkragen des Königs gedrungen, hatte aber glüfflidjenveiic nur eine blutigjintcrlaufcnc Mvntuuon in der Größe eines Talers an der linken Seite des Halses.erzeugt. Ter Attentäter gab an, Oskar Bccker zu heißen und seit 1859 in Leipzig Rechts- und Staatswissemchait zu nubicrcn. gefragt, warum er den Mordversuch unternommen, gab er zur Antwort: weil er in der Person des Königs ein Hindernis rur bic Einigung Tentsd'lands erblicke Tie weiteren Feitstcllungen ergaben, da,; Becker am 18. Juni 1839 in Odessa geboren mar, wo sein aus Leipzig gebürtigter Vater das Amt eines Lyzeums- direktors bcflcibetc, und daß et die Tat aus freiem Antriebe ohne die Mitwissensckjaft anderer Personen ausgeübt bam\ Tas Schwurgericht zu Bruchsal verurteilte ihn zu zwanzig Zähren Zuchthaus. Tie Erregung über das Attentat mar in DnttjÄ- lant» so allgemein, daß König Wilhelm am 2. August 1861 tn einem Erlaß seinen herzlichen Tatit veröffentlichte. Für spräche des hochherzigen Königs hatte es Becker $u verbanßen, nadpntn- KwAKm-dbA icrung*^,*, 7 s und w (fjt iverdc"' * -ßisen" •' ' »5 1]50 (J Die Ereignisse in MaroNo. So ruhig die AusstUjrungen des französischen Ministers k»r Auswärtigen in der Kammer gehalten waren und so besonnen das fr^zöfische Parlament bei dieser Gelegen i • t sich un allgemeinen gezeigt nm, so verwickelt unb schwierig bleibt dennoch bic Lage um bas scherisische Reid). Französische Sensa1ionsnachrid,tcn finb inzwischen als solche gekennzeichnet worben: cs fällt bett Bereinigten Staaten von Rorbamerika nicht ein, fidj in ben marokkanischen Hanbel einzumischen unb Teutschlcmb Vorhaltungen zu machen, uub wenn bic englische Politik nach ihren Vertraglichen Abmachungen mit Frankreich natürhd) unseren westlichen Acchbarn and) weiterhin alle Duldung und Nachsicht -eigen muß, so hat sie sich doch, wie wir aus der Regierungs'- erklärnng im Parlamente hörten, auf ihre eigenen Inter essen besonnen. So darf bic bentfchc Politik mit Befriedigung auf ihren letzten aktiven Sdjritt zurückblicken. Herr de Selves hat in seiner Kammererllärutig selbst ausgesprochen, Frankreich wolle /.vollkommene Loyalität" üben; arfo wirb bamit zugeglben, baß Teutschlanb berechtigte Interessen in Marotto besitzt. Wie vorsichtig bic deutsche likgierung km gegenwärtigen Augenblick alles in seiner L-iikung abwagt, beweist bic folgende Feststellung des deut scheu Regierungsorganes, das den Verdacht zerstreuen will, als solle in Marokko ein völlig neuer Kurs ins Werk gesetzt werden: Eine Feststellung der deutjchen Regierung. Tie „Norbbcuti'djc Allgemeine Zeitung" schreibt: Ein Leipziger Blatt meldet aus Tanger, infolg. dfrs Einspruchs der d eut s d) en Kolonie in Eas a blanca unb der Vermittelung eines deutsck)cn Rrick)srags- abßcorbnetcn ski zur Vertretung bes beurlaubten K o n- suls Manß statt des ursprungttd) bazu bestimmten Tra- ioinans Steinführer eine anbcrc Persönlichkeit in Ans- Cjt genommen. Temgegenübev bemerken wir, baß sid) ic Ausreise Steinsührers ausfchließlid) beshalb etwas verzögerte, weil er außer für feine Funktion in Easablanca noch für eine besonders wichtige Mission ausersehen war, für die er noch Instruktionen abzuwarten hatte. Leider hat ein plötzlid)ev Tod diesen vorzüglichen yof.i'.ungsvoilen Beamten dem Reichsdienstc entrissen. Die Regierung ist jetzt allerdings zu ihrem Bedauern genötigt, einen anderen Vertreter für den Konsul Müntz zu entsenden. Wie wenig eine Acnderung in der Vertretung infolge einer unberufenen Einmischung ans Easablanca beabsick;tigt war, geht schon daraus yervor, daß wegen des Todes des jungen Beamten Konsul Müntz ben Antritt seines Urlaubs roiro aufschieben müssen, ba zurzeit noch kein geeigneter Vertreter bc- ftimmt ist. Keine Einmischung Amerikas. Tie „Kölnische Zeitung" meldet aus Washington: Tas Staatsdepartement stellte in bestimmter Weise die von ber französischen P resse ausgcgangene Meldung in Abrede, ivotrnd) bic Vereinigten Staaten bei der deutschen Regierung Vorstellungen wegen des Fwifchenfalls von Agadir gemacht haben. Tie Vereinigten Staaten hatten keine Mitteilung gemacht und keine Be- • nad)richtigung von den zwifd)en Frankreich und Deutschland begonnenen Verhandlungen erhallen, an denen die Union politisch lein Interesse habe. Peinlicher als die deutsd)--französischctt Auseinanderm. 162 Erstes Blatt 161. Jahrgang Donnerstag, 15. Inn 1911 >r Lietzener Anzeiger Ä M Dezng»prei»: rvdjtxnl täglich, außer ▼ fv ▼ mona111cb7oPi.,dicrtel- *£5in|ß1Z|>nSyr zlTIX017r SES V/Ivllvllvl vUTIvlUvl vrlschaMich«Seitfragei' ” ” ■ XF ■ Gbetret’afteur;UlSotR, Ez pottchchenÄtt: »g General-Anzeiger für Oberhefsen MM ^vlationrdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei H. Lange. Redaktion, Erpedilion und Druckerei: Schttistrahe 7. Lye^für üen !s vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Geschäftsstelle vahnhofstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck. . ,m Mshebiuig kominenM Vroertcnioli unb em anirr Ärh,b •^ü**1* ,Hcra'_____.—| chelsheim zurückgegangen (H/i Stunde) oder gefahren. In Reichelsheim wird im „Adlers übernachtet. Am anderen G,et^deni^ ttche Strafverfahren herbeizuführen, ein Entwurf über die Haftpflicht der Straßenbahnen für Sachschäden, dem auch die Nebenbahnen unterworfen sein sollen, ein Entwurf beireffend Revision des Spionagegesetzes, der gc- lvisse Unstimmigkeiten in den Strafbestimmungen über Spionage beseitigen soll und die Möglichkeit geben soll, mit Ausnahme von .Hochverratsverbrechen bei Spionage mildernde Umstände zuzubilligen und statt Zuchthausstrafen Festungshaft einzusühren, schließlich eine Novelle zum Patentgesetz und eine Reihe kleinerer Vorlagen. Ausland. Aus Paris wird gemeldet: Der Verband der Syndikate des Seine-Departements ließ einen Aufruf anschlagen, in dem das Proletariat aufgefordert wird, am 14. Juli, dem Tag des N a t i o n a l f e st e s , Straßenkund- gebungen zu veranstalten und dadurch an den Kampf zu erinnern, den das Volk gegen die herrschende Klasse führen müsse, um ein wenig bessere Dascinsbcdingungen zu erlangen. An» S’taOi uns Land. Gießen, 13. Juli 1911. " Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Ernst Held mann aus Kirch-Brombach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hergersdorf, Kr. Alsfeld. — Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstclle zu Hof he im, Kr. Bensheim, und eine mit einer kathol. Lehrerin gu besetzende Schulstclle zu Herrnsheim. ** Der Generalkonsul der Republik Uruguay, Antonio Goso zu Hamburg, dem das Reichsexequatur erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen im Großherzogtum Hessen zugelassen worden. "Amtliche Handausgaben. Im Staatsoerlag erscheinen demnächst amtliche Handausgaben der so- eben verabschiedeten Verwaltungsgescge, nämlich des Ver- waltungsrechtspflegegesetzes, der Kreis- und Provinzialordnung, der Städteordnung und . glückliche * Erfreut Belnrlci Stroh als auf Körner rechnen dürfen. Am schönsten steht> die Gerste. Die Dürre läßt das Korn schon anfangen, sich/ zu bleichen, so daß die Eriite wohl bald anfangen dUrsre. Die Setzpflanzen auf den Acckern haben wohl Wurzel gefaßt, kommen aber nicht vorwärts. Längere Trockenheit vernichtet sie alle. Bei den Kartoffeln hofft man aber auf eine gute Ernte. () Marburg, .Manische FiOallm Lenlemnannschaftekl de cve; hiesigen Vereins flr Itag nachmittag hier st \\ Aus dem K seit etwa 8 Wochen Notlage. Die Landi setzen im Rückstände einen traurigen Anb aus,' das wenige £ vertrocknen. Vieifac Ülagl. Das Korn hc Vchon^ allenthalben m Königstein i. tvaar von Baden Betroffen. W. Wiesbadei Gliche in der Franc nn unbekannter, 66 Jc rer Lebensmüde in ei he Kriege von 1866 Lebensüberdruß und B langen. Angebliche monarchistische Umsturzversuche in Portugal. Lissabon, 12. Juli. .Hiesige Blätter berichten über einen geheimnisvollen Versuch von Gegnern der Regierung, nächtlicherweile in die Sankt Geörgs- festung, der stärksten Festung von Lissabon, eine alte maurische Burg, die auf einem Hügel in der Mitte der Stadt liegt, c i n- zudringen. In der Festung liegt das 15. Infanterie-Regiment. Dem Blatte „Diario de Naticias" zufolge, bemerkte die Schildlvache der Festung in der vorigen flacht verdächtige Sckatten sich zwischen den Mauern entlang bewegen. Die Soldaten gaben auf die Männer, die den Versuch machten die Mauern zu erklettern, sofort mehrere Salven ab. Eine große Abteilung rückte aus der Festung aus und machte (mit gefälltem Bajonett einen Angriff gegen die geheimnisvollen Gestalten. Diesen gelang es jedoch im Dunkel der Nacht zu entkommen und obgleich sofort mehrere Abteilungen auf die. Suche ausgesandt wurden, tonnte man keine Spur von ihnen entdecken. Man ist allgemein der Meinung, daß es sich um einen Versuch einzelner Monarchisten handelt, in die Festung einzudringen, um die Einnahme des Forts bei einem etwaigen Angriff der Monarchisten vorzubereiten. Ein Bericht will wissen, daß die Regierung sich bereit erklärt habe, den Exkönig Manuel eine Summe von 20 Millionen zu überweisen, wogegen er feierlich unb ausdrücklich den Thronverzicht aussprechen müsse, so daß dadurch der royalistischen Cam- pagne ein Ende bereitet würde. £< - Soldaten a Wenden Ernte fei S£\flbet bcn w ndcningen er ^^^rcfjender nicht in JSJw 'Urteiler , SFB* unb bie Grosse Heer uttO Flotte. — Zur diesjährigen K a i s e r p a r a d e. Das Wolfssche Bureau meldet aus Stockholm: Das Königspaar von Schweden wurde vom deutschen Kaiser zur Teilnahme an der diesjährigen Kaiserparade über das zweite Armeekorps am 29. August nach Stettür eingeladen. An der Parade sind zwei Regimenter beteiligt, deren Ehrenchefs der König und die Königin sind. Die Majestäten reisen am 27. August ab und kehren am 30. August nach Stockholm zurück. Kiel, 12. Juli. Das amerikanische Schulschiffgeschwader, bestehend aus den Linienschiffen „Iowa", „Indiana" und „Massachusetts", verließ heute vormittag den hiesigen Hafen und dampfte nach Norwegen ab. Bei der Abfahrt tauschten die amerikanischen und deutschen Schiffe Flaggengrüße aus. Kreis Frievberg. w. B ad-N au h e i m. Am nächsten Sonntag, 16. d. M., findet ein großer Berkehrstag mit Blumenkorso im Sprudelhos statt. Blumengeschmückte Landauer, Droschken, Herrschaftswagen, Bauern- und Leiterwagen, sowie Automobile — jedermann ist zugelassen — werden im Korso miteinander abwechseln. Im Sprudelhof findet während der Rundfahrt Bewerfen mit Blumen statt. Von feiten der Bade- und Kurverwaltung, der Stadt, den Vereinen sind wertvolle Preise gestiftet. Vor der Terrasse findet Dun einem Preisrichterkollegium, welches aus den Spitzen der Behörden, des Bades und der Stadt, den Vertretern der Presse und distinguierten Kurgästen gebildet ist und die einzelnen Wagen bewertet, die Preisverteilung statt. Straßen und Häuser sind an diesem Tage mit Blumen ge- fchmückt, die Schaufenster sind dekoriert und den ganzen Tag geösfnet. Für die am schönsten geschmückten Schau- sen,tcr sind Preise gestiftet. Zwei Musikchors spielen auf der Terrasse, am Tennis-Cafe und während des Blumen- kvrsos an den Sprudeln. Am Abend findet bei Doppel- konzert große Terrassen- und Kurhausbeleuchtung statt. Starkenburg und Rheinhessen m. Offenbach a. M., 13. Juli. (Disziplinär- verfahren.) Gegen die städtischen Baupolizeitechniker ,u $ Westphal soll von der Bürgermeisterei ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden. Schuch und Westphal halten den früheren Beigeordneten Walter der schwersten Amtsvergehen beschuldigt, die sich aber nach dem Ur- tetlsspruch des Verwaltungsgerichtshofes in Darmstadt als vollrg unhaltbar erwiesen haben. - Das Kreisamt hat den . 'i)er Stadtverordnetenversammlung vom 19. Jan., öte Festsetzung ihres Gebührenanteils betreffend, als ungerechtfertigt abgewiesen. .nd: ainr3, 12. Juli. In der heutigen Stadtverordnetenversammlung machte Oberbürgermeister Dr Güttel- mann dre Mitteilung, daß der in der vorigen Sitzung 'Molbeten Beigeordneten gewählte Kommerzienrat dre landesherrliche Bestätigung erhalten Verpflichtung und Einführung in sein Amt Sondersitzung. - Um den kleinen und f x.e" Leuten die Möglichkeit zu verschaffen, mit Gas dre Gasautomaten einführen, ^uten dre Kochapparate und eine einflammige Gas- der Küche leihweise überlassen. Die Mllationsarbeit von der Gasuhr ab ersolgt von der ^er Schützen verein Gießen aedenkt am 23.1 hpr QinSorfnfpT" Fir*nrit ütp hi nter 15 die Bekanntmachung, die Abänderung der Rheinschif- 1000 Personett zählende Festzug durch die Straßen des lahrts-Poltzetordnung betreffend. ... , festlich geschmückten Ortes nach Dem Festplatz. Der zweite k 11 o„e..V ^.n, Eießen gedenkt am 23. Vorsitzende der „Liedertafel" begrüßte die Festversammlung und-4. ^ult d. ^. feut alyahrliches Schützensest, verbunden und dankte dem Protektor des Festes, Provinzialdirektor r?Uf^-oi^stst und Pretsschteßen, abzuhalten. Die Dr. U sing er, sowie der Gemeindevertretung und allen, Entladungen an die auswärtigen Schützenvereine sind er- die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Seine gangen. Sehr fchone, wertvolle Ehrenpreise sind bereits Worte klangen aus in einem Hoch auf den deutschen Männer- voryanven. gesang. Nach ihm sprach Bürgermeister Schmidt und Jiituctgeiioiiiintn wurde die Versetzung des rief in markigen Worten allen Anwesenden den Will» LehrerS Aug. Merz von Fränkisch.Crumbach nach Leeheim kommengruß der Gemeinde zu. Nachdem noch Lehrer auf dessen Oiachsuchen. V. Müller-Gießen namens des Mitteldeutschen Sänger- ** Ter evang elische Frau citverein hatte für gestern bundes, Lehrer Buß-Leihgestern namens des Wetterau- nachntittag 4 Uhr zu einer Versammlung der Ober- Lahngau-Sängerbundes kurze Ansprachen gehalten hatten, h c )j t) ch e n r a u e n ver einem den Gemeindesaal der Kirch-1 schloß der offizielle Teil, um allgemeinen Volksver- Vortrag über Krankenpflege auf dem Lande. Er schil-! ""ie f° f^l°B auch hier das derte mit drastischen Worten den auf dem Lande herrschenden ote an beiden Tagen von herrlichstem Wetter Mangel an rechter.Pflege in KrankheitLnöten und besprach dann begünstigte Feier. dte einzelnen Einrichtungen, welche die christliche Liebe zur Ab- Kreis Büdinaen htlte dieses Mangels getroffen hat: Diakonissen, Gemeindehel- ** v rc s ® t fenmten, Desänatskranlenpflege. Diese hat sich im Telanat v ® e r 33. -Subm g en beabsichtigt, am 29. Gieren, wo sie seit 1890 besteht, ausgezeichnet entwickelt: es und 30. ^uh eine zweitägige Odenwaldtour zu untersollte jeder Gemeinde des ganzen Landes die Wohltat einer ge- nehmen. Er fährt am ersten Tage mit dem Frühzug 5 Uhr ordneten Krankenpflege zuteil werden. Dafür müßten Staat und 120 Min. von Büdingen über Gelnhausen nach Hanau 7 Uhr Ktrche sorgen. Für kleine Gemeinden, in denen eine Kranken- 11 Min. Von da um 7 Uhr 57 Min. mit dem Eilzua nach schwester ntcht htnretchend Beschäftigung findet, tut es, wie die Erbach. Nach Besichtiauna des Schlosses iübrt h c Wnn sbüherlgen guten Erfahrungen beweisen, auch eine soy. Nothelferin, deruna über Ober-Mossau Lärms euer lRaB Robrbock, w'° fte Mer Don bcin Obcrl.c,si>ch-N greuenemüt für inner-Mission u„Äern 4ronSt ’’ vor zwet Zähren ausgebildet worden sind und beim Vorhandensein Vockenrod, ^ronhosen nach Retchelvhetm -> der nötigen Helferinnen auch ivieder ausgebildet werden sollen. 1 stunden . Eilt ^etterwagen (10 Mk.) bringt dte Tetl- Tte Frauenvereine Oberh?ssens sollen sich der Krankenpflege an- nchmer )obanit nach Ltndeniels. Von dort wird nach Rei- nehmen, damit diese gute Sache vorwärts gehe. Nach einer ein- chelsheim zurückgegangcn (IVi Stunde) ober gefahren. In gehenden Aussprache über den vorliegenden Gegenstand sprach Reichelsheim wird im „Adler" übernachtet. Am anderen Kirchenrat OS ch I o s s e r über „Ti e Tätigkeit d e r evan- Tage geht es über den Rodenstein, Neunkirchen, Brandau .gr^1 ’n7re erJc ■ n,c Ob er Hessens". Ter Vor- Beeden: ircheit,Fessenmeer. Felsberg, Auerbacher Schloß nack! trag war eigentlich als Einleitung zu den Lchivabeschen Aus- I Auerbach (oi 'lleicht Vorber noch itiiKiienfnaprl ^lihrpr fin** Mhrmtgen gedacht, mußte a^ber wegen dienstlicher Verhinde-rung Her?en^' 91£ Ito ofin unb Kerbel 9 des Referenten an zweite Stelle gerückt werden. Ter Redner zerren .uttwoyn und Retdel. wies in eindringlichen Worten auf die Pflicht jeder evaiigelischen Kreis Lauterbach Frau hin, sich an den Werten der christlichen Barmherzigkeit zu o A t cv <■ V <• r m L „ beteiligen. Dazu gehört in erster Linie die Krankenpflege^ darum z* vuter bach, 12. Juli. In hiesiger Gegend stellt gilt es, auf dem Lande Frauenvereine zu bilden, welche sich "ch die Wirkung der langen Trockenheit auf den Stand dieser Sache zu widmen haben. Der Frauenverein muß sich der Feldfrüchte wie folgt dar: Am meisten gelitten bat der auch der konfirmierten weiblichen Jugend wie der Kleinkinder- leiser Diese Saat ist fehl- inriirfnpnnn,-.pn Nirsorge annehmen,- dabei darf die Pflege der Mission nicht ver- 1 1 er Surucfgegangen und dürftig, nachlässigt werden. Ter Redner macht den Vorschlag, durch I 1 ^'Ulch^lne nach bester hat fich der Roggen entwickelt, Wiederholung der heutigen Konferenz in anderen Stadien Ober- dock) wird man bei seinem sehr dünnen Saatstand mehr an^. Hessens, für die Frauenvereine zu werben. Nach einem herzlichen ' n\e f tvA™«, or... r.r.y..n. Tankeswort an äie Erschienenen, schloß dann die Vorsitzende die ehr anregende Verhandlung. ' ** $er Hessische Verein für Luftschiffahrt (Ortsgruppe Gießen) veranstaltet am Sonntag seine dritte Fahrt, an der sich voraussichtlich drei Ballone beteiligen werden. Bestimmt zugesagt ist bis jetzt nur der Ballon „Taunus", 1700 Kubikmeter Inhalt. An der Anfahrt beteiligen sich mehrere Gießener Herren. Der Füllplatz ist, wie seither, die städtifche Gasanstalt, Eingang gegenüber der Bürgermeisterei. Zum Eintritt ist für Mitglieder das Vereinsabzeichen oder die Mitgliedskarte er- orderlich. Die Füllung beginnt um 6 Uhr, der Aufstieg erfolgt zwischen acht und neun Uhr. Für Zuschauer, die dem Verein nicht angehören, sind von der Roonstraße aus alle Vorbereitungen gut sichtbar, so daß es jedem möglich ein wird, von da aus dte Füllung und den Aufstieg ungestört zu beobachten. rW br-iide fte Ui M icüMNg ^.ryer U gönnen- mit ei NS r -5Ä- L Si* W«* "tint lirrichtete i tLebttlbibliothe- lffinna()iiien und 74 h einen Wert von w s- Krofdorf, bat - gutes Quell Ta8 kostbare M Höhe gepumpt wew zugeführten ele trisck sthr Mig ö" >-eh-- iKre.'Samt Wetzlar, d «Versorgung vorliegen, 'Ausführung kommt. || Erda, 12 Mhricht-Coblenz Werdorf m unseren Siede ist keine ein; hier drei Lchukamt- Lchule nut übet 21 der Verhältnisse sei 0 Hochelh- eine reiche Kirschen doO, A-eie Qbl'tbt Dielen Kirschen chi jüt ben Zentner. ** Der Ballon „Marburg" stieg gestern abend in Marburg auf unb kam nach 9 Uhr ganz dicht über der Stadt her. In dem Korb befanden sich zwei Gießener Herren, die als Führeraspiranten ihre vorgeschriebene Nachtfahrt ausführten. ** Die Aermsten der Wanderer, welche in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in der Herberge zur Heimat gegen Arbeitsleistung Nachtquartier suchten unb sanden, sind an Zahl gegen das Vorjahr um 2500 zurückgegangen (1910 voil Januar Lis Juni 4786, 1911 im gleichen Zeitraum 2240 Wanderer). Es hat dies nicht etwa seine Ursache barut, daß heuer bessere wirtschaftliche Ver- hältntfse herrschen, sondern lediglich darin, daß man bie Ausnahmebebingungen verschärft hat. Man will eben Iparen, wo man nur irgenb kann; vb diese Spar amkeit aber nicht auf kriminellem Gebiet üble Nachteile für die Allgemeinheit bringen wird, muß die Zukunft ja erweisen. Die Ferien der höheren Schulen beginnen am 5. August und endigen am 18. September, die der Volksschulen fangen am 21. August an und dauern bis zum 16. September. Die akademischen Ferien beginnen am 15. August, das neue Semester mit dem 20. Oktober. Diebstahl. Der Restauration im Philosophenwald atteten in verflossener Nacht Diebe einen Besuch ab. Sie Itiegen durch em offenstehendes Fenster ein, entwendeten aus der Büffettkasse et«va 12 Mk. und außerdem Zigarren und Eßwaren. Da die Wirtschaft big 4 Uhr offen war, kann die Tat erst heute früh bei Hellem Tage stattgefunden haben. Im Konkurs der Hassia-Pnenmatik-Werke G. m. b. H. liegen rund 200 000 Mk. Forderungen vor denen an Außenständen 14 000M. gegenüberstehen. Außerdem sind die Einlagen der Gesellschafter von y4 Millionen Mark verloren. Die Maschinen, welche etwa 25 000 Mk. wert sein sollen, sind von der Stadt Gießen, als Vermieterin der Fabrikraume, rechtskräftig gepfändet worden. Der Unternehmen hat etwa zwei Jahre bestanden. Landkreis Gießen. , Var, 11 Juli. Der Gesangverein Lieder- afel SoIUr feierte am 8., 9. unb 10. Juli das JE- laum seines 2o fangen Bestehens. Eingeleitet wurde die Feier am Samotag abend, der Ehrengäste und Mitglieder IN Ichoner Zahl vereinigte. Einer fingen Ansvracke Borst-mdsmttglieds Fr. Ring leb folgten Gesangs. Stadttheater 05711 Gleesen, den 12. Juli 191L Laufe einer halben Stunde eingeäschert Die Gcistcsgcgen- vorstchenden Ernte fei darauf ausmerkiam gemacht, da» dre Bebimmungen über den Urlaub der Soldaten als Erntehelfer neuer- tmgs Abänderungen erfahren haben. In Zukunft «oll die Beurlaubung von Mannschaften zur Erntehelfe nur dann erfolgen, nenn m der betreffenden Gegend Arbeitermangel herrscht und die L'anbroirtc nickt ui der Lage sind, die zur Abwicklung der Ernte notwendigen Arbeiter zu beschaffen. Das Bestehen cinLS Ar- beitermangely und die Notwendigkeit Militär»cher Erntebcihmc ist durch die Polizei zu bescheinigen. Ein Ernteurlaub darf un Die glückliche Geburt eines gewunden Jungen zeigen hocherfreut an Heinrich Hochettttter und Frau Harde geb. Härdtner § E x>n 1CMJ Wetzlar, geiutdit Mk. Mk. 88-00 42—00 61.00—68.00 47.00-48.50 o0.00—61.00 47.00—49.00 60.00-62.00 46.00—48.00 58.00—60.00 46.00—48.00 gangen. Giessener Obst- u. Gemüseballe Telefon 363 Neuenweg 18. 05710 Auskunft erteilt wird. a. M ar! je hiesige neue Kartoffeln 8 Pfg. Alle Sorten Cbft usw. billigst. 69—62 52-58 46—51 98—103 88-96 78—86 Zungen, rifit dem < Gewcrlen eine Sui K. Rösch. 9lur solange Borrat rblllh. In hiesiger Gegend fltCi ckenheit auf den Star: "Ieilten gelitten hat bei "^gegangen unb -ürfti; ch t)tt flaggen enlroiddi nen Saatsiand mehr au\ fen. Am Künsten stehl' ^orn schon anfongtn, sich halb anfangen Me. iben wohl Wurzel gefafl ,ere Trockenheit vernichtr: man aber auf eine gult genau bekannt. Tic erste Explosion erfolgte gegen 11 Uhr vormittags mit bonncrartigem Getöse. Sie griff auf das erste Oellager über, und wenige Minuten später erfolgte eine Explosion im zweiten Ccllagcr. Tie letzte Explosion war so stark, das-, sich den Ar beitem auf dem Felde die Werke aus den Taschenuhren l ö st c n und fast alle Umzäunungen der Umgegend nicbcrgcnncn wurden. Alle Arbeitsräume unter der Erde sind vollstäiidig Kälber. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber . Geringere Mast- und gute Saugkälber Schale. Etallmaslschase: Masilämmer und Maslhaminel . . . S d) w e i n e. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht ... ... . Bollfietschige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht. Vollfleischige Schweine von 100 —120 kg Lebendgewicht Vollfleischlge Schweine voit 120—150 kg Lebendgewicht........ Zuckererbsen Pfd. 20 Pfg., Wirsing 20 Psg., Bohnen 25 Pfg., Blumenkohl 25, 30, 40 Pfg., Letzte Nachrichten. ein deutsch-russischer Grenzzwischenfall. Thorn, 12. FuU. Ein Thorner Bergn ügungS- danipfcr machte am Sonntag einen Ausflug nach dem russischen Badeort Ehicchocmek und blieb in der Nähe der russischen Grenze auf einer Sanbbanf sitzen. Als die Fahrgäste das Land betreten wollten, wurden von russischen Grenzsoldaten mehrere Schüsse abgegeben. Ter Ausflugs!eiter Pfarrer Gollnick liest sich an Lalw bringen, um mit dem Offizier der Grenzwache zu verhaitdeln. Es wurde jedoch die Weiterfal/rt des Dampfers und auch das Ueberfchreiten der Grenze zu F-utz unterlagt, weil der Tanrpfer nicht gemeldet worden unb um 3 Uhr die Grenze gcschloficn werde. Als trotzdem der Versuch gemacht wurde, die Grenze zu überschreiten, wurde etwa siebenmal angeblich scharf geschossen. Briefkasten der Redaktion. (Anonyme «nsrageu bleiben unberücksichtigt.» L. M. Wenden Sie sich an das Schiedsgericht für Arbestei- versicherung in der Provinz Oberhesseu, Gießen, Akieestraße 11. Erstnder. ^.cnöen Sie sich an Herrn A. Erhard, Gießen, Bahnhofstraße CI 11. Ärmlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienst st elle Gießen. Verlaus Der tiuterung icit gellem srüh: Tic Wetterlage ist unverändert, so daß wir meist heileres, trockenes Welter behalten werden. Doch steht Gewitierbilduug in Ausstcht. Welterausstchleu in Vellen am Freitag Dem 14. Juli 1911; Leiter, trocken, warm, Gewitterneigung LanSwirtschaft. oldalen als Erntehelfer. Angesichts der heu' aufmerksam gemacht, daß die Be- der Soldaten als Erntehelfer neuerhaben. In Zukunft soll die Be- zur Erntel»else nur dann erfolgen, Arbeitermangel herrscht und die Die KöDiyliche Eatigewerkschule Siir Hoch- und Mau za Idstein (Taunus) eröffnet das Winter-Halbjahr am 18. Oktober d. J. Programme und Meldebogen versendet kostenlos Id»/. Die 1>ircktion- , -.tcbi im Juli von ihren stuj ein. in Willen verteilt für cNsereNz, welche rteute sich auS den drei Inspektionen eines sehr starken Be« u^te. Eröffnet und geleitet wurde sie von kreiSschulinsvektor lnthoni- Werdorf. Als Gäste waren erschienen Negier,ingS» gchulrat Röhricht - lloblenz, Medizinalrat Dr. Scann, lZeminardirektor Groth, sowie fast alle Geistliche deS Bezirks. t*Ull,ige eh»® .dieser toitf-H etfunt Up ! -chorr wurde zur J/ltreiten hl t* Kopfverletzungen Hospital gebracht. Die Regierung hatte als Aufgabe gestellt: .Welche Forder« vrgen sind an eine gute Haltung der Schüler im Unterricht mit Luxusjacht des Oesterr. Lloyd hv,0/r Thalia Genua — Taormina — Athen — Konstantinopel — Smyrna — Jerusalem—Kairo—Korfu—V en edig—Triest. Preis von 400 Mk. an. 5. bis 26. August, Prospekte durch d. Oesterr. Lloyd u. M. v. Schleusen, s-chöneberg, Berlin. Juli. Die geplante Fernfvrechver- bin düng Wien Paris ist, wie die „Boss 3tg" bürt, be» !;alb iurüdgcncllt worden, weil die Verhandlungen mit der Reuhs^ tt-legravhenveiwaltung ergeben haben, dast die AnsdUustlinie Paris Frankfurt a. M wegen Ueberlastung des telephonischen Verkehrs nickt mudcmitzi werden kann Tic österreichische Telegraphenperwaltung trägt sich nun mit dem Gedanken. eine eigene ö st e r r e i ck i i ch e Slime herzu stellen, ab ei der Realisierung dieses Projektes flehen nock die hohen Baukosten entgegen, denn, um die Anlageloiien zu amortisieren, müßte für ein einfaches Gespräch die äusterst höbe Gebühr von klagt. DaS florn hat Notreife erlangt und deshalb wird auch schon allenthalben mit dem Schnitt begonnen. Königstein i. T. 12. Juli. Das Großherzogspaar von Baden ist um 7Vs Uhr im Automobil hier ern- i"esbaden , 12. Juli. Am Neubau der katholischen Kirche in der Frauenhoferstraste erschoß sich heute morgen cm unbekannter, 66 Jahre alter Veteran aus tz es se n. Wie der Lebensmüde in einem hinterlassenen Briefe. angibt, hat er die Kriege von 1866 und 1870/71 mitgemacht unb ist iniolge Lebensüberdruß und Mangel an Erislenzmitteln in den Tod ge- Restaurant »iartsruh Marburger Str. Inh. Karl Dorselb Televbon 505 • bringt seine Lokalitäten in « empfehlende Erinnerung. " HM . jahr >> Vlozem Tu-ibeiibf. Interessant u -,ci israt d.r Gesellschaft von den drei i Tarnen sind. WO zHK di,, ran das abgelaufene Gci durfte sein, tust im M tlgliedern s i Berlin, 13 öüchertisch. — Roths illustrierter Führer durch Vogels- berg mit Wettcrau unb Teile der Rhön. Mit über 100 Jllultratwncn, 1 Plänen unb 8 starten. 4. Aust., in Leinwand gebunden 2 Mk. Tie „Frankfurter Zeitung" schreibt darüber: „Ter erste, grob angelegte und wie es nach vorläufiger Prüfung lcheint, erschopseitde Führer durch den Vogelsberg ist unter dem Titel: „Illustrierter Wegweiser durch den Vogelsberg mit Wetterau nnd die sick) daran ansdstießenben Teile der Rhön" erschienen. (Verlag von Emil Roth in Gießen.) $). Oesterwitz hat das Material unter Mitwirkung von Mitgliedern des Vogelsberger vohenllttbs bearbeitet. Er stellte sich die Aufgabe, den Vogelsberg für weile Kresse zu erschließen unb ihm vor allem Wanderer ans Frankfurt, stosset, Gießen, Fulda zuzuführen. Ter Text ist belehrend, ohne trocken zu sein, im Gegenteil: der Berfas, er ist ein guter Plauderer. 2lnßer allgemeinen Aufsätzen über Lage und Ausdehnung, st Inna, Ökologie, wirtschaftliche Verhältnisse, Flora, Wintersport sind zahlreid»e Touren von den obengenannten Verkehrszentren aus geschildert, Wandernngeit durch die Wetterau und Rhon schließen sick> an. Tent stattlichen Buch sind drei große Starten, fünf Uebersichts karten und vier Pläne beigegeben. Hanöcz «nd rcitcbr, Voltiwirtjcbafc. Tie Gewerkschaft der Grube Friedrich bei MM 'ÄKrr S *' ul den beutr*. «ein- tmeifiet Vfed"ni'' ^nl»e|enbertslbt Un- ^Nachdem Mitteldeutsches namens des prachen gehalten ^"gemeinen jLrn?11 m b" lgen. DbeLS^91' am 29 2?!Ibt0SrJu unter- mit dem ytühiuQ 5 hl. «in’^Qnau 7 4 *"< Lhtz flo ÄsW» - $0nTn f6”9* bit 1,8 dort Itnto na* lung von Ernteurlaubern sind reditieitig einzureichen. lüftung des südlichen Teils der Brücke wurde sofort be- zertrümmert. Die Ursache ist noch unbekannt. Ter B c trieb ist gänzlich eingestellt. In den drei Ibilometer entfernt gelegenen Ortschaften war der Lmtdruck noch so stark, bap, inder und Erwachsene zu Boden geschleudert wurden Selbst unb mit 'welchen Mitteln kann gesundheitlichen I in Siegen, das etwa sechs Kilometer entfernt ist, machte nw oic jU tleuen uno mu rociajen u/m in innni derart bcmnftHir, bar, die Leute an em Erdbeben Schädigungen durch andauernd schlechte ^itzhaltung entgegen« geübten Tie UngLüctciinite tit durdr Polizeioearntc abgcipcrrt. gewirkt werden?", deren Bearbeitung den beiden Lehrern Aufräumungsarbeiten ist begonnen worden. 'u. ichel-Garbenheim und Höchst-Greifenstein oblag. Beide Hu der Explosion berichtet die Wescheutiche Sämbfdxni, die toet.nien ernteten b.nJEont bee Ronfnen». «,tto, fli^arb b. Segen «fdgnt. ganzen Sieger- berichtete zum Schlüße kurz über den Stand der Rrei3« imiat rrnall. In Siegen selbst war die Erschüt Lebrerblbliothek. Die JahreSrechnung ergab 859,24 Mk. m tcrung Ilo(f, fD hastig, daß z. B. in einem Geickräst am Mark, im Einnahmen und 749,19 Mk. in Ausgaben. Die Bibliothek Slhausenstcr eine Gescksirrouslage cinslürzte 8 Arbeiter, meist t«t einen Wert non über 6000 Alk. unb soll i'ftt gegen U-« 8-tii-*«. Schaden versichert werden. Allcndors: Engel, Kalteiche; Edmund Brück, Lolzhousen; .\?erm. = Rrofborf, 12. Juli. Unsere Gemeinde hat nunh^ Würgendon: Mrati, Würge,idors: Brunk, öaigcrfccibad); ,i,dlick ohne Hilfe der Wünschelrute, die bet unS versagt Diehl, Bürbach; Hcupel, Allenbocl). Tic erste Hilfe leistete ihnen ut - gutes Qu et l w a I f» in g.nügenber OTenge ^funbem ** ti&tiiSn “iÄ “«le Äerri^ 2a» kostbare Naß muß allerdings etwa 50 — 60 Meter untcr finb zerstört. siLhe gepumpt werden, was aber mittels der uns von Gießen I .. ■■ ----------■-------------j- zugeführten elektrischen Kraft eine Kleinigkeit ist unb auch Die Hitze tlt Amerika. sehr billig zu stehen kommen wird. ES wird nun vom In Neuyor 1 bauen die Hitze unvermindert fort. Es stteiSamt Wetzlar, dem die Pläne für unsere gesamte Wasser- ereigneten sich viele Todes- und Ohnmachtsfälle in den Versorgung vorl.egen, abhängen, ob daS Projekt endlich zur westliche.: Städten. Im nördlichen Michigan wüten Wald- 9h.af.ihnma kommt brände. Drei Dörfer find niedergebrannt, ss Erda? 12. Juli. Heute weilten RegierungSrat viele gefährdet. Es sind uns folgende nähere Nachrichten Aöhricht-Eoblenz mit Areisschulinspektor ^ni- Aeuyork, 12. Juli. Heute vormittag find 26 Per LLerdorf in unseren Schulen. Zu der freien ersten teurer- |onen ber Mut Hitze erlegen. Auch aus anderen Städten helle ist feine einzige Bewerbung eingegangen. Zurzeit sind morden zahlreiche Todesfälle gemeldet Die Seismographen hier drei Schulamtsbewerber tätig. Im Interesse der starken ^mi Cleveland und Washington verzeichneten ein heftiges Fchule mit über 200 llmdern wäre eine baldige Regelung Erdbeben. Aus Baycrtz (Michigan) wird gemeldet: der Berhällnisie sehr erwünscht. Flüchtlinge berichteten, daß der Dovpelort Oseada- O Hochelheim, 12. Juli. In unserer Gemeinde ist Po,nte-au-Sable durch Waldbrande zerstört wurde. Biele riw rei<%e RkWneaite einaubringen, Me Bäum- ßnb «bet- »erfwen fett" umgetomnten.^ F°ftst-ll.mg-n finb voll. Viele Obstbaumbesitzer sind Nicht in der 2age, ihre I Waldbränden an ber Temiieaming unb der liöid- vielen Zlirschen abzupflücken. Händler zahlen 12—15 Mark Ontario-Bahn 50 Personen umgekommen: über ffle den Rentner. |200 sind verletzt. Die ganze «ladt Cochrane sowie bie jüb- betten-Nattan I lieber gelegenen kleinen Stabte Porcupine unb Potts- * ** . ' f .. ville im Goldminengebiet sind zerstört. Hunderte von ( ) Marburg, 12. Juli. DaS Ent,cbeidungssstiel um die Manschen sind gezwungen, vor der übergroßen Hitze zu fliehen, akademische Fußballmeisterschaft Deutsdstands zwischen den Lrru- -vnf0[flC ber Dürre breitet sich das Feuer mit ungewöhnlicher drntenMannschaften des Mieter Fußball-)Uubs Äolltem unb der Schnelligkeit aus. des hiesigen Vereins für Bewegungsspiele findet am nächsten Sonn- .... . .. . , । . <«• tag nachmittag hier statt. Kieme TageschroNtk. [] AuS dem Kreise 9)1 arburg, 12. Juli. Die schon gnfolgc des Zusammenbruchs der tzos-Pianofabrik Carl L>. seit ctiva 8 Wochen anhaitende Dürre wird geradezu 8ur|